Mandari Insight

AN/1373/2022

Umstellung auf Wärmepumpenversorgung bei Wohnungseigentümergemeinschaften forcieren

SPD Antrag nach § 3 15.08.2022

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 24.11.2022, TOP 2.1

SPD Antrag nach § 3

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2, Vorabauszug 29.09.2022 AKUG TOP 2.1 Antrag Umstellung Wärmepumpenversorgung bei WEG forcieren

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1, Vorabauszug 25.08.2022 AKUG TOP 2.2 Antrag Umstellung Wärmepumpenversorgung bei WEG forcieren

· application/pdf

Ansehen

SPD Antrag nach § 3

4620 Zeichen

An die Vorsitzende des Ausschusses  
für Klima, Umwelt und Grün 
Frau Denise Abé 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 15.08.2022 
 
AN/1373/2022 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 25.08.2022 
 
Umstellung auf Wärmepumpenversorgung bei Wohnungseigentümergemeinschaften 
forcieren 
Sehr geehrte Frau V orsitzende, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,  
 
die SPD-Fraktion bittet Sie, folgenden Antrag auf die T agesordnung der kommenden Sitzung 
zu setzen: 
 
Liegenschaften von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) werden bezüglich Heizung 
und Warmwasser zu großen T eilen mit Gas und Heizöl versorgt. Die Umstellung auf eine 
klimaneutrale Wärmeversorgung kann in einer Vielzahl von Fällen durch den Einsatz einer 
zentralen Großwärmepumpe technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll sein. Über eine 
zentrale V ersorgung mehrerer Gebäude ähnlicher Bauart im räumlichen Zusammenhang ist 
die Nutzung regenerativer Wärme in eng bebauten Siedlungen auch ohne Erschließung 
seperater Wärmequellen auf jedem einzelnen Grundstück möglich. Da hiervon eine mehr 
oder weniger große Anzahl an Eigentümern betroffen ist, wird die Entscheidungsfindung vor 
allem wegen der anstehenden Finanzierung der Umstellungsmaßnahme deutlich schwieriger 
als bei Liegenschaften von Wohnungsgesellschaften. 
Derartige Anlagenkonzepte müssen stets individuell analysiert werden, um Bedarf und 
Erzeugung optimal aufeinander abzustimmen. RheinEnergie bietet derartige Lösungen als 
Rundum-Sorglos-Paket bereits an, jedoch fehlt es an einer Plattform, die Anforderungen von 
WEGs aus unterschiedlichen Liegenschaften zu bündeln und zu kanalisieren, um Bedarfe 
grundsätzlich transparent zu machen. Erst dann lassen sich auch wirtschaftlich sinnvolle 
Konzepte erarbeiten und umsetzen. 
 
 
Beschluss:

- 2 - 
 
Die Stadt Köln wird darauf hinwirken, eine Plattform anzubieten, auf der sich WEGs 
zusammenfinden können. Hierüber können Bedarfe gebündelt transparent gemacht werden 
und so ggfs. mehrere Bestandsliegenschaften in räumlicher Nähe mit energieeffizienten 
Lösungen auf der Basis von Hochtemperatur-Wärmepumpen zusammengefasst versorgt 
werden.  
 
Die RheinEnergie bietet dazu folgende Lösungsbausteine:  
• Planung und Installation der zentralen Wärmepumpenversorgung in Quartieren aus 
Umweltwärme einschließlich der Beantragung aller Fördermittel, wobei die Investitionen 
durch RheinEnergie finanziert werden, die die WEGs durch monatliche Pachtzahlungen 
refinanzieren. 
• Service für den Betrieb und Wartung der Wärmepumpenversorgung, der in Form einer 
monatlichen Sevicepauschale durch die WEG abgegolten wird. 
• Lieferung der benötigten Wärme. 
  
 
Begründung: 
Zur Erreichung der Klimaneutralität der Stadt Köln in 2035 müssen insbesondere die CO2 -
Emissionen im Gebäudesektor gesenkt werden. Anders als bei Wohnungsgesellschaften 
müssen bei WEG´s eine Vielzahl von Eigentümern einer Transformation der Wärme - und 
Warmwasserversorgung auf eine klimaneutrale Versorgung zustimmen. In vielen Fällen wird 
die Umstellung auf eine Versorgung mit Wärmepumpen die beste technische und wirtschaft-
lich realisierbare Alternative sein. Gerade in Bestandsbauten sind die notwendigen Tempera-
turniveaus allerdings nicht effizient mit Wärmepumpen kleinerer (klassischer) Bauart bereit-
stellbar. Daher muss versucht werden, mehrere Gebäude zu einem „Quartier“ zusammenzu-
schließen, um dann mittels einer geeigneten großen Hochtemperatur -Wärmepumpe Nah-
wärme über ein kleines Wärmenetz an die Liegenschaften zu verteilen. Damit lässt sich die 
Wärmepumpentechnologie auch im Bestand wirtschaftlich darstellen und so können auch die 
Anforderungen der Wärmelieferungsverordnung erfüllt werden. 
 
Die im Beschlussvorschlag aufgeführte Plattform ermöglicht sowohl eine Bündelung als auch 
das Transparent machen der Bedarfe, sodass ein Zusammenschluss mehrerer WEGs und 
damit die Transformation hin zu einer klimaneutralen Siedlung sichergestellt werden kann.  
Da zum einen von den WEG´s keine Finanzmittel zur Finanzierung der Investitionen aufge-
bracht werden müssen und zum anderen durch eine zentrale Versorgung eine kostenoptima-
le Lös ung geschaffen wird, sind Verbraucherpreise auf einem sozialverträglichen Niveau 
möglich 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Mike Homann    
SPD-Fraktionsgeschäftsführer

Anlage 2, Vorabauszug 29.09.2022 AKUG TOP 2.1 Antrag Umstellung Wärmepumpenversorgung bei WEG forcieren

2395 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 
Frau Bültge-Oswald 
Telefon:  (0221) 221-23702  
E-Mail:  barbara.bueltge-oswald@stadt -koeln.de  
Datum: 06.11.2022 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Ausschusses 
Klima, Umwelt und Grün vom 29.09.2022  
öffentlich 
2.1 Antrag der SPD-Fraktion  
betreffend  
Umstellung auf Wärmepumpenversorgung bei Wohnungseigentümer-
gemeinschaften forcieren 
AN/1373/2022 
Ausschussvorsitzende Frau Abé weist darauf hin, dass dieser Punkt direkt mit TOP 
3.1 zusammen beraten werden könne. 
SE Herr Göttinger bemerkt zu TOP 3.1 kritisch, dass der Aspekt, der im Antrag der 
SPD-Fraktion eingebracht wurde, nicht berücksichtigt worden sei. Zielrichtung sei, in 
Quartieren bei vielen einzelnen Akteuren eine Versorgungsmöglichkeit über Groß-
wärmepumpen zu schaffen. Dies stehe aus Sicht der SPD-Fraktion so nicht in der 
Mitteilung. Dieser Punkt sollte noch explizit aufgenommen werden, so dass die SPD-
Fraktion dafür plädiere, diesen Vorschlag prioritär umzusetzen. 
Ausschussvorsitzende Frau Abé fragt die Vertreter der Antrag stellenden SPD- Frak-
tion, ob sie eine Beschlussfassung des Antrags oder die Aufnahme des Punktes der 
Verwaltung in den Planungsprozess mitgeben wolle. Die Verwaltung sei mit ihren 
Planungen am Beginn des Verfahrens, sodass der Vorschlag der SPD-Fraktion mit 
berücksichtigt werden könne, auch wenn dies in der Mitteilung noch nicht so enthal-
ten sei. 
SB Herr Struwe erläutert, dass man in der letzten Sitzung die Verwaltung so verstan-
den habe, dass diese noch mal - evtl. in Rücksprache mit der RheinEnergie - konkret 
zum Antrag Stellung nehmen wollte. Dies sei jedoch nicht Gegenstand der Mitteilung 
zum Sachstand Kommunale Wärmeplanung. Vor diesem Hintergrund schlage man 
vor, die Stellungnahme der Verwaltung abzuwarten und den Antrag in die nächste 
Sitzung zurückzustellen. 
RM Herr Schallehn ist mit dem Vorschlag einverstanden und bittet die Verwaltung 
ebenfalls um kurzfristige Stellungnahme.

Beschluss: 
Der Ausschuss Klima, Umwelt und Grün stellt den Antrag erneut zurück in seine 
nächste Sitzung am 24.11.2022. 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt. 
3.1 Sachstand Kommunale Wärmeplanung 
3067/2022 
Frau Abé begrüßt die Mitteilung und die Existenz einer kommunalen Wärmeplanung. 
Der Ausschuss Klima, Umwelt und Grün nimmt die Mitteilung der Verwaltung zur 
Kenntnis.

Anlage 1, Vorabauszug 25.08.2022 AKUG TOP 2.2 Antrag Umstellung Wärmepumpenversorgung bei WEG forcieren

2556 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 
Frau Bültge-Oswald 
Telefon:  (0221) 221-23702  
E-Mail:  barbara.bueltge-oswald@stadt -koeln.de  
Datum: 06.09.2022 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Ausschusses 
Klima, Umwelt und Grün vom 25.08.2022  
öffentlich 
2.2 Antrag der SPD-Fraktion  
betreffend  
Umstellung auf Wärmepumpenversorgung bei Wohnungseigentümer-
gemeinschaften forcieren 
AN/1373/2022 
SB Herr Struwe begründet den Antrag kurz mündlich und bittet um Zustimmung. 
RM Herr Schallehn bewertet den Antrag der SPD-Fraktion grundsätzlich positiv. Da 
eine bereits beschlossene kommunale Wärmeplanung jedoch noch etwas weitgrei-
fender sei, bittet Herr Schallehn die Verwaltung um Stellungnahme zum Sachstand 
und die SPD-Fraktion um Zurückstellung des Antrags bis zur nächsten Sitzung. 
 
RM Herr Achtelik übermittelt per E-Mail folgende Anmerkungen und Fragen: 
 
Meine Vorschläge in meiner Rede sehen schriftlich wie folgt aus. Das sind (noch) 
keine Änderungsanträge, sollen nur dem besseren Verständnis dienen. 
 
Vorschlag #1 
Beschluss: 
Die Stadt Köln wird darauf hinwirken, dass RheinEnergie eine Plattform anbietet, 
auf der sich WEGs zusammenfinden können. Hierüber können Bedarfe gebündelt 
transparent gemacht werden und so ggfs. mehrere Bestandsliegenschaften in räumli-
cher Nähe mit energieeffizienten Lösungen zur Wärmebereitstellung ohne fossile 
Brennstoffe zusammengefasst versorgt werden. 
 
Die RheinEnergie bietet dazu unter anderem folgende Lösungsbausteine: 
[...] 
 
Vorschlag #2 
Beschluss:

Die Stadt Köln wird darauf hinwirken, eine Plattform anzubieten, auf der sich WEGs 
zusammenfinden können. Hierüber können Bedarfe gebündelt transparent gemacht 
werden und so ggfs. mehrere Bestandsliegenschaften in räumlicher Nähe mit ener-
gieeffizienten Lösungen zur Wärmebereitstellung ohne fossile Brennstoffe zu-
sammengefasst versorgt werden. 
 
Die RheinEnergie bietet dazu folgende Lösungsbausteine: 
[...] 
 
Die Verwaltung greift den Vorschlag von Herrn Schallehn auf, alle Anmerkungen und 
Fragen zusammenzufassen, in der nächsten Sitzung eine umfassende Stellung-
nahme abzugeben und bis dahin den Antrag zurückzustellen. 
 
Die Antrag stellende Fraktion und auch alle weiteren Ausschussmitglieder sind mit 
diesem Vorschlag einverstanden. 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss Klima, Umwelt und Grün bittet um Stellungnahme zu den verschiede-
nen Anmerkungen und Fragen und stellt den Antrag zurück in seine nächste Sitzung 
am 29.09.2022. 
Abstimmungsergebnis: 
 
Einstimmig zugestimmt.

Beratungsverlauf (1)

24.11.2022 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 2.1 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1373/2022
Typ
SPD Antrag nach § 3
Datum
15.08.2022
Erstellt
15.08.2022 13:32