2437/2022
Bildungslandschaft Altstadt Nord (BAN), Baufeld A - Kostenfortschreibungsbeschluss gemäß § 13 Abs. 4 Satz 2 der Betriebssatzung der Gebäudewirtschaft in Verbindung mit § 16 Abs. 5 Satz 1 der Eigenbetriebsverordnung NRW
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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss
3574 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
VI/26
Vorlagen-Nummer
2437/2022
Stand: 16.09.2025
Sachstandsbericht
Bildungslandschaft Altstadt Nord (BAN), Baufeld A - Kostenfortschreibungsbeschluss
gemäß § 13 Abs. 4 Satz 2 der Betriebssatzung der Gebäudewirtschaft in Verbindung mit
§ 16 Abs. 5 Satz 1 der Eigenbetriebsverordnung NRW
Beschluss:
Der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft der Stadt Köln nimmt die erwarteten Mehrausga-
ben gegenüber dem Kostenanpassungsbeschluss aus dem Jahr 2019 (Vorlagen-Nummer
3882/2018) in Höhe von rund 30 Mio. Euro brutto für die Bildungslandschaft Altstadt Nord
Baufeld A, Hansa-Gymnasium, 50670 Köln, zur Kenntnis und stimmt einer Fortführung der
Baumaßnahme zu.
Die Gesamtbaukosten für die Erstellung betragen nunmehr rund 70,3 Mio. Euro brutto statt
rund 40,3 Mio. Euro brutto, zuzüglich rund 3 Mio. Euro Risikozuschlag.
Die voraussichtlichen Mehrkosten von rund 30 Mio. Euro werden aus dem Wirtschaftsplan der
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln finanziert und über den Flächenverrechnungspreis (FVP)
refinanziert.
Status in Bearbeitung
erledigt
Stand 2024:
Aktueller Bearbeitungsstand:
Der Baufortschritt des Baufelds A mit dem Erweiterungsbau und der Generalinstandsetzung
des Hansa-Gymnasiums gliedert sich wie folgt auf:
- Erweiterungsneubau: 98 %
Der Innenausbau befindet sich im Endausbau. Die Feinreinigung ist weitgehend abgeschlos-
sen. Die Restarbeiten sind Maler- und Ausbesserungsarbeiten und vereinzelt Feinmontagen
der Gewerke zur Technischen Gebäude-Ausrüstung (TGA).
- Generalinstandsetzung des denkmalgeschützten Altbaus: 95 %
An der Außenhülle sind die Natursteinarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade abge-
schlossen. Die Dachdeckungsarbeiten am Steildach konnten im Dezember 2023 abgeschlos-
sen werden. Das Gerüst Hansaring wurde vollständig zurückgebaut und das Fundament für
2
die Haupttreppenanlage hergestellt. Mit der Herstellung der Treppenanlage wird kurzfristig be-
gonnen. Im Innenausbau wird die Feinreinigung durchgeführt. Die Malerarbeiten befinden sich
kurz vor Abschluss der Arbeiten. Derzeit werden die Türen und die Festmöblierung herge-
stellt. Seit Januar 2024 erfolgen die Bodenbelagsarbeiten und die die Elektro-Feininstallation.
Die Naturwissenschaftlichen Fachräume im Untergeschoss sind fertiggestellt.
- Außenanlagen: 20%
Mit den Arbeiten an den Außenanlagen wurde im Juni 2023 begonnen. Parallel zu der Schul-
baumaßnahme finden Arbeiten im öffentlichen Bereich statt. Im nächsten Schritt wird die Zu-
wegung zum Schulhof von der Vogteistraße hergestellt.
Die Maßnahme wird im zweiten Quartal 2024 fertiggestellt.
Nächste Schritte:
Bauaufsichtliche Abnahme, Sachverständigenabnahmen, VOC-Messungen, VOB-Abnahmen;
Inbetriebnahme
Stand 2025:
Aktueller Bearbeitungsstand:
Die Inbetriebnahme des Schulgebäudes zum Schuljahr 2024/2025 hat erfolgreich stattgefun-
den. Die temporäre Gestattung der Inbetriebnahme bis zur Fertigstellung der Außenanlagen
liegt vor.
Die Außenanlagenfirma wurde teilgekündigt. Die restlichen Leistungen müssen neu ausge-
schrieben werden. Auf Grund fehlender Angebote befindet sich die Ausschreibung im zweiten
Ausschreibungslauf. Die im zweiten Durchgang eingegangenen Angebote werden derzeit ge-
prüft.
Das Budget ist weiterhin auskömmlich und wird sukzessive mit den eingehenden Schluss-
rechnungen identifiziert.
Nächste Schritte:
Nach erfolgreicher Prüfung der Angebote erfolgt die Beauftragung der neuen Außenanlagen-
firma.
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
15.09.2026
Sachstandsbericht Rat /Ausschuss 2024
2817 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
VI/26
Vorlagen-Nummer
2437/2022
Stand: 16.04.2024
Sachstandsbericht
Bildungslandschaft Altstadt Nord (BAN), Baufeld A - Kostenfortschreibungsbeschluss
gemäß § 13 Abs. 4 Satz 2 der Betriebssatzung der Gebäudewirtschaft in Verbindung mit
§ 16 Abs. 5 Satz 1 der Eigenbetriebsverordnung NRW
Beschluss:
Der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft der Stadt Köln nimmt die erwarteten Mehrausga-
ben gegenüber dem Kostenanpassungsbeschluss aus dem Jahr 2019 (Vorlagen-Nummer
3882/2018) in Höhe von rund 30 Mio. Euro brutto für die Bildungslandschaft Altstadt Nord
Baufeld A, Hansa-Gymnasium, 50670 Köln, zur Kenntnis und stimmt einer Fortführung der
Baumaßnahme zu.
Die Gesamtbaukosten für die Erstellung betragen nunmehr rund 70,3 Mio. Euro brutto statt
rund 40,3 Mio. Euro brutto, zuzüglich rund 3 Mio. Euro Risikozuschlag.
Die voraussichtlichen Mehrkosten von rund 30 Mio. Euro werden aus dem Wirtschaftsplan der
Gebäudewirtschaft der Stadt Köln finanziert und über den Flächenverrechnungspreis (FVP)
refinanziert.
Status in Bearbeitung
erledigt
Aktueller Bearbeitungsstand:
Der Baufortschritt des Baufelds A mit dem Erweiterungsbau und der Generalinstandsetzung
des Hansa-Gymnasiums gliedert sich wie folgt auf:
- Erweiterungsneubau: 98 %
Der Innenausbau befindet sich im Endausbau. Die Feinreinigung ist weitgehend abgeschlos-
sen. Die Restarbeiten sind Maler- und Ausbesserungsarbeiten und vereinzelt Feinmontagen
der Gewerke zur Technischen Gebäude-Ausrüstung (TGA).
- Generalinstandsetzung des denkmalgeschützten Altbaus: 95 %
An der Außenhülle sind die Natursteinarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade abge-
schlossen. Die Dachdeckungsarbeiten am Steildach konnten im Dezember 2023 abgeschlos-
sen werden. Das Gerüst Hansaring wurde vollständig zurückgebaut und das Fundament für
die Haupttreppenanlage hergestellt. Mit der Herstellung der Treppenanlage wird kurzfristig be-
gonnen. Im Innenausbau wird die Feinreinigung durchgeführt. Die Malerarbeiten befinden sich
2
kurz vor Abschluss der Arbeiten. Derzeit werden die Türen und die Festmöblierung herge-
stellt. Seit Januar 2024 erfolgen die Bodenbelagsarbeiten und die die Elektro-Feininstallation.
Die Naturwissenschaftlichen Fachräume im Untergeschoss sind fertiggestellt.
- Außenanlagen: 20%
Mit den Arbeiten an den Außenanlagen wurde im Juni 2023 begonnen. Parallel zu der Schul-
baumaßnahme finden Arbeiten im öffentlichen Bereich statt. Im nächsten Schritt wird die Zu-
wegung zum Schulhof von der Vogteistraße hergestellt.
Die Maßnahme wird im zweiten Quartal 2024 fertiggestellt.
Nächste Schritte:
Bauaufsichtliche Abnahme, Sachverständigenabnahmen, VOC-Messungen, VOB-Abnahmen;
Inbetriebnahme
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:
12.04.2025
Anlage 2 - Verteilung der Mehrkosten
658 Zeichen
Verteilung der Mehrkosten auf die 10 Mehrkosten-Kategorien Kostenfortschreibung II 2022 (KF II) bezogen auf 30 Mio. € 2015 Kostenursprung: 25,1 Mio. € 2019 Kostenfortschreibung I: 18,2 Mio. € 2019 Gesamtkosten Baufeld A: 43,3 Mio. € 2022 Kostenfortschreibung II: 30,0 Mio. € 2022 Kostenfortschreibung A: 73,3 Mio. € 100 % = 30 Mio. € 1) Mehrkosten, die dem Bestand geschuldet sind ca. 7,5 Mio. Euro = 25% 4) Massenmehrungen ca. 4 Mio. Euro = 13,3% 5) zusätzliche (Fach-) Planungsleistungen ca. 6,5 Mio. € = 21,7% 6) Verspäteter Baubeginn und Bauzeitverzögerung ca. 9 Mio. Euro = 30% 7) Höhere Submissionsergebnisse Ca. 3 Mio. € = 10%
Anlage 3 - Bruttokosten nach DIN
595 Zeichen
Kostenfortschreibungsbeschluss BAN Baufeld A Anlage 3 Brutto – Kosten (Aufstellung nach DIN 276) für Baufeld A Kostenprognose II. Quartal 2022 KG 100 Grundstück 0 € KG 200 Herrichten und Erschließen 1.500.000,- € KG 300 43.000.000,- € GK 400 11.000.000,- € Kosten Bauwerk (KG 300 + 400) 54.000.000,- € KG 500 1.500.000,- € KG 600 KG 700 16.500.000,- € Gesamtbaukosten (KG 100 – 500, 700) 73.300.000,- € zzgl. vorgezogene Instandsetzungsmaßnahmen 3.000.000,- € zzgl. Einrichtungskosten (KG 600) 1.700.000,- € Gesamtkosten Baufeld A 78.000.000,- €
Anlage 1 - Erläuterung der Mehrkosten
3634 Zeichen
Anlage 1 Erläuterungen zur Kostenfortschreibung, Bildungslandschaft Altstadt Nord, Baufeld A Hansaring 56, 50670 Köln (1) Kosten, die dem Bestand geschuldet sind, Massenmehrungen Der Gesamtentwurf zur Bildungslandschaft Nord sah von Beginn an den Erhalt des denkmal- geschützten Altbaus des Hansa-Gymnasiums vor. Die auf Basis der vorliegenden umfangrei- chen Vorplanung durchgeführten Vorprüfungen des Altbaus ergaben keine verwertbaren Hinweise auf die zum Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg in Decken und anderen tragen- den Konstruktionen verwendeten Materialien. Aufgrund denkmalpflegerischer Aspekte und der Sicherstellung des laufenden Schulbetriebes waren den baufachlichen Untersuchungen Grenzen gesetzt. Die Untersuchungen mussten deshalb weitestgehend zerstörungsfrei und außerhalb des laufenden Schulbetriebs durchgeführt werden. So zeigte sich erst in der Bau- phase bzw. mit zunehmendem Fortschritt, dass die architektonische Umsetzung sowie eine ordnungsgemäße Ausführung mit den vorgefundenen Baustoffen / Bauteilen nicht möglich waren. Hier sind im Besonderen die bleihaltig beschichteten Stahlträger in den Geschossde- cken zu benennen, die in Teilen marode Bausubstanz sowie ein drittes Untergeschoss, des- sen Existenz unbekannt war. Die Fortschreibung der zu erbringenden Leistungen sowohl im Bereich der Planung, als auch für die Ausführung erfolgte somit baubegleitend. Dies führte unter anderem zu erheblichen Massenmehrungen in den baulichen Gewerken für Abbruch und Sanierung (circa 4 Mio. Euro). Anteil der Kostenfortschreibung in Summe rund 11,5 Mio. Euro (5) Zusätzliche (Fach-) Planungsleistungen Durch die Kündigung des ursprünglich beauftragten Architekturbüros und die Neubeauftra- gung mussten Planungsleistungen im Rahmen der Einarbeitung des neuen Planungsbüros erneut beauftragt werden. Als Ergebnis dieser Neubeauftragung ergaben sich neue Erkennt- nisse, die die Beauftragung zusätzlicher Leistungen sowohl im Bereich Architektur als auch der Fachplanung erforderlich machten. Durch die Erkenntnisse im Rahmen der bereits be- schriebenen Probleme mit dem denkmalgeschützten Altbau, wurde es notwendig, die erteil- ten Beauftragungen aller am Planungsprozess Beteiligten sukzessive zu erweitern. Angesichts der immer komplexer werdenden Baumaßnahme wurde eine externe Projekt- steuerung zur Unterstützung der Projektleitung und Bauherrenvertretung beauftragt. Anteil der Kostenfortschreibung in Summe rund 6,5 Mio. Euro (6) verspäteter Baubeginn und Bauzeitverzögerung Die Kündigungen des Objektplaners und des Rohbauunternehmers führten zu massiven Ver- zögerungen sowohl in der Planungsphase als auch in der Ausführungsphase. Die Neubeauf- tragungen erforderten gemäß geltender Vergabevorschriften entsprechende Fristen, die sich darüber hinaus nachteilig auf die weitere Bauausführung auswirkten. Durch diese zeitlichen Verzögerungen ergaben sich Teuerungen durch Inflation und Bau- preisindex. Anteil der Kostenfortschreibung in Summe rund 9 Mio. Euro Anlage 1 (7) Höhere Submissionsergebnisse Aufgrund der angespannten Marktlage war es notwendig, auch nach dem ersten Kostenfort- schreibungsbeschluss aus 2019 Vergabeverfahren mehrfach durchzuführen, da keine Ange- bote abgegeben wurden. Zwischenzeitlich konnten die betreffenden Gewerke beauftragt werden. Im Vergleich zur aktuellen Marktlage konnten die Vergabeverluste auf rund 10% des nun aktuell vorliegenden Kostenfortschreibungsbeschlusses (KGR 300 und 400) begrenzt werden. Anteil der Kostenfortschreibung in Summe rund 3 Mio. Euro Summe der Kostenfortschreibung rund 30 Mio. Euro
Beschlussvorlage Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 2437/2022 Freigabedatum 07.11.2022 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bildungslandschaft Altstadt Nord (BAN), Baufeld A - Kostenfortschreibungsbeschluss gemäß § 13 Abs. 4 Satz 2 der Betriebssatzung der Gebäudewirtschaft in Verbindung mit § 16 Abs. 5 Satz 1 der Eigenbetriebsverordnung NRW Beschlussorgan Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft Gremium Datum Beschluss: Der Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft der Stadt Köln nimmt die erwarteten Mehrausgaben gegenüber dem Kostenanpassungsbeschluss aus dem Jahr 2019 (Vorlagen-Nummer 3882/2018) in Höhe von rund 30 Mio. Euro brutto für die Bildungslandschaft Altstadt Nord Baufeld A, Hansa- Gymnasium, 50670 Köln, zur Kenntnis und stimmt einer Fortführung der Baumaßnahme zu. Die Gesamtbaukosten für die Erstellung betragen nunmehr rund 70,3 Mio. Euro brutto statt rund 40,3 Mio. Euro brutto, zuzüglich rund 3 Mio. Euro Risikozuschlag. Die voraussichtlichen Mehrkosten von rund 30 Mio. Euro werden aus dem Wirtschaftsplan der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln finanziert und über den Flächenverrechnungspreis (FVP) refinanziert. Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 28.11.2022 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2025 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. (Miete inkl. Reinigung und sonstige Nebenkosten) rund 281.000 € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Die Bauaktivität und der Betrieb des Gebäudes führen zu einem Ressourcenverbrauch, der eine Zunahme der CO2- Emissionen über den Lebenszyklus bewirkt. Begründung: Der Kostenfortschreibungsbeschluss aus 2019 (Vorlagen-Nummer 3882/2018) schloss mit einer genehmigten Baukostensumme in Höhe von rund 40,3 Mio. Euro zuzüglich rund 7 % Risikozuschlag (Anlage 4) ab. Im Laufe der Bauabwicklung traten weitere unvorhersehbare Risiken auf, die einen erneuten, zweiten Kostenfortschreibungsbeschluss erforderlich machen. Die Notwendigkeit des zweiten Kostenfortschreibungsbeschlusses ist unter anderem der Tatsache geschuldet, dass es infolge von Insolvenzen sowie Kündigungen einiger Firmen zur Verlängerung der Bauzeit gekommen ist. Darüber hinaus zeigte sich mit zunehmenden Fortschritt des Bauprozesses, dass die ordnungsgemäße Umsetzung und Ausführung der geplanten Maßnahmen im denkmalgeschützten Altbau nicht ohne größere Schwierigkeiten fortgesetzt werden konnte. Die vorgenannten Gründe sowie der Fachkräftemangel in der freien Wirtschaft führten zudem zu weiteren Verzögerungen im Projektab- lauf, die sich nachteilig auf den derzeitigen Fertigstellungstermin auswirken. Die Fertigstellung der Maßnahme soll im 2. Quartal 2024 erfolgen. Gemäß aktueller Kostenkontrolle ergeben sich Gesamtbaukosten in Höhe von rund 70,3 Mio. Euro brutto (zuzüglich rund 3 Mio. Euro Risikozuschlag aus dem vorgenannten Kostenfortschreibungsbe- schluss aus 2019) und damit Mehrkosten in Höhe von rund 30 Mio. Euro brutto. Der im Baubeschluss vereinbarte Risikozuschlag reicht demnach nicht aus. 3 Die Erhöhung schlüsselt sich wie folgt auf (eine Kostenübersicht und Erläuterungen liegen als Anlagen bei): 1. Mehrkosten, die dem Bestand geschuldet sind rund 7,5 Mio. Euro (25 %) 2. Geänderte Nutzeranforderungen entfällt 3. Auslagerung entfällt 4. Massenmehrungen rund 4,0 Mio. Euro (13,3 %) 5. Zusätzliche (Fach-) Planungsleistungen rund 6,5 Mio. Euro (21,7 %) 6. Verspäteter Baubeginn und Bauzeitverzögerung rund 9,0 Mio. Euro (30 %) 7. Höhere Submissionsergebnisse rund 3,0 Mio. Euro (10 %) 8. Geänderte rechtliche Vorgaben entfällt 9. Nutzung von Synergieeffekten entfällt 10. Sonstiges / Risiko entfällt Gesamt rund 30 Mio. Euro (100 %) Es wird daher eine Erhöhung des Gesamtbudgets um 30 Mio. Euro brutto auf rund 70,3 Mio. Euro brutto empfohlen. Das Projekt befindet sich im Bau. Einsparpotentiale wurden bereits in den Planungsphasen zuvor berücksichtigt. Eine Alternative steht nicht zur Verfügung. Finanzierung und Refinanzierung der Mehrkosten Seit dem 01.01.2015 wird statt der bisherigen kalkulatorischen Miete von der Gebäudewirtschaft ein Sparten- beziehungsweise Flächenverrechnungspreis/qm für die Nutzung von Gebäudeflächen erhoben. Basis für den Flächenverrechnungspreis (FVP) eines Jahres sind die Plan-Aufwendungen und sonstigen Planerträge einer Sparte. Der jeweilige Verrechnungspreis (Euro/qm) ergibt sich aus der Division dieser planmäßigen Nettoaufwendungen durch die einer Sparte zugeordnete Fläche. Die Finanzierung der Baumaßnahme erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplanes der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung erfolgt aus dem städtischen Haushalt nach Fertigstellung der Baumaßnahme über entsprechende Mietzahlungen nach Maßgabe des dann jeweils gültigen Flächen- verrechnungspreises. Auf der Grundlage der bei der Berechnung des Flächenverrechnungspreises üblichen Annahmen (zum Beispiel Instandhaltungsansatz laut Empfehlung der KGSt) ist bei Mehrkosten von rund 30 Mio. Euro von einer zusätzlichen jährlichen Haushaltsbelastung von rund 1,4 Mio. Euro auszugehen. Die Baufertigstellung wird voraussichtlich im 2. Quartal 2024 erfolgen, so dass die ab dem Haushaltsjahr 2025 zusätzlich entstehenden Mietkosten inklusive Nebenkosten und Reinigung von rund 281.000 Euro aus zu veranschlagenden Mitteln im Teilergebnisplan 0301, Schulträgeraufgaben in Teilplanzeile 16, sonstiger ordentlicher Aufwand finanziert werden. Dezernat IV, Bildung, Jugend und Sport wird im Rahmen des Haushaltsplanaufstellungsprozesses 2025ff. innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, gegebenenfalls durch Umschichtungen, vorsehen. Anlagen Anlage 1 – Erläuterungen zur Kostenfortschreibung Anlage 2 – Verteilung der Mehrkosten Anlage 3 - Bruttokosten nach DIN Anlage 4 - bisherige Bruttokosten nach DIN - Anlage 1.2 zu Vorlage 3882/2018
Anlage 4 - bisherige Bruttokosten nach DIN - Anlage 1.2 zu Vorlage 3882-2018
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Anlage 4 Mehrkostenbeschluss BAN & Anlage 1.2 Brutto - Kosten (Aufstellung nach DIN 276) Baufeld A Kostenprognose vom September 2018 KG 100 Grundstück 0€ KG 200 Herrichten und Erschließen 1.231.886 € davon Abrisskosten Trafo, Ecke Ritterstraße ; 165.540 € Rest 1.066.346 € KG 300 Bauwerk — Baukonstruktionen 21.353.492 € KG 400 Bauwerk — Technische Anlagen 7.307.815 € Kosten Bauwerk (KG 300 + 400) 28.661.307 € KG 500 Außenanlagen 589.801 € KG 600 Ausstattung und Kunstwerke KG 700 Baunebenkosten (32 % der KG 200 bis 500) 9.754.558 € davon Abrisskosten Trafo, Ecke Ritterstraße 52.973 € Gesamtbaukosten (KG 100-500, 700) 40.237.552 € Risikozuschlag (5% auf KGR 300, 400, 500) 1.462.555 € Risikozuschlag (5% auf KGR 300) 1.067.674 € Risikozuschlag (5% auf KGR 700) 487.728 € Gesamtbaukosten (einschl. Zuschläge) 43.255.509 € zzgl. vorgezogene Instandsetzungsmaßnahmen incl. Risiko 2.687.840 € zzgl. Einrichtungskosten (KG 600) , 1.695.000 € Gesamtkosten (brutto) 47.638.350 € Abrisskosten gesamt 218.513 €
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2437/2022
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 07.11.2022
- Erstellt
- 03.08.2022 17:38