AN/1442/2022
Konzept für gewerblichen Liefer- und Lastenverkehr Stadtteil Nippes
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Antrag nach § 3 (SPD BV5)
3389 Zeichen
Frau Bezirksbürgermeisterin Dr. Diana Siebert Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang bei der Bezirksbürgermeisterin: 18.08.2022 AN/1442/2022 Antrag gem. §§ 3 und 38 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 5 (Nippes) Konzept für gewerblichen Liefer- und Lastenverkehr Stadtteil Nippes - Antrag der SPD - Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, Die Bezirksvertretung Nippes möge beschließen: Die Bezirksvertretung Nippes bittet die Verwaltung: 1. Ein Konzept für den Liefer- und Lastenverkehr im Stadtteil Nippes zu entwerfen. Dazu soll die Verwaltung während der Erarbeitung u. a. mit gewerbetreibenden in Nippes in Kontakt treten und aktuelle Versorgungswege sowie Potenziale erfragen. 2. Das Konzept soll folgend Ziele möglichst erreichen: a Der gewerbliche Liefer- und Lastenverkehr soll soweit dies möglich ist, aus den Straßen, die überwiegend bis ausschließlich dem Wohnen dienen, herausgehalten werden. Das bedeutet möglichst eine ausschließliche Nutzung bzw. schnellstmögli- che Rückkehr auf die Kempener Straße, Neusser Straße, Niehler Straße und Indust- riestraße für LKWs und Transporter. Hierzu sind sowohl bauliche Maßnahmen, Ein- bahnstraßenregelungen sowie Verbote und Einschränkungen der Durchfahrtser- laubnis zu prüfen. - 2 - b Insbesondere müssen den LKW- und Transporterfahrer:innen klare Routen zum und vom Nahversorgungszentrum aufgezeigt und entsprechend beschildert werden. c Die Belieferung sowie der Geschäftsbetrieb der im Stadtteil befindlichen Betriebe und Geschäfte müssen dabei weiter – ohne Einschränkungen – möglich bleiben. 3. Für den Brennpunkt der Kuenstraße soll die Stadt Sofortmaßnahmen entwickeln und diese der Bezirksvertretung zur Entscheidung vorlegen. Weitere Brennpunkte dieser Form sind von der Verwaltung zu benennen. Begründung: Die Verkehrssituation im Stadtteil Nippes ist insbesondere im Hinblick auf den Liefer- und Last- Verkehr schwierig und stellt in vielen Straßen eine sehr hohe Belastung für die Menschen dar, die dort wohnen. Ein prägnantes Beispiel ist dafür die Kuenstraße. Dort besteht bereits jetzt eine sehr ange- spannte Situation. Das Durchfahrverbot für Transportfahrzeug, welches die BV bereits be- schlossen hat, ist bislang nicht umgesetzt. Sobald die Einbahnstraßenrichtung an der Auerstra- ße geändert wird, befürchten die Menschen in der Kuenstraße zurecht, dass dort der Verkehr von LKW und Transportern noch zunehmen wird. Ein Hauptgrund hierfür ist, dass es an einem klaren Konzept fehlt, wie diese Fahrzeuge in und aus den Stadtteil Nippes kommen sollen. Oftmals ist es insbesondere der Weg zur Autobahn, welcher die Fahrzeuge in die Wohngebiete bringt. Den Fahrer:innen wird keine Alternative an- gezeigt. Ein klares Konzept, wie der Verkehr fließen soll, ist nicht ersichtlich und insbesondere auch nicht ausgeschildert. Die Belastung für die Menschen in den Wohnstraßen nimmt stetig zu. Auch der Druck auf die Fahrer:innen wird immer größer. Die Verwaltung kann und muss hier Abhilfe schaffen. Dies kann auch nicht auf eine etwaige Neugestaltung der Neusser Straße, der Niehler Straße oder der Kempenerstraße warten. Wobei die tatsächliche Umsetzung dieser Neugestaltungen nicht absehbar ist. gez. Wicharz gez. Meier
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/1442/2022
- Typ
- Antrag nach § 3 BV5 (SPD)
- Datum
- 18.08.2022
- Erstellt
- 18.08.2022 14:23