AN/0868/2025
Antrag von Herrn Krasson (AfD) "Keimergasse, 51143 Zündorf"
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Antrag AfD - Keimergasse
4411 Zeichen
1
Gleichlautend:
Frau Oberbürgermeisterin
Henriette Reker
Rathaus
50667 Köln
Frau Bezirksbürgermeisterin
Sabine Stiller
Bezirksrathaus Porz
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70
51143 Köln
Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 26.06.2025
betreffend: ‘‘ Keimergasse ‘‘
hier: Keimergasse, 51143 Zündorf
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin
sehr geehrte Damen und Herren,
die Bezirksvertretung Porz beschließt, folgenden Beschluss zu fassen:
Die Bezirksvertretung Porz beauftragt die Verwaltung, Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung
in der Keimergasse in Köln-Zündorf zu prüfen und umzusetzen. Ziel ist es, die Lärm- und Ver-
kehrsbelastung für die Anwohnerinnen und Anwohner spürbar zu reduzieren und die Ver-
kehrssicherheit zu erhöhen.
Folgende Maßnahmen sollen dabei berücksichtigt werden:
1. Umwandlung in eine verkehrsberuhigte Zone
2. Aufstellung eines Hinweisschilds auf der Schmittgasse, das s das Linksabbiegen in die
Keimergasse nur für Anlieger gestattet ist
3. Neue Beschilderung zum Verbot der Durchfahrt (Durchfahrtsverbot)
4. Regelmäßige Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen durch das Ordnu ngsamt und
oder die Verkehrspolizei
5. Prüfung und ggf. Einrichtung einer stationären Verkehrsüberwachu ng mittels
Kameraanlagen
6. Planung und Umsetzung eines durchgehenden, sicheren Fußwegs entlang der Kei-
mergasse.
7. Die Bezirksvertretung Porz ist über das Ergebnis der Prüfungen un d Maßnahmen zu
unterrichten.
Alternative für Deutschland
in der Bezirksvertretung Porz
Rainhard Krasson
Friedrich-Ebert-Ufer 64-70
51143 Köln
Rainhard.krasson@stadt.koeln.de
porz@afd.koeln
Köln-Porz, 11.06.2025
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Begründung:
Die Keimergasse in Köln-Zündorf verzeichnet seit mehreren Jahren ein stetig zunehmendes
Verkehrsaufkommen durch Pkw, Lkw sowie Motorräder, sowohl mit Verbrennungs- als auch
Elektromotoren. Diese Entwicklung belastet die Anwohnerinnen und Anwohner zunehmend.
Nach Rücksprache mit der Polizeiinspektion 6 sowie dem zuständigen Bezirkspolizisten in
Porz-Zündorf ist die Problematik seit über 15 Jahren bekannt. Aufgrund dauerhaft
begrenzter personeller Ressourcen ist eine Ausweitung der Verkehrskontrollen jedoch nicht
möglich. Nach Einschätzung der Polizei lässt sich die Situation nur durch bauliche
Maßnahmen oder eine Umwandlung der Straße in eine verkehrsberuhigte Zone nachhaltig
entschärfen.
Besonders problematisch ist das vermehrte Durchfahren der Keimergasse mit überhöhter
Geschwindigkeit, vor allem während den Hauptverkehrszeiten, durch Lieferverkehr, aber
auch nachts und an Wochenenden. Die Straße wird vermehrt als Abkürzung zur Hauptstraße
genutzt, was zu einer erheblichen Zunahme des Durchgangsverkehrs führt, obwohl es sich
um eine Anliegerstraße handelt.
Die Lärmbelästigung sowie die Gefährdung der Verkehrssicherheit haben deutlich
zugenommen. Laut Rückmeldungen aus der Nachbarschaft teilen viele Anwohnerinnen und
Anwohner diese Beobachtungen und fühlen sich durch den aktuellen Zustand gestört. Auch
direkte persönliche Ansprachen der Verkehrsteilnehmenden durch Betroffene führten
überwiegend zu verständnislosem, ablehnendem oder gar bedrohlichem Verhalten.
Aufgrund der regelmäßig festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie der
Tatsache, dass es sich nicht ausschließlich um Anliegerverkehr handelt, ist davon
auszugehen, dass sich eine stationäre Überwachungsanlage innerhalb eines Monats
refinanzieren würde. Eine solche Maßnahme würde nicht nur zur spürbaren Erhöhung der
Verkehrssicherheit beitragen, sondern auch dauerhaft präventiv wirken.
Hinzu kommt, dass in der Keimergasse kein durchgängiger Gehweg vorhanden ist. Die
Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger insbesondere für Kinder, ältere
Menschen und mobilitätseingeschränkte Personen ist dadurch nicht gewährleistet. Das
Risiko von Unfällen mit Personenschäden ist erheblich. Im Falle eines Schadensereignisses
könnte die Stadt Köln haftbar gemacht und mit erheblichen Schadensersatzforderungen
konfrontiert werden.
Um die Lebensqualität und Sicherheit in der Keimergasse wiederherzustellen, sind
Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und zur Unterbindung des Durchgangsverkehrs
dringend erforderlich.
Danke und mit freundlichen Grüßen
gez. Rainhard Krasson
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungOrte (4)
- Keimergasse
- Schmittgasse
- Friedrich-Ebert-Ufer 64
- Hauptstraße
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- AN/0868/2025
- Typ
- Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
- Datum
- 10.06.2025
- Erstellt
- 11.06.2025 13:27