Mandari Insight

AN/1795/2021

Weichenstellungen für den Gaming-Standort Köln

Gem. Dringlichkeitsantrag (CDU) 30.08.2021

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Digitalisierungsausschuss, Sitzung am 04.10.2021, TOP 6.2

Gem. Dringlichkeitsantrag nach § 12 (CDU)

· application/pdf

Ansehen

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Gem. Dringlichkeitsantrag nach § 12 (CDU)

6050 Zeichen

Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Rat der Stadt Köln 
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
 
 
An den Vorsitzenden des Digitalisierungsausschusses 
Manuel Jeschka 
Historisches Rathaus 
 
Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker 
 
 
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 30.08.2021  
 
AN/1795/2021 
 
Dringlichkeitsantrag gem. § 12 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Digitalisierungsausschuss 30.08.2021 
 
Weichenstellungen für den Gaming-Standort Köln 
Sehr geehrter Herr Jeschka, 
 
die Antragsteller bitten Sie, folgenden Dringlichkeitsantrag auf die Tagesordnung des nächs-
ten Digitalisierungsausschusses am 30. August 2021 zu setzen: 
 
Beschluss: 
 
Die Verwaltung wird beauftragt, folgende Maßnahmen zur Stärkung des Kölner Gaming-
Standortes umzusetzen. 
 
1. Erarbeitung eines Vorschlags zur Einrichtung eines Jugendzentrums mit Gaming-
Schwerpunkt, das zum Leuchtturm der Jugendarbeit in diesem Bereich wird. Hierbei ist zu 
prüfen, ob existierende Strukturen (bzw. ein bereits existierendes Jugendzentrum) der Stadt 
Köln aufgegriffen und erweitert werden können. Insbesondere ist darauf zu achten, dass die 
Angebote möglichst breit ansprechbar sind, indem u.a. unterschiedlichen Anreize bei unter-
schiedlichen Geschlechtern beachtet werden. Ebenso ist zu prüfen, ob eine breitere Streu-
ung von Aktivitäten in verschiedenen Jugendzentren, Schul-AGs, Nachmittagsbetreuungen, 
etc. angeboten werden kann, damit ein gezielter Umgang mit Dosis, Körperhaltung und sozi-
ales Verhalten geübt werden kann und die Jugendarbeit im Mainstream einen bewussten 
Umgang erreichen kann. 
 
2. Prüfung von Möglichkeiten zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit für eSport-Vereine 
in Köln mit der Bezirksregierung Köln. eSport im Amateurbereich schafft Zusammenhalt in 
der Stadtgesellschaft. Dieses ehrenamtliche Engagement im nichtkommerziellen Bereich 
möchten wir unterstützen. Ebenso ist zu überlegen, wie in Sportvereinen der Leistungsan-
satz des eSport zu integrieren ist. Die Zusammenarbeit von Leistungssport und eSport ist 
insbesondere im Training der kognitiven und motorischen Fähigkeiten in der Spielesimulation 
hervorzuheben. 
 
3. Ausbau der Kölner Strukturen für Firmengründungen im Games-Bereich mit Mitteln

- 2 - 
 
der Stadt, des Landes und des Bundes. Insbesondere auf Games fokussierte Co-Working-
Angebote und Inkubatoren sind ein wichtiges Mittel, um die Games Unternehmen von mor-
gen in Köln entstehen zu lassen. Dabei sollte sowohl die Zusammenarbeit mit etablierten 
Formaten und Partnern geprüft werden (z.B. dem Medienkompe-tenzzentrum NRW) als 
auch die Unterstützung mit Bordmitteln der Stadt Köln in Betracht gezogen werden (z.B. die 
städtische Unterstützung bei der Suche nach günstigen Büroflächen). Bei der Förderung von 
Gaming Unternehmen ist auf die sozialökonomische Struktur zu achten, die die Aspekte des 
Lernens, der Bildung, der Förderung von kognitiven und motorischen Fähigkeiten fördern, im 
Sinne des Social Entrepreneurships. 
 
4. Prüfung von Möglichkeiten, den leistungsorientieren eSport durch Schaffung von Ta-
lentfördermöglichkeiten (auch über Kontakt der Landesregierung) in einer ausgewählten 
Schule der Stadt Köln und durch Ansiedlung eines Leistungszentrums in Köln zu fördern. 
Auch die Möglichkeiten, auf bestehenden Strukturen des Spitzensports in Köln aufzusetzen, 
sollen dabei beleuchtet werden (u.a. Sporthochschule Köln, Olympiastützpunkt Köln). Hierbei 
ist insbesondere auf Diversität und Inklusion (z.B. durch Auswahl von kompatiblen Control-
lern, die auf inklusive Bedürfnisse eingehen können, ect.)  der Unterstützten und Geförderten 
zu achten, um in der Breite der Gesellschaft zu fördern und nicht ausschließlich bereits etab-
lierte Strukturen zu verstärken. Der leistungsorientierte eSport soll für Fairness stehen und 
Klimaneutralität anstreben. 
 
5. Schaffung der Position der/des Games-Beauftragten in der Stadtverwaltung ergän-
zend zu den branchenbezogenen Aktivitäten bei der KölnBusiness, um die Games-
bezogenen Aktivitäten innerhalb der Stadtverwaltung zu bündeln, Strukturen und Prioritäten 
der Stadt an dem gemeinsamen Ziel auszurichten, Games im Breiten- und Spitzensport und 
entlang der gesamten Wertschöpfungskette in Köln zum Erfolg zu machen. 
 
6. Erarbeitung eines integrierten Konzeptes zwischen dem Kulturdezernat und der 
Stadt-entwicklung zur Förderung einer digitalen Games Kultur, die einen ganzheitlichen An-
satz zum Aufbau der Standortattraktivität und Erhöhung der Glaubwürdigkeit (Street Credibi-
lity) verfolgt, um Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus dem professionellen Umfeld des 
Gamings anzuziehen. Hierbei sollen neben in Punkt III genannten Partnern, die Kreativin-
dustrie (Creative NRW), als auch die Kunsthochschule für Medien (KHM), die Rheinische 
Fachhochschule Köln (RFH) und die KISD eingebunden werden. 
 
Begründung: 
 
Computerspiele sind Innovationstreiber, Wachstumsmarkt und Freizeitbeschäftigung für viele 
Millionen Menschen in Deutschland. Games sind für uns die Schlüsselbranche, um Köln als 
Digitalstandort stark zu machen.  
 
Stand heute hat Köln gerade im Exzellenzbereich besondere Stärken entwickelt, im digitalen 
Breitensport ist Köln Mittelmaß und in der Wertschöpfung durch Softwareentwicklung lässt 
Köln im Games Bereich wichtige Potenziale ungenutzt. 
Die beschriebenen Maßnahmen sind eine Weichenstellung, um Köln zur Games-Hauptstadt 
in Deutschland zu machen. Dabei sind uns die Breitenwirkung von Gaming als Volkssport 
und zentraler Bestandteil der Jugendkultur ebenso wichtig wie die Bedeutung von Games als 
Innovationsmotor und Wirtschaftsfaktor. Games sind ein Wachstumsmarkt und eine Schlüs-
selbranche auf dem Weg zur Digitalstadt Köln. 
 
 
Begründung der Dringlichkeit:

- 3 - 
 
Erfolgt mündlich. 
 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Lino Hammer      gez. Niklas Kienitz 
Fraktionsgeschäftsführer Bündnis 90 / Die Grünen   CDU-Fraktionsgeschäftsführer  
 
 
gez. Lucas Sickmöller 
Volt-Fraktionsgeschäftsführer

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

5173 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/IX/3 
 
 
Vorlagen-Nummer 
AN/1795/2021
Stand: 07.02.2024 
Sachstandsbericht  
Weichenstellungen für den Gaming-Standort Köln 
Beschluss: 
 
Die Verwaltung wird beauftragt, folgende Maßnahmen zur Stärkung des Kölner Gaming-Stan-
dortes umzusetzen. 
 
1. Erarbeitung eines Vorschlags zur Einrichtung eines Jugendzentrums mit Gaming-
Schwerpunkt, das zum Leuchtturm der Jugendarbeit in diesem Bereich wird. Hierbei ist zu 
prüfen, ob existierende Strukturen (bzw. ein bereits existierendes Jugendzentrum) der Stadt 
Köln aufgegriffen und erweitert werden können. Insbesondere ist darauf zu achten, dass die 
Angebote möglichst breit ansprechbar sind, indem u.a. unterschiedlichen Anreize bei unter-
schiedlichen Geschlechtern beachtet werden. Ebenso ist zu prüfen, ob eine breitere Streuung 
von Aktivitäten in verschiedenen Jugendzentren, Schul-AGs, Nachmittagsbetreuungen, etc. 
angeboten werden kann, damit ein gezielter Umgang mit Dosis, Körperhaltung und soziales 
Verhalten geübt werden kann und die Jugendarbeit im Mainstream einen bewussten Umgang 
erreichen kann. 
 
2. Prüfung von Möglichkeiten zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit für eSport-Vereine 
in Köln mit der Bezirksregierung Köln. eSport im Amateurbereich schafft Zusammenhalt in der 
Stadtgesellschaft. Dieses ehrenamtliche Engagement im nichtkommerziellen Bereich möchten 
wir unterstützen. Ebenso ist zu überlegen, wie in Sportvereinen der Leistungsansatz des e-
Sport zu integrieren ist. Die Zusammenarbeit von Leistungssport und eSport ist insbesondere 
im Training der kognitiven und motorischen Fähigkeiten in der Spielesimulation hervorzuhe-
ben. 
 
3. Ausbau der Kölner Strukturen für Firmengründungen im Games-Bereich mit Mitteln der 
Stadt, des Landes und des Bundes. Insbesondere auf Games fokussierte Co-Working-Ange-
bote und Inkubatoren sind ein wichtiges Mittel, um die Games Unternehmen von morgen in 
Köln entstehen zu lassen. Dabei sollte sowohl die Zusammenarbeit mit etablierten Formaten 
und Partnern geprüft werden (z.B. dem Medienkompe-tenzzentrum NRW) als auch die Unter-
stützung mit Bordmitteln der Stadt Köln in Betracht gezogen werden (z.B. die städtische Un-
terstützung bei der Suche nach günstigen Büroflächen). Bei der Förderung von Gaming Unter-
nehmen ist auf die sozialökonomische Struktur zu achten, die die Aspekte des Lernens, der 
Bildung, der Förderung von kognitiven und motorischen Fähigkeiten fördern, im Sinne des 
Social Entrepreneurships. 
 
4. Prüfung von Möglichkeiten, den leistungsorientieren eSport durch Schaffung von Ta-
lentfördermöglichkeiten (auch über Kontakt der Landesregierung) in einer ausgewählten 
Schule der Stadt Köln und durch Ansiedlung eines Leistungszentrums in Köln zu fördern. 
Auch die Möglichkeiten, auf bestehenden Strukturen des Spitzensports in Köln aufzusetzen, 
sollen dabei beleuchtet werden (u.a. Sporthochschule Köln, Olympiastützpunkt Köln). Hierbei

2 
 
ist insbesondere auf Diversität und Inklusion (z.B. durch Auswahl von kompatiblen Controllern, 
die auf inklusive Bedürfnisse eingehen können, ect.)  der Unterstützten und Geförderten zu 
achten, um in der Breite der Gesellschaft zu fördern und nicht ausschließlich bereits etablierte 
Strukturen zu verstärken. Der leistungsorientierte eSport soll für Fairness stehen und Kli-
maneutralität anstreben. 
 
5. Schaffung der Position der/des Games-Beauftragten in der Stadtverwaltung ergän-
zend zu den branchenbezogenen Aktivitäten bei der KölnBusiness, um die Games-bezogenen 
Aktivitäten innerhalb der Stadtverwaltung zu bündeln, Strukturen und Prioritäten der Stadt an 
dem gemeinsamen Ziel auszurichten, Games im Breiten- und Spitzensport und entlang der 
gesamten Wertschöpfungskette in Köln zum Erfolg zu machen. 
 
6. Erarbeitung eines integrierten Konzeptes zwischen dem Kulturdezernat und der Stadt-
entwicklung zur Förderung einer digitalen Games Kultur, die einen ganzheitlichen An-satz 
zum Aufbau der Standortattraktivität und Erhöhung der Glaubwürdigkeit (Street Credibility) 
verfolgt, um Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus dem professionellen Umfeld des Gamings an-
zuziehen. Hierbei sollen neben in Punkt III genannten Partnern, die Kreativindustrie (Creative 
NRW), als auch die Kunsthochschule für Medien (KHM), die Rheinische Fachhochschule Köln 
(RFH) und die KISD eingebunden werden. 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Q1/2024: Unter der Vorlagennummern 0191/2023 (23.01.2023) wurde der Digitalisierungs-
ausschuss durch die Verwaltung über den Sachstand informiert. Ferner wurden in der Vorlage 
0633/2023 (20.04.2023) mündliche Nachfragen zur der Mitteilung beantwortet. 
Ergänzung zu Punkt 3: Zwischenzeitlich hat die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs GmbH 
den Auftrag für die Erstellung eines Betreiberkonzepts für den „Cologne Games-Hub“ ausge-
schrieben und einen Bewerber ausgewählt. Das Konzept befindet sich in der Erstellung und 
soll bis zum Ende des ersten Quartals vorliegen. 
Nächste Schritte: 
Vorlage des Betreiberkonzepts. Im Anschluss Umsetzung zur Errichtung eines Cologne Ga-
mes Hub. 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
Ende Q3/2024

Beratungsverlauf (1)

04.10.2021 Digitalisierungsausschuss
TOP 6.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1795/2021
Typ
Gem. Dringlichkeitsantrag (CDU)
Datum
30.08.2021
Erstellt
30.08.2021 07:59