KRhR 1/2024
Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung der Kommission Rheinisches Revier am 29.09.2023
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Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier (Niederschrift K.Rheinisches Revier 29.09.2023 nebst Präsentationen)
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Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 7. Sitzung der Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln am Freitag, dem 29. September 2023, von 10:05 Uhr bis 13:09 Uhr, im Plenarsaal der Bezirksregierung Köln Vorsitz: Norbert Spinrath (SPD) Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 7. Sitzung 29.09.2023 – 2 – Tagesordnung und Beschlüsse Vor Eintritt in die Tagesordnung 4 1 Feststellung der Tagesordnung 4 Die Kommission Rheinisches Revier kommt überein, als neuen Tagesord - nungspunkt 4 den Vortrag von Dr. Alexandra Renz zur Leitentscheidung aufzunehmen. 2 Benennung eines stimmberechtigten Mitglieds der Kommission Rheinisches Revier zur Mitunterzeichnung des Ergebnisprotokolls der Sitzung am 29.09.2023 4 3 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 6. Sitzung der Kommission Rheinisches Revier am 03.02.2023 4 Drucksache Nr. KRhR 4/2023 Die Kommission Rheinisches Revier genehmigt die Niederschrift über das wesentliche Ergebnis ihrer 6. Sitzung am 03.02.2023 einstimmig. 4 Die Leitentscheidung 4 Vortrag von Dr. Alexandra Renz (MWIKE) Die Kommission Rheinisches Revier nimmt den Vortrag zur Kenntnis. 5 Sachstandsbericht über die derzeit gebundenen Fördermittel und die Förderschwerpunkte für den Strukturwandel im Rheinischen Revier 5 Drucksache Nr. KRhR 7/2023 Vortrag von RBD Ralph Jakob (Bezirksregierung) Die Kommission Rheinisches Revier nimmt den Vortrag zur Kenntnis. Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 7. Sitzung 29.09.2023 – 3 – 6 Bericht zu Digitalisierungsprojekten im Rheinischen Revier 7 Drucksache Nr. KRhR 6/2023 Die Kommission Rheinisches Revier nimmt den Bericht zur Kenntnis. 7 Vortrag zum Thema Strukturwandel 7 Vortrag von Prof. Dr. Astrid Lambrecht Die Kommission Rheinisches Revier nimmt den Vortrag zur Kenntnis. 8 Vortrag zum Thema „Wasserstoffstrategie“ 9 Vortrag von Stefanie Peters (NEA Group) Die Kommission Rheinisches Revier nimmt den Vortrag zur Kenntnis. 9 Mündlicher Sachstandsbericht der Zukunftsagentur Rheinisches Revier 12 Vortrag von Bodo Middeldorf Die Kommission Rheinisches Revier nimmt den Vortrag zur Kenntnis. 10 Bericht der Landwirtschaft sowie Leitsätze der Landwirtschaft im Rheinischen Revier 14 Drucksache Nr. KRhR 5/2023 Vortrag von Friederike Preißler (LWK NRW) Die Kommission Rheinisches Revier kommt überein, den Tagesordnungs - punkt in ihrer nächsten Sitzung zu behandeln. 11 Anträge 14 12 Anfragen 14 13 Mitteilungen des Vorsitzenden 14 * * * Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 7. Sitzung 29.09.2023 – 4 – Vor Eintritt in die Tagesordnung Vorsitzender Norbert Spinrath begrüßt die Anwesenden und stellt die form - und fristge- rechte Einladung zur heutigen Sitzung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Sodann gedenkt er des verstorbenen Jörg Mährle. 1 Feststellung der Tagesordnung (keine Wortmeldung) Die Kommission Rheinisches Revier kommt überein, als neuen Tagesordnungs - punkt 4 den Vortrag von Dr. Alexandra Renz zur Leitentscheidung aufzunehmen. 2 Benennung eines stimmberechtigten Mitglieds der Kommission Rheinisches R evier zur Mitunterzeichnung des Ergebnisprotokolls der Sitzung am 29.09.2023 Vorsitzender Norbert Spinrath benennt Horst Lambertz (GRÜNE) für die Mitunterzeichnung des Ergebnisprotokolls. 3 Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 6 . Sitzung der Kommission Rheinisches Revier am 03.02.2023 Drucksache Nr. KRhR 4/2023 (keine Wortmeldung) Die Kommission Rheinisches Revier genehmigt die Niederschrift über das wesent- liche Ergebnis ihrer 6. Sitzung am 03.02.2023 einstimmig. 4 Die Leitentscheidung Vortrag von Dr. Alexandra Renz (MWIKE) Dr. Alexandra Renz (MWIKE) trägt anhand der Präsentation „Einordnung: Leitentscheidung und Strukturwandel“ vor. Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 7. Sitzung 29.09.2023 – 5 – Vorsitzender Norbert Spinrath fasst zusammen, die verschiedenen Beteiligten sollten enger zusammenarbeiten, weil die Zeit für den gelingenden Strukturwandel dränge, dessen Nutzen für die Menschen auch erkennbar werden müsse. Die Kommission Rheinisches Revier nimmt den Vortrag zur Kenntnis. 5 Sachstandsbericht über die derzeit gebundenen Fördermittel und die Förderschwer- punkte für den Strukturwandel im Rheinischen Revier Drucksache Nr. KRhR 7/2023 Vortrag von RBD Ralph Jakob (Bezirksregierung) RBD Ralph Jakob (Bezirksregierung) trägt anhand der Präsentation „TOP 4 – Sachstandsbe- richt“ vor. Wolfgang Heller (SPD) unterstreicht die Bedeutung des Erhalts und der Schaffung von Ar- beitsplätzen im Rheinischen Revier. Dafür müsse man auch den Erhalt und die Ansiedlung von Unternehmen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg fördern können. Insofern inte- ressiere ihn die Relevanz der erwähnten Projekte auf die Arbeitsplätze und wo man weiterge- hende Informationen über sie finden könne. Darüber hinaus gehe es darum, Interessenten frü- her und zielgenauer über die Fördermöglichkeiten beraten könne; hier sei man erheblich weitergekommen, um zu beschleunigen. RBD Ralph Jakob (Bezirksregierung) räumt ein, an der Abstimmung bei vom Bund geförder- ten Projekten nur am Rande beteiligt zu werden. Nach wie vor gehe es bei Projekten um ihre Strukturwirksamkeit, wozu auch Arbeitsplätze zählten. Das Wirtschaftsministerium arbeite ge- genwärtig an einem Monitoring der entsprechenden Punkte. Die Förderung richte sich nur ausnahmsweise direkt an Unternehmen, vor allem aber an Kommunen und öffentliche Träger, sodass man auch über mittelbare Arbeitsplatzeffekte rede. Bernd Roland Essler (AfD) spricht von einem ersten Schritt zu mehr Transparenz bei den Ak- tivitäten. Ausweislich des Berichts zähle zu den sechs bereits bew illigten Projekten auch die Modellfabrik Papier in Düren, bei der die aufgeführte Landeskomponente von 9,5 Millionen € zum Gesamtumfang von weit über 40 Millionen € in keinem Verhältnis stehe. Er erkenne eine bunte Mischung von Projekten, die sich teilweis e überhaupt nicht auf den Arbeitsmarkt aus- wirkten. Insofern wünsche er sich eine Unterteilung in Projekte mit und ohne Beschäftigungs- aspekten. Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 7. Sitzung 29.09.2023 – 6 – RBD Ralph Jakob (Bezirksregierung) betont, es handele sich um ein lernendes System. Der Bericht weise zur Modellf abrik Papier nur die bislang bewilligten Mittel aus. Er sagt für den nächsten Bericht noch mehr Transparenz zu. Weil die Region insgesamt attraktiver werden solle, gehe es nicht nur um Maßnahmen mit einem direkten Arbeitsplatzbezug. Stefan Götz (CDU) kritisiert, dass die Stadt Aachen mit den Mitteln für den Strukturwandel auch die Umgestaltung von Bezirksfriedhöfen zu mehr Naturnähe finanziere, sodass ihn die Kriterien für die Auswahl der Projekte auf der Homepage des Ministeriums interessierten. RBD Ralph Jakob (Bezirksregierung) antwortet, mit dem Projekt nicht befasst zu sein und die Kriterien des Ministeriums nicht zu kennen. AD Daniel Lüngen (Bezirksregierung) sagt die Klärung im Nachgang zu. Josef-Johann Schmitz (SPD) stellt fest, von den 14,8 Milliarden € stünden inzwischen nur noch 5 Milliarden € zur Verfügung. Er wünsche sich mehr Informationen zu den Projekten und zum Umsetzungsstand; komme es doch darauf an, dass man konkrete Ergebnisse sehen und auch den Bürgern vermitteln könne. Bislang sei nicht nachvollziehbar, dass Geld auch für Pro- jekte ausgegeben werde, die augenscheinlich nichts mit dem Strukturwandel zu tun hätten, sodass er Transparenz vermisse. RBD Ralph Jakob (Bezirksregierung) sagt für die Projekte im Zuständigkeitsbereich der Be- zirksregierung für den nächsten Bericht eine genauere Aufschlüsselung zu. Bodo Middeldorf (ZRR) kündigt an, in seinem Bericht auf Projekte und Zahlen einzugehen. Bei der Umgestaltung der Bezirksfriedhöfe in Aachen handele es sich möglicherweise um das Bundesprogramm KoMoNa, worauf Land und Region nur bedingt Einfluss nehmen könnten. Rolf Beu (GRÜNE) gibt zu bedenken, die Arbeitsplatzrelevanz könne nicht das einzige Krite- rium sein, weil damit fast alles zu genehmigen sei. RBD Ralph Jakob (Bezirksregierung) appelliert, den angesprochenen Fall der Bezirksfried- höfe in Aachen nicht zum Anlass zu nehmen, alle Projekt infrage zu stellen. Dr. Stephan Cuypers stellt klar, bei der Modellfabrik Papier in Düren handele es sich für die Industrie in der Region Düren, Jülich und Euskirchen um eines der bedeutendsten Projekte für den Strukturwandel, das darauf abziele, den CO 2-Ausstoß und den hohen Energiebedarf bei der Papiererzeugung ganz erheblich zu senken. Mehr als 10.000 Arbeitsplätze hingen in der Region direkt und indirekt von der Papiererzeugung ab, wobei die Papierindustrie wegen der über viele Jahre hinweg verfehlten Energiepolitik und der nicht wettbewerbsfähigen deutschen Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 7. Sitzung 29.09.2023 – 7 – Energiepreise unter enormem Druck stehe. Deshalb hätte es dieses Projekt seiner Ansicht nach eigentlich bereits vor zehn Jahren geben müssen, um heute schon viel weiter zu sein. Christian Pohlmann (FDP) hält die Modellfabrik Papier für ein gelungenes Beispiel, wohinge- gen andere Projekte mit dem eigentlichen Sinn der Mittel für den Strukturwandel nichts zu tun hätten. Dies liege auch daran, dass die Wirtschaft nicht immer zur Systematik der Verwaltung passe, sodass Letztere ihre Projekte möglicherweise schneller unterbringen könne. Man dürfe die strategische Planung des Strukturwandels nicht aus dem Blick verlieren, um erfolgreich zu sein. RBD Ralph Jakob (Bezirksregierung) ergänzt, auch anwendungsbezogene Forschungspro- jekte könnten auf die Wirtschaft ausstrahlen und Effekte erzielen. Die Politik möge bei den neuen Förderaufrufen darauf achten, ob die von ihr gewünschten Aspekte berücksichtigt wür- den. Die Kommission Rheinisches Revier nimmt den Vortrag zur Kenntnis. 6 Bericht zu Digitalisierungsprojekten im Rheinischen Revier Drucksache Nr. KRhR 6/2023 RBD Ralph Jakob (Bezirksregierung) erläutert die Vorlage. Die Kommission Rheinisches Revier nimmt den Bericht zur Kenntnis. 7 Vortrag zum Thema Strukturwandel Vortrag von Prof. Dr. Astrid Lambrecht Prof. Dr. Astrid Lambrecht (Forschungszentrum Jülich) trägt anhand der Präsentation „For- schen für die Gesellschaft der Zukunft – Strukturwandel im Rheinischen Revier“ vor. Vorsitzender Norbert Spinrath begrüßt, dass Prof. Dr. Astrid Lambrecht Forschung nicht als Selbstzweck, sondern als Dienstleistung, als Hilfe für die Unternehmen und als Unterstützung für einen gelingenden Strukturwandel verstehe. Sie mahne zu Recht, endlich ins Handeln zu kommen. Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 7. Sitzung 29.09.2023 – 8 – Wolfgang Heller (SPD) zeigt sich begeistert vom vorgestellten Forschungs- und Innovations- geist und bestärkt Prof. Dr. Astrid Lambrecht in ihrem Pragmatismus und Durchhaltevermögen. Es sei unbegreiflich, warum gerade Spitzentechnologie mit hoher Relevanz für die gesamte Wirtschaft so lange auf die Bewilligung von Forschungsprojekten warten müsse, weil man auf diese Weise die Zukunft verschlafe. Vielmehr müssten sinnvolle Maßnahmen gefördert und Prozesse deutlich beschleunigt werden. Eine undifferenzierte Kritik an der Förderung von For- schung und Wissenschaft weist er zurück. Bei neuen Arbeitsplätzen in neuen Wertschöpfungs- ketten denke er insbesondere an Wasserstoff, wozu das Forschungszentrum Jülich seinen Bei- trag leiste. Damit entfalteten auch entsprechende Fördermittel durchaus eine Relevanz für den Arbeitsmarkt. Ulrich Göbbels (FDP) möchte wissen, aus welchem Fördertopf die 1,1 Milliarden € für die Was- serstoffforschung stammten, woraufhin Prof. Dr. Astrid Lambrecht (Forschungszentrum Jü- lich) erläutert, mit 800 Millionen € entfalle der größte Teil auf die Wasserstoffforschung, und zwar aus dem Sonderprogramm der Bundesregierung. RBD Ralph Jakob (Bezirksregierung) ergänzt, die Bezirksregierung befasse sich in diesem Zusammenhang mit der Förderung des Baus. Bodo Middeldorf (ZRR) betont, es handele sich um Strukturstärkungsmittel, über die der Bund bis zum Jahr 2038 860 Millionen € zur Verfügung stelle. Dr. Stephan Cuypers weist darauf hin, die gesamte Industrie leide unter enormem Fachkräf- temangel. Daher möge man bestehende Unternehmen stärker unterstützen, anstatt nur anzu- streben, den einen neuen großen Arbeitgeber im Rheinischen Revier anzusiedeln, was nämlich zu einer starken Konkurrenz um Personal führen dürfte. Prof. Dr. Astrid Lambrecht (For schungszentrum Jülich) stellt klar, sie hielte einen neuen großen Arbeitgeber für einen Gamechanger. Trotzdem bemühe sich das Forschungszentrum Jülich, die bestehenden Unternehmen zu befähigen, die neuen Technologien auch zu benut- zen, wozu auch die Ausbildung entsprechender Fachkräfte gehöre. Rolf Beu (GRÜNE) erinnert daran, ursprünglich sei es um den Ersatz für die wegfallenden Ar- beitsplätze gegangen; nun spreche man aber über einen allgemeinen Fachkräftemangel. Ne- ben zusätzlichen Arbeitsplätzen möge man auch mit Blick darauf, dass in den großen Städten der Rheinschiene kaum noch neuer Wohnraum entstehen könne, im Rheinischen Revier zu- sätzlichen Wohnraum schaffen, um dort mehr Menschen anzusiedeln. Prof. Dr. Astrid Lambrecht (Forschungszentrum Jülich) hält es gleichwohl für erforderlich, in Deutschland auf Hochtechnologie zu setzen, was gewiss eine Dynamik auslöse. Letztlich Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 7. Sitzung 29.09.2023 – 9 – gehe es darum, das eine zu tun, ohne das andere zu lassen, um endlich ins Handeln zu kom- men, auch wenn man die Prozesse noch nicht bis zu ihrem Ende absehen könne. Man spreche über ein lernendes System und werde anpassen müssen. Wolfgang Heller (SPD) erkennt ebenfalls keinen Gegensatz, denn hoch innovative, gut be- zahlte und interessante Arbeitsplätze übten eine internationale Ausstrahlung aus. In diesem Zusammenhang müsse man auch die Zuwanderung organisieren und die in Deutschland le- benden Menschen ausbilden und qualifizieren. Dafür brauche man nun endlich die politischen Rahmenvorgaben, mit denen er für das Gesamte überhaupt kein Problem erkenne. Die Kommission Rheinisches Revier nimmt den Vortrag zur Kenntnis. 8 Vortrag zum Thema „Wasserstoffstrategie“ Vortrag von Stefanie Peters (NEA Group) Stefanie Peters (NEA Group) trägt anhand der Präsentation „Wasserstoffstrategie: För- der- und genehmigungsrechtliche Herausforderungen von PtG-Anlagen“ vor. Vorsitzender Norbert Spinrath zeigt sich beeindruckt, dass das Unternehmen aus dem Revier mit Partnern aus dem Revier weiterhin im Revier tätig bleiben wolle, womit es die hoch quali- fizierten und sehr gut bezahlten Arbeitsplätze und die Wertschöpfung vor Ort erhalte. Dafür investiere es sehr viel Eigenkapital und bilde eifrig aus, woran sich andere Unternehmen ein Beispiel nehmen sollten. Regierungspräsident Dr. Thomas Wilk betont, dass es häufig vorkommt, dass der rechtliche Rahmen der fortschreitenden Technologie hinterherhinke. Damit müsse man umgehen und dabei die Einstellung zeigen, Dinge ermöglichen zu wollen. Die Bezirksregierung stehe mit dem Unternehmen in einem sehr guten Austausch, auch um pragmatische und möglichst rasche Lösungen zu finden. Er wolle die neuen Technologien ermöglichen. Daher habe er vier Planungs - und Genehmi- gungsprozessen im Zuständigkeitsbereich der Bezirksregierung ausgewählt, die nun näher analysiert und hinterfragt würden: nämlich ein BImSchG-Verfahren, ein Verfahren aus dem Be- reich Abfall / Deponien, den präventiven Hochwasserschutz und die Fachkräfteeinwanderung. Dazu analysiere sein Haus die gegenwärtigen Prozesse, identifiziere nicht erforderliche Verfah- rensschritte, wolle die Digitalisierung als Chance für Veränderungen an bestehenden Prozessen nutzen und die festgestellten Adressaten (z. B. den Bundesrat bei Bundesgesetzen) adressieren. Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 7. Sitzung 29.09.2023 – 10 – Sein erklärtes Ziel liege jedenfalls darin, Planungs - und Genehmigungsprozesse deutlich zu beschleunigen und Verzögerungen keinesfalls hinzunehmen. Christian Pohlmann (FDP) zeigt sich von der Wortmeldung des Regierungspräsidenten be- geistert, denn was sich im Einzelfall als richtig erweise, müsse nicht zugleich der Wirtschafts- förderung und der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes dienen. Möglicherweise brauche man daher eine größere Unschärfe, auch wenn das Risiko für Ungerechtigkeiten dadurch steige oder Förderungen völlig schieflaufen könnten. Stefanie Peters (NEA Group) stellt klar, gefördert werden dürfe nur der Hochlauf, denn die Technologie müsse mittel- bis langfristig wirtschaftlich sein. Im Verkehr beispielsweise brauche es eine Dieselparität. Insbesondere private Unternehmen riefen nicht allenthalben nach staat- licher Förderung. Raphael Jonas erinnert daran, neben der Weiterentwicklung der Technologie gehe es auch um das Erfordernis, die Unternehmen in der Region kurzfristig mit Wasserstoff zu versorgen. Er könne es nur sehr begrüßen, dass das Unternehmen und die Bezirksregierung nun zusam- menarbeiteten, um den Prozess zu beschleunigen, was sich die IHK in anderen Fällen ebenfalls wünsche. Er wirft die Frage nach der mit Blick auf den Strukturwandel in der Region ausrei- chenden Finanzierung der Verteilnetzbetreiber auf. Stefanie Peters (NEA Group) zeigt sich überzeugt, dass die Verfügbarkeit grünen Wasser- stoffs in der Zukunft einen Standortfaktor für die Ansiedlung gerade energieintensiver Unter- nehmen darstellen werde. Der Wasserstoffrat arbeite daran, die Verteilnetze direkt mitzuden- ken. Darüber hinaus stehe auch ihr Unternehmen in Kontakt mit Verteilnetzbetreibern. Wolfgang Heller (SPD) freut sich über die Bewältigungsstrategien für Zukunftsfragen in For- schung und Wissenschaft und der vorhandenen Industrie. Auch dürfe man nic ht vergessen, dass Deutschland bei den Zukunftstechnologien in internationalem Wettbewerb stehe. Die Po- litik müsse Rahmenbedingungen schaffen, um Innovationen zu fördern. Zwar stehe er hinter dem Rechtsstaat und dem Schutz betroffener etwa gegen Industrieanla- gen oder Versorgungsnetze und begrüße den Interessenausgleich, aber eine menschenwür- dige Existenz bedeute auch, möglichst aus eigener Kraft auskömmlich leben zu können. Daher müsse man vertretbar entbürokratisieren, die auch im Rheinischen Revier vorhandene Innova- tionskraft nutzen und sie zum Wohle aller einzusetzen. Er versichert, sein heute gewonnenes Wissen in zukünftigen Entscheidungsprozessen umzusetzen, und lobt die kritische Eigenwahr- nehmung des Regierungspräsidenten bei der Anwendung rechtlicher Rahmenbedingungen. Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 7. Sitzung 29.09.2023 – 11 – Manfred Waddey (GRÜNE) hält es für geboten, grünen Wasserstoff dort zu verwenden, wo er am dringendsten gebraucht werde, also insbesondere für die Dekarbonisierung der chemi- schen und metallurgischen Industrie, seinen Einsatz für Mobilität hingegen für nachrangig, bei der man effektiver direkt auf Elektrizität zurückgreifen könne. Ideale Standorte für Elektroly- seure stellten die gegenwärtigen Kraftwerke dar, die über entsprechende Netzanschlüsse ver- fügten. Als besonders effektiv erweise sich die direkte Elektrolyse mit aus PV-Anlagen gewon- nenem Gleichstrom, sodass man sie direkt mit Elektrolyseuren verbinden könnte. Michael Eyll-Vetter (RWE Power AG) stimmt zu, Kraftwerkstandorte auf die Errichtung von Elektrolyseuren hin zu prüfen, wenn auch andere Standorte ebenfalls an leistungsfähige Netze angebunden seien wie etwa die Tagesanlagen von Tagebauen. Stefanie Peters (NEA Group) bestätigt, die direkte Elektrifizierung erweise sich als am effizi- entesten. Dabei bestehe keine Konkurrenz zum Was serstoff, sondern man müsse beides zu- sammen denken. Die Bundesregierung arbeite nun endlich an der dringend notwendigen über- greifenden Netzplanung, um die geeigneten Standorte für Elektrolyseure zu bestimmen, die den überschüssigen Strom in Wasserstoff umw andelten, auch damit das Stromnetz nicht zu- sammenbreche. Fernverkehr und Schwerlastverkehr könnten zudem sinnvoller mit Brennstoff- zellen als elektrifiziert betrieben werden. Sie mahnt, man dürfe die Mobilität nicht über einen Kamm scheren. Rolf Beu (GRÜNE) weist auf schlechte Erfahrungen mit Wasserstofflösungen beim Schienen- verkehr etwa in Niedersachsen hin, deretwegen sogar Fahrzeugproduzenten den Markt verlas- sen hätten. Vorsitzender Norbert Spinrath greift den Hinweis von Stefanie Peters auf, es gehe um d ie Finanzierung des Hochlaufs, und erinnert an das Problem der bisherigen beihilferechtlichen Unzulässigkeit unmittelbarer Unternehmensförderung. Nach langen Forderungen, dies zu än- dern, nehme man nun erste zaghafte Signale der Landesregierung wahr. Die Kommission Rheinisches Revier nimmt den Vortrag zur Kenntnis. Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 7. Sitzung 29.09.2023 – 12 – 9 Mündlicher Sachstandsbericht der Zukunftsagentur Rheinisches Revier Vortrag von Bodo Middeldorf Bodo Middeldorf (ZRR) trägt anhand einer Präsentation vor. Vorsitzender Norbert Spinrath zeigt sich über das Ende des Sterneverfahrens erleichtert, wenn die ZRR die neue Förderkulisse auch noch stärker bewerben müsse, um nach den An- fangsschwierigkeiten im Sterneverfahren bei manchen überhaupt erst wieder die Bereitschaft zu erzeugen, Anträge zu stellen. Allerdings befürchte er nach der Lektüre des Leitfadens, dass das neue Förderverfahren nicht weniger Bürokratie bedeute. Josef-Johann Schmitz (SPD) erinnert an den Brandbrief des Städte- und Gemeindebundes zur finanziellen Situation der Kommunen, sodass die Gefahr bestehe, dass sie ihren Eigenanteil gar nicht leisten könnten. 40 Millionen € für die Sportförderung halte er bei 20 Anrainerkom- munen zudem für nicht viel, sodass sich ihm die Notwendigkeit des Prozesses gar nicht er- schließe, sondern man die Mittel auch einfach verteilen könnte. Bei den drei weiteren plötzlich vom Aufsichtsrat beschlossenen Maßnahmen handele es sich sogar nicht einmal um Anrainer- kommunen. Bodo Middeldorf (ZRR) versichert, gegenwärtig Gespräche zur Aufteilung der Mittel zu füh- ren. Er hebt hervor, nun gehe es eben um den Dialog und nicht mehr um einen Wettbewerb. Auch die ZRR sorge sich beim kommunalen Eigenanteil. Möglicherweise müsse sich die Kom- munalaufsicht flexibler verhalten, möglicherweise müsse das Land den kommunalen Eigenan- teil häufiger wenigstens teilweise kompensieren, was der Bund wohl nicht tun werde. Zudem dürfe man die Kommunen bei der Entwicklung strukturwandelrelevanter Gewerbeflächen nicht alleine lassen. In diesem Zusammenhang erinnert er an die guten durch den Grundstücksfonds in den Steinkohlerevieren hervorgerufenen Impulse. Er sagt zu, die Landesregierung noch ein- mal darauf hinzuweisen, um für die nächsten Jahre eine andere Grundlage zu schaffen. RBD Ralph Jakob (Bezirksregierung) ergänzt, bei den Strukturwandelmanagern würden die Kommunen regelmäßig mit 90 % gefördert, aber mit Blick auf Erhöhungen aufgrund der finan- ziellen Situation einiger Kommunen liege man bei durchschnittlich 95 %. Rolf Beu (GRÜNE) meint, den verlangten Eigenanteilen stünden immerhin riesige Gewinne, eine riesige Wertschöpfung und viele positive Dinge wie Arbeitsplätze und eine hoffentlich bessere Entwicklung für die nächsten Generationen entgegen. Darauf schielten durchaus auch Kommunen in anderen Regierungsbezirken wie Solingen, Remscheid und Oberhausen, die gar Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 7. Sitzung 29.09.2023 – 13 – nicht mehr aus dem Nothaushalt herauskämen. Verzichte man hier nun auch auf die Eigenan- teile, könnte dies bundesweit Kritik auslösen. Er regt an, stattdessen über eine spätere Rück- zahlung oder andere Modelle nachzudenken. Christian Pohlmann (FDP) kann die Sportförderung aus diesen Mitteln nicht nachvollziehen. Zudem kümmerten sich die Kommunen sehr unterschiedlich um den Sport, weshalb er anrege, auch die Kreissportbünde und die Fußballvereine zu berücksichtigen. Bodo Middeldorf (ZRR) erläutert die Hoffnung, dass Projekte mit höherer Qualität umgesetzt würden, wenn auch eigene Mittel zu investieren seien. Im Rheinischen Revier dürfe die ZRR 700 Millionen € der Strukturmittel für Städtebauförderung einsetzen, sodass für die reguläre Städtebauförderung und damit die anderen Kommunen mehr Mittel zur Verfügung stünden. Ähnlich verhalte es sich bei der GRW -Förderung, bei der das Land bislang den Standpunkt vertrete, es müssten zunächst Strukturmittel verwendet werden, sodass also für andere Regio- nen mehr Geld zur Verfügung stehe, was dazu beitragen dürfte, den Frieden im Land zu wah- ren. Ulrich Göbbels (FDP) berichtet von großen finanziellen Problemen der Bürgermeisterin, für das interkommunale Gewerbegebiet in Eschweiler Flächen anzukaufen, woraufhin Bodo Mid- deldorf (ZRR) zu bedenken gibt, möglicherweise gebe es weniger finanzielle als Probleme bei den Fördermodalitäten, die die ZRR in Rücksprache mit dem Land verändern wolle. Bislang könne man den Ankauf der Flächen fördern, sodass es auf die konkrete Fläche ankomme, wo- rüber er in Gesprächen mit der Bürgermeisterin stehe. Allerdings gebe es an vielen Stellen auch exorbitante Forderungen der Privateigentümer, die man nicht mit öffentlichen Mitteln erfüllen könne. Michael Eyll-Vetter (RWE Power AG) ergänzt, seit mehr als zwei Jahrzehnten führe RWE auf nicht mehr betriebsnotwendigen Flächen Entwicklungsmaßnahmen durch, und zwar stets in partnerschaftlicher Kooperation mit den Kommunen, was oft eine Entwicklung ermögliche, für die die K ommunen gar keine Grundstücke erwerben müssten. Auf diesem Wege habe RWE bereits viele Tausend Arbeitsplätze im Rheinischen Revier angesiedelt und wolle diese Arbeit insbesondere auf den zusätzlich frei werdenden Flächen fortsetzen. Die Kommission Rheinisches Revier nimmt den Vortrag zur Kenntnis. Kommission Rheinisches Revier des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln 7. Sitzung 29.09.2023 – 14 – 10 Bericht der Landwirtschaft sowie Leitsätze der Landwirtschaft im Rheinischen Revier Drucksache Nr. KRhR 5/2023 Vortrag von Friederike Preißler (LWK NRW) Vorsitzender Norbert Spinrath schlägt in Absprache mit Friederike Preißler vor, den Vortrag angesichts der langen Sitzungsdauer auf die nächste Sitzung zu verschieben. Manfred Waddey (GRÜNE) gibt nach der Lektüre der vorab zur Verfügung gestellten Präsen- tation zu bedenken, die angesprochenen Punkte gingen weit über das Rheinische Revier hinaus und beträfen den gesamten Regierungsbezirk und damit auch die Regionalplanaufstellung, weshalb er anrege, dieses Thema auch in der Strukturkommission oder in einer gemeinsamen Sitzung zu behandeln. Die Kommission Rheinisches Revier kommt überein, den Tagesordnungspunkt in ihrer nächsten Sitzung zu behandeln. 11 Anträge (keine) 12 Anfragen (keine) 13 Mitteilungen des Vorsitzenden (keine) gez. Norbert Spinrath gez. Horst Lambertz (Vorsitzender der Kommission (Mitglied der Kommission Rheinisches Revier) Rheinisches Revier) Titel der PräsentationEinordnung: Leitentscheidung - Strukturwandel Kommission Rheinisches Revier am 29.09.20231 Titel der Präsentation Kohleausstieg und Strukturwandel 2 KVBGdes BundesLeitentscheidung Braunkohleder LandesregierungBraunkohlenplanungals Teil der Regionalplanung KölnFachplanungv.a. bergrechtliche BetriebspläneEnergie d. Kohle/TagebaueStrukturwandelmaßnahmenStrukturstärkungsgesetzdes BundesWirtschafts- und Strukturprogramm 1.1 für das Rheinische Revier (ZRR)Reviervertrag 2.0zwischen Land und RegionZiele und Meilensteine des Strukturwandels Titel der Präsentation3•Kohlemenge bedarfsgerecht sicher, insbesondere in den nächsten Jahren und der aktuellen Notlage/280 Millionen t Braunkohle können dennoch im Boden bleiben•Ausbau Erneuerbare Energien im Rheinischen Revier ermöglichen (siehe auch LEP-Änderung)•Vorsorge für einen eventuellem Reservebetrieb des Tagebaus bis 2033 Titel der Präsentation4 •Vielfältiger Zukunftsraum für•klimaresiliente, flächensparende Siedlungsentwicklung•attraktive Wirtschaftsflächen durch Nachnutzung von Flächen der Tagebauanlagen und der Bergbauindustrie•Freizeit- und Erholungsräume für die Menschen•vielfältigen Ausbau der erneuerbaren Energien•Ökosystemverbund(substantiellen Beitrag zu 15%-Ziel für den Biotopverbund des Landes)•Zukunftsfähige und nachhaltige Landwirtschaft•Update der Verkehrs- und Mobilitätsinfrastruktur Titel der Präsentation5 Tagebauseen und Wasserwirtschaft•naturnaher See, der möglichst bald auch vielfältig nutzbar ist•sichere Versorgung der Region mit Trink-, Öko-, Ausgleichs- und ErsatzwasserEntwicklung der Dörfer zu Orten der Zukunft•die Kommunen Erkelenz und Merzenich werden mit Mitteln des Strukturwandels bei der Neugestaltung unterstützt Titel der Präsentation6 Erfolgsfaktoren:•Enge Verschränkung Braunkohlenplanung/Regionalplanung/Strukturwirksame Förderung in der Region und auch im Zusammenwirken mit Land/Kommunen•Beschleunigung Planung (Task Force Planung und Beschleunigung)•Politisches Ringen um gute Lösungen im Land/Region/Kommunen und vor Ort. Datum 1 Dezernat 37 TOP 4 – Sachstandsbericht 2 Aufgaben des Dezernates 37AufgabenbereicheBundesmodellvorhaben „Unternehmen Revier“Förderung der Zukunftsagentur Rheinisches Revier GmbHLHO FörderungenKofinanzierungFörderungen nach dem InvKG (in NRW: Rahmenrichtlinie)Förderungen über den Just Transition Funds (JTF) für den Kreis EuskirchenBundesprogramm InKult Finanzrahmen InvKG „Stufen“ der MittelbindungFestlegung Gesamtbudgets (nach Ressorts / Themen)Vormerkung Projektbudget durch ImAG / StaKoZuweisung / Bindung durch Ressorts (nach Antragsprüfung)Bewilligung (Zuwendungsbescheid)Auszahlung (auf Anforderung) Bisherige Aufrufe: SofortprogrammPlus, Starkerpaket Kernrevier, Revier.Gestalten, Stadtentwicklungsprogrammnach Inventur: 102 Projekte in Bearbeitung (BR Köln)6 Bewilligungen erteilt Neuer Förderprozess verabschiedet (Aufsichtsrat der ZRR am 15.09.2023)Künftige Aufrufe in Erarbeitung durch Ressorts (für noch nicht vorgemerkte Budgets)5 Förderungen InvKG / Rahmen-RL 6 Text oder Bild 2-spaltigHochformat / halbe BreiteText oder Bild 2-spaltigHochformat / halbe Breite 7RBD Ralph JakobBezirksregierung KölnDezernat 37 – Förderung des Strukturwandels im Rheinischen Revier50606 KölnDienstgebäude: Zeughausstr. 2-10, 50667 KölnTelefon: + 49 (0) 221 - 147 - 3645Telefax: + 49 (0) 221 - 147 - 3037eMail: ralph.jakob@brk.nrw.deInternet: www.brk.nrw.de Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! FORSCHEN FÜR DIE GESELLSCHAFT DER ZUKUNFT29 SEPTEMBER 2023 | PROF. ASTRID LAMBRECHT | VORSTANDSVORSITZENDE STRUKTURWANDEL IM RHEINISCHEN REVIER DAS FORSCHUNGSZENTRUM AUF EINEN BLICK Seite 2 Daten und Fakten STRATEGISCHE FORSCHUNGSFELDER Seite 3 ENERGIE:§Erneuerbare Energien§Wasserstoff§Energiesysteme, Transformationund Technologien§Klimaforschung INFORMATION:§Neue Informations-technologien§HPC-fähige Simulations-wissenschaften undDatenwissenschaften§Neurowissenschaften BIOÖKONOMIE:§Agrosphäre und Pflanzenproduktion§Biotechnologie und synthetische Biologie§Neue Wertschöpfungsketten in sozioökonomischen Kontexten UNSER ENGAGEMENT IM STRUKTURWANDEL Seite 4 Ein Partner für die Region FZJJülichTagebau„Hambach“ Tagebau„Garzweiler“ §Lage: mitten imRheinischenRevier§2020: Verabschiedung des Strukturstärkungsgesetz und des Kohleausstiegsgesetz (Ausbau des ER-C, iNEW, BioökonomieRevier und NEUROTEC, Einrichtung HC-H2)§Förderprogramme von Bund und Land zielen auf die Bereiche „Innovation (Schlüsseltechnologien), Bildung, Mobilität, Energiesystem und Landschaft (Agrobusiness)“ §Das Forschungszentrum hat sich früh für einen wissenschaftsbasierten Strukturwandel engagiert Köln Aachen DIE AUFGABE: ARBEITSPLÄTZE UND WERTSCHÖPFUNG Seite 5 Für das Rheinische Revier – Zentrale gesellschaftliche Herausforderung „Was kommt nach dem Ausstieg aus der Braunkohle?“ Plattformen für Spin-Offs und Start-ups und Service- und Transfercenter für Wirtschaft, Industrie und Wissenschaft (ACC, CQSE) „Wie können Arbeitsplätze gehalten und neue geschaffen werden?“ „Was können Wissenschaft und Forschung in diesem Prozess leisten?“ Fokus auf nachhaltige Energieversorgung (HC-H2, Light.P.Roof)Neue Technologien von der Innovation zur Marktreife zu bringen (NEUROTEC)Wissen, für eine nachhaltige Kreislauf- und biobasierte Wirtschaft (BioökonomieREVIER, iNEW) WAS BRINGEN UNSERE PROJEKTE FÜR DIE REGIONWie aus Innovationen Arbeitsplätze werden Seite 6 1.Kooperation mit Industrie u. WirtschaftPassfähigkeit an die Anforderungen der Wirtschaftspartner, neue Geschäftsmodelle, Vermeidung von Fehlinvestitionen2.Fokus auf (beruflicher) AusbildungNeue Arbeitswelten erfordern zukunftsfähige Profile 3.Projekt mit Leuchtturm-FunktionUnternehmen anziehen und Strahlkraft über NRW hinaus entfalten4.SprunginnovationspotentialMut haben, um Technologien von der Innovation bis zur Wertschöpfung zu bringen5.DemonstrationscharakterUnmittelbare Wirkung in der Region durch Einbettung in reale Kontexte6.Projekte mit hoher technologischer und gesellschaftlicher Relevanz HELMHOLTZ WASSERSTOFFCLUSTER Seite 7 H2 Innovationszentrum:•Ansiedlung und Koordination im FZ Jülich Institut für nachhaltige Wasserstoffwirtschaft (INW) H2 Demonstrationsregion:•Innovative Demonstratoren15 bis 20 Anlagen zur chemischen Wasserstoffspeicherung •Show Room für Einsatzszenarien und Technologieaspekte in relevanten Größenordnungen Demonstratoren Demonstrationsvorhaben des HC-H2 26.09.23 Erster Demonstrator in Betrieb: MULTI_SOFCWärme und Strom für das Krankenhaus ErkelenzIm Endausbau: 15 – 20 innovative H2-Demonstratoren in relevanter Größe, verteilt über das Rheinische Revier als Anker für Firmenansiedlungen und Start-upsIn Planung: §HyBiomass–Biomassepyrolyse, H2-Produktion und -Speicherung§HyGlass–Wasserstoffversorgungfür die Flachglasherstellung§HyBarge – emissionfreie Binnenschifffahrt§Produktionvon hochreinemWasserstoffausAlkoholand Äther§HySand-KlimaneutraleSandtrocknung§HySteel-WasserstoffbasierteFeinerzreduktionsroutezurStahlherstellung§HyHeat-Presshärtenunterdem Einsatzvon grünemWasserstoffzurWärmeerzeugung WASSERSTOFF-DEMONSTRATIONSREGION Seite 8 Seite 9 VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT Seite 10 WAS WIRAUCHMACHEN: FÖRDERUNGVON FACHKRÄFTENFÜR INDUSTRIEUND GESELLSCHAFT Seite 11 1589Menschen in technischen- und Laborberufen 311 Auszubildende und Praktikant:innen in über 23 Berufen Mehr als 1200junge Wissenschaftler:innen im Rahmen ihrer Promotion am Forschungszentrum Jülich Stand 2022 WasserstoffstrategieFörder- und Genehmigungsrechtliche Herausforderungen von PtG-Anlagen Fallbeispiele aus der Praxis Aktueller Status zu Wasserstoffprojekten Ziele NWS 2023 3 GWAusschreibung Aufbau systemdienlicher Elektrolyseure2,5 GWIPCEI H20,2 GWReallabore der Energiewende2 GWUmsetzung RED II-Richtlinie in Deutschland1 GWNeue Förderrichtlinie Offshore-Eektrolyse1,3 GWWeitere (indirekte) Maßnahmen zur Erhöhung der ElektrolysekapazitätUPDATE NATIONALE WASSERSTOFFSTRATEGIE•Impulse für beschleunigten Markthochlauf•Mix aus eigener Erzeugung in Importen•Für 2030 inländische Elektrolyse Kapazität verdoppelt auf 10 GW•Aufbau des Kernnetzes•Erarbeitung Importstrategie9/26/2023 3Deutschland als Leitanbieter für Wasserstofftechnologie ZEITPLAN H2-PROJEKTE •Projekte für 2030 müssen jetzt beginnen9/26/2023 4 JahrQuartalAusarbeitung ProjektideeAufstellung Verwertungsplan (grob)Beantragung FördermittelSkizze ausarbeitenPrüfung & RückfragenVollantrag stellen (evtl. optional)Prüfung & Rückfragen (evtl. optional)LOIs für Abnehmer bzw. ProjektbeteiligteFestlegung Standort, ggf. Grundstückssicherung (Kauf nach Förderzusage)Anfragen Anlagentechnik (ggf. Ausschreibung vorbereiten)Vorbereitung BImSch Antrag (Beginn nach Förderzusage)Anfrage Gutachten & ZuarbeitBeginn Anlagenengineering (Spezifikation und Anbieter fixieren)Beginn StandortplanungAbgabe & Prüfung BImSch AntragFinale Angebote Anlagentechnik & Hoch- und Tiefbau, ggf. mit PreisrevisionProjektfinanzierung / Verwertungsplan für InvestitionsentscheidungLieferzeit AnlagentechnikBauzeit Hoch- und TiefbauInbetriebnahme 1 2 3 4 51 2 3 4 1 2 3 4 1 2 3 4 1 2 3 4 1 11 – 17 Monate bis Förderzusage Parallele Ausarbeitung, mit voranschreiten des Projektes konkretere Aussagen möglich Verzögerungen durch Abstimmung Gutachten und späte Förderzusage möglich •Projektentwicklung kann auch mehrere Jahre in Anspruch nehmen •Mehrstufige Förderprogramme zeitintensiv•Eventuell Betrachtung mehrerer Programme •Festlegung Standort und Technik für Antrag•Kauf nach Förderzusage und ggf. Genehmigung möglich •BImSch-Antrag erfordert finanzielle und personelle Vorleistung•Kaum investive Maßnahmen •Finanzierung nur mit Genehmigung sicher•Anpassung Verwertungsplan laufend notwendig •Hohe Lieferzeiten durch angespannte Lieferketten FÖRDERUNG•Keine Förderung für Gesamtsystem•Unterteilung in einzelne Projekte notwendig•Förderungen untereinander teilweise nicht kompatibel9/26/2023 5 Beispielprojekt Elektrolyse mit Vertankung Stromnetz Elektrolyseur VerdichterWasserstofftankNDWasserstofftankMDTransformator & Gleichrichter 350 bar 700 barWasserstofftrailer NutzfahrzeugePWKInfrastrukturHoch- und TiefbauWasserstofftankHDFörderung Elektrolyse(für nicht öffentliche Tankstelle, keine Tankstelle, keine Fahrzeuge, kein H2in anderen Sektoren, Auflage grüner Strom) Stromnetz Elektrolyseur VerdichterWasserstofftankNDWasserstofftankMDTransformator & Gleichrichter 350 bar 700 barWasserstofftrailer NutzfahrzeugePWKInfrastrukturHoch- und TiefbauWasserstofftankHDFörderung Tankstelle(öffentliche Tankstelle, keine Fahrzeuge, keine Elektrolyse, Anlieferung von grauem Wasserstoff) Stromnetz Elektrolyseur VerdichterWasserstofftankNDWasserstofftankMDTransformator & Gleichrichter 350 bar 700 barWasserstofftrailer NutzfahrzeugePWKInfrastrukturHoch- und TiefbauWasserstofftankHDFörderung Tankstelle Nutzfahrzeuge(nur in Verbindung mit Anschaffung von Fahrzeugen, keine 700 bar Betankung, keine Elektrolyse, Anlieferung von grauem Wasserstoff) Stromnetz Elektrolyseur VerdichterWasserstofftankNDWasserstofftankMDTransformator & Gleichrichter 350 bar 700 barWasserstofftrailer NutzfahrzeugePWKInfrastrukturHoch- und TiefbauWasserstofftankHDFörderung PKW(keine Infrastruktur) Stromnetz Elektrolyseur VerdichterWasserstofftankNDWasserstofftankMDTransformator & Gleichrichter 350 bar 700 barWasserstofftrailer NutzfahrzeugePWKInfrastrukturHoch- und TiefbauWasserstofftankHD•Anlagentechnik für Elektrolyse und Tankstelle•Alle Anlagenteile in Wechselwirkung GENEHMIGUNG•Hohe Anforderungen für vergleichsweise einfache Anlagen•i.W. verursachen PEM-Elektrolyseure keine Emissionen•Gefahrbereiche Tankstelle & Druckspeicher benötigen nur Baugenehmigung •Erstellung & Koordinierung von min. 20 Gutachten / Dokumente für die Bereiche•Natur- & Artenschutz•Boden- /Wasserschutz/Indirekteinleitung•Bauantrag•Anlagensicherheit/Immissionsschutz9/26/2023 6 Stolpersteine im Genehmigungsprozess GENEHMIGUNG•Mindestens 6 Monate Bearbeitungszeit•Durch gesetzliche Fristen nicht zu beschleunigen•Wenig Erfahrungswerte bei Gutachter:innen und Genehmigungsstellen•Noch keine Standards etabliert, teilweise übervorsichtiges Vorgehen•Deutlich längere Bearbeitungszeit wird angenommen•Intensive Betreuung und Unterstützen zur Anlagentechnik notwendig•Noch keine Standardprodukte vorhanden9/26/2023 7 Stolpersteine im Genehmigungsprozess FALLBEISPIELEEinstiegshürden für Mittelstand sehr hoch•Lange Beantragung bei Fördermitteln•Zerstückelung von Projekten, verschiedene Förderungen nicht kompatibel•Enge Koordination für BImSch-Antrag•Zeitintensiver Prozess, nicht immer personelle Ressourcen vorhandenLange Projektlaufzeiten durch Abhängigkeiten•4 – 6 Jahre von Projektstart bis Inbetriebnahme9/26/2023 8 Erfahrungen aus aktuellen Projekten FALLBEISPIELEGenerell hohes Projektrisiko•Neue Technologien & entwickelnder Markt•Wenig Abnehmer von Wasserstoff, Preisverhandlungen kaum möglich•Sichere Abnahmeverträge ohne FID nicht möglich•Finanzierung mit FK ohne sichere Abnahmeverträge und Genehmigung nicht möglich •Höheres Genehmigungsrisiko durch Beteiligung der Öffentlichkeit9/26/2023 9 Erfahrungen aus aktuellen ProjektenAnlagenlieferant•Starke Preiserhöhungen zwischen Projektidee und FID möglich•Langwierige Fördermittelbeschaffung und Genehmigungsphase verschlechtern Verwertungsplan•Weiterhin angespannte Lieferketten und lange Lieferzeiten FAZIT•Lange Vorlaufzeit für Wasserstoffprojekte•Beschleunigung an allen Stellen notwendig•Effiziente und realitätsnahe Förderprogramme als Anstoß•Bearbeitung der Genehmigungsverfahren vereinfachen bzw. verschlanken•Mehr Kapazität und fachliche Ausbildung bei Gutachten und Prüfstellen ausbauen9/26/2023 10 Produktion grüner WasserstoffZeitNotwendiger grüner WasserstoffSchnellerer Hochlauf kritisch 9/26/2023 11VIELEN DANK FÜR DIE AUFMERKSAMKEIT BEZIRKSREGIERUNG KÖLN: 7. SITZUNG DER KOMMISSION RHEINISCHES REVIER Freitag, den 29. September 2023 um 10:00 Uhr Dienstgebäude der Bezirksregierung Köln, Plenarsaal Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln Tagesordnungspunkt 8: Mündlicher Sachstandsbericht der Zukunftsagentur Rheinisches Revier Vortrag von Herrn Bodo Middeldorf, Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier GmbH PERSPEKTIVEN RHEINISCHES REVIER AM 30. MAI 2023 INHALTE DES REVIERVERTRAGS 2.0 Förderung zielgenauer ausrichten, beschleunigen und vereinfachen 1. Verbesserung der Förderinstrumente beim Bund 2. Faire und ausgewogene Förderung von Unternehmen 3. Zusätzlichkeit 4. Wirksamkeits-Monitoring 5. Personelle und finanzielle Unterstützung Gemeinsame Verantwortung für den Erfolg Land und Region bekennen sich jeweils zu ihrer eigenen Verantwortung für ein Gelingen des Strukturwandels unter Mitwirkung der Kommunen und einer starken Beteiligung der Bevölkerung. Auf Arbeitsplätze fokussieren, Nachhaltigkeit gewährleisten 1. Nachhaltige Arbeitsplätze 2030 2. Energieintensive Industrien stärken 3. Aktive Ansiedlung von Unternehmen 4. Fachkräfte stärken 5. Nachhaltige Transformation fördern 6. Tragfähigen Flächenkonsens sichern 7. Attraktive Wirtschaftsflächen für zusätzliche Ansiedlungen 8. Wiederherstellung der Raumqualität in den besonders betroffenen Kommunen 9. Wiederherstellung einer intakten ökologischen Umwelt 10. Kommunen mit langfristigen Lasten nicht alleine lassen 11. Veränderungen des nutzbaren Wasserangebotes frühzeitig mit einbeziehen 247 245 401 249 384 150 109 251 387 250 1 386 252 93253 436 165 422 382 381 254 255 369 307 SP 2019 SP 2019 246 395169 126 149 151353 115 391 392 113 111 24 67 332 444546 284 285 286 347 364 400 396 360 399 350 390 393 167 182 265 317 TG 80 83 84 90 92 368 177 7 42 63 61 114 38356 SP 2019 SP 2019 SP 2019 SP 2019 186 59 53 277 352 370 335 398 SP 2019 SP 2019 SP 2019 TG 80 241 8 438 311 SP 2019 280 344 202 354 371 362 MÖNCHENGLADBACH 128 421 402 ROMMERSKIRCHEN GEILENKIRCHEN 279 GREVENBROICH HÜCKELHOVEN 276 BLANKENHEIM 112 203 ALDENHOVEN MECHERNICH 283 EUSKIRCHEN 367 394 ESCHWEILER MEERBUSCH 248 389 BAESWEILER 110 GESAMTREVIER DORMAGEN 426 NÖRVENICH MERZENICH 359 281 46 404 388 117 NIEDERZIER 361 WESSELING HEINSBERG 365 WÜRSELEN 183 BERGHEIM 366 346 ERKELENZ 300 432 349 BEDBURG 345 377 ELSDORF 372 348 AACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHENAACHEN KERPEN 357 JÜCHENJÜCHENJÜCHENJÜCHENJÜ CHEN TG 80 355 9 292 DÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜRENDÜREN HÜRTH BRÜHL JÜLICHJÜLICHJÜLICHJÜLICHJÜLICHJÜLICHJÜLICHJÜ LICH NEUSS 290 TITZ 363 397 358 LANGERWEHE BEWILLIGTE VORHABEN STRUKTURWANDEL RHEINISCHES REVIER STAND 09.09.2023 Bewilligt: 152 Projekte 1,43 Mrd. € Im Verfahren: 258 Projekte 8,43 Mrd. € ECKPUNKTE DES NEUEN FÖRDERVERFAHRENS Sterne- ver- fahren Einreich- fristen Wett- bewerbs- verfahre n Offene Aufrufe Regio- naler Konsens Laufende Angebote Dialog- verfahre n Förder- angebote Mehrere Ansprech partner Auswahl- kriterien AR Prozess- führer Auswahl- kriterien AR ABLAUF DES NEUEN FÖRDERVERFAHRENS Förderangebot Dialog zwischen Land und Region Regionale Vorauswahl Skizzeneinreichung Fördergespräch Information Vorentscheidung Einreichung Antrag Projektbewilligung Dialog mit potenziellen Vorhabensträgern Information des Aufsichtsrates Vorentscheidung/Festlegung Prozessführer Entscheid. Aufsichtsrat regionaler Konsens Antragsbearbeitung Förderbescheidübergabe Zeit Vorhabenträger Fördergeber FÖRDERANGEBOTE IM STRUKTURWANDEL Förderangebote laufend (Stand: September 2023) Aus- und Weiterbildungs- zentren Städtebauförderung Zukunftsgutscheine Unternehmen. Revier mFUND KoMoNa Status laufend laufend laufend laufend laufend laufend Fördergegen- stand Planung, Ausstattung und Durchführung von Fort- und Weiter-bildungs- einrichtungen und maßnahmen, Beratung/ Schulung Planung und Investition zur Gestaltung des öffentlichen Raums und für öffentlich genutzte Einrichtungen Qualifizierungs- und Beratungs-leistungen, Personal, kleinere Investitionen in KMU für Anpassungs- maßnahmen an den Strukturwandel Investitionen und Personalkosten zur Realisierung von Vorhaben mit Bezug zu Digitalisierung, nachhaltiges Wirtschaften FuE-Projekte im Bereich Datenzugang, datenbasierte Anwendungen, Daten - Governance in Mobilität, Logistik und Infrastruktur Konzeptionelle und investive Maßnahmen zur Förderung der Nachhaltigkeit, Bürgerengagement, Flächen-entsiegelung Förderzugang / Auswahl- verfahren Just Transition Fund, ESF- Förderrichtlinie, richtliniengesteuerte Projektauswahl mit Fachvotum MAGS Landesarm, Förderrichtline Städtebau, Dialogverfahren mit Entscheidung MHKBD Just Transition Fund, richtlinien-gesteuerte Projektauswahl Bundesprogramm, Projektauswahl über regionale Jury mit Entscheidung Bund Bundesprogramm, Förderrichtlinie mFUND, Entscheidung Bund Bundesprogramm, Förderrichtlinie KoMoNa, Entscheidung Bund Zielgruppe öffentliche Hand, Träger von staatlich anerkannten Fort- und Weiterbildungs- einrichtungen Kommunen Kleinere und mittlere Unternehmen Kleinere und mittlere Unternehmen Unternehmen, Wissenschaft und Hochschulen, Vereine, Kommunen Kommunen, Verbände, Stiftungen, Vereine, Unternehmen, Wissenschaft und Hochschulen Zuständig- keiten MAGS, Zukunftsagentur: Frau Wilhemi, Bewilligungs-behörde: Bezirksregierung Düsseldorf MHKBD, Starke Projekte GmbH, Bewilligungs- behörde: Bezirksregierung Köln MWIKE, MAGS, IHKs, Zukunftsagentur: Herr von Styp, Bewilligungs- behörde: Bezirksregierung Düsseldorf BMWK, Zukunftsagentur: Herr Koerfer, Bewilligungs- behörde: Bezirksregierung Köln MUNV, BMVI, Zukunftsagentur: Herr Eichhorn BMUV, Zukunftsagentur: Frau Krüttgen FÖRDERANGEBOTE IM STRUKTURWANDEL Förderangebote in Vorbereitung (Stand: September 2023) in Planung Tagebauumfelder Wirtschaftsflächen Technologiezentren DigiRess Mobilstationen Pendlerparkplätze Sport für Anrainer Industriekultur Kultur Wasser Transfer Status anlaufend in Vorbereitung in Vorbereitung in Vorbereitung Fördergegen- stand Projekte im Rahmen der Neugestaltung der Tagebauumfelder Entwicklung und Ankauf von Gewerbeflächen in öffentlicher Hand Bauliche Maßnahmen, Ausstattung, Maschinen, Labore, Werkstätten etc., Personal; freie Zugänglichkeit Projekte zur digitalen Optimierung von Produktions-prozessen u. Produktgestaltung, digitale Geschäfts- modelle für ressourcen- effiziente und zirkuläre Wertschöpfung Förderzugang / Auswahl- verfahren diverse Förderzugänge, dialogorientierter Auswahlprozess Rahmenrichtlinie, Auswahl auf Basis regionaler Vorauswahl der strukturwandel- relevanten Gewerbeflächen Just Transition Fund, Auswahlverfahren noch offen Bundesprogramm, zweistufiges Auswahlverfahren mit vorlaufender Projektskizze Zielgruppe Tagebauumfeld- initiativen Garzweiler, Hambach und Indeland Kommunen und öffentliche Unternehmen Öffentliche Hand, Intermediäre (Verbände, Kammern etc.), Wissenschaft und Hochschulen Kleinere und mittlere Unternehmen Zuständig- keiten MWIKE, MHKBD, MLV, MUNV, Zukunftsagentur: Herr Alagic, Bewilligung projektabhängig MWIKE, Zukunftsagentur: Herr Bongartz, Bewilligungs- behörde: Bezirksregierung Köln MWIKE, Zukunftsagentur: Frau Hohmann, Bewilligungs - behörde: Bezirksregierung Düsseldorf MUNV, BMWK, Bewilligungsbehörde: in Klärung, Zukunftsagentur: in Klärung GEWERBEFLÄCHEN • Monitoring der strukturwandelrelevanten Gewerbeflächen in Abstimmung mit Kommunen und Regionalplanung • Konzentration des Fördermitteleinsatzes, der überregionalen Vermarktung und der planerischen Aktivitäten • Start der internationalen Unternehmensakquise mit NRW .GlobalBusiness • Konkreter Ansatzpunkt für Arbeitsplatzmonitoring VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT. Freitag, den 29. September 2023 um 10:00 Uhr Dienstgebäude der Bezirksregierung Köln, Plenarsaal Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln Tagesordnungspunkt 8: Mündlicher Sachstandsbericht der Zukunftsagentur Rheinisches Revier Vortrag von Herrn Bodo Middeldorf, Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier GmbH
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- KRhR 1/2024
- Typ
- Sitzungsvorlage Kommission Rheinisches Revier
- Datum
- 02.02.2024
- Erstellt
- 19.01.2024 09:33