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V/0814/2006

Antrag der CDU-Fraktion und der FDP-Fraktion an den Rat Nr. A-R/0035/2006 vom 01.09.2006

Vorlage 11.10.2006

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Nächste Beratung: Hauptausschuss, Sitzung am 08.11.2006, TOP 2.5

Beschlussvorlage

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Antrag der Fraktionen der CDU und FDP an den Rat Nr. A-R/0035/2006

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Beschlussvorlage

2431 Zeichen

V/0814/2006 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Antrag der CDU-Fraktion und der FDP-Fraktion an den Rat Nr. A-R/0035/2006 vom 01.09.2006 
"Gesamtkonzept zur Ferienbetreuung in Münster" 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
08.11.2006 Hauptausschuss Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
Sachentscheidung: 
 
Der Antrag der CDU-Fraktion und der FDP-Fraktion Nr. A-R/0035/2006 vom 01.09.2006 „Gesamt-
konzept zur Ferienbetreuung in Münster – vielfältige Angebote für Grundschulkinder transparent 
bündeln und verlässliche Rahmenbedingungen schaffen“ (Anlage) wird zur weiteren Beratung an 
die Ausschüsse für Kinder, Jugendliche und Familien und für Schule und Weiterbildung verwiesen. 
 
 
Kosten/Folgekosten 
 
entfällt 
 
Finanzierung/Mittelbereitstellung 
 
entfällt 
 
 
Begründung: 
 
Der Antrag der CDU- und FDP-Ratsfraktionen sieht vor, ein Gesamtkonzept zur Ferienbetreuung 
zu erarbeiten.  Ziel soll sein, allen Grundschulkindern eine Ferienbetreuung anbieten zu können, 
die von einer Vielzahl von Einrichtungen und Institutionen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt 
wird. Dabei sollen die bestehenden Systeme der Betreuung (Ferienbetreuung im Rahmen der of-
fenen Ganztagsschule und Ferienbetreuung freier Träger und Verbände) zusammengeführt wer-
den. 
 
Das zu erarbeitende Konzept soll eine frühzeitige Information der Eltern und Erziehungsberechtig-
ten über alle Ferienbetreuungsangebote, ein einheitliches verbindliches Anmeldeverfahren und die 
Flexibilisierung der Betreuungszeiten einschließen. Ziel ist, Eltern und Erziehungsberechtigten eine 
Vorlagen-Nr.: 
V/0814/2006 
Auskunft erteilt: 
Herr  Fuchs 
Ruf: 
492 58 94 
E-Mail: 
FuchsT@stadt-muenster.de  
Datum: 
11.10.2006 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0814/2006 
dem Bedarf angepasste Betreuung anzubieten und gleichzeitig für die Angebotsträger eine umfas-
sende Planungssicherheit zu gewährleisten. 
 
Die Verwaltung wird dem Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien und dem Ausschuss für 
Schule und Weiterbildung in einer der nächsten Sitzungsketten ein Gesamtkonzept zur Ferien-
betreuung zur Beratung vorlegen. 
 
 
I.V. 
 
 
 
Gez. 
Dr. Klein 
 
 
Anlagen: 
 
Antrag der CDU-Fraktion und FDP-Fraktion an den Rat Nr. A-R/0035/2006 „Gesamtkonzept zur 
Ferienbetreuung in Münster – vielfältige Angebote für Grundschulkinder transparent bündeln und 
verlässliche Rahmenbedingungen schaffen“

Antrag der Fraktionen der CDU und FDP an den Rat Nr. A-R/0035/2006

3896 Zeichen

CDU-Fraktion und FDP-Fraktion          Antrag Nr. A-R/0035/2006   
im Rat der Stadt Münster 
 
 
 
    
 
 
RATSFRAKT ION  
Münster, den 1. September 2006 
 
 
Antrag 
 
 
Gesamtkonzept zur Ferienbetreuung in Münster – 
Vielfältige Angebote für Grundschulkinder transparent bündeln 
und verlässliche Rahmenbedingungen schaffen 
 
 
Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: 
 
Die Verwaltung erarbeitet ein Gesamtkonzept zur Fer ienbetreuung, das sich an alle Schülerinnen 
und Schüler der münsterischen Grundschulen richtet.  Ziel dieses Gesamtkonzeptes ist es, allen 
Grundschulkindern eine interessante und abwechslung sreiche Ferienbetreuung zu bieten, die so- 
wohl in Schulen als auch in Kooperation mit Jugendz entren, Vereinen, Verbänden, Einrichtungen 
und Kirchengemeinden angeboten wird. 
 
Um zu gewährleisten, dass alle Grundschulkinder rec htzeitig über diese Angebote informiert wer- 
den und danach ihre Wahl ausrichten können, gleichz eitig aber auch sämtliche Angebotspartner 
der Ferienbetreuung eine ausreichende Planungssicherheit haben, wird die Verwaltung beauftragt 
 
 frühzeitig jeweils vor den Oster-, Sommer- und Her bstferien ein umfangreiches Gesamtan- 
gebot zur Ferienbetreuung für alle Kinder zu erarbeiten und bekannt zu machen 
 ein für die Eltern verbindliches Anmeldeverfahren einzuführen  
 das Gesamtkonzept zur Ferienbetreuung so zu gestal ten, dass die Angebote der freien 
Träger und Vereine auch für die Kinder der Offenen Ganztagsschule geöffnet werden 
 die Möglichkeit zu eröffnen, an Angeboten zeitlich  abgestuft und bedarfsgerecht nur halb- 
tags teilzunehmen, wenn die Eltern dieses wünschen 
 
Zusätzlich entstehende Kosten sind durch Elternbeiträge zu finanzieren. 
  
 
Begründung: 
 
Berufstätigen Eltern ist es aufgrund ihres begrenzt en Jahresurlaubs in der Regel nicht möglich, 
ihre Kinder während der gesamten Ferienzeit selbst zu betreuen. Sie benötigen deshalb verlässli- 
che und bedarfsgerechte Ferienbetreuungsangebote. 
 
In Münster gibt es bereits ein umfangreiches, bisla ng jedoch nicht ausreichend vernetztes Ferien- 
angebot, das sowohl vom Kinderbüro der Stadt als au ch von verschiedenen freien Trägern, Ver- 
bänden und Vereinen sowie von den Offenen Ganztagsg rundschulen organisiert wird. Alle Kinder, 
die an der Offenen Ganztagsschule teilnehmen, haben  bereits Anspruch auf ein sechswöchiges 
Ferienbetreuungsangebot pro Schuljahr. Die Eltern d erjenigen Kinder, die durch Ihre Beiträge ei- 
nen Anspruch auf diese Ferienbetreuung erworben hab en, wünschen sich jedoch häufig eine grö- 
ßere Wahlfreiheit bei den Ferienbetreuungsangeboten . Diejenigen Eltern, deren Kinder nicht an 
der Offenen Ganztagsgrundschule teilnehmen, müssen sich hingegen zum Teil von Jahr zu Jahr 
erneut in Eigenregie nach geeigneten Angeboten zur Ferienbetreuung umschauen.

Ziel eines Gesamtkonzeptes zur Ferienbetreuung in M ünster ist es daher, alle Angebote im ge- 
samten Stadtgebiet rechtzeitig zu einem transparent en Angebotspaket zu bündeln, so dass Eltern 
und Grundschulkinder frühzeitig einen Überblick übe r die Angebote erhalten und ausreichend Zeit 
zur Auswahl haben. 
 
Welche Angebote letztlich zustande kommen, entscheiden Eltern und Kinder über ihre verbindliche 
Anmeldung. Dieses verbindliche Anmeldeverfahren sch afft verlässliche Rahmenbedingungen und 
eine ausreichende Planungssicherheit für die Angebo tspartner der Ferienbetreuung und verhindert 
Angebote, die erst von den Partnern kostenintensiv durch ehrenamtliche Kräfte vorbereitet werden, 
aber anschließend mangels Interesse nicht zustande kommen. Nicht zuletzt ist auch eine weitere 
Qualitätssteigerung zu erwarten; denn die Anmeldung en entscheiden über das Zustandekommen 
eines Projektes und nicht mehr die bloße Anbindung an eine Schule.  
 
 
gez. Heinz-Dieter Sellenriek    gez. Carola Möllema nn-Appelhoff  
CDU-Fraktion      FDP-Fraktion

Beratungsverlauf (1)

08.11.2006 Hauptausschuss
TOP 2.5 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0814/2006
Typ
Vorlage
Datum
11.10.2006
Erstellt
06.10.2020 14:37