V/0126/2014
Perspektiven für die künftige Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit im Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide
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SPD-Antrag a-r-0029-2013
5374 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0029/2013
SPD-Fraktion
im Rat der Stadt Münster
Bahnhofstraße 9
Fortsetzung des Programms „Soziale Stadt Kinderhaus“ - 48143 Münster
Fokus auf Prävention für Kinder, Jugend und Familie richten Telefon: 0251/ 45 314
Fax: 0251/ 511 750
spdfrak@muenster.de
www.spd-muenster.de
04.06.2013
Der Rat möge beschließen:
1. Die Verwaltung wird um Prüfung gebeten, wie das Maßnahmenprogramm „Soziale Stadt
Kinderhaus - Brüningheide“ über das Jahr 2013 hinaus, möglichst erweitert, fortgesetzt
werden kann. Ein entsprechender Bericht, der Aussagen zu einer möglichen Finanzierung
machen kann, ist dem Rat, dem Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien und der
zuständigen Bezirksvertretung vorzulegen.
2. Die Verwaltung wird gleichzeitig um Prüfung gebeten, wie die Jugendarbeit /
Jugendsozialarbeit in der Brüningheide ausgerichtet und möglicherweise neu strukturiert
und ausgebaut werden kann.
3. Die Verwaltung möge auch prüfen, welche Leistungen und Angebote welcher Träger
erbringen kann, um präventive, frühzeitige Hilfen für Kinder, Jugendliche und Familien
sicherzustellen. Hierbei ist insbesondere der Sozialraum Brüningheide zu untersuchen.
Begründung:
Nach dem Beschluss des Rates vom 7. Juli 2010 endet das Maßnahmenprogramm, sowie
das Verstetigungskonzept zur Sozialen Stadt Kinderhaus-Brüningheide zum 31.12.2013
(V/0291/2010). Das zunächst auf drei Jahre angelegte Projekt „Soziale Stadt“ sollte
aufzeigen, wie die vorgelegten Maßnahmen inhaltlich und konzeptionell im Hinblick auf die
Bedarfe im Projektgebiet geeignet sind. Die Erfahrungen – dargelegt in den Jahresberichten
– belegen, dass die Maßnahmen erfolgreich und geeignet sind.
Die Probleme im Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide sind jedoch in der Regel solche, die
sich mit befristeten Maßnahmen nicht lösen lassen. Die zentralen Programmziele der
„Sozialen Stadt“ sind weiterhin hochaktuell:
− Verbesserung der Wohn- und Wohnumfeldsituation
− Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet
− Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche
Das Engagement im und für das Wohngebiet ist daher auch weiterhin unverzichtbar
notwendig. Einen wesentlichen Beitrag soll hierbei die Jugendarbeit /Jugendsozialarbeit in
der Brüningheide leisten.
• In Kinderhaus-West leben nach Angaben des Amtes für Stadtentwicklung derzeit ca. 2000
junge Menschen unter 18 Jahren. In der Brüningheide stellen die unter 18jährigen ein
Drittel der Wohnbevölkerung. Der Anteil der Menschen mit Migrationsvorgeschichte liegt in
der Brüningheide bei über 70 %.
• Laut dem aktuellem Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Münster weist das
Fallaufkommen der Jugendgerichtshilfe im Bezirk Nord den stadtweit höchsten Anteil auf.
Mehr als ein Fünftel des stadtweiten Fallaufkommens kommt aus dem Bezirk Nord.
• Ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen wächst in der Brüningheide in Haushalten allein
Erziehender auf. Das ist deutlich mehr als in anderen Stadtbezirken.
• Auch der Anteil der Arbeitslosen unter 25 Jahren im Bezirk Nord liegt deutlich höher als in
anderen Stadtbezirken. In Kinderhaus – Brüningheide erhalten fast 55 Prozent aller
Bewohnerinnen und Bewohner Grundsicherung für Arbeitslose. Hier ist gleichzeitig der
Anteil der Kinder, die Sozialgeld erhalten, deutlich überdurchschnittlich hoch. Stadtweit liegt
der Anteil bei unter 20 Prozent der Kinder, in der Brüningheide jedoch bei 72 Prozent.
• Eltern, die ihre Kinder privat zusätzlich fördern (können), gibt es im Bezirk Nord jedoch
deutlich weniger als in den übrigen Stadtteilen. Hier liegt der Anteil nur bei knapp 47
Prozent im Vergleich zu fast 75 Prozent in den anderen Stadtteilen.
Diese Zahlen zeigen, dass insbesondere die Jugendhilfe vor der Herausforderung steht,
bestmögliche Angebots- und Netzwerkstrukturen vorzuhalten. Ziel muss es sein, die Hilfen
der Jugendarbeit, der Jugendberufshilfe und der Jugendgerichtshilfe zu bündeln und eng
aufeinander abzustimmen.
Daher sollten die vorhandenen Strukturen vor Ort zielgruppengerecht überprüft und
gemeinsam mit allen Trägern die Arbeit der Jugendhilfe vor Ort sowohl räumlich als auch
inhaltlich neu ausgerichtet und bei Bedarf ausgebaut werden.
Dr. Michael Jung
Ralf Hubert Friedhelm Schade
Dr. Fritz Baur Mathias Kersting Anne Schulze Wintzler
Stephan Brinktrine Marianne Koch Petra Seyfferth
Thomas Fastermann Gaby Kubig- Steltig Beate Vilhjalmsson
Philipp Gabriel Doris Lammert Maria Winkel
Beanka Ganser Robert von Olberg Hol ger Wigger
Anne Hakenes
Kurt Pölling
Beschlussvorlage
12275 Zeichen
V/0126/2014
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Betrifft
Perspektiven für die künftige Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit im Wohngebiet Kinderhaus-
Brüningheide
Beratungsfolge
25.02.2014 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung
19.03.2014 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung:
1. Die Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit in der Brüningheide wird mit dem Träger „ Begegnungs-
zentrum Sprickmannstraße e.V.“ neu ausg erichtet. Bei dem Träger soll eine 0,5 Sozialpädag o-
gik/Sozialarbeit-Stelle zum 01.05.2014 für den Bereich der Jugendsozialarbeit mit Projektmitteln
geschaffen werden, für die ein Zuschuss gewährt wird.
2. Der Ratsantrag der SPD-Fraktion R/0029/2013 „Fortsetzung des Programms Soziale Stadt Kin-
derhaus - Fokus auf Prävention für Kinder, Jugend und Familie richten“ vom 04.06.2013 wird hie r-
mit aufgegriffen.
II. Finanzielle Auswirkungen:
Das Begegnungszentrum Sprickmannstraße e.V. hat einen Antrag an die Juge ndstiftung der
Wohn- und Stadtbau in Höhe von 10.500, - € gestellt. Die Eigenbeteiligung des Trägers beträgt
3.000,- €. Der Träger wird weitere 2.000,- € aus der WN-Spendenaktion zur Verfügung stellen. Das
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien stellt 7.5 00,-€ über Projektmittel Kinder - und Jugendar-
beit zur Verfügung. Falls die Mittel aus der Jugendstiftung nicht bewilligt werden wird der Ansatz
entsprechend gekürzt. Ziel ist es, diese Stelle ab 2015 zu verstetigen. Geprüft werden soll auch
eine Mitfinanzierung im Rahmen der Arbeitsverwaltung.
Vorlagen-Nr.:
V/0126/2014
Auskunft erteilt:
Frau Thesing
Herr Kentrup
Ruf:
492-5525
492-5894
E-Mail:
ThesingS@stadt-muenster.de
Kentrup@stadt-muenster.de
Datum:
12.02.2014
Öffentliche Beschlussvorlage
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Teilergebnisplan
Nr. Bezeichnung Haush.-
jahr
Betrag
€
Bemerkungen
Produktgruppe 0602 Kinder- und Jugendarbeit 2014 7.500,- € Bereitstellung
aus lfd. HH-
Mitteln
Zeile 15 Transferaufwendungen
Begründung:
1. Ausgangslage
Auf der Grundlage des SPD -Antrages A-R/0029/2013 „Fortsetzung des Programms Soziale Stadt
Kinderhaus - Fokus auf Prävention für Kinder, Jugend und Familie richten“ und der Vorlagen
V/0533/2013 und V/0533/2013/1.Erg. werden im Folgend en die Prüfungsergebnisse und Empfe h-
lungen vorgelegt. (Anlage)
2. Kooperationsstrukturen
Die fachlichen und inhaltlichen Veränderungen des Jugendsalons werden in das Gesamtkonzept
zur Stärkung der Jugendsozialarbeit und Präventionsarbeit in Kinderhaus -Brüningheide eingebet-
tet. Zur inhaltlichen Qualifizierung der Kooperationsstrukturen wird zum einen auf die fachlichen
Ausführungen der Vorlage V/0533/2013 verwiesen, darüber hinaus sind im 3. Münsteraner Kinder-
und Jugendförderplan Handlungsempfehlungen formuliert, die auf die Erfordernisse des Quartiers
Brüningheide eingehen:
Prävention1
Aufbau/Sicherung der Präventionsketten im Stadtteil
für Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Ki n-
der- und Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, Jugen d-
hilfe an Schulen und dem OGS – Bereich.
Frühes Erreichen und Fördern mit dem Ziel, die Bi l-
dungsbiographie benachteiligter Kinder und Jugen d-
licher durch Angebote der Kinder - und Jugendarbeit
und Jugendsozialarbeit zu verbessern.
Fachlich verstärkte Auseinandersetzung mit den The-
menkomplexen: Prekäre Lebenslagen, Zusammenhang
von Bildung und Herkunft, Diversity-Management
Entwicklung der Projektstruktur zum Modellvorhaben
Fachliches Controlling für das Modellvorhaben aufbau-
en
Netzwerkstruktur
Die bestehenden Netzwerkstr ukturen in Kinderhaus
werden unter besonderer Berücksichtigung des
Wohngebietes Brüningheide (631) überprüft.
Es wird ein Strukturmodell entwickelt mit dem die be-
stehenden Netzwerke und Arbeitskreisstrukturen er-
fasst werden
1 Auszug 3. Münsteraner Kinder- und Jugendförderplan S. 71 / 5.3.4 Handlungsempfehlungen/ Bezirk Nord - Handlungs-
ziele und Maßnahmeplanung
- 3 -
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Das Strukturmodell soll als mögliches methodisches
Konzept anderen Stadtteilen zur Verfügung gestellt
werden.
Mit Hilfe des Strukturmodells wird eine mit allen Beteilig-
ten optimierte Netzwerkstruktur entwickelt
Übersicht für Angebote der stadtweiten und stadttei l-
orientierten Jugendsozialarbeit.
Der AK Jugend Kinderhaus erarbeitet eine Übersicht
bestehender Bedarfe
Der AK Jugend Kinderhaus entwickelt ein Profil für die
Angebote der Jugendsozialarbeit in Kinderhaus
In der Offenen Kinder - und Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit soll die int erkulturelle Öffnung gefö r-
dert und die Teilhabe aller durch Angebote abgesichert werden. Vor diesem Hindergrund sind die
Aktivitäten mit einer mittelfristigen Perspektive ausgerichtet. Gerade weil in diesem Quartier eine
Vielzahl von Akteuren arbeitet, ist es eine zentrale Aufgabe, die Ressourcen im Quartier system a-
tisch aufeinander abzustimmen.
In diesem Zusammenhang sind hier insbesondere die originären Leistungen der offenen Jugen d-
arbeit und der Jugendsozialarbeit und die Angebote der schulbezogenen Ang ebote zu bündeln.
Damit können Übergänge systematisch begleitet werden. Eine sozialräumliche Fokussierung soll
dafür Sorge tragen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen besseren Bildungsverlauf / B e-
rufseinstieg zu ermöglichen und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
Das „Aufwachsen in öffentlicher Verantwortung“ als Präventionsstrategie der frühen Kindheit ist
auch über die ersten Lebensjahre hinaus eine fachliche Maxime und kann unter bestimmten V o-
raussetzungen auch die Bildung von Präventionsketten für Jugendliche und junge Erwachsene
notwendig machen. Fachkräfte vor Ort sind gehalten verschiedene Sachverhalte und Wahrne h-
mungen als Indikatoren heranzuziehen und entsprechend tätig zu werden.
Die Kooperationen zwischen Fachkräften öffentlicher und fre ier Träger der Kinder- und Jugendhil-
fe, des Jobcenters und vieler weiterer Akteure müssen einen wichtigen und sinnvollen Beitrag d a-
zu leisten, Jugendliche und junge Erwachsene im Kontext von Schule und Beruf zu begleiten.
Die Herausforderung im Rahmen der Präventionsstrategien besteht darin, diese Begleitung nicht
„zufällig“ sondern systematisch und verbindlich zu erbringen. Die Akteure vor Ort überprüfen vor
diesem Hintergrund bestehende institutionelle Verfahren und Handlungsschritte für die individuelle
Begleitung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen und verstetigen dies in verbindlichen K o-
operationsvereinbarungen. Bei der Umsetzung ist ein hoher Grad der Verbindlichkeit aller Akteure,
klare Absprachen und deren Einhaltung unverzichtbar und damit ein Erfolgsfaktor.
Im 2. Quartal 2014 wird ein gemeinsamer Workshop aller beteiligten Institutionen auf Einladung
des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien durchgeführt, um die weiteren Handlungsschritte
zur engeren Vernetzung und Kooperation zu vereinb aren und abzustimmen. Eine erste Evaluation
der angepassten Struktur wird das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien im ersten Halbjahr
2015 durchführen.
3. Begegnungszentrum Sprickmannstraße e.V. „Jugendsalon“
Der Trägerverein „Begegnungszentrum Spr ickmannstraße e.V.“ ist seit Januar 2014 nicht mehr
unter der Trägerschaft des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes tätig sein, sondern als korporiertes
Mitglied unter dem Dach der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Damit soll u.a. eine Ausweitung der Qual i-
tätssicherung gewährleistet werden.
In einem Trägergespräch am 31.01.2014 wurde zwischen dem Begegnungszentrum „Sprickmann-
straße e.V.“ und dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien einvernehmlich abgestimmt, dass
die Neuausrichtung der Arbeit im Jugendsalon auf de r Grundlage einer neuen, noch abz uschlie-
ßenden Leistungsvereinbarung in einem gemeinsamen Prozess definiert wird. Ein zentraler Aspekt
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der Neuausrichtung wird darin bestehen, dass der Jugendsalon zwar weiterhin Jugenda rbeit an-
bietet, aber intensiv in das L eistungsfeld der individuellen und systematischen Begleitung von J u-
gendlichen und jungen Erwachsenen einsteigt. Ziel ist es, Jugendliche und junge Erwac hsenen
über den offenen Treffs des Jugendsalons am Sprickmannplatz sozialpädagogisch in ihrem weit e-
ren Lebens- und Berufsweg zu begleiten und zu unterstützen. Damit wird eine Hilfe zum Ausgleich
individueller Beeinträchtigungen und gesellschaftlicher Benachteiligungen vorgehalten. Eine fachli-
che Flankierung erfolgt durch das Amt für Kinder, Jugendlichen und Familien, der Bezirk sverwal-
tung Nord, der AWO Münster sowie durch den Trägerverein und das Team des Begegnungszent-
rum Sprickmannstraße e.V.
Angestrebt wird, die neugeschaffene 0,5 Stelle der Jugendsozialarbeit soll zum 01.05.2014 besetzt
werden.
Die 0,5 S telle der Aufsuchenden Arbeit im Wuddi hat sich als eine sehr gute Brückenfunktion für
eine enge Kooperation zwischen dem Wuddi und dem Jugendsalon erwiesen. Die Stelle hat eine
hohe Akzeptanz sowohl bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wie auch be i den Fac h-
kräften vor Ort. Die Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen soll weiterhin enger vernetzt und
ausgebaut werden, um Jugendlichen vielfältige und zielgerichtete Perspektiven anbieten zu kö n-
nen und eine stärkere Hinführung zu den Angeboten der Kind er- und Jugendarbeit des Wuddi s i-
cherzustellen.
In 2014 soll für alle Bereiche eine differenzierte Leistungsvereinbarung erstellt werden. Auf diese
Weise wird eine Optimierung der Leistungssteuerung zwischen dem öffentlichen und dem freien
Träger herbeigeführt. In der Folge werden Finanzen, pädagogische Leistungen und Qualität in eine
engere Wechselwirkung gestellt. In diesem Prozess wird mit dem Jugendhilfeträger auch verha n-
delt, wie eine feldkompet ente Fachberatung, Fallberatung, Supervision und Methoden der Koll e-
gialen Beratung durch den Träger sichergestellt wird.
Die Neustrukturierung der inhaltlichen Arbeit wird den besonderen Herausforderungen des Sozia l-
raumes in besserer Weise gerecht.
4. Prüfauftrag
Die Verwaltung hatte den Auftrag, die Nutzung des Artriums als multifunktionale Einrichtung für
Kultur und Jugendsozialarbeit zu prüfen. G eprüft werden sollte auch, ob eine gemeinsame Nu t-
zung des „Atriums“ multifunktional vom Kulturverein und der Jugendarbeit konform mit der Landes-
förderung ist und der Jugendsalon ins Atrium verlagert werden kann.
Am 04. Februar 2014 fand durch Vertreter des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien mit
dem Vorstand des Internationalen Kulturvereins Atrium e.V. ein Ortstermin statt. Es wurde u.a. mit
Begegnungszentrum
Sprickmannstraße e.V.
Offene Jugendarbeit
„JUGENDSALON“
Jugendsozialarbeit
Individuelle & systematische
Begleitung von Jugendlichen
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dem neuen Vorstand, der seit Oktober 2013 im Amt ist, erörtert, ob eine Nutzung des Atriums für
Angebote der Jugendarbeit in Frage kommt.
Dabei wurde vom Vorstand erläutert, dass das Atrium bereits wieder an vier bis fünf Tagen in der
Woche für kulturelle und gemeinschaftliche Angebote genutzt wird. Diese positive Entwicklung des
Kulturvereins wird aus Sicht des Vorstandes durch bauliche Maßnahmen am Sprickmannplatz g e-
festigt (Abriss von Altbauten und Neubau von ru nd 80 Altenwohnungen). Außerdem möchte der
Kulturverein in naher Zukunft einen Mittagstisch anbieten und auch „Raum“ bieten für z.B. interku l-
turelle Feste.
Eine Verlagerung der Offenen Kinder - und Jugendarbeit in das Atrium ist somit nicht sinnvoll. Der
Vorstand des Internationalen Kulturvereins Atrium e.V. ist aber offen für die Nutzung des Atriums
für einzelne Angebotes der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit.
5. Ausblick
Ziel ist es, die durch Projektmittel geförderte 0,5 Stelle Sozialpädagogik/Sozialarbeit für den B e-
reich der Jugendsozialarbeit dauerhaft abzusichern.
I. V.
gez.
Dr. Andrea Hanke
Beigeordnete
Unterschrift
Anlagen:
SPD-Antrages A-R/0029/2013
„Fortsetzung des Programms Soziale Stadt Kinderhaus - Fokus auf Prävention für Kinder, Jugend
und Familie richten“
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (5)
- Bahnhofstraße 9
- Sprickmannstraße
- Sprickmannplatz
- Brüningheide
- Kinderhaus
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0126/2014
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 13.02.2014
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37