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0093/2026

Internationale Jugendarbeit – Rückblick 2025 und Ausblick 2026

Mitteilung Ausschuss 19.01.2026

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Nächste Beratung: Jugendhilfeausschuss, Sitzung am 10.03.2026, TOP 8.4.1

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

9781 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/512/2 
 
Vorlagen-Nummer 19.01.2026 
 0093/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 10.03.2026 
 
Internationale Jugendarbeit – Rückblick 2025 und Ausblick 2026 
Die Internationale Jugendarbeit ist ein integraler Bestandteil der Kinder- und Jugend-
hilfe und leistet einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung, zur Förderung demo-
kratischer Kompetenzen sowie zur internationalen Verständigung junger Menschen. 
Die Angebote der Fachstelle Internationale Jugendarbeit im Amt für Kinder, Jugend 
und Familie der Stadt Köln richten sich insbesondere an junge Menschen im Alter von 
13 bis 30 Jahren sowie an Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit. 
Im Jahr 2025 wurden diverse Maßnahmen und Projekte der Internationalen Jugendar-
beit umgesetzt, die sowohl auf die politische Partizipation junger Menschen als auch 
auf den internationalen Austausch und die Vertiefung bestehender europäischer Part-
nerschaften zielten. 
 
 
Rückblick 2025 
 
Partizipations- und Austauschprojekte 
Im Januar 2025 startete das Jugendpartizipationsprojekt „Watch out – Europe and it’s 
neighbors“, das gemeinsam mit dem Kooperationspartner „Arena Satelliten“ aus Sol-
lentuna (Schweden) umgesetzt wurde. Aufbauend auf vorangegangenen Partizipati-
onsprozessen setzten sich die teilnehmenden jungen Menschen mit kommunaler, 
bundes- und europäischer Außenpolitik sowie internationalen Beziehungen auseinan-
der. Das Projekt umfasste regelmäßige Treffen, Workshops sowie eine Fahrt nach 
Straßburg, um sich vor Ort mit den Institutionen der Europäischen Union und aktuellen 
außenpolitischen Fragestellungen zu befassen. Internationale Begegnungen fanden in 
Brüssel, Köln und Stockholm statt.  
 
Im Rahmen der Veranstaltung „Deine Zukunft in Europa“ erhielten rund 100 junge 
Menschen aus Köln die Möglichkeit, sich an zwei Tagen in unterschiedlichen Work-
shops wie Film, Fotografie, Rap, Theater und Tanz mit ihrer persönlichen Zukunft in 
Europa auseinanderzusetzen. Kooperationspartner waren unter anderem Roots & 
Routes, das Jugendzentrum Dachlow und die Glashütte Porz. Das Projekt startete mit 
einem gemeinsamen Filmabend im Kooperativen Kinder- und Jugendbüro.  
 
Im Kontext des Programms „Discover EU Inclusion“ reisten in den Sommermonaten 
20 junge Menschen allein, als Duo oder in einer Gruppe für bis zu 21 Tage mit dem

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Zug durch verschiedene EU-Länder und erhielten finanzielle Unterstützung unter an-
derem für die Zugtickets, Übernachtungen in Hostels und Verpflegung. 
 
Im September 2025 waren junge Menschen in nach Esch-sur-Alzette (Luxemburg)zu 
Gast. Dort beschäftigten sie sich bei einer mehrtätigen Jugendolympiade mit Inklusion 
im Sport.  
 
Im Sommer reiste eine Gruppe junger Menschen nach Turin, um gemeinsam mit Ju-
gendlichen aus der Partnerstadt ein neues Botschafter*innenkonzept für die Internati-
onale Jugendarbeit zu entwickeln. Die nachhaltige Wirkung internationaler Jugendar-
beit zeigte sich hierbei insbesondere durch fortbestehende Kontakte aus früheren Pro-
jekten. Die Maßnahme wurde durch Mittel des Büro Europa und Internationales (01-3) 
gefördert. 
 
Im Oktober 2025 nahmen fünf junge Menschen in Berlin am Projekt „#internationalhe-
art“ von IJAB e.V. teil. Ziel war es, im Austausch mit politischen Vertreter*innen ver-
schiedener Parteien auf die Bedeutung der Internationalen Jugendarbeit aufmerksam 
zu machen.  
 
In 2025 engagierten sich ehrenamtliche junge Menschen im Bereich der internationa-
len Jugendarbeit und unterstützten die Umsetzung entsprechender Maßnahmen. Sie 
übernahmen dabei insbesondere organisatorische Aufgaben wie die Vorbereitung und 
Begleitung von Projekten sowie die Erstellung von Zertifikaten (Youthpasses). Zur 
Qualifizierung engagierter junger Menschen absolvierten vier Botschafter*innen eine 
JuLeiCa-Schulung, durchgeführt vom Evangelischen Jugendreferat Köln und Region, 
sowie einen Erste-Hilfe-Kurs, um künftig internationale Projekte als Übungsleiter*in-
nen begleiten und Kleingruppen anleiten zu können.  
 
 
Fachkräfteprojekte 
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung von Schutzkonzepten in der 
Internationalen Jugendarbeit. In diesem Zusammenhang wurde das bereits 2024 ge-
startete Projekt fortgeführt und durch eine Fachkräftebegegnung mit Fachkräften aus 
Köln in Göteborg ergänzt. Die Ergebnisse sollen 2026 in Köln und Göteborg vorge-
stellt werden. 
 
Im Rahmen des Projekts „MobileMinds“ fand eine Fachkräftebegegnung in Köln zu-
sammen mit dem Partner „Elisabeth Jeunesse“ aus Luxemburg statt. Ziel der Begeg-
nung war es, das gemeinsam entwickelte Konzept zur mobilen und digitalen Jugend-
arbeit weiterzuentwickeln und fachlich zu vertiefen. Für das Folgejahr sind digitale 
Austauschtermine vorgesehen, bevor im April eine Rückbegegnung mit Kölner Fach-
kräften in Luxemburg stattfindet. Die abschließende Präsentation der Projektergeb-
nisse ist für August in Luxemburg geplant. 
 
Im Rahmen der Erasmus+-Akkreditierung fand in 2025 eine internationale Fachkräf-
tebegegnung zum Thema „Level up – Gaming in der Jugendarbeit“ in Köln statt. An 
der Maßnahme nahmen Sozialarbeiter*innen aus verschiedenen Regionen Schwe-
dens sowie Kölner Fachkräfte teil. Fokus der Begegnung war der fachliche Austausch 
zu digitalen Methoden, medienpädagogischen Ansätzen sowie dem Einsatz von 
Gaming in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Der Gegenbesuch in Göteborg ist 
für März 2026 vorgesehen und dient der Vertiefung der Zusammenarbeit sowie der 
Weiterentwicklung gemeinsamer praxisorientierter Ansätze. 
 
 
Netzwerke und Kooperationen

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Im Jahr 2025 fanden mehrere Treffen des Netzwerks „Internationale Jugendarbeit“ 
statt. Diese dienten dem fachlichen Austausch, der Weiterentwicklung gemeinsamer 
Qualitätsstandards sowie der Vernetzung von Trägern und Fachkräften der Internatio-
nalen Jugendarbeit in Köln und darüber hinaus. 
Zudem ist die Stadt Köln seit 2025 Mitglied im Facharbeitskreis „Internationale Ju-
gendarbeit“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder - und Jugendarbeit (BAG 
OKJA). Die Mitgliedschaft ermöglicht eine stärkere bundesweite Vernetzung, den 
fachlichen Austausch zu aktuellen Entwicklungen sowie die aktive Mitwirkung an der 
Weiterentwicklung der Internationalen Jugendarbeit auf Bundesebene. 
Des Weiteren nimmt die Stadt Köln am Arbeitskreis der Erasmus+ Nationalagentur in 
Bonn im Rahmen des Projektes „Europe goes local“ teil. Ziel ist hier, die Kommunen 
auf nationaler wie europäischer Ebene zu verknüpfen. 
 
 
Finanzierung der Angebote und Projekte 
Die internationale Jugendarbeit in Köln wird maßgeblich durch Drittmittel, insbeson-
dere Erasmus+ Jugend, finanziert.  
Im Jahr 2025 wurden insgesamt rund 445.000 € Drittmittel von Erasmus+ bewilligt. 
Des Weiteren wurden über das kommunale Förderprogramm „Internationale Jugend-
begegnungen“ Mittel des Büros Europa und Internationales der Stadt Köln bereitge-
stellt. Hierdurch konnten 5 weitere Internationale Begegnungen gefördert werden. Zu-
sätzlich stellt das Büro Europa und Internationales jährlich 16.000 € für weitere Pro-
jektkosten bereit.  
Im Jahr 2025 erhielt die Stadt Köln eine Erasmus+-Akkreditierung für Jugend- und 
Fachkräftebegegnungen für den Zeitraum Juni 2025 bis Juli 2027. Dadurch konnten 
mehrere Jugendbegegnungen, unter anderem mit Rumänien, Griechenland und 
Schweden mit den Jugendzentren Dachlow und ENBE sowie dem Quäker Nachbar-
schaftsheim realisiert werden. Die Akkreditierung ermöglicht eine langfristige Planung 
internationaler Maßnahmen bis Ende 2027; weitere Begegnungen mit verschiedenen 
Kölner Einrichtungen sind bereits in Vorbereitung. 
Durch die Kombination von kommunalen und EU-Mitteln sicherte Köln die nachhaltige 
Finanzierung und Entwicklung internationaler Jugendangebote und -projekte.  
 
 
Ausblick 2026 
 
Im Jahr 2026 werden die Maßnahmen der Internationalen Jugendarbeit in Köln weiter-
geführt und inhaltlich ausgebaut. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Stär-
kung internationaler Partnerschaften sowie auf der politischen Beteiligung junger Men-
schen. 
 
Im August 2026 ist die Umsetzung eines internationalen Partizipationsprojekts in Köln 
mit jungen Menschen aus sechs Partnerstädten und befreundeten Städten geplant. 
Beteiligt sind die Städte Esch-sur-Alzette, Lille, Turin, Cluj-Napoca, Stockholm und In-
dianapolis. Unter dem Titel „Colonia – our future City“ setzen sich die Teilnehmenden 
mit Zukunftsfragen einer vielfältigen und demokratischen Stadt auseinander. Der Fo-
kus liegt auf Mitgestaltung, internationalem Austausch und der Entwicklung gemeinsa-
mer Perspektiven für das urbane Zusammenleben. 
 
Darüber hinaus wird im Jahr 2026 erneut das Programm „Discover EU Inclusion“ an-
geboten. Die Teilnahmeplätze sind bereits vollständig vergeben, was die anhaltend 
hohe Nachfrage nach inklusiven internationalen Mobilitätsangeboten verdeutlicht.  
 
Ergänzend ist die Durchführung eines „Tages der Internationalen Jugendarbeit“ ge-
plant. Die Veranstaltung richtet sich an junge Menschen aus Köln und bietet Raum für

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Austausch, Vernetzung und Reflexion. Durch Gespräche, Begegnungen sowie kurze 
Filmsequenzen erhalten die Teilnehmenden Einblicke in unterschiedliche internatio-
nale Projekte und Erfahrungen der Internationalen Jugendarbeit in Köln. 
 
Zudem ist in Planung, ein dreijähriges Projekt zum Thema Schutzkonzept in der Inter-
nationalen Jugendarbeit bei Erasmus+ zu beantragen. Zielsetzung ist, das bereits er-
stellte Schutzkonzept zu digitalisieren, um eine praktische Handhabung zur Verfügung 
zu stellen. Hierfür sind Partner aus Irland, Schweden, Portugal, Polen und Rumänien 
eingebunden. Die Umsetzung ist abhängig von der Förderzusage des Drittmittelge-
bers. 
 
 
Gez. Voigtsberger

Beratungsverlauf (1)

10.03.2026 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.4.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0093/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
19.01.2026
Erstellt
12.01.2026 10:39