Mandari Insight

1548/2025

Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus der 30. Sitzung des Wirtschaftsausschusses vom 08.05.2025 betreffend Sicherheit Josef-Haubrich-Hof

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 23.05.2025

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Wirtschaftsausschuss, Sitzung am 05.06.2025, TOP 3.1

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

4342 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
I/I-3 
 
Vorlagen-Nummer 23.05.2025 
 1548/2025 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Wirtschaftsausschuss 05.06.2025 
 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus der 30. Sitzung des 
Wirtschaftsausschusses vom 08.05.2025 betreffend "Sicherheit Josef-Haubrich-Hof" 
In der 30. Sitzung des Wirtschaftsausschusses am 08.05.2025 stellt Frau Bernhane mehrere 
Fragen zu der Lebensqualität am Josef-Haubrich-Hof.  
 
1. Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat diese Problematik?  
3.  Was wird gegen den Imageschaden und den damit verbundenen Wirtschafts-
schaden unternommen? 
 
Antwort der Verwaltung zu 1. und 3.:  
 
Die Problematik rund um die Drogenszene ist ein gesamtstädtisches Thema, welches sich 
nicht alleine auf den Josef-Haubrich-Hof konzentriert. Ob und inwiefern ein wirtschaftlicher 
Schaden durch die Drogenszene explizit am Josef-Haubrich-Hof entstanden ist, kann daher 
nicht angegeben werden.  
 
2. Welche Schritte plant die Verwaltung für mehr Sicherheit?  
4.  Wie wird dort die Sicherheit dauerhaft gewährleistet? 
 
Antwort der Verwaltung zu 2 .und 4:  
 
Im Fachkreis „Plätze mit besonderem Handlungsbedarf“, unter der Leitung von Frau Stadtdi-
rektorin Blome, werden verschiedene Plätze im Stadtgebiet thematisiert, um die Situation für 
alle Bürger*innen, Anwohnenden und Gewerbetriebenden zu Verbessern und damit das Si-
cherheitsgefühl zu steigern. Zu diesen Plätzen gehören der Wiener Platz, Zülpicher Platz, 
Ebertplatz als auch der Neumarkt. Gemeinsam mit Vertreter*innen der Stadtverwaltung, Poli-
zei, Kölner-Verkehrs-Betrieb, Abfallwirtschaftsbetrieb sowie Bürgerinitiativen und Interessens-
gemeinschaften werden anhand von lokalen Agenden verschiedene Maßnahmen zu den vier 
Schwerpunktbereichen „Sauberkeit, Sicherheit & Ordnung, Platzgestaltung und Drogenkon-
sum“ entwickelt und umgesetzt. 
 
Seit der Gründung der Arbeitsgruppe Neumarkt im Jahr 2020 konnten bereits mehrere Maß-
nahmen zur Steigerung der Sicherheit und Sauberkeit umgesetzt werden. Dazu zählen regel-
mäßige Reinigungen der Platzfläche, eine Verbesserung der ganzjährigen Beleuchtung, eine 
regelmäßige Belebung der Platzfläche durch Veranstaltungen sowie die Schaffung einer An-
laufstelle mit zwei Kümmer*innen, die koordinierend für Ordnung auf der Platzfläche und sei-
ner Umgebung sorgen sollen.  
 
Seit 2022 sind die beiden Kümmer*innen in einer Anlaufstelle auf der Ostseite des Neumarkts

2 
 
präsent (werktags jeweils von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 15 Uhr). Die Kümmer*in-
nen sind erste Ansprechpersonen und bieten rund um das Thema „Neumarkt“ ihre Hilfe an 
und koordinieren Meldungen an die zuständigen Ämter und Akteure. Gemeinsam mit den 
Kümmer*innen der KVB werden täglich Kontrollgänge auf der Platzfläche als auch der Umge-
bung durchgeführt. Dazu zählt auch die regelmäßige Bestreifung des Josef-Haubrich-Hofs.  
 
Darüber hinaus sind im Kölner Stadtgebiet Mitarbeitende des aufsuchenden Suchtclearings 
unterwegs und sprechen Klient*innen in der Szene an und vermitteln diese in das Hilfesystem. 
Die Verwaltung weist darauf hin, dass die Hilfsangebote, wie Schlafstellen oder auch der Dro-
genkonsumraum, freiwillige Angebote sind, die Klient*innen in Anspruch nehmen können, 
aber nicht müssen. 
 
Des Weiteren besteht seit dem 18. März 2025 eine Kooperation zwischen Polizei, Ordnungs-
dienst und Kölner-Verkehrs-Betriebe. Hierbei sind Koordinierungsstreifen (KOS) 24/7 zu un-
terschiedlichen Tageszeiten an unterschiedlichen Brennpunkten unterwegs. Die Einsatz-
schwerpunkte liegen aktuell auf dem Ebertplatz, Friesenplatz, der Domumgebung und dem 
Neumarkt. Damit Zuständigkeiten und Kompetenzen in allen Einsatzbereichen abgedeckt wer-
den, sind aus jedem Bereich vier Personen gemeinsam im Einsatz.  
 
Um der Situation nachhaltig entgegenzuwirken bedarf es eines ganzheitlichen Ansatzes. Da-
her arbeiten wir derzeit an verschiedenen Lösungsmöglichkeiten, um die Situation zu verbes-
sern – eine mögliche Lösung wäre die Schaffung von Tagesaufenthaltsmöglichkeiten für Dro-
genkonsument*innen und obdachlose Personen in Neumarktnähe. Teilweise sind die Umset-
zungen solcher Maßnahmen jedoch ein langwieriger Prozess, bis es für alle Beteiligten zu ei-
ner nachhaltigen und guten Lösung kommt.  
 
Gez. Blome

Beratungsverlauf (1)

05.06.2025 Wirtschaftsausschuss
TOP 3.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1548/2025
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
23.05.2025
Erstellt
19.05.2025 11:17