AN/0656/2017
„Mehr Sicherheit auf Kölner Straßen und Plätzen“Ordnungsdienst vor Ort stärken – 100 zusätzliche Ordnungskräfte für die Veedel
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Antrag nach § 3 (SPD BV6)
4604 Zeichen
SPD Fraktion BV 6 Bezirksrathaus Chorweiler Pariser Platz 1 50765 Köln (Chorweiler) SPD Fraktion BV 6 Bezirksrathaus Chorweiler Pariser Platz 1 50765 Köln (Chorweiler) Gleichlautend Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Herrn Bezirksbürgermeister Reinhard Zöllner Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0656/2017 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 11.05.2017 „Mehr Sicherheit auf Kölner Straßen und Plätzen„ Ordnungsdienst vor Ort stärken – 100 zusätzliche Ordnungskräfte für die Veedel Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Antragsteller bitten Sie, folgenden Antrag in die Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler am 11.05.2017 aufzunehmen: die Ordnungskräfte in den einzelnen Stadtbezirken (hier speziell im Stadtgebiet Chorweiler) sind sehr stark belastet. Es ist den Bewohnern nicht möglich, Straftaten unmittelbar anzuzeigen. Es gibt für die Bewohnern eine Serviceline. Verstöße gegen die Umwelt, Ordnungswidrigkeiten o.ä. können auf diese Weise zeitnah gemeldet werden. Jedoch ist die Bürgerhotline (0221-22132000) entweder nicht erreichbar oder die Mitarbeiter können die Fälle nicht schnell bearbeiten. Beschluss: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes sollen in den Veedeln das „Gesicht“ der Stadtverwaltung für Sicherheit und Ordnung sein. Diese zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen auf die einzelnen Stadtbezirke verteilt und diesen zuständigkeitshalber fest zugeordnet werden. Die konkrete Personalstärke, mindestens jedoch 10 Ordnungsdienstkräfte pro Stadtbezirk, ist so zu bemessen, dass eine Präsenz und Erreichbarkeit unter der Woche und am Wochenende auch außerhalb der regelmäßigen Dienstzeiten im Veedel gewährleistet ist. Begründung: SPD Fraktion Stadtbezirk Köln-Chorweiler 27. April 2017 0221/221 96303 0221/221 96304 spd-bv6@stadt-koeln.de SPD Fraktion BV 6 Bezirksrathaus Chorweiler Pariser Platz 1 50765 Köln (Chorweiler 2 Sicherheit für Alle Die Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung obliegt in erster Linie den zuständigen staatlichen Stellen. Es läuft etwas verkehrt, wenn nur in den Genuss einer besseren (subjektiven) Sicherheit kommt, wer es sich leisten kann. Erste Initiativen – in vergleichsweise gutsituierten Quartieren - machen es vor. Dort sorgen private Wachdienste für vermeintlich mehr Sicherheit. Sicherheit darf aber keine Frage des Geldbeutels sein. Die Anforderungen an die Sicherheitsstruktur mögen im Schwerpunkt in den einzelnen Stadtbezirken durchaus unterschiedlich gewichtet sein – in einigen Bezirken spielt das Thema Straßenprostitution eine größere Rolle, in anderen ist es das Thema Ruhestörungen. Allen gemein ist der Bedarf nach mehr Präsenz und Ansprechbarkeit – jemanden, der sein Veedel kennt, dort verankert ist, nach dem Rechten sieht und dem Thema Sicherheit ein Gesicht gibt. Sicherheit rund um die Uhr Das Bedürfnis der Bürgerinnen und Bürger nach mehr Sicherheit im Veedel endet nicht um 17:00 Uhr. Es ist wichtig, dass die Ordnungskräfte im Veedel auch außerhalb der regelmäßigen Geschäftszeiten Präsenz zeigen und insbesondere in diesen Zeiten aktiv und initiativ auf Regelverstöße reagieren können. Die Themen Ruhestörung und Einhaltung des Nichtraucherschutzes etc. spielen naturgemäß an den Wochenenden und in den Abendstunden eine größere Rolle. Es darf nicht dem reinen Zufall oder der Meldung von Bürgerinnen und Bürgern überlassen werden, ob entsprechende Verstöße erfasst und geahndet werden. Mehr Sicherheit durch Vernetzung Das Thema Sicherheit muss ganzheitlich gedacht werden. Das gilt im besonderen Maße für die verschiedenen Veedel mit ihren teils sehr unterschiedlichen Bedürfnissen. Es ist deshalb essentiell, dass sich die maßgeblichen Akteure, angefangen bei den verschiedenen städtischen Dienststellen, der Polizei, den Streetworkern, den Trägern der Sozialen Dienste, den Sozialraumkoordinator/innen über die KVB bis zu den Abfallwirtschaftsbetrieben vernetzen. Örtliche Kriminalpräventive Räte können eine entsprechende koordinierende und bündelnde Funktion übernehmen und zudem eine integrierende und aktivierende Rolle für bürgerschaftliches Engagement darstellen. Sie sollen lokale Problemlagen und aktuelle sowie zukünftige Handlungsbedarfe identifizieren und durch zielgerichtete Maßnahmen eine Verbesserung der Situation vor Ort ermöglichen. Mit freundlichen Grüßen Für die SPD-Fraktion Inan Gökpinar Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Pariser Platz 1
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- AN/0656/2017
- Typ
- Antrag nach § 3 BV6 (SPD)
- Datum
- 27.04.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27