1484/2019
AN/1728/2018 - Antrag der SPD-Fraktion zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz vom 11.12.2018
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Stellungnahme zu einem Antrag (BV)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/152/1 Vorlagen-Nummer 1484/2019 Stellungnahme zu einem Antrag öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 7 (Porz) 16.05.2019 AN/1728/2018 - Antrag der SPD-Fraktion zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz vom 11.12.2018: "Sozialarbeiter-Team für die Siedlung Glashüttenstraße" hier. Stellungnahme der Verwaltung Im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Porz Mitte, das vom Rat am 27.09.2018 beschlos- sen wurde, ist ein Quartiersmanagement als Maßnahme zur Stärkung und Stabilisierung des Wohnumfeldes vorgesehen. Das Quartiersmanagement übernimmt die zentrale Steuerung und Vernetzung der im Rahmen des ISEK geplanten Maßnahmen und ist zentraler Ansprechpartner für die Bewohnerschaft und die weiteren lokalen Akteurinnen und Akteure. Es hat die Lotsenfunktion für alle Belange des Programms. Für das Quartiersmanagement sind Kosten in Höhe von 313.500 € für 3,5 Jahre veranschlagt. Die Aktivierung und Mobilisierung der lokalen Bewohnerschaft ist für den Erfolg des ISEK von hoher Bedeutung. Es ist daher beabsichtigt, in der Glashüttensiedlung einen Quartiershausmeister einzu- setzen, der direkter Ansprechpartner für die Mieterinnen und Mieter und Eigentümerinnen und Eigen- tümer ist. Er versteht sich als „Kümmerer“ des Wohnumfeldes, beseitigt Missstände und kleinere Ver- unreinigungen und gibt Hilfe-stellungen im Alltag. Seine Aufgabe ist es, zu einem subjektiven Sicher- heitsgefühl beizutragen und die Bewohnerinnen und Bewohner für ihr Wohnumfeld zu aktivieren. Die Verstetigung des Quartiershausmeisters wird durch die ansässige Wohnungswirtschaft umge- setzt. Für den Quartiershausmeister sind Kosten in Höhe von 110.425 € für 3,5 Jahre veranschlagt. Beim Amt für Kinder, Jugend und Familie sind städtische Streetworker angesiedelt, die im Sinne der Jugendsozialarbeit im Bezirk Porz tätig sind. Ein konkreter Bedarf von Streetworkern in der Jugendeinrichtung Glashüttenstraße wird daher nicht gesehen. Die Siedlung an der Glashüttenstraße mit einer Größe von knapp 1.500 Bewohnerinnen und Bewoh- nern gehört darüber hinaus nicht zu den Bedarfsgebieten, in denen Gemeinwesenarbeit derzeit kommunal vom Amt für Soziales und Senioren gefördert wird. Das bestehende Konzept ist aktuell auf fünf Gebiete von einer Größe zwischen 2.500 bis 5.000 Bewohnerinnen und Bewohnern beschränkt. Über den politischen Veränderungsnachweis zum Haushalt 2019/2020 ist zwar eine erhebliche Aus- weitung der Förderung vorgesehen. Die Ausweitung erfordert aber eine fachliche Neukonzeption und die Erstellung eines Förderprogrammes. Ob dabei die Siedlung Glashüttenstraße zu den Bedarfsge- bieten gehören wird, ist aus Sicht der Fachverwaltung derzeit noch nicht abzusehen. Im Ergebnis sieht die Verwaltung derzeit keinen Bedarf einer Ergänzung der Arbeit der Streetworker und der aus dem ISEK Porz Mitte hervorgehenden Einrichtung eines Quartiersmanagements und Quartiershausmeisters.
SPD-Antrag der BV-Sitzung vom 11.12.2018
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Gleichlautend: Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus 50667 Köln Herrn Bezirksbürgermeister Henk van Benthem Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 51143 Köln SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Porz Friedrich -Ebert-Ufer 64-70 51143 Köln -Porz fon 0221. 221 97303 fax 0221. 221 97304 mail SPD-BV7@stadt-koeln.de web www.porzspd.de Köln-Porz, 11.12.2018 Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 11.12.2018 hier: Sozialarbeiter-Team für Siedlung Glashüttenstraße Die Bezirksvertretung Porz bittet die Verwaltung, für die Wohnsiedlung Glashüttenstraße/Friedrichstraße kurzfristig für eine Quartiers-Sozialarbeit zu sorgen. Dies soll die Arbeit des im ISEK vorgesehenen Quartiershausmeisters ergänzen und unterstützen. Dabei sollen zunächst für die Dauer eines Jahres zwei feste Sozialarbeiter*innen in dem Gebiet tätig sein. Anschließend soll ihre Arbeit evaluiert werden. Wenn der temporäre Einsatz erfolgreich war und der Bedarf weiterhin besteht, soll die Sozialarbeit an dieser Stelle verstetigt werden. Begründung: Im ISEK Porz-Mitte heißt es zum Wohnquartier Glashüttenstraße unter anderem: Die Wohnsiedlung an der Glashüttenstraße ist durch eine vergleichsweise isolierte Lage, eine einseitige Sozialstruktur und Gestaltungsbedarfe im Wohnumfeld gekennzeichnet. Um den Wohnstandort zu stärken und gleichzeitig die Bewohnerinnen und Bewohner in den Prozess einzubeziehen, sind die Bausteine Wohndialog und Quartiershausmeister vorgesehen. Aus Sicht der Bezirksvertretung ist dies ein sinnvoller Schritt, aber noch nicht ausreichend. Um das Ziel zu erreichen, in ganz Porz gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen, das Zusammenleben im Quartier zu verbessern und durch gezielte Unterstützung den Menschen im Wohnviertel Glashüttenstraße bessere Chancen zu ermöglichen – und damit letztlich auch soziale Folgekosten zu vermeiden – ist eine gezielte Sozialarbeit an dieser Stelle sinnvoll. Dr. Simon Bujanowski Lutz Tempel Fraktionsvorsitzender stellv. Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (3)
- Glashüttenstraße
- Friedrich-Ebert-Ufer 64
- Friedrichstraße
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Details
- Aktenzeichen
- 1484/2019
- Typ
- Stellungnahme zu einem Antrag (BV)
- Datum
- 08.05.2019
- Erstellt
- 24.04.2019 16:51