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AN/2383/2021

Schulen und Kinder unterstützen, Programme entwickeln

Gem. Antrag nach § 3 (SPD) 10.11.2021

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Nächste Beratung: Ausschuss Schule und Weiterbildung, Sitzung am 22.11.2021, TOP 2.2

Gem. Antrag nach § 3 (SPD)

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Gem. Antrag nach § 3 (SPD)

2940 Zeichen

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
 
 
An den Vorsitzenden des  
Ausschusses Schule und Weiterbildung 
Herrn Dr. Schlieben 
 
Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker 
 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 10.11.2021 
 
AN/2383/2021 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 22.11.2021 
 
Schulen und Kinder unterstützen, Programme entwickeln 
Sehr geehrter Herr Vorsitzender, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die Antragsteller bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung des Ausschusses für 
Schule und Weiterbildung am 22.11.2021 zu setzen: 
 
 
Beschluss: 
 
 
1. Die Verwaltung wird aufgefordert, sofortige Maßnahmen - und Handlungspakete für 
das Schuljahr 21/22 und zusätzliche Förderprogramme (z.B. ein Sommerprogramm 
2022) zu erarbeiten, um Defizite durch die Pandemie aufzuarbeiten. 
 
2. Hierfür stellt die Verwaltung die benötigten Ressourcen auch unter Einbezug der  
Aktionsprogramme „Aufholen nach Corona für Kind er und Jugendliche“ und „Extra -
Geld“ sicher und ermittelt Wege, weitere Sonderprogramme des Landes auszuschöp-
fen, um die benötigte Finanzierung zu sichern. 
 
  
 
Begründung: 
 
Das Gesundheitsamt verlässt sich auf die niedergelassenen Kinder- und Jugendärztinnen 
und -ärzte und die Erkenntnisse aus der freiwilligen U9. Bekannt ist jedoch, dass gerade für 
Kinder aus einem problematischen Umfeld, in dem die Notwendigkeit von regelmäßigen Un-
tersuchungen nicht umgesetzt wird, die verpflichtenden Schuleingangsuntersuchungen sehr 
hilfreich sind, einen Förderbedarf zu erkennen.

- 2 - 
 
Den Kindern wird durch das Verhalten der Verwaltung die Chance auf eine optimale Entwick-
lung genommen, denn wenn die Defizite oder der Förderbedarf erst im Alltag auffallen, ha-
ben die Kinder schon wichtige Zeit und den Anschluss in der Schule verloren. Rahmenbe-
dingungen und Unterstützungsmaßnahmen der Verwaltung sowie Unterstützung durch den 
schulpsychologischen Dienst sind hier dringend erforderlich. 
Denn auch wenn Defizite und ein Förderbedarf erkannt werden, dürfen es nicht die Kinder 
sein, die einer Benachteiligung ausgesetzt werden. Es muss der Rahmen geschaffen wer-
den, dass die durch die Corona-Pandemie entstandenen Defizite und der zusätzliche För-
derbedarf abgefangen und berücksichtigt werden.  
 
Noch möglichst bis zum Start des Schuljahres 2022/23 muss dies umgesetzt sein, um den 
Kindern die Möglichkeit zu geben, vorbereitet den Übergang in die nächsten Klassen zu 
schaffen. Wir müssen davon ausgehen, dass mehr als doppelt so viele Kinder als üblich be-
troffen sein werden und ohne ein strukturell aufgelegtes Programm es mit den aktuellen 
Ressourcen nicht möglich sein wird, die Bedarfe abzudecken. 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Mike Homann      gez. Ulrich Breite 
SPD-Fraktionsgeschäftsführer    FDP-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

22.11.2021 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 2.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

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Details

Aktenzeichen
AN/2383/2021
Typ
Gem. Antrag nach § 3 (SPD)
Datum
10.11.2021
Erstellt
10.11.2021 11:27