2793/2019
Volkshochschule Köln: Der talentCAMPus 2019 zum Thema Kinderrechte!
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Mitteilung Ausschuss
3320 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/42/2 Vorlagen-Nummer 19.08.2019 2793/2019 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Integrationsrat 02.09.2019 Ausschuss Schule und Weiterbildung 09.09.2019 Volkshochschule Köln: Der talentCAMPus 2019 zum Thema Kinderrechte! Feriencamp für Kinder und Jugendliche von 10 bis 14 Jahren aus Seiteneinsteigerklassen an weiterführenden Schulen sowie geflüchtete und in besonderen Lebenssituationen lebende Kinder und Jugendliche In den ersten beiden Sommerferienwochen fand in der Gesamtschule am Rendsburger Platz in Köln- Mülheim zum siebten Mal der talentCAMPus unter Federführung der Volkshochschule Köln statt. Die gute Infrastruktur und Ausstattung der Gesamtschule schaffte für das Feriencamp besonders gute Rahmenbedingungen. Die Volkshochschule Köln kooperiert in diesem Projekt mit der Lernenden Re- gion Netzwerk Köln e.V. und dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Köln. Die gute Zu- sammenarbeit mit dem Museumsdienst und der Stadtbibliothek wurde ebenso fortgesetzt. In diesem Jahr waren 222 Kinder und Jugendliche aus insgesamt 32 Nationen im Feriencamp. Der überwiegende Teil der Kinder kam aus Syrien und dem Irak, aber auch afrikanische Länder waren vertreten. Viele Kinder haben traumatische Fluchterfahrungen und leben hier in Deutschland in schwierigen Verhältnissen. Der talentCAMPus ist für viele eine Alternative zur Alltagstristesse. Das Projekt hatte auch in diesem Jahr einiges zu bieten mit einem großen Kursangebot, 20 Dozie- renden und einem Betreuungsteam aus 2 Projektleitungen und einem Sozialpädagogen. Zur weiteren Unterstützung waren 14 Auszubildende der Stadt Köln dabei, teilweise türkischer oder albanischer Herkunft. Dadurch bestand die Möglichkeit zu übersetzen und sprachliche Barrieren zu überwinden. Zusätzlich war dieses Jahr eine Ehrenamtliche dabei und unterstützte in den Kursen. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ist es gelungen, die Kinder und Jugendlichen für ein weites Spekt- rum von Workshops zu begeistern: von StopMotion Film, Rappen, Schneidern, Kochen, Töpfern, Me- dienkompetenz, Roboter bauen und programmieren, Community Reporting, Ausdruckstanz und Tanztheater bis hin zur Welt des Zirkus. Viele der Teilnehmenden waren mit Neugier und großem Interesse dabei. Für die meisten eine besondere und neue Erfahrung, ganz ohne Druck zu lernen und dabei Spaß zu haben. Bei der Abschlussveranstaltung in diesem Jahr war zum ersten Mal der neue Bildungsdezernent Ro- bert Voigtsberger mit dabei. Er unterhielt sich mit den Kindern über Kinderrechte und ließ sich von ihnen zeigen, wie man Roboter programmiert. In einfacher Sprache erklärte er den Kindern, dass er in Köln der Chef der Kitas, Schulen, der Volkshochschule und den Sportplätzen ist. „Deswegen set- ze ich mich in Köln dafür ein, dass es den Kindern und Jugendlichen gut geht. Und mir ist es auch wichtig, dass ihr mitmacht und mitbestimmen könnt. Wer mitbestimmt wird stärker. Wer mitbestimmt, kann etwas für sich und für andere tun.“ Das kam bei den Kindern gut an. Im nächsten Jahr soll das Projekt fortgeführt werden. Aktuell ist es finanziert mit circa 120.000 Euro 2 Fördermitteln aus dem Programm „Kultur macht stark“ des Ministeriums für Bildung und Forschung. Gez. Voigtsberger
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2793/2019
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 19.08.2019
- Erstellt
- 14.08.2019 13:40