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AN/1489/2025

Sicherstellung der Ausstellung zum rechtsradikalen Nagelbombenanschlag in der Keupstraße

Gem. Dringlichkeitsantrag (Rat) 16.12.2025

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 16.12.2025, TOP 3.3

Gem. Dringlichkeitsantrag nach § 12 (Rat)

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Gem. Dringlichkeitsantrag nach § 12 (Rat)

2101 Zeichen

SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Köln 
FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln 
Einzelmandatsträger Peter Jüde, GUT & KLIMA FREUNDE 
 
 
An den Oberbürgermeister 
Herr Torsten Burmester 
 
 
 
Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 16.12.2025 
 
AN/1489/2025 
 
Dringlichkeitsantrag gem. § 12 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Rat 16.12.2025 
 
Sicherstellung der Ausstellung zum rechtsradikalen Nagelbombenanschlag in der 
Keupstraße 
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Burmester, 
die Antragsteller bitten Sie, folgenden Dringlichkeitsantrag auf die Tagesordnung der Ratssit-
zung am 16.12.2025 zu setzen.  
 
Beschluss: 
Die Anmietung der Räume für die Ausstellung „Von der Nagelbombe bis zum Mahnmal – 21 
Jahre DANACH“ der Initiative „Keupstraße ist überall“ in der Schanzenstrasse 22 wird auch 
für 2026 gesichert. 
Dafür erhält die Initiative „Keupstraße ist überall“ einen zweckgebundenen Zuschuss von 
40.000 Euro. 
Die Finanzierung erfolgt über die Produktgruppe 1601 Allgemeine Finanzwirtschaft, Mehrein-
nahmen Aufwandssteuern, hier: Kulturförderabgabe. 
Die Verwaltung führt außerdem Gespräche auf Landesebene, um das Land NRW für eine 
Kofinanzierung zu gewinnen. 
 
Begründung: 
Mit dem Auslaufen der Finanzierung aus Bundes- und Stiftungsmitteln steht die Ausstellung 
vor dem Aus, wenn für 2026 keine Anschlussfinanzierung bereitgestellt werden kann. Der 
Rat hat mehrfach seinen Willen bekräftigt, ein würdiges Erinnern an den rechtsextremisti-
schen Nagelbombenanschlag durch die Errichtung eines Mahnmals zu ermöglichen. So-
lange das Mahnmal nicht steht, schließt die Ausstellung eine Lücke.

- 2 - 
 
Begründung der Dringlichkeit: 
Da die Mietzahlungen für die Ausstellungsräume weiterlaufen müssen, ist ein Beschluss 
noch im Jahr 2025 nötig. 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
Gez.  
Thomas Breustedt 
SPD-Fraktionsgeschäftsführer 
Gez. 
Hans Günter Bell 
Fraktionsgeschäftsführer Die Linke 
 
 
Gez. 
Ulrich Breite 
FDP/KSG-Fraktionsgeschäftsführer 
 
 
Gez. 
Peter Jüde 
Einzelmandatsträger 
GUT & KLIMA FREUNDE

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

4903 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/VII 
 
 
Vorlagen-Nummer 
AN/1489/2025
Stand: 11.05.2026 
Sachstandsbericht  
Sicherstellung der Ausstellung zum rechtsradikalen Nagelbombenanschlag in der 
Keupstraße 
Beschluss: (An dieser Stelle wird der vom Entscheidungsgremium gefasste Beschluss durch 
die Schriftführung hinterlegt.) 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
 
Mit der Umsetzung des Dringlichkeitsantrags AN/1489/2025 vom 16.12.2025 "Sicherstellung 
der Ausstellung zum rechtsradikalen Nagelbombenanschlag in der Keupstraße" ist die Ver-
waltung auch ihrem Auftrag aus dem AN/0604/2025 vom 20.05.2025 "Unterstützung bei der 
Raumsuche für die Ausstellung „Von der Nagelbombe bis zum Mahnmal – 20 Jahre danach“ 
der Initiative 'Keupstraße ist überall'" nachgekommen. In beiden Beschlüssen wird die Verwal-
tung zudem beauftragt, "Gespräche auf Landesebene [zu führen], um das Land NRW für eine 
Kofinanzierung zu gewinnen" (AN/1489/2025) bzw. darzustellen, „welche Möglichkeiten einer 
projektbezogenen oder strukturellen Förderung" genutzt werden können. 
 
Das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln war in Gesprächen mit dem Amt für Integra-
tion und Vielfalt sowie dem Land NRW, um eine mögliche Unterstützung für die Ausstellung 
"Von der Nagelbombe bis zum Mahnmal" zu eruieren. Im Ministerium für Bildung und Schule 
des Landes NRW gibt es derzeit keine Möglichkeiten einer Unterstützung der in Rede stehen-
den Ausstellung. Das für Förderungen im Themenfeld Rechtsextremismus / Erinnerungskultur 
zuständige Demokratiezentrum NRW beim Landtag Nordrhein-Westfalen sieht derzeit eben-
falls keine Möglichkeit einer projektbezogenen oder strukturellen Förderung der Ausstellung. 
Auch über den Bereich Kultur werden keine Finanzierungsmöglichkeiten gesehen. Das Land 
verweist jedoch auf die Fördermöglichkeiten durch das Programm "NRWeltoffen", das in Köln 
über das Amt für Integration und Vielfalt koordiniert wird, sowie die "Partnerschaft für Demo-
kratie", die das Amt für Kinder, Jugend und Familie gemeinsam mit der AWO Köln koordiniert. 
Zu allen Fördermöglichkeiten werden im Internet durch die Stadt Köln umfassende Informatio-
nen bereitgestellt. 
 
Das Amt für Schulentwicklung verweist darauf, dass die Frage nach Unterstützung in Form 
einer Bereitstellung von Räumen im Vorfeld des Prüfauftrages aus der Sitzung des Ausschus-
ses Kunst und Kultur vom 20.05.2025 bereits Gegenstand der Prüfung bei Dezernat VII war. 
Leider stehen den städtischen Kultureinrichtungen nach Rückmeldung des Dezernates keine 
Flächen für die o. g. Wanderausstellung zur Verfügung; daher wurde der Prüfauftrag nunmehr

2 
 
erweitert auf die Schulen und soziokulturellen Zentren. 
 
Da weder der Raumbedarf noch die weiteren Anforderungen an die Ausstellung bekannt wa-
ren und die Ausstellung derzeit in Räumlichkeiten auf der Schanzenstraße in Köln-Mülheim 
untergebracht ist, konnte zunächst die Gelegenheit genutzt werden, die Ausstellung vor Ort zu 
besuchen und in Augenschein zu nehmen. Die Ausstellung ist sehr umfangreich und vielfältig, 
beinhaltet ein kleines „Kino“, große Fotoleinwände, Monitore, Arbeitstische mit Monitoren, an 
denen sich Schüler/innen und Lehrkräfte mit den Inhalten thematisch beschäftigen können, 
Räumlichkeiten, in denen Audionachrichten und Zeugenaussagen angehört werden können 
und eigene Beiträge aufgenommen werden können, aber auch Räumlichkeiten, in denen 4-
Augen-Gespräche geführt werden können. Insofern kommen für diese Ausstellung aufgrund 
des Platzbedarfes allenfalls Aulen oder Festräume in Betracht. 
 
Laut Rückmeldung aus den Bürgerhäusern/-zentren besteht zwar grundsätzlich ein großes 
Interesse an der Ausstellung. Leider verfügt jedoch keines der Bürgerhäuser/-zentren über ein 
ausreichendes Platzangebot, um die Ausstellung aufzunehmen und zu präsentieren. Entspre-
chendes kann für die städtischen Schulen angenommen werden. Auch kann hier eine ent-
sprechende Organisation/Vermietung nicht über das Amt für Schulentwicklung hergeleitet 
werden. Denkbar wäre allenfalls eine individuelle Absprache im Rahmen eines Projektes oder 
einer Kooperation unmittelbar zwischen Schulen und der Initiative selbst. In diesem Zusam-
menhang wird allerdings auch darauf hingewiesen, dass die Initiative „Keupstraße ist überall“ 
selbst eine Wanderausstellung grundsätzlich ausschließt bzw. ablehnt. Der Grund dafür ist 
neben dem erheblichen Umfang der Ausstellung, dass Originalexponate wie z.B. ein Stuhl aus 
dem Friseurgeschäft der Keupstraße, vor dem die Nagelbombe im Jahr 2004 detoniert ist, 
ausgestellt werden. Es handelt sich um Einzelstücke, die nicht ersetzbar sind. Es besteht in-
sofern die berechtigte Sorge, dass Einzelexponate mehrere Umzüge nicht unbeschadet über-
stehen könnten und damit dauerhaft verloren gehen.  
 
Nächste Schritte: 
/ 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
/

Beratungsverlauf (1)

16.12.2025 Rat
TOP 3.3 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

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Details

Aktenzeichen
AN/1489/2025
Typ
Gem. Dringlichkeitsantrag (Rat)
Datum
16.12.2025
Erstellt
16.12.2025 11:17