V/0708/2007
Verlagerung der Bezirksverwaltung Münster-West an den Pantaleonplatz
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Anlage 1
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_2»/63/2RA7 19:08 +432514927722 STADT MS AMT33. 8 5. elsal Amt für Bürgerangelegenheiten 06.09.2007 : . : 492 33 01 Auszug aus der Niederschrift über die 24. Sitzung (öffentlicher Sitzungsteil) der Bezirksvertretung Münster-West am 18.01.2007 Von der CDU-Fraktion und von Herrn Prof Dr. Poll (FDP) lag nachfolgender Antrag vor: CDU-Fraktion und Herr Prof. Dr. Poll (FDP) j A-W/0001/2007 in der Bezirksvertretung Münster-West vom 10.01.2007 Die Bezirksvertretung Münster - West möge beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt 1. ein Konzept für die Verlagerung der Bezirksverwaltung Münster -— West an den Pantaleonplatz zu erarbeiten. Hierbei ist für eine adäquate Unterbringung des Veterinär- und Lebensmittelü- berwachungsamtes in einer anderen städtischen Liegenschaft sowie der ebenfalls im Dienst- gebäude Schelmenstiege untergebrachten Kindergruppe in einer Roxeler Einrichtung (z.B. in der Kinder- und Jugendeinrichtung Roxel - Nord) Sorge zu tragen. 2. weitere flankierende Maßnahmen zur Stärkung des Pantaleonplatzes zu erarbeiten. 3. die Ämterstruktur innerhalb der Stadtverwaltung dergestalt zu optimieren, dass bürgerorientier- te Dienstleistungen in den Bezirksverwaltungen konzentriert werden. In diesem Zusammen- hang ist gleichfalls die Möglichkeit zu schaffen, den Bezirksbeamten der Polizei'im neuen Ge- bäude der Bezirksverwaltung am Pantaleonplatz Diensträume zur Verfügung zu stellen, 4. die durch eine Verlagerung der Bezirksverwaltung Münster - West anfallenden Kosten und Gewinne (z.B. durch eine Veräußerung des Dienstgebäudes Schelmenstiege) detailliert darzu- stellen. Nach einer Aussprache gab Herr Rösmann für die SPD-Fraktion eine Protokollerklärung ab, die dieser Niederschrift als Anlage beigefügt ist. Herr Bleker schloss sich der Protokollerklärung an. Sodann wurde der Antrag einstimmig angenommen.
Anlage 2
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• ! • "# $% •& " • "#!$% '()*+#, #" *)-'.()*+#, #" * '()*+#,/"0!)$)-'.()*+#,/"0$)!# 1 2 3 45632 1753 48997773 2 3 48997773 42 3 Fraktion in der BV West Münster, 10. Januar 2007 An die Bezirksvorsteherin im Stadtbezirk Münster - West Frau Elisabeth Westrup Schelmenstiege 1 48161 Münster Verlagerung der Bezirksverwaltung Münster – West an den Pantaleonplatz Die Bezirksvertretung Münster – West möge beschließen: Die Verwaltung wird beauftragt 1. ein Konzept für die Verlagerung der Bezirksverwaltung Münster – West an den Pantale- onplatz zu erarbeiten. Hierbei ist für eine adäquate Unterbri ngung des Veterinär- und Le- bensmittelüberwachungsamtes in einer anderen städtischen Liegenschaft sowie der ebenfalls im Dienstgebäude Schelmenstiege untergebrachten Kindergruppe in einer Roxeler Einrich- tung (z.B. in der Kinder- und Jugendeinrichtung Roxel - Nord) Sorge zu tragen. 2. weitere flankierende Maßnahmen zur Stärkung des Pantaleonplatzes zu erarbeiten. 3. die Ämterstruktur innerhalb der Stadtverwaltung dergestalt zu optim ieren, dass bürgerorien- tierte Dienstleistungen in den Bezirksverwaltungen konzentriert werde n. In diesem Zusam- menhang ist gleichfalls die Möglichkeit zu schaffen, den Bezirksbea mten der Polizei im neuen Gebäude der Bezirksverwaltung am Pantaleonplatz Diensträume zur Verfügung zu stellen. 4. die durch eine Verlagerung der Bezirksverwaltung Münster – West anfa llenden Kosten und Gewinne (z.B. durch eine Veräußerung des Dienstgebäudes Schelmenstie ge) detailliert dar- zustellen. Begründung: Der Pantaleonplatz in Münster Roxel leidet seit geraumer Zeit an einem langsamen aber kontinuier- lichen Sterben des dort angesiedelten Einzelhandels. Alle Dis kussionen, Debatten und Initiativen von Politik und Verwaltung haben nicht zu dem Ziel geführt, Wirtschaftskra ft in das Zentrum Ro- xels zu ziehen. Gleichzeitig ist festzustellen, dass das Dienstgebäude der Bezirksverwaltung Münster – West an der Schelmenstiege eher in einer Rand- denn in einer Zentrallage angesi edelt ist und dass von den ver- fügbaren knapp 750 m 2 nur etwa 220 m 2 von der Bezirksverwaltung als Bürofläche genutzt werden. Eine Verlagerung der Bezirksverwaltung Münster – West an den Panta leonplatz schlägt somit zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen wird das Serviceangebot für die Bürgerinnen und Bürger in zentraler Lage angesiedelt; die Wahrnehmung der Bezirksverwaltung vor Ort wird damit erhöht, sie ist näher am Bürger; zum anderen erfährt der Pantaleonplatz durch diese Maßnahme eine deutliche Aufwertung, so dass durchaus zu erwarten ist, dass sich synergetisch a uch wieder Einzelhandel an dieser Stelle ansiedeln wird. Um den letztgenannten Effekt weiter zu verstärken, erscheint es m ehr als sinnvoll, möglichst viele bürgerorientierte Serviceleistungen der Stadtverwaltung in den Bezirks verwaltungen anzusiedeln. Exemplarisch sei hier nur die Möglichkeit genannt, Kfz - Zulassunge n in den Bezirksverwaltungen durchzuführen. Es ist in diesem Fall mit Sicherheit zu erwarten, da ss sich in unmittelbarer Nähe ein Betrieb ansiedelt, der u.a. auch die benötigten Nummernschilder herstellt. Unter dem Motto „Bürgerservice aus einer Hand“ lässt sich auch de r Vorschlag zur Unterbringung der Bezirksbeamten der Polizei im neuen Dienstgebäude der Bezirksverwaltung subsumieren. Die Tatsache, dass bei der Umsetzung der hier vorgeschlagenen Maßna hme kein Sitzungssaal für die Bezirksvertretung mehr zur Verfügung steht, ist nur auf den erst en Blick negativ zu bewerten. Bei näherem Hinsehen bietet dieser Umstand die große Chance, die Si tzungen in allen Stadtteilen im Bezirk West durchzuführen. Der interessierte Bürger muss nicht länger zur Politik nach Roxel fahren, sondern die Politik kommt zum Bürger! In Zeiten knapper Kassen darf natürlich der finanzielle Aspekt einer derartigen Maßnahme nicht unberücksichtigt bleiben. Zwar steht zu erwarten, dass durch den Kauf ode r die Anmietung von Räumlichkeiten am Pantaleonplatz Kosten entstehen, denen aber gleich falls Einnahmen aus einer möglichen Veräußerung des Dienstgebäudes Schelmenstiege und Einsparungen aus dem Wegfall der dort anstehenden Sanierungsmaßnahmen entgegenstehen. Eine saubere Kalkula tion von Ausga- ben und Einnahmen ist daher unabdingbar. Insgesamt bietet dieser Antrag in der Gesamtschau entscheidende V orteile, Politik und Verwaltung näher zum Bürger zu bringen und stellt gleichzeitig jenseits von Beil eidskundgebungen und Sonn- tagsreden einen konkreten Schritt in Richtung Belebung des Pantaleonplatzes dar. gezeichnet gezeichnet Ediger, Stähler, Ahrens und Fraktion Prof. Dr. Poll
Beschlussvorlage
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V/0708/2007 DER OBERBÜRGERMEISTER Personal- und Organisationsamt Betrifft Verlagerung der Bezirksverwaltung Münster-West an den Pantaleonplatz Beratungsfolge 20.09.2007 Bezirksvertretung Münster-West Entscheidung Beschlussvorschlag: 1. Sachentscheidung: 1. 1 Der Verlagerung der Bezirksverwaltung West von dem Standort Schelmenstiege 1 zum Pantaleonplatz wird zugestimmt (Prüfauftrag der Bezirksvertretung vom 18.01.2007). 1.2 Die Ausführungen zu Ziffer 2 und 3 des Prüfauftrages werden zur Kenntnis genommen. 2. Kosten/Folgekosten Durch die Neuanmietung entstehen zusätzliche Kosten. Dem steht die Entlastung des städ- tischen Haushaltes durch die Verringerung der Betriebskosten und ggf. die Einnahme durch die Vermarktung des Objektes Schelmenstiege 1 gegenüber. Es wird zur Kenntnis genommen, dass di e Maßnahme unter dem Vorbehalt der Mittelbe- reitstellung durch den Rat im Rahmen der Haushaltssatzung 2008 bzw. der mittelfristigen Ergebnis- und Finanzplanung 2007-2011 steht. Begründung: Anlass Die Bezirksvertretung hat die Verwaltung am 18.01.2007 aufgrund des Antrages der CDU-Fraktion und FDP vom 10.01.2007 (Nr. A-W/0001/2007) beauftragt, die Verlagerung der Bezirksverwaltung sowie flankierende Maßnahmen zu prüfen (Anlage 1 und 2). Beteiligte Stellen innerhalb der Verwaltung Innerhalb der Verwaltung erfolgte die Bearbeitung des o.g. Antrages unter Beteiligung der Ämter: Amt für Gebäudemanagement, Amt für Liegenschaften, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung, citeq, Amt für Bürgerangelegenheiten, Personal- und Organisationsamt. Vorlagen-Nr.: V/0708/2007 Auskunft erteilt: Herr Goerke Ruf: 492 11 00 E-Mail: Goerke@stadt-muenster.de Datum: 05.09.2007 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0708/2007 Zu Ziffer 1.1 der Sachentscheidung: 1. Verlagerung 1.1 Standortfrage Das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung geht in seiner Einschätzung über den künftigen Standort der Bezirksverwaltung Roxel davon aus, dass Gievenbeck heute mit Abstand der einwohnerstärkste Stadtteil im Bezirk West ist. Mit dem Bau des Freiherr von Stein Gymnasiums, dem Zentrum an der Roxeler Str. und auch mit den zusätzlichen Versorgungsange- boten in der Ortsmitte hat Gievenbeck inzwischen zentrale Funktionen für den gesamten Stadtbe- zirk West übernommen. Es wäre daher konsequent, die Bezirksverwaltung nach Gievenbeck zu verlagern. Für eine kon- sequente Umsetzung der raumfunktionalen Entwicklungsziele scheint das Entscheidungsumfeld allerdings noch nicht reif zu sein, insbesondere weil die Bezirksverwaltung in Roxel – infolge ihrer langjährigen Existenz an der Schelmenstiege – zu einem festen Bestanteil des Stadtteilimages geworden ist. Die Bereitstellung des Dienstleistungsangebotes am Standort Schelmenstiege ist jedoch nicht mehr optimal. Aus Bürgersicht ist eine Verlagerung in das Zentrum überfällig. Das bietet auch aus organisatorischer und betriebswirtschaftlicher Sicht Vorteile. Mittel- und langfristig wird jedoch eine Neubewertung hinsichtlich der Lebensschwerpunkte inner- halb des Stadtbezirkes West erforderlich sein. Die Verlagerung zum Pantaleonplatz wird dann ggf nötige Veränderungen nicht blockieren. 1.2 Ermittlung und Zuweisung des Raumkontingentes Die Zuweisung von Raumkontingenten erfolgt unter Beachtung des Grundsatzes der Belegung von Ämtern in städtischen Gebäuden. Für die Bezirksverwaltung West wurde folgendes Raumkontingent festgelegt: Leitung Bezirksverwaltung 1 Raumeinheit (RE) Sekretariat 1 RE Sachbearbeitung mit Beratungsfunktion 1 RE 3 Bedienplätze 1 Großraumbüro Hinzu kommen folgende Funktionsbereiche: Wartezone, Sanitärbereich, Sozialraum Es ergibt sich ein Raumbedarf in der Größe von 150 – 160 qm. Innerhalb dieses Kontingentes wird – nach Absprache mit dem BV-Leiter - auch die Möglichkeit für den Bezirkspolizisten vorgehalten, zu bestimmten Zeiten Bürgersprechstunden abzuhalten. 1.3 Anmietung eines Ladenlokals am Pantaleonplatz Recherchen vor Ort haben ergeben, dass im Bereich des Pantaleonplatzes 2 Ladenlokale zur Neuvermietung anstanden. Eines dieser Ladenlokale war auf Grund der zu geringen Flächengröße für die Unterbringung der Bezirksverwaltung nicht geeignet. Das zweite freie Ladenlokal, in dem vorher der Plusmarkt untergebracht war, schied auf Grund der sehr großen Fläche zunächst für eine Anmietung aus. In Gesprächen mit dem Vermieter konnte jedoch Einigkeit darüber erzielt werden, dass lediglich die für die Unterbringung der Bezirksverwaltung benötigte Fläche angemietet und vom Vermieter - 3 - V/0708/2007 entsprechend den Anforderungen der Stadt hergerichtet wird. Die Restfläche wird anderweitig ge- nutzt. Ein verbindliches Angebot des Vermieters, das exakt den Flächenbedarf der Bezirksverwal- tung abdeckt, liegt dem Amt für Liegenschaften vor. Die Datenanbindung erfolgt entsprechend dem städtischen Standard über anzumietende Verbin- dungen. Die Telefonversorgung wird am neuen Standort sichergestellt (die Rufnummern bleiben erhalten). Der vom Vermieter geforderte Mietzins liegt im Rahmen dessen, was in diesem Bereich für ent- sprechend hergerichteten Büroraum üblicherweise gezahlt wird. Unter Berücksichtigung der bei Aufgabe des Objektes erzielbaren jährlichen Einsparungen ver- bleibt trotz der zusätzlich aufzuwendenden Mietzahlungen für das Ersatzobjekt eine nicht unerheb- liche Einsparung. 2. Unterbringung des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes und der Spiel- gruppe 2.1 Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Für die Unterbringung des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes werden derzeit die Standorte Stühmerweg 8 (Gebäude Gesundheitsamt) und Stadthaus 3 geprüft. An beiden Stand- orten sind derzeit Raumkapazitäten vorhanden und werden nach nutzerspezifischer Herrichtung für die Unterbringung eingesetzt. Eine endgültige Standortentscheidung steht noch aus. Es wird jedoch, eine Unterbringung inner- halb dieses vorhandenen städtischen Bestandes realisiert. 2.2 Unterbringung der Spielgruppe „Zwergengruppe Roxel e.V.“ In dem Gebäude ist derzeit noch vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien die Spielgruppe „Zwergengruppe Roxel e.V.“ untergebracht (zwei Gruppen). Die Betreuung erfolgt jeweils an zwei Vormittagen in der Woche. Bei Aufgabe des Gebäudes müssten für die Spielgruppen ggf. Ersatz gefunden werden. Dem Fachamt ist der Sachverhalt bekannt. Ein entsprechender Einsatz wird derzeit in Roxel gesucht. 3. Vermarktung des Gebäudes Schelmenstiege 1 Die Aufgabe des Gebäudes Schelmenstiege 1 eröffnet die Möglichkeit, städtische Flächen dauer- haft zu reduzieren. Gemäß Ratsbeschluss sind st ädtische Liegenschaften, die nicht mehr zwin- gend für städtische Zwecke benötigt werden, in der Regel öffentlich auszuschreiben (Höchstge- botsverfahren). Auf Grund der Lage und des Grundstückszuschnittes wird die Vermarktungsmög- lichkeit als gut eingeschätzt. Angaben über den zu erzielenden Verkaufserlös können abhängig vom Ergebnis der Ausschreibungsverfahren derzeit nicht gemacht werden. 4. Kostendarstellung Das Amt für Gebäudemanagement legt für den Betrieb des Gebäudes Schelmenstiege 1 folgende Kosten zugrunde: - 4 - V/0708/2007 Die jährliche Belastung beläuft sich auf 80 060,60 €. Im Falle einer Veräußerung des Gebäudes Schelmenstiege entsteht eine jährliche Ersparnis von 68 228,60 € ( Kosten abzüglich Anteil für Verwaltungsgemeinkosten in Höhe von 11 832,00 €). Dem gegenüber stehen die Anmietungskosten für eine Fläche von ca. 150 – 160 qm. Bei dieser Größenordnung ist sicher davon auszugehen, dass die „ersparten“ Betriebskosten höher sind als der Anmietungsaufwand. Zu Ziffer 1.2 der Sachentscheidung: 1. Flankierende Maßnahmen zur Stärkung des Pantaleonplatzes Das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung schätzt die Situation am Pantale- onplatz wie folgt ein: Zur Stärkung des Stadtteilzentrums rund um den Pantaleonplatz sind in den vergangenen Jahren erhebliche Anstrengungen durch die Stadt unternommen worden. Um eine strukturelle Verbesse- rung der Angebotssituation im Einzelhandel herbeizuführen, wurden an der Wulfertstraße und an der Schulte-Hermann-Straße Standorte für einen Lebensmitteldiscounter und einen Lebensmittel- Vollsortimenter planungsrechtlich und liegenschaftlich vorbereitet. Der Discounter ist realisiert und der Vollsortimenter wird zurzeit gebaut. Solange das Angebot der Lebensmittelversorgung im Zentrum noch nicht vollständig ist, müssen die Roxeler Bewohner ihren Bedarf zwangsläufig an anderer Stelle ergänzen. Dies wird sich je- doch mit der Fertigstellung des Lebensmittel-Vollsortimenters grundlegend ändern. Es ist davon auszugehen, dass mit dem breiteren Angebot für die tägliche Versorgung das Stadtteilzentrum deutlich stärker frequentiert wird und dadurch die Ansiedlungsvoraussetzungen für den Fachein- zelhandel und für Dienstleister deutlich günstiger darstellen. Unabhängig von den strukturellen Verbesserungen sind flankierende gestalterische Maßnahmen denkbar. Die Initiativgruppe Forum Roxel hat hierzu bereits Vorschläge erarbeitet. Sie umfassen die Begrünung des Platzes, die Lichtgestaltung und die Möblierung des Platzes. Die vorgeschla- genen Maßnahmen werden im Einzelnen, im Rahmen eines Gesamtkonzeptes für den Pantale- onplatz, unter Berücksichtigung seiner vielfältigen Nutzungsanforderungen geprüft werden. 2. Bürgerorientierte Dienstleistungen Die Verwaltung hat aktuell das Dienstleistungsangebot in der Bezirksverwaltung eingehend unter- sucht. Danach soll es zu keiner Einschränkung des Dienstleistungsangebotes in den Bezirksver- - 5 - V/0708/2007 waltungen kommen. Vielmehr werden erste Schritte unternommen, um den Bürgerservice – unter Berücksichtigung der aktuellen Haushaltslage – bürgerfreundlicher und effizienter zu gestalten. Das Antragsanliegen, durch Veränderungen in der Ämterstruktur bürgerorientierte Leistungen stär- ker zu konzentrieren, kann nur mittelfristig geprüft und ggf. umgesetzt werden. Bei den organisato- rischen und technischen Rahmenbedingungen ist das zurzeit nicht wirtschaftlich darstellbar. In Vertretung gez. Dr. Heinrichs 2 Anlagen
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungOrte (5)
- Roxeler Straße
- Wulfertstraße
- Schulte-Hermann-Straße
- Stühmerweg 8
- Schelmenstiege 1
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0708/2007
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 05.09.2007
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37