Mandari Insight

3950/2017

„Maker interkulturell“ – Kulturstiftung des Bundes fördert die Stadtbibliothek Köln im Rahmen des Programms „360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ im Bereich Interkultu-relle Bibliotheksarbeit und Diversity

Mitteilung Ausschuss 10.01.2018

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 23.01.2018, TOP 8.3

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

4781 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/43 
 
Vorlagen-Nummer  10.01.2018 
 3950/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 23.01.2018 
 
„Maker interkulturell„ – Kulturstiftung des Bundes fördert die Stadtbibliothek Köln im Rahmen 
des Programms „360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ im Bereich Interkultu-
relle Bibliotheksarbeit und Diversity 
Die Stadtbibliothek freut sich über die Auszeichnung einer umfassenden mehrjährigen  Förderung im 
Rahmen des Programms „360° - Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“  durch die Kulturstif-
tung des Bundes. Mit diesem Programm fördert die re nommierte Bundeskulturstiftung erstmals Biblio-
theken in Deutschland. In einem mehrstufigen Auswahlprozess, bei dem die Direktorin nach dem 
Vorauswahlverfahren einer Fachjury das Kölner Vorhaben persönlich präsentieren durfte, wurde die 
Stadtbibliothek Köln als eine von fünf Bibliotheken deutschlandweit für die Förderung ausgewählt. Der 
Fonds 360° fördert  „ für ihr erfolgreiches Engagement für Diversität bekannte Einrichtungen. Die Bi b-
liotheken, die in Städten mit hohem migrantischem Bevölkerungsanteil ange siedelt sind, haben sich 
vorgenommen, als interkulturelle Literatur - und Medienhäuser der Zukunft zu öffentlichen Bege g-
nungsräumen für alle zu werden. Dafür erhalten sie je 360.000 Euro…“ heißt es in der Pressemittei-
lung der Kulturstiftung des Bundes.  
Dies umfasst die Finanzierung einer Planstelle für Interkulturelle Bibliotheksarbeit und Diversi-
ty über einen Zeitraum von 4 Jahren sowie 100.000 € für Sachmittel und Programmarbeit. 
 
Warum fördert die Kulturstiftung erstmals Stadtbibliotheken? 
Im Vergleich zum Theater oder dem Konzertsaal gelten gerade Stadtbibliotheken als besonders i n-
formell und niedrigschwellig: Sie stehen jedermann, Erwachsenen und Kindern, offen, liegen übl i-
cherweise inmitten der Städte, bieten bisweilen stattliche Architekturen und arb eiten gemeinwohlori-
entiert sowie ausnahmslos nicht -kommerziell. In den Stadtgesellschaften der Gegenwart könnten 
öffentliche Bibliotheken mit einem erweiterten Angebot eine prominente Rolle übernehmen, wenn es 
darum geht, einen Raum für das Miteinander ver schiedenartiger Kulturen zur Verfügung zu stellen 
und damit die Chancen auf kulturelle Teilhabe in einer Einwanderungsgesellschaft gerechter zu ve r-
teilen. Mit einer Modernisierung ihrer Institutionen, die auf neue gesellschaftliche Herausforderungen 
und den digitalen Wandel reagieren, können Stadtbibliotheken an Bedeutung in der Kulturlandschaft 
gewinnen und ihre Zukunftsfähigkeit demonstrieren.

2 
 
Was genau möchte die Stadtbibliothek Köln mit den Projektgeldern umsetzen? 
Mit ihrem Vorhaben „Maker interkultu rell - kulturelle Vielfalt leben und erleben“ konnte die Stadtbibli o-
thek Köln eine kritische Jury überzeugen. Mit diesem facettenreichen Vorhaben wird sie sich intensiv 
neuen Zielen der interkulturellen Öffnung des Hauses widmen, wie beispielsweise der Aus gestaltung 
ihrer Angebote für Migrantinnen und Migranten oder von stadtweiten Praktikumsplätzen für Jugendl i-
che mit Migrationshintergrund in Zusammenarbeit mit Schulen. Durch Kooperationen und Veransta l-
tungen soll die Identifikation der Eingewanderten mit der Stadtbibliothek gestärkt werden, so dass sie 
den Lebensraum Bibliothek selbst mit gestalten, indem sie Angebote und Programme entwickeln und 
sich aktiv an der Durchführung beteiligen. Wichtig ist der Bibliothek aber auch die Diversifizierung 
nach innen, zum Beispiel durch die Etablierung eines mitarbeiterspezifischen Qualitätszirkels „Inte r-
kulturelle Kompetenz“ oder die Akquirierung von mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Migrat i-
onshintergrund, insbesondere für Führungspositionen.  
 
Mit „Maker in terkulturell“ möchte die Stadtbibliothek Köln einen interdisziplinären Prozess in Gang 
setzen. Dieser wird die Ausweitung interkultureller Angebote auf das gesamte Bibliothekssystem und 
die Erprobung des interkulturellen Prozesses in der Stadtgesellschaft durch Kooperationen mit Par t-
nern aus Kultur, Politik und Bildung beinhalten..“  
 
 
Die Stadtbibliothek Köln ist mit über 2,2 Millionen Besucherinnen und Besuchern die am meisten g e-
nutzte Bildungs- und Kultureinrichtung in Köln und wurde zur „Bibliothek des  Jahres 2015“ gewählt.

3 
 
Als ein lebendiger Ort der Inspiration, Innovation, Integration, Chancengerechtigkeit und des Wissens 
steht sie allen Menschen offen. Die Stadtbiblio thek hat auf nationaler und internationaler Ebene zah l-
reiche neue Entwicklungen im ö ffentlichen Bibliothekswesen angestoßen – vom Makerspace, innova-
tiven Veranstaltungsformaten bis hin zu interkulturellen Treffpunkten wie dem „sprachraum“.  
 
gez. Laugwitz-Aulbach

Beratungsverlauf (1)

23.01.2018 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3950/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
10.01.2018
Erstellt
14.12.2017 16:59