3345/2017
Aktueller Sachstand über die Teilnahme der Stadt Köln am Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten".
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Anlage 2_NDS_Kommunale Präventionsketten_21.09.2017
17306 Zeichen
Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 2
Niederschrift
Besprechungsgegenstand
Folgeveranstaltung des Planungs-
workshops zum Landesprogramm
"Kommunale Präventionsketten" („Kein
Kind zurücklassen“) mit ISA Münster
Ort und Datum der Besprechung
Stadthaus Deutz Westgebäude
Raum 16 F 42, 21.09.2017
Dezernat für Bildung, Jugend und Sport
Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung
Stadthaus Deutz - Westgebäude
Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln
Auskunft Frau Steinebach, Zimmer 16C63a
Telefon 0221 221-30693, Telefax 0221 221-21315
E-Mail: jana.steinebach@stadt-koeln.de
Datum
11.10.2017
Teilnehmer/Teilnehmerinnen
Fr. Dr. Klein IV
Hr. Dr. Heinz OB/4
Hr. Siemens OB/4
Hr. Dr. Kreitsch OB/4
Fr. Zierold OB/3
Fr. Dr. Eulgem 53
Fr. Ramos 50
Fr. Fohlmeister 15
Hr. Schlanstedt V/3
Fr. Rennert V/3
Fr. Albrot 40
Fr. Scheunemann 02/4
Fr. Schäfer-Sikora 51
Fr. Rehberg 5001
Hr. Hamerski 5110
Hr. Pfeuffer IV/2
Fr. Steinebach IV/2
Herr Dr. Stolz
Institut für Soziale Arbeit (ISA) Münster/ Landeskoordinierungsstelle MKFFI
Frau Jasper Institut für Soziale Arbeit (ISA) Münster/ Landeskoordinierungsstelle MKFFI
Herr Stelmaszyk Fachstelle für sozialraumorientierte Armutsbekämpfung (FSA) Gelsenkirchen
Verteiler
Hr. Dr. Rau V
Fr. Baum V/1
Fr. Preßmar-Cuber OB
Hr. Völlmecke 51
Fr. Heuer 40
Fr. Dr. Bunte 53
Hr. Santelmann 50
Fr. Hohenforst 02/9
Frau Scholz 15
Fr. Wallraff-Becker IV
Inhalt
Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich
1. Hintergrund und Ziele des Landesprogramm s
„Kommunale Präventionsketten“
Frau Dr. Klein begrüßt die Teilnehmenden, insbesond ere
die
Gäste Frau Jasper und Herrn Dr. Stolz vom Institut für
Soziale Arbeit (ISA) Münster/ Landeskoordinierungsstelle des
Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und I ntegra tion
(MKFFI) sowie Herrn Stelmasz yk von der Fachstelle für
sozialraumorientiert e Armutsbekämpfung (FSA)
Gelsenkirchen, und skizziert eingangs Hintergrund und
Zielsetzungen des Landesprogramms „Kommunale
Präventionsketten“
Hintergrund
• Der Verwaltungsvorstand hat am 26.04.2016 eine
Teilnahme der Stadt Köln am Landesprogramm „Kein Kind
zurücklassen“ (der neue Titel lautet „Kommunale
1 Typen: A = Aufgabe; B = Beschluss; I = Information
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Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 3
Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich
Präventionsketten“) befürwortet und beschlossen, ei ne
Bewerbung auf den Aufruf des Landes vorzubereiten.
Dieser Aufruf des Landes erfolgte am 06.09.2016.
• Nach erfolgreicher Bewerbung gab es am 11.01.2017 die
Bekanntgabe durch das Land , dass Köln zu den 22
Kommunen gehört, die neu in das Landesprogramm
aufgenommen werden.
• Am 22.03.2017 fand ein Auftaktgespräch der
Oberbürgermeisterin mit der Landeskoordinierungsste lle
statt, in der beide Seiten eine Zielverein barung zur
Teilnahme am Programm mit wechselseitiger
Selbstverpflichtung unterzeichneten.
• Am 21.06.2017 fand bei KidS ein halbtätiger
Planungsworkshop als Startschuss zur Umsetzung statt, in
dem ein gemeinsames Grundverständnis im Entwurf von
einem Präven tionsleitbild, von strategischen Zielen und
von Umsetzungsstrukturen erarbeitet wurde.
• Zwischenzeitlich war nicht ganz klar, wie sich die neue
Landesregierung zum Programm stellt. Mit Schreiben vom
21.07.2017 an Frau Oberbürgermeisterin Reker hat
Minister Dr. Stamp unterstrichen, dass das Thema
Prävention der neuen Landesregierung überaus wichtig ist.
Entsprechend werde das Land „Kein Kind zurücklassen “
unter dem neuen Titel „Kommunale Präventionsketten“
mindestens bis Ende 2018 fördern.
Ziele
• Die Verwaltung will ihre Bemühungen zur Förderung von
Teilhabe-, Bildungs- und Gesundheitschancen von Kindern
und Jugendlichen weiter systematisieren und sich dafür an
dem von Seiten der Landeskoordinierungsstelle zur
Verfügung gestellten Steuerungskreislauf b zw.
Qualitätsrahmen orientieren.
• Ganz konkret stellen sich drei Ziele im Rahmen des
Landesprogramms:
(1) Es soll ein Präventionsleitbild entwickelt werd en
(2) Es geht um die Weiterentwicklung von Maßnahmen
einer kommunalen Präventionskette bei
gesamtkommunaler Steuerung und integrierter
Planung. Im Ergebnis steht hier eine Aktionsplanung,
die auf eine gute Bestandsaufnahme und auf
strategische Ziele aufbaut.
(3) Es sollen ein Präventionsmonitoring etabliert und
Wirkungen fokussiert werden.
• Inha ltlich bietet das Programm die große Chance, an
aktuelle Fachdebatten zu Prävention und zur Gestalt ung
von Teilhabe- und Bildungsstrukturen und - prozessen in
Kommunen anzuschließen.
• In taktischer Hinsicht zeigt sich verstärkt, dass k ommunale
Gesamtkonzepte von Prävention und Teilhabe in
Förderprogrammen von EU, Bund und Land als
Fördervoraussetzungen formuliert werden.
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Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 4
Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich
2. Stellenwert
des Landesprogramms „Kommunale
Präventionsketten“ im Kontext der städtischen
Reformvorhaben.
• Herr Dr. Heinz skizziert die zentralen Reformvorhaben
der Stadt Köln, die Entwicklung einer Gesamtstrateg ie,
eine umfassende Verwaltungsreform und eine verstärk te
Bürgerbeteiligung.
• In diesem „magischen Dreieck“ von gesamtstädtischer
Strategie-, Struktur- und Partizipationsentwicklung stellt
das Landesprogramm „Kommunale Präventionsketten“
einen wichtigen Mosaikstein dar und ist sehr
unterstützungswert.
• Es ergeben sich vielfältige Verbindungslinien:
− Das „Dach“ für die Gesamtstrategieentwicklung der
Stadt Köln stellen die „Kölner Perspe ktiven 2030“ dar.
In der Erarbeitung eines integrierten
Stadtentwicklungskonzeptes kann das
Landesprogramm insbesondere im Themenfeld
„offenes Köln “, in dem es um gerechte
Teilhabechancen geht, eine wichtige Rolle spielen.
− Die Verwaltungsreform wird von de m grundlegenden
Gedanken getragen, die Organisation,
Zusammenarbeit und Abläufe weiter zu verbessern.
Das Landesprogramm „Kommunale
Präventionsketten“ ist grundlegend auf ämter- und
dezernatsübergreifend angelegt.
− Das Reformvorhaben Bürgerbeteiligung finde t
schließlich seine Entsprechung darin, dass im
Landesprogramm stark eine Beteiligungsorientierung
akzentuiert wird. Der Gedanke, Einrichtungen und
Fachkräfte sowie Adressaten, also Kinder,
Jugendliche und Familien, adäquat zu beteiligen, is t
ein wichtiger Qualitätsstandard.
• Alles in allem „zahlt“ das Landesprogramm sehr star k in
die gesamtstädtischen Reformvorhaben ein.
3. Auswertung des Planungsworkshops vom 21. Juni
2017
Frau Jasper stellt anhand einer Powerpoint-Präsenta tion eine
Aufbereitung der Ergebnisse des Planungsworkshops vom
21.06.2017 im Hinblick auf ein Leitbild, die strategische
Zielformulierung, die kommunale Steuerung und das
kommunale Projektmanagement vor. Der grundlegende
Qualitätsrahmen für den Auf- und Ausbau kommunaler
Prävention sketten wird erläutert und der Stand der Stadt Köln
im Prozess skizziert.
• Siehe hierzu auch Anlage 1.
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Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 5
Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich
4. Vereinbarungen zum weiteren Vorgehen sowie
„smarte“ Zielformulierung konkreter Produkte zu r
Umsetzung des Landesprogramms
In der gemeinsamen Erörterung des Inputs seitens IS A
Münster vereinbarten und diskutierten die Teilnehme r*innen
folgende Punkte zum weiteren Vorgehen und zur
Zielformulierung konkreter Produkte. (Hinweis: IV/2 hat sich
erlaubt, an der einen oder anderen St elle, über die ganz
konkreten Diskussionsergebnisse hinaus, noch kleine re
Ergänzungen vorzunehmen)
• Vergleiche für eine Übersicht zu den geplanten
konkreten
Produkten Anlage 2
(1) Informations-, Abstimmungs- und Steuerungsstruktur
zum Landesprogramm
• Die Teilnehmenden sind sich einig, dass es einer
eigenen, flexiblen Steuerungsstruktur zur Umsetzung des
Landesprogramms bedarf.
• In diesem Zusammenhang wird ein kleines, gut
arbeitsfähiges „Kernteam “ eingerichtet, dass die im
Folgenden aufgeführten, konkreten Produkte (2) bis (9)
erarbeitet. Zum Kernteam gehören IV/2 (kom munale
Koordinierung des Landesprogramms, Moderation), V/3 ,
OB-4, 02- 4, 40, 50, 51, 52 und 53. Die betreffenden
Dienststellen haben freundlicherweise im
Gesprächstermin am 21.09. (bzw. im Fall von 52 schon
vorab) ihr starkes Interesse erklärt , im Kernteam
mitwirken zu wollen. Das Kernteam tagt auf Einladung
von IV/2 in geeigneter, höherer Frequenz.
• Die an dem Termin am 21.09. teilnehmenden Personen
und Dienststellen bilden einen Steuerungskreis , in dem
wesentliche Grundzüge des Programms sowie konkrete
Produkte abschließend erörtert und abgestimmt werde n.
Treffen des Steuerungskreises sind etwa dreimal jäh rlich
vorgesehen.
• In einer erweiterten Kooperations- und
Abstimmungsstruktur finden sich z.B. wichtige
Vertreter*innen der Stadtgesellschaft. Um diese zu
erreichen, soll vor allem auf schon bestehende Krei se,
wie z.B. AK 80, LIGA- Treffen, Treffen mit
Bezirksregierung Köln im Lenkungskreis Regionale
Bildungslandschaft abgestellt werden.
• Es ergibt sich insgesamt ein Bild einer Informatio ns-,
Abstimmungs- und Steuerungsstruktur mit drei
konzentrischen Kreisen , die je nach konkreter
Fragestellung flexibel aktiviert werden
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Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 6
Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich
• vergleiche Anlage 3
(2) Entwicklung eines Leitbildes zur Förderung der
Teilhabechancen von Kindern, Jugendlichen und
Familien in Köln („Präventionsleitbild“)
• Die Teilnehmer*innen stellen fest, dass im
Planungsworkshop vom 21.06. schon sehr wichtige
Vorarbeiten zu einem orientierenden Leitbildentwurf
geleistet wurden. Die Systematisierungen seitens ISA
Münster im Nachgang des Planungsworkshops werden
sehr begrüßt und gelobt.
• Hinsichtlich der grundlegenden Strukturierung eines
Leitbildes legen die Teilnehmer*innen fest (siehe Anlage
4), dass
− Leitsätze entwickelt und jeweils mit Erfolgsfaktor en
hinterlegt werden,
− jeder Erfolgsfaktor regelmäßig (z.B. einmal jährlic h)
auf einer Skala von 0% bis 100% hinsichtlich seines
aktuellen Umsetzungsgrades in Köln bewertet wird,
− aus dieser Bewertung Maßnahmen abgeleitet werden,
denen wiederum Indikatoren zugeordnet werden.
• vergleiche Anlage 4
• Auf dieser Grundlage erstellt IV/2 einen ersten
Vorschlag/Entwurf und bringt diesen in das Kernteam ein.
• Hinsichtlich der Indikatorenentwicklung bietet Herr
Stelmaszyk die Unterstützung der FSA Gelsenkirchen an.
(3) Visualisierung der bestehenden gesamtstädtischen
Struktur von Lenkungs- und Arbeitskreisen mit
Querverbindungen zum Landesprogramm
• Die Teilnehmer*innen sind sich einig, dass die
Realisierung einer flexiblen Steuerungsstruktur für das
Landesprogramm „Kommunale Präventionsketten“ eine
gute Vernetzung mit anderen bestehenden Lenkungs-
und Arbeitskreisen benötigt, um Synergien zu heben und
Doppelarbeiten zu vermeiden.
• Vor diesem Hintergrund besteht eine weitere, erste
Aufgabe des Kernteams darin, das komplexe System von
gesamtstädtischen Kr eisen zu visualisieren und
geeignete Verfahrensweisen abzustimmen, damit ein
adäquater Informationsfluss gewährleistet wird.
Andiskutiert wurde z.B. der Austausch von
Niederschriften.
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Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 7
Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich
(4) Visualisierung der bestehenden Präventionskette (ge gen
Kinder-, Jugend- und Familienarmut) in Köln
• Das Bild der „Präventionskette“ stellt auf die Gesa mtheit
der (präventiv wirkenden) Maßnahmen zur
Teilhabeförderung von Kindern, Jugendlichen und
Familien entlang des Lebenslaufs von jungen Mensche n
und entlang von Settings ab.
• Um die Güte der bestehenden Präventionskette in Köl n
beurteilen zu können, ist in einem ersten Schritt e ine
Visualisierung der Ist-Situation hilfreich . Eine wichtige
Aufgabe besteht daher in der Erstellung eines geeigneten
Schaubilds, das Auskunft über zentrale
Maßnahmenprogramme, wie z.B. die Frühen Hilfen oder
KAOA etc. und ihrer Verortung entlang der
Präventionskette gibt.
(5) Stärken-Schwächen-
Analyse der bestehenden
Präventionskette in Köln
• Auf der Grundlage einer Visualisierung der bestehen den
Präventionskette sollen mithilfe einer SWOT- Analyse
Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken der
bestehenden Präventionskette in Köln diskutiert werden.
• Im Ergebnis soll ein Bild von Lücken und ggf.
Dopplungen bzw. Vernetzungsmöglichkeiten entstehen.
• Aus dieser Analyse und abgeleitet aus dem
Präventionsleitbild (siehe oben unter (2.) sollen geeignete
Maßnahmen zur (weiter verbesserten) Förderung von
Teilhabechancen abgeleitet werden.
• In diesem Z usammenhang kann auch diskutiert werden,
ob, und inwieweit neuere, innovative Maßnahmen, die in
anderen Kommunen erprobt werden, wie z.B.
Familiengrundschulen, Kita-Sozialarbeit etc., auch in Köln
sinnvoll sein könnten.
(6)
Realisierung und Umsetzung eines
Pr äventionsmonitorings (Festlegung Indikatorenset und
Berichterstattung)
• Als weiteres konkretes Produkt soll ein
Präventionsmonitoring etabliert werden, das sich
harmonisch in die Arbeiten 15 an einem
Stadtentwicklungsmonitoring und die Arbeiten 20 im
Bereich der wirkungsorientierten Steuerung einfügt.
• Gedacht ist zum einen an sozialräumliche Analysen, die
die Funktion eines datengestützten Frühwarnsystems
erfüllen, und die Frage beantworten, wo, kleinräumig im
Stadtgebiet, beson dere Bedarfslagen zur Förderung von
Kindern, Jugendlichen und Familien bestehen bzw. si ch
entwickeln. In diesem Zusammenhang soll nach
Möglichkeit das seitens der Stadt Gelsenkirchen
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Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster / 8
Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich
praktizierte, sehr interessante Präventionsmonitoring auf
Adaptionsmöglic hkeiten hin betrachtet werden. Auf dieser
Basis könnte zukünftig, z.B. jährlich, ein
Kinderarmutsbericht auf sozialräumlicher Ebene erst ellt
werden.
• Zum anderen geht es um die Entwicklung von
Indikatoren, die anzeigen, inwieweit Maßnahmen zur
Teilhabeförderung erfolgreich/wirksam sind . Die hier (mit
Unterstützung der FSA) zu entwickelnden Indikatoren
sind in die Struktur des Präventionsleitbildes einzupassen
(siehe oben unter 2.)
(7) Festlegung von 1-2 Veedeln für vertiefte Datena nalysen
(und ggf. Visualisieru ng und Analyse teilräumlicher
Präventionskette)
• Die Teilnehmenden sind sich einig, dass es ergänzend zu
der hier im Vordergrund stehenden, gesamtstädtische n
Präventionsstrategie einer „Spiegelung“ in die Veed el
bedarf.
• Aufgrund der bestehenden Verbindungs linien zu den
Programmen „Starke Veedel – starkes Köln“ bzw.
„Lebenswerte Veedel“ wird vereinbart, zu einem
geeigneten Zeitpunkt ein bis zwei lebenswerte Veedel
modellhaft auszusuchen, um erstens vertiefte
Datenanalysen zu Bedarfslagen vorzunehmen und
zweitens Besonderheiten der spezifischen teilräumli chen
Präventionskette zu analysieren.
(8) Bilanzierung der „alten“ Maßnahmen zur Förderung vo n
Teilhabechancen aus Handlungskonzept gegen die
Folgen von Kinderarmut 2010
• Die Verwaltung hat in 2010 ein Handlungskonzept gegen
die Folgen von Kinderarmut erstellt, welches durch die
Umsetzung des Landesprogramms „Kommunale
Präventionsketten“ aktualisiert werden soll.
• Als Anlage eines neuen Handlungskonzeptes wird eine
tabellarische Kurzbilanzierung der „alten“ Maßnahme n
vorgesehen.
(9) Formulierung eines Aktionsplans/ Handlungskonzeptes
mit konkreten Maßnahmenvorschlägen (Beschluss-
vorlage für die politischen Gremien)
• Die vorgehend genannten „Produkte“ (1) bis (8)
sollen in
2018 zu einem aktualisierten Handlungskonzept zur
Förderung von Teilhabechancen von Kindern,
Jugendlichen und Familien in Köln zusammen gefasst
und mit konkreten Maßnahmenvorschlägen zur
Weiterentwicklung der Präventionskette versehen
werden.
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Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" mit ISA Münster
Nr. Typ 1 Beschreibung Termin Verantwortlich
• Diese(s) Aktionsplanung/Handlungskonzept ist das
zentrale, „sinnlich wahrnehmbare“ Produkt zur
Umsetzung des Landesprogramms.
(10) Information der politischen Gremien und
Öffentlichkeitsarbeit
•
IV/2 sieht vor, die politischen Gremien bis zum
Jahresende 2017 in Form einer Mitteilung ausführlich
übe r den aktuellen Stand des Landesprogramms
„Kommunale Präventionsketten“ in Köln zu informieren.
• Daneben soll die Öffentlichkeitsarbeit zum Programm in
geeigneter Form intensiviert werden. In einem erste n
Schritt ist in Verbindung mit der geplanten aktuali s ierten
Mitteilung in die politischen Gremien eine ausführl iche
Presseinformation vorgesehen.
5. Nächste Schritte:
• Das „Kernteam“ trifft sich am 10.11.2017, 09:00 Uh r und
erörtert
− einen ersten Entwurf für ein Präventionsleitbild,
− die bestehende Struktur von Lenkungs-
und
Arbeitskreisen und
− einen ersten Entwurf zur Visualisierung der
Präventionskette in Köln.
Gez. Steinebach/Pfeuffer
Mitteilung Ausschuss
2488 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/IV/2 Vorlagen-Nummer 20.11.2017 3345/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 27.11.2017 Jugendhilfeausschuss 28.11.2017 Integrationsrat 04.12.2017 Gesundheitsausschuss 12.12.2017 Stadtentwicklungsausschuss 14.12.2017 Ausschuss Soziales und Senioren 14.12.2017 Aktueller Sachstand zur Teilnahme der Stadt Köln am Landesprogramm "Kommunale Präventionsketten" (früher „Kein Kind zurücklassen. Kommunen in NRW beugen vor“). Im Januar und im März 2017 hat die Verwaltung die politischen Gremien über die Teilnahme am Lan- desprogramm „Kommunale Präventionsketten“ (früher „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“) und deren Sachstand informiert (vergleiche Session 0149/2017 und 0717/2017). Nach diesen Informationen soll nun ein aktualisierter Sachstand dargestellt und ein Ausblick auf 2018 gegeben werden. Die wichtigsten Informationen im Überblick Seit Anfang 2017 nehmen mit Köln insgesamt 40 Kommunen am Landesprogramm „Kommu- nale Präventionsketten“ teil. Mit dem Wechsel der Landesregierung im Mai 2017 wurde das Programm „Kein Kind zurück- lassen“ umbenannt und trägt den Titel „Kommunale Präventionsketten“. Nach heutigem Sachstand wird das Landesprogramm zunächst bis Ende 2018 weitergeführt. Eine Presseinformation der Landesregierung NRW ist in der Anlage 1 beigefügt. Die Stadt Köln wird bis Ende 2018 im Projekt durch die Landeskoordinierungsstelle im Ministe- rium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI NRW) - getragen durch das „Institut für Soziale Arbeit (ISA) - unterstützt und begleitet. Am 21. Juni und am 21. September 2017 haben auf Leitungsebene der Verwaltung ausführli- che Planungsgespräche stattgefunden. Dabei wurden o erste Ideen für ein Leitbild entwickelt, o strategische Ziele erörtert und o das weitere Vorgehen diskutiert (siehe ausführlich Anlage 2, Hinweis: auf die dort 2 angeführten Anlagen wird im Kontext dieser Mitteilung verzichtet). Das aktuelle Arbeitsprogramm sieht die im Folgenden dargestellten Arbeitsschritte vor, die in 2018 realisiert werden sollen (vergleiche ausführlich Anlage 2, Seite 4). Situation (Schaubild) Die Verwaltung beabsichtigt, die politischen Gremien weiterhin über Aktivitäten im Rahmen des Landesprogramms „Kommunale Präventionsketten“ zu informieren. gez. Dr. Klein
Anlage 1_Presseinformation_MKFFI_ 26.07.2017
2752 Zeichen
26.07.2017 Seite 1 von 2 Staatskanzlei Pressestelle 40190 Düsseldorf Telefon 0211 837-1134 oder 1405 Telefax 0211 837-1144 presse@stk.nrw.de www.land.nrw Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen Presseinformation – 540/7/2017 Minister Stamp: Prävention flächendeckend und nachhaltig gut aufstellen Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration teilt mit: Die Landesregierung will die Prävention in Nordrhein-Westfalen flä- chendeckend stärken. Gemeinsam mit den Kommunen und Kreisen sol- len Unterstützungssysteme für Kinder, Jugendliche und Familien besser und dichter geknüpft werden. „Wir wollen durch integrierte Handlungs- ansätze tatsächliche Erfolge bei der Bekämpfung negativer Folgen von Kinderarmut erzielen. Dafür müssen wir in der Präventionsarbeit vom Projektcharakter wegkommen und sie stattdessen flächendeckend und nachhaltig gut aufstellen“, sagte Familienminister Joachim Stamp in Düsseldorf. Die von der vorherigen Landesregierung begonnene Initiative zum Auf- bau kommunaler Präventionsketten („Kein Kind zurücklassen!“) wird zunächst bis Ende 2018 umgesetzt, um die Ergebnisse zu evaluieren und eine konzeptionelle Weiterentwicklung vorzubereiten. Die Vorgän- gerregierung hatte den 40 beteiligten Kommunen zwar eine Teilnah- me bis zunächst Ende 2018 zugesagt, es aber versäumt, die notwendi- ge Finanzierung sicherzustellen. Dieser Mangel wurde nun kurzfristig behoben. Über diese Entscheidung wurden die kommunalen Spitzen und die Landräte in dieser Woche informiert. Für den Herbst plant das Familienministerium einen Erfahrungsaustausch mit den bisherigen Mo- dellkommunen. „Das Motto ‚Kein Kind zurücklassen!‘ hat Erwartungen geweckt, die so nicht erfüllt werden konnten. Ich möchte weniger blumi- ge Slogans, sondern schlicht eine positive Weiterentwicklung im Prä- ventionsbereich“, betonte Minister Stamp. Die kommenden Monate sollen genutzt werden, die präventive Unter- stützung von Kindern, Jugendlichen und Familien in Nordrhein- Westfalen systematisch zu bilanzieren. Auf der Grundlage der Ergeb- nisse werden 2018 Entscheidungen getroffen, wie die Landesregierung Seite 2 von 2 die Kommunen am besten in ihren Aktivitäten ab 2019 unterstützen kann. Enge Partner sollen hierbei die Kommunen und die Freie Wohl- fahrtspflege sein. Weitere Informationen: www.mkffi.nrw. Folgen Sie uns im Netz: Twitter: @chancennrw Facebook: Chancen NRW Instagram: chancen_nrw Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, Telefon 0211 837-2417. Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet- Adresse der Landesregierung http://www.land.nrw
Beratungsverlauf (6)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3345/2017
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 20.11.2017
- Erstellt
- 02.11.2017 11:26