Mandari Insight

2263/2024

MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln - Mitteilung über die Kostenfortschreibung gemäß § 25 Absatz 1 Nummer 2 der Kommunalen Haushaltsverordnung (KomHVO) in Verbindung mit § 12 der Haushaltssatzung der Stadt Köln

Haushaltsrechtl. Unterrichtung d. Rates 04.09.2024

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 07.11.2024, TOP 9.1

Anlage 5 Konsumtive Folgekosten nach Inbetriebnahme des MiQua

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Ansehen

Anlage 7 Beantwortung der Nachfragen aus dem Finanzausschuss vom 23.09.2024

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Ansehen

Haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates

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Ansehen

Anlage 6 Mitteilung der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln zur Kostenfortschreibung

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Ansehen

Anlage 4 Erläuterungen der Kostenfaktoren

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Ansehen

Anlage 3 Nachtragskostenberechnung

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Ansehen

Anlage 1 Ratsvorlage 2017

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Ansehen

Anlage 2 Ratsvorlage 2021

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Ansehen

Anlage 5 Konsumtive Folgekosten nach Inbetriebnahme des MiQua

1743 Zeichen

Anlage 5 - Konsumtive Folgekosten nach Inbetriebnahme des MiQua
Kostenart Kosten p.a. Stadt Köln LVR Bemerkungen
Kosten VII/3
Unterhaltung des Bodendenkmals 250.000,00 € 250.000,00 €
Investitionen (Maschinen, Werkzeuge sonstige Grabungsmaterialien ) 50.000,00 € 50.000,00 €
Personalkosten 669.900,00 € 669.900,00 €
Anmietung Martinstr. 30 27.421,92 € 27.421,92 €
Betriebskosten 6.000,00 € 6.000,00 €
Mietzuschuss an LVR Gürzenichquartier 198.190,08 € 198.190,08 €
Museumspädagogisches Zentrum (MPZ)
Miete für insgesamt 449,21 qm (120 qm + 329,21 qm) 89.913,84 € 89.913,84 €
Betriebskosten in Höhe von 51.000,00 €, davon
Betriebskosten bis 4,00 € für 120 qm 5.760,00 € 5.760,00 €
Betriebskosten oberhalb 4,00 € für 120 qm und für Restfläche (=329,21 qm) 45.240,00 € 45.240,00 €
Museum
Instandsetzung/-haltung  des Museumsgebäudes an Dach und Fach 820.000,00 € 820.000,00 €
Personalkosten 26 für Instandsetzung an Dach und Fach 160.000,00 € 160.000,00 €
Wartung  des Museumsgebäudes an Dach und Fach 820.000,00 € 820.000,00 €
Personalkosten 26 für Wartung an Dach und Fach 250.000,00 € 250.000,00 €
Instandhaltung im Inneren einschließlich Hausmeister*in x aktuell noch nicht bekannt
Betriebskosten x aktuell noch nicht bekannt
Bewachungskosten, hälftig aufgeteilt 1.100.000,00 € 550.000,00 € 550.000,00 €
Versicherung
Exponate x aktuell noch nicht bekannt
Sonstiges
Abschreibung 2.063.000,00 € 2.063.000,00 € Dem jährlichen Aufwand  für die Abschreibung steht der
ebenfalls jährlich zu veranschlagende Ertrag  aus der Auf-
lösung des Sonderpostens gegenüber (Fördermittel aus 
dem Städtebauförderprogramm des Landes NRW). 
Dieser Ertrag beläuft sich auf 421.250,00 € p.a..
S U M M E
Kosten Stadt Köln p.a. 4.890.185,84 €
gerundet 4.900.000,00 €

Anlage 7 Beantwortung der Nachfragen aus dem Finanzausschuss vom 23.09.2024

2598 Zeichen

Anlage 7 
Geschäftsführung  
Finanzausschuss  
Herr Müller (20) 
Telefon:  (0221) 221-24649 
Fax:   (0221) 221-23902 
E-Mail:  Michael.Mueller6@stadt-
koeln.de 
Datum: 27.09.2024 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des 
Finanzausschusses  vom 23.09.2024  
öffentlich 
6.2.4 MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln - Mit-
teilung über die Kostenfortschreibung gemäß § 25 Absatz 1 Nummer 2 
der Kommunalen Haushaltsverordnung (KomHVO) in Verbindung mit § 
12 der Haushaltssatzung der Stadt Köln für die Haushaltsjahre 
2023/2024 
2263/2024 
RM Schneeloch bittet um Erläuterung der Kostensteigerung. 
 
Herr Beigeordneter Greitemann führt aus, die Kostensteigerung beruhe auf der Bau-
zeitverzögerung und der Trennung vom bisherigen Stahlbauer. Weitere Kostensteige-
rungen infolge neuer Funde des Denkmalschutzes seien nicht ausgeschlossen. 
 
Herr Beigeordneter Charles berichtet, dass während der Baumaßnahme zusätzliche 
archäologisch wertvolle Funde gemacht wurden, die in den Parcours sinnvoll eingear-
beitet werden. 
 
RM Kessing fragt nach den Folgekosten für Personal in Höhe von 669.000 € (Anlage 
5). 
 
Herr Beigeordneter Greitemann bestätigt, dass diese jährlichen Kosten für die Erhal-
tung und Pflege des Bodendenkmals erwartet werden. 
 
RM Joisten fragt, ob mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) Gespräche über 
die Kostenbeteiligung geführt werden. 
 
Herr Beigeordneter Charles berichtet, dass der mit dem LVR 2013 geschlossene Ver-
trag eine Laufzeit bis 31.12.2031 habe und vier Jahre vor Ablauf die Möglichkeit be-
stehe, in Gespräche für eine Fortführung oder Änderung einzutreten. 
 
RM Breite bittet um Mitteilung des Sachstands zu den Ausschreibungen für Trocken-
bau und Elektroinstallation.

Herr Beigeordneter Greitemann berichtet, dass die Ausschreibung für einen General-
unternehmer für alle Innenausbauten derzeit laufe. Das Vergabeziel werde zum Proto-
koll ergänzt. 
 
Anmerkung der Schriftführung: Die Gebäudew irtschaft der Stadt Köln teilt dazu mit, 
dass aus w irtschaftlichen und technischen Gründen eine Ausschreibung der Ausbau-
gew erke nach Fachlosen nicht in Betracht komme. Gesucht w ird ein Generalunterneh-
men, das alle Gew erke übernimmt. Da die beiden Gew erke Heizung/Kälte und Lüf-
tungstechnik, sow ie Gebäudeautomation bereits einzeln beauftragt sind, soll das bie-
tende Unternehmen die beiden beauftragten Firmen nach Möglichkeit übernehmen. 
Die Beauftragung soll im 1. Quartal 2025 ausgesprochen w erden. 
 
 
Der Finanzausschuss hat die haushaltsrechtliche Unterrichtung zur Kenntnis genom-
men.

Haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates

9307 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/3 
 
Vorlagen-Nummer           04.09.2024 
 2263/2024 
Haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 05.09.2024 
Bauausschuss GW 16.09.2024 
Ausschuss Kunst und Kultur  17.09.2024 
Finanzausschuss 23.09.2024 
Rat 01.10.2024 
 
MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln - Mitteilung über die 
Kostenfortschreibung gemäß § 25 Absatz 1 Nummer 2 der Kommunalen 
Haushaltsverordnung (KomHVO) in Verbindung mit § 12 der Haushaltssatzung der 
Stadt Köln für die Haushaltsjahre 2023/2024. 
Der Rat der Stadt Köln nimmt die erneute Kostenerhöhung für die Baumaßnahme MiQua in 
Höhe von rund 63 Mio. € brutto zur Kenntnis. 
 
Die Gesamtkosten belaufen sich nunmehr auf rund 190 Mio. € brutto statt bisher 127 Mio. € 
brutto. 
 
Mitteilung 
Das Projekt MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln besteht aus 
drei Komponenten. Der erste Bereich, die Archäologische Zone, befindet sich unterirdisch 
zwischen dem Rathaus, dem Spanischen Bau, Unter Goldschmied und Obenmarspforten. Teil 
der Archäologischen Zone ist auch das Praetorium, das sich unter dem Spanischen Bau be-
findet. Ein 600 m langer Ausstellungsparcours erstreckt sich auf eine rund 6.000 m² große un-
terirdische Fläche.  
 
Den zweiten Bereich bildet das aufgehende Museumsgebäude. 
 
Weitere Räumlichkeiten für das Museum, wie die Museumspädagogik und die Sicherheitsze-
ntrale, werden im Spanischen Bau untergebracht und bilden den dritten Bereich. 
 
Im gesamten Projekt ist der Leitgedanke „Schutz der Archäologie“ die oberste Förderauflage 
der Bezirksregierung Köln. Dies zieht sich als roter Faden durch alle Teilmaßnahmen des Ge-
samtprojektes. Die Kombination aus den baulichen Besonderheiten eines Museums, das auf 
einem Stahlbetondeckel oberhalb einer archäologischen Befundebene gebaut wird, der Tatsa-
che, dass die Gesamtmaßnahme als innerstädtische Baustelle im Herzen Kölns liegt, sowie 
der Auflage „Schutz der Archäologie“ macht die Komplexität eines solchen Projektes deutlich

2 
 
und zeigt auf, dass hier ein erhöhter Schwierigkeitsgrad bei allen Planungs- und Ausführungs-
prozessen vorliegt. 
 
Mehrkosten Ratsvorlage 2017 
 
Mit Vorlage 1679/2017 vom 11.07.2017 wurde einer Erhöhung der Kosten von rund 61,58 
Mio. € brutto auf 77 Mio. € brutto zugestimmt (siehe Anlage 1 - Ratsvorlage 1679/2017). 
 
Mehrkosten Ratsvorlage 2021 
 
Mit Vorlage 0061/2021 vom 30.03.2021 wurde der Rat über eine weitere Erhöhung der Kosten 
um 50 Mio. € brutto auf 127 Mio. € brutto in Kenntnis gesetzt (siehe Anlage 2 – Ratsvorlage 
0061/2021 ). 
 
Kostenfortschreibung 2024 
 
Diese Haushaltsrechtliche Unterrichtung beinhaltet die Kostenfortschreibung seit 2021 bis 
zum voraussichtlichen Fertigstellungstermin 12/2027 inklusive eines angepassten Risikobud-
gets (siehe Anlage 3 - Nachtragskostenberechnung Drees & Sommer 06/2024). 
 
Erläuterung der Gründe für die erneute Kostenerhöhung in 2024 (127 Mio. € zu 190 Mio. €) 
 
Nach der Kündigung des Unternehmers für das Gewerk Stahlbau in 12/2021 wurde dieses in 
einem zweistufigen Ausschreibungsverfahren an ein neues Unternehmen vergeben. 
Hieraus resultiert eine Verzögerung im Baufortschritt mit der Folge, dass der Stahlbau nicht in 
12/2021 abgeschlossen wurde, sondern voraussichtlich erst im Herbst 2024 fertiggestellt wer-
den kann. 
 
Die Verzögerungen im Gewerk Stahlbau haben wiederum Einfluss auf die Folgegewerke, so 
dass der Endtermin des Gesamtprojektes von 12/2024 auf voraussichtlich 08/2027 prognosti-
ziert wird. Diese Terminverschiebung konnte nicht durch Umstellungen im Bauablauf verhin-
dert werden. 
 
Mit den Unternehmen der Folgegewerke müssen neue Vereinbarungen für die veränderten 
Zeitpläne getroffen werden. Hieraus resultieren Mehrkosten aufgrund der Projekt-/ Bauzeitver-
längerung in allen Gewerken und auch im Bereich der Baunebenkosten. 
 
Auch sind die Baukosten im Zuge der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine stark 
gestiegen. 
 
Zusammenstellung der Gesamtaufwendungen 
 
Ratsbeschluss 2021 (gerundet) 127 Mio.€ brutto 
 
Mehrkosten aus Entscheidungsvorlagen, Mehrkosten bei 
den IST-Baukosten der Kostengruppen 300 bis 700 sowie 
bei der Teilmaßnahme Museumspädagogisches Zentrum 
(MPZ) 
22 Mio. € brutto 
 
Zwischensumme inkl. Entscheidungsvorlagen 149 Mio. € brutto 
Zukünftige Projektlaufzeitverlängerungen (Preisanpas-
sung, Massenmehrungen, Umplanung wegen Bestands-
situation) sowie noch auszuschreibende und noch nicht 
beauftragte Gewerke inkl. Preissteigerungen 
41 Mio. € brutto 
Gesamtprognose 06/2024 (gerundet) 190 Mio. € brutto

3 
 
Aufstellung Kostentragung Stadt Köln/Fördermittel des Landes NRW aus dem Städte-
bauförderprogramm 
Die Stadt Köln hat in den Jahren 2010/2011 Zuwendungen in Höhe von 14,3 Mio. € vom 
Land NRW erhalten. Ende des Jahres 2015, 2019 und 2020 folgten zusätzliche Be-
scheide über jeweils 4 Mio. €, die einen Teil des durch die Bezirksregierung in Aussicht 
gestellten Zuwendungsbescheides über 18,4 Mio. € darstellen. 
In 2020 erhielt die Stadt Köln (aufgrund der Corona-Krise) im Rahmen des Investitionspa-
ketes zur Entlastung der kommunalen Haushalte weitere 1 Mio. € Fördermittel durch das 
Land NRW. 
gemäß Ratsbeschluss 14. Juli 2011 
Finanzierung Stadt Köln         37,473 Mio. € 
Fördermittel des Landes         14,300 Mio. € 
Summe          51,773 Mio. € 
 
nach Optimierung III Stand 2015  
Finanzierung Stadt Köln         28,878 Mio. € 
Fördermittel des Landes         32,700 Mio. € 
Summe          61,578 Mio. € 
 
Nachtragskostenberechnung 2017  
Finanzierung Stadt Köln         44,300 Mio. € 
Fördermittel des Landes         32,700 Mio. € 
Summe          77,000 Mio. € 
 
Nachtragskostenberechnung 2021  
Finanzierung Stadt Köln         93,300 Mio. € 
Fördermittel des Landes         33,700 Mio. € 
Summe                   127,000 Mio. € 
 
Nachtragskostenberechnung 2024  
Finanzierung Stadt Köln       156,300 Mio. € 
Fördermittel des Landes         33,700 Mio. € 
Summe        190,000 Mio. € 
 
 
 
Finanzierung der Mehrkosten 
 
a) Kosten 
 
Gegenüber der Nachtragskostenberechnung 2021 liegt die Steigerung der Gesamtkosten der 
Maßnahme bei rund 63 Mio. €. 
 
Der Betrag von 63 Mio. € setzt sich zusammen aus rund 61 Mio. € für investive Auszahlungen 
sowie 2 Mio. € für konsumtive Aufwendungen. 
 
Bisher erfolgten Zahlungen in Höhe von insgesamt 89.388.674 € brutto (Stand: 07/2024). 
 
b) Mittelabfluss und Finanzierung 
 
Aufgrund zeitlicher Verzögerungen in Vorjahren wurden die bisher eingeplanten Mittel noch 
nicht vollständig in Anspruch genommen. Sie werden ebenfalls innerhalb der neuen Mittelab-
flussplanung berücksichtigt. 
 
b1) investive Auszahlungen

4 
 
 
Der investive Mittelabfluss wird wie folgt prognostiziert: 
 
2024 2025 2026 2027 2028 2029 
17,875 
Mio. € 
29,801   
Mio. € 
26,405 
Mio. € 
16,035   
Mio. € 
11,709   
Mio. € 
7,428   
Mio. € 
 
 
Die noch offenen investiven Auszahlungen mit einem prognostizierten Mittelabfluss in den 
Jahren 2024 bis 2029 belaufen sich auf circa 109,25 Mio. €. Hiervon entfallen auf das Jahr 
2024 17,875 Mio. €, wovon bereits rund 10,478 Mio. € ausgezahlt wurden (Stand: 07/2024).  
 
Die Deckung der investiven Auszahlungen im Haushaltsjahr 2024 erfolgt aus veranschlagten 
Mitteln im Teilfinanzplan der Stabsstelle Archäologische Zone in der Produktgruppe 0413-Ar-
chäologische Zone und Jüdisches Museum, Finanzstelle 9073-0413-0-0001. 
Die restlichen investiven Mittel in Höhe von 91,4 Mio € entfallen auf die Jahre 2025 bis 2029. 
 
Das Dezernat für Kunst und Kultur wird im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsverfahrens 
2025 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die ab 2025 erforderlichen Mittel, ggf. 
durch Umschichtungen, vorsehen. 
 
b2) konsumtive Aufwendungen 
 
Der voraussichtliche konsumtive Mittelabfluss stellt sich bis zur Eröffnung des Museums wie 
folgt dar: 
 
2024 2025 2026 2027 
0,5 Mio. € 0,5 Mio. € 0,5 Mio. € 0,5 Mio. € 
 
 
Für das Haushaltsjahr 2024 stehen die Mittel im Teilergebnisplan der Stabsstelle Archäologi-
sche Zone in der Produktgruppe 0413-Archäologische Zone und Jüdisches Museum zur Ver-
fügung. 
 
Das Dezernat für Kunst und Kultur wird im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsverfahrens 
2025 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die ab 2025 erforderlichen Mittel, ggf. 
durch Umschichtungen, vorsehen. 
 
c) konsumtive Folgekosten 
 
Die konsumtiven Folgekosten sind der Anlage 5 - Konsumtive Folgekosten nach Inbetrieb-
nahme des MiQua zu entnehmen. 
Ab 2027 sind diese im Teilergebnisplan der Stabsstelle Archäologische Zone in der Produkt-
gruppe 0413-Archäologische Zone und Jüdisches Museum abzubilden. 
 
Das Dezernat für Kunst und Kultur wird im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsverfahrens 
2025 ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die ab 2027 erforderlichen Mittel, ggf. 
durch Umschichtungen, vorsehen. 
 
 
 
 
 
gez. i.V. Blome

5 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1 - Ratsvorlage 1679/2017 von 2017 
Anlage 2 - Ratsvorlage 0061/2021 von 2021 
Anlage 3 - Nachtragskostenberechnung Drees & Sommer 2024 
Anlage 4 - Erläuterungen zu den Kostenfaktoren 
Anlage 5 - Konsumtive Folgekosten nach Inbetriebnahme des MiQua 
Anlage 6 – Mitteilung der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln zur Kostenfortschreibung

Anlage 6 Mitteilung der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln zur Kostenfortschreibung

1229 Zeichen

Anlage 6 zur Vorlage 2263/2024 - 
Mitteilung der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln zur Kostenfortschreibung 
 
Die Vorlage weist Mehrkosten in Höhe von rund 63 Mio. Euro brutto aus, woraus sich 
Gesamtkosten von rund 190 Mio. Euro ergeben.  
Um geschäftsfähig und handlungsfähig zu bleiben, ist es für das Projekt von 
dringender Notwendigkeit, dass diese Mehrkosten im Rahmen der 
Haushaltsrechtlichen Unterrichtung vom Rat der Stadt Köln zur Kenntnis genommen 
und akzeptiert werden. Denn erst nach der Genehmigung der Mehrkosten können  
- die Vergabe an ein Generalunternehmen (GU-Vergabe) für Ausbau und 
Technische Gebäude-Ausrüstung (TGA) gestartet werden,  
- die Teil-GU-Vergabe für Trockenbau und Elektrotechnik/Nachrichtentechnik 
(ET/NT) im Museumspädagogischen Zentrum (MPZ) und Praetorium 
beauftragt werden  
- und bisher offene Zusatzverträge mit den Planungsbüros für notwendige 
zusätzliche Planungsleistungen abgeschlossen werden.  
Die Erhöhung des Kostenrahmens ist im Projekt zwingend notwendig um geschäfts- 
und handlungsfähig zu bleiben und wird als Zielkostenrahmen angesehen. 
Die Gebäudewirtschaft weist darauf hin, dass die Verwaltung keinen Einfluss auf 
Marktschwankungen und Preisentwicklungen hat.

Anlage 4 Erläuterungen der Kostenfaktoren

2655 Zeichen

MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
  
Anlage 4 – Erläuterung der Kosten 
 
Mehrkosten Teil 1     22,225 Mio. Euro  ca. 35% 
 
Mehrkosten aus Entscheidungsvorlagen, Mehrkosten bei IST Baukosten der Kosten- 
gruppen 300-700 sowie bei der Teilmaßnahme Museumspädagogisches Zentrum 
(MPZ) 
 
Beispielhaft:  
- Höhere Kosten für aufwendige Unterfangungen der a rchäologischen Befunde (z.B. durch 
Spezial-Pfähle) und aufwendigen Durchbrüche (komplizierte Sägeschnitttechnik) innerhalb 
der archäologischen Befunde; da der Aufwand erst nach Freilegung der Befunde ermittelt 
werden  
- Umplanungen und Anpassungen der Ausstellungsarchi tektur aufgrund neuer Befundsituatio- 
nen und neuen Funden, die neue wissenschaftliche Erkenntnisse zulassen (z.B. Verände- 
rung der Vitrinengrößen und deren Standorten) 
- Zusätzliche Polleranlagen 
- Zusätzlicher Fernwärmeanschluss 
- Honorare für verschiedene Sachverständige (z.B. B arrierefreiheit, Stahlbau, Außenanlagen) 
- Honorarkosten Ausstellungsplaner durch geänderte Befundlage und sich daraus resultie- 
rende Änderungen des Ausstellungskonzeptes, wie z.B. im Tanzhaus 
- Honorarkosten wegen der Anpassungen der Sicherhei tstechnik im MPZ (z.B. Fingerprintsys- 
tem) 
- Honorarkosten für Überarbeitung des Brandschutzko nzeptes aufgrund neuer Befunde in der 
Archäologie 
- Honorarkosten wegen Interimsausstellung im Praeto rium (Umplanungen, Brandschutzkon- 
zept und Bauantrag) 
 
 
Mehrkosten Teil 2     41,030 Mio. Euro  ca. 65% 
 
Zukünftige Projetlaufzeitverlängerungen (Preisanpassungen, Massenmehrungen, Um- 
planungen wegen Bestandssituationen) sowie noch auszuschreibende und noch nicht 
beauftragte Gewerke inklusive Preissteigerung 
 
Die Kündigung und Neuausschreibung des Gewerkes Stahlbau hatten zur Folge, dass die 
nachfolgenden Gewerke nach geltendem Baurecht nicht mehr an die ursprünglich vertraglich 
vereinbarten Termine und Preise gebunden waren. Eine Kostenerhöhung ist unvermeidbar 
gewesen. Es wurden intensive Verhandlungen mit den Firmen über die Bauzeitverschiebung 
und daraus resultierende Nachtragsansprüche geführt.  
 
Beispielhaft:  
- Neubeauftragung Stahlbau und Sanierung Stahlbau d es gekündigten Stahlbauunternehmens 
- Baupreisanpassung der Nachfolgegewerke 
- Kosten für ein Schwerlastgerüst durch geänderten Bauablauf für den Stahlbau 
- Laufzeitverlängerung Planungshonorare aufgrund vo n Bauzeitenverlängerung 
- Verlängerte Vorhaltezeit für die Messeinrichtunge n und Betreuung der Alarmierung durch 
Bauwerksbewegungen und Schwingungen 
- Mehraufwand Wachdienst 
- Mehraufwand Baustelleneinrichtung wie Containeran lage, Drehkreuz etc.

Anlage 3 Nachtragskostenberechnung

15084 Zeichen

Stand: 24.07.2024
Drees & Sommer SE
Habsburgerring 2
50674 Köln
Telefon +49 221 13050-0
Telefax +49 221 13050-155
info.koeln@dreso.com
www.dreso.com
Bearbeiter: Herr Tepner
MiQua
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln
Nachtragskostenberechnung als Anlage zur 
haushaltsrechtlichen Unterrichtung

MiQua
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln
Nachtragskostenberechnung als Anhang zur Ratsvorlage
Stand: 24.07.2024
Einleitung:
Mehrkosten Ratsvorlage 2017: 
Mehrkosten haushaltsrechtliche Unterrichtung 2021: 
Das
Projekt
MiQua.
LVR-Jüdisches
Museum
im
Archäologischen
Quartier
Köln
besteht
aus
drei
Komponenten.
Der
erste
Bereich,
die
Archäologische
Zone,
befindet
sich
unterirdisch
zwischen
dem
Rathaus,
dem
Spanischen
Bau,
Unter
Goldschmied
und
Obenmarspforten.
Teil
der
Archäologischen
Zone
ist
auch
das
Prätorium,
das
sich
unter
dem
Spanischen
Bau
befindet.
Ein
600
m
langer
Ausstellungsparcours
erstreckt
sich
auf
eine
rund
6.000
m²
große
unterirdische Fläche. Den zweiten Bereich bildet das aufgehende Museumsgebäude. 
Weitere
Räumlichkeiten
für
das
Museum,
wie
die
Museumspädagogik
und
die
Sicherheitszentrale,
werden
im
Spanischen
Bau
untergebracht
und
bilden
den
dritten
Bereich.
Im
gesamten
Projekt
ist
der
Leitgedanke
„Schutz
der
Archäologie“
die
oberste
Förderauflage
der
Bezirksregierung
Köln.
Dies
zieht
sich
als
roter
Faden
durch
alle
Teilmaßnahmen
des
Gesamtprojektes.
Die
Kombination
aus
den
baulichen
Besonderheiten
eines
Museums,
das
auf
einem
Stahlbetondeckel
oberhalb
einer
archäologischen
Befundebene
gebaut
wird,
die
Tatsache,
dass
die
Gesamtmaßnahme
als
innerstädtische
Baustelle
im
Herzen
Kölns
liegt
sowie
der
Auflage
„Schutz
der
Archäologie“
macht
die
Komplexität
eines
solchen
Projektes
deutlich
und
zeigt
auf,
dass
hier
ein
erhöhter
Schwierigkeitsgrad
bei
allen
Planungs-
und
Ausführungsprozessen vorliegt.
Mit
Vorlage
0061/2021
vom
30.03.2021
wurde
einer
Erhöhung
der
Kosten
von
77
Mio.
brutto auf 127 Mio. Euro brutto vom Rat am 06.05.2021 zugestimmt.
(siehe Anlage XX - Haushaltsrechtliche Unterrichtung 0061/2021 von 2021)
Mit
Vorlage
1679/2017
vom
12.06.2017
wurde
einer
Erhöhung
der
Kosten
von
61,578
Mio.
brutto auf 77 Mio. Euro brutto vom Rat am 11.07.2017 zugestimmt.
(siehe Anlage XX - Ratsvorlage 1679/2017 von 2017)

MiQua
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln
Nachtragskostenberechnung als Anhang zur Ratsvorlage
Stand: 24.07.2024
Kostenfortschreibung 2024: 
Einer der maßgeblichen Gründe für die enorme Verzögerung und Terminverschiebung im 
Projekt ist die Kündigung des vorherigen Unternehmers für das Gewerk Stahlbau, die in 
12/2021 vollzogen wurde. Es wurde damals ein neues Unternehmen in einem 2-stufigen 
Ausschreibungsverfahren beauftragt. Die Beauftragung der neuen Stahlbaufirma erfolgte 
Ende 11/2022. Nach Einarbeitung der neuen Stahlbaufirma in das Projekt und detaillierter 
Prüfung der zu übernehmenden Stahlbauteile, die teilweise bereits vor Ort verbaut und 
teilweise bereits gefertigt waren, stellte sich heraus, dass hier teils erhebliche Mängel 
vorlagen. Im Zuge intensiver Abstimmungsgespräche zur Lösungsfindung und zum Umgang 
mit den Stahlbauteilen sowie der Erstellung eines Sanierungskonzept für die zu sanierenden 
Bauteile, liegt der aktuelle Fertigstellungstermin für das Gewerk Stahlbau in 12/2024. 
Die Verschiebung des Gewerkes Stahlbau hat wiederum einen Einfluss auf die Folgegewerke 
und führt in Summe zu einem verschobenen Baufertigstellungs- und Übergabetermin an 
den LVR für die Gesamtmaßnahme von 09/2024 auf 12/2027. 
Es werden aktuell mit den Folgegewerken der Gebäudehülle (Dach + Fassade) neue 
Terminvereinbarungen für deren Zeitpläne getroffen. Parallel erfolgt die Zusammenführung 
eines Großteils der noch ausstehenden Ausbaugewerke zu einem Generalunternehmer-
Paket. Die Vorbereitungen für die Ausschreibung + Vergabe dieses Pakets laufen aktuell. 
Auch sollen die Ausstellungsgewerke nach Abschluss der Ausstellungsplanung als Paket 
ausgeschrieben werden. 
Aus diesen zuvor genannten Sachverhalten resultiert der Großteil der Mehrkosten sowie aus 
den laufenden Baunebenkosten, die sich durch den Anstieg aufgrund des Zeitverzugs 
ergeben. 
Darüber hinaus sind in den Steigerungen seit 2021 bis 2024 die enormen 
Marktpreissteigerungen aufgrund von Corona sowie dem Ukraine-Krieg enthalten. 
Erläuterung der Gründe für die Kostenerhöhungen von 03/2021 zu 07/2024 (127 Mio. zu 
190 Mio. 
€) 
Die haushaltsrechtliche Unterrichtung aus 2021 beinhaltete die Bewertung des IST-Standes 
der Kostenprognose zum damaligen Stand sowie einer Prognose der möglichen Mehrkosten, 
die sich aus den Auswirkungen der Terminverschiebung der Fertigstellung auf 09/2024 
ergeben. 
Die monetäre Bewertung der Auswirkungen der Terminverschiebung der Fertigstellung von 
09/2024 auf 12/2027 ist in der aktuellen haushaltrechtlichen Unterrichtung berücksichtigt. 
Diese
Vorlage
beinhaltet
die
Kostenfortschreibung
seit
2021
bis
zum
voraussichtlichen
Fertigstellungstermin 2027.

MiQua
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln
Nachtragskostenberechnung als Anhang zur Ratsvorlage
Stand: 24.07.2024
 - Neuausschreibung des Stahlbaus 
 - Verlängerte Vorhaltezeit für die Messeinrichtungen und Betreuung der Alarmierung 
durch Bauwerksbewegungen und Schwingungen
 - Laufzeitverlängerung Planerhonorare aufgrund von Bauzeitverlängerung / 
Projektlaufzeitverlängerung
 - Honorarkosten im Zusammenhang mit der Neuausschreibung des Gewerkes Stahlbau 
sowie der Begleitung der Lösungsfindung im Zuge des Sanierungskonzeptes für die 
mangelbehafteten Stahlbauteile 
 - zusätzliche Honorarkosten bei der Statik wegen erneuter statischer Berechnung der 
Wände zum Prätorium nach Freilegen der Bestandswände sowie geänderter 
Parcoursführung zwischen in archäologischen Befunden
 - Honorare für verschiedene Sachverständige (Barrierefreiheit, Stahlbau, 
Dachabdichtungen, Fassade, Sicherheitskonzept etc.)
 - Honorarkosten Ausstellungsplaner durch geänderte Befundlage und daraus 
resultierende Änderungen des Ausstellungskonzeptes wie im Haus Bardowiek
 - Mehraufwand bei der Sandabsaugung und der Begleitung der archäologischen 
Arbeiten in der Ebene 00 
 - Kündigungen aufgrund von Verzug und deren Neuausschreibung
 - Mehrkosten aufgrund von komplexeren und aufwendigeren Unterfangungen der 
archäologischen Befunde (z.B. durch Spezial-Pfähle / Fa. ERKA-Pfahl)
 - Höhere Kosten für die aufwendigen Durchbrüche des Parcours innerhalb der 
archäologischen Befunde; da der Aufwand erst nach Freilegung der Befunde ermittelt 
werden konnte (sensibles Vorgehen durch komplizierte Sägeschnitttechnik)
 - Mit der Neuausschreibung des Stahlbaus verbundene Folgekosten im Gewerk selber 
sowie bei den Folgegewerken der Gebäudehülle und der Zusammenführung eines 
Großteils der ausstehenden Baugewerke in einer GU-Vergabe
Die Mehrkosten resultieren im Wesentlichen aus folgenden Gründen:

MiQua
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln
Nachtragskostenberechnung als Anhang zur Ratsvorlage
Stand: 24.07.2024
(alle Angaben in 
€ brutto)
Baukosten
Baunebenkosten
Grabungskosten
A) Projektbudget / Kostenberechnung Optimierung III 
(06/2015)
Ratsbeschluss 07/2017 - Anteil Entscheidungsvorlagen (EVs) 
Ratsbeschluss 07/2017 - Anteil Mehrkosten Projekt 
Ratsbeschluss 07/2017 - Anteil Kostenschätzung MPZ 
Ratsbeschluss 07/2017 - Anteil Restrisiko Grabung + 
Umplanungskosten Entscheidungsvorlagen (EVs)
Ratsbeschluss 07/2017 - Anteil Risikozuschlag 5% 
B) Zwischensumme Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 
07/2017
Zwischensumme A + B 
Ratsbeschluss 07/2017 - Anteil Entscheidungsvorlagen (EVs) 
Ratsbeschluss 05/2021 - Anteil Mehrkosten Projekt 
Ratsbeschluss 05/2021 - Anteil Risiko (RC)
C) Zwischensumme Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 
05/2021
Zwischensumme A + B + C 
Stand 07/2024
37.777.135,25 
€
16.622.838,24 
€
7.178.997,44 
€
61.578.970,91 
€
3.670.000,00 
€
7.039.000,00 
€
1.750.000,00 
€
2.631.800,00 
€
400.000,00 
€
15.490.800,00 
€
77.000.000,00 
€
49.618.900,00 
€
127.000.000,00 
€
11.571.000,00 
€
34.374.000,00 
€
3.673.900,00 
€

MiQua
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln
Nachtragskostenberechnung als Anhang zur Ratsvorlage
Stand: 24.07.2024
(alle Angaben in 
€ brutto)
Stand 07/2024
Zwischensumme A + B + C 
Erhöhung - Anteil Entscheidungsvorlagen (EVs) - Stand 
07/2024
Mehrkosten KGR 200 (VE 2000er) 
Mehrkosten KGR 300 (VE 3000er) 
Mehrkosten KGR 400 (VE 4000er) 
Mehrkosten KGR 500 (VE 5000er) 
Mehrkosten KGR 600 (VE 6000er) 
Mehrkosten KGR 700 (VE 7000er) 
Mehrkosten Grabung (VE 7901)
Mehrkosten Teilprojekt MPZ (VE 9000) 
D) Mehrkosten (07/2024) - Teil 1
Zwischensumme A + B + C + D
Zukünftige Projektlaufzeitverlängerungen (Preisanpassung, 
Massenmehrungen, Umplanung wegen Bestandssituation) 
sowie noch auszuschreibende und noch nicht beauftragte 
Gewerke inkl. Preissteigerungen 
E) Mehrkosten (07/2024) - Teil 2
Gesamtprognose Gesamtmaßnahme 07/2024
1.327.900,00 
€
0,00 
€
41.029.900,00 
€
190.030.000,00 
€
41.029.900,00 
€
0,00 
€
800,00 
€
22.478.500,00 
€
149.000.000,00 
€
20.167.100,00 
€
0,00 
€
117.700,00 
€
in Teil 2 (zukünftige Kosten - siehe unten - enthalten) 
865.000,00 
€
127.000.000,00 
€

MiQua
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln
Nachtragskostenberechnung als Anhang zur haushaltsrechtlichen Unterrichtung 
Stand: 24.07.2024
Anlage 1 - Übersicht Entscheidungsvorlagen (EVs)

MiQua
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln
Stand: 24.07.2024
Übersicht Entscheidungsvorlagen (EVs)
(alle Angaben in 
€ brutto)
Übersicht Entscheidungsvorlagen (EVs) bis 07/2017 - Reine Baukosten exkl. Planungskosten KGR 700
EV 16 - Neuer Parcoursverlauf 
-28.100,00 
€
EV 16.2 - Fortschreibung Parcoursverlauf 
250.000,00 
€
EV 17 - Umbau WC-Anlage Spanischer Bau
104.200,00 
€
EV 18 - Hauptzugang Jüdisches Museum
55.600,00 
€
EV 19 - Müllraum Historisches Rathaus - Anteil Hauptmaßnahme
87.300,00 
€
EV 23 - Dachaufbau
-260.600,00 
€
EV 24 - Planung nach Energieleitlinie 2010 - 2012
0,00 
€
EV 25.1 - Gebäudesicherheit (I) - Planänderungen wegen Sicherheitsempfehlungen in 
Abstimmung u.a. mit der Kriminalpolizei (z.B. Durchschusshemmung für Glasflächen + 
Eingangstüren in FB4, Poller zum Schutz gegen anfahrende PKW)
293.900,00 
€
EV 25.2 - Gebäudesicherheit (II) - Planänderungen wegen Sicherheitsempfehlungen in 
Abstimmung u.a. mit der Kriminalpolizei (z.B. Sicherheitszentrale im Historischen Rathaus, 
Erweiterung der Einbruchmeldeanlage, Ertüchtigung der Videoüberwachungsanlage) 
752.400,00 
€
EV 25.3 - Gebäudesicherheit (III) - Planänderungen wegen Sicherheitsempfehlungen in 
Abstimmung u.a. mit der Kriminalpolizei (z.B. Schleuse Eingangsbereich inkl. Sicherheitsgeräte) 
452.400,00 
€
EV 28 - Fahrradstellplätze
10.500,00 
€
EV 29 - Platzaufbau in gebundener Ausführung
44.500,00 
€
EV 30 - Ergänzung Kampfmittelsondierung
53.700,00 
€
EV 31 - Grabung vor der Laube (in Schätzkosten Grabung VII/3 enthalten)
0,00 
€
EV 32 - Verglasung durchschusshemmend (integriert in EV 25.1)
0,00 
€
EV 34 - Fassade Historisches Rathaus Judengasse
31.700,00 
€
EV 35 - Introraum E02
0,00 
€
EV 36 - Anpassung Bohrpfahlwand Laube und Rathausturm
33.500,00 
€
EV 37 - Änderung Lagerflächen
14.100,00 
€
EV 38 - Änderungen Schweißnähte (vom BH abgelehnt)
0,00 
€
EV 40 - Optimierung Raumanforderungen in E02 (Personalräume, Putzmaschinenraum, 
Hausmeisterlager, etc.) 
131.700,00 
€
EV 41 - Evakuierungskonzept
155.000,00 
€
EV 56 - Römerkanal 
50.000,00 
€
EV Baustellensicherheit und -überwachung 
400.000,00 
€
Zwischensumme Entscheidungsvorlagen (EVs) 
bis 05/2017
2.631.800,00 
€

MiQua
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln
Stand: 24.07.2024
Übersicht Entscheidungsvorlagen (EVs)
(alle Angaben in 
€ brutto)
Korrektursummen, da einige EVs 2017 nur als Kostenschätzung vorlagen und mittlerweile 
konkretisiert wurden
-53.800,00 
€
EV 16.3 - Fortschreibung Parcoursverlauf 
28.300,00 
€
EV 25.4 - Gebäudesicherheit (IV) - Verlegung der Sicherheitszentrale (siehe EV 25.2) aus dem 
Historischen Rathaus ins MPZ 
-155.500,00 
€
EV 42 - Halogenfreie Installationsmaterialien
205.300,00 
€
EV 45 - Fassadenpfosten
-9.800,00 
€
EV 46 - Entspiegelung Innenverglasung (Empfehlung Gutachter)
123.800,00 
€
EV 47a - VdS- Klasse C (Sicherheitskonzept; Anforderung des Versicherers)
107.300,00 
€
EV 48 - Brandschutzbeschichtung (Optimierung, da Ausschreibungsprodukt nicht mehr zulässig)
586.100,00 
€
EV 49 - Überarbeitung Nebenräume Ebene 00 
56.300,00 
€
EV 50 - Unterfangungen Archäologie
525.700,00 
€
EV 51 - Aufsplittung Gewerke Prät. / Neubau
204.200,00 
€
EV 52 - WLAN
78.500,00 
€
EV 53 - Anstrich Ausstellungskonzept 
110.500,00 
€
EV 54 - Spolien 
260.600,00 
€
EV 55 - Vorrüstung Videoüberwachung Dachhaut (Sicherheitskonzept)
60.500,00 
€
EV 57 - Sprechanlage MPZ 
57.600,00 
€
EV 58 - Lichtkuppeln / NRAs aus Glas (Sicherheitskonzept)
60.200,00 
€
EV 59 - Durchgänge Archäologische Wände 
1.083.300,00 
€
EV 60 - Wände Außenräume E03 als Sandwichpaneel - entfällt
0,00 
€
EV 61 - Museumstitel Fassade 
17.500,00 
€
EV 62 - Zusätzliche Abdichtungslage Dach 
66.100,00 
€
EV 63 - Ausführung Drainage mittels Lehmrinne und Rückstaupumpen 
125.000,00 
€
EV 64 - Komponenten Klima-Monitoring 
55.000,00 
€
EV 65 - Vitrinenfühler Klima-Monitoring
75.000,00 
€
EV 66 - Heizkörper Windfang MPZ
1.200,00 
€
EV 69 - Anbindung Drainagepumpen 
5.000,00 
€
Zwischensumme Entscheidungsvorlagen (EVs) 
ab 07/2017 bis 05/2021
3.673.900,00 
€
Übersicht Entscheidungsvorlagen (EVs) ab 07/2017 bis 05/2021 - Reine Baukosten exkl. Planungskosten KGR 700 
 - für technische notwendige Ergänzungen -

MiQua
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln
Stand: 24.07.2024
Übersicht Entscheidungsvorlagen (EVs)
(alle Angaben in 
€ brutto)
Korrektursummen, da einige EVs aus dem Zeitraum 2017 bis 2021 nur als Kostenschätzung 
vorlagen und mittlerweile konkretisiert wurden
-83.000,00 
€
EV 70 - Unterverteilung MPZ
28.800,00 
€
EV 71 - Zutrittskontrollanlage MiQua
163.200,00 
€
EV 72 - Zutrittskontrollanlage MPZ
100.800,00 
€
EV 73 - Interimsnutzung MPZ
73.100,00 
€
EV 74 - Polleranlage Außenanlagen + Rufsäule
99.000,00 
€
EV 75 - Erhöhung Ausstellungsbeleuchtung 
328.800,00 
€
EV 76 - Planungsänderung Treppe 23 (E00 zu Foyer E01) + Erhalt Arch. Wand jüdisches Hospital 
135.000,00 
€
EV 78 - Installation Außensteckdosen und Anbindung Infotafel 
6.500,00 
€
EV 79 - BOS-Campusanlage 
48.200,00 
€
EV 80 - Römerkanal - Teil 2
-6.200,00 
€
EV 81 - Umluftkühlgerät MPZ
12.100,00 
€
EV 82 - Kamera Tiefgaragenausfahrt MPZ
17.000,00 
€
EV 84 - Fernwärme 
115.100,00 
€
EV 86 - Sandwichpaneele
85.900,00 
€
EV 88 - Exponatsicherung
56.200,00 
€
EV 90 - Hochsicherheitspoller
147.400,00 
€
EV 91 - Natursteinpflaster Außenanlagen MiQua (kostenneutrale Änderung)
0,00 
€
Zwischensumme Entscheidungsvorlagen (EVs) 
ab 05/2021 bis 07/2024
1.327.900,00 
€
Gesamtsumme Entscheidungsvorlagen (EVs) 
7.633.600,00 
€
Übersicht Entscheidungsvorlagen (EVs) ab 05/2021 bis 07/2024 - Reine Baukosten exkl. Planungskosten KGR 700 
 - für technische notwendige Ergänzungen -

Anlage 1 Ratsvorlage 2017

15592 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/VII/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 1679/2017 
Freigabedatum 
19.06.2017 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln. 
Nachtragskostenberechnung 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
1. Der Rat nimmt die Aufwandserhöhung für die Baumaßnahme MiQua. LVR-Jüdisches Museum 
im Archäologischen Quartier Köln in Höhe von rd. 15,42 Mio. Euro brutto vor Umsetzung zur 
Kenntnis. Die Gesamtaufwendungen betragen nun rd. 77 Mio. Euro brutto. 
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung mit der Landesregierung in Kontakt zu treten, um die Mög-
lichkeit einer finanziellen Förderung für die zusätzlichen baulichen und technischen Maßnah-
men des Sicherheitskonzeptes zu erörtern. 
3. Der Rat beschließt überplanmäßige Auszahlungen in Höhe von 4,4 Mio. € im Teilplan 0413 – 
Archäologische Zone und Jüdisches Museum, Teilplanzeile 8 – Auszahlungen für Baumaß-
nahmen. Die Refinanzierung in entsprechender Höhe erfolgt aus Mitteln zur Sanierung des 
Kölnischen Stadtmuseums im Teilplan 0408 – Kölnisches Stadtmuseum, Teilplanzeile 8 – 
Auszahlungen für Baumaßnahmen, Hj. 2017.  
4. Der Rat beschließt überplanmäßige Aufwendungen in Höhe von 0,6 Mio. € im Teilplan 0413, 
Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen. Die Refinanzierung in ent-
sprechender Höhe erfolgt aus Wenigeraufwendungen bei der Maßnahme Sanierung Halle 
Kalk, Teilplan 0402 – Museum Ludwig, Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und 
Dienstleistungen, Hj. 2017.  
 
Ausschuss Kunst und Kultur 27.06.2017 
Finanzausschuss 10.07.2017 
Rat 11.07.2017

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   13,42 Mio.€ 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  2 Mio € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2020 
a) Personalaufwendungen    694.180 € 
b) Sachaufwendungen etc.    911.200 € 
c) bilanzielle Abschreibungen   850.000 € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2020 
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten   388.235 € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung 
Das Projekt MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln besteht aus drei 
Komponenten.  
Der erste Bereich, die Archäologische Zone, befindet sich unterirdisch zwischen dem Rathaus, dem 
Spanischen Bau, Unter Goldschmied und Obenmarspforten. Hier erstreckt sich ein 600 m langer 
Ausstellungsparcours.  
Den zweiten Bereich bildet das aufgehende Museumsgebäude.  
Weitere Räumlichkeiten für das Museum, wie die Museumspädagogik und die Sicherheitszentrale, 
werden im Spanischen Bau untergebracht und bilden den dritten Bereich. 
 
Zur Genese des Projekts: 
Im Rahmen der „Regionale 2010“ plante die Stadt Köln eine Archäologische Zone als denkmalhaften 
Bereich und archäologisch-historisches Museum als Erweiterung der bisherigen unterirdischen Aus-
stellung zum Praetorium zu schaffen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Mu-
seumslandschaft in Köln sollte somit über bauliche Maßnahmen im historischen Kontext wichtige Im-
pulse erhalten. In zentraler Lage, im Bereich des Historischen Rathauses, sollten zwei Baumaßnah-
men von unterschiedlichen Bauherren realisiert werden, welche für die Innenstadtentwicklung von 
weitreichender Bedeutung sind. Beide Bausteine, die Archäologische Zone und das Jüdische Muse-
um Köln, sollten von verschiedenen Bauherren realisiert und in getrennter Trägerschaft geführt wer-
den. Ausloberin des Wettbewerbs für die „Archäologische Zone“ war die Stadt Köln, vertreten durch 
die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, und Ausloberin für das Jüdische Museum Köln war die „Stif-
tung Haus und Museum der Jüdischen Kultur Köln e.V.“ 
„Mit der Durchführung des Wettbewerbs soll eine dem Ort und der Nutzung angemessene Lösung 
gefunden werden, die gestalterisch überzeugt und nachhaltig ist. Dabei sollen beide Bausteine städ-

3 
tebaulich und architektonisch aufeinander abgestimmt sein“, so der Auslobungstext. 
 
Die Preisgerichtssitzung fand 2008 statt und fand mit dem Entwurf des Büros Wandel, Hoefer und 
Lorch (WHL) einen anerkannten und erfahrenen Preisträger. International bekannt wurden WHL 
durch ihren Entwurf zur neuen Dresdner Synagoge. Dieser wurde 2002 auf dem XXI. Architektur-
Weltkongress UIA mit dem World Architecture Award für das beste Gebäude Europas ausgezeichnet.  
Beim 2001 ausgelobten, zweistufigen städtebaulichen Architekturwettbewerb für das Jüdische Zent-
rum Münchens, an dem über 300 Architekturbüros aus ganz Europa ihre Arbeiten eingereicht hatten, 
erhielten sie ebenfalls den Zuschlag und übernahmen sowohl Planung als auch Bauleitung. Das Jüdi-
sche Zentrum München erhielt den Deutschen Städtebaupreis 2008 und eine Auszeichnung des 
Deutschen Architekturpreises 2011. 
 
Der Siegerentwurf von WHL wurde von der Jury mit nur wenigen Auflagen versehen, die konsequent 
umgesetzt wurden. Dazu gehörte eine Veränderung der Eingangssituationen zum Alter Markt im Sin-
ne eines stärkeren öffentlichen Auftritts hin, der Schaffung einer Raumsituation gegenüber dem Wall-
raf-Richartz Museum & Fondation Corboud und respektvoller Umgang mit den archäologischen Fun-
den, der zum Beispiel Durchbrüche für unzulässig erklärte. 
Der Schutz der Archäologie ist auch die wichtigste Förderauflage der Bezirksregierung Köln. Die 
Kombination aus den baulichen Besonderheiten eines Museums, den Schutzzielen für die Archäolo-
gie und der Tatsache, dass sich die Baustelle in unmittelbarer Nähe des Rathauses befindet, macht 
die Komplexität und Einmaligkeit eines solchen Projektes deutlich. Es zeigt auf, dass hier ein erhöhter 
Schwierigkeitsgrad bei allen Planungs- und Ausführungsprozessen vorliegt. 
 
In dem vergangenen Jahrzehnt hat das Projekt sowohl in finanzieller sowie in baulicher Hinsicht di-
verse Veränderungen erfahren. Nach der Erklärung des Vereins zur Förderung eines Hauses und 
Museums der jüdischen Kultur in Köln, für den Bau und Betrieb des Museums nicht mehr zur Verfü-
gung zu stehen, entschied sich der Rat der Stadt Köln in Sitzungen 2009 und 2010 das Projekt den-
noch fortzusetzen. In dem Ratsbeschluss heißt es unter anderem: “Nach dem Rückzug der Gesell-
schaft zur Förderung eines Hauses und Museums der jüdischen Kultur aus Betrieb, Finanzierung und 
Bauherrenschaft wird die bisherige Planung in folgender Weise überbearbeitet: der Baukörper wird zu 
Gunsten eines großzügigen Platzes vor dem WRM reduziert und die Ausstellung der kölnisch-
jüdischen Geschichte wird organisatorisch in die Archäologische Zone integriert. Es entfiel der sepa-
rate Eingang in das Jüdische Museum auf dem Rathausplatz.  
Diese Änderung war insofern kurzfristig realisierbar, da der Eingang zur Archäologischen Zone vom 
Alter Markt aus mit seiner Infrastruktur wie etwa Garderobe, Sozialräumen, Lager und Toilettenanla-
gen erhalten blieb. In dem Entwurf waren im Bereich des Ratskellers auch ein Buchladen mit 36 m² 
Größe sowie ein fensterloses Café mit 50 m² vorgesehen. Während die Einrichtung eines Cafés auf-
grund der Reduzierung der Flächen im Hinblick auf eine ausreichende Gastronomie rund um den 
Alter Markt sowie eine potentielle Kooperation mit dem Museumscafé des Wallraf- Richartz-Museums 
& Fondation Corboud entfallen ist, wird es in den aktuellen Planungen im Bereich der Kasse weiterhin 
die Möglichkeit geben, Museumsartikel und Kataloge zu erwerben. 
Der Vollständigkeit halber ist erwähnt, dass der Originalentwurf keinerlei Einrichtungen zur Muse-
umspädagogik vorgesehen hat. Diese wurden erst im Zuge des Planungsprozesses als unabdingbar 
in das Raumprogramm aufgenommen. 
 
Obwohl seit 1953 Ausgrabungen in diesem Bereich stattgefunden haben, waren alle Beteiligten Archi-
tekten und Fachplaner sowohl während der Planung als auch bei der Ausführung vor Ort, um auf ver-
schiedene Situationen zu reagieren. Kontinuierlich wurden die Belange der Architektur, die Einlas-
sungen aus den Lenkungskreisen und Ausschüssen, Wünsche des späteren Betreibers und alle Not-
wendigkeiten, die sich aus geänderten Anforderungen an die Architektur ergaben, von der Verwaltung 
berücksichtigt und kommuniziert. 
Mit dem neu gefundenen Partner und zukünftigen Betreiber des Museums, dem Landschaftsverband

4 
Rheinland, wurde zwischen 2011 und 2015 eine Planung weiter entwickelt, die dem Rat im Jahre 
2015 als so genannte Optimierung III präsentiert wurde und aufgrund der Kostensteigerung auch be-
schlossen wurde.  
So konnte etwa im fortlaufenden Planungsprozess erreicht werden, dass die archäologischen Funde 
nunmehr auf einer Länge von 600 m, einer Größe von 6000 m² und 16 Themenstationen barrierefrei 
erlebbar werden. Auch wurde nach einer breiten Diskussion, dass das aufgehende Museumsgebäude 
auch einen eigenen Eingang auf dem Rathausplatz haben müsste, dieser wieder in das Gebäude 
eingefügt. Dieser Planungsprozess führte im Verlauf zu einer Lösung mit zwei Eingängen und Ende 
des dritten Quartals 2016 zu einer Reduzierung wieder zurück auf einen Eingang, welcher auf Grund 
der notwendigen Sicherheitsarchitektur, nunmehr nur noch zum Rathausplatz hin, realisiert werden 
kann. 
 
Die externe Projektsteuerung Drees & Sommer hat eine umfangreiche Nachtragskostenberechnung 
erstellt, die als Anlage beigefügt ist und die wichtigsten Kostenpositionen aufführt. So hatte die Pro-
jektsteuerung diverse Entscheidungsvorlagen erarbeitet, die letztlich zu einer Steigerung von 1,137 
Millionen € geführt haben. Darin wird erkennbar, dass vielfach tagesaktuell auf die Ereignisse auf der 
Baustelle reagiert werden musste. Es entsprach beispielsweise der Bestand von Versorgungs- und 
Telekommunikationsleitungen in den Plänen nicht der tatsächlichen Situation vor Ort. Archäologische 
Funde führten nicht nur zu statischen Umplanungen sondern auch zu Änderungswünschen und Er-
gänzungen, die mit dem Kooperationspartner Landschaftsverband Rheinland entwickelt wurden. Bei-
spielsweise konnte der gesamte Rundgang durch die Archäologische Zone final barrierefrei gestaltet 
werden. Dazu war eine regelmäßige Anpassung des Raumprogramms, wie auch die Umplanung der 
Personalräume im Obergeschoss oder die barrierefreie Umgestaltung des Eingangsbereiches not-
wendig. 
Auch die neue Sicherheitseinschätzung der Kriminalpolizei hinsichtlich der jüngsten terroristischen 
Ereignisse haben Planungsänderungen verursacht. Neben dem Intrusionsschutz mit der ihm beige-
stellten Technik, wie zum Beispiel der Türschleuse am Ein- und Ausgang, musste auch schusssiche-
re Verglasung am aufgehenden Gebäude vorgesehen und die Sicherheitszentrale im Spanischen 
Bau neu geplant werden. 
Da die Baumaßnahme parallel zum laufenden Rathausbetrieb durchgeführt wurde, musste auf Ver-
anstaltungen im Rathaus und den Betrieb des Standesamtes Rücksicht genommen werden. Dies hat 
zu Stillstandsaufwendungen geführt.  
 
Die Vorlage wird zum jetzigen Zeitpunkt erstellt, da zwischenzeitlich 75% der Gewerke ausgeschrie-
ben und submittiert sind. Die wichtigen Submissionsergebnisse, gerade die der Technischen Ausbau 
Gewerke (TGA), konnten so mit den Vergabeverlusten oder Vergabegewinnen in die Vorlage einflie-
ßen und eine genauere Prognose liefern.  
 
 
Finanzen 
 
Zusammenstellung der Gesamtaufwendungen: 
 
Kostenberechnung Optimierung III 06/2015    61.578.970,91 Euro brutto 
Mehraufwendung durch unabdingbare Entscheidungsvorlagen   1.137.550,18 Euro brutto 
(Gebäudesicherheit) 
Summe der Kostenberechnung Optimierung III inkl. EVs  62.716.521,09 Euro brutto 
 
Mehraufwendung während der Ausführung      7.039.323,30 Euro brutto

5 
(Medienplaner, Anpassung  Bohrpfahlwände, Kampfmittelsondierung, etc.) 
 
Die Summe der Aufwendungen beläuft sich gerundet auf  69.760.000,00 Euro brutto 
 
Hinzu kommen: 
Kostenprognose Herrichten Spanischer Bau      1.750.000,00 Euro brutto 
(Museumspädagogik und Sicherheitszentrale) 
Kostenprognose Grabung im Böschungsbereich         100.000,00 Euro brutto 
(Randbereiche an der Bohrpfahlwand) 
Kostenprognose Planerhonorare durch Umplanungen       300.000,00 Euro brutto 
(statische Änderungen, architektonische Umplanungen) 
Kostenprognose weiterer Entscheidungsvorlagen     1.491.028,45 Euro brutto 
(Baustellensicherheit, Evakuierungskonzept, etc.) 
Die Summe der Kostenprognosen beläuft sich gerundet auf    3.640.000,00 Euro brutto 
 
Kosten inklusiv aller Mehraufwendung und Prognosen  73.400.000,00 Euro brutto 
Gesamtkosten zuzüglich 5 % Risikoaufschlag   77.000.000,00 Euro brutto 
 
 
Aufstellung Kostentragung Stadt Köln / Fördermittel des Landes NW 
 
Die Stadt Köln hat in den Jahren 2010/11 Zuwendungen in Höhe von 14,3 Mio. Euro vom Land NW 
erhalten. Ende des Jahres 2015 folgte ein zusätzlicher Bescheid über 4 Mio. Euro, der einen Teil des 
durch die Bezirksregierung in Aussicht gestellten Zuwendungsbescheids über 18,4 Mio. darstellt.  
 
gemäß Ratsbeschluss 14. Juli 2011   
Finanzierung Stadt Köln      37,473 Mio. Euro 
Fördermittel des Landes      14,300 Mio. Euro  
Summe         51,773 Mio. Euro  
 
nach Optimierung III Stand 2015 
Finanzierung Stadt Köln      28,878 Mio. Euro 
Fördermittel des Landes      32,700 Mio. Euro 
Summe         61,578 Mio. Euro 
 
Nachtragskostenberechnung 2017 
Finanzierung Stadt Köln      44,300 Mio. Euro 
Fördermittel des Landes      32,700 Mio. Euro 
Summe         77,000 Mio. Euro

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Verglichen mit der Kostenberechnung 2015 liegt die Steigerung der Gesamtaufwendungen und so 
auch der städtischen Aufwendungen bei 15,42 Mio. Euro brutto. Davon entfallen auf das Haushalts-
jahr 2017 5,0 Mio. €, hiervon 600.000 € konsumtiv und 4,4 Mio. € investiv.  
Die Refinanzierung der konsumtiven Aufwendungen erfolgt durch Mittel der Maßnahme Sanierung 
Halle Kalk. Die zukünftige Finanzierung der Halle Kalk erfolgt durch Mittel des Konjunkturprogrammes 
III. 
Die Refinanzierung der investiven Auszahlungen erfolgt durch Mittel der Maßnahme Sanierung des 
Kölnisches Stadtmuseums. Aufgrund zeitlicher Verzögerung werden die Mittel im Haushaltsjahr 2017 
nicht benötigt. 
Die verbleibenden Mittel in Höhe von 10,42 Mio. € für die Folgejahre ab 2018 werden im endgültigen 
Haushaltsplan 2018 incl. Mittfristplanung 2019-2021 veranschlagt. 
 
Folgekosten 
Der Rahmenvertrag zwischen der Stadt Köln und dem Landschaftsverband sieht vor, dass der LVR 
das Museum betreibt und die Stadt für den Unterhalt des Bodendenkmals und des Baus verantwort-
lich ist. Die Stadt Köln beteiligt sich mit einer jährlichen Pauschale an der Anmietung für externe 
Räumlichkeiten des Landschaftsverbandes. Der Bedarf für das Personal, das für die Instandhaltung 
des Baus und der Bodendenkmäler zuständig sein wird, wurde bereits beim Personalamt angemel-
det. Ebenfalls im Rahmenvertrag festgehalten ist die Notwendigkeit der Ausarbeitung eines Nut-
zungsvertrages in dem die Regelungen zu den Kosten für die Bewachung getroffen werden sollen. 
 
Prüfung durch Rechnungsprüfungsamt  
Die Nachtragskostenberechnung wurde dem RPA zur Prüfung vorgelegt. Das Rechnungsprüfungs-
amt hat die Kostenberechnungen unter der RPA-Nr. KOB 2017/0670 geprüft und anerkannt. Die Zu-
stimmung ist als Anlage beigefügt 
 
Anlage 1: Nachtragskostenberechnung von Drees & Sommer  
Anlage 2: Stellungnahmen des RPA vom 18.05.2017 
Anlage 3: Aufstellung Folgekosten und Mittelabfluss Mehrkosten

Anlage 2 Ratsvorlage 2021

7952 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/VII/3 
 
Vorlagen-Nummer 
 0061/2021 
 Freigabe: 30.03.2021 
Haushaltsrechtliche Unterrichtung des Rates  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 22.04.2021 
Bauausschuss 26.04.2021 
Ausschuss Kunst und Kultur 27.04.2021 
Finanzausschuss 03.05.2021 
Rat 06.05.2021 
 
MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln - Kostenerhöhung 
Der Rat nimmt die Aufwandserhöhung für die Baumaßnahme MiQua. LVR-Jüdisches Museum im 
Archäologischen Quartier Köln in Höhe von rund 50 Mio. Euro brutto vor Umsetzung zur Kenntnis. 
Die Gesamtaufwendungen betragen nun rund 127 Mio. Euro brutto. 
 
Mitteilung  
 
Das Projekt MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln besteht aus drei 
Komponenten. Der erste Bereich, die Archäologische Zone, befindet sich unterirdisch zwischen 
dem Rathaus, dem Spanischen Bau, Unter Goldschmied und Obenmarspforten. Teil der Archäologi-
schen Zone ist auch das Prätorium, das sich unter dem Spanischen Bau befindet. Ein 600 m langer 
Ausstellungsparcours erstreckt sich auf eine rund 6000 m² große unterirdische Fläche. Den zweiten 
Bereich bildet das aufgehende Museumsgebäude.  
Weitere Räumlichkeiten für das Museum, wie die Museumspädagogik und die Sicherheitszentrale, 
werden im Spanischen Bau untergebracht und bilden den dritten Bereich. 
 
Im gesamten Projekt ist der Leitgedanke „Schutz der Archäologie“ die oberste Förderauflage der Be-
zirksregierung Köln. Dies zieht sich als roter Faden durch alle Teilmaßnahmen des Gesamtprojektes. 
Die Kombination aus den baulichen Besonderheiten eines Museums, das auf einem Stahlbetondeckel 
oberhalb einer archäologischen Befundebene gebaut wird, die Tatsache, dass die Gesamtmaßnahme 
als innerstädtische Baustelle im Herzen Kölns liegt sowie der Auflage „Schutz der Archäologie“ macht 
die Komplexität eines solchen Projektes deutlich und zeigt auf, dass hier ein erhöhter Schwierigkeits-
grad bei allen Planungs- und Ausführungsprozessen vorliegt.  
 
(Detaillierte Genese des Projekts siehe Anlage 1 - Ratsvorlage 1679/2017 von 2017)

2 
 
 
 
Mehrkosten Ratsvorlage 2017 
 
Mit Vorlage 1679/2017 nahm der Rat am 11.07.2017 die zu diesem Zeitpunkt bekannte Erhöhung der 
Kosten von 61,578 Mio. Euro brutto auf 77 Mio. Euro brutto zur Kenntnis.  
 
(siehe Anlage 1 - Ratsvorlage 1679/2017 von 2017) 
 
 
Kostenfortschreibung 2021 
 
Diese haushaltsrechtliche Unterrichtung beinhaltet die Kostenfortschreibung seit 2017 bis zum vo-
raussichtlichen Fertigstellungstermin 2024 inklusive eines angepassten Risikobudgets.  
 
(siehe Anlage 2 - Nachtragskostenberechnung Drees & Sommer 2021) 
 
 
Zusammenstellung der Gesamtaufwendungen  
Ratsbeschluss 2017 (gerundet)      77,000 Mio. Euro brutto 
Erhöhung- Anteil Entscheidungsvorlagen        3,674 Mio. Euro brutto 
Zwischensumme inkl. Entscheidungsvorlagen    80,674 Mio. Euro brutto 
Mehrkosten während der Projektdurchführung     34,374 Mio. Euro brutto 
Zwischensumme inkl. EV und Mehrkosten             115,048 Mio. Euro brutto 
Risikoanteil KG 200-700; Teilprojekt MPZ      11,571 Mio. Euro brutto 
Gesamtprognose 11/2020 (gerundet)               127,000 Mio. Euro brutto 
 
Die Mehrkosten in Höhe von 50 Mio. Euro können verschiedenen Kosten-Faktoren zugeordnet wer-
den. (siehe ausführliche Darstellung in Anlage 3 - Erläuterungen zu den Kostenfaktoren) 
 
1. Mehrkosten, die dem Bestand geschuldet sind  14.925.000 Euro   30 %  
2. Geänderte Nutzeranforderungen        267.000 Euro    1 %  
3. Auslagerung             0 %  
4. Massenmehrungen        6.715.000 Euro  13 %  
5. Zusätzliche (Fach-) Planerleistungen     4.297.000 Euro    9 %  
6. verspäteter Baubeginn u. Bauzeitverzögerung    6.227.000 Euro  12 %  
7. höhere Submissionsergebnisse      4.626.000 Euro    9 %  
8. geänderte rechtliche Vorgaben         988.000 Euro    2 %  
9. Nutzung von Synergieeffekten          0 %  
10. Sonstiges / Risikozuschlag     11.571.000 Euro  23 %  
Gesamt         49.616.000 Euro  100%  
Gesamt (gerundet)       50.000.000 Euro  
 
 
Aufstellung Kostentragung Stadt Köln / Fördermittel des Landes NRW  
 
Die Stadt Köln hat in den Jahren 2010/11 Zuwendungen in Höhe von 14,3 Mio. Euro vom Land NRW 
erhalten. In den Jahren 2015, 2019 und 2020 folgten zusätzliche Bescheide über jeweils 4 Mio. Euro, 
die einen Teil des durch die Bezirksregierung in Aussicht gestellten Zuwendungsbescheids über 18,4 
Mio. darstellen. 
  
gemäß Ratsbeschluss 14. Juli 2011   
Finanzierung Stadt Köln      37,473 Mio. Euro 
Fördermittel des Landes      14,300 Mio. Euro 
Summe         51,773 Mio. Euro

3 
 
 
 
nach Optimierung III Stand 2015 
Finanzierung Stadt Köln      28,878 Mio. Euro 
Fördermittel des Landes      32,700 Mio. Euro 
Summe         61,578 Mio. Euro 
 
Nachtragskostenberechnung 2017 
Finanzierung Stadt Köln      44,300 Mio. Euro 
Fördermittel des Landes      32,700 Mio. Euro 
Summe         77,000 Mio. Euro 
 
Nachtragskostenberechnung 2021 
Finanzierung Stadt Köln      93,300 Mio. Euro 
Fördermittel des Landes      33,700 Mio. Euro 
Summe                  127,000 Mio. Euro 
 
Im Zuge der Corona-Krise hat die Landesregierung am 23.06.2020 ein Investitionspaket zur Entlas-
tung der Kommunalen Haushalte beschlossen. Ein Kernpunkt des Beschlusses ist die vollständige 
Übernahme der Kommunalen Eigenanteile in der Städtebauförderung 2020. 
Damit erhöhen sich die Fördermittel um 1 Mio. Euro auf 33,7 Mio. Euro. 
 
Kosten und Finanzierung 
 
a) Kosten 
Gegenüber der Nachtragskostenberechnung 2017 liegt die Steigerung der Gesamtkosten der Maß-
nahme bei rd. 50 Mio. Euro, davon entfallen 49 Mio. Euro auf den städtischen Anteil, 1,0 Mio. umfasst 
der städtebauliche Zuschuss.  
 
Der Betrag von 50 Mio. € setzt sich zusammen aus ca. 48 Mio. Euro investiven Auszahlungen sowie 
2 Mio. Euro für konsumtive Aufwendungen. 
 
b) Finanzierung 
Aufgrund zeitlicher Verzögerungen aus Vorjahren wurden die bisher eingeplanten Mittel noch nicht 
vollständig in Anspruch genommen. Sie werden ebenfalls innerhalb der neuen Mittelabflussplanung 
berücksichtigt.  
 
b1) investive Auszahlungen 
Die noch offenen investiven Auszahlungen mit einem prognostizierten Mittelabfluss in den Jahren 
2021-2027 belaufen sich auf ca. 75,6 Mio. Euro. Hiervon entfallen auf das Haushaltsjahr 2021 27,8 
Mio. Euro.  
Die Deckung der investiven Auszahlungen im Haushaltsjahr 2021 erfolgt aus nicht verausgabten in-
vestiven Ermächtigungen aus dem Haushaltsjahr 2020 im Teilfinanzplan 0413- Archäologische Zone 
und Jüdisches Museum, Finanzstelle 9073-0413-0-0001 sowie dem im Haushaltsjahr 2021 angesetz-
ten Planwert. Eine verbleibende Differenz in Höhe von 64.232,39 Euro wird aus Mitteln zur Beschaf-
fung eines Bibliothekbusses aus dem Teilplan 0418- Stadtbibliothek, Finanzstelle 4300-0418-0-0500 
gedeckt. Die eingeplante Beschaffung verzögert sich. 
Die verbleibenden investiven Mittel in Höhe von 47,8 Mio. Euro werden im Rahmen des Haushalts-
planaufstellungsverfahrens 2022 ff. in den Jahren 2022- 2027 im Teilfinanzplan 0413- Archäologische 
Zone und Jüdisches Museum jeweils bedarfsgerecht veranschlagt. 
 
b2) konsumtive Aufwendungen 
Die konsumtiven Aufwendungen während der Bauphase (2021-2024) belaufen sich zusätzlich auf 0,5 
Mio. Euro p.a. Für das Haushaltsjahr 2021 stehen die Mittel im Teilergebnisplan 0413- Archäologi-
sche Zone und Jüdisches Museum zur Verfügung. Die konsumtiven Aufwendungen für die Jahre 
2022 bis 2024 werden im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsverfahrens 2022 ff. innerhalb des 
dann zugewiesenen Budgets des Dezernat für Kunst und Kultur berücksichtigt.

4 
 
 
 
Folgekosten und Mittelabfluss 
(Detaillierte Aufstellung siehe Anlage 4 Folgekosten und Mittelabfluss) 
 
Anlagen 
Anlage 1 - Ratsvorlage 1679/2017 von 2017  
Anlage 2 - Nachtragskostenberechnung Drees & Sommer 2021  
Anlage 3 - Erläuterungen zu den Kostenfaktoren  
Anlage 4 - Aufstellung Folgekosten und Mittelabfluss

Beratungsverlauf (5)

16.09.2024 Bauausschuss
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
17.09.2024 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
23.09.2024 Finanzausschuss
TOP 6.2.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
01.10.2024 Rat
TOP 7.2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.11.2024 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2263/2024
Typ
Haushaltsrechtl. Unterrichtung d. Rates
Datum
04.09.2024
Erstellt
22.07.2024 09:17