AN/0660/2025
Cologne Clean UP – Müll und Dreck im Kölner Stadtbild
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Gem. Antrag nach § 3 (Grüne)
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Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kölner Rat CDU-Fraktion im Kölner Rat SPD-Fraktion im Kölner Rat Fraktion DIE LINKE im Kölner Rat FDP-Fraktion im Kölner Rat Volt-Fraktion im Kölner Rat Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 15.05.2025 AN/0660/2025 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 27.05.2025 Cologne Clean UP – Müll und Dreck im Kölner Stadtbild Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Antragsteller*innen bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 27.05.2025 aufzunehmen: Beschluss: Die Verwaltung wird beauftragt, 1. in Zusammenarbeit mit der A WB zu prüfen, inwieweit der Einsatz von Sensoren in städtischen Abfallbehältern zu einer V erbesserung der Leerung und zu einer Optimie- rung der Abholrouten führen kann. 2. für die unter Punkt 1 genannten KI-Mülleimern eine T estphase von 12 Monaten vorzu- sehen. 3. zu prüfen, ob der Einsatz von solarbetriebenen Pressen in städtischen Abfallbehäl- tern zu einer nennenswerten Erweiterung der Abfallmenge beitragen kann. 4. zu prüfen, ob die im Rahmen von unbox:cologne entstandene Idee der „Meldeeimer“ mit wenig Ressourcen umzusetzen ist. 5. für die Beschlusspunkte eins bis drei eine Kosten- und Personalprognose aufzustel- len. 6. ein Konzept vorzulegen, wie die Maßnahmen in einem Pilotprojekt umgesetzt werden könnten. Begründung: - 2 - Dieser Antrag ist das Ergebnis der Arbeit der Schülerinnen und Schüler vom Tag der Jugend und wird wertschätzend von den antragsstellenden Fraktionen aufgegriffen. Besonders an öffentlichen Plätzen machen sich die Mengen an Abfall oft schnell bemerkbar und sorgen für überquellende Abfallbehälter und eine Verschmutzung des öffentlichen Rau- mes. Die zur Prüfung vorgelegten Maßnahmen sorgen in anderen Ländern, aber auch in Nach- barkommunen von Köln, wie beispielsweise die „Meldeeimer“ in Hürth dafür, dass Abfallbe- hälter schneller entleert werden und so zu einem saubereren Erscheinungsbild beitragen. Für eine genaue Prüfung zur Realisierung und Umsetzung dieser Maßnahmen ist eine Zusam- menarbeit zwischen Verwaltung und der AWB zwingend erforderlich. Auch die Darlegung möglicher Kosten, sowohl für ein Pilotprojekt als auch für eine dauerhafte Einrichtung der Maß- nahmen, ist erforderlich. All diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass die Stadt Köln sauberer wird. Mit den ge- forderten Maßnahmen zur Prüfung können neben städtischen Institutionen auch die Bürgerin- nen und Bürger ihren Teil dazu beitragen Mit freundlichen Grüßen gez. gez. gez. Lino Hammer GRÜNE-Fraktionsge- schäftsführer gez. Michael Weisenstein DIE LINKE- Fraktionsgeschäftsführer Niklas Kienitz CDU-Fraktionsgeschäfts- führer gez. Ulrich Breite FDP- Fraktionsgeschäftsführer Thomas Breustedt SPD- Fraktionsgeschäftsführer gez. Lucas Sickmöller Volt- Fraktionsgeschäftsführer
0625_2025_Anlage_1_Tag_der_Jugend_im_Rathaus_2024_Beschluesse_Ratssitzung
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Beschlüsse „Tag der Jugend im Rathaus 2024“ am 04.12.2024 1.2 Beratung des Antrags der Fraktion „CCU – Cologne-Clean-Up“ „Müll und Dreck im Kölner Stadtbild - Kosten sparen und Sauberkeit belohnen: Mit KI-gesteuerten Mülleimern die Müllabfuhr besser machen und Geld sparen. Mit dem eingespartem Geld Aktionen für mehr Sauberkeit belohnen“ In der abschließenden Fraktionssitzung fügte die Fraktion CCU dem Originalantrag keine Ergänzung hinzu. Vorliegende Änderungsanträge: - Fraktion URS: o Forderung nach einer 12-monatigen Testphase mit 1000 KI-gesteuer- ten Mülleimern in Köln. - Fraktion FGA: o Forderung nach einer einjährigen Testphase und einem Erfahrungsaus- tausch mit den im Antrag angeführten Städten, die solche Systeme be- reits erproben. - Fraktion GBG: o Stimmt dem Originalantrag zu. E rgänzt um die Forderung, mit dem ein- gesparten Geld, Schulen bei ihren „Mülltagen“ stärker zu unterstützen. In der anschließenden Debatte diskutierten die Schüler*innen offene Fragen zu Kos- ten, verschiedenen Technologien, Einbindung von Schulen, Kontrollmöglichkeiten bei Müllsündern, Zuständigkeiten Verwaltung, AWB und Ordnungsamt, Vandalismus und Einsparpotentialen durch Routenoptimierung der Müllfahrzeuge. Die Verwaltung nahm zu einzelnen Fragen aus fachlicher Sicht Stellung. Entscheidung der Fraktion CCU nach der Debatte zu den Vorschlägen im Plenum: - Zustimmung zu den Änderungsvorschlägen der Fraktionen FGA und URS Abstimmung zum geänderten Originalantrag: Der so geänderte Antrag der Fraktion „CCU – Cologne-Clean-Up“ wird mit 69 Ja-Stimmen bei 0 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen einstimmig angenommen.
0625_2025_Anlage_3_Tag_der_Jugend_im_Rathaus_2024_Antrag_CCU_Fraktion_CologneCleanUp
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Fraktion „Cologne Clean Up“ Stadt Köln Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Historisches Rathaus 50667 Köln Sitzung des Rates der Stadt Köln am 04.12.2024 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Sehr geehrte r Herr Bürgermeister, sehr geehrte Mitglieder des Rates, liebe Gäste, Wir sind der Politikkurs der 11. Klasse an der Gesamtschule Holweide. Seit August 2024 machen wir beim Planspiel „Tag der Jugend im Rathaus“ mit. Im Unterricht haben wir darüber gesprochen, was uns an Köln gefällt und was uns stört. Wir haben uns für das Thema „Müll und Dreck im Kölner Stadtbild “ entschieden, weil das für viele aus unserem Kurs ein sehr wichtiges Thema ist. Und zwar aus folgenden Gründen: Köln hat leider den Ruf, eine der dreckigsten Städte in Deutschland zu sein. Auch wenn immer wieder darüber gesprochen wird, hat sich daran nicht viel verändert. Auf den Websites der Stadt und der AWB gibt es zwar viele Tipps und Infos, aber das Bild der Stadt hat sich immer noch nicht verbessert. Die Industrie- und Handelskammer Köln sagt, dass die bisherigen Maßnahmen noch nicht genug Wirkung gezeigt haben. Dabei ist Sauberkeit sehr wichtig – nicht nur für die Kölner selbst und die Touristen, sondern auch für Unternehmen, die sich in Köln ansiedeln möchten. In einer großen Stadt wie Köln gibt es viele verschiedene Meinungen darüber, was „sauber“ ist. Deshalb sehen manche Menschen oft vor allem das Negative, obwohl viele Bürger, Politiker und die Stadt selbst, ständig daran arbeiten, etwas zu verbessern. Vielleicht liegt es daran, dass in Köln vieles beschlossen wird, aber die Umsetzung sehr lange dauert. Oder es liegt daran, dass sich viele Menschen in einer so großen Stadt weniger eigenverantwortlich fühlen. Wir denken, dass KI-gestützte Systeme und solarbetriebene Müllpressen, wie sie in Europa, den USA, aber auch nebenan in Hürth oder Leverkusen schon getestet werden, auch für Köln nützlich sein könnten. Mit vernetzten Sensoren, die in Müllbehältern eingebaut sind und den Füllstand messen, kann die Müllabfuhr optimiert werden und somit Kosten gespart werden. Solarbetriebene Pressen können in Mülleimern dafür sorgen, dass viel mehr Müll dort hineinpasst, bis geleert werden muss. LOGO Sehr geehrte Mitglieder des Rates, liebe Gäste, wir bitten den Rat der Stadt Köln, folgendes zu beschließen: Kosten sparen und S auberkeit belohnen: Mit KI-gesteuerten Mülleimern die Müllabfuhr besser machen und Geld sparen. Mit dem eingespartem Geld Aktionen für mehr Sauberkeit belohnen. Wir fordern: 1. Kosten zu senken durch den Einsatz von vernetzten Sensoren und solarbetriebenen Pressen in öffentlichen Mülleimern : a. das hilft, die besten Abholrouten für Mülleimer zu finden. In Städten wie Barcelona, Amsterdam und San Francisco funktioniert das schon gut, aber auch in Hürth und anderen deutschen Städten werden solche Konzepte ausprobiert. b. solarbetriebene Pressen helfen, das Fassungsvermögen der Müllbehälter zu erhöhen und Kosten zu sparen, indem die Behälter nicht so oft geleert werden müssen. 2. Mehr Geld einzunehmen: a. durch neue Personalstellen, die dabei helfen, Müllsünder besser zu finden, strenger zu kontrollieren und mehr Bußgelder einzunehmen. b. durch bezahlte Werbung auf öffentlichen Mülleimern. Hier sollte die Stadt mit Firmen zusammenarbeiten und schauen, wie diese Idee umzusetzen ist. 3. Dieses Geld für positive Anreize auszugeben: a. Das gesparte Geld dann nutzen, um positive Aktionen für Sauberkeit zu belohnen. Zum Beispiel könnte man Schulen für Aufräumaktionen belohnen. z.B. mit einem freien Eintritt ins Schwimmbad, ins Kino oder die Eishalle . b. Man könnte mit Taschengeldprojekten Jugendliche belohnen, wenn sie zur Sauberkeit in der Stadt aktiv werden. In anderen Städten funktioniert dies. 4. Neue Ideen zu prüfen, a. wie z.B., Müll-Apps, Ideen und Anreize zur Müllvermeidung, oder zusätzliche Mülleimer in Privatstraßen aufzustellen, wenn es dort Probleme gibt. Die Umsetzung dieser Ideen wären aus Sicht der Fraktion Cologne-Clean-Up eine gute Möglichkeit, die Sauberkeit in Köln zu verbessern. Wir bedanken uns für Eure Aufmerksamkeit und bitten um Eure Zustimmung zu unserem Antrag Fraktion „Cologne-Clean-Up“ Mads Brackebusch, Jordi Walter, Stephanie Meding, Fynn Lukas Steimel
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: für das Digitale Berichtswesen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0660/2025
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 (Grüne)
- Datum
- 15.05.2025
- Erstellt
- 15.05.2025 11:57