1604/2018
Fortführung des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Region Köln 2018-2022
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Dringlichkeitsvorlage Hauptausschuss
12441 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
OB/80/80/1
Vorlagen-Nummer
1604/2018
Freigabedatum 16.07.2018
Dringlichkeitsentscheidung und Genehmigung zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Entscheidung durch den Hauptausschuss gemäß § 60 Absatz 1, Satz 1 GO NRW und Genehmigung
durch den Rat gemäß § 60 Absatz 1, Satz 3 GO NRW.
Betreff
Fortführung des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Region Köln 2018-2022
Gremium Datum Zuständigkeit
Hauptausschuss 23.07.2018 Entscheidung
Rat 27.09.2018 Genehmigung (DE)
Begründung für die Dringlichkeit:
Die reguläre Beratungsfolge zur Entscheidung konnte nicht fristgerecht erreicht werden, da der offizi-
elle Aufruf zur Einreichung von Interessensbekundungen erst am 27.06.2018 einging.
Die Projektunterlagen werden von der Verwaltung unter dem Vorbehalt der Entscheidung des Haupt-
ausschusses vom 23.07.2018 fristgerecht zum 13.07.2018 beim Ministerium eingereicht werden.
Um die bis zum Ende der aktuellen Förderphase am 31.08.2018 befristeten Arbeitsverträge mit zwei
der Projektmitarbeiterinnen rechtzeitig verlängern zu können, ist eine schnellstmögliche Entscheidung
erforderlich.
Die Entscheidung ist im Sinne einer Wissenserhaltung und einer erfolgreichen Fortsetzung des Pro-
jektes. Zur Vermeidung einer Dringlichkeitsentscheidung ist daher eine Beschlussfassung im Haupt-
ausschuss erforderlich.
Beschluss:
Der Hauptausschuss beschließt, vorbehaltlich einer Förderung durch das Land NRW, die Fortführung
des „Kompetenzzentrums Frau und Beruf Region Köln“ unter der Trägerschaft der Stadt Köln für den
Zeitraum 01.09.2018 bis 30.04.2022. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Fonds
für Regionale Entwicklung (EFRE), aus Landesmitteln sowie aus Eigenmitteln der Stadt Köln und der
Kooperationspartner Oberbergischer Kreis und Industrie- und Handelskammer zu Köln. Das Kompe-
tenzzentrum wird weiterhin für die Arbeitsmarktregion Köln tätig werden.
Der Hauptausschuss beschließt, die erforderlichen personellen und finanziellen Ressourcen für die
Dauer der Fördermaßnahme bereitzustellen. Nähere Ausführungen hierzu sind in der Begründung
aufgeführt.
Der am 27.06.2018 vom MHKBG NRW zugesandte Aufruf zur Einreichung einer Interessensbekun-
dung setzt den 13.07.2018 als Frist für deren rechtsverbindliche Abgabe. Um diese Frist einzuhalten,
wird die Interessensbekundung der Stadt Köln von der Verwaltung unter dem Vorbehalt dieser Dring-
lichkeitsentscheidung abgegeben.
Beschluss des Rates:
Der Rat genehmigt gemäß § 60 Absatz 1 Satz 3 GO NW vorstehende Dringlichkeitsentscheidung des
Hauptausschusses.
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Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv Investitionsauszahlungen €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 1.312.916€
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 1.170.908 %
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
c) bilanzielle Abschreibungen €
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:
a) Erträge €
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten €
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
Beginn, Dauer
Begründung
Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Köln wird in der derzeitigen zweiten Förderphase im
Rahmen der Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau
und Gleichstellung (MHKBG) des Landes Nordrhein-Westfalen mit Mitteln des Landes NRW und der
Europäischen Union (EFRE) bis zum 31.08.2018 in der Trägerschaft der Stadt Köln mit einer Förder-
quote von 90 Prozent der förderfähigen Ausgaben gefördert. Hierfür werden, gemeinsam mit den re-
gionalen Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft, Bildung, Gleichstellung und des Arbeitsmarktes,
Informationen und Konzepte einer frauenfördernden Personalpolitik zur Gewinnung und Bindung von
weiblichen Fach- und Führungskräften entwickelt und mit öffentlichkeitswirksamen Kommunikations-
maßnahmen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zur Verfügung gestellt.
Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf ist für die Region Köln mit den Städten Köln und Leverkusen
sowie den Kreisen Oberberg, Rhein-Berg und Rhein-Erft tätig.
Aufgrund der 50 % EFRE Förderung (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) richten sich die
Angebote an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und wirtschaftsnahe Institutionen als Multiplika-
toren, um die Fachkräftesicherung und damit die Wettbewerbsfähigkeit der KMU in der Region Köln
zu stärken.
In den letzten zwei Förderphasen konnten umfängliche Angebote für KMU umgesetzt werden.
Exemplarisch sind folgende zu nennen:
Fachveranstaltungen und Workshops für KMU mit Beispielen aus der betrieblichen Praxis,
zum Beispiel: „Mit starker Arbeitgebermarke punkten…weibliche Fach- und Führungskräfte
gewinnen und binden“ am 06.09.2016 mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln, „Erfolg
durch Vielfalt – Migrantinnen für kleine und mittlere Unternehmen gewinnen und binden“ am
21.11.2016 mit der ehemaligen NRW - Ministerin Barbara Steffens, „Strategien der Personal-
entwicklung zum Aufstieg von Frauen in Unternehmen“ am 10.10.2017, „Rekrutierung von
weiblichen Fachkräften“ am 17.04.2018.
Arbeitshilfen und Informationen für KMU, zum Beispiel ein Leitfaden für KMU mit dem Titel
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„Mit Stellenanzeigen gezielt weibliche Fachkräfte gewinnen“ und die Broschüre “Beruf und
Pflege vereinbaren – Informationen für Unternehmen und ihre Beschäftigten“
Entwicklung und Durchführung eines Mentorings für Akademikerinnen mit Behinderung / ge-
sundheitlicher Beeinträchtigung am Übergang von der Hochschule ins Unternehmen mit Men-
torinnen und Mentoren aus KMU
Mitarbeit in Netzwerken und Initiativen (zum Beispiel im Vorbereitungsteam des Frauen-
Business-Tag und im Arbeitskreis Diversity der IHK Köln, in regionalen Netzwerken zur beruf-
lichen Inklusion von Menschen mit Behinderung / gesundheitlichen Beeinträchtigungen)
Mit Mail vom 27.06.2018 wird die Stadt Köln vom Ministerium gebeten, für den Förderzeitraum
01.09.2018 bis 30.04.2022 eine Interessenbekundung abzugeben, die an die durch das Controlling
der Landeskoordinierung der Prognos AG, Düsseldorf gemessenen Erfolge der bisher durchgeführten
Maßnahmen anknüpft. Dabei hat das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Köln mit insgesamt
1.021 Punkten den sechsten Platz von insgesamt 16 Kompetenzzentren erzielt.
Das Land NRW fördert Projekte, die darauf hinwirken, kleine und mittelständische Unternehmen über
frauenfördernde betriebliche Maßnahmen zu informieren und sie bei der Umsetzung einer lebenspha-
senorientierten Personalpolitik zu unterstützen. Damit sollen den Betrieben konkrete Wege zur Ver-
meidung des betrieblichen Fachkräftemangels aufgezeigt werden.
Die individuelle Beratung von Frauen und die Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen sind von
der Projektförderung ausgeschlossen.
Vor diesem Hintergrund und anknüpfend an die in der jetzigen Förderphase entwickelten Angebote
und Projekte ist beabsichtigt, eine Interessenbekundung mit nachstehenden Schwerpunktthemen
einzureichen:
Veranstaltungen und Workshops für KMU zu branchenbezogenen Rekrutierungsstrategien von
Frauen, vor allem im Hinblick auf das Handwerk und das Gesundheitswesen
Entwicklung und Umsetzung eines Mentorings zur Rekrutierung qualifizierter geflüchteter Frau-
en mit und für KMU
Transfer der in der jetzigen Förderphase entwickelten und veröffentlichten Handreichungen mit
Unternehmensbeispielen für KMU zu den Themen der betrieblichen Fort- und Weiterbildung,
Führung in Teilzeit, betriebliches Wiedereinstiegsmanagement sowie der Vereinbarkeit von Be-
ruf und Pflege mittels innovativer Kommunikationsmittel, wie zum Beispiel durch die Entwick-
lung einer Web-App für KMU
Initiierung und Umsetzung eines Netzwerkes für Unternehmen mit Migrationsgeschichte zur fa-
milienbewussten Personalpolitik
Fördervoraussetzung ist weiterhin, die durchzuführenden Maßnahmen der ganzen Arbeitsmarktregion
zu Gute kommen zu lassen. Es ist daher beabsichtigt, die Kooperationen mit der IHK Köln und dem
Oberbergischen Kreis fortzusetzen. Die bewährte Zusammenarbeit mit den wirtschafts-, arbeitsmarkt-
, bildungs- und gleichstellungspolitischen Akteuren wird fortgesetzt.
Die Interessenbekundung ist bis zum 13.07.2018 abzugeben. Bei einer Förderempfehlung erfolgt die
Aufforderung zur Abgabe des Förderantrags bei der Bezirksregierung Köln voraussichtlich Anfang
August 2018.
Finanzierung des Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Köln
Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des EFRE und des Landes Nordrhein-Westfalen sowie aus Ei-
genmitteln der Stadt Köln, des Oberbergischen Kreises und der IHK zu Köln. Gemäß EFRE-
Rahmenrichtlinie wird die Zuwendung für die Personalausgaben auf der Basis von in der Richtlinie
enthaltenen Pauschalen gewährt (Förderhöhe: 90% der Pauschale). Für die Gemeinkosten gewährt
der Zuwendungsgeber eine Förderung in Höhe von 15% der angerechneten Personalkostenpauscha-
len. Nur die Sachkosten für die Aktivitäten des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Region Köln wer-
den entsprechend des Antrags mit 90% bezuschusst.
Der Aufwand für den gesamten Förderzeitraum beträgt 1.312.916 €. Der Ertrag, bestehend aus För-
dermitteln und Anteilen der Kooperationspartner, beträgt insgesamt 1.170.908 €. Daraus ergibt sich
ein Eigenanteil der Stadt Köln in Höhe von 142.008 € für den gesamten Zeitraum.
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Auf die einzelnen Jahre aufgeteilt:
2018
(4 Monate )
2019 2020 2021 2022
( 4 Monate)
Aufwand
Personalkosten 68.350,00 € 205.050,00 € 205.050,00 € 205.050,00 € 68.350,00 €
Sachkosten 51.006,00 € 153.018,00 € 153.018,00 € 153.018,00 € 51.006,00 €
Gesamtkosten 119.356,00 € 358.068,00 € 358.068,00 € 358.068,00 € 119.356,00 €
Ertrag
Landeszuwendung 101.249,10 € 303.747,30 € 303.747,30 € 303.747,30 € 101.249,10 €
Beteiligung des
OBK und der IHK
5.197,10 € 15.591,30 € 15.591,30 € 15.591,30 € 5.197,10 €
Gesamtertrag 106.446,20 € 319.338,60 € 319.338,60 € 319.338,60 € 106.446,20 €
Eigenanteil Stadt
Köln
12.909,80 € 38.729,40 € 38.729,40 € 38.729,40 € 12.909,80 €
Die entsprechenden Aufwendungen sind im Haushalt 2018 geplant und im Entwurf des Haushaltspla-
nes 2019 und in der Mittelfristplanung in den Teilplanzeilen 11, 13 und 16, die entsprechenden Erträ-
ge in den Teilplanzeilen 2 und 6 des Teilergebnisplanes 1501 - Wirtschaft und Tourismus – berück-
sichtigt.
Auf Grund des für den EFRE geltenden Ausgabeerstattungsprinzips werden die Zuwendungen mit
einer zeitlichen Verzögerung ausgezahlt.
Personalausstattung
Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Köln wird in der nächsten Förderphase über 4 Mitar-
beitende auf 3,5 Stellen verfügen.
Eine Mitarbeitende wird von der IHK Köln für die Dauer der Förderphase zur Stadt Köln abgeordnet.
Für die Stadt Köln besteht nach dem 30.04.2022 keine Übernahmeverpflichtung. Der Oberbergische
Kreis übernimmt den Eigenanteil an den Personal- und Sachkosten einer 0,5 Stelle. Die Mitarbeiten-
den der Stadt Köln sind für den Förderzeitraum für die Tätigkeit im Kompetenzzentrum Frau und Be-
ruf Region Köln freizustellen.
Funktion Stellen-
anteil
Besetzung
durch:
Finanzierung der Personal-
und Sachkosten durch:
Leitung
EG 14 TVöD
1,0 Stadt Köln 90% Landeszuwendung
10% Stadt Köln
Mitarbeitende
EG 12 TVöD
1,0 IHK Köln 90% Landeszuwendung
10% IHK zu Köln
Mitarbeitende
EG 12 TVöD
0,5 Stadt Köln 90% Landeszuwendung
10% Oberbergischer Kreis
Mitarbeitende Verwaltung
A8 LBesG NRW
1,0 Stadt Köln 90% Landeszuwendung
10% Stadt Köln
Auswirkungen bei Verzicht auf die Fortführung der Trägerschaft des Kompetenzzentrum Frau
und Beruf Region Köln
In Frage käme nur der völlige Verzicht auf die erforderliche Trägerschaft zur Umsetzung der Landes-
initiative Frau und Wirtschaft für die gesamte IHK- Region Köln. Dies hätte zur Folge, dass Köln und
die Region ab 01.09.2018 nicht mehr an der Initiative partizipieren können. Der entstehende Image-
schaden für die größte Stadt in NRW dem Land gegenüber kann nicht beziffert werden.
Anlagen
- 1) Eckpunktepapier für die Förderung
- 2) Erfolgsbewertung der Kompetenzzentren Frau und Beruf – Zeitraum 2015 - 2017
Anlage 1
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Eckpunkte für die Förderung der regionalen Projekte Kompetenzzentren Frau und Beruf ab dem 1. September 2018 1. Vorbemerkung Auf der Grundlage der im „Aufruf zur Einreichung von Interessenbekundungen zur Durchführung von Projekten im Rahmen der Landesinitiative Frau und Wirtschaft“ aus dem Jahr 2014 enthaltenen Option zur Anschlussförderung sollen nach Ablauf der aktuellen Projektlaufzeit weiterentwickelte Projekte „Kompetenzzentren Frau und Beruf“ umgesetzt werden. Der Kreis der möglichen Zuwendungsempfänger und der grundsätzliche inhaltliche Rahmen wurden mit diesem Aufruf festgelegt. Die Auswahl erfolgte mit Hilfe eines Scoring-Verfahrens und anhand von Auswahlkriterien durch ein Gutachtergremium. 2. Zielsetzung Im Rahmen der EFRE-Förderphase 2014 – 2020 fördern das Land Nordrhein-West- falen und die Europäische Union Projekte, die darauf hinwirken, kleine und mittel- ständische Unternehmen über frauenfördernde betriebliche Maßnahmen zu infor- mieren und sie bei der Umsetzung einer lebensphasenorientierten Personalpolitik zu unterstützen. Damit sollen den Betrieben konkrete Wege zur Vermeidung des be- trieblichen Fachkräftemangels aufgezeigt werden. Mit dieser Ausrichtung haben die Kompetenzzentren Frau und Beruf im Zeitraum von September 2015 bis Dezember 2017 landesweit insgesamt 5.982 kleine und mittlere Unternehmen in direkten Kontakten erreicht. Damit ist das Potenzial der Betriebe, die diese Unterstützung infolge des demografischen Wandels dringend benötigen, bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Deshalb soll die Aufschließung weiterer Unterneh- men und die Erschließung von mehr weiblichen Fachkräften im Fokus der künftigen Projektförderung „Kompetenzzentren Frau und Beruf“ stehen. 2 3. Inhalte / Abgrenzung von den bisher geförderten Projekten Der thematische Rahmen, die Umsetzungsmöglichkeiten mit Hilfe verschiedener Instrumente und von der Förderung ausgeschlossene Maßnahmen ergeben sich unverändert aus Kapitel 3.2. des Aufrufs zur Einreichung von Interessenbekun- dungen aus dem Jahr 2014. Eine Abgrenzung von dem bisher geförderten Projekt wird deutlich durch - eine veränderte Themenauswahl / -ausarbeitung (aus den Kategorien A bzw. B) und / oder - die nachvollziehbare Weiterentwicklung / überzeugende Neukonzeption eines Erfolgsformats sowie - die für alle Projekte Kompetenzzentren Frau und Beruf ab dem Jahr 2019 gel- tende neue Verpflichtung, mindestens eine regionale Veranstaltung pro Jahr zu einem landesweiten, übergreifenden Schwerpunktthema in Kooperation mit den vom Land im Bereich der beruflichen Gleichstellung geförderten Projekt- strukturen zu planen und umzusetzen. Ziel ist es, die Projektarbeit durch eine noch breitere öffentliche Wahrnehmung zu stärken. Die Empfehlungen der Landeskoordinierung zu Verbesserungsmöglichkeiten aus der „Erfolgsbewertung Kompetenzzentren Frau und Beruf – Zeitraum 2015-2017, Ursa- chen, Besonderheiten und Weiterentwicklungsmöglichkeiten“ sind für die Projekt- neukonzeption zu berücksichtigen. Die Ausarbeitung der Landeskoordinierung ist diesem Eckpunktepapier als Anlage beigefügt. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit sind die neuen bzw. weiterentwickelten Projekt- inhalte zu vermitteln. Im Rahmen der fachlichen Beurteilung der eingereichten Projektskizzen wird das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW die Darstellung der Inhalte entsprechend überprüfen und die jeweils zuständige Bezirksregierung informieren. 3 4. Einzureichende Unterlagen Die Projektskizze (DIN A 4, einseitig beschrieben, Schriftgröße 11, 1,5-zeilig) besteht aus: - Einer maximal dreiseitigen Ausführung zum Gesamtprojekt (Übersicht über Themen und Instrumente und den dafür geplanten Personal- einsatz von Projektleitung und wissenschaftlicher Mitarbeit in Vollzeitäquiva- lenten und in Prozent), kurze Ausführungen zu den regionalen Kooperationen und zur weiteren Erfüllung der Auswahlkriterien) sowie - jeweils maximal zweiseitigen Beschreibungen der einzelnen Teilprojekte (Konzeption und Ziel jedes Teilprojekts, Themen und Instrumente). Die Projektplanung muss mindestens drei und darf höchstens fünf Teilprojekte umfassen. Darüber hinaus sind die folgenden Unterlagen beizufügen: - Eine Meilensteinplanung, - eine nach Kalenderjahren strukturierte Finanzkalkulation mit Angaben zu den geplanten Personal-, Gemein- und Sachausgaben sowie zur Höhe des Eigen- anteils, - ein Kooperationsvertrag, soweit das Projekt von einem Trägerverbund verant- wortet werden soll. Für die Meilensteinplanung stellt die Landeskoordinierung ein für die jeweilige Region ausgefertigtes Blanko-Raster zur Verfügung. 4 5. Förderkonditionen, Verfahrensschritte und Fristen Die Förderungen erfolgen anteilig durch Zuwendungen aus Mitteln des Operationel- len Programms (EFRE) 2014 – 2020 für den Europäischen Fonds für Regionale Ent- wicklung „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ und aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen nach Maßgabe der §§ 23 und 44 der Landeshaushaltsordnung (LHO NRW), den zugehörigen Verwaltungsvorschriften sowie der Rahmenrichtlinie über die Gewährung von Zuwendungen aus dem europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Zielbereich Investitionen in Wachstum und Beschäftigung (EFRE) in der Förderperiode 2014 – 2020 im Land Nordrhein-Westfalen (EFRE-Rahmenricht- linie) in der jeweils gültigen Fassung. Entsprechend der EFRE-Rahmenrichtline (EFRE-RRL) und der AN-Best EFRE wer- den Personalausgaben pauschal, Sachausgaben auf Nachweis und Gemeinaus- gaben, wenn sie im Projekt anfallen, pauschal erstattet. Die Förderung erfolgt in Form der Anteilfinanzierung. Sie beläuft sich auf höchstens 90 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Mit der Einreichung der Finanz- kalkulation ist anzugeben, wie hoch der Eigenanteil ist und wie er erbracht werden soll. Die in Kapitel 4 dieses Eckpunkte-Papiers genannten Projektunterlagen und ein Anschreiben des Projektträgers müssen als pdf-Dokumente bis zum 13. Juli 2018 bei der folgenden Email-Adresse des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW eingegangen sein: kompetenzzentren@mhkbg.nrw.de Sollte diese Frist nicht eingehalten werden können, ist bis zu diesem Termin über dieselbe Email-Adresse eine entsprechende Begründung abzugeben. Eine neue Fristsetzung ist in diesen Fällen möglich. Nach einer fachlichen Bewertung der Konzepte durch das Ministerium schließt sich ein reguläres Antrags- und Bewilligungsverfahren an. Hierfür ist nach Aufforderung ein Zuwendungsantrag bei der örtlich zuständigen Bezirksregierung einzureichen. 5 Die Förderung beginnt frühestens zum 01.09.2018. Der Durchführungszeitraum endet einheitlich am 30.04.2022. Die Einreichung der Projektunterlagen steht unter dem Vorbehalt, dass damit noch kein Anspruch auf Förderung besteht und der Zuwendungsgeber auf Basis der För- derbedingungen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel entscheidet. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht erst mit der Bestandskraft des Bewilli- gungsbescheides. Die Auszahlung der Förderung erfolgt im Wege der Ausgabenerstattung. Antragstellerinnen und Antragsteller sind im Fall der Förderung an die Verordnungen (EU) Nr. 1303/2013 und Nr. 1301/2013 sowie die Durchführungsverordnungen ge- bunden und erklären sich mit der Aufnahme in das öffentliche Verzeichnis der Be- günstigten (Liste der Vorhaben) einverstanden. Zuwendungsbescheide werden nach den jeweils zum Zeitpunkt der Bewilligung geltenden Bestimmungen oder ihrer Nachfolgeregelungen erteilt. Eine Kooperation der Projektnehmer und Projektnehmerinnen mit dem Ministerium und einer im Auftrag des Ministeriums arbeitenden Landeskoordinierungsstelle wird vorausgesetzt. Die im Operationellen Programm (EFRE) vorgesehene Programm- begleitung (Monitoring) sowie ein entsprechendes Fördercontrolling sind obligato- risch. Insofern besteht die Verpflichtung zur Offenlegung entsprechender Informa- tionen. 6. Informationen / Rückfragen Fachliche Fragen können per Email an das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW gerichtet werden: kompetenzzentren@mhkbg.nrw.de Zur Beantwortung themenbezogener Fragen steht außerdem zur Verfügung: Landeskoordinierung Competentia NRW competentia@prognos.com Zuwendungsrechtliche Fragen können mit dem Dezernat 34 der örtlich zuständigen Bezirksregierung geklärt werden.
Anlage 2
15934 Zeichen
Erfolgsbewertung der Kompetenzzentren Frau und Beruf – Zeitraum 2015 - 2017 – Ursachen, Besonderheiten und Weiterentwicklungsmöglichkeiten Ausarbeitung der Landeskoordinierung 1 Kompetenzzentrum Bergisches Städtedreieck 1003 Punkte gesamt 201 Punkte Durchschnitt / TP 346 Punkte nach VZÄ Erläuterung / Hintergründe für die Bewertung • Erfolgsthemen und -ausrichtung: ▪ Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege: Initiierung eines KMU-Netzwerkes. ▪ Gestaltung beruflicher Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. • Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: ▪ Veranstaltungsformate mit längerfristigen Anmeldezeiten: häufig kurzfristige Absagen oder Nichterscheinen kleiner KMU. ▪ Verstärkte Öffnung und attraktivere Gestaltung betrieblicher Ausbildung in Frauenuntypischen Berufen: Zugang zu KMU über Ausbildungsbörsen wird von Veranstaltern zu wenig unterstützt. • Besonderheiten: ▪ Vakanz einer Vollzeitstelle über den Zeitraum von einem Jahr. Empfohlene Weiterentwicklungs- bzw. Verbesserungsmöglichkeiten • Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien, mehr Mädchen in MINT: ggf. neue Fokussierung auf Akademikerinnen und / oder Branchen. • Verbesserung der Vereinbarkeit: Ausbau und Intensivierung des KMU-Netzwerkes • Weniger Teilprojekte. Kompetenzzentrum Region Aachen 1532 Punkte gesamt 511 Punkte Durchschnitt / TP 457 Punkte nach VZÄ Erläuterung / Hintergründe für die Bewertung • Erfolgsthemen und -ausrichtung: ▪ Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege: Etablierung des Bertelsmann- Siegels in der Region. ▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien, für die Zielgruppe der jungen Akademikerinnen: attraktives Format für Studentinnen und KMU (MI(N)T am See). • Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: ▪ Keine • Besonderheiten: ▪ Wechsel der Leitung Empfohlene Weiterentwicklungs- bzw. Verbesserungsmöglichkeiten • Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege weiterentwickeln. • Ggf. attraktive Formate auf weitere Themenfelder übertragen. 2 Kompetenzzentrum Bonn/Rhein-Sieg 1302 Punkte gesamt 325 Punkte Durchschnitt / TP 486 Punkte nach VZÄ Erläuterung / Hintergründe für die Bewertung • Erfolgsthemen und -ausrichtung: ▪ Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege: „Netzwerk familienbewusste Personalpolitik“. ▪ Gestaltung beruflicher Aufstiegsmöglichkeiten: Mentoring im Verbund. • Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: ▪ Keine • Besonderheiten: ▪ Leitungswechsel und anfänglich hohe Fluktuation im Team. Empfohlene Weiterentwicklungs- bzw. Verbesserungsmöglichkeiten • Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege: „Netzwerk familienbewusste Personalpolitik“ weiterentwickeln, ggf. „Starter“ und erfahrene KMU berücksichtigen. • Gestaltung beruflicher Aufstiegsmöglichkeiten: Mentoring im Verbund, KMU-Verbund weiterentwickeln, ggf. niedrigschwellige Umsetzungskonzepte. Kompetenzzentrum Düsseldorf/Kreis Mettmann 1316 Punkte gesamt 329 Punkte Durchschnitt / TP 320 Punkte nach VZÄ Erläuterung / Hintergründe für die Bewertung • Erfolgsthemen und -ausrichtung: ▪ Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege: Fokus auf Pflege, hoher Bekanntheitsgrad durch Großveranstaltung. ▪ Zielgruppe: Stille Reserve, Berufsrückkehrerinnen. • Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: ▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien mit dem Fokus auf Handwerk und Technik: erschwerter Zugang zu diesem Bereich. • Besonderheiten: ▪ Keine Empfohlene Weiterentwicklungs- bzw. Verbesserungsmöglichkeiten • Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege weiterentwickeln. • Ggf. attraktive Formate auf weitere Themenfelder übertragen, Austauschformate für KMU weiterentwickeln. 3 Kompetenzzentrum Emscher-Lippe-Region 649 Punkte gesamt 162 Punkte Durchschnitt / TP 216 Punkte nach VZÄ Erläuterung / Hintergründe für die Bewertung • Erfolgsthemen und -ausrichtung: ▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien in Kombination mit der verstärkten Öffnung frauenuntypischer Berufe. ▪ Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege. ▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien in Verbindung mit verstärkter Öffnung und attraktivere Gestaltung betrieblicher Ausbildung: Fokus auf Handwerk – Erfolgspotenzial durch neues Zertifizierungsformat. • Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: ▪ Aufstockung individueller Arbeitszeiten: als Einzelthema nicht bewährt. ▪ Veranstaltungsformate mit längerfristigen Anmeldezeiten: häufig kurzfristige Absagen oder Nichterscheinen kleiner KMU. • Besonderheiten: ▪ Fachkräftemangel in der Region noch weniger relevant. ▪ Prägung der regionalen Unternehmensstruktur durch kleine KMU mit wenig Personal und Zeitkapazitäten. Empfohlene Weiterentwicklungs- bzw. Verbesserungsmöglichkeiten • Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege weiterentwickeln. • Attraktive Formate für die Vermittlung der Themen an KMU weiterentwickeln / neu finden. Kompetenzzentrum Region Köln 1021 Punkte gesamt 340 Punkte Durchschnitt / TP 440 Punkte nach VZÄ Erläuterung / Hintergründe für die Bewertung • Erfolgsthemen und -ausrichtung: ▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien in Kombination mit Vereinbarkeit und Gestaltung beruflicher Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten. ▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: Mentoring für Frauen mit Handicap. ▪ Attraktive Großveranstaltungsformate für die Region. • Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: ▪ Großveranstaltungen mit der Beteiligung von Multiplikatorinnen und KMU, Zeitmangel der KMU. • Besonderheiten: ▪ Hohe Personalfluktuation. Empfohlene Weiterentwicklungs- bzw. Verbesserungsmöglichkeiten • Kombination verschiedener Themen in Teilprojekten weiterentwickeln. • Innovative Maßnahmen für Zielgruppen weiterentwickeln. 4 Kompetenzzentrum Hellweg-Hochsauerland 890 Punkte gesamt 222 Punkte Durchschnitt / TP 257 Punkte nach VZÄ Erläuterung / Hintergründe für die Bewertung • Erfolgsthemen und -ausrichtung: ▪ Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege: Etablierung des regionalen Zertifikates familienfreundliche Unternehmen. ▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: Zielgruppe Berufsrückkehrerinnen. • Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: ▪ Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege: KMU-Zugänge über Pflegebranche und Aufschließung von Handwerksbetrieben, Zeitmangel der KMU. ▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: Zielgruppe Frauen mit Zuwanderungsgeschichte. • Besonderheiten ▪ Keine Empfohlene Weiterentwicklungs- bzw. Verbesserungsmöglichkeiten • Ggf. Steigerung der Arbeitgeberattraktivität als thematische Klammer für den Zugang zu KMU. Kompetenzzentrum Märkische Region 788 Punkte gesamt 197 Punkte Durchschnitt / TP 268 Punkte nach VZÄ Erläuterung / Hintergründe für die Bewertung • Erfolgsthemen und -ausrichtung: ▪ Verbesserung der Vereinbarkeit: Etablierung des Siegels in der Region. ▪ Gestaltung beruflicher Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten: Entwicklung eines zertifizierten Cross-Mentorings für KMU. ▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: Werkstattformat. • Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: ▪ Verbesserung der Vereinbarkeit: Fokussierung auf die Industrie. ▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: begrenzte Ausrichtung auf Handwerk und Technik bringt bislang wenig Best-Practice-Beispiele. • Besonderheiten: ▪ Keine Empfohlene Weiterentwicklungs- bzw. Verbesserungsmöglichkeiten • Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien und Gestaltung beruflicher Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten weiterentwickeln. • Verbesserung der Vereinbarkeit: Siegel weiterentwickeln. • Innovative Formate, wie z.B. die Werkstattreihe weiterentwickeln und ggf. Transfer auf weitere Themen. 5 Kompetenzzentrum Mittlerer Niederrhein 592 Punkte gesamt 118 Punkte Durchschnitt / TP 218 Punkte nach VZÄ Erläuterung / Hintergründe für die Bewertung • Erfolgsthemen und -ausrichtung: ▪ Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege: Schwerpunkt betriebliche Kinderbetreuung. • Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: ▪ Zielgruppe der angehenden, jungen Akademikerinnen: bisher fehlendes Interesse der Studentinnen. ▪ Ausschließlich auf Zielgruppen des externen Fachkräftepotenzials ausgerichtete Teilprojektkonzeption. • Besonderheiten: ▪ Prägung der Region durch eine konventionelle Haltung der Unternehmen und wirtschaftsnahen Institutionen. Empfohlene Weiterentwicklungs- bzw. Verbesserungsmöglichkeiten • Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege: betrieblich unterstützte Kinderbetreuung als Thema weiterentwickeln, ggf. Bereich der Pflege aufnehmen. • Bei Weiterverfolgung der Zielgruppenansprache Kombination mit Themen zur Aufschließung von KMU. • Ggf. Branchenfokussierung aufgreifen. Kompetenzzentrum Mittleres Ruhrgebiet 736 Punkte gesamt 105 Punkte Durchschnitt / TP 240 Punkte nach VZÄ Erläuterung / Hintergründe für die Bewertung • Erfolgsthemen und -ausrichtung: ▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: Serviceangebote zukunftsorientierte Personalentwicklung. ▪ Gestaltung beruflicher Aufstiegsmöglichkeiten: Führungskräfte-Forum für Frauen – up*satz f-Veranstaltung. • Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: ▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: Fokus Medizinbranche und für die KMU sehr anspruchsvolle Umsetzungsbedingungen. • Besonderheiten: ▪ langfristige Vakanz einer Stelle durch Erkrankung, Änderung in der Projektleitung. Empfohlene Weiterentwicklungs- bzw. Verbesserungsmöglichkeiten • Bei Weiterverfolgung der Zielgruppenansprache Kombination mit Themen zur Aufschließung von KMU weiterentwickeln. • Weniger Teilprojekte. 6 Kompetenzzentrum Mülheim, Essen, Oberhausen 279 Punkte gesamt 93 Punkte Durchschnitt / TP 105 Punkte nach VZÄ Erläuterung / Hintergründe für die Bewertung • Erfolgsthemen und -ausrichtung: ▪ Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege: Initiative „BIG-MEO“. ▪ Berufliche Aufstiegsmöglichkeiten: Zum Projektende initiierte Maßnahme „Talentmanagement“ birgt Erfolgspotenzial. • Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: ▪ Aufstockung individueller Arbeitszeiten: Als Einzelthema nicht bewährt. ▪ Bisherige Staffelung der Projektprozesse (mehrere Maßnahmen-Konzeptionen parallel) hat sich als problemanfällig erwiesen. • Besonderheiten: ▪ längere Stellenvakanzen Projektleitung und wissenschaftliche Mitarbeit. Empfohlene Weiterentwicklungs- bzw. Verbesserungsmöglichkeiten • Ausbau des Netzwerks „BIG MEO“ mit Maßnahmen zur Intensivierung des Austauschs zwischen den KMU. • Region MEO ist Universitätsstandort, zugleich hohe Abwanderungsrate von Akademikerinnen. Ggf. gezielte Ausrichtung des Formats „Talentmanagement“ auf diese wichtige Zielgruppe, Erarbeitung weiterer Entwicklungsoptionen. • Ggf. Zusammenführung des Kompetenzzentrums an einem Standort. • Neue Projektplanung mit verkürzten Konzeptionsphasen und mehr Meilensteinen. • Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Organisationen der Wirtschaft. 7 Kompetenzzentrum Niederrhein 1018 Punkte gesamt 204 Punkte Durchschnitt / TP 227 Punkte nach VZÄ Erläuterung / Hintergründe für die Bewertung ▪ Erfolgsthemen und -ausrichtung: ▪ Verbesserung der Vereinbarkeit Beruf und Familie/Pflege. ▪ Gestaltung beruflicher Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. ▪ Fokussierung auf eine Branche (bisher Agrobusiness). • Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: ▪ Aufstockung individueller Arbeitszeiten: Als Einzelthema nicht bewährt. ▪ Erschließung des ext. Fachkräftepotenzials „Frauen mit Handicap/Behinderung“: Als Einzelthema nicht bewährt. • Besonderheiten: ▪ Keine Empfohlene Weiterentwicklungs- bzw. Verbesserungsmöglichkeiten • Ggf. Weiterentwicklung der Maßnahmen in den Bereichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege sowie Aufstockung individueller Arbeitszeiten zu einem KMU-tauglichen Gesamtstrategieentwurf. • Ggf. Übertragung der erprobten Agrobusiness- Ansprache auf eine oder mehrere weitere Branchen. • Bei Weiterverfolgung der Zielgruppenansprache Kombination mit Themen zur Aufschließung von KMU. Kompetenzzentrum Ostwestfalen-Lippe 3459 Punkte gesamt 494 Punkte Durchschnitt / TP 810 Punkte nach VZÄ Erläuterung / Hintergründe für die Bewertung • Erfolgsthemen und -ausrichtung: ▪ Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege: Etablierung des regionalen Siegels. ▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: Entwicklung bekannter und etablierter Formate. • Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: ▪ Gestaltung beruflicher Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten mit der Zielgruppe Frauen mit Handicap: als Einzelthema nicht bewährt. ▪ Aufstockung individueller Arbeitszeiten: als Einzelthema nicht bewährt. ▪ Aufteilung der Planungen auf zu viele Teilprojekte. • Besonderheiten: ▪ Längerfristige Personalvakanzen. Empfohlene Weiterentwicklungs- bzw. Verbesserungsmöglichkeiten • Verbesserung der Vereinbarkeit: Siegel weiterentwickeln. • Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien weiterentwickeln, ggf. verschiedene Branchen berücksichtigen. • Weniger Teilprojekte. 8 Kompetenzzentrum Siegen-Wittgenstein/Olpe 499 Punkte gesamt 166 Punkte Durchschnitt / TP 232 Punkte nach VZÄ Erläuterung / Hintergründe für die Bewertung • Erfolgsthemen und -ausrichtung: ▪ Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Etablierung des Zertifikats in der Region. ▪ Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien auf die Zielgruppe der angehenden Akademikerinnen: „Speed-Dating“ von KMU begrüßt. ▪ Gezielte Ansprache des Handwerks: Interesse der Betriebe, Erfolgspotenzial durch neue Formate der Ansprache. • Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: ▪ Veranstaltungsformate mit längerfristigen Anmeldezeiten: häufig kurzfristige Absagen oder Nichterscheinen von kleinen KMU. • Besonderheiten: ▪ Erschwerte Bedingungen für die zeitgerechte Umsetzung durch Wechsel der Projektleitung und Fluktuation im ohnehin kleinen Projektteam. Empfohlene Weiterentwicklungs- bzw. Verbesserungsmöglichkeiten • Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Weiterentwicklung des Zertifikats zur Förderung der Familienfreundlichkeit. • Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: Relaunch des Speed-Dating-Formats durch eine Verbesserung des Matchings, ggf. durch Branchen- spezifische Ausrichtung. • Ggf. Entwicklung neuer Formen für die Ansprache des Handwerks. • Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Organisationen der Wirtschaft. 9 Kompetenzzentrum Westfälisches Ruhrgebiet 1213 Punkte gesamt 202 Punkte Durchschnitt / TP 407 Punkte nach VZÄ Erläuterung / Hintergründe für die Bewertung • Erfolgsthemen und -ausrichtung: ▪ Vereinbarkeit Beruf und Familie/Pflege: Siegel im Kreis Unna gut etabliert. ▪ Gestaltung beruflicher Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten: Potenzial patenter Frauen. ▪ Gezielte Ausrichtung von Rekrutierungsstrategien: Format „MatchWorkParty“. • Weniger erfolgreiche Themen und Ansätze: ▪ Aufstockung individueller Arbeitszeiten (Umwandlung von Minijobs) sehr arbeitsintensiv, als Einzelthema nicht bewährt. • Besonderheiten: ▪ Keine Empfohlene Weiterentwicklungs- bzw. Verbesserungsmöglichkeiten • Weiterentwicklung des Formats „MatchWorkParty“ zur Marke, Etablierung in der Region - hoher Öffentlichkeitswert, Erreichung vieler KMU. • Weiterentwicklung des Vereinbarkeits-Siegels mit dem Ziel, neue betriebliche Maßnahmen anzustoßen und ggf. Ausweitung in der Gesamtregion. • Weniger Teilprojekte. gezeichnet Dr. Dagmar Weßler-Poßberg Leitung der Landeskoordinierung
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1604/2018
- Typ
- Eilentscheidung Hauptausschuss
- Datum
- 16.07.2018
- Erstellt
- 14.05.2018 16:43