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1477/2026

Kölner Solarkataster: Aktualisierung und Weiterentwicklung in 2025 und 2026 und Einbettung in das Klimaschutz-Monitoring

Mitteilung Ausschuss 16.06.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 18.06.2026, TOP 7.8

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

6540 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/VIII/2 
 
Vorlagen-Nummer 16.06.2026 
 1477/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 18.06.2026 
 
Kölner Solarkataster: Aktualisierung und Weiterentwicklung in 2025 und 2026 und 
Einbettung in das Klimaschutz-Monitoring 
Seit März 2024 verfügt die Stadt Köln über ein eigenes Solarkataster, welches unter solarka-
taster.koeln erreichbar und sehr gut etabliert ist. Über die Einrichtung des Solarkatasters 
(1266/2024) und dessen Weiterentwicklung (1690/2025) wurde bereits im Ausschuss für 
Klima, Umwelt und Grün berichtet. Das Solarkataster zeigt das Solarpotenzial in Köln auf und 
erleichtert den Zugang zu entscheidungsrelevanten Informationen zur Solarenergienutzung. In 
wenigen, einfachen Schritten führt die digitale Anwendung durch die Belegung der Dachflä-
che, der eigene Stromverbrauch kann hinterlegt und die voraussichtliche Wirtschaftlichkeit so-
wie die überschlägigen Kosten können ermittelt werden. Das Angebot richtet sich an Eigen-
heimbesitzer*innen, Mieter*innen und Gewerbetreibende und zeigt auf, wie sie ihre Flächen 
optimal für Solarenergie nutzen können.  
 
Aktualisierung und Weiterentwicklung in den Jahren 2025 und 2026 
Im Jahr 2025 wurden Verbesserungen im Wirtschaftlichkeitsrechner umgesetzt, so dass die 
Kosten für die Elektroinstallation und das Baugerüst noch besser abgeschätzt und nachvollzo-
gen werden können. Nutzer*innen können nun anhand weniger Eingaben, wie der Anzahl der 
Stockwerke des Gebäudes und des Alters des Zählerschranks, die Kosten für die Einrüstung 
des Gebäudes und die Elektroinstallation noch genauer abschätzen lassen. Außerdem wurde 
das Angebot auf weitere Sprachen erweitert sowie Weiterentwicklungen in der generellen 
Funktionalität umgesetzt. Das Solarkataster kann jetzt wahlweise auf Deutsch, Englisch und 
Französisch genutzt werden. 
 
Im Jahr 2026 wurde das Solarkataster mit neuen Daten aktualisiert. Die Daten zum bildbasier-
ten digitalen Oberflächenmodell stammen aus dem Jahr 2025 und die Daten der Hausumringe 
aus dem Jahr 2026. Zur Jahresmitte 2026 werden weitere Komponenten zur Modulbelegung 
verbessert. So wird die „Kartenanwendung“ zur Modulbelegung noch benutzerfreundlicher 
sein. Zusätzlich werden Funktionalitäten abschließend geschärft, wie die Ausrichtung von Mo-
dulen und die modulgenaue Berechnung der Einstrahlung im Rahmen der Belegung. Zudem 
wird es für Flachdächer sowie für flach geneigte Dächer die Auswahlmöglichkeit zur Aufstän-
derung geben. Ein finaler Umsetzungsstand steht Mitte 2026 unmittelbar bevor. 
 
Maßnahmen zur Aktivierung des Solarpotenzials 
Um die Potenziale zu heben und die verschiedenen Akteure zu aktivieren, bietet die Stadt 
Köln eine Reihe wichtiger und wirksamer Maßnahmen an. Das Solarkataster selbst bietet ei-
nen niedrigschwelligen Einstieg in das Thema Solarenergie und gibt schnell und einfach die 
Möglichkeit sich über Erträge, Kosten und Wirtschaftlichkeit von Solarenergie auf Kölner Ge-
bäuden zu informieren, Entscheidungsprozesse zu unterstützen und Entscheidungshemm-

2 
 
nisse zu reduzieren. Das Solarkataster wird zudem auf Veranstaltungen und bei Multiplikato-
ren vorgestellt. Rund 100.000 Zugriffe seit dem Start im Frühjahr 2024 zeigen den Erfolg und 
die Nachfrage.  
 
Weitere Beratungsformate setzen ebenfalls dort an und tragen zur Aktivierung und Qualifizie-
rung der Stadtgesellschaft bei. So werden im „Kölner Energiemobil“ (AN/1637/2023) kostenlos 
und unabhängige Energieberatungen zu den Themen Erneuerbare Energien und Gebäude-
modernisierung durchgeführt. Das „Kölner Energiemobil“ ist ein gemeinsames Projekt der 
RheinEnergie AG, der Verbraucherzentrale NRW, der Handwerkskammer zu Köln, der GIH 
Nordrhein-Westfalen und der Stadt Köln. Das Energiemobil wird sehr gut angenommen. Die 
die Belegung der Zeitslots über das Terminbuchungstool liegt derzeit bei 100% (vgl. 
0469/2026). 
 
Zusammen mit der Verbraucherzentrale finden außerdem Quartiersberatungsaktionen, d.h. 
Vor-Ort in den Kölner Veedeln, statt. Bei den Vor-Ort-Beratungen in sechs Veedeln wurden 45 
Beratungstermine zu je eineinhalb Stunden im Jahr 2025 durchgeführt. Zusätzlich werden 
über das Online-Format „Et bliev nix wie et wor“ regelmäßige, themenspezifische Informati-
onsvermittlung und Wissensaufbau für alle Kölner Bürger*innen angesprochen und informiert. 
Beim Online-Format konnten im Jahr 2025 rund 200 Teilnehmende erreicht werden.  
 
Auch die „Zeit fürs Klima“, ein digitales und kompaktes Informationsangebot rund um die The-
men Klima, Energie und Gebäude, welches als 30-minütiger Kurzvortrag für Mitarbeitende der 
Stadt Köln und seit 2026 auch für Mitarbeitende der Koelnmesse GmbH angeboten wird, zeigt 
den hohen Bedarf. In 10 Veranstaltungen konnten über 500 Teilnehmende verzeichnet wer-
den. Die „Zeit fürs Klima“ setzt Inhalte aus den Steckbriefen „1.3.1.3 Etablierung zielgruppen-
spezifischer Beratungs- und Unterstützungsangebote“ und „2.2.1.2. Aktivierungsoffensive PV“ 
aus dem Gutachten „Klimaneutrales Köln 2035“ (2547/2022) um. 
 
Die Förderprogramme “Photovoltaik – klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Köln“ 
(1055/2025) zeigen seit Jahren hohe Nachfragen und einen entsprechenden Beitrag zum Er-
folg des Kölner Solarzubaus. So belegte Köln beim Photovoltaik-Zubau mit rund 46 Megawatt 
(MW) installierter Leistung im Jahr 2024 den ersten Platz unter den NRW-Kommunen. Auch 
im Jahr 2025 war der Zubau auf einem hohen Niveau. 
 
All diese Maßnahmen spielen eine wichtige Rolle beim Transformationsprozess hin zur Kli-
maneutralität. Eine zielgruppenspezifische Ansprache und gezielte Beratung sind und bleiben 
wichtig für den Ausbau der Solarenergie in Köln. 
 
Solarkataster als Baustein im Klimaschutz-Monitoring 
Das Solarkataster ermöglicht einen genaueren Blick auf das Kölner Solarpotential und trägt so 
zur Verbesserung der Datenbasis des Klimaschutz-Monitorings der Stadt Köln bei. Dieses 
wird stetig ausgebaut und die Datengrundlage verbessert. Dies gilt für die Maßnahmen aus 
dem „Aktionsplan Klimaschutz“, die Treibhausgasbilanz sowie für das eingeführte Indikatoren-
set. Auf diese Weise werden zentrale Grundlagen für ein stärker datenbasiertes und strategi-
scheres Klimaschutz-Monitoring geschaffen. Die Optimierung der Datengrundlage innerhalb 
der Treibhausgasbilanz wurde bereits in der Mitteilung „Klimaschutz-Monitoring, hier: Neuver-
öffentlichung der Treibhausgas-Bilanzen der Bilanzjahre 2022 und 2023“ (3579/2025) umfas-
send erläutert.  
 
Gez. Wolfgramm

Beratungsverlauf (1)

18.06.2026 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

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Details

Aktenzeichen
1477/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
16.06.2026
Erstellt
18.05.2026 15:19