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Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion: Linie 7
Antrag nach § 12 (Dringlichkeitsantrag) AN/0721/2019 vom 17.05.2019
Stand: Am 16.05.2019 in der Bezirksvertretung 7 (Porz) ungeändert beschlossen.
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2019-05-13 BV-DAntrag Linie 7
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Gleichlautend: Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Rathaus 50667 Köln Herrn Bezirksbürgermeister Henk van Benthem Friedrich-Ebert-Ufer 64-70 51143 Köln SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Porz Friedrich-Ebert-Ufer 64 -70 51143 Köln -Porz fon 0221. 221 97303 fax 0221. 221 97304 mail SPD-BV7@stadt -koeln.de web www.porzspd.de Köln-Porz, 13.05.2019 Dringlichkeitsantrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Porz am 16.05.2019 zur gemeinsamen Behandlung mit TOP 10.2.14 hier: Verlängerung der Linie 7 bis Lülsdorf Die Bezirksvertretung Porz bittet den Verkehrsausschuss, die Verwaltung zu beauftra- gen, die Verlängerung der Linie 7 von Zündorf nach Lülsdorf zusätzlich zu einer mögli- chen Rheinquerung zu planen und baulich umzusetzen. Die Umsetzung soll auch e r- folgen, wenn der Mehrnutzen geringer ist als die zusätzlichen Investitionskosten und die Finanzierung somit alleine durch kommunale Mittel erforderlich wäre. Hintergrund ist die Aussage in TOP 10.2.14, Anlage 1, Seite 3, fünfter Spiegelstrich. Hier heißt es: „Bei einer Verlängerung der Linie 7 von Zündorf nach Lülsdorf zusätzlich zur Rheinquerung wäre der Mehrnutzen voraussichtlich ebenfalls geringer als die zu- sätzlichen Investitionskosten.“ Dies ist aus bezirklicher Sicht nicht nachvollziehbar. Die Verlängerung dient dazu, den ÖPNV im Porzer Süden deutlich zu verbessern. An der Haltestelle Lülsdorf könnten die Nieder- und Hochflursysteme an Umsteigebahnhö- fen aneinander geführt werden. Deutlich schneller als bisher wird es damit möglich, beispielsweise von Porz nach W esseling oder Rodenkirchen zu gelangen. Dies wiede- rum entlastet die Linie 7, die bereits heute zu Spitzenzeiten überfüllt ist und für die es auf lange Sicht weder Langzüge noch einen 5-Minuten-Takt geben wird. Begründung: Nach dem Beschluss des Stadtrates zur Ost-West-Achse wird es weiterhin keine Kapa- zitätserhöhung auf der Linie 7 geben. Trotzdem entstehen an vielen Stellen entlang der Trasse neue Wohn- und Gewerbegebiete. Die Anbindung an eine neue Trasse in Niederkassel bietet die Möglichkeit, das gesam- te Netz zu entzerren. Sie führt somit zu neuen, bisher nicht existenten Verbindungen und gleichzeitig zu Entlastungen auf der Stammstrecke der Linie 7. Im Übrigen wurde bereits im Heft 21 der Schriftenreihe „Verkehrsplanung für Köln“ im Jahr 1993 ermittelt, dass die Verlängerung der Linie 7 bis Niederkassel einen NKF größer 1 ergibt. Da sich die Bevölkerung in den 26 Jahren seit diesem Gutachten deutlich erhöht hat, müsste der volkswirtschaftliche Nutzen heute noch größer sein als 1993. Dr. Simon Bujanowski Lutz Tempel Fraktionsvorsitzender stellv. Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf
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