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V/1210/2019

Abschlussbericht über die Untersuchungen von multiresistenten Keimen in Gewässern im Stadtgebiet Münster-Hiltrup

Vorlagen 19.12.2019

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung, Sitzung am 05.02.2020, TOP 7

Anlage A

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V-1210_2019_multiresistende keime-Abschlussbericht

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Anlage A

1746 Zeichen

Anlage A zur V/1210/2019 
Kurzüberblick 
In einem Bericht werden die Ergebnisse der Untersuchung zum Vorkommen von multiresistenten 
Keimen in Gewässern in Münster-Hiltrup in der kalten Jahreszeit vorgestellt. 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Mit der Untersuchung von multiresistenten Keimen in Gewässern im Stadtgebiet Münster-Hiltrup 
wird das ISM-Ziel „Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität 
weiterentwickeln“ mit dem Fokus der „hohen Umwelt- und Naturqualität“ verfolgt.  
Das Teilziel lautet: Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier durch unbedenkliche Oberflä-
chengewässer. 
Zielerreichung: Die von der Bezirksvertretung Münster-Hiltrup vorgeschlagenen Wasseruntersu-
chungen wurden durchgeführt. Die Untersuchungsreihe dauerte von Dezember 2018 bis Februar 
2019 und von Mai 2019 bis Juli 2019. Dabei wurden in nahezu monatlichen Abständen an allen 
neun in der Vorlage benannten Entnahmestellen Proben entnommen. 
 
 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0701 Gesundheitsdienste 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja X Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja X Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan 2019 enthalten?  Ja X Nein  Teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan 2020 enthalten?  Ja X Nein  Teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja X Nein

Bereits veranschlagt?  Ja X Nein   
Diese Vorlage hat keine finanziellen Auswirkungen. 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
X überwiegend 
freiwillig 
 vollständig frei-
willig 
Infektionsschutzgesetz 
Ratsbeschluss vom 19.9.2018 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration)

Berichtsvorlage

2378 Zeichen

V/1210/2019 
V/1210/2019 
 
 
Öffentliche Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Abschlussbericht über die Untersuchungen von multiresistenten Keimen in Gewässern im 
Stadtgebiet Münster-Hiltrup 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   23.01.2020 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Bericht 
   28.01.2020 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen Bericht 
   05.02.2020 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucher-
schutz und Arbeitsförderung 
Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Am 30.08.2018 hat die Bezirksvertretung Münster -Hiltrup angeregt, Gewässer -Untersuchungen im 
Stadtbezirk Hiltrup zum Vorkommen von multiresistenten Keimen vorzunehmen. In der Anregung der 
Bezirksvertretung Münster-Hiltrup werden neun Probenahmestellen (Obe rflächengewässer und A b-
wasser) aufgeführt. 
 
In der Ratssitzung vom 19.09.2018 wurde die Anregung der Bezirksvertretung  Hiltrup: „Untersuchung 
über das Vorkommen von multiresistenten Keimen im Stadtbezirk Hiltrup“ vom 30.08.2018 zur Bea r-
beitung an die Verwa ltung und Berichterstattung im Ausschuss für Umwelt schutz, Klimaschutz und 
Bauwesen verwiesen. Beteiligt wurden die Dezernate/Ämter III, V, VI, Amt für Mobilität und Tiefbau , 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit  unter Federführung des Gesundheits - und Veteri-
näramtes. 
 
Mit der Öffentlichen Berichtsvorlage V/0300/2019 vom 23.04.2019 wurde ein Zwischenbericht in der 
Bezirksvertretung Hiltrup, im Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und 
Arbeitsförderung und im Ausschuss fü r Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen zum Fortschritt 
der Untersuchungen gegeben.  
 
Der nachfolgende Abschlussbericht wurde in enger Zusammenarbeit des Instituts für Hygiene (Prof. 
Dr. Thorsten Kuczius) der Universitätsklinik Münster mit dem Gesundheits- und Veterinäramt der 
Stadt Münster erstellt. 
 
Die Anregung an den Rat ABV/0010/2018 „Untersuchung über das Vorkommen von multiresistenten 
Keimen im Stadtbezirk Hiltrup“ ist hiermit erledigt. 
 
Gesundheits- und 
Veterinäramt 
 
10.01.2020 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Herr Dr. Schulze Kalthoff 
Herr Dr. Lürwer 
Herr Dr. Neumann 
Telefon: 492-5301 
gesundheitsamt@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/1210/2019 
In Vertretung 
 
Gez. 
Cornelia Wilkens  
Stadträtin 
 
 
Anlagen:  
Abschlussbericht über die Untersuchungen von Multiresistenten Keimen in Gewässern im Stadtgebiet 
Münster-Hiltrup

V-1210_2019_multiresistende keime-Abschlussbericht

25506 Zeichen

Abschlussbericht  
über die Untersuchungen von multiresistenten Keimen  
in Gewässern im Stadtgebiet Münster -Hiltrup  
(12/2018 – 08/2019)  
Verfasser:  Prof. Dr. Th. Kuczius,  
Institut für Hygiene des Universitätsklinikums Münster 
  Gesundheits- und Veterinäramt

2 
Inhalt 
 
1. Einleitung ..................................................................................................................... 3 
 
2. Methodik ...................................................................................................................... 4 
 
3. Ergebnisse .................................................................................................................. 5 
 
4. Vergleich der Ergebnisse aus Münster mit der bundesweit angelegten HyReKa-Studie
 ................................................................................................................................... 9 
 
5. Fazit ............................................................................................................................ 9 
 
6. Empfehlungen ........................................................................................................... 10 
 
7. Ausblick ..................................................................................................................... 10 
 
8. Abkürzungen ............................................................................................................. 11 
 
9. Literaturangaben ....................................................................................................... 12

3 
1. Einleitung 
Bakterien können beim Menschen Infektionen verursachen. Diese Infektionen lassen 
sich in der Regel mit Antibiotika behandeln. Einige Bakterien sind jedoch inzwischen 
unempfindlich gegenüber mehreren Antibiotika. Man spricht in diesem Fall von 
multiresistenten Erregern. Am bekanntesten sind der Methicillin-resistente 
Staphylococcus aureus (MRSA) und die multiresistenten gram-negativen Bakterien 
(MRGN). Bei diesen Erregern wirken die meisten Antibiotika nicht mehr. 
Für gesunde Menschen ist der Kontakt zu diesen Keimen in der Regel ungefährlich. Sie 
erkranken nicht, auch wenn sie mit diesen Keimen besiedelt sind. Wenn die Erreger zum 
Beispiel auf der Hautoberfläche getragen werden, können diese unbewusst an andere 
Menschen weitergegeben werden.  
Wenn auch meist ungefährlich, stellen die Erreger ein erhöhtes Risiko für die 
menschliche Gesundheit bei Personen dar, die ein geschwächtes Immunsystem haben. 
Zu diesem Personenkreis zählen vorerkrankte Personen mit einem geschwächten 
Immunsystem, Schwangere, Kleinkinder und ältere Menschen. Vor allem aber sind 
Patienten bei Krankenhausaufenthalten mit schweren Erkrankungen verstärkt einem 
Infektionsrisiko ausgesetzt, wie z.B. im Rahmen eines operativen Eingriffs oder bei 
schweren Erkrankungen wie Krebs.  
Wenn sich diese Personen mit derartigen Erregern infizieren, ist eine Behandlung 
deutlich erschwert, weil nur noch sehr wenige Antibiotika wirken. Im schlimmsten Fall 
kann die Infektion sogar tödlich verlaufen.  
2018 hat das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten 
(ECDC) eine Studie zur Krankheitslast durch multiresistente Erreger (MRE) für ganz 
Europa veröffentlicht Die Studie basiert auf europaweiten Zahlen aus dem Jahr 2015.  
Den Hochrechnungen zufolge erkranken demnach in Europa jedes Jahr ca. 670.000 
Menschen an Infektionen durch MRE. In Deutschland sind es rund 54.500 Menschen pro 
Jahr. Etwa zwei Drittel dieser Infektionen steht nach Angaben der Autoren mit einer 
medizinischen Behandlung in Zusammenhang. (Exner, Schmitthausen, 2019). 
Im Rahmen einiger aktueller Studien wurden multiresistente Keime in Wässern, die sich 
über Abwässer oder Mastbetriebe in der Umwelt ausbreiten, nachgewiesen. Die Erreger 
aus der Umwelt können unter bestimmten Umständen zurück zu den Menschen 
gelangen. Resistente Bakterien treten gehäuft dort auf, wo intensiv Antibiotika verwendet 
werden. 
Zunehmend werden multiresistente Bakterien auch bei der ambulant behandelten 
Bevölkerung isoliert. Dies lässt vermuten, dass humanpathogene Erreger, die in die 
Umwelt gelangt sind, wieder auf den Menschen übertragen werden. 
Für die Durchführung der geplanten Wasseruntersuchungen konnte das Institut für 
Hygiene des Universitätsklinikums Münster gewonnen werden. Gegenstand des 
Vertrags mit der UKM waren 33 Beprobungen im Stadtbezirk Hiltrup mit mindestens 150 
differenzierten mikrobiologischen Analysen.  
Für die ersten Untersuchungen auf das Vorhandensein von MRGN und MRSA boten 
sich Krankenhausabwässer und Oberflächenwasser an. Aufgrund der niedrigen

4 
Temperaturen in den Herbst- und Wintermonaten konnte diese erste 
Untersuchungsreihe jedoch nur einen ersten vergleichenden Eindruck liefern.  
2. Methodik 
In einem ersten Schritt wurden orientierend an zwei Entnahmestellen (Nr. 1 und Nr. 7 in 
der nachfolgenden Tabelle) am 06.12.2018 und 19.02.2019 Wasserproben entnommen. 
Diese zwei Probenahmestellen sollen exemplarisch die gewählten Wasserarten 
Oberflächengewässer (z. B. Emmerbach) und Abwasser (z. B. Herz-Jesu-Krankenhaus) 
abbilden.  
Die Probennahmestellen wurden in den Frühjahrs- und Sommermonaten 2019 um 
sieben Probenahmestellen erweitert. Daher wurden in einem zweiten Schritt im Mai bis 
Juli/ August 2019 in monatlichen Abständen an den neun in der nachfolgenden Tabelle 
(Tab. 1) benannten Entnahmestellen Proben entnommen und untersucht 
(Untersuchungsdaten: 28.05.2019, 26.06.2019, 06.08.2019).  
Der Gesamtumfang der Probennahmestellen ist in der folgenden Tabelle abgebildet 
(Tab. 1).  
Tab.1: Probenahmestellen (auf Anregung der BV Münster-Hiltrup) 
Lfd.-
Nr. 
Probenahmeort Wasserart 
1 
 
Emmerbach 
Im Bereich des Zuflusses auf das Stadtgebiet (Bereich 
Davertstraße/ zum Klosterholz) 
 
Oberflächengewässer 
2 
 
Emmerbach 
Im Bereich Hiltrup-Ost nach Durchfluss der Kanalinsel 
südlich Paul-Klee-Weg 
 
Oberflächengewässer 
3 
 
Emmerbach 
In Höhe des Lailly-en-Val-Platzes in Amelsbüren 
 
Oberflächengewässer 
4 
 
Hiltruper See 
Im Bereich der Sandstrände im Südwesten und Osten 
 
Oberflächengewässer 
5 
 
Dortmund-Ems-Kanal (DEK) 
Im Bereich Freibad Hiltrup/ südlich der Kanalinsel 
 
Oberflächengewässer 
6 
 
Kannenbach 
Im Bereich Feuerstiege/ Wilbrenning 
 
Oberflächengewässer 
7 
 
Probenahme aus dem Abwasser des Herz-Jesu-
Krankenhauses 
 
Abwasser 
8 
 
Probenahme aus dem Zufluss der Kläranlage auf der 
Kanalinsel in Hiltrup 
 
Abwasser 
9 Probenahme aus dem gereinigten Abfluss der 
Kläranlage auf der Kanalinsel in Hiltrup 
 
Abwasser

5 
Um eine Vergleichbarkeit mit den HyReKA-Studienergebnissen sicherzustellen, wurde in 
Münster dieselbe Probenahme und dieselbe Untersuchungsmethodik wie die in der 
HyReKA-Studie verwendeten Methodik, angewandt. Dafür wurde die Gesamtkeimzahl 
aller kultivierbaren Mikroorganismen ermittelt, die bei 22°C auf DEV Nähragar (Nähragar 
zur Kultivierung und Keimzahlbestimmung) anzüchtbar waren. Gegen verschiedene 
Antibiotikagruppen multiresistente Enterobakterien (Darmkeime) wurden auf spezifischen 
Nährböden kultiviert. Zur Prüfung wurden stichprobenartig morphologisch unterschiedlich 
aussehende Bakterienkolonien isoliert, charakterisiert und identifiziert.  
Die Untersuchungen in Münster können allerdings nur eine Momentaufnahme zu den 
genannten Zeitpunkten an den definierten Stellen darstellen, da es sich bei der 
Probennahme um unabhängige Stichproben handelt.  
3. Ergebnisse 
Wasserproben von Oberflächenwasser und Klinikabwasser wurden in den Winter-, 
Frühjahrs- und Sommermonaten 2018 - 2019 an zwei ausgewählten Probenstellen 
entnommen. Das umfangreiche Untersuchungsspektrum umfasste Oberflächenwasser 
am Beispiel des Emmerbachs, Klinikabwasser am Beispiel des Herz-Jesu-
Krankenhauses und Abwasser einer Kläranlage am Beispiel der Kläranlage Hiltrup auf 
der Kanalinsel.  
Im Rahmen der Untersuchungen wurde die Gesamtkeimzahl (GKZ) in 1 ml Proben-
wasser nach Inkubation der (Bebrütungs-)Platten bei 22°C und bei 36°C bestimmt. In 
den nachfolgenden Tabellen werden nur die bei 36°C bebrüteten Keime (Keimzahlen) 
aufgeführt, da hier die eher humanpathogenen Keime nachgewiesen wurden. Bei den 
22°C-Keimzahlen fanden sich meist Keime, die der Gruppe der Umweltkeime 
zuzurechnen sind. 
Coliforme Bakterien zählen zu den Enterobakterien, die zum Teil Anzeiger von 
Fäkaleinträgen sind und zum Teil Umweltkeime repräsentieren. Die Zahlen entsprechen 
der Anzahl an Coliformen Keimen in 1 ml.  
ESBL-Bildner sind Bakterien, die ein erweitertes Spektrum an Resistenzen gegen β-
Laktam-Antibiotika aufweisen. Die angegebenen Zahlen entsprechen der Keimanzahl in 
einem 1 ml Probenvolumen. 
VRE sind Vancomycin-resistente Enterokokken und MRSA sind Methicillin-resistente 
Staphylokokken. Die Zahlen der Keimanzahl beziehen sich auf 1 ml Probenvolumen. 
Weiterhin wurde die Temperatur des Wassers bei Probennahme bestimmt und in Grad-
Celsius (°C) angegeben.  
Die einzelnen Ergebnisse der Untersuchungen an den verschiedenen 
Probenahmestellen sind in den folgenden Tabellen aufgelistet.

6 
Probennahme am 06.12.2018 
Tab. 1: Ergebnisse der Probennahme vom 06.12.2018 
Lfd.-Nr. GKZ 
(36°C) 
Coli-
forme 
ESBL VRE MRSA Temp. 
(°C) 
3 
Emmerbach 
Lailly-en-Val-Platz 
 
0 100 1 0 0 6,0 
7 
Herz-Jesu-
Krankenhaus 
 
91333 9000 550 4 0 19,1 
Probennahme am 19.02.2019 
Tab. 2: Ergebnisse der Probennahme vom 19.02.2019 
Lfd.-Nr. GKZ 
(36°C) 
Coli-
forme 
ESBL VRE MRSA Temp. 
(°C) 
3 
Emmerbach 
Lailly-en-Val-Platz 
400 65 1,9 0 0 5,9 
7 
Herz-Jesu-
Krankenhaus 
54000 5000 1100 10 0 19,1 
Probennahme am 28.05.2019 
Tab. 3: Ergebnisse der Probennahme vom 28.05.2019 
Lfd.-Nr. GKZ 
(36°C) 
Coli-
forme 
ESBL VRE MRSA Temp. 
(°C) 
1 
Emmerbach 
Zum Kloster-holz 
200 65 2 0 0 15,6 
2 
Emmerbach 
Paul-Klee-Weg 
1090 50 11 0 0 15,4 
3 
Emmerbach 
Lailly-en-Val-Platz 
500 230 4 0 0 13,8 
4 
Hiltruper See 30 60 1 0 0 17,4 
5 
Dortmund-Ems-Kanal 10 1 1 0 0 16,9 
6 
Kannenbach 900 50 3 0 0 12,1 
7 
Herz-Jesu-
Krankenhaus 
183000 3500 1900 15 0 24,1 
8 
Kläranlage Hiltrup - 
Zufluss 
280000 240000 4700 13 0 15,6 
9 
Kläranlage Hiltrup - 
Abfluss 
0 40 10 0 0 17,4

7 
Probennahme am 26.06.2019 
Tab. 4: Ergebnisse der Probennahme vom 26.06.2019 
Lfd.-Nr. GKZ 
(36°C) 
Coli-forme ESBL VRE MRSA Temp. 
(°C) 
1 
Emmerbach 
Zum Kloster-holz 
500 46 1 0 0 24,6 
2 
Emmerbach 
Paul-Klee-Weg 
920 6 1 0 0 23,1 
3 
Emmerbach 
Lailly-en-Val-Platz 
1500 630 5 0 0 25,1 
4 
Hiltruper See 200 7 1 0 0 27,6 
5 
Dortmund-Ems-
Kanal 
100 7 0 0 0 25,1 
6 
Kannenbach ausgetrocknet 
7 
Herz-Jesu-
Krankenhaus 
160000 710000 1200 16 0 26,1 
8 
Kläranlage Hiltrup 
- Zufluss 
80000 102000 4200 12 0 19,4 
9 
Kläranlage Hiltrup 
- Abfluss 
700 4100 110 6 0 22,4 
Probennahme am 06.08.2019 
Tab. 5: Ergebnisse der Probennahme vom 06.08.2019 
Lfd.-Nr. GKZ 
(36°C) 
Coli-forme ESBL VRE MRSA Temp. 
(°C) 
1 
Emmerbach 
Zum Kloster-holz 
3200 210 0 0 0 20,2 
2 
Emmerbach 
Paul-Klee-Weg 
3700 445 7 0 0 19,8 
3 
Emmerbach 
Lailly-en-Val-Platz 
1750 307 1 0 0 20,4 
4 
Hiltruper See 2480 52 1 0 0 23,8 
5 
Dortmund-Ems-
Kanal 
168 24 0 0 0 23,1 
6 
Kannenbach ausgetrocknet 
7 
Herz-Jesu-
Krankenhaus 
2280000 2000000 8000 10 0 25,6 
8 
Kläranlage Hiltrup 
- Zufluss 
1830000 200000 3900 35 0 20,3 
9 
Kläranlage Hiltrup 
- Abfluss 
390 87 25 3 0 21,8

8 
Zusammengefasst zeigen die Ergebnisse 
• In nahezu allen Wasserproben wurden Bakterienkeime gefunden. Die Anzahl war 
erwartungsgemäß im Oberflächengewässer deutlich geringer als in den Abwasser-
proben.  
• Es wurden sog. coliforme Keime nachgewiesen. Coliforme Keime sind Bakterien, die 
u.a. über definierte Säure- und Gas-bildende Eigenschaften verfügen. Dazu zählen 
unter anderem die Gattungen Citrobacter, Enterobacter, Klebsiella so wie auch die 
Bakterienart Escherichia coli (E. coli). Erstgenannte Gattungen stellen typische 
Darmkeime aber auch klassische Umweltkeime dar. Diese sowie E. coli gelten als 
Indikatororganismen für die sanitäre Qualität von Wasser.  
• In keiner der untersuchten Proben wurde der Methicillin- und multi-resistente 
Staphylocuccus aureus (MRSA) nachgewiesen. 
• Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE) wurden nur vereinzelt isoliert. 
• Die Proben „Oberflächengewässer Emmerbach“ waren bei allen Probenahme-
Zeitpunkten sehr gering mit Enterobakterien und multiresistenten Erregern belastet. 
Im Emmerbach wurden überwiegend sog. „Umweltkeime“ gefunden, d. h. keine 
Fäkalkeime. Vereinzelt fanden sich auch Darmbakterien, die z. B. durch Tiere 
eingetragen worden sein konnten. Der Temperatureinfluss war nur von geringer 
Bedeutung. 
• Im Hiltruper See und im Dortmund-Ems-Kanal wurden in den Proben ebenfalls 
überwiegend „Umweltkeime“ gefunden. Nur vereinzelt fanden sich Darmbakterien, 
die durch Tiere oder Menschen eingetragen worden sein konnten. 
• Die Bakterienlast in Abwässern (Klinik und Kläranlage) war grundsätzlich höher ist 
als in Grund- und Oberflächenwässern. Die nachgewiesenen Bakterien wiesen 
gehäuft multiresistente Eigenschaften auf.  
• Im Klinikabwasser und im Zulauf der Kläranlage wurden vorwiegend Fäkal- und 
Darmkeime bestimmt. 
• Es gelangen noch vereinzelt E. coli und coliforme Keime (Darmbakterien, die 
Resistenzen aufweisen können) in den Vorfluter (hier: Emmerbach) trotz sehr guter 
Reinigungsleistung der Kläranlage. 
• Die meisten der isolierten multiresistenten Keime zeigten ESBL-Eigenschaften mit 
einem erweiterten Spektrum an Antibiotika-Resistenzen. Zahlreiche Isolate wurden 
der Gruppe der 3MRGN zugeordnet mit Resistenzen gegen 3 der 4 
Antibiotikagruppen (Penicilline, 3./4. Generations-Cephalosporine und 
Fluorochinolone) und ein Isolat konnte mit dem 4MRGN-Phänotyp mit zusätzlicher 
Resistenz gegen Carbapeneme bestimmt werden. 
Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass es sich jeweils um 
einmalige Stichproben in den Monaten Dezember, Februar, Mai, Juni und August 
handelt.

9 
4. Vergleich der Ergebnisse aus Münster mit der bundesweit 
angelegten HyReKa-Studie 
Untersuchungen 
 
Münster HyReKA 
MRSA keine Vereinzelt 
 
Abwässer der Kläranlage belastet mit multiresistenten 
Bakterien im Zufluss 
belastet mit multiresistenten 
Bakterien 
im Zufluss 
 
Abwässer der Klinik Hohe Belastung mit 
multiresistenten Bakterien 
Hohe Belastung mit 
multiresistenten Bakterien 
 
Oberflächenwässer Geringe Belastung mit 
Multiresistenten Bakterien 
Geringe Belastung mit 
Multiresistenten Bakterien 
(ohne Zufluss von 
Tierställen) 
 
In den Untersuchungen der HyReKa-Studie waren Klinikabwässer am stärksten mit 
multiresistenten gram-negativen Bakterien belastet (Schreiber u.a., 2019, Kliniken und 
andere Krankenhäuser). Krankenhausbereiche mit hohem Antibiotikaverbrauch sind ein 
Hot-Spot für multiresistente fakultativ pathogene Bakterien (3-fach und 4-fach MRGN) 
(Schwartz u.a., 2019, Kommunale Kläranlagen/ Behandlungsverfahren).  
Mehrere Publikationen weisen darauf hin, dass eine nachhaltige Kontrolle erst unter 
Einbeziehung von Maßnahmen am Abwasser-führenden System gelang (Hyg. Med. 
2018).  
Hohe Belastungen mit multi-resistenten Keimen finden sich in Kläranlagen, vor allem im 
Zulauf (Schreiber u.a., 2019). Dieses Phänomen war auch in Münster mit hoher 
Keimbelastung und dem Nachweis zahlreicher multi-resistenter Bakterien erkennbar.  
Im Ablauf der Kläranlage Hiltrup sind diese hochresistenten Bakterien aufgrund sehr 
guter Reinigungsleistung (3 log-Stufen = 99,9 %) nur noch vereinzelt nachweisbar. 
Dieses Ergebnis wurde auch in der HyReKA-Studie gezeigt, denn in den Kläranlagen 
wurden die Keime um 3-4 log-Stufen reduziert.  
5. Fazit 
Antibiotikaresistente Bakterien und Resistenzgene sind in Abwässern weit verbreitet. In 
Oberflächengewässern sind die Resistenzen ebenfalls nachzuweisen, jedoch in geringen 
Keimzahlen. 
Die höchsten Keimzahlen und Anzahlen multiresistenter Keime wurden in Klinikab-
wasser und Zulauf der Kläranlage gefunden. In Oberflächenwasser (Fluss, Bach, See), 
finden sich geringe Keimzahlen (Umweltkeime, Wasserkeime) und geringe Werte an 
multiresistenten Keimen. Kliniken erscheinen als Schwerpunkt-Emittenten für 
multiresistente Keime.

10 
In Kläranlagen werden Keim-Reduktionen um 3-4 log-Stufen erreicht. Dennoch werden, 
wenn auch nur in geringer Anzahl, multiresistente Keime ins Gewässer geleitet. 
In der Untersuchung in Münster wurde kein MRSA nachgewiesen. Bei der HyReKA-
Studie wurden sehr vereinzelt MRSA-Keime nachgewiesen 
Eine Gefährdung des Trinkwassers ist derzeit nicht zu befürchten, wenn die anerkannten 
Regeln der Technik eingehalten werden und das Trinkwasser den gesetzlichen 
hygienisch-mikrobiologischen Anforderungen entspricht. 
Es ergaben sich keine Hinweise auf akute Gesundheitsgefahren für die 
Allgemeinbevölkerung.  
6. Empfehlungen 
• Die Gefahr einer Infektion über multiresistente Wasserkeime ist ebenso gering 
wie die Infektionsgefahr über klassische Wasserkeime aus Oberflächen-
gewässern. Diese Gefahr kann deutlich minimiert werden, wenn die üblichen 
bekannten Hygieneregeln beachtet werden.  
• Beim Gießen von Pflanzen sowie beim Bewässern von Gemüse ergeben sich 
aus den Untersuchungsergebnissen keine über die bekannten Hygieneregeln 
hinausgehende Empfehlungen. Grundsätzlich gilt die Empfehlung, Ernteprodukte 
immer vor der Nutzung als Lebensmittel mit Trinkwasser waschen bzw. spülen. 
• Beim Baden sind die allgemein bekannten Hygieneregeln zu beachten (Duschen 
nach Baden in Flüssen, Bächen, Seen). Hier ergeben sich aus den 
Untersuchungsergebnissen in Münster keine weiteren Vorsichtsmaßnahmen. 
• Eine regelmäßige Aus-, Fort- und Weiterbildung von medizinischem und 
pharmazeutischem Personal für den verantwortungsvollen und rationalen Einsatz 
von Antibiotika in Form eines „Antibiotic Stewardship“ wird empfohlen.  
• Reserveantibiotika (s. WHO Model List of Essential Medicines, Juni 2019) sollten 
Notfällen vorbehalten sein.  
7. Ausblick 
Aus Vorsorgegründen sollte grundsätzlich sowohl in der Tier- als auch in der 
Humanmedizin ein verantwortungsvoller und umsichtiger Umgang mit Antibiotika 
angestrebt werden.  
Soweit konkrete Quellen für einen erheblichen Eintrag von multiresistenten Bakterien 
bzw. klinisch relevanten Antibiotikaresistenzgenen (z.B. bestimmte Krankenhaus- oder 
Tiermastbereiche) identifiziert werden können, erscheinen Maßnahmen zur Reduktion 
bzw. Vermeidung „an der Quelle“ besonders effektiv und effizient zu sein. So legte die 
KRINKO kürzlich einen Entwurf mit zahlreichen Empfehlungen vor, die das Risiko einer 
Exposition und nachfolgender Kontamination, Besiedlung oder Infektion mit 
multiresistenten Keimen in medizinischen Einrichtungen senken sollen. Es werden 
sowohl baulich-funktionelle bzw. –technische sowie betrieblich-organisatorische

11 
Maßnahmen empfohlen. Die Empfehlungen der KRINKO stellen den wissenschaftlichen 
Kenntnisstand dar und sind für die Krankenhäuser und andere medizinische 
Einrichtungen bindend. Die Einhaltung der Vorgaben der KRINKO-Empfehlungen ist 
Gegenstand wiederkehrender Prüfungen des Gesundheits- und Veterinäramtes.  
Bei dem für die Krankenhäuser gerade zu erwerbenden euregionalen Qualitätssiegel 
EQS-4 stellt der rationale und verantwortungsvolle Einsatz von Antibiotika im Sinne des 
Antibiotic Stewardship ein Schwerpunktthema dar, welches durch das Gesundheitsamt 
in Zusammenarbeit mit dem Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen nach-
geprüft und bewertet wird. 
In einer Zwischenbilanz der Deutschen Antibiotika-Resistenzstrategie werden erste 
Erfolge dokumentiert. So verordnen niedergelassene Ärzte, die in Deutschland ca. 85 % 
aller Antibiotika verordnen, in den vergangenen Jahren signifikant weniger systemisch 
wirkende Antibiotika. Es konnte bezogen auf alle Altersklassen ein Rückgang um 21 % 
verzeichnet werden. Besonders stark sind die Verschreibungen für Kinder zurückge-
gangen.  
„Insgesamt zeigten sich in den letzten Jahren ein deutlicher Rückgang der Abgabe-
mengen von Antibiotika an Tierärztinnen und Tierärzte und ein Rückgang der Kenn-
zahlen der Therapiehäufigkeit, die nach dem Arzneimittelgesetz erfasst werden müssen. 
Auch bei den Resistenzraten gegen verschiedene Antibiotika deutet sich in vielen 
Bereichen eine rückläufige Tendenz an“ (aus: Lagebild zur Antibiotikaresistenz im 
Bereich Tierhaltung und Lebensmittelkette, Juli 2018, Bundesministerium für Ernährung 
und Landwirtschaft). Die Abgabemengen von Antibiotika-Grundsubstanzen an Tierärzte 
konnten in Deutschland von 2011 bis 2018 um 983,2 Tonnen (!) reduziert werden 
(Deutsches Tierärzteblatt, 2019). Die Fachstelle für das Veterinärwesen im Amt 53 führt 
seit 2014 betriebliche Kontrollen der Dokumentation („Tierarzneimitteldatenbank“) über 
den Einsatz von Antibiotika durch. Der rückläufige Antibiotikaverbrauch in der Tiermast 
kann auch für Münster bestätigt werden.  
Die derzeit bekannten Verfahren im Rahmen einer „4. Reinigungsstufe“ zur weiter-
gehenden Abwasserbehandlung in Kläranlagen sind nach gegenwärtigem Kenntnisstand 
nicht zuverlässig geeignet, um Antibiotikaresistenzen zu entfernen. So stellt ein 
Aktivkohlefilter keine Barriere für Keime dar. Durch Ozonung kann es zu einer 
ungewollten Selektion von resistenten Keimen kommen. Auch Resistenzgene werden 
durch die üblichen Ozondosen kaum reduziert. Mit Ultrafiltrationsmembranverfahren 
kann mit hohem Aufwand die Zahl der Keime zwar stark reduziert werden, sie stellen 
jedoch keine Barriere für Resistenzgene dar (Stellungnahme der Emschergenossen-
schaft/Lippeverband, 13.6.18). Das Amt für Mobilität und Tiefbau weist in diesem 
Zusammenhang auf die besonderen Herausforderungen bei der Klärung von Abwässern 
in Kläranlagen in Zeiten besonderer Wasserknappheit sowie auf Risiken im 
Zusammenhang mit Mischwasserentlastungsanlagen hin.  
8. Abkürzungen 
BMBF = Bundesministerium für Bildung und Forschung 
HyReKa = BMBF-Verbundprojekt zur Erforschung der biologischen und hygienisch-
medizinischen Relevanz und Kontrolle Antibiotika-resistenter Krankheitserreger in

12 
klinischen, landwirtschaftlichen und kommunalen Abwässern und deren Bedeutung in 
Rohwässern  
MRSA = Methicillin-resistente Staphylococcus aureus 
ECDC = Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten 
(European Centre for Disease Prevention and Control) 
MRE = Erreger mit Vielfachresistenzen gegen Antibiotika (Multiresistente Erreger, MRE) 
sind Bakterien, gegen die die meisten Antibiotika unwirksam geworden sind. 
UKM = Universitätsklinikum Münster 
MRGN = Abkürzung für multiresistente gramnegative Stäbchenbakterien. Zu diesen 
gehören Darm bakterien (wie Klebsiella pneumoniae, Escherichia coli) und andere 
Keime (Acinetobacter baumannii, Pseudomonas aeruginosa) 
DEV-Nähragar = Der gebrauchsfertige Nähragar nach DEV ist zur Kultivierung und 
Keimzahlbestimmung - auch im Gussplattenverfahren- von Bakterien mit 
durchschnittlichen Nährstoffansprüchen aus Wasser und Lebensmitteln geeignet. Er 
entspricht den Anforderungen nach § 35 LMBG, des DEV – Deutsches Einheitsverfahren 
und der DIN 38411. 
ESBL steht für Extended spectrum ß-lactamase. Diese Laktamasen sind Enzyme, die 
von verschiedenen sog. gramnegativen Bakterien (z. B. Escherichia coli oder Kebsiella 
pneumoniae und andere im Darm vorkommende Bakterien) produziert werden können 
und gegen zahlreiche Antibiotikagruppen resistent sind.  
ESBL-Bildner = ESBL-bildende Erreger 
VRE = Die Abkürzung VRE steht für Vancomycin resistente Enterokokken. Der 
wichtigste Vertreter dieser Gruppe von Bakterien ist der Enterococcus faecium. 
Resistent bedeutet, dass die gängigen zur Behandlung eingesetzten Antibiotika nicht 
wirksam sind. 
9. Literaturangaben 
Antrag der Partei „Bündnis 90/ Die Grünen/ GAL“ an den Rat der Stadt Münster 
„Multiresistente Keime im Grundwasser, 15.02.2018 
Anfrage der Partei „Die Linke“ vom 18.02.2018 
Berichtsvorlage V/0300/2019 vom 23.4.2019 mit Anlage 
M. Exner, R. Schmithausen, C. Schreiber, u.a.; Zum Vorkommen und zur vorläufigen 
hygienisch-medizinischen Bewertung von Antibiotika-resistenten Bakterien mit 
humanmedizinischer Bedeutung in Gewässern, Abwässern, Badegewässern sowie zu 
möglichen Konsequenzen für die Trinkwasserversorgung; Zeitschrift Hygiene und 
Medizin, S. 46 - 57, Mai 2018 
Anhörung des Umweltausschusses im Deutschen Bundestag am 13.6.2018: 
Stellungnahme der Emschergenossenschaft/Lippeverband; BT-Drucksache 19/1159

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K.Westphal-Settele, S. Konradi, u.a.: Die Umwelt als Reservoir für Antibiotika-
resistenzen; Bundesgesundheitsblatt 2018-61:533-542 
Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz: 
Orientierende Untersuchung über das Vorkommen multiresistenter Bakterien an 
niedersächsischen Kläranlagenstandorten und in Oberflächengewässern; 09/2018 
C.Schreiber, R.Schmithausen, M.Exner, 2019: Kliniken und andere Krankenhäuser 
T.Schwartz, J.Pinnekamp, C.Hiller, 2019: Protokoll zur Diskussionsinsel „Kommunale 
Kläranlagen/ Behandlungsverfahren“ zur HyReKA-Abschlussveranstaltung am 3.4.2019 
Entwurf einer Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und 
Infektionsprävention (KRINKO) beim Robert Koch-Institut: „Anforderungen der Hygiene 
an abwasserführende Systeme in medizinischen Einrichtungen“; Stand: 3.10.2019 
Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie – Eine Zwischenbilanz; Deutsches Ärzteblatt, 
1662-1664, 8.Nov. 2019 
Antibiotikamengenerfassung von Antibiotika in Deutschland 2018; Deutsches 
Tierärzteblatt, 2019; 67 (8); S.1082 ff

Beratungsverlauf (3)

23.01.2020 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup
TOP 3.3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.01.2020 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen
TOP 5.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
05.02.2020 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung
TOP 7 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (6)

  • Davertstraße
  • Paul-Klee-Weg 1090
  • Lailly-en-Val-Platz 0
  • Zum Klosterholz
  • Feuerstiege
  • Wilbrenning

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Details

Aktenzeichen
V/1210/2019
Typ
Vorlagen
Datum
19.12.2019
Erstellt
06.10.2020 14:37