2425/2017
Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln
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Mitteilung BV
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/02-4/1 Vorlagen-Nummer 2425/2017 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 11.09.2017 Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln Jahresbericht 2016 der Sozialraumkoordinatoren Seit Frühjahr 2006 wird das durch die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, die Kölner Kom- munalpolitik und die Stadtverwaltung gemeinsam entwickelte Handlungskonzept „Lebenswerte Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“ umgesetzt. Dieses Konzept verfolgt das Ziel, die Lebensbedingungen für die Bewohnerinnen und Bewohner in elf festgelegten Sozialraumgebieten in Köln zu verbessern. In den elf Sozialraumgebieten sind hierfür Sozialraumkoordinatoren eingesetzt, die gemeinsam mit den Akteuren und Netzwerken vor Ort Bedarfslagen ermitteln. In Zusammenarbeit mit der Verwaltung werden bedarfsgerecht Projekte und Maßnahmen entwickelt und ggf. Kooperationspartner akquiriert. Die Koordinations- und Anlaufstellen befinden sich in freier Trägerschaft, sowie bei einem Sozialraum (Chorweiler) in städtischer Trägerschaft. Im Stadtbezirk Mülheim sind das die Sozialräume - Buchheim / Buchforst, Sozialraumkoordinatorin Claudia Greven-Thürmer (Träger Buchheimer Selbsthilfe e.V.) - Mülheim-Nord / Keupstraße, Sozialraumkoordinatorin Maria Fichte (Träger Christliche Sozialhilfe Köln e.V.) Gemäß Ratsbeschluss vom 17.12.2013 sind die sozialräumlichen Koordinierungsstellen seit dem 01.01.2014 organisatorisch an die Bürgeramtsleitungen angeschlossen. Mit dieser dezentralen Steu- erung soll die Bürger- und Sozialraumorientierung noch deutlicher hervorgehoben und die unter- schiedlichen sozialräumlichen Handlungsansätze besser aufeinander abgestimmt werden. Der Ratsbeschluss sieht vor, dass regelmäßig in den Bezirksvertretungen berichtet wird. Beigefügt erhalten Sie die Jahresberichte 2016 für die beiden Sozialräume im Stadtbezirk 9. Anlagen
Mülheim-Nord-Keupstraße 2016 BV 9
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Bericht Mülheim-Nord-Keupstraße Jahresbericht Lebenswerte Veedel Sozialraum Höhenberg / Vingst Bürgeramt Kalk Träger Kath. Jugendagentur Köln gGmbH Berichtsjahr 2016 1 Veränderungen im Sozialraum Mülheim-Nord: ▪ Die Ereignisse in der Silvesternacht 2015/2016 führten Anfang Januar 2016 zur Initiierung einer Podiumsdiskussion und zum Verfassen einer Mülheimer Erklärung zu sexualisierter Gewalt. Die Ehrenamtlichen der Willkommensinitivative WIKU Mülheim zeigte sich durch die Ereignisse zunächst sehr verunsichert, fanden aber schnell zu ihrem ursprünglichen Engagement zurück. In der Unterkunft Schönrather Straße kam es Anfang Januar zu einem rechts-motivierten Anschlag mit Bengalo-Feuerwerkskörpern, die durch ein Fenster im Erdgeschoß geworfen wurden. ▪ Der Deutsch-Türkische Kulturverein am Clevischen Ring hat einen neuen Vorstand und öffnet sich in Richtung Sozialraum. Der vorherige Vorstand stand den Grauen Wölfen nahe. Die Öffnung wird grundsätzlich willkommen geheißen, jedoch steht der Verein in 2016 unter dem Druck beweisen zu müssen, dass er sich von seinem früher Gedankengut verabschiedet hat. ▪ Das Bürgerzentrum MüTZe vermietet seit Oktober 2016 seine Räumlichkeiten an den Türkisch-Kurdischen Arbeiterverein DIDF. ▪ Die Situation rund um den Bürgerpark in der Berliner Straße ist angespannt. Der Park unterliegt einem hohen Nutzungsdruck, Vandalismus nahm in 2016 zu. In der Stadtteilkonferenz wurde ein Schließdienst für den Park bei Nacht gefordert. Auch in der Schützenhofstraße ist das Thema Verwahrlosung von Häusern weiterhin aktuell. Im Sommer 2016 kam es vermehrt zu Beschwerden wegen Belästigung und Ruhestörung. Im Herbst 2016 wurde ein Postbote durch einen Messerangriff in einem Haus in der Schützenhofstraße schwer verletzt. Keupstraße: ▪ Das Engagement sozialer Akteure im Bereich Keupstraße für die Keupstraße wurde gestärkt. Der AK Verschönerung des Keupstraßenviertels veranstaltete mehrere Projekte in 2016: Aktion Kölle-Putzmunter in Kooperation mit der AWB im April, Bemalung der Stromkästen rund um die Keupstraße im Sommer und Herbst 2016, Kooperationsprojekt mit Kölner Kunststudenten zum Thema Müll ▪ Die IG Keupstraße veranstaltete gemeinsam mit dem BiRLiKTE-Bündnis zum dritten Mal in Folge das Festival BiRLiKTE 2016: Zusammen stehen - Zusammen leben - Zusammen reden. Die Einladung eines AFD-Funktionärs zum Gespräch im Depot des Schauspiel Köln und die Stürmung der Bühne durch die Antifa, welche das Gespräch verhinderten, beschäftigte die Bewohner des Sozialraums über einen längeren Zeitraum. Die Themen Integration und Umgang mit Rechtspopulismus wurden in 2016 aktiv diskutiert. ▪ Der Putschversuch in der Türkei am 15./16. Juli 2016 hat auch die Bewohner und Geschäftsleute in Mülheim betroffen gemacht. In der Folge kam es zu Anfeindungen sowohl von Anhängern des türkischen Präsidenten Erdogan wie auch Anhängern der Gülen- Bewegung. Insgesamt stellte sich die Situation der herkunftstürkischen Personen in Mülheim als sehr unruhig dar, wobei nicht deutlich wurde, ob Konflikte von außen nach Mülheim hineingetragen / hineininterpretiert wurden oder Konflikte auch tatsächlich zu Tage traten. Die Einrichtungen der Gülen-/Hizmet-Bewegung waren in Folge des Putsches aber in der Tat Anfeindungen ausgesetzt. Es wurde versucht einer Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken - durch Moderation, Gespräche, Veranstaltungen etc. Bericht Mülheim-Nord-Keupstraße ▪ Das Thema Verwahrlosung von Häusern ist weiterhin aktuell, ebenso die Entschärfung der Ecke Keupstraße / Holweiderstr. (Bulgarische Zuwanderer). Die Situation am Spielplatz Holweider Straße und in der Keupstraße gestaltete sich auch in 2016 schwierig: Hoher Grad an Vermüllung, Wildpinklern, Personen, die Drogen konsumieren etc. Im November 2016 wurde der Entwurf für das Denkmal des Nagelbombenanschlages in der Keupstraße vorgestellt. Er sieht vor ein digitales Mahnmal mit dem Grundriss des Hauses Keupstraße 29 auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs entstehen zu lassen. ▪ Das Werkstattverfahren für den Güterbahnhof wurde im Winter 2015/2016 abgeschlossen. Im Hinblick auf die vereinbarten Ziele: ▪ Stärkung der Teilhabe durch verbesserte Grundbildung: Vorstellung des Schwerpunktthemas in beiden Stadtteilkonferenzen. Die folgende mehrfache Thematisierung von Grundbildung beim Runden Tisch Flüchtlinge und Einwanderer führte dazu, die Vorbereitungsklassen des Genovevagymnasium im Rahmen der Grundbildung mit sozialräumlichen Mitteln zu unterstützen. ▪ Optimierung der Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und freier Wohlfahrtspflege: Mitgestaltung des Fachtags anlässlich 10 Jahre Lebenswerte Veedel – Bürger -und Sozialraumorientierung in Köln am 25.11.2016 im Historischen Rathaus; Darstellung von prägnanten Projekten und Aktivitäten aus den SRG auf dem als Marktplatz konzipierten Lichthof; ▪ Sozialraumspezifisch: Optimierung der Koordination der Angebote für Flüchtlinge im Stadtteil (Runder Tisch Flüchtlinge und Einwanderer und WIKU - Mülheim). Der „Runde Tisch Flüchtlinge und Einwanderer“ traf sich weiterhin einmal monatlich und koordinierte die institutionellen hauptamtlichen Bestrebungen für Geflüchtete im Stadtteil. Der AK veröffentlichte einen offenen Brief zur Situation „Schulplätze für geflüchteten und zugewanderte Kinder“ im Oktober 2016. Die in 2015 an das Sozialraumgebiet angrenzenden Turnhallen waren auch in 2016 belegt. Eine Halle in Buchheim (Blaue Halle) wurde im November wieder freigegeben. Die WIKU Mülheim stellte sich neu auf. Der IKD zog sein Engagement zurück, die Gemeindereferentin der Katholischen Kirche verließ ihre Stelle und ist weiterhin als ehrenamtliche Mitarbeiterin tätig. Die WIKU wurde durch die Umstrukturierung gestärkt und führt ihr Engagement für Geflüchtete mit ca. 80 Ehrenamtlichen fort. Anbindung Bürgeramt: ▪ Die Anbindung an das Bürgeramt Mülheim verstetigte sich in 2016. Die Stelle der Bürgeramtsleitung war von Februar 2016 bis Ende 2016 nicht besetzt, jedoch fanden regelmäßige Treffen mit der stellvertretenden Bürgeramtsleiterin statt: Themen waren: Aktuelles aus den Sozialräumen, Starke Veedel- Starkes Köln, bezirkliche Entwicklungen, Geflüchtete u.a. 2 Projekte und Aktivitäten 2.1 Mit sozialräumlichen Mitteln Im Jahr 2016 standen Sozialräumliche Mittel in Höhe von 5000,00 € zur Verfügung, die für - Körbe für Köln Bambini Liga - Schneider Fotoaktion - Fastenbrechen Keupstraße - Förderverein Genoveva-Gymnasium - Grundbildung - Vorbereitungsklassen Bericht Mülheim-Nord-Keupstraße - AK Verschönerung Keupstraße, Rohbau Internetkosten - Mütze Stadtteilkonferenz - Diakonisches Werk - Sprachkurs Flüchtlingsunterkunft Schönrather Str. - Müllemer Wäsch- un Kochwiever 2.2 Ohne sozialräumliche Mittel Mitwirkung/Beteiligung an: ▪ der Organisation von BiRLiKTE 2016, Stadtteilfest Mülheim-Nord ▪ Moderation: AK Verschönerung des Keupstraßenviertels, Runder Tisch Flüchtlinge und Einwanderer Mülheim, sowie Koordination und Organisation WIKU Mülheim, Stadtteilkonferenzen Außerdem: Teilnahme an bezirklichen Netzwerken (bez. Steuerungsgruppe erz. Hilfen, AK Jugend aus Mülheim, AK Musiknetzwerk, LOKK BiRLiKTE, Kuratorium Jugendkunst, AK bezirkliche Migration, Steuerungsgruppe Familienzentrum CSH, Beirat Stadtteilmütter; Steuerungsgruppe Stadtteilmütter, Netzwerk Sport und Bewegung) und sozialräumlichen Gremien wie Stadtteilkonferenzen und weiteren Arbeitskreisen, Stadtteilführungen, Vortrag bei der Tagung Polizei - Gesellschaft - Nächstenliebe am 17.3. in Lichtenstein, Sachsen zum Thema Umgang mit Vertrauensverlusten bei der Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Behörden/ Politik (nach demNagelbombenanschlag 2004) 3 Zielerreichung HZ Zielbezeichnung Zielindikator Einheit Zielerreichung Erwart.- Wert Ist-Wert Status 1 Stärkung der Teilhabe durch eine verbesserte Grundbildung Workshop im Sozialraum (Informationen rund um das Thema Grundbildung, Akteure gewinnen, Bedarfe erkennen) Werkstatt im Sozialrau m (Ideenschmiede, Teilnehmergewinnung) Mindestens ein Projekt beginnt daraus in 2016 Organisati on und Durchführ ung bis 31.08.201 6 bis 01.12.201 6 1 1 2 1 2 3 2 Optimierung der Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und freier Wohlfahrtspflege Fachtagung aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Programms Lebenswerte Veedel Durchführ ung der Veranstalt ung im 4.Quartal 2016 1 1 3 Optimierung der Koordination der Angebote für Flüchtlinge im Stadtteil Moderation Runder Tisch Flüchtlinge und Einwanderer und WIKU - Mülheim 2 2 Erläuterung Bericht Mülheim-Nord-Keupstraße 4 Ausblick Folgejahr ▪ Stärkung des Engagements sozialer Akteure im Bereich Keupstraße für die Keupstraße, Stärkung IG Keupstraße, Planung verschiedener Projekte mit dem AK Verschönerung des Keupstraßenviertels ▪ Aktivitäten des Runden Tisches Flüchtlinge und Einwanderer werden weiterhin intensiv bearbeitet. ▪ Das Festival BiRLiKTE wird in 2017 nicht in der Form stattfinden wie in den 3 Jahren zuvor. Gleichzeitig planen verschiedene Initiativen ein ähnlich gestaltetes Festival in 2017 im Bereich Berliner Straße ▪ Das Programm Starke Veedel, starkes Köln wird in 2017 in Mülheim-Nord / Keupstraße starten (Hallo Nachbar, Dankeschön in der Keupstraße, Aktivierungsfond, Kölner Veedelscenter, etc.)
Buchheim- Buchforst 2016 BV 9
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Claudia Greven-Thürmer
Sozialraumkoordination Buchheim/Buchforst
c/o Buchheimer Selbsthilfe e.V.
Dellbrücker Str. 17
51067 Köln
Tel: 0221/ 699 657
www.netzwerkbuchheim-buchforst.de
Tätigkeitsbericht 2016
1. Veränderungen im Sozialraum
a) Buchheim
Erst seit November 2016 steht die „Blaue Halle“ am Herler Ring wieder für den Schul-
und Vereinssport zur Verfügung; die alleinstehenden Männer, die dort untergebracht
waren, konnten in andere, bessere Unterkünfte umziehen. Die Turnhalle Beuthener Str.
wird allerdings weiterhin als Unterkunft für Flüchtlinge (200 Plätze) benötigt; die soz.
Betreuung erfolgt durch das DRK. Leider war die Teilnahme der Heimleitung an
Stadtteilkonferenzen und Runden Tischen nur selten möglich. Die Unterstützung durch
die Wiku Mülheim und andere Gruppen und Institutionen läuft sehr gut.
Das IKZ Buchheim ist im April in ein barrierefreies Ladenlokal an der Frankfurter Straße
umgezogen, nachdem der russ./dt. Verein Magnet e.V. in seine renovierten Räume in
Höhenberg zurückgekehrt war.
Mit Beginn des neuen Schuljahres ist die HS Rendsburger Platz mit neuem Namen
(Nelson-Mandela- Schule) am Schulstandort Wuppertaler Straße.
b)Buchforst
Die bedeutsamste Veränderung im Stadtteil stellt die Belegung der Turnhalle der GGS
Kopernikusstraße mit Flüchtlingsfamilien dar.
6 Monate waren wechselnde Heimleitungen durch das DRK eingesetzt, was die
Besprechung und Bearbeitung verschiedener technischer und struktureller Probleme
sehr erschwerte. Die neu gegründete AG Flüchtlinge Buchforst konnte aufkommende
Konflikte und verständlichen Unmut nicht immer für alle Seiten zufriedenstellend lösen.
Zum Jahresende entspannte sich die Situation, u.a. auch durch eine verbesserte
Angebotsstruktur.
Mit Unterstützung des Büro für Wirtschaft (Mülheim 2020) gelang in 2016 endlich die
Gründung der IG Buchforster Geschäftsleute. Sie hat sich die Imageverbesserung des
Stadtteils zum Ziel gesetzt und engagiert sich gegen Leerstand und Verwahrlosung von
Ladenlokalen. Der Eintrag ins Vereinsregister erfolgte im November.
2. Projekte und Aktivitäten
a) mit sozialräumlichen Mitteln
Im Jahr 2016 standen Sozialräumliche Mittel in Höhe von 5000,00 € zur
Verfügung.
Der Sozialraumbeirat traf sich am 01.02.16, am 23.05.16 und am 05.10.16 um den
Bedarf in den Stadtteilen zu besprechen und die Verteilung der Mittel zu beschließen.
b) ohne sozialräumliche Mittel
es wurden 4 Treffen der AG Schulsozialarbeit organisiert u.a. mit Referent*innen zum
Thema Kinder psychisch kranker Eltern, Jugendsuchtberatung und Interkulturelle
Elternarbeit
Bürger*innen der Gronauer Straße wurden mit der Polizei Köln und dem Amt für
Straßen- und Verkehrstechnik – Abtlg. Ampelschaltungen zusammengeführt mit dem
Ziel eine besondere Gefahrenstelle zu entschärfen (Weiterführung aus
Zielvereinbarung 2015)
es fanden mehrere Stadtteilspaziergänge für neue Kolleginnen und Kollegen u.a. aus
dem ASD- Sozialraumteam Buchheim und dem Amt für Stadtentwicklung statt
Weiteres:
Unterstützung und Moderation der AG Flüchtlinge Buchforst
Unterstützung der Anwohnerinitiative Guilleaumegarten in Buchheim;
Terminkoordination, Einladungen, Pflege des Mailverteilers
Vorbereitung des neuen Sozialraumwegweisers
Im Hinblick auf die vereinbarten Ziele:
Stärkung der Teilhabe durch verbesserte Grundbildung: Vorstellung des
Schwerpunktthemas in beiden Stadtteilkonferenzen, Gründung einer AG
Grundbildung mit TN aus beiden Stadtteilen; 5 Treffen zur Bedarfsermittlung,
Ideensammlung und Maßnahmenplanung; konkrete Umsetzung in 2 Projekten
(Erarbeitung von Lebensläufen für Bewerbungsunterlagen insbes. für geflüchtete
Männer ü27 mit guter Bleibeperspektive und Stadtteilerkundung für „neue“
Grundschuleltern mit Besuch sozialer Einrichtungen und Beratungsstellen)
Optimierung der Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und freier
Wohlfahrtspflege: Mitgestaltung des Fachtags anlässlich 10 Jahre Lebenswerte
Veedel – Bürger -und Sozialraumorientierung in Köln am 25.11.2016 im Historischen
Rathaus; Darstellung von prägnanten Projekten und Aktivitäten aus den SRG auf
dem als Marktplatz konzipierten Lichthof;
Sozialraumspezifisch: Stärkung des nachbarschaftlichen Miteinander-Lebens
im Stadtteil: Buchforst singt – öffentliches Mitsingkonzert am 22.4.2016 mit rund
150 TN; Buchheimer Kulturtage – 30.5. bis 3.6.2016- 10 Veranstaltungen, 20
Institutionen, 1050 Beteiligte; insbesondere das generationsübergreifende
Mitmachkonzert als zentrale Veranstaltung wurde gut angenommen; 25 Jahre
Buchheimer Selbsthilfe wurden als Haus-und Gartenfest gefeiert. Leider hielt das
schlechte Wetter viele Besucher*innen insbesondere aus der umliegenden Siedlung
davon ab vorbeizukommen und mitzufeiern. Ähnliches war auch beim Buchforster
Schulfest zu befürchten – daher legten Schule und Verein KiJuB e.V. ihre Feste
zusammen und feierten im September gemeinsam bei bestem Wetter und großer
Resonanz - ein Gewinn für beide Institutionen. Auch der Adventsauftakt in Buchforst
brachte wieder viele Menschen zusammen.
Außerdem: Teilnahme an bezirklichen Netzwerken (bez. Steuerungsgruppe erz. Hilfen,
Netzwerk Frühe Hilfen Mülheim, AK bez. Migration, Beirat Stadtteilmütter, Netzwerk Sport
und Bewegung) und sozialräumlichen Gremien wie Stadtteilkonferenzen, Runder Tisch
Buchheim und Arbeitskreisen.
3. Ausblick 2017
Vertiefung des Schwerpunktthemas aus 2016 (Stärkung der Teilhabe durch
verbesserte Grundbildung) durch Entwicklung und Durchführung weiterer
bedarfsgerechter Maßnahmen; mögliche Partner: Verbraucherberatung,
Landesanstalt für Medien, JFC Medienzentrum; weiteres Thema: Umgang mit und
Vorbeugung von altersbedingten Krankheiten
In Buchheim und Buchforst wird das IHK Starke Veedel- Starkes Köln starten; u.a.
wird es Maßnahmen mit dem Projekt „Hallo Nachbar – Dankeschön“ geben und
darüber hinaus einen Aktivierungsfond. Die Beteiligung der Menschen insbesondere
aus benachteiligten Wohngebieten zu gewinnen wird dabei eine Herausforderung
sein.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (14)
- Keupstraße 29
- Berliner Straße
- Schützenhofstraße
- Holweider Straße
- Dellbrücker Straße 17
- Frankfurter Straße
- Kopernikusstraße
- Gronauer Straße
- Herler Ring
- Rendsburger Platz
- Schönrather Straße
- Wuppertaler Straße
- Beuthener Straße
- Straße 17
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Details
- Aktenzeichen
- 2425/2017
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 11.08.2017
- Erstellt
- 04.08.2017 12:59