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2435/2022

Medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen in Köln - Jahresbericht 2021

Mitteilung Ausschuss 15.08.2022

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Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Jahresbericht MMD 2021 (003)

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

1518 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/53 
 
Vorlagen-Nummer 15.08.2022 
 2435/2022 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren 18.08.2022 
Gesundheitsausschuss 23.08.2022 
 
Medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen in Köln - Jahresbericht 2021 
Der Mobile Medizinische Dienst (MMD) des Gesundheitsamtes der Stadt Köln bietet seit mehr als 25 
Jahren eine medizinische Grundversorgung für Menschen, die unter der Bedingung der Wohnungslo-
sigkeit leben. 
 
Mit dem nun vorliegenden Jahresbericht 2021 werden unter anderem die Auswirkungen der Corona-
Pandemie auf die Arbeit des MMD beleuchtet. Beispielsweise ist auch unter den erschwerten Be-
dingungen im zweiten Jahr der Corona -Pandemie das Behandlungsangebot in vollem Umfang 
aufrechterhalten worden. Als wichtige präventivmedizinische Maßnahme werden Schutzimpfun-
gen durchgeführt. Im Jahr 2021 wurden ins gesamt 500 Patient*innen geimpft. Im Vordergrund 
standen dabei im Jahr 2021 die Impfungen gegen SARS -CoV-2/COVID-19: Der vulnerablen 
Gruppe der Wohnungslosen bzw. Drogenabhängigen wurde über szenenahe Impfaktionen ein 
besonderes, niederschwelliges Impfange bot gemacht. Die Impfungen wurden einerseits selbst 
durchgeführt, in vielen Fällen, insbes. anlässlich der o.g. Impfaktionen, wurden zudem die mobi-
len Impfteams unterstützt, indem der Personenkreis aufgeklärt und über die oft langjährig beste-
henden persönlichen Kontakte Misstrauen abgebaut wurde.  
 
 
Gez. Dr. Rau

Jahresbericht MMD 2021 (003)

28465 Zeichen

Mobiler  Medizinischer Dienst  
Medizinische Versorgung 
wohnungsloser Menschen in 
Köln 
 
Jahresbericht 2021 
 
 
 
 
 
                       Stadt Köln    -    Gesundheitsamt    -    Mobiler medizinischer Dienst         ………….

2 
2 
 
 
 
 
 
 
    I n h a l t   
 
 
1. Grundlegendes in Kürze vorweg    S. 3 
 
 
2. 2021 – Zahlen und Fakten     S. 6 
 
 
3. Anhang: Ergänzende Informationen   S. 16

3 
3 
1. Grundlegendes in Kürze vorweg 
 
Menschen, die unter den Bedingungen der Wohnungslosigkeit leben, leiden 
unter einer erhöhten Krankheitslast. Sowohl körperliche als auch psychiatri-
sche Erkrankungen und Suchtkrankheiten treten um ein Vielfaches häufiger 
als in der sog. Wohnbevölkerung auf. Darüber hinaus ist ihnen der Zugang 
zum etablierten System der medizinischen Versorgung oft verschlossen oder 
zumindest erschwert. 
Aus diesem Grund bietet der mobile medizinische Dienst (MMD) des Ge-
sundheitsamtes in Köln bereits seit deutlich mehr als 25 Jahren, genauer seit 
1993, eine medizinische Grundversorgung für diesen Personenkreis an (für 
die von illegalen Drogen abhängigen Menschen bzw. Patienten in Form ei-
ner drogentherapeutischen Ambulanz / DTA).  
 
Den betroffenen Menschen wird entsprechend ihren besonderen Lebensbe-
dingungen, ihrer jeweiligen psychosozialen Situation ein explizit nieder-
schwelliges Behandlungsangebot gemacht. Dieses erfolgt grundsätzlich aus 
einer akzeptierenden Haltung und mit einem Konzept aufsuchender Arbeit, 
im direkten Lebensumfeld, „vor Ort“. Die Sprechstunden finden daher in Be-
handlungsräumen, die verschiedenste Hilfseinrichtungen im gesamten Stadt-
gebiet für den MMD vorhalten, statt. Dieses trägerübergreifende Konzept mit 
Nutzung gewachsener Strukturen hat sich gut bewährt. 
 
Die Inanspruchnahme ist selbstverständlich unentgeltlich, d.h. nicht an eine 
Krankenversicherung gebunden, und auf Wunsch auch anonym. 
 
Erfolgreiche medizinische Hilfe beruht hierbei vor allem auf einem tragfähi-
gen und vertrauensvollen Kontakt, der oft erst nach einer langen Kontaktan-
bahnung in der Lebenswirklichkeit der Betroffenen möglich ist. Viele woh-
nungslose Menschen begegnen institutioneller Hilfe aufgrund häufiger vorhe-
riger negativer Erfahrungen mit einem Grundmisstrauen. Besonders wichtig 
ist daher die zuverlässige Erreichbarkeit der Versorgungsangebote und die 
(insbesondere auch personale) Behandlungskontinuität.  
 
In den letzten 20 Jahren wurden auf diese Weise jährlich stets zwischen 
1200 und 1400, im Jahr 2021 sogar 1527, verschiedene Menschen erreicht. 
Ein großer Teil unserer Patientinnen und Patienten kennt und nutzt den 
MMD dabei bereits über viele Jahre. 
 
Die therapeutischen Entscheidungen beruhen oft lediglich auf einer genauen 
und gezielten Anamnese sowie symptombezogenen körperlichen Untersu-
chung und setzen in der Regel ein hohes Maß klinischer Erfahrung voraus.  
 
Ergänzend werden diagnostische Hilfsmittel wie mobile Sonographie- und 
12-Kanal-EKG-Geräte eingesetzt. Die übliche Teststreifen-Diagnostik (Urin, 
Blutzucker, Schwangerschaft etc.) ist verfügbar.  
 
Weitere apparative Diagnostik (Röntgen, Lungenfunktion, Labor) steht im 
Gebäude des Gesundheitsamtes zur Verfügung. Etliche Patienten halten die

4 
4 
dort vereinbarten Termine jedoch nicht ein: Bereits dieses Angebot ist somit 
zu hochschwellig.  
 
Ärztlich verordnete Medikamente werden in geringen Mengen kontrolliert 
ausgegeben, der Therapieverlauf wird überwacht. 
 
Die angebotenen krankenpflegerischen Hilfen gehen in hohem Maße über 
eine eher somatisch ausgerichtete ambulante Grund- und Behandlungs-
pflege hinaus und erfordern neben gezielter Kontaktaufnahme auch psycho-
soziales Krisenmanagement, Einüben lebenspraktischer Fähigkeiten u.a.  
 
Der Zugang zu den Klienten über die Kombination aus ärztlicher und pflege-
rischer Versorgung erweist sich als äußerst effektiv. Er bietet die Möglichkeit, 
Personengruppen, die bisher vom Hilfesystem nicht erreicht wurden, ge-
sundheitlich und psychosozial zu stabilisieren. 
 
Der MMD nutzt die sozialarbeiterische und sozialpädagogische Kompetenz 
der freien Träger im engen Austausch und vernetzt die niedrigschwelligen 
Kontaktangebote der Suchthilfe und der Wohnungslosenhilfe in Köln mit den 
weiteren medizinischen Angeboten des städtischen Gesundheitsamtes (wie 
bspw. Gynäkologie, STI-Ambulanz, Tbc-Beratungsstelle, …), niedergelasse-
ner Ärztinnen und Ärzte und der Krankenhäuser.  
So ist eine bestmögliche Ausschöpfung der psychosozialen und medizini-
schen Ressourcen und auch eine Weiterentwicklung der Behandlungsan-
sätze gewährleistet. Die gewünschten Synergieeffekte können nur im ständi-
gen Diskurs zwischen den Partnern in den unterschiedlichen Hilfsangeboten 
sinnvoll genutzt werden. 
 
Ein Ziel der aufsuchenden medizinischen Versorgung ist es, den durch viel-
fältige psychosoziale Probleme belasteten Menschen den Zugang zu der 
auch ihnen grundsätzlich zur Verfügung stehenden medizinischen Regelver-
sorgung (wieder) zu eröffnen. Oft werden erst nach langen Zeiträumen und 
unter enger Begleitung auch weiterführende Kontakte in das etablierte medi-
zinische Hilfesystem möglich.  
 
Trotz aller Bemühungen müssen die Therapieziele in vielen Fällen sehr 
kleinschrittig gewählt und mit großer Geduld verfolgt werden.  
Gemäß dem Konzept der „harm reduction“ geht es oftmals nur darum, zu-
mindest weiteren gesundheitlichen Schaden zu vermeiden oder zu mildern 
sowie noch bestehende Therapie- bzw. Rehabilitationsoptionen möglichst 
lange zu erhalten. 
 
Die medizinische Versorgung unserer Patientinnen und Patienten ist auf-
grund ihrer multiplen Problemlagen auch auf der Behandlerseite oft schwie-
rig und belastend. Sie bedarf regelmäßiger interner Austausche und Abspra-
chen, außerdem regelmäßiger Supervision und Förderung persönlicher Resi-
lienz. 
 
Der mobile medizinische Dienst ist Mitglied in der Bundesarbeitsgemein-
schaft Wohnungslosenhilfe (BAG W).

5 
5 
 
Dem Leiter des MMD ist im Fachgebiet „Allgemeinmedizin“ von der Ärzte-
kammer die Befugnis zur Weiterbildung angehender Fachärzte erteilt wor-
den.  
 
Der MMD hat zudem fachärztlich internistische, psychiatrische, sozialmedizi-
nische und suchtmedizinische Kompetenz.

6 
6 
2. 2021– Zahlen und Fakten 
 
 
 
Patienten und Behandlungen 
 
 
Im Jahr 2021 wurden in Köln durch den mobilen medizinischen Dienst 
(MMD) des Gesundheitsamtes 1527 verschiedene Menschen behandelt 
bzw. betreut, davon 1280 (83,8%) Männer und 247 (16,2%) Frauen.  
Es kam dabei zu 8701 Behandlungskontakten. 
 
Auch unter den erschwerten Bedingungen im zweiten Jahr der Corona-Pan-
demie ist das Behandlungsangebot in vollem Umfang aufrechterhalten wor-
den. Die Zahl der Behandlungskontakte ist seit 2014, seit der vollen Freizü-
gigkeit der EU-Bürger auch Osteuropas, angestiegen und liegt auch 2021 im 
Mittel dieser letzten Jahre. 
 
 
 
 
 
 
 
 
Gerade die vulnerable Gruppe der Wohnungslosen litt sehr unter den seit 
Beginn der Pandemie bestehenden erheblichen Einschränkungen des öf-
fentlichen Lebens. Der Zugang zu Hilfsangeboten war vielfach nur in einge-
schränkter Form möglich (s.u.). Insbesondere wegen der COVID-19-
Impfangebote, die gezielt für diesen Personenkreis organisiert worden sind, 
wurden jedoch im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt mehr Patienten 
erreicht, erstmals mehr als 1500. 
  
0
1000
2000
3000
4000
5000
6000
7000
8000
9000
10000
2000200120022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021
Behandlungskontakte 2000-2021

7 
7 
Wenn wohnungslose bzw. drogenabhängige Menschen trotz der eingangs 
beschriebenen Probleme das in Deutschland sehr gut aufgebaute und aus-
gestattete medizinische Versorgungssystem aufsuchen, so ist die Akzeptanz 
oft gering: Diese Patienten beanspruchen viel Zeit und stören damit die ge-
wohnten Abläufe, manche Mitpatienten fühlen sich durch das äußere Er-
scheinungsbild oder das Verhalten dieser Patientengruppe beeinträchtigt, 
mitgeführte Hunde oder andere Tiere können nicht geduldet werden, und 
viele Patienten stehen bei Behandlungsbeginn unter dem Einfluss von Alko-
hol u./o. Drogen.  
Vielfach beruhen hierauf im Sinne einer gegenseitigen negativen Verstär-
kung die Vorurteile der Betroffenen gegenüber dem etablierten medizini-
schen System: Sie fühlen sich mit ihren Beschwerden nicht ausreichend ak-
zeptiert und tlw. auch abgelehnt.  
Oft führt aber auch eine gestörte Selbstwahrnehmung, sei es durch psychi-
sche Störungen oder infolge Alkohol- oder Drogenkonsums, zur Bagatellisie-
rung von Krankheitssymptomen und infolge dessen zur Nicht-Inanspruch-
nahme bestehender Angebote. 
 
 
624 Menschen, 521 Männer und 103 Frauen, wurden im Jahr 2021 erstmals 
vom Mobilen Medizinischen Dienst behandelt ; bei 40,9% der insgesamt be-
handelten Patienten handelte es sich somit um Erstkontakte. In den Vorjahren 
machte diese Untergruppe stets ca. ein Drittel der gesamten Patienten aus.  
 
 
 
 
 
 
  
542 586 565 541 493 473 448 450
550 508 572 520 536 580
488 552 521 495 503 566 624
1354
1427 1369 1386 1321 1288 1247 1224
1334 1298 1349 1298 1333
1405
1327
1400 1393 1361 1389 1376
1527
0
200
400
600
800
1000
1200
1400
1600
1800
2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021
Patienten gesamt / Erstkontakte 2001-2021

8 
8 
 
Nationalitäten 
 
Von den 2021 durch den MMD behandelten Patienten waren 826 (54,1%) 
deutscher Nationalität.  
 
108 (7,1%) Patienten stammten aus anderen europäischen Ländern (EU / 
Nicht-EU). Bei 111 Patienten liegen keine Angaben zur Nationalität vor. 
 
Wohnungslose EU-Bürger aus den östlichen Ländern Europas, von den bal-
tischen Staaten über Polen bis zu den Staaten des Balkans und Südosteuro-
pas, machen seit 2013 ca. 20% der durch den MMD Köln behandelten Pati-
enten aus. Im Jahr 2021 handelte es sich um 328 (21,5%) unserer Patien-
ten.  
Die zuletzt genannten haben, von Notfällen abgesehen, in Deutschland kei-
nen Anspruch auf medizinische Regelversorgung. Sie machen in Metropolre-
gionen wie Köln bis zu 50% der Obdachlosen aus1. Es gibt zwar internatio-
nale Abkommen, die die Inanspruchnahme des Gesundheitssystems in an-
deren Ländern regeln, wenn entsprechende Bescheinigungen bzw. Versi-
cherungsnachweise (bspw. EHIC) aus den Herkunftsländern vorgelegt wer-
den können. Diese Möglichkeit ist jenen Patienten entweder unbekannt, oder 
die Beschaffung im Heimatland schwierig zu bewerkstelligen und mit Kosten 
verbunden. Deshalb, oder aus anderen Gründen, bleiben sie letztlich oft 
ohne Krankenversicherungsschutz. Dieser Personenkreis nutzt daher auch 
die Behandlungsangebote des MMD. 
 
 
 
 
Sprechstundenangebot 
 
 
Die medizinischen Sprechstunden werden ganz überwiegend in festen 
Räumlichkeiten, d.h. in den verschiedenen Kontaktcafés, Kontakt- und Bera-
tungsstellen, Anlaufstellen etc. für unterschiedliche Zielgruppen angeboten, 
darunter eine Einrichtung für Jugendliche und junge Erwachsene, eine Ein-
richtung mit frauenspezifischem Hilfeansatz, ein Drogenkonsumraum und 
eine Einrichtung im Bereich der mann-männlichen Prostitution. Mit dem Be-
handlungsbus werden in vier weiteren Angeboten / Einrichtungen für woh-
nungslose Menschen medizinische Sprechstunden angeboten.  
Die Sprechstunden finden mit großer Regelmäßigkeit zu festen Zeiten und 
an festen Orten statt. 
  
                                                           
1 Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) 2020

9 
9 
Nach gesonderter Vereinbarung oder auf Veranlassung werden Betroffene 
auch auf der Straße, auf ihrer „Platte“, besucht, oder im Rahmen von „medi-
cal streetwork“ gemeinsam mit Streetworkern unterschiedlicher Träger in der 
Szene aufgesucht. 
Auch erfolgen nach vorheriger Absprache Hausbesuche im betreuten Woh-
nen, in Notschlafstellen bzw. Obdachlosenhotels und in Einzelfällen Besuche 
im Krankenhaus.  
Im Gesundheitsamt selbst werden bei Bedarf ergänzende Untersuchungen 
durchgeführt (s.u.). 
 
 
   Sprechstundenangebot MMD 
 
Beratungsbus B.O.J.E.  
(Auf Achse e.V. /  Behandlungsbus) 
2x wöchentlich 
Krankenwohnung Salierring  
(Diakonie) 
2x wöchentlich 
Café Victoria / Frauencafé 
(Drogenhilfe Köln e.V.) 
6x wöchentlich 
Straßensprechstunde am Appellhofplatz  
(mit Gesundheit für Wohnungslose e.V.  /   Behandlungsbus) 
2x wöchentlich 
Wohnheim / Notschlafstelle in der Annostrasse  
(Johannesbund) 
5x wöchentlich 
Kontakt- und Beratungsstelle für männliche Prostituierte 
(Looks e.V.) 
1x wöchentlich 
Kontakt- und Beratungsstelle für Wohnungslose  
(Oase Benedikt Labre e.V.  /  Behandlungsbus) 
2x wöchentlich 
Humanitäre Hilfen  
(Sozialdienst kath. Männer, Vorgebirgsstr.) 
2x wöchentlich 
Café Rochus  
(Sozialdienst kath. Männer) 
2x wöchentlich 
Kontakt- und Beratungsstelle für Drogenabhängige 
(Sozialdienst kath. Männer, Hauptbahnhof) 
5x wöchentlich 
Kontakt- und Beratungsstelle für Wohnungslose 
(Sozialdienst kath. Männer, Hauptbahnhof) 
5x wöchentlich 
Krankenwohnung Kosmidion  
(Spiritaner-Stiftung) 
5x wöchentlich 
Kontakt- und Beratungsstelle für Drogenabhängige 
(Vision e.V. / Behandlungsbus) 
1x wöchentlich 
Begegnungs- und Beratungsstelle 
(Vringstreff e.V.) 
1x wöchentlich 
 
 
 
Impfungen  
 
Als wichtige präventivmedizinische Maßnahme werden Schutzimpfungen 
durchgeführt. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 500 Patienten geimpft. 
 
Im Vordergrund standen dabei im Jahr 2021 die Impfungen gg. SARS-CoV-
2/COVID-19: Der vulnerablen Gruppe der Wohnungslosen bzw. Drogenab-
hängigen wurde über szenenahe Impfaktionen ein besonderes, nieder-
schwelliges Impfangebot gemacht. Die Impfungen wurden einerseits selbst

10 
1
0
 
durchgeführt, in vielen Fällen, insbes. anlässlich der o.g. Impfaktionen, wur-
den zudem die mobilen Impfteams unterstützt, indem der Personenkreis auf-
geklärt und über die oft langjährig bestehenden persönlichen Kontakte Miss-
trauen abgebaut wurde.  
Auch wurde, wie in jedem Jahr, im Herbst allen Patienten eine Grippeschutz-
impfung angeboten. Diese Impfungen wurden tlw. auch nach Absprache mit 
den entsprechenden Trägern vor Ort in Form besonderer Impfaktionen, z.B. 
für Patienten im „betreuten Wohnen“, im Frauenhaus oder im Prostitutions-
Umfeld, durchgeführt.  
Selbstverständlich erfolgen bei ungenügendem oder unklarem Impfschutz 
nach Verletzungen Tetanus (Td/Tdap)-Schutzimpfungen. Auch weitere Imp-
fungen (bspw. gg. Hepatitis-A / -B, Pneumokokken, …) werden nach indivi-
dueller Absprache vorgenommen. 
 
 
 
 
Kostenträger / Versicherungsstatus 
 
Einen wesentlichen Hinderungsgrund, der wohnungslosen Menschen den 
Zugang zu einer medizinischen Versorgung im Regelsystem erschwert, stellt 
vielfach die Kostenträgerfrage dar. So scheitern viele Patienten bereits an 
der Patientenannahme einer Arztpraxis, weil sie keine Versicherungskarte 
ihrer gesetzlichen Krankenkasse vorlegen können - obwohl in vielen Fällen 
ein Anspruch gegenüber einer gesetzlichen Versicherung oder dem Sozial-
amt besteht. Um die Behandlung trotzdem sicherstellen zu können ist hier 
eine unbürokratische Vorgehensweise erforderlich, bei der die aktuelle Er-
krankung und keinesfalls die Kostenfrage im Vordergrund stehen darf. 
 
 
 
49,8
1,1
25,3
17,1
6,8
Versicherungsschutz bzw. Kostenträger (%) [n=1527]
GKV
Sozialamt
keine
k.Angabe
ungeklärt

11 
1
1
 
 
Von den 1527 Patienten, die im Jahr 2021 in den Sprechstunden medizi-
nisch versorgt wurden, hatten 761 (49,8%) Ansprüche gegenüber einer ge-
setzlichen Krankenversicherung (davon 13 Patienten im Basistarif einer pri-
vaten Krankenversicherung). 15 (1,1%) der Patienten gaben an, über das 
örtliche Sozialamt versichert zu sein. 386 (25,3 %) verfügten über keinen 
Krankenversicherungsschutz. 
 
 
Besonders nach Haftentlassung kann es zunächst zu einer „Versicherungs-
lücke“ kommen, wenn die Patienten sich nicht sofort beim Jobcenter oder 
dem örtlichen Sozialhilfeträger melden, um bei einer gesetzlichen Kranken-
versicherung angemeldet zu werden. 
Bei 365 (23,9%) der Patienten fehlt eine Angabe zu ihrem Versicherungssta-
tus, oder der Versicherungsstatus lässt sich nicht klären. Es ist anzunehmen, 
dass die Verteilung bei den Patienten „ohne Angabe“ oder „ungeklärt“ ähn-
lich ist, wie bei denen, deren Kostenträger bekannt ist, so dass die überwie-
gende Anzahl der Patienten Ansprüche gegenüber einer gesetzlichen Kran-
kenversicherung oder dem Sozialamt hat. Erfahrungsgemäß haben ca. 20% 
der Patienten beim Erstkontakt Schwierigkeiten ihren Kostenträger zu be-
nennen. Bei mehrfacher Inanspruchnahme der medizinischen Versorgung 
lässt sich häufig doch ein Kostenträger ermitteln. 
 
 
 
Behandlungskontakte 
 
Bei 8679 Behandlungskontakten ergibt sich eine durchschnittliche Zahl der 
Kontakte von 723,25 monatlich. Sie ist im Vergleich zum Vorjahr i. W. unver-
ändert. Im März 2021 war die Inanspruchnahme der Sprechstunden in den 
verschiedenen Einrichtungen mit 865 Kontakten am höchsten. Die geringste 
Anzahl mit 566 Kontakten war im Juni 2021 zu verzeichnen.  
 
 
 
655 640
865
710 757
566
803 748 756 719 745 715
0
100
200
300
400
500
600
700
800
900
1000
monatl. Behandlungskontakte [n=8679]

12 
1
2
 
Die Intensität der Kontakte ist hoch, da weiter zunehmend Patienten auch mit 
tlw. gravierenden chronischen Erkrankungen die Sprechstunden in Anspruch 
nehmen. So ist die Versorgung von oft großen chronischen Wunden, z.B. nach 
injektionsbedingten Infektionen oder Abszessen, sehr langwierig und zeitauf-
wändig. Dies führt teilweise zu Wartezeiten für andere Patienten, die nicht im-
mer toleriert werden.  
 
 
 
Altersstruktur 
 
Bei der Altersstruktur ergab sich im Jahr 2021 eine Spannweite von 15 bis 86 
Jahren, der Mittelwert lag bei 46,3 Jahren. Nur 4 Patienten waren jünger als 
18 Jahre, aber 205 waren älter als 60 Jahre, davon sogar 49 über 70 Jahre 
und 9 Patienten (darunter nur 1 Frau) über 80 Jahre alt; der Anteil älterer und 
hochbetagter Patienten hat im Vergleich zum Vorjahr weiter leicht zugenom-
men.  
 
Das Durchschnittsalter der Frauen betrug 43,7 Jahre, das der Männer  46,8 
Jahre. Während bis zum 40. Lebensjahr der prozentuale Anteil der Frauen 
höher ist, steigt im höheren Alter der prozentuale Anteil der Männer an. 
 
 
 
 
 
 
Überweisung und Vermittlung  
 
In 78 Fällen wurde eine Mit- oder Weiterbehandlung in Praxen niedergelas-
sener Ärzte veranlasst. 215mal wurden Patienten wegen somatischer Er-
krankungen in Krankenhäuser eingewiesen. 17 Einweisungen erfolgten in 
die allgemeine Psychiatrie, 70 in die qualifizierte Entzugsbehandlung. Zudem 
erfolgte zur Einleitung einer neuen Substitutionsbehandlung eine Vermittlung 
0
50
100
150
200
250
300
350
400
450
k.A <18 18-27 28-40 41-50 51-60 61-70 71-80 >80
Altersgruppen (w/m/ges.)
[n= 1527]
w m ges.

13 
1
3
 
zu einer der Substitutionsambulanzen bzw. zu niedergelassenen Ärzten. 60 
Patienten, bei denen der Verdacht auf eine sexuell übertragbare Krankheit 
bestand, wurden an die STI-Ambulanz des Gesundheitsamtes überwiesen. 
Bei 57 Patienten ergaben sich aus der medizinischen Behandlung heraus 
Probleme, die Sofortvermittlung an einen Sozialarbeiter erforderlich mach-
ten, um eine adäquate Behandlung erst zu ermöglichen. In 17 Fällen erfolgte 
eine Vermittlung zur zahnmedizinischen Akutversorgung. 33 Patienten wur-
den in die Sprechstunden der Malteser Migranten Medizin weiter verwiesen. 
Im Gesundheitsamt wurde immer dann eine weiterführende Diagnostik 
(Röntgenuntersuchung der Lunge, Ultraschall, EKG, Labor etc.) durchge-
führt, wenn die entsprechende Untersuchung zwar erforderlich, aber vor Ort 
nicht ausführbar und eine Vermittlung an niedergelassene Ärzte nicht mög-
lich war (bzw. Unklarheit über einen Kostenträger bestand), die Art der Er-
krankung ein weiteres Abwarten aber nicht zuließ. 
 
 
 
 
Ein besonders wichtiges Angebot für wohnungslose Patienten sind die Kran-
kenwohnungen, die sich in Trägerschaft der Diakonie (Salierring) und der 
Spiritaner-Stiftung (Kosmidion, Victoriastraße) befinden. Dorthin werden Pati-
enten mit Krankheitsbildern, die zwar keine Krankenhausbehandlung erfor-
dern, die jedoch bei einem Leben auf der Straße, „auf der Platte“, auch nicht 
ausheilen würden, vermittelt. Dadurch steht ein kurzfristiges, häuslicher 
Pflege vergleichbares, Angebot zur Verfügung. 89 Patienten wurden im Jahr 
2021 durch den mobilen medizinischen Dienst vorübergehend in diesen 
Krankenwohnungen betreut. 
 
0 50 100 150 200 250
Entgiftung Alkohol
EntgiftungDrogen
Krankenhaus
Krankenwohnung
Methadonambulanz
Psychiatrie
Zahnarzt
Sozialarbeiter
Praxis
Gesundheitsamt
Migrantenmedizin
Vermittlungen [n=639]

14 
1
4
 
Konsultationsgründe 
Betrachtet man die Konsultationsgründe in den Sprechstunden des Mobilen 
Medizinischen Dienstes nach den Hauptgruppen der „Internationalen statisti-
schen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme“ 
(ICD-10-GM), so dominieren  
 Chirurgische Krankheitsbilder (ca. 17,9%), darunter viele Verletzun-
gen durch Unfälle und körperliche Auseinandersetzungen (ca.12,7%),  
 
 und internistische Erkrankungen (ca. 23,3%). Eine Häufung ist eben-
falls bei  
 
 Erkrankungen der Haut festzustellen (ca. 8,9%), worunter viele tlw. 
große chronische Wunden bzw. Ulcera sowie Parasitosen (Pediku-
lose, Scabies,…) subsummiert sind.  
 
 Psychiatrische Erkrankungen wurden mit ca. 29,3% häufig in den 
Sprechstunden des MMD diagnostiziert, meist als Komorbidität. Bei 
dem überwiegenden Anteil der psychiatrischen Erkrankungen, bei 
über 80% (83,5%), handelte es sich dabei erwartungsgemäß um Ab-
hängigkeitserkrankungen, zudem wurden häufig andere psychiatri-
sche Krankheitsbilder, darunter viele chronische Psychosen, diagnos-
tiziert, oft zusammen mit einer gravierenden Suchterkrankung als sog. 
Doppeldiagnosen.  
 
 
 
 
 
0 1000 2000 3000 4000 5000 6000
Augen
Chirurgie
Gynäkologie
Haut
HNO
Innere Medizin
Neurologie
Orthopädie
Psychiatrie
Urologie
Zahnmedizin
Behandlungen nach Fachgebiet

15 
1
5
 
 
 Klassifikation nach ICD 10 
(Hauptgruppen) 
 
I. Infektiöse und parasitäre Erkrankungen  
(A00-B99) 
1246 
II. Neubildungen  
(C00-D48) 
132 
III. Krankheiten des Blutes und der blutbildenden Organe sowie bestimmte 
Störungen des Immunsystems (D50-D89) 
131 
IV. Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselerkrankungen  
(E00-E90) 
278 
V. Psychische- und Verhaltensstörungen  
(F00-F99) 
5866 
 
                          davon Suchtkrankheiten (F10-F19) 4899 
VI. Erkrankungen des Nervensystems  
(G00-G99) 
236 
VII.+VIII. Krankheiten des Auges und des Ohres  
(H00-H95 
154 
 
……………………davon Augenkrankheiten (H00-H57) 92  
……………………davon HNO-Krankheiten (H60-H93) 62 
IX. Krankheiten des Kreislaufsystems  
(I00-I99) 
2571 
X. Krankheiten der Atmungssystems 
(J00-J99) 
751 
XI. Krankheiten des Verdauungssystem  
(K00-K93) 
784 
 
……………………davon Zahnkrankheiten (K00-K08) 160 
XII. Krankheiten der Haut und Unterhaut  
(L00-L99) 
1781 
XIII. Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes  
(M00-M99) 
683 
XIV. Krankheiten des Urogenitalsystems  
(N00-N99) 
180 
XV. Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett  
(O00-O99) 
3 
XVI. Bestimmte Zustände, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode haben  
(P00-P96) 
-- 
XVII. Angeborene Fehlbildungen, Deformitäten und Chromosomenanomalien  
(Q00-Q99) 
-- 
XVIII. Symptome und abnorme klinische und Laborbefunde, die andernorts nicht 
klassifiziert sind  
(R00-R99) 
939 
XIX. Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursa-
chen  
(S00-T98) 
2543 
XX. Äußere Ursachen von Morbidität und Mortalität  
(V01-Y99) 
120 
XXI. Faktoren die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruch-
nahme des Gesundheitswesens führen  
(Z00-Z99) 
1573 
 
Es ist evident, dass viele Patienten Mehrfacherkrankungen an verschiede-
nen Organsystemen aufwiesen.  
 
In 16 Fällen war die Sofortbehandlung akuter, vital bedrohlicher Notfälle (da-
von die Hälfte Drogennotfälle) notwendig.

16 
1
6
 
 
3. Anhang:  Ergänzende Informationen 
 
Detailliertere Angaben zur Tätigkeit in tabellarischer Form 
 
 
Erschwerende Faktoren bei der medizinischen Versorgung Wohnungslo-
ser 
 Häufig schlechte Körper- und Kleidungshygiene 
 Veränderte Bewusstseinslage durch Suchtmittel oder Entzugssymptome, 
dadurch erschwerte Diagnostik und Behandlung 
 Misstrauen der Betroffenen gegenüber institutioneller Hilfe 
 Häufige Sprachbarriere 
 Fremd- und eigenaggressives Verhalten 
 Vor Ort hoher Geräuschpegel, Unruhe, tlw. Arbeit in einem Behandlun gs-
bus - und noch gelegentlich Zigarettenrauch 
 Beengte räumliche Be handlungsbedingungen, tlw.  alternierend gemein-
same Raumnutzung mit anderen Diensten 
 Verschiedene Einsatzorte mit z.T. längeren Anfahrtszeiten  
 Arbeit innerhalb unterschiedlicher Teamstrukturen 
 
 
Beratung und Vermittlung im Erkrankungsfall 
 Beratung zur Inanspruchnahme der Hilfen medizinischer Regelleistungen 
 Beratung und Vermittlung zur Suchtmittelentgiftung und Langzeitentwöh-
nung 
 Vermittlung zur Inanspruchnahme von Sozialberatung in den entsprechen-
den Einrichtungen, aber auch Ämtern (u.a. Sozialamt, Jobcenter) 
 Terminabsprachen und Vermittlung zu weitergehender Diagnostik und Be-
handlung in Krankenhäuser, Praxen, Gesundheitsamt (Röntgen/Tuberku-
loseüberwachung, STI-Ambulanz, Schwangerschaftskonfliktberatung etc.) 
 Begleitung zu Fachärztinnen/Fachärzten 
 Krankenhausbesuche 
 
 
Präventive Maßnahmen 
 Impfungen, bspw. gg. Influenza, Tetanus (Td, Tdap), Hepatitis B etc., und 
seit diesem Jahr auch gg. SARS-CoV-2 / COVID-19 
 Ernährungsberatung 
 Hygieneberatung (Körperhygiene, Hygiene des Schlafplatzes, Kleidungs-
hygiene, „safer use“ bei i.v.-Drogenabhängigkeit, Nahrungshygiene, etc.) 
 Venenpflege / Beratung zur Injektionstechnik bei i.v.-Drogenabhängigen 
 Aufklärung zur Vermeidung von übertragbaren Krankheiten (u.a. STI, He-
patitiden, HIV, Tuberkulose) 
 Problematisierung lebenslagenspezifischer Verhaltensweisen bezüglich 
ihrer gesundheitlichen Relevanz (bspw. Umgang mit Drogenkonsum nach

17 
1
7
 
erzwungener Abstinenz durch Haft / veränderte Opiattoleranz; Unt erblei-
ben erforderlicher Dauerbehandlung chronischer Erkrankungen wie Hyper-
tonie, Diabetes mell., COPD, Psychosen mit sich hieraus ergebenden Kon-
sequenzen; Alkoholkonsum / Entzugssymptomatik etc.) 
 Rehabilitation nach schweren Erkrankungen (z.B. Unfall- oder Operations-
folgen wie bspw.  Amputationen, Stomaversorgung etc.) 
 
 
Vernetzung, Koordination und Kommunikation 
 Teamsitzungen und Supervisionen mit den Kooperationspartnern sowie  
dienstintern 
 Teilnahme an unterschiedlichen Arbeitskreisen und Planungsgruppen 
(z.B. PSAG -Sitzungen, Planungsgruppen auf kommunaler und Landes-
ebene, Dienstbesprechungen innerhalb des Gesundheitsamts) 
 Kooperation mit ehrenamtlich tätigen Initiativen und Vereinen 
 Kooperation mit anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens in ambu-
lanter und stationärer Versorgung 
 Kooperation mit Einrichtungen des Sozialhilfewesens 
 Vernetzung mit vergleichbaren Projekten un d Initiativen in anderen Kom-
munen 
 Mitgliedschaft und Mitarbeit in der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungs-
losenhilfe (BAG W) 
 Weiterentwicklung des Konzeptes, Anpassung an Änderungen der jeweili-
gen Rahmenbedingungen 
 Kommunikation mit Medien und interessierter Öffentlichkeit zur Positionie-
rung der Arbeit im Hilfesystem und im städtischen Umfeld 
 Weiterbildung externer Helfer in medizinischen Fragen  
 Vorträge bzw. Vorlesungen für Studierende der Sozialen Arbeit und der 
Medizin, und für andere interessierte Gruppen 
 Betreuung von Praktika / Famulaturen für Studierende der Medizin 
 Ausbildungsabschnitte von Auszubildenden der Gesundheits- und Kran-
kenpflege 
 
 
Administrative Tätigkeiten 
 Behandlungsdokumentation  
 Ausstellung von Bescheinigungen / Attesten für Behörden, Versicherun-
gen u.ä. 
 Kurze medizinische Gutachten 
 
Logistik 
 Vorratshaltung von medizinischem Verbrauchsmaterial (Medikamente, 
Verbandsstoffe u. ä.)  
 Instrumentenpflege und -aufarbeitung 
 Bestandhaltung im Behandlungsfahrzeug 
 Fahrten zu verschiedenen Einsatzorten 
 Fahrzeuglogistik und Fahrzeugunterhaltung

18 
1
8
 
Fortbildung und Supervision 
 Teilnahme an regionalen und überreg ionalen Kongressen und Tagungen 
zu relevanten Themen  (gesundheitliche Folgen von Wohnungslosigkeit, 
Abhängigkeit von legalen und illegalen Suchtmitteln, …) 
 Interne Fortbildung mit Schwerpunkt auf zielgruppenspezifischen Behand-
lungsstrategien 
 Monatliche Fallsupervisionen

Beratungsverlauf (2)

18.08.2022 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 12.14 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
23.08.2022 Gesundheitsausschuss
TOP 6.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2435/2022
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
15.08.2022
Erstellt
03.08.2022 17:09