Mandari Insight

3345/2017

Aktueller Sachstand über die Teilnahme der Stadt Köln am Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten".

Mitteilung Ausschuss 20.11.2017

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Anlage 2_NDS_Kommunale Präventionsketten_21.09.2017

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1_Presseinformation_MKFFI_ 26.07.2017

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Anlage 2_NDS_Kommunale Präventionsketten_21.09.2017

17306 Zeichen

Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 2 
 
Niederschrift 
Besprechungsgegenstand 
Folgeveranstaltung des Planungs-
workshops zum Landesprogramm 
"Kommunale Präventionsketten" („Kein 
Kind zurücklassen“) mit ISA Münster 
Ort und Datum der Besprechung 
Stadthaus Deutz Westgebäude  
Raum 16 F 42, 21.09.2017 
Dezernat für Bildung, Jugend und Sport 
Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung 
Stadthaus Deutz - Westgebäude 
Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln 
Auskunft Frau Steinebach, Zimmer 16C63a 
Telefon 0221 221-30693, Telefax 0221 221-21315 
E-Mail: jana.steinebach@stadt-koeln.de 
Datum 
11.10.2017 
Teilnehmer/Teilnehmerinnen 
Fr. Dr. Klein IV 
Hr. Dr. Heinz OB/4 
Hr. Siemens OB/4 
Hr. Dr. Kreitsch OB/4 
Fr. Zierold OB/3 
Fr. Dr. Eulgem 53 
Fr. Ramos 50 
Fr. Fohlmeister 15 
Hr. Schlanstedt V/3 
Fr. Rennert V/3 
Fr. Albrot 40 
Fr. Scheunemann 02/4 
Fr. Schäfer-Sikora 51 
Fr. Rehberg 5001 
Hr. Hamerski 5110 
Hr. Pfeuffer IV/2 
Fr. Steinebach IV/2 
Herr Dr. Stolz  
Institut für Soziale Arbeit (ISA) Münster/ Landeskoordinierungsstelle MKFFI   
Frau Jasper  Institut für Soziale Arbeit (ISA) Münster/ Landeskoordinierungsstelle MKFFI   
Herr Stelmaszyk Fachstelle für sozialraumorientierte Armutsbekämpfung (FSA) Gelsenkirchen  
 
Verteiler 
Hr. Dr. Rau V 
Fr. Baum V/1 
Fr. Preßmar-Cuber OB 
Hr. Völlmecke 51 
Fr. Heuer 40 
Fr. Dr. Bunte 53 
Hr. Santelmann 50 
Fr. Hohenforst 02/9 
Frau Scholz 15 
Fr. Wallraff-Becker IV 
 
Inhalt 
Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich 
   
1. Hintergrund und Ziele des Landesprogramm s 
„Kommunale Präventionsketten“ 
 
Frau Dr. Klein begrüßt die Teilnehmenden, insbesond ere 
die 
Gäste Frau Jasper und Herrn Dr. Stolz vom Institut für 
Soziale Arbeit (ISA) Münster/ Landeskoordinierungsstelle des 
Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und I ntegra tion 
(MKFFI) sowie Herrn Stelmasz yk von der Fachstelle für 
sozialraumorientiert e Armutsbekämpfung (FSA) 
Gelsenkirchen, und skizziert eingangs Hintergrund und 
Zielsetzungen des Landesprogramms „Kommunale 
Präventionsketten“ 
 
Hintergrund 
• Der Verwaltungsvorstand hat am 26.04.2016 eine 
Teilnahme der Stadt Köln am Landesprogramm „Kein Kind  
zurücklassen“ (der neue Titel lautet „Kommunale 
  
                                                
1 Typen: A = Aufgabe; B = Beschluss; I = Information

- 2 - 
Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 3 
 
Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich 
Präventionsketten“) befürwortet und beschlossen, ei ne 
Bewerbung auf den Aufruf des Landes vorzubereiten. 
Dieser Aufruf des Landes erfolgte am 06.09.2016. 
• Nach erfolgreicher Bewerbung gab es am 11.01.2017 die  
Bekanntgabe durch das Land , dass Köln zu den 22 
Kommunen gehört, die neu in das Landesprogramm 
aufgenommen werden. 
• Am 22.03.2017 fand ein Auftaktgespräch der 
Oberbürgermeisterin mit der Landeskoordinierungsste lle  
statt, in der beide Seiten eine Zielverein barung zur 
Teilnahme am Programm mit wechselseitiger 
Selbstverpflichtung unterzeichneten.  
• Am 21.06.2017 fand bei KidS ein halbtätiger 
Planungsworkshop als Startschuss zur Umsetzung statt, in 
dem ein gemeinsames Grundverständnis im Entwurf von  
einem Präven tionsleitbild, von strategischen Zielen und 
von Umsetzungsstrukturen erarbeitet wurde.  
• Zwischenzeitlich war nicht ganz klar, wie sich die  neue 
Landesregierung zum Programm stellt. Mit Schreiben vom 
21.07.2017 an Frau Oberbürgermeisterin Reker hat 
Minister Dr. Stamp unterstrichen, dass das Thema 
Prävention der neuen Landesregierung überaus wichtig ist. 
Entsprechend werde das Land „Kein Kind zurücklassen “ 
unter dem neuen Titel „Kommunale Präventionsketten“  
mindestens bis Ende 2018 fördern. 
 
Ziele 
• Die Verwaltung will ihre Bemühungen zur Förderung von 
Teilhabe-, Bildungs- und Gesundheitschancen von Kindern 
und Jugendlichen weiter systematisieren und sich dafür an 
dem von Seiten der Landeskoordinierungsstelle zur 
Verfügung gestellten Steuerungskreislauf b zw. 
Qualitätsrahmen orientieren.  
• Ganz konkret stellen sich drei Ziele im Rahmen des 
Landesprogramms: 
(1) Es soll ein Präventionsleitbild entwickelt werd en 
(2) Es geht um die Weiterentwicklung von Maßnahmen 
einer kommunalen Präventionskette bei 
gesamtkommunaler Steuerung und integrierter 
Planung. Im Ergebnis steht hier eine Aktionsplanung, 
die auf eine gute Bestandsaufnahme und auf 
strategische Ziele aufbaut. 
(3) Es sollen ein Präventionsmonitoring etabliert und 
Wirkungen fokussiert werden. 
• Inha ltlich bietet das Programm die große Chance, an 
aktuelle Fachdebatten zu Prävention und zur Gestalt ung 
von Teilhabe- und Bildungsstrukturen und - prozessen in 
Kommunen anzuschließen. 
• In taktischer Hinsicht zeigt sich verstärkt, dass k ommunale 
Gesamtkonzepte von Prävention und Teilhabe in 
Förderprogrammen von EU, Bund und Land als 
Fördervoraussetzungen formuliert werden.

- 3 - 
Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 4 
 
Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich 
 
 
2. Stellenwert 
des Landesprogramms „Kommunale 
Präventionsketten“ im Kontext der städtischen 
Reformvorhaben. 
 
• Herr Dr. Heinz skizziert die zentralen Reformvorhaben 
der Stadt Köln, die Entwicklung einer Gesamtstrateg ie, 
eine umfassende Verwaltungsreform und eine verstärk te 
Bürgerbeteiligung. 
• In diesem „magischen Dreieck“ von gesamtstädtischer  
Strategie-, Struktur- und Partizipationsentwicklung  stellt 
das Landesprogramm „Kommunale Präventionsketten“ 
einen wichtigen Mosaikstein dar und ist sehr 
unterstützungswert. 
• Es ergeben sich vielfältige Verbindungslinien: 
− Das „Dach“ für die Gesamtstrategieentwicklung der 
Stadt Köln stellen die „Kölner Perspe ktiven 2030“ dar. 
In der Erarbeitung eines integrierten 
Stadtentwicklungskonzeptes kann das 
Landesprogramm insbesondere im Themenfeld 
„offenes Köln “, in dem es um gerechte 
Teilhabechancen geht, eine wichtige Rolle spielen. 
− Die Verwaltungsreform wird von de m grundlegenden 
Gedanken getragen, die Organisation, 
Zusammenarbeit und Abläufe weiter zu verbessern. 
Das Landesprogramm „Kommunale 
Präventionsketten“ ist grundlegend auf ämter- und 
dezernatsübergreifend angelegt. 
− Das Reformvorhaben Bürgerbeteiligung finde t 
schließlich seine Entsprechung darin, dass im 
Landesprogramm stark eine Beteiligungsorientierung  
akzentuiert wird. Der Gedanke, Einrichtungen und 
Fachkräfte sowie Adressaten, also Kinder, 
Jugendliche und Familien, adäquat zu beteiligen, is t 
ein wichtiger Qualitätsstandard. 
• Alles in allem „zahlt“ das Landesprogramm sehr star k in 
die gesamtstädtischen Reformvorhaben ein. 
 
3. Auswertung des Planungsworkshops vom 21. Juni 
2017 
 
Frau Jasper stellt anhand einer Powerpoint-Präsenta tion eine 
Aufbereitung der Ergebnisse des Planungsworkshops vom 
21.06.2017 im Hinblick auf ein Leitbild, die strategische 
Zielformulierung, die kommunale Steuerung und das 
kommunale Projektmanagement vor. Der grundlegende 
Qualitätsrahmen für den Auf- und Ausbau kommunaler 
Prävention sketten wird erläutert und der Stand der Stadt Köln  
im Prozess skizziert. 
 
• Siehe hierzu auch Anlage 1.

- 4 - 
Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 5 
 
Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich 
 
4. Vereinbarungen zum weiteren Vorgehen sowie 
„smarte“ Zielformulierung konkreter Produkte zu r 
Umsetzung des Landesprogramms 
 
In der gemeinsamen Erörterung des Inputs seitens IS A 
Münster vereinbarten und diskutierten die Teilnehme r*innen  
folgende Punkte zum weiteren Vorgehen und zur 
Zielformulierung konkreter Produkte. (Hinweis: IV/2 hat sich 
erlaubt, an der einen oder anderen St elle, über die ganz 
konkreten Diskussionsergebnisse hinaus, noch kleine re 
Ergänzungen vorzunehmen) 
 
• Vergleiche für eine Übersicht zu den geplanten 
konkreten 
Produkten Anlage 2 
 
(1) Informations-, Abstimmungs- und Steuerungsstruktur 
zum Landesprogramm 
 
• Die Teilnehmenden sind sich einig, dass es einer 
eigenen, flexiblen Steuerungsstruktur zur Umsetzung des 
Landesprogramms bedarf. 
• In diesem Zusammenhang wird ein kleines, gut 
arbeitsfähiges „Kernteam “ eingerichtet, dass die im 
Folgenden aufgeführten, konkreten Produkte (2) bis (9) 
erarbeitet. Zum Kernteam gehören IV/2 (kom munale 
Koordinierung des Landesprogramms, Moderation), V/3 , 
OB-4, 02- 4, 40, 50, 51, 52 und 53. Die betreffenden 
Dienststellen haben freundlicherweise im 
Gesprächstermin am 21.09. (bzw. im Fall von 52 schon 
vorab) ihr starkes Interesse erklärt , im Kernteam 
mitwirken zu wollen. Das Kernteam tagt auf Einladung 
von IV/2 in geeigneter, höherer Frequenz. 
• Die an dem Termin am 21.09. teilnehmenden Personen 
und Dienststellen bilden einen Steuerungskreis , in dem 
wesentliche Grundzüge des Programms sowie konkrete 
Produkte abschließend erörtert und abgestimmt werde n.  
Treffen des Steuerungskreises sind etwa dreimal jäh rlich 
vorgesehen. 
• In einer erweiterten Kooperations- und 
Abstimmungsstruktur finden sich z.B. wichtige  
Vertreter*innen der Stadtgesellschaft. Um diese zu 
erreichen, soll vor allem auf schon bestehende Krei se, 
wie z.B. AK 80, LIGA- Treffen, Treffen mit 
Bezirksregierung Köln im Lenkungskreis Regionale 
Bildungslandschaft abgestellt werden. 
 
• Es ergibt sich insgesamt ein Bild einer Informatio ns-, 
Abstimmungs- und Steuerungsstruktur mit drei 
konzentrischen Kreisen , die je nach konkreter 
Fragestellung flexibel aktiviert werden

- 5 - 
Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 6 
 
Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich 
• vergleiche Anlage 3 
 
(2) Entwicklung eines Leitbildes zur Förderung der 
Teilhabechancen von Kindern, Jugendlichen und 
Familien in Köln („Präventionsleitbild“) 
 
• Die Teilnehmer*innen stellen fest, dass im 
Planungsworkshop vom 21.06. schon sehr wichtige 
Vorarbeiten zu einem orientierenden Leitbildentwurf 
geleistet wurden. Die Systematisierungen seitens ISA 
Münster im Nachgang des Planungsworkshops werden 
sehr begrüßt und gelobt. 
• Hinsichtlich der grundlegenden Strukturierung eines 
Leitbildes legen die Teilnehmer*innen fest (siehe Anlage 
4), dass  
− Leitsätze entwickelt und jeweils mit Erfolgsfaktor en  
hinterlegt werden, 
− jeder Erfolgsfaktor regelmäßig (z.B. einmal jährlic h) 
auf einer Skala von 0% bis 100% hinsichtlich seines 
aktuellen Umsetzungsgrades in Köln bewertet wird, 
− aus dieser Bewertung Maßnahmen abgeleitet werden, 
denen wiederum Indikatoren zugeordnet werden. 
 
• vergleiche Anlage 4 
 
• Auf dieser Grundlage erstellt IV/2 einen ersten 
Vorschlag/Entwurf und bringt diesen in das Kernteam ein.  
• Hinsichtlich der Indikatorenentwicklung bietet Herr  
Stelmaszyk die Unterstützung der FSA Gelsenkirchen an.  
 
(3) Visualisierung der bestehenden gesamtstädtischen 
Struktur von Lenkungs- und Arbeitskreisen mit 
Querverbindungen zum Landesprogramm 
 
• Die Teilnehmer*innen sind sich einig, dass die 
Realisierung einer flexiblen Steuerungsstruktur für  das 
Landesprogramm „Kommunale Präventionsketten“ eine 
gute Vernetzung mit anderen bestehenden Lenkungs-  
und Arbeitskreisen benötigt, um Synergien zu heben und 
Doppelarbeiten zu vermeiden. 
• Vor diesem Hintergrund besteht eine weitere, erste 
Aufgabe des Kernteams darin, das komplexe System von 
gesamtstädtischen Kr eisen zu visualisieren und 
geeignete Verfahrensweisen abzustimmen, damit ein 
adäquater Informationsfluss gewährleistet wird. 
Andiskutiert wurde z.B. der Austausch von 
Niederschriften.

- 6 - 
Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 7 
 
Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich 
(4) Visualisierung der bestehenden Präventionskette (ge gen 
Kinder-, Jugend- und Familienarmut) in Köln 
 
• Das Bild der „Präventionskette“ stellt auf die Gesa mtheit 
der (präventiv wirkenden) Maßnahmen zur 
Teilhabeförderung von Kindern, Jugendlichen und 
Familien entlang des Lebenslaufs von jungen Mensche n 
und entlang von Settings ab. 
• Um die Güte der bestehenden Präventionskette in Köl n 
beurteilen zu können, ist in einem ersten Schritt e ine 
Visualisierung der Ist-Situation hilfreich . Eine wichtige 
Aufgabe besteht daher in der Erstellung eines geeigneten 
Schaubilds, das Auskunft über zentrale  
Maßnahmenprogramme, wie z.B. die Frühen Hilfen oder  
KAOA etc. und ihrer Verortung entlang der 
Präventionskette gibt. 
 
(5) Stärken-Schwächen-
Analyse der bestehenden 
Präventionskette in Köln 
 
• Auf der Grundlage einer Visualisierung der bestehen den 
Präventionskette sollen mithilfe einer SWOT- Analyse 
Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken der  
bestehenden Präventionskette in Köln diskutiert werden. 
• Im Ergebnis soll ein Bild von Lücken und ggf. 
Dopplungen bzw. Vernetzungsmöglichkeiten entstehen.  
• Aus dieser Analyse und abgeleitet aus dem 
Präventionsleitbild (siehe oben unter (2.) sollen geeignete 
Maßnahmen zur (weiter verbesserten) Förderung von 
Teilhabechancen abgeleitet werden. 
• In diesem Z usammenhang kann auch diskutiert werden, 
ob, und inwieweit neuere, innovative Maßnahmen, die  in 
anderen Kommunen erprobt werden, wie z.B. 
Familiengrundschulen, Kita-Sozialarbeit etc., auch in Köln 
sinnvoll sein könnten. 
 
(6) 
Realisierung und Umsetzung eines 
Pr äventionsmonitorings (Festlegung Indikatorenset und  
Berichterstattung) 
 
• Als weiteres konkretes Produkt soll ein 
Präventionsmonitoring etabliert werden, das sich 
harmonisch in die Arbeiten 15 an einem 
Stadtentwicklungsmonitoring und die Arbeiten 20 im 
Bereich der wirkungsorientierten Steuerung einfügt. 
• Gedacht ist zum einen an sozialräumliche Analysen, die 
die Funktion eines datengestützten Frühwarnsystems  
erfüllen, und die Frage beantworten, wo, kleinräumig im 
Stadtgebiet, beson dere Bedarfslagen zur Förderung von 
Kindern, Jugendlichen und Familien bestehen bzw. si ch 
entwickeln. In diesem Zusammenhang soll nach 
Möglichkeit das seitens der Stadt Gelsenkirchen

- 7 - 
Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 8 
 
Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich 
praktizierte, sehr interessante Präventionsmonitoring auf 
Adaptionsmöglic hkeiten hin betrachtet werden. Auf dieser 
Basis könnte zukünftig, z.B. jährlich, ein 
Kinderarmutsbericht auf sozialräumlicher Ebene erst ellt 
werden. 
• Zum anderen geht es um die Entwicklung von 
Indikatoren, die anzeigen, inwieweit Maßnahmen zur 
Teilhabeförderung erfolgreich/wirksam sind . Die hier (mit 
Unterstützung der FSA) zu entwickelnden Indikatoren  
sind in die Struktur des Präventionsleitbildes einzupassen 
(siehe oben unter 2.) 
 
(7) Festlegung von 1-2 Veedeln für vertiefte Datena nalysen  
(und ggf. Visualisieru ng und Analyse teilräumlicher 
Präventionskette) 
 
• Die Teilnehmenden sind sich einig, dass es ergänzend zu 
der hier im Vordergrund stehenden, gesamtstädtische n 
Präventionsstrategie einer „Spiegelung“ in die Veed el  
bedarf. 
• Aufgrund der bestehenden Verbindungs linien zu den 
Programmen „Starke Veedel – starkes Köln“ bzw. 
„Lebenswerte Veedel“ wird vereinbart, zu einem 
geeigneten Zeitpunkt ein bis zwei lebenswerte Veedel 
modellhaft auszusuchen, um erstens vertiefte 
Datenanalysen zu Bedarfslagen vorzunehmen und 
zweitens Besonderheiten der spezifischen teilräumli chen 
Präventionskette zu analysieren. 
 
(8) Bilanzierung der „alten“ Maßnahmen zur Förderung vo n 
Teilhabechancen aus Handlungskonzept gegen die 
Folgen von Kinderarmut 2010 
 
• Die Verwaltung hat in 2010 ein Handlungskonzept gegen 
die Folgen von Kinderarmut erstellt, welches durch die 
Umsetzung des Landesprogramms „Kommunale 
Präventionsketten“ aktualisiert werden soll. 
• Als Anlage eines neuen Handlungskonzeptes wird eine 
tabellarische Kurzbilanzierung der „alten“ Maßnahme n  
vorgesehen. 
 
(9) Formulierung eines Aktionsplans/ Handlungskonzeptes  
mit konkreten Maßnahmenvorschlägen (Beschluss-
vorlage für die politischen Gremien) 
 
• Die vorgehend genannten „Produkte“ (1) bis (8) 
sollen in 
2018 zu einem aktualisierten Handlungskonzept  zur 
Förderung von Teilhabechancen von Kindern, 
Jugendlichen und Familien in Köln zusammen gefasst 
und mit konkreten Maßnahmenvorschlägen zur 
Weiterentwicklung der Präventionskette versehen 
werden.

- 8 - 
Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster  
 
Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich 
• Diese(s) Aktionsplanung/Handlungskonzept ist das 
zentrale, „sinnlich wahrnehmbare“ Produkt zur 
Umsetzung des Landesprogramms. 
 
(10) Information der politischen Gremien und 
Öffentlichkeitsarbeit 
 
• 
IV/2 sieht vor, die politischen Gremien bis zum 
Jahresende 2017 in Form einer Mitteilung ausführlich 
übe r den aktuellen Stand des Landesprogramms 
„Kommunale Präventionsketten“ in Köln zu informieren. 
• Daneben soll die Öffentlichkeitsarbeit zum Programm  in 
geeigneter Form intensiviert werden. In einem erste n 
Schritt ist in Verbindung mit der geplanten aktuali s ierten 
Mitteilung in die politischen Gremien eine ausführl iche 
Presseinformation vorgesehen. 
 
5. Nächste Schritte: 
 
• Das „Kernteam“ trifft sich am 10.11.2017, 09:00 Uh r und 
erörtert  
− einen ersten Entwurf für ein Präventionsleitbild, 
− die bestehende Struktur von Lenkungs- 
und 
Arbeitskreisen und 
− einen ersten Entwurf zur Visualisierung der 
Präventionskette in Köln. 
 
 
 
Gez. Steinebach/Pfeuffer

Mitteilung Ausschuss

2488 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
IV/IV/2 
 
Vorlagen-Nummer 20.11.2017 
 3345/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 27.11.2017 
Jugendhilfeausschuss 28.11.2017 
Integrationsrat 04.12.2017 
Gesundheitsausschuss 12.12.2017 
Stadtentwicklungsausschuss 14.12.2017 
Ausschuss Soziales und Senioren 14.12.2017 
 
Aktueller Sachstand zur Teilnahme der Stadt Köln am Landesprogramm "Kommunale 
Präventionsketten" (früher „Kein Kind zurücklassen. Kommunen in NRW beugen vor“). 
Im Januar und im März 2017 hat die Verwaltung die politischen Gremien über die Teilnahme am Lan-
desprogramm „Kommunale Präventionsketten“ (früher „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW 
beugen vor“) und deren Sachstand informiert (vergleiche Session 0149/2017 und 0717/2017). 
 
Nach diesen Informationen soll nun ein aktualisierter Sachstand dargestellt und ein Ausblick auf 2018 
gegeben werden. 
 
 
Die wichtigsten Informationen im Überblick 
 
 Seit Anfang 2017 nehmen mit Köln insgesamt 40 Kommunen am Landesprogramm „Kommu-
nale Präventionsketten“ teil.  
 
 Mit dem Wechsel der Landesregierung im Mai 2017 wurde das Programm „Kein Kind zurück-
lassen“ umbenannt und trägt den Titel „Kommunale Präventionsketten“. 
Nach heutigem Sachstand wird das Landesprogramm zunächst bis Ende 2018 weitergeführt. 
Eine Presseinformation der Landesregierung NRW ist in der Anlage 1 beigefügt. 
 
 Die Stadt Köln wird bis Ende 2018 im Projekt durch die Landeskoordinierungsstelle im Ministe-
rium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI 
NRW) - getragen durch das  „Institut für Soziale Arbeit (ISA) - unterstützt und begleitet.  
 
 Am 21. Juni und am 21. September 2017 haben auf Leitungsebene der Verwaltung ausführli-
che Planungsgespräche stattgefunden. Dabei wurden 
o erste Ideen für ein Leitbild entwickelt,  
o strategische Ziele erörtert und 
o das weitere Vorgehen diskutiert (siehe ausführlich Anlage 2, Hinweis: auf die dort

2 
 
 
 
angeführten Anlagen wird im Kontext dieser Mitteilung verzichtet).  
 
 Das aktuelle Arbeitsprogramm sieht die im Folgenden dargestellten Arbeitsschritte vor, die in 
2018 realisiert werden sollen (vergleiche ausführlich Anlage 2, Seite 4). 
Situation (Schaubild) 
 
 
 
 
 
 Die Verwaltung beabsichtigt, die politischen Gremien weiterhin über Aktivitäten im Rahmen 
des Landesprogramms „Kommunale Präventionsketten“ zu informieren.  
 
 
 
 
gez. Dr. Klein

Anlage 1_Presseinformation_MKFFI_ 26.07.2017

2752 Zeichen

26.07.2017 
Seite 1 von 2 
 
Staatskanzlei 
Pressestelle 
40190 Düsseldorf 
Telefon 0211 837-1134 oder 1405 
Telefax 0211 837-1144 
 
presse@stk.nrw.de 
www.land.nrw 
Die Landesregierung 
Nordrhein-Westfalen 
 
 
 
  
Presseinformation – 540/7/2017 
Minister Stamp: Prävention flächendeckend 
und nachhaltig gut aufstellen 
Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration 
teilt mit: 
Die Landesregierung will die Prävention in Nordrhein-Westfalen flä-
chendeckend stärken. Gemeinsam mit den Kommunen und Kreisen sol-
len Unterstützungssysteme für Kinder, Jugendliche und Familien besser 
und dichter geknüpft werden. „Wir wollen durch integrierte Handlungs-
ansätze tatsächliche Erfolge bei der Bekämpfung negativer Folgen von 
Kinderarmut erzielen. Dafür müssen wir in der Präventionsarbeit vom 
Projektcharakter wegkommen und sie stattdessen flächendeckend und 
nachhaltig gut aufstellen“, sagte Familienminister Joachim Stamp in 
Düsseldorf. 
 
Die von der vorherigen Landesregierung begonnene Initiative zum Auf-
bau kommunaler Präventionsketten („Kein Kind zurücklassen!“) wird 
zunächst bis Ende 2018 umgesetzt, um die Ergebnisse zu evaluieren 
und eine konzeptionelle Weiterentwicklung vorzubereiten. Die Vorgän-
gerregierung hatte den 40 beteiligten Kommunen zwar eine Teilnah-
me bis zunächst Ende 2018 zugesagt, es aber versäumt, die notwendi-
ge Finanzierung sicherzustellen. Dieser Mangel wurde nun kurzfristig 
behoben. Über diese Entscheidung wurden die kommunalen Spitzen 
und die Landräte in dieser Woche informiert. Für den Herbst plant das 
Familienministerium einen Erfahrungsaustausch mit den bisherigen Mo-
dellkommunen. „Das Motto ‚Kein Kind zurücklassen!‘ hat Erwartungen 
geweckt, die so nicht erfüllt werden konnten. Ich möchte weniger blumi-
ge Slogans, sondern schlicht eine positive Weiterentwicklung im Prä-
ventionsbereich“, betonte Minister Stamp. 
 
Die kommenden Monate sollen genutzt werden, die präventive Unter-
stützung von Kindern, Jugendlichen und Familien in Nordrhein-
Westfalen systematisch zu bilanzieren. Auf der Grundlage der Ergeb-
nisse werden 2018 Entscheidungen getroffen, wie die Landesregierung

Seite 2 von 2 die Kommunen am besten in ihren Aktivitäten ab 2019 unterstützen 
kann. Enge Partner sollen hierbei die Kommunen und die Freie Wohl-
fahrtspflege sein.  
 
Weitere Informationen: www.mkffi.nrw.  
 
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Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für 
Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, Telefon 0211 837-2417. 
 
Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-
Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw

Beratungsverlauf (6)

27.11.2017 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 5.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
28.11.2017 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
04.12.2017 Integrationsrat
TOP 5.10 Kenntnisnahme (Mitteilung)
Zur Sitzung
12.12.2017 Gesundheitsausschuss
TOP 6.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
14.12.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 17.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
14.12.2017 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3345/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
20.11.2017
Erstellt
02.11.2017 11:26