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3568/2024

Sonderausstellungen in den städtischen Museen 2025

Beschlussvorlage Ausschuss 26.11.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 03.12.2024, TOP 5.1

Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 1

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Anlage 2

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Ansehen

Beschlussvorlage Ausschuss

5045 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/4 
VII-4 
Vorlagen-Nummer 
 3568/2024 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Sonderausstellungen in den städtischen Museen 2025  
Beschlussorgan 
Ausschuss Kunst und Kultur 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt die Verwendung von Mitteln der Sonderausstel-
lungsetats für die in Anlage 1 bzw. 2 aufgeführten Ausstellungsprojekte der städtischen Mu-
seen unter dem Vorbehalt, dass Maßnahmen, bei denen Kostensteigerungen oder Abwei-
chungen bei der Refinanzierung der einzelnen Ausstellungen von mehr als 10 %, mindestens 
jedoch 10.000 € auftreten, zur erneuten Entscheidung vorgelegt werden. 
 
Der Beschluss steht hinsichtlich der Mittelbereitstellung unter dem weiteren Vorbehalt des 
Vorliegens der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen, da zum Zeitpunkt der Beschlussfas-
sung noch kein Haushaltsplan 2025/2026 verabschiedet wurde. 
 
Die Mittel sind im Haushaltsplanentwurf 2025/26 berücksichtigt. 
 
Ausschuss Kunst und Kultur 03.12.2024

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  1.231.100 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  
Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Zu den vom Rat festgelegten Aufgaben der Museen gehören u. a. das Präsentieren und die 
Vermittlung musealer Inhalte. Dies erfolgt schwerpunktmäßig durch Sonderausstellungen. Als 
Aushängeschild der Museen ziehen insbesondere die Sonderausstellungen eine zusätzliche 
Anzahl von Besucher*innen an. Gerade auch für Drittmittelgeber und Sponsoren sind sie da-
her von besonderem Interesse. Zudem strahlen die Sonderausstellungen auch auf die Dauer-
ausstellungen in Form von anteiligen Eintrittsgeldern, Merchandising etc. ab. 
 
Die mit dieser Beschlussvorlage verbundenen Aufwendungen betragen insgesamt 3.198.500 
€. Diesen stehen Erträge aus erwirtschafteten Erträgen und Drittmitteln/Sonstigen Erträgen in  
Höhe von 1.967.400 € gegenüber. Zur Ausfinanzierung der Projekte ist der Einsatz des allge-
meinen Sonderausstellungsetats der Museen (Gesamthöhe: 1.375.306,94 €) und des Sonder-
ausstellungsetats des Museum Ludwig (Gesamthöhe: 255.000 €) vorgesehen. 
Für alle Museen - mit Ausnahme des Museum Ludwig - ergibt sich ein verbleibender Über-
schuss von 279.807 €. Das Museum Ludwig verfügt in der Gegenüberstellung von Kosten und 
Einnahmen über einen verbleibenden Überschuss von 119.400 €.

3 
Finanzierung 
 
Die zur Finanzierung der Maßnahmen benötigte Aufwandsermächtigung in Höhe von  
1.095.500 € wurden im Haushaltsplanentwurf 2025/2026 im Haushaltsjahr 2025 im Teilergeb-
nisplan des Museumsreferats in der Produktgruppe 0401 - Museumsreferat, Teilplanzeile 13 - 
Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen bedarfsgerecht berücksichtigt. Die mit dieser 
Beschlussvorlage beantragten Mittel in Höhe von 1.095.500 € werden nach Beschlussfassung 
durch den Ausschuss Kunst und Kultur in die Teilergebnispläne der betreffenden Museen um-
geschichtet. 
 
Die zur Finanzierung der Sonderausstellung des Museum Ludwig benötigte Aufwandsermäch-
tigung in Höhe von 135.600 € wurde im Haushaltsplanentwurf 2025/2026 im Haushaltsjahr 
2025 im Teilergebnisplan des Museum Ludwig in der Produktgruppe 0402 - Museum Ludwig 
in der Teilplanzeile 16 – Sonstige ordentliche Aufwendungen bedarfsgerecht berücksichtigt. 
 
Die Aufwandsermächtigungen stehen vorbehaltlich der Beschlussfassung und des Inkrafttre-
tens des Haushaltsplans 2025/26 zur Verfügung. 
 
Die Erläuterungen und Kalkulationen zu den einzelnen Ausstellungsprojekten sind der Anlage 
1 zu entnehmen; eine zusammenfassende Übersicht der Verwendung des Sonderausstel-
lungsetats 2025 ist als Anlage 2 beigefügt. Dargestellt ist der gegenwärtige Stand der Sonder-
ausstellungsplanung 2025 der städtischen Museen. 
 
Anlagen:  
Anlage 1: Projektbeschreibungen und Kalkulationen 
Anlage 2: Zusammengefasstes Zahlenwerk für die beantragte Mittelverwendung 
 
Begründung der Dringlichkeit: 
Notwendige verwaltungsinterne Abstimmungen bezüglich der Finanzierung der  
Sonderausstellungen haben die Einbringung der Beschlussvorlage verzögert. Es ist allerdings 
notwendig, dass vorliegende Vorlage in der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur am 
03.12.2024 beschlossen wird, da Sonderausstellungen teilweise schon im Januar 2025 begin-
nen sollen.

Anlage 1

75134 Zeichen

Anlage 1, Seite 1 von 36 
Sonderausstellungsprojekte der Museen 2025 
 
 
Zu den Sonderausstellungen im Einzelnen: 
 
 
Römisch-Germanisches-Museum  
 
Pompeji zu Gast im RGM 
 
Laufzeit:  Mai - Oktober 2025  
 
2024 jährte sich die Eröffnung des Römisch-Germanischen Museums zum 50. Mal. Aus die- 
sem Anlaß zeigte das RGM in Kooperation mit Hans Georg Esch ab September 2024 eine 
Panoramaansicht des antiken Pompeji in einer eigens aufgestellten Rotunde auf dem Neu- 
markt. 
Begleitend dazu plante das RGM im Belgischen Haus eine Ausstellung mit originalen Fun- 
den aus der Vesuvregion zu zeigen (September 2024–Februar/März 2024). Unter dem Titel 
„Pompeji zu Gast im Römisch-Germanischen Museum“ sollte das Alltagsleben in der römi- 
schen Antike aufgegriffen und den Besucherinnen und Besuchern einzelne Lebensbereiche 
wie Religion und Kult, Essen und Trinken oder die gehobene Wohnkultur, zu denen uns auf- 
grund der völlig anders gearteten Erhaltungsbedingungen aussagekräftige Funde fehlen, er- 
gänzt durch Objekte aus Pompeji und den umliegenden Orten nahegebracht werden. Wie 
die antiken Bauten aus Pompeji und Köln in den Fotos von Hans Georg Esch sollten dabei 
die Objekte aus den beiden Coloniae in einen Dialog treten und sich in ihren Aussagen er- 
gänzen. Die Leihgaben sollten in die bestehende Ausstellung integriert werden, wofür wir be- 
stehende Vitrinen und Sockel freigemacht und gegebenenfalls einzelne Sockel neu angefer- 
tigt werden. 
Zu den zugesagten Leihgaben zählen Spitzenstücke aus den Sammlungen des Archäologi- 
schen Parks Pompeji, die eine hohe Attraktivität für die Besucherinnen und Besucher besit- 
zen und der Ausstellung eine große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit verschaffen wer- 
den. 
Da der Kulturausschuss der Stadt Köln die Mittel für die Pompeji-Ausstellung erst Ende Mai 
2024 bewilligte, war das Vorhabens im laufenden Jahr aus logistischen und vergaberechtli- 
chen Gründen nicht mehr zu realisieren. Das RGM wird bei der Kämmerei eine Übertragung 
für die bewilligten Mittel ins Jahr 2025 beantragen. Für den Fall, daß die Kämmerei diesem 
Antrag nicht zustimmen sollte, beantragen wir gleichzeitig Mittel aus dem Etat, den das Kul- 
turdezernat für Sonderausstellungen zur Verfügung stellt.

Anlage 1, Seite 2 von 36 
Zahlende Besuchende 50.000  
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 53.000,00 € 
Transport/Versicherungen 89.000,00 € 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 56.000,00 € 
Katalog/sonstige Publikationen   
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 64.500,00 €  
Kosten gesamt 262.500,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte (25.000 x 3 €, 25.000 x 1,50 €) 112.500,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.)   
Zuschüsse vom Land    
Zuschüsse von Sonstigen   
Spenden und sonst. Erlöse    
Erlöse gesamt 112.500,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  150.000,00 € 
Mittel aus Zusagen Drittmittel    
Überschuss/Defizit 0,00 € 
 
 
Rautenstrauch-Joest-Museum  
 
Kunst der Stille / Stop the noise inside   
 
Laufzeit:  Oktober 24 - Dezember 25 
Das Ausstellungs- und Interaktionsprojekt / Kunst der Stille / stop the noise inside ist ein Ver- 
such das Thema Achtsamkeit im Museum zu etablieren und für Besucher*innen erfahrbar zu 
machen. Fokussierend auf die Bedeutung von Achtsamkeit in verschiedenen buddhistischen 
Traditionen, lädt das Projekt an verschiedenen Orten und in verschiedenen Formaten Besu- 
cher*innen dazu ein, ihren Erfahrungsraum zu erweitern. In 2024 wurden für das Projekt in 
einem ersten Schritt Veränderungen im Bereich „Der Körper als Bühne“ vorgenommen. Da- 
bei liegt der Fokus auf japanischen Textilien, die eine große Bedeutung in buddhistischen 
Traditionen besitzen. Beispielsweise vermittelt der Umhang (jap. kesa) als charakteristisches 
Gewand der Buddhist*innen durch seine aus Flicken zusammengesetzte Oberfläche die Idee 
der Nicht-Anhaftung an die Welt, die eine grundsätzliche Rolle im Buddhismus spielt. 2025 
liegt der Fokus weiterhin auf buddhistischen Traditionen: hier besteht die Möglichkeit zwei 
verschiedenen Ansätzen zu folgen. Zum einen Mandala als Meditationswerkzeug und Naga-
Verehrung in Laos. Anhand von Mandala sollen Rezeptions- und Meditationshilfen geschaf- 
fen werden, die als eine kleine Interventionsausstellung in der Dauerausstellung präsentiert 
werden. Mandala sind geometrisch aufgebaute abstrakte Bilder, die das Universum in seiner 
Gesamtheit repräsentieren und als Lehrmittel dienen. Im Rahmen des interaktiven Vermitt- 
lungsprogramms erhalten Besucher*innen die Möglichkeit in Mandala-Meditationen einge- 
führt zu werden, mittels Führungen den achtsamen Blick zu schulen, neue Erfahrungsräume

Anlage 1, Seite 3 von 36 
zu eröffnen und aktiv im Herstellungsprozess eines Mandala teilzunehmen. Eine weitere 
Möglichkeit besteht darin, die Naga-Verehrung in Laos sichtbar zu machen. Das Motiv der 
Naga, ein göttliches Schlangenwesen, findet sich überall in Laos in unterschiedlichen For- 
men wieder: an Tempeln, Alltagsgegenständen, Schnitzereien und Textilien. Bis heute ist die 
Verehrung der Naga und die Verwendung des Motivs eine lebendige Tradition. Hier ist ange- 
dacht, die Präsentation an das Lichterfest zu knüpfen mit einem „Naga-Boot“ aus Papier und 
auf Vermittlungsebene mit einer zeremoniellen Veranstaltung zusammen mit den buddhisti- 
schen Communities vor Ort. 
 
 
Zahlende Besuchende  
 
Kosten    
Architektur/Installation/Digitorial 6.000 € 
Transport/Versicherungen 1.000 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 3.000 € 
Katalog/sonstige Publikationen  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 7.000 € 
Kosten gesamt  17.000 € 
  
Erlöse    
Eintritte  
Verkaufserlöse (Katalog etc.)  
Zuschüsse vom Land   
Zuschüsse von Sonstigen  
Spenden und sonst. Erlöse    
Erlöse gesamt  € 
  
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2025 17.000 €  
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Artist Meets Archive #4 | Wing Ka Ho Jmmi 
Laufzeit:  16. Mai - 5.Oktober 2025  
ABSTRACT Artist Meets Archive geht in die vierte Ru nde. In einem Verbund mit dem Mu- 
seum Ludwig, dem Kölnischen Stadtmuseum, der Photographischen Sammlung der SK Stif- 
tung Kultur und dem Dombauarchiv haben wir einen Künstler eingeladen mit dem Archiv des 
RJM zu arbeiten. Zum Photoszenefestival 2025 werden die Ergebnisse in einer Ausstellung 
präsentiert. 
 
Ab dem 16. Mai 2025 zeigt der Künstler Jimmi Wing Ka Ho im Rahmen der „Artist Meets Ar- 
chive“-Residency der Internationalen Photoszene Köln eine neue Ausstellung im Rauten- 
strauch-Joest-Museum (RJM). In dem Projekt beschäftigt er sich mit dem Fotografischen Ar- 
chiv des Museums, um die deutsch-chinesische koloniale Vergangenheit zu erforschen – 
insbesondere die Verbindung zu der Stadt Qingdao. 
Von 1898 bis 1914 besetzte das Deutsche Kaiserreich die Hafenstadt Qingdao, um seine ko- 
lonialen Interessen in Asien durchzusetzen. Die Deutschen zwangen China, das Gebiet zu

Anlage 1, Seite 4 von 36 
verpachten und nutzten die Stadt für ihre wirtschaftlichen und militärischen Zwecke. Sie hin- 
terließen deutliche Spuren, insbesondere die Architektur und Infrastruktur der Stadt ist bis 
heute europäisch geprägt. Obwohl die deutsche Besetzung 1914 endete, sind die kolonialen 
Spuren bis heute in Qingdao sichtbar. 
Der chinesische Künstler Jimmi Wing Ka Ho untersucht in der Auseinandersetzung mit dem 
Archiv des RJM, wie Erinnerungen an diese gemeinsame Vergangenheit über Generationen 
hinweg weitergetragen werden und wie sie sich im öffentlichen Raum widerspiegeln. Seine 
fotografischen Arbeiten laden dazu ein, sich mit den Spuren der Geschichte auseinanderzu- 
setzen und neue Blickwinkel auf unser gemeinsames Gedächtnis zu entdecken. 
 
 
Zahlende Besuchende    
Kosten     
Architektur/Installation/Digitorial 30.000   
Transport/Versicherungen   
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 15.000   
Katalog/sonstige Publikationen 8.000 €   
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 6.400 €  Davon 5.000 € als Sockelbetrag an 
Photoszene 
Kosten gesamt  59.400 €   
   
Erlöse     
Eintritte 1.500 € Erlöse Festivalticket 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 900 €   
Zuschüsse vom Land     
Zuschüsse von Sonstigen                 10.000 €   
Spenden und sonst. Erlöse     
Erlöse gesamt  12.400 €   
   
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2024 17.000 €   
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2025 30.000 €   
Überschuss/Defizit 0 EUR   
 
 
Space4Kids #3 – Spielzeit!  
Laufzeit : 01.01. bis 21.4.2025 
 
Überall auf der Welt wird gespielt, egal wo Menschen leben. Für Kinder ist Spielen fast so 
wichtig wie Essen, Trinken und Schlafen. Beim Spielen lernen sie, wie Dinge funktionieren 
und wie sie ihre eigenen Fähigkeiten verbessern. Erwachsene spielen, um Spaß zu haben 
und den Alltag hinter sich zu lassen. Manche Spiele fördern Bewegung, andere sorgen für 
Entspannung. Auch Tiere spielen, um sich lebendig zu fühlen.  
Spiele zeigen, was in unserer Gemeinschaft wichtig ist, wer Einfluss hat und wie wir mitei- 
nander umgehen. Durch das Spielen lernen wir uns und andere besser kennen. Spiele ver-

Anlage 1, Seite 5 von 36 
binden uns Menschen und können sogar Konflikte lösen. Manche Spiele haben eine spiritu- 
elle Bedeutung und erzählen von Traditionen. Sie sind wie geheime Bücher, die verborgene 
Geschichten enthüllen.  
In Spielzeit wird sichtbar, wie Spiele als kulturelle Artefakte von Austausch und Veränderung 
erzählen. Kinder sind eingeladen, neugierig zu sein: Welche Geschichten stecken hinter den 
Spielen? Was verraten sie über ihre Ursprünge? Welche Rolle spielt das koloniale Erbe in 
unseren Museen und wie beeinflussen historische Machtstrukturen unser heutiges Weltbild? 
Wir können gemeinsam darüber nachdenken, wie Museen heute zu Orten des Dialogs wer- 
den, die der Vielfalt menschlicher Geschichten gerecht werden.  
Spielzeit ist also ein Erlebnisparcours zum Spielen und Experimentieren und ein Raum für 
intergenerationale Begegnungen und Austausch. 
Die Intervention Spielzeit! eröffnet bereits am 1.12.2024. Hier werden Gelder für die Durch- 
führung eines Veranstaltungsprogramms, Werbemaßnahmen und die Begleitung durch Ver- 
mittlerinnen beantragt.  
 
 
Zahlende Besuchende   
Kosten    
Architektur/Installation/Digitorial  
Transport/Versicherungen  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 5.000 € 
Katalog/sonstige Publikationen  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten   15.000 € 
Kosten gesamt  20.000 € 
  
Erlöse    
Eintritte 0,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.)  €  
Zuschüsse vom Land   
Zuschüsse von Sonstigen                € 
Spenden und sonst. Erlöse    
Erlöse gesamt                 € 
  
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2025 20.000 €  
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Missionssammlungen ausgepackt  (Arbeitstitel) 
Laufzeit : 03.10.24–08.02.25 
 
In aktuellen gesellschaftspolitischen wie wissenschaftlichen Diskursen um außereuropäische 
Sammlungsbestände in deutschen Museen werden missionsgeschichtliche Sammlungen 
bislang nur wenig beachtet. Das gemeinsam vom Centrum für Religionswissenschaftliche 
Studien (CERES) der Ruhr-Universität Bochum und dem RJM entwickelte Ausstellungsvor- 
haben widmet sich dem missionarischen Sammeln in seinen vielfältigen Ausprägungen so- 
wie den daraus entstandenen Sammlungsbeständen und deren Folgen – mit Schwerpunkt 
auf NRW. 
Die Ausstellung zeigt anhand von Leihgaben aus verschiedenen regionalen, evangelischen 
und katholischen missionsgeschichtlichen Museen und Sammlungen sowie Objekten aus

Anlage 1, Seite 6 von 36 
dem RJM die Breite und Vielfalt der Interessen der Sammler*innen. Ein besonderer Schwer- 
punkt der Ausstellung liegt im kritischen Hinterfragen der Bilder und Vorstellungen von ‚frem- 
den‘ Kulturen, die durch das Ausstellen in ethnologischen und Missionsmuseen vermittelt, 
konstruiert oder verfestigt wurden, und die teilweise bis heute die öffentliche Meinung über 
Kulturen des ‚globalen Südens‘ prägen.  
Vertreter*innen dieser Gesellschaften, (ehemalige) Missionierte, Politiker*innen; post-koloni- 
ale Kritiker*innen werden dabei ebenso gehört wie noch lebende Zeitzeug*innen und Nach- 
fahr*innen aus dem missionarischen Kontext. Damit wird einer breiten Öffentlichkeit einer- 
seits das Vorhandensein der Sammlungen in NRW und andererseits das missionarische 
Sammeln sowie dessen gesellschaftliche und kulturelle Auswirkungen auf die Gesellschaften 
vor Ort als auch hier aus unterschiedlichen Perspektiven und in verständlicher Weise nahe- 
gebracht. 
 
 
Zahlende Besuchende  4.000 
Kosten    
Architektur/Installation/Digitorial                 52.500 € 
Transport/Versicherungen 8.000 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik               30.000 € 
Katalog/sonstige Publikationen 15.000 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten                 83.500 € 
Kosten gesamt                189.000 € 
  
Erlöse    
Eintritte (2.000 x 6 €, 2.000 x 4 €) 20.000 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 2.500 €  
Zuschüsse vom Land  30.000 €  
Zuschüsse von Sonstigen                 96.500 € 
Spenden und sonst. Erlöse    
Erlöse gesamt                149.000 € 
  
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2025 20.000 €  
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2026 20.000 €  
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
Das Depot – Orte der schlafenden Dinge   
Laufzeit : 09. Mai bis 03. August 2025 
 
Museumdepots gelten als neutrale, funktionale Räume, als sterile und unpersönliche Lager- 
stätten, sie sind jedoch zugleich Orte des Verborgenen, des Unzugänglichen. Sie sind Orte, 
in denen Sammlungsobjekte außerhalb des öffentlichen Blickfeldes gelagert werden, die 
nicht selten seit Jahrzehnten unsichtbar sind. Museumsdepots sind Orte der schlafenden 
Dinge. 
Im Museumsdepot befindet sich häufig der größte Teil der Museumssammlung, insbeson- 
dere der Museen mit ethnologischen oder naturhistorischen Sammlungen, bei denen die An- 
zahl der Kulturgüter oft mehrere Zehntausende beträgt. Das trifft auch auf für die Sammlung 
des RJM zu. 64.000 von seinen in den letzten 130 Jahren gesammelten 68.000 Kulturgütern 
schlummern im Depot im Untergeschoss des Museums. Viele davon

Anlage 1, Seite 7 von 36 
haben seit ihrer Ankunft in Köln kein Tageslicht mehr gesehen und schlafen seitdem in den 
Schränken im Keller. 
Das Depot fungiert in dieser Ausstellung als metaphorischer Raum. Er steht für die Geheim- 
nisse und für das, was im Dunkeln schlummert bis es ans Tageslicht gelangt. Diese soge- 
nannte Schatzkammer des kulturellen Erbes aus Afrika, Asien, dem Pazifik und den Ameri- 
kas, bieten Künstler*innen die außergewöhnliche Möglichkeit, mit dem 
Raum und im Kontext des Depots zu arbeiten, um neue Perspektiven zu schaffen und das 
Unsichtbare sichtbar zu machen. Das offenbar sterile und funktionale Museumsdepot ver- 
wandelt sich dabei in einen Ort für künstlerisches Schaffen und öffnet sich für Imagination. 
 
 
Zahlende Besuchende  4.400  
Kosten    
Architektur/Installation/Digitorial 25.200 € 
Transport/Versicherungen  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 12.500 € 
Katalog/sonstige Publikationen 4.000 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten           85 .300 € 
Kosten gesamt  127.000 € 
  
Erlöse    
Eintritte (2.200 x 6 €, 2.200 x 4 €) 22.000 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 5.000 €  
Zuschüsse vom Land   
Zuschüsse von Sonstigen                 70.000 € 
Spenden und sonst. Erlöse    
Erlöse gesamt                97.000 € 
  
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2025 30.000 €  
Überschuss/Defizit 0 EUR 
 
 
 
 
Museum für Angewandte Kunst Köln 
 
Faszination Schmuck. 7000 Jahre Schmuckkunst im MAKK 
Laufzeit: Dezember 2024 bis voraussichtlich Juni 2026 
 
Beschreibung des Ausstellungsprojektes: 
Mit der Ausstellung wird erstmals in der 135-jährigen Museumsgeschichte die herausra- 
gende Schmucksammlung des MAKK in einem bisher nicht dagewesenen Umfang als zu- 
sammenhängender Sammlungskomplex präsentiert. Die Ausstellung eröffnet im Dezember 
2024. Sie umfasst auf ca. 300 m² Ausstellungsfläche insgesamt 370 Exponate. Die Vorpla- 
nungen hierzu sind abgeschlossen. Die Ausstellung soll die nächsten Jahre bis zur Gene- 
ralsanierung neben der permanenten Präsentation der Designsammlung den wichtigsten 
Publikumsmagneten bilden und später im Kontext der räumlichen und inhaltlichen Neuaus- 
richtung des MAKK in das zukünftige Museumskonzept integriert werden.

Anlage 1, Seite 8 von 36 
Für die Ausstellung haben die Kuratorinnen ein inhaltliches Konzept entwickelt, das eine 
Kombination von chronologischen sowie epochen- und kulturübergreifenden Inhalten vor- 
sieht. Insgesamt sind Themen mit folgenden Titeln geplant: 
Schongauer, Dürer & Co. / Farbenprächtig und edel / Glanz und Glaube / Reine Stilfrage / 
Antikenrezeption / Luxus für die Massen / Der große Auftritt / Schmuckgestalterinnen / Faszi- 
nation Granulation / Materialexperimente / Fundstücke / Im Wesentlichen / Schmuck & Kör- 
per / Konstruktiv / Schmuck & Freie Kunst / Privatsache / Symbolik / Schön und nützlich / Die 
Macht der Ringe / Andenken und Erinnerung / Von Angesicht zu Angesicht / Inspiration Na- 
tur. 
Die Themenstellungen ermöglichen vielfältige und individuelle Zugänge in den Bereich der 
Schmuckkunst. Sie führen beispielhaft in den Facettenreichtum der Schmuckgestaltung ein 
und ermöglichen Besucher*innen Einblicke in die gesellschaftlichen, sozialen, emotionalen 
und symbolischen Aspekte des Schmucks. 
 
 
Zahlende Besuchende  30.000  
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 60.000,00 €  
Transport/Versicherungen 0,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 70.000,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 41.600,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 56.000,00 €  
Kosten gesamt  227.600,00 € 
  
Erlöse   
Eintritte (20.000 x 3 € und 10.000 x 1,50 €) 75.000 ,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.)  
Zuschüsse vom Land   
Zuschüsse von Sonstigen 92.600,00 €  
Spenden und sonst. Erlöse   
Erlöse gesamt  167.600,00 € 
  
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2024 20.000,00 €  
Mittel aus Sonderausstellungsetat 2025 40.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel   
Überschuss/Defizit 0,00 € 
 
 
LADIES FIRST. Internationale Schmuckkunst von Luise Bourgeois bis Leiko Ikemura 
(Arbeitstitel) 
Laufzeit: September 2025 bis Februar 2026 
Schmuckgestaltung ist keine Domäne von Goldschmied*innen und Designer*innen. Ausge- 
hend vom Mittelalter widmen sich bis heute bedeutende Bildende Künstler*innen, vorrangig 
Maler*innen und Bildhauer*innen der Schmuckkunst. Der sogenannte Künstlerschmuck des 
20. und 21. Jahrhunderts scheint in erster Linie von Arbeiten der männlichen Vertreter, wie 
Picasso, Max Ernst, Georges Braque, Alexander Calder, Lucio Fontana etc. beherrscht. Die 
schmuckschaffenden Künstlerinnen stehen oftmals in deren Schatten. Aus diesem Grund

Anlage 1, Seite 9 von 36 
möchte das MAKK mit der Ausstellung „Ladies First“ bewusst einen Fokus auf die avantgar- 
distische Schmuckkunst richten, die von internationalen Künstlerinnen geschaffen wurde. Die 
Ausstellung gibt hierbei einen Einblick in die Kunstströmungen von den 1950er Jahren bis 
heute, die sich auch in den Schmuckentwürfen manifestieren. Gezeigt werden Arbeiten von 
Dorothea Tanning, Louise Bourgeois, Meret Oppenheim, Sonia Delaunay, Ruth Franken, 
E.R. Nele, Claude Lalanne, Niki de Saint Phalle u.a.  
Die Ausstellung versteht sich als Satellit und inhaltliche Vertiefung der Dauerausstellung 
„Faszination Schmuck. 7000 Jahr Schmuckkunst im MAKK“, die am 17.12.2024 eröffnet 
wurde und erstmals seit Bestehen des Museums 370 Objekte aus der herausragenden 
Schmucksammlung des MAKK präsentiert. Die Exponate zu „LADIES FIRST“ stammen vor- 
rangig aus deutschen Privatsammlungen. 
 
 
Zahlende Besuchende  4.000  
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 40.000,00 €  
Transport/Versicherungen 10.000,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 30.000,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 0,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 31.500,00 €  
Kosten gesamt  111.500,00 € 
  
Erlöse   
Eintritte 1500 x 6 Euro / 2500 x 3 Euro 16.500,00 €  
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 €  
Zuschüsse vom Land  0,00 €  
Zuschüsse von Sonstigen  
Spenden und sonst. Erlöse  0,00 €  
Erlöse gesamt  16.500,00 € 
  
Mittel aus Sonderausstellungsetat  70.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel  25.000,00 €  
Überschuss/Defizit  0,00 € 
 
 
Sonderausstellung „Einblicke in die Möbelkunst“  
 
Laufzeit:  Mai - August 2025 
 
Spitzenwerke aus der Möbelsammlung des MAKK (Mai 2025 bis August 2025) 
Den umfangreichsten Objektbestand des MAKK bilden die historischen Sammlungen mit 
Werken der Angewandten und Bildenden Kunst vom Mittelalter bis um 1900. Die Schaus- 
ammlung zu diesen für das MAKK elementaren Beständen ist aufgrund baulicher Maßnah- 
men und Vorgaben seit 2018 geschlossen und können erst nach einer Generalsanierung 
und musealen Neueinrichtung wieder der Öffentlichkeit präsentiert werden. Deshalb hat das 
MAKK 2022 das Ausstellungsformat „ausgewählt“ entwickelt, das einmal im Jahr unter 
neuen Themenschwerpunkten besondere Aspekte der historischen Sammlungen aufgreift. 
Da die Generalsanierung des MAKK auf bislang unbekannte Zeit verschoben worden ist, ist 
es von elementarer Bedeutung, dass dieses attraktive Format weitergeführt wird.

Anlage 1, Seite 10 von 36 
In der nächsten Ausstellung dieses Formates geht es um den Bereich der Möbel- und Wohn- 
kultur als wesentlicher Bestandteil der mobilen und nicht mobilen Raumausstattung. Hierzu 
zählt eine in der Museumslandschaft NRW einzigartige Objektgruppe an Kabinettschränken 
und Truhen. Dieser Sammlungskomplex zeichnet sich durch einen beeindruckenden Reich- 
tum in Hinblick auf Gestaltung, Materialität und Kunstfertigkeit aus. Über die eigentliche 
Funktion der Möbel hinaus liefern Bildprogramm und Ausstattung zudem spannende und 
wichtige Informationen zum kulturhistorischen und sozialen Kontext der Objekte. Als Dinge 
des sozialen Lebens können sie uns Auskunft geben über das zeitgenössische Mobilitätsver- 
halten, persönlichen und gemeinschaftlichen Besitz sowie über mögliche Lebensumstände. 
Darüber hinaus lassen sich Handhabung, Gebrauch, Umnutzung, Reparatur oder sogar Neu- 
schöpfungen nach historischen Vorbildern als sichtbare Zeichen der Wertschätzung interpre- 
tieren. 
 
 
Zahlende Besuchende  4.000  
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 40.000,00 €  
Transport/Versicherungen 0,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 25.000,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 0,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 21.500,00 € 
Kosten gesamt 86.500,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte 1500 x 6 Euro / 2500 x 3 Euro 16.500,00 €  
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 €  
Zuschüsse vom Land  0,00 €  
Zuschüsse von Sonstigen 0,00 €  
Spenden und sonst. Erlöse  0,00 €  
Erlöse gesamt 16.500,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  50.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel  20.000,00 €  
Überschuss/Defizit 0,00 €

Anlage 1, Seite 11 von 36 
Museum für Ostasiatische Kunst 
 
 
„Tuschewanderungen. Zeitgenössische Arbeiten auf Papier von Jianfeng Pan, 2014–
2024“ Laufzeit: 21. Februar 2025 bis 02. November 2025 
 
Laufzeit:  21. 02.25 bis 02. 11. 25 
 
„Tuschewanderungen“ zeigt Papierarbeiten des zeitgenössischen chinesischen Künstlers Ji- 
anfeng Pan (*1973) der vergangenen Dekade, von kleinen Album- bis hin zu monumentalen 
Rollenformaten. Pans multiversales Schaffen ist sowohl tief in den historischen Schreib- und 
Malkünsten Chinas verwurzelt als auch durch seine eklektischen Visionen als Grafiker ge- 
prägt. Mit seiner Selbstbezeichnung als „Social Calligrapher“ prägt der in Finnland ansässige 
Künstler seine kreative Praxis des Radical Ink bzw. Mindful Ink: Kalligrafie als zeitgemäßes 
Medium und Unterfangen, welches menschliche Kommunikation und spirituelles Wachstum 
gesamtgesellschaftlich und kulturübergreifend befördert. Die Ausstellung wird mit einer live 
Action Writing Performance des international ausgezeichneten Künstlers eröffnet. 
 
 
Zahlende Besuchende  10.000  
Kosten   
Architektur/Installation                4.000 € 
Transport/Versicherungen               4.000 € 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik             30.000 € 
Katalog/sonstige Publikationen             12.000 € 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten               7.000 € 
Kost en gesamt              57.000 € 
Erlöse   
Eintritte (anteilig 3,5 € p.P.)             35.000 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.)               6.000 € 
Zuschüsse vom Land  
Zuschüsse von Sonstigen  
Spenden und sonst. Erlöse   
Zuschuss Orientstiftung  
Erl öse gesamt              41.000 € 
Mittel aus Sonderausstellungsetat              10.0 00 € 
Mittel aus Zusagen Drittmittel  6.000 €  
Überschuss/Defizit  0 EUR

Anlage 1, Seite 12 von 36 
 
Ostasien im transregionalen Dialog: Aktuelle Neuzugänge am MOK  
Laufzeit:  März bis Dezember 2025  
 
Der südliche Gangbereich des MOK sieht die Einrichtung einer neuen Wechselausstellungs- 
fläche vor, die alle drei Regionen Ostasiens gleichzeitig repräsentiert. In halbjährlichem bzw. 
jährlichem Wechsel werden ab Frühjahr 2025 Kunstobjekte aus China, Japan und Korea aus 
der Museumssammlung miteinander gegenübergestellt und thematisch in transregionalen 
Dialog gesetzt. Bei der Auswahl der Exponate handelt es sich um Neuzugänge des Muse- 
ums. Dieses Präsentationskonzept verfolgt mehrere Anliegen: a) Alle drei Regionen Ostasi- 
ens sind dauerhaft gleichzeitig vertreten b) Als Neuzugänge tragen die Exponate Aktualität 
und sind von Interesse für die Besucherschaften, die Einblick in die Sammlungsinteressen 
des Museums erhalten c) Das Museum vermittelt sein Interessenprofil transparent (Schen- 
kungen, Ankäufe, Dauerleihgaben) mit einem Maximum an Flexibilität und Gestaltungsspiel- 
raum d) Schenker*innen/ Sponsor*innen/Leihgeber*innen des Museums werden unmittelbar 
durch die Präsentation der gestifteten/geförderten Neuzugänge angemessen gewürdigt. 
 
 
Zahlende Besuchende 10.000 
 
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 5.000,00 €  
Transport/Versicherungen 1.000,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 5.000,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 2.000,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 1.000,00 € 
Kosten gesamt 14.000,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte (anteilig 1 € p.P) 10.000,00 €  
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 €  
Zuschüsse vom Land  0,00 €  
Zuschüsse von Sonstigen 0,00 €  
Spenden und sonst. Erlöse  0,00 €  
Erlöse gesamt 10.000,00 €  
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  4.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel    
Überschuss/Defizit 0,00 €

Anlage 1, Seite 13 von 36 
 
Buddhistische Rituale in Korea  
Laufzeit: Mai bis Juli 2025 
Gezeigt werden Ritualobjekte und Kunstgegenstände, die mit diversen historischen Prakti- 
ken und zeremoniellen Riten des Buddhismus in Korea in Verbindung stehen, darunter Go- 
ryeo- und Joseon-zeitliche Malereien und Skulpturen, Bronzen, Keramiken und Lacke. Im 
Rahmen der Ausstellung wird am 17. Mai eine Ritualzeremonie zur Weihung von buddhisti- 
schen Gottheiten (Bulbokjang) der Preservation Society of the Traditional Bulbokjang Cere- 
mony, vertreten durch zehn buddhistische Mönche aus Korea unter Leitung des Meisters 
Gyeongam, am MOK durchgeführt.  
 
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 1.000,00 €  
Transport/Versicherungen 1.000,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 5.000,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 2.000,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 2.000,00 € 
Kosten gesamt 11.000,00 €  
    
Erlöse   
Eintritte (1 € anteilig pro Person) 3.000,00 €  
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 €  
Zuschüsse vom Land  0,00 €  
Zuschüsse von Sonstigen 0,00 €  
Spenden und sonst. Erlöse  0,00 €  
Erlöse gesamt 3.000,00 €  
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  2.000,00 € 
Mittel aus Zusagen Drittmittel  6.000,00 €  
Überschuss/Defizit 0,00 €

Anlage 1, Seite 14 von 36 
 
Mythos Ming. Blauweißes Porzellan der Ming-Dynastie  
Laufzeit: Mai bis Oktober 2025 
Chronologisch zeichnet die Ausstellung die künstlerische und technische Entwicklung des 
Blauweißporzellans und seiner Handelsgeschichte von der Frühphase der Ming-Dynastie bis 
zu ihrem Untergang im 17. Jahrhundert nach. Neben der Produktion für den Hof wird Han- 
delsware für verschiedene regionale Märkte ins Licht gerückt sowie die Versuche persischer, 
türkischer und europäischer Fayencemanufakturen die chinesischen Vorbilder zu imitieren. 
Das Exponate werden durch visuelles Material, wie Malereien, persische Miniaturen und Fo- 
tografien ergänzt. Gezeigt werden Objekte aus Eigenbestand des Museums, Dauerleihgaben 
der Peter und Irene Ludwig Stiftung sowie Leihgaben städtischer Kölner Museen und wichti- 
ger deutscher Privatsammler.  
 
Zahlende Besuchende 3.500  
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 4.000,00 €  
Transport/Versicherungen 2.000,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 20.000,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 15.000,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 4.600,00 € 
Kosten gesamt 45.600,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte (anteilig 3 € p.P) 10.500,00 €  
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 17.100,00 €  
Zuschüsse vom Land  0,00 €  
Zuschüsse von Sonstigen 0,00 €  
Spenden und sonst. Erlöse  0,00 €  
Erlöse gesamt 27.600,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  10.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel  8.000,00 €  
Überschuss/Defizit 0,00 €

Anlage 1, Seite 15 von 36 
Künstlerische Rauminstallation von Chongbin Zheng und Andreas Schmid im Foyer 
des MOK, EÖ am 12.06.2025 
 
Laufzeit: Juni bis Dezember 2025  
2025 entsteht eine  kollaborative Raum-und-Lichtinstallation der international renommierten 
Künstler Zheng Chongbin  (*1961) und Andreas Schmid (*1955). Als komplex konzeptionier- 
tes, großformatig angelegtes Kunstwerk nimmt sie im MOK eine  einzigartige zeitgenössische 
Position ein. Das künstlerische Gesamtwerk besteht aus zwei in sich eigenständigen, zu- 
gleich miteinander  verschränkten Arbeiten: Zhengs Rauminstallation With or Without Edge  
und Schmids Lichtinstallation Geste im Raum.  Das kollaborative Kunstwerk fügt sich harmo- 
nisch in das architektonische Gesamtgefüge des Museumsbaus ein und erweitert dieses mit 
intensiver Strahlkraft und  visuell tragender Reichweite. Die  im Foyer-Bereich des Museums 
dauerhaft zu installierende Auftragsarbeit wird am 12. Juni feierlich eröffnet. 
 
Zahlende Besuchende 7.000  
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 2.000,00 €  
Transport/Versicherungen   
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 5.000,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 8.000,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 5.000,00 € 
Kosten gesamt 20.000,00 €  
    
Erlöse   
Eintritte (anteilig 0,5 € p.P.) 3.500,00 €  
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 8.000,00 €  
Zuschüsse vom Land  0,00 €  
Zuschüsse von Sonstigen 0,00 €  
Spenden und sonst. Erlöse  0,00 €  
Erlöse gesamt 11.500,00 €  
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  2.500,00 € 
Mittel aus Zusagen Drittmittel  6.000,00 €  
Überschuss/Defizit 0,00 €

Anlage 1, Seite 16 von 36 
Zum Mondjahr des Pferdes 
Laufzeit 12/2025–10/2026 
Beschreibung : Die Ausstellung "Zum Mondjahr des Pferdes" (Arbeitstitel) fokussiert sich auf 
das Sujet des Pferdes in der ostasiatischen Kunst. Die länderübergreifende Ausstellung be- 
leuchtet das Pferd als Bildmotiv und symbolischen Bedeutungsträger aus den Perspektiven 
der verschiedenen Kunstgattungen Chinas, Japans und Koreas heraus. Zu sehen sein wer- 
den Malereien und Kalligraphien, Keramiken und Porzellane, Bronzeskulpturen und Lackob- 
jekte, Holzschnittdrucke und Textilien. Die Ausstellung zeigt vorwiegend Objekte aus dem 
eigenen Sammlungsbestand; ausgewählte Leihgaben sind angedacht. Sie findet anlässlich 
des Mondjahres 2026 statt, welches laut Tierkreiszeichen Ostasiens im Zeichen des Pferdes 
steht. 
 
Laufzeit 12/2025–10/2026   
Zum Mondjahr des Pferdes (Arbeitstitel)    
Zahlende Besucher 16.500  
Kosten   
Architektur/Installation                 6.000 € 
Transport/Versicherungen                 4.000 € 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik               37.000 € 
Katalog/sonstige Publikationen                 5.00 0 € 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten                 7.000 € 
Kosten gesamt               59.000 € 
Erlöse   
Eintritte (anteilig 2 € p.P.)               33.000 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.)                 2.000  € 
Zuschüsse vom Land (beantragt)   
Zuschüsse von Sonstigen (Fördervereine, Drittmit- 
tel)                 4.000 € 
Spenden und sonst. Erlöse    
Erlöse gesamt               39.000 € 
Mittel aus Sonderausstellungsetat                20 .000 € 
Überschuss/Defizit  0 EUR 
 
 
Die legendäre Blütezeit der chinesischen Kunst während der Tang- (617-907) und 
Song-Dynastien (960-1279) 
 
Laufzeit:  Juni – Dezember 2025 
 
Die Ausstellung präsentiert Kunstwerke der Malerei, Kalligraphie und Skulptur sowie Lack- 
und Keramikobjekte. Abreibungen bedeutender Reliefarbeiten und Inschriften, die hier zum 
ersten Mal gezeigt werden, ergänzen die obige Auswahl. Die Arbeiten illustrieren beispielhaft 
die wichtigsten religiösen (Buddhismus, Daoismus), aber auch sozialen Strömungen (Konfu- 
zianismus, Literatenkultur) dieser in der chinesischen Geschichte herausragenden Epochen, 
aber auch der wiederholten Rückbesinnung auf diese.

Anlage 1, Seite 17 von 36 
 
Zahlende Besuchende 1.200  
Kosten  
Architektur/Installation/Digitorial 1.500,00 €  
Transport/Versicherungen 0,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 4.900,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 0,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 2.000,00 € 
Kosten gesamt 8.400,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte (2 € anteilig p.P.) 2.400,00 €  
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 €  
Zuschüsse vom Land  0,00 €  
Zuschüsse von Sonstigen 0,00 €  
Spenden und sonst. Erlöse  0,00 €  
Erlöse gesamt 2.400,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  3.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel  3.000,00 €  
Überschuss/Defizit 0,00 €

Anlage 1, Seite 18 von 36 
Spätchinesische Bronzen 2026  
 
Laufzeit: Jan. 2026- Okt. 2026  
Erstmals präsentiert wird eine umfassende Auswahl der spätchinesischen Bronze-Objekte, 
welche in 2018 durch eine großzügige Schenkung der Privatsammler Dieter und Christel 
Schürzeberg in die Museumssammlung Eingang fanden. Die Bronzen umfassen über 650 
Objekte, die aus der Song- bis Qing-Dynastie stammen und einen geschätzten Gesamtwert 
von 3,5 Mio. Euro tragen. Die Vorbereitungen für die Ausstellung beginnen bereits im Jahr 
2025. 
 
Zahlende Besuchende  10.000  
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 8.000,00 €  
Transport/Versicherungen 2.000,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 30.000,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 35.000,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 70.000,00 €  
Kosten gesamt:  145,000.00 € 
  
Erlöse   
Eintritte (anteilig 3 € p.P) 30.000,00 €  
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 27.000,00 €  
Zuschüsse vom Land  0,00 €  
Zuschüsse von Sonstigen 63.000,00 €  
Spenden und sonst. Erlöse  0,00 €  
Erlöse gesamt:  120.0 00.00 € 
  
Mittel aus Sonderausstellungsetat  25.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel  0,00 €  
Überschuss/Defizit  0,00 € 
 
 
Museum Schnütgen  
 
 
Auf Augenhöhe – Die Sammlung Schnütgen neu erzählt (Arbeitstitel) 
Kunst erzählt – neue Wege durch die Sammlung (finaler Titel) 
Laufzeit: 5. Dezember 2024 – 30.9.2025 
Welche Bedeutung hat die alte christliche Kunst in Zeiten von Kirchenaustritten und künstli- 
cher Intelligenz? Das Museum Schnütgen stellt sich dieser Frage. Bis zum Jahresende wird 
die Sammlungspräsentation neugestaltet. Dabei treten die Besucherinnen und Besucher ins 
Zentrum. 
Manche haben Lust, beim Museumsbesuch neue Fähigkeiten zu erwerben und etwas auszu- 
probieren. Manch einer kommt zu zweit, manch eine alleine, andere kommen mit der ganzen 
Familie. Die Fragen und Erwartungen ans Museum sehen unterschiedlich aus.

Anlage 1, Seite 19 von 36 
Das neue Informationsangebot orientiert sich an diesen Erwartungen und wird insgesamt 
sehr viel reicher. Mit abwechslungsreichen Themen und Möglichkeiten, selbst aktiv zu wer- 
den, beschreitet das Museum neue Wege. Bereiche wie „Stadt trifft Kirche“, „Memento Mori“, 
„Glasmalerei“ und „Heilige und Reliquien“ machen deutlich, welch reicher Deutungs- und Be- 
deutungskosmos sich in einer vorrangig aus mittelalterlichen Objekten bestehenden Muse- 
umssammlung verbirgt. Noch mehr als zuvor wird das Museum Schnütgen zu einem sozia- 
len Ort, an dem die Gäste sich wohlfühlen, Wissen und Inspiration mitnehmen können und 
das Museum als „ihr“ Museum entdecken. 
Es war bei Projektbeginn vorgesehen, die inhaltliche Neuerschließung der Ausstellung mit 
einer energetischen Erneuerung der Ausstellung im gesamten Neubau mit einem Austausch 
der mit extrem hohem Stromverbrauch verbundenen Halogenbeleuchtung durch LED-Strah- 
ler zu verknüpfen. Aufgrund nicht zugewiesener Mittel aus dem Bauunterhalt, die zur Umset- 
zung eingeplant waren, mussten diese Maßnahmen aus dem Projekt ausgeklammert wer- 
den. Dazu gehörten auch die Trockenbauarbeiten am Deckenspiegel. Die übrigen Trocken- 
bauarbeiten zur Neugewinnung von Sammlungsfläche und zur Anbringung von neuen Infor- 
mationsangeboten wurden wie geplant umgesetzt. Dazu wurde der Gipskartontrockenbau an 
den Wänden im Bereich Eingang Neubau um überflüssige Elemente reduziert. Aus techni- 
schen Gründen (Auslagerung der Sammlung aus dem Trockenbau-Baustellenbereich) und 
der praktischen Reihenfolge (erst Erneuerung von Decke und Wand und dann Einbringung 
der Elemente zur inhaltlichen Erschließung) waren diese Baumaßnahmen im Neubaubereich 
der Ausstellung eine Voraussetzung für die Umsetzung des ganzen Ausstellungsvorhabens. 
 
 
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 112.000,00 €  
Transport/Versicherungen 0,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 32.750,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 0,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 17.000,00 € 
Kosten gesamt 161.750,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte 0,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 €  
Zuschüsse vom Land  49.750,00 €  
Sonderausstellungsetat 2024 0,00 €  
Spenden und sonst. Erlöse  12.000,00 €  
Erlöse gesamt 61.750,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  100.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel  0,00 €  
Überschuss/Defizit 0,00 €

Anlage 1, Seite 20 von 36 
Licht in dunklen Zeiten – Mittelalterliche Glasmalerei aus dem Khanenko National Mu- 
seum in Kiew zu Gast im Museum Schnütgen 
Laufzeit: 2. April 2025 – 12.4.2026 
 
Das Museum Schnütgen bereitet derzeit in Kooperation mit dem Khanenko National Mu- 
seum in Kiew eine Ausstellung zur mittelalterlichen Glasmalerei unter dem Titel „Licht in 
dunklen Zeiten“ vor. Das Khanenko Museum in Kiew gehört zu den bedeutendsten Kunstmu- 
seen der Ukraine, dessen Sammlungsbestand neben Gemälden einen deutlichen Schwer- 
punkt auf kunstgewerblichen Kunstwerken aufweist. In Sammlungsvolumen und –Struktur 
gibt es zwischen dem Museum Schnütgen und dem Khanenko National Museum deutliche 
Parallelen, nicht zuletzt verfügen beide Häuser über bedeutende Bestände mittelalterlicher 
Glasmalereien mit außerordentlichen Spitzenstücken. Dazu gehören in Kiew u.a. die beiden 
hochrangigen Scheiben aus der Kathedrale von Soissons aus dem 1. Viertel des 13. Jahr- 
hunderts mit den Darstellungen des Apostels Paulus und des Propheten Ezechiel sowie die 
beiden ursprünglich im Chor von St. Maria Straßengel in Österreich eingebauten Passions- 
scheiben aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. In der Ausstellung im Museum Schnütgen tre- 
ten die Scheiben aus Kiew und Köln in einen Dialog miteinander und eröffnen für die Besu- 
cherinnen und Besucher nicht nur einen Einblick in die künstlerischen Ausdrucksformen, 
Techniken und Themen der mittelalterlichen Glasmalereien, sondern sind zugleich Anlass 
und Medium, um miteinander ins Gespräch zu kommen über die Gefährdung von Sicherheit 
und Frieden in Europa. Ein Thema, das derzeit uns alle bewegt. Dass die hochkarätige ukrai- 
nische Glasmalereisammlung erstmals außerhalb Kiews gezeigt wird, geht auf den dramati- 
schen Umstand zurück, dass das Khanenko National Museum bereits im ersten Jahr des 
russischen Angriffskrieges auf die Ukraine durch einen Raketeneinschlag in unmittelbarer 
Nähe des Museumsgebäudes erheblich beschädigt wurde. Die Kunstgegenstände, darunter 
auch die empfindliche Glasmalereisammlung, konnten noch rechtzeitig gesichert werden – 
mit Ausnahme eines 12-teiligen Kirchenfensters mit der Darstellung des Pfingstwunders, das 
nun erst für die Kölner Ausstellung ausgebaut und gesichert werden kann. 
 
Zahlende Besuchende 6.000 
 
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 77.000,00 €  
Transport/Versicherungen 75.000,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 22.000,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 0,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 20.000,00 € 
Kosten gesamt 194.000,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte (2 € anteilig p.P.) 12.000,00 €  
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 €  
Drittmittel 122.000,00 €  
Erlöse gesamt 134.000,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  60.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel  0,00 €  
Überschuss/Defizit 0,00 €

Anlage 1, Seite 21 von 36 
Ein kostbares Buch aus dem Zeitalter der gotischen Kathedralen 
Das neu erworbene Arenberg Psalter-Brevier 
Laufzeit: 30. Oktober 2025 – 12. April 2026 
 
Mit dem Arenberg Psalter-Brevier ist dem Museum Schnütgen eine herausragende Neuer- 
werbung gelungen. In einer Sonderpräsentation soll diese Handschrift erstmals ausgestellt 
und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. 
Die Handschrift ist ein prachtvolles Beispiel für die Buchmalerei der französischen Gotik, die 
gerade auch für Köln stilprägend war – so entstanden etwa zeitgleich die Chorpfeilerfiguren 
für den gotischen Kölner Dom. Das mit Buchschmuck auf allen rund 900 Pergamentseiten 
überaus kostbar ausgestattete Psalter-Brevier kombiniert die biblischen Psalmen, die Grund- 
lage mittelalterlicher Gebetbücher, mit einem Stundengebetbuch für Geistliche in einem 
Band. Es wurde für den Gebrauch der Prämonstratenser der Abtei St. Martin in Laon ange- 
fertigt. Dabei stand diese altehrwürdige Abtei in der Zeit um 1300 unter besonderem Schutz 
des französischen Königs Philipp IV. 
Die Handschrift besticht durch ihren fein gemalten Buchschmuck. Von besonderem Reiz sind 
die Zierseiten mit historisierten Initialen, den über mehrere Zeilen reichenden Anfangsbuch- 
staben mit figürlichen Darstellungen, und den Text umrahmenden Marginalien. Dabei er- 
wachsen aus den Schmuckleisten Blattranken, in denen sich kleine Figuren, Vögel, Misch- 
wesen und Getier tummeln. Diese heiter-spielerischen Randszenen stehen teils in Bezug 
zum Text, teils geben sie aber auch Einblicke in das alltägliche Leben im Mittelalter mit un- 
terschiedlichsten Beschäftigungen und zeigen eine Backstube, Dudelsackspieler und Falk- 
ner, mit Bällen jonglierende Figürchen und drollige Paraphrasierungen von Ritterkämpfen.  
In der Sonderausstellung sollen die unterschiedlichen Aspekte dieser facettenreichen Hand- 
schrift anschaulich gemacht werden. Da bei der Original-Handschrift nur eine Doppelseite 
präsentiert werden kann, wird es auch ein Digitalisat geben, durch das die Besucherinnen 
und Besucher selbstständig blättern können. 
 
Zahlende Besuchende 2.000 
 
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial  20.000,00 € 
Transport/Versicherungen 3.000,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 10.000,00 €  
Digitale Begleitpublikation /sonstige Publi- 
kationen 15.000,00 €
 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 4.000,00 € 
Kosten gesamt 52.000,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte aus erhöhter Besucherzahl 
(2.000 Besucher à 6,00 €) 12.000,00 €
 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 €  
Zuschüsse vom Land  0,00 €  
Zuschüsse von Sonstigen 0,00 €  
Spenden und sonst. Erlöse  0,00 €  
Erlöse gesamt 12.000,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  40.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel  0,00 €  
Überschuss/Defizit 0,00 €

Anlage 1, Seite 22 von 36 
Kölnisches Stadtmuseum 
 
Open Space 
Nach drei Ausstellungen im Open Space („Der Ball ist bunt“, „Sammelleidenschaft“ und „Köl- 
ner Krippenweg“) findet 2025 eine Fortsetzung dieses Ausstellungsformates statt, bei dem 
das Museum gemeinsam mit Playern aus der Kölner Zivilgesellschaft oder anderen Institutio- 
nen die jeweilige Präsentation konzipiert und realisiert. Ergänzt werden die Kabinettausstel- 
lungen durch ein Begleitprogramm mit vertiefenden Fragestellungen zum Ausstellungs- 
thema. 
Open Space  – Artist meets Archive #4, Marta Bodgdanska, „Vive la Résistance“ 
Laufzeit: Do., 16.05.– So, 15.06.2025 
Ort: Open Space des KSM und externer Ausstellungsraum (voraussichtlich Stoffpavillon 
Moeller, Hahnenstraße 8, Köln) 
Die Internationale Photoszene Köln richtet zum vierten Mal das Artist Meets Archive Pro- 
gramm in Kooperation mit den fotografischen Sammlungen und Archiven der Stadt Köln aus. 
Internationale Künstler*innen werden für eine Residency an die teilnehmenden Institutionen 
eingeladen und entwickeln aus ihren Auseinandersetzungen mit den fotografischen Bestän- 
den jeweils eine Ausstellung, die im Rahmen des Photoszene-Festivals in Köln gezeigt wird. 
Das Kölnische Stadtmuseum hatte im Sommer 2024 bereits die polnische Künstlerin Marta 
Bogdanska (*1978) zu Gast, die sich mit den reichen fotografischen Sammlungsbeständen 
im Hinblick auf Tiere in der Fotografie auseinandergesetzt hat. Ihr daraus erwachsendes 
Multimediaprojekt befasst sich mit Fragen der Erfahrungen von Tieren, ihren Handlungsspiel- 
räumen, Formen des Widerstandes und deren Präsenz in der Stadt. Für ihr Projekt kombi- 
niert Bogdanska eigene Fotografien mit Sammlungsobjekten und erstellt Fotocollagen, Vi- 
deoessays sowie Originaltonspuren. Ein Großteil der Fotografien aus der Sammlung des 
Kölnischen Stadtmuseums werden hier erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Indem 
Bogdanska die Sichtweise der Tiere in den Mittelpunkt stellt, wählt die Künstlerin einen inno- 
vativen Blick und lädt die Besucher*innen zum Perspektivwechsel im Umgang mit den im 
Stadtraum allgegenwärtigen „Mitbewohnern“ ein.

Anlage 1, Seite 23 von 36 
 
Zahlende Besuchende  
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 30.000,00 €  
Transport/Versicherungen 2.000,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 7.000,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 3.000,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 13.000,00 € 
Kosten gesamt (weitere 15.000 bereits 2024 veraus- 
gabt) 55.000,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte 0,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 € 
Zuschüsse vom Land  0,00 € 
Zuschüsse von Sonstigen 0,00 € 
Spenden und sonst. Erlöse  0,00 € 
Erlöse gesamt 0,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  55.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel  0,00 € 
Überschuss/Defizit 0,00 € 
 
 
Open Space  - Plätze, Plätzchen und Puderzucker: Kölner Geschichte zum Anbeißen (Ar- 
beitstitel) 
Laufzeit: Nov. 2025–Jan. 2026  
Ort: Open Space des KSM und Fensterrotunde im Eingangsbereich 
Kölns Plätze sind lebendige Orte voller Geschichte und Atmosphäre. Ihre Platznamen spie- 
geln oft historische Ereignisse, berühmte Persönlichkeiten oder lokale Traditionen wider, die 
mit Köln verbunden sind.  
Passend zur Adventszeit lädt die Ausstellung dazu ein, Kölns Plätze auf ganz besondere Art 
zu erkunden – nämlich kulinarisch. Individuell kreierte Plätzchenrezepte fangen die jeweilige 
einzigartige Geschichte Kölns historischer Orte ein und schaffen kleine essbare Aushänge- 
schilder. Diese Plätzchenkreationen, benannt nach Kölner Plätzen, geben optisch die Beson- 
derheit des Ortes und Charakteristika seines Namens auf kreative Weise wieder. Klassisch 
oder ganz neu interpretiert, die köstlichen Kreationen laden dazu ein, Kölns Geschichte auf 
ganz besondere Weise zu erleben. 
Die Ausstellung wird als Kooperationsprojekt mit dem Greven Verlag durchgeführt.

Anlage 1, Seite 24 von 36 
Zahlende Besuchende  
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 24.500,00 €  
Transport/Versicherungen 1.500,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 6.000,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 3.000,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 5.000,00 € 
Kosten gesamt (weitere 15.000 bereits 2024 veraus- 
gabt) 40.000,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte 0,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 € 
Zuschüsse vom Land  0,00 € 
Zuschüsse von Sonstigen 0,00 € 
Spenden und sonst. Erlöse  0,00 € 
Erlöse gesamt 0,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  40.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel  0,00 € 
Überschuss/Defizit 0,00 € 
 
 
Aus den Sammlungen 
Gleichwohl fragt das Publikum nach bekannten oder neuen Exponaten, die jedoch in der der- 
zeitigen Dauerausstellung nicht untergebracht werden können. Das Kölnische Stadtmuseum 
sammelt und bewahrt etwa 450.000 Objekte des kulturellen Erbes der Stadt Köln und des 
Rheinlandes. Durch Ankäufe, Schenkungen und Stiftungen wächst diese Anzahl kontinuier- 
lich. Um die Erwerbungen transparent zu machen und um dem Publikum wenigstens zeit- 
weise die Möglichkeit geben zu können, solche Objekte der Sammlung sehen zu können, 
möchte das Stadtmuseum eine neue Reihe im Interimsdomizil etablieren: „Aus den Samm- 
lungen“. 
Aufgrund der beengten Verhältnisse kann dies nur in der Nähe der Treppe im Untergeschoss 
geschehen, allerdings sind hierfür etwas kostenintensivere Maßnahmen erforderlich wie der 
Bau eines multifunktionalen Podestes sowie die Anschaffung wiederverwendbarer, durch in- 
tegrierte Klimakammern konditionierbare Vitrinen. So kann ein erworbenes Objekt zeitweise 
besonders präsentiert werden, bevor es deponiert und weiter erforscht wird. An dieser Stelle 
wird es auch möglich sein, für Spenden und Patenschaften zu werben, durch die eine Objek- 
takquise oder eine Restaurierungsmaßnahme gestützt werden kann. 
In 2025 wird das Kölnische Stadtmuseum mit zwei Objekten starten, bei denen es sich 
gleichzeitig um zwei bereits erfolgte Neuerwerbungen handelt. Derzeit können die Präsenta- 
tionstermine nicht genau benannt werden, da die o.a. Erwerbungen und Anfertigungen erst 
nach Genehmigung der Mittel des Sonderausstellungsetats beauftragt werden können. Das 
Kölnische Stadtmuseum wird den Ausschuss Kunst und Kultur rechtzeitig über die jeweiligen 
Präsentationen informieren.

Anlage 1, Seite 25 von 36 
Aus den Sammlungen  - Ein Kandelaber von Baron Abraham von Oppenheim 
Laufzeit: NN  
Ort: Haus Sauer 
In den 1860er Jahren war er einer der einflussreichsten deutschen Bankiers. Er hatte das 
Bankhaus seines Vaters Salomon mit seinem Bruder Simon zu einem europaweit tätigen Un- 
ternehmen geformt. Der Kandelaber gehört zu einem 21-teiligen Set von Tischdekorationen 
im Renaissance-Stil, das Abraham von Oppenheim sich anlässlich seiner Erhebung in den 
Freiherrnstand 1868 in Paris bestellte. Das Objekt konnte im Kunsthandel für Köln erworben 
werden und ist ein hervorragendes Beispiel für die jüdische Emanzipation in Preußen. 
 
 
Zahlende Besuchende  
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 39.000,00 €  
Transport/Versicherungen 1.000,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 0,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 3.000,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 3.000,00 € 
Kosten gesamt (weitere 15.000 bereits 2024 veraus- 
gabt) 46.000,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte 0,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 € 
Zuschüsse vom Land  0,00 € 
Zuschüsse von Sonstigen 0,00 € 
Spenden und sonst. Erlöse  10.000,00 €  
Erlöse gesamt 0,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  36.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel  0,00 € 
Überschuss/Defizit 0,00 € 
 
 
Aus den Sammlungen  - Ein Sammelband mit Kölner Inkunabeln 
Laufzeit: NN 
Ort: Haus Sauer 
Mit dem Ankauf eines Sammelbandes, der acht vollständige Kölner Inkunabeln aus den Jah- 
ren 1490 bis 1499 beinhaltet, konnte das Museum 2024 ein ganz besonderes Objekt erwer- 
ben. Inhaltlich handelt es sich um drei Schriften von Albertus Magnus, einer Schrift von Jo- 
hannes de Lapide, zwei Schriften von Bernhard von Clairvaux sowie zwei Schriften von 
Seneca. Der Band gibt einen tiefen Einblick in das wissenschaftliche Arbeiten der Frühen 
Neuzeit, und mit Johann Koelhoff und Heinrich Quentell sind zwei der bedeutendsten Kölner 
Drucker der Zeit in dem Band vertreten. Sie zeigen mit mehreren Holzschnitten und einem 
sehr filigranen Druck, was in ihrem Handwerk möglich war. 
Zusammen mit Basel und Straßburg war Köln an der Schwelle zur Neuzeit der wichtigste 
Verlagsort im deutschsprachigen Raum. Das Kölnische Stadtmuseum verfügt in seinen Bibli- 
otheksbeständen über herausragende historische Druckwerke, die die besondere Bedeutung

Anlage 1, Seite 26 von 36 
des Druck- und Verlagsortes Köln dokumentieren. Diese Bestände sind zukünftig stärker in 
den Fokus zu rücken. 
 
Zahlende Besuchende  
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 39.000,00 €  
Transport/Versicherungen 1.000,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 0,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 3.000,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 3.000,00 € 
Kosten gesamt (weitere 15.000 bereits 2024 veraus- 
gabt) 46.000,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte 0,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 € 
Zuschüsse vom Land  0,00 € 
Zuschüsse von Sonstigen 0,00 € 
Spenden und sonst. Erlöse  10.000,00 €  
Erlöse gesamt 0,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  36.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel  0,00 € 
Überschuss/Defizit 0,00 € 
 
 
Andere Präsentationsorte 
Größere Ausstellungsprojekte kann das Kölnische Stadtmuseum bis auf weiteres nur außer- 
halb des Interims umsetzen. Derzeit müssen die jeweiligen Orte im Einzelfall passend herge- 
richtet werden. Mittelfristig wäre ein fester Spielort, beispielsweise im KAN wünschenswert. 
Vorerst jedoch ist von wechselnden Ausstellungsorten auszugehen.  
Zwischen Gemütlichkeit und Moderne. Die Jahrtausendausstellung im Köln der 20er Jahre  
Laufzeit: 4. Quartal 2025 
Ort: Ständehaus des LVR 
2025 jähren sich die Jahrtausendfeiern der Rheinlande zum 100. Mal. Die größte Veranstal- 
tung 1925 war die epochemachende „Jahrtausendausstellung“ in Köln (16.5.-15.8.1925), die 
vor allem auf Betreiben des damaligen Oberbürgermeisters Konrad Adenauer zustande kam 
und zum Blockbuster wurde. Etwa 1,4 Millionen Gäste kamen zu der Schau in der neu ge- 
gründeten Messe, um Tausende von historischen Objekten aus dem gesamten Rheinland zu 
sehen, aber auch um das Rheinland der Gegenwart zu erleben. Aus der Ausstellung ging 
das Rheinische Museum mit dem Rheinischen Bildarchiv hervor, ein Großteil der damals ge- 
zeigten Objekte befinden sich heute im Kölnischen Stadtmuseum. 
Auf welche Stadt trifft diese Ausstellung 1925? Was geschieht zeitgleich in Köln? Wie mo- 
dern, wie rückwärtsgewandt, wie ambivalent zeigt sich die Domstadt? Mit einer Tafelausstel- 
lung in 11 Sektionen geht das Kölnische Stadtmuseum diesen Fragen nach und beleuchtet

Anlage 1, Seite 27 von 36 
die Position Kölns zwischen Gemütlichkeit und Moderne, zwischen Veedelsdenken und Met- 
ropolenanspruch. Themen der kulturhistorischen Schau sind die Ausstellung selbst, aber 
auch das zeitliche Umfeld, vom Ende des Ersten Weltkriegs und dem Beginn der britischen 
Besatzung über die sozialen Lebensbedingungen und die künstlerische Produktion bis zum 
Ausblick auf das Ende der ersten deutschen Demokratie 1933. Im Zentrum der attraktiv ge- 
stalteten Schau steht die These, dass Köln damals zwischen urbanem Anspruchsdenken 
und kleinbürgerlicher Lebenswelt schwankte – wie heute auch. 
Vor dem Hintergrund der bestehenden Kooperation zwischen dem LVR Institut für Landes- 
kunde und Regionalgeschichte und dem Kölnischem Stadtmuseum zum Thema der Jahrtau- 
sendfeiern bietet sich das Ständehaus des LVR als Ausstellungsort an. Ein geeigneter Zeit- 
raum ist das 4. Quartal 2025. 
 
 
Zahlende Besuchende 
 
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 60.000,00 €  
Transport/Versicherungen 5.000,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 10.000,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 70.000,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 20.000,00 € 
Kosten gesamt (weitere 15.000 bereits 2024 veraus- 
gabt) 165.000,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte 0,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 € 
Zuschüsse vom Land  60.000,00 € 
Zuschüsse von Sonstigen 50.000,00 €  
Spenden und sonst. Erlöse  0,00 € 
Erlöse gesamt 110.000,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  55.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel  0,00 € 
Überschuss/Defizit 0,00 € 
 
 
Stadt.Modell – Modell.Stadt?  
Laufzeit: Beginn Q4 2025 
Ort: Rathaus Spanischer Bau 
Das Kölner Stadtmodell bildet detailgetreu die innere Stadt ab und gibt einen Überblick über 
Projekte der Stadtentwicklung. Das Modell wurde auf Initiative von Kölner Architekt*innen im 
Bund Deutscher Architekten (BDA) und unter Federführung des Stadtplanungsamts entwi- 
ckelt und u.a. durch die Freunde des Kölnischen Stadtmuseums e.V. finanziert. Ende 2024 
wird das letzte Bauteil eingefügt.  
Im ersten Quartal 2025 wird das Stadtmodell in einem offiziellen Akt vom Stadtplanungsamt 
an das Stadtmuseum übergeben. Ziel ist die Aufnahme in die stadtgeschichtliche Sammlung 
des Museums, die Einbeziehung in die Vermittlungsarbeit sowie die konservatorische Be- 
treuung.

Anlage 1, Seite 28 von 36 
Hierzu bedarf es der vollständigen Überarbeitung der bestehenden Elemente, um sie den 
musealen Standards anzupassen. Damit geht ein Re-Branding und eine Aktualisierung der 
bestehenden Präsentation einher, für die das Kölnische Stadtmuseum verantwortlich zeich- 
nen wird.  
Zudem soll ein Vermittlungsprogramm aufgelegt werden, mittels dessen Schulklassen und 
Gruppen von Erwachsenen das Modell erleben können. 
 
 
Zahlende Besuchende 
 
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 20.000,00 €  
Transport/Versicherungen 1.000,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 0,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 4.000,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 5.000,00 € 
Kosten gesamt (weitere 15.000 bereits 2024 veraus- 
gabt) 30.000,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte 0,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 € 
Zuschüsse vom Land  0,00 € 
Zuschüsse von Sonstigen 10.000,00 €  
Spenden und sonst. Erlöse  0,00 € 
Erlöse gesamt 10.000,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  20.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel  0,00 € 
Überschuss/Defizit 0,00 € 
 
 
Modell.Stadt – Neues Bauen (Arbeitstitel) 
Laufzeit: 4. Quartal 2025 
Ort: Spanischer Bau 
Im Kontext der 100-jährigen Wiederkehr der Jahrtausendausstellung und in Ergänzung zur 
Tafelausstellung „Zwischen Gemütlichkeit und Moderne“ soll das Stadtmodell Ausgangs- 
punkt einer Darstellung zum immensen Bauboom Kölns in den 1920er Jahren werden. Mit- 
tels zeitgenössischer Aufnahmen wird die Innovation, die Köln durch das Neue Bauen und 
dank der ausgreifenden Siedlungsplanung erlebte, greifbar gemacht.  
Davon ausgehend, werden im Vermittlungsprogramm insbesondere für Schulen Parallelen 
zur heutigen Situation Kölns aufgesetzt und gemeinsam mit jungen Menschen danach ge- 
fragt, was für sie eine Stadt lebenswert macht.

Anlage 1, Seite 29 von 36 
 
Zahlende Besuchende  
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 11.500,00 €  
Transport/Versicherungen 500,00 € 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 0,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 1.500,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 1.500,00 € 
Kosten gesamt (weitere 15.000 bereits 2024 veraus- 
gabt) 15.000,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte 0,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 € 
Zuschüsse vom Land  0,00 € 
Zuschüsse von Sonstigen 0,00 € 
Spenden und sonst. Erlöse  0,00 € 
Erlöse gesamt 0,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  15.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel  0,00 € 
Überschuss/Defizit 0,00 € 
 
 
Tag des offenen Denkmals 
Laufzeit: 14.September 2025 
Ort: Kölner Stadtgebiet 
Viele Kölner Denkmäler sind normalerweise nicht oder nur teilweise für die Öffentlichkeit zu- 
gänglich. Dies ändert sich jedes Jahr am Tag des offenen Denkmals. Auch 2025 werden an 
über 150 Orten mehr als 500 Veranstaltungen zu Denkmälern der Stadt angeboten und in 
der Regel von über 20.000 Gästen wahrgenommen. 
Gezeigt werden öffentliche Bauwerke und Kleindenkmäler, Siedlungen und privater Woh- 
nungsbau, Industriearchitektur und Grünanlagen, Verkehrsbauwerke und archäologische 
Funde, Dom, Kirchen und Dorfkapellen, viele hunderte Jahre Altes wie auch Architektur des 
20. Jahrhunderts. Vieles davon ist nur dank eines umfangreichen bürgerschaftlichen Enga- 
gements zugänglich. 
Die Veranstaltung unter Federführung des Kölnischen Stadtmuseums dient der engeren Ver- 
zahnung des baukulturellen Erbes mit den stadthistorischen Themen, wie sie im Kontext ei- 
ner stärkeren Vernetzung der historischen Museen erfolgen soll.

Anlage 1, Seite 30 von 36 
Zahlende Besuchende  
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 0,00 €  
Transport/Versicherungen 0,00 € 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 0,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 60.000,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 10.000,00 € 
Kosten gesamt (weitere 15.000 bereits 2024 veraus- 
gabt) 70.000,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte 0,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 € 
Zuschüsse vom Land  0,00 € 
Zuschüsse von Sonstigen 20.000,00 €  
Spenden und sonst. Erlöse  15.000,00 €  
Erlöse gesamt 35.000,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  35.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel  0,00 € 
Überschuss/Defizit 0,00 € 
 
 
NS-Dokumentationszentrum  
 
DIE DRITTE WELT IM ZWEITEN WELTKRIEG – EXTENDED 
Geschichte, Kunst, Filme, Theater & Musik 
Laufzeit: 08.03.2025-01.06.2025 
Eine Ausstellung von recherche international e.V. im NS-DOK 
Millionen Soldaten aus Afrika, Asien und Ozeanien haben im Zweiten Weltkrieg gegen den 
nationalsozialistischen Staat und seine Verbündeten gekämpft. Sowohl die sogenannten 
Achsenmächte als auch die Alliierten rekrutierten in ihren Kolonien Hilfstruppen und Hilfsar- 
beiter oftmals mit Gewalt. Hunderttausende Frauen waren Opfer sexueller Gewalt. Rekruten 
aus den Kolonien mussten sich mit weniger Sold, schlechteren Unterkünften und geringeren 
Kriegsrenten als „weiße“ Soldaten zufriedengeben. Weite Teile der in der zweiten Hälfte des 
20. Jahrhunderts sogenannten Dritten Welt dienten als Schlachtfelder und blieben nach 
Kriegsende verwüstet und vermint zurück.  
Auf der Basis von zehnjährigen Recherchen in 30 Ländern entstand 2005 das erste deutsch- 
sprachige Buch zum Thema, das 2009 in eine Wanderausstellung mündete. Diese Schau 
wurde in verschiedenen Versionen bis 2022 an beinahe 70 Orten in Deutschland, der 
Schweiz und Südafrika gezeigt (2010/11 bereits im NS-DOK). 
Zum Abschluss dieses Langzeitprojekts zeigt recherche international e.V. die Ausstellung 80 
Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs in einer erweiterten Fassung im NS-DOK. Die 
Schau wird von einem umfassenden Veranstaltungsprogramm begleitet. Diese „extended 
version“ dokumentiert nicht nur die Chronologie des Gesamtvorhabens, sondern erweitert 
die ursprüngliche Ausstellung auch um beispielhafte lokalhistorische Recherchen und Refle- 
xionen, die über die Jahre an den internationalen Ausstellungstationen ergänzt wurden. Zu- 
dem werden künstlerische Reflexionen aus Afrika, Asien und Ozeanien im Gewölbe des NS-
Dokumentationszentrums präsentiert werden.

Anlage 1, Seite 31 von 36 
Das Gesamtvorhaben (Ausstellung und begleitendes Veranstaltungs- und Filmprogramm) 
hat ein Volumen von rd. 196.000 EUR, das mit rd. 95.000 EUR von der Stiftung Umwelt und 
Entwicklung Nordrhein-Westfalen gefördert wird. Weitere Förderer sind u.a. die Rosa-Lu- 
xemburg-Stiftung und die Jutta Vogel Stiftung. Zudem beteiligen sich das Amt für Internatio- 
nales und Europa der Oberbürgermeisterin sowie das Kulturamt der Stadt Köln mit jeweils 
20.000 EUR an der Finanzierung. Der beiliegende Kostenplan beinhaltet nur die vorgesehe- 
nen finanziellen Anteile des NS-DOK.  
 
 
Zahlende Besuchende 
 
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 0,00 €  
Transport/Versicherungen 0,00 € 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 
10.000,00 
€ 
Katalog/sonstige Publikationen 0,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 5.000,00 € 
Kosten gesamt (weitere 15.000 bereits 2024 veraus- 
gabt) 
15.000,00 
€ 
    
Erlöse   
Eintritte 0,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 €  
Zuschüsse vom Land  0,00 € 
Zuschüsse von Sonstigen 0,00 € 
Spenden und sonst. Erlöse  0,00 €  
Erlöse gesamt 0,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  
15.000,00 
€ 
Mittel aus Zusagen Drittmittel  0,00 €  
Überschuss/Defizit 0,00 € 
 
 
trotzdem da! Kinder aus verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen 
und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen  
Laufzeit: 05.07.2025 bis 30.09.2025 
Zur Zeit des Nationalsozialismus waren freundschaftliche und intime Kontakte zwischen 
Deutschen und als »fremdvölkisch« stigmatisierten Kriegsgefangenen oder Zwangsarbei- 
ter*innen streng verboten. Und auch Beziehungen zwischen Deutschen und westlichen 
Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter*innen waren unerwünscht. 
Doch sie sind trotzdem da: Kinder, die aus Beziehungen dieser Art hervorgegangen sind. 
Ihre Geschichten wurden häufig lange tabuisiert, haben bislang keinen Platz in der Erinne- 
rungskultur und sind wissenschaftlich kaum erforscht. 
Die Wanderausstellung „trotzdem da!“ will das ändern. Sie wird die Lebensgeschichten von 
Kindern aus verbotenen Beziehungen erzählen. Erstmals eröffnet wird die Ausstellung im

Anlage 1, Seite 32 von 36 
Dezember 2024 in der Gedenkstätte Lager Sandbostel. Das NS-DOK ist eine der ersten Sta- 
tionen der geplanten Ausstellungstour durch Deutschland.  
 
 
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 0,00 €  
Transport/Versicherungen 8.000,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 3.000,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 0,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 0,00 € 
Kosten gesamt 
11.000,00 
€ 
    
Erlöse   
Eintritte 0,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 €  
Zuschüsse vom Land  0,00 €  
Zuschüsse von Sonstigen 0,00 €  
Spenden und sonst. Erlöse  0,00 €  
Erlöse gesamt 0,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  
11.000,00 
€ 
Mittel aus Zusagen Drittmittel  0,00 €  
Überschuss/Defizit 0,00 € 
 
 
WE … TOGETHER: Gemeinsam. Demokratisch. Handeln. 
Laufzeit: September 2025 bis Februar 2026  
In dieser NS-DOK-Ausstellung werden die Besucher*innen eingeladen, sich mit Fragen rund 
um Partizipation und politische Mitbestimmung auseinanderzusetzen. Dafür erhalten sie in 
fünf Themenräumen Impulse aus verschiedenen Lebensbereichen: We live together; We 
work together; We build together; We remember togehter; We party together. 
Die Ausstellung ist sowohl in der Konzeption als auch in der Durchführung partizipativ ange- 
legt. Die primären Inhalte und Objekte der Themenräume werden jeweils in einem Work- 
shop-Prozess mit verschiedenen Gruppen aus Köln erarbeitet. Stimmen zu den einzelnen 
Themen werden in einem Schüler*innen-Projekt eingefangen, indem die Schüler*innen 
selbst die Interviewer*innen sind. Weitere Perspektiven auf die Themen sollen durch Rah- 
menveranstaltungen ergänzt werden, deren Inhalte die Themenräume während der Laufzeit 
sukzessive erweitern. Zuletzt werden auch die Besucher*innen selbst in einem Werkstatt- 
raum dazu angeregt, ihre Perspektiven unter bestimmten Fragestellungen zu teilen und für 
sich selbst Handlungskonsequenzen zu entwickeln. 
Ziel ist es, Formen des demokratischen Handelns im Alltag sichtbar zu machen, sich mit 
spannenden lokalen Projekte auseinanderzusetzen und gemeinsam über Möglichkeiten so- 
wie Ideen der Beteiligung vor Ort in den Austausch zu treten.

Anlage 1, Seite 33 von 36 
 
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 38.500,00 € 
Transport/Versicherungen 0,00 € 
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 3.000,00 € 
Katalog/sonstige Publikationen 0,00 € 
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 12.500,00 € 
Kosten gesamt 54.000,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte 0,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 € 
Zuschüsse vom Land  0,00 € 
Zuschüsse von Sonstigen 0,00 € 
Spenden und sonst. Erlöse  0,00 € 
Erlöse gesamt 0,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  54.000,00 € 
Mittel aus Zusagen Drittmittel  0,00 € 
Überschuss/Defizit 0,00 € 
 
 
Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute 
Laufzeit: Oktober 2025 bis Februar 2026 
Die Ausstellung erinnert an Menschen, die im Nationalsozialismus als „Asoziale“ und „Be- 
rufsverbrecher“ verfolgt wurden. Ihre Erfahrungen stehen im Zentrum. Zwischen 1933 und 
1945 greifen Behörden und Polizei gesellschaftliche Vorurteile auf. Sie kontrollieren, drang- 
salieren und berauben Zehntausende ihrer Freiheit. Viele werden ermordet.  
Die Bundesrepublik, die DDR und Österreich verweigern den Betroffenen eine Entschädi- 
gung. Ihre Unrechtserfahrungen werden verleugnet.  
Im Februar 2020 entschied der Deutsche Bundestag: „Niemand saß zu Recht in einem Kon- 
zentrationslager, auch die als ‚Asoziale’ und ‚Berufsverbrecher’ Verfolgten waren Opfer der 
nationalsozialistischen Gewaltherrschaft”. Im Zuge dieses Beschlusses beauftragte das Par- 
lament die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die KZ-Gedenkstätte 
Flossenbürg mit der Erstellung einer Ausstellung. Sie stellt eines der wichtigsten erinne- 
rungspolitischen Vorhaben des Jahrzehnts in der Bundesrepublik dar.  
Die Ausstellung ist im Oktober 2024 in Berlin eröffnet worden und wird anschließend ab März 
2025 in der Gedenkstätte Flossenbürg gezeigt. Das NS-DOK wird danach die erste Station 
einer mehrjährigen Tour der Ausstellung durch Deutschland und Österreich. In die Konzep- 
tion der Ausstellung sind Forschungsergebnisse des NS-DOK eingeflossen und mehrere 
Fallgeschichten der Ausstellung behandeln Biographien von Kölner*innen.

Anlage 1, Seite 34 von 36 
 
Kosten   
Architektur/Installation/Digitorial 0,00 €  
Transport/Versicherungen 16.000,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 3.000,00 €  
Katalog/sonstige Publikationen 0,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 0,00 € 
Kosten gesamt 19.000,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte 0,00 € 
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 €  
Zuschüsse vom Land  0,00 €  
Zuschüsse von Sonstigen 0,00 €  
Spenden und sonst. Erlöse  0,00 €  
Erlöse gesamt 0,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat  19.000,00 €  
Mittel aus Zusagen Drittmittel  0,00 €  
Überschuss/Defizit 0,00 € 
 
 
Kunst- und Museumsbibliothek 
 
Zeitungskunst. Sammlung Helmut Schäfer 25.01.2025-09.03.2025  3.000 € 
Handgeschöpft: Die Poesie des Papiers. Buchkunst von 
John Gerard 22.03.2025-04.05.2025  3.000 € 
Deutscher Fotobuchpreis 10.05.2025-22.06.2025  3.000 € 
Discovery Art Fair Cologne 03.04.2025-06.04.2025  6.000 € 
Mein Morgenstern – 120 Hände und ein 111. Todestag 13.09.2025-16.11.2025  3.000 € 
Ausstellung KMB auf Art Cologne November 2025  3.000 € 
Bibliothek Hans Meyer-Veden in der KMB (Arbeitstitel) 22.11.2025-Januar 2026  5.000 € 
Gesamt:  26.000 €

Anlage 1, Seite 35 von 36 
 
Museum Ludwig 
 
Titel. Francis Alÿs  – Kids Take Over  
Laufzeit: 12. April bis 03. August 2025 
Beschreibung: 
Das Museum Ludwig zeigt im Frühjahr 2025 eine Ausst ellung, bei der Kinder im Mittelpunkt 
stehen.  
Die Ausstellung Francis Alÿs – Kids Take Over  (Arbeitstitel)  ist eine Verbindung der Kunst des 
international bedeutenden Künstlers Francis Al ӱs und einem Outreach-Projekt mit Kindern aus 
Köln. Al ӱs‘ renommierter Video- und Gemäldezyklus Children’s Games bildet dabei den künst- 
lerischen Kern der umfangreichen Ausstellung. Die A usstellungsräume um die Präsentation 
der 30 Videos und Gemälde herum werden nicht wie bei bisherigen Ausstellungen mit weiteren 
Arbeiten vom Künstler bespielt, sondern werden von den Kindern des Outreach-Projektes 
übernommen.  
Die Kuratorinnen Rita Kersting und Santi Grunewald vom Museum Ludwig kooperieren erst- 
mals mit 52 Kindern der Gemeinschaftsgrundschule Lindweiler und der Adolph-Kolping-Haupt- 
schule aus Köln-Kalk für diesen großen Teil der Aus stellung, den die 8-12-Jährigen, die im 
gleichen Alter wie die Kinder in Children‘s Games  sind, kuratieren. Dabei entwickeln die Kinder 
einen Spieleparcours mit Museumsmaterial sowie ein Kindermuseum aus der Sammlung des 
Museum Ludwig.  
Das Projekt versteht den eigenen Museumsraum als öffentliches, in der Praxis noch weiter zu 
etablierendes Allgemeingut. Es schließt direkt an die Inhalte der Kunst von Francis Alÿs an und 
fördert gemeinschaftliche und strukturell grenzüberschreitende Prozesse der Gestaltung und 
Verhandlung.  Neben dem Kindermuseum wird Francis Al ӱs mit den Kölner Kindern einen 
neuen Film in der Reihe Children’s Games  realisieren, der anschließend Bestandteil der Aus- 
stellung sein wird. Neben Orten in Afghanistan, Kuba, Irak, Dänemark, Hongkong, Mexiko oder 
Kongo wird dies der erste Film sein, der in Deutschland aufgenommen wird. So wird das um- 
fassende, international ausgerichtete künstlerische  Werk durch die Ausstellung, aber auch 
durch die Zusammenarbeit von Francis Alÿs mit den Menschen, hier speziell den Kindern aus 
Köln, und ihren Lebenswirklichkeiten und Traditionen eine lokale Verankerung finden.  
Das Ziel des Outreach-Projektes ist es, die Sichtbarkeit, aktive Teilhabe und Partizipation von 
Kindern im Museum erstmals auszuprobieren, aber auch langfristig zu stärken und dabei das 
Museum als Ort für Kinder mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten zu erschließen. In diesem 
Projekt möchten wir uns nicht nur aus dem Museum heraus in die Gesellschaft bewegen, son- 
dern auch die Gesellschaft abbildende Perspektiven ins Museum holen. Die Schulklassen aus 
Kalk und Lindweiler/Chorweiler sind mehr als andere  Gruppen ein Spiegel der heutigen Ge- 
sellschaft und helfen uns künftig nicht nur auf individueller, sondern auch auf einer strukturellen 
Ebene Heterogenität und Diversität zunehmend als ze ntrale Säulen unserer Arbeit umzuset- 
zen und damit den Zugang zu unserer Institution für alle, denen sie gehört, zu erleichtern.  
Die Ausstellung ist von Kindern für Kinder. Unser Z iel ist es, dass möglichst viele Kinder ab 
ca. 6 Jahren aus Köln die Ausstellung besuchen könn en, ob im Klassenverbund, mit der Fa- 
milie oder innerhalb weiterer Freizeitaktivitäten. Um allen Kindern und Jugendlichen unabhän- 
gig von finanziellen Voraussetzungen den Ausstellun gsbesuch zu ermöglichen, übernimmt 
das Museum sämtliche Kosten und kooperiert mit zahlreichen Akteur*innen im Bereich Kinder, 
Bildung und Jugend in Köln.

Anlage 1, Seite 36 von 36 
 
Zahlende Besuchende 50.000  
Kosten   
Outreach-Projekt Kids Take Over Kinder- 
museum + Spieleparcours 161.700,00 €
 
Präsentation FA Children's Games Instal- 
lation, Architektur, Transport 296.000,00 €  
Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 90.000,00 €  
Vorbereitungs- und Durchführungskosten 144.300,00 € 
Vermittlung und Bildungsprogramm  46.250,00 € 
Kosten gesamt 738.250,00 € 
    
Erlöse   
Eintritte 225.000,00 €  
Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0,00 €  
Zuschüsse vom Land  0,00 €  
Zuschüsse von Sonstigen  
        (gesichert) 136.500,00 €  
        (beantragt) 241.150,00 €  
Spenden und sonst. Erlöse  - €  
Erlöse gesamt 602.650,00 € 
    
Mittel aus Sonderausstellungsetat ML  135.600,00 €

Anlage 2

6502 Zeichen

Sonderausstellungen der Museen Datum Kosten
 Mittel aus 
Sonderausstellu
ngsetat 2024 
 Verkaufs-
erlöse 
 Erlöse 
Drittmittel Eintritte Erlöse gesamt Differenz
Römisch Germanisches Museum 262.500 €          0 € 112.500,00 € 112.500 -150.000 
Pompeji zu Gast im RGM Mai bis Oktober 2025 262.500 €          0 € 112.500 € 112.500 -150.000 
Rautenstrauch-Joest-Museum 412.400 €          209.900 € 43.500 € 295.400 -117.000 
Kunst der Stille/ Stop the Noise Inside Oktober 24 - Dezember 25 17.000 €            0 € 0 € 0 -17.000 
Artist Meets Archive #4 | Wing Ka Ho Jmmi Januar - Oktober 25 59.400 €            17.000 €             10.900 € 1.500 € 29.400 -30.000 
Space4Kids #3 – Spielzeit! Januar - April 25 20.000 €            0 € 0 € 0 -20.000 
Missionssammlungen ausgepackt Oktober 24 - Februar 25 189.000 €          20.000 €             129.000 € 20.000 € 169.000 -20.000 
Das Depot – Orte der schlafenden Dinge Mai bis August 2025 127.000 €          5.000 €        70.000 € 22.000 € 97.000 -30.000 
Museum für Angewandte Kunst Köln 425.600 €          137.600 108.000 265.600 -160.000 
Faszination Schmuck 01.12.2024-Dez. 2025 227.600 €          20.000 €             92.600 € 75.000 € 187.600 €          40.000 € -                         
Titel Ladies First Sept 2025 - Feb 2026 111.500 €          25.000 € 16.500 € 41.500 €            70.000 € -                         
Einblicke in die Möbelkunst Mai - August 2025 86.500 €             20.000 € 16.500 €            36.500 €             50.000 € -                         
Museum für Ostasiatische Kunst 360.000 €          60.100 €      121.000 127.400 308.500 -51.500 
„Tuschewanderungen. Zeitgenössische Arbeiten auf Papier von Jianfeng Pan, 2014–2024“ 
21. 02.25 bis 02. 11. 25 57.000 €            6.000 €        6.000 € 35.000 € 47.000 €            -10.000 €
Ostasien im transregionalen Dialog: Aktuelle Neuzugänge am MOK  März bis Dezember 2025 14.000 €            0 € 10.000 € 10.000 € -4.000 €
Buddhistische Rituale Korea Mai - Juli 2025 11.000 €             6.000 € 3.000 € 9.000 € -2.000 €
Mythos Ming Blauweißes Porzellan der Ming-Dynastie Mai 2025 - Oktober 2025 45.600 €            17.100 €      8.000 € 10.500 € 35.600 €            -10.000 €
Raum-Licht-Kunst im Foyer Juni bis Dezember 2025 20.000 €            8.000 €        6.000 € 3.500 € 17.500 €            -2.500 €
Zum Mondjahr des Pferdes Laufzeit 12/2025–10/2026 59.000 €            2.000 €        4.000 € 33.000 € 39.000 €            -20.000 €
Die legendäre Blütezeit der chinesischen Kunst während der Tang- (617-907) und Song-Dynastien (960-1279) Juni bis Dezember 2025 8.400 €               3.000 € 2.400 € 5.400 €               -3.000 €
Spätchinesische Bronzen Januar 2026-Oktober 2026 145.000 €          27.000 €      88.000 € 30.000 € 145.000 €          0 €
Museum Schnütgen 407.750 €          183.750 € 24.000 € 207.750,00 € -200.000 €
Ausstellung: "Auf Augenhöhe" 05.12.2024-30.09.2025 161.750 €          61.750 € 0 € 61.750,00 € -100.000,00 €
Titel: Licht in dunklen Zeiten - Mittelalterliche Glasmalereien aus Khanenko 02.04.2025-12.04.2026 194.000 €          122.000 € 12.000 € 134.000,00 € -60.000,00 €
Das Arenberg Psalter-Brevier 30.10.25-12.04.2026 52.000 €             0 € 12.000 € 12.000,00 € -40.000,00 €
Kölnisches Stadtmuseum 467.000 €          0 € 0 € 175.000 € 292.000 € -                       
Tag des offenen Denkmals 14.09.2025 70.000 €            35.000 € 0 € 35.000 € -35.000
Open Space – Artist meets Archive #4, Marta Bodgdanska, „Vive la Résistance“ 16.05.– 15.06.2025 55.000 €            0 € 0 € -55.000
Open Space - Plätze, Plätzchen und Puderzucker: Kölner Geschichte zum Anbeißen Nov. 2025–Jan. 2026 40.000 €            0 € 0 € -40.000
Aus den Sammlungen - Ein Kandelaber von Baron Abraham von Oppenheim 2025 46.000 €            10.000 € 10.000 € -36.000
Aus den Sammlungen - Ein Sammelband mit Kölner Inkunabeln 2025 46.000 €            10.000 € 10.000 € -36.000
Zwischen Gemütlichkeit und Moderne. Die Jahrtausendausstellung im Köln der 20er Jahre 4. Quartal 2025 165.000 €          110.000 € 110.000 € -55.000
Stadt.Modell – Modell.Stadt? Beginn Q4 2025 30.000 €            10.000 € 10.000 € -20.000
Modell.Stadt – Neues Bauen Q4 2025 15.000 €            0 € -15.000
NSDOK 99.000 €            0 € 0 € 0 € -99.000 €
Die Dritte Welt im Zweiten Welktrieg - Extended 08.03.2025-01.06.2025 15.000 €            0 € 0 € 0 € -15.000 €
Trotzdem da! Kinder aus verbotenen Beziehungenzwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeitern 05.07.2025 bis 30.09.2025 11.000 €            0 € 0 € 0 € -11.000 €
WE … TOGETHER: Gemeinsam. Demokratisch. Handeln. 09/2025-02/2026 54.000 €            0 € 0 € 0 € -54.000 €
Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933-1945-heute 10/2025 bis 02/2026 19.000 €             0 € 0 € 0 € -19.000 €
Kunst- und Museumsbibliothek 26.000 €            0 € 0 € 0 € 26.000 € -                         
Zeitungskunst. Sammlung Helmut Schäfer 25.01.2025-09.03.2025 3.000 €                0 € 0 € 0 € 3.000 €-                           
Handgeschöpft: Die Poesie des Papiers. Buchkunst von John Gerard 22.03.2025-04.05.2025 3.000 €                0 € 0 € 0 € 3.000 €-                           
Deutscher Fotobuchpreis 10.05.2025-22.06.2025 3.000 €               0 € 0 € 0 € 3.000 €-                           
Discovery Art Fair Cologne 03.04.2025-06.04.2025 6.000 €                0 € 0 € 0 € 6.000 €-                           
Mein Morgenstern – 120 Hände und ein 111. Todestag 13.09.2025-16.11.2025  3.000 €                0 € 0 € 0 € 3.000 €-                           
Sonderausstellungen der Museen im HHJ 2025

Ausstellung KMB auf Art Cologne November 2025 3.000 €                0 € 0 € 0 € 3.000 €-                           
Bibliothek Hans Meyer-Veden in der KMB 22.11.2025-Januar 2026 5.000 €               0 € 0 € 0 € 5.000 €-                           
Gesamtergebnis Museen 2.460.250 €       347.500 € 415.400 € 1.364.750 € 1.095.500 €-                   
Budget Sonderetat 1.375.306,94 €
Differenz/verbleibender Überschuss: 279.807 €                       
Museum Ludwig 738.250 €          377.650 € 225.000 € 602.650 € -135.600 €
Outreach-Projekt Kids Take Over Kindermuseum + Spieleparcours 12.10.24-09.02.2026 738.250 €           377.650 € 225.000 € 602.650 € -135.600 €
Gesamt 738.250 €           377.650,00 € 225.000,00 € 602.650 € -135.600 €
Sonderausstellungsetat Museum Ludwig 2024 255.000 €
Überschuss Museum Ludwig 119.400 €
Gesamt: 3.198.500 €       1.967.400 €       -1.231.100 €

Beratungsverlauf (1)

03.12.2024 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 5.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3568/2024
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
26.11.2024
Erstellt
11.11.2024 11:23