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AN/0691/2021

FINTA* mit Fluchtgeschichte

Volt Anfrage nach § 4 08.04.2021

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Nächste Beratung: Integrationsrat, Sitzung am 13.04.2021, TOP 4.6

Volt Anfrage nach § 4

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Volt Anfrage nach § 4

3106 Zeichen

Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 08.04.2021 
AN/0691/2021 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Integrationsrat 13.04.2021 
 
FINTA* mit Fluchtgeschichte 
Unterbringung von FINTA* mit Fluchtgeschichte 
(Die Abkürzung FINTA*  bezeichne t Frauen, Inter, Nicht -Binär, Trans & Agender Personen. Diese hat gemein, dass sie u.a. Diskriminierungen 
im Patriarchat ausgesetzt ist.)  
 
Sehr geehrte*r Vorsitzende*r, 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,  
 
wir bitten Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung des Integrationsrats am 13.04.2021 aufzuneh-
men: 
2018 hat die Stadt Köln sich zum Sicheren Hafen erklärt und damit in einem ersten Schritt ihre Verant-
wortung als Stadt im Herzen eines Europäischen Einwanderungskontinent wahrgenommen. FINTA* mit 
Fluchtgeschichte sind in Deutschland vielfach Marginalisierung, Diskriminierung sowie einem erhöhten 
Armuts - und Gewaltrisiko ausgesetzt. Daher sind sie Teil einer besonders schutzbedürftigen Bevölke-
rungsgruppe in Deutschland. In Zeiten der Covid -19 Pandemie sehen sich Menschen mit Fluchtge-
schichte in Sammelunterkünften außerdem einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt. Fälle wie der 
Anstieg von Covid-19 Infektionen in der Sammelunterkunft in der Herkulesstraße zeigen, dass bei der 
Unterbringung von Menschen mit Fluchtgeschichte Verbesserungsbedarf besteht. Mit dem Ratsantrag 
AN/0250/2021 beschloss der Rat am 04.02.2021 alle Sammelunterkünfte zu schließen. Vor diesem Hin-
tergrund sehen wir die Notwendigkeit einer Einschätzung des Status Quo und der perspektivischen Be-
darfslage von genderspezifischen Unterbringungen. 
 
 
An die Vorsitzende(n) des Integrationsrats   
 
Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker 
 
 
 
 
Ratsfraktion Volt 
 
Rathaus Spanischer Bau  
Rathausplatz , Zi. B 137  
50667 Köln 
 
Volt@stadt-koeln.de

- 2 - 
 
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Stadtverwaltung: 
1. Wie viele FINTA* mit Fluchtgeschichte leben in Köln und welche Unterkunftsressourcen stehen 
ihnen zur Verfügung (bitte Aufschlüsselung nach Jahreszahl (2017- heute), Unterkünften nur für 
FINTA* und gemischte Unterbringungen sowie Art der Unterkunft)?  
2. Wie schätzt die Stadt Köln den Bedarf an Unterbringungsressourcen für das Jahr 2021 und per-
spektivisch für 2022 & 2023 ein. Bei verändertem Bedarf: Welche Maßnahmen werden ergriffen, 
um diesem Bedarf gerecht zu werden?  
3. Angesichts der bisher praktizierten hohen und rä umlich engen Belegung vieler Unterbringungs-
möglichkeiten ist die Umsetzung der Hygiene - und Abstandsregeln zur Corona-Pandemie eine 
Herausforderung. Welche Maßnahmen werden getroffen, um den beherbergten FINTA* die Ein-
haltung der Abstands- und Hygieneregeln zu ermöglichen und damit Ansteckungen zu vermei-
den? 
4. Wie wirken sich die Hygienekonzepte auf die bereitzuhaltenden Raumkapazitäten aus und wel-
che Änderungen, auch hinsichtlich der bereit gehaltenen Quadratmeterzahl, gibt es im Vergleich 
zu letztem Jahr? 
Mit freundlichen Grüßen 
Jennifer Glashagen  I    Manuel Jeschka 
Isabella Venturini      I    Christian Achtelik

Beratungsverlauf (1)

13.04.2021 Integrationsrat
TOP 4.6 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0691/2021
Typ
Volt Anfrage nach § 4
Datum
08.04.2021
Erstellt
08.04.2021 13:25