Aktueller Sachstand über die Teilnahme der Stadt Köln am Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten".
Mitteilung Ausschuss 3345/2017 vom 20.11.2017
Stand: Am 14.12.2017 im Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
Die KI fasst die Dokumente zusammen. Das dauert bis zu drei Minuten.
Dokumente
-
Mitteilung Ausschuss
PDF
Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/IV/2 Vorlagen-Nummer 20.11.2017 3345/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 27.11.2017 Jugendhilfeausschuss 28.11.2017 Integrationsrat 04.12.2017 Gesundheitsausschuss 12.12.2017 Stadtentwicklungsausschuss 14.12.2017 Ausschuss Soziales und Senioren 14.12.2017 Aktueller Sachstand zur Teilnahme der Stadt Köln am Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" (früher „Kein Kind zurücklassen. Kommunen in NRW beugen vor“). Im Januar und im März 2017 hat die Verwaltung die politischen Gremien über die Teilnahme am Lan- desprogramm „Kommunale Präventionsketten“ (früher „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“) und deren Sachstand informiert (vergleiche Session 0149/2017 und 0717/2017). Nach diesen Informationen soll nun ein aktualisierter Sachstand dargestellt und ein Ausblick auf 2018 gegeben werden. Die wichtigsten Informationen im Überblick Seit Anfang 2017 nehmen mit Köln insgesamt 40 Kommunen am Landesprogramm „Kommu- nale Präventionsketten“ teil. Mit dem Wechsel der Landesregierung im Mai 2017 wurde das Programm „Kein Kind zurück- lassen“ umbenannt und trägt den Titel „Kommunale Präventionsketten“. Nach heutigem Sachstand wird das Landesprogramm zunächst bis Ende 2018 weitergeführt. Eine Presseinformation der Landesregierung NRW ist in der Anlage 1 beigefügt. Die Stadt Köln wird bis Ende 2018 im Projekt durch die Landeskoordinierungsstelle im Ministe- rium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI NRW) - getragen durch das „Institut für Soziale Arbeit (ISA) - unterstützt und begleitet. Am 21. Juni und am 21. September 2017 haben auf Leitungsebene der Verwaltung ausführli- che Planungsgespräche stattgefunden. Dabei wurden o erste Ideen für ein Leitbild entwickelt, o strategische Ziele erörtert und o das weitere Vorgehen diskutiert (siehe ausführlich Anlage 2, Hinweis: auf die dort 2 angeführten Anlagen wird im Kontext dieser Mitteilung verzichtet). Das aktuelle Arbeitsprogramm sieht die im Folgenden dargestellten Arbeitsschritte vor, die in 2018 realisiert werden sollen (vergleiche ausführlich Anlage 2, Seite 4). Situation (Schaubild) Die Verwaltung beabsichtigt, die politischen Gremien weiterhin über Aktivitäten im Rahmen des Landesprogramms „Kommunale Präventionsketten“ zu informieren. gez. Dr. Klein -
Anlage 1_Presseinformation_MKFFI_ 26.07.2017
PDF
Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.
26.07.2017 Seite 1 von 2 Staatskanzlei Pressestelle 40190 Düsseldorf Telefon 0211 837-1134 oder 1405 Telefax 0211 837-1144 presse@stk.nrw.de www.land.nrw Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen Presseinformation – 540/7/2017 Minister Stamp: Prävention flächendeckend und nachhaltig gut aufstellen Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration teilt mit: Die Landesregierung will die Prävention in Nordrhein-Westfalen flä- chendeckend stärken. Gemeinsam mit den Kommunen und Kreisen sol- len Unterstützungssysteme für Kinder, Jugendliche und Familien besser und dichter geknüpft werden. „Wir wollen durch integrierte Handlungs- ansätze tatsächliche Erfolge bei der Bekämpfung negativer Folgen von Kinderarmut erzielen. Dafür müssen wir in der Präventionsarbeit vom Projektcharakter wegkommen und sie stattdessen flächendeckend und nachhaltig gut aufstellen“, sagte Familienminister Joachim Stamp in Düsseldorf. Die von der vorherigen Landesregierung begonnene Initiative zum Auf- bau kommunaler Präventionsketten („Kein Kind zurücklassen!“) wird zunächst bis Ende 2018 umgesetzt, um die Ergebnisse zu evaluieren und eine konzeptionelle Weiterentwicklung vorzubereiten. Die Vorgän- gerregierung hatte den 40 beteiligten Kommunen zwar eine Teilnah- me bis zunächst Ende 2018 zugesagt, es aber versäumt, die notwendi- ge Finanzierung sicherzustellen. Dieser Mangel wurde nun kurzfristig behoben. Über diese Entscheidung wurden die kommunalen Spitzen und die Landräte in dieser Woche informiert. Für den Herbst plant das Familienministerium einen Erfahrungsaustausch mit den bisherigen Mo- dellkommunen. „Das Motto ‚Kein Kind zurücklassen!‘ hat Erwartungen geweckt, die so nicht erfüllt werden konnten. Ich möchte weniger blumi- ge Slogans, sondern schlicht eine positive Weiterentwicklung im Prä- ventionsbereich“, betonte Minister Stamp. Die kommenden Monate sollen genutzt werden, die präventive Unter- stützung von Kindern, Jugendlichen und Familien in Nordrhein- Westfalen systematisch zu bilanzieren. Auf der Grundlage der Ergeb- nisse werden 2018 Entscheidungen getroffen, wie die Landesregierung Seite 2 von 2 die Kommunen am besten in ihren Aktivitäten ab 2019 unterstützen kann. Enge Partner sollen hierbei die Kommunen und die Freie Wohl- fahrtspflege sein. Weitere Informationen: www.mkffi.nrw. Folgen Sie uns im Netz: Twitter: @chancennrw Facebook: Chancen NRW Instagram: chancen_nrw Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, Telefon 0211 837-2417. Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet- Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw -
Anlage 2_NDS_Kommunale Präventionsketten_21.09.2017
PDF
Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.
Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 2 Niederschrift Besprechungsgegenstand Folgeveranstaltung des Planungs- workshops zum Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" („Kein Kind zurücklassen“) mit ISA Münster Ort und Datum der Besprechung Stadthaus Deutz Westgebäude Raum 16 F 42, 21.09.2017 Dezernat für Bildung, Jugend und Sport Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung Stadthaus Deutz - Westgebäude Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln Auskunft Frau Steinebach, Zimmer 16C63a Telefon 0221 221-30693, Telefax 0221 221-21315 E-Mail: jana.steinebach@stadt-koeln.de Datum 11.10.2017 Teilnehmer/Teilnehmerinnen Fr. Dr. Klein IV Hr. Dr. Heinz OB/4 Hr. Siemens OB/4 Hr. Dr. Kreitsch OB/4 Fr. Zierold OB/3 Fr. Dr. Eulgem 53 Fr. Ramos 50 Fr. Fohlmeister 15 Hr. Schlanstedt V/3 Fr. Rennert V/3 Fr. Albrot 40 Fr. Scheunemann 02/4 Fr. Schäfer-Sikora 51 Fr. Rehberg 5001 Hr. Hamerski 5110 Hr. Pfeuffer IV/2 Fr. Steinebach IV/2 Herr Dr. Stolz Institut für Soziale Arbeit (ISA) Münster/ Landeskoordinierungsstelle MKFFI Frau Jasper Institut für Soziale Arbeit (ISA) Münster/ Landeskoordinierungsstelle MKFFI Herr Stelmaszyk Fachstelle für sozialraumorientierte Armutsbekämpfung (FSA) Gelsenkirchen Verteiler Hr. Dr. Rau V Fr. Baum V/1 Fr. Preßmar-Cuber OB Hr. Völlmecke 51 Fr. Heuer 40 Fr. Dr. Bunte 53 Hr. Santelmann 50 Fr. Hohenforst 02/9 Frau Scholz 15 Fr. Wallraff-Becker IV Inhalt Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich 1. Hintergrund und Ziele des Landesprogramm s „Kommunale Präventionsketten“ Frau Dr. Klein begrüßt die Teilnehmenden, insbesond ere die Gäste Frau Jasper und Herrn Dr. Stolz vom Institut für Soziale Arbeit (ISA) Münster/ Landeskoordinierungsstelle des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und I ntegra tion (MKFFI) sowie Herrn Stelmasz yk von der Fachstelle für sozialraumorientiert e Armutsbekämpfung (FSA) Gelsenkirchen, und skizziert eingangs Hintergrund und Zielsetzungen des Landesprogramms „Kommunale Präventionsketten“ Hintergrund • Der Verwaltungsvorstand hat am 26.04.2016 eine Teilnahme der Stadt Köln am Landesprogramm „Kein Kind zurücklassen“ (der neue Titel lautet „Kommunale 1 Typen: A = Aufgabe; B = Beschluss; I = Information - 2 - Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 3 Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich Präventionsketten“) befürwortet und beschlossen, ei ne Bewerbung auf den Aufruf des Landes vorzubereiten. Dieser Aufruf des Landes erfolgte am 06.09.2016. • Nach erfolgreicher Bewerbung gab es am 11.01.2017 die Bekanntgabe durch das Land , dass Köln zu den 22 Kommunen gehört, die neu in das Landesprogramm aufgenommen werden. • Am 22.03.2017 fand ein Auftaktgespräch der Oberbürgermeisterin mit der Landeskoordinierungsste lle statt, in der beide Seiten eine Zielverein barung zur Teilnahme am Programm mit wechselseitiger Selbstverpflichtung unterzeichneten. • Am 21.06.2017 fand bei KidS ein halbtätiger Planungsworkshop als Startschuss zur Umsetzung statt, in dem ein gemeinsames Grundverständnis im Entwurf von einem Präven tionsleitbild, von strategischen Zielen und von Umsetzungsstrukturen erarbeitet wurde. • Zwischenzeitlich war nicht ganz klar, wie sich die neue Landesregierung zum Programm stellt. Mit Schreiben vom 21.07.2017 an Frau Oberbürgermeisterin Reker hat Minister Dr. Stamp unterstrichen, dass das Thema Prävention der neuen Landesregierung überaus wichtig ist. Entsprechend werde das Land „Kein Kind zurücklassen “ unter dem neuen Titel „Kommunale Präventionsketten“ mindestens bis Ende 2018 fördern. Ziele • Die Verwaltung will ihre Bemühungen zur Förderung von Teilhabe-, Bildungs- und Gesundheitschancen von Kindern und Jugendlichen weiter systematisieren und sich dafür an dem von Seiten der Landeskoordinierungsstelle zur Verfügung gestellten Steuerungskreislauf b zw. Qualitätsrahmen orientieren. • Ganz konkret stellen sich drei Ziele im Rahmen des Landesprogramms: (1) Es soll ein Präventionsleitbild entwickelt werd en (2) Es geht um die Weiterentwicklung von Maßnahmen einer kommunalen Präventionskette bei gesamtkommunaler Steuerung und integrierter Planung. Im Ergebnis steht hier eine Aktionsplanung, die auf eine gute Bestandsaufnahme und auf strategische Ziele aufbaut. (3) Es sollen ein Präventionsmonitoring etabliert und Wirkungen fokussiert werden. • Inha ltlich bietet das Programm die große Chance, an aktuelle Fachdebatten zu Prävention und zur Gestalt ung von Teilhabe- und Bildungsstrukturen und - prozessen in Kommunen anzuschließen. • In taktischer Hinsicht zeigt sich verstärkt, dass k ommunale Gesamtkonzepte von Prävention und Teilhabe in Förderprogrammen von EU, Bund und Land als Fördervoraussetzungen formuliert werden. - 3 - Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 4 Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich 2. Stellenwert des Landesprogramms „Kommunale Präventionsketten“ im Kontext der städtischen Reformvorhaben. • Herr Dr. Heinz skizziert die zentralen Reformvorhaben der Stadt Köln, die Entwicklung einer Gesamtstrateg ie, eine umfassende Verwaltungsreform und eine verstärk te Bürgerbeteiligung. • In diesem „magischen Dreieck“ von gesamtstädtischer Strategie-, Struktur- und Partizipationsentwicklung stellt das Landesprogramm „Kommunale Präventionsketten“ einen wichtigen Mosaikstein dar und ist sehr unterstützungswert. • Es ergeben sich vielfältige Verbindungslinien: − Das „Dach“ für die Gesamtstrategieentwicklung der Stadt Köln stellen die „Kölner Perspe ktiven 2030“ dar. In der Erarbeitung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes kann das Landesprogramm insbesondere im Themenfeld „offenes Köln “, in dem es um gerechte Teilhabechancen geht, eine wichtige Rolle spielen. − Die Verwaltungsreform wird von de m grundlegenden Gedanken getragen, die Organisation, Zusammenarbeit und Abläufe weiter zu verbessern. Das Landesprogramm „Kommunale Präventionsketten“ ist grundlegend auf ämter- und dezernatsübergreifend angelegt. − Das Reformvorhaben Bürgerbeteiligung finde t schließlich seine Entsprechung darin, dass im Landesprogramm stark eine Beteiligungsorientierung akzentuiert wird. Der Gedanke, Einrichtungen und Fachkräfte sowie Adressaten, also Kinder, Jugendliche und Familien, adäquat zu beteiligen, is t ein wichtiger Qualitätsstandard. • Alles in allem „zahlt“ das Landesprogramm sehr star k in die gesamtstädtischen Reformvorhaben ein. 3. Auswertung des Planungsworkshops vom 21. Juni 2017 Frau Jasper stellt anhand einer Powerpoint-Präsenta tion eine Aufbereitung der Ergebnisse des Planungsworkshops vom 21.06.2017 im Hinblick auf ein Leitbild, die strategische Zielformulierung, die kommunale Steuerung und das kommunale Projektmanagement vor. Der grundlegende Qualitätsrahmen für den Auf- und Ausbau kommunaler Prävention sketten wird erläutert und der Stand der Stadt Köln im Prozess skizziert. • Siehe hierzu auch Anlage 1. - 4 - Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 5 Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich 4. Vereinbarungen zum weiteren Vorgehen sowie „smarte“ Zielformulierung konkreter Produkte zu r Umsetzung des Landesprogramms In der gemeinsamen Erörterung des Inputs seitens IS A Münster vereinbarten und diskutierten die Teilnehme r*innen folgende Punkte zum weiteren Vorgehen und zur Zielformulierung konkreter Produkte. (Hinweis: IV/2 hat sich erlaubt, an der einen oder anderen St elle, über die ganz konkreten Diskussionsergebnisse hinaus, noch kleine re Ergänzungen vorzunehmen) • Vergleiche für eine Übersicht zu den geplanten konkreten Produkten Anlage 2 (1) Informations-, Abstimmungs- und Steuerungsstruktur zum Landesprogramm • Die Teilnehmenden sind sich einig, dass es einer eigenen, flexiblen Steuerungsstruktur zur Umsetzung des Landesprogramms bedarf. • In diesem Zusammenhang wird ein kleines, gut arbeitsfähiges „Kernteam “ eingerichtet, dass die im Folgenden aufgeführten, konkreten Produkte (2) bis (9) erarbeitet. Zum Kernteam gehören IV/2 (kom munale Koordinierung des Landesprogramms, Moderation), V/3 , OB-4, 02- 4, 40, 50, 51, 52 und 53. Die betreffenden Dienststellen haben freundlicherweise im Gesprächstermin am 21.09. (bzw. im Fall von 52 schon vorab) ihr starkes Interesse erklärt , im Kernteam mitwirken zu wollen. Das Kernteam tagt auf Einladung von IV/2 in geeigneter, höherer Frequenz. • Die an dem Termin am 21.09. teilnehmenden Personen und Dienststellen bilden einen Steuerungskreis , in dem wesentliche Grundzüge des Programms sowie konkrete Produkte abschließend erörtert und abgestimmt werde n. Treffen des Steuerungskreises sind etwa dreimal jäh rlich vorgesehen. • In einer erweiterten Kooperations- und Abstimmungsstruktur finden sich z.B. wichtige Vertreter*innen der Stadtgesellschaft. Um diese zu erreichen, soll vor allem auf schon bestehende Krei se, wie z.B. AK 80, LIGA- Treffen, Treffen mit Bezirksregierung Köln im Lenkungskreis Regionale Bildungslandschaft abgestellt werden. • Es ergibt sich insgesamt ein Bild einer Informatio ns-, Abstimmungs- und Steuerungsstruktur mit drei konzentrischen Kreisen , die je nach konkreter Fragestellung flexibel aktiviert werden - 5 - Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 6 Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich • vergleiche Anlage 3 (2) Entwicklung eines Leitbildes zur Förderung der Teilhabechancen von Kindern, Jugendlichen und Familien in Köln („Präventionsleitbild“) • Die Teilnehmer*innen stellen fest, dass im Planungsworkshop vom 21.06. schon sehr wichtige Vorarbeiten zu einem orientierenden Leitbildentwurf geleistet wurden. Die Systematisierungen seitens ISA Münster im Nachgang des Planungsworkshops werden sehr begrüßt und gelobt. • Hinsichtlich der grundlegenden Strukturierung eines Leitbildes legen die Teilnehmer*innen fest (siehe Anlage 4), dass − Leitsätze entwickelt und jeweils mit Erfolgsfaktor en hinterlegt werden, − jeder Erfolgsfaktor regelmäßig (z.B. einmal jährlic h) auf einer Skala von 0% bis 100% hinsichtlich seines aktuellen Umsetzungsgrades in Köln bewertet wird, − aus dieser Bewertung Maßnahmen abgeleitet werden, denen wiederum Indikatoren zugeordnet werden. • vergleiche Anlage 4 • Auf dieser Grundlage erstellt IV/2 einen ersten Vorschlag/Entwurf und bringt diesen in das Kernteam ein. • Hinsichtlich der Indikatorenentwicklung bietet Herr Stelmaszyk die Unterstützung der FSA Gelsenkirchen an. (3) Visualisierung der bestehenden gesamtstädtischen Struktur von Lenkungs- und Arbeitskreisen mit Querverbindungen zum Landesprogramm • Die Teilnehmer*innen sind sich einig, dass die Realisierung einer flexiblen Steuerungsstruktur für das Landesprogramm „Kommunale Präventionsketten“ eine gute Vernetzung mit anderen bestehenden Lenkungs- und Arbeitskreisen benötigt, um Synergien zu heben und Doppelarbeiten zu vermeiden. • Vor diesem Hintergrund besteht eine weitere, erste Aufgabe des Kernteams darin, das komplexe System von gesamtstädtischen Kr eisen zu visualisieren und geeignete Verfahrensweisen abzustimmen, damit ein adäquater Informationsfluss gewährleistet wird. Andiskutiert wurde z.B. der Austausch von Niederschriften. - 6 - Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 7 Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich (4) Visualisierung der bestehenden Präventionskette (ge gen Kinder-, Jugend- und Familienarmut) in Köln • Das Bild der „Präventionskette“ stellt auf die Gesa mtheit der (präventiv wirkenden) Maßnahmen zur Teilhabeförderung von Kindern, Jugendlichen und Familien entlang des Lebenslaufs von jungen Mensche n und entlang von Settings ab. • Um die Güte der bestehenden Präventionskette in Köl n beurteilen zu können, ist in einem ersten Schritt e ine Visualisierung der Ist-Situation hilfreich . Eine wichtige Aufgabe besteht daher in der Erstellung eines geeigneten Schaubilds, das Auskunft über zentrale Maßnahmenprogramme, wie z.B. die Frühen Hilfen oder KAOA etc. und ihrer Verortung entlang der Präventionskette gibt. (5) Stärken-Schwächen- Analyse der bestehenden Präventionskette in Köln • Auf der Grundlage einer Visualisierung der bestehen den Präventionskette sollen mithilfe einer SWOT- Analyse Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken der bestehenden Präventionskette in Köln diskutiert werden. • Im Ergebnis soll ein Bild von Lücken und ggf. Dopplungen bzw. Vernetzungsmöglichkeiten entstehen. • Aus dieser Analyse und abgeleitet aus dem Präventionsleitbild (siehe oben unter (2.) sollen geeignete Maßnahmen zur (weiter verbesserten) Förderung von Teilhabechancen abgeleitet werden. • In diesem Z usammenhang kann auch diskutiert werden, ob, und inwieweit neuere, innovative Maßnahmen, die in anderen Kommunen erprobt werden, wie z.B. Familiengrundschulen, Kita-Sozialarbeit etc., auch in Köln sinnvoll sein könnten. (6) Realisierung und Umsetzung eines Pr äventionsmonitorings (Festlegung Indikatorenset und Berichterstattung) • Als weiteres konkretes Produkt soll ein Präventionsmonitoring etabliert werden, das sich harmonisch in die Arbeiten 15 an einem Stadtentwicklungsmonitoring und die Arbeiten 20 im Bereich der wirkungsorientierten Steuerung einfügt. • Gedacht ist zum einen an sozialräumliche Analysen, die die Funktion eines datengestützten Frühwarnsystems erfüllen, und die Frage beantworten, wo, kleinräumig im Stadtgebiet, beson dere Bedarfslagen zur Förderung von Kindern, Jugendlichen und Familien bestehen bzw. si ch entwickeln. In diesem Zusammenhang soll nach Möglichkeit das seitens der Stadt Gelsenkirchen - 7 - Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 8 Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich praktizierte, sehr interessante Präventionsmonitoring auf Adaptionsmöglic hkeiten hin betrachtet werden. Auf dieser Basis könnte zukünftig, z.B. jährlich, ein Kinderarmutsbericht auf sozialräumlicher Ebene erst ellt werden. • Zum anderen geht es um die Entwicklung von Indikatoren, die anzeigen, inwieweit Maßnahmen zur Teilhabeförderung erfolgreich/wirksam sind . Die hier (mit Unterstützung der FSA) zu entwickelnden Indikatoren sind in die Struktur des Präventionsleitbildes einzupassen (siehe oben unter 2.) (7) Festlegung von 1-2 Veedeln für vertiefte Datena nalysen (und ggf. Visualisieru ng und Analyse teilräumlicher Präventionskette) • Die Teilnehmenden sind sich einig, dass es ergänzend zu der hier im Vordergrund stehenden, gesamtstädtische n Präventionsstrategie einer „Spiegelung“ in die Veed el bedarf. • Aufgrund der bestehenden Verbindungs linien zu den Programmen „Starke Veedel – starkes Köln“ bzw. „Lebenswerte Veedel“ wird vereinbart, zu einem geeigneten Zeitpunkt ein bis zwei lebenswerte Veedel modellhaft auszusuchen, um erstens vertiefte Datenanalysen zu Bedarfslagen vorzunehmen und zweitens Besonderheiten der spezifischen teilräumli chen Präventionskette zu analysieren. (8) Bilanzierung der „alten“ Maßnahmen zur Förderung vo n Teilhabechancen aus Handlungskonzept gegen die Folgen von Kinderarmut 2010 • Die Verwaltung hat in 2010 ein Handlungskonzept gegen die Folgen von Kinderarmut erstellt, welches durch die Umsetzung des Landesprogramms „Kommunale Präventionsketten“ aktualisiert werden soll. • Als Anlage eines neuen Handlungskonzeptes wird eine tabellarische Kurzbilanzierung der „alten“ Maßnahme n vorgesehen. (9) Formulierung eines Aktionsplans/ Handlungskonzeptes mit konkreten Maßnahmenvorschlägen (Beschluss- vorlage für die politischen Gremien) • Die vorgehend genannten „Produkte“ (1) bis (8) sollen in 2018 zu einem aktualisierten Handlungskonzept zur Förderung von Teilhabechancen von Kindern, Jugendlichen und Familien in Köln zusammen gefasst und mit konkreten Maßnahmenvorschlägen zur Weiterentwicklung der Präventionskette versehen werden. - 8 - Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich • Diese(s) Aktionsplanung/Handlungskonzept ist das zentrale, „sinnlich wahrnehmbare“ Produkt zur Umsetzung des Landesprogramms. (10) Information der politischen Gremien und Öffentlichkeitsarbeit • IV/2 sieht vor, die politischen Gremien bis zum Jahresende 2017 in Form einer Mitteilung ausführlich übe r den aktuellen Stand des Landesprogramms „Kommunale Präventionsketten“ in Köln zu informieren. • Daneben soll die Öffentlichkeitsarbeit zum Programm in geeigneter Form intensiviert werden. In einem erste n Schritt ist in Verbindung mit der geplanten aktuali s ierten Mitteilung in die politischen Gremien eine ausführl iche Presseinformation vorgesehen. 5. Nächste Schritte: • Das „Kernteam“ trifft sich am 10.11.2017, 09:00 Uh r und erörtert − einen ersten Entwurf für ein Präventionsleitbild, − die bestehende Struktur von Lenkungs- und Arbeitskreisen und − einen ersten Entwurf zur Visualisierung der Präventionskette in Köln. Gez. Steinebach/Pfeuffer
Beratungsverlauf
-
27.11.2017
Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 5.9, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
14.12.2017
TOP 17.2, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen -
14.12.2017 zuletzt
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.3, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen
Zur Rückmeldung speichern wir nur Ihre Antwort, die Seite und den Tag. Eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht, und wir setzen kein Cookie. Mehr zum Datenschutz