0148/2017
Pressemitteilung zu Unterkünften für LGBTI-Geflüchtete
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/5001/3 Vorlagen-Nummer 19.01.2017 0148/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat 23.01.2017 Ausschuss Soziales und Senioren 26.01.2017 Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender 31.01.2017 Pressemitteilung zu Unterkünften für LGBTI-Geflüchtete In der Sitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender (StadtAG LST) am 15.12.2016 wurde die Verwaltung gebeten, in Absprache mit den Mitgliedern der StadtAG LST eine Pressemitteilung zu der Bereitstellung von speziellen Unterkünften für LSBTI-Geflüchtete zu erstellen und zu veröffentlichen. Diese Bitte entsprach einer Vereinbarung, die auch in der Sitzung der Arbeitsgruppe für die Unter- bringung und Betreuung von LSBTI-Geflüchteten beim Amt für Wohnungswesen zusammen mit Aidshilfe Köln, Rainbow-Refugees, SKM, Rubicon e.V. und Fachstelle für Lesben, Schwule und Transgender am 28.11.2016 getroffen wurde. Die Pressemitteilung der Stadt Köln vom 21.12.2016 ist als Anlage beigefügt. Gez. Dr. Rau
Pressemitteilung Unterkünfte LGBT
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Alle Presse-Informationen auch tagesaktuell unter www.stadt-koeln.de/presse Presse-Information Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Laurenzplatz 4, 50667 Köln E-Mail: presseamt@stadt-koeln.de Telefax +49 (0) 221 / 221-26486 Redaktionsbüro +49 (0) 221 / 221-26456 Gregor Timmer (gt) 221-26487 Pressesprecher Inge Schürmann (is) 221-26489 stv. Pressesprecherin Jürgen Müllenberg (jm) 221-26488 Nicole Trum (nit) 221-26785 Simone Winkelhog (sw) 221-25942 Sabine Wotzlaw (wot) 221-25399 21.12.2016 - 1915 Stadt stellt Unterkünfte für LGBTI-Flüchtlinge bereit Angebote für besonders schutzbedürftigen Personenkreis Die Stadt Köln hat in diesen Tagen ein deutliches Zeichen für den wertschätzenden Umgang mit Geflüchteten und deren besondere Situation gesetzt: In der Stadtarbeits- gemeinschaft für Lesben, Schwule und Transgender (StadtAG LST) konnte der Leiter des Amtes für Wohnungswesen, Josef Ludwig, am 15. Dezember 2016 darüber infor- mieren, dass die Stadt nun spezielle Wohneinheiten für Geflüchtete bereitstellen kann, die dem Personenkreis der Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen angehö- ren. Die ersten fünf Plätze in einem Gebäude, das vom Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) betreut wird, konnten bereits bezogen werden. Weitere Wohneinheiten werden folgen: In Kürze können zwei Wohngemeinschaften für drei bis sechs Personen zur Ver- fügung gestellt werden. Ab Februar 2016 wird die Stadt darüber hinaus ein Gebäude einrichten, in dem bis zu 20 Geflüchtete in kleineren Wohngruppen zusammen leben. Diesen Ergebnissen vorausgegangen waren konstruktive Verhandlungen in einer Ar- beitsgruppe, die sich im Sommer 2016 auf Wunsch der StadtAG LST gebildet hatte. Hier wirken neben der Aidshilfe Köln, dem Rubicon e.V., dem SKM und den Rainbow- Refugees Cologne das städtische Amt für Wohnungswesen sowie die Fachstelle für Lesben, Schwule und Transgender mit. Wichtig ist den Organisationen der Community nicht nur die adäquate Unterbringung der LSBTI-Schutzbedürftigen, sondern auch eine Betreuung, die den besonderen Belangen dieser Personengruppe gerecht wird. Sie leiden häufig nicht nur unter der Gewalt und Verfolgung, die sie in ihren Heimatländern erfahren haben. Oft geht die Diskriminierung in den Unterkünften in Deutschland weiter. Nicht selten sind sie hier Erniedrigungen und homophober Gewalt ausgesetzt. Ina Wolf von den Rainbow-Refugees, die als Gast an der Sitzung der Stadtarbeitsge- meinschaft teilnahm, begrüßte die gemeinsam entwickelten Ergebnisse und lobte die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung in den vergangenen Wochen. Wichtig war den Mitgliedern der StadtAG LST, dass sich die Situation dieser besonders schutzbedürfti- gen Personengruppe auch in der Betreuung widerspiegelt. Es müsse daher in der Zu- kunft die Möglichkeit geben, die Intensität der Betreuung weiter zu verbessern. Die Ver- treterinnen und Vertreter der LSBTI-Community begrüßten das Angebot aus dem Amt für Wohnungswesen und der Fachstelle für Lesben, Schwule und Transgender zu re- Seite 2 gelmäßigen Arbeitstreffen der Gruppe mit dem Ziel, die Betreuungssituation für den Per- sonenkreis Lesben, Schwulen und Transgender zu verbessern. Einvernehmen gibt es auch im Hinblick darauf, Personen, die mit den Geflüchteten ar- beiten, besonders zu schulen. Dies betrifft nicht nur die sozialarbeiterisch- und pädago- gisch tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Wohnungswesen. Die für Anti-Gewaltarbeit im Verein Rubicon Tätigen planen eine Veranstaltung für Ehrenamtle- rinnen und Ehrenamtler. Zudem soll ein Arbeitskreis aller Organisationen der Community eingerichtet werden, die sich mit Migration und Flucht befassen, um die größtmögliche Vernetzung in der Begleitung und Beratung von Geflüchteten zu erreichen und Syner- gieeffekte zu nutzen. Oberbürgermeisterin Henriette Reker begrüßte die von der Arbeitsgruppe entwickelten Resultate: „Die Arbeit der vergangenen Monate hat sich gelohnt. Es ist gelungen, für die besonders schutzbedürftigen LSBTI-Geflüchteten ein Angebot zu entwickeln, das ihren Bedürfnissen gerecht wird. Ich bin froh über die Expertise der Mitglieder der Stadtar- beitsgemeinschaft, die die Verwaltung mit ihren Erfahrungen und ihrem Fachwissen sehr unterstützt“, sagte Reker. Sie sei stolz, dass die Stadt Köln als eine der wenigen Ge- meinden in Deutschland nun über ein professionelles und zeitgemäßes Konzept für die- sen leidgeprüften Personenkreis verfüge. Wichtig sei nun, so ergänzte die Oberbürger- meisterin, die Entwicklung weiter zu beobachten, um auf möglicherweise weitergehende Erfordernisse zeitig reagieren zu können. -wot-
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0148/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 19.01.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27