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2077/2018

Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB): Ausgaben für Dienstleistungen und Angebote der digitalen Fahrplanbeauskunftung der KVB (AN/0724/2018)

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 19.06.2018

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Nächste Beratung: Verkehrsausschuss, Sitzung am 19.06.2018, TOP 6.11

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

3305 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
II/20/201/2 
 
Vorlagen-Nummer 19.06.2018 
 2077/2018 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Verkehrsausschuss 19.06.2018 
 
Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB): Ausgaben für Dienstleistungen und Angebote der 
digitalen Fahrplanbeauskunftung der KVB (AN/0724/2018) 
Auf die Anfrage der Ratsgruppe BUNT „Ausgaben für Dienstleistungen und Angebote der digitalen 
Fahrplanbeauskunftung der KVB“ (AN/0724/2018) teilt die Verwaltung in Abstimmung mit der KVB 
Folgendes mit: 
 
 
1. Welche internen finanziellen Ausgaben hatte die KVB in den Jahren 2015 bis 2017 für 
Dienstleistungen und Angebote der eigenen digitalen Fahrplanbeauskunftung? Darstel-
lung bitte mit Detailaussagen getrennt nach Personalkosten, Infrastrukturkosten und 
Kosten externer Dienstleistungen sowie getrennt nach den Auskunftsmedien Internetsei-
te/Web und KVB-App. 
 
Die digitalen Auskunftsmedien werden aus verschiedenen Systemen gespeist und sind auch in 
die KVB-Systemarchitektur entsprechend eingebunden. Die involvierten Mitarbeiter sind zudem 
für verschiedene Aufgaben zuständig, weshalb die gewünschten Daten nicht vorliegen. Eine 
Aufstellung würde daher einen erheblichen zeitlichen und finanziellen Aufwand bedeuten und ist 
aufgrund der anstehenden Aufgaben derzeit nicht leistbar.  
  
 
2. Welche finanziellen Ausgaben hatte die KVB in den Jahren 2015 bis 2017 für identi-
sche/doppelte Dienstleistungen und Angebote bei der digitalen Fahrplanbeauskunftung 
des VRS im Rahmen der Umlagenfinanzierung?  
 
Um hier sachgerechte Aussagen treffen zu können, müsste zum einen eingehend analysiert 
werden, welche Angebote/Systembestandteile  unter Berücksichtigung von beabsichtigten 
Mehrwerten tatsächlich als identisch bzw. doppelt zu bewerten sind. Auch hier ist zu beachten, 
dass eine Analyse einen erheblichen zeitlichen und finanziellen Aufwand bedeuten würde.  
  
 
3. Aus welchen Gründen „leistet“ sich die KVB als einziges von 28 Verkehrsunternehmen 
im VRS diese Doppelfinanzierung? 
 
Als das Verkehrsunternehmen mit der größten Anzahl an Fahrgästen im VRS hat die KVB AG 
die komplexesten Betriebsabläufe und das Bestreben, eigenständig und bestmöglich auf eine 
möglichst große Kundenbindung einzuwirken. Dazu gehören auch eigene digitale Auskunfts-
medien, die möglichst gut auf die Ansprüche der Kunden der KVB abgestimmt werden können. 
So greifen auch die Vertriebssysteme teilweise auf die Daten zurück.  Zudem ist durch eigene 
digitale Auskunftsmedien sichergestellt, dass Rückfallebenen existieren, was bei der großen 
Anzahl der KVB-Kunden kein unerheblicher Aspekt ist. Letztlich halten aus den gleichen Grün-
den auch die anderen großen Verkehrsunternehmen im VRS (Stadtwerke Bonn, DB AG) eigene

2 
 
digitale Auskunftsmedien wie z.B. eine App vor. 
  
 
4. Bis wann wäre es der KVB zeitlich möglich, alle eigenen Dienstleistungen einzustellen, 
die auch seitens des VRS für alle Verkehrsunternehmen bei der digitalen Fahrplanbeaus-
kunftung angeboten werden? 
 
Da diese Zielsetzung nicht im Sinne der Fahrgäste wäre und daher auch nicht verfolgt wird, 
wurde bislang nicht untersucht, bis wann und mit welchen Konsequenzen eine Einstellung mög-
lich wäre.  
 
 
Gez. Dr. Keller i.V. BG Klug

Beratungsverlauf (1)

19.06.2018 Verkehrsausschuss
TOP 6.11 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

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Details

Aktenzeichen
2077/2018
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
19.06.2018
Erstellt
15.06.2018 12:04