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0001/2026/2

Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln (MiQua) - Stand 13. April 2026

Mitteilung Ausschuss 28.04.2026

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 07.05.2026, TOP 9.2

Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 - Sachstandsbericht

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

489 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 28.04.2026 
 0001/2026/2 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss für Bauen und Wohnen 05.05.2026 
Ausschuss Kunst und Kultur 07.05.2026 
 
Sachstandsbericht zum Projekt Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
(MiQua) - Stand 13. April 2026 
  
Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen 
Quartier Köln“, Stand 13. April 2026, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
Gez. Greitemann

Anlage 1 - Sachstandsbericht

12220 Zeichen

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
1. Kerndaten des Projektes 
Standort:
Rathausplatz
Bauherrin:
Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit:
Juli 2008 bis heute
Bauzeit:
2014 - 2028
Projektbeschreibung:
2. Termine
Meilensteine:
Planungsbeschluss
09/2008     

GU-Paket Ausstellung 
Q3/2026
Baubeschluss (51,773 Mio. 
€) 
07/2011     

Neuausschreibung Restleistungen Fassade
Q2/2026
Ratsbeschluss (77,0 Mio. 
€)
07/2017     

Baugenehmigung 
01/2014     

Baubeginn
07/2015    

Haushaltsrechtl. Unterrichtung (127,0 Mio. 
€)
05/2021    

Haushaltsrechtl. Unterrichtung (190,0 Mio. 
€)
10/2024    

Fertigstellung Bau 
06/2028
Nutzungsbeginn
12/2028
3. Kosten
Ratsbeschluss Juli 2011:
Baukosten
35,417 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
72%
Baunebenkosten inkl. Grabungskosten
16,356 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
28%
Gesamtsumme (brutto)
51,773 Mio. 
€
∑
100%
Kostenberechnung Opt. III 2015:
Baukosten
37,777 Mio. 
€
Baunebenkosten
16,622 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
47%
Grabungskosten
7,179 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
53%
Gesamtsumme (brutto)
61,578 Mio. 
€
∑
100%
Ratsbeschluss Juli 2017:
Kostenberechnung Opt. III 2015 
61,578 Mio. 
€
Erhöhung Projektbudget Ratsbeschluss 07/2017
11,817 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
58%
zzgl. Risikoaufschlag
3,670 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
42%
Gesamtsumme (brutto)
77,000 Mio. 
€
∑
100%
Ratsbeschluss Mai 2021:
Ratsbeschluss 07/2017
77,000 Mio. 
€
Erhöhung Anteil Entscheidungsvorlagen
3,674 Mio. 
€
Erhöhung Anteil Mehrkosten Projektdurchführung
34,374 Mio. 
€
Zwischensumme (brutto)
115,000 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
73%
zzgl. Risikoaufschlag
11,571 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
27%
Gesamtsumme (brutto)
127,000 Mio. 
€
∑
100%
Ratsbeschluss Oktober 2024:
Ratsbeschluss 05/2021
127,000 Mio. 
€
22,000 Mio. 
€
149,000 Mio. 
€
Finanzierungsanteil Stadt
82%
41,000 Mio. 
€
Fördermittel des Landes
18%
Gesamtsumme (brutto)
190,000 Mio. 
€
∑
100%
Mehrkosten Teil 2
44,300 Mio. 
€
32,700 Mio. 
€
77,000 Mio. 
€
93,300 Mio. 
€
33,700 Mio. 
€
Zwischensumme (brutto)  
Mehrkosten Teil 1 
127,000 Mio. 
€
156,300 Mio. 
€
13.04.2026
02
Stand:
Index:
37,473 Mio. 
€
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 04.05.2026 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 07.05.2026 
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld mit 
Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. 
Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. 
Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen 
Synagoge, ensteht der oberirdische Teil das "MiQua. LVR-Jüdisches Museum im 
Archäologischen Quartier Köln".
14,300 Mio. 
€
51,773 Mio. 
€
28,878 Mio. 
€
61,578 Mio. 
€
32,700 Mio. 
€
33,700 Mio. 
€
190,000 Mio. 
€
1 von 4

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
13.04.2026
02
Stand:
Index:
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 04.05.2026 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 07.05.2026 
Prognose Gesamtkostensituation:
09.04.2026
Zahlungsstand=
 119,607 Mio. 
€
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1
Baugrund (Schadstoff, Denkmal, ...) - Restabwicklung Bereich OK Gelände / Böschungsbereiche
2
Änderung der Planung durch Nutzer
3
Gesetzliche Änderungen
4
Insolvenzen 
5
Mangelhafte Fremdleistungen
6
Genehmigungsverfahren
7
Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen) 
8
Bauablauf (Verzögerungen im Bauablauf) 
9
Baupreisentwicklung und Marktrisiko (Preissteigerungen durch Corona-Pandemie sowie den Krieg in der Ukraine)
5. Erläuterung Sachstand - Projekt MiQua
Auszug Rahmenterminplan (Stand: 01/2026):
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Verfügt
 (Auftragsstand = HA + NV + bekannte Mehrkosten) 
= 190,0 Mio. 
€
Die Auftragszusage an den Generalunternehmer für die Gewerke Ausbau + Technische Gebäudeausrüstung erfolgte am 22.12.2025. 
Das Ausschreibungspaket "GU-Ausstellung" kann nicht vor dem 3. Quartal 2026 veröffentlicht werden. 
Aufgrund der Insolvenz des Gewerkes für die 
Metall-Glas-Fassade müssen die offenen Restleistungen (Innenfassaden Mikwe + Synagoge, Eingangsschleuse, Außentüren) noch einmal neu 
ausgeschrieben werden. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, aufgrund des Vergaberisikos für das auszuschreibende Paket der 
Ausstellungsgewerke. 
Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und 
bewertet. Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 5 abgeschlossen) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
00
20
40
60
80
100
120
140
160
180
200
Σ
190,0 Mio. €
116,152
190,0
Zahlungsstand
Verfügt
2 von 4

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
13.04.2026
02
Stand:
Index:
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 04.05.2026 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 07.05.2026 
Ausführung:
Kosten:
Termine:
6. Erläuterung Sachstand - Projekt Praetorium / MPZ
Auszug Rahmenterminplan (Stand: 01/2026):
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Die bauliche Fertigstellung verschiebt sich um 6 Monate auf den 30.06.2028. Im Anschluss erfolgt eine 6-monatige Phase des Probebetriebs. Dieser 
Fertigstellungstermin ist jedoch vorbehaltlich der geplanten Zeitschiene des Generalunternehmers für die Ausbau- und TGA-Gewerke. 
Die 
Abstimmungen mit dem Generalunternehmer Ausbau + TGA zum verifizierten Terminplan und möglichen Kompensationsmaßnahmen laufen aktuell. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft. 
Der Rat hat im Rahmen einer haushaltsrechtlichen Unterrichtung am 01.10.2024 die Mehrkosten i.H.v. 63 Mio. 
€ zur Kenntnis genommen. Das 
Budget beläuft sich nun auf 190 Mio. 
€ brutto.
Durch die enorm gestiegenen Kosten im Gewerk Stahlbau und die Beauftragung des Generalunternehmers Ausbau/TGA sind die verfügten Mittel auf 
knapp 190 Mio. 
€ brutto angestiegen. 
Die Prüfung der Einsparpotentiale dauert weiter an. 
Das Risiko wird als "hoch" eingestuft, da das Gesamtbudget i.H.v. 190 Mio. 
€ durch die Beauftragung 
des GU Ausbau/TGA erreicht wurde. 
Das Risiko wird als "planmäßig" eingestuft, da alle Baugewerke des Teilprojektes Praetorium / MPZ 
vergeben sind. 
Bei der Maßnahme MPZ sind alle Planungen erstellt und die Werk- und Montageplanungen freigegeben. Bei der Maßnahme Praetorium sind 
ebenfalls alle Planungen erstellt. Die Firma befindet sich in der finalen Bearbeitung der Werk- und Montageplanungen. Ebenso sind alle Vergaben 
erfolgt. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der Ablaufprobleme, die typischerweise beim Bauen 
im Bestand auftreten können. 
Bei der Maßnahme MPZ fand zuletzt Ende Dezember 2025 erfolgreich der 2. TÜV-Termin statt, um die bisherigen Elektroarbeiten zu begutachten. 
Die 
noch ausstehenden Elektroarbeiten, Lüftungs- und Trockenbauarbeiten sollen weitestgehend im Laufe des 2. Quartals 2026 abgeschlossen werden. 
Es laufen parallel bereits erste Abnahme- und Inbetriebnahmeprozesse. Die Fertigstellung ist für das 2. Quartal 2026 geplant
. Bei der Maßnahme 
Praetorium wurde zum Endes des Jahres 2025 mit den Arbeiten begonnen und diese laufen dann bis in den Oktober 2026. 
Anschließend finden dann 
im 4. Quartal 2026 die baulichen Abnahmen statt. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Der Rat hat im Rahmen einer haushaltsrechtlichen Unterrichtung am 01.10.2024 die Mehrkosten i.H.v. 63 Mio. 
€ zur Kenntnis genommen. Das 
Budget beläuft sich nun auf 190 Mio. Euro brutto. Das Teilprojekt Praeorium / MPZ ist in diesen Kosten inkludiert.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Die Fertigstellung des MPZs wird zum 2. Quartal 2026 
und die Fertigstellung der Ausbau- und TGA-Leistungen 
im Praetorium zum 
4. Quartal 2026 
angestrebt.
Der Kick-Off-Termin mit dem neuen GU Ausbau/TGA hat am 16.01.2026 stattgefunden. Weiterhin wurden bereits im Rahmen eines Folgetermins am 
18.02.2026 die weiteren terminlichen Schritte im Hinblick auf die Erstellung der Werk- und Montageplanung sowie den voraussichtlichen Baustart 
abgestimmt. 
Der Baustart ist für Mai 2026 geplant.  
Im Bereich der Dach- und Fassadenarbeiten wurde aufgrund der Witterungsverhältnisse zum Jahresbeginn stark reduziert gearbeitet, zeitweise 
wurden die Arbeiten auch komplett eingestellt. 
Die noch ausstehenden Arbeiten am Dach sowie die Restleistungen im Gewerk Natursteinfassade 
werden voraussichtlich bis Q3/2026 abgeschlossen. 
Die Arbeiten im Gewerk Stahlbau sind abgeschlossen und die Verhandlungen zur Schlussrechnung 
laufen aktuell. 
Im Bereich der Archäologie (Ebene 0) ergeben sich durch erneute archäologische Funde (Lararium) in enger Abstimmung mit der 
Denkmalpflegekommission Änderungen am Parcoursweg. Die Änderungen werden momentan durch das Architekturbüro in Abstimmung mit Statik, 
Archäologie und Ausstellungsplanung geplant. 
Parallel wird an vielen anderen Stellen der Ebene 0 weitergearbeitet. Sobald das Schwerlastgerüst 
unterhalb des Stahlbaus komplett demontiert ist, starten auch hier die Arbeiten der Sandabsaugung und Freilegung der geschützten Archäologie. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der parallel ablaufenden Bauaktivitäten des GU-
Ausbau/TGA sowie der andauernden und laufenden Arbeiten in der archäologischen Zone (Ebene 0). 
3 von 4

MiQua.
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
13.04.2026
02
Stand:
Index:
Sachstandsbericht für den Bauausschuss am 04.05.2026 und den Ausschuss Kunst und Kultur am 07.05.2026 
7. Erläuterung Sachstand - Projekt Sanierung Praetoriumsdecke inkl. Treppenanlage Spanischer Bau 
Auszug Rahmenterminplan (Stand: 01/2026):
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende
planmäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Weitere Informationen zum Projekt unter 
www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/gebaeudewirtschaft-der-stadt-
koeln/miqua-das-museum-im-quartier
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, aufgrund der Kündigung der ausführenden Firma für die 
Außenanlagen und der notwendigen Neubeauftragung eines Planungsbüros für die Treppensanierung.
Im Februar wurde der bestehende Vertrag durch die ausführende Firma für die Außenanlagen gekündigt. Dies betrifft sowohl die Pflasterarbeiten im 
2. BA als auch die Platzflächen MiQua (3. BA). Infolgedessen müssen die Leistungen neu ausgeschrieben werden.
Die Vertragsverhandlungen mit dem Büro für die Planung der Treppensanierung führten zu keinem Vertragsabschluss. Daher 
wurde 
für die Sanierung 
der Treppe ein neues Planungsbüro 
beauftragt. Aufgrund der Kündigung des Auftragnehmers für die Platzflächen im 2. + 3. BA wird derzeit geprüft, 
ob eine Gesamtausschreibung der Leistungen für die Treppensanierung und der Platzfläche 2. BA erfolgen kann, um hier Synergieeffekte nutzen zu 
können. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft, da aufgrund der notwendigen Neubeauftragung eines 
Planungsbüros der Start der Treppensanierung noch nicht exakt festgelegt werden kann. 
Für den geplanten Rückbau sowie den anschließenden Wiederaufbau der Treppe am Haupteingang des Spanischen Baus 
wurde 
ein neues 
Planungsbüro 
beauftragt. Nach Ablauf der planerischen Tätigkeiten sowie der erfolgten Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen der 
Treppensanierung, kann mit den Arbeiten begonnen werden. Nach der Fertigstellung der Sanierung der Treppe wird die Platzfläche im Bereich des 2. 
BA hergestellt.
Die geplante Rampenanlage zur barrierefreien Erschließung des Spanischen Baus erfolgt im Zuge der Gesamtfertigstellung der Freianlagen. Für den 
Übergangszeitraum wird eine provisorische Rampe vorgehalten. 
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Das Teilprojekt Altschädensanierung Spanischer Bau wird nicht über das Projektbudget des MiQua finanziert, sondern aus Bauunterhaltungsmitteln. 
Eine valide Kostenberechnung für die Erneuerung der Treppenanlage wird derzeit erstellt.
Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. 
Gemäß den obigen Ausführungen, schiebt sich die Fertigstellung der neuen und sanierten Treppenanlage 
in Richtung 3. Quartal 2026. 
Die 
Finalisierung der Oberfläche 2. BA erfolgt im unmittelbaren Anschluss an die bauliche Fertigstellung der Treppenanlage. Es wird zur Zeit geprüft, ob 
die Fertigstellung zum Ende des 
3. Quartals 
aufgrund der Neuausschreibungen gehalten werden kann.
4 von 4

Beratungsverlauf (2)

05.05.2026 Ausschuss für Bauen und Wohnen
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
07.05.2026 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0001/2026/2
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
28.04.2026
Erstellt
27.02.2026 07:14