A-R/0012/2009
Kindertagespflege angemessen ausstatten
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Originalantrag
2759 Zeichen
Antrag an den Rat Nr. A-R/0012/2009 1 Der Rat der Stadt Münster möge beschließen: 1. Die Verwaltung erstellt ein Finanzierungskonzept für Tagespflegepersonen mit dem Ziel, eine den Anforderungen gerecht werdende Vergütung anbieten zu können und diese Aufgabe attraktiv zu machen. Die Grundstufe soll bei 2,50 € pro Kind/pro Stunde liegen und je nach Qualifizierungsgrad weitere Stufen so- wie die Möglichkeit eines „Bewährungsaufstiegs“ nach einer bestimmten Anzahl von Jahren und Fortbildungen enthalten. 2. Die Verwaltung setzt sich in den überörtlichen G remien dafür ein, dass mehr Bundes- und Landesmittel zur Verfügung gestellt werden. Begründung: Mit dem Antrag wird das Anliegen verfolgt, die Kindertagespflege so gut auszustat- ten, dass sie gleichberechtigt neben den Kindertageseinrichtungen ihren Betreu- ungs-, Bildungs- und Erziehungsauftrag erfüllen kann. Dazu bedarf es eines Konzeptes, dass berücksichtigt, welche Erfahrungen es mit der Kindertagespflege in Münster gibt, z.B. im Hinblick auf • Wie viele Tagespflegepersonen haben dauerhaft, z.B . länger als 5 Jahre die Tätigkeit ausgeübt • Wie viele Tagespflegeverhältnisse wurden abgebrochen • Welchen Qualifikationsgrad haben die Tagespflegepe rsonen erworben etc. • Wie kann eine Vergütung aussehen, die der Qualifik ation, den Anforderun- gen und der Bewährung entspricht. Die u3 Betreuung soll bis 2013 massiv ausgebaut werden; d.h. die Stadt Münster ist auf die Tagespflegepersonen angewiesen und muss für diese Aufgabe werben. Das ist nur möglich, wenn durch die Vergütung auch die Wertschätzung für diese wichtige Aufgabe, Kinder zu erziehen, zu bilden und zu betreuen deutlich wird. Bündnis 90/Die Grünen/GAL Ratsfraktion Münster Bremer Str. 54 48155 Münster Fon 0251 / 8 99 58 10 Fax 0251 / 8 99 58 15 gruene.ratsfraktion@muenster.de www.gruene -muenster.de Ratsantrag „Kindertagespflege angemessen aus- statten“ 25.03.2009 2 Das Hauptproblem an dem ehrgeizigen Plan von Familienministerin von der Leyen, die Kinderbetreuung bis 2013 massiv auszubauen ist nämlich, dass dieses Vorha- ben katastrophal unterfinanziert ist. Auch wenn nicht alles, was auf Bundesebene „verbockt“ wird, kommunal ausgegli- chen werden kann – so ist die Stadt Münster in diesem Bereich immer vorbildlich gewesen. Mit einem reinen Ausgleich der Mehrbelastung wird sie höchstens Mit- telmaß sein. gez. Jutta Möllers gez. Helga Bennink gez. Wilhelm Breitenbach gez. Dr. Brigitte Hasenjürgen gez. Manfred Kehr gez. Hery Klas gez. Maria Klein-Schmeink gez. Karina Kuschewski gez. Jörn Möltgen gez. Carsten Peters gez. Tim Rohleder gez. Ilse Schleef gez. Dr. Rita Stein-Redent gez. Brigitte von Schoenebeck
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Bremer Straße 54
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Details
- Vorlagen-Nr.
- A-R/0012/2009
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 15.04.2009
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37