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AN/0426/2025

TOP 10.22 Bewerbung der Stadt Köln für Olympische und Paralympische Spiele Rhein Ruhr für das Jahr 2036 oder 2040

Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Grüne) 03.04.2025

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 03.04.2025

Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Grüne)

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Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Grüne)

4148 Zeichen

Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kölner Rat 
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 03.04.2025 
 
AN/0426/2025 
 
Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 03.04.2025 
 
TOP 10.22 Bewerbung der Stadt Köln für Olympische und Paralympische Spiele Rhein 
Ruhr für das Jahr 2036 oder 2040 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
die Antragsteller*innen bitten Sie, folgenden Änderungsantrag zu TOP 10.22 auf die Tages-
ordnung der Ratssitzung am 03.04.2025 aufzunehmen: 
 
 
 
Beschluss: 
Der Beschluss wird wie folgt ergänzt: 
 
Bürger*innenentscheid: 
Die Stadt Köln wird darauf hinwirken, dass vor einer finalen Entscheidung des Deutschen 
Olympischen Sportbundes (DOSB) für einen deutschen Bewerber ein geeigneter Bürger*in-
nenentscheid in Köln gemeinsam mit der Region über die Bewerbung für die Olympischen 
und Paralympischen Spiele 2036 oder 2040 durchgeführt wird. 
 
Transparenz: 
Die Verwaltung wird beauftragt, vor einer Entscheidung transparent darzustellen, welche 
Chancen und Kosten auf die Stadt Köln zukommen könnten. Dies umfasst u.a.: 
 
● die Mehrwerte für die Gesellschaft sowie das volkswirtschaftliche Nutzen 
● die Kosten für die Durchführung der Spiele einschließlich Sicherheitsmaßnahmen 
städtischerseits 
● eventuelle Anteile an den Bewerbungskosten 
● die Kosten für den Neu- und Umbau von Sportstätten und weiterer Infrastruktur, ab-
züglich Fördermittel 
 
Nachhaltigkeit:

- 2 - 
 
Die Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036 oder 2040 muss sich 
an den Nachhaltigkeitskriterien der Vereinten Nationen orientieren. 
 
 
Begründung:  
 
Die Stadt Köln hat bereits im Jahr 2020 die Bewerbung um die Olympischen und Paralympi-
schen Spiele 2032 im Rahmen der Initiative Rhein Ruhr City unterstützt. Die Zustimmung 
des Rates erfolgte damals unter der Bedingung, dass vor einer endgültigen Entscheidung 
des DOSB auf einen Bürger*innenentscheid in Köln und der Region hingewirkt wird, die Kos-
ten transparent dargestellt werden und die Bewerbung die Nachhaltigkeitskriterien der Ver-
einten Nationen (Ziele 11, 12 und 13) einhält. 
Die damalige Bewerbung für 2032 scheiterte jedoch, als das Internationale Olympische Ko-
mitee (IOC) im Februar 2021 Brisbane (Australien) als bevorzugten Kandidaten auswählte. 
Dennoch beschlossen die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die beteiligten Städte – 
darunter Köln – die Bewerbung als Dekadenprojekt weiterzuverfolgen, um sich auf eine mög-
liche Bewerbung für die Spiele 2036 oder 2040 vorzubereiten. 
Die aktuelle Beschlussvorlage zur erneuten Unterstützung der Bewerbung enthält zwar allge-
meine Aussagen zur Bürger*innenbeteiligung, Transparenz und Nachhaltigkeit, erfüllt die ur-
sprünglichen Bedingungen des Rates aus dem Jahr 2020 jedoch nicht vollständig: 
● Die angekündigte Bürger*innenbeteiligung bleibt zu vage und beinhaltet keine Ver-
pflichtung auf einen Bürger*innenentscheid hinzuwirken. 
● Die Evaluierung der Kosten benötigt eine Konkretisierung. 
● Die Nachhaltigkeitsanforderungen werden lediglich durch die Vorgaben des DOSB-
Leitfadens gestützt, ohne eine klare Verankerung der UN-Nachhaltigkeitsziele. 
 
Dieser Änderungsantrag stellt sicher, dass die bereits im Jahr 2020 vereinbarten Bedingun-
gen eingehalten werden und die Bewerbung auf einer breiten gesellschaftlichen Grundlage 
erfolgt. Er wahrt damit die demokratische Legitimation, sorgt für Kostentransparenz und stellt 
sicher, dass die Bewerbung die ökologischen und sozialen Standards erfüllt, die für eine 
nachhaltige Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele erforderlich sind. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
  
 
gez. Lino Hammer     gez. Niklas Kienitz    
GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer   CDU-Fraktionsgeschäftsführer  
 
gez. Thomas Breustedt    gez. Ulrich Breite 
SPD-Fraktionsgeschäftsführer   FDP-Fraktionsgeschäftsführer 
 
gez. Lucas Sickmöller 
Volt-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

03.04.2025 Rat
Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0426/2025
Typ
Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Grüne)
Datum
03.04.2025
Erstellt
03.04.2025 13:54