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Bienenfreundliches Köln

Gem. Antrag nach § 3 (Parteilos) AN/0019/2018 vom 08.01.2018

Stand: Am 18.01.2018 im Ausschuss Klima, Umwelt und Grün beraten. Ergebnis: Sache ist erledigt.

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  • Gem. Antrag nach § 3 (Bunt)

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    Ratsgruppe BUNT Freie Wähler Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt und Grün Herrn Rafael Christof Struwe Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 08.01.2018 AN/0019/2018 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für Umwelt und Grün 18.01.2018 Bienenfreundliches Köln Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin; sehr geehrter Herr Vorsitzender, die Antragsteller bitten darum, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der kommenden Sit- zung des Ausschusses für Umwelt und Grün zu setzen. Der Ausschuss für Umwelt und Grün möge beschließen: 1. Die Stadtverwaltung wird beauftragt, Möglichkeiten der Bestandssicherung und expans i- ven Ansiedlung von Bienenvölkern in Köln und Umgebung zu prüfen. Dabei sollen folgende Punkte (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) berücksichtigt werden:  Nutzung von Möglichkeiten der extensiven Bienenzucht (im Vordergrund stehen der Erhalt und die Vermehrung von Bienen und Wildbienen, nicht die Erzeugung von Ho- nig) und Auswahl von dafür geeigneten Flächen bzw. Immobilien,  Einsatz von Fertigbausätzen für die Errichtung von Bienenstöcken, die wenig Arbeit s- aufwand erfordern,  Vorschläge zur Kooperation mit Dritten (z. B. Umweltverbände, Initiat iven und ansäs- sige Imkervereine, z. B. Kölner Imkerverein),  Einbettung in umweltpädagogische Projekte (z. B. in Schulen, Jugendeinrichtungen, KiTa, weitere städtische Einrichtungen),  Aufklärungsarbeit (z. B. Schulunterricht, Förderung von Imkerseminaren, Nutzung bzw. Einrichtung von Wanderausstellungen zum Thema Bienen). 2. Die Verwaltung soll mögliche Standorte für Bienenvölker auf geeigneten öffentlichen und privaten Flächen und in städtischen Einrichtungen, z. B. Krankenhäuser, Pflegeheime, Schulen, KiTas usw., im Stadtgebiet ermitteln. - 2 - 3. Die Informationen über die für Bienenvölker geeigneten Standorte („Stadtbienenkata s- ter“) und Kampagnen sollen barrierefrei auf der Internetseite der Stadt Köln zur Verf ü- gung gestellt werden, z. B. unter „Wildbienenschutz aktiv – ganz Köln macht mit“. 4. Die Stadtverwaltung informiert die Kölnerinnen und Kölner über die schädliche Wirkung von Pflanzenschutzmitteln auf die Insektenwelt in einer öffentlichen Aufklärungskampa g- ne mit dem Ziel, dass auch die privaten Haushalte in K öln und Umgebung auf diese ve r- zichten. 5. Der Ausschuss für Umwelt und Grün appelliert an die Landesregierung, sich auf allen politischen Ebenen für ein Verbot von Pflanzenschutzmitteln aus der Gruppe der Neon i- kotinoide einzusetzen. Begründung: Der überwiegende Teil der Blütenpflanzen ist für ihre Bestäubung auf Insekten angewiesen, die beim Sammeln von Nektar Pollen übertragen. Damit nehmen Insekten eine Schlüsse l- funktion im landwirtschaftlichen Ökosystem ein. Wesentlich sind dies Honig - und Wildbi e- nen, Hummeln, Wespen, Tag- und Nachtfalter sowie verschiedene Fliegen- und Käferarten. Es ist daher von sehr erstrangiger Bedeutung, in gestörten Naturen auf die Gestaltung der Lebensbedingungen dieser Gattungen Einfluss zu nehmen. Seit mehreren Jahren registriert die Fachwelt ein weltweites Bienensterben. Studien zufolge sind insbesondere Pflanzenschutzmittel aus der Gruppe der Neonikotinoide für den Rüc k- gang von Bienen und Schmetterlingen verantwortlich. Aber auch von der Varroamilbe weiß man, dass sie Bienenbestände gefährdet. Frankreich hat 2016 beschlossen, den Einsatz neonikotinoider Wirkstoffe ab 2018 vollstä n- dig zu verbieten. In Deutschland gibt es diesbezüglich nur ein teilweises Anwendungsverbot für Raps und Getreide. gez. Thomas Hegenbarth gez. Walter Wortmann

Beratungsverlauf

  1. 18.01.2018

    Ausschuss Klima, Umwelt und Grün

    TOP 2.3, Entscheidung. Ergebnis: Sache ist erledigt

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