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1604/2018

Fortführung des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Region Köln 2018-2022

Eilentscheidung Hauptausschuss 16.07.2018

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 29.08.2018, TOP 3.1

Dringlichkeitsvorlage Hauptausschuss

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Ansehen

Anlage 1

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Ansehen

Anlage 2

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Ansehen

Dringlichkeitsvorlage Hauptausschuss

12441 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
OB/80/80/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 1604/2018 
Freigabedatum  16.07.2018 
  
Dringlichkeitsentscheidung und Genehmigung zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Entscheidung durch den Hauptausschuss gemäß § 60 Absatz 1, Satz 1 GO NRW und Genehmigung 
durch den Rat gemäß § 60 Absatz 1, Satz 3 GO NRW. 
Betreff 
Fortführung des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Region Köln 2018-2022 
Gremium Datum Zuständigkeit 
Hauptausschuss 23.07.2018 Entscheidung 
Rat 27.09.2018 Genehmigung (DE) 
 
Begründung für die Dringlichkeit: 
Die reguläre Beratungsfolge zur Entscheidung konnte nicht fristgerecht erreicht werden, da der offizi-
elle Aufruf zur Einreichung von Interessensbekundungen erst am 27.06.2018 einging.  
Die Projektunterlagen werden von der Verwaltung unter dem Vorbehalt der Entscheidung des Haupt-
ausschusses vom 23.07.2018 fristgerecht zum 13.07.2018 beim Ministerium eingereicht werden. 
 
Um die bis zum Ende der aktuellen Förderphase am 31.08.2018 befristeten Arbeitsverträge mit zwei 
der Projektmitarbeiterinnen rechtzeitig verlängern zu können, ist eine schnellstmögliche Entscheidung 
erforderlich.  
Die Entscheidung ist im Sinne einer Wissenserhaltung und einer erfolgreichen Fortsetzung des Pro-
jektes. Zur Vermeidung einer Dringlichkeitsentscheidung ist daher eine Beschlussfassung im Haupt-
ausschuss erforderlich. 
 
Beschluss: 
Der Hauptausschuss beschließt, vorbehaltlich einer Förderung durch das Land NRW, die Fortführung 
des „Kompetenzzentrums Frau und Beruf Region Köln“ unter der Trägerschaft der Stadt Köln für den 
Zeitraum 01.09.2018 bis 30.04.2022. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Fonds 
für Regionale Entwicklung (EFRE), aus Landesmitteln sowie aus Eigenmitteln der Stadt Köln und der 
Kooperationspartner Oberbergischer Kreis und Industrie- und Handelskammer zu Köln. Das Kompe-
tenzzentrum wird weiterhin für die Arbeitsmarktregion Köln tätig werden.  
Der Hauptausschuss beschließt, die erforderlichen personellen und finanziellen Ressourcen für die 
Dauer der Fördermaßnahme bereitzustellen. Nähere Ausführungen hierzu sind in der Begründung 
aufgeführt. 
 
Der am 27.06.2018 vom MHKBG NRW zugesandte Aufruf zur Einreichung einer Interessensbekun-
dung setzt den 13.07.2018 als Frist für deren rechtsverbindliche Abgabe. Um diese Frist einzuhalten, 
wird die Interessensbekundung der Stadt Köln von der Verwaltung unter dem Vorbehalt dieser Dring-
lichkeitsentscheidung abgegeben. 
 
Beschluss des Rates: 
Der Rat genehmigt gemäß § 60 Absatz 1 Satz 3 GO NW vorstehende Dringlichkeitsentscheidung des 
Hauptausschusses.

2 
 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  1.312.916€ 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 1.170.908      % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Begründung 
Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Köln wird in der derzeitigen zweiten Förderphase im 
Rahmen der Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau 
und Gleichstellung (MHKBG) des Landes Nordrhein-Westfalen mit Mitteln des Landes NRW und der 
Europäischen Union (EFRE) bis zum 31.08.2018 in der Trägerschaft der Stadt Köln mit einer Förder-
quote von 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben gefördert. Hierfür werden, gemeinsam mit den re-
gionalen Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft, Bildung, Gleichstellung und des Arbeitsmarktes, 
Informationen und Konzepte einer frauenfördernden Personalpolitik zur Gewinnung und Bindung von 
weiblichen Fach- und Führungskräften entwickelt und mit öffentlichkeitswirksamen Kommunikations-
maßnahmen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zur Verfügung gestellt.  
 
Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf ist für die Region Köln mit den Städten Köln und Leverkusen 
sowie den Kreisen Oberberg, Rhein-Berg und Rhein-Erft tätig. 
 
Aufgrund der 50 % EFRE Förderung (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) richten sich die 
Angebote an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und wirtschaftsnahe Institutionen als Multiplika-
toren, um die Fachkräftesicherung und damit die Wettbewerbsfähigkeit der KMU in der Region Köln 
zu stärken.  
 
In den letzten zwei Förderphasen konnten umfängliche Angebote für KMU umgesetzt werden. 
Exemplarisch sind folgende zu nennen:  
 Fachveranstaltungen und Workshops für KMU mit Beispielen aus der betrieblichen Praxis, 
zum Beispiel: „Mit starker Arbeitgebermarke punkten…weibliche Fach- und Führungskräfte 
gewinnen und binden“ am 06.09.2016 mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln, „Erfolg 
durch Vielfalt – Migrantinnen für kleine und mittlere Unternehmen gewinnen und binden“ am 
21.11.2016 mit der ehemaligen NRW - Ministerin Barbara Steffens, „Strategien der Personal-
entwicklung zum Aufstieg von Frauen in Unternehmen“ am 10.10.2017, „Rekrutierung von 
weiblichen Fachkräften“ am 17.04.2018. 
 Arbeitshilfen und Informationen für KMU, zum Beispiel ein Leitfaden für KMU mit dem Titel

3 
 
„Mit Stellenanzeigen gezielt weibliche Fachkräfte gewinnen“ und die Broschüre “Beruf und 
Pflege vereinbaren – Informationen für Unternehmen und ihre Beschäftigten“  
 Entwicklung und Durchführung eines Mentorings für Akademikerinnen mit Behinderung / ge-
sundheitlicher Beeinträchtigung am Übergang von der Hochschule ins Unternehmen mit Men-
torinnen und Mentoren aus KMU 
 Mitarbeit in Netzwerken und Initiativen (zum Beispiel im Vorbereitungsteam des Frauen-
Business-Tag und im Arbeitskreis Diversity der IHK Köln, in regionalen Netzwerken zur beruf-
lichen Inklusion von Menschen mit Behinderung / gesundheitlichen Beeinträchtigungen) 
 
Mit Mail vom 27.06.2018 wird die Stadt Köln vom Ministerium gebeten, für den Förderzeitraum 
01.09.2018 bis 30.04.2022 eine Interessenbekundung abzugeben, die an die durch das Controlling 
der Landeskoordinierung der Prognos AG, Düsseldorf gemessenen Erfolge der bisher durchgeführten 
Maßnahmen anknüpft. Dabei hat das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Köln mit insgesamt 
1.021 Punkten den sechsten Platz von insgesamt 16 Kompetenzzentren erzielt.  
Das Land NRW fördert Projekte, die darauf hinwirken, kleine und mittelständische Unternehmen über 
frauenfördernde betriebliche Maßnahmen zu informieren und sie bei der Umsetzung einer lebenspha-
senorientierten Personalpolitik zu unterstützen. Damit sollen den Betrieben konkrete Wege zur Ver-
meidung des betrieblichen Fachkräftemangels aufgezeigt werden.  
Die individuelle Beratung von Frauen und die Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen sind von 
der Projektförderung ausgeschlossen. 
Vor diesem Hintergrund und anknüpfend an die in der jetzigen Förderphase entwickelten Angebote 
und Projekte ist beabsichtigt, eine Interessenbekundung mit nachstehenden Schwerpunktthemen 
einzureichen:  
 Veranstaltungen und Workshops für KMU zu branchenbezogenen Rekrutierungsstrategien von 
Frauen, vor allem im Hinblick auf das Handwerk und das Gesundheitswesen 
 Entwicklung und Umsetzung eines Mentorings zur Rekrutierung qualifizierter geflüchteter Frau-
en mit und für KMU 
 Transfer der in der jetzigen Förderphase entwickelten und veröffentlichten Handreichungen mit 
Unternehmensbeispielen für KMU zu den Themen der betrieblichen Fort- und Weiterbildung, 
Führung in Teilzeit, betriebliches Wiedereinstiegsmanagement sowie der Vereinbarkeit von Be-
ruf und Pflege mittels innovativer Kommunikationsmittel, wie zum Beispiel durch die Entwick-
lung einer Web-App für KMU 
 Initiierung und Umsetzung eines Netzwerkes für Unternehmen mit Migrationsgeschichte zur fa-
milienbewussten Personalpolitik 
 
Fördervoraussetzung ist weiterhin, die durchzuführenden Maßnahmen der ganzen Arbeitsmarktregion 
zu Gute kommen zu lassen. Es ist daher beabsichtigt, die Kooperationen mit der IHK Köln und dem 
Oberbergischen Kreis fortzusetzen. Die bewährte Zusammenarbeit mit den wirtschafts-, arbeitsmarkt-
, bildungs-  und gleichstellungspolitischen Akteuren wird fortgesetzt.  
 
Die Interessenbekundung ist bis zum 13.07.2018 abzugeben. Bei einer Förderempfehlung erfolgt die 
Aufforderung zur Abgabe des Förderantrags bei der Bezirksregierung Köln voraussichtlich Anfang 
August 2018. 
 
Finanzierung des Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Köln 
 
Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des EFRE und des Landes Nordrhein-Westfalen sowie aus Ei-
genmitteln der Stadt Köln, des Oberbergischen Kreises und der IHK zu Köln. Gemäß EFRE-
Rahmenrichtlinie wird die Zuwendung für die Personalausgaben auf der Basis von in der Richtlinie 
enthaltenen Pauschalen gewährt (Förderhöhe: 90% der Pauschale). Für die Gemeinkosten gewährt 
der Zuwendungsgeber eine Förderung in Höhe von 15% der angerechneten Personalkostenpauscha-
len. Nur die Sachkosten für die Aktivitäten des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Region Köln wer-
den entsprechend des Antrags mit 90% bezuschusst.  
Der Aufwand für den gesamten Förderzeitraum beträgt 1.312.916 €. Der Ertrag, bestehend aus För-
dermitteln und Anteilen der Kooperationspartner, beträgt insgesamt 1.170.908 €. Daraus ergibt sich 
ein Eigenanteil der Stadt Köln in Höhe von 142.008 € für den gesamten Zeitraum.

4 
 
Auf die einzelnen Jahre aufgeteilt: 
 2018  
(4 Monate ) 
2019 2020 2021 2022 
( 4 Monate) 
Aufwand      
Personalkosten 68.350,00 € 205.050,00 € 205.050,00 € 205.050,00 € 68.350,00 € 
Sachkosten 51.006,00 € 153.018,00 € 153.018,00 € 153.018,00 € 51.006,00 € 
Gesamtkosten 119.356,00 € 358.068,00 € 358.068,00 € 358.068,00 € 119.356,00 € 
      
Ertrag      
Landeszuwendung 101.249,10 € 303.747,30 € 303.747,30 € 303.747,30 € 101.249,10 € 
Beteiligung des 
OBK und der IHK 
5.197,10 € 15.591,30 € 15.591,30 € 15.591,30 € 5.197,10 € 
Gesamtertrag 106.446,20 € 319.338,60 € 319.338,60 € 319.338,60 € 106.446,20 € 
      
Eigenanteil Stadt 
Köln 
12.909,80 € 38.729,40 € 38.729,40 € 38.729,40 € 12.909,80 € 
 
Die entsprechenden Aufwendungen sind im Haushalt 2018 geplant und im Entwurf des Haushaltspla-
nes 2019 und in der Mittelfristplanung in den Teilplanzeilen 11, 13 und 16, die entsprechenden Erträ-
ge in den Teilplanzeilen 2 und 6 des Teilergebnisplanes 1501 - Wirtschaft und Tourismus – berück-
sichtigt.  
 
Auf Grund des für den EFRE geltenden Ausgabeerstattungsprinzips werden die Zuwendungen mit 
einer zeitlichen Verzögerung ausgezahlt. 
 
Personalausstattung 
 
Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Köln wird in der nächsten Förderphase über 4 Mitar-
beitende auf 3,5 Stellen verfügen.  
Eine Mitarbeitende wird von der IHK Köln für die Dauer der Förderphase zur Stadt Köln abgeordnet. 
Für die Stadt Köln besteht nach dem 30.04.2022 keine Übernahmeverpflichtung. Der Oberbergische 
Kreis übernimmt den Eigenanteil an den Personal- und Sachkosten einer 0,5 Stelle. Die Mitarbeiten-
den der Stadt Köln sind für den Förderzeitraum für die Tätigkeit im Kompetenzzentrum Frau und Be-
ruf Region Köln freizustellen.  
 
Funktion Stellen-
anteil 
Besetzung 
durch: 
Finanzierung der Personal- 
und Sachkosten durch: 
Leitung 
EG 14 TVöD 
1,0 Stadt Köln 90% Landeszuwendung 
10% Stadt Köln 
Mitarbeitende 
EG 12 TVöD 
1,0  IHK Köln  90% Landeszuwendung 
10% IHK zu Köln 
Mitarbeitende 
EG 12 TVöD 
0,5 Stadt Köln 90% Landeszuwendung 
10% Oberbergischer Kreis 
Mitarbeitende Verwaltung 
A8 LBesG NRW 
1,0 Stadt Köln 90% Landeszuwendung 
10% Stadt Köln 
 
 
Auswirkungen bei Verzicht auf die Fortführung der Trägerschaft des Kompetenzzentrum Frau 
und Beruf Region Köln  
In Frage käme nur der völlige Verzicht auf die erforderliche Trägerschaft zur Umsetzung der Landes-
initiative Frau und Wirtschaft für die gesamte IHK- Region Köln. Dies hätte zur Folge, dass Köln und 
die Region ab 01.09.2018 nicht mehr an der Initiative partizipieren können. Der entstehende Image-
schaden für die größte Stadt in NRW dem Land gegenüber kann nicht beziffert werden. 
 
Anlagen 
- 1) Eckpunktepapier für die Förderung 
- 2) Erfolgsbewertung der Kompetenzzentren Frau und Beruf – Zeitraum 2015 - 2017

Anlage 1

8466 Zeichen

Eckpunkte für die Förderung  
der regionalen Projekte Kompetenzzentren Frau und Beruf  
ab dem 1. September 2018 
 
 
1. Vorbemerkung 
Auf der Grundlage der im „Aufruf zur Einreichung von Interessenbekundungen zur 
Durchführung von Projekten im Rahmen der Landesinitiative Frau und Wirtschaft“ 
aus dem Jahr 2014 enthaltenen Option zur Anschlussförderung sollen nach Ablauf 
der aktuellen Projektlaufzeit weiterentwickelte Projekte „Kompetenzzentren Frau und 
Beruf“ umgesetzt werden. Der Kreis der möglichen Zuwendungsempfänger und der 
grundsätzliche inhaltliche Rahmen wurden mit diesem Aufruf festgelegt. Die Auswahl 
erfolgte mit Hilfe eines Scoring-Verfahrens und anhand von Auswahlkriterien durch 
ein Gutachtergremium. 
 
2. Zielsetzung 
Im Rahmen der EFRE-Förderphase 2014 – 2020 fördern das Land Nordrhein-West-
falen und die Europäische Union Projekte, die darauf hinwirken, kleine und mittel-
ständische Unternehmen über frauenfördernde betriebliche Maßnahmen zu infor-
mieren und sie bei der Umsetzung einer lebensphasenorientierten Personalpolitik zu 
unterstützen. Damit sollen den Betrieben konkrete Wege zur Vermeidung des be-
trieblichen Fachkräftemangels aufgezeigt werden.  
 
Mit dieser Ausrichtung haben die Kompetenzzentren Frau und Beruf im Zeitraum von 
September 2015 bis Dezember 2017 landesweit insgesamt 5.982 kleine und mittlere 
Unternehmen in direkten Kontakten erreicht. Damit ist das Potenzial der Betriebe, die 
diese Unterstützung infolge des demografischen Wandels dringend benötigen, bei 
weitem noch nicht ausgeschöpft. Deshalb soll die Aufschließung weiterer Unterneh-
men und die Erschließung von mehr weiblichen Fachkräften im Fokus der künftigen 
Projektförderung „Kompetenzzentren Frau und Beruf“ stehen.

2 
 
3. Inhalte / Abgrenzung von den bisher geförderten Projekten 
Der thematische Rahmen, die Umsetzungsmöglichkeiten mit Hilfe verschiedener 
Instrumente und von der Förderung ausgeschlossene Maßnahmen ergeben sich 
unverändert aus Kapitel 3.2. des Aufrufs zur Einreichung von Interessenbekun-
dungen aus dem Jahr 2014.  
 
Eine Abgrenzung von dem bisher geförderten Projekt wird deutlich durch 
 
- eine veränderte Themenauswahl / -ausarbeitung  
(aus den Kategorien A bzw. B)  
und / oder 
- die nachvollziehbare Weiterentwicklung / überzeugende Neukonzeption eines 
Erfolgsformats sowie 
- die für alle Projekte Kompetenzzentren Frau und Beruf ab dem Jahr 2019 gel-
tende neue Verpflichtung, mindestens eine regionale Veranstaltung pro Jahr 
zu einem landesweiten, übergreifenden Schwerpunktthema in Kooperation mit 
den vom Land im Bereich der beruflichen Gleichstellung geförderten Projekt-
strukturen zu planen und umzusetzen. 
Ziel ist es, die Projektarbeit durch eine noch breitere öffentliche Wahrnehmung 
zu stärken.  
 
Die Empfehlungen der Landeskoordinierung zu Verbesserungsmöglichkeiten aus der 
„Erfolgsbewertung Kompetenzzentren Frau und Beruf – Zeitraum 2015-2017, Ursa-
chen, Besonderheiten und Weiterentwicklungsmöglichkeiten“ sind für die Projekt-
neukonzeption zu berücksichtigen. Die Ausarbeitung der Landeskoordinierung ist 
diesem Eckpunktepapier als Anlage beigefügt. 
 
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit sind die neuen bzw. weiterentwickelten Projekt-
inhalte zu vermitteln. 
 
Im Rahmen der fachlichen Beurteilung der eingereichten Projektskizzen wird das 
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW die Darstellung 
der Inhalte entsprechend überprüfen und die jeweils zuständige Bezirksregierung 
informieren.

3 
 
4. Einzureichende Unterlagen 
Die Projektskizze (DIN A 4, einseitig beschrieben, Schriftgröße 11, 1,5-zeilig) besteht 
aus:  
- Einer maximal dreiseitigen Ausführung zum Gesamtprojekt  
(Übersicht über Themen und Instrumente und den dafür geplanten Personal-
einsatz von Projektleitung und wissenschaftlicher Mitarbeit in Vollzeitäquiva-
lenten und in Prozent), kurze Ausführungen zu den regionalen Kooperationen 
und zur weiteren Erfüllung der Auswahlkriterien) 
sowie 
- jeweils maximal zweiseitigen Beschreibungen der einzelnen Teilprojekte 
(Konzeption und Ziel jedes Teilprojekts, Themen und Instrumente).  
Die Projektplanung muss mindestens drei und darf höchstens fünf Teilprojekte 
umfassen. 
 
Darüber hinaus sind die folgenden Unterlagen beizufügen:  
- Eine Meilensteinplanung, 
- eine nach Kalenderjahren strukturierte Finanzkalkulation mit Angaben zu den 
geplanten Personal-, Gemein- und Sachausgaben sowie zur Höhe des Eigen-
anteils, 
- ein Kooperationsvertrag, soweit das Projekt von einem Trägerverbund verant-
wortet werden soll.  
 
Für die Meilensteinplanung stellt die Landeskoordinierung ein für die jeweilige 
Region ausgefertigtes Blanko-Raster zur Verfügung.

4 
 
5. Förderkonditionen, Verfahrensschritte und Fristen 
Die Förderungen erfolgen anteilig durch Zuwendungen aus Mitteln des Operationel-
len Programms (EFRE) 2014 – 2020 für den Europäischen Fonds für Regionale Ent-
wicklung „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ und aus Mitteln des Landes 
Nordrhein-Westfalen nach Maßgabe der §§ 23 und 44 der Landeshaushaltsordnung 
(LHO NRW), den zugehörigen Verwaltungsvorschriften sowie der Rahmenrichtlinie 
über die Gewährung von Zuwendungen aus dem europäischen Fonds für Regionale 
Entwicklung im Zielbereich Investitionen in Wachstum und Beschäftigung (EFRE) in 
der Förderperiode 2014 – 2020 im Land Nordrhein-Westfalen (EFRE-Rahmenricht-
linie) in der jeweils gültigen Fassung.  
 
Entsprechend der EFRE-Rahmenrichtline (EFRE-RRL) und der AN-Best EFRE wer-
den Personalausgaben pauschal, Sachausgaben auf Nachweis und Gemeinaus-
gaben, wenn sie im Projekt anfallen, pauschal erstattet. 
 
Die Förderung erfolgt in Form der Anteilfinanzierung. Sie beläuft sich auf höchstens 
90 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Mit der Einreichung der Finanz-
kalkulation ist anzugeben, wie hoch der Eigenanteil ist und wie er erbracht werden 
soll. 
 
Die in Kapitel 4 dieses Eckpunkte-Papiers genannten Projektunterlagen und ein 
Anschreiben des Projektträgers müssen als pdf-Dokumente bis zum 13. Juli 2018 
bei der folgenden Email-Adresse des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau 
und Gleichstellung NRW eingegangen sein: 
kompetenzzentren@mhkbg.nrw.de 
Sollte diese Frist nicht eingehalten werden können, ist bis zu diesem Termin über 
dieselbe Email-Adresse eine entsprechende Begründung abzugeben. Eine neue 
Fristsetzung ist in diesen Fällen möglich. 
 
Nach einer fachlichen Bewertung der Konzepte durch das Ministerium schließt sich 
ein reguläres Antrags- und Bewilligungsverfahren an. Hierfür ist nach Aufforderung 
ein Zuwendungsantrag bei der örtlich zuständigen Bezirksregierung einzureichen.

5 
 
Die Förderung beginnt frühestens zum 01.09.2018. Der Durchführungszeitraum 
endet einheitlich am 30.04.2022. 
 
Die Einreichung der Projektunterlagen steht unter dem Vorbehalt, dass damit noch 
kein Anspruch auf Förderung besteht und der Zuwendungsgeber auf Basis der För-
derbedingungen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel entscheidet.  
Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht erst mit der Bestandskraft des Bewilli-
gungsbescheides.  
Die Auszahlung der Förderung erfolgt im Wege der Ausgabenerstattung.  
Antragstellerinnen und Antragsteller sind im Fall der Förderung an die Verordnungen 
(EU) Nr. 1303/2013 und Nr. 1301/2013 sowie die Durchführungsverordnungen ge-
bunden und erklären sich mit der Aufnahme in das öffentliche Verzeichnis der Be-
günstigten (Liste der Vorhaben) einverstanden. Zuwendungsbescheide werden nach 
den jeweils zum Zeitpunkt der Bewilligung geltenden Bestimmungen oder ihrer 
Nachfolgeregelungen erteilt. 
 
Eine Kooperation der Projektnehmer und Projektnehmerinnen mit dem Ministerium 
und einer im Auftrag des Ministeriums arbeitenden Landeskoordinierungsstelle wird 
vorausgesetzt. Die im Operationellen Programm (EFRE) vorgesehene Programm-
begleitung (Monitoring) sowie ein entsprechendes Fördercontrolling sind obligato-
risch. Insofern besteht die Verpflichtung zur Offenlegung entsprechender Informa-
tionen. 
 
6. Informationen / Rückfragen 
Fachliche Fragen können per Email an das Ministerium für Heimat, Kommunales, 
Bau und Gleichstellung NRW gerichtet werden: 
kompetenzzentren@mhkbg.nrw.de 
 
Zur Beantwortung themenbezogener Fragen steht außerdem zur Verfügung: 
Landeskoordinierung Competentia NRW 
competentia@prognos.com 
 
Zuwendungsrechtliche Fragen können mit dem Dezernat 34 der örtlich zuständigen 
Bezirksregierung geklärt werden.

Anlage 2

15934 Zeichen

Erfolgsbewertung der Kompetenzzentren Frau und Beruf – Zeitraum 
2015  - 2017 
 – Ursachen, Besonderheiten und Weiterentwicklungsmöglichkeiten 
Ausarbeitung der Landeskoordinierung

1 
 
Kompetenzzentrum Bergisches Städtedreieck  
1003 Punkte gesamt  201 Punkte Durchschnitt / TP 346 Punkte nach VZÄ 
Erläuterung / Hintergründe für 
die Bewertung 
• Erfolgsthemen und -ausrichtung: 
▪ Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und 
Familie/Pflege: Initiierung eines KMU-Netzwerkes. 
▪ Gestaltung beruflicher Entwicklungs- und 
Aufstiegsmöglichkeiten. 
• Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: 
▪ Veranstaltungsformate mit längerfristigen 
Anmeldezeiten: häufig kurzfristige Absagen oder 
Nichterscheinen kleiner KMU. 
▪ Verstärkte Öffnung und attraktivere Gestaltung 
betrieblicher Ausbildung in Frauenuntypischen 
Berufen: Zugang zu KMU über Ausbildungsbörsen 
wird von Veranstaltern zu wenig unterstützt. 
• Besonderheiten: 
▪ Vakanz einer Vollzeitstelle über den Zeitraum von 
einem Jahr.  
Empfohlene 
Weiterentwicklungs- bzw. 
Verbesserungsmöglichkeiten 
• Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien, 
mehr Mädchen in MINT: ggf. neue Fokussierung auf 
Akademikerinnen und / oder Branchen. 
• Verbesserung der Vereinbarkeit: Ausbau und 
Intensivierung des KMU-Netzwerkes 
• Weniger Teilprojekte. 
 
  
Kompetenzzentrum Region Aachen 
1532 Punkte gesamt  511 Punkte Durchschnitt / TP 457 Punkte nach VZÄ 
Erläuterung / Hintergründe für 
die Bewertung 
• Erfolgsthemen und -ausrichtung: 
▪ Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und 
Familie/Pflege: Etablierung des Bertelsmann-
Siegels in der Region. 
▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien, 
für die Zielgruppe der jungen Akademikerinnen: 
attraktives Format für Studentinnen und KMU 
(MI(N)T am See). 
• Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: 
▪ Keine 
• Besonderheiten: 
▪ Wechsel der Leitung 
Empfohlene 
Weiterentwicklungs- bzw. 
Verbesserungsmöglichkeiten 
• Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und 
Familie/Pflege weiterentwickeln. 
• Ggf. attraktive Formate auf weitere Themenfelder 
übertragen.

2 
 
Kompetenzzentrum Bonn/Rhein-Sieg  
1302 Punkte gesamt  325 Punkte Durchschnitt / TP 486 Punkte nach VZÄ 
Erläuterung / Hintergründe für 
die Bewertung 
• Erfolgsthemen und -ausrichtung: 
▪ Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege: 
„Netzwerk familienbewusste Personalpolitik“. 
▪ Gestaltung beruflicher Aufstiegsmöglichkeiten: 
Mentoring im Verbund. 
• Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: 
▪ Keine 
• Besonderheiten: 
▪ Leitungswechsel und anfänglich hohe Fluktuation 
im Team.  
Empfohlene 
Weiterentwicklungs- bzw. 
Verbesserungsmöglichkeiten 
• Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege: „Netzwerk 
familienbewusste Personalpolitik“ weiterentwickeln, 
ggf. „Starter“ und erfahrene KMU berücksichtigen. 
• Gestaltung beruflicher Aufstiegsmöglichkeiten: 
Mentoring im Verbund, KMU-Verbund 
weiterentwickeln, ggf. niedrigschwellige 
Umsetzungskonzepte.  
 
Kompetenzzentrum Düsseldorf/Kreis Mettmann 
1316 Punkte gesamt  329 Punkte Durchschnitt / TP 320 Punkte nach VZÄ 
Erläuterung / Hintergründe für 
die Bewertung 
• Erfolgsthemen und -ausrichtung: 
▪ Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und 
Familie/Pflege: Fokus auf Pflege, hoher 
Bekanntheitsgrad durch Großveranstaltung. 
▪ Zielgruppe: Stille Reserve, Berufsrückkehrerinnen.  
• Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: 
▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien 
mit dem Fokus auf Handwerk und Technik: 
erschwerter Zugang zu diesem Bereich. 
• Besonderheiten: 
▪ Keine 
Empfohlene 
Weiterentwicklungs- bzw. 
Verbesserungsmöglichkeiten 
• Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und 
Familie/Pflege weiterentwickeln. 
• Ggf. attraktive Formate auf weitere Themenfelder 
übertragen, Austauschformate für KMU 
weiterentwickeln.

3 
 
Kompetenzzentrum Emscher-Lippe-Region 
649 Punkte gesamt  162 Punkte Durchschnitt / TP 216 Punkte nach VZÄ 
Erläuterung / Hintergründe für 
die Bewertung 
• Erfolgsthemen und -ausrichtung: 
▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien 
in Kombination mit der verstärkten Öffnung 
frauenuntypischer Berufe. 
▪ Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und 
Familie/Pflege. 
▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien 
in Verbindung mit verstärkter Öffnung und 
attraktivere Gestaltung betrieblicher Ausbildung: 
Fokus auf Handwerk – Erfolgspotenzial durch 
neues Zertifizierungsformat.  
• Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: 
▪ Aufstockung individueller Arbeitszeiten: als 
Einzelthema nicht bewährt. 
▪ Veranstaltungsformate mit längerfristigen 
Anmeldezeiten: häufig kurzfristige Absagen oder 
Nichterscheinen kleiner KMU. 
• Besonderheiten: 
▪ Fachkräftemangel in der Region noch weniger 
relevant. 
▪ Prägung der regionalen Unternehmensstruktur 
durch kleine KMU mit wenig Personal und 
Zeitkapazitäten. 
Empfohlene 
Weiterentwicklungs- bzw. 
Verbesserungsmöglichkeiten 
• Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und 
Familie/Pflege weiterentwickeln. 
• Attraktive Formate für die Vermittlung der Themen an 
KMU weiterentwickeln / neu finden. 
 
Kompetenzzentrum Region Köln 
1021 Punkte gesamt  340 Punkte Durchschnitt / TP 440 Punkte nach VZÄ 
Erläuterung / Hintergründe für 
die Bewertung 
• Erfolgsthemen und -ausrichtung: 
▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien 
in Kombination mit Vereinbarkeit und Gestaltung 
beruflicher Aufstiegs- und 
Entwicklungsmöglichkeiten. 
▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: 
Mentoring für Frauen mit Handicap. 
▪ Attraktive Großveranstaltungsformate für die 
Region. 
• Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: 
▪ Großveranstaltungen mit der Beteiligung von 
Multiplikatorinnen und KMU, Zeitmangel der KMU. 
• Besonderheiten: 
▪ Hohe Personalfluktuation. 
Empfohlene 
Weiterentwicklungs- bzw. 
Verbesserungsmöglichkeiten 
• Kombination verschiedener Themen in Teilprojekten 
weiterentwickeln. 
• Innovative Maßnahmen für Zielgruppen 
weiterentwickeln.

4 
 
Kompetenzzentrum Hellweg-Hochsauerland  
890 Punkte gesamt  222 Punkte Durchschnitt / TP 257 Punkte nach VZÄ 
Erläuterung / Hintergründe für 
die Bewertung 
• Erfolgsthemen und -ausrichtung: 
▪ Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und 
Familie/Pflege: Etablierung des regionalen 
Zertifikates familienfreundliche Unternehmen. 
▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: 
Zielgruppe Berufsrückkehrerinnen. 
• Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: 
▪ Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und 
Familie/Pflege: KMU-Zugänge über Pflegebranche 
und Aufschließung von Handwerksbetrieben, 
Zeitmangel der KMU. 
▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien:  
Zielgruppe Frauen mit Zuwanderungsgeschichte.  
• Besonderheiten 
▪ Keine 
Empfohlene 
Weiterentwicklungs- bzw. 
Verbesserungsmöglichkeiten 
• Ggf. Steigerung der Arbeitgeberattraktivität als 
thematische Klammer für den Zugang zu KMU. 
 
Kompetenzzentrum Märkische Region 
788 Punkte gesamt  197 Punkte Durchschnitt / TP 268 Punkte nach VZÄ 
Erläuterung / Hintergründe für 
die Bewertung 
• Erfolgsthemen und -ausrichtung: 
▪ Verbesserung der Vereinbarkeit: Etablierung des 
Siegels in der Region. 
▪ Gestaltung beruflicher Entwicklungs- und 
Aufstiegsmöglichkeiten: Entwicklung eines 
zertifizierten Cross-Mentorings für KMU. 
▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: 
Werkstattformat. 
• Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: 
▪ Verbesserung der Vereinbarkeit: Fokussierung auf 
die Industrie.  
▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: 
begrenzte Ausrichtung auf Handwerk und Technik 
bringt bislang wenig Best-Practice-Beispiele.  
• Besonderheiten: 
▪ Keine 
Empfohlene 
Weiterentwicklungs- bzw. 
Verbesserungsmöglichkeiten 
• Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien und 
Gestaltung beruflicher Entwicklungs- und 
Aufstiegsmöglichkeiten weiterentwickeln. 
• Verbesserung der Vereinbarkeit: Siegel 
weiterentwickeln. 
• Innovative Formate, wie z.B. die Werkstattreihe 
weiterentwickeln und ggf. Transfer auf weitere 
Themen.

5 
Kompetenzzentrum Mittlerer Niederrhein 
592 Punkte gesamt  118 Punkte Durchschnitt / TP 218 Punkte nach VZÄ 
Erläuterung / Hintergründe für 
die Bewertung 
• Erfolgsthemen und -ausrichtung: 
▪ Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und 
Familie/Pflege: Schwerpunkt betriebliche 
Kinderbetreuung. 
• Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: 
▪ Zielgruppe der angehenden, jungen 
Akademikerinnen: bisher fehlendes Interesse der 
Studentinnen. 
▪ Ausschließlich auf Zielgruppen des externen 
Fachkräftepotenzials ausgerichtete 
Teilprojektkonzeption.  
• Besonderheiten: 
▪ Prägung der Region durch eine konventionelle 
Haltung der Unternehmen und wirtschaftsnahen 
Institutionen. 
Empfohlene 
Weiterentwicklungs- bzw. 
Verbesserungsmöglichkeiten 
• Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und 
Familie/Pflege: betrieblich unterstützte 
Kinderbetreuung als Thema weiterentwickeln, ggf. 
Bereich der Pflege aufnehmen. 
• Bei Weiterverfolgung der Zielgruppenansprache 
Kombination mit Themen zur Aufschließung von KMU. 
• Ggf. Branchenfokussierung aufgreifen. 
  
Kompetenzzentrum Mittleres Ruhrgebiet  
736 Punkte gesamt  105 Punkte Durchschnitt / TP 240 Punkte nach VZÄ 
Erläuterung / Hintergründe für 
die Bewertung 
• Erfolgsthemen und -ausrichtung: 
▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: 
Serviceangebote zukunftsorientierte 
Personalentwicklung. 
▪ Gestaltung beruflicher Aufstiegsmöglichkeiten: 
Führungskräfte-Forum für Frauen –  
up*satz f-Veranstaltung. 
• Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: 
▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: 
Fokus Medizinbranche und für die KMU sehr 
anspruchsvolle Umsetzungsbedingungen. 
• Besonderheiten: 
▪ langfristige Vakanz einer Stelle durch Erkrankung, 
Änderung in der Projektleitung. 
Empfohlene 
Weiterentwicklungs- bzw. 
Verbesserungsmöglichkeiten 
• Bei Weiterverfolgung der Zielgruppenansprache 
Kombination mit Themen zur Aufschließung von KMU 
weiterentwickeln.  
• Weniger Teilprojekte.

6 
Kompetenzzentrum Mülheim, Essen, Oberhausen   
279 Punkte gesamt  93 Punkte Durchschnitt / TP 105 Punkte nach VZÄ 
Erläuterung / Hintergründe für 
die Bewertung 
•  Erfolgsthemen und -ausrichtung: 
▪ Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege: 
Initiative „BIG-MEO“.  
▪ Berufliche Aufstiegsmöglichkeiten: Zum 
Projektende initiierte Maßnahme 
„Talentmanagement“ birgt Erfolgspotenzial. 
• Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: 
▪ Aufstockung individueller Arbeitszeiten: Als 
Einzelthema nicht bewährt. 
▪ Bisherige Staffelung der Projektprozesse (mehrere 
Maßnahmen-Konzeptionen parallel) hat sich als 
problemanfällig erwiesen. 
• Besonderheiten: 
▪ längere Stellenvakanzen Projektleitung und 
wissenschaftliche Mitarbeit. 
Empfohlene 
Weiterentwicklungs- bzw. 
Verbesserungsmöglichkeiten 
• Ausbau des Netzwerks „BIG MEO“ mit Maßnahmen zur 
Intensivierung des Austauschs zwischen den KMU. 
• Region MEO ist Universitätsstandort, zugleich hohe 
Abwanderungsrate von Akademikerinnen. Ggf. gezielte 
Ausrichtung des Formats „Talentmanagement“ auf 
diese wichtige Zielgruppe, Erarbeitung weiterer 
Entwicklungsoptionen.  
• Ggf. Zusammenführung des Kompetenzzentrums an 
einem Standort. 
• Neue Projektplanung mit verkürzten 
Konzeptionsphasen und mehr Meilensteinen. 
• Intensivierung der Zusammenarbeit mit den 
Organisationen der Wirtschaft.

7 
Kompetenzzentrum Niederrhein  
1018 Punkte gesamt  204 Punkte Durchschnitt / TP 227 Punkte nach VZÄ 
Erläuterung / Hintergründe für 
die Bewertung 
▪ Erfolgsthemen und -ausrichtung: 
▪ Verbesserung der Vereinbarkeit Beruf und 
Familie/Pflege.  
▪ Gestaltung beruflicher Entwicklungs- und 
Aufstiegsmöglichkeiten. 
▪ Fokussierung auf eine Branche (bisher 
Agrobusiness). 
• Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: 
▪ Aufstockung individueller Arbeitszeiten: Als 
Einzelthema nicht bewährt. 
▪ Erschließung des ext. Fachkräftepotenzials „Frauen 
mit Handicap/Behinderung“: Als Einzelthema nicht 
bewährt. 
• Besonderheiten: 
▪ Keine 
Empfohlene 
Weiterentwicklungs- bzw. 
Verbesserungsmöglichkeiten 
• Ggf. Weiterentwicklung der Maßnahmen in den 
Bereichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege 
sowie Aufstockung individueller Arbeitszeiten zu einem 
KMU-tauglichen Gesamtstrategieentwurf. 
• Ggf. Übertragung der erprobten Agrobusiness-
Ansprache auf eine oder mehrere weitere Branchen. 
• Bei Weiterverfolgung der Zielgruppenansprache 
Kombination mit Themen zur Aufschließung von KMU.  
 
Kompetenzzentrum Ostwestfalen-Lippe 
3459 Punkte gesamt  494 Punkte Durchschnitt / TP 810 Punkte nach VZÄ 
Erläuterung / Hintergründe für 
die Bewertung 
• Erfolgsthemen und -ausrichtung: 
▪ Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und 
Familie/Pflege: Etablierung des regionalen Siegels. 
▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: 
Entwicklung bekannter und etablierter Formate. 
• Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: 
▪ Gestaltung beruflicher Aufstiegs- und 
Entwicklungsmöglichkeiten mit der Zielgruppe 
Frauen mit Handicap: als Einzelthema nicht 
bewährt. 
▪ Aufstockung individueller Arbeitszeiten: als 
Einzelthema nicht bewährt. 
▪ Aufteilung der Planungen auf zu viele Teilprojekte. 
• Besonderheiten: 
▪ Längerfristige Personalvakanzen.  
Empfohlene 
Weiterentwicklungs- bzw. 
Verbesserungsmöglichkeiten 
• Verbesserung der Vereinbarkeit: Siegel 
weiterentwickeln. 
• Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien 
weiterentwickeln, ggf. verschiedene Branchen 
berücksichtigen.  
• Weniger Teilprojekte.

8 
Kompetenzzentrum Siegen-Wittgenstein/Olpe   
499 Punkte gesamt  166 Punkte Durchschnitt / TP 232 Punkte nach VZÄ 
Erläuterung / Hintergründe für 
die Bewertung 
• Erfolgsthemen und -ausrichtung: 
▪ Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Etablierung 
des Zertifikats in der Region.  
▪ Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien auf die 
Zielgruppe der angehenden Akademikerinnen: 
„Speed-Dating“ von KMU begrüßt. 
▪ Gezielte Ansprache des Handwerks: Interesse der 
Betriebe, Erfolgspotenzial durch neue Formate der 
Ansprache. 
• Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: 
▪ Veranstaltungsformate mit längerfristigen 
Anmeldezeiten: häufig kurzfristige Absagen oder 
Nichterscheinen von kleinen KMU.  
• Besonderheiten: 
▪ Erschwerte Bedingungen für die zeitgerechte 
Umsetzung durch Wechsel der Projektleitung und 
Fluktuation im ohnehin kleinen Projektteam. 
Empfohlene 
Weiterentwicklungs- bzw. 
Verbesserungsmöglichkeiten 
• Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie: 
Weiterentwicklung des Zertifikats zur Förderung der 
Familienfreundlichkeit. 
• Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: 
Relaunch des Speed-Dating-Formats durch eine 
Verbesserung des Matchings, ggf. durch Branchen-
spezifische Ausrichtung.  
• Ggf. Entwicklung neuer Formen für die Ansprache des 
Handwerks. 
• Intensivierung der Zusammenarbeit mit den 
Organisationen der Wirtschaft.

9 
Kompetenzzentrum Westfälisches Ruhrgebiet 
1213 Punkte gesamt  202 Punkte Durchschnitt / TP 407 Punkte nach VZÄ 
Erläuterung / Hintergründe für 
die Bewertung 
• Erfolgsthemen und -ausrichtung: 
▪ Vereinbarkeit Beruf und Familie/Pflege: Siegel im 
Kreis Unna gut etabliert. 
▪ Gestaltung beruflicher Entwicklungs- und 
Aufstiegsmöglichkeiten: Potenzial patenter Frauen. 
▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: 
Format „MatchWorkParty“. 
• Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: 
▪ Aufstockung individueller Arbeitszeiten 
(Umwandlung von Minijobs) sehr arbeitsintensiv, 
als Einzelthema nicht bewährt.  
• Besonderheiten: 
▪ Keine 
Empfohlene 
Weiterentwicklungs- bzw. 
Verbesserungsmöglichkeiten 
• Weiterentwicklung des Formats „MatchWorkParty“ zur 
Marke, Etablierung in der Region - hoher 
Öffentlichkeitswert, Erreichung vieler KMU. 
• Weiterentwicklung des Vereinbarkeits-Siegels mit dem 
Ziel, neue betriebliche Maßnahmen anzustoßen und 
ggf. Ausweitung in der Gesamtregion. 
• Weniger Teilprojekte. 
 
 
 
 
gezeichnet 
 
Dr. Dagmar Weßler-Poßberg 
Leitung der Landeskoordinierung

Beratungsverlauf (2)

23.07.2018 Hauptausschuss
TOP 5.1.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
29.08.2018 Rat
TOP 3.1 Genehmigung (DE/EilE) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1604/2018
Typ
Eilentscheidung Hauptausschuss
Datum
16.07.2018
Erstellt
14.05.2018 16:43