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1362/2017

Umwandlung von Parkplätzen zu Multifunktionsflächen

Beantwortung einer Anfrage (BV) 04.05.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 04.05.2017, TOP 7.5.1

Beantwortung einer Anfrage (BV)

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Beantwortung einer Anfrage (BV)

3388 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66/661/5 
661/5 
Vorlagen-Nummer 
 1362/2017 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 04.05.2017 
 
Umwandlung von Parkplätzen zu Multifunktionsflächen 
hier: Anfrage der FDP-Fraktion in der Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt am 09.02.2017, 
TOP 8.5 
Anfrage:   
„In einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umweltschutz, Naturschutz, Bau und Reaktor-
sicherheit vom 27.01.2017 wird mitgeteilt, dass der Bund Modellquartiere für aktive Mobilität in vier 
deutschen Großstädten fördert, darunter auch in Köln. 
Hier nach sollen in der Altstadt Süd Parkplätze in Multifunktionsflächen umgewidmet werden“ 
. 
Hierzu bittet die FDP- Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt um die Beantwortung folgender 
Fragen:  
 
Frage 1:  
„An welche Flächen ist hier für eine mögliche Umsetzung gedacht?“ 
 
Antwort der Verwaltung:  
Es geht um Flächen im öffentlichen Straßenraum im Projektgebiet Altstadt-Süd mit einem Schwer-
punkt auf dem Severinsviertel. 
 
 
Frage 2:  
„Was sollen diese Multifunktionsflächen in Köln beinhalten bzw. gibt es Beispiele für solche umge-
wandelten Flächen?“ 
 
Antwort der Verwaltung:  
Das Modellvorhaben erfolgt im Rahmen des Städtebauförderprogramms ExWoSt – „Experimenteller 
Wohnungs- und Städtebau“ und es umfasst schwerpunktmäßig eine Förderung aktiver Mobilitätsfor-
men (Fuß- und Radverkehr).  
Eine der geplanten Maßnahmen beinhaltet die Errichtung von Mobilitätsstationen, an denen mehrere 
Anbieter Ihre Systeme (Carsharing, Leihräder und Lastenräder) gebündelt zur Verfügung stellen.  
 
Ein weiteres Vorhaben bezieht sich auf die Umnutzung von Flächen zu Gunsten von Fahrradabstell-
anlagen, temporärer Außengastronomie oder kreativen Umnutzungsmöglichkeiten wie z.B. urban 
Gardening, Kunstaktionen oder sonstigen Maßnahmen, die den öffentlichen Raum aufwerten und 
einen Beitrag zur Förderung muskelbasierter Mobilitätsformen leisten. Beispiel hierfür ist die Severin-
straße mit einer Multifunktionsfläche für Parken, Laden/Liefern, Außengastronomie, Fahrradparken 
usw.

2 
 
Frage 3: 
„Auf welchen politischen Beschluss bezieht sich diese Maßnahme?“ 
 
Antwort der Verwaltung:  
Das Modellvorhaben basiert auf dem Radverkehrskonzept Innenstadt, das im Juni 2016 vom Ver-
kehrsausschuss beschlossen wurde. Die im Radverkehrskonzept definierten Maßnahmen dienten als 
Grundlage für die Bewerbung des ExWoSt-Modellvorhabens, da im Modellgebiet Altstadt-Süd die 
Umsetzung einzelner Maßnahmen (Radfahrstreifen Ulrichgasse und Einrichtung von Fahrradstraßen) 
vorgesehen ist.  
 
Hintergrund beider Vorhaben sind die im Strategiepapier „Köln mobil 2025“ definierten Ziele. Darin 
wurde festgelegt, dass künftig primär die Verkehrsarten aus dem Umweltverbund (Fuß, Rad und 
ÖPNV) zu fördern sind, um den Anteil des MIV am Modal Split in den nächsten neun Jahren um 7% 
zu senken. Die in diesem Papier verankerten Ziele dienen auf gesamtstädtischer Ebene als Grundla-
ge für die künftige verkehrliche Ausgestaltung. 
 
 
Frage 4:  
„Inwiefern sollen die zuständigen Gremien einbezogen werden?“ 
 
Antwort der Verwaltung:  
Die politischen Gremien werden fortlaufend informiert. Wenn Beschlussfassungen zu geplanten Maß-
nahmen notwendig sind, wird die Verwaltung entsprechende Vorlagen erstellen.

Beratungsverlauf (1)

04.05.2017 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 7.5.1 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung

Orte (1)

  • Ulrichgasse

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Details

Aktenzeichen
1362/2017
Typ
Beantwortung einer Anfrage (BV)
Datum
04.05.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27