Mandari Insight

0244/2022

Römisch-Germanisches Museum - Baubeschluss für vorgezogene notwendige Sanierung der Abdichtung über Dombauhütte und Trafo

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 07.03.2022

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Anlage 4_Risikokosten

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Ansehen

Anlage 2_Wegeführung zum Roncalli-Platz

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Ansehen

Anlage 5_Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1_Kosten

· application/pdf

Ansehen

Anlage 6 - Beantwortung einer Nachfrage aus dem FA am 14.03.2022

· application/pdf

Ansehen

Anlage 3_Lageplan

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Ansehen

Beschlussvorlage Rat

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Ansehen

Anlage 4_Risikokosten

4346 Zeichen

RGM Nebenmaßnahme Dombauhütte Risikokosten Dombauhütte schmitz.reichard
B. Risikobewertung
Dombauhütte & Trafo
Nr. Risiko Detailierte Beschreibung Eintrittswahr-
scheinlichkeit
Risikowert
(Risikokosten*
Eintrittswahrscheinlichkeit)
(Unterpunkte möglich) Bezugsgröße (KG) Bezugsgröße
€ brutto
%-Ansatz Risikokosten % € brutto
gerundet (T€)
1. Organisatorische Risiken 42.000 €
1a Rechtsstreitigkeiten Mehrkostenrisiko durch Rechtsstreitigkeiten KG 100-500; 700 1.155.905 € 10,0% 115.591 € 10,0% 12.000 €
1b Organisationsverschulden Bauherr Beeinträchtigungen bei den originären
Bauherren/Projektleitungsaufgaben der
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln und zu
beteiligender Ämter der Stadt Köln(z. B. fehlende
Ressourcen)
KG 200-500 928.438 € 5,0% 46.422 € 10,0% 5.000 €
1c Organisationsverschulden Nutzer Beeinträchtigungen bei der Zuarbeit durch den
Nutzer (z. B. fehlende Ressourcen)
KG 200-500 928.438 € 5,0% 46.422 € 10,0% 5.000 €
1d Geänderte Anforderungen (auch
gesetzliche Grundlagen, Normen
etc.)
vor Ausschreibung
Änderung der Anforderungen => erforderliche
Umplanungen
KG 700 227.467 € 10,0% 22.747 € 25,0% 6.000 €
1e Geänderte Anforderungen (auch
gesetzliche Grundlagen, Normen
etc.)
nach Ausschreibung
Änderung der Anforderungen => erforderliche
Umplanungen und daraus folgende Nachträge bei
ausführenden Unternehmen
KG 300-400 928.438 € 10,0% 92.844 € 15,0% 14.000 €
2. Baukostenrisiken 155.000 €
2a Marktrisiko II Durch die anhaltend niedrige Zinspolitik bleibt die
Erwartung für die konjunkturelle Entwicklung im
Baugewerbe hoch. Dies kann zu einem Preisanstieg
über dem, durch Baupreisindex abgebildeten
Niveau führen.
KG 200-500; 700 1.155.905 € 10,0% 115.591 € 15,0% 17.000 €
2b Bausubstanz Bestand Risiko durch ungeklärte Bausubstanz. KG 200-500; 700 2.134.343 € 10,0% 213.434 € 25,0% 53.000 €
2c Schadstoffrisiko Risiko durch unvorhergesehenes Außmaß für
Rückbau von Schadstoffen
KG 300 818.958 € 10,0% 81.896 € 15,0% 12.000 €
2d Mehrmassenrisiko Mehrmassen aus unvollständiger Planung /
Ausschreibung
KG 200-500 928.438 € 10,0% 92.844 € 50,0% 46.000 €
2e Insolvenzrisiko Insolvenz und erforderliche Neubeauftragung KG 200-500 928.438 € 10,0% 92.844 € 10,0% 9.000 €
2f Vertrags- und Vergaberisko Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen etc. KG 200-500 928.438 € 10,0% 92.844 € 10,0% 9.000 €
2g Vandalismus Beschädigung oder Zerstörung von Leistung vor
Abnahme geht zu Lasten AN
KG 200-500 928.438 € 10,0% 92.844 € 10,0% 9.000 €
3. Terminrisiken 50.000 €
3a Beschleunigungsmaßnahmen Mehrschichtsysteme, Wochenendarbeit,
Werkplanung extern, zusätzliche Arbeitskräfte
KG 300-400 928.438 € 10,0% 92.844 € 10,0% 9.000 €
Risikobewertung
Druck: 25.01.2022; Seite 1

RGM Nebenmaßnahme Dombauhütte Risikokosten Dombauhütte schmitz.reichard
B. Risikobewertung
Dombauhütte & Trafo
Nr. Risiko Detailierte Beschreibung Eintrittswahr-
scheinlichkeit
Risikowert
(Risikokosten*
Eintrittswahrscheinlichkeit)
(Unterpunkte möglich) Bezugsgröße (KG) Bezugsgröße
€ brutto
%-Ansatz Risikokosten % € brutto
gerundet (T€)
Risikobewertung
3b Komplexe Innenstadtlage Exponierter Innenstadtlage, begrenzte BE- Flächen,
externe Lagerflächen bzw. bedarfsorientierte
Anlieferung durch Firmen.
KG 200-500 928.438 € 10,0% 92.844 € 25,0% 23.000 €
3c Gestörter Bauablauf Leistungsstörungen im Bauablauf, ungeplante
Ereignisse haben Auswirkungen auf die Bauzeit und
Kosten (Behinderungen,
Bauzeitverlängerungsansprüche, ggf. Einschaltung
eines Baubetrieblers)
KG 200-500 928.438 € 10,0% 92.844 € 10,0% 9.000 €
3d Vergaberügen wiederholte
Ausschreibungen
Terminverzug durch Vergaberügen und wiederholte
Ausschreibungen
KG 200-500 928.438 € 10,0% 92.844 € 10,0% 9.000 €
4. Planungsrisiken 52.000 €
4a Zusätzliche Baunebenkosten Einbindung von Gutachtern und weiteren
Fachplanern
KG 700 227.467 € 10,0% 22.747 € 25,0% 6.000 €
4b Risiken aus Planung Bei der Planung vergessene Bauteile,
(Sowieso-Kosten)
KG 300-500 928.438 € 10,0% 92.844 € 25,0% 23.000 €
4c mangelnde Untersuchungen
/Bestandsunterlagen
Erhöhung des Aufwands aufgrund von Maßnahmen,
die nicht in den heute vorliegenden Unterlagen
ersichtlich sind
KG 300-400 928.438 € 10,0% 92.844 € 25,0% 23.000 €
SUMME Stand 01/2022 1.686.134 € 299.000 €
C. Projektbudget inkl. Risiko
A. Projektkosten 1.205.905 €
B. Summe Risikowert GESAMT 299.000 €
SUMME Projekt inkl. Risiko 1.504.905 €
Druck: 25.01.2022; Seite 2

Anlage 2_Wegeführung zum Roncalli-Platz

571 Zeichen

Lageplan
Dom
Museum
LudwigRöm.Germ.
Museum
Sanierung RGM
Dom-Carre
Historische MitteMuseum
Generalsanierung Tunnel
Bahndammstr./Frankenplatz
Gulliver-Tunnel
Rampe Zugang
Rathaus SB
Sanierung
Rheinpromenade
Laurenz-Carre
Am Hof
Technische Infrastruktur
Große Neugasse
"Umweg" über Strasse
am Hof - nicht Barrierefrei
"Umweg" Dom
Durchgang südl. RGM
Geschlossen ab 07/23
mit Start
Durchgang nördl. RGM
Geschlossen 05/22 - 11/22
Erstellt am: 10.02.2022Seite 1  / 1
Herausgeber:
Stadt Köln - Die Oberbürgermeisterin
1:2000
Tunnel
Trankgasse
Erstellt am: 10.02.2022Seite 1 / 1

Anlage 5_Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

2087 Zeichen

14              .02.2022 
143/1 
 
 
 
 
 
Dezernat VII/4512 
 
 
 
 
Stellungnahme zur Kostenberechnung der Beschlussvorlage 0244/2022 (Stand 23.02.22) 
 
Römisch-Germanisches-Museum (RGM), Baubeschluss für die vorgezogen notwen-
dige Sanierung der Abdichtung über Dombauhütte und Trafo 
 
RPA-Nr. 2022/0230 
 
Kosten: 1,2 Mio. € brutto plus 300.000 € Risikozuschlag (25%) 
 
 
 
Im Rahmen der geplanten Sanierung des RGM wurde bei intensiven Bauuntersuchungen 
festgestellt, dass die massiven Feuchteschäden im Untergeschoss des Museums haupt-
sächlich durch die mangelhafte Deckenabdichtung der Dombauhütte und der Trafostation 
verursacht werden. 
Um die Sanierung des RGM nicht zu behindern und die erheblichen Einschränkungen der 
Wegebeziehungen im Domumfeld zu reduzieren, sollen die erforderlichen Abdichtungsarbei-
ten als Nebenmaßnahme in der zweiten Jahreshälfte 2022 vorgezogen werden. Es wird vo-
rausgesetzt, dass die Arbeiten an der Trafostation mit der Rhein Energie abgestimmt sind. 
 
Für die geplanten Abdichtungsarbeiten wurden für die Hauptkostengruppen 300- Baukon-
struktion und 400 Technische Anlagen rund 780.000 € netto ermittelt. Für die Baunebenkos-
ten wurden rund 190.000 € veranschlagt. Mit Hinweis auf die noch nicht entschiedene Kos-
tenteilung zwischen der Stadt Köln und der Hohen Domkirche wird davon ausgegangen, 
dass die voraussichtlichen Kosten unter den Beteiligten abgestimmt wurden. Ebenfalls wird 
davon ausgegangen, dass eventuelle Gewährleistungsansprüche die nach der Ausführung 
entstehen können unter den Eigentümern geklärt sind.  
Der pauschale Risikozuschlag in Höhe von 25% (300.000 €) wurde bei einer Fachtagung der 
Politik und Verwaltung erörtert und befindet sich noch in Bearbeitung. Ein Beschluss in den 
politischen Gremien steht hierzu noch aus. 
Anhand der vorgelegten Unterlagen ergeben sich bis auf die noch ausstehende Klärung der 
Kostenteilung keine erkennbaren Auffälligkeiten, die einem Baubeschluss für die vorgezoge-
nen Abdichtungsarbeiten entgegenstehen. 
 
 
 
Ralf Jülich 
(Amtsleitung Rechnungsprüfungsamt) 
23

Anlage 1_Kosten

998 Zeichen

Stand: 25.01.2022
Kostenaufstellung Generalinstandsetzung RGM_ Nebenmaßnahmen DBH und Trafostation
Objekt: Römisch-Germanisches Museum, Köln
Maßnahme: Generalinstandsetzung, Nebenmaßnahme Abdichtung
Kostenberechnung
LPH 5-9
KG 100 Grundstück 0,00 €
KG 200 Herrichten + Erschließen 0,00 €
KG 300 Baukonstruktion 688.200,00 €
KG 400 Technische Gebäudeausrüstung 92.000,00 €
KG 500 Außenanlagen 0,00 €
KG 600 Ausstattung 0,00 €
KG 700 Nebenkosten, 35% der Baukosten (GP und PS und EL GW) 191.150,00 € Angabe anteilig ab LPH5 
Summe KG 100-700 netto 971.350,00 €
Sonstiges, Zulagen, BPI, Risiko 299.047,50 €
Summe KG 100-700 netto, inkl. Sonstiges, Zulagen,BPI, Risiko 1.270.397,50 €
Summe KG 100-700 brutto, inkl. Sonstiges, Zulagen,BPI, Risiko 1.511.773,03 €
Die Kostenaufstellung der KG 100-600 beruht auf der Kostenberechnung von Allmann-Sattler-Wappner Architekten vom 18.01.2022
Die Risikokosten und die Kosten der KG 700 beruhen auf der Risikokostenermittlung von Schmitz-Reichard vom 25.01.2022

Anlage 6 - Beantwortung einer Nachfrage aus dem FA am 14.03.2022

891 Zeichen

Anlage 6 – Beantwortung einer Nachfrage aus dem Finanzausschuss vom 14. März 
2022 
 
In der Sitzung des Finanzausschusses am 14. März 2022 fragte RM Klemm nach, warum die 
Kostenkalkulation dieser Vorlage einen Risikozuschlag von 25% beinhalte, obwohl die Dis-
kussion in Bauausschuss und Rechnungsprüfungsausschuss über den Einsatz des pauscha-
len Risikozuschlags noch nicht abgeschlossen sei. 
 
Antwort der Verwaltung 
In der Tat stimmen sich die Verwaltung aktuell mit der Politik und dem Rechnungsprüfungs-
amt in konstruktiven Gesprächen ab, wie in zukünftigen Beschlussvorlagen Risiken berech-
net und ausgewiesen werden. 
Der in dieser Vorlage ausgewiesene Risikozuschlag von 25 % der Baukosten wurde jedoch 
nicht pauschal sondern mittels einer umfangreichen Risikoliste mit einzeln bewerteten Risi-
ken ermittelt. Die Risikoliste liegt auch als Anlage 4 der Beschlussvorlage bei.

Anlage 3_Lageplan

1268 Zeichen

PLANUNGSBEREICH MASSNAHME ABDICHTUNG DBH+TRAFOGENERALSANIERUNG RÖMISCH-GERMANISCHES MUSEUM  KÖLN
15.02.2022
RGM
RheinEnergie
Dombauhütte
RheinEnergie
Nutzung RGM
RGM
DBH+RE
2
1
300
322
311
302376
29 317
323
331
330
303
319320
321
375
29
301
318
Planungsbereich
611,60 m2
Planungsbereich
optional
50,89 m2
302317
Grundriss EG 1:200
Hohe Domkirche
Stadt Köln
Grenze Eigentümer
Hohe Domkirche - Stadt Köln
UG - Römisch-Germanisches Museum Planungsbereich
Flurstücke
UG - Dombauhütte
UG - RheinEnergie
UG - Dombauhütte/RheinEnergie
UG - RheinEnergie Nutzer: RGM
Hohe Domkirche
Stadt Köln

PLANUNGSBEREICH MASSNAHME ABDICHTUNG DBH+TRAFOGENERALSANIERUNG RÖMISCH-GERMANISCHES MUSEUM  KÖLN
15.02.2022
RGM
RheinEnergie
Dombauhütte
RheinEnergie
Nutzung RGM
RGM
DBH+RE
300
322
311
302376
29 317
323
331
330
303
319320
321
375
29
301
318
302317
Grundriss UG 1:200
Hohe Domkirche
Stadt Köln
Grenze Eigentümer
Hohe Domkirche - Stadt Köln
UG - Römisch-Germanisches Museum Planungsbereich
Flurstücke
UG - Dombauhütte
UG - RheinEnergie
UG - Dombauhütte/RheinEnergie
UG - RheinEnergie Nutzer: RGM
SchmiedeSteinsägeSteinmetzSteinmetzSteinmetzSteinmetz
TechnikTechnik
Holzwerkstatt Halle
Trafo
Innenhof
Planungsbereich
611,60 m2
Planungsbereich
optional
50,89 m2
Hohe Domkirche
Stadt Köln

Beschlussvorlage Rat

14664 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/4512 
 
Vorlagen-Nummer 
 0244/2022 
Freigabedatum 
07.03.2022  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Römisch-Germanisches Museum - Baubeschluss für vorgezogene notwendige Sanierung der 
Abdichtung über Dombauhütte und Trafo 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Der Rat der Stadt Köln beschließt die vorgezogene Ausführung und Umsetzung der dringend 
erforderlichen Maßnahmen zur Erneuerung der Abdichtung der Decke über der Dombauhütte 
und über der Trafostation der RheinEnergie sowie notwendige Sanierungsmaßnahmen der 
Decke mit Kosten von rund 1,2 Mio. Euro brutto. 
 
2. Zudem genehmigt der Rat einen Risikozuschlag von 25 % bezogen auf die Gesamtbaukosten 
der vorgezogenen Maßnahmen gemäß Kostenberechnung. Dies entspricht einem Betrag von 
rund 300.000 Euro brutto. Hierzu liegt eine Liste mit einzeln bewerteten Risiken anbei.  
 
3. Der Rat beschließt die Freigabe einer investiven Auszahlungsermächtigung in Höhe von 1,5 
Mio. Euro im Teilfinanzplan 0403 - Römisch-Germanisches Museum in der Teilplanzeile 8 - 
Auszahlungen für Baumaßnahmen auf der Finanzstelle 4512-0403-0-1000 - Sanierung Rö-
misch-Germanisches Museum, Haushaltsjahr 2022. 
 
Durch den Beschluss wird jedoch lediglich das Maßnahmenbudget ohne Risikozuschlag als Vergabe-
volumen freigegeben. Die Verwaltung darf über den Risikozuschlag nicht unmittelbar, sondern nur bei 
Risikoeintritt und nach entsprechender Mitteilung im Bauausschuss verfügen. 
 
Alternative: 
 
Der Rat der Stadt Köln beschließt, die vorgezogenen Maßnahmen nicht jetzt, sondern erst nach er-
folgreich vereinbarter Kostenteilung zwischen der Hohen Domkirche und der Stadt Köln durchführen 
zu lassen.  
Es besteht die Möglichkeit, dass diese Einigung erst nach Beginn der Bauarbeiten oder sogar erst 
nach Fertigstellung der Baumaßnahmen „Sanierung Römisch-Germanisches Museum (RGM) und 
Neubau Historische Mitte“ erfolgen kann. Aktuell ist davon auszugehen, dass zumindest zeitweise 
beide Projekte zeitgleich gebaut werden. 
Bauausschuss 07.03.2022 
Ausschuss Kunst und Kultur 08.03.2022 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 10.03.2022 
Finanzausschuss 14.03.2022 
Rat 17.03.2022

2

3 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   1.500.000€ 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme        € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung 
 
1. Ausgangslage 
Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 11. Juli 2017 die Sanierung des Römisch-
Germanischen Museums (RGM) mit Planungskosten von rund 4,5 Mio. Euro beschlossen (Vorlagen-
Nummer 1767/2017). Am 19. Dezember 2017 hat er ergänzend beschlossen, „sofern und soweit eine 
vergaberechtlich und projektbezogen ausreichende Begründung vorliegt, die spätere Vergabe sämtli-
cher Bauleistungen über einen Generalunternehmer (GU) anzustreben und die Planungsarbeiten 
entsprechend darauf auszurichten“ (Vorlagen-Nummer 2983/2017). 
Der Generalplaner und alle weiteren erforderlichen Planer sind seit März 2021 beauftragt und führen 
neben der Planung intensive Bestandsuntersuchungen durch. Hierbei wurde - unter anderem - der 
Fokus auf die Ursachen der massiven Feuchteschäden im Untergeschoss des Museums gelegt. 
Mit Unterstützung eines Abdichtungsgutachters ergeben die Untersuchungen, dass die Hauptursache 
in der bestehenden mangelhaften Abdichtung der direkt angrenzenden Gebäude der Hohen Domkir-
che, der Dombauhütte (DBH) und der Trafostation, liegt. Die gesamte öffentlich begehbare Fläche 
zwischen DBH und Nordseite des RGM muss umfassend saniert und die Abdichtung erneuert wer-
den, um auch das Museum zukünftig von Feuchteschäden frei zu halten. Derzeit ist die Oberfläche

4 
provisorisch mit einem Remopla-Plattenbelag belegt, der eine Stolperfalle darstellt. Der Belag soll die 
mangelhafte Abdichtung ersetzen und weiteren Wassereintritt verhindern. Dieses Provisorium ist we-
der optisch der prominenten Umgebung angemessen, noch erfüllt es seinen Zweck, da weiterhin 
Wasser eintreten kann. Als weitere Schadstellen wurden mangelhafte Anschlüsse an die Entwässe-
rungsrinne zwischen den zwei Baukörpern sowie an aufgehenden Bauteilen (Brüstungsmauer Rich-
tung Lichthof DBH) festgestellt. Die Abmessungen der Rinne müssen außerdem größer dimensioniert 
werden, um nach den anerkannten Regeln der Technik eine auskömmliche Entwässerung der Platz-
fläche zu ermöglichen. 
Die geplante Sanierung der Abdichtung an den beschriebenen Flächen umfasst im Wesentlichen die 
Dombauhütte und die Trafostation, deren Räume beide im Besitz der Hohen Domkirche sind. Direkt 
neben den Räumlichkeiten liegt das Untergeschoss des RGM. Beide Bauteile sind durch die Abdich-
tung und den Oberbelag miteinander verbunden, so dass eine Sanierung und Erneuerung für beide 
Bauteile gemeinsam eine dauerhafte Abdichtung gegen Wassereintrag darstellt. Die sehr komplexe 
Lage, mit der alles verbindenden Ebene Roncalliplatz und ihren zahlreichen horizontalen Bauteilfu-
gen, macht eine gemeinsame Betrachtung der Maßnahmen unabdingbar. 
Um den Projektfortschritt der Sanierung des RGM nicht zu behindern, soll die sogenannte Neben-
maßnahme „Decke Dombauhütte und Decke Trafostation“ vorbehaltlich der noch ausstehenden 
Übereinkunft der Kostenteilung zwischen der Stadt Köln und der Hohen Domkirche durchgeführt wer-
den.  
Wird die Maßnahme noch in 2022 durchgeführt, kann die wichtige Wegebeziehung zwischen Rhein 
und Roncalliplatz zwischen Dom und RGM während und zu Beginn der weiteren Baumaßnahmen 
„Sanierung RGM und Neubauten Historische Mitte“ erhalten bleiben. Während der Bauzeit der beiden 
Maßnahmen ist mit erheblichen Einschränkungen der Wegebeziehungen im Domumfeld zu rechnen. 
Sollte die Sanierung der Abdichtung später beginnen, wären dann alle drei öffentlichen Zuwegungen 
aus Richtung der Hohenzollernbrücke zum südlichen Domumfeld zu gleicher Zeit durch die Baumaß-
nahmen gesperrt. Es handelt sich hierbei um viel genutzte Fußgänger- und Fahrradwege. Die Schlie-
ßung dieses Durchgangs würde eine große Beeinträchtigung der Verbindungen für Fußgänger und 
Radfahrer bedeuten. Der gesamte Fußgänger- und Radverkehr müsste nördlich um den Dom herum-
geführt oder alternativ über die Altstadt zur Rampe der Hohenzollernbrücke durch den Rheingarten 
geleitet werden. 
Darüber hinaus würden die bereits vorhandenen Schäden an der Decke des RGM und der Dombau-
hütte zunehmend größer werden.  
Sollte die Maßnahme erst nach Fertigstellung der Sanierung des RGM durchgeführt werden können, 
ist nicht auszuschließen, dass Wasser durch die komplizierte Verbindung der verschiedenen Gebäu-
deteile erneut seinen Weg unter die sanierte Abdichtung des Museumsgebäudes findet. Es ist vor-
stellbar, dass ohne die Sanierung der Abdichtung über der Decke der Dombauhütte und über der 
Trafostation einschließlich der Erneuerung der deutlich unterdimensionierten und direkt an das Ge-
bäude angrenzenden Rinne die Schadensursache nicht vollständig behoben wird und erneut Was-
serschäden in dem frisch sanierten Museumsgebäude auftreten. 
 
2. Beschreibung der Maßnahme 
Sanierung der Abdichtung und der Decke über der Dombauhütte und des RGM 
Der bisherige Bodenaufbau wird mitsamt der alten Abdichtung bis auf die Rohdecke rückgebaut. Die 
Deckenkonstruktion (Hohlkörperdecke) wird punktuell nach Erfordernis saniert. Auf die Decke wird 
eine Gefälledämmung mit Abdichtung und einer Drainagematte aufgebracht. Die oberste Ebene bildet 
der Plattenbelag. Der Plattenbelag wird nahezu vollständig erneuert und besteht aus großformatigen 
Granitplatten. Die Verlegung soll sich am sehr klaren bestehenden Bodenraster orientieren. Gleich-
zeitig werden bestehende Entwässerungsrinnen und deren Einläufe erneuert sowie die bestehenden 
Fallrohre ersetzt. 
Die Sanierung soll von Sommer bis Winter 2022 durchgeführt werden. 
Aufgrund verschiedener gleichzeitig stattfindender Baumaßnahmen im Domumfeld werden vorhan-
dene Wegebeziehungen stark beeinträchtigt oder entfallen in Gänze. Daher ist es förderlich, diese 
Nebenmaßnahme der Hauptmaßnahme (Sanierung des Museumsgebäudes RGM) zeitlich so vorzu-

5 
ziehen, dass sich die erforderlichen Baustelleneinrichtungs- und Baustellenflächen möglichst wenig 
gegenseitig einschränken und auch der jährliche Weihnachtsmarkt möglichst geringfügig bis gar nicht 
eingeschränkt wird.  
Darüber hinaus besteht dringender Handlungsbedarf, um weitere Schäden und Kosten durch das 
eindringende Wasser zu vermeiden. 
 
3. Kosten und Finanzierung 
a) Allgemein 
Der jetzt zu sanierende Bereich liegt nahezu vollständig im Besitz der Hohen Domkirche. Durch die 
öffentliche Nutzung der Wegeflächen oberhalb der Decke der DBH und Trafostation und die dies be-
treffenden vertraglichen Vereinbarungen muss eine juristische Klärung zur Kostenteilung erfolgen. Mit 
der Klärung der rechtlichen Sachverhalte wurde bereits begonnen. Um die dringend erforderliche Sa-
nierung in Angriff nehmen zu können, ist es im Vorgriff auf diese Klärung notwendig, dass die Gebäu-
dewirtschaft der Stadt Köln in Vorleistung tritt. Nach der Einigung zur Kostenteilung würde der entste-
hende Betrag von der Hohen Domkirche an die Stadt Köln zurückgezahlt. 
Die hier bewilligten Kosten sind somit in ihrer Gesamtheit als Risikokosten zu betrachten und stellen 
die Gesamtkosten der Deckensanierung dar. Das Risiko besteht darin, dass die Kosten nicht oder nur 
zu einem Teil von der Hohen Domkirche übernommen werden. 
b) Finanzierung 
Die Finanzierung der Baumaßnahme erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplanes der Gebäudewirt-
schaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung der investiven Kosten von rund 1,5 Mio. Euro erfolgt aus 
dem städtischen Haushalt nach Fertigstellung der Baumaßnahme. 
Die erforderliche investive Auszahlungsermächtigung in Höhe von 1,5 Mio. Euro steht im Teilfinanz-
plan 0403 - Römisch-Germanisches Museum in der Teilplanzeile 8 - Auszahlungen für Baumaßnah-
men auf der Finanzstelle 4512-0403-0-1000 - Sanierung Römisch-Germanisches Museum, Haus-
haltsjahr 2022 zur Verfügung. 
 
4. Begründung der Auswirkungen auf den Klimaschutz 
Der Betrieb von Gebäuden führt zu einem Ressourcenverbrauch, der eine Zunahme der CO²- Emis-
sionen über den Lebenszyklus bewirkt. 
 
Begründung der Dringlichkeit 
 
Der nördliche Durchgang zwischen dem Römisch-Germanischen Museum, RGM, und der Dombau-
hütte, DBH, ist ein stark frequentierter Fuß- und Radweg und die kürzeste Verbindung zwischen Hein-
rich-Böll- und Roncalli-Platz. Eine weitere Verbindung besteht südlich des RGM. 
 
1. Zeitliches Entzerren der Maßnahmen 
Wird die Sanierung der Abdichtung über der DBH bereits vor Beginn der Hauptmaßnahme, Instand-
setzung RGM, abgeschlossen, so die Idee, kann für die Bauphase der Hauptmaßnahme RGM der 
nördliche begleitende Fuß- und Radweg offen gehalten werden. 
Die Verbindung südlich des RGM zum Roncalli-Platz entfällt mit Start des Abrisses des Verwaltungs-
gebäudes des RGM. Die Hauptmaßnahme RGM sowie der Abbruch Verwaltungsgebäude starten 
parallel. 
Durch das Vorziehen der Nebenmaßnahme über der DBH würde die verkehrliche Situation wesent-
lich verbessert und dem hohen Fußgänger- und Radverkehr entsprochen. 
Vom Heinrich-Böll-Platz kommend ist dies im Übrigen der einzige barrierefreie Zugang zum Roncalli- 
Platz. (Es sei denn, man nimmt den wesentlich längeren Weg um den Dom in Kauf.) Die Sanie-
rungsmaßnahme muss Anfang November abgeschlossen sein, da die zu sanierenden Flächen ab 
Mitte November vom Weihnachtsmarkt genutzt werden. Ist dies nicht möglich, muss die Maßnahme 
um ein Jahr verschoben werden.

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2. Verhindern weiterer Schäden in den Bauwerken  
Die Undichtigkeiten in der Abdichtung haben auch zu erheblichen Schäden im RGM geführt. 
Oberflächenwasser dringt in die Decke über 1. Untergeschoss (Bunkerdecke), verteilt sich von dort 
großflächig in angrenzende Wände und dringt weiter bis in die Decke über 2. Untergeschoss. 
Ausblühungen, Farbabblätterungen, Rostflecken und Risse im Putz befinden sich großflächig an De-
cken und Wänden.  
Im Bereich des Treppenhauses Nord sind Feuchtigkeitsspuren in Höhe des Mittelpodestes und unter 
dem Treppenlauf erkennbar. 
Ebenfalls ist Wasser in Lüftungskanäle eingedrungen. 
Es ist zu befürchten, dass auch die Bewehrung des Stahlbetons in Mitleidenschaft gezogen ist. In der 
Bunkerdecke sind Schadstellen in Form von Betonausbrüchen und rostigen Bewehrungseisen zu 
erkennen. 
Um weitere Schäden und damit einhergehende weitere Kosten zu vermeiden, ist eine umgehende 
Sanierung dringend erforderlich. 
 
 
3. Verbesserungen im öffentlichen Raum (Domplateau) 
Der öffentliche Weg zwischen Dombauhütte und RGM ist seit Jahren provisorisch mit einem schwar-
zen Noppenbelag (Remopla) abgedeckt. 
Mit Sanierung der Decke über der Dombauhütte wird die provisorische Abdeckung verschwinden, 
was auch im allgemeinen Interesse der Kölner Bürger und Bürgerinnen liegen dürfte. Zum Einen ent-
wertet der Belag den Bereich rund um den Dom und zum Anderen führt er regelmäßig zu kleineren 
Unfällen, da er eine Stolperkante für Radfahrer und Fußgänger bildet. 
 
Untersuchungen zur Ursache der Feuchteschäden sind in Zusammenarbeit mit einem Gutachter für 
Abdichtung abgeschlossen, die Kostenberechnung für die Sanierungsmaßnahme liegt vor, die Pla-
nungen sind so weit fertiggestellt, dass die Sanierungsmaßnahme umgehend ausgeschrieben werden 
kann.  
 
Um dies zu ermöglichen, ist eine zeitnahe Beschlussfassung erforderlich und ein Verschieben um 
einen Sitzungslauf nicht möglich. 
 
Die für die Beschlussvorlage erforderlichen Abstimmungen sowie die Kostenberechnung konnten erst 
in den letzten Tagen abgeschlossen werden, daher war es nicht möglich, die Vorlage früher einzu-
bringen. 
 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1: Kostenaufstellung nach Kostengruppen 
Anlage 2: Wegeführung zum Roncalli- Platz  
Anlage 3:  Lageplan der zu sanierenden Bereiche 
Anlage 4: Risikoliste 
Anlage 5: Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

Beratungsverlauf (5)

07.03.2022 Bauausschuss
TOP 5.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
08.03.2022 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 4.9 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
10.03.2022 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.6 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
14.03.2022 Finanzausschuss
TOP 10.22 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
17.03.2022 Rat
TOP 10.21 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0244/2022
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
07.03.2022
Erstellt
20.01.2022 09:10