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AN/2596/2021

Änderungs- bzw. Ergänzungsantrag zur Beschlussvorlage Rat 3693/2021, unter TOP 4.8 Ausschuss Kunst und Kultur Fortführung der institutionellen Förderung für Internationale Photoszene Köln gUG und Temporary Gallery e.V. 2022-2024

Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Grüne) 30.11.2021

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 30.11.2021

Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Grüne)

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Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Grüne)

3335 Zeichen

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat 
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
VOLT-Fraktion im Rat der Stadt-Köln 
 
 
An die Vorsitzende des 
Ausschusses Kunst und Kultur 
Frau Elfi Scho-Antwerpes 
 
 
Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker 
 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 30.11.2021 
 
AN/2596/2021 
 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Kunst und Kultur 30.11.2021 
 
Änderungs- bzw. Ergänzungsantrag zur Beschlussvorlage Rat 3693/2021, unter TOP 
4.8 Ausschuss Kunst und Kultur Fortführung der institutionellen Förderung für 
Internationale Photoszene Köln gUG und Temporary Gallery e.V. 2022-2024 
Sehr geehrte Frau Vorsitzende, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die Antragstellenden bitten Sie bei dem eingebrachten Antrag um folgende Änderung des  
Beschlusstextes. 
 
 
Beschluss:  
Die Vorlage wird wie folgt angepasst:  
Der Rat beschließt - vorbehaltlich des Inkrafttretens der Haushaltssatzungen 2022ff. - die 
Fortführung der Institutionellen Forderung für die nachfolgenden Kulturbetriebe in den Haus-
haltsjahren 2022 bis 2024 wie folgt:  
-  Temporary Gallery e.V. - Zentrum für zeitgenössische Kunst: 105.000 Euro  
-  Internationale Photoszene Köln gUG 110.000: Euro  
Für die Aufstockung zugunsten der Temporary Gallery (um 15.000€ auf 105.000€) sollen  
Mittel aus dem Kulturentwicklungsplan verwendet werden.

- 2 - 
 
Begründung: 
Das Haushaltsbündnis hat seit 2019 einen Aufwuchs des BKZ für die Photoszene  auf den 
Weg gebracht, im Doppelhaushalt wurde dieser auf jeweils 110.000 Euro jährlich festge-
schrieben und im HPL 2022 entsprechend fortgeschrieben. 
Diesen politischen Beschluss gilt es durch die Verwaltung umzusetzen. Dies fällt auch nicht 
in die Belange des Kunstbeirates. 
In den Haushaltsbeschlüssen wird der Wille der politischen Fraktionen deutlich, die Photo-
szene Köln nachhaltig zu fördern. Der Argumentation der Verwaltung können wir nicht fol-
gen. 
Denn die Internationale Photoszene Köln gUG betont die Fotografie als Leitmedium unserer 
Zeit und ist seit den 1950er Jahren in Köln verankert. 
Wir begrüßen den vorgesehenen Wechsel vom jährlichen in einen zweijährigen Festival-
rhythmus und sehen hier eine Chance zur Profilschärfung und Intensivierung der Netzwerk-
arbeit für die freie Fotografie unserer Stadt, lehnen jedoch die hier in der Verwaltungsvorlage 
vorgeschlagene drastische Kürzung des Betriebskostenzuschusses ab.  
 
Auch im Kulturentwicklungsplan heißt es, die Stadt Köln visiere „die verstärkte 
Förderung des Festivals „Photoszene Köln“  zur Verbesserung der Sichtbarkeit des Foto-
standorts Köln an. Der Umzug der Photoszene in das Rheinsche Bildarchiv und die damit 
einhergehenden Verkleinerung der Räumlichkeiten des Vereins ging in den Zielvereinbarun-
gen niemals mit einer entsprechenden Förderungsverknappung einher, sondern soll vielmehr 
zur weiteren Stärkung des Vereins beitragen.  
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
gez. gez. gez. 
Lino Hammer 
Grüne-
Fraktionsgeschäftsführer 
Niklas Kienitz 
CDU-
Fraktionsgeschäftsführer 
Mike Homann 
SPD-
Fraktionsgeschäftsführer 
   
gez. gez.  
Ulrich Breite 
FDP-Geschäftsführer 
Lucas Sickmöller 
Volt-
Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

30.11.2021 Ausschuss Kunst und Kultur
Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/2596/2021
Typ
Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Grüne)
Datum
30.11.2021
Erstellt
30.11.2021 14:57