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3114/2022

Bericht über die Entwicklung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien im Bereich der RheinEnergie AG

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 27.09.2022

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 02.12.2022, TOP 7.1.1

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

4131 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
II/II/2 
 
Vorlagen-Nummer 27.09.2022 
 3114/2022 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 29.09.2022 
Finanzausschuss 31.10.2022 
 
Bericht über die Entwicklung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien im Bereich der 
RheinEnergie AG 
Im Zusammenhang mit dem Antrag „Luft verbessern - Braunkohleverbrennung in Merkenich beenden 
(AN/0511/2017; AN/0545/2017)“ hatte der Rat am 04.04.2017 die weitere Forcierung des Ausbaus 
der Strom - und Wärmeerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien durch die RheinEnergie AG 
gefordert und um jährliche Berichterstattung über den Fortschritt bei der Umstellung auf erneuerbare 
Energien im Ausschuss Umwelt und Grün (AUG) und im Finanzausschuss (FA) als 
Beteiligungsausschuss gebeten. Hinsichtlich der Berichtsgestaltung ab 2021 hatte der Rat in seiner 
Sitzung am 04.02.2021 klarstellend Beschluss gefasst. 
 
Anlässlich der Mitteilung „Bericht über die Entwicklung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien im 
Bereich der RheinEnergie AG / Erzeugungsbericht 2021 (2329/2022)“ an die v. g. Ausschüsse waren 
in der Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün am 25.08.2022 Nachfragen gestellt worden. 
 
Die Verwaltung hat die RheinEnergie AG um deren Beantwortung gebeten. Die jeweiligen Antworten 
lauten - den konkreten Fragen zugeordnet - wie folgt: 
 
Nachfrage RM Herr Achtelik 
 
„Auf Seite 5 heißt es zum Punkt Dezentrale BHKW: "Ein weiterer Ausbau der Erzeugungskapazitäten 
wird forciert". Wie passt das zur Strategie der RheinEnergie, bis 2035 klimaneutral zu sein? Sollen 
dezentrale BHKWs mit Wasserstoff betrieben  werden (Biomethan ist weiter unten auf der Seite als 
eigener Punkt)? Falls ja, in welcher Größenordnung plant die RheinEnergie, diesen Ausbau zu 
forcieren und mit welchem Wasserstoffbedarf rechnet sie in diesem Segment (dezentrale BHKWs)?“ 
 
Antwort RheinEnergie AG: 
 
„Die RheinEnergie möchte den Ausbau dezentraler Nahwärme - und Quartierslösungen weiter 
forcieren. Hierbei wird die RheinEnergie je nach Anforderung der Kunden unterschiedliche 
Technologien einsetzen. Neben dem Einsatz von Wärmepumpenlösungen ge ht die RheinEnergie 
auch von einem weiteren Zubau von Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung (BHKW) aus. Hier setzt sie 
derzeit insbesondere auf den Einsatz von Biomethan und zukünftig, so weit verfügbar, auch 
Wasserstoff.  Sofern neue klassische Erdgas -BHKW noc h zum Einsatz kommen sollten, legt die 
RheinEnergie Wert auf eine spätere Umrüstbarkeit auf Biomethan oder Wasserstoff (H2-ready). Eine 
konkrete Ausbauplanung ist, auch vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung, seriös nicht 
möglich, weshalb sich der d amit verbundene Einsatz von Wasserstoff auch noch nicht abschätzen 
lässt.“

2 
 
Nachfrage RM Herr Zimmermann: 
 
„RM Herr Zimmermann bezeichnet den Bericht als ernüchternd, wenn man bedenke, dass die Stadt 
Köln in absehbarer Zeit Klimaneutralität anstrebe. Hinsichtlich Photovoltaik und Windenergie seien 
die Erträge eher rückläufig. Er fragt, ob die Anlage am Standort Ladenburg bei Mannheim wie geplant 
im Sommer 2022 in Betrieb genommen worden sei und wie der Sachstand bei dem 32 Megawatt PV-
Freiflächen-Projekt mit 7 Megawatt Batteriespeicher in Mecklenburg Vorpommern sei.“ 
 
Antwort RheinEnergie AG: 
 
„Die Erträge von P hotovoltaik und Wind-Onshore hängen vom Dargebot (Sonne und Wind) ab und 
unterliegen somit natürlichen Schwankungen. So war das Jahr 2021 hinsichtlich des Dargebots von 
Wind eher ein „schlechtes“ Jahr, wobei Photovoltaik hingegen durchschnittliche Erträge aufwies. Wie 
sich aus den letzten Jahren gut erkennen lässt, handelt sich um keinen Trend im Sinne eher 
rückläufiger Erträge, sondern um normale Schwankungen, wie sie bei Wind und Sonne auftreten. 
 
Die PV -Anlage in Ladenburg bei Mannheim (rd. 3 MW) ist im August 2022 planmäßig in Betrieb 
gegangen. Der Baubeginn der PV -Anlage in Lärz -Rechlin (32 MW zzgl. eines 7 MW -
Batteriespeichers) ist weiterhin für 2023 avisiert (Plan-Inbetriebnahme in 2024).“ 
 
gez. Prof. Dr. Diemert

Beratungsverlauf (2)

31.10.2022 Finanzausschuss
TOP 2.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
02.12.2022 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3114/2022
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
27.09.2022
Erstellt
21.09.2022 12:58