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3616/2017

Bericht des Jobcenter Köln

Mitteilung Ausschuss 30.11.2017

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 14.12.2017, TOP 8.2

TOP 8.2 Bericht des Jobcenter Köln_Anlage 1_AMIP 2018-2019

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TOP 8.2 Bericht des Jobcenter Köln_Anlage 2_Ergebnismonitoring

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TOP 8.2 Bericht des Jobcenter Köln_Anlage 1_AMIP 2018-2019

37538 Zeichen

Anlage 1 zu TOP 8.2 Bericht des Jobcenter Köln zur Sitzung des Ausschusses       
Soziales und Senioren am 14.12.2017 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Arbeitsmarkt- und  
Integrationsprogramm ab 2018

Seite 1 
 
Stand: 22.11.2017 
 
 
Inhalt: 
Vorwort ........................................................................................................... 2 
Handlungsschwerpunkte .............................................................................. 3 
Lebenslanges Lernen .................................................................................... 3 
Nachhaltigkeit in der Integrationsarbeit ...................................................... 7 
Motivation und Partizipation ....................................................................... 10 
Gesellschaft und Migration ......................................................................... 13 
Sozialraumorientierung............................................................................... 16 
Zahlen, Daten und Fakten ........................................................................... 19 
Eingliederungstitel ...................................................................................... 19 
Vergleich 2017 und 2018 (geplante Ausgaben) ......................................... 21 
Drittmittelakquise ........................................................................................ 22 
Der Arbeitsmarkt ......................................................................................... 24 
Die Kundenstruktur ..................................................................................... 25

Seite 2 
Vorwort

Seite 3 
Handlungsschwerpunkte 
Lebenslanges Lernen 
Die Fachkräfteengpassanalyse zeigt mit Stand Juni 2017 einen bundesweiten 
Fachkräftebedarf. Dem gegenüber st ehen geringqualifizierte und integrations-
ferne Kundinnen und Kunden, welche stärkeorientiert beruflich auszubilden  
oder zu qualifizieren sind. Etwa  66 % (Stand Juli 2017 ) der erwerbsfähigen 
Leistungsberechtigten des Jobcenter Köln verfügen über keine abgeschlossene 
Berufsausbildung. Die erfolgreiche Absolvierung von abschlussorientierten Wei-
terbildungen stellt jedoch hohe Ansprüche an das Durchhaltevermögen von 
Teilnehmenden, deren Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten sich über 
Jahre der Arbeitslosigkeit verringert hat. Dem gilt es mit geeigneten Instrumen-
ten zu begegnen, erfolgreiche Weiterbildungen zu ermöglichen und nachhaltige 
Integrationen in den ersten Arbeitsmarkt zu erzielen.     
 
 
 
 
 
Ziele 
 Wir entwickeln uns als Organisation 
stetig weiter 
 
 Wir aktivieren und qualifizieren   
SGB II - Leistungsempfänger 
 
 Wir verbessern  die Durchführungs-
qualität von a bschlussorientierten Wei-
terbildungen 
 
 Wir bilden  Kundinnen und Kunden 
ohne Ab schluss zu Fachkräften aus 
und integrieren sie

Seite 4 
Ausgewählte Aktivitäten des Jobcenters zum Handlungsschwerpunkt:  
 
Wir entwickeln… 
 unsere Angebote und Prozesse konsequent weiter. Dabei orientieren wir 
uns an den Erfordernissen des Arbeitsmarktes und den Bedürfnissen der 
Kundinnen und Kunden. Um dies zu gewährleisten, binden  wir diese zu-
nehmend in die (Weiter-) Entwicklung unserer Maßnahmen mit ein. 
 
 eine gemeinsame Bildungszielplanung mit der Agentur für Arbeit. Die 
Planung berücksichtigt den quantitativen und qualitativen Qualifizie-
rungsbedarf des regionalen Arbeitsmarktes. 
 
 unsere Qualifizierungsberatung weiter. D ie Anforderungen hierbei sind 
deutlich gestiegen durch einen differenzierten Arbeitsmarkt sowie ein he-
terogenes Bildungsangebot, so dass eine Spezialisierung der Beratung 
im Jobcenter erforderlich wird.   
 
Wir aktivieren und qualifizieren… 
 unsere Kund innen und  Kunden für die Herausforderungen des Arbeits-
marktes. So wird in 2018 und 2019  der Anteil von Bildungsmaßnahmen 
mindestens einem Viertel des gesamten Eingliederungstitels entspre-
chen. 
 
 zielgruppenorientiert und  modular. Insbesondere die Gruppe der lang-
zeitarbeitslosen Kundinnen und Kunden , die derzeit 57% aller Arbeitslo-
sen im SGB II -Bezug ausmacht, zeichnet sich teilweise durch ein gerin-
ges Durchhaltevermögen aus sowie durch länger zu rückliegende Lerner-
fahrung. Diesen Herausforderungen begegnen wir durch Anpassung un-
serer Angebote . So ist es gelungen, Teilnahmeabbrüche durch vorge-
schaltete Erprobungsmodule erheblich zu verringern.  
Zudem setzt das Jobcenter Köln verstärkt auf modulare Teilqualifizierun-
gen mit de m Ziel eines Berufsabschlusses. Hierdurch werden die Be-
darfslagen am Arbeitsmarkt sowie unterschiedliche Bildungspotenziale 
der Kundinnen und Kunden berücksichtigt. Die beiden Ansätze Erpro-

Seite 5 
bung sowie Teilqualifizierung werden erfolgreich in den Projekten „Kölner 
Bildungsmodell“ sowie „Durchstarten in Köln“ angewandt. 
 
Wir verbessern… 
 die Qualität der be ruflichen Weiterbildung. Ausdrückliches Ziel des Job-
center Köln ist deshalb eine kontinuierliche und standardisierte Überprü-
fung des Maßnahme- und Angebotsportfolios. Dies erfolgt beispielsweise 
durch eine erhöhte Kontaktdichte mit den Bildungsträgern oder auch 
Sprechstunden für Teilnehmende von Weiterbildungen.  
 
 das Teilnehmendenmanagement gemeinsam mit der Agentur für Arbeit 
während einer Weiterbildung. Wesentliche Aspekte sind hierbei die pro-
aktive Vermeidung von frühzeitigen Abbrüchen, die intensive Begleitung 
der Teilnehmenden vor Ort sowie die Aufnahme erster Integrationsb e-
mühungen noch vor A bschluss einer Qualifizierung. Hierbei gilt: „Nach-
haltige Integ ration geht vor Qualifizierung und Qualifizierung geht vor 
nicht nachhaltiger Integration.“ 
 
Wir bilden… 
 die Grundlagen für den Start einer Weiterbildung: Die Förderung von 
Grundkompetenzen (Lesen, Schreiben, Rechnen, IT ) wird weiterhin an-
geboten, um die erfolgreiche Teilnahme von Kundinnen und Kunden an 
berufsqualifizierenden Weiterbildungsmaßnahmen bereits im Vorfeld zu 
unterstützen. Die Verstetigung der Maßnahme im Rahmen einer mit Gut-
schein geförderten Qualifizierung ermöglicht einen flexiblen Einstieg und 
entspricht damit den Erfordernissen der Zielgruppe.  
  
 Fachkräfte aus und vermeiden damit Arbeitslosigkeit aufgrund von man-
gelnder Qualifikation. Einstiegsqualifizierungen (EQ) bieten Ausbildungs-
betrieben die Möglichkeit, die Fähigkeiten der jungen Men schen mit dem 
Ziel der anschließenden Übernahme in ein Ausbildungsverhältnis be-
obachten und erproben zu können. Als weiteres Angebot steht die Be-
gleitung der Ausbildung (AbH) zur Verfügung, hier wird beispielsweise 
Nachhilfe parallel zur Ausbildung angeboten.

Seite 6 
Bei sehr hohem Förderbedarf von jungen Menschen erfolgt zunächst die 
Vorbereitung und anschließende Begleitung der Ausbildung (AsA).

Seite 7 
Nachhaltigkeit in der Integrationsarbeit 
Geringqualifizierte Kundinnen und Kunden fassen nur schwer Fuß auf dem  
ersten Arbeitsmarkt. Lediglich 17% derjenigen Kundinnen und Kunden, die in 
bedarfsdeckende Beschäftigung integriert wurden und auch 12 Monate später 
noch ihren Lebensunterhalt eigenständig bestreiten, haben keinen Berufsab-
schluss (Stand …).  Ausgeprägte Langzei tarbeitslosigkeit destabilisiert zudem 
die Lebensführung und nimmt Einfluss auf angrenzende Lebensbereiche. Der 
Beratungs- und Unterstützungsbedarf der Betroffenen nimmt mit anhaltenden 
Zeiten der Erwerbslosigkeit zu. Von Bedeutung ist somit auch die Verme idung 
einer erstmaligen Arbeitslosigkeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, 
um einer Verfestigung der Arbeitslosigkeit in frühen Lebensjahren entgegenzu-
wirken. Die Eingliederung in ein unabhängiges Erwerbsleben erfordert damit 
häufig eine enge Beglei tung und individuellen Zuschnitt von Unterstützungsan-
geboten. Dies gilt ebenfalls für die Zeit nach der Integration, um die Arbeitsauf-
nahme zu stabilisieren und einen Abbruch zu vermeiden.  
 
 
 
Ziele 
 
 Wir erzielen  dauerhafte Beschäfti-
gungsverhältnisse und vermeiden 
„Drehtüreffekte“ 
 
 Wir unterstützen  Jugendliche und 
junge Erwachsene mit Präventivange-
boten, um Arbeitslosigkeit zu vermei-
den und in Ausbi ldung und Arbeit zu 
integrieren 
 
 Wir fördern  individuell und ganzheit-
lich zum Erhalt des Arbeitsver mögens 
von Kundinnen und Kunden

Seite 8 
Ausgewählte Aktivitäten des Jobcenters zum Handlungsschwerpunkt:  
 
Wir erzielen… 
  
 längerfristige Arbeitsverhältnisse durch beschäftigungsbegleitendes   
Coaching. Dieser in 2014 eingeführte Ansatz findet sich aktuell in 
neun Angeboten und Projekten des JC Köln wieder und hat sich seit-
dem als wirksam erwiesen. Coaching wird auch zukünftig verstärkt in 
neue Produkte eingebaut. 
 
 eine höhere Präsenz unserer Kundinnen und Kunden durch die Ar-
beit des gemeinsamen Arbeitgeber -Service sowie dur ch Arbeitge-
berveranstaltungen wie zum Beispiel die bereits etablierten Bewer-
bertage.  
 
 erfolgreiche Integrationen mit der  Fortführung von bewährten Veran-
staltungs- und Kommunikationsformaten. Die  Arbeitgeber- und Be-
werbertage oder auch das prämierte Job -Speed-Dating (ausgezeich-
net mit dem Exzellenzpreis der Bundesagentur für Arbeit ) geben 
Kundinnen und Kunden auch die Möglichkeit, unmittelbar im persön-
lichen Gespräch mit potenziellen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern 
zu überz eugen. Das Job -Speed-Dating wird  mit jährlich zunehmen-
den Erfolg durchgeführt und erreicht mittlerweile Integrationszahlen 
von etwa 50%.  
 
Wir unterstützen… 
 
 benachteiligte Jugendliche unter anderem im Rahmen des Angebots 
„Joblinge“ , bei der Vorbereitung und Suche eines Ausbildungs - oder 
Arbeitsplatzes. Dieses erfolgreiche Produkt  wurde aufgrund der Er-
fahrungen aus anderen Maßnahmen durch eine Ausbildungsbeglei-
tung ergänzt. Bisher konnten über „Joblinge“ mehr als 80 % der Teil-
nehmenden nachhaltig vermittelt werden.     
 
 Kundinnen und Kun den an allgemeinbildenden Schulen dabei, den 
Übergang in Ausbildung und Arbeit erfolgreich zu gestalten. Unsere

Seite 9 
Schülerteams kooperieren dabei mit der Berufsberatung sowie mit 
den jeweiligen Schulen.  
 
 die Einrichtung einer Jugendberufsagentur in Köln zur Bündelung der 
gemeinsamen Bemühungen von Jobcenter, Agentur für Arbeit sowie 
Stadt Köln bei der Integration von jungen Erwachsenen. 
 
 niedrigschwellige Projekte wie „Checkpoint im Sozialraum“ oder 
„Work 4 You“ im Kölner Stadtgebiet dabei, die Teilnehmenden mittel-
fristig wieder in die Regelsysteme zurückzuführen. 
 
Wir fördern… 
  mit kommunal flankierenden Angeboten einen ganzheitlich ausge-
stalteten Integrationsprozess, da nur so komplexen Situationen und 
Problemlagen einer Bedarfsgemeinschaft Rechnung getragen  wer-
den kann.  
In 2016 partizipierten mehr als 11.600 Menschen in Köln an diesen 
Leistungen. Durch die in 2017 erfolgte Aufstockung der Mittel möch-
ten wir auch in Zukunft die hohe Qualität der Angebote mittelfristig 
halten und die bestehenden Bedarfe decken.  
 
 die Gesundheit unserer Kundinnen und Kunden, in dem wir verstärkt 
Elemente der Gesundheitsförderung in neue Förderangebote invol-
vieren. Beispielhaft sei hier das flankierende Gesundheitscoaching 
im Rahmen von „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ genannt. 
 
 gesundheitlich beeinträchtigte Kundinnen und Kunden durch gezielte 
Beratung unseres Disability Managements (DiMa), mit der Stabilisie-
rung- und Entwicklungsmaßnahme (SEM -DiMa) sowie mit dem Mo-
dellprojekt „MitArbeit! in Köln“. Durch Wiederherstellung von Tages-
strukturen, psychosoziale Stabilisierung und soziale Teilhabe werden 
die individuellen Vermittlungschancen verbessert.

Seite 10 
Motivation und Partizipation 
Die bisherigen Betrachtungen von Förderangeboten, die von Teilnehmenden 
frühzeitig abgebrochen wurd en, heben Gründe der Motivation und dem daraus 
resultierend geringen Durchhaltevermögen besonders hervor. Bereits der Bera-
tungsprozess nimmt maßgeblich Einfluss auf Akzeptanz und Ablehnung von 
ausgewählten Angeboten. Ferner zeigen bisherige Erfahrungen, da ss Bewer-
bungsbemühungen von Kundinnen und Kunden oftmals schon vor einem mög-
lichen Vorstellungsgespräch scheitern. Unterstützend werden Aktivierungsvari-
anten eingesetzt, um eine stärkere Partizipation von Kundinnen und Kunden am 
Eingliederungsprozess zu erreichen. Darüber hinaus gilt es Kundengruppen mit 
spezifischen Vermittlungshemmnissen, wie beispielsweise Menschen mit Be-
hinderungen, bei der sozialen Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen 
Leben zu unterstützen o der Ihnen diese sogar zu ermöglichen. Hierbei bedarf 
es gezielter Zuschnitte von Angeboten und Projekten, um Kundinnen und Kun-
den sowie Arbeitgeber gemeinsam im Prozess der Eingliederung zu begleiten 
und zu unterstützen.  
 
 
 
Ziele 
 Wir erzeugen  höhere Akzeptanz für 
die mit Kundinnen und Kunden erarbei-
teten Schritte im Integrationsprozess 
 
 Wir steigern  erfolgreich a bsolvierte  
Qualifizierungen 
 
 Wir gestalten tragfähige Perspektiven 
gemeinsam mit Kundinnen und Kun-
den

Seite 11 
Ausgewählte Aktivitäten des Jobcenters zum Handlungsschwerpunkt:  
 
Wir erzeugen… 
 eine gute Ausgangslage für den erfolgreichen Integrationsprozess durch 
die stärkenorientierte Ausgestaltung der Förderkette. Werden Erwartun-
gen an ein Förderangebot nicht bestätigt oder erweist sich eine gewähl-
te Maßnahme frühzeitig als nicht geeig net, werden Ursachen gemein-
sam mit den Teilnehmenden beleuchtet und ein alternatives Vorgehen 
vereinbart. Hierbei gilt „keinen Ausstieg ohne neuen Einstieg“. 
 
 Akzeptanz und Initiative von Teilnehmenden durch Angebote der Parti-
zipation in Maßnahmen. So sieht das JobBörsen-Programm den „Work-
shop“ als favorisierte Sozialform interner Schulungsangebote vor, in de-
nen Kundinnen und Kunden die Ergebnisse der gemeinsamen Prozes-
se mit beeinflussen können.  
 
Wir steigern… 
 die Motivation zur erfolgreichen Teilnahme an  Weiterbildungen. Im Pro-
jekt „Durchstarten in Köln“  werden Prämien für erfolgreiche Prüfungen 
gewährt. Das ESF-Projekt wird in Köln in den Berufsbereichen Fach-
kraft Metalltechnik und Servicekraft Schutz und Sicherheit umgesetzt . 
Die Teilnehmenden werden du rch Qualifizierungscoaches des Jobcen-
ters begleitet und unterstützt.  Ein finanzieller Anreiz reicht in der Regel 
nicht aus als Motivator, eine Weiterbildung zu beginnen, kann jedoch 
aktivierend wirken und zudem im Verlauf der Weiterbildung das Durch-
haltevermögen stärken. Attraktiv für unsere Kundinnen und Kunden ist 
insbesondere die Chance, den Berufsabschluss „etappenweise“ zu er-
langen.  
 
 gruppendynamische Prozesse in verschiedenen Aktivierungsvarianten, 
wie Befit4Job, Jobbörse oder Arbeit@Porz . So  erleben die Kundinnen 
und Kunden die berufliche Eingliederung anderer Teilnehmerinnen und 
Teilnehmer als ein für s ie realistisches und greifbares Ziel. Sie partizi-
pieren am Erfolg der anderen Teilnehmenden, vernetzen sich und

Seite 12 
schöpfen Motivation zur Intensivierung der Eigenbemühungen.  
 
 das Selbstwertgefühl und steigern die Weiterbildungsbereitschaft von 
Teilnehmenden durch schneller erreichbare Ziele mit dem Angebot von 
Teilqualifizierungen. Erfahrungen im Rahmen des Kölner Bildungsmo-
dells zeigen, dass die modula re Qualifizierung im Idealfall  zu einer Ab-
solvierung aller erforderlichen Module einer Vollqual ifizierung „in Kette“ 
führt.  
 
Wir gestalten… 
 mit Kundinnen und Kunden  individuelle Rahmenbedingungen zur Ver-
einbarkeit von Familie und Beruf, um Erwerbstätigkeit auch bei Kinder-
betreuung oder Pflege von Angehörigen zu ermöglichen . Das Förder-
angebot „Kölner Alleinerziehende Im Aufbruch“ unterstützt sei t 2013 Er-
ziehende durch Beratungs- und Qualifizierungsangebote. Handlungsfel-
der sind  die Organisation der Kinderb etreuung und die Wiedergewin-
nung einer beruflichen Orientierung.  
 
 eine verbesserte Beschäftigungsfähigkeit für Menschen mit Schwerbe-
hinderung sowie die Schaffung einer Anschlussperspektive im Projekt 
„Mitarbeit! In Köln“ . Seit Juni 2015 werden hier  rechtskreisübergreifend 
Teilnehmende innerhalb von drei Jahren aktiviert, qualifiziert und an den 
Arbeitsmarkt herangeführt und/oder vermittelt. Dies kann die Aufnahme 
einer Berufsausbildung, einer abschlussorientierten Qualifizierung oder 
einer beruflichen Rehabilitation sein. Obligatorisch und essentiell ist da-
bei das individuelle Jobcoaching zu bewerten.  
 
 Chancen und Möglichkeiten für geflüchtete Menschen. So werden seit 
2016 Talentscouts eingesetzt, um den besonderen Bedarfen der ju-
gendlichen Menschen mit Fl uchterfahrung gerecht zu werden . Die 
Scouts begleiten, „entdecken“ Fähigkeiten und Potentiale der Jugendli-
chen und fördern diese . Das Modell der Talentscouts ist so erfolgreich, 
dass es in 2016 durch die Bundesagentur für Arbeit prämiert wurde.

Seite 13 
Gesellschaft und Migration 
Das Thema Flucht ist weiterhin sehr relevant in der täglichen Arbeit des Job-
centers. Die Zahl der ankommenden Asylsuchenden ist derzeit rückläufig, je-
doch hat die Vergangenheit gezeigt, dass eine seriöse Aussage zur weiteren 
Entwicklung nur schwer zu treffen ist. Zudem leben in Köln bereits viele Men-
schen, die aus anderen Gründen nach Deutschland migriert sind und sich durch 
unterschiedlichste Sozialisationserfahrungen und berufliche Perspektiven aus-
zeichnen. Diesen Herausforderungen muss das Jobcenter in seiner Angebots-
planung begegnen. Die soziale und berufliche Integration der zugewanderten 
Menschen erfordert eine zeitlich angemessene und individuelle Gesamtpla-
nung, um Sprac herwerb und kulturelle Anpassung erfolgreich zu gestalten und 
dem Fachkräftebedarf von übermorgen zu begegnen.  
Einen weiteren Schwerpunkt unserer Arbeit stellt die gesellschaftliche Integrati-
on von Personen mit erheblichen Hemmnissen dar. Die Aufnahme einer aus-
kömmlichen Erwerbstätigkeit ist dabei unser generelles Ziel. Für einen Teil der 
Kundinnen und Kunden ist dies jedoch mittelfristig nicht realistisch. Wir sehen 
unsere Verantwortung insbesondere darin, diese Menschen entsprechend ihrer 
Fähigkeiten zu fördern und ihnen somit die Teilhabe am gesellschaftlichen Le-
ben zu ermöglichen.  
 
 
Ziele 
 
 Wir unterstützen  soziale Integration 
durch Erwerb von Sprache und Arbeit  
 
 Wir schaffen Perspektiven durch  An-
erkennung, Ausbildung und  Qualifizie-
rung 
 
 Wir fördern die soziale Teilhabe

Seite 14 
Ausgewählte Aktivitäten des Jobcenters zum Handlungsschwerpunkt:  
 
Wir unterstützen…  
 Menschen mit Fluchterfahrung im Integration Point Köln . Die gemeinsa-
me Einrichtung von Agentur für Arbeit und Jobcenter unterstützt ankom-
mende Menschen bei der Inanspruchnahme von Angeboten wie Sprach-
förderung, Anerkennungsberatung oder Qualifizierung.  
 
 die frühzeitige Heranführung an den Ausbildungs - und Arbeitsmarkt von 
zugewanderten Kundinnen und Kunden. Das Angebot „Kompetenzfest-
stellung, frühzeitige Aktivierung und Spracherwerb“ (KompAS) verfolgt 
die berufliche Orientierung parallel zur Teilnahme an einem Integrations-
kurs. Die Maßnahmegestaltung wurde mit Blick auf die Erfahrunge n in 
2016 verbessert, die einge kaufte Platzzahl unter Berücksichtigung des 
infrage kommenden Kundenpotentials reduziert. 
 
 den Erwerb von deutschen Sprachkenntnissen. Neben den regulären In-
tegrationskursen stehen Kundinnen und Kunden mit Migrationshinter-
grund berufsbezogene Sprachkurse nach der Verordnung über die be-
rufsbezogene Deutschsprachförderung (DeuFöV) zur Verfügung. Hierzu 
ergänzend enthalten zahlreiche Integrationsmaßnahmen wie beispiels-
weise KomBer Sprachförderanteile, da nur mit ausreichenden Deutsch-
kenntnissen eine nachhaltige Integration in die Gesellschaft und in den 
Arbeitsmarkt realistisch ist. 
 
 junge Menschen mit Flucht erfahrungen mit berufspraktischer Orientie-
rung sowie Vorbereitung und Hera nführung an das deutsche Ausbil-
dungssystem mit dem Angebot „Perspektiven für junge Flüchtlinge“ (Per-
juF) und der Ergänzung im Bereich Handwerk (PerjuF -H). Die Sprach-
förderung stellt einen obligatorischen Anteil des Angebotes dar.

Seite 15 
Wir schaffen… 
 gute Grundlagen für eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt 
durch Kompetenzfeststellung und Einleitung von Prüfverfahren zur Aner-
kennung vorliegender Au sbildungsnachweise. Im Projekt  „Chance plus“ 
werden Betroffene beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk 
„Integration und Qualifizierung“ der Anerkennungsberatung zugeführt. 
 
 Abhilfe in Krisensituationen mit „Guide2work“. Das Förderangebot für 
Menschen mit Migrationshintergrund bietet neben einem begleitenden 
Coaching eine Soforthilfe, um Betroffenen schnell und unkompliziert Un-
terstützung zu leisten.  
 
Wir fördern… 
 Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen, die aufgrund von gesund-
heitlichen Einschränkungen und/oder eingeschränkten Kinderbetreu-
ungsmöglichkeiten derzeit keine Integrationsperspektive auf dem ersten 
Arbeitsmarkt haben. Im Rahmen des Bundesprogrammes „Soziale Teil-
habe am Arbeitsmarkt“  wurden bis Ende September 2017 bereits 35 9 
sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse im Rahmen des Projek-
tes gefördert und durch Jobcoaches erfolgreich begleitet. 
 
 die gesellschaftliche Teilhabe unserer Kundinnen und Kunden durch 
Mitwirkung im kommunalen Beschäftigungsprogramm.  Erwerbstätigkeit 
im Hinblick auf die soziale Integrat ion stellt ein wichtiges und notwendi-
ges Instrument dar. Soziale Anerkennung und Vernetzung, geregelte 
Tagesstrukturen und wertschöpfende Arbeit sind hierbei we sentliche As-
pekte.  
 
 Projekte für NEETs (Not in Education, Employment or Training) , die auf-
grund massiver Hemmnisse derzeit nicht an Regelangeboten von Ju-
gendamt und Jobcenter partizipieren. Ziel ist eine Stabilisierung der Le-
benssituation und Entwicklung von realistischen Perspektiven.

Seite 16 
Sozialraumorientierung 
Als aktiver Kooperationspartner gestal ten wir Angebote und Maßnahmen ver-
stärkt im Sozialraum und damit unmittelbar im gesellschaftlichen Lebensraum 
der Kundinnen und Kunden . Das Jobcenter sieht sich in der Mitverantwortung 
bei der Beantwortung sozialer Fragen und versteht sich als aktiver Koop erati-
onspartner vor Ort. Das in Köln kulturtypische und traditionell verankerte Veedel 
bietet hierzu eine räumlich gute Orientierung. Insbesondere für Jugendliche 
stellen räumliche Entfernungen entscheidende Hürden dar, die eine Beratung 
und Förderung ersc hweren oder sogar die Wahrnehmung des Hilfesystems 
gänzlich verhindern . Dieser Herausforderung begegnen wir durch dezentrale 
Beratungs- und Unterstützungsangebote.  
Der Schwerpunkt der sozialen Integration durch s oziale Anerkennung und Ver-
netzung sowie wer tschöpfende Arbeit im Sozi alraum der Kundinnen und Kun-
den beschreibt weiterhin einen wesentlichen Aspekt für die Förderung öffentli-
cher Beschäftigungen . Die Stärken und Kompetenzen der Menschen stehen 
dabei uneingeschränkt im Fokus.  
 
 
 
Ziele 
 
 Wir unterstützen den Menschen 
dort, wo er lebt 
 
 Wir sind aktiver Netzwerkpartner 
vor Ort 
 
 Wir bauen Zugangsbarrieren für 
Kundinnen und Kunden ab

Seite 17 
Ausgewählte Aktivitäten des Jobcenters zum Handlungsschwerpunkt:  
 
Wir unterstützen… 
 Jugendliche und junge Erwachsene bei der beruflichen und der sozialen 
Integration mit Jugendbüros und Kompetenzagenturen vor Ort. Hier wer-
den Jugendliche in eine angemessene Anschlussperspektive vermittelt, 
zum Beispiel in ei ne sozialversicherungspflichte Arbe it, Ausbildung, er-
neuten Schu lbesuch oder Einstiegsqualifizierung . In vier Stadtgebieten 
bieten Kompetenzagenturen umfangreiche Angebote an, um Jugendliche 
sowohl bei der beruflichen als auch sozialen Integration zu unterstützen.  
Die Angebote sind sehr erfolgreich, nicht zuletzt aufgr und der Kooperati-
on mit vor Ort vertretenden Akteure n wie beispielsweise weitere n Bera-
tungsstellen oder ansässige n Arbeitgeber. Aus diesem Grunde sind bei 
einer neuen Ausschreibung der Jugendbüros zwei weitere Standorte in 
Planung, um der sozialräumlichen Komponente des Angebotes noch 
besser gerecht zu werden.    
  
 Kundinnen und Kunden in Krisensituationen. Unsere Joblotsen bieten ei-
ne 1:1-Unterstützung und begleite n Kundinnen und Kunden vor Ort. Ne-
ben der Bewältigung von akuten Schwierigkeiten unterstützen  sie bei-
spielsweise den Abbau von Vermittlungshemmnissen oder die Funktion 
als Bindeglied zu Behörden und weiteren Anlaufstellen im Hilfesystem.  
 
 schwer erreichbare junge Menschen in Kooperation mit dem Amt für Kin-
der, Jugend und Familie und der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Köln 
e.V. mit einem gemeinsamen Streetwork -Angebot. Streetworker errei-
chen Jugendliche in ihrem unmittelbaren Umfeld. Als vertrauensvolle An-
sprechpartner bieten sie Orientierung und Unterstützung bei der be-
darfsgerechten Anbindung an bestehende Hilfesysteme.

Seite 18 
Wir sind… 
 in der Mitverantwortung bei der Beantwortung sozialer Fragen und ver-
stehen uns als aktiver Kooperationspartner. So wirken wir in verschiede-
nen sozialräumlichen Netzwerken mit wie zum Beispiel dem Arbeitskreis 
Chorweiler. 
 
 Kooperationspartner der Stadt Köln im  Rahmen des EFRE/ESF Projek-
tes: “Lebenswerte Veedel“: Kölner Veedelscenter und Klosterwald 2.0 
mit dem Ziel, schwer zu aktivierende Kundinnen und Kunden über einen 
niederschwelligen Ansatz im Sozialraum „abzuholen“ und sozial zu integ-
rieren. Die vor Ort vorhandene Förderstruktur wird beachtet, ergänzt und 
effizient genutzt, um individuell bedarfsumfassend zu unterstützen. 
 
Wir bauen… 
 gezielt Hemmschwellen ab  für unsere Kundinnen und Kunden zur Inan-
spruchnahme von Leis tungen und Beratung. Hier zu sind unsere Mitar-
beiterinnen und Mitarbeiter  in den Kölner Veedeln unterwegs und neh-
men beispielsweise am aufsuchenden Angebot des ESF -Projektes 
„Chancen geben – 100 Wege in Beschäftigung“ teil oder informieren 
Teilnehmende im Bundesprojekt „Work 4 You“ über Leistungsgewährung 
und Abläufe im Jobcenter. 
 
 auf dezentrale Anlaufstellen. Der „Hotspot Chorweiler“ als Vor -Ort-
Beratung des Jobcenter Köln im Stadtteil Chorweiler bewährt sich bereits 
im fünften Jahr. Etwa 50 %  der Vorsprac hen e rfolgen durch Nicht -
Leistungsempfänger.  
Die Beratung des Jobcenters im Stadtteil Neubrück wird rege genutzt. 
Hierdurch werden Barrieren abgebaut und Vertrauen sowie Wertschät-
zung gegenüber den Kunden und Kundinnen aufgebaut.

Seite 19 
Zahlen, Daten und Fakten 
Eingliederungstitel 
 
Nach den vorläufigen Orientierungswerten des BMAS für die Leistungen zur 
Eingliederung in Arbeit wird eine Zuteilung in Höhe von rd. 73 Mio. EUR für den 
Eingliederungstitel (EGT) erwartet. Zusätzlich werden rd. 1,38 Mio. EUR zur 
Finanzierung des Beschäftigungszuschusses (BEZ) einkalkuliert. Die Mittel für 
den BEZ sind zweckgebunden und können daher nur für dieses Instrument ein-
gesetzt werden. Nach Abzug der erforderlichen Umschichtung in das Verwal-
tungskostenbudget (VKB) in Höhe von  rd. 18,76 Mio. EUR stehen voraussicht-
lich Ausgabemittel in Höhe von rd. 55,62 Mio. EUR für Eingliederungsleistungen 
zur Verfügung. 
Im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung in 2018 wird dieser Betrag jedoch 
nicht zu Beginn des Haushaltsjahres vollumfängl ich zur Bewirtschaftung zur 
Verfügung stehen. 
 
Die Umschichtung in das VKB  fällt gegenüber dem Vorjahr um rd. 1,12 Mio. 
EUR niedriger aus und kompensiert teilweise die rd. 2,5 Mio. EUR geringere 
Zuteilung im EGT 2018. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die S achkosten im 
VKB um rd. 1 Mio. EUR niedriger veranschlagt werden. Geringere Miet kosten 
nach den Umzügen in 2017  sowie keine Plankosten für Umzüge in 2018 haben 
dies ermöglicht. 
 
Die nachfolgende Grafik zeigt die Entwicklung des EGT seit 2011 (inkl. BEZ).

Seite 20

Seite 21 
 
Vergleich 2017 und 2018 (geplante Ausgaben) 
   
  
 
  
2017   2018 
   
   
I. Vermittlung, Aktivierung, berufliche Eingliederung 
 
22.231.000,00   19.978.470,00 
Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt 
 
3.395.000,00   3.400.000,00 
Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermitt-
lungshemmnissen 
 
3.346.000,00   3.380.000,00 
Vermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung 
 
7.159.000,00   7.159.000,00 
Heranführen an selbständige Tätigkeit 
 
103.000,00   120.000,00 
Maßnahmenkombinationen 
 
2.845.000,00   2.700.000,00 
Vermittlungsbudget 
 
1.000.000,00   1.000.000,00 
Maßnahmen bei einem Arbeitgeber 
 
103.000,00   105.000,00 
Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein 
 
4.280.000,00   2.054.470,00 
davon Vermittlung (ehem. Vermittlungsgutschein) 
 
200.000,00   150.000,00 
davon Aktivierung/Qualifizierung 
 
4.080.000,00   1.904.470,00 
  
    
II. Qualifizierung 
 
12.100.000,00   12.300.000,00 
FbW 
 
12.100.000,00   12.300.000,00 
  
    
III. Beschäftigung begleitende Maßnahmen 
 
3.929.000,00   3.860.000,00 
FAV 
 
390.000,00   550.000,00 
EGZ 
 
2.389.000,00   2.360.000,00 
ESG 
 
700.000,00   500.000,00 
Selbständigenförderung (§ 16 c SGB II) 
 
450.000,00   450.000,00 
  
    
IV. Maßnahmen für Jüngere 
 
5.740.000,00   6.002.000,00 
Stand.-Module für Jüngere (Vermittlung, Aktivierung, berufli-
che Eingliederung)* 
 
4.800.000,00   4.900.000,00 
Spezielle Maßnahmen für Jüngere (BAE, EQ, abH) 
 
940.000,00   1.102.000,00 
  
    
V. Leistungen für Menschen mit Behinderung 
 
4.100.000,00   4.100.000,00 
  
    
VI. Beschäftigung schaffende Maßnahmen 
 
5.757.000,00   5.757.000,00 
Arbeitsgelegenheiten 
 
5.757.000,00   5.757.000,00 
  
    
VII. Freie Förderung (§ 16f SGB II) 
 
1.733.000,00   2.200.000,00 
Freie Förderung 
 
1.733.000,00   2.200.000,00 
  
    
VIII. BEZ 
 
1.500.000,00   1.482.530,00 
  
    
Summe 
 
57.090.000,00   55.620.000,00

Seite 22 
Drittmittelakquise  
Die in der Vergangenheit  vorgenommenen und auch für die Zukunft zu erwar-
tenden Reduzierungen der zur Ve rfügung stehenden Mittel im Ein gliederungsti-
tel des Jobcenters (EGT) machen es erfor derlich, zusätzliche Finanzmittel zur 
Durchführung  von Maßnahmen zur (Wieder -) Herstellung der Arbeitsmarktfä-
higkeit der Kundinnen und Kunden zu akquirieren.  
Mögliche Mittel für die Durchführung von Arbeitsm arktprojekten stehen im 
Rahmen von EU -Förderprogrammen (u.a. ESF -Förderungen), Stiftungen und 
durch anderweitige Organisationen (z.B. Bundesbehörden) zur Verfügung. Bei 
den aktuellen Projekten  handelt sich hier um Angebote mit modellhaftem Cha-
rakter, die e ine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Regelangebot des Job-
centers darstellen.  
 
Zurzeit werden im Jobcenter folgende Projekte umgesetzt:  
 
„ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsbe-
rechtigter nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch auf dem Arbeitsmarkt“: 
 
Projektlaufzeit:   01.06.2015 – 31.12.2020 
 
Platzkontingent:  330 Förderfälle 
 
Fördersumme gesamt: 10.637.833,70 € (ESF und Bund) 
 
Fördersumme in 2018: 3.383.503,21 € 
 
Fördersumme in 2019:  522.024,35 € 
 
 
Chance+: „Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen (IvAF)“ - Teil der 
ESF-Integrationsrichtlinie Bund 
 
Projektlaufzeit:   01.07.2015 – 30.06.2019 
 
Platzkontingent:  1.280 Teilnehmende (davon 920 für das Gebiet Köln) 
 
Fördersumme gesamt: 2.067.738,75 € (ESF + Bund) 
 
Fördersumme in 2018: 542.376,45 € 
 
Fördersumme in 2019:  258.855,30 €

Seite 23 
MitArbeit! in Köln: Programm der Bundesregierung zur "intensivierten Eingliede-
rung und Beratung von schwerbehinderten Menschen" 
 
Projektlaufzeit:   01.06.2015 – 31.05.2018 
 
Platzkontingent:  400 Teilnehmende 
 
Fördersumme gesamt: 1.999.525,00 € (Bund) 
 
Fördersumme in 2018: 313.847 € 
 
 
Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ 
 
Projektlaufzeit:   01.12.2015 – 31.12.2018 
 
Platzkontingent: 369 Stellen, die fortlaufend neu besetzt werden  
 
Fördersumme gesamt: 15.233.385,00 € (Bund) 
 
Fördersumme in 2018: 5.358.485,00 € 
 
 
„Durchstarten in Köln“ - Modellprojekt zur Förderung geringqualifizierter Ju-
gendlicher und Erwachsener 
 
Projektlaufzeit:   01.12.2016 – 30.11.2020 
 
Platzkontingent: 60 Plätze, die fortlaufend neu besetzt werden 
 
Fördersumme gesamt: 817.640,00 € (ESF + Land) 
 
Fördersumme in 2018 sowie 2019:   208.410,00 € 
 
 
Insgesamt beträgt die Fördersumme der laufenden Projekte 30.756.122,45 €.  
Davon entfallen 9.806.621,66 € auf das Jahr 201 8 und 989.289,65 €  auf das 
Jahr 2019 . Die Mittel werden zum Teil über Personalpauschalen ins Verwal-
tungskostenbudget des Jobcenters übertragen (z.B. ESF -LZA sowie „Durch-
starten in Köln“). Zum Teil erfolgt auch eine Weiterleitung an Projektträger, Ge-
währung von Lohnkostenzuschüssen und Erfolgsprämien für Teilnehmende. In 
den Jahren 2018 sowie 2019 rechnet das Jobcenter damit, weitere Drittmittel 
akquirieren zu können.

Seite 24 
Der Arbeitsmarkt 
 
Wir bauen… 
 auf eine stabile Arbeitskräftenachfrage im Jahr 2018. Die Ko njunktur be-
findet sich weiter im Aufschwung und verstärkt den Aufwärtstrend am 
deutschen Arbeitsmarkt. Im Jahr 2018 prognostiziert das IAB eine weite-
re Steigerung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (svB) in 
Köln auf ein Niveau von 567.500 Men schen im Mittelwert (März 2017: 
553.000 Menschen).i 
 
Wir rechnen… 
 mit einer zunehmend komplexer werdenden Kundenbetreuung für die In-
tegration in Arbeit. Das Beschäftigungswachstum scheint durch die stei-
gende Knappheit an passenden Arbeitskräften begrenzt z u werden. Die 
strukturellen Schwierigkeiten bei der Arbeitskräftenachfrage und dem Ar-
beitskräfteangebot werden größer. Die bestehenden Qualifikationen der 
arbeitslosen Kundinnen und Kunden in Köln, insbesondere im SGB II -
Bereich, passen häufig nicht zu den Bedarfen der Unternehmen. Etwa 60 
Prozent der Arbeitslosen im Jobcenter Köln sind auf Helfertätigkeiten 
ausgerichtet. Dem gegenüber stehen eine bedeutend geringere Anzahl 
von gemeldeten Arbeitsstellen und ein niedriger Anteil von Helfertätigkei-
ten.ii  
 
Wir planen… 
 im Jahr 2018 mit einer steigenden Anzah l e rwerbsfähiger Leistungsbe-
rechtigter und einer größer werdenden Arbeitslosigkeit im SGB II-Bereich 
in Köln. Das ist unter anderem auf die zunehmende Anzahl von Geflüch-
teten, die in den SGB II-Bezug einmünden, zurückzuführen.iii In Köln sind 
mit Stand September etwa 3.200 Geflüchtete in einem laufenden Asyl-
verfahren mit positiver Bleiberechtsperspektive (über alle Altersklassen), 
die noch in großen Teilen dem Jobcenter Köln zugehen werden. „Das

Seite 25 
zusätzliche Pote nzial der Flüchtlinge tatsächlich in großem Umfang in 
Beschäftigung umzumünzen, braucht Zeit. Investitionen in Bildung und 
Sprachkompetenz versprechen dabei auf längere Sicht aber große fiska-
lische und gesamtwirtschaftliche Vorteile.“iv 
 
Die Kundenstruktur 
 
Wir zählen… 
 insgesamt 122.899 Personen, darunter 118.839 Regelleistungsberechtig-
te in 62.407 Bedarfsgemeinschaften im Juni 2017 im Jobcenter Köln. Die 
Anzahl großer Bedarfsgemeinschaften (fünf oder mehr Personen) 
wächst in den letzten Jahren kontinuierlic h an und liegt sieben Prozent 
über dem Vorjahresniveau. Unter den Regelleistungsberechtigten gelten 
85.329 Menschen als erwerbsfähige Leistungsberechtigte, davon sind 
15.164 Menschen zwischen 15 und 25 Jahren alt. Zehn Prozent aller er-
werbsfähigen Leistungsberechtigten stehen im Kontext Flucht.v  
 
 
 
Altersstruktur der Erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Jobcenter Köln (Juni 2017)

Seite 26 
Wir arbeiten… 
 mit 11.731 erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die marktnah und 
45.088 Menschen, die nicht marktnah sind. 9 .061 Menschen sind inte-
griert, aber hilfebedürftig. Zum Personenkreis für die keine Zuordnung er-
forderlich ist, gehören z. B. Erziehende mit betreuungsbedürftigen Kin-
dern unter drei Jahren, Personen, die Angehörige pflegen oder Schüle-
rinnen und Schüler, die der Schulpflicht unterliegen.vi 
 
Integrationsprognose der Erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Jobcenter Köln (Juni 2017) 
 
Wir begleiten… 
 36.130 Arbeitslose im SGB II -Bereich Köln. Davon sind über 57 Prozent 
oder 20.675 Menschen langzeitarbeitslos. Vo n allen arbeitslos gemelde-
ten Personen sind 46 Prozent weiblich, 41 Prozent mit ausländischer 
Staatsangehörigkeit und knapp sechs Prozent schwerbehindert. 23.811 
Arbeitslose im Jobcenter Köln haben keine abgeschlossene Berufsaus-
bildung, 7.884 haben eine betriebliche oder schulische Ausbildung und 
2.196 eine akademische Laufbahn. Für 2.239 Arbeitslose liegen keine 
Angaben vor.vii

Seite 27 
Wir unterstützen… 
 57.989 Langzeitleistungsbeziehende im Jobcenter Köln, stehen hier aber 
vor großen Herausforderungen durch die Zuwanderung von Geflüchte-
ten. Während der Langzeitleistungsbezug unserer Kundinnen und Kun-
den ohne Fluchthintergr und zurückgeht, steigt der Anteil der Langzeit-
leistungsbeziehenden im Kontext Flucht deutlich an, ein Trend der sich 
zunächst im Jahr 2018 fortsetzen wird, da zunehmend mehr Kundinnen 
und Kunden aus diesem Personenkreis mehr als 21 Monate im Leis-
tungsbezug sind.viii  
 
 
 
Langzeitleistungsbeziehende im Jobcenter Köln (Juni 2017) 
 
 
 
                                            
i Vgl. IAB Kurzbericht 21/2017. 
ii Vgl. IAB Kurzbericht 21/2017; Statistik West: Auftragsnummer 245859, 4/2017. 
iii Vgl. IAB Regionale Arbeitsmarktprognose 2/2017. 
iv IAB Kurzbericht 21/2017. 
v Vgl. BA Statistik: Strukturen der Grundsicherung SGB II, 9/2017, Berichtsmonat 6/2017; Con-
trolling-Cockpit SGB II, 9/2017, Berichtsmonat 6/2017. 
vi Vgl. Controlling-Cockpit SGB II, 9/2017, Berichtsmonat 6/2017. 
vii Vgl. BA Statistik: Arbeitsmarktreport, 6/2017. 
viii Vgl. BA Statistik: Langzeitleistungsbezieher - Deutschland, West/Ost, Länder und Jobcenter 
(Monatszahlen) 6/2017, Controlling-Cockpit SGB II, 9/2017, Berichtsmonat 6/2017.

Mitteilung Ausschuss

467 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
V/5000 JC 
 
Vorlagen-Nummer 30.11.2017 
 3616/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Soziales und Senioren 14.12.2017 
 
Bericht des Jobcenter Köln 
Die Verwaltung legt dem Ausschuss für Soziales und Senioren – auf Wunsch des Jobcenter 
Köln- den folgenden Bericht vor.  
 
Anlagen:  
Bericht des Jobcenters 
Anlage 1: AMIP 2018-2019 
Anlage 2: Ergebnismonitoring Oktober 2017 
 
 
Gez. Dr. Rau

TOP 8.2 Bericht des Jobcenter Köln_Anlage 2_Ergebnismonitoring

12454 Zeichen

Anlage 2 zum Bericht des Jobcenter Köln zur Sitzung des Ausschusses Soziales und Senioren am 14.12.2017        
Zielvereinbarung Jobcenter Köln 2010
Zielvereinbarung Jobcenter Köln 2017
Ergebnismonitoring
Oktober 2017
N:\Ablagen\D35765-JC-Koeln-F-C\Controlling\00_Controlling JC\2017\07_Monitoring\2017-10\2017-10 Monitoring.xlsx

ErwartungswertPrognose Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in %
Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt in Tausend EUR -                266.850       263.740 -3.110 -1,2%
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Soll 2017 26.810,7        53.684,5        80.663,6        107.521,9      134.338,6      161.183,9      188.038,4      214.796,8      241.288,4      266.850,1      293.458,8      320.037,0      
Ist 2017 26.447,1        53.058,6        79.716,2        106.310,9      132.876,6      159.458,4      186.053,8      212.518,0      238.649,4      263.740,4      -                 -                 
Ist 2016 25.730,0        51.520,7        77.412,3        103.188,0      128.923,8      154.687,0      180.459,1      206.164,7      231.781,3      257.281,2      282.633,7      307.137,3      
Zielmonitoring Jobcenter  Köln Verringerung der Hilfebedürftigkeit Oktober 2017
 -
 50.000,0
 100.000,0
 150.000,0
 200.000,0
 250.000,0
 300.000,0
 350.000,0
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt (ohne LUH ) in T EUR
Ist 2017
 Ist 2016
 Soll 2017
Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit
Seite 2

Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in %
Integrationsquote 0,0% 19,0% 20,3% 1,32%-Pkte 6,9%
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Soll 2017 1,7% 3,6% 5,5% 7,5% 9,1% 10,9% 12,9% 15,1% 17,5% 19,0% 21,1% 23,3%
Ist 2017 1,7% 3,6% 5,5% 7,5% 9,1% 10,9% 13,6% 16,3% 18,8% 20,3%
Ist 2016 1,8% 3,6% 5,5% 7,5% 9,2% 11,0% 12,9% 15,2% 18,0% 20,3% 22,1% 23,3%
Anzahl der Integrationen (Jahresfortschrittswert)
Ist 2017 1.343              2.804              4.419              6.231              8.035              9.647              11.524            13.783            15.957            17.151            -                  -                  
Ist 2016 1.473              3.042              4.647              6.296              7.703              9.227              10.877            12.809            15.139            17.079            18.560            19.537            
Zielmonitoring Jobcenter  Köln Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Oktober 2017
0,0%
5,0%
10,0%
15,0%
20,0%
25,0%
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Integrationsquote
Ist 2017
 Ist 2016
 Soll 2017
Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit
Seite 3

ErwartungswertSoll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in %
Bestand an Langzeitleistungsbeziehern -                58.525         57.722 -803 -1,4%
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Soll 2017 58.316           58.389           58.398           58.416           58.453           58.511           58.557           58.567           58.579           58.525           58.521           58.536           
Ist 2017 57.855           57.918           57.910           57.931           57.938           57.947           57.959           57.932           57.858           57.722           -                 -                 
Ist 2016 57.173           57.244           57.253           57.271           57.307           57.364           57.409           57.416           57.421           57.416           57.404           57.388           
Oktober 2017Zielmonitoring Jobcenter  Köln Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug
 56.000
 56.500
 57.000
 57.500
 58.000
 58.500
 59.000
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Bestand an Langzeitleistungsbeziehern - JDW
Ist 2017
 Ist 2016
 Soll 2017
Datenquelle: Controllingbericht SGB II, S2S-Cockpit
Seite 4

Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in %
Kosten der Unterkunft (kumuliert, in Tausend EUR) 282.333,57     281.636,20 -697 -0,2%
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Soll 2017 27.788,0         56.256,7         84.255,9         112.656,0       141.004,1       169.651,3       198.315,4       226.365,6       254.446,1       282.333,6       310.711,5       339.043,0       
Ist 2017 27.571,7         55.005,5         82.869,2         110.813,5       139.601,8       167.402,7       196.403,1       225.455,2       253.470,2       281.636,2       -                  -                  
Ist 2016 26.527,8         53.705,6         80.435,0         107.547,2       134.609,7       161.957,9       189.322,0       216.100,2       242.907,3       269.530,1       296.621,2       323.667,8       
Zielmonitoring Jobcenter  Köln Kosten der Unterkunft Oktober 2017
 -
 50.000,0
 100.000,0
 150.000,0
 200.000,0
 250.000,0
 300.000,0
 350.000,0
 400.000,0
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Kosten der Unterkunft (kumuliert, in Tausend EUR)
Ist 2017
 Ist 2016
 Soll 2017
Datenquelle: ERP
Seite 5

Erwartungswert Soll Berichtsmonat Ist Berichtsmonat Differenz absolut Differenz in %
-                  2.064              2.064 -
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Soll 2017 -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  -                  
Ist 2017 2.186              2.181              2.174              2.161              2.150              2.134              2.118              2.105              2.086              2.064              -                  -                  
Ist 2016 2.224              2.235              2.240              2.246              2.250              2.256              2.251              2.249              2.243              2.222              2.208              2.200              
Zielmonitoring Jobcenter  Köln Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit Oktober 2017
 1.950
 2.000
 2.050
 2.100
 2.150
 2.200
 2.250
 2.300
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit
(gewichteter Jahresfortschrittswert)
Ist 2017
 Ist 2016
 Soll 2017
Datenquelle: Statistik der BA,  
Seite 6

Mitteilung zur Sitzung des Sozialausschusses am 26.01.2017
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Ist 2017 153                 314                 507                 762                 986                 1.163              1.389              1.589              1.846              2.043              -                  -                  
Ist 2016 157                 372                 572                 799                 1.009              1.208              1.452              1.654              1.904              2.123              2.316              2.484              
Zielmonitoring Jobcenter  Köln JOB-Offensive KÖLN Oktober 2017
 -
 500
 1.000
 1.500
 2.000
 2.500
 3.000
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Integrationen (Jahresfortschrittswert) der JOB-Offensive KÖLN 
Ist 2017
 Ist 2016
Datenquelle: eigene Auswertung
Seite 7

Erwartungswert Soll akt. Monat Ist akt. Monat Diff. abs. (Soll) Diff % (Soll)
Integration Schwerbehinderte 331                 298                 -33 -10,0%
81596
Daten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Soll 2017 20                   49                   87                   125                 152                 187                 225                 255                 292                 331                 360                 393                 
Ist 2017 25                   48                   71                   100                 131                 168                 210                 237                 267                 298                 -                  -                  
Ist 2016 20                   48                   86                   123                 150                 185                 222                 252                 288                 327                 355                 388                 
Zielmonitoring Jobcenter  Köln Integration Schwerbehinderte Oktober 2017
 -
 50
 100
 150
 200
 250
 300
 350
 400
 450
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Integration Schwerbehinderte
Ist 2017
 Ist 2016
 Soll 2017
Datenquelle: eigene Auswertung
Seite 8

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit Hochrechnung
Anzahl Bedarfsgemeinschaften zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit
Ist 2017 61.763         62.073            62.234         62.395         62.337           62.407              62.322           62.184           62.026           61.901           
Ist 2016 62.431         62.559            62.583         62.527         62.499           62.511              62.322           62.000           61.761           61.604           61.441             61.517             
Anzahl Personen in Bedarfsgemeinschaften zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport
Ist 2017 121.149       121.835          122.099       122.588       122.547         122.899            122.862         
Ist 2016 121.666       122.006          122.100       121.987       121.944         122.000            121.746         121.087         120.654         120.542         120.335           120.640           
Anzahl Regelleistungsberechtigte zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit
Ist 2017 116.888       117.589          117.901       118.450       118.372         118.839            118.871         118.510         118.043         117.683         
Ist 2016 116.180       116.529          116.642       116.534       116.524         116.645            116.487         116.217         116.049         115.984         115.866           116.230           
Anzahl erwerbsfähige Leistungsberechtigte zweites Sozialgesetzbuch Datenquelle: Arbeitsmarktreport, Hochrechnung: Statistik Bundesagentur für Arbeit
Ist 2017 84.105         84.651            84.892         85.164         85.124           85.329              85.296           84.974           84.551           84.193           
Ist 2016 83.951         84.257            84.334         84.230         84.209           84.305              84.125           84.039           83.856           83.715           83.525             83.692             
Quote der Leistungsberechtigten nach dem zweiten Sozialgesetzbuch* Datenquelle: Kreisreport,  Daten mit Wartezeit von 3 Monaten
Ist 2017 13,3% 13,4% 13,4% 13,5% 13,5% 13,5% 13,5%
Ist 2016 13,3% 13,4% 13,4% 13,4% 13,4% 13,4% 13,3% 13,3% 13,2% 13,2% 13,2% 13,2%
Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug
Anzahl Arbeitslose nach dem zweiten Sozialgesetzbuch gesamt Datenquelle: Arbeitsmarktreport
Ist 2017 35.238         35.052            35.351         35.973         36.180           36.130              35.980           35.887           35.361           34.878           
Ist 2016 39.627         39.999            39.977         39.769         38.539           37.695              37.667           37.761           37.471           36.953           36.500             35.684             
Kosten der Unterkunft
Kosten der Unterkunft - Veränderungsquote zum kumulierten Vorjahreswert Datenquelle: Finanzen Jobcenter Köln 
Ist 2017 27.571,70      55.005,51         82.869,15      110.813,49    139.601,80      167.402,67         196.403,07      225.455,20      253.470,19      281.636,20      -                     -                     
Ist 2016 26.527,81      53.705,56         84.255,94      112.656,04    141.004,08      169.651,35         198.315,35      226.365,60      254.446,12      282.333,57      310.711,51        339.042,96        
Ist / Ist-Vergleich 3,9% 2,4% -1,6% -1,6% -1,0% -1,3% -1,0% -0,4% -0,4% -0,2% - -
Oktober 2017Zielmonitoring Jobcenter  Köln Indikatoren
* Zähler = Leistungsberechtigte nach dem zweiten Sozialgesetzbuch (erwerbsfähigeLeistungsberechtigte, nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte, sonstige Leistungsberechtigte [z.B. Bildung und Teilhabe nach § 28 SGB II]) / Nenner = 
Bevölkerung unter 65 Jahre
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Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Oktober 2017Zielmonitoring Jobcenter  Köln Indikatoren
Seite 10

TOP 8.2 Bericht des Jobcenter Köln

11322 Zeichen

Bericht des Jobcenter Köln 
 
 
1. Jobcenter Köln – ein attraktiver Arbeitgeber 
 
Das Jobcenter Köln hat eine Broschüre für potenzielle Arbeitnehmerinnen und 
Arbeitnehmer herausgebracht. In der Broschüre wird ein erster Einblick über die 
Aufgaben und Tätigkeiten gegeben und warum es lohnenswert ist, ein Teil dieser 
Organisation zu werden. Das Jobcenter Köln ist ein sozialer, innovativer und 
moderner Arbeitgeber. Die Leserin und der Leser werden auf den folgenden Seiten 
der Broschüre dazu eingeladen das Jobcenter als Arbeitgeber näher 
kennenzulernen. 
 
Zuerst erhält man einen Überblick über den Organisationsaufbau. Angefangen bei 
den Servicebereichen bis hin zur Darstellung der zentralen Abteilungen. Beispiele 
von innovativen Projekten im Jobcenter werden gezeigt. Die Broschüre informiert 
über die Karriere- und Ausbildungschancen sowie die Werte des Jobcenters.  
 
Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen wird im Jobcenter Köln sehr ernst 
genommen. Das Jobcenter setzt sich seit Jahren für die Förderung und Integration 
von Menschen mit Handicap ein.  
 
Work-life-Balance ist ein weiterer wichtiger Aspekt für einen modernen Arbeitgeber. 
Im Jobcenter haben Mitarbeitende die Möglichkeit Familie mit dem Beruf zu 
vereinen.  
 
Nähere Informationen können der Broschüre entnommen werden, die in der Sitzung 
als Tischvorlage verteilt wird.  
 
2. Arbeitsmarkt-und Integrationsprogramm (AMIP) 2018 – 2019 
 
Das Jobcenter Köln stellt die aktualisierte Fassung des neuen Arbeitsmarkt- und 
Integrationsprogramms 2018-2019 (AMIP ab 2018) vor. Ergänzt wurden der 
Finanzteil (ab S.19) sowie folgend die Drittmittelakquise (ab S. 22). Darüber hinaus 
finden sich die Wünsche und Änderungsvorschläge der Gremien in der 
aktualisierten Fassung (Anlage 1) wieder. Das Vorwort wird vor der Veröffentlichung 
durch die Geschäftsführung des Jobcenters ergänzt.  
 
Wie bereits in der letzten Sitzung erläutert, handelt es sich um ein mehrjähriges 
Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm, welches einen Zeitraum von zwei Jahren 
umfasst. Hierdurch wird bewusst die Kontinuität der strategischen und 
geschäftspolitischen Ausrichtung, der „Rote Faden“ des Jobcenter Köln, aufgezeigt. 
Dieses Format ermöglicht, sofern es die Rahmenbedingungen erfordern, 
Anpassungen für die Folgejahre. 
Anlage zur Mitteilung „Bericht des 
Jobcenter Köln“ zur Sitzung des 
Ausschusses für Soziales und 
Senioren am 14.12.2017

2 
 
 
3. Aktueller Sachstand Integration Point 
 Personal und Organisation 
 Aktuell ist der Integration Point des Jobcenters personell sehr gut ausgestattet.  
Gemeinsames Thema des Integration Point ist der Umzug in die neue Stadtagentur 
nach Köln-Ossendorf, welcher derzeit aktiv geplant wird.  
 
Entwicklung der Bedarfsgemeinschaften und Bestandskundinnen und 
Bestandskunden 
Die Anzahl der neuantragsstellenden Bedarfsgemeinschaften im Jobcenter ist 
momentan stark rückläufig. 
Tabelle 1: Anzahl der Neuanträge seit März 2017 
 
Der Integration Point betreut insgesamt 6100 Menschen mit Fluchthintergrund. Die 
Verteilung im Einzelnen ist wie folgt: 
 
Bestand SGB II  
Anteil an 
gesamt in 
% 
SGB III  
Anteil 
an 
gesamt 
in % 
Anzahl 
Gesamt  4971   1129   
Geschlecht 
männlich 3.012 61% 936 83% 
Geschlecht 
weiblich 1.959 39% 193 17% 
Insgesamt 
(U25) 1264 25% 438 39% 
Insgesamt 
(Ü25) 3707 75% 691 61% 
Tabelle 2: Stand Oktober 2017 (Jahresfortschrittswert) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  Mrz 17 Apr 17 Mai 17 Jun 17 Jul 17 Aug 17 Sep 17 Okt 17 
Anzahl der 
Neuanträge 280 190 205 171 178 135 99 83

3 
 
 
In der Zusammensetzung nach den Herkunftsländern gibt es aktuell kaum 
Veränderungen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 Tabelle 3:Aufteilung nach Herkunftsländern, Stand Oktober 2017 (Jahresfortschrittswert) 
Von den neuantragsstellenden Bedarfsgemeinschaften im Oktober 2017 sind fast 
die Hälfte in Unterkünften, Wohnheimen bzw. Hotels untergebracht, im Einzelnen: 
  
Abbildung 1: Art der Unterbringung der neuantragsstellenden Bedarfsgemeinschaften im Monat 
Oktober 2017 
Erfreulich ist, dass sich das Verhältnis der Unterbringung leicht geändert hat und 
mehr antragstellende Bedarfsgemeinschaften ein eigenes Mietverhältnis vorweisen 
können.  
 
 
43,4%
56,6%
Flüchtlingsunterbringung / Wohnheim /
Hotel
Eigenes Mietverhältnis
Art der Untebringung bei den Neuanträgen 
im Oktober 2017
Herkunftsländer SGB II SGB III 
Afghanistan 421 296 
Eritrea 185 25 
Irak 1.318 90 
Iran 336 83 
Nigeria 32 63 
Pakistan 7 41 
Somalia 49 7 
Syrien 2.203 30 
Türkei 52 k.A. 
Sonstige 368 k.A.

4 
 
Maßnahme Besetzung und Integration 
Die sinnvolle und möglichst nahtlose Verzahnung der Sprachförderungsangebote, 
insbesondere die Besetzung der nationalen Deutschförderung gemäß § 45a 
AufenthG (DeuFöV) steht zum jetzigen Zeitpunkt im Vordergrund. Immer mehr 
Menschen nehmen dieses Angebot in Anspruch. Zum Teil wird derzeit jedoch 
beobachtet, dass die weiterführende Sprachförderung für die Menschen sehr 
schwierig ist. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen des BAMF liegt die Bestehens-
Quote bei ca. 20% bis 30%. Hintergrund könnte sein, dass sich die Menschen viel 
mehr Wissen außerhalb des Sprachkurses aneignen müssen (Hausaufgaben). 
Hierbei spielen Rahmenbedingungen, wie die Art der Unterbringung eine große 
Rolle. Der Sprung vom Sprachniveau B1 zu B2 ist sehr groß, anders als von A1 
nach A2. Für die Module im Rahmen der nationalen Deutschförderung stehen 
jedoch nur 400 Stunden zur Verfügung. Dieser Zeitrahmen ist, gemessen am zu 
erreichenden Niveau, sehr gering. 
Am 17.10.2017 fand die zweite Jobbörse für Menschen mit Fluchthintergrund statt. 
Insgesamt waren 16 Unternehmen, wie Ford, Deutsche Post und viele 
Personaldienstleister/innen beteiligt. Es waren 342 Bewerberinnen und Bewerber 
(darunter 221 aus dem SGB II / 118 aus dem SGB III) sowohl aus dem Integration 
Point als auch aus den Geschäftsbereichen des Jobcenters eingeladen.  
Die Gruppe der geflüchteten Frauen rückt weiter in den Fokus. Gegenwärtig sind 
zwei Angebote in Planung. Ein Angebot wird von der Beauftragten für 
Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters (BCA) und der Fachexpertin für 
Menschen mit Fluchterfahrung geplant. Hierfür sollen bestehende Strukturen der 
Träger mit einbezogen werden. Dieses Angebot wird aus einer Vor-Ort-Beratung 
bestehen, die sich am Bedarf der Frauen orientiert. Der Bedarf nach Informationen 
und Transparenz ist sehr stark. Für die Planung wurden Besuche in einer 
Frauenunterkunft sowie bei Trägern durchgeführt. Der familienzentrierte Ansatz soll 
bei diesem Angebot im Vordergrund stehen. Geplant ist noch ein Start in diesem 
Jahr. 
Das andere Angebot soll zusammen mit der Regionaldirektion NRW und der 
Diakonie konzipiert werden. Das Jobcenter Köln stellt sich dafür als 
Kooperationspartner für eine Pilotierung zur Verfügung.  
Außerdem ist in Planung eine Informationsveranstaltung für die Kundengruppe der 
gründungswilligen Geflüchteten. Diese Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit 
der IHK Köln und dem Projekt ActNow! vom IQ-Netzwerk durchgeführt.  
Positiv zu beobachten sind die zunehmenden Arbeitsaufnahmen der geflüchteten 
Menschen im Integration Point des Jobcenters. 
Integrationen 255 
Aufnahme einer sv-pflichtigen Beschäftigung 184 
"Minijob" 58 
Ausbildung 11 
Bundesfreiwilligendienst 2 
Tabelle 4: Händische Auswertung Integration Point SGB II ohne Talentscouts U25 - Stand Oktober 2017 
(Jahresfortschrittswert)

5 
 
Viele der Arbeitsaufnahmen erfolgen im Helfer/in Bereich, z.B. Lager, Küche, 
Reinigung oder der Produktion.  
 
Am 06.09.2017 fand das JobspeedDating im RheinEnergieStadion statt. In diesem 
Jahr nahmen 22 Kundinnen und Kunden des Jobcenters mit Fluchterfahrung teil. 
Die Integrationsquote hierbei beträgt aktuell 50 % (Stand 09.11.2017). Weitere 
Entwicklungen bleiben noch abzuwarten.  
Schnittstellen zur Stadt Köln 
Eine Intensivierung hat die Schnittstellenarbeit durch das Projekt „Einwanderung 
gestalten“ erhalten. In den verschiedenen Unterarbeitsgruppen (z.B. Wohnen, 
Sprache, Arbeit und Bildung) sind verschiedene Behörden am 
Einwanderungsprozess beteiligt. Der Austausch untereinander ist sehr wertvoll und 
trägt zu Transparenz bei.  
Netzwerke 
Seit August 2017 nimmt die Ausländerbehörde regelmäßig an der 
Ehrenamtsinformationsveranstaltung teil.  
  
 Abbildung 2: Drei Akteure - ein Thema 
Dieser Schritt wurde vom Ehrenamt sehr begrüßt. Der Austausch ist äußerst rege.  
Die weiteren Netzwerke werden gepflegt und erweitert.  
Der WDR ist mit seinem Format WDRforyou auf den Integration Point zugekommen, 
um bestimmte Themen für geflüchtete Menschen aufzubereiten. Geflüchtete 
Menschen in Deutschland nutzen zur Informationsbeschaffung häufig das Internet. 
WDRforyou will erreichen, dass verlässliche Informationen zur Verfügung gestellt 
werden. Kolleginnen und Kollegen des Integration Points waren bereits mehrfach 
Interviewpartnerinnen und Interviewpartner zu verschiedenen Themen, wie z.B. 
Ausbildung, oder auch Rechte und Pflichten. Die Arbeit mit geflüchteten Menschen 
offenbart in vielen Fällen einen sehr hohen Bedarf an Informationen. Die Teilnahme 
an diesem Format hilft Transparenz herzustellen und Auskünfte über das Leben in 
Deutschland zu geben. 
In einem der nächsten Livestreams geht es um den Spracherwerb. Das Jobcenter

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Köln wird mit einem Talentscout vertreten sein. Das BAMF wurde ebenfalls 
bezüglich einer Beteiligung angefragt.  
Mitte November wird ein Termin bei der Tages- und Abendschule (TAS) stattfinden. 
Das Thema der Schulabschlüsse für Menschen mit Fluchterfahrung ist wichtig. Die 
Zugangsvoraussetzungen, beispielsweise der Nachweis der Berufserfahrung, sind 
nicht immer einfach. Erstmalig wurde das Thema in einer 
Ehrenamtsinformationsveranstaltung angesprochen und nun konkretisiert.  
4. JobSpeedDating (JSD) Köln 2017 
 
Nur zwei Monate nach dem JobSpeedDating Köln 2017 zählt das Jobcenter schon 
390 Integrationen. Das entspricht einer Integrationsquote von 40%. 
Exakt 981 Menschen haben diesmal an der Veranstaltung teilgenommen. Davon 
waren 47 Personen unter 25 Jahre. 22 Menschen mit Fluchthintergrund nahmen 
ebenfalls an dem Format teil.  
Insgesamt wurden von den 390 Integrationen 97 Langzeitarbeitslose integriert, 
somit wurde mit jeder vierten Integration ein Langzeitarbeitsloser beziehungsweise 
eine Langzeitarbeitslose in Arbeit vermittelt.  
Bei der Zielgruppe der Alleinerziehenden wurden 36 Personen in eine Tätigkeit 
vermittelt.  
Anfang Februar erfolgt eine zweite Stichtagsauswertung zur Integrationsquote, da 
an dem Veranstaltungstag selbst nicht immer ein Vertragsabschluss zustande 
kommt. Viele Arbeitgeber/innen laden die Teilnehmenden ein zweites Mal zu einem 
Gespräch ein, oder bieten erst zu einem späteren Zeitpunkt ein Arbeitsangebot an, 
daher wird sich die Zahl der Integrationen nachträglich steigern.  
 
5. Ergebnismonitoring zu den vereinbarten Zielen mit dem Bundesministerium 
für Arbeit und Soziales (Bundesziele) und der Stadt Köln (Kommunale Ziele) – 
Stand: Oktober 2017  
 
Das Jobcenter Köln geht in dem Ergebnismonitoring-Bericht für den Monat Oktober 
2017 (Anlage 2) auf die Zielerreichung bezüglich der mit dem Bund und mit der 
Stadt Köln vereinbarten Ziele für das Jahr 2017 ein. 
 
 
 gez. Wagner 
 
 
 Anlage:   
 
1) AMIP 2018-2019 
2) Ergebnismonitoring

Beratungsverlauf (1)

14.12.2017 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 8.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3616/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
30.11.2017
Erstellt
22.11.2017 10:06