2011/0025
Jahresrechnung 2007 der Stadt Darmstadt hier: - Feststellung der Jahresrechnung 2007 und Erläuterungsbericht zur Jahresrechnung 2007 - Vorlage des Schlussberichts des Revisionsamtes über die Prüfung der Jahresrech- nung 2007 und Entlastung des Magistrats
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2011/0025
5140 Zeichen
Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 12.01.2011 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat II an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Finanzverwaltung Abteilung Kämmerei Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschluss- fassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2011/0025 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Jahresrechnung 2007 der Stadt Darmstadt hier: - Feststellung der Jahresrechnung 2007 und Erläuterungsbericht zur Jahresrechnung 2007 - Vorlage des Schlussberichts des Revisionsamtes über die Prüfung der Jahresrech- nung 2007 und Entlastung des Magistrats Vorlage vom: 12.01.2011 Beschlussvorschlag: 1. Die Jahresrechnung der Wissenschaftsstadt Darmstadt für das Haushaltsjahr 2007 wird wie folgt fest- gestellt: Verwaltungshaushalt: Einnahmen 444.723.764,86 Euro Ausgaben 472.270.222,88 Euro Vermögenshaushalt: Einnahmen 74.810.439,30 Euro Ausgaben 74.810.439,30 Euro 2 … Damit schließt die Haushaltsrechnung 2007 im Verwaltungshaushalt mit einem Fehlbetrag von 27.546.458,02 Euro. Dieser beinhaltet einen Fehlbetrag von 44.072.018,58 Euro aus dem Jahr 2004. Somit liegt ein periodenbezogener Überschuss von 16.525.560,56 Euro vor. 2. Die im Rahmen der Umstellung auf die Doppik entstandenen und im kameralen Abschluss ausgewie- senen Mehrausgaben werden genehmigt. Die Mehrausgaben sind im Rahmen des Jahresabschlusses gedeckt. 3. Der Erläuterungsbericht der Wissenschaftsstadt Darmstadt zur Jahresrechnung 2007 wird zur Kennt- nis genommen und an die Stadtverordnetenversammlung weitergeleitet. 4. Der Schlussbericht des Revisionsamtes vom 24.09.2010 über die Prüfung der Jahresrechnung 2007 wird gemäß § 113 HGO der Stadtverordnetenversammlung zur Beratung und Beschlussfassung vor- gelegt. 5. Die Stadtverordnetenversammlung wird gebeten, dem Magistrat gemäß § 114 Abs. 1 HGO Entlastung zu erteilen. Anlagen: Schlussbericht 2007 des Revisionsamtes Erläuterungsbericht 2007 der Kämmerei, endgültige Fassung Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 3 … Begründung zur Magistratsvorlage vom 12.01.2011 Nach § 112 HGO hat der Magistrat die Jahresrechnung festzustellen und diese gemäß § 113 HGO nach Abschluss der Prüfung mit dem Schlussbericht des Revisionsamtes der Stadtverordnetenver- sammlung zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen. Die Jahresrechnung 2007 schließt im Verwaltungshaushalt wie folgt ab: Einnahmen 444.723.764,86 EUR Ausgaben 472.270.222,88 EUR Fehlbetrag 27.546.458,02 EUR Hierin ist eine Abwicklung für Vorjahre in Höhe von 44.072.018,58 Euro enthalten, so dass sich perio- denbezogen ein Überschuss von 16.525.560,56 Euro ergibt. Durch die Umstellung zum 1. Januar 2008 auf die doppische Buchführung waren Buchungen im Vor- jahr auszuführen, wenn die Leistung in 2007 erbracht oder in Anspruch genommen wurde. Ein Teil der Aufwendungen, die dem Jahr 2007 zuzurechnen waren, sind in der sog. „Übergangsbuchhaltung“ gebucht worden. Diese Übergangsbuchhaltung weist in den Bilanzkonten Veränderungen von 91.222,89 Euro und in der Gewinn- und Verlustrechnung 8.982.47,84 Euro (in der Summe 9.073.630,73 Euro) aus, so dass der periodenbezogene Überschuss auf 7.451.929,83 Euro berichtigt werden muss. Der Vermögenshaushalt schließt in Einnahmen und Ausgaben mit 74.810.439,30 Euro ausgeglichen ab. Der Erläuterungsbericht der Kämmerei zur Haushaltsrechnung 2007 ist als Anlage beigefügt. Das Revisionsamt hat die Jahresrechnung 2007 geprüft und über das Ergebnis der Prüfung gemäß § 128 Abs. 2 HGO den beiliegenden Schlussbericht vom 24.09.2010 erstellt. Dadurch, dass Rechnungen periodenbezogen noch dem kameralen Haushalt 2007 zugeordnet wur- den, kam es bei verschiedenen Unterabschnitten / HHStellen zu Überschreitungen der durch den Haushalt und Nachtragshaushalt genehmigten Ansätze. Durch die Umstellung auf die Doppik, die eine genaue Abgrenzung des Leistungszeitraumes vorschreibt, war dies nicht zu vermeiden. Eine Möglich- keit wäre gewesen, dass die betroffenen Fachämter für jede einzelne Überschreitung die notwendige Magistratsvorlage zur Beschlussfassung durch die städtischen Gremien fertigen. Mit der Feststellung des Jahresergebnisses und der Beschlussfassung über den Jahresabschluss 2007 durch die Gremien werden die Mehrausgaben, im Rahmen der Deckungsfähigkeit durch ent- sprechende Minderausgaben oder Mehreinnahmen an anderer Stelle gedeckt, nachträglich geneh- migt. 4 … In der Prüfungsbestätigung wird abschließend festgestellt, dass die Prüfung der Jahresrechnung keine Tatsachen ergeben hat, die der Entlastung des Magistrats für das Jahr 2007 durch die Stadtverordne- tenversammlung gemäß § 114 HGO entgegenstehen. Darmstadt, 12. Januar 2011 Der Dezernent II Wolfgang Glenz Bürgermeister
anlage 2
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ERLÄUTERUNGSBERICHT
der Kämmerei
zur Haushaltsrechnung 2007
2
G l i e d e r u n g
Inhalt:
Seite
Vorbemerkung 3
Ergebnis der Jahresrechnung 2007 3
Abweichungen gegenüber dem Haushaltsplan
a) Verwaltungshaushalt – Einnahmen 6
b) Verwaltungshaushalt – Ausgaben 20
c) Vermögenshaushalt – Einnahmen 30
d) Vermögenshaushalt – Ausgaben 34
Zuführungen zwischen Verwaltungs- und Vermögenshaushalt 38
Entwicklung der Rücklagen 39
Kreditermächtigung 41
Schuldenstand 42
Kasseneinnahmereste 43
Kassenausgabereste 47
Veränderungen des Anlagevermögens der kostenrechnenden Einrichtungen 48
Bildung von Haushaltseinnahme- und Haushaltsausgaberesten 49
Schlussbemerkung 57
Anlagen:
Übersicht – Abweichungen gegenüber dem Haushaltsplan
a) Verwaltungshaushalt 58
b) Vermögenshaushalt 60
Inanspruchnahme der Verpflichtungsermächtigungen 61
3
Vorbemerkung:
Nach § 112 Abs.1 S. 2 Hessische Gemeindeordnung (HGO) in Verbindung mit den §§ 38
und 42 Gemeindehaushaltsverordnung (GemHV O) ist der Jahresrechnung ein Erläute-
rungsbericht beizufügen.
In diesem Bericht sind die wichtigsten Er gebnisse der Jahresrechnung sowie erhebliche
Abweichungen der Jahresergebnisse von den Haushaltsansätzen dargestellt. Darüber hin-
aus gibt der Erläuterungsbericht einen Überbl ick über die Haushaltswirtschaft im abgelau-
fenen Jahr.
Ergebnis der Jahresrechnung 2007
Die Jahresrechnung 2007 zeigt folgendes Ergebnis:
Haushalts- Haushalts- (+) mehr
plan rechnung (-) weniger
Verwaltungshaushalt
Einnahmen 436.959.000,00 € 444.723.764,86 € +7.764.764,86 €
Ausgaben 480.943.000,00 € 472.270.222,88 € -8.672.777,12 €
Vermögenshaushalt
Einnahmen 79.182.000,00 € 74.810.439,30 € -4.371.156,70 €
Ausgaben 79.182.000,00 € 74.810.439,30 € -4.371.156,70 €
zusammen
Einnahmen 516.141.000,00 € 519.534.204,16 € +3.393.204,16 €
Ausgaben 560.125.000,00 € 547.080.662,18 € -13.044.337,82 €
Fehlbetrag: 43.984.000,00 € 27.546.458,02 €
Damit schließt die Haushaltsrechnung 2007 im Verwaltungshaushalt mit einem Fehlbetrag
in Höhe von 27.546.458,02 € ab. Dieser beinhaltet einen Fehlbetrag in Höhe von
44.072.018,58 € aus dem Jahr 2004. Somit liegt ein periodenbezogener Überschuss in
Höhe von 16.525.560,56 € vor.
Der Vermögenshaushalt ist ausgeglichen.
Durch die Umstellung zum 01. Januar 2008 auf die doppische Buchführung waren noch im
Laufe des Jahres 2009 Buchungen für das Jahr 2007 erforderlich. Teilweise wurden Bu-
chungen im kameralen Haushalt vorgenommen, damit der kamerale Abschluss einen Groß-
teil der Ausgaben in 2007 ausweist. Diese Beträge werden in der Ist-Rechnung als offen /
nicht ausgezahlt ausgewiesen. Der Mittelabfluss wird in 2008 dokumentiert.
4
Ein weiterer Teil der Aufwendungen, die dem Jahr 2007 zuzurechnen waren, sind in der sog.
„Übergangsbuchhaltung“ gebucht worden. Diese Übergangsbuchhaltung weist in den Bilanz-
konten Veränderungen von 91.222,89 Euro und in der Gewinn- und Verlustrechnung
8.982.47,84 Euro (in der Summe 9.073.630,73 Euro) aus, so dass der periodenbezogene
Überschuss auf 7.451.929,83 Euro berichtigt werden muss.
Dadurch, dass Rechnungen periodenbezogen noch dem kameralen Haushalt 2007 zugeord-
net wurden, kam es bei verschiedenen Unterabschnitten / HHStellen zu Überschreitungen
der durch den Haushalt und Nachtragshaushalt genehmigten Ansätze. Durch die Umstellung
auf die Doppik, die eine genaue Abgrenzung des Leistungszeitraumes vorschreibt, war dies
nicht zu vermeiden. Eine Möglichkeit wäre gewesen, dass die betroffenen Fachämter für
jede einzelne Überschreitung die notwendige Magistratsvorlage zur Beschlussfassung durch
die städtischen Gremien fertigen. In Absprache mit Herrn Bürgermeister Glenz wurde aller-
dings entschieden, die Genehmigung im Rahmen des Jahresabschlusses erfolgen zu las-
sen.
Mit der Feststellung des Jahresergebnisses und der Beschlussfassung über den Jahresab-
schluss 2007 durch die Gremien werden die Mehrausgaben, im Rahmen der Deckungsfä-
higkeit durch entsprechende Minderausgaben oder Mehreinnahmen an anderer Stelle ge-
deckt, nachträglich genehmigt.
Die späte Vorlage der Jahresrechnung 2007 li egt auch in den umfangreichen Arbeiten für
die Erstellung der Eröffnungsbilanz zum 01. Januar 2008 begründet. So waren z. B. alle
Verwahr- und Vorschusskonten darauf zu überprüfen, ob es sich um eine Forderung oder
Verbindlichkeit handelt, die in der Eröffnungsbilanz ausgewiesen werden muss. Soweit
möglich wurden Buchungsarbeiten hier noch im kameralen Mandanten vorgenommen. Mit
der Aufstellung des gesamten Vermögens der Wissenschaftsstadt Darmstadt und der Er-
stellung des letzten kameralen Abschlusses wa ren die gleichen Personen in der Finanz-
verwaltung, Abt. Kämmerei, betraut. Die se it Beginn des Jahres 2010 angespannte Perso-
nallage in der Kämmerei hat ihr übriges dazu getan.
5
Haushaltsrechnung 2007
Feststellung der Ergebnisse
Soll-Einnahmen Verwaltungshaushalt 447.407.649,50 €
Soll-Einnahmen Vermögenshaushalt 76.666.856,74 €
Summe Soll-Einnahmen 524.074.506,24 €
+ neue Haushaltseinnahmereste 103.500,00€
- Abgang alter Haushaltseinnahmereste 583.169,46 €
- Abgang alter Kasseneinnahmereste
Verwaltungshaushalt 2.683.884,64 €
Vermögenshaushalt 1.376.747,98 € 4.060.632,62 €
Summe bereinigter Soll-Einnahmen 519.534.204,16 €
Soll-Ausgaben Verwaltungshaushalt 471.425.768,83 €
Soll-Ausgaben Vermögenshaushalt 56.104.305,34 €
Summe Soll-Ausgaben 527.530.074,17 €
+ neue Haushaltsausgabereste
Verwaltungshaushalt 1.412.071,10 €
Vermögenshaushalt 22.750.836,55 € 24.162.907,65 €
- Abgang alter Haushaltsausgabereste
Verwaltungshaushalt 567.617,05 €
Vermögenshaushalt 4.044.702,59 € 4.612.319,64 €
- Abgang alter Kassenausgabereste
Verwaltungshaushalt
Vermögenshaushalt
Summe bereinigter Soll-Ausgaben 547.080.662,18 €
Fehlbetrag 27.546.458,02 €
6
Abweichungen gegenüber dem Haushaltsplan
Die Jahresrechnung 2007 weist gegenüber dem Haushaltsplan 2007 unter Berücksichti-
gung der Nachtragshaushaltspläne folgende wesentliche Abweichungen auf:
Verwaltungshaushalt – Einnahmen
1. Steuereinnahmen
+11.704.061 €
Den Mehreinnahmen
bei der Gewerbesteuer mit + 10.420 T€
bei der Grundsteuer B mit + 181 T€
beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer mit + 636 T€
beim Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer mit + 391 T€
bei anderen Steuern und steuerähnlichen Einnahmen + 88 T€
stehen Mindereinnahmen
bei der Grundsteuer A mit - 12 T€
gegenüber.
Die Entwicklung der Rechnungsergebnisse der Gewerbesteuer stellt sich folgendermaßen
dar:
Rechnungsergebnis 2004: 69.142.617,51 €
Rechnungsergebnis 2005: 159.033.531,94 €
Rechnungsergebnis 2006: 95.452.200,09 €
Rechnungsergebnis 2007: 154.419.899,74 €
Besonderer Steuerzahler?
Erfreulich ist die Entwicklung bei der Grundsteuer B. Wurden hier im Vorjahr noch Minder-
einnahmen von 175.027 € verzeichnet, so konnten dieses Jahr Mehreinnahmen von rund
181 T€ erzielt werden.
Das Rechnungsergebnis beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer erreicht auch in
diesem Jahr wieder den geplanten Ansatz. Das Rechnungsergebnis von 65,6 Mio. € liegt
um rund 8,9 Mio. € über dem Ergebnis des Vorjahres.
Das Rechnungsergebnis beim Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer hat sich ebenso posi-
tiv entwickelt. So wurde der Haushaltsansatz auch in diesem Jahr übertroffen, und es
konnten Mehreinnahmen in Höhe von rund 391 T€ verzeichnet werden.
Das Rechnungsergebnis der Grundsteuer A ist im Vergleich zum Rechnungsergebnis 2006
etwas zurückgegangen. Der Haushaltsansatz wurde wieder nicht erreicht.
7
2. Schlüsselzuweisungen
+ 32.000 €
Das Rechnungsergebnis 2007 in Höhe von 39,104 Mio. € war bei der Aufstellung des
1. Nachtragshaushaltes bekannt. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung in
Höhe von 7,938 Mio. €.
3. Sonstige allgemeine Zuweisungen – Grunderwerbsteuer
+ 200.530 €
Dem Haushaltsansatz von 7,8 Mio. € steht ein Rechnungsergebnis in Höhe von rund
8,0 Mio. € gegenüber. Gegenüber dem Vorjahresergebnis in Höhe von rund 8,6 Mio. € be-
deutet dies eine Minderung um rd. 0,6 Mio. €. Das Aufkommen ist von der Stadt Darmstadt
nicht zu beeinflussen, sondern hängt ausschließlich von den von Dritten getätigten Grund-
stücksgeschäften und hier insbesondere von Großprojekten ab.
4. Ausgleichsleistungen nach dem Familienleistungsausgleich
+ 69.265 €
2007 entspricht das Rechnungsergebnis mit Mehreinnahmen von 69 € nahezu der Planung
und liegt um rd. 722 T€ über dem Vorjahresergebnis.
5. Gebühren und Entgelte
- 3.474.994 €
Die ausgewiesenen Mindereinnahmen resultieren per Saldo aus einer Vielzahl kleinerer
und größerer Abweichungen.
Insbesondere erwähnenswert sind folgende Positionen:
UA 0254 Technisches Stadthaus Bessunger Straße
Entgelte für Heizung - 58.411 €
Dem Haushaltsansatz in Höhe von 154 T€ steht ein Rech-
nungsergebnis in Höhe von 96 T€ gegenüber.
UA 0310 Stadtkasse
Verwaltungsgebühren - 1.320.550 €
Dem Haushaltsansatz von 400 T€ steht ein Rechnungsergeb-
nis von - 920.550 € gegenüber. Dies ist auf die Umstellung auf
die doppische Buchführung zurückzuführen. Sehr alte Forde-
rungen und deren Nebenforderungen sowie Nebenforderun-
gen ohne Hauptforderungen wurden noch in 2007 aus dem
Soll genommen, damit sie nicht als offene Forderung in die
Eröffnungsbilanz übernommen werden müssen.
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UA 1100 Ordnungsamt
Verwaltungsgebühren - 138.881 €
Die Einnahmen aus Verwaltungsgebühren liegen mit dem
Rechnungsergebnis 2007 in Höhe von rd. 1.961 T€ um rd.
63 T€ über dem Vorjahresergebnis. Der Ansatz blieb im
Haushaltsplanentwurf 2007 bei 2.100 T€.
UA 1300 Feuerwehr
Benutzungsgebühren - 135.975 €
Das Gebührenverzeichnis der Feuerwehr musste nach ei-
nem Urteil des Hess. Verwaltungsgerichtshofes vom
06.09.2007 neu gefasst werden. In der Zwischenzeit wurden
keine Bescheide verschickt, so dass das Rechnungsergebnis
unter dem Haushaltsansatz von 495 T€ lag. Für den Zeit-
raum Oktober bis Dezember wurden Gebührenbescheide
über ca. 37 T€ nachträglich erstellt.
UA 4606 Albert-Schweitzer-Haus
Benutzungsgebühren - 37.985 €
Mit knapp 152 T€ wurde zwar das Rechnungsergebnis des
Vorjahres um rund 10 T€ überschritten. Das überdurchschnitt-
lich hohe Ergebnis von 202 T€ aus dem Jahr 2002 (hohe Aus-
lastung) konnte jedoch wiederum nicht erreicht werden.
UA 4640 Städtische Kindertagesstätten
Elternentgelte - 213.592 €
Der HHAnsatz von 1.555 T€ konnte nicht erreicht werden.
UA 6130 Bauaufsichtsamt
Verwaltungsgebühren - 996.457 €
Das Rechnungsergebnis 2006 wies noch Mehreinnahmen
von 618 T€ aus. Im abgelaufenen HHJahr konnte der ge-
plante Ansatz jedoch nicht erreicht werden.
UA 6802 Parkuhren und Parkscheinautomaten
Benutzungsgebühren - 48.261 €
Der HHAnsatz von 800 T€ wurde im Nachtrag auf 912 T€
erhöht und konnte jedoch letztendlich nicht erreicht werden.
Der Trend steigender Einnahmen der Vorjahre konnte nicht
weiter fortgesetzt werden.
UA 6900 Bau- und Wohnungswesen, Verkehr - 50.000 €
Benutzungsgebühren nach dem Hessischen Wassergesetz
Wie im Vorjahr berichtet, müssen mit dem Einzahler noch Ver-
handlungen geführt werden, die sich äußerst schwierig gestal-
ten. Ziel ist eine einvernehmliche Einigung, die jedoch noch
nicht erzielt werden konnte.
9
UA 7000 Abwasserbeseitigung
Kanalbenutzungsgebühren - Schmutzwasser - 1.269.133 €
Die Menge des gebührenpflichtigen Frischwassers ist weiter-
hin rückläufig, so dass sich entsprechende Mindereinnahmen
ergaben.
Kanalbenutzungsgebühren - Niederschlagswasser - 178.677 €
Diese Kanalbenutzungsgebühren blieben unter dem veran-
schlagten Ansatz von 9.885 T€, da die geschätzten Quadrat-
meter versiegelte Flächen u. a. durch Entsiegelungsmaßnah-
men nicht erreicht werden.
Gebühren für Entleeren von Kleinkläranlagen und Gruben - 32.021 €
Der Ansatz von 60.000 € wurde nicht erreicht, da nicht die
geschätzten Leerungen durchgeführt wurden.
UA 7500 Friedhöfe
Pflege von Urnengräbern - 58.822 €
Obwohl in der Planung von Einnahmen von 61.500 € ausge-
gangen wurde, konnten nur Einnahmen von 2.678 € verzeich-
net werden, da nur dieser Betrag zur Umbuchung aus der
HHStelle 01.7500.110000 (Friedhofsbenutzungsgebühren) ge-
meldet wurde.
UA 7502 Krematorium
Gebühr für Feuerbestattung - 317.053 €
Der weitere Rückgang von Feuerbestattungen führte im abge-
laufenen HHJahr zu Einnahmen von 560.147 €, die somit noch
rund 90 T€ unter dem Vorjahres ergebnis liegen. Dies ist auf
den steigenden Wettbewerb unter den Krematorien zurückzu-
führen.
Ausschlaggebende Mehreinnahmen werden nachstehend erläutert:
UA 0500 Standesamt
Verwaltungsgebühren + 41.476 €
Das Rechnungsergebnis von 236 T€ liegt über dem geplanten
Ansatz, konnte jedoch nicht ganz das positive Ergebnis des
Vorjahres erreichen.
UA 1105 Amt für Einwohnerwesen, Wahlen und Statistik,
Abt. Einwohnerwesen
Verwaltungsgebühren + 57.439 €
Das Rechnungsergebnis liegt mit 757 T€ weit über dem Vor-
jahresergebnis in Höhe von 658 T€ und überschreitet den
geplanten Ansatz von 700 T€. Mit den Mehreinnahmen ge-
hen entsprechende Mehrausgaben bei der Herstellung von
Reisepässen und Personalausweisen einher.
10
UA 1600 Rettungsdienst
Rettungsdienstgebühren + 194.547 €
Obwohl der HHAnsatz im Nachtrag um 262.210 € nach oben
angepasst wurde, konnten Mehreinnahmen erzielt werden.
UA 2110 Grundschulen
Entgelte für Heizung + 66.119 €
Die Entgelte für Heizung liegen über dem HHAnsatz von
165 T€, da insgesamt drei Halbjahre (2. Halbjahr 2006,
1. und 2. Halbjahr 2007) zum Soll gestellt wurden. Die Ab-
rechnung wurde im Vorgriff auf die doppische Buchführung
auf die jährliche Abrechnung umgestellt. In den Vorjahren
wurden dagegen in einem Jahr immer das
2. Halbjahr des Vorjahres und das 1. Halbjahr des laufenden
Jahres abgerechnet.
UA 2300 Gymnasien
Entgelte für Heizung, Beleuchtung, usw. + 33.840 €
Das gleiche gilt für diese Position. Hier lag der Haushalts-
ansatz bei 110 T€.
UA 3230 Vivarium
Benutzungsgebühren + 46.745 €
Der Haushaltsansatz von 320 T€ wurde im Nachtrag um
80 T€ erhöht. Trotzdem konnte auch dieser Ansatz noch
überschritten werden. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich
die Einnahmen nochmals um rund 40 T€ erhöht.
UA 4050 Jugendamt
Erstattung für Dienstleistungen durch die ARGE + 113.309 €
Ein HHAnsatz wurde auch 2007 nicht gebildet, die Ein-
nahmen waren im Vergleich zum Vorjahr nochmals um
rund 23 T€ höher.
UA 5010 Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung, Verbraucherschutz
Verwaltungsgebühren + 368.148 €
Der HHAnsatz betrug lediglich 2.000 €. Die Überschreitung
fällt um 331.008 € zu hoch aus, da hier auch die Zuweisung
des Landes vereinnahmt wurde. Dieser Betrag fehlt bei den
Einnahmen der HHStelle 01.5010.171000.
11
UA 6300 Straßen, Wege, Plätze und Brücken
Sondernutzungsgebühren + 38.143 €
Der Haushaltsansatz von 200 T€ konnte überschritten wer-
den. Das Rechnungsergebnis konnte im Vergleich zum
Vorjahr nochmals um rund 13 T€ gesteigert werden.
UA 7500 Friedhöfe + 321.406 €
Friedhofsbenutzungsgebühren
Der Ansatz wurde mit 2,5 Mio. € gleich hoch wie im Vorjahr
angesetzt. Der Trend der vergangenen Jahre zu „Kostengünsti-
gen Bestattungsformen“ wurde unterbrochen.
6. Einnahmen aus Verkauf, Mieten, Pachten, sonstigen Verwal-
tungs- und Betriebsausgaben
+ 2.511.913 €
Die ausgewiesenen Mehr- und Mindereinnahmen ergeben sich auch hier per Saldo aus
einer Vielzahl von Mehr- und Mindereinnahmen. Besonders erwähnenswert sind dabei die
folgenden Positionen:
UA 0201 Hauptamt
Vermischte Einnahmen + 177.204 €
2007 gab es bei dieser Position keinen HHAnsatz. Die Mehr-
einnahmen wurden erzielt, da der Überschuss des Verwahr- und
Vorschusskontos „Fotokopiergeräte Botenmeisterei“ hier
vereinnahmt wurde.
UA 0220 Personalabteilung
Erstattung Personalkosten aus Vorjahren + 86.848 €
Bei einem Ansatz von 40.000 € und einem Rechnungsergebnis
in Höhe von 126.848 € konnten Mehreinnahmen in der genann-
ten Höhe verzeichnet werden.
UA 0256 Stadthaus Frankfurter Straße
Vermischte Einnahmen + 142.846 €
Auch bei dieser Position gab es im abgelaufenen HHJahr kei-
nen HHAnsatz. Die Mehreinnahmen ergaben sich aus der Bu-
chung eines Betriebskostenguthabens.
UA 1100 Bürger- und Ordnungsamt
Einnahmen aus dem Verkauf von Kfz-Briefen - 53.493 €
Der HHAnsatz konnte – wie auch in den Vorjahren – bei weitem
nicht erreicht werden.
12
UA 2900 Schülerbeförderung
Vermischte Einnahmen + 39.213 €
Hier wurde neben den Einnahmen aus dem Mobitick auch eine
Zahlung des Landkreises Da-Di von 33 T€ verbucht.
UA 3212 Städtische Kunstsammlung
Einnahmen aus dem Verkauf von Souvenirgegenständen aus
dem Museumsshop + 233.684 €
Die Einnahmen werden nicht etatisiert, da sämtliche Mehrein-
nahmen der Haushaltsstelle 01.3212.672000 „Verrechnung der
Verkaufserlöse aus dem Museumsshop mit dem Vermögens-
haushalt“ zugute kommen und im Vermögenshaushalt wieder
dem Erwerb von Kunstgegenständen zur Verfügung stehen.
UA 4640 Städtische Kindertagesstätten
Einnahmen aus Verkauf 133.210 €
Dem HHAnsatz von 590 T€ stehen Einnahmen von 723.210 €
gegenüber, da auch hier durch die Umstellung auf die doppi-
sche Buchführung mehr als zwölf Monate für Essengelder ab-
gerechnet wurden.
UA 5800 Grünflächen- und Umweltamt – Abteilung Grünflächen
Ersatzleistungen + 57.398 €
Es handelt sich hier um Ersatzleistungen aufgrund von Sach-
beschädigungen durch Dritte. Den Mehreinnahmen stehen ent-
sprechende Mehrausgaben bei den Sachkosten gegenüber.
Einnahmen aus Schadenfällen + 32.067 €
Auch hier werden keine Ansätze geplant. Angefallene Mehr-
ausgaben werden durch diese Einnahmen gedeckt.
UA 6010 Hochbau- und Maschinenamt
Einnahmen aus Schadenfällen + 53.084 €
Die Einnahmen aus Schadensfällen sind im Vergleich zum Vor-
jahr gesunken. Die Schwankungen im Rechnungsergebnis sind
abhängig von Schäden, die abgerechnet werden. Bei dieser
Position gibt es allerdings einen Ansatz von 110 T€.
UA 6010 Hochbau- und Maschinenamt
Entgelte für Bauleitungskosten - 200.100 €
Die Höhe der Einnahmen ist abhängig von den jeweiligen Bau-
vorhaben, die durch das Hochbau- und Maschinenamt durchge-
führt und abgerechnet werden. Dabei können immer wieder er-
hebliche Schwankungen in den Rechnungsergebnissen auftre-
ten.
13
UA 6120 Vermessungsamt
Zahlungen zu Bodenordnungsmaßnahmen + 895.210 €
Bei einem Planansatz von 50 T€ konnten Einnahmen von
945.210,41 € erzielt werden. Auch hier ist das Ergebnis abhän-
gig von den durchgeführten Maßnahmen.
UA 8550 Waldungen
Einnahmen aus Verkauf + 135.284 €
Die Einnahmen sind abhängig von der Nachfrage. Sie konnten
im Vergleich zu den Vorjahren um 129 T€ (2005) und 32 T€
(2006) gesteigert werden.
UA 8800 Grundvermögen
Mieten - 358.268 €
Der Ansatz konnte wieder nicht erreicht werden. Dies hängt mit
der Mieterstruktur in den städtischen Wohnungen zusammen.
Erbbauzinsen - 92.444 €
Das Rechnungsergebnis 2007 für Einnahmen aus Erbbauzin-
sen in Höhe von rd. 1,108 Mio. € liegt um rund 278 T€ unter
dem Vorjahresergebnis, aber in etwa auf dem Niveau von
2005.
Vermischte Einnahmen + 30.370 €
Es gab keinen Ansatz, jedoch wurden Einnahmen in der ge-
nannten Höhe erzielt. Bei den beiden größten Positionen han-
delt es sich um die Rückzahlung eines Kostenvorschusses
und um eine Betriebskostengutschrift für Vorjahre.
UA 8900
- 8914 Verschiedene Stiftungen
Vermischte Einnahmen + 1.070.496 €
Den Mehreinnahmen bei den verschiedenen Stiftungen ste-
hen Mehrausgaben bei den vermischten Ausgaben gegenüber
(Gruppierungsziffer 662000).
Allein für die Friedrich-Apel-Stiftung (UA 8903 + 425 T€) und
die Gustav und Hilde-Feick-Stiftung (UA 8913 + 563 T€) wur-
den Einnahmen von insgesamt 1.005.970,04 € erzielt.
Zu einem Großteil sind diese Mehreinnahmen allerdings auf
Überträge von nicht verbrauchten Stiftungserträgen der
Vorjahre zurückzuführen.
14
7. Erstattung von Verwaltungs- und Betriebsausgaben
- 595.691 €
Die sich per Saldo ergebenden Mindereinnahmen verteilen sich auf die einzelnen Gruppie-
rungsziffern wie nachfolgend dargestellt:
160 Bund - 141.081 €
161 Land - 291.372 €
162 Gemeinden und Gemeindeverbände - 255.510 €
163 Zweckverbände und dergleichen + 8.959 €
164 Sonstiger öffentlicher Bereich + 144.757 €
165 Kommunale Sonderrechnungen - 39.607 €
167 Private Unternehmen - 4.500 €
168 Übrige Bereiche - 44.456 €
169 Innere Verrechnungen + 27.121 €
Die Mindereinnahmen bei der Gruppierungsziffer 160 ergeben sich insbesondere aus der
gegenüber der Planung geringeren Erstattungen des Bundes für Kriegsopferfürsorge auf-
grund von geringeren Aufwendungen in diesem Bereich (UA 4400 / -153T€).
Die bei der Gruppierungsziffer 161 ausgewiesenen Mindereinnahmen resultieren haupt-
sächlich aus dem Bereich der Zuweisungen des Landes für Leistungen nach dem Asylbe-
werberleistungsG (UA 4201 / -836 T€). Dies ist wie im Vorjahr auf die Verrechnungen des
Landes mit Überzahlungen aus den Vorjahren zurückzuführen.
Weitere Mindereinnahmen in Höhe von 66 T€ sind im Bereich der Übergangswohnheime bei
den Erstattungen der Aufwendungen für Berechtigte ab Januar 2002 durch das Land Hessen
zu verzeichnen.
Mehreinnahmen konnten hingegen beim UA 0220 (+ 98 T€) für Erstattung der Overheadkos-
ten vom Land für ARGE, beim UA 4050 (+ 398 T€) aus Erstattungen für Personalkosten und
im UA 4810 (+ 59 T€) erzielt werden.
Die festgestellten Mindereinnahmen bei der Gruppierungsziffer 162 ergeben sich per Saldo
aus einer Vielzahl einzelner Positionen. Größere Abweichungen finden sich insbesondere
bei der Hilfe zum Lebensunterhalt im Bereich der Erstattungen örtlicher Sozialhilfeträger
nach dem BSHG (-267 T€). Mindereinnahmen entstanden auch bei den Erstattungen über-
örtlicher Sozialhilfeträger nach dem BSHG (-99 T€) und dem HAG (-41 T€), den Erstattun-
gen überörtlicher Träger im UA 4550 (-124 T€) und den Erstattungen überörtlicher Träger im
UA 4243 (-30 T€).
Mehreinnahmen konnten bei den Erstattung von Personalkosten durch den LWV (UA 4640 /
+155T€) für Integration und bei der Erstattung von anderen Jugendhilfeträgern (UA 4850 /
+59 T€) erzielt werden.
Die Mehreinnahmen bei der Gruppierungsziffer 164 beruhen im Wesentlichen auf Erstat-
tungen der Agentur für Arbeit zu Gunsten der Personalabteilung (+ 118 T€).
15
Die Mindereinnahmen bei der Gruppierungsziffer 165 resultieren aus den Verwaltungskos-
tenbeiträgen des Klinikums Darmstadt an den UA 0201 (Hauptamt / -30 T€) und den Perso-
nalkostenerstattungen des EB Bäder an den UA 5500 (Sportamt / -44 T€).
Die Mindereinnahmen bei der Gruppierungsziffer 168 ergeben sich auch durch die Sum-
mierung mehrerer Teilbeträge bei den Kostenerstattungen durch Dritte. Wesentliche Abwei-
chungen finden sich im UA 1104 (Ersatz aus Miethaftung / -55 T€) und im UA 1300 (Erstat-
tungen von Aufwendungen der Fahrschule / +36 T€).
Die gegenüber der Haushaltsplanung festzustellenden Mehreinnahmen bei der Gruppie-
rungsziffer 169 (innere Verrechnung) resultieren überwiegend aus Mehreinnahmen beim
Rettungsdienst (+22 T€).
8. Zuweisungen und Zuschüsse für laufende Zwecke
+ 153.131 €
Die Mehreinnahmen setzen sich aus einer Vielzahl von Mehreinnahmen zusammen.
Zuweisungen vom Bund konnten im UA 0257 von 64 T€ für „Jugend für Vielfalt“ erzielt wer-
den.
Im Bereich der Fördermaßnahmen für Schüler sind durch Zuweisungen des Landes Hessen
für die „Ganztagsschule nach Maß“ Mehreinnahmen in Höhe von 299 T€ zu verzeichnen.
Deutliche Mehreinnahmen ergaben sich durch Steuererstattungen im Bereich des Grünflä-
chen- und Umweltamtes – Abteilung Vivarium – in Höhe von rd. 95 T€ und im Bereich der
städtischen Kitas (UA 4640) von 96 T€, da die Dividendenausschüttungen höher als geplant
ausfielen. Dadurch veränderten sich auch die Beträge der Steuererstattung nach oben. Al-
lerdings waren für das Vivarium die Steuererstattungen an anderer Stelle geplant.
Außerdem kam es zu Steuererstattungen im UA 7611 (Wissenschafts- und Kongresszent-
rum Darmstadt GmbH / + 97 T€) und zu Mehreinnahmen bei den Zuweisungen zu der bauli-
chen Unterhaltung der Kriegsgräber (UA 7500 / +154 T€).
Mehreinnahmen bei den Zuweisungen und Zuschüssen des Landes Hessen konnten im UA
3310 (+184 T€) aus dem KFA Theater 2007 verzeichnet werden. Durch die Kommunalisie-
rung der Förderung sozialer Hilfen wurden im UA 4000 +112 T€ erzielt, während die Verlage-
rung der Mittel vom UA 0252 (-116 T€) zum UA 4390 (+116 T€) zu Null aufging.
Im UA 4640 sind Mindereinnahmen von rund 203 T€ zu verzeichnen, was aber darauf zu-
rückzuführen ist, dass die Umbuchung des Anteils für die städtischen Einrichtungen aus dem
Verwahr- und Vorschusskonto irrtümlich nicht vorgenommen wurde.
Während im UA 4641 (171100) Mindereinnahmen von 530 T€ zu verzeichnen waren, sind in
der Summe für BAMBINI-Programme Mehreinnahmen von rund 460 T€ zu verbuchen, die
sich mit Mehreinnahmen in den UA 4542, 4640 und 4642 niederschlagen. Dies ist auf eine
veränderte Verteilung der Mittel zurückzuführen.
Im UA 4990 mussten Mindereinnahmen von 2,130 Mio. € bei den Zuweisungen zu den Aus-
gaben der örtlichen Sozialhilfe ausgewiesen werden, im Vergleich zum Vorjahr sind jedoch
Mehreinnahmen von 350 T€ zu verzeichnen; beim UA 5010 sind es Abweichungen von
317 T€, da die Zuweisungen irrtümlich bei den Verwaltungsgebühren vereinnahmt wurden
(siehe dazu auch S. 10). Hier kam es dabei zu Mehreinnahmen von 331 T€.
Mehreinnahmen ergeben sich auch aus den nicht geplanten Spendeneinnahmen aus allen
Bereichen des Haushaltes, die laut Rechnungsergebnis insgesamt rd. 1.183 T€ betragen.
16
Den Spendeneinnahmen stehen entsprechende Ausgaben bei der Gruppierungsziffer 630
„Ausgaben aus Spenden“ gegenüber.
Das Amt für Wirtschaftförderung konnte 2007 keine Zuweisungen für den Messeauftritt bei
der Expo-Real verzeichnen, so dass hier gegenüber dem Planansatz Mindereinnahmen von
40 T€ entstanden.
9. Aufgabenbezogene Leistungsbeteiligungen
+ 615.066 €
Die Mehreinnahmen beziehen sich auf Leistungsbeteiligungen bei Leistungen für Unterkunft
und Heizung an Arbeitssuchende nach §§ 19 ff SGB II und von Arbeitssuchenden nach § 16
SGB II.
10. Zinseinnahmen
- 1.752.957 €
Zum Zeitpunkt der Haushaltsplanaufstellung ist die allgemeine Zinsentwicklung nicht vorher-
sehbar. Im Nachtrag wurden die Ansätze in Summe um mehr als 4,2 Mio. € nach oben ge-
setzt, diese Ansätze konnten dann im Jahresabschluss nicht erreicht werden. Die ausgewie-
sene Abweichung ergibt sich per Saldo aus einer Vielzahl kleinerer und größerer Abwei-
chungen.
Zu erwähnen sind Zinsmindereinnahmen insbesondere bei der Vollverzinsung Gewerbe-
steuer (UA 9000) in Höhe von 1,632 Mio. €, bei den Zinsen aus Geldanlagen (UA 9160 /
-75 T€) und den Zinseinnahmen im UA 9100 (-100 T€).
Höhere Zinseinnahmen als geplant konnten bei den Zinseinnahmen aus Finanzterminge-
schäften (UA 9120) von 81 T€ und bei den Zinseinnahmen im UA 9101 (+87 T€) der ver-
schiedenen Sonderrücklagen verzeichnet werden.
11. Gewinnanteile, Konzessionsabgaben
+ 736.137 €
Die Einnahmen aus Dividendenzahlungen im Bereich des Vivariums (UA 3230 / +36 T€) und
der städtischen Kindertagesstätten (UA 4640 / +363 T€) überschritten den Planansatz, da
die Ausschüttungen höher als geplant erfolgten. Das gleiche gilt für die Einnahmen aus
Konzessionsabgaben (UA 8300), der Ansatz konnte um 442 T€ überschritten werden.
Mindereinnahmen mussten dagegen im abgelaufenen HHJahr bei den Einnahmen des
Eigenbetrieb Abfallentsorgung und Straßenreinigung - Überschuss EAD - Betriebszweig
Betrieb gewerblicher Art - (UA 8175 / -100 T€) hingenommen werden.
17
12. Schuldendiensthilfen
+ 614.536 €
Die Mehreinnahmen sind auf Zinsen im Unterabschnitt 9120 für Darlehenszinsen durch Ei-
genbetriebe zurück zu führen; hier wurde kein Einnahmeansatz gebildet. Da die Eigenbetrie-
be schon zum 01.01.2007 auf die kaufmännische Buchführung umgestellt wurden, waren
ihnen die sie betreffenden Darlehen zuzuordnen. Hierfür wurden dann die zu zahlenden Zin-
sen in Rechnung gestellt.
13. Ersatz von sozialen Leistungen außerhalb und in Einrichtungen
- 1.491.700 €
Die Mindereinnahmen ergeben sich aus einer Vielzahl kleinerer und größerer Abweichun-
gen. Bemerkenswerte Abweichungen vom Haushaltsansatz sind festzustellen bei:
UA 4100 Hilfe zum Lebensunterhalt
Erstattungen örtlicher Sozialhilfeträger - 219 T€
Erstattungen überörtlicher Sozialhilfeträger BSHG - 99 T€
Kostenersatz nach § 92 a+c BSHG + 25 T€
Erstattungen nach §§ 50 SGB X - 49 T€
Rückforderung v. Unterbringungskosten Obdachloser - 81 T€
Erstattungen nach §§ 102 ff SGB X - 762 T€
UA 4110 Hilfe zur Pflege
Erstattungen nach §§ 102 ff SGB X (u.A. für die Hilfe an über 65-Jährige) + 37 T€
UA 4211 Sach- und Unterbringungskosten nach
§ 3 Asylbewerberleistungsgesetz - 108 T€
UA 4557 Heimerziehung, sonstige betreute Wohnform
Ersatzleistungen von Sozialleistungsträgern innerhalb von - 172 T€
Einrichtungen
Sonstige Ersatzleistungen innerhalb von Einrichtungen + 114 T€
UA 4800/ Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz
UA 4810 Ersatzleistungen von Dritten + 98 T€
Den Abweichungen stehen in der Regel entsprechende Mehrausgaben gegenüber.
18
14. Weitere Finanzeinnahmen
- 1.148.712 €
Der oben ausgewiesene Betrag ergibt sich per Saldo insbesondere aus folgenden Positio-
nen:
UA 0310 Kassen- und Steueramt
Verzugszinsen + 75 T€ €
Die Einnahmen sind immer abhängig von entsprechenden Rück-
ständen, für die Verzugszinsen berechnet werden können / müs-
sen.
UA 1100 Ordnungsamt
Verwarnungsgelder nach StVG - 402 T€
Bußgelder allgemein - 30 T€
Das Rechnungsergebnis unterliegt starken Schwankungen, da es
sich um vom Gericht festgesetzte Bußgelder handelt.
UA 3230 Grünflächen- und Umweltamt – Abteilung Vivarium
Steuererstattungen - 53 T€
Die geplante Einnahme aus Steuererstattungen unter der Haus-
haltsstelle 01.3230.265000 war hier fehlerhaft etatisiert. Tatsäch-
lich werden Steuererstattungen unter Zuweisungen und Zu-
schüsse (Grupp. 170) verbucht. Hier wurden Einnahmen von
knapp 95 T€ erzielt (siehe dazu auch Ziffer 8, S. 15).
UA 6201 Amt für Wohnungswesen
Fehlbelegungsabgabe - 278 T€
Nach einem Erlass des Hessischen Ministeriums des Inneren und für Europaange-
legenheiten vom 21. Januar 1993 (Staatsanzeiger 7/1993 S.431) sind die Einnah-
men aus der Fehlbelegungsabgabe sowie ihre frist- und bestimmungsgemäße
Verwendung zu erläutern:
Das Aufkommen aus der Fehlbelegungsabgabe belief sich im Haushaltsjahr 2007
im IST auf 555.468,27 €. Der nach Abzug des pauschalen Verwaltungskostenauf-
wandes von 10 % verbleibende Betrag des Aufkommens war zweckgebunden
dem Vermögenshaushalt zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus zuzuführen.
Der dem Vermögenshaushalt zuzuführende Betrag war wie folgt zu berechnen:
Ist-Aufkommen 555.468,27 €
abzüglich 10%iger Verwaltungskostenpauschale Stadt - 55.546,83 €
Zuführung an den Vermögenshaushalt 499.921,44 €
19
Bei der Aufstellung des Haushaltsplanes 2007 wurden Einnahmen aus der Fehlbe-
legungsabgabe in Höhe von 700.000 € zur Deckung der Darlehen und Zuschüsse
für den sozialen Wohnungsbau eingeplant.
Tatsächlich wurden 2007 Darlehen bzw. Zuschüsse in Höhe von 1.956.000 € für
den sozialen Wohnungsbau gewährt. Weiterhin wurden Haushaltsausgabereste in
Höhe von insgesamt 630.438,75 € in das Haushaltsjahr 2007 übertragen und ste-
hen dort zweckgebunden für Darlehen und Zuschüsse des sozialen Wohnungs-
baus zur Verfügung. Insgesamt wurden damit 2007 Mittel für den sozialen Woh-
nungsbau in Höhe von insgesamt 2.586.438,75 € zur Verfügung gestellt. Damit ist
die ordnungsgemäße Verwendung der Fehlbelegungsabgabe nachgewiesen.
15. Kalkulatorische Einnahmen
- 407.750 €
Die Mindereinnahmen der Gruppierungsziffer 27 resultieren per Saldo aus verschiedenen
Positionen, bei denen das Ergebnis nicht den Planansatz erreichte. Den kalkulatorischen
Einnahmen stehen entsprechende Minderausgaben bei den kalkulatorischen Kosten gegen-
über.
16. Zuführung vom Vermögenshaushalt
+ / - 0 €
Eine Zuführung vom Vermögenshaushalt war 2007 nicht geplant.
20
Verwaltungshaushalt – Ausgaben
Die ausgewiesenen Mehr- und Minderausgaben im Bereich des sächlichen Verwaltungs-
und Betriebsaufwandes sind immer vor dem Hintergrund der gut angenommenen und funkti-
onierenden Budgetierung und der damit einhergehenden gegenseitigen Deckungsfähigkeit
zwischen den einzelnen Haushaltsstellen zu sehen. Die jeweiligen Ämter und Verwaltungs-
stellen können danach im Rahmen der ihnen zur Verfügung stehenden Mittel, jedoch unter
Berücksichtigung der gesetzlichen und vertraglichen Verpflichtungen, ihre Prioritäten eigen-
ständig setzen.
1. Personalausgaben
- 581.726 €
Gr. 40 Aufwendungen für ehrenamtliche Tätigkeit - 19.925 €
Gr. 41 Dienstbezüge - 450.636 €
Gr. 42-43 Versorgung + 350.529 €
Gr. 44 Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung + 276.279 €
Gr. 45 Beihilfen und Unterstützungen + 231.547 €
Gr. 46 Personalnebenausgaben - 29.090 €
Gr. 47 Deckungsreserve - 940.430 €
Der Haushaltsansatz 2007 für Personalausgaben belief sich auf 99.388.260 €. Die Haus-
haltsrechnung zeigt ein Rechnungsergebnis in Höhe von insgesamt 98.098.534,17 €, so
dass Minderausgaben in Höhe von 581.726 € entstanden sind.
2. Unterhaltung der Grundstücke und der baulichen Anlagen
- 228.311 €
Die Minderausgaben resultieren aus einer Vielzahl von kleineren und größeren Abweichun-
gen, verteilt auf alle Bereiche der Stadtverwaltung. Erwähnenswert sind die Überschreitun-
gen im UA 1104 – Obdachlosenangelegenheiten – von 81 T€ und im UA 4640 – städtische
Kitas – von 151 T€. Minderausgaben ergaben sich dagegen im UA 3120 – Institut Wohnen
und Umwelt – von 104 T€ und bei den Schulen im UA 2110 (- 243 T€), UA 2300 (- 211 T€)
und UA 2400 (- 112 T€).
Der Sammelnachweis 3 „Unterhaltung der Grünanlagen an Grundstücken“ weist Mehraus-
gaben von knapp 54 T€ aus, die jedoch im Rahmen der gegenseitigen Deckungsfähigkeit
durch geringere Ausgaben im Sammelnachweis 4 „Unterhaltung der Grünanlagen und Spiel-
plätze“ in Höhe von 64 T€ gedeckt werden.
21
3. Geräte, Ausstattungs- und Ausrüstungsgegenstände und sonstige Gebrauchs-
gegenstände
- 314.360 €
Die Minderausgaben sind begründet in einer Vielzahl kleinerer Abweichungen vom Ansatz
aus allen Bereichen der Stadtverwaltung, die zum Ausgleich von Mehrausgaben in anderen
Bereichen dienten.
Erwähnenswert sind die Minderausgaben bei der Unterhaltung der DV-Anlagen (UA 0600)
von 135 T€ und die Unterhaltung des Büro- und Betriebsinventars an den Schulen (UA 2100
– 2810) von 85 T€.
4. Mieten und Pachten
- 93.709 €
Die Minderausgaben resultieren auch hier aus einer Vielzahl kleinerer und größerer Abwei-
chungen. Auch in diesem Jahr ergeben sich in vielen Unterabschnitten bei den Leasingkos-
ten für DV-Geräte Mindereinnahmen aufgrund von verringerten Mietkosten durch neue Ver-
träge.
5. Bewirtschaftung der Grundstücke, bauliche Anlagen
+ 669.428 €
Die Mehrausgaben resultieren aus einer Vielzahl kleinerer und größerer Abweichungen u. a.
bei folgenden Gruppierungen:
Gruppierung 540000 Heizung - 296.276 €
Gruppierung 540100 Reinigung + 118.136 €
Gruppierung 540200 Stromkosten + 59.405 €
Gruppierung 541000 Grundbesitzabgaben – SN 5 + 122.361 €
Gruppierung 542000 Wasserverbrauch, Kanalgebühren – SN 6 - 317.511 €
Gruppierung 542100 Abwassergebühren für öffentlich versiegelte
Flächen und Einleitung von Bachwasser + 973.866 €
Gruppierung 543000 Hausversicherungen – SN 7 + 14.283 €
Die Mehrausgaben bei den Heizungskosten entstanden bei den Schulen in den Unterab-
schnitten 2250 und 2300 (+141 T€) und im Vivarium (+95 T€), während in den Unterab-
schnitten 2400, 2401, 2700 und 2810 der Schulen (-401 T€) und beim städtischen Grund-
vermögen (Unterabschnitte 6151 und 8800 / -60 T€) Minderausgaben zu verzeichnen waren.
Die Mehrausgaben bei den Reinigungskosten sind hauptsächlich im UA 0256 (Stadthaus
Frankfurter Straße / +30 T€) und im UA 2300 (Gymnasien / +68 T€) entstanden.
22
Die Mehrausgaben bei den Stromkosten entstehen in der Summe aus einer Vielzahl von
Über- und Unterschreitungen in einzelnen Unterabschnitten.
Die Mehrausgaben beim Sammelnachweis 5 „Grundbesitzabgaben“ sind hauptsächlich auf
Überschreitungen bei den Schulen (UA 2110, 2300 und 2400 / +115 T€) zurückzuführen.
Einsparungen ergaben sich im Unterabschnitt 8800 – Städtisches Grundvermögen – in Höhe
von 55 T€, die anderen Unterabschnitte zeigen geringe Abweichungen in beide Richtungen.
Für die Mehrausgaben gibt es keine Genehmigung der Mehrausgaben durch die städtischen
Gremien. Wegen Zeitablauf wurde entschieden, die Genehmigung der Mehrausgaben im
Rahmen der Feststellung der Jahresrechnung 2007 vorzunehmen.
Die Minderausgaben bei den Wasser- und Kanalgebühren, Sammelnachweis 6, ergeben
sich in erster Linie bei den Friedhöfen (- 56 T€), im Grünflächen- und Umweltamt, Abteilung
Grünflächen (- 33 T€) und beim städtischen Grundvermögen (- 43 T€).
Die Mehrausgaben bei diesen Abwassergebühren ergaben sich bei der Einleitung von
Bachwasser (+ 954 T€), da die Kosten abhängig sind von den tatsächlichen Einleitungen, die
im Vorfeld schwer abzuschätzen sind.
6. Haltung von Fahrzeugen
+ 119.028 €
Die Mehrausgaben ergeben sich per Saldo auch hier aus einer Vielzahl von verschiedenen
Haushaltspositionen, wobei bedeutende Mehrausgaben beim Amt für Brand- und Katastro-
phenschutz (+50 T€) aufgrund des erhöhten Reparaturaufwandes entstanden sind.
7. Besondere Aufwendungen für Bedienstete
- 117.623 €
Die Minderausgaben setzen sich auch hier aus einer Vielzahl von geringen Überschreitun-
gen und Einsparungen zusammen.
8. Weitere Verwaltungs- und Betriebsausgaben
+ 1.069.662 €
Die Abweichung resultiert per Saldo hauptsächlich aus den Mehrausgaben bei den Spenden
in Höhe von rd. 1.041 T€, denen aber Mehreinnahmen bei der Gruppierungsziffer 178 „Ein-
nahmen aus Spenden“ gegenüber stehen (siehe Bericht, Seite 15) sowie einer Vielzahl klei-
nerer und größerer Abweichungen.
Weitere größere Abweichungen finden sich u. a. bei folgenden Haushaltspositionen:
UA 0600 Hauptamt – IuK-Abt.
Praktische Realisierung der Internetpräsenz - 21 T€
UA 1100 Bürger- und Ordnungsamt
Kosten für die Abschiebung von Ausländern - 39 T€
23
UA 1105 Bürger- und Ordnungsamt – Abt. Einwohnerwesen und Wahlen
Kosten der Vorbereitung von Wahlen - 28 T€
UA 2100 ff – verschiedene Schulen
Kopierkosten + 39 T€
UA 3212 Städtische Kunstsammlung
Betriebsausgaben Museumsshop + 160 T€
UA 3230 Vivarium
Futtermittelbeschaffung - 19 T€
UA 3322 Jazz-Institut
Veranstaltungen Deutscher Jazz + 15 T€
UA 3650 Denkmalschutz und –pflege
Öffentlichkeitsarbeit + 29 T€
UA 4640 Städtische Kindertagesstätten
Lebensmittel + 30 T€
UA 6020 Straßenverkehrsamt – Tiefbau
Fortschreibung Planungsdaten für die Verkehrsentwicklungsplanung - 44 T€
UA 6100 Stadtplanungsamt
Allgemeine Planungskosten - 47 T€
UA 6120 Vermessungsamt
Geldleistungen bei Bodenordnungsmaßnahmen + 455 T€
UA 6201 Amt für Wohnungswesen
Mietspiegel - 33 T€
UA 6300 Straßen, Wege, Plätze und Brücken
Betriebs- und Wartungskosten Sonderbauwerke + 26 T€
UA 6500 Kreisstraßen
Wartung und Betriebskosten für Lichtsignalanlagen
und Verkehrsbeschilderung + 58 T€
UA 6600 Bundesstraßen
Wartung und Betriebskosten für Lichtsignalanlagen
und Verkehrsbeschilderung + 51 T€
UA 6650 Landstraßen
Wartung und Betriebskosten für Lichtsignalanlagen + 31 T€
UA 6700 Straßenbeleuchtung und -reinigung
Straßenbeleuchtung, Kapitaldienst + 46 T€
UA 7910 Amt für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Abt. Wirtschaft
Allg. Wirtschaftsförderung + 17 T€
Werbung - 19 T€
Messeauftritt auf der Expo-Real + 88 T€
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UA 7920 Öffentlicher Personennahverkehr
Betriebs- und Nebenkosten öffentlicher Bereich
Querbahnsteig/bahnGalerie - 50 T€
Teilweise stehen den Mehrausgaben entsprechende Mehreinnahmen z. B. aus Zuweisungen
und Kostenbeteiligungen Dritter gegenüber.
9. Steuern und Geschäftsausgaben
+ 3.565.088 €
Die Mehrausgaben ergeben sich per Saldo aus einer Vielzahl von Einzelpositionen. Dabei
ergeben sich im Bereich vermischte Ausgaben Mehrausgaben von rd. 1,033 Mio. €, davon
Ausgaben der Stiftungen (UA 8900 bis 8914) von rd. 1,024 Mio. €, denen aber entsprechen-
de Mehreinnahmen gegenüber stehen (siehe Bericht Seite 13), da in den wenigsten Fällen
bei vermischten Ausgaben Haushaltsansätze bestehen.
Keinen Haushaltsansatz gab es auch bei der HHStelle 6130.640100. Hier wurden für Scha-
densersatzleistungen insgesamt 302.258,20 € gezahlt, nachdem die Stadt Darmstadt vom
Landgericht Darmstadt zur Schadensersatzzahlung verurteilt wurde.
Einsparungen hingegen ergeben sich bei der Abwasserabgabe im Unterabschnitt 7000, da
gegenüber der Planung in Höhe von 350 T€ Minderausgeben von 56 T€ zu verzeichnen
sind.
10. Erstattung von Verwaltungs- und Betriebsausgaben
+ 281.457 €
Die per Saldo zu verzeichnenden Mehrausgaben verteilen sich auf die einzelnen Gruppie-
rungsziffern wie folgt:
670 Bund + 516.275 €
671 Land - 89.998 €
672 Gemeinden und Gemeindeverbände + 163.004 €
673 Zweckverbände + 1.802 €
674 sonstiger öffentlicher Bereich + 16.159€
675-676 kommunale und sonstige öffentliche Sonderrechnungen - 354.006 €
679 innere Verrechnungen + 28.221 €
Die Mehrausgaben der Gruppierungsziffer 670 ergeben sich hauptsächlich aus Erstattungen
für Sachkosten an die Agentur für Arbeit (+ 570 T€). Für die Mehrausgaben gibt es keinen
Magistratsbeschluss. Die Gegenfinanzierung erfolgte nach Aussage des Fachamtes aus
dem Überschuss, der sich aus der Jahresrechnung 2007 der KdU ergab. Es handelt sich
somit um Deckung durch zweckgebundene Mehreinnahmen.
25
Die Minderausgaben der Gruppierungsziffer 671 finden sich im UA 4810 (Leistungen nach
dem UnterhaltsvorschussG).
Die Mehrausgaben der Gruppierungsziffer 672 „Erstattungen an Gemeinden und Gemeinde-
verbände“ resultieren per Saldo insbesondere aus folgenden Positionen:
UA 2400 Berufliche Schulzentren
Gastschulbeiträge + 23 T€
UA 2810 Gesamtschulen (integrierte und kooperative)
Gastschulbeiträge - 29 T€
UA 4100 Hilfe zum Lebensunterhalt
Erstattungen an andere Träger + 282 T€
UA 4550 Andere Hilfen zur Erziehung
Erstattungen an andere Jugendhilfeträger - 74 T€
UA 6300 Straßen, Wege, Plätze und Brücken
Städtischer Anteil an Kosten der Straßenreinigung und Schneebeseitigung - 80 T€
Die Minderausgaben der Gruppierungsziffer 676 ergeben sich im wesentlichen aus „Erstat-
tung an HSE für Betriebskosten Kläranlagen“ im UA 7000 von 516 T€.
11. Kalkulatorische Kosten
- 407.350 €
Den ausgewiesenen Minderausgaben stehen entsprechende geringere Einnahmen gegen-
über (Seite 19). Die Differenz von 400 € bestand schon bei den Ansätzen. Das Rechnungs-
ergebnis der Einnahmen und Ausgaben beträgt jeweils 5.611.159,53 €.
12. Aufgabenbezogene Leistungsbeteiligungen
+ 175.771 €
Die Mehrausgaben resultieren in der Summe aus Minderausgaben bei den Leistungsbeteili-
gungen bei Leistungen für Unterkunft und Heizung an Arbeitssuchende von 376 T€ und
Mehrausgaben bei den Leistungsbeteiligungen bei einmaligen Leistungen an Arbeitssuchen-
de nach § 23 Abs. 3 SGB II und §§ 19 ff SGB II von 551 T€ (UA 4820).
13. Zuschüsse für laufende Zwecke an soziale oder ähnliche Einrichtungen
- 2.179.343 €
Die Minderausgaben resultieren per Saldo aus einer Vielzahl größerer und kleinerer Abwei-
chungen.
26
Die markantesten Abweichungen sind nachfolgend dargestellt:
UA 2930 Fördermaßnahmen für Schüler
Zuschüsse für „Ganztagsschule nach Maß“ + 299 T€
Hier stehen entsprechende Einnahmen aus Zuweisungen ge-
genüber. Es gab keinen Planansatz.
UA 4641 Kindertageseinrichtungen der Kirchen
Zuschüsse an Kirchen - 1.425 T€
UA 4642 Kindertageseinrichtungen der freien Träger
Zuschüsse an die freien Träger + 59 T€
Zuschüsse gemäß § 24 Tagesbetreuungsausbaugesetz - 1.015 T€
In diesen beiden Unterabschnitten kommt es immer wieder zu
größeren Abweichungen nach oben oder unten, da die Spitzab-
rechnungen mit den freien Trägern und den Kirchen immer erst
im Folgejahr / in Folgejahren vorgenommen werden können.
Darüber hinaus sind beide Unterabschnitte gegenseitig de-
ckungsfähig.
UA 8900 – 8914 verschiedene Stiftungen
Zuwendungen + 47 T€
14. Zuweisungen und sonstige Zuschüsse für laufende Zwecke
- 1.057.638 €
Die Ausgaben verteilen sich auf die einzelnen Gruppierungsziffern wie folgt:
711 Land - 182.819 €
713-714 Zweckverbände und sonstiger öffentlicher Bereich - 249.535 €
715-716 Kommunale und sonstige öffentliche Sonderrechnungen - 320.344 €
717-718 Private Unternehmen und übrige Bereiche - 304.940 €
Die geringeren Ausgaben bei der Gruppierungsziffer 711 ergeben sich insbesondere durch
verminderte Zuweisungen für das Staatstheater (-289 T€), da eine Überzahlung aus dem
Vorjahr verrechnet wurde.
Die Minderausgaben der Gruppierungsziffern 713-714 ergeben sich aus geringeren Zuwei-
sungen an Wasserverbände (UA 6900 / -40 T€) und einen geringeren Umlagebeitrag an den
Verwaltungsverband für das Gesundheitsamt (UA 5000 / - 208 T€).
Die Wenigerausgaben bei den Gruppierungsziffern 715-716 resultieren im Wesentlichen aus
geringeren Zuschüssen für den öffentlichen Personennahverkehr (UA 7920 / -402 T€).
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Die Mehrausgaben bei den Gruppierungsziffern 717-718 ergeben sich insbesondere aus den
Minderausgaben UA 4000 (Zuschüsse für Mikroprojekte nach LOS-Programm) von 54 T€,
den Minderausgaben des Zuschusses an den Förderverein (UA 2935 – Int. Begegnungs-
schule) sowie aus den Minderausgaben bei den Zuschüssen zur Unterstützung aus Entsie-
gelungsmaßnahmen bei kleinen und mittleren Unternehmen (Rechnungsergebnis -146 T€),
da nicht alle Haushaltsausgabereste in das nächste Haushaltsjahr übertragen wurden sowie
aus einer Vielzahl kleinerer Differenzen.
15. Schuldendiensthilfen
- 1.250 €
Die Minderausgaben gegenüber der Planung sind auf die Minderausgaben bei der Schul-
dendiensthilfe für den Hüttenbauverein (UA 5501) zurückzuführen. Die Schuldendiensthilfe
wurde zwar mit 1.250 € geplant, in 2007 jedoch nicht ausgezahlt.
16. Leistungen der Grundsicherung nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch
(SGB II)
+ 175.771 €
Erstmalig im Haushaltsjahr 2005 wurden diese Leistungen für HartzIV-Empfänger erbracht.
Die Ansätze wurden im Nachtragshaushaltsplan 2007 zwar angepasst. Die Ansätze reichten
jedoch nicht ganz aus, da zum Jahresende der Kreis der Anspruchsberechtigten weiterhin
zugenommen hatte.
17. Leistungen der Sozialhilfe
- 2.813.980 €
Die Mehrausgaben verteilen sich per Saldo auf die einzelnen Gruppierungsziffern wie folgt:
73, 74 Leistungen der Sozialhilfe an natürliche Personen in und
außerhalb von Einrichtungen + 65.170 €
75 Leistungen an Kriegsopfer u. ä. - 130.266 €
76, 77 Leistungen der Jugendhilfe in und außerhalb von Einrichtungen - 2.419.069 €
78 Sonstige soziale Leistungen + 25.616 €
79 Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz - 355.431 €
In Summe ergeben sich bei den Gruppierungsziffern 73 und 74 Minderausgaben von 65 T€.
Diese beiden Gruppierungsziffern sind gegenseitig deckungsfähig.
Die Gruppierungsziffer 73 weist Wenigerausgaben von 231 T€ aus, die in engem Zusam-
menhang mit den Mehrausgaben bei den Leistungen der Grundsicherung (siehe Ziffer 16)
stehen.
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Die Gruppierungsziffer 74 hingegen weist Mehrausgaben von knapp 297 T€ aus. Diese
Mehrausgaben setzen sich u. a. zusammen aus den Positionen: Laufende Hilfe zum Le-
bensunterhalt in Heimen (UA 4101) + 140 T€, Hilfe nach § 40 Abs.1 Nr.8 BSHG – stationär
(UA 4127) +112 T€, Hilfe nach § 37 BSHG (UA 4130) + 49 T€, Integration behinderter Kinder
in Tagesstätten (UA 4122 / + 503 T€) und Hilfe zur Pflege für die über 65-Jährigen (UA 4116)
– 433 T€.
Die Minderausgaben bei den Leistungen der Jugendhilfe außerhalb von Einrichtungen
(Gruppierungsziffer 76) von insgesamt 1,728 Mio. € sind vor allem auf die geringeren Auf-
wendungen der Positionen Sozialpädagogische Familienhilfe nach § 31 KJHG (UA 4554) –
386 T€, Hilfen durch Unterbringung in Kindertagesstätten (UA 4541) – 722 T€, Andere Hilfe
zur Erziehung gemäß § 27 Abs. 2 SGB VIII (UA 4550) – 298 T€, bei der Eingliederungshilfe
für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche (UA 4560) – 306 T€, Verbringungskosten für
aufgegriffene Jugendliche (UA 4565) – 187 T€, Sozialpädagogische Pflegestellen (UA 4556)
– 133 T€ sowie Mehrausgaben bei der Hilfe in Familienpflege (UA 4556) + 100 T€ und Inten-
sive sozialpädagogische Einzelbetreuung (UA 4558) + 331 T€.
Gemäß dem Rechnungsergebnis konnten auch in 2007 im Rahmen des Budgets „Erzieheri-
sche Hilfen“ (Gruppierungsziffer 77) wieder Einsparungen von 691 T€ gegenüber den Plan-
ansätzen erzielt werden. Dies betrifft Minderausgaben bei der Erziehung in einer Tagesgrup-
pe (UA 4555) – 284 T€, den Hilfen in Heimpflege nach § 34 KJHG (UA 4557)
-520 T€ und der Heimerziehung (UA 4561) – 377 T€ sowie Mehrausgaben bei den Ausga-
ben für die Eingliederungshilfe für seelisch Behinderte in stationärer Unterbringung (UA
4560) + 463 T€.
Die geringen Mehrausgaben bei den sonstigen sozialen Leistungen (Gruppierungsziffer 78)
ergeben sich in Summe aus höheren Leistungen der Grundsicherung innerhalb von Einrich-
tungen (+
169 T€) und Minderausgaben bei den Leistungen der Grundsicherung außerhalb
von Einrichtungen (- 258 T€), sowie bei den Leistungen an Berechtigte (UA 4810, + 102 T€).
18. Zinsausgaben
+ 622.852 €
Mehrausgaben bei den Zinsen für Kapitalmarktdarlehen in Höhe von 316 T€ und bei den
Zinsen für Kapitalmarktdarlehen bei Finanztermingeschäften in Höhe von 1,315 Mio. € ste-
hen Minderausgaben bei den Sollzinsen auf die in Anspruch genommenen Kassenkredite
zur Deckung des Haushaltsfehlbetrages von 1,016 Mio. € gegenüber.
19. Gewerbesteuerumlage
- 5.750.422 €
Der Vervielfältiger zur Berechnung der Umlage betrug im Jahr 2007 73 Punkte, so dass die
Umlage entsprechend den geplanten Gewerbesteuereinnahmen von 144 Mio. € auf
24,738 Mio. € in der Planung festgesetzt wurde.
Tatsächlich wurden aber 18.987.577,80 € gezahlt, da die Spitzabrechnung für das Haus-
haltsjahr 2006 im I. Quartal 2007 erfolgte und gleichzeitig für das IV. Quartal 2007 sowohl ein
Abschlag in Höhe der Umlage für das III. Quartal angewiesen als auch die Spitzabrechnung
für das Jahr 2007 verbucht wurde. Dies ist auf die Umstellung auf die doppische Buchfüh-
rung zurückzuführen.
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Beide Spitzabrechnungen führten zu „negativen“ Ergebnissen, d. h. auf die in den Jahren
2006 und 2007 gezahlte Gewerbesteuerumlage wurden insgesamt 6,6 Mio. Euro zurücker-
stattet.
20. Verbandsumlage LWV
+ 3.182 €
Diese geringe Abweichung resultiert aus der Anpassung des Ansatzes im Nachtrag auf ins-
gesamt 26.966.770 €.
Gegenüber dem Haushaltsjahr 2006 hat sich der Gesamtbetrag der Verbandsumlage um
2,021 Mio. € auf rd. 26,97 Mio. € erhöht.
21. Weitere Finanzausgaben
- 1.632.223 €
Die Minderausgaben ergeben sich aus der gegenüber der Planung geringeren Erstattung für
die Vollverzinsung der Gewerbesteuer ( 368 T€).
22. Zuführung zum Vermögenshaushalt
- 1.307 €
Die mit 13.412.930 € geplante Zuführung zum VMH wurde in voller Höhe erfüllt.
Abweichungen ergeben sich aus folgenden nicht in dieser Höhe geplanten Zuführungen an
den Vermögenshaushalt:
Zuführung zum VMH - Sonderzuführung Stellplatzrücklage - + 39.736,73 €
Zuführung zum VMH für Zinsmanagement - Zinsen + 7.381,63 €
Zuführung VMH aus der Fehlbelegungsabgabe - 200.078,56 €
Zuführung zum VMH aus UA 7000 - 97.210,00 €
Zuführung zum VMH aus dem UA 1600, Gebührenausgleichsrücklage + 210.146,03 €
Zuführung VMH aus Überschuss UA 4336 - Haus Elim - 10.500,00 €
Zuführung zum VMH für Versorgungsrücklage + 49.217,06 €
Die Planung sah u.a. vor, dass die Zuführung zum Vermögenshaushalt aus dem Unterab-
schnitt 1600 (Rettungsdienst), Gebührenausgleichsrücklage, 197 T€ beträgt. Dieser Ansatz
wurde jedoch auch in diesem Jahr mit dem Rechnungsergebnis in Höhe von 407 T€ bei wei-
tem übertroffen.
Die Mehrausgaben bei der Zuführung zum Vermögenshaushalt für die Rücklage Zinsmana-
gement – Zinsen – in Höhe von 7 T€ sowie die Sonderzuführung Stellplatzrücklage von
knapp 40 T€ werden wegen fehlendem Haushaltsansatz ausgewiesen.
Demgegenüber steht eine Minderausgabe aus der Zuführung aus dem Bereich der Abwas-
serbeseitigung (UA 7000) in Höhe von 97.210 €, da in diesem UA keine Überschüsse erwirt-
schaftet wurden.
30
Vermögenshaushalt – Einnahmen
1. Zuführung vom Verwaltungshaushalt
-1.307 €
Den ausgewiesenen Mindereinnahmen im Vermögenshaushalt stehen entsprechende Min-
derausgaben im Verwaltungshaushalt gegenüber, da hier ausschließlich Haushaltsstellen im
Unterabschnitt 9150 betroffen sind, über die die Zuführungen vom Verwaltungshaushalt ab-
gewickelt werden (siehe hierzu Ziffer 22 auf Seite 29).
Folgende Zuführungen waren im Haushalt geplant bzw. wurden in der Jahresrechnung voll-
zogen:
Zuführung vom Verwaltungshaushalt
(Haushaltsstelle 02.91500001.300000)
Die mit 13.412.930 € geplante Zuführung vom VMH wurde in voller Höhe erfüllt.
Sonderzuführung aus Zinsen Stellplatzrücklage
(Haushaltsstelle 02.91500001.300003)
Nicht geplante Einnahmen in Höhe von 39.736,73 € konnten erzielt und der Stellplatzrückla-
ge zugeführt werden.
Zuführung vom Verwaltungshaushalt für Zinsmanagement - Zinsen
(Haushaltsstelle 02.91500001.300201)
Hier konnten nicht geplante Einnahmen in Höhe von 7.381,63 € erzielt werden.
Zuführung zum Vermögenshaushalt aus Fehlbelegungsabgabe
(Haushaltsstelle 02.9150001.301100)
Die Haushaltsplanung sah eine Zuführung in Höhe von 700.000 € vor. Tatsächlich konnten
jedoch nur 499.921,44 € im Verwaltungshaushalt vereinnahmt werden, die dem Vermögens-
haushalt zur entsprechenden Verwendung weitergeleitet wurden (siehe auch Bericht Seite
18).
Zuführung zum Vermögenshaushalt zur Weiterleitung an die Versorgungsrücklage
(Haushaltsstelle 02.9150001.306000)
§ 14 a des Bundesversorgungsgesetzes schreibt für Bund und Länder die Bildung einer Ver-
sorgungsrücklage zur Finanzierung künftiger Versorgungsausgaben vor. Die Gemeinden und
Gemeindeverbände sind nach § 13 Hessisches Versorgungsrücklagegesetz verpflichtet, zur
Sicherung ihrer Versorgungsaufwendungen eine Versorgungsrücklage zu bilden. Der Son-
derrücklage sind ab dem Haushaltsjahr 1999 jährliche Beträge zu Lasten der Ausgaben für
Besoldungs- und Versorgungsbezüge zuzuführen. Der jährliche Rückstellungsbetrag ist ent-
sprechend den bundes- und landesrechtlichen Vorgaben zu ermitteln und in den kommuna-
len Haushalten wie Personalausgaben innerhalb jedes Unterabschnittes auszuweisen.
Im Haushalt der Stadt Darmstadt werden die Zahlungen an die Versorgungsrücklage zu-
nächst im Rahmen des Sammelnachweises verbucht und am Jahresende in die jeweils be-
troffenen Unterabschnitte auf die Gruppierungsziffern 411 bzw. 421 umgebucht. Der von der
Personalabteilung ermittelte Betrag für das Haushaltsjahr 2007 belief sich auf 299.217,06 €.
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2. Entnahme aus Rücklagen
- 2.952.361 €
Die Entnahme aus der Stellplatzrücklage war mit 631 T€ veranschlagt. Da nicht alle Maß-
nahmen umgesetzt wurden, war nur eine Entnahme von 174.969,85 € (-465 T€) notwendig.
Die Entnahme aus der allgemeinen Rücklage betrug statt der geplanten 5,035 Mio. € nur
2.538.669,50 €.
3. Rückflüsse von Darlehen
+ 850.212 €
Die Mehreinnahmen ergeben sich per Saldo aus den Sondertilgungen im Bereich der Arbeit-
geberdarlehen (UA 6200 / + 55 T€) und nicht geplanten Rückzahlungen überzahlter Woh-
nungsbaudarlehen und -zuschüsse bei Kostenunterschreitung von 743 T€.
4. Einnahmen aus der Veräußerung von Beteiligungen, Rückflüsse von
Kapitaleinlagen
+ / - 0 €
Hier waren 2007 keine Ansätze vorgesehen und wurden auch keine Buchungen vorgenom-
men.
5. Einnahmen aus der Veräußerung von Sachen des Anlagevermögens
- 2.468.102 €
Die Mindereinnahmen in diesem Bereich resultieren insbesondere aus der Haushaltsstelle
02.880001.340200 (Außerordentliche Erlöse aus Grundstücksverkäufen). Hier war der An-
satz 2007 mit 3 Mio. € angesetzt. Es konnten jedoch keine Einnahmen erzielt werden. Ein-
nahmen aus Bodenordnungsmaßnahmen Baugebiet E 44, die mit 300 T€ geplant waren,
konnten ebenfalls nicht realisiert werden.
Die dem gegenüberstehende höchste Mehreinnahme resultiert aus den Grundstücksverkäu-
fen (HHStelle 02.8800001.340000). Sie beträgt 585 T€.
6. Beiträge und ähnliche Entgelte
- 629.610 €
Die Mindereinnahmen ergeben sich per Saldo insbesondere aus folgenden Positionen:
UA 6300 Straßen, Wege, Plätze und Brücken
Erschließungsbeiträge - 544.950 €
Erschließungsbeiträge und Straßenbeiträge + 565.130 €
Straßenbeiträge - 410.209 €
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UA 6801 Parkbauten
Ablösungsbeiträge - 115.966 €
UA 6900 Wasserläufe
Beiträge - 180.000 €
UA 7000 Abwasserbeseitigung
Abwasserbeiträge - 183.752 €
Erstattungen Kanalhausanschlusskosten + 228.692 €
7. Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen und Investitionsförderungsmaß-
nahmen
+ 1.075.025 €
Die o. g. Abweichungen verteilen sich auf die einzelnen Gruppierungsziffern wie folgt:
360 Bund +/- 0 €
361 Land - 97.780 €
362 Gemeinden und Gemeindeverbände + 15.129 €
365 Kommunale Sonderrechnung + 520.218 €
366 sonstige öffentliche Sonderrechnung + 15.129 €
367-368 unternehmerische und übrige Bereiche + 622.329 €
Die Mehreinnahmen der Zuweisungen und Zuschüsse vom Land für Investitionen (Gruppie-
rungsziffer 361) ergeben sich per Saldo hauptsächlich aus folgenden Positionen:
UA 2000 Schulamt
Medieninitiative Schule@Zukunft
+ 115.779 €
UA 2401 Martin-Behaim-Schule
Zuweisungen des Landes + 74.338 €
UA 6155 Stadterneuerung Bessungen
Zuweisung Land - 158.500 €
Hier wurden KER der Vorjahre in Abgang gebracht.
UA 6300 Straßen, Wege, Plätze und Brücken
Zuweisung Land - 116.396 €
UA 7920 Öffentlicher Personennahverkehr
Zuweisung Land (u.a. für Odenwaldbahn) - 102.900 €
Zuweisung Land - Erstattung von Finanzierungsanteilen an der S-Bahn + 45.700 €
UA 9001 Allgemeine Finanzzuweisungen
Zuweisungen Land für Investitionen + 38.000 €
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Die Mehreinnahmen der Gruppierungsziffer 365 resultieren aus Zuweisungen von 200 T€
der HSE aus der Neuregelung Gas- und Stromvertrag und nicht geplanten Zuweisungen der
DB-Netz AG zur Beseitigung BÜ 22 Weiterstädter Straße von 320 T€.
Die Mehreinnahmen der Gruppierungsziffern 367 und 368 ergeben sich im wesentlichen aus
Zuweisungen der Fa. Sireo von insgesamt 371 T€, Zuweisungen im UA 6300 von 133 T€,
Zuweisungen im UA 8550 (Waldungen) von 57 € und der Position „Verrechnung der Ver-
kaufserlöse aus dem Museumsshop mit dem VWH“ von 34 T€.
8. Einnahmen aus Krediten und inneren Darlehen
- 200.418 €
Im Nachtragshaushalt 2007 wurden die geplanten Ansätze angepasst, so dass nur geringe
Mindereinnahmen zu verzeichnen sind.
Die ausgewiesene Mindereinnahme betrifft die HHStelle 02.9110001.371000 (Aufnahme von
Krediten – Land).
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Vermögenshaushalt – Ausgaben
1. Zuführung zum Verwaltungshaushalt
+/- 0 €
Im Haushalt 2007 wurde keine Zuführung zum Verwaltungshaushalt geplant.
2. Zuführung an Rücklagen
- 1.411.201 €
Folgende Rücklagenzuführungen wurden gebucht:
Zuführung an die Allgemeine Rücklage
- 1.439.000 €
(Haushaltsstelle 02.9100001.910000)
Im Nachtragshaushaltsplan war eine Zuführung zur Allgemeinen Rücklage von 1,439 Mio. €
geplant, die jedoch nicht durchgeführt wurde.
Zuführung Gebührenausgleichsrücklage Abwasserbeseitigung
- 97.210 €
(Haushaltsstelle 02.9101001.911003)
Hier beträgt das Rechnungsergebnis 0,00 €, da im UA 7000 keine Überschüsse erwirtschaf-
tet wurden.
Zuführung an Stellplatzrücklage
- 131.236 €
(Haushaltsstelle 02.9101001.911008)
Die aus erwarteten Ablösebeiträgen und Zinserträgen in Höhe von insgesamt 250.000 € ge-
plante Zuführung konnte nicht erreicht werden.
Zuführung an Gebührenausgleichsrücklage - Rettungsdienst -
+ 210.146 €
(Haushaltsstelle 02.9101001.911016)
Der Überschuss der Einnahmen des Verwaltungshaushaltes war in diesem Umfang nicht
vorhersehbar, so dass entsprechend mehr der Rücklage zugeführt werden konnte.
Zuführung an Rücklagen für Zinsmanagement
+ 7.382 €
(Haushaltsstelle 2.9101001.911021)
Hier wurden die in 2007 erwirtschafteten Zinsen zugeführt.
Zuführung an Versorgungsrücklage
+ 49.217 €
(Haushaltsstelle 02.9101001.916000)
Der vom Hauptamt - Personalabteilung – ermittelte Betrag von 299.217,06 € ist der im
Haushaltsjahr 1999 neu gebildeten Versorgungsrücklage zuzuführen (siehe auch Bericht
Seite 30).
35
3. Gewährung von Darlehen
- 531.174 €
Wenigerausgaben sind bei den Darlehen für den sozialen Wohnungsbau in Höhe von
40.439 € zu verzeichnen. Die weiteren Minderausgaben ergeben sich aus der Bedienung
eines HAR des Vorjahres von 643 €. In Höhe von 153 T€ wurden im Rahmen der gegensei-
tigen Deckungsfähigkeit Zuschüsse für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung gestellt.
4. Vermögenserwerb
- 1.351.969 €
Die Wenigerausgaben beim Vermögenserwerb verteilen sich wie folgt auf die einzelnen
Gruppierungsziffern:
930 Erwerb von Beteiligungen, Kapitaleinlagen - 200 €
Die mit 1.500 € geplante Stammkapitaleinlage Kulturregion
Frankfurt RheinMain GmbH ist um diesen Betrag günstiger
ausgefallen.
932 Erwerb von Grundstücken + 850.042 €
Im UA 6151 (Sanierung Martinsviertel) wurden HAR aufgrund
von zweckgebundenen Mehreinnahmen im VwH gebildet.
Zur Zahlung von Erschließungsbeiträgen, Straßen- und Kanal-
anschlussbeiträgen wurden im UA 8800 insgesamt 582 T€
mehr als geplant benötigt.
935 Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermögens - 2.209.811 €
Die Minderausgaben der Gruppierungsziffer 935 ergeben sich per Saldo aus Mehr- und Min-
derausgaben im gesamten Vermögenshaushalt. Erwähnenswert sind die folgenden Abwei-
chungen:
UA 2000 Schulamt
Bundesprogramm "Zukunft, Bildung und Betreuung" - 2.332.104 €
Medieninitiative Schule@Zukunft
+ 115.779€
UA 2401 Martin-Behaim-Schule
Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermögens + 74.338 €
Beim Bundesprogramm „Zukunft, Bildung und Betreuung“ entstand aufgrund von Buchungen
auf Haushaltsausgabereste des Vorjahres ein negatives Rechnungsergebnis.
Bei der Medieninitiative werden Mehrausgaben in der o. g. Höhe aufgrund der Bildung von
Haushaltsausgaberesten ausgewiesen, denen zweckgebundene Zuweisungen des Landes
gegenüber stehen. Das gleiche gilt für den Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagever-
mögens an der Martin-Behaim-Schule. Diese Mehrausgaben sind gedeckt durch entspre-
chende Mehreinnahmen der Grupp.ziffer 361 (siehe Seite 32).
36
5. Baumaßnahmen
- 1.256.307 €
Die Minderausgaben ergeben sich auch hier per Saldo aus einer Vielzahl von größeren und
kleineren Abweichungen, aufgrund von Abgänge auf Haushaltsausgabereste aus Vorjahren
sowie aus einer Vielzahl von Einsparungen bzw. Mehrausgaben.
Die wesentlichsten Abweichungen - Mehrausgaben aber auch Minderausgaben - sind in den
folgenden Tabellen dargestellt:
Mehrausgaben
UA Bezeichnung HH-Ansatz
Rechnungs-
ergebnis Differenz
2110 Heinrich-Heine-Schule 1 Mio. € 1,9 Mio. € 900 T€
2110 Schillerschule, Sanierung 178 T€ 277 T€ 99 T€
2110 Kyritzschule, Sanierung und Brandschutz 500 T€ 806 T€ 306 T€
2110 Bessunger Schule, Brandschutz, 1. und 2.
Priorität und Sanierung 500 T€ 720 T€ 220 T€
2250 Diesterwegschule, Sanierung 0 € 170 T€ 170 T€
2300 Abendgymnasium, Brandschutz Priorität 1
und Sanierung 300 T€ 378 T€ 78 T€
2300 Justus-Liebig-Schule, Brandschutz Priorität 2 0 € 60 T€ 60 T€
2700 Ernst-Elias-Niebergall-Schule, Brandschutz
Priorität 1 0 € 217 T€ 217 T€
6300 Sanierung Stahlbrücke im Dornheimer Weg 0 € 163 T€ 163 T€
6300 Sanierung von Brücken über Bahnanlagen –
Sofortmaßnahme 0 € 180 T€ 180 T€
7000 Kanalumbau Gräfenhäuser Straße / Zentral-
klärwerk 50 € 500 T€ 450 T€
7000 Kanalhausanschlusskosten 0 € 179 T€ 179 T€
8550 Abwicklung Schadensersatz für den West-
wald 0 € 193 T€ 193 T€
Minderausgaben
UA Bezeichnung HH-Ansatz
Rechnungs-
ergebnis Differenz
2110
Friedrich-Ebert-Schule, Brandschutz 1. und
2. Priorität und Sanierung 250 T€ 70 T€ 180 T€
2110 Georg-August-Zinn-Schule, Sanierung 75 T€ 0 € 75 T€
2110 Andersenschule, Brandschutz 1.und 2.
Priorität 300 T€ 197 T€ 103 T€
2250 Wilhelm-Leuschner-Schule, Brandschutz 1.
Priorität und Sanierung 465 T€ 240 T€ 225 T€
2300 Bertolt-Brecht-Schule, Brandschutz 1. und
2. Priorität 750 T€ 211 T€ 539 T€
2300 Georg-Büchner-Schule, Brandschutz Priori-
tät 2 und weitere Sanierung 500 T€ 400 T€ 100 T€
2300 Eleonorenschule Brandschutz 1. Priorität
und Sanierung 500 T€ 10 T€ 490 T€
2300 Lichtenbergschule, Brandschutz Priorität 2,
Sanierung Sonnenschutz und Beton 1 Mio. € 653 T€ 347 T€
2800 Gutenbergschule, Einbau einer Einzelraum- 0 € -69 T€ 69 T€
37
temperaturregelung
2810 Bernhard-Adelung-Schule, Sanierung 100 T€ 0 € 100 T€
2810 Stadtteilschule Arheilgen 100 T€ 0 € 100 T€
4640 KiTa Kirnberger Str. 12, San. der Flach-
dach- u. Dachterrassenflächen, Austausch
Fenster 0 € -98 T€ 98 T€
6300 Tunnel Wilhelminenstraße – Sanierung 150 T€ - 30 T€ 180 T€
6300 Ausbau der Frankfurter Landstraße von
Nordbahnhof bis Glockengartenweg 3,860 Mio. € 3,432 Mio. € 428 T€
6300 Einrichtung eines P+R-Platzes in Arheilgen 240 T€ 135 T€ 105 T€
6300 Lichtsignalanlage Gewerbegebiet
Pfungstädter Straße 0 € -105 T€ 105 T€
6500 Instandsetzung der Unterführung Hinde-
mithstraße 0 € -135 T€ 135 T€
6801 Errichtung von Parkständen im Stadtgebiet 65 T€ 0 € 65 €
7000 Kanalumbau "Am Kavalleriesand" / Rhein-
straße 0 € -71 T€ 71 T€
7000 Umbau Südsammler von Dornheimer Weg
bis Hilpertstraße 150 T€ 0 € 150 T€
7000 Kanalumbau Südsammler zwischen RÜ
R015 / R016 u. RÜ R013 340 T€ 40 € 300 T€
7920 Verbesserung des ÖPNV nach Kranich-
stein - städtischer Anteil 0 € -165 T€ 165 T€
Einige Rechnungsergebnisse weisen Minderausgaben aus, da eine Übertragung von Haus-
haltsausgaberesten (HAR) nicht stattgefunden hat.
6. Tilgung von Krediten
- 200.630 €
Die Minderausgaben ergeben sich aus den gegenüber der Planung geringeren Kredittilgun-
gen von Landesdarlehen. Hier sind gegenüber der Planung von 2,3 Mio. € lediglich Zahlun-
gen über 2,199 Mio. € erfolgt. Minderausgaben ergaben sich auch bei den Tilgungen von
Darlehen des Kreditmarktes (-126 T€).
Außerdem wurden Darlehen aus dem öffentlichen Bereich statt mit geplanten 110 T€ mit
knapp 152 T€ getilgt.
7. Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen
- 684.988 €
Der Gesamtbetrag der Minderausgaben ergibt sich wiederum aus mehreren Mehr- und Min-
derausgaben im gesamten Haushalt.
Zu erwähnen sind hier die Mehrausgaben bei den Zuschüssen für den sozialen Wohnungs-
bau im Unterabschnitt 6200 in Höhe von 153 T€ und Minderausgaben beim Städtischen An-
teil an den Sanierungskosten des Staatstheaters aus Mitteln des KFA von 827 T€.
38
Zuführungen zwischen Verwaltungs- und Vermögenshaushalt
Zuführung vom Verwaltungshaushalt zum Vermögenshaushalt
Der Haushaltsplan 2007 sah folgende Zuführung vom Verwaltungs- zum Vermögenshaushalt
vor:
Mindestzuführung 13.412.930,00 €
Zuführung zum VMH - Sonderzuführung Stellplatzrücklage - 0,00 €
Zuführung zum VMH für Zinsmanagement – Zinsen 0,00 €
Zuführung aus Fehlbelegungsabgabe 700.000,00 €
Zuführung aus der Abwasserbeseitigung (UA 7000) 97.210,00 €
Zuführung aus dem UA 1600, Gebührenausgleichsrücklage 196.990,00 €
Zuführung aus dem Überschuss UA 4336, Haus Elim 10.500,00 €
Zuführung zur Versorgungsrücklage 250.000,00 €
Summe Planansätze 14.667.630,00 €
In der Haushaltsrechnung sind dagegen ausgewiesen:
Mindestzuführung 13.412.930,00 €
Zuführung zum VMH - Sonderzuführung Stellplatzrücklage - 39.736,73 €
Zuführung zum VMH für Zinsmanagement – Zinsen 7.381,63 €
Zuführung aus der Fehlbelegungsabgabe 499.921,44 €
Zuführung aus der Abwasserbeseitigung (UA 7000) 0,00 €
Zuführung aus dem UA 1600, Gebührenausgleichsrücklage 407.136,03 €
Zuführung aus dem Überschuss UA 4336, Haus Elim 0,00 €
Zuführung Versorgungsrücklage 299.217,06 €
Summe lt. Haushaltsrechnung 14.666.322,89 €
Die Zuführung zum Vermögenshaushalt soll gemäß § 22 Abs.1 GemHVO mindestens die
ordentliche Tilgung (= 10.235.000,00 €) und die Kreditbeschaffungskosten (= 460.000,00 €)
decken.
Zuführung vom Vermögenshaushalt zum Verwaltungshaushalt
Die Haushaltsplanung sah keine Zuführung an den Verwaltungshaushalt vor.
39
Entwicklung der Rücklagen
Anfang des Haushaltsjahres 2007 wiesen die Rücklagen folgenden Bestand aus:
10.511.481,43 €
Dieser teilte sich wie folgt
auf:
Allgemeine Rücklage 6.771.509,81 €
Sonderrücklagen 3.739.971,62 €
Zuführungen 2007
Allgemeine Rücklage 0,00 €
Sonderrücklagen 832.498,57 €
Entnahme 2007
Allgemeine Rücklage 2.538.669,50 €
Sonderrücklagen 174.969,85 €
Stand zum 31.12.2007 8.630.340,65 €
davon:
Allgemeine Rücklage 4.232.840,31 €
Sonderrücklagen 4.397.500,34 €
Eine Übersicht über die Entwicklung und den Stand der jeweiligen Rücklagen folgt auf der
nächsten Seite.
Übersicht über den Stand der Rücklagen 2007:
Stand Anfang Zugang Abgang Stand Ende
2007 2007
(EUR) (EUR) (EUR) (EUR)
Allgemeine Rücklage 6.771.509,81 0,00 2.538.669,50 4.232.840,31
Rettungsdienst 589.705,71 407.136,03 0,00 996.841,74
Darmstädter Werkstätten
f. Behinderte*:
Lohnausgleichsrücklage 0,00 0,00 0,00 0,00
Investitionsrücklage 0,00 0,00 0,00 0,00
Kostenausgleichsrücklage 0,00 0,00 0,00 0,00
Kurt-Jahn-Anlage*:
Kostenausgleichsrücklage 0,00 0,00 0,00 0,00
Instandsetzungsrücklage 0,00 0,00 0,00 0,00
Haus Elim:
Kostenausgleichsrücklage 546.888,81 0,00 0,00 546.888,81
Instandsetzungsrücklage 11.124,75 0,00 0,00 11.124,75
Stellplatzrücklage 1.022.825,50 118.763,85 174.969,85 966.619,50
Versorgungsrücklage 1.343.447,61 299.217,06 0,00 1.642.664,67
Zinsmanagement 225.979,24 7.381,63 0,00 233.360,87
10.511.481,43 832.498,57 2.713.639,35 8.630.340,65
Folgende Rücklagen weisen keinen Bestand mehr aus:
Poleninstitut, Kinderheim „Haus Waldeck“, Tierkörperbeseitigung, Aufforstungsrücklage und
Abwasserbeseitigung
* Diese Rücklagen werden ab dem HHJahr 2007 im Wirtschaftsplan „Darmstädter Werkstät-
ten und Wohneinrichtungen geführt.
41
Kreditermächtigungen, Veränderungen der Schulden
Im Haushaltsjahr 2007 waren zur Finanzierung des Vermögenshaushaltes Darlehensauf-
nahmen in Höhe von 36.690.000 € vorgesehen, die sich wie folgt verteilten:
Bund 0,00 €
Land 1.200.000,00 €
Schulbaupauschale (I-Darlehen B) 1.090.000,00 €
Kreditmarkt ohne Umschuldung 16.090.000,00 €
Ausgaben für Umschuldung 18.310.000,00 €
36.690.000,00 €
Anordnungssoll im Berichtsjahr auf die jeweiligen Haushaltsansätze
Bund 0,00 €
Land 1.000.000,00 €
Schulbaupauschale (I-Darlehen B) 1.090.000,00 €
Kreditmarkt ohne Umschuldung 16.090.000,00 €
Kreditmarkt für Umschuldungen 18.309.581,65 €
36.489.581,65 €
Anordnungssoll im Berichtsjahr auf Haushaltseinnahmereste
3.209.000,00 €
Kasseneinnahmereste aus Vorjahren unter Berücksichtigung
der Abgänge
Wohnungsbau- und Modernisierungsdarlehen 1.415.256,19 €
-----------------------
Insgesamt im Soll stehende Beträge 41.113.837,84 €
(Anordnungssoll laufendes Haushaltsjahr zzgl. Reste-Soll
auf Haushalts- und Kasseneinnahmereste)
Tatsächliche Zahlungseingänge
Bund 0,00 €
Land 1.000.000,00 €
Wohnungsbau- und Modernisierungsdarlehen 136.400,00 €
Schulbaupauschale (I-Darlehen B) 1.090.000,00 €
Kreditmarkt 15.610.000,00 €
Kreditmarkt für Umschuldung 18.309.581,65 €
Summe 36.145.981,65 €
42
In Höhe der Differenz der insgesamt zum Soll gestellten Beträge zu den Zahlungseingängen
(41.113.837,84 € abzgl. 36.145.981,65 € = 4.967.856,19 €) wurden Kasseneinnahmereste
als Forderungen in das Haushaltsjahr 2008 übertragen, die sich wie folgt verteilen:
Land 0,00 €
Wohnungsbau- und Modernisierungsdarlehen 1.278.856,19 €
I-Darlehen A 0,00 €
Kreditmarkt 3.689.000,00 €
Summe 4.967.856,19 €
Haushaltseinnahmereste wurden nicht gebildet.
Die Haushaltsrechnung 2007 weist für die Einnahmen aus Krediten (UA 9110) ein Rech-
nungsergebnis von 36.489.581,65 € aus. Es handelt sich hierbei um das Anordnungssoll des
laufenden Jahres. Das Rechnungsergebnis beläuft sich ebenfalls auf diesen Betrag.
Die Ist-Rechnung weist mit 36.145.981,65 € die tatsächlich im Haushaltsjahr 2007 aufge-
nommenen Kredite aus und ist maßgeblich für den Stand der Schulden der Wissenschafts-
stadt Darmstadt in der Kapital- und Vermögensrechnung.
Da in 2007 jedoch die Umschuldung eines Darlehens, das anteilig der Stadt und dem EB
Bürgerhäuser und Märkte zugeordnet ist, in voller Höhe bei der Stadt gebucht wurde, ist in
der Kapital- und Vermögensrechnung der Stadt der um den Anteil des Eigenbetriebes
(1.667.441,89 €) reduzierte Betrag als Darlehensaufnahme ausgewiesen. (Der Anteil des
Eigenbetriebes ist in dessen Kapital- und Vermögensrechnung enthalten.)
Entwicklung des Schuldenstandes
Stand zu Beginn des Haushaltsjahres 2007 333.672.817,19 €
Kreditaufnahme 2007 38.167.539,76 € *
Tilgung 2007 29.438.559,15 €
Stand am Ende des Haushaltsjahres 2007 342.401.797,72 € *
* Wert der Vermögensrechnung zuzüglich des städtischen Anteils (3,689 Mio. €) an einem
Darlehen, das ursprünglich für den EB Bäder aufgenommen und erst nachträglich anteilig
der Stadt zugeordnet wurde.
43
Kasseneinnahmereste
Globalbereinigung:
Gemäß Ziffer 7 der Verwaltungsvorschrift zu § 40 Gemeindehaushaltsverordnung (GemH-
VO) sind die Kasseneinnahmereste darauf zu überprüfen, ob mit ihrem Eingang noch ge-
rechnet werden kann.
Ist mit dem Eingang der Mittel nicht mehr zu rechnen, ist eine Restebereinigung vorzuneh-
men, die auch pauschal vorgenommen werden kann. Diese sog. Globalbereinigung ist in
diesem Bericht zu erläutern.
Letztmalig für das Jahr 2007 ist die Globalbereinigung kameral zu begründen und zu bu-
chen. Ab 2008 gibt es die sog. Pauschal- und Einzelwertberichtigungen.
Im Rahmen der Jahresabschlussarbeiten 2007 wurde bei folgenden Haushaltsstellen Glo-
balbereinigungen auf Kasseneinnahmereste vorgenommen:
HH-Stelle 01.0310.100000 - Verwaltungsgebühren
Der Kasseneinnahmerest beträgt 1.023.979,49 €. Die Höhe des Kasseneinnahmerestes ist wei-
terhin beeinflusst durch Rückstände im Bereich Gewerbesteuer sowie Rückstände und Proble-
me im Bereich der Vollstreckungsstelle, hat sich aber im Vergleich zum Vorjahr um fast 960
TEUR verbessert. Das Kassen-Ist lag bei 596.627,59 €.
Die Globalbereinigung wird verändert auf 2.000.000 €.
HH-Stelle 01.4100.241100 - Kostenersatz nach § 92 a + b BSHG
Bei den Kasseneinnahmeresten dieser HHStelle ergibt sich ein Betrag von 409.233,97 €.
Das Kassen-Ist liegt weiterhin sehr niedrig bei 13.863,99 € und bezieht sich nur auf Einnah-
men auf Reste. Zahlungen auf das lfd. Anordnungssoll waren nicht zu verzeichnen. Die Glo-
balbereinigung bleibt bei 350.000 €.
HH-Stelle 01.4100.241200 - Erstattungen nach § 50 SBG-X
Der Kasseneinnahmerest hat sich von 1.220.268,26 € leicht auf 1.063.570,98 € verbessert.
Das Kassen-Ist 2007 beträgt 114.456,64 €. Aufgrund der hohen Rückstände verbleibt die
Globalbereinigung unverändert bei 1.000.000 €.
HH-Stelle 01.4100.243000 - Unterhalt nach BGB
Der Kasseneinnahmerest beträgt 148.102,42 €. Die Globalbereinigung wird auf 100.000 €
abgesenkt.
HH-Stelle 01.4100.249000 - Rückzahlung Darlehen
Der Kasseneinnahmerest beträgt 1.472.281,70 €, das Kassen-Ist 122.648,59 €, so dass die
Globalbereinigung mit 1.500.000 € unverändert bleibt.
44
HH-Stelle 01.4810.240000 - Ersatzleistungen von Dritten
Die Einnahmereste beliefen sich am Jahresende auf 1.360.962,86 €. Die Globalbereinigung
wird bei einem Kassen-Ist von 192.580,93 € auf 1.000.000 € festgesetzt.
HH-Stelle 01.6130.100000 - Bauaufsichtsgebühren
Bei Kasseneinnahmeresten von 222.206,10 € wird die Globalbereinigung weiterhin auf
100.000 € festgesetzt.
HH-Stelle 01.6151.140000 - Sanierung Martinsviertel / Mieten
Der Kasseneinnahmerest beträgt im abgelaufenen Haushaltsjahr 605.430,41 €. Auf die Kas-
senreste des Vorjahres erfolgten Einzahlungen von 42.884,10 €, so dass die Globalbereini-
gung weiterhin mit 300.000 € bestehen bleibt.
HH-Stelle 01.6201.263000 - Wohnungsbauförderung / Fehlbelegungsabgabe
Bei dieser Haushaltsstelle ist die Globalbereinigung in Höhe der Differenz zwischen dem
vorläufigen Rechnungsergebnis und dem Kassen-Ist festzusetzen. Im Jahr 2007 beträgt sie
insgesamt 104.184,16 €.
HH-Stelle 01.8800.140000 - Grundvermögen / Mieten
Der Kasseneinnahmerest 2007 beträgt 1.194.079,65 €. Das Kassen-Ist liegt bei
1.351.294,17 €, davon lediglich 44.455,55 € auf Kassenreste der Vorjahre. Die Globalberei-
nigung bleibt bei 500.000 €.
HH-Stelle 01.9000.003000 - Gewerbesteuer
Der Kasseneinnahmerest beträgt insgesamt 28.871427,87 €.
Die Globalbereinigung wird mit 12.120.676,46 € so festgesetzt, dass das Rechnungsergeb-
nis 2007 dem Kassen-Ist von 133.047.693,14 € entspricht.
Zum Jahresabschluss 2007 bestanden folgende Kasseneinnahmereste (KER):
im Verwaltungshaushalt 202.231.551,04 €
im Vermögenshaushalt 14.760.064,54 €
Der kassenmäßige Abschluss 2007 veränderte sich nach der Erstellung der ersten Auswer-
tungen nochmals um 1.664,71 €. Diese Veränderung entstand durch eine Umbuchung von
einem Hilfskonto der Stadtkasse von einer Verwahrkonten-HHStelle (91.3100.100000) auf
die entsprechende Forderung eines Personenkontos auf der HHStelle 01.8800.141000. Die-
se Umbuchung wurde erst am 04.01.2008 im Zuge der Bereinigung der Hilfskonten durchge-
führt und war somit in keinem Tagesabschluss im System registriert. Nachdem ein weiterer
45
Tagesabschluss durchgeführt wurde, wird diese Buchung auch im kassenmäßigen Ab-
schluss ausgewiesen.
Die hohen KER des Verwaltungshaushaltes resultieren aus der Position „Soll-Fehlbetrag aus
Vorjahren“ von 138.774.949,24 €, die kumuliert die Fehlbeträge der Jahre 2005 bis 2007
ausweist. In der Kameralistik wurden diese Fehlbeträge im dritten Jahr nach der Entstehung
durch eine „Innere Verrechnung“ zu Lasten der Haushaltsposition „Deckung von Fehlbeträ-
gen“ ausgeglichen.
Zukünftig regelt § 25 GemHVO-Doppik den Ausgleich von Fehlbeträgen des Jahresab-
schlusses. Ein Fehlbetrag ist auf neue Rechnung vorzutragen. Ist ein Ausgleich innerhalb
von fünf Jahren nicht möglich, so kann der Fehlbetrag mit dem Eigenkapital (Netto-Position)
verrechnet werden. Damit wird zukünftig der Werteverzehr im konsumtiven Bereich deutlich.
Von den KER des Verwaltungshaushaltes entfallen rund 184,2 Mio. € auf den Einzelplan 9
„Allgemeine Finanzwirtschaft“. Beispielhaft werden einige bedeutende Positionen aufgelistet:
Haushaltsstelle
Bezeichnung Kasseneinnahmereste
01.9000.001000 Grundsteuer B 968.809,44 €
01.9000.003000 Gewerbesteuer 39.557.531,17 €
01.9000.010000 Gemeindeanteil an der Einkommensteuer 3.602.215,46 €
01.9000.207000 Zinsen Vollverzinsung Gewerbesteuer 896.301,99 €
01.9200.292000 Sollfehlbetrag aus Vorjahren 138.773.949,24 €
Weitere größere Kasseneinnahmereste sind mit rund 9,5 Mio. € im Einzelplan 4 „Soziale
Sicherung“ und hier insbesondere bei folgenden Haushaltsstellen festzustellen:
Haushaltsstelle
Bezeichnung Kasseneinnahmereste
01.4100.241100 Kostenersatz nach § 92 a + c BSHG 409.233,97 €
01.4100.241200 Erstattungen nach § 50 SGB-X 1.063.570,98 €
01.4100.249000 Rückzahlung Darlehen 1.472.281,70 €
01.4104.249000 Darlehensrückzahlung im Rahmen der
Wohnungssicherung 384.624,18 €
01.4557.253000 Ersatzleistungen von Unterhaltspflichtigen 209.923,14 €
01.4557.255000 Ersatzleistungen von Sozialleistungsträgern 132.987,85 €
01.4640.110000 Elternentgelte 511.545,64 €
01.4640.130000 Einnahmen aus Verkauf 225.756,66 €
01.4640.170000 Steuererstattungen 1.182.042,78 €
01.4810.240000 Ersatzleistungen Unterhaltsvorschuss 1.360.962,86 €
Daneben sind noch bei folgenden Haushaltsstellen größere KER zu verzeichnen:
Haushaltsstelle
Bezeichnung Kasseneinnahmereste
01.0310.100000 Verwaltungsgebühren 463.979,49 €
01.0310.261000 Säumniszuschläge, Stundungszinsen usw. 383.776,14 €
01.0310.261010 Verzugszinsen 300.309,56 €
01.1100.100000 Verwaltungsgebühren 464.339,22 €
01.1100.260003 Bußgelder 122.473,85 €
01.1104.140000 Nutzungsentschädigung 241.267,23 €
01.1600.110000 Rettungsdienstgebühren 150.124,66 €
01.6130.100000 Verwaltungsgebühren 222.206,10 €
46
01.6151.140000 Mieten und Pachten 605.430,41 €
01.6201.264000 Fehlbelegungsabgabe 419.734,63 €
01.7000.110000 Kanalbenutzungsgebühren - Schmutzwasser 581.678,40 €
01.7000.110010 Kanalbenutzungsgebühren – Niederschlagswasser 612.438,43 €
01.7500.110000 Friedhofsbenutzungsgebühren 400.012,31 €
01.8800.140000 Mieten 1.034.517,62 €
Verminderungen der Kasseneinnahmereste gegenüber dem Vorjahr sind nicht zwingend auf
Einzahlungen zurückzuführen.
Vielmehr wurde im Vorfeld der Umstellung auf die doppische Buchführung versucht, alte
Kasseneinnahmereste u. a. durch Niederschlagungen aus dem Soll zu nehmen. In der Eröff-
nungsbilanz wären diese Beträge zwar als Forderungen eingebucht worden, aber durch
Pauschal- oder Einzelwertberichtigungen sofort wieder bereinigt worden. Eine Verbesserung
der Eröffnungsbilanz wäre in keinem Fall gegeben gewesen.
Die im Vermögenshaushalt bestehenden Kasseneinnahmereste resultieren insbesondere
aus folgenden Positionen:
UA 2000 Schulamt
Zuweisungen Bund, Bundesprogramm IZBB 1.379.419,72 €
UA 6153 Sanierung Altstadt Arheilgen
Zuweisung Land 920.540,47 €
UA 6156 Soziale Stadt Eberstadt-Süd
Zuweisung Land für „Soziale Stadt“ 924.627,04 €
UA 6157 Soziale Stadt Kranichstein
Zuweisung Land 829.000,00 €
UA 6158 Sanierung Mollerstadt – westliche Innenstadt
Zuweisung Land 262.325,50 €
Die in den Unterabschnitten 6153 bis 6158 nachgewiesenen Kasseneinnahmereste korres-
pondieren wie auch in den Vorjahren mit dem Mittelabfluss auf der Ausgabenseite der betrof-
fenen Unterabschnitte.
UA 6300 Straßen, Wege, Plätze und Brücken
Zuweisung Land 207.008,00 €
Zuweisung der Bahn AG zur Sanierung von Brücken 196.304,21 €
Zuweisung HEAG z. Ausbau der Frankfurter Landstraße
– Gleisverlegungen 990.000,00 €
Zuweisung DB-Netz AG zur Beseitigung BÜ 22 Weiter-
städter Straße 319.398,06 €
UA 6600 Bundesstraßen
Zuweisung Land 187.700,00 €
47
UA 6801 Parkbauten
Ablösungsbeiträge 272.500,00 €
UA 6900 Wasserläufe
Zuweisungen Land 374.000,00 €
UA 7000 Abwasserbeseitigung
Erstattungen Kanalhausanschlusskosten 82.088,50 €
UA 7920 Öffentlicher Personennahverkehr
Zuweisung Land 161.200,00 €
Zuweisung Land – Erstattung von Finanzierungsanteilen
an der S-Bahn 45.700,00 €
UA 8800 Grundvermögen
Grundstücksverkäufe 1.423.856,17 €
Zuweisung Sireo f. Grunderwerb „Am Kavalleriesand“ 420.940,00 €
UA 8801 Eigener Wohnungsbau
Zuweisung Land 293.200,00 €
UA 9110 Kredite
Wohnungsbau- und Modernisierungsdarlehen 1.278.856,19 €
Kreditmarkt ohne Umschuldung 3.689.000,00 €
Kassenausgabereste
Die Jahresrechnung 2007 weist in Summe Kassenausgabereste von 13.638.833,34 €
aus.
Davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt 8.110.494,91 €
und auf den Vermögenshaushalt 5.528.338,43 €
Das bedeutet, diesen Sollbeträgen steht keine Auszahlung im Jahr 2007 gegenüber.
Während in den Vorjahren darauf geachtet wurde, möglichst keine Kassenausgabereste
auszuweisen, weist der letzte kamerale Abschluss die Beträge im Sollabschluss aus, die
nach interner Abstimmung in diesem Abschluss ausgewiesen werden sollten.
In der Eröffnungsbilanz werden diese Beträge als Verbindlichkeiten ausgewiesen, der Fi-
nanzmittelfluss erfolgt in 2008 (oder in Folgejahren).
48
Veränderung des Anlagevermögens der
kostenrechnenden Einrichtungen
Die Bewertung des Anlagevermögens der kostenrechnenden Einrichtungen gemäß
§ 37 GemHVO war bis Ende des Haushaltsjahres 2007 für die nachstehenden Einrichtungen
abgeschlossen und weist folgende Entwicklung auf:
Kostenrechnende Zugänge Stand Abgänge Stand
Einrichtung Anfang 2007 2007 2007 Ende 2007
in Euro in Euro in Euro in Euro
Theatertiefgarage 0,00 314.687,16 21.431,00 293.256,16
Abwasserbeseitigung 2.775.607,21 78.924.494,33 1.339.288,00 80.360.813,54
Friedhöfe 11.128.531,90 99.904,86 235.823,20 10.992.613,56
Krematorium 3.388.247,00 0,00 85.634,50 3.302.612,50
Fernheizwerke Arheil-
gen, Eberstadt, Kranich-
stein und Fernheizwerk
Bürgerpark Nord 0,00 18.910,64 0,00 18.910,64
Fernheizwerk beim
Zentralbad 0,00 0,00
Industriegleisanlagen 0,00 204.293,00 13.665,00 190.628,00
93.979.164,03 2.875.512,07 1.695.841,70 95.158.834,40
Anmerkung:
Das den Eigenbetrieben „Kulturinstitute“, „Bäder“, „Bürgerhäuser und Märkte“, „Darmstädter
Werkstätten und Wohneinrichtungen“ und „Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Straßenreini-
gung“ zugeordnete Anlagevermögen ist vollständig erfasst und wird in den jeweiligen Bilan-
zen ausgewiesen.
49
Bildung von Haushaltseinnahmeresten
Haushaltseinnahmereste dürfen nach § 40 Abs. 2 GemHVO (Gemeindehaushaltsverord-
nung) nur für Einnahmen nach § 1 Abs. 1, Nr. 4 GemHVO (Zuweisungen und Zuschüsse für
Investitionen und für die Förderung von Investitionen Dritter, Beiträge und ähnliche Entgelte)
und aus der Aufnahme von Krediten gebildet werden, soweit der Eingang der Einnahmen im
folgenden Jahr gesichert werden kann. Haushaltseinnahmereste aus Kreditaufnahmen sind
unter den Voraussetzungen des § 40 Abs. 2, S. 2 GemHVO zu bilden, wenn aufgrund der
Kreditermächtigung des Haushaltsjahrs im nächsten Jahr noch Kredite aufgenommen wer-
den sollen.
Beim Jahresabschluss 2007 wurden Haushaltseinnahmereste (HER) in Höhe von
103.500,00 € bei der Haushaltsstelle 02.6801001.340100 – Einnahmen aus dem Verkauf
von Nutzungsrechten für den Bau von Parkpaletten im K6 – 1 gebildet.
Im kameralen Abschluss nicht gebucht ist der HER der HHStelle 02.3310001.361000 – Zu-
weisung Land für Theatersanierung – von 1.023.200 Euro. Dieser Betrag ist jedoch als HER
im doppischen Haushalt 2008 auf dem Sachkonto 3601010 (Zugänge Sonderposten aus
Zuweisungen vom Land), Kostenstelle 041-040-1000, eingebucht.
Bildung von Haushaltsausgaberesten
Die Haushaltsausgabereste (HAR) 2007, die gemäß § 19 GemHVO in das Haushaltsjahr
2008 in den städtischen, doppischen Mandanten übertragen wurden, belaufen sich
im Verwaltungshaushalt auf 1.515.227,23 €
im Vermögenshaushalt auf 31.425.329,01 €
32.940.556,24 €
Weiterhin wurden durch die Gründung des Eigenbetriebes Immobilienmanagement HAR an
den Eigenbetrieb übertragen:
im Verwaltungshaushalt 89.877,00 €
im Vermögenshaushalt 16.308.857,05 €
im Vermögenshaushalt – Schulbausanierungsprogramm 3.366.186,47 €
19.764.920,52 €
Nach Kenntnisnahme der Haushaltsausgabereste durch den Magistrat am 22. Juli 2009
mussten für weitere Positionen noch HAR gebildet werden, die im kameralen Mandanten
nicht nachgebucht werden konnten, aber im doppischen Mandanten ausgewiesen werden:
01.6201.601000 (Mietspiegel 2007) 33.096,00 €
02.8810.945004 (Sanierung Wohngebiet Akazienweg
Gehaborner Weg) 50.000,00 €
50
02.6300.960001 (Einrichtung eines Parkleitsystems) 4.153,03 €
87.249,03 €
Die Reste der beiden nachfolgenden HHStellen sind im kameralen Mandanten eingebucht,
aber nicht in der Liste der Kenntnisnahmenvorlage enthalten:
02.4642.988200 (Inv.zuschüsse f. Ausbauplanung von
Plätzen für unter 3jährige Kinder (2. Stufe)) 464.750,25 €
Bewirtschaftungsüberschüsse Martinsviertel 215.128,62 €
679.878,87 €
In der Summe wurden somit Haushaltsausgabereste von insgesamt 53.472.604,66 €
gebildet. Dies ist ein Rückgang von rund 9,566 Mio. Euro im Vergleich zum HHJahr 2006.
Allerdings hängt dies auch mit dem Umstieg auf die Doppik zusammen. Viele Rechnungen,
die Leistungen des Jahres 2007 betrafen, aber erst in 2008 eingegangen sind, wurden noch
zu Lasten des HHJahres 2007 in der Übergangsbuchhaltung erfasst und sind dort als Ver-
bindlichkeiten ausgewiesen. Diese Beträge waren bei der Ermittlung der HAR zu berücksich-
tigen, da der Mittelabfluss im Jahr 2008 erfolgte. Die entsprechenden Ansätze waren im Vor-
jahr vorhanden, die Rechnungsergebnisse sind abgestimmt.
Außerdem wurde während der Prüfung der Restelisten durch das Revisionsamt festgestellt,
dass 8.000 € durch einen Übertragungsfehler zuviel in das HHJahr 2008 übertragen wurden
(UA 6151, Sanierung Martinsviertel). Dieser Betrag wird in einer der folgenden Restelisten in
der Doppik bereinigt, d. h. von der Summe der zu übertragenden Reste ins Folgejahr abge-
setzt.
Verwaltungshaushalt:
Die Haushaltsausgabereste des Verwaltungshaushaltes ergeben sich insbesondere im Zu-
sammenhang mit der Einführung eines neuen Finanzwesens bei der Stadt Darmstadt und
den damit verbundenen Schulungskosten (UA 0300 / 327 T€), den Ausgaben für Wasser-.
Luft- und Bodenuntersuchungen (UA 1200 / 30 T€), den Zuschüssen an die Träger aus der
Kommunalisierung der Landesmittel (UA 4000 / 46 T€), der Beschäftigungsförderung (UA
4102 / 346 T€), der Schulsozialarbeit (UA 4525 / 59 T€) und den Zuschüssen an Träger der
Schulsozialarbeit (UA 4525 44 T€), der Fortschreibung Planungsdaten für die Verkehrsent-
wicklungsplanung (UA 6020 / 34 T€), allgemeinen Planungskosten des Stadtplanungsamtes
(UA 6100 / 47 T€), der Unterhaltung der Kriegsgräber (UA 7500 / 302 T€) sowie einer Viel-
zahl kleinerer Positionen in den verschiedenen Unterabschnitten.
Vermögenshaushalt:
Die Haushaltsausgabereste im Vermögenshaushalt, die im städtischen Kernhaushalt
verbleiben, verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Gruppierungsziffern:
Gruppierungsziffer
Bezeichnung Betrag
928 Darlehen (sozialer Wohnungsbau) 630.438,75 €
930 Vermögenserwerb 25.000,00 €
932 Erwerb von Grundstücken 3.726.740,59 €
51
935 Erwerb von beweglichen Sachen des
Anlagevermögens 711.913,90 €
940 Sonstige Baumaßnahmen 2.924.774,06 €
945 Baumaßnahmen überwiegend in den
Sanierungs- und Stadterneuerungsgebieten 1.412.354,43 €
950 Hochbauten 2.537.145,09 €
960 Kanal- und Straßenbau 16.253.652,89 €
965 Einrichtung von Spielplätzen sowie
Maßnahmen der „Sozialen Stadt“ 33.498,81 €
981 Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen
hier: städt. Anteil an den Sanierungskosten
des Staatstheaters aus städt. Mitteln 1.468.739,10 €
985 Zuweisungen, insbes. Finanzierung von
Investitionen des Klinikums Darmstadt 283.005,39 €
987 Investitionszuschüsse zu versch. Maßnahmen 186.341,44 €
988 Investitionszuschüsse zu versch. Maßnahmen 3.203.272,14 €
Die Haushaltsausgabereste der Gruppierungsziffer 932 „Grundstückserwerb“ resultieren im
Wesentlichen aus dem Bereichen „Sanierung Martinsviertel“ (UA 6151 / 3,275 Mio. €).
Bei der Gruppe 940 „Sonstige Baumaßnahmen“ sind die Reste vorwiegend bei folgenden
Maßnahmen entstanden:
UA 5800 Grünflächen- und Umweltamt, Abteilung Grünflächen
Grünanlagenumgestaltungen im Zusammenhang mit der
Offenlegung des Darmbaches 662 T€
Grünanlagen im Bereich Hauptbahnhof Ost 160 T€
Orangerie – Sanierung des Nordtores 82 T€
Außengestaltung Russische Kapelle 70 T€
UA 6900 Wasserläufe
Grabenentwässerung WX 8 u. Ausbau Brühlwiesengraben 205 T€
Darmbach zwischen Woog und Carl-Schenck-Ring, Bachkanal 101 T€
Renaturierungsmaßnahmen am Darmbac h im Bereich Vivarium 329 T€
Offenlegung Meiereibach und Anschluss an Darmbach 127 T€
UA 8550 Waldungen
Abwicklung Schadensersatz für den Westwald 1.038 T€
Bei der Gruppierungsziffer 950 „Hochbauten“ verblieben nur wenige Positionen im Kern-
haushalt, die die in den Betrieben gewerblicher Art eingelegten Bauten betreffen (Kitas,
52
Friedhöfe und Vivarium) und die Maßnahmen der Sozialen Stadt. Dabei wurden u. a. folgen-
de HAR gebildet:
UA 3230 Vivarium
Sanierungsmaßnahmen 24 T€
UA 4640 Städtische Kindertagesstätten
Sanierung von Kitas / Planung 229 T€
UA 6156 Soziale Stadt Eberstadt
Maßnahmen zur Förderung der Sozialen Stadt 487 T€
UA 6157 Soziale Stadt Kranichstein
Baumaßnahmen im Rahmen des Förderprogramms 623 T€
UA 7500 Friedhöfe
Friedhof Wixhausen, Erweiterung der Urnenwandanlage 155 T€
Herstellung behindertenger. Toilette, Einbau Empore in der
Trauerhalle Wixhausen 42 T€
Die im Bereich des Kanal- und Straßenbaus (Gruppierungsziffer 960) entstandenen Haus-
haltsausgabereste resultieren insbesondere aus den folgenden Haushaltspositionen:
UA 6151 Sanierung Martinsviertel
Erschließungsmaßnahmen 999 T€
UA 6300 Straßen, Wege, Plätze und Brücken
Optimierung und Qualitätssicherung von Lichtsignalanlagen 22 T€
Neuordnung Bahnhofsbereich Hauptbahnhof 22 T€
Ausbau zentraler und temporärer Busbahnhof 51 T€
Ausbau Platz der Deutschen Einheit 78 T€
Ausbau der Poststraße und der nördlichen Goebelstraße 759 T€
Ausbau von Radwegen 141 T€
Sanierung von Brücken und Bahnanlagen – Sofortmaßnahmen
einschl. Mittel gem. § 100 HGO 161 T€
Erschließung des Baugebietes O 17 1.085 T€
Tunnel Wilhelminenstraße, Sanierung 49 T€
Tunnel Wilhelminenstraße, elektr. Betriebsräume 287 T€
Straßenbaumaßnahmen im Zusammenhang mit der
Offenlegung des Darmbaches 51 T€
Einrichtung eines P+R-Platzes in Arheilgen 336 T€
Bahnhofsallee und Bahnhofsplatz in Arheilgen 460 T€
Ausbau von Straßen im Baugebiet WX 8 235 T€
Herstellung Radwegeanbindung von Da nach Kranichstein 210 T€
Baugebiet E 44 Wolfhartweg 482 T€
UA 6310 Wohnumfeld-Verbesserung
Ernst-Ludwig-Platz / Friedensplatz 379 T€
Neugestaltung des Kantplatzes 160 T€
53
UA 6500 Kreisstraßen
Instandsetzung der Unterführung Hindemithstraße 31 T€
UA 6600 Bundes- und Landesstraßen
B 42 - Nordumgebung zwischen Gräfenhäuser- und Otto-Röhm-Straße 1.021 T€
Nord-Ost-Umgehung B 42 621 T€
UA 7000 Abwasserbeseitigung
Sanierung von Kanaleinbrüchen bei Grundwassergefährdung 937 T€
Erschließung des Baugebietes O 17 467 T€
Nordsammler Wixhausen, 1. BA 835 T€
Kanalumbau Südsammler zwischen RÜ R015/R016 und RÜ R013 141 T€
Entwässerung Baugebiet E 44 584 T€
Kanalneubau Südsammler von RÜ 013 bis Darmbach 97 T€
Kanalumbau Gräfenhäuser Straße/Zentralklärwerk 500 T€
Kanalumbau Bornstraße 192 T€
Entwässerung Baugebiet WX 8 300 T€
UA 7920 Öffentlicher Personennahverkehr
Verbesserung des ÖPNV nach Kranichstein - städtischer Anteil 1.320 T€
Modernisierung der Odenwaldbahn 149 T€
Haltestelle Marktplatz 115 T€
Haltestellenausbau für Niederflurbusse 289 T€
Die im Bereich der Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen (Gruppierungsziffer
985/987/988) entstandenen Haushaltsausgabereste resultieren insbesondere aus den fol-
genden Haushaltspositionen:
UA 4641 Kindertageseinrichtungen der Kirchen
Inv.zuschuss für Kita der Christusgemeinde, Erw. um eine Gruppe 175 T€
UA 5100 Klinikum Darmstadt
Zuweisungen zur Großgerätebeschaffung 283 T€
Zuschuss für Stammkapital MVZ 100 T€
UA 6151 Sanierung Martinsviertel
Förderung von Baumaßnahmen 1.784 T€
UA 6155 Stadterneuerung Bessungen
Zuschüsse zu Maßnahmen der Stadterneuerung 387 T€
UA 6300 Straßen, Wege, Plätze und Brücken
Inv.zuschuss an Schader-Stiftung für Umbau Klappacher Straße /
Goethestraße 180 T€
54
UA 8801 Eigener Wohnungsbau
Inv.zuschuss an das DRK für Gemeinschaftshaus in der Rodgaustraße 250 T€
Die Haushaltsausgabereste, die in Unterabschnitten anfielen, die nach der Ausgliederung in
den Eigenbetrieb Immobilienmanagement übergeleitet wurden, gliedern sich hauptsäch-
lich wie folgt:
Gruppierungsziffer 935:
UA 2000 Schulamt
Bundesprogramm IZBB 118 T€
UA 2110 Grundschulen
Georg-August-Zinn-Schule, Einrichtung 91 T€
Gruppierungsziffer 940:
UA 8800 Grundvermögen
Entwicklung des Knellgeländes 3.003 T€
Gruppierungsziffer 950:
UA 0207 Stadthaus Grafenstraße
Brandschutzmaßnahmen und Bürgerservicestelle 473 T€
UA 1300 Amt für Brand- und Katastrophenschutz
Neubau eines Südbaus 382 T€
Sanierung der Altbauten 274 T€
UA 2100 Grund- und Hauptschulen
Schulbausanierungsprogramm - Planungskosten - 110 T€
UA 2110 Grundschulen
Georg-August-Zinn-Schule, Ausbau zur 3-zügigen Grundschule 42 T€
Schaffung von sozialen Infrastrukturmaßnahmen für das Baugebiet A 33 398 T€
Frankensteinschule, Erweiterung um einen Zug 100 T€
Schulbausanierungsprogramm
Schillerschule Sanierung 259 T€
UA 2250 Kombinierte Haupt- und Realschulen
Wilhelm-Leuschner-Schule, Nutzungsänderung u. Errichtung NaWi-Trakt 124 T€
Schulbausanierungsprogramm
Diesterwegschule, Sanierung 28 T€
UA 2300 Gymnasien
Eleonorenschule, Einbau von Fenstern 30 T€
Justus-Liebig-Schule, Fassadensanierung und Fenster 43 T€
Schulbausanierungsprogramm
Ludwig-Georgs-Gymnasium, Brandschutz Priorität 1 und Sanierung 33 T€
Abendgymnasium, Brandschutz Priorität 1 und Sanierung 36 T€
Bertolt-Brecht-Schule, Brandschutz 211 T€
Eleonorenschule, Brandschutz Priorität 1 und Sanierung 33 T€
55
Georg-Büchner-Schule, Brandschutz Priorität 1 und Sanierung 193 T€
Lichtenbergschule, Brandschutz Priorität 2, Sanierung, Sonnenschutz
und Betonsanierung 138 T€
UA 2400 Berufliche Schulzentren
Peter-Behrens-Schule, Mornewegstraße, Lüftung Küche 250 T€
Alice-Eleonoren-Schule, Ausbau der Küche 68 T€
Schulbausanierungsprogramm
BSZD, Brandschutz Priorität 2, Sanierung Klima Behaim-Schule,
restliche Fußböden 133 T€
Peter-Behrens-Schule, Brandschutz und Sanierung 39 T€
UA 2440 Fachschulen
Schulbausanierungsprogramm
Fachschule für Sozialpädagogik, Brandschutz Priorität 1 17 T€
UA 2700 Sonderschulen
Ernst-Elias-Niebergall-Schule, Erweiterung 201 T€
Herderschule Außenstelle, Bessunger Straße 50 T€
UA 2810 Gesamtschulen
Bernhard-Adelung-Schule, bauliche Erweiterung im Rahmen des IZBB 40 T€
Mornewegschule, bauliche Erweiterung im Rahmen des IZBB 60 T€
Gutenbergschule, Sanierung Altbauten 2. BA und Außenanlagen 152 T€
Schulbausanierungsprogramm
Bernhard-Adelung-Schule, räumliche Er weiterung im Rahmen des IZBB 755 T€
Mornewegschule, bauliche Erweiterung im Rahmen des IZBB 1.050 T€
UA 3700 Kirchliche und religiöse Angelegenheiten
Evangelische Auferstehungsgemeinde, Dachsanierung Kirchturm 320 T€
UA 4600 Städtische Jugendzentren
Erneuerung von Verteilungsanlagen und Warmwasserbereitern 110 T€
UA 4602 Einrichtungen der offenen Jugendarbeit
Jugendhaus „Zigarrnkist“ - Schaffung zusätzlicher Aufenthaltsräume 108 T€
Einrichtung Kinder- und Jugendhaus im ehem. Bahnhof Wixhausen 195 T€
UA 4642 Kindertageseinrichtungen der freien Träger
KiTa AWO, Hofgasse 3 -Sanierung- 38 T€
UA 5602 Sporthalle Kasinostraße
Dachsanierung 600 T€
UA 6156 Soziale Stadt Eberstadt-Süd
Kita Kirnberger Straße, Sanierungsmaßnahmen 405 T€
56
Modernisierungsmaßnahmen Soziale Stadt 290 T€
Einrichtung einer Jugendwerkstatt 560 T€
UA 6300 Straßen, Wege, Plätze und Brücken
Umbau Tempelgebäude 443T€
UA 8801 Eigener Wohnungsbau
Sanierung in den „Sozialen Brennpunkten“ 31 T€
Gemeinschaftshaus Rodgaustraße 168 T€
Sanierung Wohngebäude Akazienweg 15 A-C 650 T€
Sanierung Wohngebäude Akazienweg 25 313 T€
Sanierung von Wohngebäuden in der Rodgaustraße 333 T€
Sanierung Wohngebäude Akazienweg 1 und 3 214 T€
Sanierung Wohngebäude Akazienweg 5 und 7 250 T€
Gruppierungsziffer 960:
UA 6300 Straßen, Wege, Plätze und Brücken
Mobilitätszentrale und Wartehalle 62 T€
UA 6801 Parkbauten
Parkpalette Kranichstein K 6.1 1.515 T€
Die Voraussetzungen für die Bildung von Haushaltsausgaberesten gemäß
§ 19 Abs.1 GemHVO wurden ausführlich geprüft. Im Vermögenshaushalt wurden Haus-
haltsausgabereste mit einer Summe von 51,62 Mio. € gebildet. Gegenüber dem Vorjahr be-
deutet dies einen Rückgang um rd. 9,33 Mio. €.
Wie schon ausgeführt, ist dieser Rückgang aber auch auf den Umstieg auf die Doppik zu-
rückzuführen, da einige Ausgaben noch in 2007 gebucht wurden, obwohl das Rechnungsjahr
grundsätzlich schon abgeschlossen war.
Auf die HAR des Haushaltsjahres 2006 von rund 60,95 Mio. € wurden insgesamt Ausgaben
von 27,8 Mio. € geleistet, 4,044 Mio. € wurden in Abgang gebracht, da sie nicht mehr benö-
tigt wurden. Das bedeutet, dass die Reste des Vorjahres nur zur Hälfte abgebaut werden
konnten. Insgesamt wurden somit Reste des Vorjahres von rund 19,78 Mio. € in das nächste
Haushaltsjahr übertragen.
Vor diesem Hintergrund ist es unbedingt erforderlich, die vorhandenen Haushaltsausgabe-
reste verstärkt abzubauen. Bei der Ausführung künftiger Haushalte ist deshalb der kassen-
wirksame Abfluss der Mittel verstärkt zu überwachen und die Vorgabe, die Haushaltsausga-
bereste zu minimieren, einzuhalten. Diese Maßnahme ist insbesondere im Hinblick auf die
angespannte Finanzlage der Stadt Darmstadt notwendig. Der Abbau der zu übertragenden
Reste bleibt unverändert das oberste Ziel.
57
Schlussbemerkung:
Gegenüber der Planung schloss das Haushaltsjahr 2007 mit einem um 16,4 Mio. € niedrige-
rem Fehlbetrag ab, jahresbezogene wurde unter Berücksichtigung der Übergangsbuchhal-
tung ein Überschuss von 7,5 Mio. € erzielt.
Die ständige Zunahme von kommunalen Pflichtleistungen macht es kaum möglich, einen
periodenbezogen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen und in der Ausführung auch einzu-
halten. Zukünftig wird ein Fehlbetrag im Jahresabschluss auf neue Rechnung vorgetragen.
Nach spätestens fünf Jahren ist der Ausgleich vorzunehmen, ansonsten wird der Fehlbetrag
mit dem Eigenkapital verrechnet und weist so den Werteverzehr im konsumtiven Bereich
aus.
Die Feststellung der Jahresrechnung 2007 datiert vom 18. November 2009. Bedingt durch
die Umstellung auf die Doppik waren beim Übergang sehr viele Positionen genau zu be-
trachten. Z. B. wurden Reste nicht gebildet, dafür aber die Sollstellung noch im kameralen
Haushalt gebucht; ob ein Vorgang der Verwahr- und Vorschusskonten als Forderung oder
Verbindlichkeit in die neue Buchführung zu übernehmen war, musste genauestens geprüft
werden.
Die Arbeiten zu diesem Erläuterungsbericht mussten durch die Aufstellung der Eröffnungsbi-
lanz, die Arbeiten zur Haushaltsplanaufstellung 2010 und 2011 sowie bedingt durch die per-
sonelle Situation der Kämmerei seit Anfang 2010 immer wieder unterbrochen werden.
Darmstadt, den 15. Dezember 2010
Wolfgang Glenz
Bürgermeister
Anlagen
58
Anlage 1a
Abweichungen gegenüber dem Haushaltsplan
Verwaltungshaushalt Haushalts- Rechnungs- Abweichungen
ansatz ergebnis ggü. HHPlan
1. Einnahmen in Euro in Euro in Euro
Grundsteuer B 22.196.000,00 22.377.090,12 + 181.090,12
Gewerbesteuer 144.000.000,00 154.419.899,74 + 10.419.899,74
Anteil an der Einkommensteuer 65.000.000,00 65.636.350,39 + 636.350,39
Anteil an Umsatzsteuer 9.500.000,00 9.890.719,84 + 390.719,84
andere Steuern 850.000,00 938.318,60 + 88.318,60
Schlüsselzuweisungen 39.071.800,00 39.103.800,00 + 32.000,00
Bedarfszuweisungen 0,00 0,00 +0,00
sonstige Zuweisungen 7.800.000,00 8.000.530,16 + 200.530,16
Familienleistungsausgleich 3.800.000,00 3.869.265,29 + 69.265,29
Gebühren u. ä. 49.012.850,00 45.537.856,38 - 3.474.993,72
Einnahmen aus Verkauf, Mieten
und Pachten u. a. 7.953.880,00 10.465.793,27 + 2.511.913,27
Erstattung von Verwaltungs- und
Betriebsausgaben 20.281.600,00 19.685.909,14 - 595.690,86
Zuweisungen und Zuschüsse
für laufende Zwecke 20.244.030,00 20.397.161,17 + 153.131,17
Leistungsbeteiligung SGB II 11.833.000,00 12.448.066,68 + 615.066,68
Zinseinnahmen 8.534.730,00 6.781.773,42 - 1.752.956,58
Gewinnanteile und
Konzessionsabgaben 13.772.910,00 14.509.047,42 + 736.137,42
Schuldendiensthilfen 9.290,00 623.753,44 + 614.463,44
Ersatz von sozialen Leistungen 3.281.110,00 1.789.410,17 - 1.491.699,83
Weitere Finanzeinnahmen 3.748.890,00 2.600.178,10 - 1.148.711,90
Kalkulatorische Einnahmen 6.018.910,00 5.611.159,53 - 407.750,47
Zuführung vom Vermögenshaushalt 0,00 0,00 +/- 0,00
Abwicklung der Vorjahre 0,00 0,00 +/- 0,00
SUMME 436.959.000,00 444.723.764,86 + 7.764.764,86
59
Verwaltungshaushalt Haushalts- Rechnungs- Abweichungen
ansatz ergebnis ggü. HHPlan
2. Ausgaben in Euro in Euro in Euro
Personalausgaben 99.388.260,00 98.806.534,17 - 581.725,83
Sächlicher Verwaltungs- und
Betriebsaufwand 48.020.470,00 52.689.671,92 + 4.669.201,92
Erstattungen von Verwaltungs- und
Betriebsausgaben 51.843.560,00 52.125.016,75 + 281.456,75
Kalkulatorische Kosten 6.018.510,00 5.611.159,53 - 407.350,47
Leistungsbeteiligung nach SGBII 30.450.000,00 30.625.771,43 + 175.771,43
Zuschüsse für laufende Zwecke an
soziale und ähnliche Einrichtungen 25.451.730,00 23.272.386,92 - 2.179.343,08
Zuweisungen und sonstige Zu-
schüsse für laufende Zwecke 31.556.230,00 30.498.592,05 - 1.057.637,95
Schuldendiensthilfen 1.250,00 0,00 - 1.250,00
Leistungen der Sozialhilfe 49.581.020,00 46.767.040,13 - 2.813.979,87
Zinsausgaben 26.187.550,00 26.810.401,96 + 622.851,96
Gewerbesteuerumlage 24.738.000,00 18.987.577,80 - 5.750.422,20
Allgemeine Umlagen 26.966.770,00 26.969.952,00 + 3.182,00
Weitere Finanzausgaben 2.000.000,00 367.776,75 - 1.632.223,25
Zuführung zum Vermögenshaushalt 14.667.630,00 14.666.322,89 - 1.307,11
Abwicklung der Vorjahre 44.072.020,00 44.072.018,58 - 1,42
SUMME 480.943.000,00 472.270.222,88 - 8.672.777,12
Fehlbetrag 43.984.000,00 27.546.458,02
60
Anlage 1b
Vermögenshaushalt Haushalts- Rechnungs- Abweichungen
ansatz ergebnis ggü. HHPlan
1. Einnahmen in Euro in Euro in Euro
Zuführung vom VWH 14.667.630,00 14.666.322,89 - 1.307,11
Entnahme aus Rücklagen 5.666.000,00 2.713.639,34 - 2.952.360,65
Rückfl. von Darlehen 1.442.870,00 2.248.082,26 + 805.212,26
Einnahmen aus der Veräußerung
von Beteiligungen 0,00 0,00 +/- 0,00
Veräußerung von Sachen des
Anlagevermögens 6.463.500,00 3.995.397,88 - 2.468.102,12
Beiträge und ähnl. Entgelte 2.210.160,00 1.580.550,33 - 629.609,67
Zuweisungen und Zuschüsse 12.041.840,00 13.116.864,94 + 1.075.024,94
Einnahmen aus Krediten 36.690.000,00 36.489.581,65 - 200.418,35
Abwicklung der Vorjahre 0,00 0,00 +0,00
SUMME 79.182.000,00 74.810.439,30 - 4.371.560,70
2. Ausgaben
Zuführung zum VWH 0,00 0,00 +/- 0,00
Zuführung an Rücklagen 2.243.700,00 832.498,57 - 1.411.201,43
Gewährung von Darlehen 1.200.000,00 1.731.174,12 + 531.174,12
Vermögenserwerb 4.817.060,00 3.465.091,23 - 1.351.968,77
Baumaßnahmen 34.324.400,00 33.068.092,56 - 1.256.307,44
Tilgung von Krediten 31.658.080,00 31.457.450,43 - 200.629,57
Zuweisungen und Zuschüsse 4.478.760,00 3.793.772,38 - 684.987,62
Kreditbeschaffungskosten 460.000,00 462.360,01 + 2.360,01
Fehlbeträge 0,00 0,00 +0,00
SUMME 79.182.000,00 74.810.439,30 - 4.371.560,70
61
Anlage 1c
Inanspruchnahme von Verpflichtungsermächtigungen im Haushaltsjahr 2007
HHStelle Bezeichnung Betrag Euro
02.1300001.935900 Erwerb von Fahrzeugen 150.000
02.2110001.935610 Georg-August-Zinn-Schule, Einrichtung 98.000
02.2110001.950180 Georg-August-Zinn-Schule, Ausbau 444.300
02.2110002.950029 Bessunger Schule, SSP 500.000
02.2210002.950031 H.-Heine-Schule, Brandschutz und Sanierung 1.000.000
02.2110002.950032 Fr.-Ebert-Schule, Brandschutz und Sanierung 250.000
02.2110002.950036 Andersen-Schule, Brandschutz und Sanierung 300.000
02.2110002.950150 Kyritzschule, Brandschutz und Sanierung 500.000
02.2250001.950030
Erweiterung der WLS, Nutzungsänderung u. Er-
richtung NaWi-Trakt 300.000
02.2250002.950030 W.-Leuschner-Schule, Brandschutz und Sanierung 600.000
02.2300002.950013 G.-Büchner-Schule, Brandschutz und Sanierung 500.000
02.2300002.950015 B.-Brecht-Schule, Brandschutz und Sanierung 750.000
02.2300002.950016 Lichtenbergschule, Brandschutz und Sanierung 1.000.000
02.2300002.950017 Abendgymnasium, Brandschutz und Sanierung 300.000
02.2300002.950019 Eleonorenschule, Brandschutz und Sanierung 500.000
02.6300001.960197 Fuß- und Radwegebrücke Rheinstraße 50.000
02.6300001.960355 Frankfurter Landstraße 10.357.000
02.6600001.960043 B 42 – Carl-Schenck-Allee 2.720.000
02.6900001.940003 Grabenentwässerung Wx 8 205.000
02.7000001.960544 Entwässerung E 44 523.000
02.7000001.960610 Entwässerung Baugebiet Wx8 300.000
02.7920001.960100 Modernisierung Odenwaldbahn 1.092.000
02.8800001.950400 Wohngebäude Rodgaustraße 500.000
Summe: 22.939.300
anlage 1
420163 Zeichen
Schlussbericht des Revisionsamts über die Prüfung der Jahresrechnung 2007 der Wissenschaftsstadt Darmstadt 2 Inhaltsverzeichnis I. Allgemeine Anmerkungen zur Prüfung der Jahresrechnung 2007 4 II. Entlastung Jahresrechnung 2006 9 III. Grundlagen der Prüfung 10 IV. Haushaltssatzung und Haushaltsplan 2007 12 V. Jahresrechnung 2007 13 VI. Verwaltungshaushalt 25 VII. Sammelnachweise 172 VIII. Vermögenshaushalt 182 IX. Weitere Prüfungen 197 1. Kassenprüfungen 197 2. Verwendungsnachweise 198 3. Technische Prüfungen 200 4. Kaufmännische Prüfungen 206 5. Prüfungen im Bereich der automatisierten Datenverarbeitung 208 X. Auftragsprüfungen 210 XI. Mitarbeit in Arbeitsgemeinschaften 211 XII. Prüfungsbestätigung 213 Anlage : Verwendungsnachweise der Fraktionen I m p r e s s u m H e r a u s g e b e r : M a g i s t r a t d e r W i s s e n s c h a f t s s t a d t D a r m s t a d t | R e v i s i o n s a m t | S t a d t h a u s I I I | F r a n k f u r t e r S t r a ß e 7 1 | 6 4 2 9 3 D a r m s t a d t | T e l e f o n 0 6 1 5 1 1 3 2 9 8 0 | F a x 1 3 2 9 8 7 | E m a i l r e v i s i o n s a m t @ d a r m s t a d t . d e | K o n - t a k t : H a n s - U l r i c h P l i q u e t t | L e i t e r d e s R e v i s i o n s a m t s | T e l e f o n 0 6 1 5 1 1 3 2 9 8 0 | F a x 1 3 2 9 8 7 | E m a i l H a n s - U l r i c h . P l i q u e t t @ d a r m s t a d t . d e 3 ABKÜRZUNGEN AfW Amt für Wohnungswesen ASH Abteilung allgemeine Sozialhilfe apl. außerplanmäßig BGBl. Bundesgesetzblatt BSHG Bundessozialhilfegesetz DAH Dienstanweisung für die Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplanes vom 18.12.1985 EAD Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Straßenreinigung EB Eigenbetrieb EBG Eigenbetriebsgesetz KFA Kommunaler Finanzausgleich GemHVO Hessische Gemeindehaushaltsverordnung GemKVO Verordnung über die Kassenführung der Gemeinden GVBl. Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen G.u.V. Gewinn- und Verlustrechnung HAG Hessisches Ausführungsgesetz HAR Haushaltsausgabereste HER Haushaltseinnahmereste HGO Hessische Gemeindeordnung HHSt. Haushaltsstelle HHj. Haushaltsjahr HRKG Hessisches Reisekostengesetz IDA Eigenbetrieb Immobilienmanagement IUK Abteilung für Informations- und Kommunikationstechnik KER Kasseneinnahmereste KIV Kommunale Informationsverarbeitung Hessen LSP Leitsätze für die Preisermittlung aufgrund von Selbstkosten LWV Landeswohlfahrtsverband MIP Mehrjahres-Investitionsprogramm MV Magistratsvorlage NSK New System Kommunal (Finanzverfahren) Rdn. Randnummer RE Rechnungsergebnis RevO Revisionsordnung der Stadt Darmstadt SGB Sozialgesetzbuch SN Sammelnachweis UA Unterabschnitt üpl. überplanmäßig VHG Volkshochschulgesetz VHS Volkshochschule Vj. Vorjahr VMH Vermögenshaushalt VN Verwendungsnachweis VWH Verwaltungshaushalt ZAS Zweckverband Abfallverwertung Südhessen 4 I . A L L G E ME IN E A N ME R K U N G E N ZU R P R Ü F U N G D E R J A H R E S R E CH N U N G 2 007 1. Durchführung der Prüfung Der Magistrat hat die Jahresrechnung 2007 am 18.11.2009 aufgestellt und dem Revi- sionsamt am 26.11.2009 zugeleitet. Die der Jahresrechnung nach § 38 Abs. 2 HGO beizufügende Vermögensübersicht sowie die Übersicht über die Schulden und Rückla- gen sind erst am 20.09.2010 abgeschlossen worden. Nach § 112 Abs. 2 HGO beträgt die Frist für die Aufstellung der Jahresrechnung (wenn auch als Sollvorschrift) 4 Mona- te nach Ablauf des Haushaltsjahres. Im Hinblick auf die ungewöhnlich späte Vorlage haben wir die Prüfungen, die nicht schon vor der Vorlage der Jahresrechnung abgeschlossen waren, soweit vertretbar ein- geschränkt. Dies war auch deshalb erforderlich, weil uns nahezu zeitgleich die Eröff- nungsbilanz zum 01.01.2008 zur Prüfung vorlag. Die Finanzverwaltung hat die Gründe für die Verzögerungen im Haupt- und Finanzausschuss erläutert. Für die technische Prüfung der Baumaßnahmen im VMH führen die Fachämter im Lau- fe des Jahres 2008 nach und nach die Rechnungslegung für die Maßnahmen durch, die 2007 abgeschlossen worden sind. Hinzu kommt die Zwischenrechnungslegung für Bau- maßnahmen, die sich über mehr als 4 Jahre erstrecken. Allerdings traten hier im Hochbaubereich wieder Verzögerungen auf 1 Bei der Prüfungsplanung ist ferner zu berücksichtigen, dass für einige Prüfungen auf- grund gesetzlicher oder anderer Bestimmungen kürzere Fristen gelten. Dies betrifft z. B. einige der in Teil X erwähnten Auftragsprüfungen. Die Ergebnisse der einzelnen Prüfungsberichte fließen in den Schlussbericht über die Prüfung der Jahresrechnung ein. Falls die Auffassung des Fachamts von der des Revi- sionsamts erheblich abweicht, wird sie im Schlussbericht ebenfalls dargestellt. Soweit zeitlich möglich, werden Sachverhalte erst dann in den Schlussbericht aufgenommen, wenn das Fachamt Gelegenheit zur Äußerung hatte. 2. Besondere Prüfungsgebiete Kaufmännische Prüfungen Den kaufmännischen Prüfern des Revisionsamts obliegt zunächst die Prüfung der Jah- resabschlüsse (Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen) verschiedener Bereiche des städtischen Haushalts sowie der Körperschaften, die der Prüfung durch das Revision- samt unterliegen, soweit sie nach den Grundsätzen der kaufmännischen Buchführung geführt werden. Hinzu kommt die Auswertung von Prüfungsberichten der Wirtschafts- prüfungsgesellschaften über Jahresabschlussprüfungen städtischer Eigenbetriebe und Gesellschaften. Die beratende Tätigkeit diente im Berichtsjahr hauptsächlich der Vor- bereitung der Doppik. Dies gilt sowohl gegenüber städtischen Ämtern in den hierfür eingerichteten Projektgruppen 2 als auch gegenüber anderen Prüferinnen und Prüfern des Revisionsamts. 1 S. 203 2 S. 211 5 Technische Prfungen Die technischen Prfer des Revisionsamts haben im Wesentlichen vier Prfungsberei- che zu bearbeiten: Prfung der Aufwendungen der Bauunterhaltung im VWH, Prfung der Baumanahmen im VMH, Prfung der Abrechnungen fr die Erhebung von Erschlieungs- und Straenbei- trgen, begleitende technische Prfung. Prfung finanzrelevanter Datenverarbeitungsverfahren: Wir verweisen auf Teil IX. 63. 3. Schwerpunktprüfungen Wegen der Vorbereitung auf die Doppik – Umstellung haben wir unsere Prfungsplanung teilweise gendert und Prfungsthemen fr die Aufstellung der Erffnungsbilanz aufge- nommen. EPl./UA Prüfungsthema Seite EPl. 2 Schulgirokonten 44 UA 2401 Einnahmen und Ausgaben der MBS im VWH 46 UA 3000 VN der Deutsch – Indischen Gesellschaft 52 UA 4642 VN der Kindergruppe „Sonnenkfer e.V.“ 111 UA 4700 VN AWO Seniorentreff DA - Arheilgen 118 UA 4820 ARGE Darmstadt 123 Technische Prfungen SN 2 Bauunterhaltung (UA 4700 – 6300) 204 SN 3 Unterhaltung der Grnanlagen am Grundstck (UA 4700, 5602, 5605 und 6151) 204 SN 4 Unterh. der Grnanlagen u. Spielpltze (vollst.) 204 UA 7000 Sanierg. v. Kanaleinbrchen (Verdachtsprfung) 205 Weitere Schwerpunktprfungen zur Vorbereitung der Prfung der Erffnungsbilanz: Bilanzpositionen verbundene Unternehmen, Sondervermgen, Beteiligungen und Zweckverbnde. Inventar trotz des Einsatzes von 2 Prfern nahm diese Prfung wesentlich mehr Zeit in Anspruch als geplant. Sie dauerte (mit Unterbrechungen) von Januar 2007 bis zum 25.03.2009. Anlagenvermgen in der Verwaltung des Straenverkehrs- und Tiefbauamtes (z.B. Straen, Kanalisation, Ingenieurbauwerke). 3 S. 208 Einschl. Vergaben 6 4. Bewertung und Umsetzung von Prfungsergebnissen Nach 9 Abs. 2 RevO gibt das Revisionsamt nach Abschluss der Prfung der geprften Stelle zunchst Gelegenheit, zu den Prfungsbeanstandungen Stellung zu nehmen. Aufgrund dieser uerung prft das Revisionsamt, ob die Stellungnahme des Fachamts zu einer anderen Beurteilung fhrt. Der abschlieende Prfungsbericht geht dem Fa- chamt ber die Dezernentin oder den Dezernenten zu. Je nach Art und Umfang der Prfung sowie der Bedeutung der Beanstandung oder sonstigen Feststellung entscheidet das Revisionsamt im Einzelfall, ob dieses formali- sierte Verfahren gewhlt wird oder ob ein formloser Hinweis – schriftlich oder mndlich – ausreicht. Auch die Einschaltung der Dezernentin oder des Dezernenten ist nicht in allen Fllen erforderlich. Die einzelnen Prfungsberichte mit ihren Beanstandungen, Feststellungen und sonstigen Bemerkungen sollen unbeschadet der gesetzlichen Vor- gaben nach 128, 113 und 114 HGO dazu dienen, die Verantwortlichen in den Dezer- naten, mtern und Verwaltungsstellen auf Fehler, Schwachstellen und andere Unzu- lnglichkeiten hinzuweisen. Nach heutigem Verstndnis beschrnkt sich die Prfung nicht auf die Feststellung von Fehlern, sondern soll darber hinaus auch deren Ursa- chen aufzeigen und Hinweise zur Abhilfe geben. Jedoch darf die Revision nicht im ope- rativen Bereich ttig werden und an Stelle der Verwaltung handeln. „kleinere“ Beanstandungen Wie schon in den Vorjahren ergaben sich bei Prfungen der Kassenbelege – von Amt zu Amt mit unterschiedlicher Hufigkeit – so genannte kleinere Beanstandungen. Dabei handelt es sich z.B. um: Abgrenzung VWH – VMH wird nicht beachtet, fehlende Inventarisierungsvermerke, falsche Daten bei Hinweisen auf die Freigabeverfgungen, bei Krzungen oder anderen nderungen von Rechnungsbetrgen wird die nde- rung der Mehrwertsteuer nicht bercksichtigt, Skontoverlust, fehlende Unterschriften oder Handzeichen auf Zahlungsanordnungen, keine zeitgerechte Sollstellung bei vorlufigen Einnahmen, fehlender Vermerk bei Delegation von Beschaffungen auf das Fachamt. Je nach Sachverhalt werden die Fachmter auf diese Beanstandungen mndlich oder schriftlich hingewiesen. Im Schlussbericht werden sie entweder nicht oder nur in zu- sammenfassender Form aufgefhrt, weil sie als nicht gravierend angesehen werden. Finanzielle Nachteile entstehen nicht oder sind nur geringfgig. Wenn jedoch diese ei- gentlich geringfgigen Beanstandungen gehuft auftreten, kann dies zu Zweifeln an der ordnungsgemen Bearbeitung in dem betreffenden Amt oder der Abteilung fhren. „schwerwiegende“ Beanstandungen Die Prfung ergab keine schwerwiegenden Beanstandungen i. S. von straf- oder dienst- rechtlich relevantem Fehlverhalten. Nicht zu akzeptieren ist allerdings, dass in einigen Bereichen Zahlungsanordnungen selbst und/oder Belege zu Zahlungsanordnungen fehlten und in Einzelfllen auch durch Bemhungen des Fachamtes nicht auffindbar waren. 7 5. Prüfung der Jahresrechnung als Voraussetzung für die Entlastungsentscheidung Nach 113, 114 HGO ist die Vorlage des Schlussberichts Voraussetzung fr die Ent- scheidung der Stadtverordnetenversammlung ber die Entlastung des Magistrats. Klar- zustellen ist jedoch, dass das Gesetz keine Entlastungsempfehlung des Revisionsamts vorschreibt. Sofern die Revision eine solche abgibt4, ist das Beschlussorgan daran nicht gebunden. Die endgltige Bewertung und die Entscheidung ber die Entlastung selbst liegen ausschlielich bei der Stadtverordnetenversammlung. Diese kann z.B. zu dem Ergebnis kommen, dass entgegen einer Empfehlung des Revisionsamts die Entlas- tung versagt oder auch trotz dargestellter Bedenken die Entlastung erteilt wird. Der vorliegende Schlussbericht enthlt nach der in Darmstadt blichen Praxis nicht nur Beanstandungen und Empfehlungen, sondern auch Berichte ber die haushaltsmige Abwicklung der Einzelplne, der greren Unterabschnitte und von wichtigen Haus- haltsstellen. Vergleicht man den Umfang der Jahresrechnung mit ihren zahlreichen Unterabschnitten und Haushaltsstellen mit der Zahl der eigentlichen Beanstandungen, so kann fr die Stadtverwaltung insgesamt gesehen eine ordnungsgeme Handlungs- weise besttigt werden. Dieser Aussage steht nicht entgegen, dass einzelne Beanstandungen nicht akzeptiert werden knnen und dass die Verwaltung diese abstellen muss. 6. Allgemeines zur Ausführung des Haushaltsplans 2007 und zur Jahresrechnung 2007 Die Stadt hat mit Rundverfgung Nr. 19 vom 29.06.2007 zur Reduzierung des Fehlbe- trages im Verwaltungshaushalt 2007 eine hauswirtschaftliche Sperre von 10 % der Aus- gabeanstze verfgt. Die veranschlagten Mittel waren mit Ausnahme der rechtlichen Ver- pflichtungen nur zu 90% freigegeben. Im Zuge des Nachtragshaushaltes hat die Kmmerei unter der Untergruppe ... .6629000 in einige Budgets eine Einsparvorgabe eingearbeitet. Die entspricht nicht der ursprngli- chen Krzung der Anstze um 10 %. Hufig liegt sie darunter, in Einzelfllen auch dar- ber. Da die Einsparvorgabe erst mit dem Nachtrag zum Jahresende 2007 im Finanzsys- tem NSK eingearbeitet war, konnten die Fachmter keine hhere Einsparvorgabe einhal- ten. B Teilweise haben die Fachmter die freigegebenen 90 % der Anstze berschritten ohne eine zustzliche Freigabe zu beantragen. Eine zentrale Kontrolle der Einhaltung der Rundverfgung war im damaligen Finanzverfahren nicht mglich. Zum 01.01.2007 trat die Erhhung der Umsatzsteuer in Kraft 7. Redaktionelle Hinweise Gestaltung des Schlussberichts Wie in frheren Berichten dargestellt, wird der Schlussbericht nicht mehr gebunden. Wegen der Zahl der vorzulegenden Exemplare haben wir mit allen Fraktionen Abspra- chen getroffen. Auerdem wird der Bericht den Fraktionen auf Wunsch zustzlich als pdf – Datei zur Verfgung gestellt. 4 die Praxis der hessischen Revisionsmter ist unterschiedlich 8 Gliederung und Aufbau Im Interesse der Übersichtlichkeit und der besseren Vergleichbarkeit zwischen den einzelnen Jahren werden Gliederung und Aufbau des Schlussberichts möglichst wenig geändert. Wegen der Beanstandungen und Empfehlungen verweisen wir auf die gut auffindbaren Markierungen B, V und E in der Randspalte. Wir haben die inhaltliche Bearbeitung des Berichts am 22.09.2010 abgeschlossen. Bei den Übersichten der Einzelpläne und Abschnitte in dem Bericht können sich Run- dungsdifferenzen ergeben. 9 II. Entlastung der Jahresrechnung 2006 Jahresrechnung 2006 Aufstellung durch den Magistrat 23.07.2007 Eingang der Jahresrechnung 2005 beim Revisionsamt 13.08.2007 Feststellung der Jahresrechnung 2006 und Schlussbericht 20065 Abschluss der Arbeiten zum Schlussbericht 2006 05.06.2008 Vorlage an den Magistrat (Nr. 2008/0402) 04.09.2008 Behandlung im Magistrat 16.09.2008 Erörterung im Haupt- und Finanzausschuss 28.10.2008 Beschluss der Stadtverordnetenversammlung über die Feststellung der Jahresrechnung 2006 und Entlastung des Magistrats gem. § 114 Abs. 1 HGO 30.10.2008 Öffentliche Bekanntmachung gem. § 114 Abs. 2 HGO im Darmstädter Echo 05.11.2008 Auslegung der Jahresrechnung mit Erläuterungsbericht vom 10.11.2008 bis zum 21.11.2008 5 für 2006 in einer Vorlage zusammengefasst. 10 II I . G R U N D L A G E N D E R P R Ü F U N G 1. Rechtliche Stellung und Aufgaben des Revisionsamts Nach 130 Abs. 1 HGO ist das Revisionsamt bei der Durchfhrung von Prfungen un- abhngig und weisungsfrei. Dies gilt insbesondere fr den Umfang, die Art und Weise sowie das Ergebnis der Prfung. Die Aufgaben werden im Wesentlichen durch 131 HGO bestimmt. Die Pflichtaufgaben sind in 131 Abs. 1 HGO festgelegt. Nach 131 Abs. 2 knnen die Stadtverordnetenversammlung, der Magistrat, der Oberbrgermeis- ter und der Stadtkmmerer dem Amt weitere Aufgaben bertragen (so genannte „Kann- Aufgaben“). Einzelheiten regelt die stdtische Revisionsordnung. Dort ist insbesondere festgelegt: bertragung weiterer Prfungsaufgaben, Durchfhrung der Prfungen (Verhltnis zu den geprften Stellen) Beratung Umsetzung von Prfungsergebnissen Information des Revisionsamts. 2. Prüfungsauftrag: Die Prfung der Jahresrechnung ist dem Revisionsamt nach 128 und 131 HGO bertragen. Nach diesen Bestimmungen ist die Rechnung mit allen Unterlagen darauf- hin zu prfen, ob der Haushaltsplan eingehalten ist, die einzelnen Rechnungsbetrge sachlich und rechnerisch vorschriftsmig be- grndet und belegt sind, bei den Einnahmen und Ausgaben nach den geltenden Vorschriften verfahren ist, die Anlagen zur Jahresrechnung vollstndig und richtig sind. Nach 128 Abs. 2 HGO fasst das Revisionsamt das Ergebnis seiner Prfung in einem Schlussbericht zusammen. Dieser Schlussbericht dient der Stadtverordnetenversamm- lung als Grundlage fr die Beratung und Beschlussfassung der Jahresrechnung und die Entlastung des Magistrats ( 113, 114 HGO). Mit der Vorlage des Schlussberichtes ist – soweit nicht im Folgenden Einschrnkungen gemacht werden – die Prfung der Jah- resrechnung 2007 abgeschlossen. 3. Grundlagen der kommunalen Finanzwirtschaft: Die gemeindliche Finanz- und Haushaltswirtschaft ist in nachfolgenden Rechtsvorschrif- ten geregelt: Hessische Gemeindeordnung (HGO) i.d.F. vom 01.04.2005, zuletzt gendert durch Gesetz vom 14.12.2006 Gemeindehaushaltsverordnung (GemHVO) vom 13.07.1973 zuletzt gendert durch Gemeindekassenverordnung (GemKVO) vom 08.03.1977 VO vom 02.04.2006 11 Eigenbetriebsgesetz (EBG) vom 09.06.1989, zuletzt geändert durch Gesetz vom 21.03.2005 Haushaltsgrundsätzegesetz (HGrG) vom 19.08.1969, letzte Änderung durch Art. 1 d. Gesetzes v. 31.07.2009 Daneben sind für die Stadt Darmstadt zu beachten: die Dienstanweisung für die Aufstellung und Ausführung des Haushaltsplanes (DAH) vom 18.12.1985 und die Revisionsordnung i.d.F. vom 15.12.2003. 4. Prüfungsunterlagen: Zur Prüfung der Jahresrechnung 2007 lagen dem Revisionsamt folgende Unterlagen vor: die Haushaltsrechnung mit Rechnungsquerschnitt und Gruppierungsübersicht, der kassenmäßige Abschluss, das Verzeichnis der unerledigten Vorschüsse und Verwahrgelder und Ferner lagen uns die Belege für die einzelnen Sachkonten vor. Bei Baumaßnahmen lagen die Baurechnungen in Form von Bauausgabebüchern und Kostenzusammenstel- lungen als Prüfungsunterlagen vor. 5. Prüfungsumfang: Die Prüfung erstreckte sich auf den kassenmäßigen Abschluss, die Haushaltsrechnung, die Belegbände sowie die Anlagen zur Jahresrechnung. Zur Vorbereitung der Prüfung der Jahresrechnung haben wir die Belege in größeren und zusammenhängenden Stichproben geprüft. Die Prüfung der Einnahmen und Ausgaben erfolgte in förmlicher, sachlicher und rechnerischer Hinsicht. Je nach Prüfungsschwerpunkt und Umfang des Prüfungsgebiets umfasste die Prüfung zwischen 10 % und 100 % der Belege. 12 IV . H A U S H A L T S S A T ZU N G U N D H A U S H A L T S P L A N Die Stadtverordnetenversammlung hat am 22. 02. 2007 die Haushaltssatzung fr das Haushaltsjahr 2007 beschlossen. Das Regierungsprsidium Darmstadt hat die Geneh- migung fr die genehmigungspflichtigen Teile der Haushaltssatzung fr das Jahr 2007 sowie die Genehmigung der in den Wirtschaftsplnen der Eigenbetriebe, „Bder“, „Brger- und Kongresshuser„ sowie „Abfallwirtschaft und Stadtreinigung“ enthaltenen Kreditaufnahmen und Verpflichtungsermchtigungen ebenfalls fr das HH-Jahr 2007 unter weitgehenden Auflagen am 05. Juni 2007 erteilt. Die Auflagen wurden der Stadt- verordnetenversammlung gem 50 Abs. 3 HGO zur Kenntnis gebracht. Am 18. Dezember 2007 hat die Stadtverordnetenversammlung die 1. Nachtragssat- zung beschlossen. Die Aufsichtsbehrde hat ihre Genehmigungen am 19. Mrz 2008 erteilt. Die Verffentlichung der Nachtragssatzung erfolgte entsprechend den Regelun- gen in der Hauptsatzung am 19.04.2008 im „Darmstdter Echo“. Vom 21.04.2008 bis 29.04.2008 lag der 1. Nachtragshaushaltsplan ffentlich zur Ein- sicht aus. Fr die 1. Nachtragssatzung hat das Regierungsprsidium darauf hingewiesen, dass bei der prognostizierten defizitren Entwicklung die finanzielle Leistungsfhigkeit der Kommune nicht mehr sichergestellt und somit unter Umstnden nach 103 Absatz 2 Satz 2 und 3 HGO der Gesamtbetrag der Kredite und nach 102 Absatz 4 Satz 2 HGO der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermchtigungen in knftigen Haushaltsjahren dem Grunde nach nicht genehmigungsfhig ist. Anordnungen zur Haushaltsführung Zur Ausfhrung des HH-Planes 2007 sind folgende Rundverfgungen, die fr das Haus- haltsjahr 2007 von Bedeutung waren, ergangen: Rdvfg. 4/2006 Aufstellung des Haushaltsplanes 2007 Rdvfg. 20/2006 Haushalt 2007 - vorlufige Haushaltsfhrung 2007 Rdvfg. 4/2007 Deckung von ber- und auerplanmigen Ausgaben aus Haushaltsausgaberesten Rdvfg. 14/2007 Ausfhrung des Haushaltsplanes 2007 - Vorabinformation zur haushaltswirtschaftlichen Sperre 2007 - ergnzende Vorgaben Rdvfg. 18/2007 Ausfhrung des Haushaltsplanes 2007 - Zustzliche Beschrnkungen Rdvfg. 19/2007 Ausfhrung des Haushaltsplanes 2007 - Genehmigungsvfg. d. Aufsichtsbehrde v. 05.06.2007 - Vorgaben fr die Ausfhrung des Haushaltsplanes 2007 Rdvfg. 25/2007 Ausfhrung des Haushaltsplanes 2007 - Freiwillige Ausgaben Information (20.11.07) Bcherschluss fr das Haushaltsjahr 2007 13 V . J A H R E S R E CH N U N G 2 007 1. Feststellung der Jahresrechung Der Magistrat hat die Jahresrechnung 2007 am 18.11.2009 gemäß § 112 Abs. 2 HGO aufgestellt. Nach § 112 Abs. 1 HGO ist in der Jahresrechnung das Ergebnis der Haushaltswirt- schaft einschließlich des Standes des Vermögens und der Schulden zu Beginn und am Ende des Haushaltsjahres nachzuweisen. Die Jahresrechnung umfasst den kassenmäßigen Abschluss und die Haushaltsrech- nung (§ 38 Abs. 1 GemHVO). Nach § 38 Abs. 2 GemHVO sind der Jahresrechnung ferner u. a. beizufügen: eine Vermögensübersicht eine Übersicht über die Schulden und Rücklagen ein Verzeichnis der beim Jahresabschluss unerledigten Vorschüsse und Verwahr- gelder Während für die Schulden fast vollständige Aufstellungen vorhanden waren, ist die Zu- sammenstellung des eigenen Vermögens, des Sondervermögens (Stiftungen) und der Rücklagen mit beträchtlichem Zeitaufwand in Zusammenarbeit mit der Finanzverwaltung erfolgt. Die Vermögensrechnung wurde erst am 20.09.2010 abgeschlossen und nach Unterzeichnung durch Herrn Stadtkämmerer Glenz der Jahresrechnung beigefügt . 2. Ergebnis der Jahresrechnung (Planablaufvergleich) HH-Plan (einschl. Nachträge) Haushaltsrechnung per Saldo mehr/weniger VWH Einnahmen 436.959.000,00 444.723.764,86 7.764.764,86 Ausgaben 480.943.000,00 472.270.222,88 8.672.777,12 Fehlbetrag 43.984.000,00 27.546.458,02 16.437.541,98 VMH Einnahmen 79.182.000,00 74.810.439,30 4.371.156,70 Ausgaben 79.182.000,00 74.810.439,30 4.371.156,70 Ausgleich 0,00 0,00 0,00 Insgesamt Einnahmen 516.141.000,00 519.534.204,16 3.393.204,16 Ausgaben 560.125.000,00 547.080.662,18 13.044.337,82 Fehlbetrag 43.984.000,00 27.546.458,02 16.437.541,98 Der Fehlbetrag im Verwaltungshaushalt verringerte sich nach der Haushaltsrechnung um 16.437.541,98 auf 27.546.458,02. 14 3. Kassenmäßiger Abschluss Der kassenmäßige Abschluss hat gemäß § 39 GemHVO zu enthalten: die Soll-Einnahmen und die Soll-Ausgaben die Ist-Einnahmen und die Ist-Ausgaben bis zum Abschlusstag und die KER und KAR insgesamt und je gesondert für den Verwaltungshaushalt und den Vermögenshaushalt sowie für die Vorschüsse und Verwahrgelder. Als buchmäßiger Kassenbestand ist der Unterschied zwischen der Summe der Ist-Einnahmen und der Summe der Ist-Ausgaben nachzuweisen. Der kassenmäßige Abschluss stellt sich wie folgt dar: Rechnungssoll (Gesamt) Ist Kassenreste VWH Einnahmen 444.723.764,86 464.619.382,14 -19.895.617,28 Ausgaben 472.270.222,88 671.004.034,77 -198.733.811,89 Ist-Fehlbetrag -206.384.652,63 -218.629.429,17 HER VMH Einnahmen 74.810.439,30 114.937.595,73 -40.127.156,43 Ausgaben 74.810.439,30 78.447.859.84 0,00 Ist-Überschuss 36.489.735,89 Summe Haushalt Einnahmen 519.534.204,16 579.556.977,87 -60.022.773,71 Ausgaben 547.080.662,18 749.451.894,61 -202.371.232,43 Ist-Fehlbetrag -169.894.916,74 Verwahrgelder und Vorschüsse Einnahmen 1.891.491.301,83 Ausgaben 1.632.741.173,04 Ist-Überschuss 258.750.128,79 Ist-Überschuss 88.855.121,05 B Die Umbuchung einer Zahlung von 1.664,71 nach dem Jahresabschluss, von einem Hilfskonto (Verwahrbereich) auf ein Personenkonto, hat den kassenmäßigen Abschluss verändert. Durch diese Zahlungsbuchung wurden die Ist-Einnahmen erhöht und die Kassenreste entsprechend vermindert. Der Fehlbetrag der Haushaltsrechnung bleibt mit 27.546.458,02 unverändert. 15 Der buchmäßige Kassenbestand errechnet sich wie folgt: Ist-Überschuss (+) Ist-Fehlbetrag (-) VWH - 206.384.652,63 VMH + 36.489.735,89 Verwahrgelder + 258.750.128,79 Summe 88.855.212,05 Buchmäßiger Kassenbestand mitverwalteter Kassen ZES 41 - 342.975,02 42 0,00 Region Starkenburg 51 + 96.319,87 52 + 2.367,05 Gesundheitsamt 61 + 2.926.329,81 62 - 11.882,40 + 2.670.159,31 Die KER des VWH betragen lt. Sachbuch (kassenmäßiger Abschluss) bei einem Gesamteinnahme-Soll von 666.850.933,18 bei einem Gesamteinnahme-Ist von 464.619.382,14 202.231.551,04 Der Betrag entspricht ca. 30,3 %.des Gesamteinnahme-Solls. Nach Einnahmearten lt. Resteverzeichnis aufgegliedert entfallen auf 1. Zuweisungen von Bund, Land und anderen Körperschaften 0,00 2. Entgelte für Bauleitungskosten 20.417,16 3. Nutzungsentschädigungen für Obdachlosen- unterkünfte, Mieten und Pachten 2.038.573,37 4. Erbbauzinsen 153.228,40 5. Grundsteuer A + B 970.198,54 Gewerbesteuer 39.557.531,17 übrige Steuern 4.041.320,62 Summe Steuern 44.569.050,33 44.569.050,33 6. Gebühren und Entgelte 3.806.352,51 7. Verkaufserlöse 229.334,13 8. Erstattung v. Verwaltungs- u. Betriebsausgaben 3.645.601,03 9. Konzessionsabgaben 284.881,42 10. Ersatz von sozialen Leistungen 5.904.962,70 11. Verschiedene Einnahmen 1.541.893,54 12. Fehlbelegungsabgabe 419.734,63 13. Zinsen 842.572,58 14. Soll-Fehlbetrag aus Vorjahren 138.774.949,24 Summe 202.231.551,04 16 Höhere KER gegenüber dem Vorjahr wurden nachgewiesen bei: Entgelte für Bauleitkosten 13.000,00 Erbbauzinsen 38.000,00 Gewerbesteuer ca. 24.852.000,00 übrige Steuern 3.704.000,00 Verkaufserlöse 199.000,00 Erstattung v. Verwaltungs.- u. Betriebsausgaben 1.659.000,00 Konzessionsabgaben 285.000,00 Verschiedene Einnahmen 765.000,00 Fehlbelegungsabgabe 212.000,00 Soll-Fehlbetrag aus Vorjahren 94.702.000,00 Die KER des VMH betragen lt. Sachbuch (kassenmäßiger Abschluss): bei einem Gesamteinnahme-Soll von 129.697.660,27 bei einem Gesamteinnahme-Ist von 114.937.595,73 14.760.064,54 Es entfallen lt. Resteverzeichnis auf: 1. Entnahmen aus Rücklagen 0,00 2. Rückflüsse aus Darlehen 22.080,25 3. Einnahmen aus der Veräußerung von Sachen des Anlagevermögens 1.434.623,57 4. Beiträge und ähnliche Entgelte 511.375,82 5. Zuweisungen und Zuschüsse für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen 7.824.128,71 6. Einnahmen aus Krediten 4.967.856,19 Summe 14.760.064,54 Die KER 2007 des VMH betragen rd. 11,4 % des Gesamteinnahmesolls. 17 4. Ergebnis der Jahresrechnung gem. § 40 Abs. 3 GemHVO VWH VMH Zusammen Soll-Einnahmen 447.407.649,50 76.666.856,74 524.074.506,24 Neue HER 0,00 103.500,00 103.500.00 Abgang alter HER 0,00 583.169,46 583.169,46 Abgang alter KER 2.683.884,64 1.376.747,98 4.060.632,62 Bereinigte Soll- Einn. 444.723.764,86 74.810.305,34 519.534.204,16 Soll-Ausgaben 471.425.768,83 56.104.305,34 527.530.074,17 Darin enthalten: Über- schuss nach § 40 GemH- 0,00 0,00 0,00 Neue HAR + 1.412.071,10 22.750.836,55 24.162.907,65 Abgang alter HAR - 567.617,05 4.044.702,59 4.612.319,64 Abgang alter KAR 0,00 0,00 0,00 Bereinigte Soll- Ausgaben 472.270.222,88 74.810.439,30 547.080.662,18 Fehlbetrag 27.546.458,02 0,00 27.546.458,02 18 5. Haushaltsausgabereste Wegen der Gründung des Eigenbetriebes Immobilienmanagement sind die HAR 2007 getrennt nach Kernhaushalt und IDA ausgewiesen. Die Liste für IDA enthält die HAR na- hezu aller Hochbaumaßnahmen (UGr 950), einiger Beschaffungen (UGr 935) sowie wei- terer grundstücksbezogener HHSt. Aus der Jahresrechnung 2007 ergibt sich für die Stadt insgesamt folgende rechnerische Entwicklung der HAR: VWH VMH Gesamt HAR Vorjahr 2.103.333,23 60.946.010,37 63.049.343,60 ./. Abgänge auf HAR 567.617,05 4.044.702,59 ./. AnO auf HAR 1.342.683,05 27.871.892,93 Verbleibende alte HAR 193.033,13 29.029.414,85 + neue HAR 1.412.071,10 22.750.836,55 HAR 2007 1.605.104,23 51.780.251,40 53.385.355,63 Differenz zum Vorjahr - 498.229,00 - 9.165.758,97 - 9.663.987,97 Die Liste der HAR 2007 (Vorlage Nr. 2009/0297) hat dem Magistrat in seiner Sitzung am 22.07.2009 vorgelegen, Haupt- und Finanzausschuss sowie Stadtverordnetenver- sammlung haben am 01.09.2009 bzw. 03.09.2009 Kenntnis genommen. B Bei der Prüfung stellten wir eine Differenz zwischen den HAR gemäß Liste und den HAR gemäß Jahresrechnung fest. Nach der Liste betragen die HAR: VWH VMH Gesamt HAR IDA 89.877,00 19.675.043,52 19.764.920,52 HAR Kernhaushalt 1.515.227,23 31.425.329,01 32.940.556,24 1.605.104,23 51.100.372,53 52.705.476,76 Differenz z. Jahresrechn. 0,00 - 679.878,87 - 679.878,87 Die Differenz beruht darauf, dass bei einigen HHSt. nach Aufstellung der Liste noch HAR gebucht werden mussten. Andererseits enthält die Liste HAR, die nach der Jahresrech- nung nicht gebildet worden sind. Die Kämmerei hat die Abweichungen bei den einzelnen HHSt. erläutert. Es verbleibt eine Differenz von 8.000,00, um die die Übertragung der HAR zu hoch war. Im Hinblick auf den Zeitablauf haben wir auf die sonst übliche Aufschlüsselung der HAR nach Gruppen und Untergruppen ebenso verzichtet wie auf die Darstellung der Verpflich- tungsermächtigungen. 19 6. Vermögen Gemäß § 42 (1) GemHVO muss aus der Vermögensübersicht der Stand des Vermögens nach § 37 (1) und (2) GemHVO zu Beginn und am Ende des HHj., gegliedert nach Ar- ten, für das Vermögen nach § 37 (2) auch nach Aufgabengliederungsbereichen, ersicht- lich sein. Der summarische Nachweis in der Gliederung des Musters 18 zu § 42 (1) GemHVO stellt sich wie folgt dar: Aufgabenbereich Vermögensart Stand Beginn HHj. 2007 Zugang Abgang Stand Ende HHj. 2007 A. Vermögen nach § 37 (1) GemHVO 1. Forderungen des Anlagevermögens 1.1 Beteiligungen sowie Wertpapie- re, die die Gemeinde zum Zweck der Beteiligung erworben hat 57.291.621,27 0,00 2.460.000,00 54.831.621,27 1.2 Forderungen aus Darlehen, die aus Mitteln d. HH gewährt wurden 28.374.804,34 1.233.000,00 907.527,71 28.700.276,63 1.3 Kapitaleinl. in Zweckverb. oder anderen komm. Zusammenschl. (Gesundheitsamt u. Staatstheater) 1 0,00 0,00 0,00 1.4 In das Sondervermögen einge- brachtes Eigenkapital (rechtl. un- selbst. Stiftungen) 2 4.887.451,20 759.571,08 3.325,73 5.643.696,55 2. Geldanlagen 2.1 Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 2.2 Einlagen bei Geldinstituten 3.513.992,38 832.498,57 174.969,85 4.171.521,10 2.3 Sonstige Forderungen 6.771.509,81 0,00 2.538.669,50 4.232.840,31 Summe A 100.839.379,00 2.825.069,65 6.084.492,79 97.579.955,86 1 Diese Kapitaleinlagen werden in der Vermögensübersicht nur nachrichtlich ausgewiesen. 2 Zustiftung in Höhe von 180.000,00 bei Philipp-Gisbert-Stiftung 20 Aufgabenbereich Vermögensart Stand Beginn HHj. 2007 Zugang Abgang Stand Ende HHj. 2007 B. Vermögen nach § 37 (2) GemHVO UA 6800 (Theatertiefgarage) 314.687,16 0,00 21.431,00 293.256,16 UA 7000 (Abwasserbeseitigung) 1 78.924.494,33 2.775.607,21 1.339.288,00 80.360.813,54 UA 7500 (Friedhöfe) 11.128.531,90 99.904,86 235.823,20 10.992.613,56 UA 7502 (Krematorium) 3.388.247,00 0,00 85.634,50 3.302.612,50 UA 8160 (FHW Arheilgen, Eber- stadt, Kranichstein / Fernheizung Bürgerpark Nord) 18.910,64 0,00 0,00 18.910,64 UA 8201 (Industrie - Gleisanla- gen) 204.293,00 0,00 13.665,00 190.628,00 Summe B 93.979.164,03 2.875.512,07 1.695.841,70 95.158.834,40 Summe A + B 194.818.543,03 5.700.581,72 7.780.334,49 192.738.790,26 Unter B ist das Anlagevermögen von 6 kostenrechnenden Einrichtungen nachgewiesen. Die Geldanlagen zum 31.12.2007 betrugen lt. Vermögensübersicht (A 2) insgesamt 8.404.361,41. Darin sind auch die im Kassenbestand geführten Rücklagemittel mit 4.232.840,31 enthalten. 21 7. Schulden Schulden sind Rückzahlungsverpflichtungen aus Kreditaufnahmen und ihnen wirtschaft- lich gleichkommenden Vorgängen sowie aus der Aufnahme von Kassenkrediten (§ 45 Nr. 21 GemHVO). Der summarische Nachweis der Schulden in der Gliederung nach Muster 20 zu § 42 (2) GemHVO stellt sich wie folgt dar: Art Stand Beginn HHj. 2007 Zugänge Abgänge Stand Ende HHj. 2007 1. Schulden aus Krediten von 1.1 Bund, Land, ERP Sondervermögen 2.018.529,22 0,00 86.346,98 1.932.182,24 1.2 Land 1 29.498.074,85 2.226.400,00 2.198.522,91 29.525.951,94 1.3 Gemeinden und Ge- meindeverbände 2.044,97 0,00 2.044,97 0,00 1.4 Zweckverb. u. dgl. 0,00 0,00 0,00 0,00 1.5 Sonst. öffentl. Bereich 287.920,58 0,00 104.134,35 183.786,23 1.6 Kreditmarkt 284.316.247,57 32.252.139,76 26.447.509,93 290.120.877,40 1.7 inneres Darlehen EB Kulturinstitute 17.550.000,00 0,00 600.000,00 16.950.000,00 Summe 333.672.817,19 34.478.539,76 29.438.559,11 338.712.797,81 Der Schuldenzugang lt. Schuldennachweis von 34.478.539,76 und der Schuldenabgang von 29.438.559,11 stimmen nicht mit dem Ist-Ergebnis bzw. Rechnungsergebnis der Unterabschnitte 2.9110 und 2.9120 überein, da im NSK teilweise noch Anteile der Ei- genbetriebe an gemeinsamen Darlehen enthalten sind. Zum 31.12.2007 wurden den Eigenbetrieben (außer IDA) eigene Darlehen in Höhe dieser Anteile zugeordnet. Die Auflistung aller verbliebenen Darlehen ergibt einen Stand von 338.712.797,81 und stimmt mit der Vermögensrechnung überein. Die Differenz zum NSK beträgt: 351.449,42 ./. 334.290,95 gebuchte Erstattung der EB 17.158,47 Bei der verbleibenden Differenz handelt es sich lt. Auskunft der Kämmerei um Til- gungsleistungen der Eigenbetriebe Bäder, DuW und Klinikum, die unter den HHSt. 02.0300001.325100 und 325400 bzw. 02.5100001.361002 gebucht wurden. 22 8. Rücklagen Die Rcklagen sind in der nach Muster 19 zu 42 (2) GemHVO vorgeschriebenen bersicht als Anlage zur Jahresrechnung wie folgt nachgewiesen: Art Stand Beginn HHj. 2007 Zuführung Entnahme Stand Ende HHj. 2007 1. Allgemeine Rcklage 6.771.509,81 0,00 2.538.669,50 4.232.840,31 2. Sonderrcklagen 2.1 Rcklage Rettungsdienst 589.705,71 407.136,03 0,00 996.841,74 2.2 Haus Elim a) Kostenausgleichsrcklage 546.888,81 0,00 0,00 546.888,81 b) Instandsetzungsrcklage 11.124,75 0,00 0,00 11.124,75 2.3 Stellplatzrcklage 1.022.825,50 118.763,85 174.969,85 966.619,50 2.4 Versorgungsrcklage 1.343.447,61 299.217,06 0,00 1.642.664,67 2.5 Rcklage Zinsmanagement 225.979,24 7.381,63 0,00 233.360,87 Summe Sonderrcklagen 3.739.971,62 832.498,57 174.969,85 4.397.500,34 Rücklagen insgesamt 10.511.481,43 832.498,57 2.713.639,35 8.630.340,65 B Fr das Haus Elim gab es Pflichtzufhrungen von 19.349,30, die nicht gebucht sind. Die Rcklagemittel sind in der Vermgensbersicht unter A.2 – Geldanlagen – enthalten. Die Entnahme der Allgemeinen Rcklage dient dem Ausgleich des VMH. B Der nach 20 (2) GemHVO vorgeschriebene Mindestbestand fr die Allgemeine Rcklage von 2 % der Ausgaben des VWH nach dem Durchschnitt der 3 dem Haushaltsjahr voran- gegangenen Jahre betrgt fr 2007 8.925.380,69. Der Stand der Allgemeinen Rcklage belief sich demgegenber Ende 2007 auf 4.232.840,31. Der Gesamtbetrag der Rcklagen zum 31.12.2007 war angelegt in Termingeldern 4.397.500,34 Kassenbestand 4.232.840,31 8.630.340,65 23 9. Unerledigte Vorschüsse und Verwahrgelder (Auerhaushaltsmige Rechnung) Die beim Jahresabschluss 2007 unerledigten Vorschsse und Verwahrgelder sind ge- m 38 Abs. 2 Nr. 4 GemHVO in einem Verzeichnis als Anlage zur Jahresrechnung nachgewiesen. Mit Rundverfgung Nr. 34 vom 28.11.2007 waren die mter und Ver- waltungsstellen aufgefordert worden, alle Bestnde, die sich nach dem 31.12.2007 auf den Konten befinden, im Einzelnen aufgeschlsselt nachzuweisen. Dabei sollten auch Angaben zur Werthaltigkeit von Forderungen gemacht werden. Fr die berleitung liegen Verfgungen der zustndigen mter und Verwaltungsstellen bzw. Nachweise der Stadtkasse vor. Vorschsse und Verwahrgelder insgesamt: Einnahmen 1.891.491.301,83 Ausgaben 1.632.741.173,04 Unerledigte Einnahmen 258.750.128,79 Unerledigte Verwahrgelder 2007 Einnahmen 1.638.234.001,59 Ausgaben 1.379.483.872,80 Unerledigte Einnahmen 258.750.128,79 Die Vorschsse und Verwahrgelder insgesamt stimmen mit den Ausweisungen in der „Zusammenfassung des kassenmigen Abschlusses 2007“ berein. 10. Kreditaufnahmen Der Gesamtbetrag der Kredite fr Investitionen und Investitionsfrderungsmanahmen ist gem 2 der 1. Nachtragssatzung auf 18.380.000,00 festgesetzt. Darin enthalten sind Kredite aus dem Hess. Investitionsfonds Abteilung B von 1.490.000,00. Im Rahmen dieser Ermchtigung betrugen die Kreditaufnahmen 36.145.981,65 davon fr Umschuldung - 18.309.581,65 17.836.400,00 davon aufgrund von Anordnungen 2006 (KER 2006) - 1.415.256,19 16.421.143,81 aufgrund von Anordnungen 2006 ohne Schuldenzugang + 4.967.856,19 21.398.000,00 Abzgl. Anordnungen auf HER 2006 - 3.209.000,00 Anordnungssoll 2007 fr neue Kredite 18.189.000,00 Neue HER aus 2007 bestehen nicht. Der Gesamtbetrag fr neu aufgenommene Kredite wurde somit in Hhe des Anordnungssolls von 18.189.000,00 in Anspruch genommen. 24 11. Kassenkredite Nach § 4 der Haushaltssatzung ist der Höchstbetrag der Kassenkredite auf 300.000.000,00 festgesetzt. Eine Überschreitung des Höchstbetrages haben wir nicht festgestellt. Unter der HHSt. 1.9120.807010 sind Sollzinsen aus Überziehungskrediten von 8.983.530,59 (Vorjahr: 4.440.656,59) gebucht worden. 12. Bürgschaften Stand der Bürgschaftsverpflichtung am 31.12.2006 103.332.149,04 Zugang 2007 1.289.246,06 Abgang 2007 2.803.864,34 Stand am 31.12.2007 101.817.530,76 Die unter der HHSt. 1.9100.262000 vereinnahmten Risikoprämien belaufen sich auf 170.624,37. 25 VI. VERWALTUNGSHAUSHALT Der nachstehende Planablaufvergleich gibt einen Überblick über die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben der Einzelpläne im Berichtsjahr: VWH Haushaltsansatz Rechnungsergebnis Epl. Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben Fehlbetrag Überschuss 0 4.212.340 33.889.070 3.511.860 32.815.352 -29.303.493 1 7.885.150 22.951.970 7.311.741 23.141.048 -15.829.307 2 8.449.700 21.192.430 9.006.994 20.968.821 -11.961.827 3 2.518.730 18.250.490 3.453.447 18.909.710 -15.456.263 4 39.485.070 131.256.490 37.200.891 130.226.626 -93.025.734 5 716.130 12.399.890 907.804 12.047.095 -11.139.292 6 6.969.420 30.858.390 6.201.649 32.231.297 -26.029.648 7 43.949.050 67.933.330 42.717.621 66.474.075 -23.756.454 8 15.650.590 2.638.540 16.827.455 3.616.457 13.210.998 9 307.122.820 139.572.400 317.584.304 131.839.742 185.744.562 Summe 436.959.000 480.943.000 444.723.765 472.270.223 -27.546.458 Bei den einzelnen Einnahme- und Ausgabearten ergibt sich folgendes Bild: HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Steuern u. allg. Zuweisungen 226.067.645 292.267.800 304.273.656 Einn. aus Verw. u. Betrieb 103.118.833 109.325.360 108.534.787 Sonst. Finanzeinnahmen 43.551.280 35.365.840 31.915.322 Summe Einnahmen 372.737.758 436.959.000 444.723.765 Personalausgaben 98.364.091 98.447.830 98.806.534 Sachaufwand 133.212.634 136.332.540 141.051.619 Zuweisungen u. Zuschüsse 98.890.315 106.590.230 100.538.019 Sonst. Finanzausgaben 122.087.484 138.631.970 131.874.050 Deckungsreserve --- 940.430 --- Summe Ausgaben 452.554.524 480.943.000 472.270.222 Zuschussbedarf 79.816.766 43.984.000 27.546.457 Vergleich Rechnungserg./Planung -16.437.543 -37,4% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -52.270.309 -65,5% 26 EINZELPLAN 0 – ALLGEMEINE VERWALTUNG HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 4.690.970 3.954.990 3.360.791 Sonst. Finanzeinnahmen 332.231 257.350 151.069 Summe Einnahmen 5.023.201 4.212.340 3.511.860 Personalausgaben 23.564.696 23.708.470 23.284.523 Sachaufwand 8.889.693 9.748.350 9.106.591 Zuweisungen u. Zuschüsse 265.904 432.250 424.238 Summe Ausgaben 32.720.293 33.889.070 32.815.352 Zuschussbedarf 27.697.092 29.676.730 29.303.492 Vergleich Rechnungserg./Planung -373.238 -1,3% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 1.606.400 5,8% UA 0002 – Auslnderbeirat HHSt. .... 600500 (Sachaufwand des Ausländerbeirates) Bei einem Planansatz von 13.310,00 hat die Stadt insgesamt 5.282,27 ausgegeben. Darin enthalten ist wieder eine Zahlung von 4.000,00 an den Caritasverband. Wir hatten bereits im Vorjahr darauf hingewiesen, dass der Ausländerbeirat lediglich B Kooperationsprojekte durchführen kann.6 Finanzierungszuschüsse kann der Ausländer- beirat nur vorschlagen. Mittel dafür sind beim interkulturellen Büro veranschlagt. Für den eigentlichen Sachaufwand wurden 1.282,27 ausgegeben. 6 S. 30/2006 27 UA 0090 – Fraktionen Die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung erhalten Zuwendungen aus folgenden HHSt.: HHSt. Bezeichnung HH-Ansatz Rechnungserg. …. 530000 Mieten und Pachten 52.100,00 52.879,44 …. 591000 Klausurtagungen 6.900,00 5.597,44 …. 611000 Verwaltungsaufwand der Fraktionen 522.820,00 499.320,33 Nach der Hauptsatzung erhalten die Fraktionen Haushaltsmittel zur Erfllung ihrer Auf- gaben. Danach ergeben sich folgende Betrge: HHSt. …. 530000 Mieten und Pachten Die Fraktionen erhalten einen monatlichen Zuschuss fr die Anmietung von Brorumen fr die Fraktionsarbeit von 90,00 pro Fraktionsmitglied. Erstattet wird nur der tatsch- lich nachgewiesene Aufwand. HHSt. …. 591000 (Klausurtagungen) Der jhrlich zur Verfgung stehende Betrag fr Klausurtagungen wird nach Fraktions- strke auf die einzelnen Fraktionen aufgeteilt. Im Berichtsjahr ergab sich fr jedes Frak- tionsmitglied ein Betrag von 87,46. Die Fraktionen UWIGA und DIE LINKE haben auf den Zuschuss verzichtet. HHSt. …. 611000 (Verwaltungsaufwand der Fraktionen) Zur Abgeltung ihres Verwaltungsaufwandes erhalten die Fraktionen monatlich 610,00 pro Mitglied. Die Stadtverordnetenversammlung hat am 20.06.2002 beschlossen, dass dem Schluss- bericht des Revisionsamts die detaillierten Rechenschaftsberichte der Fraktionen bezg- lich der Verwendung der stdtischen Haushaltsmittel beigefgt werden sollen. Wir haben zur besseren bersicht die Inhalte der Verwendungsnachweise der einzelnen Fraktionen in einer Tabelle zusammengefasst, in der die Zahlen zu allen Positionen der VN enthal- ten sind. Die Tabelle ist diesem Bericht als Anlage beigefgt. Ergebnis der Prfung der Verwendungsnachweise: SPD-Fraktion Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine berzahlung von 829,44. CDU-Fraktion Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine berzahlung von 12.514,11. 28 Fraktion Bndnis 90/Grne Die Fraktion legte den Verwendungsnachweis versptet im August 2008 vor. Wegen zahlreicher Nachfragen konnten wir die Prfung erst im Januar 2009 abschlieen. Im Ergebnis stellten wir eine berzahlung von 20.568,36 fest. FDP-Fraktion Unsere Prfung ergab eine Unterdeckung von 790,77. Fraktion UFFBASSE Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine berzahlung von 15.298,55. Fraktion DIE LINKE Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine berzahlung von 950,36. Fraktion UWIGA Die Fraktion war auf Grund ihrer Mitgliederzahl nur bis Dezember 2007 frderfhig. Gleichwohl sind noch bis Mrz 2008 Kosten fr die Miete und Unterhaltung des Frakti- onsbros entstanden. Um eine ordnungsgeme Abwicklung sicherzustellen, zahlte die Stadt der Fraktion noch fr Januar 2008 die Zuschsse fr Miete und Verwaltungsauf- wand. Aus Grnden der Vereinfachung haben wir daher sowohl diese Mittel wie auch die Aufwendungen bis Mrz 2008 in den Verwendungsnachweis 2007 mit einbezogen. Im Ergebnis stellten wir eine Unterdeckung von 624,50 fest. UA 0201 – Hauptamt HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 1.420.640,61 301.790,00 488.631,05 Ausgaben 3.035.432,24 2.953.720,00 3.084.111,79 Zuschussbedarf 1.614.791,63 2.651.930,00 2.595.480,74 Vergleich Rechnungserg./Planung -56.449,26 -2,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 980.689,11 60,7% Der Rckgang der Einnahmen gegenber dem Vorjahr resultiert aus der nderung der Zuordnung aller Verwaltungskostenanteile. Bisher wurden diese zentral beim UA 0201 vereinnahmt. Ab 2007 werden diese den sachlich zutreffenden UA’en zugeordnet. HHSt. .... 700000 (Zuschsse an Vereine und Institutionen) Bei einem Planansatz von 8.500,00 zahlte die Stadt 8.428,09. Hiervon erhielt die TSG 1846 3.000,00 fr die Ausrichtung des 45. Rhein-Mainischen Gardetreffens und der KC Arheilgen 5.000,00 fr den AEWG – Fastnachtsumzug in Arheilgen. Die Verwendungs- nachweise haben vorgelegen. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. HHSt. .... 700100 (Zuschsse fr nichtstdtische Veranstaltungen) Bei einem Planansatz von 13.500,00 zahlte die Stadt 12.483,14 fr insgesamt 36 Ein- zelveranstaltungen aus. berwiegend handelte es sich wieder um Fahrtkostenzuschsse fr Fahrten Darmstdter Schulklassen und Vereine in Partnerstdte. Die meisten Zu- 29 schsse lagen deutlich unter 300,00. Wir haben 4 VN fr Zuschsse zwischen 500,00 und 5.000,00 ohne Beanstandungen geprft. HHSt. .... 700700 (Eine-Welt-Fonds) Von den geplanten 10.000,00 zahlte die Stadt 4.000,00 aus. Wir prften einen VN ber die zweckentsprechende Verwendung eines Zuschusses von 2.000,00 fr einen Hilfsg- tertransport an ein Kinderheim in Rumnien. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. UA 0203 – Bezirksverwaltung Arheilgen B Im Deckungsring standen 7.710,00 zur Verfgung. Die Ausgaben lagen mit 8.628,56 um 918,56 ber dem Ansatz. Daher wurde auch die 10%ige Einsparvorgabe nicht eingehal- ten. UA 0204 – Bezirksverwaltung Eberstadt B Die zur Verfgung stehenden Mittel von 12.980,00 wurden mit Ausgaben von 14.220,62 um 1.240,62 berschritten. Daher wurde auch die 10%ige Einsparvorgabe nicht ein- gehalten. UA 0252 – Frauenf rderung Die Summe der Plananstze im Deckungskreis des Frauenbros belief sich auf 47.830,00, die im Nachtrag um 5.260,00 auf 42.570,00 gekrzt wurden. Die Gesamt- ausgaben betrugen 54.056,63 (Vorjahr 59.151,56) und bersteigen den Planansatz um 11.486,63. Aufgrund eines Deckungsvermerks stehen die Mehreinnahmen der HHSt. …. 110000 (Teilnehmerentgelte) bis …. 157000 (Vermischte Einnahmen) zur Deckung von Mehr- ausgaben bei den Sachkosten zur Verfgung. 2007 betrugen die Einnahmen 11.891,54. Bei Bercksichtigung dieser Einnahmen liegt keine Mittelberschreitung vor. Im Nachtrag 2002 hat die Kmmerei eine neue HHSt. …. 600100.1 (Konzept zur Ver- wirklichung des „Gender Mainstreaming“) eingerichtet. Anstze und Ergebnisse dieser HHSt. stellen sich wie folgt dar: HHj. HAR Vorj. HH-Ansatz Insges. z. Verfgung Anord- nungssoll Noch ver- fgbar 2003 8.925,33 10.000,00 18.925,33 2.437,50 16.487,83 2004 16.487,83 10.000,00 26.487,83 2.740,32 23.747,51 2005 0,00 10.000,00 6.000,00 1.156,00 4.844,00 2006 0,00 10.000,00 6.000,00 2.851,11 3.148,89 2007 0,00 2.700,00 2.700,00 2.700,00 0,00 Diese HHSt. ist seit 2005 aus dem allgemeinen Deckungskreis des Frauenbros herausgenommen. 30 V Zu Lasten der HHSt. .... 600200 (Projekt „Equality“ – EU-gefrdertes Projekt mit dem Ziel der Erweiterung des Berufswahl-Spektrums fr Mdchen) hat das Fachamt 2007 weder Mittel veranschlagt noch ausgegeben. Das Projekt wurde 2006 abgerechnet und der berschuss von 3.317,60 zurckgezahlt. bersicht ber die Zuschuss – HHSt.: HHSt. Bezeichnung Planung Rechnuns- erg. 700000 Frauenkommunikationszent- rum 28.990,00 28.989,00 700100 Vereine und Verbnde 112.550,00 112.127,00 718000 Verfgungsfonds f. Frauen- Polit.Manahmen 1 16.040,00 16.040,00 Summen 157.580,00 157.156,00 Ergebnis der Prfung der VN: Verein Kooperation - Frauen e.V. Wir haben den VN 2007 fr einen Zuschuss von 10.484,04 geprft. Es haben sich einige Feststellungen ergeben, die auf die Zuschusszahlung keinen Einfluss hatten, da der Ver- ein auch ber eigene Einnahmen verfgt. Die zweckentsprechende Verwendung der Mit- tel konnte besttigt werden. Frauenkulturzentrum e.V. und Hausfrauenbund e.V. Beide VN haben wir ohne Feststellungen geprft. Wildwasser e.V. Der Magistrat hat mit Beschluss vom 08.11.2006 einem Zuwendungsvertrag mit Leis- tungsbeschreibung und Kalkulationsblatt mit dem Verein Wildwasser e.V. rckwirkend zum 01.01.2006 zugestimmt. Die im Vertrag festgeschriebene Summe setzt sich aus dem Landesanteil (Neustrukturierung und Kommunalisierung der Frderung sozialer Hilfen in Hessen) von 19.563,00 und dem kommunalen Zuschuss von 138.310,00 zu- sammen. Von den 138.310,00 werden 68.810,00 z. L. d. des Frauenbros und 69.500,00 z. L. der HHSt. 1.4620.700100 (Zuschuss Wildwasser) ausgezahlt. Die Verwendungsnachweise ber die Zuschsse von 68.810,00 und 69.500,00 (Anteil Stadt) sowie fr die 19.563,00 vom Land haben wir ohne Feststellungen geprft. Die Zuschusssumme fr die Stadt hat sich seit 2006 um 20.000,00 verringert, weil sich der Landkreis Darmstadt-Dieburg vertraglich verpflichtet hat, 20.000,00 als Ausgleich fr die Inanspruchnahme der Leistungen durch Kreisbewohner/innen an die Stadt zu erstat- ten. Die Mittel werden z. G. der HHSt. 1.0252.172000 „Zuschuss Landkreis Darmstadt- Dieburg fr Wildwasser“ eingenommen. Frauenkompetenzzentrum Sefo femkom Der Verein erhielt 2007 einen Betriebskostenzuschuss von 25.128,00 und weitere 67.986,00 zu Lasten der HHSt. 01.7910.718100 (Zuschsse zur Frderung der Gleich- stellung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt). Der Gesamtverwendungsnachweis liegt vor. Die Prfung ergab keine Beanstandungen. 31 Deutscher Frauenring e.V. Die Prfung des VN ergab keine Beanstandungen. Magnolya e.V. Wir haben den VN 2007 fr einen Zuschuss von 9.549,00 geprft. Es konnten insgesamt 16.268,82 als zuschussfhige Ausgaben anerkannt werden. Die Liquidittsreserve von 3.253,77 wird vom Verein nicht berschritten. Die Rckforderungen aus Vorjahren sind vollstndig zurckgezahlt. HHSt. .... 718000 (Verfgungsfonds fr „Frauen-Politische Manahmen“) Das Fachamt hat den Planansatz von 16.040,00 in voller Hhe ausgezahlt. Die Zu- schsse verteilen sich wie folgt: Luise-Bchner-Bibliothek 2.600,00 Mathilde e.V. 1.300,00 Wildwasser e.V. 3.780,00 Frauen-Offensive e.V. 2.400,00 Sozialkritischer Arbeitskreis 2.500,00 Frauenhaus Darmstadt 2.260,00 AKF e.V. 800,00 Arbeitsgemeinschaft Darmstadt 400,00 16.040,00 Wir haben die Verwendungsnachweise aller Zuschussempfnger geprft. Bei 7 Verwen- dungsnachweisen ergaben sich keine Feststellungen. Vom Sozialkritischen Arbeitskreis (Mdchenwerkstatt) werden 320,06 zurckgefordert, da diese nicht nicht bentigt wur- den. HHSt. …. 718100 (Zuschuss an Mtterzentrum fr www.familien-willkommen.de) Das Frauenbro hat die im Nachtrag auf 12.130,00 gekrzten Mittel voll ausgezahlt. Die Prfung des VN ergab keine Beanstandungen. UA 0257 – Interkulturelles Bro HHSt. .... 592000 (Internationales Begegnungsfest Darmstdter Migrantenvereine) Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt und der Vereine, die von der Stadt finanziert wird. Die Ausgaben betrugen 7.506,10, (Vorjahr 7.610,91). HHSt. .... 600400 (Aktion „Gesicht zeigen“) Die HHSt. ist mit der HHSt. .... 700400 (Fonds gegen Rechtsradikalismus und Rassis- mus) gegenseitig deckungsfhig. Bei einem Planansatz von 78.499,98 sind 53.178,43 fr verschiedene Projekte ausgegeben worden, darunter „Martinsviertler Tage“ und ver- schiedene Theaterprojekte. 32 HHSt. .... 700000 (Zuschüsse für Integrationsarbeit der Migrantenvereine) Von den geplanten 13.040,00 erhielten im Berichtsjahr 20 Vereine Zuschüsse von ins- gesamt 7.154,62. Die Zuschüsse lagen alle unter 350,00. HHSt. .... 700300 (Zuschüsse für Integrationsprojekte) In Abgrenzung zur vorhergehenden HHSt. soll hier jährlich ein Verein, der ein größeres Integrationsprojekt durchführt, gezielt gefördert werden. Im Berichtsjahr erhielt der Ver- ein RFV Alice e. V. 1.970,85 (Planung 3.000,00) für 2 Projekte. HHSt. .... 700400 (Fonds gegen Rechtsradikalismus und Rassismus) Insgesamt hat die Stadt für 11 Projekte 21.649,82 ausgegeben. Die VN haben vorgele- gen. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. UA 0259 – Lokale Agenda 21 HHSt. .... 600000 Für die Planungs- und Sachkosten der Lokalen Agenda standen der Planansatz von 66.200,00 und HAR von 34.343,18 zur Verfügung. Die Stadt hat 81.811,86 ausgegeben. Da der Agenda-Prozess noch nicht abgeschlossen ist, wurden die nicht verbrauchten Mittel von 18.431,58 abermals in das nächste HHj. übertragen. UA 0260 – Brgerbro Darmstadt – West Im bestehenden Deckungskreis des UA waren Gesamtmittel von 31.390,00 etatisiert. Nach Berechnung der 10 %igen Einsparvorgabe standen unter Berücksichtigung der hiervon ausgenommen Untergruppen und rechtlichen Verpflichtungen 30.812,00 zur Verfügung. B Mit Ausgaben von 31.310,81 wurden diese verfügbaren Mittel um 498,81 überschritten. UA 0310 – Kassen und Steueramt HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 1.980.386,06 1.061.080,00 -349.098,33 Ausgaben 3.534.202,83 3.386.970,00 3.431.891,51 Zuschussbedarf 1.553.816,77 2.325.890,00 3.780.989,84 Vergleich Rechnungserg./Planung 1.455.099,84 62,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 2.227.173,07 143,3% HHSt. .... 100000 (Verwaltungsgebühren) Als Einnahmen waren 400.000,00 eingeplant. Das Rechnungsergebnis beträgt - 920.550,30, was einer Differenz von 1.320.550,30 entspricht. Während die lfd. Soll- stellungen 849.006,25 betragen, führen die Abgänge bei den KER von 1.769.556,55 zu dem insgesamt negativen Rechnungsergebnis. Die KER sind auf 463.979,49 zurückge- gangen. Im Vorjahresbericht7 hatten wir erläutert, dass mit Mahnlauf am 10.01.2007 7 S. 37/2006 33 fr das Haushaltsjahr 2006 allein fr zwei Adressnummern Sumniszuschlge von ber 850.000,00 nachberechnet und im Haushaltsjahr 2007 entsprechende Sollabgnge ein- gegeben wurden. E Auf die Problematik sehr alter und wertloser Nebenforderungen hatten wir in verschie- denen Vorjahresberichten hingewiesen. Die zur Vorbereitung der Doppik – Umstellung notwendige Aufarbeitung dieser Forderungen fhrte im HHj. 2007 in vielen Fllen zu entsprechenden Abgngen. Entwicklung der Sollabgnge auf KER Abgnge 2005 2006 2007 Erlsse 534,50 7.162,67 112,00 Befrist. Niederschlagung 481,25 6.293,05 10.425,35 Unbefr. Niederschlagung 524,24 104.615,42 773.971,00 Sonstige Abgnge 7.383,75 26.231,42 985.048,20 Sollabgnge insgesamt 8.923,74 144.302,56 1.769.556,55 Die Globalbereinigung ist im Berichtsjahr auf 2.000.000,00 festgesetzt worden. UA 0500 – Standesamt HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 264.466,19 215.530,00 264.172,58 Ausgaben 897.805,79 913.030,00 899.887,73 Zuschussbedarf 633.339,60 697.500,00 635.715,15 Vergleich Rechnungserg./Planung -61.784,85 -8,9% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 2.375,55 0,4% HHSt. .... 100000 (Verwaltungsgebhren) 2005 2006 2007 HH. - Ansatz 180.000,00 195.000,00 215.230,00 Rechnungsergebnis 215.328,32 243.301,35 263.773,58 34 UA 0600 – Hauptamt Abt. IUK HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 117.155,43 137.270,00 111.753,79 Ausgaben 2.712.603,62 2.916.930,00 2.698.794,01 Zuschussbedarf 2.595.448,19 2.779.660,00 2.587.040,22 Vergleich Rechnungserg./Planung -192.619,78 -6,9% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -8.407,97 -0,3% Der niedrigere Zuschussbedarf beruht im Wesentlichen auf den Änderungen bei folgen- den HHStellen: HHStelle HHAnsatz Rechnung- serg. Weniger-/ Mehr Einnahmen 110000 Benutzungsgebühren 50.000,00 28.359,91 - 21.640,09 Ausgaben SN 50001 Personalausgaben SN 1 1.845.690,00 1.819.005,47 - 26.684,53 520010 Unterhaltung der Fernsprechanlagen 110.000,00 122.900,97 + 12.900,97 520100 Unterhaltung von DV- Anlagen 280.000,00 144.695,78 - 135.304,22 531100 Mieten für DV-Geräte 225.000,00 208.873,19 - 16.126,81 600100 Prakt. Realisierung der Internetpräsenz 122.720,00 101.798,95 - 20.921,05 652500 Fernsprechgebühren 46.600,00 22.164,71 - 24.435,29 Gesamtsaldo - 188.930,84 Beim unterabschnittsübergreifenden Deckungsring Budget Datenverarbeitung hat das Fachamt die 10 %ige Einsparvorgabe bei einem Gesamtansatz von 1.486.700,00 und B Ausgaben von 1.338.229,04 unwesentlich um 199,04 überschritten. Im UA ist die Einsparvorgabe eingehalten. Auch im Berichtsjahr haben wir mehrere von der IUK durchgeführte Ausschreibungen, beginnend mit der Angebotseröffnung, begleitend geprüft. Es ergaben sich keine Bean- standungen. 35 EINZELPLAN 1 – FFENTLICHE SICHERHEIT UND ORDNUNG HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 5.510.569 5.661.050 5.653.266 Sonst. Finanzeinnahmen 2.153.040 2.224.100 1.658.475 Summe Einnahmen 7.663.609 7.885.150 7.311.741 Personalausgaben 18.247.106 18.189.480 18.225.400 Sachaufwand 4.770.079 4.684.460 5.000.464 Zuweisungen u. Zuschüsse - 173.402 78.030 - 84.816 Summe Ausgaben 22.843.783 22.951.970 23.141.048 Zuschussbedarf 15.180.174 15.066.820 15.829.307 Vergleich Rechnungserg./Planung 762.487 5,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 649.133 4,3% UA 1100 – Ordnungsamt HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 4.235.970,32 4.435.000,00 3.753.437,68 Ausgaben 7.672.475,50 7.712.670,00 7.750.819,45 Zuschussbedarf 3.687.652,95 3.277.670,00 3.997.381,77 Vergleich Rechnungserg./Planung 719.711,77 22,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 309.728,82 8,4% HHSt. .... 100000 (Verwaltungsgebühren) Die Einnahmen aus Verwaltungsgebühren betragen 1.961.118,68. Sie liegen wie in den vergangenen Jahren weit unter dem Planansatz von 2,1 Mio. Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten 5 Jahren wie folgt: Hj. 2003 1.950.435,04 Hj. 2004 1.961.347,39 Hj. 2005 2.037.454,42 Hj. 2006 1.889.772,84 Hj. 2007 1.961.118,68 Die alten KER bei dieser Haushaltsstelle verringerten sich durch Abgänge von 402.942,40 um 78.497,45 auf 324.444,95. Die neuen KER betragen 464.339,22. 36 HHSt. .... 168200 (Erstattung fr die Kosten fr die Abschiebung von Auslndern) Die Abgnge auf KER betragen 15.399,36. Dennoch liegt das Rechnungsergebnis mit 56.810,58 weit unter den angelaufenen KER von 134.799,33. Rechtlich hat der abgescho- bene Auslnder fr die Kosten seiner Ausreise aufzukommen. Im Ausland lassen sich diese Forderungen jedoch kaum realisieren. HHSt. .... 260000 (Verwarnungsgelder nach STVG) Die Stadt hat den Ansatz von 2,0 Mio. im Nachtrag um 90.000 erhht. Die Einnahmen lie- gen jedoch mit 1,7 Mio. weit unter dem Ansatz und unter dem RE des Vorjahres (2,1 Mio.). Die zustzlichen Einnahmen, die durch den Einsatz einer Fremdfirma (seit 01.03.2005) erreicht werden sollten, sind nicht erzielt worden. Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten 5 Jahren wie folgt: Hj. 2003 1,6 Mio Hj. 2004 1,4 Mio Hj. 2005 1,8 Mio Fremdfirma Hj. 2006 2,1 Mio Fremdfirma Hj. 2007 1,7 Mio Fremdfirma HHSt. .... 260003 (Bugelder allgemein) KER Vorjahr 246.560,44 ./. Abgnge auf Reste 144.581,18 verbleibende KER 101.979,26 HH – Ansatz 2007 125.000,00 ./. Sollstellungen 2007 94.781,74 Wenigereinnahmen 30.218,26 Neue KER 122.473,85 Die Stadt hat den HH-Ansatz seit dem Jahr 2002 von 10.000,00 auf 125.000,00 erhht. Die Einnahmen erreichen diese Hhe im Berichtsjahr jedoch nicht. Das negative RE von - 49.799,44 ergibt sich durch die hohen Sollabgnge zur Bereinigung der KER. HHSt. .... 631000 (Fremdleistungen durch private Ordnungskrfte) Der Ansatz von 131.400 reichte nicht aus und wurde im Nachtrag um 90.000,00 auf 221.400,00 aufgestockt. Das RE betrgt 208.387,61. Zur Deckung der Mehrausgaben wa- ren Mehreinnahmen bei HHSt. …. 260000 (s.o.) geplant. Diese sind jedoch nicht eingegan- gen. 37 UA 1104 – Obdachlosenangelegenheiten HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 178.125,91 241.080,00 206.117,85 Ausgaben 374.599,98 378.200,00 437.452,91 Zuschussbedarf 196.474,67 137.120,00 231.335,06 Vergleich Rechnungserg./Planung 94.215,06 68,7% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 34.860,39 17,7% Der Rückgang der Einnahmen beruht z.T. auf Abgängen auf KER (überwiegend Nieder- schlagungen) von 44.178,35. HHSt. .... 140000 (Nutzungsentschädigung) Bei einem Planansatz von 215.000,00 ist ein Rechnungsergebnis von 233.950,05 ausge- wiesen. Entwicklung des Anordnungssolls und der KER in den letzten Jahren: 2003 2004 2005 2006 2007 Anosoll 195.685,77 181.102,34 221.484,03 238.291,36 249.262,51 KER 266.522,62 273.889,08 279.122,81 221.218,16 241.267,23 HHSt. .... 168000 (Ersatz aus Miethaftung) Dem Planansatz von 26.080,00 steht ein Rechnungsergebnis von - 28.865,89 gegenüber. Da im HHj. 2007 keine Sollstellungen zu verzeichnen sind, resultiert das negative Ergebnis ausschließlich aus unbefristeten Niederschlagungen auf KER. Wegen der im Jahr 2008 an- stehenden Umstellung auf die Doppik hat das Fachamt die KER verstärkt auf ihre Realisier- barkeit geprüft. Unter Berücksichtigung des Ist-Ergebnisses von 600,00 haben sich die KER im Jahr 2007 durch Sollabgänge von 63.405,78 auf 33.939,89 (ca. 46 %) reduziert. Die Entwicklung der KER seit 2003: 2003 2004 2005 2006 2007 59.642,63 60.229,07 67.160,08 63.405,78 33.939,89 Alle im HHj. 2007 geprüften Niederschlagungen erfolgten nach den Bestimmungen der DAH. 38 HHSt. .... 615000 (Miethaftung) Bei einem Planansatz von 19.470,00, im Nachtrag gekürzt auf 17.520,00, hat das Fachamt keine Ausgaben geleistet. Die Ausgaben in den letzten Jahren: 2003 2004 2005 2006 2007 16.290,53 8.130,06 7.631,01 0,00 0,00 Geringe oder keine Ausgaben auf dieser Haushaltstelle führen zu niedrigen bzw. keinen Einnahmen bei der korrespondierenden HHSt. .... 168000. Durch Präventivmaßnahmen des Fachamtes haben sich die Kosten von der Miethaftung zur Wohnungssicherung, die unter der HHSt. 01.4104.730600 veranschlagt ist, verlagert. Die Darlehensrückzahlung erfolgt bei der HHSt. 01.4104.249000. UA 1105 – Brger- und Ordnungsamt, Abt. Einwohnerwesen und Wahlen HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 697.000,51 700.500,00 757.439,25 Ausgaben 2.447.615,43 2.423.600,00 2.267.748,39 Zuschussbedarf 1.750.614,92 1.723.100,00 1.510.309,14 Vergleich Rechnungserg./Planung -212.790,86 -12,3% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -240.305,78 -13,7% HHSt. .... 100000 (Verwaltungsgebühren) HHj. 2004 2005 2006 2007 Planung 700.000,00 700.000,00 700.000,00 700.000,00 Rechnungsergebnis 556.137,90 568.882,83 658.446,73 757.439,25 Der Planansatz wird im Berichtsjahr erstmals überschritten. Bei den Gebühreneinnahmen wirkt sich die Zunahme der Pass- und Personalausweisanträge aus. Die Preise für die Aus- weise sind seit 01.10.2005 unverändert. Nach der Statistik des Fachamtes sind die Antragszahlen im Bereich Ausweise und Pässe von 2006 nach 2007 um 3.420 Anträge (20,08 %) gestiegen. HHj. 2004 2005 2006 2007 Reisepässe, Europapässe 6.186 6.556 4.995 5.976 Vorläufige Reisepässe 899 363 251 203 Personalausweise 9.578 9.003 8.813 11.288 Vorläufige Personalausw. 670 643 669 799 Kinderausweise, -pässe 2.184 2.113 2.310 2.192 Summe 19.517 18.678 17.038 20.458 39 HHSt. .... 650100 (Herstellung von Reisepssen/Personalausweisen) HHj. 2004 2005 2006 2007 Planung 256.000,00 220.000,00 220.000,00 320.000,00 Rechnungsergebnis 170.734,90 187.449,59 318.605,42 349.444,66 Durch die steigenden Antragszahlen entstanden hhere Ausgaben fr die Beschaffung von Vordrucken fr Ausweise. Aus den Mehreinnahmen bei HHSt. .... 100000 (Verwaltungsgebhren) wurden 35.000,00 fr berplanmige Ausgaben zur Verfgung gestellt. B Der Deckungsring wurde zwar eingehalten, die 10%-ige Einsparvorgabe in diesem Bereich jedoch nicht umgesetzt. UA 1200 – Grnflchen- und Umweltamt – Abt. Umwelt HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 35.527,52 28.600,00 62.991,59 Ausgaben 478.633,73 755.720,00 595.976,65 Zuschussbedarf 443.106,21 727.120,00 532.985,06 Vergleich Rechnungserg./Planung -194.134,94 -26,7% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 89.878,85 20,3% HHSt. …. 100000 (Verwaltungsgebhren) Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten 3 Jahren wie folgt: HHj. HH-Ansatz Rechnungserg. 2005 17.500,00 14.721,05 2006 17.500,00 25.771,40 2007 17.500,00 17.895,03 Die Kasseneinnahmereste haben sich gegenber dem Vorjahr geringfgig auf 3.951,53 re- duziert. Die Abgnge auf KER betrugen 118,60. HHSt. …. 700000 (Zuschsse an Vereine und Institutionen) HHj. 2005 2006 2007 Planansatz 24.170,00 24.170,00 24.170,00 Rechnungsergebnis 23.980,96 24.165,29 13.210,00 Die Stadt zahlte im Berichtsjahr 13.210,00 an drei Vereine. Der Betrag setzt sich wie folgt zusammen: Hausfrauenbund/Umweltsprechstunde 7.680,00 Freundeskreis Eberstdter Streuobstwiesen/Personalkostenzuschuss 5.120,00 Eberstdter Brgerverein/Anlage eines Weingartens 410,00 13.210,00 40 Die Vereine haben die zweckentsprechende Verwendung nachgewiesen. HHSt. …. 717000 (Zuschsse zur Untersttzung von Entsiegelungsmanahmen bei kleinen und mittleren Unternehmen) Nach der Richtlinie fr die Gewhrung von Zuschssen fr die Umstrukturierung versiegel- ter Flchen und die Errichtung von Regenwassernutzungs- und Versickerungsanlagen stan- den die Mittel bis 2005 zur Verfgung. Zuletzt hat das Fachamt 2006 Zuschsse aus HAR der Vorjahre ausgezahlt. Die nach HHj. 2007 bertragenen HAR von 145.815,26 wurden abgeplant. UA 1300 – Amt fr Brand- und Katastrophenschutz HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 703.558,11 713.200,00 632.337,53 Ausgaben 10.047.263,24 9.943.380,00 10.182.460,19 Zuschussbedarf 9.343.705,13 9.230.180,00 9.550.122,66 Vergleich Rechnungserg./Planung 319.942,66 3,5% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 206.417,53 2,2% HHSt. …. 110000 (Benutzungsgebhren) Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten 3 Jahren wie folgt: HHj. HH-Ansatz Rechnungsergebnis 2005 395.000,00 398.158,88 2006 395.000,00 456.491,92 2007 495.000,00 359.024,78 Beim Rechnungsergebnis 2007 ist zu bercksichtigen, dass das Fachamt aufgrund eines Urteils des Hess. Verwaltungsgerichtshofes vom 06.09.2007 gegen eine andere hessische Stadt das seitherige Gebhrenverzeichnis berarbeiten musste. Der Verwaltungsgerichts- hof hlt es fr unzulssig, bei den Personalkosten die Arbeitsplatzkosten mit einzubezie- hen. Auerdem sei der Stundenlohn nach den Jahresarbeitsstunden auf Grundlage einer 48 Stunden-Woche zu berechnen. Die Berechnung der Fahrzeugkosten msse so kalkuliert sein, dass die anteilige Kostenzuordnung auf das Verhltnis der einzelnen Einsatzstunden zur Gesamtzahl der Jahresstunden abgestellt wird und nicht wie bisher auf die Anzahl der Einsatzstunden. Das Urteil fhrt zu einer deutlichen Reduzierung der Gebhrenstze. Das Fachamt hat aufgrund des Urteils seit Oktober 2007 keine Gebhrenbescheide mehr erlassen, was zu dem geringeren Rechnungsergebnis gefhrt hat. Nach Beschlussfassung (26.05.2009) und Verffentlichung der neuen Gebhrensatzung hat das Fachamt die Ge- bhrenbescheide fr den Zeitraum Oktober 2007 bis Juni 2009 mit einem deutlich gerin- geren Gebhrensatz erlassen. Fr den Zeitraum Okt. – Dez. 2007 wurden nachtrglich Ge- bhren von ca. 37.000,00 erhoben. Die Abgnge auf KER erhhten sich gegenber dem Vorjahr (10.942,87) auf 19.169,51. 41 HHSt. …. 110100 (Entgelte fr Brandsicherheitswachen) Die Einnahmen aus Brandsicherheitswachen entwickelten sich in den letzten 3 Jahren wie folgt: HHj. HH-Ansatz Rechnungsergebnis 2005 155.000,00 115.646,00 2006 155.000,00 117.594,00 2007 130.000,00 132.673,09 HHSt. …. 679000 (Stdtischer Anteil an den Kosten des Rettungsdienstes UA 1600) Der zu Lasten des UA 1300 zu buchende Eigenanteil an den Personalkosten der Leitstelle (01.1600.169000/01.1300.679000) berechnet sich wie folgt: Personalausgaben 2007 UA 1600 (20 Stellen) 1.107.107,11 ./. Aufwendungen fr den leitenden Notarzt (HHSt. …. 400000) ….17.849,09 1.089.258,02 anteilige Personalausgaben fr 18,39 Stellen 1.001.572,75 zzgl. Ausgaben fr den Verw.anteil (seit 2007) 37.159,35 1.038.732,10 davon 30 % (zu verrechnender Eigenanteil) 311.619,63 HHSt. …. 632000 (Besondere Aufwendungen) HHSt. …. 718400 (Zuschuss an den Stadtkreisfeuerwehrverband) Wie im Vorjahresbericht erlutert, hat das Fachamt unter Beteiligung von Kmmerei und Revisionsamt ab dem HHj. 2007 verschiedene Neuregelungen getroffen. Wir haben die Abrechnungen der Geschftskassen der FFW Wixhausen, Arheilgen, Innen- stadt und Eberstadt geprft. Die jeweiligen Feuerwehren haben Ausgaben von mindestens der Zuschusshhe (jeweils 651,00) nachgewiesen. Die Auszahlung erfolgte nach der Neu- regelung zu Lasten der HHSt. …. 632000 (Besondere Aufwendungen). Nach der Neuregelung hat die Stadt den Zuschuss an den Stadtkreisfeuerwehrverband zu Lasten der HHSt. …. 718400 ausgezahlt. Der Verband hat die zweckentsprechende Ver- wendung des stdtischen Zuschusses von 992,00 nachgewiesen. 42 UA 1600 – Rettungsdienst HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 1.784.386,30 1.661.770,00 1.895.928,29 Ausgaben 1.784.386,30 1.661.770,00 1.896.968,16 Zuschussbedarf 0,00 0,00 1.039,87 HHSt. …. 169000 (Stdtischer Eigenanteil an den Kosten des Rettungsdienstes) Wegen des zu Lasten des UA 1300 zu buchenden Eigenanteils an den Personalkosten der Leitstelle (01.1600.169000/01.1300.679000) verweisen wir auf die Darstellung bei UA 1300. Es verbleibt ein durch Gebhren zu deckender Anteil von 727.112,47 HHSt. …. 689000 (Zufhrung zur Gebhrenausgleichsrcklage) Der UA 1600 schliet im Berichtsjahr mit einem berschuss ab, welcher der Gebhren- ausgleichsrcklage zugefhrt wurde. Nach Berechnung und Buchung des berschusses 2007 von 407.136,03 zugunsten der Gebhrenausgleichsrcklage weist die Jahresrech- nung einen Negativ-Saldo von 1.039,87 aus. Dieser setzt sich aus zwei Betrgen zusam- men, die von der Kmmerei nach der Umbuchung des ermittelten berschusses (Stand 20.06.08) noch zu Lasten des kameralen Haushaltes 2007 gebucht worden sind. 43 EINZELPLAN 2 – SCHULEN HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 8.689.644 8.449.700 9.006.994 Sonst. Finanzeinnahmen 0 0 0 Summe Einnahmen 8.689.644 8.449.700 9.006.994 Personalausgaben 6.252.186 5.989.480 6.142.997 Sachaufwand 13.015.810 14.372.450 13.746.047 Zuweisungen u. Zuschsse 803.741 830.500 1.079.777 Summe Ausgaben 20.071.737 21.192.430 20.968.821 Zuschussbedarf 11.382.093 12.742.730 11.961.827 Vergleich Rechnungserg./Planung -780.903 -6,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 579.734 5,1% Einzelplan 2 – Allgemein Das Hess. Ministerium des Innern und fr Sport hat die Fortsetzung des Projektes „Budge- tierung an Schulen“ am 31.10.03 fr 2004 – 2006 genehmigt. Die Genehmigung war mit der Auflage verbunden, jeweils nach Ablauf eines Haushaltsjahres einen entsprechenden Erfahrungsbericht vorzulegen. Der Erfahrungsbericht des Schulamtes lag der Kmmerei am 17.01.06 vor. Von dort wurde aber versumt, einen zusammenfassenden Bericht an das Ministerium weiterzuleiten. Wir hatten die Kmmerei erinnert. Die Genehmigung zur Fortsetzung des Projektes fr das HHj. 2007 hat die Kmmerei eben- falls nicht eingeholt. Ab dem HHj. 2008 hat sich das Verfahren durch das neue Haushaltsrecht berholt. Budgetring 30202 (Schulbudget) B Der Budgetring 30202 weist im HHj. 2007 eine berschreitung von 99.519,92 aus. Die berschreitung erklrt sich zum einen aus der von der Kmmerei im Nachtrag etatisierten Einsparvorgabe von 105.290,00. Weiterhin sind im HHj. 2007 infolge der Umstellung auf Doppik bei der HHSt. „Reinigung“ insgesamt 13 Monate (12/2006 – 12/2007) Reinigungs- leistung belastet worden. Bisher wurde die jeweilige Rechnung fr die Reinigungsleistung Dezember erst im Januar des Folgejahres belastet. Da der Budgetring berschritten war, konnte von der seit dem HHj. 2001 im Projekt „Bud- getierung an Schulen“ praktizierte Mglichkeit, eingesparte Haushaltsmittel des Schulbud- gets in das nchste Jahr zu bertragen und den jeweiligen Schulen sowohl im VWH als auch im VMH zu Verfgung zustellen, kein Gebrauch gemacht werden. Deckungskreise Die brigen im Einzelplan 2 bestehenden Deckungskreise waren im HHj. 2007 ausgegli- chen 44 Bankkonten an Schulen Als Schwerpunktprüfung haben wir zum Jahresanfang 2008 die Jahresabschlussrechnun- gen 2007 der 38 Schulgirokonten geprüft. Die Schulgirokonten sind im Jahr 2005 im Na- men der Stadt eingerichtet worden. Auf den Konten dürfen ausschließlich Einnahmen und Ausgaben gebucht werden, die außerhalb des städtischen Haushaltes fließen. Die Stadt überweist den Schulen lediglich die Handkassenbeträge über ihre Girokonten. Diese Beträ- ge verbleiben jedoch nicht auf dem Girokonto, sondern werden in voller Höhe abgehoben und in die Handkasse gelegt. B Wir haben die Jahresabschlussrechnung in 16 Fällen korrigiert. Nach Korrektur ergab sich zum 31.12.2007 ein Kontostand (Gesamt) von 109.607,32. Das Fachamt hat die Schulen darauf hingewiesen, dass im Kontostand zum 31.12.07 keine Einzahlungen für die Handkasse enthalten sein dürfen. Im Saldo von sechs Konten haben wir jedoch insgesamt 437,97 Handkassengelder festgestellt. Das Schulamt hat bei der Be- standsmeldung an die Kämmerei den Saldo von 437,97 Handkassengelder gesondert aus- gewiesen. UA 2110 – Grundschulen HHSt. .... 540100 (Reinigung) Auch im HHj. 2007 bestand die Möglichkeit, die durch Eigenleistung der Schulen und För- dervereine eingesparten Mittel für Reinigung von bis zu 17.500,00 (Freibetrag nach § 19 UStG ) am Ende des HHj. als Zuschuss an die Vereine zu zahlen. Die Verwendung des Zuschusses für Schulzwecke ist von den Vereinen in der üblichen Form nachzuweisen. Im HHj. 2007 hat das Fachamt folgende Zuschüsse ausgezahlt: Orgaverein Heinrich-Heine-Schule 14.113,49 Förderverein Erich-Kästner-Schule 8.750,00 Förderverein Elly-Heuss-Knapp-Schule 8.908,08 Die Fördervereine haben die zweckentsprechende Verwendung der Zuschüsse nachgewie- sen. HHSt. .... 718000 (Ersatzschulen) Nach § 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz zahlte die Stadt im Jahr 2007 als Beitrag zur sachlichen Schulunterhaltung bei einem HHAnsatz von 40.000,00 zzgl. 3.000,00 üpl. Mit- tel insgesamt 47.082,00 (Vorjahr 22.477,50) für 152 Schüler (Vorjahr 111 Schüler) an folgende Ersatzschulen: Freie Christliche Schule 19 Schüler 5.885,25 Freie Comeniusschule 35 Schüler 10.841,25 Freie Waldorfschule 81 Schüler 25.089,75 Montessori Fördergemeinschaft 17 Schüler 5.265,75 Die beihilfeberechtigen Ersatzschulen erhalten jährlich einen Beitrag zur lfd. sachlichen Schulunterhaltung von 75 % (bis 2006 = 50 %) des maßgeblichen Gastschulbeitrags (2007 = 413,00 davon 75% = 309,75). Die Ausgaben im Deckungskreis 43.213 (Zuschüsse an Ersatzschulen) waren insgesamt gedeckt. 45 UA 2250 – Haupt – und Realschulen HHSt. …. 718000 (Ersatzschulen) Nach 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz zahlte die Stadt im Jahr 2007 als Beitrag zur sachlichen Schulunterhaltung insgesamt 26.638,50 (Vorjahr 15.390,00) fr 86 Schler (Vorjahr 76 Schler) an folgenden Ersatzschulen: Freie Christliche Schule 14 Schler 4.336,50 Seminar Marienhhe 71 Schler 21.992,25 Landschulheim Burg Nordeck 1 Schler 309,75 Die beihilfeberechtigten Ersatzschulen erhalten jhrlich einen Beitrag zu lfd. sachlichen Schulunterhaltung von 75 % (bis 2006= 50 %) des mageblichen Gastschulbeitrags (2007 = 413,00/309,75). UA 2300 – Gymnasien HHSt. .... 718000 (Zuschsse fr Ersatzschulen) Nach 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz zahlte die Stadt fr das Jahr 2007 bei einem Planansatz von 287.000,00 insgesamt 289.306,50 (Vorjahr 187.916,00) an folgende Er- satzschulen: Seminar Marienhhe 207 Schler 64.118,25 Freie Waldorfschule 104 Schler 32.214,00 Edith-Stein-Schule 580 Schler 179.655,00 Bildungszentrum H. Hesse Ffm. 1 Schler 309,75 Hermann-Lietz-Schule 1 Schler 309,75 Freie Christliche Schule 39 Schler 12.080,25 Odenwaldschule Heppenheim 1 Schler 309,75 Jugenddorf Christopherus Bad Zwesten 1 Schler 309,75 Die beihilfeberechtigten Ersatzschulen erhalten jhrlich einen Beitrag zur lfd. sachlichen Schulunterhaltung von 75 % (bis 2006 = 50%) des mageblichen Gastschulbeitrags (413,00/309,75). UA 2400 – Berufliche Schulen HHSt. .... 540100 (Reinigung) Die Vereine knnen die durch Eigenleistung der Schulen und Frdervereine eingesparten Mittel von bis zu 17.500,00 (Freibetrag nach 19 UStG) am Ende des Haushaltsjahres als Zuschuss erhalten. Die Verwendung des Zuschusses fr Schulzwecke ist von den Vereinen in der blichen Form nachzuweisen. Die Frdervereine der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule und der Martin-Behaim-Schule ha- ben die zweckentsprechende Verwendung der fr 2007 ausgezahlten Zuschsse von jeweils 17.500,00 nachgewiesen. 46 HHSt. .... 718000 (Zuschsse fr Ersatzschulen) Fr das Jahr 2007 zahlte die Stadt nach 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz bei einem Planansatz von 35.000,00 insgesamt 30.128,25 ( Vorjahr 22.363,00) an folgende Ersatz- schulen: Elisabethenstift 24.344,25 Schulzentrum Marienhhe 2.892,00 Nieder-Ramstdter Diakonie 1.807,50 Frankfurter Diakonie 361,50 Rackow-Schule Frankfurt 723,00 Die Ausgaben im Deckungskreis 43213 (Zuschsse fr Ersatzschulen) waren insgesamt gedeckt. UA 2401 – Martin-Behaim-Schule Modellprojekt Land Hessen „Selbstverantwortung plus“ In 8 der im Oktober 2007 unterschriebenen Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land Hessen (Staatliches Schulamt), der Stadt als Schultrger und der Martin-Behaim- Schule (MBS) ist eine von Land und Schultrger gemeinsam organisierte Prfung vorgese- hen. Eine gemeinsame Prfung war fr 2007 von unserer Seite nicht erforderlich, da alle Ausgaben und Einnahmen der Schule im NSK gebucht wurden. Die Ordner lagen in der Be- legregistratur prffhig vor. Die Schule hat fr 2007 im UA 2401 ihr lfd. Budget einschlie- lich des Nachtragsbudgets erhalten und verwaltet zustzlich Mittel des Landes von 11.662,00 (verbucht bei HHSt....171000). Ausgenommen waren die Anstze fr Energiekosten und die IT-Mittel, die weiterhin das Schulamt zentral verwaltet hat. Der fr das Projekt eingestellte Verwaltungskoordinator der MBS hat gegenber dem Hessischen Kultusministerium die zweckentsprechende Verwendung der disponiblen Mittel des Landes nachgewiesen. Der Budgetring 30240 weist im HHj. 2007 eine berschreitung von 4.003,74 aus. Wie be- reits in den Vorbemerkungen zum UA 2000 erlutert, sind bei der HHSt. …. 540100 (Reini- gung) im Jahr 2007 infolge der Umstellung auf die Doppik insgesamt 13 Monate (12/2006 – 12/2007) Reinigungsleistung belastet worden. Bisher wurde die jeweilige Rechnung fr die Reinigungsleistung Dezember erst im Januar des Folgejahres belastet. Diese zustzli- che Belastung des Budgets in Verbindung mit einer Einsparvorgabe fr den Budgetring von 12.000,00 fhrte auch im UA 2401 zu einer berschreitung der Mittel. Wir haben als Schwerpunktprfung alle Einnahmen und Ausgaben des VWH 2007 der MBS geprft. Die MBS hat uns Kopien der Haushaltsberwachungsbltter zur Verfgung gestellt. Wir haben die Verbuchung der 356 Belege im NSK nachvollzogen. Wir haben uns zu einigen Rechnun- gen weitere Unterlagen zur Prfung vorlegen lassen. Es ergaben sich nur geringfgige Fest- stellungen in zwei Fllen (1 Beleg mit Skontoverlust, 1 Beleg mit Mahngebhr). 47 UA 2440 – Fachschulen Fr das Berichtsjahr haben wir 2008 vier Verwendungsnachweise an das Hess. Sozialminis- terium fr Zuschsse aus Mitteln des Landes und des Europischen Sozialfonds (ESF) fr die PTA-Schule geprft. Wir konnten die bereinstimmung mit den Bchern bescheinigen. UA 2700 – Sonderschulen HHSt. .... 540100 (Reinigung) Im Jahr 2007 hat der Frderverein der Ernst-Elias-Niebergall-Schule weiterhin am Projekt „Eigenreinigung an Schulen“ teilgenommen und einen Zuschuss von 58.914,72 erhalten. Die steuerlichen Verpflichtungen werden vom Verein getragen. Der Verwendungsnachweis hat vorgelegen. Der Verein hat die zweckentsprechende Verwendung des Zuschusses fr 2007 nachgewiesen. HHSt. .... 700000 (Zuschuss Mittagessen Christoph-Graupner-Schule) Wir haben den Verwendungsnachweis 2007 der Christoph-Graupner-Schule geprft. Der Verein hat die zweckentsprechende Verwendung des Zuschusses von 9.000,00 nachgewie- sen. HHSt. .... 718000 (Zuschsse fr Ersatzschulen) Die Stadt hat im Jahr 2007 nach 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz bei einem Planansatz von 30.000,00 insg. 28.620,00 (Vorjahr 17.848,00) an folgende Ersatzschulen gezahlt: Wichernschule 14 Schler 8.904,00 Christophorusschule 16 Schler 10.176,00 Antoniushaus Hochheim 1 Schler 636,00 Freie Comenius Schule 10 Schler 6.360,00 Ev. Verein der Inneren Mission Wiesb. 1 Schler* 2.544,00 * zzgl. Nachz. fr Vorj. UA 2810 - Gesamtschulen HHSt. .... 540100 (Reinigung) Der Frderverein der Erich-Kstner-Schule hat fr 2007 als erwirtschafteten berschuss (erbrachte Eigenleistungen der Schler und des Frdervereins) aus dem Reinigungsetat 8.750,00 (zzgl. 8.750,00 im UA 2110 fr die Grundschule) erhalten. Der Verwendungs- nachweis hat vorgelegen. Der Verein hat den Zuschuss zweckentsprechend verwendet. HHSt. .... 717000 (Zuschsse fr Ersatzschulen) Die Stadt hat im Jahr 2007 nach 8 Ersatzschulfinanzierungsgesetz insg. 19.204,50 an folgende Ersatzschulen ausgezahlt: Freie Comenius Schule 58 Schler 17.965,50 Odenwaldschule Heppenheim 1 Schler 309,75 PTID-Dieburg 3 Schler 929,25 48 HHSt. …. 718100 (Zuschuss Frderverein Mornewegschule fr Ganztagsangebot) Ab dem HHj. 2007 ist das Fachamt unserer Empfehlung gefolgt und hat den Zuschuss fr eine Kchenhilfe fr das Ganztagesangebot der Mornewegschule an den Verein „Die Villa“ ausgezahlt, da dieser auch das Schlerrestaurant betreut. Bis zum HHj. 2006 hat das Fa- chamt den Zuschuss an den Frderverein der Mornewegschule ausgezahlt. Der Frderver- ein hat den Zuschuss in voller Hhe an die „Villa“ weitergegeben. Der Verwendungsnachweis hat vorgelegen. Der Verein hat die zweckentsprechende Ver- wendung des Zuschusses von 9.000,00 mit Ausgaben von 10.674,15 nachgewiesen. UA 2930 – F rdermanahmen fr Schler HHSt. …. 171100 (Zuweisung Land Hessen fr „Ganztagsschule nach Ma“) HHSt. …. 178500 (Rckforderung von Zuschssen) HHSt. …. 700000 (Zuschsse fr „Familienfreundliche Schule“) HHSt. …. 700100 (Zuschsse fr „Ganztagsschule nach Ma“) Im HHj. 2007 hat das Fachamt 275.000,00 aus stdtischen Mitteln (…. 700000 – Familien- freundliche Schule) und 299.000,00 aus Landesmitteln (…. 700100 – “Ganztagsschule nach Ma“) an Ganztagsschulen bzw. Schulen mit pdagogischer Mittagsbetreuung ausge- zahlt. Den Verwendungsnachweis an das Land Hessen fr die in den HHj. 2007 und 2008 erhaltenen Zuschsse von insgesamt 345.000,00 hat uns das Fachamt im Februar 2009 vorgelegt. Wir haben die bereinstimmung mit den Bchern bescheinigt. Termin fr die Abgabe des VN beim Hessischen Kultusministeriums war der 15.10.2008. Ferner haben wir das Fachamt aufgefordert, den organisatorischen Ablauf im Amt so zu E organisieren, dass der Abgabetermin zuknftig eingehalten werden kann bzw. rechtzeitig Verlngerung beantragt wird. Das Ministerium hat das Fachamt zweimal erinnert. Fr das Schuljahr 2006/2007 und 2007/2008 hat das Fachamt am 07.11.2007 insgesamt 27.600,00 an das Hess. Kultusministerium zurckgezahlt. Dabei handelte es sich um die teilweise Rckzahlung des Zuschusses fr die Gutenbergschule, die die Rahmenbedingun- gen des Kultusministeriums nicht erfllt hatte. Der Zuschuss dient der Finanzierung einer Ganztagsstelle. Besetzt war nur halbe Stelle). Verwendungsnachweis 2003 V Wir haben am 13.08.2008 abschlieend den VN des Frdervereins der Mornewegschule fr das Jahr 2003 ber 6.600,00 geprft, nachdem der Verein alle Unterlagen vorgelegt hatte. Die Prfung hat eine Rckforderung von 401,63 ergeben, die der Frderverein inzwischen gezahlt hat. Verwendungsnachweise 2005 V Der VN des Vereins Kinder- und Jugendarbeit ber 24.000,00 fr die Betreuung der Diesterwegschule im Schuljahr 2005/2006 liegt dem Fachamt zur Prfung vor. Die nach- geforderten Belege hat der Verein inzwischen vorgelegt (Stand 3/2010). Das Ergebnis der Prfung durch das Fachamt steht noch aus. V Verwendungsnachweise 2006 Zwei noch fehlende VN aus HHj. 2006 konnten wir 2008 abschlieend prfen (Sozialkriti- scher Arbeitskreis ber 14.000,00 – Betreuung Erich-Kstner-Schule und ber 18.000,00 bzw. 11.500,00 – Betreuung Stadteilschule Arheilgen). Die zweckentsprechende Verwen- dung der Zuschsse hat der Verein jeweils nachgewiesen. Der VN des Vereins Kinder- und Jugendarbeit ber 11.500,00 – Betreuung Diesterwegschu- le liegt dem Fachamt zur Prfung vor. Die nachgeforderten Unterlagen hat der Verein in- 49 zwischen vorgelegt (Stand 3/2010). Das Ergebnis der Prfung durch das Fachamt steht noch aus. UA 2935 – Internationale Begegnungsschule HHSt. …. 655100 (Beratungskosten) HHSt. …. 718100 (Zuschuss Frderverein) Die Stadt zahlte im HHj. 2007 bei einem Planansatz von insgesamt 50.000,00 (nach Abzug der Einsparvorgabe von 20.000,00) und HAR 2006 = 3.742,45) folgende Betrge fr den weiteren Aufbau der IBS: Beratungskosten (HHSt. …. 655100) 22.381,00 Beratungskosten (HHSt. …. 718100) 11.455,55 Zuschuss Frderverein IBS 19.200,00 Sonstiges 492,81 53.529,36 Der Frderverein der IBS hat die zweckentsprechende Verwendung des Zuschusses von 19.200,00 mit Ausgaben von 20.893,39 nachgewiesen. Wir haben eine Inventarliste fr die im Rahmen des Projektes angeschafften Gegenstnde nachgefordert. V VN 2006 Wie bereits im Vorjahr erwhnt, hatte das Fachamt versumt, fr den stdtischen Zuschuss von 12.000,00 an den Frderverein der Lichtenberschule fr 2006 einen Zuwendungsbe- scheid mit Bewilligungsbedingungen zu erteilen8. Wir hatten das Fachamt aufgefordert, sich die entsprechende Honorarvereinbarungen mit dem Nachweis ber die geleisteten Lehrerstunden vorlegen zu lassen. Mehrere Aufforderungen an den Frderverein der Lich- tenbergschule blieben bisher erfolglos. Der Frderverein muss den Nachweis ber die zweckentsprechende Verwendung des Zuschusses ber 12.000,00 fr das HHj. 2006 noch vorlegen. UA 2940 – Schullastenausgleich nach dem FAG Im Jahr 2007 hat das Land Hessen insgesamt 133.000.000,00 an die kommunalen Schul- trger verteilt. Die Gemeinden (B) erhielten 34.580.100,00; davon entfielen auf den Regie- rungsbezirk Darmstadt 24.579.800,00. Die Stadt erhielt als Zuweisung zu ihren Ausgaben 3.627.800,00 erstattet. Die Zuweisung und Verteilung berechnet sich zu 95 % nach Sch- lerzahl (28.831 Schler – Stand 29.09./01.11.06) und zu 5 % nach Flche. Verteilung nach Flche 179.585,00 Verteilung nach Schlerzahl 3.448.183,00 3.627.768,00 aufgerundet auf 3.627.800,00 8 S. 57/2006 50 UA 2950 – Stadt- und Kreisbildstelle Nach Auskunft des Fachamtes besteht nach wie vor keine Rechtsgrundlage für die Abrech- nung mit dem LK DA-Dieburg. Der im Schlussbericht 2002 ausführlich erläuterte Sachstand ist unverändert.9 9 zuletzt S. 58/2006 51 EINZELPLAN 3 – WISSENSCHAFT, FORSCHUNG, KULTURPFLEGE HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 3.354.280 2.269.020 3.220.247 Sonst. Finanzeinnahmen 221.115 249.710 233.200 Summe Einnahmen 3.575.395 2.518.730 3.453.447 Personalausgaben 2.425.450 2.565.120 2.527.285 Sachaufwand 2.570.043 1.463.120 2.295.305 Zuweisungen u. Zuschsse 13.675.908 14.222.250 14.087.120 Summe Ausgaben 18.671.401 18.250.490 18.909.710 Zuschussbedarf 15.096.006 15.731.760 15.456.263 Vergleich Rechnungserg./Planung -275.497 -1,8% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 360.257 2,4% UA 3000 – Kulturamt HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 345.607,81 141.330,00 381.964,17 Ausgaben 1.011.610,58 854.850,00 1.106.874,42 Zuschussbedarf 666.002,77 713.520,00 724.910,25 Vergleich Rechnungserg./Planung 11.390,25 1,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 58.907,48 8,8% HHSt. …. 700000 (Zuschsse an Vereine und Institutionen) Die Stadt zahlte bei einem Planansatz von 120.280,00 Zuschsse von insgesamt 107.579,32. Bei 18 Zuschssen mit einem Volumen von 24.061,32 handelte es sich um innere Verrechnungen, so dass keine VN erforderlich waren. Das Ergebnis der Prfung der von uns ausgewhlten Verwendungsnachweise haben wir nachfolgend dargestellt: Werkbundakademie Zuschuss von 28.557,00 fr Betriebskosten und Veranstaltungen P.E.N.-Zentrum Deutschland Personalkostenzuschuss von 17.577,00 und Zuschuss von 2.115,00 fr die Tagung Writers in prison. Die Zuschussempfnger haben die ordnungeme Verwendung der stdtischen Zu- schsse nachgewiesen. 52 Hessen-Design e. V.: Projektzuschuss von 20.000,00 Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine berzahlung von 183,62. Der Betrag ging am 31.07.2008 ein. Aktion Theaterfoyer e. V.: Zuschuss von 4.392,00 fr das Ausstellungs- und Kultur- programm Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine berzahlung von 3.335,28. Das Fachamt hat den Betrag am 09.12.2008 mit der Zuschusszahlung 2008 ver- rechnet. Deutsch-Baltische Gesellschaft: Zuschuss von 9.660,00 fr Betriebskosten und Hausunterhaltung B Der Verwendungsnachweis fr den Zuschuss liegt noch nicht vor. Im Rahmen einer Schwerpunktprfung prften wir den Verwendungsnachweis der Deutsch- Indischen Gesellschaft fr den Betriebskostenzuschuss von 877,00 anhand der Original- rechnungen und Kontoauszge. Die Gesellschaft hat die ordnungsgeme Verwendung des stdtischen Zuschusses nachgewiesen. HHSt. …. 700200 (Zuschsse fr Ausstellungsveranstaltungen) Bei einem Planansatz von 5.000,00 gewhrte die Stadt die beiden folgenden Zuschsse: Angewandte Kunst Darmstadt (akd): Zuschuss von 1.000,00 fr die Ausstellung „KunstObjekt 2007“ Nach Vorlage weiterer Unterlagen konnten wir die ordnungsgeme Verwendung des stdtischen Zuschusses besttigen. TU Darmstadt: Zuschuss von 3.000,00 fr die Ausstellung „100 Jahre Deutscher Werkbund“ Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine berzahlung von 46,58. Wir haben auf die Rckforderung wegen Geringfgigkeit verzichtet. HHSt. …. 700300 (Projektbezogene Zuschsse fr kulturelle Veranstaltungen) Bei einem HH-Ansatz von 15.000,00 zahlte die Stadt an fnf Zuschussempfnger Zuschs- se von insgesamt 6.460,00. Wir prften die Verwendungsnachweise fr folgende Zuschs- se: Film- und Videoclub: 1.500,00 zur Sicherung von Darmstadt-Filmen Deutschen Frauenring: 1.250,00 fr die Veranstaltungsreihe „Geist der Freiheit - Freiheit des Geistes“ BBK (Sektion Darmstadt): 2.000,00 fr Veranstaltungen Die Prfungen ergaben keine Feststellungen. HHSt. …. 700400 (Mietkostenzuschsse fr stdtische Rume und Sle) Die Stadt zahlte bei einem Planansatz von 3.700,00 12 Zuschsse zwischen 165,00 und 312,00. Auf die Vorlage der Verwendungsnachweise haben wir verzichtet. HHSt. …. 718100 (Stipendien) Das Charlotte-Prinz-Stipendium der Stadt Darmstadt wird in zweijhrigem Rhythmus an junge Absolventinnen und Absolventen hessischer Kunstakademien und –hochschulen ver- geben. Die Stipendiaten erhalten neben einer Wohnmglichkeit mit Atelier eine monatliche Zuwendung von 1.100,00. 53 HHSt. …. 718200 (Literaturstipendien) Fr das Elsbeth-Wolffheim-Stipendium, das neben einer monatlichen Zuwendung die ber- nahme der Miet- und Nebenkosten umfasst, zahlte die Stadt im Berichtsjahr 25.402,02. B Bei der Prfung der zur Verfgung stehenden Haushaltsmittel stellten wir fest, dass der Deckungsring 43219 (Budget Kulturamt) um 49.116,69 berschritten ist. Das Fachamt hat uns Mehrausgaben bei den einzelnen HHSt. erlutert. Zum Zeitpunkt des Beschlusses ber den Nachtrag war der dort vorgegebene Einsparbetrag aufgrund der bereits eingegangenen Verpflichtungen nicht mehr umsetzbar. V Zu S. 60 des Vorjahresberichts Deutsch-Baltische Gesellschaft: Betriebskosten und Unterhaltungszuschuss von 11.900,00 Der Verwendungsnachweis wies in Form und Inhalt zahlreiche Mngel auf, die wir am 11.12.2008 mit Vertretern des Vereins besprochen haben. Bei dieser Gelegen- heit haben wir auch weitere Unterlagen angefordert, die der Verein jedoch nicht vor- legen konnte. Das Fachamt hat daher die in Abstimmung mit uns festgestellte - berzahlung von 7.810,00 zurckgefordert. Die Zahlung ging am 09.12.2009 ein. P.E.N.-Zentrum Deutschland: Betriebskostenzuschuss von 19.530,00 und Zuschuss von 2.350,00 fr die Tagung writers in prison Im Rahmen der stichprobenartigen Prfung der Belege stellten wir mehrere Ausga- ben fest, die nicht zuwendungsfhig sind. Im Ergebnis wirkte sich dies jedoch nicht auf die ordnungsgeme Verwendung des Zuschusses aus. Auf Antrag des Vereins wandelte das Fachamt den Zuschuss ab dem HHj. 2007 in einen Personalkostenzu- schuss um. UA 3001 – Eigenbetrieb Kulturinstitute B HHSt. .... 715100 (Defizitabdeckung an Eigenbetrieb fr hoheitliche Aufgaben). Der HH–Ansatz von 556.020,00 wurde im Nachtrag um 51.230,00 auf 504.790,00 verrin- gert. Das Rechnungsergebnis betrgt 545.911,90. Damit ist der Haushalt um 41.141,90 berzogen worden. Der Bericht des Abschlussprfers (Fa. Schllermann und Partner AG) ber die Prfung des Jahresabschlusses des Eigenbetriebs Kulturinstitute der Wissenschaftsstadt Darmstadt zum 31. Dezember 2007 liegt uns vor. Danach betrgt die Bilanzsumme des Eigenbetriebs 100.339 T€10. Der Eigenbetrieb weist einen Jahresverlust von 5.613 T€ aus. Darin ist bereits ein Gewinn von 2.003 T€ aus dem Verkauf von Aktien an den Bauverein und Ertrge aus Beteiligungen von 2.622 T€ enthal- ten11. Prfungen des Revisionsamts beim Eigenbetrieb Nach 5 Abs. 2 der Betriebssatzung des Eigenbetriebs Kulturinstitute gelten fr den Ei- genbetrieb die stdtischen Kulturfrderungsrichtlinien in ihrer jeweils gltigen Fassung. Ferner prft das Revisionsamt die ordnungsgeme Verwendung der Zuschsse beim Zu- schussempfnger. Unverndert obliegt dem Revisionsamt nach 5 Abs. 5 der Satzung die Prfung der Kassenfhrung. 10 Bericht Anlage 1 11 Bericht Seite 6 - 8 54 Zuschsse „Freie Kulturinitiativen“ Sachkonto 7128140 Fr das Rechnungsjahr 2007 hat die Stadt 151.950,00 an 31 Zuschussempfnger ausge- zahlt. Fr 2007 haben wir die Verwendungsnachweise von 15 Trgern mit Zuschssen zwi- schen 1.000,00 und 20.000,00 zur Prfung angefordert. Von diesen Zuschussempfngern erhalten einige Trger zustzlich aus dem stdtischen Haushalt einen Betriebskostenzu- schuss. Wir haben in diesen Fllen die Zuschsse der Freien Kulturinitiative im Rahmen eines Gesamtverwendungsnachweises geprft. Wir haben die nachfolgend aufgefhrten Verwendungsnachweise von Zuschussempfngern, die nur Zuschsse aus der Kulturinitiative erhielten zur Prfung ausgewhlt: Literaturinitiative (4.935,00) Den Verwendungsnachweis fr 2007 haben wir mit kleineren Feststellungen geprft, die keinen Einfluss auf die Zuschusszahlung hatten. V Auf die Vorlage des Verwendungsnachweises 2006 hatten wir verzichtet. Theaterlabor Darmstadt (5.000,00) B Das Fachamt hat die VN fr 2007 und 2008 an den Zuschussempfnger zurckgereicht, da diese nicht der Form einer Einnahme – berschussrechnung entsprochen haben. Darmstdter Tage der Fotografie (5.000,00) Die im Verwendungsnachweis nachgewiesenen Ausgaben hatten sich gegenber der Pla- nung und Antragstellung von 65.500,00 auf 41.879,91 reduziert. Daher haben wir in unse- rem Prfbericht das Fachamt aufgefordert, den Zuschussempfnger noch einmal auf die Mitteilungspflicht aufgrund der Ziff. 13.2.2 der Kulturfrderungsrichtlinien hinzuweisen. Im vorliegenden Fall entsprach die Zuschusshhe ca. 7,64 % der geplanten Gesamtausgaben des Projektes. Wegen der geringen Frderungsquote sind wir davon ausgegangen, dass der Zuschuss auch bei reduzierten Gesamtausgaben in gleicher Hhe belassen worden wre. Die Gegenberstellung der Einnahmen und Ausgaben des Vereins ergab einen berschuss von 219,56. Wir haben dem Fachamt empfohlen den berschuss zurckzufordern. Das Fa- chamt ist dieser Empfehlung nicht nachgekommen mit der Be- B grndung, dass der Verein auch im kommenden Jahr die Darmstdter Tage der Fotografie durchfhren wird. Vogelfrei 7 – WintergARTen 2007 (7.500,00) Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab einige Feststellungen, die wir mit dem Zu E schussempfnger und der zustndigen Mitarbeiterin des Eigenbetriebes besprochen haben: Knftig sollte die Anzahl der nicht verkauften Eintrittsbuttons ermittelt werden, um so die verkaufte Menge festzustellen. Wir haben angeregt, die Anzahl der produzierten Kataloge zu senken, um Kosten zu sparen. Fr die knftige Buchfhrung haben wir verschiedene Anregungen gegeben. V Den Verwendungsnachweis fr den Zuschuss 2006 ber 7.500,00 fr den Internationalen Waldkunstpfad haben wir 2008 geprft. Das Projekt schloss mit Gesamtausgaben von 36.203,39 ab. Fr die Zuschussgewhrung hat der Eigenbetrieb deutlich hhere Gesamt- ausgaben zugrunde gelegt. Die Frderung betrug 20,7 % der Gesamtausgaben. Fr ein Projekt dieser Grenordnung kann dies akzeptiert werden. Wir haben den Eigenbetrieb gebeten, den Zuschussempfnger noch einmal auf die Mitteilungspflicht nach Ziff. 13.2.2 der Kulturfrderungsrichtlinien hinzuweisen. Wir haben fr das Projekt einen berschuss 55 B von 421,11 errechnet, der vom Zuschussempfnger zurckzufordern ist. Atelierhaus Vahle (5.000,00) Die Gesamtausgaben fr die beiden Projekte betrugen 5.707.00. Bei der Zuschussgewh- rung waren Gesamtausgaben von 14.520,00 zugrunde gelegt. Da sich die Ausgaben ge- genber der Planung reduziert hatten, war der Zuschussbetrag auf 1.965,00 zu reduzieren. Die Differenz von 3.034,50 hat der Eigenbetrieb zurckgefordert. E Wir haben in unserem Prfbericht noch einmal darauf hingewiesen, dass wir bei Veranstaltungen, die nur von 20 Teilnehmern (Vorjahr 9 – 11) besucht werden 12 und von denen die Hlfte Mitglieder des Vereins sind Zweifel haben, ob das nach Ziff.5.1. der Kul- turfrderungsrichtlinien erforderliche erhebliche ffentliche Interesse gegeben ist. Ebenso haben wir noch einmal darauf hingewiesen, dass uns die Hhe des Honorars fr die Orga- nisation der Projekte im Verhltnis zu den sonstigen Ausgaben und den erzielten Einnah- men als zu hoch erscheint. In Anbetracht der angespannten Finanzlage der Stadt haben wir gebeten, diese Punkte bei der Zuschussgewhrung auch knftig zu bercksichtigen. V Gegen die Rckforderung von 2.888,00 aus 2006 hat das Atelierhaus Vahle Widerspruch eingelegt. Zu diesem Widerspruch hat der Eigenbetrieb unsere Stellungnahme eingeholt, in der wir noch einmal ausfhrlich die Rckforderung begrndet haben. Das Atelierhaus hat seinen Widerspruch zurckgenommen. Der Magistrat hat in seiner Sitzung vom 20.08.2008 einem Stundungsantrag des Atelierhauses zugestimmt. Theater Transit (6.000,00) B Der VN 2007 hat uns nicht zur Prfung vorgelegen. Wir haben den Eigenbetrieb erinnert. Projekt Brgerparkviertel (5.000,00) Dieses Projekt erstreckt sich ber zwei Jahre. Nach Abschluss sollte ein Gesamtverwen- dungsnachweis vorgelegt werden. Wir haben den Eigenbetrieb erinnert. Verein zur Frderung des zeitgenssischen Jazz e. V. (9.000,00) B Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine berzahlung von 1.857,08, um deren Rckforderung wir gebeten haben. Nachdem der Verein weitere Unterlagen vorgelegt hat, reduzierte sich die berzahlung auf 1.471,08. Der Betrag ging am 29.12.2009 ein. Verwendungsnachweise fr Zuschsse aus dem EB Kulturinstitute und der Kulturinitiative bzw. nur EB Kulturinstitute Akademie fr Tonkunst Die Prfung der Gebhrenkasse und der Handkasse ergab keine Feststellungen. Ferner prften wir die korrekte Verbuchung der bar eingezahlten Einschreibegebhren fr das Sommersemester 2006 und das Wintersemester 2006/2007. Das Land Hessen zahlte im Oktober 2007 mit 776.774,00 den 3. und letzten Abschlag der Personalkostenerstattung fr das HHj. 2006. Der 1. Abschlag fr das HHj. 2007 mit 1.111.026,66 ging im Oktober 2008 ein. Bei Vorbereitung der Prfung des Jahresabschlusses des Eigenbetriebs durch den Wirt- schaftsprfer buchte der EB den Abschlag von 1.111.026,66 korrekt als Ertrag im HHj. 2007. Bei Eingang des Bewilligungsbescheides buchte der EB jedoch den gleichen Betrag nochmals im Ertrag – diesmal fr das HHj. 2008. Wir haben den EB und die Finanz- 12 S. 61/2006 56 B verwaltung auf diese Doppelbuchung hingewiesen. Die Korrektur erfolgte im Mrz 2010. Volkshochschule Bei der Zahlstelle prften wir am 27.08.2007 die Abwicklung der bar eingezahlten Benut- zungsgebhren. Dabei haben sich keine Feststellungen ergeben. Fr das 2. Semester 2006 lagen bei 5.556 Teilnehmern 163 Rcklastschriften vor (2,93 %). Dies entspricht in etwa dem Vorjahr (3 %). Aufgrund der Umstellung auf die Doppik war zum Zeitpunkt unserer Prfung die knftige Abwicklung der Handkassenabrechnungen noch nicht geklrt. Somit waren auch noch kei- ne Buchungen erfolgt. Stadtbibliothek Bei der Hauptstelle der Stadtbibliothek prften wir das Wechselgeld, die Verwaltungsein- nahmen (incl. Kopierer und Flohmarkteinnahmen) und die Handkasse mit smtlichen Ab- rechnungsunterlagen. Die Prfung des Handkassenbuchs ergab keine Feststellungen. Einige kleinere Feststellun- gen bei den Einnahmeabrechnungen konnten whrend der Prfung bereinigt werden. Die Dienstanweisung fr die Zahlstelle sowie fr den Kassenautomaten steht noch immer aus. Wir haben den Eigenbetrieb zum wiederholten Mal um zeitnahe Erledigung gebeten. Verwendungsnachweise Die nachfolgend genannten Verwendungsnachweise fr Zuschsse aus dem EB Kultur ha- ben wir zur Prfung ausgewhlt: halbNeun Theater GmbH 31.016,88 Kammerkonzerte im Schloss e. V. 5.599,00 Verein fr Kunst und Musik e. V. 4.000,00 KW 8 fr Straentheaterfestival „Just for fun“ 12.110,00 Nachbarschaftsheim Darmstadt e. V. 1.296,00 Projektgruppe Open Air am Steinbrcker Teil 1.440,00 Rachmaninov-Gesellschaft 1.500,00 Die Zuschussempfnger haben die ordnungsgeme Verwendung der stdtischen Zuschs- se nachgewiesen. Theater am Platanenhain – TAP (68.430,00, davon 51.900,00 fr das Kinder- und Jugend- theater) Die Gewinn- und Verlustrechnung weist zum 31.12.2007 einen berschuss von 3.624,82 aus. Allerdings stellten wir fest, dass das Ergebnis der gewhnlichen Geschftsttigkeit ei- nen Verlust von 88.119,03 ausweist und der Jahresberschuss aus den auerordentlichen Ertrgen (Stdt. Zuschsse: 68.430,00, Spenden: 23.313,85) resultiert. Unter Bercksich- tigung des Verlustvortrages aus dem Vorjahr von 114.671,76 und nach Abzug des Stamm- kapitals von 25.564,59 ergibt sich ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von 85.482,35. Die Betreiber legten hierzu eine Brgschaft sowie eine Grundschuld auf ihr Pri- vatgrundstck zur Absicherung des Darlehens der Volksbank an die TAP gGmbH vor. Diese beiden Sicherheiten knnen als Kapitalersatz angesehen werden, so dass ein Insolvenz- grund derzeit nicht vorliegt. Wir knnen daher die ordnungsgeme Verwendung der stdtischen Zuschsse besttigen. 57 Multikulturelles Zentrum Bessunger Knabenschule HHj. 2005 (84.249,95) HHj. 2006 (86.248,95) Im Rahmen der Prüfung der Verwendungsnachweise ergaben sich einige Feststellungen. Diese erläuterten wir den Vertretern des Eigenbetriebs und des Trägervereins. Dabei wur- den folgendes vereinbart: Ab 2009 sollen mit den engagierten Künstlerinnen und Künstlern schriftliche Ver- träge abgeschlossen werden, die neben der Gage auch Angaben über die zur Verfü- gung zu stellende Verpflegung, Übernachtungsmöglichkeiten und Technik enthal- ten. Dabei ist auch zu klären, ob eine unbare Zahlung der Gage möglich ist. Die Lebensmittel- oder Restaurantrechnungen müssen eindeutig bestimmten Ver- anstaltungen zuzuordnen sein. Da dies im Jahr 2006 nur bedingt gegeben war, werden die Ausgaben für Lebensmittel in diesem Jahr nicht als zuschussfähige Ausgaben anerkannt. Auch die Überziehungszinsen, die auf den Girokonten anfallen, sind nicht zuschuss- fähig. Die Bessunger Knabenschule wird sich um eine Erhöhung der Eigenmittel bemühen, um unregelmäßige Zahlungen öffentlicher Zuwendungen abzufangen. Es ist eine Inventarliste anzulegen, in die Neuzugänge umgehend, bereits vorhan- dene Vermögensgegenstände sukzessive einzutragen sind. HHj. 2007 (98.800,00) Die Prüfung des Verwendungsnachweises ergab folgende Feststellungen: Die Ausgaben von 331,50 für die Mitarbeiterweihnachtsfeier sind nicht zuschussfä- hig. Auch die Überziehungszinsen von 3.029,26, die auf den Girokonten anfielen, sind nicht zuschussfähig. Die Bessunger Knabenschule hat sich zwar erfolgreich um eine Erhöhung der Eigenmittel bemüht, jedoch konnten die unregelmäßigen Zahlungen öffentlicher Zuwendungen vor allem auf dem Personalkonto nicht abgefangen wer- den. Neun Belege waren unleserlich, bzw. das Datum war nicht erkennbar. Solche Quit- tungen werden zukünftig nicht mehr anerkannt. Es kam zu zwei Übertragungsfehlern bei den Handskassenbelegen. Daher ist davon auszugehen, dass es keinen Abgleich zwischen Soll- und Ist-Bestand der Handkasse gibt. Ein solcher Abgleich ist regelmäßig durchzuführen. Die Lebensmittel- oder Restaurantrechnungen waren eindeutig bestimmten Veran- staltungen zuzuordnen. Sie werden daher als zuschussfähige Ausgaben anerkannt. Der Trägerverein erhielt außerdem aus der HHSt. 01.4102.730200 (Beschäftigungsförde- rung) 8.000,00 für eine Eingliederungsmaßnahme. Insgesamt konnten wir die ordnungsgemäße Verwendung der Zuschüsse aus den HHj. 2005-2007 bestätigen. 58 Kulturverein Darmstdter Residenzfestspiele HHj. 2006 (16.230,00) HHj. 2007 (28.707,00) B Die Verwendungsnachweise liegen bis heute nicht vor. Konzertchor Darmstadt HHj. 2006 (59.301,43) B Die Prfung konnte noch nicht abgeschlossen werden, da uns die Belege bis heute nicht vorliegen. HHj. 2007 (31.469,30) B Der Verwendungsnachweis steht noch aus. Freie Theaterszene – Georg-Moller-Haus HHj. 2006 (57.110,00) Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab, dass der Eigenbetrieb entgegen der Rege- lung im berlassungsvertrag mit 4.602,00 auf Antrag der Freien Theaterszene einen Hausmeisterzuschuss von 6.130,00 zahlte. Wir haben darauf hingewiesen, dass in einem E solchen Fall eine Vertragsnderung vorzunehmen ist. Der Verwendungsnachweis fr das HHj. 2007 ging im Januar 2010 ein. Neue Bhne V Die Prfung des Verwendungsnachweises 2005 hatte eine berschreitung der Liquiditts- reserve ergeben. Der Eigenbetrieb hat daher 5.619,18 vom Zuschussempfnger zurckge- fordert. Der Betrag ging am 22.01.2009 ein. Der Verwendungsnachweis 2006 liegt vor. Die Prfung ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Kabbaratz und Kindertheater „Die Stromer“ Die Verwendungsnachweise 2007 gingen im November 2009 ein. Allerdings entsprechen beide nicht den Vorgaben der Kulturfrderungsrichtlinien. Aus diesem Grunde fhren wir zurzeit Gesprche mit den Zuschussempfngern. nderung der Kulturfrderungsrichtlinien Der Magistrat hat die nderung der Kulturfrderungsrichtlinien am 03.09.2008 beschlos- sen, wobei die Prfung der Verwendungsnachweise 2007 und 2008 bereits nach den gen- derten Magaben erfolgen soll. Kernstck der neuen Richtlinien ist die genderte Frderungsstruktur fr die Freien Theater durch die Einfhrung einer Konzeptionellen Frderung nach Evaluierung durch eine fach- kundige Jury. Nach der neuen Regelung sind Personalkosten frderungsfhig. Auch eigene Gagen und Regieleistungen knnen in angemessenem Umfang als zuschussfhige Ausga- ben anerkannt werden. Ferner wurde die zulssige Liquidittsreserve von 10 % auf 20 % angehoben und somit den brigen Frderungsbereichen der Stadt angepasst. UA 3121 – Sonstige Wissenschaft und Forschung HHSt. .... 591000 (Georg-Moller-Preis fr Architekturstudenten) Der HH-Ansatz von 3.600,00 ist komplett nach 2008 bertragen. 59 HHSt. .... 700000 (Zuschsse an Vereine und Institutionen) Der Planansatz betrug 13.870,00. Die Stadt zahlte 13.227,00 an folgende Empfnger aus. Empfnger 2007 Lichtenberggesellschaft 1.058,00 Luise-Bchner-Bibliothek 1.254,00 Goethe-Gesellschaft 810,00 Hess. Literaturfreunde 843,00 Wedekind-Forschungsstelle 1.024,00 Elisabeth-Langgsser-Gesellschaft 1.055,00 Ehrenamt fr Darmstadt 1.983,00 Institut fr Praxis der Philosophie 700,00 Neue Darmstdter Gesprche 4.500,00 13.227,00 Die Hhe der Zuschsse entspricht zum grten Teil den in Vorjahren gezahlten Betrgen. Die Zahlungen sind konstant, da es sich meist um Miet- und Nebenkostenzuschsse fr das Literaturhaus handelt. Hinzu kam der Zuschuss fr das Institut der Philosophie. Der Zuschuss fr die „Neuen Darmstdter Gesprche“ war im Vorjahr im UA 3000 veran- schlagt. Den Verwendungsnachweis fr 2007 haben wir geprft. Wir haben den Verein dar- auf hingewiesen, dass der Zuschuss nach Ziff. 1.4 der Bewilligungsbedingungen zu den Kulturfrderungsrichtlinien wirtschaftlich und sparsam zu verwenden ist. Bei sparsamer und wirtschaftlicher Verwendung seiner Mittel knnte der Verein mit einem geringeren stdtischen Zuschuss auskommen. UA 3211 – Stadtarchiv HHSt. …. 718000 (Zuschuss „Historischer Verein fr Hessen) Der Planansatz betrug 1.660,00 (im Vorjahr von 1.740,00 im NT auf 1.660,00). Das Fa- chamt hat aufgrund der 10%igen Haushaltssperre 1.494,00 als Druckkostenzuschuss fr die Zeitschrift „Archiv fr Hessische Geschichte“ ausgezahlt. Wir haben den VN ohne Fest- stellungen geprft. B Bei verschiedenen Haushaltsstellen dieses Unterabschnitts ist der Planansatz berschrit- ten. Die Mehrausgaben konnten nicht im Deckungsring 43219 (Budget Kulturamt) aufge- fangen werden. Wir verweisen auf die Erluterungen bei UA 3000. UA 3212 – Stdtische Kunstsammlung HHSt. .... 130000 (Einnahmen aus Verkauf von Souvenirgegenstnden aus dem Museumsshop) HHSt. .... 622000 (Betriebsausgaben des Museumsshops) HHSt. .... 672000 (Verrechnung der Verkaufserlse aus dem Museumsshop mit dem VMH) Die Rechnungsergebnisse der HHSt. weisen fr 2007 nach Steuern Einnahmen von 233.683,87 (Vorjahr 153.429,88) und Ausgaben von 159.732,90 (Vorjahr 119.212,13) aus. Die Isteinnahmen betragen 182.966,65. Es bestehen Kasseneinnahmereste von 13.406,62 (Vorjahr 64.123,84), weil versumt wurde, die Einnahmen aus EC-Cash zum 60 Soll zu stellen). Dieser Umstand erhht das Rechnungsergebnis 2007. Die Verrechnung mit dem Vermgenshaushalt aus dem Vorjahr betrug 34.217,75. Unter Einbeziehung der Vorschusskonten ergibt sich seit 2003 mit Mehrwertsteuerzahlung und Vorsteuererstattung (ohne Warenbestand) folgendes Bild: 2003 2004 2005 2006 2007 Einnahmen 157.450,15 212.094,22 229.393,52 153.429,88 233.683,87 Ausgaben 118.624,67 172.288,87 191.722,56 119.212,31 159.732,90 berschuss 38.825,48 39.805,35 37.670,96 34.217,75 73.950,97 Wir haben in den letzten Jahren ausfhrlich ber die Entwicklung des Shops berichtet. Die Akzeptanz ist nach wie vor sehr gut. B Auch die Beanstandungen sind hnlich wie in den Vorjahren: Auch nach Einfhrung der Scannerkasse konnten nicht alle Fehler ausgeschlossen werden. Es kommt vor, dass Betrge kassiert, aber nicht gescannt werden und um- gekehrt. Diese Fehler wirken sich auch auf den Bestand aus. Im Prfungszeitraum haben wir berschsse von 352,46 und Fehlbetrge von 200,95 festgestellt. Die Fehlbetrge werden jeweils an den Wocheneinnahmen abgesetzt, berschsse wer- den eingezahlt. Die Mitarbeiter des Instituts Mathildenhhe dokumentieren die Diffe- renzen wenn mglich. Seit Einfhrung der Scannerkasse zhlen die Damen des Vereins nach Schicht- schluss das eingenommene Bargeld und liefern diesen Betrag im Ernst-Ludwig-Haus ab. Wie viel Geld zu diesem Zeitpunkt in der Kasse sein msste, knnen die Damen nicht feststellen. So werden berschsse oder Fehlbetrge erst bei der wchentli- chen Abrechnung durch den Eigenbetrieb festgestellt. Wir haben die Mitarbeiter des Eigenbetriebs darauf hingewiesen, dass wir es fr besser halten, wenn die Damen des Vereins feststellen knnten, ob die von ihnen eingenommenen Betrge (Ist) den Sollbetrgen laut Kasse entsprechen. 2005 wurde eine Bestandsaufnahme vorgenommen. Der festgestellte Bestand wird durch die Scannerkasse weitergefhrt. Wir haben wie in den beiden Vorjahren fr ei- nige Artikel (Olbrich-Leuchter, Briefffner, Klimt-Windlicher und Windlichter Weimar- Porzellan) eine Prfung des Bestandes vorgenommen. o Bei den Olbrich-Leuchtern stimmten Soll- und Istbestand berein. o Von den Briefffnern fehlten drei Exemplare o Die 2006 neu in den Bestand aufgenommenen Klimt-Windlichter waren aus- verkauft und wurden auch nicht wieder bestellt. o Bei den neu ins Verkaufsprogramm aufgenommenen Windlichtern (Weimar- Porzellan) stimmten Soll- und Istbestand mit 20 Stck berein. HHSt. .... 672000 (Verrechnung der Verkaufserlse aus dem Museumsshop mit dem VMH) Im Berichtsjahr weist die Verrechnungshaushaltsstelle keinen Verrechnungsbetrag aus. Aus 2006 hat die Kmmerei 34.217,75 zugunsten der VMH – HHSt. .... 368200 (Verrechnung der Verkaufserlse aus dem Museumsshop mit dem VWH) nach 2007 gebucht 13. 13 S. 68/2006 61 UA 3230 – Vivarium Vorbemerkung: Wie bereits in den Vorjahren erlutert, hat die Stadt aus der Neuordnung der Stadtwirt- schaft dem Betriebsvermgen des Vivariums einen Teil der HEAG-Aktien zugeordnet. Damit wird es mglich, steuerliche Vorteile geltend zu machen und die vorhandenen steuerlichen Verluste des Vivariums mit Steuererstattungen zu verrechnen. Wie bereits in den Vorjahren haben wir, um einen realistischen Vergleich mit frheren Jah- ren und eine Ermittlung des Kostendeckungsgrades zu ermglichen, die entsprechenden Einnahmen und Ausgaben aus dem Ergebnis herausgerechnet: HHSt. Bezeichnung Planung Rechnungsergebnis. .... 170000 Steuererstattungen (alt) 0,00 94.723,02 .... 210000 Dividenden 197.020,00 233.199,85 .... 265000 Steuererstattungen (neu) 52.690,00 0,00 …. 655500 Steuerberatungskosten 14.300,00 12.395,50 Die Kmmerei hat im HHj. 2007 versehentlich noch Steuererstattungen bei der alten Un- tergruppe gebucht; die Planung erfolgte bei der neuen Gruppierung. Die Rechnungsergeb- nisse der HHSt. …. 170000 und …. 265000 sind daher im Zusammenhang zu betrachten. HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 420.478,85 424.260,00 505.155,64 Ausgaben 1.446.722,77 1.580.700,00 1.656.732,84 Zuschussbedarf 1.026.243,92 1.156.440,00 1.151.577,20 Vergleich Rechnungserg./Planung -4.862,80 -0,4% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 125.333,28 12,2% Der Kostendeckungsgrad von 30,5 % hat sich im Vergleich zum Vorjahr (29,07 %) gering- fgig verbessert. Das Vivarium hat im Budgetring 30218 pl. Mittel von 40.000,00 beantragt, da wegen ei- ner fehlerhaften Verbuchung bzw. bermittlung des Zhlerstandes der Heizung im Jahr 2005 im Januar 2007 zwei Heizperioden mit insgesamt 81.238,02 abgebucht wurden. Dementsprechend hat die Entega auch die monatlichen Abschlge auf 11.806,00 erhht obwohl die Grundlage fr die Festsetzung nicht eine sondern zwei Heizperioden waren. Erst nach persnlicher Klrung mit der Entega vor Ort sind die Abschlge ab dem Monat Juni 2007 auf Null reduziert worden. Bei der HHSt. …. 540000 (Heizung) stehen dem ursprng- lichen HH-Ansatz von 69.000,00 ein Rechnungsergebnis von 163.203,15 gegenber. Damit ist auch zum Teil das im Vergleich zum Vorjahr bei den Ausgaben um 12,21 % gestiegene Rechnungsergebnis des Vivariums erklrt. 62 HHSt. .... 110000 (Benutzungsgebhren) Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Einnahmen aus Eintrittsgeldern und die Be- sucherzahlen der letzten 3 Jahre: HHj. Planansatz Rechnungserg. Besucherzahl* HHj. 2005 300.000,00 343.974,50 139.249 HHj. 2006 300.000,00 400.464,50 151.198 HHj. 2007 400.000,00 446.744,50 151.812 *zahlende Besucher Zu der Besucherzahl 2007 von 151.812 kommen 7588 mit freiem Eintritt. Ein aussagef- higer berblick ber die Gesamtbesucherzahlen im Jahr 2007 ergibt sich aus der folgen- den Aufstellung: Besucherzahl Eintrittspreise Kinder, Behinderte, Zoopdagogik, etc. 13.786 1,50 Studenten, Gruppen ab 15 Personen, etc. 11.939 3,00 Rentner Seniorencard A 34 2,25 Erwachsene 28.699 4,50 Kindergarten/Schulkinder auerhalb DA 9.602 1,50 Fhrungen 16 50,00 Pauschal Zoo-Ferien 1 10,00 Pauschal Familie EuK (1 Erw., 1 Kind) 15.744 5,00 (7.872 Karten) Familie Eu2K (1 Erw., 2 o. mehr Kinder) 14.295 6,00 (4.765 Karten) Familie 2Eu1K (2 Erw., 1 Kind) 26.424 9,50 (8.808 Karten) Familie 2Eu2K (2 Erw., 2 o. mehr Kinder) 31.272 10,50 (7.818 Karten) Schulklassen u. Kindergrten Stadt Darmst 5.833 freier Eintritt Sonstige (Kaupiana, Sozialamt, etc.) 1.691 freier Eintritt Rentner Seniorencard S 64 freier Eintritt Gesamt – Besucherzahl 2007 159.400 davon 7588 mit freiem Eintritt Im Berichtsjahr haben wir beim Vivarium zwei Kassenprfungen durchgefhrt. Wir prften den Bestand der Handkasse und die Eintrittsgelder. Wir haben erneut festgestellt, dass B die Eintrittsgelder nicht zeitnah abgeliefert werden. UA 3310 – Bhnenwesen HHSt. …. 711000 (Zuweisung Land Hessen fr Staatstheater) Die Stadt leistete zu den Kosten des Staatstheaters bei einem Planansatz von 12.694.200,00 eine Zuweisung an das Land Hessen von 12.405.414,70 Abzglich der Zuweisung des Landes Hessen fr das Staatstheater (HHSt. …. 171000) von -1.578.400,00 verbleibt fr die Stadt ein Anteil von 10.827.014,70 HHSt. …. 711200 (Hessische Theatertage) Fr die Durchfhrung der Hessischen Theatertage zahlte die Stadt einen Zuschuss an das Staatstheater von 234.866,84. Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab keine Fest- stellungen. 63 UA 3320 – Internationales Musikinstitut HHSt. …. 591000 (Ferienkurse) Ausgaben von 11.404,05 entstanden durch die Vorbereitung der Ferienkurse 2008. Da die Ferienkurse alle zwei Jahre stattfinden ist der Ansatz im Berichtsjahr mit 14.000,00 ge- genber dem Vorjahr (506.500,00) erheblich reduziert. Bei der Prfung des Deckungsrings stellten wir eine ungenehmigte berschreitung von B 775,94 fest. Wir haben das Institut darauf aufmerksam gemacht. Aufgrund des langen Zeitraums haben jedoch auf die Einholung einer nachtrglichen Genehmigung verzichtet. UA 3321 – Sonstige Musikpflege HHSt. …. 591000 (Sonderveranstaltungen) Fr die Durchfhrung der Promenadenkonzerte und Sngerehrungen wendete die Stadt bei einem Planansatz von 19.100,00 im Berichtsjahr 17.600,85 auf. Aus der HHSt. …. 700000 (Zuschsse an Vereine und Verbnde) zahlte die Stadt insgesamt 64.522,23 an 18 Empfnger. Das Ergebnis der Prfung der Verwendungsnachweise ist nachfolgend dargestellt: Institut fr Neue Musik und Musikerziehung 20.214,00 Sngerkreis Darmstadt-Stadt 8.136,00 Kammersinfonieorchester 1.755,00 Ev. Regionalverband 1.755,00 Bessunger Kammerorchester 1.500,00 Collegium Musicum Vocale 1.000,00 Auferstehungsgemeinde 1.000,00 Blasorchester TSG Wixhausen 400,00 Musikzug Darmstadt 300,00 Kleine Kirche am See 180,00 Dieter-Bessler-Spielmannszug 180,00 Mandolinenorchester Eberstadt 180,00 Diese Zuschussempfnger haben die ordnungsgeme Verwendung der stdtischen Zu- schsse nachgewiesen. Chopin-Gesellschaft (15.570,00) Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab eine berzahlung von 18.955,43. Aufgrund der Regelung, die Beurteilung der Liquidittsreserve im 3-Jahres-Rhythmus vorzunehmen, bleibt die berzahlung jedoch unbercksichtigt. Ferner stellten wir zum wiederholten Mal zahlreiche Ausgaben fest, bei denen nach Art und Umfang zumindest zweifel- B haft war, ob sie der zweckentsprechenden Verwendung des Zuschusses dienen. Dabeihan- delt es sich z. B. um hohe Aufwandsentschdigungen an verschiedene Vereinsmitglieder und Restaurantkosten. Wir haben unsere Beanstandungen Vertretern des Vereins in einem persnlichen Gesprch erlutert. 64 Bach-Chor (4.482,00) Im Rahmen der Prfung des Verwendungsnachweises fhrten wir ein Gesprch mit einem Vertreter des Vereins, insbesondere wegen der Abwicklung der Honorarzahlungen sowie der Anforderungen an Belege. Insgesamt hat der Verein die ordnungsgeme Verwendung des stdtischen Zuschusses nachgewiesen. Christoph-Graupner-Gesellschaft (Verwendungsnachweise 2005-2007) V HHj. 2005 (4.770,00) Der Verein hat die ordnungsgeme Verwendung des stdtischen Zuschusses nachgewie- sen. Allerdings haben wir darauf aufmerksam gemacht, dass wir knftig ohne entsprechen- de Rechnung keine Ausgaben mehr akzeptieren werden. V HHj. 2006 (4.000,00) Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab keine Feststellungen. HHj. 2007 (2.000,00) Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab zunchst eine berzahlung von 4.622,67. Wir waren jedoch bereit, einen Teilbetrag von 1.320,00 fr das Konzert 2008 sowie den Restbetrag als Rcklage fr das Jubilumsjahr 2010 anzuerkennen. Somit konnten wir die Prfung ohne weitere Feststellungen abschlieen. Auf die Vorlage weiterer Verwendungsnachweise haben wir verzichtet. HHSt. …. 711000 (Zuweisung Kammermusik und Jugendkonzertreihe) Fr die Durchfhrung der Kammerkonzertreihe zahlte die Stadt dem Staatstheater eine Zuweisung von 30.680,00. Die Prfung des Verwendungsnachweises fr das Land ergab keine Feststellungen. B Bei der Prfung der im UA 3321 zur Verfgung stehenden Mittel stellten wir bei der HHSt. …. 718000 (Zuschsse an Privatpersonen) eine berschreitung um 14,00 fest. Im Deckungsring 43225 ergab sich eine berschreitung um 1.816,29. Wir haben den Sach- verhalt mit dem Fachamt besprochen. Auf eine nachtrgliche Genehmigung haben wir we- gen des spten Zeitpunkts verzichtet. V Zu S. 74 des Vorjahresberichts Bach-Chor (Verwendungsnachweis 2005) Der Verein zahlte die berzahlung von 454,17 aus dem Jahr 2005 im August 2008 zurck. Bessunger Kammerorchester (Verwendungsnachweis 2006) Nachdem der Verein die nachgeforderten Unterlagen vorgelegt hat, konnten wir die Prfung des Verwendungsnachweises ohne Feststellungen abschlieen. Chopin-Gesellschaft (Verwendungsnachweise 2004-2006) Wegen des Widerspruchs des Vereins gegen die Rckforderung aus dem Jahr 2004 hatten wir nach Prfung der Verwendungsnachweise 2005 und 2006 dem Fachamt empfohlen, die Liquidittsreserve jeweils im 3-Jahres-Rhythmus zu betrachten. Danach ergab sich fr die Jahre 2004-2006 eine berzahlung von 7.926,05. Bedingt durch lngere Bearbeitungszei- ten beim Fachamt war die Rckforderung allerdings rechtlich nicht mehr durch- B setzbar. Den dadurch entstandenen Schaden wird das Fachamt bei dem Vermgensscha- denversicherer der Stadt anmelden. 65 UA 3322 – Jazz-Institut Der UA 3322 gehrt zum Deckungsring 43219 Budget Kulturamt. Wir verweisen auf die Anmerkungen bei UA 3000. HHSt. …. 177000 (Zuschsse Goethe-Institut fr Ausstellungen) Fr weitere Produktionskosten der weltweit gezeigten Ausstellung „Deutscher Jazz“ erhielt die Stadt eine Zuweisung von 14.502,76. Ausgaben in gleicher Hhe leistete die Stadt bei der korrespondierenden HHSt. …. 591100 (Veranstaltungen Deutscher Jazz). Aufgrund des alle zwei Jahre stattfindenden Darmstdter Jazzforums waren bei der HHSt. …. 591000 (Veranstaltungen) 56.000,00 eingeplant. Fr diese Veranstaltung sowie weitere Aktivitten zahlte die Stadt im Berichtsjahr 53.022.86. HHSt. …. 700100 (Jazzconceptions) Das Jazz-Institut veranstaltet alljhrlich einen Workshop zur Frderung junger Musiker. Im Berichtsjahr wendete die Stadt hierfr 4.569,00 auf. UA 3330 – Akademie fr Tonkunst B Als Erstattung der Stadt an den Eigenbetrieb fr den hoheitlichen Bereich waren bei der HHSt. …. 675000 315.000,00 eingeplant. Das Jahresergebnis der Akademie weist fr die Fachschule Ertrge von 1.012.429,05 (Vorjahr 1.093.565,23) und Aufwendungen von 1.507.348,91 (Vorjahr 1.475.341,67) aus. Der an den Eigenbetrieb zu leistende Betrag be- luft sich somit auf 494.919,86. Da sich aufgrund der Umstellung des Eigenbetriebs auf kaufmnnische Buchfhrung die Bezeichnung der Sachkonten z. T. gendert hat, haben wir von einem Vergleich mit den Ergebnissen des Vorjahres abgesehen. UA 3400 – Heimat- und sonstige Kulturpflege HHSt. …. 700000 (Zuschsse an Vereine und Institutionen) Die Stadt zahlte im Berichtsjahr bei einem Planansatz von 259.220,00 Zuschsse von ins- gesamt 232.317,41. Das Ergebnis der Prfung der Verwendungsnachweise haben wir nach- folgend dargestellt: Betriebskostenzuschuss an den Kunstverein Darmstadt e. V. 171.441,00 Betriebskostenzuschuss an die Darmstdter Sezession 52.000,00 Betriebskostenzuschuss an den Berufsverband Bildender Knstlerinnen und Knstler (BBK): Landesverband Hessen 4.500,00 Dto. Sektion Darmstadt 1.250,00 Die Zuschussempfnger haben die ordnungsgeme Verwendung der stdtischen Zuschs- se nachgewiesen. Auf die Vorlage weiterer Verwendungsnachweise haben wir verzichtet. 66 HHSt. …. 700050 (Zuschsse fr Lyrische Matinen) Die Stadt zahlte einen Zuschuss von 2.700,00 an die Evangelische Stadtkirchengemeinde fr die Durchfhrung der Lyrischen Matinen. Aufgrund des mangelhaften Sachberichts waren zahlreiche Rckfragen beim Zuschussempfnger erforderlich. Insgesamt knnen wir jedoch die ordnungsgeme Verwendung des stdtischen Zuschusses besttigen. HHSt. …. 700500 (Zuschuss an Eisenbahnmuseum) Im HH-Jahr 2007 hat das Eisenbahnmuseum keinen Zuschuss erhalten. V Wie in den Vorjahren14 ausfhrlich berichtet, behlt der Verein seit 2002 (!) 15.960,00 aus Mitteln der Stadt ein, fr deren Zahlung die Voraussetzungen nicht gegeben waren. Der Zu- schussempfnger hat die Rckforderung akzeptiert, das Fachamt jedoch zugleich gebeten, auf die Rckzahlung des Zuschusses zu verzichten. Wir haben dem Fachamt am 15.09.2005 mitgeteilt, dass wir das Anliegen des Zuschussempfngers auf Verzicht der Rckforderung fr unangemessen und nicht vertretbar halten. In der Folgezeit haben wir das Fachamt mehrfach aufgefordert, die Rckforderung durchzusetzen. Dennoch hat das Fachamt uns mit Schreiben vom 14.12.2009 mitgeteilt, dass es dem Widerspruch abgehol- fen und damit auf die Rckforderung verzichtet habe. B Wir haben dies Vorgehen beanstandet, auch weil dass das Fachamt entschieden hat, ohne sich nochmals mit uns abzustimmen. V 2006 hat das Fachamt den im Nachtrag auf 15.280,00 gekrzten Planansatz ausgezahlt, obwohl die Rckzahlung des Zuschusses aus 2002, fr den die Voraussetzungen nicht ge- geben waren, noch ausstand. Mit dem bereits erwhnten Schreiben vom 14.12.2009 hat das Fachamt mitgeteilt, dass fr den Zuschuss aus 2006 keine Prfung des Verwendungsnachweises erfolgte, da der Zu- schuss ohne Bewilligungsbescheid ausgezahlt wurde. Eine Rckforderung sei rechtlich nicht mglich. HHSt. …. 700600 (Zuschuss Verein Schlossmuseum) Die Stadt zahlte dem Verein im Berichtjahr einen Zuschuss von 141.000,00. Wir prften die zweckentsprechende Verwendung des Zuschusses wie in den Vorjahren im Rahmen der Prfung der Jahresrechnung des Vereins (Auftragsprfung). In diesem Zusammenhang konnten wir eine Ausgabe von 6.828,24 nicht anerkennen, da sie nicht dem Zuschusszweck entspricht. Es handelt sich hier um eine Vergleichszahlung in Folge einer auergerichtli- chen Einigung mit einer Erbengemeinschaft. Da das Schlossmuseum jedoch ber eigene Einnahmen in ausreichender Hhe verfgt, haben wir von einer Rckforderung abgesehen. Zu S. 76 (unten) des Vorjahresberichts V Zu dem frher unter HHSt. …. 700600 eingeplanten und ausgezahlten Zuschuss an die IG Bessungen aus dem HHj. 2002 (!) liegt uns bisher immer noch kein Nachweis ber die zweckentsprechende Verwendung des Zuschusses vor. Wir haben das Fachamt mehrfach erinnert. 14 Zuletzt S. 76/2006 67 Zu S. 77 des Vorjahresberichts V HHSt. …. 700750 (Zuschsse zu Veranstaltungen zur 675-Jahr-Feier) Nachdem der Jazzclub weitere Unterlagen vorgelegt hat, konnten wir die ordnungsgeme Verwendung des Zuschusses von 9.000,00 besttigen. UA 3401 – Glckert-Haus Der UA 3401 gehrt zum Deckungsring 43219 Budget Kulturamt.15 HHSt. …. 700000 (Zuschuss Deutsche Akademie fr Sprache und Dichtung) Die Stadt zahlte an die Deutsche Akademie fr Sprache und Dichtung im Berichtsjahr 20.166,62 (Vorjahr 20.369,99). Der Betrag setzt sich wie folgt zusammen: Miete und Nebenkosten 17.781,62 Zuschuss Herbsttagung 2.385,00 20.166,62 Seit 2003 prft das Revisionsamt die Jahresrechnung der Akademie. Die Prfung besteht aus einer rechnerischen Prfung, einer stichprobenartigen Belegprfung sowie einer Pr- fung der Zulssigkeit der festgestellten Abweichungen vom Wirtschaftsplan. Den abschlie- enden Prfvermerk erteilt das Hessische Ministerium fr Wissenschaft und Kunst. Die Jahresrechung der Deutschen Akademie fr Sprache und Dichtung ist korrekt aus der Buchhaltung erstellt. Die Unterlagen sind sehr ordentlich gefhrt, bersichtlich geordnet und vollstndig. Wir haben eine stichprobenartige Prfung der Rechnungsbelege mit Bank- auszgen sowie der Buchungen auf den Sachkonten der verschiedenen Kostenstellen durchgefhrt. Feststellungen haben sich dabei nicht ergeben. Bei den geprften Reisekos- tenabrechnungen hat die Akademie die Vorschriften des Hess. Reisekostengesetzes beach- tet. Die zweckentsprechende Verwendung der stdtischen Mittel ist nachgewiesen. UA 3402 – Olbrich-Haus HHSt. …. 700000 (Zuschuss fr Deutsches Poleninstitut) Der UA 3401 gehrt zum Deckungsring 43219 Budget Kulturamt16. Das Poleninstitut erhlt einen Zuschuss von 13.731,24 zur Miete fr das Olbrich-Haus. Dieser wird im gleichen Unterabschnitt unter der HHSt. …. 140000 (Mieten und Pachten) wieder vereinnahmt. Weitere 9.450,00 bernimmt die Stadt an Mietzahlungen an den Ei- genbetrieb Kulturinstitute fr das Haus Deiters. Ferner erhielt das Poleninstitut im Be- richtsjahr einen Betriebskostenzuschuss von 21.969,00. Die Prfung dieses Zuschusses erfolgt bei der Prfung der Jahresrechnung des Instituts. 15 siehe hierzu Anmerkungen bei UA 3000 16 wie vor 68 UA 3650 – Denkmalschutz und –pflege Die im Deckungskreis bereitgestellten Mittel von 38.740,00, die im Nachtrag um 4.250,00 auf 34.490,00 gekrzt wurden, reichten nicht aus. Bei Sollstellungen von 53.181,60 er- rechnet sich eine berschreitung der zur Verfgung stehenden Mittel von 18.691,60. Da 2007 die Einnahmehaushaltsstelle …. 130100 (Einnahmen aus Verkauf) wieder mit ei- nem Deckungsvermerk nach 17 Abs. 1 GemHVO zur Deckung von Mehrausgaben bei der HHSt. …. 600100 (ffentlichkeitsarbeit) versehen ist, kann die berschreitung durch ent- sprechende Einnahmen gedeckt werden. UA 3700 – Kirchliche und religi se Angelegenheiten HHSt. .... 700000 (Zuschsse an Kirchen) Die Stadt zahlte Zuschsse von 159.993,60 an 4 Empfnger aus. Der Ansatz betrug 153.900,00 und wurde im Nachtrag um 2.200,00 gekrzt. Die Zuschsse verteilen sich wie folgt: Jdische Gemeinde 153.640,00 HEAG MediaNet (Grundgebhr fr Leitungswartung) fr die ber- wachungsanlage der Synagoge 1.713,60 Ev. Regionalverwaltung als Anteil fr das Organistengehalt und die Brandversicherung fr die Ev. Kirche in Wixhausen 140,00 Ev. Regionalverwaltung fr die Nacht der Kirchen 4.500,00 159.993,60 Das Fachamt hat die zur Verfgung stehenden Mittel um 8.293,60 berschritten. Nach Auskunft des Fachamtes waren 6.900,00 zur Bereitstellung im Nachtrag beantragt und von der Kmmerei zur Verausgabung freigegeben. Durch die Einsparvorgabe von 9.100,00 kam es jedoch im Nachtrag nicht zur Bereitstellung der beantragten 6.900,00, sondern zu einer Krzung des Ansatzes von 2.200,00. Dies fhrte zu der Mittelberschreitung. Den VN fr die Nacht der Kirchen haben wir ohne Feststellungen geprft. Wie schon berichtet hat die Jdische Gemeinde in den Vorjahren die den Vereinen aufgrund der Kulturfrderungsrichtlinien zustehende Liquidittsreserve berschritten. In der Verein- barung, die die Stadt am 09.11.1990 mit der Jdischen Gemeinde geschlossen hat wird – im Gegensatz zu anderen Zuschussvertrgen – nicht auf die Kulturfrderungsrichtlinien verwiesen, so dass fraglich war, ob die Regelung ber die Liquidittsreserve zur Anwen- dung kommen kann. Der Vertrag lsst viele Fragen, die sonst in Zuschussvertrgen geregelt werden, offen 17. Daher hat das Fachamt jhrlich ergnzend einen Bewilligungsbescheid erteilt und darin auf die geltenden Kulturfrderungsrichtlinien der Stadt Darmstadt Bezug genommen. Der Zuschussempfnger hat sein Einverstndnis jeweils durch Unterschrift besttigt, lehnte jedoch die Anwendung der Zuschussrichtlinien ab. Eine eingehende Prfung durch das Rechtsamt im Februar/Mrz 2008 ergab, dass weder die Bewilligungsbescheide noch die Zuschussrichtlinien, sondern ausschlielich der Ver- trag Grundlage fr die Abrechnung des Zuschusses ist. 17 hierbei ist ein Schreibfehler auf S. 78/2006 unten zu korrigieren 69 Mit der Jüdischen Gemeinde konnte zwischenzeitlich eine einvernehmliche Regelung da- hingehend erzielt werden, dass auch in Zukunft die zweckentsprechende Verwendung des Zuschusses sowohl vom Fachamt als auch vom Revisionsamt geprüft wird. V Als VN für das Jahr 2006 ist uns am 14.07.2009 der Bericht des Steuerberaters Dr. Uwe Marquard vorgelegt worden. Wir konnten die zweckentsprechende Verwendung der Mittel bestätigen. 70 EINZELPLAN 4 – SOZIALE SICHERUNG HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 26.973.490 34.223.240 33.059.811 Sonst. Finanzeinnahmen 5.200.796 5.261.830 4.141.080 Summe Einnahmen 32.174.286 39.485.070 37.200.891 Personalausgaben 24.457.086 24.028.200 25.125.803 Sachaufwand 36.699.535 35.230.820 38.436.424 Zuweisungen u. Zuschsse 65.310.523 71.997.470 66.664.398 Summe Ausgaben 126.467.144 131.256.490 130.226.625 Zuschussbedarf 94.292.858 91.771.420 93.025.734 Vergleich Rechnungserg./Planung 1.254.314 1,4% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -1.267.124 -1,3% Aufteilung der Leistungen fr die Soziale Sicherung: Nach den Gruppierungsvorschriften des kameralen kommunalen Haushaltsrechts gehren die Sozi- alleistungen zur Hauptgruppe 7 (Zuweisungen und Zuschsse). Seit 2005 ist bei der Ermittlung der Sozialleistungen wegen der Leistungen nach SGB II zustzlich die Gruppe 69 (Aufgabenbezogene Leistungsbeteiligungen) zu bercksichtigen. Aufgeschlsselt nach Gruppen ergeben sich fr den EPl. 4 folgende Einzelbetrge: ohne Nachkommastellen HHj. 2006 HHj. 2007 69 Aufgabenbezogene Leistungsbeteiligungen 29.414.194 30.625.771 70 Zuschsse f. lfd. Zwecke an soz. Einr. 19.447.435 19.771.296 71 Zuweisungen … f. lfd. Zwecke 0 * 126.062 72 Schuldendiensthilfen 0 0 73 Leistungen der SH auerhalb von Einrichtungen 11.004.449 12.889.554 74 Leistungen der SH in Einrichtungen 8.579.156 8.792.586 75 Leistungen an Kriegsopfer u.a. Anspruchsberechtigte 438.932 392.734 76 Leistungen der Jugendhilfe auerhalb von Einrichtungen 6.225.838 5.417.013 77 Leistungen der Jungendhilfe in Einrichtungen 10.996.276 10.241.078 78 Lastenausgleichszahlungen 7.864.380 8.429.006 79 Leistungen an Asylbewerber u.a. An- spruchsberechtigte 754.057 605.069 94.724.717 97.290.170 * 2006 = Zuweisungen … an Bund 71 ohne Nachkommastellen Aufteilung nach Abschnitten HHj. 2006 HHj. 2007 70 Zuschsse 545.785 436.82440 71 Zuweisungen 126.062 70 Zuschsse 0 0 73 Leistungen SH auerhalb v. Einr, 10.956.088 12.806.93341 74 Leistungen SH in Einr. 8.579.156 8.792.586 73 Leistungen SH auerhalb v. Einr, 48.361 82.621 78 Lastenausgleichszahlungen 403 53.55342 79 Leistungen an Asylbewerber u.a. 754.057 605.069 70 Zuschsse 507.953 398.434 72 Schuldendiensthilfen 0 043 77 Jugendhilfe in Einrichtungen 0 0 44 75 Leistungen an Kriegsopfer u.A. 438.932 392.734 70 Zuschsse 1.010.838 1.334.408 76 Jugendhilfe auerhalb v. Einr. 6.225.838 5.417.01345 77 Jugendhilfe in Einrichtungen 10.996.276 10.241.078 46 70 Zuschsse 16.436.134 16.665.696 47 70 Zuschsse 946.725 935.935 69 Aufgabenbez. Leistungesbeteiligungen 29.414.194 30.625.77148 78 Lastenausgleichszahlungen 7.825.661 8.337.835 49 78 Lastenausgleichszahlungen 38.316 37.618 94.724.717 97.290.170 Wie schon in den Vorjahren berichtet, muss bei der Ermittlung der Ausgaben der Sozialhilfe auch die im EPl. 9 veranschlagte Verbandsumlage an den LWV bercksichtigt werden. Die Ausgaben bei HHSt. 1.9002.832000 betragen bei einem HH – Ansatz von 26.505.000,00 im Berichtsjahr 26.969.952,00 HHj. 2006 HHj. 2007 Leistungen der Sozialhilfe (ohne Gr. 69, 70, 71) 45.863.088 46.767.040 Grundsicherung SGB II 29.414.194 30.625.771 Verbandsumlage LWV 24.948.864 26.969.952 Sozialhilfe insgesamt 100.226.146 104.362.763 Der Anstieg gegenber dem Vorjahr liegt bei rd. 4 %. 72 Abschnitt 40 – Verwaltung der sozialen Angelegenheiten UA 4000 – Sozialamt HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 774.668,44 543.050,00 877.416,43 Ausgaben 4.240.285,84 3.614.920,00 4.091.701,41 Zuschussbedarf 3.465.617,40 3.071.870,00 3.214.284,98 Vergleich Rechnungserg./Planung 142.414,98 4,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -251.332,42 -7,3% Die Mehreinnahmen gegenber der Planung beruhen auf einem Nachlass, Spenden und erhhten Zuweisungen im Bereich der Suchtprvention und Kommunalisierung von Frderung sozialer Hilfen. Das hhere Rechnungsergebnis bei den Ausgaben beruht berwiegend auf gestiegenen Personal- kosten und hheren Zuschssen an die Trger der Kommunalisierung. B Der Deckungsring 43401 wurde unter Bercksichtigung der 90% Freigabe nicht eingehalten. Die Stadt hat den Zuschlag fr eine Frderung durch das Bundesmodellprogramm „Lokales Kapital fr Soziale Zwecke“ (LOS) fr die Zeit von mindestens 2003 – 2007 erhalten. Es handelt sich um eine 100% - Finanzierung aus dem Europischen Sozialfond (ESF). Das Frderprogramm basiert auf der Umsetzung sogenannter „Mikroprojekte“, die das Ziel haben, vom gesellschaftlichen Ausschluss bedrohte bzw. am Arbeitsmarkt besonders benachteiligte Menschen zu aktivieren und fr sie Mg- lichkeiten zur Eingliederung in das Erwerbsleben zu schaffen. HHSt. .... 170000 (Zuweisung Bund fr LOS) Der Bund erstattet nach Abschluss einer Frderperiode geleistete Aufwendungen fr verschiedene Projekte in Eberstadt und Kranichstein nach Vorlage der Verwendungsnachweise. Im Berichtsjahr betragen die Einnahmen 186.695,77. HHSt. …. 171100 (Zuweisung Land Hessen fr Suchtprvention) Das Land Hessen gewhrt fr die Insolvenzberatung keine Zuweisungen mehr (frher 66.000,00). Durch Umstrukturierungen beim Zweckverband fr Jugend- und Drogenberatung wechselte ein Mit- arbeiter zum 01.07.2004 zur Stadt und ist mit halber Stelle als Ansprechpartner fr diesen Bereich ttig. Fr diese Fachstelle fr Suchtprvention erhlt die Stadt eine Landeszuweisung von 22.000,00. HHSt. .... 708000 (Zuschsse an die Trger aus der Kommunalisierung der Landesmittel) An Stelle der bisherigen Auszahlung von Landesmitteln an die einzelnen Trger erhlt die Stadt seit dem Jahr 2006 vom Land Mittel zur Untersttzung sozialer Hilfen. Hierfr schliet die Stadt mit den Zuschussempfngern Vertrge, die die Hhe der Landesmittel und der ggfs. komplementren stdti- schen Mittel festgelegen. Die Auszahlung der Mittel des Landes Hessen erfolgt aus dieser Haushaltsstelle direkt an die Trger (Ausnahme Frauenring). Fr 14 kommunalisierte Zuschsse haben die Trger die zweckentspre- chende Verwendung nachgewiesen. Das Projekt Arbeitsmarktintegration wurde bis 30.06.2009 ver- lngert, deshalb lag noch kein VN vor. 73 Bezuschusste Projekte aus Kommunalisierten Landesmitteln: 390.533,98 Zuschussempfnger Projekt Zuschuss Land Caritasverband Darmstadt Betreuungsverein 12.652,00 Caritasverband Darmstadt Frhfrderung 126.156,98 Diakonisches Werk Verein Jug. + Erw.bildung 12.652,00 Hausfrauenverbund Mtterzentrum 12.782,00 Lebenshilfe fr geist. Behind. Familienentlast. Dienst 35.666,00 Wildwasser Darmstadt Wildwasser 19.563,00 Stadt Darmstadt Suchtprvention 22.000,00 Zweckverband ZES Drogenberatung 25.000,00 Zweckverband ZES Scentral 25.000,00 Pro Familia Frauennotruf 13.900,00 Aids-Hilfe Darmstadt Aids-Hilfe 37.300,00 Dt. Kinderschutzbund Kinderschutzbund 6.960,00 Parittischer Wohlfahrtsverb. Selbsthilfekontaktstelle 8.250,00 Parittischer Betreuungsverein Strkung Gemeinwesen 12.652,00 Zwischensumme 370.533,98 Diakonisches Werk Projekt Arbeitsmarktintegrat. 20.000,00 Summe: 390.533,98 Bezglich der stdtischen Zuschsse an die Trger verweisen wir auf die jeweiligen Unterabschnitte. HHSt. .... 718000 (Zuschsse fr Mikroprojekte nach LOS-Programm) Die Trger der Mikroprojekte erhalten rckwirkend nach Prfung eine Erstattung ihrer Aufwendun- gen (Sach- und Personalkosten). Da die Frderzeitrume nicht mit dem Kalenderjahr bereinstim- men, knnen die Rechnungsergebnisse nicht direkt den Frderzeitrumen zugeordnet werden. Im Berichtsjahr betrgt das Rechnungsergebnis 126.062,37. Alle Verwendungsnachweise haben vorge- legen, berwiegend bereits vor der Auszahlung. Die Zahlungen erfolgen vorbehaltlich der Prfung durch die Regiestelle in Berlin. Aus der vierten und fnften Frderperiode stehen noch Erstattungen des Bundes aus. V Der Landessportbund muss einen noch offenen Betrag aus dem Frderzeitraum 2005/2006 nach einem erfolglosen Widerspruchsverfahren bei der Regiestelle Berlin erstatten. Die Stadt hat den Zu- schuss am 01.10.2009 vom Landessportbund zurckgefordert. bersicht der Einnahmen und Ausgaben fr die verschiedenen LOS-Frderperioden unabhngig vom Haushaltsjahr: F rderzeitraum I. – V. Bewilligt Ausgaben bis 31.12.2007 Erstattet bis 31.12.2007 Noch offen I. 01.11.2003 – 30.06.2004 180.000 148.613,65 148.613,65 0,00 II. 01.07.2004 – 30.06.2005 200.000 193.772,67 193.772,67 0,00 III. 01.07.2005 – 30.06.2006 200.000 187.228,25 186.450,92 777,33 IV. 01.07.2006 – 30.06.2007 200.000 138.612,93 129.829,75 8.783,18 V. 01.07.2007 – 30.06.2008 200.000 2.300,42 0,00 2.300,42 74 UA 4050 – Verwaltung der Grundsicherung fr Arbeitsuchende HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 1.654.484,69 982.000,00 1.493.059,16 Ausgaben 2.207.944,61 1.750.090,00 2.345.329,81 Zuschussbedarf 553.459,92 768.090,00 852.270,65 Vergleich Rechnungserg./Planung 84.180,65 11,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 298.810,73 54,0% Zum 01.01.2005 ist das neue Sozialgesetzbuch II (SGB II, Grundsicherung fr Arbeitssuchende) in Kraft getreten. Um die Leistungen des SGB II umzusetzen, schlossen die Stadt und die Agentur fr Arbeit Darmstadt am 23.12.2004 einen ffentlich-rechtlichen Vertrag gem. 53 ff SGB X ber die Grndung und Ausstattung einer Arbeitsgemeinschaft gem. 44 b SGB II. Die Einrichtung trgt den Namen "ARGE Darmstadt – Zentrum fr Arbeit und Existenzsicherung". In Ausfhrung von 17 dieses Vertrages (Kostenerstattung) regelten die Vertragspartner in einer Leistungsvereinbarung Hhe und Umfang der Personal- und Sachkosten. Die entsprechenden Ein- nahmen und Ausgaben sind in dem neuen UA 4050 dokumentiert. Wegen des Doppelhaushalts fr die HHj. 2005 und 2006 konnten die Haushaltsanstze erst im 1. Nachtragshaushaltsplan 2006 eingeplant werden. UA 4070 - Jugendamt HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 225.597,03 220,00 179.608,66 Ausgaben 2.683.678,91 2.265.380,00 2.533.298,06 Zuschussbedarf 2.458.081,88 2.265.160,00 2.353.689,40 Vergleich Rechnungserg./Planung 88.529,4 3,9% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -104.392,48 -4,2% Die Mehreinnahmen gegenber der Planung sind durch die Zufhrung von Spenden- und Stiftungs- mitteln entstanden. HHSt. .... 630003 (Ausgaben aus der Philipp-Diehl-Stiftung) Der Familienentlastende Dienst der Lebenshilfe fr geistig Behinderte erhielt 10.000,00. Wir prften den VN im Rahmen des Gesamtverwendungsnachweises einschlielich der kommunalisierten Lan- desmittel. Beanstandungen ergaben sich nicht. 75 Abschnitt 41 – Sozialhilfe nach dem BSHG HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 646.959 811.480 400.655 Sonst. Finanzeinnahmen 1.108.607 1.925.360 589.651 Summe Einnahmen 1.755.566 2.736.840 990.306 Personalausgaben 0 0 0 Sachaufwand 299.968 6.600 339.101 Zuweisungen u. Zuschsse 19.535.244 21.508.060 21.599.519 Summe Ausgaben 19.835.212 21.514.660 21.938.620 Zuschussbedarf 18.079.646 18.777.820 20.948.314 Vergleich Rechnungserg./Planung 2.170.494 11,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 2.868.668 15,9% Beim Vergleich Planansatz – Rechnungsergebnis fllt ein Rckgang der Einnahmen um 1.746.534,00 auf, whrend die Ausgaben um 413.960,00 gestiegen sind. Die Reduzierung der Ein- nahmen ist in erster Linie auf die zum 01.01.2005 eingefhrte „Grundsicherung fr Arbeitssuchen- de“ und damit einhergehende Verlagerung der Einnahmen und Ausgaben zu dem UA 4820 „Grund- sicherung nach dem SGB II“ zurckzufhren. Dort berstiegen die Einnahmen das Ergebnis des Vj. um 3.414.553,37. Die Mehrausgaben sind vor allem durch die Erhhung des Regelsatzes zum 01.07.2007 und hhere Erstattungen an andere Trger, z. B. im UA 4100, begrndet. B Die im Deckungsring 43400 (Budget Hilfe zum Lebensunterhalt) zur Verfgung stehenden Mittel wurden um 541.575,00 berschritten. Das Fachamt teilte hierzu mit, dass beabsichtigt gewesen sei, berplanmige Mittel zu beantragen. Durch die Mehrarbeit im Zusammenhang mit der Um- stellung auf die Doppik sei die Sache in Vergessenheit geraten. 76 UA 4100 ff – Hilfe zum Lebensunterhalt Im UA 4100 sind auch die Einnahmen der UA 4101 – 4104 nachgewiesen. Daher mssen die UA 4100 bis 4104 gemeinsam betrachtet werden, um die Einnahme- und Ausgabesituation beurteilen zu knnen. Die nachfolgende Tabelle zeigt das zusammengefasste Ergebnis der 5 UA. HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 1.209.485,23 2.587.360,00 529.010,57 Ausgaben 6.593.893,74 8.268.600,00 7.249.547,59 Zuschussbedarf 5.384.408,51 5.681.240,00 6.720.537,020 Vergleich Rechnungserg./Planung 1.039.297,02 18,3% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 1.336.128,51 24,8% Die Steigerung des Zuschussbedarfs in diesen UA liegt vor allem an dem starken Rckgang der Ein- nahmen, die um 2.058.349,43 hinter dem Ansatz zurck blieben. Besonders deutlich sind die Mindereinnahmen bei den HHSt. 01.4100.162000 (Erstattungen rtli- cher Sozialhilfetrger) und 01.4100.245000 (Erstattung nach 102 ff SGB X). Diese Entwicklung ist eine Folge des zum 01.01.2005 eingefhrten SGB II. Die aus dem HHj 2006 bertragenen KER von 4.309.301,13 wurden um 789.719,80 bereinigt und teilweise durch Zahlung erledigt. Zusammen mit den Resten des lfd. Jahres wurden KER von 3.689.393,58 ins Folgejahr bertragen. In diesem Zusammenhang prften wir die Niederschlagungen in diesem Bereich. Wir haben E Hinweise zur buchungstechnischen Abwicklung gegeben, die vom Fachamt umgesetzt wurden. Die Kmmerei hat im UA 4100 Globalbereinigungen von 2.95 Mio. vorgenommen. Die einzelnen Be- trge sind von der Kmmerei ausfhrlich erlutert. Gegen die Hhe bestehen aus unserer Sicht kei- ne Bedenken. UA 4101 – Hilfe zum Lebensunterhalt in Form von laufenden Leistungen Die Ausgaben betragen 5.415.836,10 bei einem Planansatz von 6.214.000,00 UA 4102 – Hilfe zum Lebensunterhalt – Laufende Leistungen in Form von Hilfe zur Arbeit Wie im Schlussbericht 2006 18 erlutert, mussten seit dem HHj. 2005 wegen des Wechsels des Zu- schussgebers von der Stadt zur ARGE die berwiegende Zahl der Beschftigungsprojekte auf der Grundlage von Verwendungsnachweisen abgerechnet werden. Die Ausgaben der Stadt betreffen - berwiegend Beschftigungsmanahmen die vor dieser Umstellung begonnen worden sind. HHSt. …. 157000 Aus 2005 ist ein Kassenrest von 43.347,83 bertragen worden. Hierbei handelt es sich um eine Verpflichtung des IB-Gebrauchtwarenhauses „Secondo“ entweder in dieser Hhe zu investieren oder 18 S. 90/2006 77 diesen Betrag zurckzuzahlen. Das Gebrauchtwarenhaus kaufte erst 2008 einen LKW. Damit muss der Kassenrest 2008 aufgelst werden. Bei der HHSt. …. 730200 (Beschftigungsfrderung) verringerten sich die Ausgaben von 916.660,00 im HHj. 2006 auf 490.000,00 im Berichtsjahr. Wir prften die VN fr das Land Hessen fr folgende Projekte: Passgenau in Arbeit (PiA) 2007 Ausbildung statt Sozialhilfe 2007 (Manahme der ARGE) Ausbildung statt Sozialhilfe 2003 Zwischenverwendungsnachweis 2006 und Gesamtverwen- dungsnachweis 2003 – 2006 UA 4103 – Einmalige Leistungen an Empfnger laufender Leistungen Im Deckungsring 43411 (Wohnungssicherung), der die HHSt. 01.4103.730200 (Einmalige Leistun- gen nach 15 a BSHG) und 01.4104.430600 (Kosten der Wohnungssicherung) umfasst, wurden ber die Einsparvorgabe des DR von 61.400,00 hinaus 114.716,88 eingespart. Die haushaltswirt- schaftliche Sperre ist somit eingehalten. UA 4104 – Einmalige Leistungen an sonstige Hilfeempfnger Der Zuschussbedarf hat sich im HHj. 2007 auf 280.658,36 (plus 8,57 %) erhht. Der HH-Ansatz von 279.500,00 wurde leicht um 1.158,36 (0,41 %) berschritten. Die Mittel im Deckungsring 43485 (Leistungen nach dem Gesetz fr bedarfsorientierte Grundsiche- rung), zu dem vier HHSt. des UA gehren, wurden im Nachtrag um 1,055 Mio. auf 7.058.450,00 angehoben. Die Ausgaben unterschreiten den Ansatz um 80.380,91 (1,13 %). Da es sich bei den Ausgaben ausschlielich um Leistungen nach dem SGB XII handelt, war der Ansatz in voller Hhe freigegeben. Die Mittel standen haushaltsrechtlich zur Verfgung. UA 4110 ff. – Hilfe zur Pflege Einnahmen aus dem Bereich Hilfe zur Pflege gehen nur im UA 4110 ein. Sie verringerten sich ge- genber dem Vorjahr um 110.849,53 (26,16 %) auf 312.764,55. Die aus dem Vj. bertragenen KER von 198.395,66 verringerten sich durch Abgnge und Zahlungen. Zusammen mit den in 2007 neu entstandenen Resten wurden insgesamt 96.362,98 als KER ins Fol- gejahr bertragen. Die zusammengefassten Ausgaben der UA 4111 bis 4116 – Hilfe zur Pflege (ambulant sowie teilsta- tionr und stationr) entwickelten sich seit 2004 wie folgt: HHj. 2004 2005 2006 2007 HH-Ansatz 5.045.000,00 5.240.000,00 5.240.000,00 5.040.000,00 Ergebnis 4.807.742,85 4.824.549,16 4.816.581,00 5.137.505,17 Da die Leistungen der Pflegeversicherung gedeckelt sind und die Pflegestze ansteigen, erhhten sich die Ausgaben im Berichtsjahr um 320.924,17 (6,66 %). Auf die Hhe der Ausgaben wirkt sich neben dem Ergebnis der HHSt. 01.4114.730000 (Pflegegeld nach 69 BSHG) hauptschlich das Ergebnis der HHSt. 01.4116.740000 (Hilfe zur Pflege fr die ber 65-jhrigen) aus. 78 UA 4127 – Sonstige Eingliederungshilfe fr Behinderte HHSt. .... 730300 (Fahrdienst fr Behinderte) Die Stadt zahlte an den „Club Behinderter und ihre Freunde“ bei einem HH-Ansatz von 55.000,00 fr den Fahrdienst 76.109,38 (Vorjahr 34.762,38). Wie im Vj. berichtet, waren an den „Club Behinderter und ihre Freunde“ fr das Jahr 2006 noch 36.089,38 zu erstatten. Zudem war bei der Abrechnung fr das Jahr 2005 ein Rechenfehler von 20,00 festgestellt worden. Auch dieser Betrag war noch an den „Club Behinderter und ihre Freunde“ zu erstatten. Der Auszahlungsbetrag setzte sich wie folgt zusammen: Vorschuss fr 2007 40.000,00 Nachzahlung 2005 20,00 Nachzahlung 2006 36.089,38 76.109,38 Die Jahresabrechnung 2007 ergab noch einen Erstattungsanspruch des „Clubs Behinderter und ih- re Freunde“ von 9.154,55, der bei den Zahlungen im HHj. 2008 bercksichtigt wurde. UA 4122 – Heilpdagogische Manahmen fr Kinder im Rahmen der Eingliederungshilfe Aus Mitteln der HHSt. …. 740700 (Integration behinderter Kinder in Tageseinrichtungen) zahlte die Stadt Darmstadt an stdtische Einrichtungen und Kindertagessttten freier Trger insgesamt 2.652.817,80 (Vj. 2.714.372,80). Nach einer Zunahme von 29,59 % im Vj. entspricht dies einer ge- ringfgigen Abnahme von 2,26 %. Die Stadt hat im Berichtszeitraum ca. 150 Kinder mit heilpda- gogischen Manahmen gefrdert. Die Fallzahlen stiegen in den letzten Jahren um 5 – 10 %. Der Rckgang der Ausgaben in 2007 ist in der Abweichung des Kindergartenjahrs vom HHj. begrndet. V Wie im Vj. berichtet, mussten fr den Sozialhilfelastenausgleich Ausgaben von 365.906,74 aus dem Jahr 2005 nachgemeldet werden. Dies ist in der Zwischenzeit erfolgt. Die Ausgaben wurden gem. Bescheid vom 12.12.2008 des Hess. Ministeriums fr Finanzen bei der Festsetzung des Sozialhilfe- lastenausgleichs fr das Jahr 2008 bercksichtigt. UA 4130 – Krankenhilfe/Hilfe zur Familienplanung Der UA schliet bei einem Planansatz von 4,35 Mio. im Rechnungsergebnis mit Ausgaben von 4.529.474,79 ab. Die HHSt. …. 730000 und …. 740000 (Hilfe nach 37 BSHG) prgen die Ausga- besituation mageblich. Im Vergleich zu den Vorjahren fallen hierbei deutliche Schwankungen auf. HHSt. HHj. 2005 HHj. 2006 HHj. 2007 01.4130.730000 2.053.034,93 1.461.350,72 1.780.590,54 01.4130.740000 2.822.433,88 2.045.272,59 2.748.884,25 Das Fachamt erluterte, dass sich diese Entwicklung nicht mit den Fallzahlen erklren lsst. Grund der Schwankungen sei das Abrechnungsverhalten der Krankenkassen, die den Kostenersatz fr ihre Aufwendungen nicht nach den HHj. beantragen. 79 UA 4147 – Sonstige Hilfe in besonderen Lebenslagen / Altenhilfe Unter der HHSt. 730000 werden seit 2005 die Ausgaben fr die Seniorencard, den Besuchsdienst des Darmstdter Seniorenrats und die Ausbildung zum Seniorenbegleiter verbucht. Das Rechnungs- ergebnis von 24.445,38 unterschritt den Ansatz von 28.500,00 um 4.054,62. Die Belegprfung ergab nur geringfgige Beanstandungen. Im Bereich der Altenerholung wird fr bedrftige Darmstdter Senioren ein 14-tgiger Urlaub auf dem Land angeboten, zu dessen Kosten die Teilnehmer entsprechend ihres Einkommens beizutra- gen haben. Da es sich bei den Erholungsangeboten um gesetzliche Manahmen handelt, sind sie in den UA 4147- Sonstige Hilfe in besonderen Lebenslagen / Altenhilfe (Ausgaben HHSt .... 730200) und 4140 – sonstige Hilfen in besonderen Lebenslagen (korrespondierende Einnahme-HHSt. ….118000) etatisiert. Das Rechnungsergebnis liegt mit Ausgaben von 84.637,75 geringfgig unter dem Planansatz von 85.080,00. 80 Abschnitt 42 – Durchfhrung des Asylbewerber-LeistungsG HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb - 27.208 1.230.000 364.405 Sonst. Finanzeinnahmen 13.491 161.000 3.494 Summe Einnahmen -13.717 1.391.000 367.899 Personalausgaben 190.063 188.580 165.783 Sachaufwand 154.675 -130.600 430 Zuweisungen u. Zuschüsse 802.821 1.099.410 741.243 Summe Ausgaben 1.147.559 1.157.390 907.456 Zuschussbedarf 1.161.276 -233.610 539.557 Vergleich Rechnungserg./Planung 773.167 331,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -621.719 -53,5% Das Land Hessen zahlte auch im HHj. 2007 für alle ausländischen Flüchtlinge einen monatlichen Pauschalbetrag von 515,54 pro Person (2006 = 507,92) UA 4201 – Hilfe zum Lebensunterhalt gem. 2 AsylbewerberleistungsG Die HHSt. .... 161500 (Zuweisung des Landes für Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsge- setz) schließt mit einem Rechnungsergebnis von 364.405,21 ab. Bei einem Planansatz von 1,2 Mio. sind Mindereinnahmen von 835.594,79 zu verzeichnen. Der Vergleich mit dem Vorjahr lässt keine Aussage zu, weil das Jahr 2006 mit einer Rückzahlung an das Regierungspräsidium von 351.425,76 belastet wurde. Die Rückzahlung erfolgte aufgrund von Feststellungen anlässlich einer Prüfung der Abrechnung nach der Neufassung des Landesaufnahmegesetzes19. Wir haben die vierteljährlichen Abrechnungen zwischen der Sozialverwaltung und dem Regierungs- präsidium geprüft. 19 Seite 96/2006 81 UA 4243 – Leistungen fr minderjhrige unbegleitete Flchtlinge Die Kosten für minderjährige Flüchtlinge (HHSt. .... 780000) sind zu 100 % von überörtlichen Trä- gern (HHSt. .... 162100) zu erstatten. Das Rechnungsergebnis weist bei der Einnahme 0,00 und bei der Ausgabe 53.552,65 aus. Das Fachamt hat mitgeteilt, dass der Erstattungsbetrag von 48.570,20 im Haushaltsjahr 2008 unter dem Sachkonto 5471300 verbucht ist. Die kumulierte Fortschreibung der Einnahmen und Ausgaben seit 1995 ergibt folgendes Bild: Einnahmen Ausgaben Zuschussbedarf 5.253.825,33 5.321.612,81 67.787,48 82 Abschnitt 43 – Soziale Einrichtungen (ohne Einrichtungen der Jugendhilfe) HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 245.903 183.620 250.678 Sonst. Finanzeinnahmen 14.055 11.000 19.349 Summe Einnahmen 259.958 194.620 270.027 Personalausgaben 126.806 122.310 125.274 Sachaufwand 321.585 380.140 359.090 Zuweisungen u. Zuschüsse 507.953 401.940 398.434 Summe Ausgaben 956.344 904.390 882.798 Zuschussbedarf 696.386 709.770 612.771 Vergleich Rechnungserg./Planung -96.999 -13,7% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -83.615 -12,0% UA 4311 – Beratungs- und ServiceZentrum fr ltere Menschen (BUS) Die Prüfung des Budgetsrings 30411 ergab keine Auffälligkeiten. Im Gegensatz zum Vj. ergab die Belegprüfung nur wenige Fragen, die mit dem Fachamt geklärt wurden. UA 4312 – 4318 Seniorentreffs bzw. Begegnungssttten Der Innenrevisor der Sozialverwaltung prüfte die Kassenführung der städtischen Seniorentreffs mit folgendem Ergebnis: Im Seniorentreff am Woog wurde die Rücklagengrenze von 2.560,00 wie im Vj. überschritten, nunmehr um 903,41. Der Bestand wurde nur geringfügig um 114,27 abgebaut. Im Seniorentreff Kranichstein ergab die Kassenprüfung keine Beanstandungen. Beim Seniorentreff Eberstadt wurde die Rücklagengrenze um 71,01 überschritten. In der Buchhaltung des Seniorentreffs Steubenplatz stellte die Innenrevision gravierende Mängel fest. Die Leiterin war nicht in der Lage, eine nachvollziehbare Abrechnung zu erstel- len. Bei drei Gesprächsterminen legte sie drei verschiedene Abschlüsse vor. Somit war nur der Bestand des Girokontos zweifelsfrei festzustellen. Eine Klärung des Barbestands zum 31.12.2007 konnte bislang nicht erfolgen. B 83 Die Entwicklung der Jahresendbestnde ist aus der Tabelle zu ersehen. Stand 31.12.2006 Stand 31.12.2007 Differenz Seniorentreff Darmstr./Am Woog 3.578,30 3.463,41 - 114,89 Seniorentreff Am Steubenplatz - 59,80 0,13 59,93 Seniorentreff Kranichstein 1.771,44 1.071,98 - 699,46 Seniorentreff Eberstadt Sd III 2.564,43 2.631,01 66,58 Die Belegprfung der UA 4312, 4314, 4316 und 4318 ergab deutlich weniger Beanstandungen als im Vorjahr. Fragen wurden von der Fachabteilung umgehend beantwortet. Die berprfung der Deckungskreise 43431 (Seniorentreff Darmstrae), 43432 (Seniorentreff am Steubenplatz), 43433 (Seniorentreff Kranichstein) ergab keine Beanstandungen. Im B Deckungskreis 43437 (Seniorentreff Eberstadt Sd) wurde der Ansatz um 2.447,04 berschritten. B Der UA 4318 schloss bei einem Ansatz von 19.330,00 und einem Rechnungsergebnis von 21.584,98 mit Mehrausgaben von 2.254,98. Die Stadt zahlte im UA 4317 – Begegnungssttte Forstmeisterhaus einen Zuschuss von 26.900,00 an das Nachbarschaftsheim. Davon entfielen 10.900,00 auf den Betriebskostenzuschuss und 16.000,00 nach der Ergnzung des Nutzungsvertrags vom 24.05.2004 auf einen Personalkostenzu- schuss zur Abgeltung der Hausmeisterttigkeit. Der VN hat vorgelegen und ergab keine Beanstan- dungen. Die Belegprfung in diesem Bereich ergab keine Beanstandungen. UA 4330 – Darmstdter Werksttten fr Behinderte UA 4335 – Wohneinrichtung Kurt-Jahn-Anlage Die Darmstdter Werksttten fr Behinderte und die Wohneinrichtung Kurt-Jahn-Anlage sind seit 01.01.2005 Bestandteil des Eigenbetriebes Darmstdter Werksttten und Wohneinrichtungen. Der Jahresabschluss wird nach 27 Abs. 2 EBG, 319 Abs. 1 HGB von einem Wirtschaftsprfer geprft. Die Prfung des Jahresabschlusses 2007 ist abgeschlossen. Der Prfbericht liegt uns vor. Es ist ein uneingeschrnkter Besttigungsvermerk erteilt worden. Der Zuschussbedarf pro Berichtsjahr entspricht dem Anteil von 60 % an den Verwaltungs- kostenbeitrgen (HHSt. .... 675000). Die Erstattung der ungedeckten Verwaltungskostenbeitrge an die Darmstdter Werksttten setzen sich wie folgt zusammen: Darmstdter Werksttten fr Behinderte 55.716,00 Wohneinrichtung Kurt-Jahn-Anlage 37.326,00 93.042,00 UA 4336 – bergangswohnheim Haus Elim Zum 31.07.2003 hat der Caritasverband e. V. die Manahmen des bergangswohnheims „Haus E- lim“ bernommen. Dennoch bestehen weiterhin die Rcklagen der Einrichtung. Es handelt sich da- 84 bei um Einnahmen der Einrichtung fr die Betreuung und Unterkunft, die in den Vorjahren ange- spart worden sind. Die Zinsen fr diese Rcklage von 19.349,30 mssen weiterhin der Kosten- B ausgleichsrcklage bzw. den Instandsetzungsrcklagen zugefhrt werden. Diese Rcklage ist 2007 nicht gebucht worden UA 4350 – Teestube „Konkret“ Die Stadt ist Mieterin der von der Teestube benutzten Rume. Die Miete von nunmehr 40.653,00 wird unter der HHSt. .... 700000 an die Vermieterin berwiesen. Als Betreiber der Teestube erstattet das Diakonische Werk diese Mietausgaben unter der HHSt. .... 162100. UA 4360 – bergangswohnheime HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 61.452,55 116.960,00 37.109,13 Ausgaben 88.593,97 113.570,00 83.471,42 Ergebnis - 27.141,42 3.390,00 - 46.362,29 Vergleich Rechnungserg./Planung - 49.752,29 - 1.467,6 % Vergleich Rechnungserg./Vorjahr - 19.220,87 - 70,8 % Die aufflligen nderungen des Zuschussbedarfs sowohl gegenber dem Rechnungsergebnis des Vorjahrs als auch der Planung beruht erneut auf einem Rckgang der Einnahmen. Das Rechnungs- ergebnis der Einnahmen von 37.109,13 bleibt um 79.850,87 hinter dem Ansatz zurck. Das Rech- nungsergebnis der Ausgaben von 83.471,42 unterschreitet den Ansatz, der bereits im 1. Nachtrag aufgrund der Haushaltskonsolidierung um 3.390,00 gekrzt wurde, um 30.098,58. Die Einnahmen hngen von der Anzahl der betreuten Personen ab. Wie im Vj. reichen diese nicht aus, um die festen Ausgaben der bereitgestellten Unterkunft und der Sachbearbeitung zu decken. Die Stadt erhlt fr ab dem 01.01.2002 zugewiesene Personen eine einmalige Pauschale von 2.122,00 plus 51,00 Betreuungskosten, die unter der HHSt. …. 161100 (Erstattungen der Aufwendungen fr Berechtigte ab Januar 2002 durch das Land Hessen) vereinnahmt wird. Da die Zuwanderung aus osteuropi- schen Staaten auch 2007 abgenommen hat, wurden Darmstadt entsprechend der Verteilungsquote der Landeseinweisungsstelle fr Zuwanderer im Berichtszeitraum 8 Personen zugewiesen. Dass bei der HHSt. …. 161100 dennoch Einnahmen von 22.952,35 erzielt wurden liegt an der zeitversetzten Quartalsabrechnung und einer Sonderzahlung des Landes Hessen. Da die Erstattung des IV. Quar- tals zum 31.12.2007 noch nicht eingegangen war, wurde ein KER von 6.519,00 in das HHj. 2008 bertragen. Wir haben die Quartalsabrechnungen der Neuflle sowie den Eingang der Erstattungen ohne Bean- standungen geprft. Auch die Mieteinnahmen aus den Gemeinschaftsunterknften HHSt. …. 140100 (Miete Ernst-Reuter- Haus) sind deutlich gesunken. Das Rechnungsergebnis liegt um 13.679,49 unter dem Ansatz von 25.000,00. Von den nach 2007 bertragenen Kassenresten von 2026,97 standen zum Jahresende nur noch wenige offen. Sie wurden mit den neuen noch offen stehenden Forderungen in einem Ge- samtrest von 1.238,34 in das HHj 2008 bertragen. 85 Wir haben den Budgetring 30436 ohne Beanstandung geprft. Die Belegprfung der Ausgaben er- gab Beanstandungen, zu denen die Fachabteilung Stellung nahm. Das Ernst-Reuter-Haus wurde zum 31.12.2007 endgltig geschlossen. Die mehrheitlich aus der e- hemaligen Sowjetunion stammenden Bewohner wurden in ehemaligen Asylantenunterknften unter- gebracht. UA 4390 – Haus fr Frauen und Kinder HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 117.542,84 2.500,00 147.669,41 Ausgaben 320.304,10 206.730,00 248.066,39 Zuschussbedarf 202.761,26 204.230,00 100.396,98 Vergleich Rechnungserg./Planung -103.833,02 -50,8% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -102.364,28 -50,5% Der gravierende Rckgang des Zuschussbedarfs zum HH-Ansatz wie auch zum Vorjahresergebnis beruht auf der falschen Verbuchung der Zuschsse aus kommunalisierten Landesmitteln. Das Fa- chamt hat die Einnahmen dieser durchlaufenden Gelder von 116.083,46 zwar bei der HHSt. …. 171000 (Zuweisung Land Hessen fr Kommunalisierung Frderung sozialer Hilfen) ge- bucht, die Auszahlung in gleicher Hhe erfolgte jedoch aus der HHSt. 01.0252.707000 (Zuschsse an die Trger aus der Kommunalisierung der Landesmittel). Weiterhin erhhten Einnahmen und Ausgaben aus Spenden (HHSt. …. 178000 und HHSt. .… 630000) von 28.809,62 das Rechnungsergebnis. Dabei handelt es sich um Zahlungen aus einem Nachlass, der dem Frauenhaus aufgeteilt in den Jahren 2005 – 2008 bereit gestellt wurde. Der tatschliche stdtische Zuschussbedarf ermittelt sich wie folgt: Auszahlungen aus HHSt. 01.4390.700000 Personalkosten 155.000,00 Sachkosten 45.000,00 200.000,00 Unterhaltung der baul. Anlagen, Grundbesitzabgaben (SN 50002, 50005, 50007 und 50008) 19.256,77 ./. Erstattung Mllgebhren (01.4390.168000) 2.776,33 Anteil der Stadt 216.480,44 Im Vergleich zu 2006 hat sich der stdtische Anteil am Betrieb des Frauenhauses um 14.404,18 (7,13 %) erhht. Dabei haben sich die Ausgaben bei der Bauunterhaltung fast verdoppelt, whrend die Erstattungen des Frauenhauses aus Mllgebhren nur geringfgig anstiegen. Zudem stieg der stdtische Zuschuss an den Deutschen Frauenring um 5.000,00 auf 200.000,00. Im Vertrag mit dem Frauenring vom 01.01.2002 ist neben einem festen Sachkostenzuschuss von 45.000,00 ein progressiver, an die Gehaltserhhung der Beschftigten im ffentlichen Dienst ge- koppelter Personalkostenzuschuss vorgesehen. Da die Personalkosten anstiegen, erhielt der Frauen- ring einen Personalkostenzuschuss von 155.000,00. Aufgrund des Magistratsbeschlusses vom 08.11.2006 hat die Stadt einen Zuwendungsvertrag mit dem Frauenring abgeschlossen, der eine jhrliche Festbetragsfrderung aus Mitteln der „Kommuna- lisierung sozialer Hilfen“ von 109.897,00 vorsieht. Die Verwendung dieser Mittel sowie des Stdti- 86 schen Zuschusses wurde in einem Verwendungsnachweis nachgewiesen. Die Prfung ergab keine Beanstandungen. Aus Restmitteln der Kommunalisierung aus dem Jahr 2005 wurde ein niederschwelliges Beratungs- projekt des Frauenhauses in Eberstadt fr zunchst 1 Jahr untersttzt. Nach dem Magistratsbe- schluss vom 08.11.2006 hat die Stadt mit dem Frauenring einen Zuwendungsvertrag ber eine einmalige Projektfrderung von 11.186,40 abgeschlossen. Die Frdersumme wurde in zwei Teilra- ten, 5.000,00 im Jahr 2006 und 6.186,40 im Jahr 2007, ausgezahlt. Die Verwendung der Rate fr das Jahr 2007 wurde mit einem gesonderten Verwendungsnachweis nachgewiesen. Die Prfung er- gab einen Rckforderungsanspruch von 1.356,00. Da die Manahme mit Magistratsbeschluss vom 14.05.2008 fr ein weiteres Jahr verlngert wurde, hat der Stadtkmmerer der Belassung des Be- trags am 03.09.2009 zugestimmt. Die Belegprfung der Ausgaben ergab bis auf die o.a. falsche Verbuchung der Kommunalisierten Mittel keine Beanstandungen. UA 4391 – Gemeinschaftshaus Akazienweg HHSt. .... 700000 (Zuschuss Evangelische Stadtmission) Der HH-Ansatz fr 2007 betrug wie im Vorjahr 24.700,00. Die Stadt ist vertraglich verpflichtet, die Hlfte der Personalkosten der Stadtmissionarsstelle sowie einen Sachkostenzuschuss von 766,94 (= 1.500,00 DM) zu bernehmen. Aus dem Jahr 2006 bestand ein Rckerstattungsanspruch von 3.103,41, den das Fachamt mit dem lfd. Zuschuss verrechnete. Fr das Jahr 2007 hat die Stadt somit 21.596,59 ausgezahlt. Den VN 2007 haben wir ohne Beanstandung geprft. Wie von uns gefordert, hat die Stadtmission die im stdtischen Zuschuss enthaltene Summe von 2.000,00, die zweckgebunden ist fr Hausauf- gabenhilfe und nachschulische Betreuung, gesondert nachgewiesen. Wegen geringerer Personal- ausgaben ergab der VN einen Rckerstattungsanspruch der Stadt von 2.995,50. Den Betrag hat die Stadtmission am 18.04.2008 zu Gunsten des Sachkontos 5479000 zurck erstattet. Die Belegprfung der Ausgaben ergab, dass unter der HHSt. …. 502000 (Unterhaltung baulicher Anlagen) vier Rechnungen fr das Kick-Box-Zentrum „sharks gymn“ in Arheilgen angewiesen B worden waren. Diese Ausgaben sind dem UA 4515 zuzuordnen. Eine Umbuchung erfolgte trotz unseres Hinweises nicht. B Die Prfung des Deckungsrings 43438 ergab eine berschreitung des Ansatzes von 237,27. HHSt. .... 700000 (Zuschuss Diakonisches Werk) Entsprechend dem HH-Ansatz erhielt das Diakonische Werk 2007 im Rahmen der Gemeinwesenar- beit in Arheilgen einen Zuschuss von 11.460,00. Darin waren 2.000,00 fr Hausaufgabenhilfe und nachschulische Betreuung enthalten. Diesen Betrag hat das Diakonische Werk im VN gesondert mit 2.016,65 nachgewiesen. Aus dem Sachbericht ergab sich, dass wie im Vj. in Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus „Messeler Strae“ zweimal wchentlich Hausaufgabenhilfe angeboten wurde. B Im Deckungsring 43439 berstiegen die Ausgaben den Ansatz um 415,24. Im gesamten UA wurden die Anstze vom Rechnungsergebnis um 273,77 unterschritten. 87 UA 4393 – Gemeinschaftshaus Kirschenallee HHSt. .... 700000 (Zuschsse an Vereine und Institutionen) Aufgrund des Vertrages vom 01.12.2000 erhielt der Caritasverband einen Zuschuss von 96.000,00 fr die Gemeinwesenarbeit im Gemeinschaftshaus Kirschenallee. Der Zuschuss enthielt nach den Erluterungen im HHPl. einen Betrag von 9.135,00 zweckgebunden fr Hausaufgabenhilfe, nach- schulische Betreuung und Essensangebot. V Nach Vorlage der ausstehenden Unterlagen konnten wir die VN 2005 und 2006 abschlieend prfen. Der VN 2007 prften wir nach der Vorlage eines gesonderten Nachweises der Kinderbetreuungskos- ten ohne Beanstandung. Das Fachamt hat unseren Vorschlag, die fr nachschulische Kinderbetreuung aus den UA 4700 und 4521 gewhrten Zuschsse zusammenzufhren, ab dem HHj. 2009 aufgegriffen. UA 4394 – Luise-Bchner-Haus – Verfgungsrume HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 8.626,41 9.000,00 10.211,82 Ausgaben 109.279,35 110.140,00 113.508,99 Zuschussbedarf 100.652,94 101.140,00 103.297,17 Vergleich Rechnungserg./Planung 2.157,17 2,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 2.644,23 2,6% Die Einnahmen aus der Bereitstellung der Verfgungsrume werden auf getrennten HHSt. gebucht. Unter der HHSt. …. 110000 (Nutzungsgebhren) werden die Gebhren von regelmigen Nutzern (z.B. Volkshochschule, Vereine, Parteien) eingenommen, die in der Regel halbjhrlich zahlen. Die ins Folgejahr bertragenen KER von 2.255,00 bestehen aus 9 Einzelforderungen, die alle im HHj. 2008 beglichen wurden. Die privaten Einzelnutzer entrichten die Miete zugunsten der HHSt. …. 140000. Um Missbrauch zu vermeiden, erfolgt die Vermietung nur gegen Vorkasse. Eine berzahlung von 40,00 wurde im Fol- gejahr bereinigt. Im Deckungsring 43494 bersteigen die Ausgaben den Ansatz um 4.640,22. Da gem. Anmerkung im HHPl. alle erwirtschafteten Einnahmen der HHSt. …. 110000 und …. 140000 zur Deckung aller Ausgaben des UA herangezogen werden knnen, sind die Ausgaben gedeckt. 88 UA 4395 – Schleiermacherstr. 20 HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 15.441,11 13.780,00 14.164,14 Ausgaben 36.814,16 40.210,00 39.244,34 Zuschussbedarf 21.373,05 26.430,00 25.080,20 Vergleich Rechnungserg./Planung -1.349,80 -5,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 3.707,15 17,3% Die nderungen gegenber dem Ergebnis des Vorjahres und der Planung sind auf hhere Einnah- men aber auch hhere Ausgaben im Bereich Mieten und Pachten zurckzufhren. Mit Beschluss vom 14.07.2004 hat der Magistrat die symbolische Miete fr die von den Vereinen genutzten Rume zum 01.01.2005 auf 3,50/qm/mtl. angehoben. Sie wird bei der HHSt. ….140000 (Mieten und Pachten) vereinnahmt und blieb leicht hinter dem HH-Ansatz zurck. Die Migrantenvereine haben neben der symbolischen Miete die Nebenkosten, Strom und Heizung anteilig zu Gunsten der HHSt. .... 119000 (Entgelte fr Heizung, Beleuchtung usw.) zu erstatten. Die Umlegung dieser Ausgaben auf die Vereine erfolgt jeweils zum Jahresende. Ab dem 01.01.2008 ist die Zustndigkeit auf den Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt (IDA) bergegangen. 89 Abschnitt 44 Kriegsopferfrsorge nach dem Bundesversorgungsgesetz – rtlicher Trger HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 464.607,98 416.800,00 299.717,32 Ausgaben 438.932,36 521.000,00 392.733,96 Ergebnis 25.675,62 -104.200,00 -93.016,64 Vergleich Rechnungserg./Planung +11.183,36 +10,7% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -118.692,26 -462,7% Im HHj. 2005 betrug der Zuschussbedarf 176.128,89.Die von Jahr zu Jahr auftretenden Schwan- kungen ergeben sich durch Änderungen der Fallzahlen und durch die zeitversetzte Abrechnung mit dem Bund (HHSt. 01.4400.160000). Die Prüfung der Abrechnung ergab keine Beanstandungen. 90 Abschnitt 45 – Jugendhilfe nach dem KJHG HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 627.854 549.650 747.745 Sonst. Finanzeinnahmen 1.020.913 803.000 891.708 Summe Einnahmen 1.648.767 1.352.650 1.639.453 Personalausgaben 2.000.971 1.754.200 1.845.260 Sachaufwand 437.675 66.820 524.683 Zuweisungen u. Zuschsse 18.232.952 19.411.070 16.992.499 Summe Ausgaben 20.671.598 21.232.090 19.362.442 Zuschussbedarf 19.022.831 19.879.440 17.722.989 Vergleich Rechnungserg./Planung -2.156.451 -10,8% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -1.299.842 -6,8% UA 4511 – Auerschulische Jugendbildung HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 49.545,74 44.500,00 56.546,28 Ausgaben 614.327,25 647.590,00 653.811,27 Zuschussbedarf 564.781,51 603.090,00 597.264,99 Vergleich Rechnungserg./Planung -5.825,01 -1,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 32.483,48 5,8% HHSt. …. 702000 (Zuschsse an Jugendgruppen und –verbnde) Die Stadt zahlte im Berichtsjahr den Ansatz von 378.300,00 in voller Hhe aus. Die Gesamt- ausgaben verteilen sich auf 197 Einzelzahlungen zwischen 24,00 und 25.000,00. HHSt. …. 703000 (Zuschsse fr Jugendarbeit) Bei einem im Nachtrag von 140.360,00 auf 135.310,00 verminderten Ansatz betrugen die direkten und indirekten Zuschsse 133.135,35. Fr folgende Zuschsse waren VN vorzulegen: Jugendkulturzentrum Oetinger Villa (Jukuz) 16.092,00 Ring Politischer Jugend (RPJ) 4.590,00 Stadtjugendring 55.860,00 Verein Kinder- und Jugendfarm e. V. 52.136,00 128.678,00 91 Der VN des RPJ lag vor. Die VN des Jugendzentrums Oetinger Villa und des Stadtjugendrings liegen vor. Der VN des Vereins Kinder- und Jugendfarm liegt noch nicht vollstndig vor. UA 4512 – Kinder- und Jugenderholung HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 30.160,91 20.450,00 29.577,03 Ausgaben 84.020,63 78.040,00 88.018,34 Zuschussbedarf 53.859,72 57.590,00 58.441,31 Vergleich Rechnungserg./Planung 851,31 1,5% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 4.581,59 8,5% Bei einem Ansatz von 65.000,00 hat die Stadt bei der HHSt. …. 761000 (Freizeithilfen) im Be- richtsjahr 65.856,44 verausgabt. Die HHSt. dient berwiegend der Finanzierung stdtischer Vorhaben. Ferner erhielten 3 Zu- schussempfnger fr die Ausrichtung folgender Veranstaltungen Zuschsse in Hhe von: Sozialkritischer Arbeitskreis (Osterferien Mdchenwerkstatt) 460,00 Sportjugend Hessen (4. Darmstdter Jungentag) 1.500,00 JFK (Weltkindertag 2007) 250,00 Aus dem unterabschnittsbergreifenden Deckungskreis Jugendfrderung wurden bei einem Gesamtansatz von 106.900,00 Ausgaben von 98.989,61 geleistet. Die Einhaltung der B 10 %igen Einsparvorgabe erfolgte nur teilweise. Im Deckungskreis ergaben sich somit nicht gedeckte Ausgaben von 2.779,61. UA 4513 – Internationale Jugendarbeit HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 5.701,39 11.800,00 - 4.274,37 Ausgaben 24.095,80 33.060,00 14.005,33 Zuschussbedarf 18.394,41 21.260,00 18.279,70 Vergleich Rechnungserg./Planung -2.980,3 -14,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -114,71 -0,6% HHSt. …. 700100 (Verein fr Internationale Jugendarbeit) Der Verein fr Internationale Jugendarbeit erhielt im Berichtsjahr einen Zuschuss von 4.851,00. Der VN lag vor. Der Zuschussempfnger hat die zweckentsprechende Verwendung des stdtischen Zuschusses nachgewiesen. 92 HHSt. …. 700200 (CISV-Ferienlager) Der CISV erhielt 2007 bei einem im Nachtrag von 4.600,00 auf 4.180,00 gekrzten Ansatz einen Zuschuss von 4.600,00. Der VN liegt vor. HHSt. …. 762000 (Internationale Begegnungen) Bei einem Ansatz von 19.900,00 zahlte das Fachamt 3.068,79 aus. Die nicht verwendeten Mittel dienten zur Deckung von Mehrausgaben im bestehenden Deckungskreis. B Wegen der Mehrausgaben im Deckungskreis verweisen wir auf UA 4512. UA 4515 – Sonstige Jugendarbeit HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 0,00 0,00 0,00 Ausgaben 61.090,17 112.780,00 102.709,98 Zuschussbedarf 61.090,17 112.780,00 102.709,98 Vergleich Rechnungserg./Planung -10.070,02 -8,9% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 41.619,81 68,1% Die erhebliche Steigerung der Ausgaben gegenber dem Vorjahr beruht darauf, dass die Stadt im Berichtsjahr erstmalig Zuschsse an den Circus Projekt Waldoni e. V. (HHSt. …. 700100 - Zuschuss an das Zirkusprojekt Waldoni) sowie an den Rope e. V. (HHSt. …. 760100 – Zuschuss an Rope e. V. fr Mobile Cliquenbetreuung) in Gesamthhe von 45.000,00 vergab. HHSt. …. 700100 (Zuschuss an das Zirkusprojekt „Waldoni“) Bei einem im 1. Nachtrag von 20.000,00 auf 18.000,00 gekrzten Ansatz vergab die Stadt B an den Circus Projekt Waldoni e. V. einen Zuschuss in gleicher Hhe. Der VN liegt noch nicht vor. Das Fachamt wird erinnern. HHSt. …. 760100 (Zuschuss an Rope e. V. fr „Mobile Cliquenbetreuung“) Bei einem im 1. Nachtrag von 30.000,00 auf 27.000,00 verminderten Ansatz zahlte die Stadt 2007 erstmalig einen Zuschuss fr das o.a. Projekt in gleicher Hhe an Netzwerk Rope e. V. aus. Der VN lag als Bestandteil des Gesamtverwendungsnachweises des Netzwerk Rope e. V. vor. Wegen berschreitung der Liquidittsreserve ergab sich ein Rckforderungsanspruch von 1.412,94. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts war dieser Betrag B weder zurckgefordert noch mit dem Zuschuss des Nachjahres verrechnet. HHSt. …. 764200 (Sportprojekt Kranichstein) Bei einem Planansatz von 18.000,00 und pl. Mitteln von 3.200,00 verausgabte die Stadt fr das Sportprojekt Kranichstein im Berichtsjahr 21.776,96. Bei Bercksichtung noch B verfgbarer Mittel von 255,46 aus dem Deckungskreis ergaben sich nicht gedeckte Ausgaben von 321,50. 93 UA 4521 – Jugendsozialarbeit HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 21.672,40 0,00 0,00 Ausgaben 441.955,50 551.290,00 548.253,60 Zuschussbedarf 420.283,10 551.290,00 548.253,60 Vergleich Rechnungserg./Planung -3.036,40 -0,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 127.970,50 30,4% HHSt. …. 700000 (Zuschsse fr Verbnde und Institutionen fr Jugendsozialarbeit) Bei einem Planansatz von 19.900,00 zahlte die Stadt einen Zuschuss in gleicher Hhe an den IB-Jugendmigrationsdienst. Die VN fr 2006 und 2007 lagen vor. Es ergaben sich keine Bean- standungen. HHSt. …. 700010 (Fachstelle fr Jugendberufshilfe) Der veranschlagte Ansatz von 95.100,00 wurde im 1. Nachtrag vollstndig abgeplant, da die ARGE diese Aufgabe bernommen hat. Dennoch hat das Fachamt an den Internationalen Bund 11.500,00 mit dem Buchungstext „Rest 3. Rate Kompetenzagentur“ ausgezahlt. Diese B Zahlung htte offensichtlich aus der HHSt. …. 700700 (Zuschuss Kompetenzagentur) erfolgen mssen. Die Stellungnahme des Fachamtes lag bei Erstellung dieses Berichts noch nicht vor. HHSt. …. 700100 (Frderung nachschulischer Betreuung von auslndischen Mitbrgern) Die Stadt zahlte bei einem Ansatz von 70.280,00 Zuschsse in gleicher Hhe an folgende Pro- jekte aus: Caritasverband Darmstadt Hausaufgabenhilfe (Kirschenallee) 8.478,00 Caritasverband Hausaufgabenhilfe 51.622,00 Pdagogische Initiative e. V. 10.180,00 70.280,00 Die VN der o. a. Zuschussempfnger lagen vor. Es ergaben sich keine Beanstandungen. HHSt. …. 700300 (Betreuung auslndischer Mitbrger) Bei einem Planansatz von 181.600,00 zahlte die Stadt einen Zuschuss in gleicher Hhe an den Sozialkritischen Arbeitskreis Darmstadt e. V. (SKA). Dieser verteilte sich gem den Erlu- terungen im Haushaltsplan wie folgt: Lern- und Spielstube Michaelisstrae (Waldkolonie) 111.000,00 Internationaler Mdchentreff 66.000,00 Internationaler Mdchentreff (Hausaufgabenhilfe) 4.600,00 181.600,00 Der VN 2006 lag vor. Der VN 2007 liegt vor. 94 HHSt. …. 700400 (Zuschuss DRK fr Migranten) Der DRK-Kreisverband Darmstadt erhielt im Berichtsjahr nach Krzung des Ansatzes von 4.910,00 auf 4.419,00 einen Betriebskostenzuschuss in gleicher Hhe. Der VN lag vor. Es er- gaben sich keine Beanstandungen. HHSt. …. 700600 (Manahmen der Beschftigungsfrderung gegen Jugendarbeitslosigkeit) Aus dem nach dem 1. Nachtrag von 213.790,00 auf 193.790,00 reduzierten Ansatz zahlte die Stadt insgesamt 187.989,00 aus. Fr folgende Manahmen waren VN vorzulegen: Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e. V. 79.316,00 Verein fr berufliche Frderung von Frauen und Mdchen e. V. 48.573,00 Internationaler Bund (IB) 35.845,50 Werkhof Darmstadt e. V. 24.254,50 187.989,00 Der VN des IB lag vor. Die VN des Sozialkritischen Arbeitskreises (SKA), des Vereins fr beruf- liche Frderung von Frauen und Mdchen e. V. und des Werkhof e. V. liegen vor. HHSt. …. 700700 (Zuschuss Kompetenzagentur) Die Stadt hat die o. a. HHSt im 1. Nachtrag mit einem Ansatz von 77.970,00 neu eingerichtet. Die Deckung hierfr erfolgte aus den bei der HHSt. …. 700010 (Fachstelle fr Jugendberufs- hilfe) abgeplanten 95.100,00. Die Stadt zahlte hieraus einen Zuschuss von 70.843,10 an den Internationalen Bund (IB). Wie bereits angemerkt, erhielt dieser noch eine weitere Zahlung von 11.500,00 aus der HHSt. .... 700010 zugunsten der Kompetenzagentur. Damit ergab sich ein Gesamtzuschuss von 82.343,10. UA 4525 – Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 87.965,20 50.000,00 63.600,00 Ausgaben 757.459,38 804.810,00 831.546,37 Zuschussbedarf 669.494,18 754.810,00 767.946,37 Vergleich Rechnungserg./Planung 13.136,37 1,7% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 98.452,19 14,7% HHSt. …. 701000 (Zuschsse an Vereine und Verbnde) Der Kinderschutzbund Darmstadt e. V. (DKSB) erhielt bei einem Haushaltsansatz von 44.920,00 im Berichtsjahr einen Zuschuss in gleicher Hhe. Der VN lag vor. Ab 2008 wird der Zuschuss auf vertraglicher Basis gezahlt. 95 HHSt. …. 760000 (Projekt Schulsozialarbeit) Zur Verfgung standen: HHAnsatz 436.190,00 Zuzglich 1. Nachtrag 28.500,00 HAR 83.442,06 Gesamt 548.132,06 Die Verteilung stellte sich wie folgt dar: Internationaler Bund IB 202.485,00 (Berufsschulzentrum Nord, Gutenberg-, Mhltal- und Bernhard-Adelung-Schule) Verein Kinder- und Jugendarbeit im Johannesviertel e. V. 124.555,00 (Diesterweg-, Eleonoren-, Justus-Liebig- Schule, Stadtteilschule Arheilgen und Astrid-Lindgren-Schule) Sozialkritischer Arbeitskreis Darmstadt e. V. (SKA) 87.305,00 (Erich-Kstner-Schule und Kthe-Kollwitz-Schule) Verein zur Betreuung und Frderung Lernbehinderter Schler e. V. 57.590,00 (Ernst-Elias-Niebergallschule) Nachbarschaftsverein Eberstadt-Sd e. V. (Wilhelm-Hauff-Schule) 31.965,00 503.900,00 Die Stadt hat die nicht verbrauchten Mittel von 44.232.06 in das Nachjahr bertragen. Die VN des Internationalen Bundes (IB), des Sozialkritischen Arbeitskreises Darmstadt e. V (SKA), des Vereins zur Betreuung und Frderung Lernbehinderter Schler e. V. sowie des Nachbarschaftsvereins Eberstadt-Sd e. V. lagen vor. Beim IB stellten wir eine Gesamtber- zahlung von 143.303,79 fest. Wir haben dem Fachamt empfohlen, diese berzahlung mit dem laufenden Zuschuss fr 2008 zu verrechnen. B Der VN des Vereins Kinder- und Jugendarbeit im Johannesviertel lag zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts noch nicht vor. HHSt. …. 760100 (Vorschulische Frderung der Sprachkompetenz fr Kinder) Die Stadt untersttzte im Rahmen einer Co-Finanzierung mit 45.000,00 das Landesprogramm zur Frderung der Sprachkompetenz von Kindern im Kindergartenalter ohne ausreichende Deutschkenntnisse. Zustzlich gingen bei HHSt. …. 171000 (Zuweisungen des Landes Hes- sen) Landesmittel von 63.600,00 ein. Bei einem Ansatz von 90.000,00 und zustzlich zu Ver- fgung gestellten Mitteln von 30.635,21 leistete die Stadt Ausgaben von 120.635,21. Hiervon entfielen 103.600,00 auf Zahlungen fr das Projekt im Berichtsjahr. Darber hinaus hat die Stadt 2007 gem Rckforderungsbescheid des Regierungsprsidiums Darmstadt vom 04.09.2007 17.035,21 (berzahlung aus dem Vorjahr) zurck erstattet. UA 4531 – Allgemeine F rderung der Erziehung in der Familie Das Land Hessen leistete unter der HHSt. .... 161000 bei einem Planansatz von 4.500,00 eine Zuweisung von 5.000,00. Es handelt sich um eine Zuwendung nach 23 c des Gesetzes zur Regelung des Finanzausgleichs (FAG) fr Manahmen der Kinder- und Jugenderholung. Den VN fr das Land Hessen haben wir nach Wiedervorlage und Berichtigung durch das Fachamt geprft. 96 Zu Lasten der HHST. …. 671000 (Erstattung von Zuweisungen an Land Hessen) hat die Stadt 7.394,00 fr die Jahre 2005 und 2006 zurckgezahlt. Die Stadt wandte ihrerseits fr die Erholungspflege (HHSt. .... 760000) 2.875,00 auf. HHSt. …. 760200 (KOMM-Projekt) Bei einem Ansatz von 200.000,00 zahlte die Stadt einen Zuschuss in gleicher Hhe an das Christliche Jugenddorf Deutschland e. V. (CJD Rhein-Main) aus. Die Bezuschussung erfolgt seit 2005 auf vertraglicher Basis. Der VN 2007 lag vor. UA 4543 – Untersttzung selbstorganisierter F rderung HHSt. …. 700000 (Zuschsse an Vereine und Verbnde) Die Stadt hat den ursprnglichen Ansatz von 1.480,00 im 1. Nachtrag auf 1.330,00 reduziert. Der Verein Bessunger Rappelkiste e. V. erhielt einen Zuschuss von 1.332,00. Der VN lag vor. Der Zuschussempfnger hat die zweckentsprechende Verwendung des stdtischen Zuschus- ses nachgewiesen. HHSt. …. 700100 („Projekt Teeniemtter“) Bei einem gem den Einsparvorgaben auf 27.000,00 reduzierten Ansatz gab die Stadt im Berichtsjahr einen Zuschuss in gleicher Hhe an den Caritasverband Darmstadt e. V. fr das Projekt „Angebot fr Teenagermtter und schwangere Mdchen“. Der VN lag vor. Der Caritas- verband hat die zweckentsprechende Verwendung des stdtischen Zuschusses nachgewiesen. 97 Abschnitt 46 – Einrichtungen der Jugendhilfe HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 4.936.756 6.790.750 7.130.648 Sonst. Finanzeinnahmen 2.222.443 1.967.120 2.329.764 Summe Einnahmen 7.159.199 8.757.870 9.460.412 Personalausgaben 14.140.574 14.134.330 14.809.608 Sachaufwand 4.241.197 3.503.550 4.781.924 Zuweisungen u. Zuschsse 16.436.134 19.180.500 16.665.696 Summe Ausgaben 34.817.905 36.818.380 36.257.228 Zuschussbedarf 27.658.706 28.060.510 26.796.816 Vergleich Rechnungserg./Planung -1.263.694 -4,5% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -861.890 -3,1% UA 4601 – Kinderhaus Paradies Die Trger des Kinderhauses fr die offene Kinder- und Jugendarbeit sind in einem Trgerver- bund zusammengeschlossen. Mitglieder sind: Stadt Darmstadt – Jugendamt Internationaler Bund (IB) Nachbarschaftsverein Eberstadt Sd e. V. und Evangelische Kirchengemeinde Eberstadt Sd. Die Stadt zahlte aus den nachstehend aufgefhrten HHSt. folgende Zuschsse fr das Kinder- haus: Planansatz Zustzl. Mittel HHSt. .... 700000 Zuschsse an die Trger 25.560,00 HHSt. .... 700100 Zuschuss Nachbarschaftsverein 40.600,00 3.101, 29 HHSt. .... 700200 Zuschuss Internationaler Bund 178.000,00 HHSt. .... 700300 Zuschuss an Ev. Kirche 22.300,00 1.541,74 Summe 271.103,03 Das Koordinationsteam hat die zweckentsprechende Verwendung des Betriebskostenzu- schusses 2007 aus HHSt. .... 700000 nachgewiesen. Wir haben eine berschreitung der Li- quidittsreserve um 670,70 festgestellt und das Fachamt um entsprechende Rckforderung gebeten. Das Bankkonto des Zuschussempfngers lautet auf „Stadt Darmstadt“. Nach dem jetzigen Kenntnisstand ist der Bestand dieses Kontos jedoch nicht in die Erffnungsbilanz zu berneh- men. V Was den im Vorjahr beanstandeten hohen Barkassenbestand betrifft, hat das Koordinations- team vorgeschlagen, von der seither praktizierten quartalsweisen Abrechnung der Vorlagen auf eine monatliche Abrechnung umzustellen. Wir waren damit einverstanden und wollten bei 98 der nchsten Prfung feststellen, ob die Umstellung des Abrechnungsmodus ausreicht um den in der Vergangenheit zu hohen Barbestand auf ein vertretbares Ma zu verringern. Die inzwischen abgeschlossene Prfung des VN 2008 ergab, dass der Handkassenbestand unse- res Erachtens nach wie vor zu hoch ist. Das Koordinationsteam begrndet dies mit den Ar- beitsablufen im Kinderhaus. Wir werden die Problematik weiter beobachten. Der Nachbarschaftsverein erhielt wegen gestiegener Personalkosten im Berichtsjahr eine Nachzahlung von 3.101,29 (aus HHStelle …. 700100). Die Deckung erfolgte durch nicht ge- plante Einnahmen bei HHSt. 01.4603.178500 (Rckforderung von Zuschssen). Das Fachamt hat auf unsere Nachfrage wegen des HH-Ansatzes mitgeteilt, dass eine Anhebung im Hinblick auf die desolate Haushaltslage in den letzten Jahren nicht mglich war. Es wurden Vertrags- verhandlungen in Aussicht gestellt, um die Personalkosten einzudmmen. Das Fachamt hat uns Mitte 2008 einen Vertragsentwurf ber den Personalkostenzuschuss zur Stellungnahme zugesandt. Der Magistrat hat am 25.11.09 dem Vertrag zugestimmt, der als Zuschuss fr eine Vollzeitstelle 46.500,00 jhrlich festschreibt. Personalkosten, die ber diesen Betrag hinaus- gehen muss der Trger aus Eigenmitteln finanzieren. Der Internationale Bund erhlt einen Zuschuss von bis zu 178.000,00. Er hat die zweckent- sprechende Verwendung zeitnah nachgewiesen.Die dem Zuschussempfnger zustehende Li- quidittsreserve wird um 22.686,96 berschritten. Wir haben das Fachamt um entsprechende Veranlassung gebeten. Der Betrag ist im HHJahr 2008 unter Sachkonto 5479000 (sonstige Erstze sozialer Leistungen) verbucht. Die Ev. Kirche legte den VN termingerecht vor. Der Zuschuss von 20.300,00 war nicht ausrei- chend. Wegen den schon in den Vorjahren gestiegenen Personalkosten (50% einer Vollzeitstel- le) waren fr 2007 24.129,40 zu zahlen. Die Nachzahlung von 3.829,40 erfolgte im Haus- haltsjahr 2008. V Die in 2007 geleistete Nachzahlung fr das Vorjahr von 3.541,74 erfolgte aus der o.g. HHSt. Die berplanmigen Ausgaben von 1.541,74 waren gedeckt. Die Trger haben die zweckentsprechende Verwendung der Zuschsse nachgewiesen. UA 4602 – Einrichtungen der offenen Jugendarbeit/Jugendzentren HHSt. …. 700000 (Zuschsse an die kirchlichen Trger) Das Rechnungsergebnis betrgt 65.240,00 wovon 15.271,12 auf das Folgejahr bertragen wurden. Heraus zahlte die Stadt folgende Zuschsse: Evangelischer Regionalverwaltungsverband Darmstadt 35.913,30 Bischfliches Ordinariat Mainz 19.064,08 Von 2006 nach 2007 bertragene Mittel -5.008,50 Auf 2008 bertragene Mittel 15.271,12 65.240,00 Die Zuschussempfnger haben die zweckentsprechende Verwendung nachgewiesen. Beim Bi- schflichen Ordinariat lag ein berschuss von 9.206,21 vor, der am 04.06.2008 auf das Sachkonto 5479000 (Sonst. Erstze sozialer Leistungen) zurckgezahlt wurde statt auf das- richtige Sachkonto 5399300 (Rckerstattung berzahlter Zuschsse). 99 HHSt. .... 700100 (Zuschsse an die freien Trger) Bei einem Ansatz von 132.120,00 zahlte die Stadt im Berichtsjahr Zuschsse von 149.246,58 aus. Die berplanmigen Mittel sind gedeckt (HHSt. 01.4603.700100). Die Zuschsse gliedern sich wie folgt: Jugendhaus „Zigarrnkist“ incl. Nachzahlung 2006 134.193,78 Reinigung Zigarrnkist (13 Monate incl. Jan. 2008!) 6.484,80 Jugendhaus „HEAG-Huschen“ Arheilgen 8.568,00 149.246,58 Die VN der Jugendhuser lagen vollstndig vor. Die Trger verwendeten die stdtischen Mittel zweckentsprechend und ohne Beanstandungen. HHSt. .... 700200 (SKA – Internationales Jugendzentrum) Der Zuschuss betrug 135.592,36 bei einem Planansatz von 139.000,00. Hiervon gingen 116.682,40 an den Trger SKA. Der SKA hat die Mittel zweckentsprechend verwendet. Bei den restlichen Mitteln von 18.909,96 handelt es sich um Mieten, die direkt an das Liegenschafts- amt gezahlt wurden. HHSt. .... 700300 (Zuschuss Verein Rope e. V. fr Jugendclub „Der Stall“) Bei einem Planansatz von 135.010,00 erhielt der Zuschussempfnger 138.300,00. Die Diffe- renz ist gedeckt. Der Zuschussempfnger hat die zweckentsprechende Verwendung der Mittel nachgewiesen. HHSt. …. 700400 (Jugendeinrichtung Kranichstein – Baustellencaf) Der Internationale Bund (IB) erhielt als Betriebskostenzuschuss den vollen Ansatz von 192.000,00. Der VN belegte die zweckentsprechende Verwendung der Mittel. UA 4603 – Einrichtungen der offenen Jugendarbeit HHSt. .... 700100 (Zuschsse fr Personalkosten der offenen Jugendarbeit) Zur Verfgung standen der Planansatz von 149.590,00 und ein aus 2006 bertragener HAR von 4.639,66. Das Fachamt hat 133.232,07 ausgezahlt und 20.997,59 als HAR nach 2008 bertragen. Das Ev. Dekanat (Matthusgemeinde) erhielt 102.000,00 und eine Nachzahlung aus 2006 von 8.232.07. Wir haben den VN 2007 ohne Feststellungen geprft. V Die 2003 zuviel berwiesenen 108,69 hat das Fachamt inzwischen bercksichtigt19. Der Frderverein Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) erhielt fr das Projekt Kin- der- und Jugendzirkus „Datterino“ gem Vertrag einen Personalkostenzuschuss in Hhe der Aufwendungen einer halben Vollzeitstelle fr eine pdagogische Kraft. Der Zuschuss ist auf hchstens 23.000,00 begrenzt. Die Personalkostenabrechnung fr 2007 betrug 46.679,53. In dieser Summe sind 6.000,00 fr Honorarkrfte enthalten. Hierfr sieht der Vertrag bisher keine Zuschsse vor. B Vom Zuschussempfnger wren 2.660,23 zurckzufordern. Herr Stadtrat Partsch hat mit Schreiben vom 16.02.2007 dem Antrag des BDKJ entsprochen, zustzlich zu der halben Voll- zeitstelle auch Honorarkosten zu bercksichtigen. Wir haben vor dieser Genehmigung auf die angespannte Haushaltslage der Stadt hingewiesen. Abgesehen davon konnte die zweckent- sprechende Verwendung besttigt werden. 19 S. 118/2006 100 HHSt. .... 700200 (Trger Spielmobil e. V.) Der Haushaltansatz fr 2007 betrug 139.300,00 (Vj. 89.300,00), der im Nachtrag um 5.500,00 reduziert wurde. 59.300,00 erhielt das Spielmobil. 55.000,00 konnten fr den Ju- gendwagen Wixhausen bereitgestellt werden. Dies waren insgesamt insgesamt 25.000,00 mehr als im Vorjahr. Die Nachweise des Spielmobils waren ordentlich gefhrt und vollstndig. Die Prfung ergab nur kleinere Feststellungen, die wir bei der Abrechnung bercksichtigt haben. Wir haben die zweckentsprechende Verwendung des stdtischen Zuschusses besttigt. V Den VN 2006 haben wir im Januar 2008 geprft. Der Nachweis war ordentlich gefhrt, die Belege fr das Spielmobil und fr den Jugendwagen Wixhausen waren vollstndig. Die Pr- fung ergab nur kleinere Feststellungen, die wir bei der Abrechnung bercksichtigt haben. Die zweckentsprechende Verwendung des stdtischen Zuschusses konnte besttigt werden. Wir haben das Fachamt gebeten, den Zuschussempfnger noch einmal auf die rechtzeitige Vorla- ge des Verwendungsnachweises hinzuweisen. HHSt. .... 700300 (Zuschsse fr die offene Kinder- und Jugendarbeit der ev. Kirche) Der Planansatz von 299.800,00 (= Vorjahr) musste im Nachtrag um 2.000,00 gekrzt werden. Die verbleibenden 297.800,00 erhielt das Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt in voller Hhe. Das Ev. Dekanat Darmstadt-Stadt verpflichtet sich mit diesen Finanzmitteln die im Rahmenvertrag be- schriebenen Leistungen aufrecht zu erhalten. Den Verwendungsnachweis fr 2007 haben wir ohne Feststellungen geprft. Der Zuschuss der Stadt Darmstadt deckt 2007 93,39 % (2004 ca. 67%, 2005 ca. 88,70, 2006 ca. 93,60 %,) der nach dem Rahmenvertrag zu bercksichtigenden Ausgaben. Weitere 18.000,00 (Vorjahr 20.000) konnten fr das Projekt „Essen und Sport“ an das Ev. De- kanat ausgezahlt werden. Auch diesen VN haben wir ohne Feststellungen geprft. 4606 – Albert-Schweitzer-Haus HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 152.243,43 203.660,00 163.181,85 Ausgaben 489.834,59 500.220,00 482.815,09 Zuschussbedarf 337.591,16 296.560,00 319.633,24 Vergleich Rechnungserg./Planung 23.073,24 7,8% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -17.957,92 -5,3% Der Kostendeckungsgrad der Einrichtung blieb mit 33,80 % stabil. Bei HHSt. .... 110000 (Benutzerentgelte) lag das Rechungsergebnis in den Vorjahren mehr- fach erheblich unter dem Ansatz.20 Daher hat die Stadt den Ansatz auf 190.000,00 gekrzt. Das Rechnungsergebnis von 152.014,99 liegt nur noch um ca. 38.000,00 darunter. B Bei dem Deckungsring 43406 hat das Fachamt die Freigabe von 90 % nicht eingehalten. 20 S. 119/2006 101 Im HHj. 2007 prüften wir die Auslastung des Albert-Schweitzer-Hauses anhand der statisti- schen Zahlen der Einrichtung im Vergleich zu den Vorjahren. 2004 2005 2006 2007 Vernderungen gg. der Vorjahre zu 2007 in % Anzahl der Gruppen 150 129 108 115 -10,9 Gruppen bis 4 Tage 122 94 85 95 -5,3 Gruppen über 4 Tage 28 35 23 20 -30,2 Teilnehmer an Freizeiten 447 555 581 676 28,1 Gesamtüber- nachtungen 10.218 11.275 8994 9902 -2,6 Anzahl der Mahl- zeiten 40.820 45.433 36.451 39.541 -3,3 Anzahl der Gäste 4.021 4.035 3.557 3.749 -3,2 Eine Steigerung der Belegung des Albert-Schweitzer-Hauses ist unverändert im Bereich der Freizeiten zu verzeichnen. Allerdings lässt sich eine Tendenz zu kürzeren Aufenthalten erken- nen. UA 4607 – Zuschsse an sonstige Trger der ffentlichen Jugendhilfe HHSt. .... 700000 (Zuschüsse an Träger) Die Stadt zahlte 18.382,27 an 3 Träger aus. Wir haben den Verwendungsnachweis des Deutschen Jugenherbergswerkes über 3.392,70 ohne Feststellungen geprüft. Die Naturfreundejugend Eberstadt erhielt 828,00. Der Jugendhof Bessunger Forst erhielt einen Zuschuss von 14.161,57, von dem 12.433,57 als Erbbauzins im Wege der Verrechnung gezahlt werden. Es verbleibt ein Restzuschuss von 1.728,00. Das Fachamt hat für 2007 noch keinen VN vorgelegt. Da der größte Teil des Zu- schusses als Erbbauzins verrechnet wird, werden wir aus Zeitgründen auf die weitere Prüfung des Zuschusses für 2007 verzichten. UA 4620 – Einrichtungen der Jugendhilfe HHSt. .... 700000 (Mütterzentrum Darmstadt) Bei einem Planansatz von 4.600,00 hat die Stadt einen Zuschuss von 3.680,00 für das Mut- ter-Kind-Café ausgezahlt. Hinzu kamen 12.782,00 aus Landesmitteln. Im Rahmen des Pro- jekts Neustrukturierung und Kommunalisierung sozialer Hilfen in Hessen hat der Magistrat der Unterzeichnung eines Zuwendungsvertrages zum 31.01.2007 zugestimmt. Der Vertrag regelt ausschließlich die Zahlung des bisherigen Landeszuschusses zur institutio- nellen Förderung als Festbetragsfinanzierung. Das Land zahlt den Zuschuss von 12.782,00 an die Stadt im Rahmen des Gesamtbudgets. Den VN über den Gesamtzuschuss (Land und Stadt) haben wir ohne Feststellungen geprüft. 102 HHSt. .... 700100 (Zuschuss Wildwasser) Die Stadt zahlte den Plansatz von 69.500,00 in voller Hhe aus. Der Zuschuss wird fr Md- chenarbeit einschlielich Prvention gewhrt. Z. L. der HHSt. 0252.700100 (Frauenbro) er- hlt der Verein weitere 68.810,00. Wir haben festgestellt, dass der Zuschuss des Landkreises von 30.000,00 bei den Gesamtein- nahmen nicht bercksichtigt war. Im VN fr das Frauenbro war dieser Zuschuss richtig ent- halten. Der Verein hat auch nach Bercksichtigung dieser Einnahme die ihm zustehende Li- quidittsreserve nicht berschritten. Die Prfung des VN ergab weiter, dass die in den Zuschussrichtlinien geforderte Eigenbeteili- gung von 20 % der Gesamtausgaben vom Verein wie in den Vorjahren nicht aufgebracht wer- den konnte. Die Genehmigung von Herrn Brgermeister Glenz liegt vor. Weitere Feststellungen hat die Prfung des Verwendungsnachweises nicht ergeben. UA 4621 – Familienzentrum HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 179.869,51 138.050,00 188.653,36 Ausgaben 1.088.924,06 1.067.950,00 1.088.099,38 Zuschussbedarf 909.054,55 929.900,00 899.446,020 Vergleich Rechnungserg./Planung -30.453,98 -3,3% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -9.608,53 -1,1% Das Land Hessen gewhrte im Rahmen der Offensive fr Kinderbetreuung eine Zuwendung von 34.937,00 fr den Ausbau von Angeboten fr Tagespflegeeltern. Die Mittelverwendung ist nachgewiesen. B Das Fachamt hat die im Deckungsring freigegebenen 90 % nicht eingehalten. Die folgende Aufstellung ist dem Jahresbericht 2007 des Familienzentrums entnommen. Fr weitere Details wird auf den ausfhrlichen Jahresbericht 2007 verwiesen. Auszug aus dem Jahresbericht des Familienzentrums – Bereich Familienbildungssttte: 2003 2004 2005 2006 2007 Teilnehmende FBS gesamt 13.304 12.919 13.269 12.942 13.116 Davon ermigt (incl. Kinder) In Prozent 5.675 42,7 5.476 42,4 5.741 43,3 5457 42,2 233 1,8 Zahl der Kurse 938 957 956 963 937 103 Auszug aus dem Jahresbericht des Familienzentrums – Bereich Erziehungsberatung: 2005 2006 2007 Minderjhrige in der Beratung 435 485 529 Kontaktaufnahme … durch Mutter 401 415 488 ….durch Vater (teilweise beide El- tern) 200 180 219 … durch andere 18 18 21 Kontaktanbahnung … durch Eigeninitiative 203 217 198 ….durch andere (rzte, Schule, m- ter) 232 238 331 Lebenssituation der Minderjhrigen … bei den Eltern 230 237 255 … bei allein erziehenden Mttern 166 168 193 … bei Elternteil mit Stiefelternteil 27 35 56 … bei Sonstigen (Vater, and. Ange- hrige, Pflegefamilie) 12 15 25 Geleistete Fachstunden 3.491 3.982 5.185 UA 4640 – Stdtische Kindertagessttten Vorbemerkung: Die Stadt fhrt die stdtischen Kindertagessttten seit dem HHj. 2000 als Betrieb gewerbli- cher Art. Im Rahmen der Neuordnung der Stadtwirtschaft hat die Stadt dem Betriebsverm- gen der Kindertagessttten einen Teil der HEDAG-Anteile zugeordnet. Dies wirkt sich bei fol- genden HHSt. aus: Rechnungsergebnisse 2004 2005 2006 2007 Einnahmen HHSt. .... 170000 Steuererstattungen 6.052.918,00 645.990,00 526.565,45 623.037,03 HHSt. .... 210000 Dividenden 21.518.777,87 2.415.575,57 1.968.986,70 2.329.740,43 Ausgaben HHSt. .... 655500 – Steuerberatungskosten 15.245,01 16.935,95 20.818,30 15.168,03 Um einen realistischen Vergleich mit den Vorjahren und eine Ermittlung des Kostendeckungs- grades zu ermglichen, haben wir folgende Einnahmen und Ausgaben, die mit der Neuord- nung der Stadtwirtschaft zusammenhngen, heraus gerechnet: Planung Re-Ergebnis HHSt. .... 170000 – Steuererstattungen 526.070,00 623.037,03 HHSt. .... 210000 – Dividenden 1.967.120,00 2.329.740,43 HHSt. .... 655500 – Steuerberatungskosten 20.000,00 15.168,03 104 HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 4.172.223,75 3.836.500,00 4.104.568,04 Ausgaben 14.831.493,80 14.034.940,00 15.240.152,40 Zuschussbedarf 10.659.270,05 10.198.440,00 11.135.584,36 Vergleich Rechnungserg./Planung 937.144,36 9,2% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 476.314,31 4,5% Der Zuschussbedarf hat sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren wie folgt verändert: Zuschussbedarf Veränderung zum Vorjahr Veränderung Zum Vorjahr % 2002 8.786.587,64 +1.025.507,20 11,67 2003 9.283.970,79 + 497.383,15 5,36 2004 9.721.205,79 + 437.235,00 4,50 2005 10.570.947,06 + 849.741,27 8,04 2006 10.659.270,14 + 88.323,08 0,83 2007 11.135.584,39 + 476.314,25 4,28 Um einen besseren Vergleich mit dem Vorjahr zu ermöglichen, haben wir nachfolgend einige weitere Zahlen zusammengestellt: 2006 2007 Veränderung in % Einnahmen 4.172.223,75 4.104.568,04 - 1,62 Ausgaben 14.831.493,89 15.240.152,43 2,76 Ergebnis UA 10.659.270,14 11.135.584,39 4,47 Kita-Plätze lt. Erläute- rungen zum HH-Plan 2006 2023 2023 0,00 Einnahmen pro Platz/Jahr 2.062,39 2.028,95 Monat 171,87 169,08 - 1,62 Ausgaben pro Platz/Jahr 7.331,44 7.533,44 Monat 610,95 627,79 2,76 Zuschuss pro Platz/Jahr 5.269,04 5.504,49 Monat 439,09 458,71 4,47 Kostendeckungsgrad in % 28,13 26,93 Bei dem Zuschussbedarf pro Platz/Jahr bzw. Monat handelt es sich um Durchschnittswerte. Die unterschiedlichen Aufwendungen für die verschiedenen Arten von Kindertagesstätten (Krippe, Kindergarten und Hort) sind hierbei nicht berücksichtigt. HHSt. .... 171000 (Zuweisungen Land Hessen) Das Land Hessen leistete eine Zuweisung von 487.144,41 (Planansatz 690.000,00) nach dem Hessischen Kindergartengesetz u. a. für Einrichtungen mit hohem Ausländer- und Aussiedler- anteil sowie nach der Kinderoffensive des Landes für erweiterte Öffnungszeiten. 105 UA 4641 – Zuschsse an Kirchen fr Kindertageseinrichtungen HHSt. …. 171100 (Zuweisung Land Hessen fr BAMBINI-Programm) Bei einem im Nachtrag von 720.000,00 auf 1.370.080,00 erhhten Planansatz hat die Stadt Zuweisungen von 840.000,00 vom Land erhalten. Bei der gleichen Haushaltsstelle im UA 4642 hat die Stadt fr die freien Trger 476.580,00 mehr an Zuweisungen erhalten als ge- plant. Da diese Frdergelder vom Land erstmals 2007 anhand von Sollzahlen zum 01.03.2007 zur Verfgung gestellt wurden, war nach Mitteilung des Fachamts in der Planung eine genaue Zuordnung zu kirchlichen und freien Trgern nicht mglich. HHSt. …. 530000 (Mieten und Pachten) Fr die Miete der KiTa „Schatzkiste“, Ev. Stiftsgemeinde, jetzt Martin-Luther-Gemeinde, stand ein Planansatz von 139.380,00 zur Verfgung. Geplant waren 12 Monatsmieten zu je 11.615,00. Das Rechnungsergebnis fr 2007 weist Ausgaben von 227.672,78 aus. Dies sind 88.292,78 mehr als veranschlagt. Das Fachamt hat uns die Abrechnung des Bauvereins vor- gelegt. Danach setzen sich die Mehrausgaben wie folgt zusammen: Miete 15.09. – 30.09.2006 (50 % von 13.854,00) 6.927,00 Miete Oktober – Dezember 2006 (3 x 13.854,00) 41.562,00 Miete Januar – April 2007 (4 x 13.854,00) 55.416,00 Zwischensumme 103.905,00 Abzglich bereits gezahlter 34.845,00 Restbetrag 69.060,00 Nachzahlung Mai – Dezember 2007 (8 Monate zu je 2.239,00) 17.912,00 Instandhaltung 1.320,78 88.292,78 Hierbei hat der Bauverein die Monatsmiete von 13.854,00 fr vier Monate (Januar – April 2007) berechnet, aber nur fr 3 Monate (Januar – Mrz 2007) den von der Stadt gezahlten Abschlag von monatlich 11.615,00 gutgeschrieben. Die von der Stadt bereits gezahlte Miete fr den April 2007 fehlt. Wir haben das Fachamt um berprfung und entsprechende Veran- lassung gebeten. Die Mehrausgaben konnten im Deckungsring 43 459 aufgefangen werden. HHSt. .... 700000 (Zuschsse an Kirchen) Bei einem im Nachtrag um 650.080,00 auf 8.623.260,00 erhhten Plannsatz (Vorjahr 7.331.500,00) zahlte die Stadt insgesamt Zuschsse von 7.198.504,66 (Vorjahr 7.411.079,00) fr die Kindertageseinrichtungen der kirchlichen Trger. Der Einsparbetrag im Deckungsring fr die Einrichtungen der kirchlichen und freien Trger betrgt 800.000,00. Der Zuschuss 2007 setzt sich wie folgt zusammen: Vertragliche Verpflichtungen 2007 gegenber den Trgern 7.199.803,23 abzglich berzahlungen in den Vorjahren (E-Stift) - 198.377,43 zuzglich Nachzahlungen aus Vorjahren 0,00 gezahlte Hilfe zur Erziehung z.L.d.HHSt. + 197.078,8621 Auszahlungen 2007 (= Rechnungsergebnis) 7.198.504,66 21 versehentlich hat das Fachamt „Hilfe zur Erziehung“ statt aus dem UA 4541 aus dem UA 4641 angewiesen. 106 Die Ausgaben dieser Haushaltsstelle haben sich in den letzten Jahren wie folgt entwickelt: 2002 2003 2004 2005 2006 2007 4.656.787,92 7.847.634,83 7.010.120,72 6.721.079,00 7.411.079,00 7.198.504,66 Die Gesamtsumme für 2007 setzt sich wie folgt zusammen: Evangelisches Dekanat 4.329.246,80 BAMBINI-Mittel an Ev. Kirchengemeinden 489.300,00 Kath. Dekanat 1.335.000,00 BAMBINI-Mittel an Kath. Kirchengemeinden 170.900,00 Päd. Akademie Elisabethenstift 320.000,00 22 BAMBINI-Mittel für E-Stift 52.900,00 Kath. KiTa St. Elisabeth 240.000,00 Adventgemeinde 64.079,00 Ev. Kirche HZE-Mittel 197.078,86 7.198.504,66 Prüfung der Verwendungsnachweise des Ev. und Kath. Dekanats An den laufenden Betriebskosten beteiligen sich die Kirchen nach den seit 2002 geltenden Verträgen nach Abzug der Zuschüsse für die Integration von Ausländerkindern und behinder- ten Kindern, Kostenerstattung für Verpflegung, eigenfinanzierte Schuldentilgung u.ä. noch mit 24 % (Vorjahre 27 %). Ab 01.01.2003 reduzierte sich der Anteil der Kirchen auf 15 % mit dem in den neuen Verträgen eingefügten Zusatz, dass auf die nach den Bestimmungen des Vertrages errechneten Betriebskosten die Zuschüsse nach dem Hess. Kindergartengesetz an- gerechnet und nicht mehr in den Finanzierungsanteil der Kirche einfließen, sondern der Stadt belassen werden. Ziel dieses Zusatzes war, die finanzielle Belastung der Stadt trotz des ver- ringerten Prozentanteil der Kirchen zu entlasten. Wir haben die uns zur Prüfung vorgelegten Betriebskostenabrechnungen nach dieser Bestim- mung korrigiert. Die kirchlichen Träger haben dies so nicht akzeptiert und sind von einer an- deren Auslegung der Verträge ausgegangen. Wir haben das Rechtsamt um Stellungnahme ge- beten. Das Rechtsamt kam im Juni 2009 zu dem Ergebnis, dass die Regelung des § 6 in der Vertragsfassung vom 29.11.2002 misslungen sei. Die vom Fachamt und auch von der Revisi- on angestrebte Auslegung des Vertrages (Ausgleich der Stadt gegenüber Mehrbelastung durch die Reduzierung der kirchlichen Beteiligung von 24 % 2002 auf 15 % ab 2003) kann wegen der ungenauen Formulierung in den Verträgen nicht durchgesetzt werden. Mit Beschluss vom 07.10.2009 hat der Magistrat von der praktischen Umsetzung der zzt. gel- tenden Betriebsverträge mit den Kirchen Kenntnis genommen. Danach sind alle Abrechnungen ab 2003 zu Lasten der Stadt zu ändern. Die Verwaltung wurde gleichzeitig beauftragt, eine Neufassung bzw. Aktualisierung der Verträge mit den kirchlichen Trägern von Kindertagesstät- ten in Darmstadt mit dem Ziel der einvernehmlichen Festlegung von platzbezogenen Förder- pauschalen zu verhandeln. 22 Die Abschlagszahlung an die Päd. Akademie Elisabethenstift war wegen der Überzahlung aus Vorjahren reduziert. 107 Diese platzbezogene Frderpauschale haben wir seit Jahren fr die Abrechnung auch der frei- en Trger von Kinderbetreuungseinrichtungen empfohlen. Das Ev. Dekanat (17/19 Kindertagessttten) hat in den Jahren 2000 bis 2007 folgende Zu- schsse erhalten: 2000 2.119.694,96 2001 2.326.378,06 2002 2.400.000,00 2003 5.211.000,0023 2004 4.379.000,00 2005 4.540.000,00 2006 4.700.000,00 2007 4.329.246,80 + 489.300,00 (BAMBINI) B Im ersten Quartal 2008 hat uns das Fachamt die Verwendungsnachweise 2000 – 2006 zur Prfung bersandt. Aufgrund der vielen Feststellungen hat das Fachamt auf unsere Anregung hin ein gemeinsames Gesprch mit den Vertretern der Ev. Regionalverwaltung vereinbart. Die Vertreter der Regionalverwaltung erklrten, dass durch mehrere strukturelle Vernderungen in den letzten Jahren der Zugriff auf Daten ab 1999 erschwert ist. Da die Prfungen im stdti- schen Fachamt aus personellen Grnden nicht zeitgerecht stattfanden, konnten die Rckfra- gen nur schleppend geklrt werden. Es wurde vereinbart, dass am Beispiel der Prfung der Verwendungsnachweise 2007 ein Ab- rechnungsschema erarbeitet wird, das auf alle rckwirkend noch zu prfenden Verwendungs- nachweise angewendet werden kann. Unseren Prfbericht fr 2007 (24 VN) haben wir am 01.12.2008 an das Fachamt weitergelei- tet. Wir haben unter anderem Folgendes festgestellt: Personal- und Sachkosten sind entgegen der Regelung im Vertrag nicht getrennt aufge- fhrt. Es sind nur Ausgabeschlssel angegeben, es fehlen nachvollziehbare Beschreibungen der Vorgnge. Es sind nicht alle genehmigten Betreuungspltze belegt (z.B. 102 genehmigt, nur 93 Pltze belegt). Zufhrungen zu Rcklagen knnen nicht bercksichtigt werden. Es ist nicht klar was „Sanierungsgeld“ im Zusammenhang mit der Betriebskostenab- rechnung bedeutet. Fr eine 2006 neu in Betrieb genommene KiTa, die von der Stadt lt. Vertrag zu 100 % finanziert wird, sind keine Landesmittel geflossen. Hat die Kirchengemeinde diese be- antragt? Wie werden die Zuschsse nach dem Hess. Kindergartengesetz in der Betriebskosten- abrechnung bercksichtigt? Am 02.12.2008 fand ein weiteres Gesprch mit Vertretern des Ev. Regionalamtes und des Fa- chamtes statt, die unsere Feststellungen zum Inhalt hatten. Es wurde Einvernehmen darber erzielt, welche Unterlagen den VN beigelegt und wie die Ge- samtausgaben zuknftig gegliedert werden. 23 Mitte Dez. 2002 hat das Fachamt 1.018.000,00 als Abschlagszahlung fr 2002 geleistet, die das HHj. 2003 belastete. 108 Die daraufhin neu konzipierten Verwendungsnachweise und die aufgrund der Stellungnahme unseres Rechtsamtes in Bezug auf die Auslegung der Vertrge genderten Abrechnungen lie- gen uns noch nicht zur Prfung vor. Das Kath. Dekanat (6 Kindertagessttten) hat in den Jahren 2001 bis 2007 folgende Zuschs- se erhalten: 2001 613.550,26 2002 1.270.000,00 2003 1.188.000,00 2004 1.235.500,00 2005 1.254.000,00 2006 1.276.000,00 2007 1.335.000,00 + 170.900,00 BAMBINI V Wie schon berichtet haben wir 2005 die Verwendungsnachweise 2001 und 2003 des Kath. Dekanats fr die 6 Kindertagessttten geprft. Bei allen Kindertagessttten haben wir Berich- tigungen vorgenommen. Verschiedene Rckfragen hat das Katholische Dekanat noch nicht beantwortet, so dass die Prfung fr 2001 und 2003 noch immer nicht abgeschlossen werden konnte. Das Fachamt hat uns im Februar 2009 die Verwendungsnachweise 2004 – 2006 fr die Betreuungseinrichtungen der Katholischen Kirche bersandt. Wir hatten die Prfung bis zur Beantwortung unserer Anfrage an das Rechtsamts (Auslegung von 6 der Vertrge) zurckge- stellt. Die aufgrund der Stellungnahme des Rechtsamtes korrigierten Verwendungsnachweise und Betriebskostenabrechnungen liegen uns noch nicht zur Prfung vor. V Das Ev. Rentamt Dreieich hat fr die Kindergrten Bert-Brecht-Str.16 und Untergasse 1 2003 586.436,77 2004 450.000,00 als Zuschussraten erhalten. Beide Verwendungsnachweise haben uns ebenfalls noch nicht zur Prfung vorgelegen. Wie wir schon berichteten, gehrt das Ev. Rentamt durch eine organisato- rische nderung ab 2005 zum Bezirk des Ev. Dekanats Darmstadt, so dass ab 2005 keine Zahlung mehr an das Rentamt Dreieich erfolgt. Der Zuschuss fr die Kindergrten Bert- Brecht-Str.16 und Untergasse 1 ist ab 2005 im Gesamtbetrag fr das Ev. Dekanat enthalten und wird (siehe oben) zusammen geprft. Seit 22.04.2002 hat die Ev. Kirchengemeinde Wixhausen in der bestehenden Kindertages- sttte Bert-Brecht-Str. 16 eine Hortgruppe mit 15 Pltzen eingerichtet. Die Hortgruppe wird nach einem Vertrag mit der Ev. Kirche Wixhausen zu 100 % von der Stadt finanziert. Der Zu- schuss ist ebenfalls im Gesamtbetrag des Ev. Dekanats enthalten. Die Kirchengemeinde St. Elisabeth hat 2006 insgesamt 370.000,00 erhalten. Den VN ha- ben wir zusammen mit den VN fr 2007 (240.000,00) und 2008 (365.000,00) mit einigen Feststellungen geprft und an das Fachamt mit Prfbericht zur Klrung und Korrektur zu- rckgegeben. 109 Nach der Stellungnahme des Rechtsamtes und dem schon zitierten Magistratsbeschluss hat das Fachamt die Abrechnungen von 2003 - 2008 entsprechend gendert und eine Ge- samtberzahlung fr diese Jahre von 311.128,52 errechnet. Die korrigierte Abrechnung haben wir ohne Feststellungen geprft. Der Advent-Kindergarten hat 2007 wie im Vorjahr einen Zuschuss von 64.079,99 erhalten. Den VN haben wir ebenfalls ohne Feststellungen geprft- Das Kinderhaus im Elisabethenstift Darmstadt hat 2007 einen Zuschuss von nur 320.000,00 erhalten, da berzahlungen aus den Vorjahren zu verrechnen waren. Den VN haben wir im Mrz 2009 mit einer geringfgigen Feststellung geprft. V Den VN 2006 des Kinderhauses im Elisabethenstift ber einen Zuschuss von 590.000,00 haben wir Anfang 2008 geprft und eine berzahlung fr die Jahre 2004 – 2006 von 329.850,52 festgestellt. Wir haben das Fachamt aufgefordert, keine Abschlagszahlungen zu leisten, bis der berzahlungsbetrag verrechnet ist. 2009 haben Magistrat (04.03.09) und Stadtverordnetenversammlung (26.03.09) beschlossen, dass der Pachtzins fr das Hannah-Blaul-Haus und das Theodor-Hickel-Haus mit 89.160,00 jhrlich rckwirkend ab dem 01.01.2007 als abrechnungsfhig im Rahmen der Betriebskos- tenfrderung anerkannt wird. Hintergrund war die Grndung der Pdagogischen Akademie Elisabethenstift gemeinntzige GmbH, die das Kinderhaus bernommen hat. Die korrigierte Abrechnung haben wir geprft. Die zuvor festgestellte berzahlung hat sich dadurch redu- ziert. UA 4642 – Zuschsse an freie Trger fr Kindertageseinrichtungen HHSt. …. 171100 (Zuweisung Land Hessen fr BAMBINI-Programm) Bei einem im Nachtrag auf 456.700,00 veranschlagten Planansatz hat die Stadt vom Land Zuweisungen von 933.280,00 erhalten. HHSt. .... 700100 (Zuschsse an freie Trger) Im Berichtsjahr hat die Stadt bei einem im Nachtrag um 216.700,00 erhhten Planansatz von 6.429.280,00 insgesamt 6.464.333,13 (Vorjahr 5.678.894,20) an Zuschssen fr die Ta- geseinrichtungen der freien Trger ausgezahlt. Die Mehrausgaben von 35.053,13 konnten im Deckungsring 43 459 aufgefangen werden. Die Zuschusszahlung fr 2007 setzt sich wie folgt zusammen: Vertragliche Verpflichtungen gegenber den Trgern 2007 6.693.990,35 + Nachzahlungen fr Vorjahre 27.479,49 ./. berzahlungen aus Vorjahren 257.136,71 Rechnungsergebnis 6.464.333,13 Der berzahlungsbetrag aus Vorjahren zeigt, dass die meisten Betreuungseinrichtungen mit ausreichenden Vorauszahlungen der Stadt versorgt werden. Die Nachzahlungen, die sich aus den Betriebskostenabrechnungen ergeben sind und waren immer sehr gering. Die Entwicklung der Ausgaben in den letzten 5 Jahren: 2003 2004 2005 2006 2007 4.109.484,76 4.473.542,44 5.335.809,97 5.678.894,20 6.464.333,13 110 Die Steigerung der Zuschsse von 2006 auf 2007 erklrt sich wie folgt: Durch die Frderung des Landes von Tagesbetreuung fr Kinder unter 3 Jahren (BAMBINI) hat das Land 840.000,00 z.G. des UA 4641 und 933.280,00 z.G. dieses UA an die Stadt berwie- sen (siehe auch UA 4641). Die Stadt hat z.L. dieser HHSt. 769.600,00 an die freien Trger fr die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren und 286.200,00 fr die Freistellung vom Kindergar- tenbeitrag (3. Ki.-Ga.-Jahr), insgesamt 1.055.800,00 ausgezahlt. Durch die Weitergabe der Landesmittel zustzlich zu den gezahlten Betriebskostenabschlgen zu Lasten dieser HHSt liegt das Rechnungsergebnis deutlich ber dem der Vorjahre. Da die BAMBINI-Mittel bei der Abrechnung der Betriebskostenzuschsse als anrechenbare Einnah- men die Stadt entlasten, wirkt sich dies durch berzahlungen bei der nchsten Abrechnung aus und entlastet die Nachjahre. Das vorlufige Jahresergebnis fr 2008 betrgt 5.472.109,89. In den Folgejahren werden die BAMBINI-Mittel schon bei der Auszahlung der stdtischen Betriebskostenabschlge berck- sichtigt. 2007 haben zu Lasten dieser HHSt. 26 Betreuungsvereine Zuschsse erhalten. Drei weitere Betreuungsvereine werden aus der HHSt. …. 700400 (Zuschsse gem 24 Ta- gesbetreuungsausbaugesetz) gefrdert. Wir haben 24 Verwendungsnachweise geprft. Die Prfung des Verwendungsnachweises der Kindergruppe „Sonnenkfer e.V.“ haben wir als Schwerpunktprfung durchgefhrt. Der Verein bietet 10 Betreuungspltze zur Ganztagsbetreuung (8.00 Uhr bis 15.30 Uhr) an, die 2007 auch durchgngig belegt waren. Der Verein hat fr 2007 einen Betriebskostenzuschuss von 56.367,00 erhalten. Unsere Pr- fung ergab folgende Feststellungen und Prfungshinweise: 1. Der Verein fhrt keine Handkasse. Die bar bezahlten Rechnungen werden von Erziehern oder Eltern vorgelegt und dann vom Konto berwiesen. 2. Es fllt auf, dass der Verein trotz einer guten Personalausstattung fast tglich fr Eltern- dienste „Betreuung“ 2 Stunden 11,25 (gesamt 529,50 Std. = 5.956,88) geltend macht. Die zur Betreuung eingesetzten Eltern werden am gleichen Tag fr eine weitere Stunde fr „Reinigung“ in den Stundennachweisen aufgefhrt, obwohl an eine Reinigungsfirma mo- natlich 336,40 gezahlt werden. 2007 macht der Verein 311 Stunden fr Reinigung durch die Eltern als zuschussfhige Ausgaben geltend. Damit werden der Stadt inklusive der Entgelte fr Betreuung fast tglich 3 Stunden Eltern- dienste in Rechnung gestellt. 3. Der Verein hat in der Zeit vom 13.08.07 bis 07.09.07 tglich zwischen 1,5 Stunden und 7 Stunden fr eine Familie mit der Ttigkeitsbeschreibung „Eingewhnung“ in Rechnung ge- stellt. Fr diesen Zeitraum errechneten sich Betreuungskosten von 916,88. Da im gleichen Zeitraum auch andere Eltern mit jeweils zwei Stunden fr die Betreuung eingeteilt waren, gehen wir davon aus, dass diese Eltern ihr zu diesem Zeitpunkt aufgenommenes Kind ein- gewhnt haben. Diese Position kann nicht als zuschussfhige Ausgabe anerkannt werden. Da der Gesamtbetrag der Elterndienste mit 1.793,08 ber der zuschussfhigen Hchst- grenze liegt, wirkt sich dies nicht auf die Abrechnung aus. 4. Der Verein hat fr Elterndienste (Gardinen nhen) 13,00 je Stunde abgerechnet. Eine Ent- schdigung von 13,00 je Stunde kann nur bei der Abrechnung von Investitionskostenzu- schssen und bei der „kleinen Bauunterhaltung“ im Rahmen der Abrechnung von Be- triebskostenzuschssen anerkannt werden. Knftig knnen Stundenlhne in dieser Hhe fr solche Ttigkeiten nicht mehr bercksichtigt werden. 5. Kosten fr Sumniszuschlge (2,50) werden nicht als zuschussfhige Ausgaben aner- kannt, ebenso nicht die Ausgaben fr die Musikpdagogin mit einem Honorar von 50,00 fr 35 Minuten Musikunterricht. 111 6. Der Verein hat an BAMBINI-U3 Frderung insgesamt 22.600,00 erhalten. In der Betriebs- kostenabrechnung waren nur 12.600,00 bercksichtigt. Wir haben die Betriebskostenabrechnung entsprechend berichtigt. Der Verein hat 2007 ein Betreuungsentgelt von 200,00 im Monat erhoben. Dem Protokoll des Elternabends vom 31.10.2007 haben wir entnommen, dass vorgeschlagen wurde, nach Pr- fung der Finanzen die Beitrge auf 147,00 monatlich rckwirkend zum 01.01.2007 zu senken, um eine berschreitung der Liquidittsreserve zu vermeiden. Diesem Vorschlag haben die Eltern mehrheitlich zugestimmt. Der Verein hat im November 2007 fr jedes Kind 636,00 zu- rckgezahlt. Ob hier das richtige Gremium entschieden hat, war von uns nicht zu prfen. Wir haben aber zum wiederholten Male darauf hingewiesen, unter anderem mit Schreiben vom 03.02.09 an Herrn Brgermeister Glenz, dass die Vereine aufgrund der hohen Frderung ihre Betreuungsentgelte reduzieren, um eine Liquidittsberschreitung zu vermeiden. Sechs weitere Verwendungsnachweise haben wir ohne Feststellungen geprft. Zehn Verwendungsnachweise haben wir mit kleineren Feststellungen geprft und berichtigt. Bei den weiteren Prfungen (7) haben wir u.a. Folgendes festgestellt: Bei einem Zuschussempfnger war der Zuschuss des Landes bei der Abrechnung des Be- triebskostenzuschusses nicht bercksichtigt. Der „Naturkindergarten Streuobstwiesenzentrum“ hat die ihm zustehende Liquidittsre- serve berschritten. Wir haben das Fachamt darauf hingewiesen entsprechend der Allg. Zuschussrichtlinien zu verfahren. Beim Verein „Lebenshilfe“ war der Zuschuss des Landes von 29.700,00 fr die „Freistel- lung 3. Kindergartenjahr“ nicht als anrechenbare Einnahme bercksichtigt. Diese Ver- fahrensweise ist bei den meisten Kinderbetreuungseinrichtungen richtig. In diesem Fall aber werden die Elternentgelte als anrechenbare Einnahme bercksicht und demzufolge auch der entsprechende Zuschuss des Landes. Bei zwei Einrichtungen waren die Krzungen fr die Betreuung auswrtiger Kinder falsch berechnet. Drei Kinderbetreuungseinrichtungen hat Herr Brgermeister Glenz auf Antrag von der 10- prozentigen Haushaltssperre ausgenommen. Nach der finanziellen Situation war dies nicht in allen Fllen notwendig. Bei dem Verein „Sag ja zum Kind e.V.“ werden nach erneutem Magistratsbeschluss vom 29.10.2008 Spenden im Rahmen des jhrlichen Verwendungsnachweises auch weiterhin nicht bercksichtigt, so dass die jhrliche Liquidittsreserve jetzt bis bis 2013 berschritten werden kann. Die VN 2007 fr die Betreuungseinrichtungen des Arbeitersamariterbundes und der Arbeiter- wohlfahrt lagen uns noch nicht zur Prfung vor. E Wie in den Vorjahren schon berichtet, halten wir es fr dringend erforderlich, die Frdermoda- litten fr die freien Trger aus Grnden der Gleichbehandlung konkreter zu bestimmen. So halten wir unter anderem eine Regelung ber die personelle Besetzung der Betreuungseinrich- tungen fr unabdingbar. Durch die angespannte Haushaltslage der Stadt kann der Personal- einsatz bei den freien Trgern nur entsprechend der fr die stdtischen Einrichtungen gelten- den Richtlinien gefrdert werden. Wenn sich Vereine weiterhin eine bessere Personalausstat- tung fr die Betreuung ihrer Kinder wnschen, bleibt ihnen das unbenommen. Die hheren Ausgaben knnen jedoch nicht von der Stadt bezuschusst werden, sondern sind aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Auch fr die Betreuungsttigkeit durch Eltern sollten Regelungen ge- 112 troffen werden. Die in Rechnung gestellten Betrge haben sich in den letzten Jahren deutlich erhht. Diesen Empfehlungen zur Festschreibung der Frdermodalitten ist bis 2009 nicht entspro- chen worden, stattdessen sollen mit den Vereinen Vertrge mit einer um 5 % hheren Bezu- schussung (= 75 %) geschlossen werden. Zu dem Vertragsentwurf haben wir 2009 Stellung genomen. In dieser Stellungnahme haben wir auch auf unser Schreiben vom 03.02.09 an Herrn Brgermeister Glenz hingewiesen, in dem wir unsere Bedenken gegen die Aufstockung der Bezuschussung auf 75 % begrndet und erlutert haben. E Wir empfehlen nach wie vor die Zuschussregelung fr die Kinderbetreuung auf eine Pro-Kopf- Bezuschussung umzustellen V Von den aus 2006 noch nicht geprften 13 Verwendungsnachweisen haben wir 12 VN geprft. Bei vier Verwendungsnachweisen ergaben sich keine Feststellungen. Bei den restlichen Ver- wendungsnachweisen haben sich verschiedene Feststellungen ergeben. Bei dem Waldorf-Kindergarten war die Krzung fr auswrtige Kinder nicht richtig be- rechnet, beim Frderkeis Kinderbetreuung an TU und FHD die bercksichtigungsfhi- gen Fortbildungskosten. Beim Waldkindergarten Darmstadt und Bessunger Waldkindergarten waren nicht alle genehmigten Pltze belegt. Fr den Verein Lebenshilfe e.V. war die berzahlung aus dem Vorjahr nicht richtig be- rcksichtigt. Fr die Kindergruppe „Die Baffies“ waren Verwaltungskosten und „Equal“-Mittel nicht richtig bercksichtigt. Bei einem Verein waren die Landesmittel nicht als anrechenbare Einnahmen in die Ab- rechnung einbezogen. Die VN wurden entsprechend berichtigt. V Die VN der Arbeiterwohlfahrt fr die Jahre 2001 – 2005 (!) ber insgesamt 5.580.000,00 hat uns das Fachamt Mitte 2008 zur Prfung vorgelegt. Die von uns in unserem Prfbericht vom 05.04.04 (VN 2001 und 2002) gestellten Fragen sind noch immer nicht beantwortet. Auch die Prfung der Verwendungsnachweise fr die Jahre 2003 bis 2005 hat zahlreiche Feststellungen und Fragen ergeben. Auf unseren Prfbericht vom Juli 2008 haben wir noch keine Antwort erhalten. Der VN aus 2006 ber 1.716.772,02 hat uns noch nicht zur Prfung vorgelegen. Wir haben das Fachamt erneut erinnert. Die VN des Arbeiter-Samariter-Bundes haben wir fr die Jahre 2004 – 2006 geprft. Es haben sich einige Fragen und Feststellungen ergeben. Den Prfbericht haben wir im April 2008 dem Fachamt zugesandt. Die Antwort steht ebenfalls noch aus. Vor Abschluss der Betriebsvertrge fr die KiTa „Papillon“ und das Krippenhaus „Spreestra- e“ in Regie des ASB hat das Fachamt unsere Stellungnahme im April 2008 eingeholt. Wir haben darauf hingewiesen, dass Vertrge ber die Finanzierung von Kinderbetreuungseinrich- tungen vor Inbetriebnahme abgeschlossen werden sollten. 113 HHSt. .... 700200 (Nachmittagshort Bad-Nauheimer Strae) Wie im Vorjahr stand ein Planansatz von 325.500,00 zur Verfgung. Die Stadt hat an den Nachmittagshort Bad Nauheimer Strae 349.044,00 ausgezahlt. Der den Planansatz ber- steigende Betrag von 24.044,00 konnte im Deckungskreis 43 459 aufgefangen werden. V Der Verwendungsnachweis fr 2007 liegt uns noch immer nicht zur Prfung vor. V Die VN 2003 – 2006 hat das Fachamt Ende Dezember 2007 zur Prfung vorgelegt. Die abschlieende Prfung steht noch aus, weil die von uns gestellten Fragen noch nicht beant- wortet sind. Fr die Prfung aller VN von 2002 – 2006 gilt, dass fr die Entscheidung der da- maligen Dezernentin, die Landesfrderung fr einen hohen Auslnderanteil nicht als anre- chenbare Einnahme bei der Zuschussberechnung zu bercksichtigen, kein Magistratsbe- schluss eingeholt ist. Nach unserer Auffassung bedrfen finanzrelevante Entscheidungen, die ber die Magistratsvorlage zur Finanzierung des Nachmittagshortes hinausgehen, einer Er- gnzung des Magistratsbeschlusses vom 30.01.02. Auch wenn wir die Prfbesttigung fr die Jahre von 2003 – 2006 noch nicht erteilen konnten, haben wir das Fachamt gebeten bei den knftigen Abchlagszahlungen die schon jetzt festste- hende berzahlung von mindestens 79.000,00 zu bercksichtigen. Betreuungsangebote an Grundschulen (HHSt. .... 700300): Das Land Hessen frdert die Betreuungsangebote an Grundschulen und Grundstufen der selb- stndigen Schulen fr Lernhilfe und Sprachheilschulen seit 01.01.2003 mit einer pauschalen Zuweisung von unverndert 5.112,92 je Einrichtung. Fr 2007 ergibt sich folgende Berechnung: Einnahmen HHSt. .... 171000 (Zuweisungen Land Hessen f. betreuende Grundschulen) 112.484,24 HHSt. …. 178500 (Einnahmen aus Rckforderungen) 12.827,52 HHSt. .… 700300 (Zuschsse an Betreuungsvereine) - 367.203,94 Eigenanteil der Stadt (ohne Bercksichtung von Energiekosten) - 241.892,18 Im Berichtsjahr erhielten 19 Trgervereine Zuschsse von insgesamt 367.203,94 aus der HHSt. .... 700300 (Zuschsse an Vereine fr Horte der betreuenden Grundschulen). Nach den neuen Zuschussrichtlinien kommt es darauf an, ob die Vereine die gemeldeten Betreuungs- pltze und –stunden eingehalten und ein Mindestelternbeitrag gefordert haben.Die Verteilung der Mittel erfolgte daher erstmals nach den von den Vereinen zum Stichtag 01.10. gemeldeten Betreuungsstunden. Das Fachamt legte bis Februar 2010 alle 19 Verwendungsnachweise aus dem Jahr 2007 zur Prfung vor. Die Vereine haben die neuen Richtlinien eingehalten. Die Pr- fung der VN 2007 ergab keine Rckforderungen. V Weiterhin prften wir einen VN aus dem Jahr 2006 und von einem Trger (Mornewegschule). die VN aus 2004 bis 2006 HHSt. .... 700400 (Zuschsse gem 24 Tagesbetreuungsausbaugesetz) Nach Beschlssen des Magistrats vom 31.01.2007 und der Stadtverordnetenversammlung vom 22.02.07 sollen jhrlich weitere 100 Pltze in Tageseinrichtungen fr Kinder unter 3 Jah- ren geschaffen werden. Nach einer Hochrechnung auf 2 Jahre sollten 1.400.000,00 (jhrlich 700.000,00) zur Verfgung stehen. 114 Von dem Planansatz ber 1.400.000,00 hat die Stadt 385.470,00 an folgende Trger ausge- zahlt: Kindergruppe Tausendfler 151.470,00 Kindergruppe Kinderscheune 34.450,00 Kleine Entdecker 17.000,00 ASB (Spreestr.) 169.550,00 Hausfrauenbund 10.000,00 Bauverein AG 3.000,00 = Kaution „Kleine Entdecker“ Bei der Prfung des VN der Kindergruppe „Tausenfler“ haben wir darauf hingewie- sen, dass Rckbuchungen keine zuschussfhigen Ausgaben sind. Weiter war eine Mietvorauszahlung von 5.000,00 schon im Vorjahr bercksichtigt. Die Rckerstattung aus der Stromabrechnung war nicht als anrechenbare Einnahme in die Abrechnung einbezogen. Den VN der „Kinderscheune Eberstadt“ haben wir ohne Feststellungen geprft. Bei der Betriebskostenabrechnung der „Kleinen Entdecker e.V.“ waren Investitionskos- ten bercksichtigt, die wir herausgerechnet haben. Der ASB hat fr die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren anteilig aus dieser HHSt. 169.550,00 fr die Betreuungseinrichtung „Spreestrae“ erhalten. Der VN liegt noch nicht vor. Gem Beschluss des Magistrats Nr. 2007/0290 erhlt der Hausfrauenbund jhrlich ab 01.07.2007 fr das Tageseltern- und Tageskindervermittlungsbro 20.000,00 mehr als im bestehenden Vertrag vorgesehen. Fr 2007 waren dies anteilmig 10.000,00. Die Prfung der Verwendung erfolgte mit dem Gesamtverwendungsnachweis im UA 4542. Feststellungen haben sich nicht ergeben. UA 4650 – Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen Der Zweckverband fhrt seit der Ausgliederung der Erziehungsberatung zum 01.01.2000 den Namen: „Zweckverband Jugend- und Drogenberatung und Drogenhilfe“. Der Zweckverband erhielt in den vergangenen fnf Jahren folgende Zuschsse von der Stadt: HHStelle: Jahr Zuschuss an ZES Zuschuss Caritas Zuschuss DW …. 700100 2003 886.790,00 0,00 0,00 …. 700100 2004 443.394,66 0,00 0,00 …. 700200 2005 693.727,75 11.500,00 0,00 …. 700200 2006 844.706,56 31.500,00 0,00 …. 700200 2007 0,00 47.560,77 168.990,11 SN1 Personal 2007 0,00 478.163,12 Die Auflsung des Zweckverbandes erfolgte zum 30.04.2007. Die bisherigen Ttigkeitsberei- che wurden vertraglich auf unterschiedliche Trger bertragen (Caritasverband Darmstadt e.V., Diakonisches Werk Darmstadt). Der Caritasverband bernahm den Bereich Drogenberatung bereits im Laufe des Jahres 2005. Der mit der Caritas geschlossene Vertrag enthlt nur ungengende Regelungen zur B Vorlage und Prfung des Verwendungsnachweises. Die vom Empfnger vorgelegten Unterlagen reichten zur Prfung des VN nicht aus. 115 Das Diakonische Werk hat die Bereiche Cafe, Streetwork und die Notschlafplätze übernommen und erhält neben den Sachkosten zusätzlich die Personalkosten erstattet. Vertragsgemäß be- inhaltet die Personalkostenerstattung eine 4 %ige Verwaltungskostenumlage. Diese Höhe wurde im VN 2007 überschritten. Eine gesonderte Vereinbarung zu den Overheadkosten der Diakonieverwaltung ist in Arbeit. Die Gesamtaufwendungen setzen sich folgendermaßen zusammen: Zuschüsse an Träger .... 700200 216.550,88 Personalkosten über SN 1 478.163,12 Zuwendung Land .... 161000 - 50.000,00 Erstattung von Landkreis Da-Di .... 162000 - 77.002,00 Eigenanteil der Stadt Darmstadt 567.712,00 HHSt. .... 700300 (Frühberatungsstelle Caritasverband): Die Frühberatungsstelle des Caritas-Verbandes erhielt im Berichtsjahr einen städtischen Zu- schuss von 63.764,96 (incl. Nachzahlung 2006 über 244,96) und 126.156,98 aus kommuna- lisierten Landesmitteln (siehe UA 4000). Der Träger hat die zweckbestimmte Mittelverwen- dung nachgewiesen. 116 Abschnitt 47 – F rderung von anderen Trgern der Wohlfahrtspflege und Jungendhilfe HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 2.275 23.000 39.515 Sonst. Finanzeinnahmen 2.556 2.600 2.556 Summe Einnahmen 4.831 25.600 42.071 Personalausgaben 0 0 0 Sachaufwand 13.760 -21.120 15.089 Zuweisungen u. Zuschüsse 946.725 995.620 935.935 Summe Ausgaben 960.485 974.500 951.024 Zuschussbedarf 955.654 948.900 908.953 Vergleich Rechnungserg./Planung -39.947 -4,2% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -46.701 -4,9% Der Abschnitt 47 enthält nur den UA 4700. UA 4700 – F rderung der Wohlfahrtspflege HHSt. .... 700000 (Zuschüsse an Wohlfahrtsverbände und soziale Organisationen) HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Ausgaben 407.160,02 426.190,00 382.796,74 Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: - 43.393,26 - 10,18 % Vergleich Rechnungserg. mit dem Vorjahr: - 24.364,28 - 5,98 % Der Ansatz von 423.690,00 wurde im Nachtag um 2.500,00 für einen zusätzlichen Zuschuss an das Projekt Mittagstisch (N)immersatt angehoben. Zur Deckung dienten Einsparungen im Deckungsring 43470. Die Ausgaben unterschritten den HH-Ansatz um 43.393,26. Die hauswirtschaftliche Sperre von 10 % der Ausgaben wurde somit eingehalten. Wie im Vj. hat das Fachamt die Zuschussbescheide aufgrund der hauhaltswirtschaftlichen Konsolidierungsmaßnahmen überarbeitet. Wir haben zu den Entwürfen Stellung genommen. Weiterhin begleiteten wir den Prozess der Kommunalisierung Sozialer Hilfen, nahmen an den Sitzungen der dezernatsübergreifenden stadtinternen Arbeitsgruppe teil und nahmen Stellung zu dem Vertragsentwurf zur Vergabe der Restmittel aus dem Jahr 2007. Träger, die neben den kommunalisierten Mitteln auch städtische Zuschüsse erhalten, legen gemeinsame Verwendungsnachweise für beide Förderungen vor. Im UA 4700 sind hiervon das 117 Selbsthilfebro des Deutschen Parittischen Wohlfahrtsverbandes (seit 2007 Parittische Pro- jekte gGmbH), die Pro Familia und die AIDS-Hilfe betroffen. Stadt und Zuschussempfnger haben die Frderung des Selbsthilfebros der Parittischen Projekte gGmbH ab 2007 neu geregelt. Die Vertragspartner haben den Zuwendungsvertrag erst 2008 abgeschlossen. Dennoch erhielt das Selbsthilfebro bereits 2007 einen erhhten Zuschuss, da es ab diesem Zeitpunkt die Frderungen der Darmstdter Selbsthifevereine - bernahm. Betroffen waren von dieser Regelung der Gehrlosenverein Darmstadt und Umge- bung e. V., die Tinnitus-Gruppe in Darmstadt e. V., die Morbus-Bechterew-Gruppe e. V. und die Deutsche Rheuma-Liga e. V., die keine direkten stdtischen Zuschsse mehr erhalten. Die Darmstdter Tafel e. V. erhielt 2007 keinen Zuschuss. Erstmals frderte die Stadt ein of- fenes Gruppenangebot des Sozialpsychiatrischen Vereins (60 Plus) fr ltere Menschen mit seelischen Behinderungen und das Projekt (N)immersatt der BAFF – Frauenkooperation gGmbH. Wir prften 26 VN aus dem Jahr 2007. Es stehen keine weiteren VN aus. berschreitung der Liquidittsreserve: Im Berichtsjahr berschritten 4 Zuschussempfnger die zulssige Liquidittsreserve. Nach der Rundverfgung Nr. 20 hat die Verwaltung die individuell begrndeten Antrge mit unserer Stellungnahme dem Stadtkmmerer zu Bewilligung vorgelegt. Fr das Jahr 2007 hat Herr Brgermeister Glenz allen 4 Antrgen zugestimmt. Dabei handelt es sich um folgende Zuschussempfnger: Zuschussempfänger Überschreitung Genehmigt am Freireligise Gemeinde, Seniorentreff 75,31 22.10.2008 Alkohol- und Sucht-Selbsthilfe 4.144,92 22.10.2008 Dst. Tonband- und Stereofreunde 771,52 22.10.2008 Telefonseelsorge Darmstadt e. V. 5.352,99 22.10.2008 Unterschreitung des angemessenen Eigenanteils: Kann ein Zuschussempfnger den in der Rundverfgung Nr. 20 vorgesehenen Eigenanteil von 20% der Jahresausgaben nicht selbst aufbringen ist die vorherige Zustimmung des Stadt- kmmerers einzuholen. Die Genehmigung ist individuell zu begrnden und gilt solange die Einkommensstruktur des Vereins unverndert ist. Die Voraussetzungen fr eine Befreiung werden alle 3 Jahre berprft. Im HHj. 2007 hat das Fachamt bei 4 Vereinen, die den ange- messenen Eigenanteil nicht erbringen konnten, die erneute Genehmigung des Stadtkmme- rers eingeholt. Zuschussempfänger Genehmigt am Elternkreis Drogenabhngiger und - gefhrdeter 22.10.2008 Freireligise Gemeinde e. V. 22.10.2008 Sozialpsychiatrischer Verein 22.10.2008 Alkohol- und Suchtselbsthilfe Darmstadt e. V. 22.10.2008 118 Prüfung weiterer VN Arbeiterwohlfahrt, Seniorentreff DA-Arheilgen, Frankfurter Landstr. 183 Wir haben den VN des Seniorentreffs schwerpunktmäßig geprüft. Der städtische Zu- schuss betrug 5.630,00. Neben dem Zuwendungsbescheid haben wir alle finanzrele- vanten Unterlagen des Vereins zur Prüfung herangezogen und ein Gespräch mit den Verantwortlichen vor Ort geführt. Dabei ergaben sich Beanstandungen bei den Belegen (z. B. undatiert, unleserlich) und nicht zuschussfähige Ausgaben (z. B. Trinkgelder und finanzielle Unterstützung von bedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern). Auch wur- de kein Inventarverzeichnis geführt. Jedoch hat der Seniorentreff den angemessenen Eigenanteil der zuschussfähigen Ausgaben erbracht. Der Endbestand lag unterhalb der Liquiditätsgrenze. AIDS-Hilfe Die AIDS-Hilfe hat die Verwendung der kommunalisierten Landesmittel von 37.300,00 und den städtischen Zuschuss von 37.330,00 in einem VN nachgewiesen. Die Prüfung des VN 2007 ergab keine Auffälligkeiten. Der Rücklagenbestand der einzelnen Projekte (zweckgebundene Rücklagen, die nicht in die Ermittlung der Liquiditätsreserve einflie- ßen) wurde weiter fortgeschrieben. Der angemessene Eigenanteil wurde wie im Vj. nicht erbracht. Pro Familia Pro Familia hat die kommunalisierten Landesmittel von 43.775,04 und den städti- schen Zuschuss von 127.827,00 in einem VN nachgewiesen. Für den Frauennotruf er- hielt Pro Familia zusätzlich 13.900,00 aus kommunalisierten Mitteln. Die Prüfung des VN 2007 ergab keine Auffälligkeiten. Der angemessene Eigenanteil wurde nicht er- bracht. Freiwilligenagentur beim Caritasverband Darmstadt Wie im Vj. konnte die Freiwilligenagentur den angemessenen Eigenanteil der Ausgaben nicht aufbringen. Aus dem nachgereichten Finanzkonzept geht hervor, dass nach einer Anschubfinanzierung durch die Hess. Staatskanzlei die Finanzierung durch Zuwendun- gen der Stadt, des Landkreises Darmstadt-Dieburg sowie Spenden und Sponsoring von Betrieben und Unternehmen aus diesem Gebiet erfolgen sollte. Da bislang nur eine städtische Förderung erfolgt, wurde die Freiwilligenagentur aufgefordert, sich um Ko- Finanzierer zu bemühen. Die Prüfung des VN 2007 konnte nach mehreren Rückfragen abgeschlossen werden. Demenzforum Darmstadt e. V. Nach Freigabe des Zuschusses in der veranschlagten Höhe erhielt das Demenz Forum einen städtischen Zuschuss von 42.000,00. In dieser Summe war auch die städtische Ko-Finanzierung zur Einrichtung von niederschwelligen Betreuungsangeboten nach §§ 45 c und d SGB XI von 4.100,00 enthalten. Die Verwendung wurde in einem VN nachgewiesen. Der beabsichtigte Zuwendungsvertrag, zu dem wir bereits Stellung ge- nommen hatten, kam wegen des Verbots des Regierungspräsidiums, neue Verpflich- tungen einzugehen, nicht zustande. B 119 HHSt. .... 700100 – 701200: Der Vergleich zwischen Planansatz und Rechnungsergebnis ergibt folgendes Bild: Zuschussempfänger HHSt. Planung Rechnungserg. bernahme Mietkosten stdt. Sle 700010 1.000,00 0,00 Brgerstiftung 700100 163.610,00 156.833,14 Grundsteuer, Geb., usw. 700200 17.990,00 18.134,68 Caritas, Psychosoz. Kontaktstelle. 700300 54.410,00 56.119,20 Psychosoz. Arbeitsgemeinschaft 700400 21.990,00 21.990,00 DRK 700500 21.270,00 11.874,27 Sozialstation Wechsler Str. 700600 3.100,00 855,00 Seniorenzentrum der AWO Wechsler Str. 700650 2.500,00 0,00 Altenhilfe 700900 69.410,00 78.181,92 Altenarbeit Heimstttenweg 700910 18.150,00 18.150,00 Nachbarschaftsheim 701100 161.000,00 161.000,00 Verbraucherberatung 701200 35.000,00 30.000,00 Summe 569.430,00 553.138,21 Das Rechnungsergebnis unterschreitet den Ansatz um 16.291,78 (= 2,86%), ist jedoch im Vergleich zum Vorjahr um 13.573,65 (= 2,51%) gestiegen. Mehrausgaben z.B. bei den Grund- steuern der psychozentralen Kontakt- und Beratungsstelle und der Altenhilfe konnten durch Minderausgaben bei der bernahme von Mieten fr Stdt. Sle, beim DRK, dem Seniorenzent- rum der AWO (Wechsler Strae) und der Verbraucherzentrale ausgeglichen werden. Die haus- haltswirtschaftliche Sperre von 10 % des Ansatzes galt in diesem Bereich berwiegend nicht, da gegenber vielen Zuschussempfngern vertragliche Verpflichtungen bestehen. Weitere Prfungen: Wir prfen den Jahresabschluss der Brgerstiftung (HHSt. .... 700100) im Rahmen ei- ner Auftragsprfung. Das Rechnungsergebnis lag um 6.776,86 unter dem Ansatz von 163.610,00 (= - 4,14%). Unter der HHSt. .... 700200 werden die Erbauzinsen der Arbeiterwohlfahrt, Drei- Stufen-Heim, Alten- und Pflegeheim, Nussbaumallee 12 und des Arbeiten- Samariterbundes, Hauptsitz, Pfungstdter Str. 165, bernommen. Die Erbauzinsen wurden 2007 vom Liegenschaftsamt angehoben, daher berstiegen die Ausgaben den Ansatz um 144,68. Der Caritasverband, Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle (HHSt. .... 700300) erhielt bei einem Ansatz von 54.410,00 einen Betriebskostenzuschuss von 56.119,20. Der hhere Zuschuss wurde notwendig, da die Stadt vertraglich verpflichtet ist, 19,5 % der ungedeckten Kosten zu bernehmen. Die Deckung war im Deckungsring 43470 gewhrleistet. Der Zuschuss an die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (HHSt .... 700400) betrug 21.990,00. Die Prfung des VN ergab keine Beanstandung. Beim Zuschuss von 11.874,27 an das DRK (HHSt .... 700500) handelt es sich um den Erbbauzins fr das Grundstck Feldbergstrae/Mornewegstrae, auf dem die Leitstelle betrieben wird. Im Ansatz von 21.270,00 sind 5.000,00 zur Fortsetzung des Modelpro- jekts „Hippy“ und 4.400,00 fr das Gesundheitsprojekt fr Migranten in Arheilgen ent- halten. Die Projekte wurden jedoch erst im HHj. 2008 weitergefhrt bzw. begonnen. ber den Stand der Rckforderung gegenber der AWO aus dem Betrieb der Sozialsta- tion in der Altenwohnanlage Wechsler Strae (HHSt .... 700600) in den Jahren 1990 – 120 2001 haben wir bereits berichtet. Der Stadtkmmerer entschied, auch 2007 die Ne- benkosten fr die Rume hlftig zu bernehmen. Die Ausgaben betragen 855,00. Wie bereits im Vj. berichtet, sind die Verhandlungen der AWO mit dem Fachamt mit dem Ziel, in den ehemaligen Rumen der Sozialstation in der Altenwohnanlage Wechs- ler Strae ein Seniorenzentrum einzurichten, gescheitert. Fr diesen Zweck standen bei der HHSt. .… 700650 36.670,00 bereit. Der Ansatz wurde im Nachtrag um 34.170,00 auf 2.500,00 gekrzt. Ausgaben entstanden nicht. Die Stadt hat den Ansatz der Altenhilfe (HHSt. …. 700900) von 78.210,00 im Nachtrag um 8.800,00 verringert, so dass fr diese freiwilligen Angebote, wie Konzerte, Ausfl- ge, Faschingssitzungen usw. noch 69.410,00 zur Verfgung standen. Die entstandenen Ausgaben von 78.181,82 berschritten den Ansatz um 8.771,92. Hierfr bewilligte der Stadtkmmerer pl. Mittel von insgesamt 8.960,00. Die Zahlstelle der Altenhilfe haben wir im Jahr 2007 zweimal unvermutet geprft. Wie bereits im Vj. erlutert, werden die Karten fr Seniorenveranstaltungen berwiegend ber das Brgerinformationszentrum (BIZ) im Stadtfoyer, die Bezirksverwaltungen und Stadtteilbros verkauft. Die Einnahmen werden der HHSt. …. 118000 gut gebracht und dienen ausschlielich zur Refinanzierung der angebotenen Veranstaltungen. Die Ablieferung der Einnahmen erfolgte zeitnah, der Kassenhchstbetrag von 1.000,00 wurde nur kurzzeitig berschritten. Die Abteilungsleitung hat die Barmittel wie vorge- sehen monatlich regelmig kontrolliert und dokumentiert. Es ergaben sich keine Be- anstandungen. Der Stadtkmmerer erteilte am 07.06.2006 die Zustimmung, Freikar- ten bis zu einem Wert von 500,00 jhrlich an bedrftige Senioren in Einrichtungen zu vergeben. Die Verwaltung hat diese Grenze nicht berschritten. Der Zuschuss fr den VGH-Seniorentreff Heimstttenweg 100 (HHSt. .... 700910) be- trug wegen vertraglicher Verpflichtung wie im Vorjahr 18.150,00. Die Prfung des VN ergab keine Beanstandungen. Der als Sachkostenzuschuss zur Frderung der Stadt- teilpartnerschaft mit der ungarischen Gemeinde Gynk vorgesehene Betrag von 1.022,58 wurde fr einen Austausch von Schlerinnen und Schlern der Georg- Bchner-Schule und dem Gymnasium in Gynk verwendet. Der Zuschuss fr das Nachbarschaftsheim (HHSt. .... 701100) betrug wie im Vj. 161.000,00. Wir haben den Verwendungsnachweis fr den stdtischen Zuschuss ohne Beanstandung geprft. Das Nachbarschaftsheim erwirtschaftete im Berichtsjahr einen berschuss und konnte somit das Vorjahresdefizit senken, wenn auch nicht ausglei- chen. 2007 stieg der Bestand des Rckstellungskontos um 17.441,58 auf 63.478,18. Die beabsichtigte Erweiterung der Kindertagessttte um eine Kinderkrippe wurde mangels Kofinanzierung fallengelassen. Mit der Rckstellung soll nunmehr der Sanitrbereich saniert und das Gebude isoliert und schallgeschtzt werden. Es fielen bereits Ausga- ben fr Architektenleistungen an. Seit 2002 wird die Personalabrechnung des Vereins durch die Stadt, die Anweisung der Gehlter jedoch vom Verein vorgenommen. Die der Stadt hierdurch entstehenden Kosten sind durch den Verein zu erstatten. Die Verbraucher-Zentrale Hessen e.V. erhlt den stdtischen Zuschuss von 30.000,00 aus der HHSt. .... 701200. Nach Entscheidung von Herrn Brgermeister Glenz liegt die Bewirtschaftung beim Bro des Dezernats IV. Die Prfung des VN 2007 ergab nach zustzlichen Erluterungen der Verbraucherzentrale keine Beanstandungen. 121 Im Deckungsring 43470 (Wohlfahrtspflege) unterschritten die Ausgaben von 827.753,03 die zur Verfügung stehenden Mittel von 849.360,00 um 21.606,97. Über die meisten Zuschüsse im Deckungsring bestehen vertragliche Verpflichtungen. Bei den frei verfügbaren Ansätzen wurde die haushaltswirtschaftliche Sperre von 10 % eingehalten. 122 Abschnitt 48 – weitere soziale Bereiche HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 10.123.388 12.773.000 20.718.554 Sonst. Finanzeinnahmen 756.570 360.000 0238.400 Summe Einnahmen 10.879.958 13.133.000 20.956.954 Personalausgaben 0 0 0 Sachaufwand 29.569.514 30.690.000 30.767.366 Zuweisungen u. Zuschüsse 7.825.661 8.325.000 8.375.453 Summe Ausgaben 37.395.175 39.015.000 39.142.819 Zuschussbedarf 26.515.217 25.882.000 18.185.865 Vergleich Rechnungserg./Planung -7.696.135 -29,7% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -8.329.352 -31,4% UA 4810 – Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz Die Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (UVG) werden vom Bund, dem Land und der zuständigen Kommune zu je einem Drittel finanziert. Unter der HHSt. .... 780000 (Leistungen an Berechtigte) werden die Leistungen an die an- spruchsberechtigten Personen ausgezahlt. 2/3 dieser Summe erstattet das Land Hessen, das selbst wiederum 1/3 der Ausgaben beim Bund geltend macht, unter der HHSt. .... 161000 (Erstattungen vom Land). Die Abrechnung erfolgt quartalsweise, wobei das Land Hessen mo- natliche Abschläge zahlt. Bei der HHSt. .... 240000 (Ersatzleistungen von Dritten) werden die Leistungen der zum Un- terhalt verpflichteten Elternteile vereinnahmt. Von den tatsächlichen Einnahmen werden 2/3 unter der HHSt. .... 671000 (Erstattungen an das Land) an das Land Hessen abgeführt. Die Abrechnung erfolgt monatlich. Die Unterhaltsvorschussleistungen von 1.501.676,94 lagen um 101.676,92 (= ca. 7,26%) ü- ber dem Planansatz. Der vom Land zu erstattende Anteil beträgt 1.001.117,94. Tatsächlich wurden jedoch 999.481,94 erstattet. Die Differenz beruht darauf, dass die Quartalsabrechnungen zeitversetzt erfolgen. Ein Ausgleich in der Jahresrechnung ist somit nicht möglich. Wir haben die Quartalsabrechnungen der Ausgaben mit dem Land geprüft. Dabei haben wir festgestellt, dass für das III. Quartal noch eine Restforderung von 7.744,00 bestand, die das Fachamt mit der IV. Quartalsabrechnung geltend machte. Bei der Prüfung der monatlichen Abrechnungen der Einnahmen stellten wir für den Monat Ap- ril fest, dass die Stadt vom Land 10.200,43 zu wenig angefordert hatte. Das Fachamt hat die- sen Betrag mit den Einnahmen des Monats Mai verrechnet. 123 Bei der HHSt. …. 240000 wurden KER von 1.444.635,01 aus dem Vj. bernommen. Davon hat die Stadt im Berichtsjahr 289.174,93 bereinigt. Dabei handelte es sich vor allem um unein- bringliche Altflle die niedergeschlagen wurden. Zusammen mit den neuen KER aus dem lfd. Jahr wurden 1.360.962,86 in das Jahr 2008 bertragen. V Die in den Vj. angesprochene Aufarbeitung der Altflle stockte im Berichtsjahr, da die Fachabteilung durch die Umstellung des Leistungsprogramms und die Umsetzung der nde- rung der Regelsatzverordnung zum 01.07.2007 vorrangig beschftigt war. Ferner wurden vor- ab berzahlungen bearbeitet, bei denen wegen drohender Verjhrung Mahn- und Vollstre- ckungsbescheide erwirkt werden mussten. Hierfr hatte die Stadtkasse Listen dieser Flle er- stellt. Diese Flle berprfte die Fachabteilung ebenfalls vorrangig auf ihre Werthaltigkeit. Die Anzahl der noch zu bearbeitenden Altflle hat sich daher nur unwesentlich verringert. Wir werden die Aufarbeitung weiterhin begleiten. UA 4820 – Grundsicherung nach dem SGB II HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 9.033.513,31 11.833.000,00 12.448.066,68 Ausgaben 29.414.194,46 30.450.000,00 30.625.771,43 Zuschussbedarf 20.380.681,15 18.617.000,00 18.177.704,75 Vergleich Rechnungsergebnis/Planung: -439.295,25 -2,36% Vergleich Rechnungsergebnis/Vorjahr: -2.202.976,40 -10,81% Im April 2008 haben wir gemeinsam mit der Innenrevision der Sozialverwaltung eine zweite Schwerpunktprfung bei der ARGE Darmstadt – Zentrum fr Existenzsicherung und Beschfti- gung – vorgenommen. Aufgrund der Erfahrungen aus der ersten Prfung haben wir die Qualitt der Aktenfhrung, die Dokumentation von Voraussetzungen und nderungen der Leistungen und die Bercksich- tigung von Ansprchen nach dem BAfG und dem UVG als Prfungsschwerpunkte festgelegt. Weiterer Prfungsschwerpunkt waren die Unterkunfts- und Heizkosten, da hierfr die Richt- werte und Hchstbetrge gendert wurden. Wir prften insgesamt 54 Akten. Unsere Feststellungen haben wir im Regelfall mit dem per- snlichen Ansprechpartner (PAP) besprochen. Sie konnten in vielen Fllen sofort bereinigt werden. Bei gravierenden Unklarheiten und Fehlern erfolgten ausfhrliche Prfungsbemer- kungen in den Einzelakten. Auer den Einzelakten berprften wir auch die Dienstanweisung fr den Leistungsbereich. E Aus unseren Prfungsfeststellungen ergaben sich die nachstehenden Empfehlungen: 1. Die Grunddaten eines Falles sollten nicht nur im ersten Aktenband, sondern auch in den Folgebnden einer Akte erkennbar sein. Dies kann zum Beispiel durch Abheftung einer Kopie des aktuellen Grundantrags im laufenden Aktenband erreicht werden. 2. Aktenvermerke, Verfgungen und Wiedervorlagebltter sollten immer mit Datum und Na- menszeichen versehen werden, damit erkennbar ist, wer sie wann verfasst hat. 124 3. Die Wiedervorlagebltter sollten mit Hinweisen auf Unterhaltsansprche (z. B. Grundlage des Anspruchs, bergang von Ansprchen, Unterhaltspflichtige) und ggf. auf UVG- Ansprche (z. B. Hchstdauer der Laufzeit) versehen werden. 4. Wiedervorlagebltter sollten nicht nur fr die Sachbearbeiter, sondern auch fr die per- snlichen Ansprechpartner eine Grundlage fr die Bearbeitung eines Leistungsfalles sein. 5. Es ist darauf zu achten, dass Informationen, die fr mehrere Teams wichtig sind (z. B. Schulbescheinigungen) an das jeweils andere Team weitergeleitet werden. 6. Das Verfahren und die Zustndigkeiten fr die Regulierung von Vermgensschden sollten umgehend festgelegt werden. Zusammenfassend ist als Ergebnis unserer Prfung festzustellen, dass die Qualitt der Akten- fhrung und der Leistungsgewhrung eine positive Entwicklung genommen hat. Die deutliche Qualittssteigerung bei der Aktenfhrung hat zur Folge, dass im Leistungsbe- reich sehr viel weniger Fehleinschtzungen und berzahlungen zu verzeichnen sind als bei unserer letzten Prfung. Zu diesem positiven Ergebnis trgt sicherlich die Dienstanweisung „Aktenfhrung“ bei, die offensichtlich nicht nur auf dem Papier steht, sondern bis auf wenige Ausnahmen auch beachtet wird. Dennoch sind die meisten von uns beanstandeten Fehler Folge von Mngeln bei der Aktenfh- rung. Die mangelhafte Kenntnis oder fehlerhafte Auslegung von Vorschriften ist eher die Aus- nahme, wozu auch das gut angenommene Fortbildungsangebot beigetragen haben drfte. Als Schwachpunkt zeigte sich wieder die Unterhaltsproblematik, sowohl was die Durchsetzung von Unterhaltsansprchen, als auch was die Dokumentation betrifft. Weitere Schwachpunkte sind nach wie vor das internetgesttzte Datenverarbeitungsprogramm A2LL und die Sachbearbeitung mit geteilten Zustndigkeiten, die immer wieder zu Kommuni- kationsproblemen und Reibungsverlusten fhren. Waren bei unserer Prfung im Jahr 2005 Beanstandungen die Regel, so waren sie bei dieser Prfung die Ausnahme. UA 4850 – Leistungen nach dem Gesetz ber eine bedarfsorientierte Grundsicherung HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 182.169,56 0,00 188.620,43 Ausgaben 6.430.877,16 6.925.000,00 6.836.158,12 Zuschussbedarf 6.248.707,60 6.925.000,00 6.647.537,69 Vergleich Rechnungserg./Planung -277.462,31 -4,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 398.830,09 6,4% Von April bis Mai 2007 prften wir 32 Akten von Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, die ab dem 01.01.2005 nach den Regelungen des Vierten Kapitels des Sozialgesetzbuches Zwlftes Buch (SGB XII) zu gewhren sind. 125 Die Prfung der Akten erfolgte unter Einbeziehung des Verfahrens „Prosoz“, sowie der Samm- lung der Dienstanweisung der ASH. Die ausgewhlten Flle, pro Buchstabe 1-2 Akten, sollten einen berblick ber die zeitgerechte und rechtlich zutreffende Bearbeitung vermitteln. Die verschiedenen Beanstandungen haben wir mit den Sachbearbeiterinnen und Sachbearbei- tern besprochen und in den Einzelakten vermerkt. Die Akten wurden bereits im Rahmen dieser Prfung berichtigt. B Die Beanstandungen bezogen sich auf Aktenfhrung: o fehlende Nummerierung der Akte, o fehlende Unterlagen wie Rentenbescheide, Mietvertrge, Nebenkostenabrechun- gen, Aufenthaltsbescheinigungen, o fehlende Kopien von Pssen, fehlende Eingangsstempel auf den Antrgen fr Grundsicherungsleistungen, Nichtbercksichtigung einer Lebensversicherung als Vermgen, Nichtbercksichtigung des Einkommens des Ehepartners, Nichtbercksichtigung des Mehrbedarfs gem. 42 Abs.3 SGB XII, Widerruf eines Darlehens wegen Auszug aus der Wohnung, Fehler in der Berechnung von Einkommen, Miete, Mietneben- und Heizungskosten, fehlende Quittungen bei einmaligen Leistungen, fehlende Aktenvermerke fr die Begrndung einer Leistung oder einer Leistungsbe- schrnkung. Weiterhin stellten wir in einigen Fllen fest, dass Zahlungen direkt ber den Haushalt erfolgten und nicht im Verfahren „Prosoz“ verbucht wurden. Hierdurch entsteht ein falsches Bild, weil im Verfahren „Prosoz“ nicht alle Zahlungen an die Hilfeempfnger dokumentiert sind. Die Akten waren zeitgerecht bearbeitet. Das „Vier-Augen-Prinzip“ wurde durch die Vorlage der Akten bei den Koordinatorinnen und Koordinatoren gewahrt. Insgesamt machte die Aktenfhrung trotz der oben angesprochenen Punkte einen ordentli- chen Eindruck. 126 Abschnitt 49 sonstige soziale Angelegenheiten UA 4980 - Sonstige soziale Angelegenheiten – rtlicher Trger Im Budgetring 30475 (Budget sonstige soziale Leistungen) wurde die Einsparvorgabe ein- gehalten. HHSt. .... 789600 (Förderung der Betreuungsvereine) Wie bereits im Vorjahr erläutert, hat die Stadt den drei im Stadtgebiet tätigen Betreuungsver- einen die städtische Förderung und die Zuwendung aus kommunalisierten Landesmitteln ver- traglich zugesichert. Die städtischen Zuschüsse werden aus der o.g. HHSt., die kommunalisierten Mittel aus der HHSt. 01.4000.708000 (Zuschüsse an die Träger aus der Kommunalisierung der Landesmit- tel) ausgezahlt. In den Verwendungsnachweisen der Träger werden sowohl die städtischen Zu- schüsse als auch die kommunalisierten Landesmittel nachgewiesen. Der Ansatz der städtischen Zuschüsse beträgt 36.460,00 und verteilt sich wie folgt: Paritätischer Betreuungsverein 12.000,00 Betreuungsverein des Diakonisches Werks 12.460,00 Betreuungsverein des Caritasverbandes Darmstadt. e.V. 12.000,00 36.460,00 Die Zuwendungen aus kommunalisierten Landesmitteln verteilen sich wie folgt: Paritätischer Betreuungsverein 12.652,00 Betreuungsverein des Diakonisches Werks 12.652,00 Betreuungsverein des Caritasverbandes Darmstadt. e.V. 12.652,00 37.956,00 Die Prüfung des VN des Paritätischen Betreuungsvereins ergab eine Überschreitung der Li- quiditätsreserve um 8.863,45, die von Herrn Bürgermeister Glenz genehmigt wurde. Weitere Beanstandungen ergaben sich nicht. B Der VN des Betreuungsvereins des Diakonischen Werks konnte nur mit Schwierigkeiten geprüft werden. Zunächst wurde er verspätet vorgelegt und enthielt nicht alle Einnahmen und Ausgaben. Die korrigierte Version war weder unterschrieben noch vom Diakonischen Werk vorgeprüft. Sie ergab eine Überschreitung der Liquiditätsreserve um 7.504,70. Gegen deren Rückforderung legte der Verein Widerspruch ein, dem das Fachamt nach Vorlage des VN 2008 abhalf. Eine Genehmigung des Stadtkämmerers zur Belassung der Überschreitung hat das Fachamt versehentlich nicht eingeholt. Den VN des Caritasverbandes haben wir ohne Beanstandung geprüft. UA 4990 – Sozialhilfelastenausgleich HHSt. .... 171010 (Sozialhilfelastenausgleich) Im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs erhält die Stadt vom Land Hessen Zuweisun- gen zu den Sozialhilfekosten nach § 23 Finanzausgleichsgesetz. Die Zuweisung wird anhand der jährlichen Sozialhilfestatistik errechnet, wobei sowohl die Höhe der Sozialhilfeausgaben 127 als auch die Anzahl der Sozialhilfeempfnger bercksichtigt werden. Nach dem Erlass des Hessischen Finanzministeriums vom 04.12.2007 erhielt die Stadt eine Zuweisung von 3.534.500,00. HHSt. …. 171310 (Zuweisungen zu den Ausgaben der rtlichen Jugendhilfe) Als rtlicher Trger der Jugendhilfe erhlt die Stadt im Rahmen des kommunalen Finanzaus- gleichs eine Zuweisung zu den Kosten von Jugendhilfemanahmen, die frher vom berrtli- chen Trger der Jugendhilfe durchgefhrt wurden (vgl. 23 b FAG). Bei der Festlegung des Verteilerschlssels werden die Zahl der stationr untergebrachten Jugendlichen, die dadurch entstehenden Kosten sowie die Steuerkraft der jeweiligen Kommune bercksichtigt, ebenso die Ausgaben fr Manahmen der ambulanten Erziehungshilfe. Mit Erlass vom 26.06.2007 setzte das Hess. Finanzministerium die Zuweisung fr 2007 auf 2.270.200,00 fest. HHSt. .... 171320 (Zuweisungen Land Hessen fr Neustrukturierung der Kinder- und Jugendhilfe) Die Rahmenvereinbarung des Hessischen Stdtetages und des Hessischen Landkreistages mit dem Land Hessen ber die Neustrukturierung der Kinder- und Jugendhilfe vom 01.01.2001 verlagert Aufgaben vom Land Hessen auf die Kommunen. Als Ausgleich gewhrt das Land Hessen Zuweisungen, die die zustzlichen Personalkosten und die investiven Kosten der neu- en Arbeitspltze pauschal abgelten. Da aus dieser Regelung Synergieeffekte erwartet werden, ist die jhrliche Zuweisung degressiv. Das Hess. Sozialministerium hat die Ausgleichszahlung mit Erlass vom 06.12.2007 auf 94.969,03 festgesetzt. HHSt. …. 171510 (Zuweisung zu Beschftigungsprojekten) Unter dieser HHSt. werden Zuweisungen des Hess. Sozialministeriums zu Manahmen derBe- schftigungsfrderung vereinnahmt. Die Ausgaben fr die einzelnen Manahmen werden im UA 4102 (Hilfe zum Lebensunterhalt in Form von Hilfe zur Arbeit) verbucht. Seit der Neuerung durch die Harz IV-Gesetze fhrt die Stadt keine eigenen Manahmen mehr durch. Die . lau- fenden mehrjhrigen Qualifizierungs-Manahmen werden noch zu Ende gefhrt. Die Verwen- dung der Mittel prfen wir im UA 4102 (Landes – VN). Das Fachamt hat die von der Kmmerei fr die verschiedenen Frdermanahmen eingerichte- ten Unterkonten nicht bebucht. Alle Einnahmen gingen zu Gunsten der o. g. HH-Stelle. Das Rechnungsergebnis berstieg den HH-Ansatz von 100.000,00 um 6.150,00. Tatschlich gin- gen jedoch 307.800,00 ein, so dass ein negativer Kassenrest (= berzahlung) von 201.650,00 nach 2008 bertragen wurde. Das Fachamt holte die Sollstellung im Folgejahr nach. HHSt. .… 171610 (Zuweisungen zu den Ausgaben der Grundsicherung) Seit dem 01.01.2003 ist das Grundsicherungsgesetz (GSiG) in Kraft, das den Berechtigten ei- ne Hilfe zum Lebensunterhalt auerhalb der Sozialhilfe ermglichen soll. Zum 01.01.2005 wurde die Regelung der Grundsicherung in das Sozialgesetzbuch (SGB XII) bernommen. Wie zuvor zu den Sozialhilfeausgaben tragen Bund und Land zu den entsprechenden Ausgaben bei. Die Zuweisung erfolgt durch das Land Hessen und wird unter der o.g. HHSt. vereinnahmt. Mit Erlass vom 18.07.2007 hat das Hess. Finanzministerium die Zuweisung fr das lfd. Jahr auf 1.206.057,00 festgesetzt. 128 EINZELPLAN 5 – GESUNDHEIT, SPORT, ERHOLUNG HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 900.116 708.470 892.466 Sonst. Finanzeinnahmen 19.945 7.660 15.338 Summe Einnahmen 920.061 716.130 907.804 Personalausgaben 5.136.811 5.277.140 5.087.177 Sachaufwand 2.356.206 2.253.880 2.377.553 Zuweisungen u. Zuschüsse 5.485.417 4.868.870 4.582.366 Summe Ausgaben 12.978.434 12.399.890 12.047.096 Zuschussbedarf 12.058.373 11.683.760 11.139.292 Vergleich Rechnungserg./Planung -544.468 -4,7% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -919.081 -7,6% UA 5000 – Verwaltungsverband fr das Gesundheitsamt Die Stadt hat bei einem HH-Ansatz von 1.197.840,00 im HHj. 2007 insgesamt 990.062,88 an den Verwaltungsverband ausgezahlt. Es entfallen auf: 2006 2007 Umlage 975.866,04 860.241,00 Modellprogramm Psychiatrie (50%iger Anteil der Stadt) 92.722,00 102.774,00 Sofortprogramm Aids-Ärztin (50%iger Anteil der Stadt) 25.345,36 27.047,88 Gesamt 1.093.933,40 990.062,88 Nach der Satzung des Verbandes ist für die Prüfung das RPA des Landkreises Darmstadt- Dieburg zuständig. UA 5010 – Veterinrwesen, Lebensmittelberwachung, Verbraucherschutz Bei geplanten Einnahmen von 337.110,00 konnte ein Rechnungsergebnis von 395.187,35 erzielt werden. Die Ausgaben wurden mit 493.010,00 veranschlagt. Das Rechnungsergeb- nis weist 462.559,75 aus. Der UA schließt mit einem Zuschussbedarf von 67.372,40 (Vj. 126.501,77) ab. 129 UA 5100 – Klinikum Darmstadt Der Jahresabschluss des Klinikums unterliegt der Prfung durch einen Wirtschaftsprfer. Die Krankenhausbetriebskommission hat in ihrer Sitzung am 20.10.2008 den Jahresbe- richt und den Jahresabschluss 2007 des Klinikums Darmstadt festgestellt. Die Stadtver- ordnetenversammlung stimmte am 18.12.2008 zu. Das Klinikum schloss das Geschftsjahr 2007 mit einem Jahresfehlbetrag von 1.926.718,80 (Vj. 878.111,98) ab. Der Bericht des Wirtschaftsprfers besttigt, dass die finanziellen Verhltnisse des Eigen- betriebes geordnet sind. Die Zahlungsbereitschaft des Klinikums war jederzeit gegeben. Das Bilanzbild ist ausgeglichen und das langfristig gebundene Vermgen ist durch langfris- tig verfgbare Mittel finanziert. Nach dem kaufmnnischen Jahresabschluss stehen den mittel- bis langfristigen Finanzie- rungsmitteln (Eigenkapital und mittel- bis langfristiges Fremdkapital) von 134.650 T€ Sach- anlagen in Hhe von 109.298 T€ gegenber. Es entfielen auf die Bereiche Klinikum i.e.S. Altenheim T€ T€ Langfristige Finanzierungsmittel* 130.122 4.529 Sachanlagen (gebundenes Vermgen)* -100.892 -8.406 Rechnerische Reserve 29.230 -3.877 *jeweils abzglich des internen Darlehens des Klinikums an das Altenheim Der Anteil des Eigenkapitals an der zusammengefassten Bilanzsumme macht unter Be- rcksichtigung des Ausgleichspostens fr Eigenmittelfrderung 30,2 % aus.24 Die vom Institut der Wirtschaftsprfer (HFA I/95) empfohlene Kapitalflussrechnung ist im Bericht 2007 enthalten. Die Stadt hat 2007 Zuschsse an das Klinikum fr folgende Zwecke gezahlt: HHSt. .... 715000 Zuschuss an das Klinikum 130.427,12 HHSt. .... 715100 Krisenintervention 30.400,00 Die Prfung der Zuschsse erfolgte unter Einbeziehung der Akten der Kmmerei. Fr die AIDS-Ambulanz und die Krisenintervention lagen VN vor. Die Aufwendungen wurden mit 29.495,63 festgestellt, den berzahlten Betrag von 904,37 zahlte das Klinikum 2008 zu- rck. V Den im HHj. 2006 berzahlten Betrag von 5.266,01 vereinnahmte die Kmmerei im HHj. 2007 unter der HHSt. …. 150000 (Rckerstattung Klinikum). Im Rahmen unserer Prfungsverpflichtung haben wir im Februar und im Juli 2007 die Hauptkasse des Klinikums sowie im Februar 2007 die im Klinikum Darmstadt und Eber- stadt eingerichteten Handvorschsse und kleineren Zahlstellen geprft. Die Zahlstelle im Alten- und Pflegeheim Emilstrae und im Alten- und Pflegeheim Lilienpalais prften wir ebenfalls im Februar 2007. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. 24 Vorjahr 30,6 % 130 UA 5130 – Krankenhausumlage Die Krankenhausumlage (HHSt. .... 711000) wird von den Hess. Ministerien der Finanzen sowie des Innern und fr Sport auf der Grundlage von 38 FAG durch Erlass festgesetzt. Die Entwicklung der Krankenhausumlage in den letzten 3 Jahren: 2005 2.661.073,00 2006 3.042.544,00 2007 1.975.378,00 UA 5500 – Sportamt HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 81.962,89 55.000,00 59.396,01 Ausgaben 425.420,09 364.590,00 439.120,36 Zuschussbedarf 343.457,20 309.590,00 379.724,35 Vergleich Rechnungserg./Planung 70.134,35 22,7% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 36.267,15 10,6% Fr Veranstaltungen, Sportlerehrungen und die Teilnahme an den 41. Internationalen Schlerspielen in Reykjavik zahlte die Stadt im Berichtsjahr 28.771,37 (Vorjahr 24.054,59). Der grte Teil entfiel mit 15.555,74 auf die Sportlerehrungen. Da die Ehrung im Jahr 2006 nach Bcherschluss stattfand, sind in den Ausgaben 2007 die Aufwendungen fr beide Veranstaltungen enthalten. HHSt. …. 700000 (Zuschuss an IB fr Fanprojekt) Fr das Fanprojekt beim SV Darmstadt 98 zahlte die Stadt einen Zuschuss von 30.770,00 an den Internationalen Bund (IB). Die Prfung des Verwendungsnachweises ergab keine Feststellungen. Ferner prften wir die zur Verfgung stehenden Haushaltsmittel im Deckungsring 43550 (Amt fr Familie, Kinderbetreuung und Sport, Abteilung Sport). Bereits bei einer Berech- nung mit einer Freigabe von 100 % je HH-Stelle ergibt sich eine berschreitung um B 11.958,42. Zugunsten des Amtes spricht, dass die Krzung von 15.000,00 im Nachtrag nicht in die Ringauswertung im NSK eingearbeitet war. Das Fachamt gab in seiner Stel- lungnahme an, man sei davon ausgegangen, dass im Gesamtansatz des Amtes noch aus- reichende Mittel zu Verfgung stehen. Darauf kommt es jedoch nicht an, weil Mittel aus anderen Deckungsringen nur nach Genehmigung eines Antrags auf berplanmige Mittel zur Verfgung gestanden htten. Ein solcher Antrag fr den Deckungsring 43550 unter- blieb jedoch. 131 UA 5501 – Sportf rderung Im Rahmen der Sportfrderung untersttzt die Stadt die Sportvereine durch Zuschsse fr verschiedene Zwecke sowie durch Mieterstattungen fr die Benutzung der Sporthallen und Schwimmbder. Die Zuschsse verteilten sich in den letzten 3 Jahren wie folgt: 2005 2006 2007 …. 700010 (Zuschsse an Sportvereine) 21.078,69 19.014,95 19.258,54 …. 700020 (Zuschsse fr bes. Belastungen der Sport- vereine) 430.502,96 436.119,18 381.817,17 …. 700030 (Sportmark) 45.509,98 43.918,80 97.848,00 …. 700040 (Offene u. Interna- tionale Jugendarbeit) 1.140,00 0,00 0,00 …. 700050 (Frderung d. Leistungssports) 13.072,00 10.127,86 10.471,75 …. 700060 (Wettkampffahr- ten Jugendlicher) 13.289,97 13.290,08 0,00 Gesamt 524.593,60 522.470,87 509.395,46 Die Zuschsse verringerten sich somit insgesamt um 13.075,41. Fr Mieterstattungen (HHSt. …. 700080) zahlte die Stadt im Berichtsjahr 646.444,97 (Vor- jahr 401.387,66). Die Erhhung ist zum einen begrndet in der Umstellung auf kaufmnni- sche Buchfhrung beim Eigenbetrieb Bder. Hier musste eine periodengerechte Abgren- zung zum 31.12.2007 erfolgen. Ferner wirkte sich die Erhhung der Eintrittspreise auch auf die Bahnenmiete aus. Die Zuschsse fr Hausmeisterentschdigungen (HHSt. …. 700110) betrugen 11.514,78. Insgesamt erhhten sich die Zuschsse gegenber dem Vorjahr um 235.908,92. Weitere Zuschsse zahlte die Stadt aus folgenden HHSt. 2005 2006 2007 …. 700120 (Zuschuss an DSW 1912 fr Erbbauzinsen) 7.742,11 7.750,00 4.054,55 …. 700130 (Zuschuss DLRG) 454,65 439,59 466,28 Im Rahmen der Sportfrderung prften wir 28 Verwendungsnachweise. Die Ergebnisse der Prfung sind nachfolgend bei den entsprechenden HHSt. nach dem Zweck der Frderung aufgefhrt. 132 HHSt. …. 700010 (Zuschsse an Sportvereine) a) DSW 1912 „Internationales Schwimmfest“ 5.062,50 b) ASC „Darmstdter Stadtlauf“ 3.222,00 c) RSC – Veranstaltungen 450,00 d) Darmstdter Lauftreff 1.334,48 e) Personalkostenzuschuss an die Sportjugend Hessen fr den Jugendsportreferenten 6.750,00 Die Verwendungsnachweise haben vorgelegen. Die Vereine haben die ordnungsgeme Verwendung der stdtischen Zuschsse nachgewiesen. HHSt. …. 700020 (Zuschsse fr besondere Belastungen der Sportvereine) Bauliche Unterhaltung vereinseigener Sportanlagen Wir haben die Verwendungsnachweise von 16 Vereinen vollstndig geprft. Fr einen Ver- ein ergab sich aufgrund unserer Prfung eine Nachzahlung von 1.071,08. Betriebskostenzuschsse fr Tennishallen In einem Fall ergab unsere Prfung eine geringfgige Abweichung zu der Berechnung des Fachamtes, die jedoch auf sich beruhen kann. In allen anderen Fllen haben sich keine Feststellungen ergeben. An den DSW 1912 zahlte die Stadt aus der HHSt. …. 700090 Betriebskostenzuschuss fr das Schwimmleistungszentrum 149.230,70 Zuschuss fr Hausmeisterdienste 2.000,00 151.230,70 Der Verein hat die ordnungsgeme Verwendung der beiden Zuschsse nachgewiesen. HHSt. …. 700100 (Zuschuss TSG 46 fr Mietkosten Eissporthalle) 61.360,00 HHSt. …. 700400 (Zuschuss TSG 46 fr Eissporthalle Darmstadt GmbH) 20.450,00 Im 1. Halbjahr 2007 grndete sich neben der TSG 1846 Darmstadt auch beim RSC Darm- stadt eine Eishockeyabteilung mit dem Bedarf an Trainingszeiten in der Eissporthalle. So- mit war es nicht mehr mglich, die o. a. Zuschsse ausschlielich der TSG 1846 zukom- men zu lassen. Der Magistrat beschloss daher Mitte des Jahres, den Gesamtzuschuss von 81.810,00 fr den Eissport direkt an die Betreiberin der Eissporthalle zu zahlen und damit den beiden eissporttreibenden Vereinen ein gewisses Stundenkontingent fr ihren Trai- nings- und Spielbetrieb kostenfrei zur Verfgung zu stellen. Eine Verwendungsbesttigung der Eissporthalle Darmstadt GmbH liegt vor. B Bei der Prfung der im UA 5501 zur Verfgung stehenden Haushaltsmittel stellten wir eine berschreitung des Deckungsrings 43551 um 24.708,94 fest. Ferner verausgabte das Fa- chamt bei der HHSt. …. 700080 (Zuschuss fr Mieterstattungen und Hausmeister) 646.444,97. Nach der Erhhung im Nachtrag standen hier 533.590,00 zur Verfgung. So- mit liegt eine berschreitung um 124.854,97 vor. Das Fachamt fhrte dazu aus, man sei davon ausgegangen, dass im Gesamtansatz des Amtes noch ausreichende Mittel zur Verf- gung stehen. Es wre jedoch ein Antrag auf Bereitstellung berplanmiger Mittel erforder- lich gewesen. 133 nderung der Sportfrderungsrichtlinien zum 01.01.2007 Die nderung der Richtlinien fhrte teilweise zu einer Verschiebung der Schwerpunkte im Zuschussbereich. So erhhte die Stadt die Grundfrderung fr die Gesamtzahl der gemel- deten Kinder und Jugendlichen eines Vereins (Jugendsportmark) auf 10,00 pro Person und zahlte aus der HHSt. …. 700030 (Sportmark) im Berichtsjahr 97.848,00 (Vorjahr 45.510,00). Die Frderung aus der HHSt. …. 700060 (Wettkampffahrten Jugendlicher) ist entfallen. UA 5600 – Sportsttten HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 7.201,42 4.000,00 6.149,06 Ausgaben 408.017,77 441.060,00 416.277,10 Zuschussbedarf 400.816,35 437.060,00 410.128,04 Vergleich Rechnungserg./Planung -26.931,96 -6,2% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 9.311,69 2,3% Der Zuschussbedarf verringerte sich im Berichtsjahr um 26.931,96. Das bessere Ergebnis beruht hauptschlich auf Einsparungen bei den Personalausgaben von 22.479,23. Die UA 5600 ff gehren zum Deckungsring 43550 des Amtes fr Familie, Kinderbetreuung und Sport. Wir verweisen auf die Anmerkungen bei UA 5500. V HHSt. …. 140000 (Mieten und Pachten) Auch im Berichtsjahr konnten die noch bestehenden Unstimmigkeiten hinsichtlich der Ver- tragsverhltnisse nicht abschlieend geklrt werden.25 Seit 01.01.2008 liegt die Zustn- digkeit fr die Pachtvertrge beim Eigenbetrieb IDA. Wir haben den Eigenbetrieb mehrfach schriftlich um Sachstandsmitteilung gebeten. Bis zur Erstellung des Berichts lag uns je- doch noch keine Antwort vor. HHSt. …. 511000 (Unterhaltung der Skateboard-Anlage) Das Fachamt zahlte fr die Unterhaltung der Skateboardanlage einen Zuschuss von 5.400,00 an den 1. Darmstdter Skate- und BMX-Verein. Da dem Verein gem Vereinba- rung vom 28.11.2001 nur 5.000,00 zustehen, erteilte das Fachamt zustzlich einen Be- B willigungsbescheid ber den gesamten Betrag. Dieser enthielt jedoch zahlreiche inhaltliche Mngel, die wir dem Fachamt schriftlich erlutert haben. Der Verein hat die ordnungsgeme Verwendung des stdtischen Zuschusses nachgewie- sen. V Der Zuschuss von 5.500,00 an den 1. Darmstdter Skate- und BMX-Verein im HHj. 2006 war um 2.124,50 berzahlt. Hiervon zahlte der Verein 1.500,00 am 14.10.2008 zurck, 624,40 hat die Stadt mit der Zuschussrate fr das 4. Quartal 2008 verrechnet. 25 Siehe zuletzt S. 155/2006 134 UA 5602 – Sporthalle Kasinostrae HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 14.095,18 15.000,00 15.116,82 Ausgaben 256.820,68 223.440,00 250.741,19 Zuschussbedarf 242.725,50 208.440,00 235.624,37 Vergleich Rechnungserg./Planung 27.184,37 13,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -7.101,13 -2,9% Das Rechnungsergebnis verschlechterte sich gegenüber der Planung um 27.184,37. Aus- schlaggebend hierfür ist in erster Linie eine Erhöhung bei den Sachausgaben von insge- samt 22.587,32, wobei die größten Steigerungen in den Bereichen Heizung (+ 11.814,53) und Stromkosten/Beleuchtung (+ 8.826,82) lagen. Ferner erhöhten sich die Personalaus- gaben um 4.713,87. UA 5603 – Leichtathletik-Leistungszentrum HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen -144,87 0,00 1.548,56 Ausgaben 212.624,20 209.390,00 188.544,66 Zuschussbedarf 212.769,07 209.390,00 186.996,10 Vergleich Rechnungserg./Planung -22.393,90 -10,7% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -25.772,97 -12,1% Auch im Berichtsjahr zeigte sich das Rechnungsergebnis gegenüber der Planung verbes- sert. Der Zuschussbedarf verringerte sich hauptsächlich durch Einsparungen in den Berei- chen bauliche Unterhaltung (SN 2), Wasserverbrauch, Kanalgebühren (SN 6) und Heizung um 22.393,90. UA 5604 – Stadion am B llenfalltor HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 72.357,20 29.000,00 41.122,80 Ausgaben 277.879,15 269.400,00 319.938,86 Zuschussbedarf 205.521,95 240.400,00 278.816,06 Vergleich Rechnungserg./Planung 38.416,06 16,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 73.294,11 35,7% 135 Das Rechnungsergebnis verschlechterte sich gegenber der Planung um 38.416,06. Eine deutliche Erhhung um insgesamt 46.568,15 war bei den Sachausgaben zu verzeichnen. Dabei lag die grte Steigerung mit 40.720,25 im Bereich der baulichen Unterhaltung (SN 2). UA 5605 – Sporthalle am Berufsschulzentrum HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 16.131,57 17.800,00 18.540,83 Ausgaben 324.005,35 323.900,00 275.503,19 Zuschussbedarf 307.873,78 306.100,00 256.962,36 Vergleich Rechnungserg./Planung -49.137,64 -16,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -50.911,42 -16,5% Das Rechnungsergebnis zeigte sich gegenber der Planung deutlich verbessert. Ausschlag- gebend hierfr sind in erster Linie Einsparungen bei den Sachausgaben von insgesamt 44.602,16. Insbesondere konnten die Heizkosten gegenber der Planung um 31.294,63 reduziert werden. UA 5800 – Grnflchen- und Umweltamt – Abt. Grnflchen HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 214.359,96 128.060,00 213.735,48 Ausgaben 4.881.030,61 5.068.340,00 4.831.249,51 Zuschussbedarf 4.666.670,65 4.940.280,00 4.617.514,03 Vergleich Rechnungserg./Planung -322.765,97 -6,5% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -49.156,62 -1,1% Mehreinnahmen ergaben sich im Wesentlichen bei den HHStellen: HHSt. …. 150000 (Ersatzleistungen) 57.398,32, HHSt. …. 150100 (Einnahmen aus Schadensfllen) 32.067,32. HHSt. …. 672500 (Erstattungen an EAD fr Kompostierungsanlage) Durch die Umstellung auf die Doppik sind die Rechnungen fr die Anlieferungsmonate No- vember und Dezember 2007 auch im Rechnungsjahr 2007 zu begleichen. Bisher waren die Mittel fr den Buchungsturnus von November des Vorjahres bis einschlielich Oktober des laufenden Rechnungsjahres, gesamt 12 Monate vorgesehen. Durch die Abrechnung der zwei zustzlichen Monate November und Dezember des HHj. 2007 reichten die eingeplan- ten Mittel nicht aus. Magistrat und StaVO haben berplanmige Mittel von 25.000,00 gem 100 HGO bewilligt. Die Mehrausgaben sind durch Mehreinnahmen im UA 8850 gedeckt. 136 HHSt. …. 672510 (Reinigung derPark- und Gartenanlagen) Auch bei der Reinigung der Park- und Gartenanlagen sowie fr den Winterdienst hat sich der Buchungsturnus gendert. Fr diese HHSt. haben die stdtischen Gremien 20.400,00 berplanmig gem 100 HGO bereitgestellt. Die Mehrausgaben sind durch Mehrein- nahmen im UA 8850 gedeckt. UA 5902 – Freizeitgelnde Oberwaldhaus HHSt. …. 516000 (Unterhaltung des Freizeitgelndes) Um das Freizeitgelnde am Steinbrcker Teich nach Rcknahme durch die Stadt weiter nutzen zu knnen, waren umfangreiche Mharbeiten sowie Sicherungsarbeiten am Baum- bestand erforderlich. Der Magistrat stellte hierfr berplanmig 46.800,00 zur Verfgung. 137 EINZELPLAN 6 – BAU- UND WOHNUNGSWESEN, VERKEHR HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 7.367.160 6.100.170 5.758.102 Sonst. Finanzeinnahmen 546.766 869.250 443.547 Summe Einnahmen 7.913.926 6.969.420 6.201.649 Personalausgaben 13.180.429 13.630.710 13.278.571 Sachaufwand 15.801.330 16.809.840 18.576.793. Zuweisungen u. Zuschsse 375.932 417.840 375.932 Summe Ausgaben 29.357.691 30.858.390 32.231.296 Zuschussbedarf 21.443.765 23.888.970 26.029.647 Vergleich Rechnungserg./Planung 2.140.677 9,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 4.585.882 21,4% UA 6020 – Straenverkehrsamt – Abt. Tiefbau HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 248.475,98 191.810,00 184.497,34 Ausgaben 1.266.823,11 1.421.480,00 1.391.932,79 Zuschussbedarf 1.018.347,13 1.229.670,00 1.207.435,45 Vergleich Rechnungserg./Planung -22.234,55 -1,8% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 189.088,32 18,6% Der geringere Zuschussbedarf im Vergleich zur Planung beruht in erster Linie auf Minder- ausgaben von 44.000,00 bei der HHSt. …. 608100 (Fortschreibung Planungsdaten fr die Verkehrsentwicklungsplanung). 138 UA 6010 – Hochbau- und Maschinenamt HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 464.642,61 641.240,00 490.417,19 Ausgaben 3.008.210,34 3.131.280,00 2.947.047,39 Zuschussbedarf 2.543.567,73 2.490.040,00 2.456.630,20 Vergleich Rechnungserg./Planung -33.409,80 -1,34% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -86.937,53 -3,42% Bei der umfassenden Belegprfung der HHSt. …. 650000 (Geschftsbedrfnisse) und …. 654000 (Dienstreisen) ergab sich kein Anlass zu Beanstandungen. UA 6015 – Aufbau Eigenbetrieb IDA HHj. 2006 Rechnungserg HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 0,00 0,00 0,00 Ausgaben 234.916,81 180.760,00 227.836,06 Zuschussbedarf 234.916,81 180.760,00 227.836,06 Bei umfassender Belegprfung der HHSt. …. 655200 (Beratung Gebudemanagement) und …. 655300 (Vorbereitende Arbeiten fr Gebudemanagement) ergaben sich keine Bean- standungen. UA 6100 – Stadtplanungsamt HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 3.472,69 2.840,00 4.587,79 Ausgaben 2.082.208,14 1.915.010,00 1.981.383,46 Zuschussbedarf 2.078.735,45 1.912.170,00 1.976.795,67 Vergleich Rechnungserg./Planung 64.625,67 3,37% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -101.939,78 -4,90% Der Planansatz der HHSt. …. 606000 (Allgemeine Planungskosten) von 163.380,00 wurde im Nachtrag um 15.000,00 fr den Planungsbeirat ICE angehoben. Zustzlich standen HAR von 26.320,24 aus 2006 zur Verfgung. Hieraus leistete die Stadt Ausgaben von 110.129,33 fr verschiedene Manahmen. Zur Fortfhrung begonnener Manahmen wur- den 47.168,71 als HAR nach 2008 bertragen. 139 Im Nachtrag hat die Stadt einen Einsparbetrag von 42.170,00 fr den Deckungsring 43610 unter der HHSt. …. 662900 etatisiert. Die Prfung des Deckungsrings ergab keine Bean- standungen. Die Einsparvorgabe wurde eingehalten. UA 6130 – Bauaufsichtsamt HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 2.617.676,06 2.000.000,00 1.006.020,74 Ausgaben 1.599.073,52 1.492.020,00 1.893.031,70 Ergebnis 1.018.602,54 507.980,00 -887.010,96 Vergleich Rechnungserg./Planung -1.394.990,96 -274,6 % Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -1.905.613,50 -187,1% Das sowohl gegenber dem Vorjahr als auch gegenber der Planung auffllig verschlech- terte Ergebnis liegt vor allem an dem Rckgang der Bauaufsichtsgebhren und der Abwick- lung eines Rechtsstreits. Die Gebhren blieben um fast die Hlfte hinter der Planung zu- rck. Die Einnahmen aus Bauaufsichtsgebhren (HHSt. …. 100000) entwickelten sich seit 2003 wie folgt (ohne Abgnge auf KER und Globalbereinigung): HHj. Ansatz AO-Soll lfd. Jahr Mehr/Weniger gg. HH- Plan 2003 2.180.000,00 2.437.552,09 + 257.552,09 2004 2.320.000,00 1.719.179,25 - 600.820,75 2005 2.000.000,00 1.577.178,27 - 422.821,73 2006 2.000.000,00 2.672.327,72 + 672.327,72 2007 2.000.000,00 1.179.454,00 - 820.546,00 Die Gegenberstellung zeigt, dass erhebliche Abweichungen zu den Vorjahren bei der Ein- nahmeentwicklung nicht ungewhnlich sind, da die zeitliche Abwicklung von Groprojekten sowie neue Baugebiete das Rechnungsergebnis einzelner Jahre wesentlich beeinflussen. Die Kasseneinnahmereste bei den Bauaufsichtsgebhren verringerten sich gegenber dem Vorjahr um 213.556,36 auf 222.206,10. Wie im Vj. bereinigte die Kmmerei die Forderun- gen global um 100.000,00. Mit Urteil vom 30.11.2007 hat das Landgericht Darmstadt die Stadt zu Schadensersatzleis- tungen an einen Bauherrn verurteilt25. Zu diesem Zweck haben Magistrat und Stadtverord- netenversammlung bei der HHSt. …. 640100 (Schadensersatzleistungen) auerplanmige Mittel von 351.621,56 und bei der HHSt. …. 655000 (Sachverstndigen- und Gerichtskos- ten) berplanmige Mittel von 30.000,00 zur Verfgung gestellt. Im Nachtrag etatisierte die Kmmerei - 4.500,00 bei der HHSt. …. 662900 (Einsparbetrag fr Deckungsring 43613). Das Fachamt hat die haushaltswirtschaftliche Sperre gem. 25 Einzelheiten s. MV 2008/0065 v. 04.02.2008 140 Rundverfügung 0018 vom 29.06.2007 sowie die Einsparvorgabe des Nachtrags im De- ckungsring eingehalten. UA 6151 – Sanierung Martinsviertel HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 991.857,71 1.000.200,00 971.242,69 Ausgaben 811.537,38 943.700,00 853.259,83 berschuss 180.320,33 56.500,00 117.982,86 Vergleich Rechnungserg./Planung 61.482,86 208,8% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -62.337,47 -34,6% HHSt. .... 140000 (Mieten) Die Einnahmen dieser HHSt. entwickelten sich in den letzten drei Jahren wie folgt: HHj. 2005 HHj. 2006 HHj. 2007 Planansatz 1.207.700,00 1.207.700,00 1.000.000,00 Rechnungsergebnis 964.189,86 984.958,66 971.727,49 Die Kasseneinnahmereste fielen im Berichtsjahr von 641.784,18 auf 605.430,41, sind E aber immer noch sehr hoch. Wir empfehlen den zuständigen Fachämtern nochmals, die Möglichkeit von zeitnahen Niederschlagungen zu prüfen. UA 6201 – Amt fr Wohnungswesen HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 570.124,14 892.100,00 435.303,85 Ausgaben 1.160.360,06 1.397.490,000 1.284.281,68 Zuschussbedarf 590.235,92 505.390,00 848.977,83 Vergleich Rechnungserg./Planung 343.587,83 68,0% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 258.741,91 43,8% Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Zuschussbedarf des UA um 43,8 % erhöht. Die Erhö- hung des Zuschussbedarfes resultiert hauptsächlich aus dem Rückgang der Einnahmen der Fehlbelegungsabgabe und hohen Abgängen auf KER. 141 HHSt. .... 264000 (Fehlbelegungsabgabe) Gegenberstellung der Einnahmen der letzten 5 Jahre: 2003 2004 2005 2006 2007 Planung 800.000,00 800.000,00 700.000,00 700.000,00 800.000,00 Rechnungserg. 926.203,76 697.010,97 664.350,97 472.574,06 384.947,26 In den HHj 2006 und 2007 sind im Rechnungsergebnis auch die Abgnge auf KER aus Vor- jahren (Niederschlagungen und Erlsse) von jeweils ber 130.000 bercksichtigt. Die Globalbereinigung bei der HHSt. …. 264000 betrgt 68.535,09. HHSt. .... 168000 (Verwaltungskostenanteile Fehlbelegungsabgabe) Zur Abgeltung des Verwaltungsaufwandes fr die Erhebung der Fehlbelegungsabgabe steht der Stadt ein Pauschalbetrag von 10 % des jhrlichen Aufkommens zu. Fr 2007 hat die Kmmerei einen Betrag von insgesamt 66.258,45 errechnet und zu Gunsten der HHSt. .... 168000 umgebucht. 142 A 63 – 66 – Straen UA 6300 – Straen, Wege, Pltze und Brcken HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 481.280,08 495.220,00 552.071,68 Ausgaben 11.797.888,59 12.321.010,00 12.297.913,14 Zuschussbedarf 11.316.608,51 11.825.790,00 11.745.841,46 Vergleich Rechnungserg./Planung -79.948,54 -0,7% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 429.232,95 3,8% Fr die Straen sind die 4 UA 6300, 6500, 6600 und 6650 eingerichtet. Fr die 4 UA be- steht der Deckungsring 43227 mit 109 HHSt.. Ferner sind im HHPlan fr einzelne HHSt. noch Deckungsvermerke eingerichtet. Die Ausgaben fr die UA 6500, UA 6600 und UA 6650 werden mit Ausnahme der Straen- unterhaltung (HHSt. .... 510000) im UA 6300 mit veranschlagt. Die Aufteilung der Ausga- ben auf die zutreffenden Unterabschnitte erfolgt am Ende des Haushaltsjahres im Verhlt- nis der Straenlngen. HHSt. …. 510000 (Unterhaltung der Straen, Wege und Brcken) Die Rechnungsergebnisse im HHj. 2007 fr die Unterhaltung der Straen, Wege und Pltze einschl. der Kreis-, Landes- und Bundesstraen belaufen sich auf 01.6300.510000 574.128,29 01.6500.510000 0,00 01.6600.510000 45.151,62 01.6650.510000 0,00 Die Entwicklung der Ausgaben fr die Unterhaltung in den letzten fnf Jahren ergibt bei Bercksichtigung der Unterabschnitte UA 6300, UA 6500, UA 6600 und UA 6650 gesamt betrachtet folgendes Bild: Rechnungsergebnis zum Vorjahr 2003 582.854,09 - 7,6 % 2004 525.770,70 - 9,8 % 2005 513.910,73 - 2,3 % 2006 511.498,55 - 0,5 % 2007 619.279,91 + 21,1 % HHSt. .... 510100 (berwachen und Prfen von Ingenieurbauwerken) Das Rechnungsergebnis in den UA 6300, 6500, 6600 und 6650 wird gem den Anmer- kungen im HHPl. prozentual nach Anteil der Straenlngen aufgeteilt. Die HHSt. gehrt zum Deckungsring 43227. Im Haushaltsjahr 2007 schliet das Rechnungsergebnis fr alle vier oben genannten Un- terabschnitte mit gesamt 30.684,82 ab. 143 Die Ausgaben entwickelten sich in den letzten fünf Jahren wie folgt: Planansatz Rechnungsergebnis zum Vorjahr 2003 10.000,00 7.962,60 - 20,4 % 2004 10.000,00 9.672,89 + 21,5 % 2005 10.000,00 10.231,79 + 5,8 % 2006 10.000,00 56.610,24 + 453,3 % 2007 10.000,00 30.684,82 - 45,8 % HHSt. .... 542100 (Abwassergebühren für öffentl. versiegelte Flächen) Der HH-Ansatz beträgt 2.910.300,00. Die Ausgaben liegen im Berichtsjahr bei 2.929.782,99. Die entsprechenden Einnahmen sind bei der HHSt. 01.7000.110010 (Kanalbenutzungsge- bühren - Niederschlagswasser) nachgewiesen. Durch die beiden HHSt. kann festgestellt werden, dass die Stadt die Abwassergebühren für öffentliche versiegelte Flächen selbst übernimmt. Eine prozentuale Aufteilung am Ende des Haushaltsjahres entfällt. HHSt. .... 622000 (Betriebs- und Wartungskosten Sonderbauwerke) Die Ausgaben entwickelten sich in den letzten fünf Jahren wie folgt: Planansatz Rechnungserg. zum Vorjahr 2003 223.800,00 164.728,99 + 8,9 % 2004 223.800,00 187.799,65 + 14,0 % 2005 223.800,00 196.948,20 + 4,9 % 2006 223.800,00 222.296,68 + 12,9 % 2007 223.800,00 249.911,11 + 12,4 % UA 6500 – Kreisstraen HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 70.300,00 70.300,00 70.200,00 Ausgaben 149.488,55 116.270,00 141.666,08 Zuschussbedarf 79.188,55 45.970,00 71.466,08 Vergleich Rechnungserg./Planung 25.496,08 55,5% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -7.722,47 -9,8% 144 UA 6600 – Bundesstraen HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 34.600,00 34.600,00 34.800,00 Ausgaben 185.076,76 143.780,00 209.424,26 Zuschussbedarf 150.476,76 109.180,00 174.624,26 Vergleich Rechnungserg./Planung 65.444,26 59,9% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 24.147,50 16,0% UA 6650 – Landesstraen HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 30.200,00 30.200,00 30.700,00 Ausgaben 103.275,04 78.130,00 98.166,65 Zuschussbedarf 73.075,04 47.930,00 67.466,65 Vergleich Rechnungserg./Planung 19.536,65 40,8% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -5.608,39 -7,7% UA 6700 – Straenbeleuchtung HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 0,00 0,00 0,00 Ausgaben 2.146.428,33 2.645.310,00 2.687.622,54 Zuschussbedarf 2.146.428,33 2.645.310,00 2.687.622,54 Vergleich Rechnungserg./Planung 42.312,54 1,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 541.194,21 25,2% B Im UA 6700 sind die Buchungen nicht korrekt den HHSt. .... 621000 (Straßenbeleuchtung) und .... 621100 (Straßenbeleuchtung, Kapitaldienst) zugeordnet. Da beide HHSt. zum De- ckungsring 43640 gehören hat die falsche Buchung der Rechnungen keine Auswirkung auf das Gesamtergebnis des Deckungsringes. 145 Die Ausgaben der HHSt. .... 621000 haben sich wie folgt entwickelt Stromkosten Wartungskosten Abbruchkosten und Sonstiges Gesamt 2003 771.605,23 456.166,78 147.010,02 1.374.782,03 2004 757.884,22 426.454,50 188.427,79 1.372.766,51 2005 848.759,61 459.371,52 97.023,27 1.405.154,40 2006 803.882,44 527.827,05 33.861,76 1.365.571,25 2007 1.054.658,04 619.095,48 109.644,97 1.783.398,49 Die durchschnittlichen Wartungskosten betragen 51.591,29/Monat. Gegenber dem Vor- jahr (43.985,59/Monat) entspricht dies einer Erhhung um rd. + 17,3 %. Mit 47.600,00 entfllt der grte Kostenanteil im HHj. 2007 auf den Anstrich von Masten. Im Rechnungsergebnis des Berichtsjahres ist eine im Januar 2007 eingegangene Restzah- lung fr das Verbrauchsjahr 2006 von 169.722,87 sowie 12.359,81 Stromkosten fr die Haltestelle „Platz der deutschen Einheit“ fr den Zeitraum November 2005 bis Juni 2007 enthalten. Die verbleibende Summe der Zahlungen von 836.000,00 betreffen die Ab- schlagszahlungen sowie die Jahresabschlussrechnung von 36.575,36 fr das Jahr 2007. Die durchschnittliche Restzahlung der Jahre 2005 und frher lag im Mittel bei rd. 50.000,00. Die hohe Restzahlung der Verbrauchsabrechnung 2006 beruht berwiegend auf der mehrmaligen Preiserhhung fr die Stromversorgung. B In den sonstigen Kosten sind unter anderem fr die Brunnenanlage Lise-Meitner-Strae / Europaplatz die Unterhaltungs- , Reparatur- und Inspektionskosten des Pumpensystems (28.617,17) zuzglich zu den Jahresstromkosten (2.452,00) enthalten. Von den Ausgaben entfallen im HHj. 2007 11.794,64 auf die vertraglichen monatlichen Inspektionen sowie 12.495,00 fr den Einbau eines Blitz- und berspannungsschutzes. Ab 01.01.2008 wird die Brunnenanlage vom Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darm- stadt bewirtschaftet. UA 6800 – Theatertiefgarage HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 299.931,26 285.000,00 296.043,30 Ausgaben 176.874,75 187.910,00 184.042,24 berschuss 123.056,51 97.090,00 112.001,06 Vergleich Rechnungserg./Planung 14.911,06 15,4% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -11.055,45 -9,0% Positiv auf das Rechnungsergebnis haben sich in erster Linie Mehreinnahmen von 11.043,30 bei der HHSt. …. 140000 (Mieten und Pachten) und Minderausgaben von 19.331,45 bei der HHSt. …. 510000 (Unterhaltung der Betriebsanlagen) ausgewirkt. Nega- tiv ausgewirkt haben sich die Mehrkosten von 5.488,61 bei der HHSt. …. 540200 (Strom- kosten, Beleuchtung) und die Mehrkosten von 6.756,58 beim Sammelnachweis 8 –SN 50008- (Haftpflicht- und Vermgensversicherung). 146 Das Rechnungsergebnis bei der HHSt. …. 140000 (Mieten und Pachten) im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr hat sich wie folgt entwickelt HHj. HH-Ansatz Rechnungserg. Vergleich RE/Vj. 2005 267.170,00 264.783,75 +12.562,41 2006 267.170,00 299.500,23 +34.716,48 2007 267.170,00 296.043,30 - 3.456,93 UA 6801 – Parkbauten HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 19.649,32 19.000,00 21.734,75 Ausgaben 19.060,16 13.800,00 14.139,33 berschuss 589,16 5.200,00 7.595,42 Vergleich Rechnungserg./Planung 2.395,42 46,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 7.006,26 1189,2% Der geplante berschuss konnte im Berichtsjahr um 2.395,42 bertroffen werden. Positiv auf das Rechnungsergebnis haben sich in erster Linie Mehreinnahmen von 1.149,44 bei der HHSt. …. 140000 (Mieten und Pachten) und Mehreinnahmen von 2.585,31 bei der HHSt. …. 157050 (Einnahmen aus Grundbesitzabgaben) ausgewirkt. UA 6802 – Parkuhren und Parkscheinautomaten HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 914.471,32 912.000,00 863.739,00 Ausgaben 122.399,61 107.550,00 68.822,38 berschuss 792.071,71 804.450,00 794.916,62 Vergleich Rechnungserg./Planung -9.533,38 -1,2% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 2.844,91 0,4% Die Einnahmen der HHSt. .... 110000 (Benutzungsgebhren) entwickelten sich seit 2003 wie folgt: HHj. HH-Ansatz Rechnungserg. RE bei korrekter Aufteilung 2003 861.000,00 616.295,00 669.050,00 2004 883.000,00 744.286,00 691.531,00 2005 700.000,00 772.838,22 - 2006 700.000,00 914.471,32 - 2007 912.000,00 863.739,00 - 147 Wie wir bereits in den Vorjahresberichten ausgefhrt haben, hat die Verwaltung 2003 ver- sehentlich nur die Einnahmen fr 11 Monate, 2004 jedoch die Einnahmen fr 13 Monate verbucht. Die tatschlichen Rechnungsergebnisse dieser Jahre bei zeitgerechter Verbu- chung der Einnahmen haben wir daher noch einmal in der rechten Spalte aufgefhrt. UA 6900 – Wasserlufe HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 0,00 50.000,00 0,00 Ausgaben 2.362.107,52 2.626.760,00 3.465.555,20 Zuschussbedarf 2.362.107,52 2.576.760,00 3.465.555,20 Vergleich Rechnungserg./Planung 993.321,94 38,5% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 1.103.447,68 46,7% HHSt. …. 542100 (Abwassergebhren fr Einleitung von Bachwasser) Der Planansatz von 1.638.000,00 wird bei einem Rechnungsergebnis von 2.592.382,86 mit 954.382,86 deutlich berschritten. Gegenber den Vorjahren hat sich im HHj. 2007 die gemessene und eingeleitete Bachwas- sermenge mit rd. 1,1 Mio m3 fast verdoppelt. HHSt. …. 713000 (Zuweisungen an Wasserverbnde) Die Ausgaben der HHSt. betragen 375.310,40 bei einem HH-Ansatz von 415.000,00. Wasserverband Schwarzbach Ried 270.783,66 Wasserverband Modaugebiet 104.526,74 375.310,40 148 EINZELPLAN 7 – FFENTLICHE EINRICHTUNGEN, WIRTSCHAFTSFRDERUNG HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 40.050.304 43.939.050 42.716.482 Sonst. Finanzeinnahmen 5.072 10.000 1.139 Summe Einnahmen 40.055.376 43.949.050 42.717.621 Personalausgaben 4.650.224 4.750.940 4.759.453 Sachaufwand 45.694.390 49.752.660 48.667.817 Zuweisungen u. Zuschsse 12.727.694 13.429.730 13.046.804 Summe Ausgaben 63.072.308 67.933.330 66.474.074 Zuschussbedarf 23.016.932 23.984.280 23.756.453 Vergleich Rechnungserg./Planung -227.827 -0,9% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 739.521 3,2% UA 7000 – Abwasserbeseitigung HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 36.528.800,87 39.895.300,00 38.371.870,66 Ausgaben 37.231.204,08 41.045.320,00 40.143.503,88 Zuschussbedarf 702.403,21 1.150.020,00 1.771.633,22 Vergleich Rechnungserg./Planung 621.613,22 54,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 1.069.230,01 152,2% Bei dem erwirtschafteten Fehlbetrag von rd. 1.771,6 T€ ist die Auflsung der Rcklagen bereits bercksichtigt. Seit Ende 2005 standen keine Rcklagen mehr zur Verfgung. In den Jahren 2002 bis 2005 sind die Rcklagen wie folgt abgebaut worden: 2002 3.280.851,77 2003 659.317,71 2004 1.715.422,76 2005 265.790,91 2006 0,00 149 HHSt. …. 110000 (Kanalbenutzungsgebhren) HHj. Planansatz Rechnungserg. Abweichung 2006 21.650.000,00 21.205.727,77 - 444.272.23 2007 22.965.000,00 21.695.867,35 - 1.269.132,65 Differenz Vorjahr 1.315.000,00 490.139,58 - 824.860,42 Die Gebhrenstze sind seit 01.01.2007 angepasst worden26. Gegenber dem Vorjahr ver- besserte sich das Rechnungsergebnis um 490.139,58. Dies entspricht ca. 2,3 %. Hierbei ist zu bercksichtigen, dass 2007 Bachwasser in Hhe von 2.647,4T€ (Vorjahr 1.459,3 T€) mit dem UA 6900 verrechnet worden ist. Entwicklung der Kasseneinnahmereste (saldiert) HHj. Schwarze Reste (Forderungen) Von 2006 nach 2007 743.805,64 Von 2007 nach 2008 581.678,40 Differenz Vorjahr - 162.127,24 Wie bereits im Vorjahresbericht ausgefhrt, werden im neuen Finanzwesen NSK die KER ab dem Haushaltsjahr 2005 getrennt nach den Abgabearten Schmutzwasser und Nieder- schlagswasser ausgewiesen. HHSt. …. 110010 (Kanalbenutzungsgebhren – Niederschlagswasser) HHj. Planansatz Rechnungserg. Abweichung 2006 8.150.000,00 8.212.352,75 62.352,75 2007 9.885.000,00 9.706.323,39 - 178.676,61 Differenz Vorjahr 1.735.000,00 1.493.970,64 - 241.029,36 Das Rechnungsergebnis verbesserte sich gegenber dem Vorjahr um 1.493.970,64 (ca. 18,2 %). Dagegen fiel die Abweichung zum HHAnsatz mit 178.676,61 (ca. 1,8 %) relativ gering aus. Entwicklung der Kasseneinnahmereste (saldiert) HHj. Schwarze Reste (Forderungen) Von 2006 nach 2007 727.591,41 Von 2007 nach 2008 612.438,43 Differenz Vorjahr - 115.152,98 HHSt. .... 110100 (Gebhren aus Einleiterkontrolle/Labor) HHSt. .... 655300 (Laborleistungen/Einleiterkontrolle) HHSt. Planansatz Rechnungserg. Abweichung .... 110100 60.000,00 47.822,76 -12.177,24 .... 655300 60.000,00 49.927,69 -10.072,31 26 Rdn. 248/2005 150 HHSt. .... 675000 (Erstattung an die Entega Service GmbH fr Datenaustausch Kanalabrechnung) Das Rechnungsergebnis von 49.305,08 berschreitet um 1.305,08 den Planansatz von 48.000,00. HHSt. .... 675100 (Erstattung an die HSE fr Betriebskosten Klranlage) Mit Wirkung vom 31.12.2004 hat die HSE AG die Sparte Abwasser in die HSE Abwasserrei- nigung GmbH & Co. KG ausgegliedert. Die Stadt erstattet der Gesellschaft aufgrund ver- traglicher Regelungen die Kosten fr den Betrieb der Klranlage. Als Planansatz waren fr das HHj. 2007 29.520.920,00 vorgesehen. Das Rechnungsergebnis beluft sich auf 29.004.449,33. Damit bleibt das Rechnungsergebnis um 516.470,67 unter dem Planan- satz. Abschlagszahlungen 2007 sowie Spitzabrechnungen 2005 und 2006 27.281.013,05 Auszahlung fr 2007, Geldausgang 2008 1.945.477,00 29.226.490,05 ./. Rckzahlung HSE an Stadt 222.040,75 Rechnungsergebnis 29.004.449,30 Zahlungen 2007 ohne Spitzabrechnungen 27.870.000,00 ./. Rckzahlung HSE an Stadt 222.040,75 Abrechnungssumme der HSE 27.647.959,25 Die abgerechneten Entgelte fr Abwasserreinigung 2007 werden im Auftrag der Gesell- schaft von dem von ihr nach Handelsrecht beauftragten Abschlussprfer geprft. Seit dem Rechnungsjahr 2001 beauftragt die Stadt aufgrund eines Gerichtsurteils zustzlich eine andere Wirtschaftsprfungsgesellschaft mit der Prfung der Entgeltabrechnung. Nach dem Bericht27 setzen sich die ermittelten Kosten aus folgenden Kostenarten zusammen: 2006 2007 Zinsen 2.611.494,84 2.846.099,66 Abschreibungen 7.479.563,04 6.811.926,13 Personalaufwand 3.804.126,28 3.585.104,02 Sachaufwand 5.961.353,55 6.390.415,41 Erlse/Ertrge -469.952,90 -699.935,22 Kalkulierbare Steuern 1.313.415,61 1.484.328,98 V + G-Kosten 1.607.000,00 1.627.520,07 Wagniszuschlag 1.273.963,00 1.188.120,15 Gesamtsumme netto 23.580.963,42 23.233.579,20 + 16 % Umsatzsteuer 3.772.954,15 4.414.380,05 Rechnungsendbetrag 27.353.917,57 27.647.959,25 Gegenber dem Vorjahresergebnis ist die Abrechnung im Berichtsjahr um 294,0 T€ hher ausgefallen. 27 Bericht ber die Prfung von abgerechneten Entgelten fr Abwasserreinigung 2007 Seite 5 151 UA 7001 – Abwasserbeseitigung – nicht ablastbare Kosten Die Stadt hat den UA im HHj. 2002 neu eingefhrt, um die Ausgaben, die durch die Abwas- serbeseitigung entstehen, jedoch gebhrenrechtlich nicht an die Gebhrenschuldner wei- tergegeben werden knnen, nachvollziehbar auszuweisen. Die bei der HHSt. .... 679000 aufgefhrten nicht ablastbaren Ausgaben betragen 1.460.000,00 (Vorjahr 1.392.000,00). Dabei handelt es sich um die bernahme des Wag- nis- und Gewinnzuschlags und die Mehrkosten fr die groe Klrschlammtrocknung. Die Zufhrung an den UA 7000 erfolgt in gleicher Hhe ber die HHSt. 1.7000.169040. Fr die Erstattung aus berzahlten Gebhren aus den Jahren 1995 – 1998 werden auf der HHSt. 1.7001.679200 4,9 Mio. ausgewiesen. Diese werden dem UA 7000 in gleicher Hhe bei der HHSt. 1.7000.169060 zugefhrt. UA 7010 – ffentliche Toilettenanlagen HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 0,00 0,00 0,00 Ausgaben 393.332,28 394.920,00 392.674,00 Zuschussbedarf 393.332,28 394.920,00 392.674,00 Vergleich Rechnungserg./Planung -2.246,00 -0,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -658,28 -0,2% UA 7500 – Friedh fe HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 2.392.212,63 2.758.600,00 3.170.905,02 Ausgaben 4.368.229,51 4.511.330,00 4.441.294,90 Zuschussbedarf 1.976.016,88 1.752.730,00 1.270.389,88 Vergleich Rechnungserg./Planung - 482.340,12 - 27,5% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr - 705.627,00 - 35,7% Der gegenber der Planung geringere Zuschussbedarf von 482.340,12 resultiert im We- sentlichen aus Mehreinnahmen bei der HHSt. …. 110000 (Friedhofbenutzungsgebhren) von 321.405,85. Der Kostendeckungsgrad verbesserte sich um 16,6 % von 54,8 % auf 71,4%. 152 Die Friedhofbenutzungsgebhren und KER entwickelten sich seit 2003 wie folgt: HHj. Benutzungsgebhren % KER ohne Abgnge % 2003 2.616.689,00 + 9,2 216.152,00 + 4,1 2004 2.472.734,00 - 5,5 243.053,00 + 12,5 2005 2.481.338,00 + 0,3 254.678,00 + 4,8 2006 2.191.818,00 - 11,7 256.834,00 + 0,8 2007 2.821.405,00 + 28,7 247.588,00 - 3,6 Bei folgenden weiteren Einnahme- und Ausgabehaushaltsstellen ergaben sich gegenber der Planung wesentliche nderungen: HHStelle Ansatz + mehr / - weniger Einnahmen ….110000 – Friedhofsbenutzungsgebhren 2.500.000,00 + 321.405,85 ....170010 – Zuweisung Bund baul. Unterh. Kriegsgrber 138.000,00 + 153.987,60 Ausgaben SN 1 Personalausgaben 2.426.970,00 + 146.971,77 SN 2 Unterhaltung der baulichen Anlagen 82.000,00 - 55.574,96 ….516100 – Baumarbeit, -sanierungen, Sicherheitsfll. 56.920,00 + 56.161,60 517000 - Unterhaltung von Kriegsgrbern 138.000,00 + 153.987,60 SN 6 Wasserverbrauch, Kanalgebhren 111.530,00 - 56263,11 ….550000 – Haltung von Fahrzeugen 59.540,00 + 12.636,91 ….658200 – Entsorgung von verunreinigtem Bioabfall 75.000,00 + 6.176,33 ….680000 – Abschreibungen 318.100,00 - 82.276,80 ….685000 – Verzinsung des Anlagekapitals 578.500,00 - 189.979,34 Zum 01.01.2007 trat eine nderung der Friedhofsatzung in Kraft. UA 7501 – Jdischer Friedhof HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 6.716,00 6.700,00 6.716,00 Ausgaben 45.089,30 48.090,00 37.052,34 Zuschussbedarf 38.373,30 41.390,00 30.336,34 Vergleich Rechnungserg./Planung -11.053,66 -26,7% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -8.036,96 -20,9% 153 UA 7502 – Krematorium HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 659.872,68 879.600,00 560.147,14 Ausgaben 778.519,45 625.560,00 619.669,78 Ergebnis -118.646,77 +254.040,00 -59.522,64 Vergleich Rechnungserg./Planung -313.562,64 -223,4% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr +59.124,13 +49,8% Wegen der weiterhin rcklufigen Zahl der Einscherungen lag das Rechnungsergebnis in allen Bereichen unter dem des Vorjahres. Der Kostendeckungsgrad erhhte sich um 5,6 % von 84,8 % auf nunmehr 90,4 %. Mit Beschlssen des Magistrats vom 21.11.2007 und der Stadtverordnetenversammlung vom 18.12.2007 28 hat die Stadt das Krematorium im Rahmen der Haushaltskonsolidie- rung zum 01.01.2008 in das Sondervermgen des EAD bertragen. Der EAD wird das Kre- matorium privatwirtschaftlich unter dem Namen „Krematorium Waldfrieden“ betreiben. Mgliche Anfangsverluste in den ersten vier Jahren trgt der EAD dabei auf neue Rechnung vor. UA 7602 – Anschlagwesen HHSt. …. 110000 (Benutzungsgebhren) Das Rechnungsergebnis liegt mit 377.313,22 etwas ber dem HH-Ansatz von 350.000,00. UA 7611 – Wissenschafts- und Kongresszentrum GmbH & Co. KG HHSt. .... 715100 (Betriebskostenzuschuss fr Darmstadtium) Das Rechnungsergebnis betrgt 1.095.850,00. Zustzlich hat der Eigenbetrieb Brgerhu- ser und Mrkte einen weiteren Zuschuss von 314.150,00 gezahlt. Die Wissenschafts- und Kongresszentrum GmbH & Co. KG hat den gesamten Zuschuss von 1.410.000,00 der Kapi- talrcklage29 zugefhrt. Zustzlich sind in diesem Unterabschnitt Steuererstattungen und Zinseinnahmen von ins- gesamt 98.472,14 zum Soll gestellt, sodass der Unterabschnitt mit 997.377,86 abschliet. Der Bericht ber die Prfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2007 und des Lagebe- richtes 2007 liegt uns vor. Die G.u.V. schliet mit einem Fehlbetrag von 3.026.128,78 ab.30 Aufgrund der inzwischen gezahlten Zuschsse und der vorliegenden Prfungsberichte er- warten wir einen dauerhaften Zuschussbedarf zur Sttzung der Liquiditt und ein dauer- haftes negatives Ergebnis der Wissenschafts- und Kongresszentrum GmbH & Co. KG. Im Lagebericht fr das Geschftsjahr 2007 geht der Geschftsfhrer davon aus, dass ohne Zu- 28 Magistratsvorlage Nr. 2007/0658 vom 13.11.2007 29 pb Revision GmbH, Bericht ber die Prfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2007 und des Lageberichtes 2007, Seite 4 30 a.a.O. Anlage 1.2. 154 schusszahlungen der Gesellschafterin (Stadt Darmstadt) mit einem Fortbestand des Unter- nehmens nicht zu rechnen ist31. UA 7616 – Haus der Vereine, Oberstrae HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 7.828,74 11.250,00 11.479,17 Ausgaben 42.498,58 44.800,00 47.928,56 Zuschussbedarf 34.669,84 33.550,00 36.449,39 Vergleich Rechnungserg./Planung 2.899,39 8,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 1.779,55 5,1% B Die etatisierten Mittel im bestehenden Deckungskreis wurden bei einem Gesamtansatz von 9.280,00 (100 %) und Ausgaben von 9.704,50 um 424,50 überschritten. Folglich ist auch die 10 %ige Einsparvorgabe nicht eingehalten. UA 7800 – F rderung der Landwirtschaft HHSt. .... 718000 (Zuschüsse an Vereine und Institutionen) Gegenüberstellung der letzten 3 Jahre: HHj. 2005 2006 2007 Planung 3.000,00 2.000,00 2.000,00 Rechnungsergebnis 550,00 3.175,00 1.320,00 Im HHj. 2007 hat das Fachamt Zuschüsse von insgesamt 1.320,00 an vier Vereine ausge- zahlt. Die Vereine haben die zweckentsprechende Verwendung der erhaltenen Zuschüsse nachgewiesen. Weil die anerkannten Ausgaben des Vereins für Deutsche Schäferhunde e.V. Dst. für die Sanierung der Heizungsanlage unter der Planung lagen haben wir dem Fachamt (ab 2008 Eigenbetrieb Immobilienmanagement) empfohlen, einen Teil des Zuschusses (133,60) zu- rückzufordern. 7900 – Verrechnungsunterabschnitt ProRegio Wie bereits im Vorjahresbericht ausgeführt, fand 2006 eine Neuorientierung des Stadtmar- keting statt. In Folge dieser Neuausrichtung wurde die ProRegio Stadt- und Touristikmarke- ting e. V. (ProRegio) Mitte 2006 in Darmstadt Citymarketing e. V umfirmiert. Der von einer Steuerberatungsgesellschaft erstellte Zwischenabschluss zum 30.06.2006 liegt vor. Danach schließt ProRegio zu diesem Termin mit einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 77.239,44 ab. Wie bereits im Vorjahresbericht32 ausgeführt, hat 31 a.a.O. Anlage 1.4 Seite 10 32 S. 181 f/2006 155 die Stadt Darmstadt zur Vermeidung eines Insolvenzverfahrens eine Patronatserklrung abgegeben. UA 7910 – Amt fr Wirtschaft- und Stadtentwicklung, Abt. Wirtschaft HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 61.109,60 40.000,00 115.024,90 Ausgaben 1.592.048,05 2.298.810,00 2.139.339,71 Zuschussbedarf 1.530.938,45 2.258.810,00 2.024.314,81 Vergleich Rechnungserg./Planung -234.495,19 -10,4% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 493.376,36 32,2% HHSt. …. 177000/….178100/….594000 Der fr die Expo-Real eingerichtete Budgetring 30793 wurde 2007 um 7.305,40 berschrit- ten. Wir hatten das Fachamt bereits im Februar 2008 auf eine berschreitung von 17.796,31 hingewiesen. Die daraufhin mit Magistratsvorlage Nr. 178/2008 beantragten B berplanmigen Mittel von 19.000,00 bercksichtigten allerdings nicht eine weitere Auszahlung vom 04.03.08 ber 8.509,09. HHSt. …. 700100 (Zuschuss Verein Wirtschaftsfrderung Region Starkenburg e.V.) HHSt. …. 700200 (Regionale Wirtschaftsfrderung) Die hier etatisierten Mittel hat die Stadt wie folgt umgewidmet bzw. abgeplant 33: Fr die Imagekampagne zur Engineering Region Darmstadt Rhein Main Neckar stellte die Stadt 20.000,00 fr die Arbeitsgemeinschaft Standortmarketing in Regie der IHK zur Verfgung. Wir haben die zweckentsprechende Verwendung am 16.07.2009 abschlieend geprft. Nach Besttigung der IHK sind die von den wei- teren Kommunen einzubringenden Betrge auf dem Konto der Arbeitsgemeinschaft eingegangen. Weitere 10.000,00 sind fr die Prsentation der Arbeitsgemeinschaft am Stand der Stadt Darmstadt auf der Messe Expo Real 2007 in Mnchen zur Verfgung gestellt worden. Abplanung von 7.980,00 (Einsparpotential) HHSt. …. 718000 (Zuschsse an Gewerbevereine) Gegenberstellung der letzten drei Jahre: HHj. 2005 2006 2007 Planung 6.870,00 6.870,00 6.870,00 Rechnungsergebnis 6.400,00 2.800,00 6.870,00 Im HHj. 2007 hat die Stadt den Zuschuss von 6.870,00 fr das Stadtteilmarketing erstmals an die Darmstadt Marketing GmbH ausgezahlt, die die Aktionen der Gewerbevereine be- darfsgerecht bezuschussen soll. Diese Verfahrensweise wird zuknftig beibehalten. 33 Mag. – Vorlage Nr. 0353/2007 156 HHSt. …. 718100 (Zuschsse zur Frderung der Gleichstellung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt) Die Zuschusshaushaltsstelle im UA der Abt. Wirtschaft wird vom Frauenbro bewirtschaf- tet. Im HHj. 2007 hat das Frauenbro einen Zuschuss von 67.986,00 an das Frauen Kom- petenz Zentrum ausgezahlt. HHSt. …. 718200 (Zuschuss an Darmstadt Marketing GmbH) Fr 2007 hat die Stadt fr den Gesellschaftszweck der Wissenschaftsstadt Darmstadt Mar- keting GmbH einen Zuschuss von 1.100.000,00 bewilligt. Die G.u.V. der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH schloss 2007 mit einem Fehlbetrag von 1.170.768,50 ab. Die- ser Fehlbetrag ist mit dem Zuschuss von 1.093 T€ nur teilweise ausgeglichen worden. Zu- stzlich hat die Stadt eine projektbezogene Zuweisung von 7 T€ gezahlt. Damit verringert sich das Eigenkapital der Gesellschaft um 78 T€ auf 322 T€34. HHSt. …. 718250 (Zuschuss Darmstadt Marketing GmbH fr „Darmstadt. Citymarketing e.V.“ Der Verein „ProRegio e.V.“ wird unter dem Namen Citymarketing e.V. (Satzungsnderung vom 26.06.06) in Teilbereichen weitergefhrt. Bis auf das Citymarketing (Frderung und Vermarktung der Innenstadt) sind die bisherigen Aufgaben von ProRegio einschlielich der dazugehrigen Ressourcen durch die Marketing GmbH bernommen worden. Im HHj. 2007 hat das Fachamt insgesamt 144.000,00 an die Darmstadt Citymarketing e.V. ausgezahlt: Zuschuss zur Erfllung der satzungsgemen Zwecke 129.000,00 Zuschuss fr das Projekt „Ab in die Mitte“ 15.000,00 Am 17.09.08 hat uns das Fachamt die Berichte ber die Prfung der Jahresabschlsse 2006 (beginnend am 01.07.06) und 2007 vorgelegt. Um zu einem abschlieenden Pr- fungsergebnis zu kommen, haben wir mehrfach Unterlagen nachgefordert. Die Zuschsse betragen nach dem .Frdervertrag vom 01.01.07 das 1,5 fache der jeweili- gen Mitgliedsbeitrge. Das daraus resultierende Guthaben von 4.046,25 hat das Fachamt im Jahr 2008 an den Verein ausgezahlt. In der Gewinn- und Verlustrechnung konnten wir die Position „Ertrge aus stdt. Finanzierungsanteilen“ erst nach Vorlage der entsprechen- den Kontenbltter fr die Jahre 2006 und 2007 plausibel nachvollziehen. Die sonstigen be- trieblichen Aufwendungen resultierten hauptschlich aus Veranstaltungskosten, zu denen uns fr das Jahr 2007 ein ausfhrlicher Sachbericht vorgelegen hat. Der Verein hat die zweckentsprechende Verwendung der Zuschsse fr 2006 (80.000,00 zur Sicherung der Liquiditt) und 2007 nachgewiesen. Im Rahmen der Prfung des VN fr eine Zuwendung des Landes Hessen von 15.000,00 ha- ben wir die Veranstaltungskosten des Projektes „Ab in die Mitte“ vollstndig geprft. Die dabei von der Stadt vorfinanzierten Mittel von 3.000,00 hat das Fachamt im HHj. 2008 beim Land Hessen angefordert und erhalten. 34 curaCommerz, Bericht ber die Prfung des Jahresabschlusses zu 31.12.2007 und des Lageberichtes fr das Geschftsjahr 2007, Anlage 4, Blatt 5 157 HHSt. …. 718300 (Zuschsse an Gewerbevereine fr Rahmenprogramm Fuballweltmeisterschaft 2006) Wie bereits im Vorjahresbericht erlutert, hat die Stadt im HHj. 2006 an ProRegio e.V. B 60.000,00 fr „Anteil WM-Shopping“ ausgezahlt ohne einen Bewilligungsbescheid zu erlassen. Um den vom Fachamt vorgelegten VN abschlieend prfen zu knnen, mussten wir mehrfach Unterlagen nachfordern. Der Verein hat den Zuschuss von 60.000,00 mit Ausgaben von 64.424,17 nachgewiesen. Damit hat die Stadt die dem Verein fr das Projekt entstandenen Aufwendungen fast vollstndig erstattet. Eine angemessene Eigenbeteiligung des Vereins war somit nicht gegeben. Auch die angekndigte Kostenbeteiligung des Han- dels von 40.000,00 konnten wir aufgrund fehlender Unterlagen nicht nachvollziehen. Fr eine Prfung eventueller Rckforderungsansprche fehlten die Vorraussetzungen. HHSt.. …. 718500 (Zuschuss an UNESCO Geopark) Bei der Auszahlung an den UNESCO Geopark ber 9.922,89 handelt es sich um einen Mit- gliedsbeitrag, so dass kein Verwendungsnachweis erforderlich ist. Die Ausgaben in den fr den UA 7910 gebildeten Deckungsringen (43764 und 43791) wa- ren gedeckt. UA 7913 – Technologie- und Grnderzentren In diesem UA sind 2007 zwei Zuschsse abgerechnet worden: Zuschuss an die Innovationsgesellschaft mbH 80.000,00 Zuschuss an die cesah GmbH 50.000,00 Die Stadt hat ihre Anteile an der Innovationsgesellschaft mbH von 98.000,00 (38,81%) nach dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 01.10.2008 an die Carlo und Karin Giersch Stiftung bertragen. Zum Zeitpunkt der bergabe waren die Anteile nicht mehr werthaltig35. Die bergabe ist fr 1,00 durchgefhrt worden. Auerdem hat die Stadt eine Ausfallbrgschaft ber 500.000,00 fr ein Darlehen bernommen36. Das Risiko dass sich daraus fr die Stadt ergibt bersteigt den Zuschussbetrag zum Prfungsstichtag um ein Vielfaches. Mittlerweile ist die Brgschaft gegenstandslos geworden. Nach Auskunft des Amtes fr Stadtentwicklung und Wirtschaftsfrderung nimmt die Innova- tionsgesellschaft mbH weiterhin auch die Interessen der Stadt wahr. 35 Stadtverordnetenversammlung Vorlage Nr. 2008/0368 36 Magistratsvorlage vom 24.2.2008 Nr. 128 158 UA 7920 – ffentlicher Personennahverkehr HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 422,40 0,00 0,00 Ausgaben 11.303.796,80 10.986.170,00 10.641.452,40 Zuschussbedarf 11.303.374,40 10.986.170,00 10.641.452,40 Vergleich Rechnungserg./Planung -344.717,60 -3,1% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -661.922,00 -5,9% Bei folgenden Haushaltsstellen ergaben sich gegenber der Planung wesentliche nderungen: HHSt. …. 622000 Betriebs- und Nebenkosten, ffentl. Bereich Querbahnsteig -50.000,00 .... 715110 Straenbahn Linien 4 und 5 nach Kranichstein -146.310,00 .... 715120 Zuschuss an HEAG fr Schienenersatzverkehr (Straenbahnlinie Darmstadt – Arheilgen) 75.310,00 .... 715300 Zuschuss an die Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorgani- sation – (DADINA) 255.536,65 HHSt. .... 715100 (Zuschsse an HEAG und Regionalbusunternehmen fr den Personennahverkehr) Die Stadt hat gem Vertrag mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und der HEAG 74 % des Verlustes der HEAG Verkehrs GmbH zu bernehmen, der den Betrag von 12,8 Mio. bersteigt. Fr 2006 ergibt sich folgende Berechnung: Fehlbetrag der HEAG mobilo GmbH 20.448.018,05 davon Verlustbernahme HEAG-Konzern 12.782.297,03 7.665.721,04 74 % stdtischer Anteil (Zahlbetrag) 5.672.633,57 Entwicklung der Fehlbetrge der HEAG mobilo GmbH (HEAG Verkehrs GmbH) und der stdtischen Verlustbernahme: Jahr Verlust Anteil Stadt 2002 23.867.979,28 8.203.404,87 2003 24.256.195,91 8.490.685,17 2004 21.378.708,21 6.361.344,27 2005 22.591.819,11 7.259.046,34 2006 20.448.018,07 5.672.633,57 2007 21.783.254,29 6.660.708,37 Die Zuschsse an die DADINA betrugen 3.145.713,35 bei einem Planansatz von 3.401.250,00 (HHSt. .... 715300). Die DADINA fhrt ein doppisches Rechnungswesen. Sie ruft nur bei Liquidittsbedarf Mittel ab. Wir haben den Jahresabschluss 2007 und die Mit- telabrufe der DADINA geprft. Es ergaben sich keine Beanstandungen. 159 EINZELPLAN 8 – WIRTSCHAFTLICHE UNTERNEHMEN, ALLGEMEINES GRUND- UND SONDERVERMGEN HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einn. aus Verw. u. Betrieb 5.582.299 4.019.670 4.866.627 Sonst. Finanzeinnahmen 12.094.264 11.630.920 11.960.828 Summe Einnahmen 17.676.563 15.650.590 16.827.455 Personalausgaben 450.103 308.290. 375.325 Sachaufwand 3.415.548 2.016.960 2.878.931 Zuweisungen u. Zuschüsse 418.598 313.290 362.200 Summe Ausgaben 4.284.249 2.638.540 3.616.456 berschuss 13.392.314 13.012.050 13.210.999 Vergleich Rechnungserg./Planung 198.949 1,5% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -181.315 -1,4% UA 8175 – Eigenbetrieb Abfallentsorgung und Straenreinigung Magistrat und Stadtverordnetenversammlung haben auf Empfehlung der Betriebskommis- sion den Jahresüberschuss 2007 des EAD nach Steuern von 1.095.145,35 (Vorjahr - 470.280,04) festgestellt und über dessen Verwendung wie folgt entschieden: Zuführung zu der zweckgebundenen Gebührenausgleichsrücklage 110.645,33 Zuführung zu der Entgeltausgleichsrücklage 14.588,53 Vortrag auf neue Rechnung 736.532,27 Abführung an den Haushalt der Stadt 233.379,22 160 UA 8300 – HEAG Sdhessische Energie AG HSE (HEAG Versorgungs AG) HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 10.035.014,00 9.607.700,00 10.052.910,66 Ausgaben 41.842,10 38.700,00 41.842,10 berschuss 9.993.171,90 9.569.000,00 10.011.068,56 Vergleich Rechnungserg./Planung 442.068,56 4,6% 4,6%Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 17.896,66 0,2% In diesem UA werden die Konzessionsabgaben für Strom, Gas, Wasser und der Mitglieds- beitrag an den Wasserverband Hessisches Ried gebucht. HHSt. .... 220000 (Konzessionsabgaben) Grundlage für die Berechnung der Konzessionsabgabe Strom bildet die verkaufte Strom- leistung (KWh). Die Konzessionsabgabe ist wie folgt gestaffelt: Tarifkunden ohne Schwachlaststrom 1,99 Ct/KWh Tarifkunden mit Schwachlaststrom 0,61 Ct/KWh Sondervertragskunden mit einem Durchschnittserlös von 6,1 Ct/KWh 0,11 Ct/KWh Die Konzessionsabgabe Strom der letzten 5 Jahre: 2003 6.742.494,92 2004 6.836.763,56 2005 6.890.281,09 2006 6.798.663,75 2007 6.951.010,12 Für die Gaskonzession ergibt sich nach der KAV folgende Staffelung der Konzessionsabga- be: Tariflieferungen 0,77 Ct/KWh sonstige Tariflieferungen 0,33 Ct/KWh Sondervertragslieferungen 0,03 Ct/KWh Für die Wasserlieferungen ist die Konzessionsabgabe im Wasser-Konzessionsvertrag vom 01.01.1990 geregelt. In § 5 sind folgende Abgaben festgelegt: 15 % des Umsatzes der allgemeinen Tarifversorgung, 1,5 % des Umsatzes der Sondertarifversorgung. Die Konzessionsabgabe für Gas und Wasser berechnet sich wie folgt: Konzessionsabgabe Gas (Abschlagszahlungen 2007) 289.500,00 Nachzahlung 2007 50.097,31 Konzessionsabgabe Wasser (Abschlagszahlungen 2006) 2.045.167,52 Nachzahlung 2007 577.192,36 Konzessionsabgabe 2.961.957,19 161 Die Entwicklung der Konzessionsabgabe fr Gas und Wasser in den letzten 5 Jahren: 2003 2.959.716,10 2004 3.083.939,04 2005 3.088.275,00 2006 3.095.623,39 2007 2.961.957,19 Wir haben die Berechnungen unter Verwendung der Unterlagen der Kmmerei, der Vertrge und der Konzessionsabgabeverordnung geprft. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. UA 8500 – Stadtgut Gehaborn HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 76.094,59 75.800,00 64.013,44 Ausgaben 17.308,35 42.500,00 16.777,33 berschuss 58.786,24 33.300,00 47.236,11 Vergleich Rechnungserg./Planung 13.936,11 41,9% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -11.550,13 -19,6% Die Wenigereinnahmen von 12.663,85 bei der HHSt. …. 140000 (Mieten und Pachten), konnten durch Einsparungen bei der Unterhaltung der baulichen Anlagen - SN 2 - nahezu kompensiert werden. Ferner wurde der im Nachtrag bereitgestellte Betrag von 15.000,00 fr Baumfllungen nicht bentigt. UA 8550 – Waldungen HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 476.984,07 321.200,00 496.205,24 Ausgaben 722.046,47 621.410,00 653.767,53 Zuschussbedarf 245.062,40 300.210,00 157.562,29 Vergleich Rechnungserg./Planung -142.647,71 -47,5% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -87.500,11 -35,7% Das gegenber der Planung um 142.647,71 gnstigere Rechnungsergebnis des UA resul- tiert im Wesentlichen aus Mehreinnahmen beim Holzverkauf und Erstattungen von Maschi- nen- und Lohnkosten durch andere Waldbesitzer bei folgenden HHStellen: 162 HHStelle Ansatz Mehrein- nahmen …. 130000 – Einnahmen aus Verkauf 220.000,00 135.283,91 .... 161000 – Erstattungen vom Land 25.000,00 27.188,87 .... 162000 – Erst. von Gemeinden u. Gemeindeverb. 25.000,00 19.691,61 Die Einnahmen aus dem Holzverkauf entwickelten sich seit 2002 wie folgt: HHj. Planung Lfd. AO-Soll 2002 225.000,00 202.852,00 2003 225.000,00 187.338,00 2004 225.000,00 270.553,00 2005 200.000,00 225.976,00 2006 200.000,00 323.478,00 2007 220.000,00 355.283,91 UA 8701 – Kreditinstitute Die Stadt- und Kreissparkasse Darmstadt erzielte im Geschftsjahr 2007 einen Bilanzge- winn von 13,7 Mio. Da die Sicherheitsrcklage weiterhin 4 % der Bilanzsumme bersteigt, sind 25 % des Bilanzgewinns nach 16 Hessisches Sparkassengesetz ausschttungsfhig. Auf Vorschlag des Vorstandes hat der Verwaltungsrat eine Gewinnabfhrung aus dem Er- gebnis 2005 an die Gewhrstrger von 25 % = 3.375.012,83 beschlossen. Hiervon wurden an die Stadt 1.811.369,39 nach Kapitalertragssteuer und Solidarittszuschlag ausgescht- tet. UA 8800 – Grundverm gen HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 3.314.989,52 3.400.920,00 3.004.958,12 Ausgaben 1.654.806,46 1.595.630,00 1.481.645,63 berschuss 1.660.183,06 1.805.290,00 1.523.312,49 Vergleich Rechnungserg./Planung -281.977,51 -15,6% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr -136.870,57 -8,2% Die Reduzierung des berschusses gegenber der Planung beruht auf folgenden Minder- einnahmen und niedrigeren Ausgaben: HHStelle Abw. gg. Planansatz Abw. in % Einnahmen …140000 - Mieten - 358.267,86 - 23,4 ...141000 – Erbbauzinsen - 92.443,90 - 7,7 Ausgaben …540000 - Heizung - 64.227,02 - 44,9 ...541000 – Grundbesitzabgaben SN 5 - 54.741,10 - 14,0 ...542000 – Wasserverbrauch und Kanal SN 6 - 43.311,24 - 27,9 …670000 – Erstattung von Abwassergebhren - 54.982,15 Kein Ansatz 163 Die Mieteinnahmen (HHSt. …. 140000) entwickelten sich seit 2003 wie folgt: HHj. HH-Ansatz Rechnungsergebnis 2003 1.607.700,00 1.478.212,00 2004 1.600.000,00 1.578.654,00 2005 1.619.640,00 1.241.074,00 2006 1.619.640,00 1.312.240,00 2007 1.550.000,00 1.191.732,00 Die Mieteinnahmen gingen gegenber dem Vorjahr um 120.508,00 zurck. Dies entspricht ca. 9,2 %. Die Kasseneinnahmereste reduzierten sich 2007 im Saldo um 159.562,03 (ca. 13,4 %) auf 1.034.517,62. Die Globalbereinigung blieb mit 500.000,00 gegenber dem Vorjahr unverndert. Die Erbbauzinsen (HHSt. .... 141000) entwickelten sich seit 2003 wie folgt: HHj. HH-Ansatz Rechnungsergebnis 2003 896.000,00 980.989,00 2004 912.000,00 1.018.391,00 2005 1.000.000,00 1.065.486,00 2006 1.000.000,00 1.384.671,00 2007 1.200.000,00 1.107.556,00 Die Einnahmen aus den Erbbauzinsen verminderten sich gegenber dem Vorjahr um 277.115,00 (ca. 20,0 %). UA 8900 – 8914 Stiftungen Wir prften die Ertragsrechnungen der 13 unselbstndigen Stiftungen, die seit 2000 vom Nennwert auf den Kurswert umgestellt wurden. Im Berichtsjahr sind fr Stiftungszwecke 149.321,92 (Vorjahr: 252.681,63) aufgewendet worden. 161.113,00 wurden in das Jahr 2008 bertragen (bertrag Vorjahr ins Berichtsjahr 221.282,35). Es handelt sich grten- teils um die Ertrge des Berichtsjahres, die im Folgejahr zugewendet werden. UA 8913 – Gustav- und Hilde-Feick-Stiftung Es handelt sich um eine unselbstndige rtliche Stiftung, die im Sondervermgen der Stadt gefhrt wird. Zweck der Stiftung ist die Untersttzung des Nachbarschaftsheims Darmstadt e. V.. Der Jahresabschluss ist gem 6 Abs. 3 der Stiftungssatzung vom Revisionsamt zu prfen. Die Jahresabschlsse 2006 und 2007 lagen vor. Die im Vorjahresbericht dargestellten Feststellungen zum vorlufigen Abschluss 2006 37wurden bei dem endgltigen Abschluss weitgehend bernommen. Bei Erstellung der Jahresabschlsse und der Ausschttung an das Nachbarschaftsheim gab es aufgrund personeller Umbesetzungen im Fachamt zeitli- che Verzgerungen. Die Prfung fhrte zu keinen wesentlichen Feststellungen, die einer Entlastung entgegenstehen wrden. 37 S. 191 f/2006 164 EINZELPLAN 9 – ALLGEMEINE FINANZWIRTSCHAFT HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Steuern, allg. Zuweisungen 226.067.645 292.267.800 304.273.656 Sonst. Finanzeinnahmen 22.978.052 14.855.020 13.310.648 Summe Einnahmen 249.045.697 307.122.820 317.584.304 Sachaufwand * -34.308 Sonstige Finanzausgaben 122.087.484 138.631.970 131.874.050 Deckungsreserve 0 940.430 0 Summe Ausgaben 122.087.484 139.572.400 131.839.742 berschuss 126.958.213 167.550.420 185.744.562 Vergleich Rechnungserg./Planung 18.194.142 10,9% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 58.786.349 46,3% *nicht aufgelster Teilbetrag aus SN 6 (Wasserverbrauch, Kanalgebhren) UA 9000 – Eigene Steuern Die Grundsteuer A HHSt. …. 000000 (Land- und forstwirtschaftlich genutzte Grundstcke) ist, fr die Stadt von untergeordneter Bedeutung. Bei einem Planansatz von 50.000,00 be- trug das Rechnungsergebnis 37.682,10. Gegenber dem Vorjahresergebnis von 40.316,69 ist dies eine Verminderung um 2.634,59 oder 6,54 %. Die Grundsteuer B HHSt. .... 001000 (alle brigen Grundstcke) steht vom Steueraufkom- men her hinter dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer und der Gewerbesteuer an dritter Stelle. Das Rechnungsergebnis von 22.377.090,12 liegt um 181.090,12 ber dem im Nachtrag auf 22.196.000,00 erhhten Planansatz und um 1.155.682,15 ber dem Vor- jahresergebnis (21.221.407,97). Die Gewerbesteuer HHSt. .... 003000 war wieder erheblichen Schwankungen ausgesetzt. Das Rechnungsergebnis liegt mit 154.419.899,74 erheblich ber dem Vorjahresergebnis von 95.452.200,09. Die Gewerbesteuerumlage HHSt. .... 810000 ist u. a. abhngig von der Hhe der Gewerbe- steuer. Der Planansatz liegt bei 24.738.000,00 und das Rechnungsergebnis bei 18.987.577,80.38 Die Spielapparatesteuer HHSt. .... 021000 brachte Einnahmen von 713.703,47 und liegt um 163.703,47 ber dem Ansatz von 550.000,00. 38 Vorjahr 18.333.297,68 165 Im Vergleich zum Vorjahresergebnis von 659.819,50 erhöhten sich die Einnahmen um 8,2%. Das Rechnungsergebnis der Hundesteuer HHSt. .... 022000 von 224.615,13 liegt 75.384,87 unter dem Planansatz und in etwa auf dem Niveau des Ergebnisses des Vorjah- res.39 Die korrespondierenden HHSt. .... 207000 (Zinsen, Vollverzinsung Gewerbesteuer) .... 841100 (Erstattung, Vollverzinsung Gewerbesteuer) weichen wie im Vorjahr40 erheblich von der Planung ab, weil nicht vorauszusehen ist, wel- che Zinsen eingehen bzw. erstattet werden. Planansatz Rechnungsergebnis Einnahmen 5.000.000,00 3.243.513,25 Ausgaben 2.000.000,00 367.776,75 Ergebnis 3.000.000,00 2.875.736,50 Im Vorjahr betrug das Ergebnis -199.731,14. Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer HHSt. .... 010000 war im NT mit 65 Mio. ver- anschlagt. Das Rechnungsergebnis entspricht mit Einnahmen von 65.636.350,39 dem Planansatz. Gemäß § 1 GemFinRefG beträgt der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer 15 % des örtlichen Aufkommens an der Lohn- und Einkommensteuer sowie 12 % des Aufkommens aus dem Zinsabschlag. Nach den Bescheiden der OFD beträgt die gesetzlich festgelegte Schlüsselzahl für die Stadt im HHj. 2007 unter Berücksichtigung der Hess. Ausführungs- verordnung zum Gemeindefinanzreformgesetz 0,0252354. Die Berechnung des Familienleistungsausgleichs (HHSt. .... 091000) ergibt sich aus dem Mehraufkommen der Umsatzsteuer des Landes. § 46 a FAG bestimmt, dass den Gemeinden ein Anteil von 26 % des Mehraufkommens der Umsatzsteuer zugewiesen wird, das dem Land gemäß dem Gesetz über den Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern zusteht. Für die Verteilung gelten ebenfalls die vorstehend erwähnten Schlüsselzahlen. Das Rechnungsergebnis von 3.869.265,29 liegt um 722.161,50 über dem Ergebnis des Jahres 2006. Der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer (HHSt. .... 012000) beträgt 9.890.719,84 bei ei- nem Planansatz von 9.500.000,00. Der Gemeindeanteil wurde ab 01.01.1998 zum Aus- gleich der Einnahmeausfälle durch die Abschaffung der Gewerbekapitalsteuer eingeführt. Der Gemeindeanteil an dem Aufkommen der Umsatzsteuer beträgt 2,2 %. Nach der Hessi- schen Ausführungsverordnung zum Gemeindefinanzreformgesetz ist die Schlüsselzahl bis 2007 auf 0,0299182 festgelegt. Wir haben anhand der Spitzabrechnung und der Bescheide der OFD die Gewerbesteuerum- lage, den Familienleistungsausgleich sowie den Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer und der Einkommenssteuer für das HHj. 2007 geprüft. Hiernach ergaben sich folgende Abrechnungsbeträge: 39 Vorjahr 239.995,61 40 Rdn. 264/2004 166 Einkommensteueranteil 2007 insgesamt 65.636.350,39 Zahlungen der OFD 2007 62.034.134,93 Restforderung der Stadt 3.602.215,46 Familienleistungsausgleich 2007 insgesamt 3.869.265,29 Zahlungen der OFD 2007 3.869.265,29 Restforderung der Stadt 0,00 Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer 2007 insgesamt 9.890.719,84 Zahlungen der OFD 2007 9.874.128,33 Restforderung der Stadt 16.591,51 Gewerbesteuerumlage 2007 insgesamt 21.740.016,10 Zahlungen an die OFD 2007 18.987.577,80 Nachforderung der OFD 2.752.438,30 Forderung an die OFD Einkommensteueranteil 3.602.215,46 Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer 16.591,51 Gewerbesteuerumlage 2.752.438,30 866.368,67 Die Stadt hat die Einzelbeträge im Februar 2008 (mit Buchungsdatum 31.12.07) einge- nommen bzw. geleistet. Die Forderungen sind auf den entsprechenden Haushaltsstellen verbucht. Die Spitzabrechnung mit der OFD für das HHj. 2007 erfolgte ordnungsgemäß. Globalbereinigung im UA 9000 Die KER für den UA 9000 betragen saldiert mit Überzahlungen 28.871.427,87. Die Kassen- einnahmereste sowie die Überzahlungen entstanden überwiegend bei der HHSt. .... 003000 (Gewerbesteuer). Die Globalbereinigung betrug 12.120.676,46. 167 Die Entwicklung der stdt. Steuereinnahmen, der Gewerbesteuerumlage und der Erstattung der Vollverzinsung seit dem HHj. 2004 (alle Betrge in T€): 2004 2005 2006 2007 Grundsteuer A HH-Soll 50 50 50 50 Rechnungsergebnis 45 34 40 38 Grundsteuer B HH-Soll 20.700 21.000 21.400 22.196 Rechnungsergebnis l 21.485 21.392 21.221 22.377 Gewerbesteuer HH-Soll 62.000 159.000 95.000 144.000 Rechnungsergebnis 1 69.142 159.034 95.452 154.420 Gemeindeant. Einkommenst. HH-Soll 51.726 51.000 56.739 65.000 Rechnungsergebnis 51.726 50.810 56.739 65.636 Gemeindean. Umsatzst. HH-Soll 8.674 8.800 8.535 9.500 Rechnungsergebnis 8.223 8.376 8.763 9.891 Familienleistungs-Ausgl. 2 HH-Soll 3.118 3.100 3.133 3.800 Rechnungsergebnis 3.118 3.065 3.147 3.869 Spielapparatesteuer HH-Soll 520 550 550 550 Rechnungsergebnis 635 631 660 714 Hundesteuer HH-Soll 270 250 300 300 Rechnungsergebnis 247 257 240 225 Zinsen – Vollverzinsung HH-Soll 3.000 2.500 2.500 5.000 Anordnungssoll 5.459 3.676 748 3.244 Gewerbesteuerumlage HH-Soll 12.963 30.825 15.892 24.738 Rechnungsergebnis 3 12.671 34.431 18.333 18.988 Erstattung Vollverzinsung HH-Soll 4.000 2.000 2.000 2.000 Rechnungsergebnis 3 5.761 1.225 549 368 1 globalbereinigt 2 s. Erluterungsbericht der Kmmerei 3 Mehrausgaben knnen aufgrund gesetzlicher Bestimmungen geleistet werden. Nachstehend stellen wir die wichtigsten Steuerarten mit ihren Rechnungsergebnissen im Verhltnis zum Gesamthaushalt und je Einwohner der letzten 3 Jahre dar: Grundsteuer B HHj. Rechnungs- ergebnis %-Anteil Gesamt-HH Hebesatz Schlsselzahl je Einwohner 2005 21.391.687,04 5,11 370 153,42 2006 21.057.678,55 18,18 370 152,97 2007 22.377.090,12 5,03 370 158.48 Gewerbesteuer HHj. Rechnungs- ergebnis %-Anteil Gesamt-HH Hebesatz/ Schlsselzahl je Einwohner 2005 159.033.531,94 37,97 425 1.140,59 2006 95.452.200,09 42,22 425 682,30 2007 154.419.899,74 34,72 425 1.093,65 168 Gemeindeanteil an der Einkommensteuer (mit Familienleistungsausgleich) HHj. Rechnungs- ergebnis %-Anteil Gesamt-HH Hebesatz/ Schlsselzahl je Einwohner 2005 50.810.988,90 12,13 0,0252354 364,42 2006 56.739.404,66 25,10 0,0252354 447,26 2007 65.636.350,39 14,76 0,0252354 464,86 UA 9001 – Allgemeine Finanzzuweisungen HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Einnahmen 39.804.255,97 46.871.800,00 47.104.330,16 Ausgaben 0,00 0,00 0,00 berschuss 39.804.255,97 46.871.800,00 47.104.330,16 Vergleich Rechnungserg./Planung 232.530,16 0,5% Vergleich Rechnungserg./Vorjahr 7.300.074,19 18,3% Die Einnahmen verteilen sich wie folgt: Haushaltsstelle Rechnungserg. 2006 Rechnungserg. 2007 Mehr/Weniger …. 041000 Schlsselzuweisungen 31.166.121,00 39.103.800,00 + 7.937.679,00 …. 061000 Grunderwerbssteuer 8.638.134,97 8.000.530,16 - 637.604,81 Gesamt 39.804.255,97 47.104.330,16 + 7.300.074,19 Rechtsgrundlage fr die Schlsselzuweisungen (HHSt. …. 041000) ist das Finanzaus- gleichsgesetz (FAG) und der hierzu ergangene Erlass des Hess Ministeriums der Finanzen. Auf die Hhe der Einnahmeart Grunderwerbsteuer (HHSt. …. 061000) hat die Stadt keinen Einfluss. Hhere Grunderwerbskosten und hufigere Grundstcksverkufe sind ausschlag- gebend fr die Hhe der Einnahmen, die sich zeitlich versetzt im stdtischen Haushalt nie- derschlagen. Rechtliche Grundlage ist das Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) in der Fas- sung vom 26. Febr. 1997. Das Land weist ab 01. Jan. 1997 nach dem Grunderwerbzuwei- sungsgesetz vom 25.03.1997 den Landkreisen und kreisfreien Stdten folgende Anteile am Aufkommen der Grunderwerbsteuer zu: ein Drittel aus grunderwerbsteuerpflichtigen Rechtsvorgngen, die mit 3,5 % besteuert werden vier Siebtel aus grunderwerbsteuerpflichtigen Rechtsvorgngen, die mit 2 % besteuert werden. Wir haben die monatlichen Bescheide der Staatshauptkasse ber die Zuweisungen der Grunderwerbsteuer bei der Kmmerei eingesehen. Die Verbuchung erfolgte ordnungsge- m und in richtiger Hhe. 169 UA 9002 – Allgemeine Umlagen Bei der HHSt. …. 832000 (Verbandsumlage LWV) bezahlte die Stadt bei einem im Nachtrag von 26.505.000,00 auf 26.966.770,00 angehobenen Haushaltsansatz 26.969.952,00. Die Mehrausgaben von 3.182,00 waren im Rahmen des bestehenden Deckungskreises gedeckt. UA 9100 – Allgemeine Rcklage Die allgemeine Rcklage wird entweder als Termingeld angelegt (Zinseinnahmen im UA 9100) oder verbleibt bei Bedarf im Kassenbestand (Zinseinnahmen aus kurzfristigen Anla- gen im UA 9160). Bis einschlielich 2001 hat die Stadt hier keine Einnahmen etatisiert. Fielen Zinseinnahmen an, stellten diese Mehreinnahmen dar. Fr das Berichtsjahr war ein HH-Ansatz von 270.600,00 vorgesehen. Das Rechnungsergebnis liegt bei 170.624,37 aus Einnahmen fr Risikoprmien. UA 9101 – Sonderrcklagen Der UA enthlt 354.273,37 (Vorjahr 528.903,02) Zinseinnahmen von Sonderrcklagen, die im Berichtsjahr als Termingelder angelegt waren. Hiervon entfallen auf: Zinseinnahmen aus Zinsmanagement ….7.381,63 Einnahmen fr Versorgungsrcklage – Beamte 255.162,41 brige Sonderrcklagen 91.729,33 Summe: 354.273,37 UA 9120 – Schuldendienst Der Schuldendienst (nur Zinsen) entwickelte sich im Vergleich zum HH-Plan wie folgt: HHSt. Bezeichnung Planung Rechnungserg. .... 800000 Bundesdarlehen 98.670,00 98.405,39 .... 801000 Landesdarlehen 101.610,00 110.489,86 .... 802000 Darlehen des LWV 0,00 0,00 .... 804000 Darlehen ffentl. Bereich 13.270,00 13.935,55 .... 805000 ffentl. wirtschaftl. U.i 606.380,00 606.375,00 .... 808000 Kapitalmarktdarlehen 13.766.650,00 14.082.346,84 Summe 14.586.580,00 14.911.552,64 170 Der Schuldendienst der letzten 5 Jahre: 2003 16.361.066,48 2004 14.454.459,82 2005 13.763.991,48 2006 13.887.925,38 2007 14.911.552,64 Die Zinsen aus dem Schuldendienst liegen um 1.023.627,26 hher als im Vorjahr. Nicht bercksichtigt sind hierbei die Sollzinsen aus berziehungskrediten, die bei einem Planan- satz von 10.000.000,00 (Vorjahr 3.500.000,00) im Berichtsjahr 8.983.530,59 betragen (Vorjahresergebnis 4.440.656,59) und Zinsen fr Kapitalmarktdarlehen aus Finanztermin- geschften von 2.915.318,73. Diesen Finanztermingeschften stehen Zinseinnahmen von insgesamt 3.303.556,06 ( …. 207020 und …. 207050) gegenber. UA 9150 – Zufhrung zwischen VWH und VMH Dem VMH wurden folgende Mittel zugefhrt: Zufhrung zum VMH (HHSt. .... 860000) 13.412.930,0041 Sollberschuss des VWH 0,0042 Zufhrung aus der Fehlbelegungsabgabe 499.921,44 Zufhrungen zu den Sonderrcklagen 753.471,45 Zufhrungen insgesamt 14.666.322,89 Die Zufhrung zum VMH (HHSt. .... 860000) von 13.412.930,00 liegt um 2.810.133,14 ber der gesetzlichen Pflichtzufhrung (10.602.796,86), die die ordentliche Tilgung (10.109.378,98) und die Kreditbeschaffungskosten (493.417,88) decken soll. UA 9160 - Zinsen aus Geldanlagen Aus der vorbergehenden Anlage von liquiden Mitteln konnten im Berichtsjahr Einzahlun- gen (IST) von 211.393,31 (HHSt. .... 206000) bei einem Planansatz von 75.000,00 erwirt- schaftet werden. B Die Einnahmen enthalten auch die Zinsen fr die zeitweise im Kassenbestand verbliebene Allgemeine Rcklage. Da die Sollstellung fehlt ist das Rechnungsergebnis 0,00. Die Zinsen wurden im HHJ 2008 doppisch auf dem Sachkonto 5712000 (Zinsen von Sparkassen) ver- einnahmt. UA 9200 – Abwicklung der Vorjahre Soll-Fehlbetrag aus Vorjahren (HHSt. .... 292000) Bei dem KER von 182.846.967,82 handelt es sich um die Sollfehlbetrge aus den HHj. 2004 bis 2006, die nach 23 GemHVO sptestens nach 3 Jahren auszugleichen sind. 2007 ist der Sollfehlbetrag aus 2004 von 44.072.018,58 ausgeglichen worden. 41 Vorjahr 12.757.30,00 42 Vorjahr 0,00 171 Ist-Fehlbetrag VWH (HHSt. .... 895000) Die Verbuchung des Ist-Fehlbetrages von 44.072.018,58 erfolgte gem. § 34 GemKVO und erhöht somit die Ist-Ausgaben im HHj. 2007. 172 VII. SAMMELNACHWEISE SN 1 – Personalausgaben Die persönlichen Ausgaben (ohne Eigenbetriebe) betrugen 2007 98.806.534,17 2006 98.364.091,05 Sie haben sich gegenüber 2006 um 442.443,12 (= 0,45 %) erhöht. Entwicklung der jährlichen Steigerungsrate sowie die Stellenentwicklung seit 1997 Entwicklung der Personalkosten Entwicklung der Stellen lt.Haushaltsjahr % Stellenplan Ist-Besetzung* 1997 -1.620.162,69 -1,74 2033,0 1920,5 1998 1.735.491,12 1,90 2000,0 1895,0 1999 2.268.463,84 2,44 1988,5 1909,0 2000 2.091.771,52 2,19 1980,0 1885,5 2001 895.142,58 0,92 1980,0 1858,5 2002 2.662.388,93 2,71 1961,5 1879,0 2003 -550.196,69 -0,54 1910,5 1841,5 2004 286.806,19 0,29 1910,5 1769,0 2005 -3.725.210,20 -3,70 1760,0 1679,5 2006 1.368.928,49 1,41 1760,0 1648,5 2007 442.443,12 0,45 1783,0 1703,0 * Stichtag 30.06. Vergleich mit dem Vorjahr: Auch für die Jahre 2006 und 2007 haben wir in den folgenden Übersichten die Ergebnisse des SN 1, gegliedert nach Einzelplänen und nach Untergruppen sowie die zum Stichtag 30.6. besetzten Stellen im Vergleich dargestellt (alle Rechnungsergebnisse ohne Nach- kommastellen). Sammelnachweis nach Einzelplänen PersonalkostenentwicklungEPl. Rechnungserg. 2006 Rechnungserg. 2007 % 0 23.068.253 22.781.426 - 286.827 - 1,24 1 18.173.125 18.185.540 + 12.415 + 0,07 2 6.252.059 6.142.997 - 109.062 - 1,75 3 2.424.791 2.526.337 + 101.546 + 4,19 4 24.454.073 25.122.168 + 668.095 + 2,73 5 5.128.526 5.078.947 - 49.579 - 0,97 6 + 7 17.820.011 18.028.988 + 208.977 + 1,17 8 450.103 375.325 - 74.778 - 16,61 9 0 0 0 0,00 97.770.941 98.241.728 470.787 0,48 173 Sammelnachweis nach Untergruppen Personalkosten- entwicklungUntergruppe Rechnungserg. 2006 Rechnungserg. 2007 % 410 Dienstbezüge (Bea) 19.930.101 20.061.279 131.178 0,66 411 Versorg.rückl. (Bea) 107.577 106.944 - 633 - 0,59 414 Vergütungen (Ang) 49.387.993 49.315.003 - 72.990 - 0,15 4141 Leistungszulage n.TVöD 0 421.813 421.813 100,00 416 Beschäftigungsentgelte 229.849 212.145 - 17.704 - 7,70 420 Versorg.bezüge (Bea) 10.454.418 10.612.983 158.565 1,52 421 Versorg.rückl. (Bea) 139.720 142.232 2.512 1,80 424 Versorg.bez. (Ang) 107.802 100.239 - 7.563 - 7,02 434 Beitrag VK (Ang) 4.024.226 4.102.701 78.475 1,95 438 Beitrag VK (Sonst.) 1.862 1.593 - 269 - 14,45 440 Sozialvers. (Bea) 49.564 46.334 - 3.230 - 6,52 444 Sozialvers. (Ang) 10.886.633 10.603.409 - 283.224 - 2,60 448 Sozialvers. (Sonst.) 4.804 3.945 - 859 - 17,88 450 Beihilfen u. dgl. 2.305.331 2.413.377 108.046 4,69 460 Pers.nebenausgaben 140.008 97.730 - 42.278 - 30,20 470 Deckungsreserve 0 0 0 0,00 97.769.888 98.241.727 471.839 0,48 Durch die Einführung des TVöD ist die bisherige Trennung nach Arbeitern und Angestellten im alten Tarifrecht entfallen. Die Personalausgaben für das Tarifpersonal sind ab 2006 ins- gesamt bei den Untergruppen der Angestellten verbucht. Ist-Besetzung der Jahre 2006 und 2007 Ist-Besetzung zum 30. Juni 2006 2007 Änderungen be- zogen auf 2006Einzel- plan vb tb gesamt vb tb gesamt Anzahl % 0 279 84 321,0 302 81 342,5 21,5 6,70 1 288 34 305,0 290 33 306,5 1,5 0,49 2 100 57 128,5 100 52 126,0 - 2,5 - 1,95 3 35 19 44,5 33 20 43,0 - 1,5 - 3,37 4 342 187 435,5 353 217 461,5 26,0 5,97 5 85 21 95,5 89 27 102,5 7,0 7,33 6 + 7 282 51 307,5 287 54 314,0 6,5 2,11 8 11 0 11 7 0 7,0 - 4,0 - 36,36 9 0 0 0 0 0 0 0 0 1422 453 1648,5 1461 484 1703,0 54,5 3,31 174 Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalausgaben insgesamt aufgrund folgender allge- meiner Faktoren bzw. geänderter Rahmenbedingungen gestiegen: 1. Einmalzahlungen für die Beschäftigten nach dem TVöD von insgesamt 300,00 für das Jahr 2007, die in Teilbeträgen zu je 150,00 im April und Juli gezahlt wurden. 2. Einmalzahlungen für die Beamtinnen und Beamten der Besoldungsgruppen A 2 bis A 8 sowie für Anwärterinnen und Anwärter von 20 %, für Beamtinnen und Beamte der üb- rigen Besoldungsgruppen ab A 9 von 15 % der im November für die Bemessung der Sonderzahlung maßgeblichen Bezüge. Die Einmalzahlung blieb mit Ausnahme des Al- tersteilzeitzuschlags bei sonstigen Besoldungs- und Versorgungsleistungen unberück- sichtigt. Ferner erfolgte eine Erhöhung des kindergeldbezogenen Anteils im Familien- zuschlag für jedes dritte und weitere zu berücksichtigende Kind um 50,00. Der bisheri- ge Betrag von 230,58 erhöhte sich damit auf 280,58. Die Erhöhungen erfolgten auf Grundlage des Hessischen Besoldungs- und versorgungsanpassungsgesetztes 2007/2008 (HBV AnpG 2007/2008) 3. die Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung von 5.250,00 monatlich blieb unverändert. Der Beitragssatz dagegen stieg von 19,5 % auf 19,9 %. 4. die Beitragsbemessungsgrenze bei der Arbeitslosenversicherung blieb mit 5.250,00 monatlich ebenfalls unverändert. Der seit 01.01.1993 gültige Beitragssatz von 6,5 % dagegen sank auf 4,2 %. 5. die in Abhängigkeit zur Rentenversicherung stehende Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung blieb mit 3.562,50 monatlich unverändert. Der durchschnitt- liche geschätzte Beitragssatz in der Krankenversicherung liegt im Durchschnitt bei 14,8 %. Dieser beinhaltet einen Arbeitnehmeranteil von 0,9 %, den der Arbeitnehmer allein zu tragen hat. 6. die Beitragsbemessungsgrenze in der Pflegeversicherung blieb mit 3.562,50 monatlich unverändert. Beim Beitragssatz von 1,7 % bzw. 1,95 % für kinderlose Arbeitnehmer ergab sich ebenfalls keine Änderung. 7. erstmalige Auszahlung des Leistungsentgeltes gemäß Protokollerklärung zu § 18 Abs. 4 TVöD. 175 Die Personalausgaben gliedern sich wie folgt: a) Sammelnachweis 1: Unter- gruppe Zuordnung Rechnungser- gebnis 2007 Abweichung zum Planansatz 410 Dienstbezüge (Beamte) 20.061.278,98 - 47.031,02 411 Versorgungsrücklage (Beamte) 106.944,30 - 18.615,70 414 Vergütungen (Angestellte) 49.315.003,25 - 195.726,75 4141 Leistungszulage nach TVöD 421.812,83 - 129.187,17 416 Beschäftigungsentgelte (Aushilfen) 212.144,98 - 60.075,02 420 Versorgungsbezüge (Beamte) 10.612.982,84 228.772,84 421 Versorgungsrücklage (Beamte) 142.232,44 - 12.757,56 424 Versorgungsbezüge (Angestellte) 100.239,25 - 7.090,75 434 Beiträge Versorg. Kassen (Ang.) 4.102.701,15 142.401,15 438 Beiträge Versorg. Kassen (Sonstige) 1.593,21 - 796,79 440 Sozialversicherung (Beamte) 46.334,19 - 83.665,81 444 Sozialversicherung (Angestellte) 10.603.409,28 362.659,28 448 Sozialversicherung (Sonstige) 3.945,38 - 2.714,62 450 Beihilfen, Unterstützungen und dgl. 2.413.376,91 231.546,91 460 Personalnebenausgaben 97.730,12 - 29.089,88 470 Vorsorgl. veranschlagte Mittel 0,00 - 940.430,00 gem. § 11 GemHVO 98.241.729,11 - 561.800,89 b) Personalausgaben, die außerhalb des Sammelnachweises veranschlagt und verrechnet sind: Unter- gruppe Zuordnung Rechnungser- gebnis 2007 Abweichung zum Planansatz 400000 551.551,81 - 17.258,19 400100 9.926,89 - 1.893,11 401000 Aufwendungen für ehrenamtliche Tätigkeiten (verschiedene UA) 3.326,36 - 273,64 564.805,06 - 19.924,94 c) Zusammenstellung der Personalausgaben: Zuordnung Rechnungserg. 2007 Abweichung zum Planansatz Summe a) 98.241.729,11 - 561.800,89 Summe b) 564.805,06 - 19.924,94 Personalausgaben insgesamt 98.806.534,17 - 581.725,83 176 Personalnebenausgaben (Aufgliederung der Untergruppe 460) Zuordnung % Zuschuss zu Gemeinschaftsveranstaltungen 6.660,00 6,81 Zuschuss zum Mittagessen 13.953,17 14,28 Zuschuss zur Garagenmiete 67.413,98 68,98 Fahrtkosten 9.168,05 9,38 Impfkosten (versehentlich auf 460) 334,42 0,34 nicht zuzuordnender Betrag 200,50 0,21 97.730,12 100,00 177 Stellenplan Vorbemerkung: Im Mai 2007 trat die geänderte Verordnung zur Festsetzung von Stellen- obergrenzen im kommunalen Bereich (KomStOVO) vom 24.04.2007 in Kraft. Da zum Zeit- punkt der Aufstellung des Stellenplans noch die frühere Verordnung galt, wird auch bei der nachfolgenden Auswertung das alte Recht zugrunde gelegt, weil sonst kein Vergleich mög- lich wäre. Die zulässigen Obergrenzen für Beförderungsstellen nach der Verordnung über die Be- stimmung und Anwendung von Stellenobergrenzen nach § 26 des Bundesbesoldungsgeset- zes für Laufbahnbeamte (StellenobergrenzenVO) vom 21.11.1978 (GVBl. I S. 666) wurden im mittleren Dienst bei der Bes.Gr. A 8 um 1 Stelle überschritten. Zum Ausgleich ist im UA 0310 ein entsprechender Ku-Vermerk nach A 7 angebracht. Fer- ner sind im UA 0300 zwei Stellen mit einem Ku-Vermerk versehen. Besondere Funktionsgruppen Gemäß Verordnung zu § 5 Abs. 6 Bundesbesoldungsgesetz vom 23.12.1971 (BGBl. I S. 2162) und der hierzu ergangenen Änderungsverordnung vom 30.04.1974 (BGBl. I S. 1030) sind die besonderen Funktionsgruppen (Bauwesen und ADV) für Beamte des gehobenen Dienstes aus dem allgemeinen Stellenkegel herausgenommen. Die zulässigen Obergrenzen wurden bei der besonderen Funktionsgruppe IuK bei der Bes.Gr. A 13 um eine Stelle überschritten. Zum Ausgleich ist eine Stelle A 13 mit einem Ku-Vermerk versehen, außerdem sind zwei mögliche A 12 Stellen z. Zt. nicht in Anspruch genommen. Bei der besonderen Funktionsgruppe Bauwesen ist die Obergrenze bei der Bes.Gr. A 11 um eine Stelle überschritten. Als Ausgleich ist im UA 6120 bei der Bes.Gr. A 11 ein Ku-Vermerk nach A 10 angebracht. Ein zusätzlicher Ku-Vermerk an einer A11-Stelle ist für 2008 vorge- sehen. Gemäß Erläuterungen zum Stellenplan sind 2008 zwei A 11-Stellen mit Ku-Vermerk nach A 10 versehen. Darstellung der Stellen-Entwicklung lt. Stellenplan (ohne Eigenbetriebe) Beamte BeschäftigteHaushaltsjahr vb tb vb tb 2006 521 47 979 473 2007 547 48 978 468 Differenz 26 1 - 1 - 5 Umgerechnet auf ganze Stellen 26,5 - 3,5 Insgesamt 23 178 Darstellung der Planstellen 2007 im Vergleich mit den am 30.06.2007 tatschlich besetz- ten Stellen (ohne Eigenbetriebe) Beamte BeschftigteHaushaltsjahr 2007 vb tb vb tb Planstellen 547 48 978 468 Ist-Besetzung 30.06. 525 47 936 437 Differenz - 22 - 1 - 42 - 31 umgerechnet auf ganze Stellen - 22,5 - 57,5 insgesamt - 80 SN 2 – Unterhaltung der baulichen Anlagen Fr die Unterhaltung der baulichen Anlagen standen zur Verfgung: Ursprnglicher HH – Ansatz 2.829.200,00 Aufplanung im Nachtrag 723.000,00 Summe 3.552.200,00 ./. Rechnungsergebnis 3.237.483,27 Wenigerausgaben 314.716,73 Im Rechnungsergebnis sind 151.306,66 enthalten, die als HAR auf das Folgejahr bertra- gen wurden. Die Ist-Ausgaben fr die Bauunterhaltung der letzten 5 Jahre: HHj. 2003 2.935.942,50 HHj. 2004 2.843.276,82 HHj. 2005 2.964.914,33 HHj. 2006 3.136.281,44 HHj. 2007 3.237.483,27 Gegenber dem Vorjahr (3.136.281,44) stiegen die Ausgaben fr die Bauunterhaltung um 101.120,83 ( rd. 3 %). SN 3 – Unterhaltung der Grnanlagen am Grundstck SN 4 – Unterhaltung der Grnanlagen und Spielpltze SN 3 SN 4 Planansatz 236.670,00 1.570.460,00 Rechnungsergebnis 297.797,11 1.506.073,73 Mehr/Weniger + 61.127,11 - 64.386,27 Die SN 3 und 4 sind durch Vermerk im HH-Plan gem. 18 GemHVO gegenseitig deckungs- fhig. Gegenber dem Vorjahr wurden fr die Unterhaltung der Grnanlagen am Grund- 179 stck 8.478,88 mehr und fr die Unterhaltung der Grnanlagen und Spielpltze 8.478,97weniger ausgegeben. SN 5 – Grundbesitzabgaben Im Hj. 2007 schliet der SN „Grundbesitzabgaben“ wie folgt ab: Gesamtansatz der Epl. 0 - 8 1.732.150,00 Rechnungsergebnis 1.854.510,66 danach mehr 122.360,66 Der Vergleich zu den Vorjahren (ab Hj. 2003) zeigt folgende Entwicklung: HHj. Rechnungsergebnis +/- zum Vorjahr in % 2003 3.166.983,36 + 1.757.092,24 + 124,6 2004 1.662.001,31 - 1.504.982,05 - 47,5 2005 1.670.513,75 -+ 8.512,44 + 0,5 2006 1.776.666,32 + 106.152,57 + 6,4 2007 1.854.510,66 + 77.844,34 + 4,4 SN 6 – Wasserverbrauch und Kanalgebhren Im Hj. 2007 schliet der SN „Wasserverbrauch und Kanalgebhren“ wie folgt ab: Gesamtansatz der Epl. 0 - 8 1.197.420,00 Rechnungsergebnis 879.909,49 danach weniger 317.510,51 Der Vergleich zu den Vorjahren (ab Hj. 2003) ergibt folgende Steigerungen bzw. Minderungen: HHj. Rechnungsergebnis +/- zum Vorjahr in % 2003 1.378.054,69 + 1.004.761,19 + 269,2 2004 1.075.382,29 - 302.672,40 - 22,0 2005 1.057.175,22 - 18.207,07 - 1,7 2006 886.266,66 - 170.908,56 - 16,2 2007 879.909,49 - 6.357,17 - 0,7 Die (Sammel-) HHSt. 9999.542000 (SN 6) schliet nach der Auflsung mit einem Gutschriftsbetrag (negatives Rechnungsergebnis) von – 34.307,55 ab43. Die Sammel-HHSt. mssen jedoch im Jahresabschluss auf Null stehen. Nach Mitteilung der Kmmerei konnte dieser Betrag wegen Zuordnungsschwierigkeiten nicht verteilt werden. Er soll aber im Ab- schluss erlutert werden. Bei ordnungsgemer Zuordnung dieses Betrages htte der SN 6 nach Auflsung mit einem Rechnungsergebnis von 845.601,94 abgeschlossen. 43 Siehe auch bersicht zum EPl. 9 VWH 180 SN 7 – Hausversicherungen Im Hj. 2007 schliet der SN 7 Hausversicherungen wie folgt ab: Gesamtansatz der Epl 0 - 8 178.520,00 pl. Mittel 44 14.655,14 193.175,14 Rechnungsergebnis 192.802,94 danach weniger 372,20 Vergleich mit den Vorjahren ab HHj. 2003: HHj. Rechnungsergebnis +/- zum Vorjahr in % 2003 185.803,13 + 99.183,66 + 114,5 2004 175.275,23 - 10.527,90 - 5,7 2005 182.869,04 + 7.593,81 + 4,3 2006 181.568,07 - 1.300,97 - 0,7 2007 192.802,94 + 11.234,87 + 6,2 Gem Integrationsliste vom 21.02.2008 wurde der SN 7 mit 193.175,14 in Hhe der be- reitgestellten Mittel aufgelst. Der Differenzbetrag von 372,20 wurde auf der HHSt. 01 4360.544000 (Versicherungen) im UA 4360 – bergangswohnheime verbucht, weil in die- sem UA keine HHSt. …. 543000 (SN 7) eingerichtet ist. SN 8 – Haftpflicht- und Verm gensversicherungen Im Hj. 2007 schliet der SN „Haftpflicht- und Vermgensversicherungen“ wie folgt ab: Gesamtansatz 1.560.000,00 Rechnungsergebnis 1.558.638,14 danach weniger 1.361,86 Der Vergleich zu den Vorjahren (ab HHj. 2003) ergab im Einzelnen folgende Kostensteige- rungen/-minderungen: HHj. Rechnungsergebnis +/- z. Vorjahr in % 2003 1.357.486,47 - 34.049,44 - 2,5 2004 1.331.358,37 - 26.128,10 - 1,9 2005 1.403.168,87 + 71.810,50 + 5,4 2006 1.504.052,32 + 100.883,45 + 7,2 2007 1.558.638,14 + 54.585,82 + 3,6 44 Magistratsbeschluss vom 16.01.2008 zu Magistratsvorlage Nr. 2008/0010 vom 07.01.2008 181 SN 9 – Postgebhren Im Hj. 2007 schließt der SN Postgebühren45 wie folgt ab: Gesamtansatz 568.530,00 Rechnungsergebnis 567.757,64 danach weniger 772,36 Vergleich mit den Vorjahren ab HHj. 2003: HHj. Rechnungsergebnis +/- z. Vorjahr in % 2003 561.547,95 - 50.771,51 - 8,3 2004 561.626,97 + 79,02 + 0,01 2005 625.369,99 + 63.743,02 + 11,3 2006 632.657,60 + 7.287,61 + 1,2 2007 567.757,64 - 64.899,96 - 10,3 45 ohne Eigenbetriebe 182 VIII. VERMÖGENSHAUSHALT Der Planablaufvergleich gibt einen Überblick über die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben im Berichtsjahr: VMH HH - Ansatz Rechnungsergebnis Epl. Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben Fehlbetrag Überschuss 0 43.500 1.771.900 50.450 1.709.590 - 1.659.140 1 10.000 765.000 - 1.824 735.714 - 737.538 2 1.380.850 13.945.400 1.570.787 11.704.371 - 10.133.584 3 14.210 722.310 65.899 - 69.288 135.187 4 43.150 2.132.750 48.011 1.904.247 - 1.856.236 5 34.420 3.894.000 55.342 3.797.391 - 3.742.049 6 7.686.280 13.388.700 7.699.048 13.631.972 - 5.932.924 7 961.960 4.340.500 968.772 4.178.932 - 3.210.160 8 6.050.000 3.859.660 4.513.119 4.465.201 47.918 9 62.957.630 34.361.780 59.840.835 32.752.309 27.088.526 Summe 79.182.000 79.182.000 74.810.439 74.810.439 0 Bei den einzelnen Einnahme- und Ausgabearten ergibt sich folgendes Bild: HHj. 2006 Rechnungserg. HHj. 2007 Planung HHj. 2007 Rechnungserg. Objektbezogene Einnahmen 18.764.025 16.224.370 20.940.895 Sonstige Einnahmen 79.547.212 62.957.630 53.869.544 Summe Einnahmen 98.311.237 79.182.000 74.810.439 Baumaßnahmen 44.301.026 34.324.400 33.068.093 Sonst. Investitionsausgaben 12.966.091 10.495.820 8.990.038 Sonstige Ausgaben 41.044.119 34.361.780 32.752.309 Summe Ausgaben 98.311.236 79.182.000 74.810.440 Ergebnis 10 0 11 Vergleich Ausgaben: RE./Planung -4.371.560 -5,5% Vergleich Ausgaben: RE./Vorjahr -23.500.796 -23,9% 1 Rundungsdifferenz 183 UA 0600 – Hauptamt, Abt. IuK Gegenber dem Vorjahr haben sich die HAR des UA von 84.537,75 auf 41.783,40 redu- ziert. Die Reste setzen sich wie folgt zusammen: HHSt. …. 935004 (Anschaffung von Hard- und Software) 26.760,53 HHSt. …. 935007 (Umstellung des Kommunikationsnetzes) 6.253,40 HHSt. …. 935008 (Internet an Schulen) 8.769,47 41.783,40 Bei der HHSt. …. 935005 (Erweiterung der DV-Anlage) entstanden keine HAR. UA 1200 – Grnflchen- und Umweltamt – Abt. Umwelt V HHSt. …. 361100 (Zuweisungen Land – Grundwasserabgabe) Wir verweisen auf die Berichte in den Vorjahren46. Nach umfangreichem Schriftverkehr zwischen der Kmmerei, IDA und der Investitionsbank Hessen (IBH) hat die IBH den Ver- wendungsnachweis der Stadt nach Nachbesserung akzeptiert und den Zuschuss von 24.260,00 fr die 2005/2006 durchgefhrte Entsiegelung des Schulhofes der Bessunger Schule am 15.10.08 berwiesen. UA 1300 – Feuerwehr HHSt. …. 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlagevermgens) Bei einem HH-Ansatz von 30.000,00 und HAR aus 2006 von 33.349,39 hat das Fachamt insgesamt 63.241,70 (29.992,31 lfd. Jahr/33.249,39 HAR) fr Anschaffungen ausgege- ben. Dabei handelte es sich hauptschlich um einen Feuerwehrtrainer, Spinde fr den neuen Mannschaftsraum und CSA-Anzge. Die Restmittel hat das Fachamt fr notwendige Neubeschaffungen fr Einsatz und Einrichtung (z.B. Projektor, Tresor) bentigt. HHSt. …. 935900 (Erwerb von Fahrzeugen) Bei einem HH-Ansatz von 150.000,00 und HAR aus 2006 von 45.292,70 hat das Fachamt insgesamt 151.369,93 (106.077,23 lfd. Jahr/HAR 45.292,70) fr den Erwerb von Fahr- zeugen ausgegeben. Im Rahmen des Fahrzeugkonzeptes beschaffte die Feuerwehr im HHj. 2007 zwei neue Zugfhrerwagen fr die Freiwilligen Feuerwehren, einen Einsatzleitwagen fr die Berufsfeuerwehr und einen Anhnger fr die Brandschutzerziehung. Da die Rest- mittel von 43.922,77 fr ein weiteres notwendiges greres Fahrzeug nicht ausreichten, wurden diese als HAR nach HHj. 2008 bertragen. UA 2000 – Schulamt HHSt. .... 361000 (Zuweisungen Land Medieninitiative Schule@Zukunft) HHSt. .... 935320 (Medieninitiative Schule@Zukunft) In Ergnzung der am 21.06.2002 geschlossenen Kooperationsvereinbarung haben das Land Hessen und die Stadt als Schultrger im Oktober 2007 eine Laufzeitverlngerung bis 31.12.2008 vereinbart. Zur Umsetzung der Medieninitiative Schule@Zukunft hat die Stadt Darmstadt fr das Jahr 2007 eine Zuwendung von 115.779,00 erhalten. 46 Zuletzt S. 212/2006 184 Die Berechnungsgrundlage fr die Mittelzuweisung an den Schultrger sind die vom Sta- tistischen Landesamt jhrlich gemeldeten Daten der Schler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen. Die Berechnung fr das Jahr 2007 bezieht sich auf die amtliche Sta- tistik fr das Schuljahr 2006/2007. Wir haben den Verwendungsnachweis fr den Zuschuss des Landes Hessen im HHj. 2007 am 26.02.2008 geprft und die bereinstimmung mit den Bchern bescheinigt. Fr das Jahr 2007 ergaben sich folgende Einnahmen und Ausgaben: Einnahmen (Zuw. Medieninitiative 2007) 115.779,00 abzgl. Ausgaben (versch. HHStellen) 568.840,70 Eigenanteil der Stadt 453.061,70 HHSt. .... 935330 (PC-Support im Rahmen des IT-Plans) HHSt. .... 935350 (IT-Ausstattung fr den schulischen Bereich) HHSt. …. 935400 (Inventar zur Beschulung krperbehinderter Schler/innen) Wie bereits im Vorjahr muten auch 2007 nicht verbrauchte Mittel der o.a. HHStellen als HAR bertragen werden. bersicht der insgesamt bertragenen Mittel: HHStelle bertr. nach 2008 …. 935330 29.513,86 …. 935350 10.213,00 …. 935400 10.201,68 UA 2100 – Grund- und Hauptschulen Der UA 2100 teilt sich ab 2005 in folgende neue UA auf: UA 2110 Grundschulen UA 2250 Kombinierte Haupt- und Realschulen Im seitherigen UA 2100 sind im HHj. 2007 bei einigen HHStellen noch HAR (Bauausga- ben) abgewickelt worden. UA 2401 – Martin-Behaim-Schule Wie im UA 2401 VWH erlutert, verwaltet die Martin-Behaim-Schule (MBS) die Mittel des Budgets aus der Inventarbeilage HHSt. …. 935000 zzgl. zu den vom Land Hessen zur Ver- fgung gestellten Mitteln (HHSt. …. 361000) selbstverantwortlich. Im HHj. 2007 ergaben sich folgende Einnahmen und Ausgaben: Zuweisung Mittel Kultusministerium 74.338,00 HHAnsatz …. 935000 10.720,00 HAR 2006 nach 2007 16.942,60 Gesamt 102.000,60 Ist-Gesamt 101.902,78 HAR 2007 nach 2008 97,82 185 UA 3210 – Stdtische Sammlungen UA 3212 – Stdtische Kunstsammlung Zwischen den HHSt. 3210001.368000 Zuweisungen briger Bereich 3210001.935700 Erwerb von Museumsgegenstnden 3212001.345000 Verkaufserlse 3212001.368000 Zuweisungen briger Bereich 3212001.368200 Verrechnung d. Verkaufserlse aus d. Museumsshop mit d. VWH 3212001.935700 Erwerb von Kunstgegenstnden 3212001.935730 Anschaffung von Kunstgegenstnden (Zeitgenssische Kunst) sind im HH-Plan Deckungsvermerke eingerichtet, die eine flexible Handhabung bei der Ausfhrung des HH-Plans ermglichen sollen. Daher mssen diese Einnahmen und Aus- gaben im Zusammenhang gesehen werden. HHSt. Bezeichnung Ansatz zur Verf. stehen Ausgaben 3210001.368000 Zuweisungen bri- ger Bereich 2.000,00 3210001.935700 Erwerb von Muse- umsgegenstnden 8.000,00 8.000,00 22.477,50 3212001.345000 Verkaufserlse - - 3212001.368000 Zuweisungen bri- ger Bereich 12.000,00 - 3212001.368200 Verrechn. … mit d. VWH 34.217,75 - 3212001.935700 Erwerb von Kunst- gegenstnden 20.000,00 20.000,00 48.716,00 3212001.935730 Anschaffg.v. Kunst- gegenstnden (Zeit- genssische Kunst) 3.000,00 - - Ergebnis 78.217,75 73.193,50 B Bei den HH-Stellen 3210001.368000 und 3210001.935700 ist eine Sachwertspende von 2.000,00 im Ist doppelt gebucht. Die Falschbuchung wurde 2008 korrigiert. UA 3310 – Bhnenwesen HHSt. .… 361000 (Zuweisungen Land – Theaterlastenausgleich …) Von den Haushaltseinnahmeresten des Vorjahres von 3.323.200,00 gingen im Berichts- jahr 2.300.000,00 ein. Den Differenzbetrag von 1.023.200,00 hat die Stadt als HER in das Folgejahr bertragen. Aus der korrespondierenden HHSt. .… 981100 zahlte die Stadt dem Land eine Zuweisung zur Sanierung des Staatstheaters aus Mitteln des KFA von 2.495.817,30. Der nicht mehr bentigte Differenzbetrag von 827.382,70 bei den HAR aus dem Vorjahr von 3.323.200,00 wurde abgeplant. 186 HHSt. …. 981000 (Stdtischer Anteil …) Die Stadt zahlte dem Land den noch zur Verfgung stehenden HAR von 216.209,98 fr die Sanierung des Staatstheaters. Nach der Abrechnung fr das HHj. 2007 ergab sich fr die Stadt eine berzahlung von 1.468.739,10. Der Betrag ging am 05.02.2008 ein. Somit er- gibt sich ein Gesamtrechnungsoll von -1.252.529,12 HHSt. …. 981120 (Zuweisung an Land Hessen fr Bhnenbeleuchtung Staatstheater) Die Stadt zahlte einen Anteil von 300.000,00 zu den Mehrkosten fr die Erneuerung der Bhnenbeleuchtung des Groen Hauses. UA 3650 – Heimatpflege/Denkmalpflege Von dem HH-Ansatz von 15.000,00 bei der HHSt. .... 988001 (Zuschsse zur Denkmal- pflege) hat das Fachamt an 19 Empfnger 12.964,57 ausgezahlt. Die Zuschsse lagen zwischen 350,00 und 1.500,00. Verwendungsnachweise werden fr den stdtischen Zuschuss nicht verlangt. Die Ma- nahmen werden von der Abteilung Denkmalschutz und Denkmalpflege begleitet. Nach Be- wertung der gestellten Antrge werden sie je nach Bedeutung des Objektes bezuschusst. Erst nach Durchfhrung der Manahmen und Begutachtung durch die Abt. Denkmal- schutz werden die Zuschussbetrge an die Empfnger ausgezahlt. UA 4641 – Zuschsse an Tageseinrichtungen fr Kinder – Kirchen Bei den noch ausstehenden VN ber Investitionszuschsse an Kindertagessttten der V Kirchen aus den Schlussberichten frherer Jahre stellt sich der Sachstand wie folgt dar: HHSt.u. HHj. Zuschussempfnger Betrag Sachstand 987032 02/03 Ev. Kinderg. Wixh. Um- und Ausbau Dachge- schoss 115.040,00 165.040,00 VN Ende 2008 vorgelegt. Gesamtausg. 1.095.266,51, Einnahmen 1.103.342,73 = Z 8.076,22. stdt. Zuschuss = 25,5 % ergibt anteil. Rckforderung von 2.059,44 987045 02 Kath.Kita St. Ludwig Sanierung Auengelnde 25.000,00 VN am 07.08.08 ohne Feststel- lungen geprft 987053 04 Kath.Kita Heilig Kreuz Schlafraumsanierung 11.250,00 VN am 09.02.09 ohne Feststel- lungen geprft. 987057 03/04 Andreasgemeinde Ge- werbesplmaschine 1.585,00 VN am 02.09.09 ohne Feststel- lungen geprft 988060 05 Ev. Paulusgemeinde fr Umbau und Erweiterung 120.000,00 VN liegt noch nicht vor, Manah- me 2006 fortgesetzt. 988051 06 Kath. Kirchengde. St. Josef fr Spielgerte 75.000,00 VN geprft am 09.02.08, Rck- ford. v. 139,61 988060 06 KiTa Ev. Paulusgemein- de Umbau und Erweite- rung 117.500,00 Fortsetzungs-Manahme VN liegt noch nicht vor 988000 06 Ev. Kindergarten 600,00 Mittel waren nicht veranschlagt, Deckung durch HHSt. …. 935000. VN liegt noch nicht vor. 187 Im Berichtsjahr hat die Stadt in diesem UA folgende Zuschsse ausgezahlt: 988062 Christuskirchengem. f. Erweiterung einer Grp. 175.000,00 Gesamtbetrag als HAR nach 2008 bertragen. 988063 Christuskirchengem. Sanierg. u. Erweiterung 154.500,00 VN liegt noch nicht vor 988064 Ev. Andreasgemeinde fr Sanierung 148.750,00 VN liegt noch nicht vor UA 4642 – Zuschsse fr Tageseinrichtungen fr Kinder/Freie Trger Von dem Planansatz der HHSt. …. 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlage- vermgens) ber 7.500,00 und den aus dem Vorjahr bertragenen Restmitteln von 630,58 hat die Stadt 300,00 ausgezahlt. Der HAR von jetzt 7.830,58 ist ins Folgejahr bertragen. HHSt. …. 988200 (Investitionszuschsse fr Ausbauplanung von Pltzen fr unter dreijhr. Kinder [2.Stufe]) Von dem Planansatz ber 650.000,00, abgeplant um 12.000,00, hat die Stadt 172.449,75 an verschiedene Trger ausgezahlt. 464.750,25 sind als HAR ins Folgejahr bertragen. Die „Wilde13“ hat 160.000,00 fr den Umbau der stdtischen Liegenschaft Kahlertstrae 1 a erhalten. Die Kindergruppe „Kleine Entdecker“ erhielt fr den bedarfsgerechten Umbau der ange- mieteten Rumlichkeiten in der Bad Nauheimer Strae 12.449,75. Beide VN stehen noch aus. UA 4700 – F rderung der Wohlfahrtspflege HHSt. …. 328100 (Tilgung Darlehn AW) Bereits im HHj 1987 erhielt die Arbeiterwohlfahrt als Betreiberin des Kurt-Steinbrecher- Hauses (frher: Drei-Stufen-Altenheim) in Eberstadt, Nubaumallee 12 ein Darlehen in Hhe von 500.000,00 DM. Hiermit wurden dringend notwendige Brandschutzmanahmen, die Sanierung der Sanitranlagen und des Aufzugs finanziert. Die AW hat den VN 1989 vorgelegt. Ab dem 15.06.1988 tilgt die AW das Darlehen in halbjhrlichen Raten von 6.391,14 (=12.500,00 DM), was 5% Tilgung p.a. entspricht. Zustzlich erhebt die Stadt, die sich durch ein Investitionsdarlehen des Landes Hessen refinanzierte, eine Verwaltungskosten- pauschale von 1% p.a. (2.556,46 = 5.000,00DM), die unter der HHSt. 01.4700.207000 verbucht wird. Die Ratenzahlungen fr 2007 wurden am 28.01.2008 von der HHSt. 02.34000001.328000 auf die o.g. HHSt. umgebucht. Die Laufzeit des Darlehens endete am 31.12.2007. HHSt. .... 328300 (Investitionshilfen an die Alice-Schwesternschaft zum Neubau eines Altenheimes) Nachdem im HHj. 2003 die Auszahlung der Landeszuwendung und der fr die Alice- Schwesternschaft von der Stadt beim Land aufgenommenen Investitionsfonds-Darlehen abgeschlossen wurde, ist noch die Tilgung der Darlehen zu berwachen. 188 Die Alice-Schwesternschaft tilgt an die Stadt in halbjhrlichen Raten von 15.185,37 auf die og.HHSt.. Die Raten fr das HHj. 2007 gingen pnktlich ein. Die Stadt tilgt die Investitionsfonds-Darlehen an das Land Hessen in halbjhrlichen Raten von 9.586,72 und 5.598,65 ber die HHSt. 02.9120001.971000. UA 5100 – Klinikum Darmstadt Im HHj. 2007 leistete die Stadt folgende Zuweisungen an das Klinikum Darmstadt: HHSt. HH.-Ansatz u. ggf. HAR Rechnungs- ergebnis Verwendungszweck VN 985200 275.000,00 275.000,00 Zuw. fr Mehrkosten bei der Umplanung des Neubaus der Med. Kliniken lag vor 985201 225.000,00 225.000,00 Zuw. zu den Kosten der Gedenksttte „Ehemalige Liberale Synagoge“ lag vor 985210 300.000,00 *300.000,00 300.000,00 Investitionszuschuss fr Kernspinto- mograph (MRT) – lag vor 985500 50.000,00 50.000,00 Sanierung Pflegestation Altenheim Emil- strae lag vor 985700 25.000,00 25.000,00 Zuweisung fr Sanierungsmanahmen lag vor 985970 500.000,00 500.000,00 berbauung Strahleninstitut/ Errichtung einer zentralen OP-Anlage lag vor 985990 325.000,00 *558.055,39 325.000,00 Zuweisung fr Grogerte – Mittelber- trag von 283.055,39 auf 2008 985991 100.000,00 **100.000,00 Zuschuss fr Stammkapital Med. Versor- gungszentrum (MVZ) * HAR aus 2006 ** Mittelbertrag von 100.000,00 nach HHJ. 2008 UA 5501 – Sportf rderung HHSt. …. 988000 (Sportplatzpflegegerte fr Vereine) Fr die Anschaffung einer Pflegemaschine fr Kunstrasenpltze genehmigte der Magistrat berplanmige Mittel von 8.390,66. Der SKV Rot-Wei Darmstadt erhielt hierfr einen Zuschuss von 9.350,00. Die Maschine steht zur Pflege aller Kunstrasenpltze in Darm- stadt zur Verfgung. Das Fachamt hat eine entsprechende Nutzungsvereinbarung mit dem Verein abgeschlossen. HHSt. …. 988200 (Investitionszuschuss zum Bau eines Kunstrasenplatzes) Die Stadt zahlte einen Zuschuss von 180.000,00 an den SKV Rot-Wei Darmstadt fr den Bau eines Kunstrasenplatzes. Der Verein hat die ordnungsgeme Verwendung des Zu- schusses nachgewiesen. 189 HHSt. … 988100 (Investitionszuschsse an Sportvereine) Verein HAR 2006 HH-Ansatz 2007 Verausgabt auf HAR Verausgabt auf HH- Ansatz Übertragen als HAR nach 2008 1. FC Arheilgen 20.377,00 - 8.688,00 - 8.620,00 DJK/SSG Dst. 15.000,00 - 15.000,00 - - Reiterverein TU 115.750,00 85.000,00 15.750,00 85.000,00 - CVJM Arheilgen - 1.500,00 - - 1.500,00 Dst. Reiterverein - 12.500,00 - - 12.500,00 RuF Arheilgen - 10.000,00 - - 10.000,00 SG Arheilgen - 34.000,00 - 34.000,00 - SVBlau-Gelb Dst. - 8.000,00 - 8.000,00 - TSZ BGCasino - 15.000,00 - 15.000,00 - TEC - 6.500,00 - 6.500,00 - TSG Wixhausen - 30.000,00 - 30.000,00 - Velocipedclub - 120.000,00 - 120.000,00 - Hess. Rollsportverb. - 2.000,00 - 2.000,00 - Notflle - 15.500,00 - 27.694,50 - Gesamt 51.127,00 340.000,00 39.438,00 308.194,50 32.620,00 1In diesem Betrag sind 10.000,00 aus umgewidmeten Mitteln der TG 1875 Darmstadt enthalten. 2Notflle RC Neptun 4.865,00 RSC Darmstadt 2.829,50 Wie wir bereits in den Vorjahren erlutert haben, ist die Darstellung der HAR in der Haus- haltsrechnung missverstndlich. Tatschlich stellt sich das Rechnungsergebnis wie folgt dar: Lfd. Anordnungssoll 308.194,50 Neue HAR vom Ansatz 2007 24.000,00 ./. Abgnge auf HAR (1. FCA) 3.069,00 Rechnungsergebnis 329.125.50 Erluterungen zu den neuen HAR Vorab ist anzumerken, dass einige Vereine aufgrund der spten Mittelbewilligung die ge- planten Manahmen im Berichtsjahr nicht mehr durchfhren konnten. Ferner haben meh- rere Vereine zustzliche Frdermittel beim Land Hessen beantragt und waren gezwungen, vor Baubeginn die Zusage des Landes abzuwarten. 1. FC Arheilgen (8.620,00) Ein Teilbetrag von 7.260,00 ist vorgesehen fr die Renovierung des Tennishallenbodens. Diese konnte whrend des laufenden Sportbetriebs nicht mehr durchgefhrt werden. Im November 2007 trat zustzlich ein Defekt an der Heizungsanlage auf. Der formale Be- schluss zur Bezuschussung lag noch nicht vor, so dass auch der Restbetrag von 1.360,00 in das Folgejahr bertragen wurde. Beide Manahmen wurden 2008 abgeschlossen. CVJM Arheilgen (1.500,00) Aufgrund der Witterungsbedingungen konnte der Verein mit dem Bau des geplanten Beachvolleyballfeldes nicht mehr beginnen. Auerdem stand noch die Frderzusage des Landes aus. Die Mittel wurden daher nach 2008 bertragen. Die Manahme ist nunmehr fertig gestellt. 190 Darmstädter Reiterverein (12.500,00) Die Förderzusage des Landes für die Dacherneuerung im Stall der großen Reithalle stand noch aus. Die Mittel wurden daher übertragen und die Maßnahme im Folgejahr durchge- führt. Reit- und Fahrverein Arheilgen (10.000,00) Der Verein hatte beim Fachamt eine Erweiterung des Zuschussantrags für den Umbau der Boxen vorgelegt. Der Beschluss des Magistrats wie auch die Förderzusage des Landes standen noch aus. Daher musste ein entsprechender HAR gebildet werden. Der 1. Bauab- schnitt der Maßnahme wurde 2008 fertig gestellt. Ergebnis der Prüfung der Verwendungsnachweise SV Blau-Gelb Darmstadt (8.000,00 für den Bau und die Erschließung von zwei Brunnen zur Platzbewässerung) Die Prüfung des Verwendungsnachweises ergab eine Überzahlung von 3.316,61, die das Fachamt zurückforderte. Der Betrag ist eingegangen. RC Neptun (4.865,00 für die Erneuerung des Flachdaches des Clubhauses) Die Prüfung des Verwendungsnachweises ergab eine Überzahlung von 129,71. Der Betrag ist eingegangen. SG Arheilgen (15.000,00 für Brandschutzmaßnahmen im Sportzentrum) Bei der fachtechnischen Prüfung stellten wir bei einer Baurechnung überhöhte Einheits- preise fest. Wir haben bei der betreffenden Rechnung daher nur die marktüblichen Preise anerkannt. Gleichwohl hat der Verein die ordnungsgemäße Verwendung des städtischen Zuschusses nachgewiesen. SG Arheilgen (3.000,00 für die Sanierung des Sanitärbereichs der Kegelbahnen) Bei der Prüfung des Verwendungsnachweises stellten wir fest, dass die geförderte Maß- nahme bereits vor Erteilung des Bewilligungsbescheides in großen Teilen fertig gestellt war. Zwar hat der Magistrat im Nachhinein den vorzeitigen Baubeginn genehmigt, jedoch B können wir die Vorgehensweise des Vereins nicht billigen. Die ordnungsgemäße Verwendung des Zuschusses wurde nachgewiesen. In allen anderen Fällen haben die Verwendungsnachweise vorgelegen, deren Prüfung wir ohne Feststellungen abschließen konnten. 191 UA 6300 – Straen, Wege, Pltze und Brcken Bei den HHSt. .... 350000 (Erschlieungsbeitrge) und .... 350100 (Straenbeitrge) er- gibt sich aus der Jahresrechnung folgende Darstellung: Erschlieungsbeitrge Straenbeitrge KER 68.038,33 3.050,19 HH-Ansatz 600.000,00 550.000,00 Zwischensumme 668.038,33 553.050,19 Abgnge auf Reste 61.640,00 0,00 AnO auf Reste 6.398,33 3.050,19 AnO auf lfd. Jahr 413.809,37 139.791,06 Zwischensumme 481.847,70 142.841,25 Mehr- /Wenigereinnahmen - 186.190,63 - 410.208,94 Neue KER 99.392,03 33.930,96 Im HHPl. 2007 waren bei HHSt. .... 350000 (Erschlieungsbeitrge) Einnahmen aus den Baumanahmen HHSt. …. 960355 (Ausbau Frankfurter Landstrae – Gehweg West), HHSt. …. 960544 (Baugebiet E 44) HHSt. …. 960604 (Baugebiet Wx 8) vorgesehen. Teilweise sind fr diese Projekte Vorausleistungen erhoben worden, z.T. lie- gen noch nicht alle Abrechnungen vor. Endgltige Bescheide ber Erschlieungsbeitrge sind ergangen fr den Ausbau der: Schacht- und Klpstrae (HHSt. .… 960024), Immissionsschutzanlage (Lrmschutzanlage) im Baugebiet tterstdter Weg (A 24.1, A 25.1 und A 25.2) (HHSt. .… 960331). Vorausleistungsbescheide ergingen fr den Ausbau der Frankfurter Landstrae (Gehweg-West) im Abschnitt Virchowstrae bis Drerstrae (HHSt. .… 960355) sowie den Ausbau der Martinstrae im Abschnitt Jahnstrae bis Seekatzstrae (HHSt. .… 960192). Bei der HHSt. .… 350100 (Straenbeitrge) waren im HHj. 2007 ursprnglich Einnahmen von 750.000,00 eingeplant. Die Reduzierung von 200.000,00 im 1. Nachtrag auf 550.000,00 erfolgte wegen der Abplanung der Baumanahme HHSt. …. 960327 (Weiter- stdter Strae). Nach den Erluterungen zum HHPl. 2007 war vorgesehen, Straenbeitrge fr die Projek- te HHSt. …. 960045 (Ausbau Post- und Goebelstrae), HHSt. …. 960355 (Ausbau Frankfurter Landstrae), HHSt. 02.6310 001.960015 (Gestaltung Ernst-Ludwig-Platz / Friedensplatz) 192 einzunehmen. Wie bei den Erschlieungsbeitrgen sind auch hier teils Vorausleistungsbe- scheide erstellt worden, teils befinden sich die Projekte noch in der Planungsphase und sind noch nicht gebaut. Die Stadt hat endgltige Bescheide ber Straenbeitrge fr Manahmen Donnersbergring im Abschnitt Bessunger Strae / Rdesheimer Strae (HHSt. .… 960703 u. .… 960705) und Heinrichstrae im Abschnitt Nieder-Ramstdter-Strae bis Gervinusstrae (HHSt. …. 960705) erlassen. Vorausleistungbescheide ergingen fr die Manahme Frankfurter Landstrae (Fahrbahn und Gehweg-Ost) im Abschnitt Virchowstrae bis Drerstrae (HHSt …. 960355). Das Kassen- und Steueramt hat im Berichtsjahr folgende Erhebungsunterlagen fr die Ab- rechnung von Erschlieungsbeitrgen zur Prfung vorgelegt. Endgltige Beitragserhebung: Martinstrae im Abschnitt Jahnstrae bis Seekatzstrae, Seekatzstrae im Abschnitt Martinstrae bis Steinbergweg, Lossenweg im Abschnitt Klappacherstrae bis Martinspfad, Baugebiet tterstdter Weg (A 24) – Veilchenweg und Malvenweg. Die Forderungen aus diesen Bescheiden sind im HHj. 2008 gebucht. Abrechnungen von Vorausleistungen wurden nicht vorgelegt. Fr die Erhebung von Straenbeitrgen hat uns das Fachamt im Berichtsjahr die endgl- tige Beitragserhebung fr die Manahme Schlossgartenstrae (Gehweg-Nord) im Ab- schnitt Robert-Schneider-Strae bis Schlossgartenplatz zur Prfung vorgelegt. Die Buchung dieser Beitragsforderung erfolgte ebenfalls im HHj. 2008. Abrechnungen von Vorausleistungen sind nicht vorgelegt worden. Bei den Prfungen der Unterlagen fr die Beitragserhebungen ergaben sich keine Bean- standungen. UA 6801 – Parkbauten HHSt. …. 350000 (Ablsungsbeitrge) Die Abwicklung der HHSt. stellt sich wie folgt dar: KER 2006 47.500,00 Lfd. Anordnungssoll 294.033,88 341.533,88 ./. Ist 69.033,88 Neue KER 272.500,00 193 Die Einnahmen aus den Ablsungsbeitrgen entwickelten sich in den letzten drei Jahren wie folgt: HHj. HH-Ansatz Rechnungserg. KER 2005 250.000,00 163.704,11 3.996,12 2006 1.850.000,00 1.840.537,76 34.500,00 2007 410.000,00 294.033,88 272.500,00 UA 7000 – Abwasserbeseitigung HHSt. .... 350000 (Abwasserbeitrge) Nach dem gleichen Schema wie bei UA 6300 ergibt sich folgendes Bild: KER 13.932,58 HH-Ansatz 200.000,00 Zwischensumme 213.932,58 Abgnge auf Reste 0,00 AnO auf Reste 13.932,58 AnO auf lfd. Jahr 16.248,45 Zwischensumme 30.181,03 Mehr- /Wenigereinnahmen - 183.751,55 Neue KER 0,00 Im Haushaltsplan 2007 waren Einnahmen von 200.000,00 aus der HHSt. …. 960610 V (Entwsserung Baugebiet Wx 8) vorgesehen. Im HHj. 2007 sind fr die uns im Vorjahr vorgelegten Abrechnungen zweier Einzelgrundstcke die endgltigen Kanalanschlussbei- trge per Bescheid erhoben und gezahlt worden. Vorausleistungen wurden nicht erhoben. Im Berichtsjahr hat das Fachamt fr den Steigertsweg im Baugebiet E 44 die Ermittlung der Kanalanschlussbeitrge zur Prfung vorgelegt. Es ergaben sich keine Beanstandun- gen. HHSt. .... 351000 (Erstattungen Kanal-Hausanschlusskosten) Das Anordnungssoll betrgt 228.692,19. Da im Haushaltsplan 2007 keine Einnahmen eingeplant waren sind alle Einnahmen Mehreinnahmen. Die KER 2006 und Vorjahre mit 67.668,31 reduzieren sich im HHj. 2007 um 3.048,99 auf 64.619,32. Durch offene Forderungen aus dem HHj. 2007 von 17.469,18 ergeben sich Gesamt – KER von 82.088,50. 194 UA 7500 – Friedh fe HHSt. .... 935000 (Erweb von beweglichen Sachen des Anlagevermgens) Bei einem HHAnsatz von 26.800,00 und HAR von 27.096,27 aus 2006 standen 2007 ins- gesamt 53.896,27 zu Verfgung. Hiervon gab das Fachamt im Berichtsjahr 25.544,23 aus, 27.388,33 wurden als HAR nach 2008 bertragen und 963,71 gesperrt. HHSt. .... 935900 (Erwerb von Fahrzeugen) Bei einem HHAnsatz von 18.000,00 sowie HAR aus 2006 von 3.186,77 standen im Be- richtsjahr 21.186,77 zu Verfgung. Hiervon wurden 20.647,21 im wesentlichen fr einen gebrauchten Transporterporter ausgegeben. UA 7501 – Jdischer Friedhof Die in 2007 bei der HHSt. …. 935000 (Erwerb von beweglichen Sachen des Anlageverm- gens) zur Beschaffung eines Rcken-Blasgerts etatisierten 3.300,00 und der HAR von 1.300,00 aus 2006 wurden fr einen Mher und einen Sargwagen im Berichtsjahr veraus- gabt. Von den noch verfgbaren Mitteln von 1.543,37 wurden nach Abzug der Sperre von 50,00 1.493,37 als HAR nach 2008 bertragen. UA 7910 – Amt fr Wirtschaftsf rderung HHSt. …. 930400 (Stammkapitaleinlage Standortmarketinggesellschaft RheinMain GmbH) Die Stadtverordnetenversammlung hat mit Beschluss vom 26.06.2007 der Beteiligung der Stadt Darmstadt an der FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region mit einem Stammkapitalanteil von 2 % (entspricht 5.000,00) zugestimmt. Da die Proto- kollierung erst am 26.02.2008 erfolgte, hat die Kmmerei den HHAnsatz von 5.000,00 als HAR in das HHj. 2008 bertragen. HHSt. …. 930300 (Stammkapitaleinlage Kulturregion Frankfurt RheinMain GmbH) Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 19.09.2006 ist die Stadt zum 01.01.2007 mit einem Stammkapital von 1.400,00 der KulturRegion Frankfurt RheinMain gGmbH beigetreten. Das Fachamt hat 1.300,00 aus der HHSt. 01.7912.610000 (Allg. Pla- nungsmittel) ausgezahlt, den Betrag aber am 17.04.08 zu Lasten der B HHSt. …. 930300 umgebucht. Die Ausgabe htte sachlich in das Budget des Kulturamtes gehrt. Nach Mitteilung der Kmmerei werden die Mitgliedsbeitrge ab HHj. 2008 bei der korrekten KSt. 041-000-0100 (Geschftsfhrung Kulturamt) Sachkonto 6910000 (Beitrge zur Wirtschaftsverbnden) gebucht. UA 8161 – Fernheizwerk beim Zentralbad HHSt. .... 950003 (Heizungsumstellung) Ab 01.01.2004 hat ein privater Betreiber das Fernheiznetz Darmstadt-Innenstadt ber- nommen. Durch die Sanierung des historischen Zentralbades sind Umbaumanahmen am Fernheiznetz notwendig. Die Kosten hierfr bernimmt die Stadt. Die Umbaumanahme ist abgeschlossen. Die Endabrechnung des Projektes mit 329,9 T€ erfolgte erst 2007. 195 UA 8201 – Industriegleisanlagen B In den Ausgaben der HHSt. ... 940001 (Anlagenerneuerung) sind Ausgaben fr Vegetati- onskontrollen enthalten. Wir hatten das Fachamt bereits in den Vorjahren aufgefordert, diese knftig im VWH zu buchen. UA 8550 – Waldungen HHSt. …. 935900 (Erwerb von Fahrzeugen) Bei einem Ansatz von 51.000,00 und pl. Mitteln von 1.650,00 standen im Berichtsjahr insgesamt 52.650,00 zur Verfgung. Hiervon gab das Fachamt 49.068,59 fr die Beschaf- fung eines Forstschleppers aus. UA 8800 – Grundverm gen HHSt. …. 340000 (Grundvermgen) Bei einem Ansatz von 3,0 Mio. und einem Rechnungsergebnis von 3.585.334,08 entstan- den Mehreinnahmen von 585.334,08. Der Verkauf von 4 Grundstcken ergab zusammen Einnahmen von ca. 2,66 Mio. Die restlichen Einnahmen verteilen sich auf verschiedene Grundstcksverkufe (bis zu 213.570,00 je Grundstck). HHSt. …. 340200 (Auerordentliche Einnahmen aus Grundstcksverkufen) Bei einem HHAnsatz von 3,0 Mio. waren laut den Erluterungen unter o. a. HHSt. im VMH auerordentliche Erlse fr den Verkauf des „Knell-Gelndes“ veranschlagt. Im Berichts- jahr kam es nicht zum Verkauf. Daher wurden keine Erlse erzielt. HHSt. …. 932000 (Erwerb von Grundstcken) HAR 2006 599.474,69 HHAnsatz 1.550.000,00 Zur Verfgung insgesamt 2.149.474,69 ./. Anordnungen 1.967.555,84 HAR 2007 181.918,85 HHSt. …. 932009 (Zahlung von Erschlieungsbeitrgen Strae und Kanalanschlussbeitrgen) Bei einem HHAnsatz von 236.700,00 wurden 2007 insgesamt 819.063,49 ausgegeben. Nach den Erluterungen zum VMH handelt es sich bei dieser HHSt. um eine Verrech- nungs-HHSt. innerhalb des stdtischen Haushaltes. Ausgaben knnen in Hhe der Ein- nahmen bei den HHStellen 02.6300001.350009 (Erschlieungsbeitrge und Straenbei- trge) und 02.7000001.950009 (Kanalanschlussbeitrge) geleistet werden. Im Berichtsjahr wurden ausschlielich bei der HHSt. 02.6300001.350009 Gesamtein- B nahmen von 801.830,10 erzielt. Die nicht gedeckten Ausgaben betragen 17.233,39. 196 UA 9001 – Allgemeine Finanzzuweisungen HHSt. …. 361000 (Zuweisungen Land fr Investitionen) Bei einem HHAnsatz von 2.040.000,00 ergaben sich bei einem Rechnungsergebnis von 2.078.000,00 Mehreinnahmen von 38.000,00. HHSt. …. 361300 (Zuweisungen Land – Schulbaupauschale) Bei einem HHAnsatz von 3.559.000,00 erhielt die Stadt als Schulbaupauschale eine Lan- deszuweisung in gleicher Hhe. 197 IX. WEITERE PRÜFUNGEN 1. KASSENPRÜFUNGEN Die dauernde Überwachung der Kassen der Stadt gehört gem. § 131 Abs. 1 Nr. 3 HGO zu den Pflichtaufgaben des Revisionsamts. Wir haben die Stadtkasse und die Kasse der Amtsvormundschaft jeweils zweimal geprüft. Die Stadtkasse haben wir in der Zeit vom 23.05. bis 08.08.2007 und vom 31.10.2007 bis 28.01.2008 unvermutet geprüft. Bei den Kassenprüfungen konnte eine ordnungsgemäße Kas- senführung bestätigt werden. Ein Vorbehalt bezüglich der Differenzen im Zusammenhang mit dem Tages-/Kassenabschluss, bei denen es um die Darstellung von Beträgen in den Auswer- tungen aus NSK ging, ist inzwischen geklärt. Wir prüften außerdem die im Verwahrgelass verwahrten Werte anhand der aktuellen Bestands- liste vom 25.07.2007 auf Vollständigkeit und Wertangabe. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. Die Vollstreckungsstelle haben wir in der Zeit vom 16.08. bis 27.09.2007 unvermutet geprüft. Wir haben unter anderem darauf hingewiesen, dass aufgrund der in der Vergangenheit (seit 2005 bis Anfang 2007) ausgesetzten Vollstreckungsläufe, trotz der inzwischen abgeschlosse- nen Übernahme der sogenannten Altfälle, noch nicht von einer vollständigen und zeitnahen Bearbeitung gesprochen werden kann. Die Kasse der Amtsvormundschaft haben wir am 22.05.2007 und 25.10.2007 unvermutet ge- prüft. Feststellungen haben sich nicht ergeben. Neben den beiden genannten Kassen bestehen bei der Stadtverwaltung einschließlich der Ei- genbetriebe weitere 36 Zahlstellen, die ebenso zu prüfen sind wie die zwei Kassen des Hess. Verwaltungsschulverbandes und die 7 Kassen und Zahlstellen des Klinikums. Je nach Umsatz und Bedeutung prüfen wir diese Kassen 1-2 mal im Jahr oder auch nur jedes 2. Jahr. Dagegen obliegt die Prüfung der bei zahlreichen Ämtern und Schulen eingerichteten Handvorschüsse den Ämtern selbst. Das Revisionsamt ist jedoch berechtigt, sich jederzeit in die Prüfung einzu- schalten. Soweit sich Beanstandungen ergeben haben, sind diese wegen der besseren Über- sicht beim jeweiligen UA aufgeführt. 198 2. VERWENDUNGSNACHWEISE Da die Stadtverordnetenversammlung im Rahmen ihres Budgetrechts ber die Bereitstellung von Zuschssen an Verbnde und Vereine entscheiden muss, halten wir es fr richtig, im Rahmen des Schlussberichts zumindest einen berblick ber die Verwendung der Zuschsse zu geben. Im Regelfall werden daher bei den einzelnen Zuschuss–HHSt. dargestellt: Zuschusshhe (ggf. auch im Vergleich zum HH-Ansatz), Zahl der Zuschussempfnger, Probleme, die sich bei der Prfung der VN ergeben haben (z. B. versptete oder unvollstndige Vorlage der VN, Rckfragen usw.). Im Interesse der Straffung des Berichts haben wir kleinere Zuschsse, die ohne Probleme ab- gewickelt wurden, nicht mehr in allen Fllen aufgefhrt. Fr das HHj. 2007 haben wir bis zum 19.04.2010 insgesamt 507 VN geprft. Darin sind 128 VN aus frheren Jahren enthalten, die bei Abschluss des Schlussberichts 2006 noch nicht ge- prft waren. Die in diesem Bericht gesondert aufgefhrten Auftragsprfungen sind in dieser Zahl nicht enthalten. Die 379 VN aus 2007 verteilen sich auf folgende Frderungsbereiche und Einzelplne: EPl. Bund an Stadt Bund an Verb. und Vereine Land an Stadt Land an Verb. und Vereine Stadt an Verb. u. Vereine 0 --- --- --- 1 24 1 --- --- --- 1 6 2 --- --- 13 1 30 3 --- --- 1 3 46 4 1 17 5 9 157 5 --- --- --- 3 52 6 --- --- --- --- --- 7 --- --- 1 --- 8 Summen 1 17 20, 18 323 Gesamt 379 Die von der Stadt gewhrten Zuschsse verteilen sich wie folgt auf die Gruppen des Hauhaltsplans: Verwendungszweck 2005 2006 2007 Gruppe 70: Zuschsse fr lfd. Zwecke an soz. o. . Einrichtg. 21.032.145,58 22.847.801,16 23.272.386,92 Gruppe 71: Zuweisungen und sonst. Zuschsse fr lfd. Zwecke 28.848.923,70 30.176.728,17 30.498.592,05 Gruppe 98: Zuweisungen und Zu- schssefr Investitionen 12.788.238,87 8.767.594,87 3.793.772,38 Summe 62.669.308,15 61.792.124,20 57.564.751,35 Wie der Vergleich zeigt, beruht die Reduzierung gegenber den Vorjahren fast ausschlielich auf dem Rckgang der Investitionszuschsse. 199 Bei einer Reihe von Verwendungsnachweisen haben sich auch im Berichtsjahr Beanstan- B dungen ergeben. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um: Versptete Vorlage von VN: Die VN aus Vorjahren verteilen sich auf folgende HHj.: 2000: 26 2002: 7 2003: 11 2004: 7 2005: 25 2006 52 128 Dabei ist anzumerken, dass trotz der spten Vorlage dieses Bericht bei der Erstellung noch nicht alle VN fr 2007 vorgelegen haben. Fehler oder unvollstndige Darstellung in den VN, fehlende oder unvollstndige Anlagen. In diesen Fllen sind regelmig Rckfragen beim Fachamt und/oder beim Zuschussemp- fnger erforderlich, die zu Verzgerungen – oft von mehreren Monaten – fhren. Meinungsverschiedenheiten bei der Rckforderung von berzahlungen: In diesen Fllen geht es meist darum, dass die Ausgaben geringer sind als bei Antragstel- lung geplant oder dass die den Vereinen zugestandene Liquidittsreserve berschritten wird. Zusammenfassend muss klargestellt werden, dass es sich bei den dargestellten Problemen um Einzelflle handelt. Die ganz berwiegende Zahl der VN kann ohne Beanstandungen oder sonstige Feststellungen geprft werden. Sofern sich Rckfragen ergeben, geben die Vereine und Verbnde bereitwillig Auskunft. Allerdings ist die Prfung einiger VN sowohl fr die Fa- chmter als auch fr das Revisionsamt mit viel Zeitaufwand verbunden. E Auch 2007 haben wir wieder in einer Reihe von Fllen Empfehlungen an die Fachmter oder unmittelbar an die Zuschussempfnger gegeben. Die Prfungsergebnisse zu den einzelnen VN sind bei den jeweiligen UA aufgefhrt. 200 3. TECHNISCHE PRÜFUNGEN Stand der Technischen Prüfung Wie zu Beginn des Berichts bereits erwähnt, führen die Fachämter im Lauf der Jahre 2008 und 2009 nach und nach die Rechnungslegung für die Baumaßnahmen durch, die im Be- richtsjahr abgeschlossen wurden. Der Eingang der Rechnungsunterlagen wird vom Revision- samt überwacht. Je nach Intensität und Tiefe der Prüfung wird unterschieden zwischen Haushaltsvergleich, rechnerische Prüfung, fachtechnische Prüfung. Sofern keine Prüfungsaufträge nach § 130 HGO oder durch die Amtsleitung vorliegen, ent- scheiden die Technischen Prüfer nach pflichtgemäßem Ermessen, welche Baumaßnahmen intensiver geprüft werden. Nach dem heutigen Verständnis von der Arbeit eines kommunalen Revisionsamts ist dabei vor allem die fachtechnische Prüfung von Bedeutung. Bei dieser wird die durch das Fachamt oder den beauftragten Architekten/Ingenieur vorgenommene fachtechnische Feststellung der Bau- rechnung, ausgehend von den Aufmaßen und Massenermittlungen, vollständig oder in Stich- proben nachvollzogen. Wegen der großen Zahl der jährlich vorgelegten Abrechnungen kommt diese besonders intensive Prüfung jedoch stets nur bei einer kleinen Zahl von Baumaßnahmen in Betracht, zumal die Technischen Prüfer auch die Verwendung der Mittel für die Bauunter- haltung (VWH) zu prüfen haben. Für die Prüfung der Honorarrechnungen der beauftragten Architekten und Ingenieure gelten die vorstehenden Ausführungen sinngemäß. An der Situation in der Altregistratur des Kassen- und Steueramtes hat sich gegenüber den Vorjahren nichts geändert. Es werden nur Reparaturarbeiten an der Dachhaut vorgenommen, obwohl aus fachlicher Sicht eine grundlegende Dachsanierung dringend notwendig ist. Die eingelagerten Ordner bzw. Aktenmappen werden weiterhin durch Wassereintritt und zuneh- mend durch Schimmelbildung beschädigt. Auf die gesundheitsgefährdenden Wirkungen durch Schimmelsporen haben wir in den letzten Schlussberichten bereits hingewiesen. Auch an der nicht funktionsgerechten Anordnung der Fluchtwege ist keine Änderung vorgenommen wor- den. In den Nachbarräumen befinden sich eine Schreinerei und eine Fahrzeughalle, von denen jeweils eine Brandschutztür direkt in die Altregistratur öffnet, wo dann der Fluchtweg durch dort befindliche Regale und gelagerte Akten versperrt ist. Aus diesem Grund haben wir für 2010 beim zuständigen Fachamt eine Brandschutzbegehung mit der Feuerwehr Darmstadt angeregt. Ferner ist nicht vertretbar, dass über die erwähnten Brandschutztüren jeder Unbefugte unge- hindert Zugang zu den in der Altregistratur lagernden Akten hat. 201 Begleitende Technische Prfung ber Inhalt, Ziele und Ablauf der begleitenden Prfung haben wir in den Vorjahren mehrfach berichtet. Hierauf kann zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen werden. Im Interesse einer aktuellen Berichterstattung berichten wir ber diese Prfungen unabhngig von der jeweils zu prfenden Jahresrechnung. Wie schon mehrfach erwhnt, gewinnt die beratende Ttigkeit des Revisionsamts in den letz- ten Jahren immer mehr an Bedeutung. Diese beratende Funktion wird mittlerweile von den Fachmtern auch vermehrt in Anspruch genommen. So werden beispielsweise komplexe Nachtrge vor Auftragsvergabe mit dem Fachamt bespro- chen um Unklarheiten zu beseitigen. Gegebenenfalls werden dazu auch das Rechtsamt und die Vergabe- und Beschaffungsstelle eingeschaltet. Erst wenn stadtintern Einigkeit ber die geforderten zustzlichen Bauleistungen und die dafr angesetzten Preise besteht werden die Verhandlungen mit dem Auftragnehmer gefhrt. 2007, 2008 und 2009 haben wir folgende Baumanahmen, die z. T. bereits im Vorjahresbe- richt angesprochen sind, regelmig besucht und begleitend geprft: HHSt. / InvestitionsNr. Projekt Auftragswert € (brutto) baulich ab- geschlos- sen verschieden Kleinmanahmen von IDA / 66 / 67 verschieden ------ 2.1300.950030 Feuerwehr Bismarckstrae - Neubau eines Sdbaus pro Gewerk ------ 2.2100.950180 Georg-August-Zinn Schule pro Gewerk 2009 2.2110.950031 Heinrich-Heine-Schule pro Gewerk ------ 2.2250.950030 Wilhelm-Leuschner-Schule pro Gewerk ------ 2.2700.950023 Ernst-Elias-Nibergall Schule pro Gewerk ------ 2.2810.950100 Bernhard-Adelung-Schule pro Gewerk ------ 2.2810.950101 Mornewegschule pro Gewerk 2009 2.2810.950301 Stadtteilschule Arheilgen - Rohbau 1.060.976,71 2008 2.3230.950004 Vivarium - Sanierungsmanahmen pro Gewerk ------ 2.5800.940120 Auengestaltung Russische Kapelle 71.199,63 2008 2.6151.960001 Sanierung Martinsviertel • Ausbau Ploenniesstrae 221.834,92 2007 2.6300.960018 Tunnel Wilhelminenstrae - ektri- sche Betriebsrume 515.974,43 2008 2.6300.960113 Ausbau Lossenweg - Straenbau 199.972,82 2007 2.6300.960192 Ausbau der Martinstrae 104.544,12 2007 2.6300.960 301 Arheilger Bahnhof - Straenbau 641.183,92 2008 2.6300.960323 Ausbau der Rodgaustrae 162.436,56 2007 2.6300.960355 Ausbau der Frankfurter Landstrae - Straenbau / Gleisbau – 1.BA 10.991.186,48 2009 2.6300.960410 Baugebiet K6/K8 – Landschaftsbau 351.013,37 2008 2.6600.960043 B42 Nordumgehung (Carl-Schenck- Ring) - Straenbauarbeiten 3.083.565,22 2007 2.7000.960035 Kanalbau Heinrich-Fuhr-Strae 1.BA 788.679,31 2007 202 2.7000.960035 Kanalbau - Im Emser 151.729,11 2008 2.7000.960544 Entwsserung Baugebiet E44 • 1.BA Steigertsweg • 2.BA Heinrich-Delp-Strae 175.595,40 274.646,30 2007 2008 2.7000.960609 Nordsammler Wixhausen - 2.BA 3.022.945,33 2008 2.7920.960100 Modernisierung der Odenwaldbahn - DB-Haltestelle, TU Lichtwiese 1.445.843,87 2007 2.8801.950003 Gemeinschaftshaus Rodgaustrae pro Gewerk ------ 2.8801.950340 Sanierung weiterer Wohnungen im Akazienweg pro Gewerk ------ 2.8801.950400 Sanierung von Wohngebuden in der Rodgaustrae pro Gewerk ------ 08052-8643 Leichtathletikstadion Brgerpark Nord, Sportplatzbau 106.655,20 2009 08061-6001 Neugestaltung der Liebfrauenstrae 532.670,44 2009 08066-6035 Kanalbau Heinrich-Fuhr-Strae 2.BA 204.383,76 ------ 08066-6105 Kanalumbau Grfenhuser Strae 1.061.005,85 2009 08066-6181 Neubaugebiet am Judenteich (O17) Lrmschutzwand 848.260,36 ------ 08066-6604 Ausbau Straen im Baugebiet WX8 225.300,53 2009 08066-6721 Kanalumbau Bornstrae 2.174.786,54 ------ 08066-6744 Entwsserung Baugebiet E44 • 3.BA Thomasstrae 431.546,80 ------ 08067-4006 Neugestaltung des Karolinenplatzes 472.005,61 ------ Prüfung der Vergaben Zum Aufgabengebiet der begleitenden technischen Prfung gehrt auch die Prfung der Ver- gabe von Lieferungen und Leistungen (berwiegend nach VOB). Neben der Teilnahme an Submissionsterminen haben wir die Vergabeart und die Vergabeunterlagen (Submissionsnie- derschrift, Preisspiegel, Vergabevorschlag etc.) von verschiedenen Baumanahmen in Stich- proben geprft. So knnen z.B. anhand der Preisspiegel auffllig hohe oder niedrige Einheits- preise erkannt und bei Bedarf mit dem Fachamt kurzfristig geklrt werden. Grundlagen fr diese Prfung sind die stdtische Dienstanweisung Vergabe vom 01.08.2005 bzw. vom 01.07.2008 die Verdingungsordnung fr Bauleistungen (VOB/A), fr Leistungen (VOL/A) und fr frei- berufliche Leistungen (VOF) in der jeweils gltigen Fassung, die Honorarordnung fr Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) in der gltigen Fassung. V Wie in frheren Schlussberichten bereits beanstandet, werden entgegen der Dienstanweisung fr Vergaben bei der Verdingungsstelle keine Angebotskopien hinterlegt. Bei Abschluss dieses Berichts hatte die Vergabe- und Beschaffungsstelle das seit lngerer Zeit geplante Einscannen der Angebote anstelle der Herstellung von Kopien so weit vorbereitet, dass die Umsetzung in nchster Zeit erfolgen kann. Die Angebote werden auf CD bzw. DVD gebrannt, Kopien werden zu einer ggf. notwendigen Beweissicherung beim Revisionsamt aufbewahrt. 203 Ferner haben wir die Ingenieur- und Architektenvertrge in Stichproben geprft. Sofern erforderlich, haben wir auch hier den Fachmtern Empfehlungen gegeben. Sonderprüfung: Neue Wege Arheilgen Die Stadtverordnetenversammlung hat mit Beschluss vom 20.05.2008 das Revisionsamt ge- m 130 Abs. 2 beauftragt zu untersuchen, wie es zu der Kostensteigerung bei der Bau- manahme „Ausbau Frankfurter Landstrae einschlielich zweigleisigem Straenbauausbau, 1. Bauabschnitt“ gekommen ist. Am gleichen Tag hat die Stadtverordnetenversammlung we- gen der Mehrkosten bei dieser Baumanahme die Einsetzung eines Akteneinsichtsausschus- ses gem. 50 Abs. 2 HGO beschlossen. Wie haben die Prfung vom Mai 2008 bis Oktober 2008 durchgefhrt. Der Prfungsbericht datiert vom 31.10.2008. Das Ergebnis der Prfung lsst sich wie folgt zusammenfassen: 1. Es liegen mehrere Verste gegen die stdtische Dienstanweisung Vergaben (Stand 2005) vor. 2. Wegen der Rckforderung des Zuschusses des Landes Hessen ist das weitere Verfahren abzuwarten. Hierbei handelt es sich nicht um Sowieso-Kosten. 3. Die Mehrkosten fr den vorgezogenen Umbau des Arheilger Ortszentrums waren vor Entscheidung der Brger-Planungswerkstatt nicht absehbar (keine Sowieso-Kosten). 4. Die Mehrkosten bei den Leitungsarbeiten nach Baubeginn beruhen auf mehreren Ursa- chen und sind nicht mehr eindeutig einem Verursacher zuzuordnen. Positiv ist anzumerken, dass die Erfahrungen aus dem 1. BA bei der Planung des 2. BA bercksichtigt werden. 5. Das endgltige Konzept fr den Schienenersatzverkehr wurde zu spt erstellt. Allerdings handelt es sich um Sowieso-Kosten, die auch bei vorheriger Bercksichtigung bzw. Be- achtung in der Planung angefallen wren. 6. Fr die Kosten des Schienenersatzverkehrs htte rechtzeitig eine vertragliche Regelung vereinbart werden mssen. Auch hierbei handelt es sich um Sowieso-Kosten. Haupt- und Finanzausschuss sowie Stadtverordnetenversammlung haben unseren detaillierten Prfungsbericht im Zusammenhang mit dem Bericht des Akteneinsichtsausschusses am 02.02.2009 bzw. 03.02.2009 behandelt. Hochbau V Manahmen aus frheren HHj.: Die Rckstnde des frheren Hochbau- und Maschinenamts aus den zurckliegenden HHj. 1999 bis 2003 sind nunmehr abgearbeitet. Diese hat der Eigenbetrieb Immobilienmanagemet 2008 vorgelegt. Leider hat sich der positive Trend 2008 nicht fortgesetzt. Die Abrechnung der Baumassnah- men kam 2008 fast zum Stillstand, so dass die Rckstnde wieder anstiegen. Auch mehrmalige Erinnerungen unsererseits und Zusagen durch den EB nderten nichts an dem Zustand. Anfragen von uns an den EB werden zum Teil nicht beantwortet oder aber erst nach mehreren Erinnerungen. B Fr dieses Rechnungsjahr hat der EB Immobilienmangement Darmstadt lediglich neun Schlussrechnungslegungen zur Prfung vorgelegt. Dadurch hat sich der Bearbeitungsstand wieder erheblich verschlechtert. 204 Einzelne Baumaßnahmen Verwaltungshaushalt SN 2 Wir haben im Rahmen einer Schwerpunktprüfung der UA 4700 - 6300 alle 267 Rech- nungen von Firmen fachtechnisch geprüft. Dabei haben wir insbesondere auf die Ein- haltung der Vergabevorschriften (Ziff. 3.6 ff DAH) und der technischen Vorschriften (VOB Teil C) geachtet. Lediglich bei einer Rechnung ergaben sich Rückfragen, da die Anlagen zur Rechnung der einer Firma fehlten. SN 3 und 4 Auch hier haben wir im Rahmen einer Schwerpunktprüfung der UA 4700, 5602, 5605 und 6151 des SN 3 alle 13 Rechnungen von Firmen, sowie den SN 4 vollständig fach- technisch geprüft. Hauptaugenmerk lag auch hier auf der Einhaltung der Vergabevor- schriften (Ziff. 3.6 ff DAH) und der technischen Vorschriften (VOB Teil C). Es gab einige kleine Anfragen an das Fachamt, die beantwortet sind. B Vermögenshaushalt: HHSt. 02.2100002.950024 (Erich-Kästner-Schule, Brandschutz 1. Priorität) Es gab mehrere kleinere Anfragen. Trotz mehrerer Aufforderungen durch uns erfolgte die Stellungnahme des Fachamtes erst vierzehn Monate später. HHSt. 02.2100002.950041 (Frankensteinschule, Dachsanierung) Hier wurde ein Auftrag direkt vom Architekten vergeben. Dies wäre Sache der Stadt gewesen. Die Stellungnahme des FA liegt vor. HHSt. 02.2400002.950001 (Erasmus-Kittler-Schule, Sanierung der Aufstockung einschl. Asbest/Brandschutz) Die Baufirma hat hier für 46.500,00 Tagelohnarbeiten abgerechnet. Die Stellungnah- me des FA kam nach 2 Jahren. Die Abrechnung wurde erst sechs Jahre nach Beendi- gung der Maßnahme vorgelegt. Für HHj. 2000 fehlte der Beleg. HHSt. 2.4640.935800 (KITA Liebfrauenblock, Einrichtung) Die Abrechnung wurde erst sieben Jahre nach Beendigung der Maßnahme vorgelegt. HHSt. 7.7612.950000 (Hochbauten allgemein, Orangerie) Die Abrechnung wurde erst sieben Jahre nach Beendigung der Maßnahme vorgelegt. Abgesehen von den angesprochenen Punkten ergaben sich bei den Prüfungen keine Bean- standungen in fachtechnischer Hinsicht. Zwischenrechnungslegungen: Für das Rechnungsjahr 2007 hat IDA keine Zwischenrechnungslegungen vorgelegt. Grünflächen- und Umweltamt Zu den uns vorgelegten Abrechnungen gab es, bis auf zwei, die nicht zeitnah vorlagen, keine Beanstandungen. Unabhängig von der Prüfung der Baumaßnahmen haben wir wieder in Einzelfällen kleinere Anfragen der Fachämter mündlich bzw. telefonisch beantwortet. 205 Tiefbau Auch 2008 lag wie bereits im Vorjahr einer der Schwerpunkte der Prüfungstätigkeit bei der Umstellung auf das doppische Rechnungwesen. Hierbei galt es die Grundsätze für die Bewer- tung des Anlagenvermögens des Straßenverkehrs- und Tiefbauamtes für die Eröffnungsbilanz sowie aktuelle Vorgänge und Bewertungen von Buchungen des laufenden HHj. zu überprüfen. Die Prüfung der 2007 abgeschlossenen Baumaßnahmen musste daher eingeschränkt werden. Das Fachamt hat durch die Umstellung auf das doppische Buchungssystem und die damit verbundene Abwicklung des laufenden Geschäfts die Bearbeitung von Zwischen- und Schluss- rechnungslegungen zeitlich einschränken müssen. Der Prüfungsschwerpunkt lag 2008 in der Überprüfung von Abrechnungen der HHSt. 02.7000 001.960035 (Sanierung von Kanaleinbrüchen), welche seit 2003 vom EAD ab- gewickelt werden. Die Revision hatte durch Dritte Informationen über fehlerhafte Abrechnungen bei zahlreichen Kanalsanierungsbaustellen erhalten. Der von der Stadt beauftragen Firma wurde vorgeworfen, sie habe Leistungen abgerechnet, die nicht ausgeführt worden seien. Wir haben die Abrechnungsunterlagen dieser Firma aus den Jahren 2001 bis 2005 geprüft. Dies war sehr aufwendig, weil es sich um eine Vielzahl kleinerer Baumaßnahmen handelte. Das Ergebnis der Prüfung haben wir in unseren Prüfungsberichten vom 03.04. und 21.11.2008 zusammenfasst. Nachdem Herr Oberbürgermeister Hoffmann aufgrund unserer Empfehlung Strafanzeige erstattet hatte, haben wir die Berichte der Staatsanwaltschaft zur Verfügung gestellt. Im Laufe der Untersuchung konnte jedoch der Verdacht des Betruges durch Mitarbeiter der Baufirma nicht bewiesen werden. Daher hat die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren eingestellt. Die Kämmerei legte 2008 für folgende mit Zuwendungsmitteln des Landes Hessen geförderte Projekte Verwendungsnachweise zur Prüfung vor: Grundhafte Erneuerung der Überführung des Dornheimer Weges am Hauptbahnhof HHSt. 02.6300 001.960021 Beseitigung des BÜ P.22 der DB-Strecke Ffm.-Darmstadt und Neubau einer Fuß- und Radwegeüberführung Weiterstädter Straße HHSt. 02.6300 001.960096 Ausbau der Pfungstädter Straße (B 426) zwischen Überführung BAB 5 und der Stadt- grenze / Gemarkung Darmstadt HHSt. 02.6600 001.960023 Bei der Baumaßnahme Dornheimer Weg stellten wir einen Additionsfehler fest, bei den ande- ren Prüfungen ergaben sich keine Beanstandungen. 206 4. KAUFMÄNNISCHE PRÜFUNGEN Zum 01.01.2008 hat die Stadt ihren Rechnungsstil von kameralistischer Haushaltsrechnung auf die doppische Buchhaltung umgestellt. Seit Mitte 2005 ist der kaufmnnische Prfer be- ratend an den Umstellungsarbeiten des Rechnungswesens beteiligt. Diese Ttigkeit nahm ei- nen wesentlichen Teil seiner Arbeitszeit in Anspruch. Im Hinblick auf die Umstellung des Rechnungswesens zum 01.01.2008 ist im April 2007 die freie Stelle eines ausgeschiedenen Verwaltungsprfers mit einer zweiten kaufmnnischen Prferin besetzt worden. Auswertungen von Jahresabschlssen und Prfungsberichten von Eigenbetrieben und Beteiligungsgesellschaften Klinikum Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und Stadtreinigung EAD HSE (Abrechnung der Entgelte fr Abwasserreinigung) Als Schwerpunkt der kaufmnnischen Prfung haben wir die Bilanzpositionen verbundene Un- ternehmen, Sondervermgen, Beteiligungen und Zweckverbnde der Erffnungsbilanz zum 01.01.2008 geprft. Insgesamt sind die o. a. Bilanzpositionen mit 733.125,4 T€ in die zum Zeitpunkt dieser Berichtserstellung noch vorlufige Erffnungsbilanz bernommen worden. In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf den Bericht ber die Beteiligungen der Wis- senschaftsstadt Darmstadt an eigenstndigen Unternehmen fr das Berichtsjahr 2008. Auftragsprfungen bei Zweckverbnden DADINA, Lokales Einnahmeaufteilungsverfahren Wirtschaftsjahr 2005 DADINA, Testate der Einnahmen Wirtschaftsjahr 2005 DADINA, Produktionskosten von Fahrplanmedien Fahrplanwechsel 2006/2007 DADINA, Jahresabschluss Wirtschaftsjahr 2006 Prfung der Antragstellung von Ausgleichszahlungen nach 45 a Wirtschaftsjahr 2005 Prfung der Antragstellung von Fahrgelderstattung nach 145 SGB IX Wirtschaftsjahr 2005 Auftragsprfungen bei Beteiligungen HEAG mobibus GmbH & Co. KG – Testat der Einnahmen Geschftsjahr 2006 HEAG mobilo GmbH – Testat der Einnahmen Geschftsjahr 2006 HEAG mobilo GmbH – Ergebnisrechnung (Ist) Geschftsjahr 2006 HEAG mobilo GmbH – Infrastrukturkostenhilfe Geschftsjahr 2006 Kulturfreunde Darmstadt GmbH – Jahresabschluss inkl. 53 HGrG (Haushaltsgrundstzegesetz) Geschftsjahr 2006 Neue Wohnraumhilfe GmbH – Jahresabschluss inkl. 53 HGrG Geschftsjahr 2006 HEAG Lictor GmbH – Jahresabschluss inkl. 53 HGrG Geschftsjahr 2005 Prfungen von Stiftungen mit eigener Rechtspersnlichkeit Brgerstiftung, Jahresabschluss Geschftsjahr 2006 207 Sonstige Prüfungstätigkeit Ferner hat der kaufmännische Prüfer wieder andere Prüferinnen und Prüfer des Amtes bei Bi- lanzprüfungen und Bilanzauswertungen im Rahmen von Prüfungen der Verwendung städti- scher Zuschüsse unterstützt. 208 5. PRFUNGEN IM BEREICH DER DATENVERARBEITUNG Prfung finanzrelevanter Verfahren – allgemein Wegen der grundstzlichen nderungen bei der Prfung finanzrelevanter Verfahren verweisen wir auf Vorjahresberichte47. Danach gewinnt neben der eigentlichen „Programmprfung“ die Prfung des Einsatzes beim Benutzer, insbesondere der benutzerdefinierten Einstellungen, immer mehr an Bedeutung. Folgende Freigabeverfahren waren bei Erstellung des Berichts nicht abgeschlossen: Verfahren Bezeich- nung Im Ein- satz seit Fachamt Berechnung Fehlbelegungsab- gabe – Schnittstelle - WOWIN 1999 Amt f. Wohnungswesen Liegenschaftsmanagementsys- tem KLB Geoflex 2002 Liegenschaftsamt Beihilfeabrechnung ELBA 2002 Hauptamt – Personalabt Personalabrechnung LOGA 2003 Hauptamt – Personalabt Kindertagesstttenverfahren EKITA 2004 A. f. Fam., Kinderbetreu- ung und Sport Neues Finanzwesen NSK 2005 Projektteam NSK Jugendhilfeprogramm Prosoz 14 plus 2007 Jugendamt Zeitwirtschaft LOGA 2007 Hauptamt – Personalabt Zu den o. g. Verfahren liegen uns inzwischen die Stellungnahmen der betroffenen mter vor. Fr das Kindertagessttten-Verfahren EKITA legte uns das Amt fr Familie, Kinderbetreuung und Sport eine Dienstanweisung vor. Diese ist zwischenzeitlich in Kraft. Wir haben die Soft- ware von September 2007 bis Mrz 2008 geprft und eine Freigabe empfohlen. Das Freiga- beprotokoll befindet sich derzeit bei der Datenschutzbeauftragten. Teilweise werden die Programme durch andere hessische Revisionsmter geprft. Im An- schluss daran findet hausintern eine Schnittstellenprfung zum Finanzprogramm NSK statt. Die externen Prfungen sind noch nicht abgeschlossen (LOGA, ELBA, Prosoz 14 + (begleiten- de Prfung). 47 Rdn. 387 u. 388/2005 209 Begleitende bzw. beratende Tätigkeit Die begleitende bzw. beratende Ttigkeit bestand 2007 berwiegend in der Beteiligung an dem Teilprojekt „Haushalt, Finanzbuchhaltung und Software“ zur Vorbereitung der Doppik – Umstellung.48 48 Vgl. Abschnitt XI. S. 253/2006 210 X. AUFTRAGSPRÜFUNGEN Nach der Anlage 1 zu 5 der stdtischen Revisionsordnung ist dem Revisionsamt die Prfung der Jahresrechnungen bzw. Jahresabschlsse der nachfolgend aufgefhrten juristischen Per- sonen des Privatrechts und des ffentlichen Rechts bertragen. Das Revisionsamt wird in die- sen Fllen ber seine gesetzlichen Aufgaben nach 128, 131 HGO hinaus als Abschlusspr- fer fr die betreffenden Einrichtungen ttig. Zurzeit sind dem Revisionsamt folgende Auftragsprfungen bertragen: 1. Brgerstiftung Darmstadt e. V. 2. DADINA (Zweckverband) 3. Deutsches Poleninstitut Darmstadt e. V. 4. Institut fr Neue Musik und Musikerziehung e. V. 5. Kultursommer Sdhessen (im Wechsel mit den Rechnungsprfungsmtern der anderen Beteiligten) 6. Max- und Kthe-Kempf-Stiftung 7. Otto-Bartning-Stiftung 8. Region Starkenburg (Zweckverband) ab Jahresrechnung 2002 9. Verein Schlossmuseum e. V. 10. Zweckverband Jugend- ,Drogenberatung und Drogenhilfe – ZES (im Wechsel mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg) 11. Zweckverband Abfallverwertung Sdhessen - ZAS (im Einzelfall nach besonderem Auftrag). Das Institut fr Neue technische Form e. V. erhielt 2007 keinen stdtischen Zuschuss und wnscht ab 2007 keine Prfung mehr. Ebenso ist die Prfung des Hessischer Verwaltungs- schulverbandes (Verbandsvorsteher und Bezirksleitung Darmstadt) entfallen. In den letzten Jahren wurde die Buchfhrung schrittweise von Darmstadt nach Frankfurt verlagert. Daher hat das Revisionsamt Frankfurt bereits 2007 die Jahresrechnung des Verbandsvorstehers ge- prft, whrend wir 2007 noch die Jahresrechnung der Bezirksleitung geprft haben. Ab 2008 geht auch diese Prfung auf das Revisionsamt Frankfurt ber. Wegen weiterer Prfungen bei Gesellschaften des HEAG – Konzerns und anderen Beteiligun- gen verweisen wir auf den Bericht ber die Kaufmnnischen Prfungen. Die Prfungsberichte sind den jeweils zustndigen Stellen zugegangen. Soweit die Stadt den Einrichtungen Zuschsse gewhrt, haben wir die Prfung der zweckentsprechenden Verwen- dung dieser Zuschsse in die Prfung des Jahresabschlusses mit einbezogen. Die Darstellung der Auftragsprfungen erfolgt nur nachrichtlich, da die Prfungsergebnisse nicht in die Entscheidung ber die Entlastung des Magistrats eingehen. Fr die Entlastung des Vorstandes bzw. der Geschftsfhrung sind die nach Gesetz, Satzung oder Gesellschaftsver- trag usw. bestimmten Gremien zustndig. 211 XI. MITARBEIT IN ARBEITSGEMEINSCHAFTEN,PROJEKTGRUPPEN U.Ä. Stadtinterne Arbeitsgruppen etc. Doppik Am 28. Februar bzw. 22. April 2005 beschlossen Magistrat und Stadtverordnetenversamm- lung, die Haushaltswirtschaft der Stadt zum 01.01.2008 auf die kommunale Doppik umzustel- len. Neben der Kmmerei und dem Kassen- und Steueramt ist auch das Revisionsamt in er- heblichem Umfang an der Vorbereitung beteiligt. Die Mitarbeit des Revisionsamts dient so- wohl der Beratung der Fachmter als auch der Vorbereitung der Prfung der Erffnungsbi- lanz. Im Einzelnen war das Revisionsamt im Berichtsjahr in folgenden Projekt- bzw. Teilpro- jektgruppen ttig: Lenkungsgruppe Kernteam Teilprojektgruppen o Erffnungsbilanz o Haushalt, Finanzbuchhaltung und Software o Controlling, Produkte, Budgetierung und Kosten- und Leistungsrechnung Doppik – Team (regelmige Abstimmungsgesprche mit unseren externen Beratern und Vertretern des Softwarehauses) Sonstige Arbeitsgruppen AG DA Vergaben (Vorsitz) Bewertungsausschuss fr das Vorschlagswesen AG Stellenbewertung Externe Arbeitsgruppen etc. Angehrige des Revisionsamts arbeiteten in folgenden Arbeitsgemeinschaften bzw. Arbeits- kreisen mit, die fr die Mitgliedsstdte des Hess. Stdtetages, z.T. aber auch verbandsber- greifend eingerichtet sind: Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Rechnungsprfungsmter im Hess. Stdtetag (Vorsitz) Arbeitskreis Bau- und Vergabewesen der Hessischen Rechnungsprfungsmter Arbeitskreis der Prfer und Prferinnen von Sozialhilfeleistungen pp. der Rechnungs- prfungsmter hessischer Stdte und Landkreise Arbeitskreis Fraktionszuwendungen (Vorsitz) IT-Arbeitsgemeinschaft Hessischer Rechnungsprfungsmter Die Arbeitsgemeinschaft der Amtsleiter tagt gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der RPA – Leiter im Hessischen Stdte- und Gemeindebund und hlt Verbindung mit der Arbeitsge- meinschaft der RPA – Leiter im Hessischen Landkreistag. Die anderen Gremien sind ebenfalls verbandsbergreifend ttig. An ihnen nehmen Bedienstete der Revisions- bzw. Rechnungspr- fungsmter von Mitgliedsstdten des Hessischen Stdte- und Gemeindebundes und des Hessi- schen Stdtetags sowie von Mitgliedern des Hessischen Landkreistages teil. Die Mitarbeit in diesen Arbeitsgemeinschaften und Arbeitskreisen ist fr die Arbeit des Revisi- onsamts sehr hilfreich und nutzbringend. Neben dem allgemeinen Erfahrungs- und Informati- onsaustausch ergeben sich immer wieder Anregungen fr Prfungsvorhaben, Bildung von Pr- 212 fungsschwerpunkten usw. Vorteile bringt ferner der unmittelbare Kontakt zu den kommunalen Spitzenverbänden und zum Innenministerium. 213 XII. PRÜFUNGSBESTÄTIGUNG Mit diesem Schlussbericht legt das Revisionsamt das zusammengefasste Ergebnis der Prü- fung der Jahresrechnung 2007 vor. Nach den gesetzlichen Bestimmungen (§§ 128, 113 und 114 HGO) ist die Vorlage des Schlussberichts Voraussetzung für die Entscheidung der Stadt- verordnetenversammlung über die Jahresrechnung 2007 und die Entlastung des Magistrats. Die im Bericht enthaltenen Beanstandungen, Feststellungen und sonstigen Bemerkungen wa- ren fast ausnahmslos vor Erstellung des Schlussberichts Gegenstand von einzelnen Prüfungs- berichten oder sonstigem Prüfungsschriftwechsel. Sie sollen unbeschadet der o. a. gesetzli- chen Vorgaben dazu dienen, die Verantwortlichen in den Dezernaten, Ämtern und Verwal- tungsstellen auf Fehler, Schwachstellen und andere Unzulänglichkeiten hinzuweisen und sie in die Lage versetzen für Abhilfe zu sorgen. Die bei der Prüfung festgestellten nicht genehmigten Mehrausgaben und sonstigen Beanstan- dungen sowie unsere Empfehlungen sind jeweils in der Randspalte mit B, E und V markiert. Im Übrigen wird bestätigt, dass die Prüfung der Jahresrechnung keine Tatsachen ergeben hat, die der Entlastung des Magistrats für das Jahr 2007 durch die Stadtverordnetenversammlung gemäß § 114 HGO entgegenstehen. Darmstadt, 24.09.2010 Der Leiter des Revisionsamts Pliquett Ltd. Magistratsdirektor 214 VN der Fraktionen Gliederung gemäß VN SPD CDU B 90/Grüne FDP Uffbasse DIE LINKE UWIGA 1. Personalkosten 1.1 Gehälter 71.426,40 47.467,79 45.000,79 15.416,82 7.201,92 0,00 0,00 1.2 Honorare, Aushilfs- kräfte 2.305,00 6.198,27 1.054,20 4.680,21 285,60 0,00 5.065,00 1.3 Personalnebenkos- ten 15.870,88 46.452,77 443,76 1.396,31 9.201,60 0,00 0,00 1.4 Fortbildung d. Mit- arbeiter 498,10 0,00 62,00 0,00 54,00 100,00 0,00 Summe Personalkos- ten 90.100,38 100.118,83 46.560,75 21.493,34 16.743,12 100,00 5.065,00 2. Sachkosten ohne Öffentlichkeitsarbeit 2.1. Bürobedarf, - ausstattungen 17.297,89 15.570,04 4.830,73 2.402,67 342,01 4.939,93 630,35 2.2 Tages- , Fachzeit- schriften 1.337,62 3.131,20 2.227,29 684,10 670,90 801,20 986,86 2.3 Raummiete, - unterhaltung 24.695,71 12.837,40 13.603,03 14.479,64 5.886,16 5.538,81 10.967,54 2.4 Portokosten 898,50 2.881,50 0,00 19,25 5,50 51,90 86,99 2.5 Mieten für Räume 192,19 162,40 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2.6 Erfrischungsgetränke 0,00 2.151,32 700,99 0,00 32,29 20,87 99,18 2.7 Haushaltsklausur 1.186,62 1.619,84 1.851,60 827,90 187,28 0,00 0,00 2.8 Tagungen, Fortbil- dung 0,00 540,00 14,85 0,00 0,00 0,00 130,00 Übertrag Sachkosten 45.608,53 38.893,70 23.228,49 18.413,56 7.124,14 11.352,71 12.900,92 215 Gliederung gemäß VN SPD CDU B 90/Grüne FDP Uffbasse DIE LINKE UWIGA Übertrag Sachkosten 45.608,53 38.353,70 23.228,49 18.413,56 7.124,14 11.352,71 12.900,92 2.9 Beiträge an kom- munal- polit. Verei- nigungen 2.040,00 875,00 0,00 0,00 0,00 150,00 0,00 2.10 Bewirtung v. Gästen, z.B. aus Partnerstäd- ten 0,00 0,00 0,00 191,83 0,00 0,00 0,00 2.11 Sonstiges 1.892,49 823,46 440,72 106,50 86,42 226,37 74,96 Summe Sachkosten ohne Öffentlichkeits- arbeit 49.541,02 40.052,16 23.669,21 18.711,89 7.210,56 11.729,08 12.975,88 3. Sachkosten f. Öffent- lichkeitsarbeit 3.1 Fraktionszeitung 23.000,91 11.727,32 1.698,24 3.022,84 3.185,07 3.820,56 0,00 3.2 Pressekonferenzen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 3.3 Sonstiges 15.644,37 91,68 25,50 0,00 0,00 200,00 733,62 Summe Sachkosten für Öffentlichkeitsar- beit 38.645,28 11.819,00 1.723,74 3.022,84 3.185,07 4.020,56 733,62 Gesamtausgaben 178.286,68 151.989,99 71.953,70 43.228,07 27.138,75 15.849,64 18.774,50 ./. nicht anerkannte Beträge 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 ./. Gesamteinnahmen 179.116,12 165.044,10 92.522,06 42.437,30 42.437,30 16.800,00 18.150,00 Überzahlung/ Unterdeckung ( - ) 829,44 13.054,11 20.568,36 -790,77 15.298,55 950,36 -624,50 * Die Gesamtausgaben der Fraktion UWIGA enthalten die Ausgaben bis März 2008. Die Gesamteinnahmen enthalten die Zuschüsse bis Januar 2008
Beratungsverlauf (3)
Orte (47)
- Frankfurter Straße
- Weiterstädter Straße
- Pfungstädter Straße 0
- Hilpertstraße 150T
- Goebelstraße 759T
- Otto-Röhm-Straße 1
- Goethestraße 180T
- Rodgaustraße 250T
- Mornewegstraße
- Bessunger Straße 50T
- Hofgasse 3
- Frankfurter Landstraße 10
- Kirschenallee
- Bert-Brecht-Straße 16
- Untergasse 1
- Spreestraße
- Nußbaumallee 12
- Dornheimer Weg 0
- Glockengartenweg 3
- Gehaborner Weg
- Friedensplatz 379T
- Steubenplatz 59
- Europaplatz
- Donnersbergring
- Steinbergweg
- Lossenweg
- Schloßgartenplatz
- Steigertsweg
- Akazienweg 15a
- Am Kavalleriesand
- Gräfenhäuser Straße
- Wilhelminenstraße
- Carl-Schenck-Ring
- Hindemithstraße 31t
- Klappacher Straße
- Schleiermacherstraße 20
- Grafenstraße
- Kasinostraße
- Rheinstraße 50
- Am Judenteich
- Am Hauptbahnhof
- Poststraße
- Bornstraße 192t
- Marktplatz 115t
- Veilchenweg
- Malvenweg
- Im Emser 151
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2011/0025
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 12.01.2011
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00