Mandari Insight

2437/2022

Bildungslandschaft Altstadt Nord (BAN), Baufeld A - Kostenfortschreibungsbeschluss gemäß § 13 Abs. 4 Satz 2 der Betriebssatzung der Gebäudewirtschaft in Verbindung mit § 16 Abs. 5 Satz 1 der Eigenbetriebsverordnung NRW

Beschlussvorlage Ausschuss 07.11.2022

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft, Sitzung am 28.11.2022, TOP 5.1

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 2024

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2 - Verteilung der Mehrkosten

· application/pdf

Ansehen

Anlage 3 - Bruttokosten nach DIN

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 - Erläuterung der Mehrkosten

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 4 - bisherige Bruttokosten nach DIN - Anlage 1.2 zu Vorlage 3882-2018

· application/pdf

Ansehen

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

3574 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
 
Vorlagen-Nummer 
2437/2022
Stand: 16.09.2025 
Sachstandsbericht  
Bildungslandschaft Altstadt Nord (BAN), Baufeld A - Kostenfortschreibungsbeschluss 
gemäß § 13 Abs. 4 Satz 2 der Betriebssatzung der Gebäudewirtschaft in Verbindung mit 
§ 16 Abs. 5 Satz 1 der Eigenbetriebsverordnung NRW 
Beschluss: 
Der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft der Stadt Köln nimmt die erwarteten Mehrausga-
ben gegenüber dem Kostenanpassungsbeschluss aus dem Jahr 2019 (Vorlagen-Nummer 
3882/2018) in Höhe von rund 30 Mio. Euro brutto für die Bildungslandschaft Altstadt Nord 
Baufeld A, Hansa-Gymnasium, 50670 Köln, zur Kenntnis und stimmt einer Fortführung der 
Baumaßnahme zu. 
Die Gesamtbaukosten für die Erstellung betragen nunmehr rund 70,3 Mio. Euro brutto statt 
rund 40,3 Mio. Euro brutto, zuzüglich rund 3 Mio. Euro Risikozuschlag.  
Die voraussichtlichen Mehrkosten von rund 30 Mio. Euro werden aus dem Wirtschaftsplan der 
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln finanziert und über den Flächenverrechnungspreis (FVP) 
refinanziert. 
 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Stand 2024: 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Der Baufortschritt des Baufelds A mit dem Erweiterungsbau und der Generalinstandsetzung 
des Hansa-Gymnasiums gliedert sich wie folgt auf:  
- Erweiterungsneubau: 98 %  
Der Innenausbau befindet sich im Endausbau. Die Feinreinigung ist weitgehend abgeschlos-
sen. Die Restarbeiten sind Maler- und Ausbesserungsarbeiten und vereinzelt Feinmontagen 
der Gewerke zur Technischen Gebäude-Ausrüstung (TGA). 
 - Generalinstandsetzung des denkmalgeschützten Altbaus: 95 %  
An der Außenhülle sind die Natursteinarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade abge-
schlossen. Die Dachdeckungsarbeiten am Steildach konnten im Dezember 2023 abgeschlos-
sen werden. Das Gerüst Hansaring wurde vollständig zurückgebaut und das Fundament für

2 
 
die Haupttreppenanlage hergestellt. Mit der Herstellung der Treppenanlage wird kurzfristig be-
gonnen. Im Innenausbau wird die Feinreinigung durchgeführt. Die Malerarbeiten befinden sich 
kurz vor Abschluss der Arbeiten. Derzeit werden die Türen und die Festmöblierung herge-
stellt. Seit Januar 2024 erfolgen die Bodenbelagsarbeiten und die die Elektro-Feininstallation. 
Die Naturwissenschaftlichen Fachräume im Untergeschoss sind fertiggestellt. 
 - Außenanlagen: 20%  
Mit den Arbeiten an den Außenanlagen wurde im Juni 2023 begonnen. Parallel zu der Schul-
baumaßnahme finden Arbeiten im öffentlichen Bereich statt. Im nächsten Schritt wird die Zu-
wegung zum Schulhof von der Vogteistraße hergestellt. 
Die Maßnahme wird im zweiten Quartal 2024 fertiggestellt.  
Nächste Schritte: 
Bauaufsichtliche Abnahme, Sachverständigenabnahmen, VOC-Messungen, VOB-Abnahmen; 
Inbetriebnahme 
Stand 2025: 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Die Inbetriebnahme des Schulgebäudes zum Schuljahr 2024/2025 hat erfolgreich stattgefun-
den. Die temporäre Gestattung der Inbetriebnahme bis zur Fertigstellung der Außenanlagen 
liegt vor. 
 
Die Außenanlagenfirma wurde teilgekündigt. Die restlichen Leistungen müssen neu ausge-
schrieben werden. Auf Grund fehlender Angebote befindet sich die Ausschreibung im zweiten 
Ausschreibungslauf. Die im zweiten Durchgang eingegangenen Angebote werden derzeit ge-
prüft. 
 
Das Budget ist weiterhin auskömmlich und wird sukzessive mit den eingehenden Schluss-
rechnungen identifiziert. 
 
Nächste Schritte: 
Nach erfolgreicher Prüfung der Angebote erfolgt die Beauftragung der neuen Außenanlagen-
firma. 
 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
15.09.2026

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 2024

2817 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
 
Vorlagen-Nummer 
2437/2022
Stand: 16.04.2024 
Sachstandsbericht  
Bildungslandschaft Altstadt Nord (BAN), Baufeld A - Kostenfortschreibungsbeschluss 
gemäß § 13 Abs. 4 Satz 2 der Betriebssatzung der Gebäudewirtschaft in Verbindung mit 
§ 16 Abs. 5 Satz 1 der Eigenbetriebsverordnung NRW 
Beschluss: 
Der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft der Stadt Köln nimmt die erwarteten Mehrausga-
ben gegenüber dem Kostenanpassungsbeschluss aus dem Jahr 2019 (Vorlagen-Nummer 
3882/2018) in Höhe von rund 30 Mio. Euro brutto für die Bildungslandschaft Altstadt Nord 
Baufeld A, Hansa-Gymnasium, 50670 Köln, zur Kenntnis und stimmt einer Fortführung der 
Baumaßnahme zu. 
Die Gesamtbaukosten für die Erstellung betragen nunmehr rund 70,3 Mio. Euro brutto statt 
rund 40,3 Mio. Euro brutto, zuzüglich rund 3 Mio. Euro Risikozuschlag.  
Die voraussichtlichen Mehrkosten von rund 30 Mio. Euro werden aus dem Wirtschaftsplan der 
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln finanziert und über den Flächenverrechnungspreis (FVP) 
refinanziert. 
 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Der Baufortschritt des Baufelds A mit dem Erweiterungsbau und der Generalinstandsetzung 
des Hansa-Gymnasiums gliedert sich wie folgt auf:  
- Erweiterungsneubau: 98 %  
Der Innenausbau befindet sich im Endausbau. Die Feinreinigung ist weitgehend abgeschlos-
sen. Die Restarbeiten sind Maler- und Ausbesserungsarbeiten und vereinzelt Feinmontagen 
der Gewerke zur Technischen Gebäude-Ausrüstung (TGA). 
 - Generalinstandsetzung des denkmalgeschützten Altbaus: 95 %  
An der Außenhülle sind die Natursteinarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade abge-
schlossen. Die Dachdeckungsarbeiten am Steildach konnten im Dezember 2023 abgeschlos-
sen werden. Das Gerüst Hansaring wurde vollständig zurückgebaut und das Fundament für 
die Haupttreppenanlage hergestellt. Mit der Herstellung der Treppenanlage wird kurzfristig be-
gonnen. Im Innenausbau wird die Feinreinigung durchgeführt. Die Malerarbeiten befinden sich

2 
 
kurz vor Abschluss der Arbeiten. Derzeit werden die Türen und die Festmöblierung herge-
stellt. Seit Januar 2024 erfolgen die Bodenbelagsarbeiten und die die Elektro-Feininstallation. 
Die Naturwissenschaftlichen Fachräume im Untergeschoss sind fertiggestellt. 
 - Außenanlagen: 20%  
Mit den Arbeiten an den Außenanlagen wurde im Juni 2023 begonnen. Parallel zu der Schul-
baumaßnahme finden Arbeiten im öffentlichen Bereich statt. Im nächsten Schritt wird die Zu-
wegung zum Schulhof von der Vogteistraße hergestellt. 
Die Maßnahme wird im zweiten Quartal 2024 fertiggestellt.  
Nächste Schritte: 
Bauaufsichtliche Abnahme, Sachverständigenabnahmen, VOC-Messungen, VOB-Abnahmen; 
Inbetriebnahme 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
12.04.2025

Anlage 2 - Verteilung der Mehrkosten

658 Zeichen

Verteilung der Mehrkosten auf die 10 Mehrkosten-Kategorien 
Kostenfortschreibung II 2022 (KF II) bezogen auf 30 Mio. € 
 
2015 Kostenursprung: 25,1 Mio. € 
2019 Kostenfortschreibung I: 18,2 Mio. € 
2019 Gesamtkosten Baufeld A: 43,3 Mio. € 
2022 Kostenfortschreibung II: 30,0 Mio. € 
2022 Kostenfortschreibung A: 73,3 Mio. € 
100 % = 30 Mio. € 
 
1) Mehrkosten, die dem 
Bestand geschuldet sind 
ca. 7,5 Mio. Euro = 25% 
4) Massenmehrungen 
ca. 4 Mio. Euro = 13,3% 
5) zusätzliche (Fach-) 
Planungsleistungen 
ca. 6,5 Mio. € = 21,7% 
6) Verspäteter Baubeginn 
und Bauzeitverzögerung 
ca. 9 Mio. Euro = 30% 
7) Höhere 
Submissionsergebnisse 
Ca. 3 Mio. € = 10%

Anlage 3 - Bruttokosten nach DIN

595 Zeichen

Kostenfortschreibungsbeschluss BAN Baufeld A  Anlage 3 
 
 
Brutto – Kosten (Aufstellung nach DIN 276) für Baufeld A 
Kostenprognose II. Quartal 2022 
 
 
KG 100 Grundstück 0 € 
 
KG 200 Herrichten und Erschließen 1.500.000,-  € 
 
KG 300  43.000.000,- € 
 
GK 400  11.000.000,- € 
 
Kosten Bauwerk (KG 300 + 400) 54.000.000,- € 
 
KG 500  1.500.000,- € 
 
KG 600   
 
KG 700  16.500.000,- € 
 
Gesamtbaukosten (KG 100 – 500, 700) 73.300.000,- € 
 
zzgl. vorgezogene Instandsetzungsmaßnahmen 3.000.000,- € 
zzgl. Einrichtungskosten (KG 600) 1.700.000,- € 
 
Gesamtkosten Baufeld A 78.000.000,- €

Anlage 1 - Erläuterung der Mehrkosten

3634 Zeichen

Anlage 1 
 
Erläuterungen zur Kostenfortschreibung, Bildungslandschaft Altstadt Nord, Baufeld A 
Hansaring 56, 50670 Köln 
 
(1) Kosten, die dem Bestand geschuldet sind, Massenmehrungen 
Der Gesamtentwurf zur Bildungslandschaft Nord sah von Beginn an den Erhalt des denkmal-
geschützten Altbaus des Hansa-Gymnasiums vor. Die auf Basis der vorliegenden umfangrei-
chen Vorplanung durchgeführten Vorprüfungen des Altbaus ergaben keine verwertbaren 
Hinweise auf die zum Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg in Decken und anderen tragen-
den Konstruktionen verwendeten Materialien. Aufgrund denkmalpflegerischer Aspekte und 
der Sicherstellung des laufenden Schulbetriebes waren den baufachlichen Untersuchungen 
Grenzen gesetzt. Die Untersuchungen mussten deshalb weitestgehend zerstörungsfrei und 
außerhalb des laufenden Schulbetriebs durchgeführt werden. So zeigte sich erst in der Bau-
phase bzw. mit zunehmendem Fortschritt, dass die architektonische Umsetzung sowie eine 
ordnungsgemäße Ausführung mit den vorgefundenen Baustoffen / Bauteilen nicht möglich 
waren. Hier sind im Besonderen die bleihaltig beschichteten Stahlträger in den Geschossde-
cken zu benennen, die in Teilen marode Bausubstanz sowie ein drittes Untergeschoss, des-
sen Existenz unbekannt war. Die Fortschreibung der zu erbringenden Leistungen sowohl im 
Bereich der Planung, als auch für die Ausführung erfolgte somit baubegleitend. Dies führte 
unter anderem zu erheblichen Massenmehrungen in den baulichen Gewerken für Abbruch 
und Sanierung (circa 4 Mio. Euro). 
Anteil der Kostenfortschreibung in Summe rund 11,5 Mio. Euro 
 
(5) Zusätzliche (Fach-) Planungsleistungen 
Durch die Kündigung des ursprünglich beauftragten Architekturbüros und die Neubeauftra-
gung mussten Planungsleistungen im Rahmen der Einarbeitung des neuen Planungsbüros 
erneut beauftragt werden. Als Ergebnis dieser Neubeauftragung ergaben sich neue Erkennt-
nisse, die die Beauftragung zusätzlicher Leistungen sowohl im Bereich Architektur als auch 
der Fachplanung erforderlich machten. Durch die Erkenntnisse im Rahmen der bereits be-
schriebenen Probleme mit dem denkmalgeschützten Altbau, wurde es notwendig, die erteil-
ten Beauftragungen aller am Planungsprozess Beteiligten sukzessive zu erweitern. 
 
Angesichts der immer komplexer werdenden Baumaßnahme wurde eine externe Projekt-
steuerung zur Unterstützung der Projektleitung und Bauherrenvertretung beauftragt. 
 
Anteil der Kostenfortschreibung in Summe rund 6,5 Mio. Euro 
 
(6) verspäteter Baubeginn und Bauzeitverzögerung 
Die Kündigungen des Objektplaners und des Rohbauunternehmers führten zu massiven Ver-
zögerungen sowohl in der Planungsphase als auch in der Ausführungsphase. Die Neubeauf-
tragungen erforderten gemäß geltender Vergabevorschriften entsprechende Fristen, die sich 
darüber hinaus nachteilig auf die weitere Bauausführung auswirkten. 
Durch diese zeitlichen Verzögerungen ergaben sich Teuerungen durch Inflation und Bau-
preisindex. 
Anteil der Kostenfortschreibung in Summe rund 9 Mio. Euro

Anlage 1 
 
(7) Höhere Submissionsergebnisse  
Aufgrund der angespannten Marktlage war es notwendig, auch nach dem ersten Kostenfort-
schreibungsbeschluss aus 2019 Vergabeverfahren mehrfach durchzuführen, da keine Ange-
bote abgegeben wurden. Zwischenzeitlich konnten die betreffenden Gewerke beauftragt 
werden. Im Vergleich zur aktuellen Marktlage konnten die Vergabeverluste auf rund 10% des 
nun aktuell vorliegenden Kostenfortschreibungsbeschlusses (KGR 300 und 400) begrenzt 
werden. 
Anteil der Kostenfortschreibung in Summe rund 3 Mio. Euro 
 
 
Summe der Kostenfortschreibung rund 30 Mio. Euro

Beschlussvorlage Ausschuss

6641 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 
 2437/2022 
Freigabedatum 
 07.11.2022 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bildungslandschaft Altstadt Nord (BAN), Baufeld A - Kostenfortschreibungsbeschluss gemäß  
§ 13 Abs. 4 Satz 2 der Betriebssatzung der Gebäudewirtschaft in Verbindung mit § 16 Abs. 5 Satz 
1 der Eigenbetriebsverordnung NRW  
Beschlussorgan 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft der Stadt Köln nimmt die erwarteten Mehrausgaben  
gegenüber dem Kostenanpassungsbeschluss aus dem Jahr 2019 (Vorlagen-Nummer 3882/2018) in 
Höhe von rund 30 Mio. Euro brutto für die Bildungslandschaft Altstadt Nord Baufeld A, Hansa-
Gymnasium, 50670 Köln, zur Kenntnis und stimmt einer Fortführung der Baumaßnahme zu. 
Die Gesamtbaukosten für die Erstellung betragen nunmehr rund 70,3 Mio. Euro brutto statt  
rund 40,3 Mio. Euro brutto, zuzüglich rund 3 Mio. Euro Risikozuschlag.  
Die voraussichtlichen Mehrkosten von rund 30 Mio. Euro werden aus dem Wirtschaftsplan der  
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln finanziert und über den Flächenverrechnungspreis (FVP) refinanziert. 
 
 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 28.11.2022

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme        € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2025 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc. (Miete inkl. Reinigung und sonstige Nebenkosten) rund 281.000 € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
Die Bauaktivität und der Betrieb des Gebäudes führen zu einem Ressourcenverbrauch,  
der eine Zunahme der CO2- Emissionen über den Lebenszyklus bewirkt. 
 
Begründung: 
Der Kostenfortschreibungsbeschluss aus 2019 (Vorlagen-Nummer 3882/2018) schloss mit einer  
genehmigten Baukostensumme in Höhe von rund 40,3 Mio. Euro zuzüglich rund 7 % Risikozuschlag 
(Anlage 4) ab. Im Laufe der Bauabwicklung traten weitere unvorhersehbare Risiken auf, die einen  
erneuten, zweiten Kostenfortschreibungsbeschluss erforderlich machen. 
Die Notwendigkeit des zweiten Kostenfortschreibungsbeschlusses ist unter anderem der Tatsache  
geschuldet, dass es infolge von Insolvenzen sowie Kündigungen einiger Firmen zur Verlängerung der 
Bauzeit gekommen ist. Darüber hinaus zeigte sich mit zunehmenden Fortschritt des Bauprozesses, dass 
die ordnungsgemäße Umsetzung und Ausführung der geplanten Maßnahmen im denkmalgeschützten 
Altbau nicht ohne größere Schwierigkeiten fortgesetzt werden konnte. Die vorgenannten Gründe sowie 
der Fachkräftemangel in der freien Wirtschaft führten zudem zu weiteren Verzögerungen im Projektab-
lauf, die sich nachteilig auf den derzeitigen Fertigstellungstermin auswirken. 
Die Fertigstellung der Maßnahme soll im 2. Quartal 2024 erfolgen. 
Gemäß aktueller Kostenkontrolle ergeben sich Gesamtbaukosten in Höhe von rund 70,3 Mio. Euro  
brutto (zuzüglich rund 3 Mio. Euro Risikozuschlag aus dem vorgenannten Kostenfortschreibungsbe-
schluss aus 2019) und damit Mehrkosten in Höhe von rund 30 Mio. Euro brutto.  
Der im Baubeschluss vereinbarte Risikozuschlag reicht demnach nicht aus.

3 
 
Die Erhöhung schlüsselt sich wie folgt auf (eine Kostenübersicht und Erläuterungen liegen als 
Anlagen bei): 
 
1. Mehrkosten, die dem Bestand geschuldet sind   rund 7,5 Mio. Euro (25 %) 
2. Geänderte Nutzeranforderungen     entfällt 
3. Auslagerung       entfällt 
4. Massenmehrungen      rund 4,0 Mio. Euro (13,3 %) 
5. Zusätzliche (Fach-) Planungsleistungen    rund 6,5 Mio. Euro (21,7 %) 
6. Verspäteter Baubeginn und Bauzeitverzögerung   rund 9,0 Mio. Euro (30 %) 
7. Höhere Submissionsergebnisse     rund 3,0 Mio. Euro (10 %) 
8. Geänderte rechtliche Vorgaben     entfällt 
9. Nutzung von Synergieeffekten     entfällt 
10. Sonstiges / Risiko      entfällt    
Gesamt        rund 30 Mio. Euro (100 %) 
 
Es wird daher eine Erhöhung des Gesamtbudgets um 30 Mio. Euro brutto auf rund 70,3 Mio. Euro brutto 
empfohlen. 
Das Projekt befindet sich im Bau. Einsparpotentiale wurden bereits in den Planungsphasen zuvor  
berücksichtigt. Eine Alternative steht nicht zur Verfügung. 
 
Finanzierung und Refinanzierung der Mehrkosten 
Seit dem 01.01.2015 wird statt der bisherigen kalkulatorischen Miete von der Gebäudewirtschaft ein 
Sparten- beziehungsweise Flächenverrechnungspreis/qm für die Nutzung von Gebäudeflächen erhoben. 
Basis für den Flächenverrechnungspreis (FVP) eines Jahres sind die Plan-Aufwendungen und sonstigen 
Planerträge einer Sparte. Der jeweilige Verrechnungspreis (Euro/qm) ergibt sich aus der Division dieser 
planmäßigen Nettoaufwendungen durch die einer Sparte zugeordnete Fläche. 
 
Die Finanzierung der Baumaßnahme erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplanes der Gebäudewirtschaft 
der Stadt Köln. Die Refinanzierung erfolgt aus dem städtischen Haushalt nach Fertigstellung der  
Baumaßnahme über entsprechende Mietzahlungen nach Maßgabe des dann jeweils gültigen Flächen-
verrechnungspreises. Auf der Grundlage der bei der Berechnung des Flächenverrechnungspreises  
üblichen Annahmen (zum Beispiel Instandhaltungsansatz laut Empfehlung der KGSt) ist bei Mehrkosten 
von rund 30 Mio. Euro von einer zusätzlichen jährlichen Haushaltsbelastung von rund 1,4 Mio. Euro 
auszugehen. 
 
Die Baufertigstellung wird voraussichtlich im 2. Quartal 2024 erfolgen, so dass die ab dem Haushaltsjahr 
2025 zusätzlich entstehenden Mietkosten inklusive Nebenkosten und Reinigung von rund 281.000 Euro 
aus zu veranschlagenden Mitteln im Teilergebnisplan 0301, Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 16, 
sonstiger ordentlicher Aufwand finanziert werden.  
 
Dezernat IV, Bildung, Jugend und Sport wird im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsprozesses 
2025ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, gegebenenfalls durch  
Umschichtungen, vorsehen. 
 
Anlagen 
Anlage 1 – Erläuterungen zur Kostenfortschreibung 
Anlage 2 – Verteilung der Mehrkosten  
Anlage 3 - Bruttokosten nach DIN 
Anlage 4 - bisherige Bruttokosten nach DIN - Anlage 1.2 zu Vorlage 3882/2018

Anlage 4 - bisherige Bruttokosten nach DIN - Anlage 1.2 zu Vorlage 3882-2018

1015 Zeichen

Anlage 4

Mehrkostenbeschluss BAN & Anlage 1.2

Brutto - Kosten (Aufstellung nach DIN 276) Baufeld A
Kostenprognose vom September 2018

KG 100 Grundstück 0€
KG 200 Herrichten und Erschließen 1.231.886 €

davon Abrisskosten Trafo, Ecke Ritterstraße ; 165.540 €

Rest 1.066.346 €
KG 300 Bauwerk — Baukonstruktionen 21.353.492 €
KG 400 Bauwerk — Technische Anlagen 7.307.815 €
Kosten Bauwerk (KG 300 + 400) 28.661.307 €
KG 500 Außenanlagen 589.801 €

KG 600 Ausstattung und Kunstwerke

KG 700 Baunebenkosten (32 % der KG 200 bis 500) 9.754.558 €

davon Abrisskosten Trafo, Ecke Ritterstraße 52.973 €
Gesamtbaukosten (KG 100-500, 700) 40.237.552 €
Risikozuschlag (5% auf KGR 300, 400, 500) 1.462.555 €
Risikozuschlag (5% auf KGR 300) 1.067.674 €
Risikozuschlag (5% auf KGR 700) 487.728 €
Gesamtbaukosten (einschl. Zuschläge) 43.255.509 €
zzgl. vorgezogene Instandsetzungsmaßnahmen incl. Risiko 2.687.840 €
zzgl. Einrichtungskosten (KG 600) , 1.695.000 €
Gesamtkosten (brutto) 47.638.350 €

Abrisskosten gesamt 218.513 €

Beratungsverlauf (1)

28.11.2022 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 5.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2437/2022
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
07.11.2022
Erstellt
03.08.2022 17:38