AN/0040/2017
Partizipation von Kinder und Jugendlichen stärken - Arbeit der Bezriksschüler*innenvertretung und der Schüler*innenvertretungen sicherstellen
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Gem. Antrag nach § 3 (SPD)
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SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Köln FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln An den Vorsitzenden des Ausschusses für Schule und Weiterbildung Herrn Dr. Helge Schlieben An die Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 13.01.2017 AN/0040/2017 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Schule und Weiterbildung 30.01.2017 Partizipation von Kindern und Jugendlichen stärken - Arbeit der Bezirksschüler*innenvertretung und der Schüler*innenvertretungen sicherstellen Sehr geehrter Herr Dr. Schlieben sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Antragsteller bitten Sie, folgenden Antrag in die Tagesordnung des Ausschus- ses für Schule und Weiterbildung am 30.01.2017 aufzunehmen: Beschluss: 1. Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung beauftragt die Verwaltung, der Bezirksschüler*innenvertretung (BSV) zunächst kurzfristig für das Ka- lenderjahr 2017 – analog zum Budget der Stadtelternpflegschaft – Verfü- gungsmittel in Höhe von 500 € als Unterstützung für die laufende Arbeit der BSV zur Verfügung zu stellen. 2. Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung beauftragt die Verwaltung, ab 2018 einen für die laufende Arbeit der Bezirksschüler*innenvertretung an- gemessenen Betrag zu ermitteln und bei der Veranschlagung für die künf- tigen Haushalte zu berücksichtigen. Dabei ist auch zu prüfen, ob eine Un- terstützung durch die Bereitstellung von Sachmitteln hilfreich und sinnvoll sein kann. 3. Die Verwaltung wird gebeten, die derzeitige räumliche Unterbringung ge- meinsam mit der BSV zu optimieren. - 2 - 4. Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung beauftragt die Verwaltung, Lösungswege aufzuzeigen und zu bewerten, wie im Falle von Dependancen an einzelnen Schulen die SV-Arbeit sinnvoll sichergestellt werden kann. Begründung: Die Bezirksschüler*innenvertretung und die Schüler*innenvertretungen in den Kölner Schulen vertreten die Interessen und Rechte der Kölner Schülerinnen und Schüler. Es handelt sich dabei um eine der ersten Möglichkeiten für junge Kölne- rinnen und Kölner, aktiv das Leben in der Stadt und in der Gesellschaft ausge- hend von ihrem direkten Schulumfeld mitzugestalten und für ihre Belange einzu- treten. So ist unter anderem Zweck der BSV „demokratische Reformen und Ver- änderungen in der Schule und ihrem gesellschaftlichen Umfeld durchzusetzen“. Neben dem Gewinn, den eine eigene Interessenvertretung für die Kölner Schü- lerschaft bringt, sind diese Gremien daher auch Ort der politischen Bildung und wichtig für die Entwicklung junger Menschen hin zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern. Die ehrenamtliche Arbeit in der BSV oder in einer der SVen steht neben den er- heblichen schulischen Anforderungen, die heute an die Schülerinnen und Schüler gestellt werden. Sie erfordert daher starkes ehrenamtliches Engagement. Hierfür sind entsprechende Rahmenbedingungen erforderlich, die dieses Engagement unterstützen. Konkret leidet die Basisarbeit der BSV häufig unter fehlenden oder nicht ausreichenden Verfügungsmitteln. Um dies zu erleichtern, unterstützt der Rat der Stadt Köln diese wichtige Einrichtung zur Partizipation von Kindern- und Jugendlichen mit einem jährlichen Beitrag und würdigt so das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Hieraus sollen beispielsweise Kopierkosten, die Be- schaffung von Arbeitsmaterial oder auch Kosten bei Veranstaltungen gedeckt werden. Auch die räumliche Situation der BSV ist nach wie vor nicht optimal ge- löst. Hier soll gemeinsam nach Verbesserungsmöglichkeiten gesucht werden. In dem einzurichtenden Budget für die Arbeit der Schüler*innenvertretungen sol- len künftig ebenfalls Mittel bereitgestellt werden, um die Fahrtkosten zu gemein- samen SV-Sitzungen bei schulischen Dependance-Lösungen sicherzustellen. Ge- rade bei horizontalen Lösungen werden von den Schulen Probleme geschildert, wenn die Dependancen nicht mit dem ÖPNV gut miteinander verbunden sind. Ein Beispiel hierfür ist die Willy-Brandt-Gesamtschule in Höhenhaus mit der Depen- dance in Dellbrück. Auf Grund der steigenden Schülerzahlen werden solche Teilstandortlösungen je- doch in der Zukunft häufiger werden (s. Aktualisierung der Schulentwicklungs- planung 2016). Diese organisatorischen Lösungen dürfen jedoch nicht dazu füh- ren, dass die Schülerinnen und Schüler auf Grund der faktischen Gegebenheiten räumlich getrennter Schulgebäude keine gemeinsamen SV-Sitzungen abhalten können. Derartige Aufwendungen gehören vielmehr zu den Kosten einer Teil- standortlösung dazu. Die Verwaltung wird gebeten, mit den Schulen, die hier Probleme anmelden, Lösungen zu entwickeln und entsprechende Mittel einzupla- nen. - 3 - Mit freundlichen Grüßen gez. Dr. Barbara Lübbecke gez. Niklas Kienitz SPD-Fraktionsgeschäftsführerin CDU-Fraktionsgeschäftsführer gez. Jörg Frank gez. Michael Weisenstein GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer DIE LINKE-Fraktionsgeschäftsführer gez. Ulrich Breite FDP-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0040/2017
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 (SPD)
- Datum
- 13.01.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27