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V/0844/2012

Ergebnis der Bedarfsumfrage für die Errichtung einer Sekundarschule in Kinderhaus

Vorlagen 29.10.2012

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Umfrageergebnis_Sekundarschule_Kinderhaus

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Umfrageergebnis_Sekundarschule_Kinderhaus

26395 Zeichen

Elternumfrage:  
Bedarfsermittlung für die  
Sekundarschule Münster-Kinderhaus  
  
vom 27.08. – 07.09.2012 
Oktober 2012

Auftraggeber: 
Stadt Münster, Amt für Schule und Weiterbildung 
Feld, Statistik und Ergebnisaufbereitung:  
Joepgen  
Kommunikations- und Marketingforschung  
Schillerstraße 61  
48155  Münster  
info@joepgen.net 
Ansprechpartner:  
Markus Joepgen

Elternumfrage: Bedarfsermittlung für die Sekundarschule Münster-Kinderhaus 
 
Inhaltsverzeichnis 
 
1  Wichtige Ergebnisse im Überblick.............................................................................................. 3 
2  Ziel, Vorgehensweise und Methodik........................................................................................... 4 
2.1  Ziel ..................................................................................................................................... 4 
2.2  Methode, Grundgesamtheit und Teilnehmerauswahl........................................................ 4 
2.3  Anschreiben....................................................................................................................... 4 
2.4  Begleitinformationen.......................................................................................................... 5 
2.5  Fragebogen........................................................................................................................ 5 
2.6  Organisation des Rücklaufs............................................................................................... 6 
2.7  Rücklaufquote.................................................................................................................... 6 
2.8  Zur Aussagekraft der Ergebnisse...................................................................................... 8 
3  Bedarfsermittlung......................................................................................................................... 9 
3.1  Antizipierte Anmeldungen insgesamt ................................................................................ 9 
3.2  Antizipierte Anmeldungen nach Jahrgängen................................................................... 10 
3.3  Antizipierte Anmeldungen nach Stadtbezirken................................................................ 11 
3.4  Eingeschränkte Hochrechnung........................................................................................ 12 
Anhang ................................................................................................................................................. 14 
1

Elternumfrage: Bedarfsermittlung für die Sekundarschule Münster-Kinderhaus 
 
Abbildungsverzeichnis 
 
Abb. 1: Beteiligungsquoten und absolute Teilnehmerzahlen.................................................................. 7 
Abb. 2: Antizipierte Anmeldungen insgesamt.......................................................................................... 9 
Abb. 3: Antizipierte Anmeldungen nach Jahrgängen............................................................................ 10 
Abb. 4: Antizipierte Anmeldungen nach Bezirken................................................................................. 11 
Abb. 5: Eingeschränkte Hochrechnung................................................................................................. 13 
Abb. 6: Antizipierte Anmeldungen nach Bezirken und Schulklassen in absoluten Zahlen................... 14 
 
2

Elternumfrage: Bedarfsermittlung für die Sekundarschule Münster-Kinderhaus 
1 Wichtige Ergebnisse im Überblick 
Insgesamt beteiligen sich 1.649 Eltern von Kindern aus den dritten und vierten Klassen 
Münsters im Rahmen einer Vollerhebung an der Elternumfrage. Dies entspricht einer 
Rücklaufquote von 36 Prozent. 
• Insgesamt geben 71 aller teilnehmenden Eltern an, Ihr Kind „ganz bestimmt“ an einer 
Sekundarschule in Münster-Kinderhaus anzumelden, wenn es im nächsten Schuljahr 
dieses Schulangebot gäbe (4%). Weitere n=173 Eltern beantworten die Frage mit 
„eher ja“ (11%). Damit weisen zusammengenommen etwas weniger als ein Sechstel 
aller Eltern in ihren Antworten auf eine mögliche Inanspruchnahme dieser Schule hin 
(15%). 
• Wenn es vom nächsten Jahr an eine Sekundarschule in Münster-Kinderhaus gäbe, 
würden 39 Eltern von Viertklässlern und 32 Eltern von Drittklässlern ihr Kind „ganz 
bestimmt“ dort anmelden. 85 Eltern von Viertklässlern bzw. 88  Eltern von 
Drittklässlern beantworten diese Frage mit „eher ja“ und ziehen damit eine 
Anmeldung in Betracht. 
• Die Anteile der Eltern, die zusammengenommen eine Anmeldung entweder 
ankündigen („ganz bestimmt“) oder in Betracht ziehen („eher ja“) sind im Bezirk Nord 
am höchsten (38%) und im Bezirk West (9%) am niedrigsten. 
• Wie aus einer eingeschränkten Hochrechnung hervorgeht, würden bis zu insgesamt 
n=203 Eltern ihr Kind „ganz bestimmt“ an einer Sekundarschule in Münster-
Kinderhaus anmelden. Die Zahl der Eltern, die eine Anmeldung in Betracht ziehen 
(„eher ja“) wird auf n=484 extrapoliert. Diese Zahlen ergeben sich als maximale 
Schätzwerte, wenn die Antworten aller teilnehmenden Eltern auf die Gesamtheit aller 
Eltern, deren Kinder im Stadtgebiet Münster eine städtische Grundschule besuchen 
und sich zum Zeitpunkt der Befragung in der dritten oder vierten Klasse befinden, 
hochgerechnet werden. 
3

Elternumfrage: Bedarfsermittlung für die Sekundarschule Münster-Kinderhaus 
2 Ziel, Vorgehensweise und Methodik 
2.1 Ziel 
Mit Hilfe der vorliegenden Elternbefragung wird der Bedarf an einer Sekundarschule am 
Standort Münster-Kinderhaus abgeschätzt. Ziel ist es, Hinweise auf die Bedürfnisse und 
Interessen der Eltern und deren Kinder frühzeitig bei der Planung und Konzeption dieses 
neuen Schulangebotes an diesem Standort zu berücksichtigen. Das Amt für Schule und 
Weiterbildung der Stadt Münster erfüllt damit die Vorgaben des Schulministeriums NRW, 
nach denen der Neugründung einer Sekundarschule eine Bedarfsermittlung vorausgehen 
muss. 
Wichtig ist es anzumerken, dass sich die Bedarfsermittlung ausschließlich auf den Standort 
Münster-Kinderhaus bezieht. Die Befragung zielt nicht darauf ab, die grundsätzliche 
Akzeptanz dieser Schulform unter Eltern in Münster zu erheben. Eine solche Fragestellung 
hätte eines anderen methodischen Instrumentariums bedurft. Entsprechend sollten die 
Ergebnisse nicht für die Beantwortung einer solchen alternativen Fragestellung 
herangezogen werden. 
2.2 Methode, Grundgesamtheit und Teilnehmerauswahl  
Für die Bedarfsermittlung wurde eine schriftliche, standardisierte Elternbefragung 
durchgeführt. Zur Grundgesamtheit der Befragung zählen alle Eltern, deren Kinder im 
Stadtgebiet Münster eine städtische Grundschule oder Primarstufe einer Förderschule 
besuchen und sich zum Zeitpunkt der Befragung in der dritten oder vierten Klasse befinden. 
Für die Elternumfrage wurde eine Vollerhebung durchgeführt, d.h. es wurden alle Eltern um 
Teilnahme gebeten, für die diese Kriterien zutreffen. 
Insgesamt wurden 4.726 Eltern angeschrieben, deren Kinder eine von 51 städtischen 
Schulen in einem der 6 Stadtbezirke besuchen. Bei der Adressaufbereitung wurde 
sichergestellt, dass je Schulkind nur ein Fragebogen versendet wurde. 
Der Fragebogen, das Anschreiben inkl. der Begleitinformationen sowie ein voradressierter 
Rückumschlag wurden den Eltern Ende August 2012 per Post zugesandt. 
2.3 Anschreiben 
In einem Anschreiben wurden die Eltern über den Zweck der Befragung informiert und um 
Teilnahme gebeten. Das Schreiben wurde in den vier Sprachen Deutsch, Englisch, Türkisch 
und Arabisch verfasst. Absender war das Amt für Schule und Weiterbildung. Das Schreiben 
wurde unterzeichnet von Amtsleiter Herrn Klaus Ehling. 
4

Elternumfrage: Bedarfsermittlung für die Sekundarschule Münster-Kinderhaus 
Um eine hohe Rücklaufquote zu fördern, wurden die Eltern darauf hingewiesen, dass der 
Fragebogen nur aus drei Fragen besteht. Die Eltern wurden über Wahrung der Anonymität 
und Freiwilligkeit der Teilnahme unterrichtet. Gleichzeitig unterstrich der Text die Bedeutung 
der Teilnahme für die Bedarfsermittlung. Dabei wurde betont, dass die individuelle 
Teilnahme unabhängig davon, ob die befragten Eltern ihr Kind an der Sekundarschule in 
Münster-Kinderhaus anmelden möchten oder nicht, sehr wichtig ist. Mit diesem Zusatz sollte 
Antwortverzerrungen entgegengewirkt werden, die si ch möglicherweise durch systematische 
Teilnahmeverweigerungen solcher Eltern ergeben könnten, die eine Anmeldung an der 
Sekundarschule Münster-Kinderhaus nicht in Betracht ziehen. 
2.4 Begleitinformationen 
Laut den Vorgaben durch das Schulministerium NRW sind Befragungen zur 
Bedarfsermittlung mit einer ausführlichen Information der befragten Eltern über die geplante 
Schule zu verbinden. Um eine sinnvolle Interpretation der Ergebnisse zu ermöglichen und 
diesen Vorgaben zu entsprechen wurden dem Fragebogen Informationstexte zur 
Sekundarschule in den vier Sprachen Deutsch, Englisch, Türkisch und Arabisch beigelegt 
(jeweils 1 DIN A 4 - Seite). Zum anderen enthielt das Anschreiben eine Internetadresse zu 
einem Informationsangebot auf der Website des Schulamtes sowie einen Hinweis auf eine 
Informationsveranstaltung zur Sekundarschule im Schulzentrum Kinderhaus am 30. August 
2012. 
2.5 Fragebogen 
Der Fragebogen bestand aus drei Fragen. In den ersten beiden Fragen wurde das 
Geschlecht des Kindes sowie die Klassenstufe erhoben, in der sich die Kinder der Eltern 
zum Zeitpunkt der Befragung befinden. Die dritte Frage lautete: „Falls es in Münster-
Kinderhaus zum Schuljahr 2013/2014 eine teilintegrierte Sekundarschule gäbe – würden Sie 
Ihr Kind dort anmelden?“ . Die Antwortvorgaben lauteten a) „ganz bestimmt“ b) „eher ja“ c) 
„eher nein“ und d) „bestimmt nicht“. Gemäß dem Untersuchungsziel bezog sich die Frage zur 
Bedarfsermittlung explizit auf den Standort Münster-Kinderhaus. Zum anderen stand mit dem 
Verb „anmelden“ eine konkrete Aktion bzw. Ve rhaltensform im Mittelpunkt der Frage. Der 
Fragebogen folgte mit dieser Formulierung einem Musterfragebogen des Schulministeriums 
NRW. 
Neben dem Anschreiben und den Begleitinformationen wurde auch der Fragebogen in den 
vier Sprachen Deutsch, Englisch, Türkisch und Arabisch verfasst. Dies ermöglichte die 
Teilnahme aller Eltern an der Befragung, unabhängig von Sprachvermögen und kulturellem 
Hintergrund. 
5

Elternumfrage: Bedarfsermittlung für die Sekundarschule Münster-Kinderhaus 
2.6 Organisation des Rücklaufs 
Die Eltern wurden gebeten, den ausgefüllten Fragebogen in dem beigelegten 
verschlossenen Umschlag bis zum 7. September 2012 bei den Klassenlehrern und –
lehrerinnen ihrer Kinder abzugeben. Sie wurden darüber informiert, dass die Anonymität auf 
dem gesamten Rücklaufweg gewährleistet ist. Insbesondere wurde ihnen sowohl im 
Anschreiben als auch am Ende des Fragebogens in einem kurzen Hinweistext versichert, 
dass die Lehrer und Lehrerinnen die verschlossenen Umschläge mit den Fragebögen 
ungeöffnet an die Stadt weiterleiten. 
Die Schulen sammelten die Fragebögen und übergaben sie am Ende der Feldzeit an das 
Amt für Schule und Weiterbildung. Dieses Vorgehen wurde gewählt, um den Aufwand auf 
Seiten der Eltern möglichst gering zu halten. 
Zu diesem Zweck wurden die Schulleitungen vom Amt für Schule und Weiterbildung in 
einem vor der Befragung versendeten Schreiben über den Hintergrund der Befragung 
informiert und um Unterstützung gebeten. 
2.7 Rücklaufquote  
Insgesamt wurden 4.726 Fragebögen versendet. Auf Grund fehlerhafter oder nicht aktueller 
Adressen konnten 150 Fragebögen nicht zugestellt werden. Die Anzahl gültiger 
Aussendungen beträgt 4.576 Fragebögen. Insgesamt haben sich 1.645 Eltern an der 
Befragung beteiligt. Dies entspricht einer Rücklaufquote von 36%. 
Damit liegt die Höhe des Rücklaufes unter dem Niveau vergangener Bürgerumfragen (2008: 
42%; 2006: 40%) und anderer vergleichbarer Umfragen der Stadt. Zum Beispiel erzielte die 
Umfrage zu Bedarfsermittlung für die Sekundarschule in Münster-Roxel aus dem Jahre 2011 
eine Beteiligungsquote von 41 %. 
Ein Blick auf die geographische Beteiligung in Abb.1 zeigt: Eltern, deren Kinder gegenwärtig 
eine Grundschule im Stadtbezirk Ost oder Mitte besuchen, haben sich besonders stark 
beteiligt (46% / 39%). Dagegen sind die Teilnahmequoten aus den Bezirken Hiltrup, Nord 
und Südost vergleichsweise geringer (28% / 34% / 34%). Die erstgenannten Bezirke sind 
daher in der Untersuchung leicht über-, die letztgenannten unterrepräsentiert. 
Dabei fällt insbesondere der Bezirk Nord auf. In diesem Bezirk würde die neue 
Sekundarschule entstehen und dennoch haben sich hier unterdurchschnittlich viele Eltern 
beteiligt. Nord gehört im Hinblick auf das absolute Gesamtpotenzial an Grundschülern 
zudem zu den 3 kleineren Bezirken in Münster, so dass sich die absolute Teilnehmerzahl 
aus Nord u.a. auch darüber erklärt. 
6

Elternumfrage: Bedarfsermittlung für die Sekundarschule Münster-Kinderhaus 
Abb. 1: Beteiligungsquoten und absolute Teilnehmerzahlen  
0%
20%
40%
60%
80%
100%
Hiltrup
(n=222)
Nord
(n=185)
Südost
(n=165)
West
(n=429)
Mitte
(n=483)
Ost
(n=162)
insgesamt
(n=1.649)
28% 34% 34% 37% 39% 46%
36%
 
Für diese Rücklaufquoten lassen sich zwei Gründe anführen. Zum einen ist denkbar, dass 
die jeweilige mittlere Entfernung zu einer Sekundarschule am Standort Münster-Kinderhaus 
den Rücklaufquoten in einzelnen Bezirken abträglich ist. Dies könnte darüber erklärt werden, 
dass Eltern, denen der Schulweg nach Kinderhaus möglicherweise zu weit ist, eine 
vergleichsweise niedrigere Teilnahmemotivation zeigen. 
Zum anderen erklärt sich das Ergebnis für den Stadtbezirk Nord möglicherweise über 
Erkenntnisse aus anderen Befragungen, nach denen die Beteiligungsquoten in Bezirken mit 
einem vergleichsweise größeren Ausmaß an sozialen Problemen tendenziell niedriger 
ausfallen
1. Beide Effekte überlagern sich möglicherweise in dieser Befragung. 
                                            
1 Vgl. IJOS GmbH Institut für Jugendrecht, Organisationsentwicklung und Sozialmanagement (2009): Auswertung 
der Elternumfrage „Flexible Kindertagesbetreuung“ der Stadt Münster vom 05.11- 02.12.2008, S.10. 
7

Elternumfrage: Bedarfsermittlung für die Sekundarschule Münster-Kinderhaus 
2.8 Zur Aussagekraft der Ergebnisse 
Alle Eltern von SchülerInnen der dritten und vierten Klasse einer städtischen Schule 
Münsters konnten im Rahmen der Erhebung unter den gleichen Bedingungen an der 
Befragung teilnehmen. Die Beteiligung erforderte keinen finanziellen und einen 
vernachlässigbaren zeitlichen Aufwand. Bei allen Schritten wurde die Anonymität der Eltern 
und der Kinder gewahrt. Der Fragebogen und die Begleitmaterialien wurden in vier 
verschiedenen Sprachen versendet. Dies ermöglichte den Zugang aller Eltern zur 
Befragung, unabhängig von Sprachvermögen und kulturellem Hintergrund. 
Möglichen Antwortverzerrungen, die sich durch überproportionale Teilnahmeverweigerungen 
solcher Eltern ergeben könnten, die eine Anmeldung nicht in Betracht ziehen, wurde mit 
textlichen Hinweisen im Anschreiben entgegengewirkt (vgl. Punkt 2.3). Die 
Untersuchungsanlage erfüllt damit alle methodisch-organisatorischen Voraussetzungen für 
eine repräsentative Befragung. 
Nichtsdestotrotz ist es möglich, dass sich bestimmte Elterngruppen möglicherweise 
hinsichtlich ihrer Teilnahmebereitschaft voneinander unterscheiden. Der Blick auf die 
Rücklaufquoten im letzten Kapitel weist darauf hin, dass Eltern aus einigen Bezirken 
Münsters unter den Teilnehmern tendenziell überrepräsentiert (z.B. Ost) bzw. 
unterrepräsentiert (z.B. Hiltrup) sind. Etwaige Abweichungen finden in erklär- und 
erwartbaren Grenzen statt. 
 
8

Elternumfrage: Bedarfsermittlung für die Sekundarschule Münster-Kinderhaus 
3 Bedarfsermittlung 
3.1 Antizipierte Anmeldungen insgesamt 
Um den Bedarf an einer Sekundarschule am Standort Münster-Kinderhaus zu ermitteln 
wurden die Eltern zunächst gebeten, die dem Fragebogen beigefügten Informationen zum 
geplanten Konzept der Sekundarschule in Münster-Kinderhaus zu lesen. Anschließend 
wurde den Eltern folgende Frage gestellt: „Falls es in Münster-Kinderhaus zum Schuljahr 
2013/2014 eine teilintegrierte Sekundarschule gäbe – würden Sie Ihr Kind dort anmelden?“. 
Abb. 2: Antizipierte Anmeldungen insgesamt 
n=1.638
gültige Antworten
ganz bestimmt
eher ja
eher nein
bestimmt nicht
n=497
30%
n=897
55%n=173
11%
 
Wie aus Abb. 2 hervorgeht würden insgesamt n=71 Eltern ihr Kind „ganz bestimmt“ an einer 
Sekundarschule in Münster-Kinderhaus anmelden (4%). Weitere n=173 Eltern beantworten 
die Frage mit „eher ja“ (11%). Insgesamt n=497 Eltern wählen „eher nein“ (30%) und n=897 
Eltern geben an, dass sie Ihr Kind „bestimmt nicht“ an dieser Schule anmelden würden 
(55%). 
Zusammengenommen kündigen 244 Eltern entweder eine Anmeldung ihres Kindes an der 
Sekundarschule Münster-Kinderhaus an („ganz bestimmt“) oder ziehen eine Anmeldung in 
Betracht („eher ja“). Dies entspricht einem Anteil von etwas unter einem Sechstel aller Eltern 
(15%). Fünf Sechstel aller Eltern (85%) signalisieren, dass sie dieses Schulangebot 
tendenziell oder explizit für ihre Kinder nicht in Anspruch nehmen würden ( „eher nein“ / 
„bestimmt nicht“). Etwas weniger als 1 Prozent aller Eltern haben die Frage nicht oder 
mehrdeutig beantwortet und wurden aus der Betrachtung ausgeschlossen. 
9

Elternumfrage: Bedarfsermittlung für die Sekundarschule Münster-Kinderhaus 
3.2 Antizipierte Anmeldungen nach Jahrgängen 
Um die Anmeldezahlen in einem möglichen ersten Schuljahr abschätzen zu können wurden 
die Eltern gefragt, welche Klasse ihre Kinder gegenwärtig besuchen. Abb.3 stellt die 
Ergebnisse der antizipierten Anmeldungen differenziert nach Jahrgängen dar. 
Abb. 3: Antizipierte Anmeldungen nach Jahrgängen 
32 39
88 85
256 240
431
463
0
50
100
150
200
250
300
350
400
450
500
dritter Jahrgang 
(n=807)
vierter Jahrgang
(n=827)
ganz bestimmt eher ja
 eher nein
 bestimmt nicht
120
687
dritter Jahrgang
ganz bestimmt / eher ja
eher nein / bestimmt nicht
124
703
vierter Jahrgang
ganz bestimmt / eher ja
eher nein / bestimmt nicht
 
Wenn es vom nächsten Jahr an eine Sekundarschule in Münster-Kinderhaus gäbe würden 
39 Eltern von Viertklässlern und 32 Eltern von Drittklässlern ihr Kind „ganz bestimmt“ dort 
anmelden. 85 Eltern von Viertklässlern bzw. 88  Eltern von Drittklässlern beantworten diese 
Frage mit „eher ja“. 
Eine Zusammenfassung der Antworten „ganz bestimmt“ und „eher ja“ ergibt, dass insgesamt 
124 Eltern von Viertklässlern und 120 Eltern von Drittklässlern eine Anmeldung ihrer Kinder 
an der Sekundarschule Münster-Kinderhaus ankündigen oder in Betracht ziehen. 
Weniger als 1 Prozent aller Eltern haben keine Angaben zur besuchten Klassenstufe ihres 
Kindes angegeben. Diese wurden an dieser Stelle aus der Betrachtung ausgeschlossen. 
10

Elternumfrage: Bedarfsermittlung für die Sekundarschule Münster-Kinderhaus 
3.3 Antizipierte Anmeldungen nach Stadtbezirken 
Eine Differenzierung der Ergebnisse nach den Stadtbezirken, in welchen die Kinder 
gegenwärtig in die Schule gehen, ermöglicht eine Abschätzung des Einzugsgebietes (vgl. 
Abb.4). Dabei fällt zunächst der Bezirk Nord auf. Dieser weist nicht zuletzt wegen der 
räumlichen Nähe zur geplanten Sekundarschule in Münster-Kinderhaus das höchste relative 
Nachfragepotenzial auf. Hier würden 14 Prozent der Eltern Ihr Kind „ganz bestimmt“ und 24 
Prozent Ihr Kind „eher ja“ anmelden. Allerdings ist Nord im Vergleich zu den Bezirken ein 
Mitte und West ein kleinerer Bezirk und so fallen die dazugehörigen absoluten Zahlen eher 
gering aus (n=25 / n=45). 
Abb. 4: Antizipierte Anmeldungen nach Bezirken 
2%
2%
3%
4%
4%
14%
7%
9%
9%
8%
10%
25%
28%
40%
30%
25%
33%
27%
63%
48%
58%
63%
52%
35%
0% 20% 40% 60% 80% 100%
West (n=427)
Ost (n=162)
Südost (n=163)
Hiltrup (n=221)
Mitte (n=480)
Nord (n=182)
Prozentuale Anteile
7
4
5
9
21
25
32
15
15
17
49
45
118
65
49
55
160
49
270
78
94
140
250
63
0% 20% 40% 60% 80% 100%
Absolute Zahlen
ganz bestimmt eher ja eher nein bestimmt nicht
 
Mit Blick auf die prozentualen Anteile der Eltern, die ihr Kind „ganz bestimmt“ in einer 
Sekundarschule Münster-Kinderhaus anmelden würden, folgen dem Bezirk Nord (14%) mit 
hohem Abstand die Gebiete Mitte (4%), Hiltrup (4%), Südost (3%) sowie Ost (2%)  und West 
(2%). 
Eine Zusammenfassung der Antworten „ganz bestimmt“ und „eher ja“ zeigt, dass die 
Elternanteile, die eine Anmeldung ankündigen oder in Betracht ziehen im Bezirk Nord am 
höchsten (38%) und im Bezirk West (9%) am niedrigsten sind. In den vier verbleibenden 
Bezirken Münsters liegen diese jeweils bei oder unter 15 Prozent. 
Absolut betrachtet ergeben sich durch Addition der beiden ersten Antwortkategorien („ganz 
bestimmt“ / „eher ja“) die größten Schülerpotenziale in Nord (n=70) und  Mitte (n=70). 
11

Elternumfrage: Bedarfsermittlung für die Sekundarschule Münster-Kinderhaus 
Hier schlägt neben den relativen Antwortverteilungen auch die Größe dieser Bezirke 
hinsichtlich ihrer Schülerzahlen zu Buche. So übersetzen sich die relativen 
Antwortverteilungen für „ganz bestimmt“ und „eher ja“ in Nord in vergleichsweise geringere 
absolute Anmeldezahlen, als dies bei gleichem Ergebnis in größeren Bezirken wie Mitte oder 
West der Fall wäre. 
Diese Zahlen beziehen sich jeweils auf Kinder der gegenwärtigen dritten und vierten Klassen 
und damit auf die ersten beiden Schuljahre einer Sekundarschule (für eine weitere 
Differenzierung nach Bezirken und Klassen vgl. Anhang). 
3.4 Eingeschränkte Hochrechnung 
Insgesamt nahmen 36 Prozent aller angeschriebenen Eltern an der Befragung teil. Die in 
den vorhergegangenen Kapiteln dargestellten absoluten Zahlen zu angekündigten ( „ganz 
bestimmt“) oder in Betracht gezogenen Anmeldungen ( „eher ja“ ) beziehen sich 
ausschließlich auf die Antworten dieser Eltern. Nicht berücksichtigt wurden bislang 
Anmeldepotenziale jener 64 Prozent, die sich nicht an der Befragung beteiligen. Aus diesem 
Grund wird im Folgenden eine eingeschränkte Hochrechnung auf die Gesamtheit aller Eltern 
durchgeführt, deren Kinder im Stadtgebiet Münster eine städtische Grundschule besuchen 
und sich zum Zeitpunkt der Befragung in der dritten oder vierten Klasse befinden. 
Hierzu folgende Hinweise: Die vorgenommene Hochrechnung begründet sich über die 
Tatsache, dass die Befragung alle methodisch-organisatorischen Voraussetzungen für eine 
repräsentative Befragung erfüllt und die Ergebnisse daher grundsätzlich einen Rückschluss 
auf alle im Rahmen der Vollerhebung angeschriebenen Eltern zulassen (vgl. Punkt 2.8). Um 
aber dem Umstand Rechnung zu tragen, dem zu Folge einige Bezirke in den 
Gesamtergebnissen über- und unterrepräsentiert sind, erfolgt die Hochrechnung differenziert 
nach allen sechs Bezirken. Hierdurch werden mögliche Zusammenhänge zwischen dem 
Antwortverhalten und den Rücklaufquoten in den jeweiligen Bezirken berücksichtigt. 
Gleichzeitig gilt die Hochrechnung als eingeschränkt, da letztendlich keine gesicherten 
Kenntnisse darüber vorliegen, ob - und wenn ja wie stark - interessierte (weniger 
interessierte) Eltern möglicherweise überproportional (unterproportional) unter allen 
Teilnehmern vertreten sind. Vor diesem Hintergrund sind die ermittelten Werte als maximale 
Schätzwerte zu betrachten: 
12

Elternumfrage: Bedarfsermittlung für die Sekundarschule Münster-Kinderhaus 
Abb. 5: Eingeschränkte Hochrechnung  
Nord
Hiltrup
Südost
Mitte
West
Ost
Bezirke 
insgesamt**
zzgl. 
keine Bezirks-
nummer
Hochrechnung 
insgesamt
550 780 489 1251 1150 356 4576
185 222 165 483 429 162 1646 3
34% 28% 34% 39% 37% 46%
66% 72% 66% 61% 63% 54%
3,0 3,5 3,0 2,6 2,7 2,2
ganz bestimmt Anteil (%) 13,5% 4,1% 3,0% 4,3% 1,6% 2,5%
Teilnehmer (n=) 2 5 95 2 1 74 7 1
Nicht-Teilnehmer (n=)* 49 23 10 33 12 5 132
Gesamtpotenzial (n=)* 74 32 15 54 19 9 203 203
eher ja Anteil (%) 24,3% 7,7% 9,1% 10,1% 7,5% 9,3%
Teilnehmer (n=) 45 17 15 49 32 15 173
Nicht-Teilnehmer (n=)* 89 43 29 78 54 18 311
Gesamtpotenzial (n=)* 134 60 44 127 86 33 484 484
eher nein Anteil (%) 26,5% 24,8% 29,7% 33,1% 27,5% 40,1%
Teilnehmer (n=) 49 55 49 160 118 65 496
Nicht-Teilnehmer (n=)* 97 138 96 254 198 78 862
Gesamtpotenzial (n=)* 146 193 145 414 316 143 1358 1 1359
bestimmt nicht Anteil (%) 34,1% 63,1% 57,0% 51,8% 62,9% 48,1%
Teilnehmer (n=) 63 140 94 250 270 78 895
Nicht-Teilnehmer (n=)* 124 352 185 398 454 93 1605
Gesamtpotenzial (n=)* 187 492 279 648 724 171 2500 2 2502
Faktor für Hochrechnung auf 100%
** Hochrechnung auf Basis der Rücklaufzahlen. 
** exklusive Teilnehmer/innen für die keine Informationen zum Bezirk vorliegen.
F3: Falls es in Münster-Kinderhaus zum 
Schuljahr 2013/14 eine teilintegrierte 
Sekundarschule gäbe; würden Sie Ihr 
Kind dort anmelden?         
Ausgang / zugestellte (n=)
Eingang (n=)
teilnehmende Eltern (%)
nicht teilnehmende Eltern (%)
Bezirk
 
Wie aus der eingeschränkten Hochrechnung hervorgeht würden bis zu insgesamt n=203 
Eltern ihr Kind „ganz bestimmt“ an einer Sekundarschule in Münster-Kinderhaus anmelden. 
Die Zahl der Eltern, die eine Anmeldung in Betracht ziehen („eher ja“) wird auf n=484 
extrapoliert. Diese Zahlen ergeben sich, wenn die Antworten aller teilnehmenden Eltern auf 
die Gesamtheit aller Eltern, deren Kinder im Stadtgebiet Münster eine städtische 
Grundschule besuchen und sich zum Zeitpunkt der Befragung in der dritten oder vierten 
Klasse befinden, hochgerechnet werden. 
13

Elternumfrage: Bedarfsermittlung für die Sekundarschule Münster-Kinderhaus 
14 
 
Anhang 
Abb. 6: Antizipierte Anmeldungen nach Bezirken und Schulklassen in absoluten Zahlen 
ganz 
bestimmt eher ja eher nein
bestimmt 
nicht
k.A. / 
ungültig Gesamt
Hiltrup 3. Jahrgang 4 10 32 69 115
4. Jahrgang 5 7 23 70 1 106
k.A. / ungültig 1 1
Gesamt 9 17 55 140 1 222
Mitte 3. Jahrgang 10 29 85 119 2 245
4. Jahrgang 11 20 75 131 1 238
k.A. / ungültig
Gesamt 21 49 160 250 3 483
Nord 3. Jahrgang 10 16 26 26 0 78
4. Jahrgang 15 29 23 37 2 106
k.A. / ungültig 1 1
Gesamt 25 45 49 63 3 185
Ost 3. Jahrgang 2 9 30 34 75
4. Jahrgang 2 6 35 44 87
k.A. / ungültig
Gesamt 4 15 65 78 162
Südost 3. Jahrgang 3 4 22 52 1 82
4. Jahrgang 2 11 27 42 0 82
k.A. / ungültig 1 1
Gesamt 51 5 4 9 9 42 1 6
West 3. Jahrgang 3 20 61 130 1 215
4. Jahrgang 4 12 56 138 0 210
k.A. / ungültig 1 2 1 4
Gesamt 7 32 118 270 2 429
3. Jahrgang 1 1
4. Jahrgang 1 1 2
k.A. / ungültig
Gesamt 1 2 3
insgesamt n=1.649
keine 
Bezirksnummer
5

Berichtsvorlage

4880 Zeichen

V/0844/2012 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Schule und Weiterbildung 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Ergebnis der Bedarfsumfrage für die Errichtung einer Sekundarschule in Kinderhaus 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
13.11.2012 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht 
20.11.2012 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Bericht 
 
 
Bericht: 
 
Im Rahmen der Schulentwicklungsplanung hat die Verwaltung auf der Grundlage der Ergebnisse 
der mit den Schulen im Stadtbezirk Nord durchgeführten Zukunftswerkstatt gemeinsam mit den 
Primar- und weiterführenden Schulen im Stadtteil Kinderhaus ein Konzept zur Errichtung einer 
Sekundarschule in Münster-Kinderhaus erarbeitet. Dieses Konzept ist als Bestandteil der Vorlage 
V/0457/2012 „Planungsschritte für die Errichtung einer Sekundarschule in Kinderhaus“ den pa r-
lamentarischen Gremien zur Kenntnis gegeben worden. Gleichzeitig ist die Verwaltung lt. Ziffer  
4.1 beauftragt wo rden, die nach dem Schulgesetz NRW notwendige Bedarfsumfrage bei den 
Eltern der Dritt- und Viertklässler unmittelbar nach den Sommerferien stadtweit durchzuführen. 
 
Die Elternumfrage hat zwischen dem 27.08. und dem 07.09.2012  stattgefunden. Angeschrieben 
wurden die Erziehungsberechtigten von 4.726 Schülerinnen und Schüler , die im Schuljahr 
2012/13 den 3. oder 4. Jahrgang einer Grundschule bzw. der Primarstufe einer Förderschule  
besuchen. Versandt wurden ein Fragebogen sowie eine Kurzinform ation zum Konzept der S e-
kundarschule Münster-Kinderhaus nebst Hinweis auf weitere Informationen auf der Homepage 
des Amtes sowie einer öffentlichen Informationsveranstaltung zum Konzept der Sekundarschule 
Kinderhaus am 30.08.2012. Um eine möglichst große T eilnahme zu ermöglichen, wurden alle 
Unterlagen in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch und Türkisch versandt. 
 
In die Auswertung (Anlage 1) eingeflossen sind die Antworten von 1.649 Erziehungsberechtigten, 
was einer Rücklaufquote von 36% entspricht.  
 
244 Eltern beider Jahrgänge  würden ihr Kind „ganz bestimmt“ oder „eher ja“  an einer Sekundar-
schule in Münster-Kinderhaus anmelden. Das entspricht etwas weniger als einem Sechstel aller 
Eltern (15%). 
 
Für eine Anmeldung an der Sekundarschule in Kinderhaus zum Schuljahr 2013/14 haben aus 
dem 4. Jahrgang 39 E rziehungsberechtigte „ganz bestimmt“  und 85 Erziehungsberechtigte mit 
„eher ja“ votiert.  
 
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0844/2012 
Auskunft erteilt: 
Herr Watermann 
Ruf: 
492 40 10 
E-Mail: 
Watermann@stadt-muenster.de 
Datum: 
29.10.2012 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0844/2012 
 
Im 3. Jahrgang - also „anmeldefähig“ zum Schuljahr 2014/15 - haben insgesamt 120 Erziehungs-
berechtigte diese Antwortkategorien angekreuzt. 
 
Die Errichtung einer Sekundarschule muss nach den Vorgaben des Schulgesetzes NW mindes-
tens 3-zügig erfolgen, d.h. es sind mindestens 75 Anmeldungen von Schülerinnen und Schülern 
mit Wohnort Münster erforderlich. Eine grundsätzlic h positive Rückmeldung im Rahmen der E l-
ternumfrage ist dabei keine Verpflichtung zu einer tatsächlichen Anmeldung. So haben bei der 
Errichtung der Sekundarschule Roxel nur knapp 35% der positiven Rückmeldungen zu einer ta t-
sächlichen Anmeldung geführt. Übertragen auf die Bedarfsumfrage  für eine Sekundarschule in 
Kinderhaus ergäbe dies zum Schuljahr 2013/14 Anmeldun gen von 44 Schülerinnen und Sch ü-
lern, zum Schuljahr 2014/15 wären es 42 Kinder. 
 
Damit kann ein gesicherter Bedarf für eine Sekundarschule in Müns ter-Kinderhaus nicht ang e-
nommen werden.  
 
Im Einvernehmen mit den weiterführenden Schulen des Stadtteils Münster-Kinderhaus soll daher 
die Planung zur Errichtung einer Sekundarschule in Mün ster-Kinderhaus zum Schuljahr 
2013/2014 nicht weiter umgesetzt werd en. Die Waldschule Kinderhaus und die Geschwister -
Scholl-Realschule werden somit (unverändert) am Anmeldeverfahren der weiterführenden Sch u-
len für das Schuljahr 2013/2014 teilnehmen. 
 
Die Verwaltung nimmt das Ergebnis der Elternumfrage nach der langen, int ensiven und sehr ko-
operativen Zusammenarbeit mit den Schulen in der Zukunftswerkstatt Nord zur Entwicklung des 
Schulangebots in Münsters Norden mit Bedauern zur Kenntnis. Sie beabsichtigt,  mit den Sch u-
len die Gründe für das Ergebnis der Befragung zu disku tieren und den Dialog für eine Schulen t-
wicklung in Münsters Norden fortzusetzen. 
 
Zusammenfassend ist daher festzustellen, dass 
 
- nach den Ergebnissen der Bedarfsumfrage keine ausreichende Nachfrage von Eltern g e-
geben ist  
 
- die Planung für die Errichtung einer Sekundarschule in Kinderhaus zum nächsten Schuljahr 
2013/2014 nicht weiter verfolgt wird 
 
- die Waldschule Kinderhaus und die Geschwister -Scholl-Realschule in unveränderter Form 
am Anmeldeverfahren für das Schuljahr 2013/2014 teilnehmen. 
 
 
I. V. 
 
gez. 
 
Dr. Hanke 
 
Anlage: 
Elternumfrage: Bedarfsermittlung für die Sekundarschule Münster-Kinderhaus

Beratungsverlauf (2)

13.11.2012 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 2.2 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.11.2012 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 10 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (2)

  • Schillerstraße 61
  • Kinderhaus 1

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
V/0844/2012
Typ
Vorlagen
Datum
29.10.2012
Erstellt
06.10.2020 14:37