Mandari Insight

2425/2017

Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln

Mitteilung BV 11.08.2017

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 11.09.2017, TOP 10.2.8

Mitteilung BV

· application/pdf

Ansehen

Mülheim-Nord-Keupstraße 2016 BV 9

· application/pdf

Ansehen

Buchheim- Buchforst 2016 BV 9

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung BV

1998 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
I/02-4/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 2425/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 11.09.2017 
 
Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln 
Jahresbericht 2016 der Sozialraumkoordinatoren 
Seit Frühjahr 2006 wird das durch die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, die Kölner Kom-
munalpolitik und die Stadtverwaltung gemeinsam entwickelte Handlungskonzept  
„Lebenswerte Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“ umgesetzt. 
Dieses Konzept verfolgt das Ziel, die Lebensbedingungen für die Bewohnerinnen und Bewohner in elf 
festgelegten Sozialraumgebieten in Köln zu verbessern.  
 
In den elf Sozialraumgebieten sind hierfür Sozialraumkoordinatoren eingesetzt, die gemeinsam mit 
den Akteuren und Netzwerken vor Ort Bedarfslagen ermitteln. In Zusammenarbeit mit der Verwaltung 
werden bedarfsgerecht Projekte und Maßnahmen entwickelt und ggf. Kooperationspartner akquiriert. 
Die Koordinations- und Anlaufstellen befinden sich in freier Trägerschaft, sowie bei einem Sozialraum 
(Chorweiler) in städtischer Trägerschaft. 
 
Im Stadtbezirk Mülheim sind das die Sozialräume  
 
- Buchheim / Buchforst, Sozialraumkoordinatorin Claudia Greven-Thürmer 
(Träger Buchheimer Selbsthilfe e.V.) 
- Mülheim-Nord / Keupstraße, Sozialraumkoordinatorin Maria Fichte  
(Träger Christliche Sozialhilfe Köln e.V.) 
 
 
Gemäß Ratsbeschluss vom 17.12.2013 sind die sozialräumlichen Koordinierungsstellen seit dem 
01.01.2014 organisatorisch an die Bürgeramtsleitungen angeschlossen. Mit dieser dezentralen Steu-
erung soll die Bürger- und Sozialraumorientierung noch deutlicher hervorgehoben und die unter-
schiedlichen sozialräumlichen Handlungsansätze besser aufeinander abgestimmt werden.  
 
Der Ratsbeschluss sieht vor, dass regelmäßig in den Bezirksvertretungen berichtet wird. 
 
Beigefügt erhalten Sie die Jahresberichte 2016 für die beiden Sozialräume im Stadtbezirk 9. 
 
 
 
Anlagen

Mülheim-Nord-Keupstraße 2016 BV 9

9443 Zeichen

Bericht Mülheim-Nord-Keupstraße 
Jahresbericht Lebenswerte Veedel 
 
Sozialraum Höhenberg / Vingst Bürgeramt Kalk 
Träger Kath. Jugendagentur Köln gGmbH Berichtsjahr 2016 
 
1 Veränderungen im Sozialraum 
 
Mülheim-Nord: 
 
▪ Die Ereignisse in der Silvesternacht 2015/2016 führten Anfang Januar 2016 zur Initiierung 
einer Podiumsdiskussion und zum Verfassen einer Mülheimer Erklärung zu sexualisierter 
Gewalt. Die Ehrenamtlichen der Willkommensinitivative WIKU Mülheim zeigte sich durch die 
Ereignisse zunächst sehr verunsichert, fanden aber schnell zu ihrem ursprünglichen 
Engagement zurück. In der Unterkunft Schönrather Straße kam es Anfang Januar zu einem 
rechts-motivierten Anschlag mit Bengalo-Feuerwerkskörpern, die durch ein Fenster im 
Erdgeschoß geworfen wurden. 
▪ Der Deutsch-Türkische Kulturverein am Clevischen Ring hat einen neuen Vorstand und öffnet 
sich in Richtung Sozialraum. Der vorherige Vorstand stand den Grauen Wölfen nahe. Die 
Öffnung wird grundsätzlich willkommen geheißen, jedoch steht der Verein in 2016 unter dem 
Druck beweisen zu müssen, dass er sich von seinem früher Gedankengut verabschiedet hat. 
▪ Das Bürgerzentrum MüTZe vermietet seit Oktober 2016 seine Räumlichkeiten an den 
Türkisch-Kurdischen Arbeiterverein DIDF. 
▪ Die Situation rund um den Bürgerpark in der Berliner Straße ist angespannt. Der Park 
unterliegt einem hohen Nutzungsdruck, Vandalismus nahm in 2016 zu. In der 
Stadtteilkonferenz wurde ein Schließdienst für den Park bei Nacht gefordert. Auch in der 
Schützenhofstraße ist das Thema Verwahrlosung von Häusern weiterhin aktuell. Im Sommer 
2016 kam es vermehrt zu Beschwerden wegen Belästigung und Ruhestörung. Im Herbst 
2016 wurde ein Postbote durch einen Messerangriff in einem Haus in der Schützenhofstraße 
schwer verletzt. 
 
Keupstraße: 
 
▪ Das Engagement sozialer Akteure im Bereich Keupstraße für die Keupstraße wurde gestärkt. 
Der AK Verschönerung des Keupstraßenviertels veranstaltete mehrere Projekte in 2016: 
Aktion Kölle-Putzmunter in Kooperation mit der AWB im April, Bemalung der Stromkästen rund 
um die Keupstraße im Sommer und Herbst 2016, Kooperationsprojekt mit Kölner 
Kunststudenten zum Thema Müll 
▪ Die IG Keupstraße veranstaltete gemeinsam mit dem BiRLiKTE-Bündnis zum dritten Mal in 
Folge das Festival BiRLiKTE 2016: Zusammen stehen - Zusammen leben - Zusammen reden. 
Die Einladung eines AFD-Funktionärs zum Gespräch im Depot des Schauspiel Köln und die 
Stürmung der Bühne durch die Antifa, welche das Gespräch verhinderten, beschäftigte die 
Bewohner des Sozialraums über einen längeren Zeitraum. Die Themen Integration und 
Umgang mit Rechtspopulismus wurden in 2016 aktiv diskutiert. 
▪ Der Putschversuch in der Türkei am 15./16. Juli 2016 hat auch die Bewohner und 
Geschäftsleute in Mülheim betroffen gemacht. In der Folge kam es zu Anfeindungen sowohl 
von Anhängern des türkischen Präsidenten Erdogan wie auch Anhängern der Gülen- 
Bewegung. Insgesamt stellte sich die Situation der herkunftstürkischen Personen in Mülheim 
als sehr unruhig dar, wobei nicht deutlich wurde, ob Konflikte von außen nach Mülheim 
hineingetragen / hineininterpretiert wurden oder Konflikte auch tatsächlich zu Tage traten. Die 
Einrichtungen der Gülen-/Hizmet-Bewegung waren in Folge des Putsches aber in der Tat 
Anfeindungen ausgesetzt. Es wurde versucht einer Spaltung der Gesellschaft 
entgegenzuwirken - durch Moderation, Gespräche, Veranstaltungen etc.

Bericht Mülheim-Nord-Keupstraße 
▪ Das Thema Verwahrlosung von Häusern ist weiterhin aktuell, ebenso die Entschärfung der 
Ecke Keupstraße / Holweiderstr. (Bulgarische Zuwanderer). Die Situation am Spielplatz 
Holweider Straße und in der Keupstraße gestaltete sich auch in 2016 schwierig: Hoher Grad 
an Vermüllung, Wildpinklern, Personen, die Drogen konsumieren etc. 
Im November 2016 wurde der Entwurf für das Denkmal des Nagelbombenanschlages in der 
Keupstraße vorgestellt. Er sieht vor ein digitales Mahnmal mit dem Grundriss des Hauses 
Keupstraße 29 auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs entstehen zu lassen. 
▪ Das Werkstattverfahren für den Güterbahnhof wurde im Winter 2015/2016 abgeschlossen. 
 
Im Hinblick auf die vereinbarten Ziele: 
 
▪ Stärkung der Teilhabe durch verbesserte Grundbildung: Vorstellung des 
Schwerpunktthemas in beiden Stadtteilkonferenzen. Die folgende mehrfache Thematisierung 
von Grundbildung beim Runden Tisch Flüchtlinge und Einwanderer führte dazu, die 
Vorbereitungsklassen des Genovevagymnasium im Rahmen der Grundbildung mit 
sozialräumlichen Mitteln zu unterstützen. 
▪ Optimierung der Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und freier Wohlfahrtspflege: 
Mitgestaltung des Fachtags anlässlich 10 Jahre Lebenswerte Veedel – Bürger -und 
Sozialraumorientierung in Köln am 25.11.2016 im Historischen Rathaus; Darstellung von 
prägnanten Projekten und Aktivitäten aus den SRG auf dem als Marktplatz konzipierten 
Lichthof; 
▪ Sozialraumspezifisch: Optimierung der Koordination der Angebote für Flüchtlinge im 
Stadtteil (Runder Tisch Flüchtlinge und Einwanderer und WIKU - Mülheim). Der „Runde Tisch 
Flüchtlinge und Einwanderer“ traf sich weiterhin einmal monatlich und koordinierte die 
institutionellen hauptamtlichen Bestrebungen für Geflüchtete im Stadtteil. Der AK 
veröffentlichte einen offenen Brief zur Situation „Schulplätze für geflüchteten und 
zugewanderte Kinder“ im Oktober 2016. Die in 2015 an das Sozialraumgebiet angrenzenden 
Turnhallen waren auch in 2016 belegt. Eine Halle in Buchheim (Blaue Halle) wurde im 
November wieder freigegeben. Die WIKU Mülheim stellte sich neu auf. Der IKD zog sein 
Engagement zurück, die Gemeindereferentin der Katholischen Kirche verließ ihre Stelle und 
ist weiterhin als ehrenamtliche Mitarbeiterin tätig. Die WIKU wurde durch die Umstrukturierung 
gestärkt und führt ihr Engagement für Geflüchtete mit ca. 80 Ehrenamtlichen fort. 
Anbindung Bürgeramt: 
▪ Die Anbindung an das Bürgeramt Mülheim verstetigte sich in 2016. Die Stelle der 
Bürgeramtsleitung war von Februar 2016 bis Ende 2016 nicht besetzt, jedoch fanden 
regelmäßige Treffen mit der stellvertretenden Bürgeramtsleiterin statt: Themen waren: 
Aktuelles aus den Sozialräumen, Starke Veedel- Starkes Köln, bezirkliche Entwicklungen, 
Geflüchtete u.a. 
 
2 Projekte und Aktivitäten 
 
2.1 Mit sozialräumlichen Mitteln 
 
Im Jahr 2016 standen Sozialräumliche Mittel in Höhe von 5000,00 € zur Verfügung, die für  
- Körbe für Köln Bambini Liga  
- Schneider Fotoaktion 
- Fastenbrechen Keupstraße  
- Förderverein Genoveva-Gymnasium 
- Grundbildung  
- Vorbereitungsklassen

Bericht Mülheim-Nord-Keupstraße 
- AK Verschönerung Keupstraße, Rohbau Internetkosten   
- Mütze Stadtteilkonferenz 
- Diakonisches Werk 
- Sprachkurs Flüchtlingsunterkunft Schönrather Str. 
- Müllemer Wäsch- un Kochwiever 
 
2.2 Ohne sozialräumliche Mittel 
Mitwirkung/Beteiligung an: 
▪ der Organisation von BiRLiKTE 2016, Stadtteilfest Mülheim-Nord 
▪ Moderation: AK Verschönerung des Keupstraßenviertels, Runder Tisch Flüchtlinge und 
Einwanderer Mülheim, sowie Koordination und Organisation WIKU Mülheim, 
Stadtteilkonferenzen 
Außerdem: Teilnahme an bezirklichen Netzwerken (bez. Steuerungsgruppe erz. Hilfen, AK Jugend 
aus Mülheim, AK Musiknetzwerk, LOKK BiRLiKTE, Kuratorium Jugendkunst, AK bezirkliche 
Migration, Steuerungsgruppe Familienzentrum CSH, Beirat Stadtteilmütter; Steuerungsgruppe 
Stadtteilmütter, Netzwerk Sport und Bewegung) und sozialräumlichen Gremien wie 
Stadtteilkonferenzen und weiteren Arbeitskreisen, Stadtteilführungen, Vortrag bei der Tagung Polizei - 
Gesellschaft - Nächstenliebe am 17.3. in Lichtenstein, Sachsen zum Thema Umgang mit 
Vertrauensverlusten bei der Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Behörden/ Politik (nach 
demNagelbombenanschlag 2004) 
 
3 Zielerreichung 
HZ Zielbezeichnung Zielindikator Einheit Zielerreichung 
Erwart.-
Wert 
Ist-Wert Status 
1 Stärkung der Teilhabe durch 
eine verbesserte 
Grundbildung 
Workshop im Sozialraum  
(Informationen rund um 
das Thema Grundbildung, 
Akteure gewinnen, 
Bedarfe erkennen) 
Werkstatt im Sozialrau m 
(Ideenschmiede, 
Teilnehmergewinnung) 
Mindestens ein Projekt 
beginnt daraus in 2016 
Organisati
on und 
Durchführ
ung bis 
31.08.201
6 
 
bis 
01.12.201
6 
1 
 
 
1 
 
 
2 
1 
 
 
2 
 
 
3 
 
 
2 Optimierung der 
Zusammenarbeit mit Politik, 
Verwaltung und freier 
Wohlfahrtspflege 
Fachtagung aus Anlass 
des zehnjährigen 
Bestehens des 
Programms Lebenswerte 
Veedel 
Durchführ
ung der 
Veranstalt
ung im 
4.Quartal 
2016 
1 1  
 
3 Optimierung der Koordination 
der Angebote für Flüchtlinge 
im Stadtteil 
Moderation Runder Tisch 
Flüchtlinge und Einwanderer 
und WIKU - Mülheim 
 2 
 
2 
 
 
 
Erläuterung

Bericht Mülheim-Nord-Keupstraße 
 
4 Ausblick Folgejahr 
 
▪ Stärkung des Engagements sozialer Akteure im Bereich Keupstraße für die Keupstraße, 
Stärkung IG Keupstraße, Planung verschiedener Projekte mit dem AK Verschönerung des 
Keupstraßenviertels 
▪ Aktivitäten des Runden Tisches Flüchtlinge und Einwanderer werden weiterhin intensiv 
bearbeitet. 
▪ Das Festival BiRLiKTE wird in 2017 nicht in der Form stattfinden wie in den 3 Jahren zuvor. 
Gleichzeitig planen verschiedene Initiativen ein ähnlich gestaltetes Festival in 2017 im Bereich 
Berliner Straße 
▪ Das Programm Starke Veedel, starkes Köln wird in 2017 in Mülheim-Nord / Keupstraße 
starten (Hallo Nachbar, Dankeschön in der Keupstraße, Aktivierungsfond, Kölner 
Veedelscenter, etc.)

Buchheim- Buchforst 2016 BV 9

6094 Zeichen

Claudia Greven-Thürmer 
Sozialraumkoordination Buchheim/Buchforst 
c/o Buchheimer Selbsthilfe e.V. 
Dellbrücker Str. 17 
51067 Köln 
 
Tel: 0221/ 699 657 
www.netzwerkbuchheim-buchforst.de 
Tätigkeitsbericht 2016 
 
1. Veränderungen im Sozialraum 
a) Buchheim 
Erst seit November 2016 steht die „Blaue Halle“ am Herler Ring wieder für den Schul- 
und Vereinssport zur Verfügung; die alleinstehenden Männer, die dort untergebracht 
waren, konnten in andere, bessere Unterkünfte umziehen. Die Turnhalle Beuthener Str. 
wird allerdings weiterhin als Unterkunft für Flüchtlinge (200 Plätze) benötigt; die soz. 
Betreuung erfolgt durch das  DRK. Leider war  die Teilnahme der Heimleitung an 
Stadtteilkonferenzen und Runden Tischen nur selten möglich. Die Unterstützung durch 
die Wiku Mülheim und andere Gruppen und Institutionen läuft sehr gut. 
Das IKZ Buchheim ist im April in ein barrierefreies Ladenlokal an der Frankfurter Straße 
umgezogen, nachdem der russ./dt. Verein Magnet e.V. in seine renovierten Räume in 
Höhenberg zurückgekehrt war. 
Mit Beginn des neuen Schuljahres ist die HS Rendsburger Platz  mit neuem Namen 
(Nelson-Mandela- Schule) am Schulstandort Wuppertaler Straße. 
 
b)Buchforst 
Die bedeutsamste Veränderung im Stadtteil stellt die Belegung der Turnhalle der GGS 
Kopernikusstraße mit Flüchtlingsfamilien dar. 
6 Monate waren wechselnde Heimleitungen durch das DRK eingesetzt, was die 
Besprechung und Bearbeitung verschiedener technischer und struktureller Probleme 
sehr erschwerte. Die neu gegründete AG Flüchtlinge Buchforst konnte aufkommende 
Konflikte und verständlichen Unmut nicht immer für alle Seiten zufriedenstellend lösen. 
Zum Jahresende entspannte sich die Situation, u.a. auch durch eine verbesserte 
Angebotsstruktur. 
Mit Unterstützung des Büro für Wirtschaft (Mülheim 2020) gelang in 2016 endlich die 
Gründung der IG Buchforster Geschäftsleute. Sie hat sich die Imageverbesserung des 
Stadtteils zum Ziel gesetzt und engagiert sich gegen Leerstand und Verwahrlosung von 
Ladenlokalen.  Der Eintrag ins Vereinsregister erfolgte im November.  
 
2. Projekte und Aktivitäten 
a) mit sozialräumlichen Mitteln 
      Im Jahr 2016 standen Sozialräumliche Mittel in Höhe von 5000,00 € zur  
      Verfügung. 
Der Sozialraumbeirat traf sich am 01.02.16, am 23.05.16 und am 05.10.16 um den 
Bedarf in den Stadtteilen zu besprechen und die Verteilung der Mittel zu beschließen.  
 
b) ohne sozialräumliche Mittel 
 es wurden 4 Treffen der AG Schulsozialarbeit organisiert u.a. mit Referent*innen zum 
Thema Kinder psychisch kranker Eltern, Jugendsuchtberatung und Interkulturelle 
Elternarbeit 
 Bürger*innen der Gronauer Straße wurden mit der Polizei Köln und dem Amt für 
Straßen- und Verkehrstechnik – Abtlg. Ampelschaltungen zusammengeführt mit dem  
 
Ziel eine besondere Gefahrenstelle zu entschärfen (Weiterführung aus 
Zielvereinbarung 2015)

 es fanden mehrere Stadtteilspaziergänge für neue Kolleginnen und Kollegen u.a. aus 
dem ASD- Sozialraumteam Buchheim und dem Amt für Stadtentwicklung statt 
Weiteres: 
 Unterstützung und Moderation der AG Flüchtlinge Buchforst  
 Unterstützung der Anwohnerinitiative Guilleaumegarten in Buchheim; 
Terminkoordination, Einladungen, Pflege des Mailverteilers 
 Vorbereitung des neuen Sozialraumwegweisers 
 
     Im Hinblick auf die vereinbarten Ziele: 
 Stärkung der Teilhabe durch verbesserte Grundbildung:  Vorstellung des 
Schwerpunktthemas in beiden Stadtteilkonferenzen, Gründung einer AG 
Grundbildung mit TN aus beiden Stadtteilen; 5 Treffen zur Bedarfsermittlung, 
Ideensammlung und Maßnahmenplanung; konkrete Umsetzung in 2 Projekten 
(Erarbeitung von Lebensläufen für Bewerbungsunterlagen insbes. für geflüchtete 
Männer ü27 mit guter Bleibeperspektive und Stadtteilerkundung für „neue“ 
Grundschuleltern mit Besuch sozialer Einrichtungen und Beratungsstellen) 
 Optimierung der Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung und freier 
Wohlfahrtspflege: Mitgestaltung des Fachtags anlässlich 10 Jahre Lebenswerte 
Veedel – Bürger -und Sozialraumorientierung in Köln am 25.11.2016 im Historischen 
Rathaus; Darstellung von prägnanten Projekten und Aktivitäten aus den SRG auf 
dem als Marktplatz konzipierten Lichthof;  
 Sozialraumspezifisch: Stärkung des nachbarschaftlichen Miteinander-Lebens 
im Stadtteil:  Buchforst singt – öffentliches Mitsingkonzert am 22.4.2016 mit rund 
150 TN; Buchheimer Kulturtage – 30.5. bis 3.6.2016- 10 Veranstaltungen, 20 
Institutionen, 1050 Beteiligte; insbesondere das generationsübergreifende 
Mitmachkonzert als zentrale Veranstaltung wurde gut angenommen; 25 Jahre 
Buchheimer Selbsthilfe wurden als Haus-und Gartenfest gefeiert. Leider hielt das 
schlechte Wetter viele Besucher*innen insbesondere aus der umliegenden Siedlung 
davon ab vorbeizukommen und mitzufeiern. Ähnliches war auch beim Buchforster 
Schulfest zu befürchten – daher legten  Schule und Verein KiJuB e.V. ihre Feste 
zusammen und feierten im September gemeinsam bei bestem Wetter und großer 
Resonanz - ein Gewinn für beide Institutionen. Auch der Adventsauftakt in Buchforst 
brachte wieder viele Menschen zusammen. 
 
Außerdem: Teilnahme an bezirklichen Netzwerken (bez. Steuerungsgruppe erz. Hilfen, 
Netzwerk Frühe Hilfen Mülheim, AK bez. Migration, Beirat Stadtteilmütter, Netzwerk Sport 
und Bewegung) und sozialräumlichen Gremien wie Stadtteilkonferenzen, Runder Tisch 
Buchheim und Arbeitskreisen. 
 
3.  Ausblick 2017 
Vertiefung des Schwerpunktthemas aus 2016 (Stärkung der Teilhabe durch 
verbesserte Grundbildung) durch Entwicklung und Durchführung weiterer 
bedarfsgerechter Maßnahmen; mögliche Partner: Verbraucherberatung, 
Landesanstalt für Medien, JFC Medienzentrum; weiteres Thema: Umgang mit und  
Vorbeugung von altersbedingten Krankheiten 
In Buchheim und Buchforst wird das IHK Starke Veedel- Starkes Köln starten; u.a. 
wird es Maßnahmen mit dem  Projekt „Hallo Nachbar – Dankeschön“ geben und 
darüber hinaus einen Aktivierungsfond. Die Beteiligung der Menschen insbesondere 
aus  benachteiligten Wohngebieten zu gewinnen wird dabei eine Herausforderung 
sein.

Beratungsverlauf (1)

11.09.2017 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 10.2.8 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (14)

  • Keupstraße 29
  • Berliner Straße
  • Schützenhofstraße
  • Holweider Straße
  • Dellbrücker Straße 17
  • Frankfurter Straße
  • Kopernikusstraße
  • Gronauer Straße
  • Herler Ring
  • Rendsburger Platz
  • Schönrather Straße
  • Wuppertaler Straße
  • Beuthener Straße
  • Straße 17

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
2425/2017
Typ
Mitteilung BV
Datum
11.08.2017
Erstellt
04.08.2017 12:59