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0521/2022

Ungünstige Ampelschaltungen für Fußgänger und Radfahrer auf der Rheinuferstraße

Beantwortung einer Anfrage (BV) 25.02.2022

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen), Sitzung am 07.03.2022, TOP 7.3.8.1

Beantwortung einer Anfrage (BV)

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Beantwortung einer Anfrage (BV)

3174 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/64 
 
Vorlagen-Nummer 
 0521/2022 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 07.03.2022 
 
Ungünstige Ampelschaltungen für Fußgänger und Radfahrer auf der Rheinuferstraße 
hier: Anfrage der CDU-Fraktion in der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen am 
31.01.2022, TOP 7.2.8 (AN/0192/2022) 
Die CDU-Fraktion bittet um Beantwortung folgender Fragen: 
 
 
Frage 1: 
„Wurde eine Synchronisation dieser Ampelanlage mit der Querung an der Schönhauser Straße – ma-
ximale Rotphase für die Querung dauert 80 Sekunden - geprüft und wenn ja, was waren die Gründe, 
diese Synchronisation nicht umzusetzen? 
 
Frage 2: 
Wie können die ebenfalls sehr langen Wartezeiten für Fußgänger und Radfahrer an der Einmündung 
der Straße „An der Alteburger Mühle“ auf die Straße „Oberländer Ufer“ reduziert werden? Ist eine 
Synchronisation mit der Querung an der Schönhauser Straße möglich? 
 
Frage 3: 
Wie ist die Situation an den übrigen Querungen zwischen Südbrücke und Rodenkirchener Brücken?“ 
 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Zu 1: 
Die Lichtsignalanlagen (LSA) auf der Rheinuferstraße sind für den motorisierten Individualverkehr 
(MIV) koordiniert geschaltet, um Lärm- und Schadstoffimmissionen möglichst gering zu halten. Dabei 
sollen querende Fuß- und Radverkehre nicht mit unzumutbaren Wartezeiten gestraft werden. Die 
Wartezeiten für querende Verkehre sind abhängig von mehreren Faktoren wie Dichte des auf der 
Rheinuferstraße fließenden Verkehrs, Schutzzeiten und notwendige Freigabezeiten für den MIV aus 
den Nebenstraßen. Eine Pauschalisierung der Wartezeiten zu anderen LSA kann nicht vorgenommen 
werden, da diese immer Knotenpunktspezifisch sind.  
 
Die Lichtsignalanlage Gustav-Heinemann-Ufer/Tacitusstraße wurde im Sommer 2021 signaltechnisch 
überarbeitet. Dabei wurden insbesondere die Belange der das Rheinufer querenden zu Fuß Gehen-
den betrachtet. So wurde unter anderem die Grünzeit verlängert und die Wartezeit verkürzt. Diese 
Steuerung wurde am 02.09.2021 in Betrieb genommen. In der Folgezeit wurden immer wieder stich-
probenartige Prüfungen im Hinblick auf die Wartezeit vorgenommen. Die Wartezeiten lagen immer im 
vertretbaren Rahmen. Um Störungen oder sonstige Einflüsse auszuschließen, wurde die Anlage am 
25.01.2022 nochmals überprüft. Dabei wurden mehrere Messungen durchgeführt. Die Wartezeiten für 
zu Fuß Gehende lagen zwischen fünf und 52 Sekunden, der Mittelwert liegt bei 40 Sekunden. Diese 
Wartezeiten liegen im vertretbaren Rahmen.

2 
 
 
Zu 2: 
Die Wartezeiten wurden bei einem Ortstermin auch an der LSA Gustav-Heinemann-Ufer/An der Alte-
burger Mühle gemessen. Diese lagen im Mittel bei 45 Sekunden. Auch dies ist ein vertretbarer und 
zumutbarer Wert. Eine Reduzierung der Wartezeiten hätte starke Einbußen in den Grünzeiten für den 
Verkehr auf der Rheinuferstraße zur Folge, verbunden mit den bereits erwähnten Lärm- und Schad-
stoffimmissionen.  
 
 
Zu 3: 
Die Wartezeiten an den signalisierten Knotenpunkten entlang dieses Teils der Rheinuferstraße liegen 
in etwa in ähnlichen Bereichen.

Beratungsverlauf (1)

07.03.2022 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 7.3.8.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0521/2022
Typ
Beantwortung einer Anfrage (BV)
Datum
25.02.2022
Erstellt
11.02.2022 12:36