AN/0896/2025
Attraktivierung des Wochenmarktes in Zollstock
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Gem. Antrag nach § 3 (SPD BV2)
2890 Zeichen
SPD-Fraktion Frau Faßbender (Die Linke) Herr Bezirksbürgermeister Frau Oberbürgermeisterin Manfred Giesen Henriette Reker Industriestr. 161 – Haus 1 Hist. Rathaus 50999 Köln 50667 Köln Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0896/2025 Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 30.06.2025 Attraktivierung des Wochenmarktes in Zollstock Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Fraktion der SPD sowie die Einzelmandatsträgerin Frau Faßbender (Die Linke) bitten den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen am 30.06.2025 zu setzen: Die Bezirksvertretung Rodenkirchen bittet die Verwaltung der Stadt Köln, zur Attrakti- vierung des Wochenmarktes in Zollstock ein umfassendes Konzept zu erarbeiten. Ziel ist es, den Markt als lebendigen Ort der Nahversorgung und des sozialen Austauschs zu stärken und die Besucherfrequenz zu erhöhen. Das Konzept soll insbesondere folgende Maßnahmen prüfen und – soweit umsetzbar – vorschlagen: 1. Vorübergehender Verzicht auf Standgebühren, um neue Händler*innen zu gewin- nen und eine Angebotsausweitung zu ermöglichen, etwa im Bereich frische Le- bensmittel, Feinkost, Blumen, Kunsthandwerk oder regionale Produkte. 2. Entwicklung einer zielgerichteten Marketingkampagne, um die Bekanntheit des Wochenmarktes im Stadtteil und darüber hinaus zu steigern. Diese könnte beinhalten: o Kennenlern-Gutscheine oder Rabatte für Neukundinnen und -kunden in Zusammenarbeit mit den Markthändlern*innen o Stempel- oder Bonuskarten für Stammkundschaft o Aktionen mit Schulen, Kitas oder Senior*innengruppen - 2 - 3. Nutzung moderner Kommunikationskanäle, insbesondere Social Media, um insbe- sondere jüngere Zielgruppen anzusprechen und regelmäßig über Markttermine, Angebote und Aktionen zu informieren. Begründung: Der Wochenmarkt am Gottesweg in Zollstock verfügt über großes Potenzial als Treffpunkt im Veedel. Aktuell ist jedoch eine sinkende Händlerzahl sowie eine rückläufige Besucherfre- quenz zu beobachten. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, braucht es gezielte Maß- nahmen, die sowohl das Angebot auf dem Markt erweitern als auch neue Kundengruppen erschließen. Ein vorübergehender Verzicht auf Standgebühren kann die wirtschaftliche Schwelle für neue Anbieter*innen senken und damit zur Belebung des Marktes beitragen. Gleichzeitig ist eine stärkere öffentliche Wahrnehmung entscheidend. Die vorgeschlagenen Marketingmaßnah- men und digitalen Kommunikationswege bieten kosteneffiziente Mittel, insbesondere auch junge Menschen anzusprechen und langfristig für den Wochenmarkt zu begeistern. Der Wochenmarkt ist nicht nur Nahversorger, sondern auch sozialer Ort, der das Leben im Stadtteil mitprägt. Diese Qualität gilt es aktiv zu fördern und zu erhalten. gez. Dr. Jörg Klusemann gez. Isis Faßbender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0896/2025
- Typ
- Gem. Antrag nach § 3 BV2 (SPD)
- Datum
- 15.06.2025
- Erstellt
- 15.06.2025 16:25