0003/2026/3
Sachstandsbericht Generalinstandsetzung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Stand: 17. Juni 2026
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 18.06.2026 0003/2026/3 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 23.06.2026 Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 25.06.2026 Sachstandsbericht Generalinstandsetzung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Stand: 17. Juni 2026 Der Sachstandsbericht zur Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, Stand 17. Juni 2026, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Haack
Anlage 1 - Sachstandsbericht
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Generalinstandsetzung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud 1. Kerndaten des Projektes Standort: Köln, Obenmarspforten 40 Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Planungszeit: 2022 - 2025 Bauzeit: 2026 - 2027 Projektbeschreibung: 2. Termine Meilensteine: Technischer Maßnahmenkatalog 09/2021 ✓ Planungsbeschluss (Lph. 1+2 inkl. Kostenschätzung) 05/2022 ✓ Planung Lph. 1 + 2 inkl. vertiefte Kostenschätzung 10/2024 ✓ Baubeschluss 02/2025 ✓ 06/2025 ✓ Vergabe Teil-GUs (schrittweise bis Q3/26) 09/2026 Baubeginn Einzelmaßnahmen bei laufendem Betrieb 05/2025 ✓ Schließung Museum 08/2026 Baubeginn Generalinstandsetzung 09/2026 Bauliche Fertigstellung 10/2027 Inbetriebnahmephase Gebäude abgeschlossen Q2/2027 Übergabe an den Nutzer Q3/2028 Wiedereröffnung Bestandsgebäude mit Eröffnung Erweiterungsbau Q4/2028 Auszug aus dem Rahmenterminplan: Stand: 17.06.2026 Index: 00 Vertiefende Vorplanung Sachstandsbericht für den Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen am 23.06.2026 und Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud am 25.06.2026 Die Vergabe der Leistungen für die Kunstauslagerung ist erfolgt. Derzeit wird geprüft, welche Zeit die Arbeiten zur Einlagerung der Kunstgegenstände beanspruchen. Die Ausschreibungen für die Innenausbauleistungen, Fassaden- und Fensterarbeiten u. a. befinden sich in der Finalisierung. Der Bauantrag für die Genehmigung des Brandschutzkonzeptes liegt der Bauaufsichtsbehörde zur Prüfung vor. Mit der Vorbereitung für die Bauausführung wurde begonnen, dazu gehören Sondierungsleistungen bezüglich der Wandaufbauten, Leitungsführungen, usw. In Vorbereitung auf die Ausführungsphase (ab Sep. 2026) werden aktuell alle logistischen Erfordernisse detailliert erfasst und geplant. Neben räumlichen Schnittstellen zu den benachbarten Maßnahmen (Erweiterungsbau WRM und MiQua) stehen dabei die komplexen Abläufe im Gebäudeinneren im Fokus. Gegenüber den Berichten aus Vormonaten ergeben sich darüber hinaus keine nennenswerten Veränderungen. Seit der Fertigstellung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud im Jahr 2001 ist die eingebaute Technik im bestehenden Museumsgebäude mittlerweile veraltet und teilweise defekt. Parallel zur Planung des Erweiterungsbaus für das Wallraf- Richartz-Museum wurde der Bestandsbau einer Prüfung unterzogen, um erforderliche Instandsetzungsmaßnahmen erfassen und zeitgleich mit der Realisierung des Erweiterungsbaus umsetzen zu können. Mit Planungsbeschluss vom 05. Mai 2022 sowie Baubeschluss vom 13. Feb. 2025 ist die Verwaltung mit der Planung und Umsetzung der Generalinstandsetzung des Bestandsgebäudes einschließlich der Maßnahmen zur Anbindung des Bestandsbaus an den Erweiterungsbau beauftragt. 1 von 3 Generalinstandsetzung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud Stand: 17.06.2026 Index: 00 Sachstandsbericht für den Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen am 23.06.2026 und Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud am 25.06.2026 3. Kosten Vertiefte Kostenschätzung gem. Baubeschluss Feb. 2025 Baukosten KG 200-600 17’918’871 € Zahlungsstand = 1.7 Mio. € (brutto) Baunebenkosten KG 700 5’767’717 € Verfügt = 6,3 Mio. € (brutto) Gesamtsumme (brutto) 23’686’588 € (ohne Grundstückkosten) Summe 23’686’588 € zzgl. Risikoreserve (25%) 5’921’647 € Gesamtsumme 29’608’235 € 4. Risiken I. Allgemeine Risiken 1 Sicherung der Kunst - Für den Schließungszeitraum werden die Kunstwerke ausgelagert. 2 II. Risiken der Kostenermittlung 3 Genauigkeit der Kostenschätzung - Trotz detaillierter Maßnahmenkataloge allgemein anerkannte Ungenauigkeit i.H.v. +/-25%. 4 5 Bestandssituation - Die baulichen IST-Situationen stellen sich abweichend zum dokumentierten Bestand dar III. Risiken bei der Vergabe 6 7 IV. Planungs- und Ausführungsrisiken 9 Einhaltung Rahmenterminplan - Mehrkosten und/oder Zeitverzüge durch Terminverzögerungen verschiedenen Ursprungs 10 Planungsänderungen - Aufgrund von nicht absehbaren Nutzerwünschen 11 12 Qualitäten Bau - Unzureichende Ausührungsqualitäten bauseits. Mangelbeseitigung führt zu Mehrkosten und Terminverzügen 13 Insolvenzrisiko - Insolvenzen von ausführenden Firmen mit direkter Auswirkung auf Kosten und Termine Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. Unter Bezugnahme auf den Baubeschluss sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten: Vergabeverfahren - Aufgrund der Komplexität, Kleinteiligkeit und des langen Ausführungszeitraumes verzögert sich die Vergabe. Die Vergabeeinheiten wurden in Abstimmung mit dem Planern so zusammengestellt, dass mit mehreren Angeboten gerechnet wird. Alternativ wird geprüft, ob eine Ausschreibung von Losen vergaberechtlich möglich ist, um pot. Bietern Flexibilität bei der Angebotsbearbeitung zu ermöglichen. Leistungsfähigkeit - Unternehmer ist auf die Komplexität und die hohen Koordinationsanforderungen nicht eingerichtet. Um den Koordinationsprozess während der Ausführung zu unterstützen, wird in der Ausführungsphase eine "Übergeordnete Ausführungskoordination mit Lean Construction" ausgeschrieben. Damit werden die Unternehmer und auch die Objektüberwachung entlastet. Erweiterter Planungsbedarf - Erfordernis zusätzlicher Planungsleistungen aufgrund Bestandssituationen. In Teilen wurden bereits zusätzliche Planungsleistungen erforderlich, um die inzwischen weit fortgeschrittenen Kenntnisse über die Bestandsanlagen zu berücksichtigen. Zusätzliche Aufwendungen bei den Planern sind über das Risikobudget der KG700 gedeckt. Urheberrecht - Zu einzelnen Maßnahmen sind Freigaben der Urheberrechtsinhaber (Erbengemeinschaft Ungers) erforderlich; es hat ein Termin mit S. Ungers stattgefunden; Einwände zu den geplanten Maßnahmen wurden nicht geäußert, weshalb das Risiko nur noch als gering eingestuft wird. Baukostensteigerungen - Baukostensteigerungen zwischen Kostenschätzung und Teil-GU-Vergabe / -Ausführung. 2 von 3 Generalinstandsetzung Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud Stand: 17.06.2026 Index: 00 Sachstandsbericht für den Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft und Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen am 23.06.2026 und Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud am 25.06.2026 5. Erläuterung Sachstand Allgemeine Risiken: Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. Vergaberisiken: Legende planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. Das Risiko wird als "mittel" eingestuft. Als Ergebnis des Teilnahmewettbewerbs wurde die Vergabestrategie auf eine Teil-GU-Vergabe geändert. Das Vergaberisiko wird weiterhin als "mittel" eingestuft, da die Komplexität der Bauaufgaben sowie die zahlreichen Schnittstellen im Bestand den Marktwettbewerb einschränken können. Kosten- und Terminrisiken aus Bestandssituation: In der aktuellen vertiefenden Vorplanungsphase wurden die Maßnahmen hinsichtlich der Berücksichtigung urheberrechtlicher Belange noch einmal im Detail geprüft. Derzeit gibt es keine kritischen Punkte in Bezug auf Urheberrechtsthemen. Allerdings ergeben sich aus den Anforderungen von Brandschutz, Barrierefreiheit und Sicherheit neue Detaillösungen (insb. Türen und Geländer), welche mit den Erben Ungers im ersten Quartal 2026 abgstimmt wurden. Seitnes der Erbengemeinschaft wurden bislang keine Einwände gegen die geplanten Eingriffe vorgebracht. Vor dem Hintergrund der in Teilen unvollständigen Bestandsdokumentation sowie nicht oder nur teilweise dokumentierten baulichen Veränderungen in den vergangenen Jahren des Gebäudebetriebs, muss mit unvorhergesehenen Maßnahmen und terminlichen Einschränkungen gerechnet werden. Mit fortschreitenden Detailbetrachtungen können in den Schnittstellen zwischen techn. erforderlichen Sanierungsmaßnahmen und den damit verbundenen baulichen Maßnahmen Kostenveränderungen entstehen. 3 von 3
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0003/2026/3
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 18.06.2026
- Erstellt
- 05.05.2026 08:04