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3564/2018

"Freiraumplanerischen Ideenwettbewerb für die Innenstadt von Köln – Porz mit Realisierungsteil (Friedrich-Ebert-Platz)" in Köln-Porz aus dem Programm "Integriertes Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte"

Beschlussvorlage Ausschuss 12.11.2018

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 13.12.2018, TOP 5.1

Beschlussvorlage Ausschuss

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Ansehen

Anlage 1 Verfahrenserläuterungen-Wettbewerb-Porz

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Ansehen

Beschlussvorlage Ausschuss

4253 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/61/1 
613 Grie Az 
Vorlagen-Nummer 
 3564/2018 
Freigabedatum  12.11.2018 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
"Freiraumplanerischen Ideenwettbewerb für die Innenstadt von Köln – Porz mit 
Realisierungsteil (Friedrich-Ebert-Platz)" in Köln-Porz aus dem Programm "Integriertes 
Stadtentwicklungskonzept Porz Mitte" 
Beschluss über die Eckdaten der Aufgabenstellung sowie Benennung von fünf Mitgliedern 
des Stadtentwicklungsausschusses als Teilnehmerinnen/Teilnehmer und fünf Mitglieder der 
Bezirksvertretung 7 Porz als stellvertretende Teilnehmerinnen/Teilnehmer des Preisgerichts 
Beschlussorgan 
Stadtentwicklungsausschuss 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Stadtentwicklungsausschuss  
1. beschließt die Eckdaten der Aufgabenstellung für das freiraumplanerische Wettbewerbsver-
fahren  
2. benennt folgende stimmberechtigte Teilnehmerinnen beziehungsweise Teilnehmer für das 
Preisgericht sowie deren Vertreterinnen und Vertreter zum freiraumplanerischen Wettbe-
werbsverfahren  
 
Stadtentwicklungsausschuss  Bezirksvertretung Porz 
1. 1. 
2. 2. 
3. 3. 
4. 4. 
5. 5. 
 
 
Alternative:  
Es nehmen keine Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses und der Bezirksvertretung Porz als 
Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Preisgericht an dem freiraumplanerischen Wettbewerbsverfah-
ren teil. 
 
 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 13.11.2018 
Stadtentwicklungsausschuss 13.12.2018

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung: 
Ziel ist die freiraumplanerische Entwicklung in Porz-Mitte, welche als eine Maßnahme des ISEK 
durchgeführt wird. Das Wettbewerbsgebiet umfasst neben der Fußgängerzone auch die 
Brückenkonstruktion an der Hauptstraße, das Rheinufer, den Rathausvorplatz und die Platzbereiche 
Mühlenstraße und an der Sparkasse. 
 
Aufgabe der Teilnehmenden ist es, ein Gesamtkonzept zur Aufwertung und Neugestaltung der städti-
schen Flächen im Wettbewerbsgebiet zu entwickeln. Der Bereich des Realisierungsteils um den 
Friedrich-Ebert-Platz ist vertieft zu untersuchen. Die Planung ist dabei auf das konkrete Bauvorhaben 
Neue Mitte Porz abzustimmen, das eine Neubebauung des Friedrich-Ebert-Platzes mit drei Wohn- 
und Geschäftshäusern vorsieht (siehe Anlage 1). 
 
Zusammensetzung der Jury: 
 Bezirksbürgermeister Porz, Herr Henk van Benthem (mit Stimmrecht) 
 5 Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses (mit Stimmrecht) 
 5 Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertreter (beratend, ohne Stimmrecht, optional Vertretung) 
 Beigeordneter für Stadtentwicklung, Planen und Bauen Herr Greitemann (mit Stimmrecht) 
 Amtsleitung Stadtplanung, Frau Müller (optional Vertretung) 
 Amtsleitung Landschaftspflege und Grünflächen (mit Stimmrecht) 
 Stellvertretende Amtsleitung Landschaftspflege und Grünflächen (optional Vertretung) 
 Vorsitzender Gestaltungsbeirat Herr Minkus (mit Stimmrecht) 
 JSWD Architekten, Herr Jaspert (mit Stimmrecht) 
 1 Vertreter moderne stadt, Herr Röhrig (mit Stimmrecht)  
 2 Vertreter mit der Fachkompetenz Landschaftsarchitektur/Freiraumplanung/Städtebau (mit 
Stimmrecht) 
 1 Vertreter Molestina Architekten (optional Vertretung) 
 1 Vertreter Kasper Krämer Architekten (optional Vertretung) 
 Leitung rechtsrheinische Planung, Frau Müssigmann (beratend, optional Vertretung) 
 Geschäftsführung Beirat Porz-Mitte, Herr Becker (bzw. Nachfolge) (beratend) 
 2 Vertreter Beirat Porz-Mitte, Frau Alt, Herr Dr. Schäfer (beratend) 
 1 Vertreter Sahle, Herr Sahle (beratend) 
 1 Vertreter Aachener, Herr Dr. Helfrich (beratend) 
 
Terminschiene Eckdaten: 
 Ortstermin und Auftaktkolloquium (halbtägiger Termin), 6. KW 2019 (04.02. oder 06.02.2019) 
 Präsentation der Arbeiten und Jurysitzung (ganztägiges Preisgericht): 15. KW 2019 
(11.04.2019), 09.00 bis 18.00 Uhr 
 
Alle Termine finden im Bezirksrathaus Porz, Mathias Chlasta-Saal, Friedrich-Ebert-Ufer 64 - 70, 
51143 Köln statt.

3 
 
Änderungen hinsichtlich der personellen Besetzung der Planungsteams sowie der Jury bleiben vor-
behalten. Die vorgenannten Personen/Büros werden angefragt.  
 
Das Verfahrensmanagement wird durch das Büro Dewey Muller Partnerschaft mbB Architekten 
Stadtplaner aus Köln durchgeführt.  
 
 
 
Anlage 1 Verfahrenserläuterungen

Anlage 1 Verfahrenserläuterungen-Wettbewerb-Porz

13159 Zeichen

/ 2 
A N L A G E  1  
  
613 Griese 35884 
  
Verfahrenserläuterungen  
für den freiraumplanerischen Ideenwettbewerb für die Innenstadt 
von Porz mit Realisierungsteil Friedrich-Ebert-Platz  
als Bestandteil der Maßnahme 4.04 des Integrierten Stadtentwick-
lungskonzeptes Porz-Mitte 
 
1. Anlass und Ziel  
Die Innenstadt von Köln-Porz befindet sich in einer umfassenden Neustrukturierungsphase. 
Spätestens seit der Schließung des Kaufhauses Hertie im Jahr 2009 wurde das Zentrum des 
Stadtbezirks seiner Funktion als Versorgungszentrum nicht mehr gerecht. Das Stadtbild war 
durch den Leerstand des ehemaligen Kaufhauses geprägt und nachhaltig gestört. Ein voran-
schreitender Trading-Down-Prozess und eine Verödung der Innenstadt sind erkennbar.  
Um diesen Tendenzen entgegenzuwirken, wurde im Jahr 2010 das Entwicklungskonzept 
Porz-Mitte beschlossen. Darin wurde für das Bezirks- und Geschäftszentrum Porz das Ent-
wicklungsziel formuliert, die Ortsmitte zu stärken und zu entwickeln. Neben einer Aufwertung 
der Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum soll eine Stärkung und Entwicklung des Zent-
rums vor allem durch zusätzliche Einzelhandels- und Wohnstandorte insbesondere im Um-
feld des Friedrich-Ebert-Platzes erfolgen.  
Aufbauend auf dem Entwicklungskonzept von 2010 wurde ein integriertes Stadtentwick-
lungskonzept (ISEK) als Grundlage zur Beantragung von Städtebaufördermitteln erarbeitet, 
welches in Herbst 2018 vom Rat der Stadt Köln beschlossen werden soll. Ziel des ISEK ist 
eine themenübergreifende, ganzheitliche Betrachtung des städtischen Teilraumes im weite-
ren Umfeld des Friedrich-Ebert-Platzes, um den städtebaulichen Missstand durch eine Viel-
zahl von Impulsen zu durchbrechen.  
Als eine Maßnahme des ISEK wird der freiraumplanerische Ideenwettbewerb mit Realisie-
rungsteil Friedrich-Ebert-Platz durchgeführt, der neben der Fußgängerzone auch die 
Brückenkonstruktion an der Hauptstraße, das Rheinufer, den Rathausvorplatz und die Platz-
bereiche Mühlenstraße und An der Sparkasse einbezieht. 
Aufgabe der Teilnehmenden ist es, ein Gesamtkonzept zur Aufwertung und Neugestaltung 
der städtischen Flächen im Wettbewerbsgebiet zu entwickeln. Der Bereich des Realisie-
rungsteils um den Friedrich-Ebert-Platz ist vertieft zu untersuchen. Die Planung ist dabei auf 
das konkrete Bauvorhaben Neue Mitte Porz abzustimmen, das eine Neubebauung des 
Friedrich-Ebert-Platzes mit drei Wohn- und Geschäftshäusern vorsieht. Das Vorhaben ba-
siert auf einer städtebaulichen Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2015, auf deren Grundlage 
der Bebauungsplan Arbeitstitel: "Revitalisierung Innenstadt Köln-Porz" erarbeitet wurde. Pa-
rallel erfolgt die Konkretisierung der Hochbauplanung. Der freiraumplanerische Wettbewerb 
komplettiert die Gesamtplanung für die Neue Mitte Porz. 
Der Wettbewerb wird als nichtoffener freiraumplanerischer Ideenwettbewerb mit Realisie-
rungsteil für Landschaftsarchitekten nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 
2013) durchgeführt, zu dem insgesamt neun Büros zugelassen werden.

- 2 - 
 
/ 3 
Die Planung und Herstellung der öffentlichen Flächen am Friedrich-Ebert-Platz soll im Zu-
sammenhang mit den geplanten hochbaulichen Maßnahmen der Neuen Mitte Porz kurzfristig 
umgesetzt und voraussichtlich teilweise aus Städtebaufördermitteln finanziert werden. 
 
2. Der Planungsraum 
Der Planungsraum für den freiraumplanerischen Ideenwettbewerb mit Realisierungsteil des 
Friedrich-Ebert-Platzes ist entsprechend folgender Darstellung räumlich definiert. 
 
Abb. Räumliche Abgrenzung Planungsraum Ideenteil (orange gepunktete Linie) und Reali-
sierungsteil (hellblau gestrichelte Linie)  
(Quelle: Stadt Köln, bearbeitet)

- 3 - 
 
/ 4 
3. Eckpunkte der Planungsaufgabe 
Das Wettbewerbsgebiet ist gegliedert in einen Ideen- und einen Realisierungsteil.  
Das zu erarbeitende Gesamtkonzept für den Ideenteil soll den gesamten Raum zwischen 
Stadtbahnhaltestelle und Rheinufer unter Einbeziehung der Brückenkonstruktion an der 
Hauptstraße, des Rathausumfeldes und der Platzbereiche Mühlenstraße und An der Spar-
kasse betrachten. Von den Teilnehmenden ist ein Gesamtkonzept zu entwickeln, das gestal-
terische und funktionale Zusammenhänge aufzeigt. Zudem können Einzelmaßnahmen vor-
geschlagen werden, die zur Stärkung des Wettbewerbsgebietes beitragen. Es sollen keine 
Bebauungsstudien und auch keine Änderungen im Verkehrsnetz vorgenommen werden.  
Aus der Gesamtkonzeption heraus soll für den Realisierungsteil des Wettbewerbs im Bereich 
des Friedrich-Ebert-Platzes ein Vorschlag für die Neugestaltung der Fußgängerzone erarbei-
tet werden, der die Anforderungen des Raumes berücksichtigt, die städtebaulichen und frei-
raumplanerischen Ideen des Projekts Neue Mitte Porz aufgreift und neue Aufenthaltsqualitä-
ten schafft.  
Ziele und Vorgaben im Ideenteil 
 Der Wettbewerb soll insgesamt einen Beitrag dazu leisten, das Bezirkszentrum Porz 
Mitte als Einkaufs- / Arbeits- und Wohnstandort zu revitalisieren und nachhaltig zu 
stabilisieren.  
 Durch eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität, insbesondere in der Fußgängerzo-
ne, soll eine höhere Frequentierung der Innenstadt und eine Verlängerung der Ver-
weildauer im öffentlichen Raum erreicht werden. 
 Es sollen neue Angebote zum Aufenthalt für alle Bevölkerungs- und Altersgruppen 
geschaffen werden. Hierzu gehört auch ein Angebot an kindgerechten Spielräumen, 
Angebote für Jugendliche und für Senioren sowie eine öffentliche Toilettenanlage. 
 Die Sicht- und Wegeverbindungen zwischen Innenstadt und Rhein sollen verbessert 
werden, dabei ist auf die heutige Brücke über die Hauptstraße ein besonderes Au-
genmerk zu richten und langfristig von der Niederlegung der Pavillons auszugehen. 
 Der öffentliche Raum soll zeitgemäß und hochwertig gestaltet werden. Es ist ein ein-
heitliches Stadtmobiliar nach den Vorgaben des Gestaltungshandbuchs der Stadt 
Köln zu verwenden. 
 Eine stärkere Begrünung des öffentlichen Raums soll z. B. durch die Pflanzung von 
Bäumen erreicht werden. Das Abbilden einer Hierarchie im Erschließungs- und Frei-
raumsystem ist im Konzept zu berücksichtigen. 
 Alle öffentlichen Freiräume sollen barrierefrei gestaltet und zugänglich sein. 
 Das Sicherheitsempfinden im öffentlichen Raum soll gestärkt und Angsträume ver-
mieden werden, insbesondere auf die Beleuchtung am Rheinufer ist zu achten. 
 Die Eingänge zur Innenstadt sind aufzuwerten und neu zu gestalten.  
Ziele und Vorgaben für den Realisierungsteil Friedrich-Ebert-Platz 
Der Realisierungsteil ist in das gestalterische Gesamtkonzept des Ideenteils einzubetten und 
vertieft auszuarbeiten. Die städtebaulichen und freiraumplanerischen Ideen des rahmenge-
benden Projekts Neue Mitte Porz sind aufzugreifen und in der Planung zu berücksichtigen.  
Allgemeine und übergeordnete Ziele und Vorgaben im Realisierungsteil 
 Die Innenstadt und die Neue Mitte Porz sollen mit der Umgebung verzahnt werden; 
insbesondere soll die Anbindung an den Rhein verbessert werden. 
 Die Kirche St. Josef soll im neuen Kontext stärker zur Geltung kommen.

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 Teilräume wie Friedrich-Ebert-Platz, Fastelovend-Plätzchen und Fußgängerzone sol-
len in ihren unterschiedlichen Funktionen gestärkt werden. 
 Der Friedrich-Ebert-Platz soll als zentraler Stadtplatz multifunktional für den Markt, 
Veranstaltungen, Außengastronomie etc. nutzbar sein.  
 Platz und Fußgängerzone sind so zu gestalten, dass die Aufenthaltsqualität verbes-
sert wird.  
 Der Friedrich-Ebert-Platz ist angemessen zu begrünen. 
 
4. Das Verfahren 
Der Wettbewerb wird als nichtoffener freiraumplanerischer Ideenwettbewerb für die Innen-
stadt von Köln-Porz mit Realisierungsteil Friedrich-Ebert-Platz für Landschaftsarchitek-
ten/innen nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) durchgeführt. Das Ver-
fahren unterliegt den Bestimmungen der VGV. Da es sich um ein nichtoffenes Wettbewerbs-
verfahrens handelt, wird ein Auswahlverfahren zur Bestimmung der Teilnehmer vorgeschal-
tet. 
Als Kriterien zur Auswahl werden die Berufserfahrung, Anzahl der Beschäftigten sowie an-
hand von einzureichenden Referenzen die berufliche Leistungsfähigkeit der Teilnehmer 
überprüft. Die potenziellen Teilnehmer sind aufgefordert, Referenzprojekte einzureichen, 
welche eine vergleichbare Größe, Art und Umfang zur vorliegenden Aufgabe für die Innen-
stadt von Porz aufweisen. 
Sofern mehr Bewerber die anhand der Bewerbungsunterlagen geforderten Kriterien erfüllen 
als Teilnehmer vorgesehen sind, erfolgt eine Auswahl durch Losziehung. 
Die Architektenkammer NRW hat an der Vorbereitung der Auslobung beratend mitgewirkt. 
Das Verfahren wird dort registriert. 
Die Wettbewerbsbeiträge bleiben bis zum Ende des Verfahrens anonym. Verfahrenssprache 
ist Deutsch. 
Verfahrensteilnehmende, Preisrichterinnen und Preisrichter, sachverständige Beraterinnen 
und Berater sowie sonstige am Verfahren beteiligte Personen erklären sich durch ihre Mit-
wirkung am Verfahren mit den genannten Bedingungen einverstanden. 
Auslober 
Der Wettbewerb ist ausgelobt von der 
Stadt Köln – Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat VI – Stadtentwicklung, Planen und Bauen 
Stadtplanungsamt 
Willy-Brandt-Platz 2 
50679 Köln 
in Zusammenarbeit mit der 
moderne stadt 
Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues
 
und der Gemeindeentwicklung mbH
 
Brückenstr. 17 
50667 Köln

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/ 6 
Wettbewerbsbetreuung 
Das Wettbewerbsverfahren wird betreut von: 
DEWEY MULLER Partnerschaft mbB  
Architekten Stadtplaner 
Flandrische Str. 4 
50674 Köln 
info@deweymuller.com 
Teilnehmer 
Die Gesamtzahl der Teilnehmer ist auf maximal neun begrenzt. Drei Teilnehmer werden in 
Abstimmung mit der Stadt Köln zur Teilnahme am Wettbewerb gesetzt. Hierbei handelt es 
sich in alphabetischer Reihenfolge um folgende Büros (Die genannten Büros werden ange-
fragt): 
– agenceTer, Kalrsruhe 
– Atelier Loidl, Berlin 
– Latz + Partner, Kranzberg 
Weitere sechs Teilnehmer werden in dem vorgeschalteten Auswahlverfahren anhand der in 
der Bekanntmachung aufgeführten Kriterien ermittelt und zur Teilnahme zugelassen.  
Junge Büros sollen differenzierte Kriterien erfüllen, so dass mindestens ein Teilnehmer des 
Wettbewerbs ein Junges Büro ist. Bewerber, die sich in der Kategorie „junges Büro“ bewer-
ben, dürfen zum Stichtag 01.01.2019 das 40. Lebensjahr nicht vollendet haben. 
Alle Teilnehmer müssen vergleichbare Qualifikationen und die gestellten Anforderungen und 
Kriterien in gleicher Weise erfüllen. Die Auswahlkriterien für vergleichbare Referenzprojekte 
eines multifunktionalen Stadtraums sind ein öffentlicher Auftraggeber, Abschluss in den letz-
ten 10 Jahren, Leistungsphasen 1-3 und 5-9 nach §39 HOAI, mindestens 3000 m² Flächen-
größe und Einordnung in die Honorarzone III. Für Junge Büros reduziert sich die Leistung 
auf die Erbringung von Leistungsphase 1-3. 
Sofern mehr Bewerber, die anhand der Bewerbungsunterlagen geforderten Kriterien erfüllen 
als Teilnehmer vorgesehen sind, erfolgt eine Auswahl durch Losziehung. 
Bewerbungsverfahren, Teilnahmevoraussetzungen und Auswahlkriterien werden in der Be-
kanntmachung veröffentlicht. Die Prüfung der Teilnahmeanträge und Durchführung des 
Auswahlverfahrens erfolgt durch das verfahrensbetreuende Büro. 
Preisgericht 
Die Entscheidung über die verschiedenen Lösungsansätze trifft zum Abschluss des Wettbe-
werbsverfahrens ein fachlich und sachlich besetztes Preisgericht. 
Stimmberechtigte Sachpreisrichter: 
- Henk van Benthem, Bezirksbürgermeister Köln-Porz 
- 5 Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses 
 
Stimmberechtige Fachpreisrichter: 
- Beigeordneter für Stadtentwicklung, Planen und Bauen Herr Greitemann  
- Amtsleitung Landschaftspflege und Grünflächen  
- Vorsitzender Gestaltungsbeirat Herr Minkus  
- JSWD Architekten, Herr Jaspert – Kompetenz Architektur 
- 1 Vertreter moderne stadt, Herr Röhrig

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- 2 Vertreter mit der Fachkompetenz Landschaftsarchitek-
tur/Freiraumplanung/Städtebau  
 
Stellvertretende Sachpreisrichter 
- 5 Mitglieder der Bezirksvertretung Porz 
 
Stellvertretende Fachpreisrichter 
- Amtsleitung Stadtplanung, Frau Müller 
- Stellvertretende Amtsleitung Landschaftspflege und Grünflächen 
- 1 Vertreter Molestina Architekten 
- 1 Vertreter Kasper Krämer Architekten 
 
Berater  
- Norbert Becker, Vorsitzender des Beirats Porz-Mitte 
- 2 Mitglieder des Beirats Porz-Mitte 
- Leitung rechtsrheinische Planung, Frau Müssigmann (beratend, optional Vertretung) 
- 1 Vertreter Sahle, Herr Sahle  
- 1 Vertreter Aachener, Herr Dr. Helfrich  
 
Änderungen hinsichtlich der personellen Besetzung der Planungsteams sowie der Jury blei-
ben vorbehalten. Die vorgenannten Personen/Büros werden angefragt.  
 
Beurteilungskriterien 
Zur Beurteilung der Arbeiten werden folgende Kriterien zugrunde gelegt: 
– Gestaltungsidee 
– Einfügung in das Konzept Neue Mitte Porz und die Umgebung 
– Freiraumplanerische Qualität 
– Aufenthaltsqualität und Sicherheit 
– Realisierbarkeit 
– Nachhaltigkeit 
– Einhaltung der Ziele und Vorgaben 
Die Reihenfolge der aufgeführten Kriterien stellt keine Gewichtung dar. Während der Sitzung 
ist die Jury dazu ermächtigt, zusätzliche Bewertungskriterien festzulegen.

Beratungsverlauf (2)

11.12.2018 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 7.3 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: mit Änderungen empfohlen

Zur Sitzung
13.12.2018 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 5.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Orte (11)

  • Mühlenstraße
  • Brückenstraße 17
  • Flandrische Straße 4
  • Friedrich-Ebert-Platz
  • Willy-Brandt-Platz 2
  • Friedrich-Ebert-Ufer 64
  • An der Sparkasse
  • Hauptstraße
  • Am Rheinufer
  • Markt
  • Straße 4

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Details

Aktenzeichen
3564/2018
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
12.11.2018
Erstellt
30.10.2018 07:35