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Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen aus der Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler am 30.11.2023 betr. "Sanierung Bruchstraße" (AN/1996/2023)

Beantwortung einer Anfrage (BV) 1013/2026 vom 17.04.2026

Stand: Am 07.05.2026 in der Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Dezernat, Dienststelle III/66/665 Vorlagen-Nummer 1013/2026 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 16.04.2026 Beantwortung einer schriftlichen Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen aus der Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler am 30.11.2023 betr. "Sanierung Bruchstraße" (AN/1996/2023) Die Bruchstraße in Roggendorf/Thenhoven ist eine wichtige Verbindungsstraße Richtung Worringen und Dormagen und sehr stark frequentiert. Zurzeit sind einige Umleitungen durch Baustellen, die Ursache dafür, dass noch mehr KFZ- und Schwerlastverkehr diese Straße ver- schleißt als ohnehin schon. Mittlerweile ist die Bruchstr. ein einziger Flickenteppich mit vielen Löchern und dadurch ein noch größeres Lärmproblem als vorher. Da der Schall beim Durch- fahren der Löcher im Straßenbelag über den Boden übertragen wird, helfen passive Schall- schutzmaßnahmen wenig. Hier muss eine tragfähige Lösung für die die nächsten 10-20 Jahre gefunden werden, weil Lärm eine wissenschaftlich bewiesene Krankheitsursache ist und die Anlieger dagegen zu schützen sind. Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen bittet um die Beantwortung folgender Fragen: 1. Gibt es Pläne für eine dauerhafte Sanierung der Bruchstraße, die das aktuelle Ver- kehrsaufkommen berücksichtigt? a) Wenn ja, wann soll die Maßnahme beginnen? b) Wenn nein, warum nicht? 2. Würden bei den Anliegern Beiträge fällig, obwohl die Nutzung überregional ist und durch eine Verlängerung des Blumenbergswegs bis zur Autobahn, stark reduziert wer- den könnte, was eine längere Haltbarkeit des Straßenbelages bedeutet hätte und in Zukunft auch würde? 3. Wird der Radweg bei einer Erneuerung des Straßenbelages auch erneuert? 4. Gibt es regelmäßige Messungen des Verkehrsaufkommens? a) Wenn ja, können sie der BV6 zur Verfügung gestellt werden? b) Wenn nein, kann eine durchgeführt werden, zwischen Ortseingang und Walter- Dodde-Weg, wo die dichteste Bebauung vorliegt? Antwort der Verwaltung: Der Landesbetrieb Straßenbau NRW als Baulastträger wurde aus der Verwaltung um Stel- lungnahme gebeten und teilte wie folgt mit: Vorbemerkungen 2 „Im Jahr 2026 wurde das landesweite Erhaltungsmanagement mit festen Kategorien und Kri- terien eingeführt. Dieses basiert im Hauptbereich auf den Ergebnissen der aktuellen Zustand- serfassung und -bewertung (ZEB). Zudem werden weitere Kategorien wie durchschnittlicher täglicher Verkehr (DTV) oder regionale Bedeutung in die Bewertung einbezogen. Abschlie- ßend werden die Maßnahmen aufgrund der Bewertungsergebnisse priorisiert. Zusätzlich wer- den alle Sanierungsmaßnahmen des Straßennetzes (Bundes-, Landes-, Kommunalstraßen) auch mit Blick auf die bauzeitliche Verkehrsführung aufeinander abgestimmt, um größere Ver- kehrsbeeinträchtigungen aufgrund von parallelen Baumaßnahmen möglichst zu minimieren. zu 1. Das Sanierungserfordernis der L 43 ist und gehört der oberen Priorisierungsgruppen des Erhaltungsmanagements an. Die L 43 zwischen Fühlingen und Roggendorf ist anhand der Pri- orisierung mittelfristig für das Sanierungsprogramm der Regionalniederlassung Ville-Eifel des Landesbetriebs vorgesehen. Den genauen Umsetzungszeitpunkt werden wir zukünftig ge- meinsam mit der Verwaltung der Stadt Köln abstimmen. Demzufolge können wir den genauen Zeitpunkt der Sanierung zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht benennen. zu 2. Bei Sanierungen von Bundes- und Landesstraßen werden bei den Anliegern keine Bei- träge fällig. zu 3. Die Zielsetzung bei der Sanierung von Straßen ist es, die Verkehrsbeeinträchtigung auf ein Minimum zu reduzieren und die Streckenabschnitte vollumfänglich zu sanieren, wenn der Bedarf hierzu vorliegt. In dem angesprochenen Streckenabschnitt der L 43 muss geprüft wer- den, inwieweit eine Sanierungsbedürftigkeit des Radweges vorliegt. zu 4. Der angesprochene Streckenabschnitt zwischen dem Ortseingang und dem Walter- Dodde-Weg weist ein Verkehrsbelastung von 5.908 Kfz/d auf.“

Beratungsverlauf

  1. 07.05.2026

    Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)

    TOP 7.1.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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