mandari
Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 37 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

Darstellung der Planung und Handlungsalternativen bezüglich der Zukunft des Großmarkts in Köln-Raderberg

Antrag nach § 3 BV2 (FDP/KSG) AN/0630/2024 vom 21.04.2024

Stand: Am 06.05.2024 in der Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) endgültig abgelehnt.

Dokumente

  • Antrag nach § 3 (FDP BV2)

    PDF

    Herunterladen: Antrag nach § 3 (FDP BV2)

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0630/2024 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 06.05.2024 Darstellung der Planung und Handlungsalternativen bezüglich der Zukunft des Großmarkts in Köln-Raderberg Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, die FDP-Fraktion bittet den nachstehenden Antrag auf die Tagesordnung der Bezirksvertretungssitzung zum 06.05.2024 zu setzen: Die Bezirksvertretung möge beschließen: Die Verwaltung wird gebeten, für das nun eingetretene Szenario, dass der 1. FC Köln mit seinen Club-Anlagen nicht nach Marsdorf umziehen wird, die hierauf jetzt bestehenden Planungen und Handlungsalternativen bezüglich des Schicksals und Bestands des Großmarkts in Köln-Raderberg alsbald schriftlich darzustellen und auf mögliche Rückfragen Antwort zu geben. Begründung: Der 1. FC Köln hat jüngst mitgeteilt, dass er seine Neubaupläne für einen Campus an der Toyota-Alle in Köln-Marsdorf nicht weiterverfolgt. Neben dem geplanten Trainingsgelände war dort als Ersatz für den Großmarkt auch ein Frischezentrum, später sodann ein sogenannter „Food Hub“, geplant. Mit der Entscheidung des 1. FC Köln und der nun eingetretenen Situation erhält somit auch die Zukunftsplanung der Händler am Großmarkt samt ihren über 1.300 Mitarbeitern und deren Familien einen herben R ückschlag. Nach dem jetzigen Stand werden für die Händler zum 31.12.2025 die Verträge über die Nutzung des jetzigen Standorts in Köln-Raderberg in der Bezirksvertretung Rodenkirchen Bezirksrathaus Rodenkirchen Industriestr. 161 – Haus 1 50999 Köln Telefon (0221)-221-92316 oder (0221) 35 27 13 Telefax (0221)-221-92302 fdp-bv2@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de FDP-Fraktion BV Köln-Rodenkirchen  Industriestr. 161 – Haus 1  50999 Köln Herrn Bezirksbürgermeister Frau Oberbürgermeisterin Manfred Giesen Henriette Reker Industriestr. 161 Haus 1 Hist. Rathaus 50999 Köln 50667 Köln auslaufen. Eine für finanzielle Investitionen und Kreditwürdigkeit notwendige positive Fortführungsprognose ist zum Leidwesen der Unternehmen am Großmarkt zum jetzigen Zeitpunkt somit nicht gegeben. Auch sind die Bauwerke vor Ort weiterhin in einem schlechten Zustand. Es ist daher ernstlich zu befürchten, dass bis zum 01.01.2026 kein neuer Standort gefunden, eingerichtet und betrieben werden kann. Die Auflösung des Großmarktes hätte für die Stadt Köln und die bis in die Niederlande und Frankfurt/Main reichende Umgebung gravierende negative Folgen. Dies käme für den Wirtschaftsstandort Köln einem wirtschaftlichen Armutszeugnis gleich. So verfügt der Großmarkt am aktuellen Standort über eine Marktfläche von rund 238.000 m² und gehört zu einem der größten Großmärkte Deutschlands, stellt also einen nicht unbedeutenden Wirtschaftsfaktor mit einem beachtlichen Gewer besteueraufkommen im Millionen Euro Bereich dar. Dabei versorgt der Großmarkt mit seinen über 200 Unternehmen alleine im Stadtbezirk Rodenkirchen sämtliche dort stattfindenden Wochenmärkte, Gewerbetreibende aus dem Gastrobereich sowie Großverbraucher (z.B. Altenheime, Krankenhaus). Um den Wegfall der Institution „Großmarkt“ zu verhindern, gibt es nach Ansicht der Händlerschaft derzeitig sieben denkbare, positive wie negative, Szenarien: 1) zeitliche Verlängerung des bisherigen Standorts bis mindestens 2030 2) Errichtung eines „Food Hub“ am geplanten Standort in Marsdorf 3) Clusterlösung unter Nutzung örtlich verschiedener Standorte 4) Auflösung des Großmarkts und Weggang der Händler 5) Errichtung eines Großmarkts mit gleicher wie bisheriger Fläche am geplanten Standort in l Marsdorf 6) Errichtung eines Großmarktes an einem gänzlich neuen Standort unter städtischer oder I privater Leitung Von den Händlern bevorzugt wird dabei vorrangig die Alternative 1). Für diese spricht eine sofort eintretende positive Fortführungsprognose und Planungssicherheit. Die Alternativen 3) und 4) finden im Gegensatz dazu bei der Händlerschaft keinerlei Zustimmung, während es bei den Alternativen 2), 5) und 6) aufgrund des zeitlichen Faktors, wettbewerblic her sowie baurechtlicher Aspekte sicherlich noch intensiven Abklärung bedürfen würde. Die Verwaltung wird daher aufgefordert, ihre für das nun eingetretene Szenario bestehenden Planungen und Handlungsalternativen im Interesse des aktuell in Köln -Raderberg beheimateten Großmarkts, der Wirtschaft und letztlich der Bevölkerung der Stadt Köln und somit auch des Stadtbezirks Köln-Rodenkirchen schriftlich darzustellen. Weitere Begründung erfolgt schriftlich. Mit freundlichen Grüßen Karl Wolters Rüdiger Nies

Beratungsverlauf

  1. 06.05.2024

    Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)

    TOP 8.2.4, Entscheidung. Ergebnis: endgültig abgelehnt

War diese Seite hilfreich?

Zur Rückmeldung speichern wir nur Ihre Antwort, die Seite und den Tag. Eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht, und wir setzen kein Cookie. Mehr zum Datenschutz