AN/1246/2025
Änderungsantrag zu "Prüfantrag zur Weiterentwicklung des Kölner Suchthilfekonzepts – Einbindung,, Änderungsantrag CDU
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Änderungsantrag (CDU BV1)
5239 Zeichen
CDU -Fraktion in der Bezirksvertretung 1 · Innenstadt/Deutz Bezirksrat haus · Ludwigstraß e 8 · 50667 Köln CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung 1 Günter Leitner · Vorsitzender Bezirksrathaus Ludwigstraße 8 50667 Köln Tel.: 0221 / 221 -91305 E-Mail: f raktion-bv 1@cdu-koeln-innenstadt.de Mehr Inf ormationen im Internet: www.cdu-koeln-innenstadt.de www.cdu-koeln.de Twitter: CDUKoeln1 Herrn Bezirksbürgermeister Andreas Hupke Herrn Bürgeramtsleiter Dr. Ulrich Höver Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/1246/2025 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 02.09.2025 Änderungsantrag zu "Prüfantrag zur Weiterentwicklung des Kölner Suchthilfekonzepts – Einbindung, Beteiligung und Vernetzung" Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Herren, die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt bittet Sie, folgenden Änderungsantrag auf die Tagesordnung der nächsten Bezirksvertretungssitzung zu setzen: Beschluss: Die Bezirksvertretung Innenstadt/Deutz bittet die Verwaltung und die zuständigen Gremien, im weiteren Prozess zur Weiterentwicklung des Kölner Suchthilfekonzepts folgende Aspekte zu prüfen und in die Beratungen einzubeziehen: 1. Einbindung der Bezirksvertretung Streiche: Wir bitten darum, die Bezirksvertretung Innenstadt formal und kontinuierlich in die Beratungs- und Beschlussfolge der relevanten städtischen Gremien einzubeziehen. Ziel ist es, die lokale Expertise, die Kenntnis der konkreten Problemlagen vor Ort sowie die Perspektive der betroffenen Quartiere systematisch zu berücksichtigen. Ersetze durch: „Wir bitten darum, die Bezirksvertretung Innenstadt formal und kontinuierlich in die Beratungsfolge der relevanten städtischen Gremien einzubeziehen. Ziel ist es, die lokale Expertise, die Kenntnis der konkreten Problemlagen vor Ort sowie die Perspektive der betroffenen Quartiere systematisch zu berücksichtigen.“ Streiche ersatzlos: 2. Beteiligungsformat nach dem Vorbild Runder Tisch Radverkehr Wir bitten, ein regelmäßiges und institutionell verankertes Beteiligungsformat – analog zum Modell des Runden Tischs Radverkehr – zu initiieren. Dieses „Runde Tisch Suchthilfe“ soll relevante Akteur*innen aus Verwaltung, Politik, Suchthilfe, Polizei, Anwohnerschaft, Gewerbe, Wissenschaft sowie Betroffenen und deren Angehörigen zusammenbringen, um fortlaufend Maßnahmen zu diskutieren, zu bewerten und gemeinsam weiterzuentwickeln. 3. Politische Vernetzung mit anderen Städten Wir regen an zu prüfen, wie die Stadt Köln sich – auch auf politischer Ebene – gezielt mit anderen Städten (wie Frankfurt, Zürich, Wien, Berlin etc.), die vor ähnlichen Herausforderungen in der Suchthilfe stehen, vernetzen kann. Ziel ist ein strukturierter Austausch zu Best-Practice-Modellen, innovative Ansätze sowie ein gemeinsames politisches Vorgehen im Dialog mit Land und Bund, etwa in Form von kommunalen Allianzen oder Städtetreffen. Dies ist insbesondere wichtig, da die sich die Entwicklung der unterschiedlichen Crack-Derivate sowie neuere Substanzen wie Fentanyl sicherlich für Großstädte vor weiteren Herausforderungen stellt. Wir danken der Verwaltung für die Unterstützung bei der Weiterentwicklung des Konzepts und halten eine zeitnahe Umsetzung und Rückmeldung zu den oben genannten Punkten für dringend erforderlich, um die Wirksamkeit und Akzeptanz der Maßnahmen zu stärken. Begründung: Die Bezirksvertretung soll fortlaufend informiert und in die Beratungen einbezogen werden, damit die örtliche Perspektive gesichert bleibt. Entscheidungen und verbindliche Aufträge an die Verwaltung gehören jedoch in dieser Frage in die Gremien der Gesamtstadt. Die Materie hat gesamtstädtische Relevanz, daher liegt die Beschlusskompetenz beim Rat und den zuständigen Fachausschüssen. Angesichts der zeitkritischen Lage ist eine straffe Verfahrensführung erforderlich. Zusätzliche Beteiligungsformate würden neue Schnittstellen schaffen, die Abstimmungslast erhöhen und den Vollzug verzögern. Umsetzungsstärke entsteht durch klare Zuständigkeiten, kurze Wege und eindeutige Verantwortlichkeiten. Die Koordination soll deshalb zentral zwischen der Verwaltung auf der einen Seite und Rat, Gesundheitsausschuss, den Ausschuss für Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen (AVR) sowie den Sozialausschuss erfolgen. Diese Gremien sollen die Verwaltung beauftragen, die erforderlichen Schritte schnellstmöglich zu planen und umzusetzen. Die Bezirksvertretung wird in der Beratungsfolge beteiligt, sie erhält regelmäßige Sachstandsberichte und kann Hinweise aus der lokalen Ebene einbringen. Auf die Einrichtung eines Runden Tisches wird bewusst verzichtet. Ein solches Format birgt das Risiko von Parallelstrukturen, längeren Entscheidungswegen und inhaltlicher Verwässerung. Die Konzentration auf die bestehenden, demokratisch legitimierten Gremien gewährleistet Transparenz, Verbindlichkeit und Tempo. Mit freundlichen Grüßen Günter Leitner Mario Schmitz Fraktionsvorsitzender stellv. Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: endgültig abgelehnt
Zur SitzungOrte (1)
- Ludwigstraße 8
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- AN/1246/2025
- Typ
- Änderungsantrag BV1 (CDU)
- Datum
- 02.09.2025
- Erstellt
- 02.09.2025 11:20