mandari
Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 37 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

Vorschau auf die Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 2025

Mitteilung Ausschuss 0194/2025 vom 20.01.2025

Stand: Am 19.05.2025 im Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

Dokumente

  • Mitteilung Ausschuss

    PDF

    Herunterladen: Mitteilung Ausschuss

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Dezernat, Dienststelle VII/4510 Vorlagen-Nummer 20.01.2025 0194/2025 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 04.02.2025 Vorschau auf die Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen des Wallraf- Richartz-Museum & Fondation Corboud 2025 Noch bis zum 9. Februar läuft die innovative Ausstellung „Museum der Museen – Eine Zeitreise durch die Kunst des Ausstellens und Sehens“; auch die Laufzeit weiterer Sammlungspräsentationen reichen in das Jahr 2025 hinüber. Das Wallraf-Richartz-Mu- seum & Fondation Corboud startet zudem bereits Ende März 2025 seine nächste große Sonderschau. Unter dem Titel „Schweizer Schätze“ wird die herausragende Impressio- nisten-Sammlung aus dem Museum Langmatt (Baden) erstmals in diesem Umfang au- ßerhalb der Schweiz präsentiert. Die eindrucksvollen Werke treffen auf die schöne Sammlung des Wallraf – so auch auf die Gemälde der Fondation Corboud. Mit der Aus- stellung „Schweizer Schätze“ erinnern wir zugleich an unseren Mäzen Gérard J. Corboud, der 2025 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Ab dem 6. Juni öffnen sich im Fenstersaal der Barockabteilung die Türen zu einer neuen Sammlungspräsentation: „B(l)ooming“ widmet sich der großartigen Blütenpracht, welche die Maler im Barockzeitalter auf ihre Leinwände zauberten. Gemälde von Jan Brueghel, Roelandt Savery, Daniel Seghers und weiteren Meistern geben eindrucksvoll Zeugnis von der staunenswerten Malkunst jener Tage, deren Anspruch es war, die Na- tur noch zu übertreffen. Neben weiteren kleinen, feinen Präsentationen klingt das Jahr mit einer Forschungs- „Expedition“ in das weite Feld der niederländischen Zeichnungen unserer Sammlung aus, auf die sich Wissenschaftler*innen aus Kunstgeschichte wie Kunsttechnologie in den zurückliegenden vier Jahren begeben haben. Diese tiefschürfende Expedition wurde durch die großzügige Förderung der Fritz-Thyssen-Stiftung, der Ernst von Sie- mens-Kunststiftung und des Landes NRW ermöglicht. Faszinierende Funde kommen zutage, Geschichten hinter den Kunstwerken werden erzählt und überraschende Entde- ckungen präsentiert. 2 Es folgt eine Aufstellung der Ausstellungen und Galeriepräsentationen im Überblick, nachfolgend dann einzeln mit erläuternden Texten: SONDERAUSSTELLUNG: Schweizer Schätze Meisterwerke des Impressionismus aus dem Museum Langmatt 28. März bis 27. Juli 2025 Sammlungspräsentation in der Barocksammlung: B{L}OOMING Barocke Blütenpracht 6. Juni 2025 bis 31. Mai 2026 GRAPHISCHE SAMMLUNG: Mezzotinto: Die schwarze Kunst 23. Mai bis 26. Oktober 2025 Expedition Zeichnung Niederländische Meister unter der Lupe 14. November 2025 bis 15. März 2026 LAUFENDE AUSSTELLUNGEN: Sammlerträume Sternstunden niederländischer Barockkunst bis 21. April 2025 Zwischen Nackenstarre und Kunstgenuss Daumiers Menschen im Museum bis 27. April 2025 SONDERAUSSTELLUNG: Schweizer Schätze Meisterwerke des Impressionismus aus dem Museum Langmatt 28. März bis 27. Juli 2025 Von Renoir und Monet über Degas bis Gauguin und Cézanne: Das Schweizer Museum Langmatt gilt als eine der bedeutendsten Privatsammlungen des fran- zösischen Impressionismus‘ in Europa. Das Ehepaar Sidney und Jenny Brown trug die Kollektion bereits Anfang des 20. Jahrhunderts in ihrer Jugendstilvilla in Baden bei Zürich zusammen, die seit 1990 als Museum der Öffentlichkeit zugänglich ist. Da Gebäude und Parkanlage aktuell generalsaniert werden, bie- tet sich in diesem Frühjahr die einmalige Chance, die impressionistischen Meis- terwerke aus dem Museum Langmatt in Köln zu bewundern. Unter dem Titel „Schweizer Schätze“ sind sie vom 28. März bis zum 27. Juli 3 2025 zu Gast im Wallraf -Richartz-Museum & Fondation Corboud, wo sie auf Highlights der hiesigen Sammlung treffen – ein Dialog, der faszinierende Be- gegnungen verspricht. Abgerundet wird die außergewöhnliche Präsentation der rund 150 Exponate durch historische Hängungen, die anhand von Archivauf- nahmen aus dem Museum Langmatt reko nstruiert werden. Die Ausstellung „Schweizer Schätze“ macht die vielen Facetten des französischen Impressio- nismus` sichtbar und unterstreicht die herausragende Qualität beider Kollektio- nen. In diesem Jahr wäre Gérard Corboud (1925–2017), Kunstliebhaber, Sammler und Mäzen, hundert Jahre alt geworden. Der Schweizer vermachte dem Wall- raf-Richartz-Museum im Jahre 2001 seine bedeutende Impressionismus - Sammlung als ewige Dauerleihgabe. Seitdem trägt das Kölner Museum den Namenszusatz „& Fondation Corboud“. Mit se iner Ausstellung „Schweizer Schätze“ erinnert das Museum an seinen großzügigen Förderer und Freund. BAROCKSAMMLUNG: B{L}OOMING Barocke Blütenpracht 6. Juni 2025 bis 31. Mai 2026 Rosen, Tulpen, Lilien oder Narzissen – Blumen sind für den Menschen nicht nur eine Augenweide, sondern auch Heilmittel, Accessoire und Symbol für Liebe, Glaube und Treue. Besonders im Barock feierten vor allem Künstler*in- nen die vergängliche Schönheit der Blume und verewigten sie in ihren Gemäl- den, wie die neue Jahresausstellung „B{L}OOMING – Barocke Blütenpracht“ beweist. Mit bekannten und unbekannten, zum Teil neu erforschten und frisch restaurierten Stillleben, Porträts und Allegorien aus Privatsammlungen und ei- genem Bestand präsentiert das Wallraf den Boom und die Vielfalt von Blumen- motiven im Barock. Die Blumenmalerei startete ihren Siegeszug um 1600 in Flandern und war bald in vielen europäischen Ländern äußerst populär, wie sich leicht an der Herkunft der gezeigten Meister ablesen lässt: Flamen wie Daniel Seghers und Jan Brueghel d.Ä., auch bekannt als „Blumenbrueghel“, Holländer wie Adriaen Coorte und Roelandt Savery sowie der Italiener Giovanni Stanchi und der Deut- sche Peter Binoit sind in der Ausstellung vereint. All ihre Werke „blühen“ heute noch genauso farbenfroh wie am Tag ihrer malerischen Geburt vor 400 Jahren. GRAPHISCHE SAMMLUNG: Mezzotinto: Die schwarze Kunst 23. Mai bis 26. Oktober 2025 Die Erfindung des Tiefdruckverfahrens Mezzotinto (Schabkunst) im Jahre 1642 gilt als die Sternstunde des Kölner Künstlers Ludwig von Siegen. Bei dieser 4 anspruchsvollen Technik, der das Wallraf im Sommer 2025 eine eigene Gra- phikschau widmet, wurde erstmals vom Dunkel ins Helle gearbeitet, was ihr auch den Namen „schwarze Kunst“ eintrug. Dabei werden auf Kupferplatten aus einem tiefdunklen Grund lichte Töne geschabt. Nach dem Druck auf Papier erscheinen samtig weiche Formverläufe, was Mezzotinto damals zum idealen Verfahren für die Wiedergabe der Wirkung von großen Gemälden machte. Die Schabkunst wurde vor allem für Einzelblätter angewandt und eher selten für Buchillustrationen. Wie die Ausstellung zeigt, entfaltete das Mezzotinto seine eigentliche Blüte allerdings erst im England des 18. Jahrhunderts. Hier wurde das Verfahren unter dem Begriff „English manner“ berühmt und zu seinen be- deutendsten Vertretern zählten Künstler wie Richard Earlom, John Faber, John Smith und Valentine Green. Expedition Zeichnung Niederländische Meister unter der Lupe 14. November 2025 bis 15. März 2026 Welche Geheimnisse stecken in jahrhundertealten Zeichnungen? Wie bringt man die stummen Meisterwerke zum Sprechen? Und woran lassen sich Origi- nal und Kopie unterscheiden? Diese und weitere spannende Fragen beantwor- tet im Winter 2025/26 die Ausstellung „Expedition Zeichnung“. Mit ihr stellt das Wallraf erstmals die erstaunlichen Ergebnisse seiner vierjährigen Forschungs- arbeit vor, bei der mehr als 900 Zeichnungen des 16. bis 18. Jahrhunderts unter die Lupe und das Mikroskop genommen wurden. Mit siebzig dieser Werke von Meistern wie Hendrick Goltzius, Peter Paul Rubens und Jacob de Wit kann das Publikum nun durch die faszinierende Welt der niederländischen Zeichnungen reisen. „Expedition Zeichnung“ erzählt die faszinierenden Geschich ten hinter den Bildern, schlägt Schneisen durch unerforschtes Terrain und macht die Ent- deckungen der intensiven Untersuchungen für alle sichtbar. Außerdem stellt die Sonderschau die passende „Ausrüstung“ vor und fragt nach dem richtigen Weg: Haben sich die Expert*innen auch einmal verlaufen, oder führen alle Wege zum Ziel? 5 LAUFENDE AUSSTELLUNGEN: Sammlerträume Sternstunden niederländischer Barockkunst bis 21. April 2025 Im Fenstersaal seiner Barockabteilung öffnet das Wallraf die Türen zu einem traumhaften Sammlerkabinett: Darin prunken Gemälde von Stars, die im 17. Jahrhundert hell am niederländischen Kunsthimmel strahlten: Jan Brueghel d.Ä., Jacob van Ruisdael, Willem Kalf und Gerrit Dou, um nur einige zu nennen. Die Ausstellung „Sammlerträume" zeigt erstmals die hochkarätigen Barockge- mälde und -zeichnungen einer deutschen Privatsammlung, die das Kölner Mu- seum jüngst als Dauerleihgabe erhielt. Seit Anfang der 1970er Jahre hat der anonyme Sammler mit großer Kenner- schaft und Passion diese „Sternstunden niederländischer Barockkunst" zusam- mengetragen. Die in der Ausstellung präsentierten Sommer- und Winterland- schaften, kostbaren Stillleben, Stadt- und Flusspanoramen, zechenden Bauern und galanten Kavaliere, Kircheninterieurs und Porträts spiegeln sowohl die Vielfalt und Qualität der niederländischen Barockkunst als auch die bedin- gungslose Sammelleidenschaft eines privaten Kunstliebhabers wider. Zwischen Nackenstarre und Kunstgenuss Daumiers Menschen im Museum bis 27. April 2025 Neugierig, begeistert, überwältigt, aber auch gelangweilt, erschrocken oder frustriert, so unterschiedlich können Menschen auf Kunst reagieren. Einem Künstler, der sich intensiv mit dem Museumspublikum beschäftigt hat, widmet das Wallraf-Richartz-Museum seine neue Ausstellung Zwischen Nackenstarre und Kunstgenuss: Daumiers Menschen im Museum. Der geniale Maler, Zeich- ner und Lithograph Honoré Daumier (1808–1879) wurde vor allem in Frankreich für seine scharfsinnigen Karikaturen in großen Tageszeitungen und Magazinen berühmt. Das Wallraf zeigt anhand von rund dreißig ausgewählten Werken aus der Privatsammlung Prochnow-Seiffert, wie Daumier seinen schonungslosen Blick immer wieder auf die Menschen im Museum richtete. Im Zentrum seiner humorvollen Beobachtungen stehen aber nicht nur die Besucher, sondern auch Künstler und Kritiker. Gez. Charles

Beratungsverlauf

  1. 19.05.2025

    Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

    TOP 5.4, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

War diese Seite hilfreich?

Zur Rückmeldung speichern wir nur Ihre Antwort, die Seite und den Tag. Eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht, und wir setzen kein Cookie. Mehr zum Datenschutz